Hertha und der Saisonstart in der 2. Bundesliga

Die 2. Bundesliga nimmt am 28. Juli 2023 wieder den Spielbetrieb auf. Das Saisoneröffnungsspiel bestreiten am Freitagabend Absteiger Schalke 04 und der Hamburger SV. Die Arena auf Schalke wird sicherlich, trotz Urlaubszeit und so manchem Provisorium im Kader ausverkauft sein. Das Transferfenster schließt für die Teilnehmer an der 1. und 2. Bundesliga erst am 1. September. Bis dahin darf noch gekauft und verkauft werden. Ihre endgültige Kaderliste können die Vereine des Unterhauses also erst am 5. Spieltag vorlegen.

Für Hertha BSC trifft das im besonderen Maße zu. Der Absteiger befindet sich nach eigenem Bekunden noch immer auf dem Weg in die Intensivstation. Ein überteuerter Kader, leere Kassen und dazu ein aufgeblähter Bestand an Angestellten, die Verantwortungsträger sind wahrlich nicht zu beneiden. Mit hängen und würgen wurde nach dem Desaster, sportlich wie finanziell, die Lizenz erteilt, die Sorgen wurden nicht kleiner. Die Konkurrenz nutzt Herthas Notlage aus, so ist nun einmal das Geschäft. Bestes Beispiel ist hierfür der Wechsel von Lucas Tousart zu den Eisernen, die mit der kolportierten Sockelablöse von 3 bis 4 Millionen ein richtiges Schnäppchen gemacht haben dürften. Im Gegenzug ist das für Hertha riesiges Verlustgeschäft, Tousart war einst für 25 Millionen nach Berlin geholt worden. Hoffnung auf einen wärmeren Geldsegen besteht bei Dodi Lukebakio, aber wie gesagt, die Notlage, dabei brauchen sie dringend das Geld für weitere Neuverpflichtungen. Auf dem Wunschzettel steht mit Diego Demme ein Spieler, der aktuell Hertha finanziell überfordert.

Egal wie, es muss gespielt werden, der erste Gegner wartet am Samstag, 29.07.2023 in Düsseldorf. Die Fortuna ist nicht das, was als Laufkundschaft bezeichnet werden kann, eher im Gegenteil, sie werden als Geheimfavorit für den Aufstieg gehandelt.

Die sportliche Perspektive für die Hertha liegt nach aktuellem Stand im Unscharfen. Einer, der die 2. Liga sehr gut kennt, als ehemaliger Spieler und jetzt als TV-Experte für Sky, Torsten Mattuschka kann nur von der Wundertüte reden. Die Chancen für einen direkten Wiederaufstieg schätzt er bei maximal 45% ein. Selbst dieser Wert scheint sehr optimistisch zu sein. Die Vorbereitung lief nicht schlecht, zum Abschluss, die Generalprobe gegen den belgischen Erstligisten Standard Lüttich brachte ein beachtliches 1:1. Überzeugen konnte die Abwehr, die Probleme lagen im Spielaufbau. Es fehlte in beiden Halbzeiten, bei wechselndem Personal, eine ordnende Hand im Mittelfeld.

In der Abwehr ist Hertha bereits jetzt gut besetzt. Hier hat Neuzugang Toni Leistner in der Vorbereitung einen starken Eindruck hinterlassen. Er dürfte – vor allem als rechter Innenverteidiger – in der von Trainer Pal Dardai bevorzugten 4er-Abwehrkette einen Stammplatz sicher haben. Eine Baustelle ist dagegen die Torwartposition. Hier war Rückkehrer Marius Gersbeck als potenzielle Nummer Eins vorgesehen. Aktuell ist er suspendiert, bis der Vorfall im Trainingslager geklärt ist. Kommt er zurück oder muss sich Hertha nochmals umsehen? Im Kader steht mit Oliver Christensen noch der Torwart aus der letzten Bundesliga-Saison, hütete gegen Lüttich in der 1. Halbzeit den Kasten und hielt die Null, sein Gehalt soll gespart werden und auf die Ablöse ist man außerdem angewiesen. Sollte allerdings Gersbeck suspendiert bleiben, müsste entweder Christensen bleiben oder erneut nach einem erfahrenen Keeper gesucht werden. Alexander Schwolow spielt in den Planungen keine Rolle mehr, er soll Hertha in jedem Fall verlassen. Der talentierte Tjark Ernst würde zur Verfügung stehen, dahinter gibt keinen Ersatz, sollte er mal nicht einsatzfähig sein.

Das Mittelfeld, offensiv wie defensiv, ist die noch größte Baustelle, die ewige Frage auch hier wer bleibt, wer geht und kommt noch einer. Gegen Lüttich versuchten sich Pascal Klemens (eigentlich Innenverteidiger) und Marton Dardai auf der Doppelsechs.

Am Montag, 24.07.2023, meldete der Kicker, dass Palko Dardai (der älteste Trainer-Sohn) nach Berlin zurückkehrt. Somit ist der Name Dardai bei der Hertha wieder viermal vertreten. Palko Dardai ist ein Offensiv-Allrounder und spielte zuletzt in der ungarischen Liga.

Jetzt wird es ernst für die schwer angeschlagene „Alte Dame“ und vielleicht verläuft der Start ja besser als gedacht. Die gezeigten Leistungen in der Vorbereitung, hier ist vorrangig das disziplinierte und kompakte Auftreten zu loben, geben Anlass optimistisch zu sein. Zudem könnte es hilfreich sein, dass Hertha nicht zu den großen Favoriten gehört.

Hans-Peter Becker

Füchse Berlin haben mit der Vorbereitung auf die neue Saison begonnen

Fünf Wochen Handball-Pause hatten die Füchse. Jetzt ist es für Trainer Jaron Siewert und seine Spieler wieder losgegangen. Am Beginn der Vorbereitung auf die neue Bundesliga-Saison, die nunmehr 17. seit dem Wiederaufstieg 2007, stand, wie immer die umfangreiche Leistungsdiagnostik in der Charité und am Olympia-Stützpunkt in Hohenschönhausen. Mit dabei waren auch die Neuzugänge Hakun West av Teigum (Faröer) und Jerry Tollbring (Schweden), die künftig auf den Außenpositionen rechts und links agieren sollen. Noch nicht im vollen Training ist dagegen Kapitän Paul Drux nach seinem Achillessehnenriss im April. Für seine Position im linken Rückraum, auf der auch der nach Paris gewechselte Jakob Holm spielte, suchen die Berliner nach einer Verstärkung. „Es muss ein Spieler sein, der uns leistungsmäßig weiterbringt“, sagt Sport-Vorstand Stefan Kretzschmar. Weil der nicht so leicht zu finden ist, kann es mit einer möglichen Verpflichtung bis September oder Oktober dauern.

Am kommenden Montag (24.Juli 2023) geht es für eine Woche wieder ins Trainingslager nach Lübbenau im Spreewald. Einen ersten Härtetest gibt es Anfang August beim Wartburg-Cup in Eisenach, wo die etablierten Bundesliga-Teams aus Wetzlar und Erlangen, sowie der Gastgeber (BuLi-Aufsteiger) die Kontrahenten sein werden. Danach folgen zwei Partien in Dänemark, u.a. gegen Meister GOG Handbold aus Gudme. Erst am 12. August sind die Füchse wieder in der Region zu erleben, beim traditionellen Vergleich beim 1.VfL Potsdam.

Die Verantwortlichen haben auch die zurückliegende Spielzeit, insbesondere den Abschluss mit vier Auswärtsniederlagen aufgearbeitet, eine mögliche Meisterschaft bzw. der Start in der Champions-League wurden verspielt. Der Blick in den Rückspiegel fällt inzwischen etwas moderater aus, als unmittelbar nach Saisonende. Immerhin war der Bundesliga-Dritte mit dem Gewinn European-League auch international erfolgreich. „Wir haben gesehen, was mit dieser Mannschaft möglich ist“, gibt Bob Hanning den Ton vor und Stefan Kretzschmar ergänzt, dass „man in jedem Spiel voll konzentriert sein muss“, denn schwächere Mannschaften, die man so nebenbei besiegen kann, gibt es in der Bundesliga nicht mehr.

Abgeleitet davon wird auch das Saisonziel definiert. „Wir wollen natürlich mal Meister werden, wir wollen natürlich auch mal in der Champions-League spielen“, meint Bob Hanning, „aber wir MÜSSEN nicht.“ Befreit vom unmittelbaren Druck, aber mit einer großen Portion Ehrgeiz, können Trainer Siewert und seine Spieler in die neue Saison starten, die für die Berliner am 28. August mit dem Auswärtsspiel bei der DHfK Leipzig beginnt. Nach einer weiteren Auswärtspartie in Stuttgart, werden die Emotionen im Fuchsbau Max-Schmeling-Halle zum ersten Mal am 6. September hochkochen, beim Heimauftakt gegen Champions-League-Sieger SC Magdeburg. Dann werden sich die Füchse auch optisch verändert präsentieren. Mit der Firma Kieback und Peter ist ein neuer Trikotsponsor eingestiegen. Das weltweit agierende Berliner Unternehmen ist im Bereich Gebäudeautomation tätig.

Herbert Schalling

Großer Zuspruch beim Kinder-und Sportfest der Reinickendorfer Füchse 2023

In jedem Jahr veranstalten die Füchse Berlin ein Kinder- und Sportfest, bei dem junge und alte Sportinteressierte und viele Familien das Angebot der Füchse kennenlernen und ausprobieren können. Für den Jahrgang 2023 hatte es sich Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner nicht nehmen lassen, dem Fest persönlich seine Aufwartung zu machen. Das Wetter meinte es fast zu gut, so floss viel Schweiß bei allen Beteiligten. Der Verein aus dem Norden Berlin bietet 28 Sportarten an, vom Leistungs- bis zum Gesundheitssport reicht die Palette. Wer kein Vereinsmitglied ist, hat trotzdem die Möglichkeit sich auf dem Beach-Volleyball-, Padel- oder Tennis Court einzubuchen und Sport zu treiben.

Frank Steffel: „Es wäre uns gelungen, den Abstieg zu vermeiden“

Herthas ehemaliger Präsidentschaftskandidat Frank Steffel mit seiner Sicht auf die Lage bei Hertha BSC. Im Gespräch mit Christian Zschiedrich äußert er sich über seine verlorene Wahl, über Fehler der Hertha-Verantwortlichen und über die Zukunft der Alten Dame. Außerdem spricht er über die Füchse Berlin und über das Sportgeschäft im Allgemeinen.

Vor einem Jahr hatte der Politiker, Unternehmer und Präsident der Füchse Berlin für den Posten des Präsidenten von Hertha BSC kandidiert. Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung verlor Steffel die Wahl gegen Ex-Ultra Kay Bernstein, der Steffel zufolge „mit Versprechungen angetreten war, mit denen man Spitzensport nicht organisieren kann“. Dementsprechend habe Bernstein die Vision von günstigeren Tickets und besseren Bier- und Bratwurstpreisen auch nicht realisieren können.

Im Gegenteil:

Die Verantwortlichen haben vor allem in ihren ersten sechs Monaten mit falscher Führung wertvolle Zeit verschwendet, um die Weichen für eine bessere Hertha-Zukunft zu stellen. „Das Gegeneinander von Präsident, Geschäftsführung und Mehrheitsgesellschaft konnte einfach nicht funktionieren“, sagt Steffel.

Mehrheitsgesellschafter war damals noch Lars Windhorst, der aus Hertha BSC einen „Big-City-Club“ machen wollte und 370 Millionen Euro in die Alte Dame investiert hatte. Für Steffel immer noch „unbegreiflich, wie 370 Millionen Euro so schnell und erfolglos verschwendet werden können.“ 

Außerdem macht der Füchse-Präsident deutlich: „Ich hätte mit Lars Windhorst gemeinsam versucht, diese schwierige Situation zu verändern.“ Und weiter: „Es wäre uns gelungen, den Abstieg zu vermeiden.

Bernsteins Verhältnis zu Lars Windhorst war allerdings zerrüttet und so folgte der Windhorst-Trennung und (bedingt durch die insgesamt prekäre Finanzlage) der Einstieg des US-Investors „777″, der im Vergleich zu Windhorst,, nochmal deutlich mehr Anteile, mehr Einflussrechte und mehr Gewinnabschöpfung“ hat.

Und als wäre das nicht schon genug, passiere das alles auch noch in „einem Klima, bei dem sich Hertha BSC grundsätzlich Gedanken machen muss, wie das zu verändern ist, damit sich überhaupt noch Persönlichkeiten an die Spitze des Vereins stellen lassen.* Das sei auch ein „generelles Problem im Fußball“.

Konkret: Auf der Mitgliederversammlung der letzten Präsidentschaftswahl seien „seine Frau und seine Tochter erschüttert gewesen, wie feindselig dort miteinander umgegangen wurde.“

Bei den Füchsen Berlin dagegen gehe es „harmonisch“ zu. Beim European-League-Sieger wurde Frank Steffel gerade erst einstimmig für weitere zwei Jahre zum Präsidenten gewählt. Unter Steffel haben sich die Füchse vor allem im Handball zu einem nationalen Schwergewicht entwickelt, für das „der große Schritt, Deutscher Meister zu werden, vielleicht auch mal möglich“ sei.

Neben dem sportlichen Erfolg hätten sich die Füchse Berlin mittlerweile auch noch zum „ersten klimaneutralen Sportverein in Europa* entwickelt. In dieser Gemengelage lautet Steffels Antwort auf die Frage, ob er nochmal als Hertha-Präsident kandidieren würde: „Ein relativ klares NEIN“ 

Und den Wiederaufstieg in die Bundesliga zu realisieren, bezeichnet er als „Herausforderung“, denn „ein Automatismus wird das nicht“.

Auf ein Neues zur nächsten Saison

Hertha darf in Liga 2 starten, hat die Lizenz erhalten, darf sich regenerieren, erneuern und vieles besser machen. Ein Hauptstadtclub gehört mit großen Ansprüchen in die Bundesliga. Alle Bemühungen deuten auf das Ziel Wiederaufstieg hin. Bleibt den Verantwortlichen nur zu wünschen, dass sie für ein erfolgreiches, sportliches Ziel zum Gelingen nicht nur die Kenntnis, sondern auch das praktische Vermögen ein Team zusammenzustellen, das passt und als Mannschaft sogar fähig ist, dann in der obersten Liga wieder zu bestehen: Interessant ist, wer wird Hertha verlassen und wer so alles kommt? Der Berliner Weg verspricht einen richtigen Kurs, wohl wissend, es bedarf vor allem auch deren passende, erfahrene, nicht nur junge Spieler, sondern erfahrungsmäßig eine Mischung von Jung und Alt. Es ist heute schon absehbar, dass ein sofortiger Wiederaufstieg diesmal schwerer wird, als in den vergangenen Jahren. Es ist nicht nur Schalke 04 und der Hamburger SV, die nach oben wollen. Die 2. Liga ist insgesamt stärker geworden. Herthas Führungsriege, nicht alle sind davon überzeugt, benötigt Vertrauen, das besser umzusetzen, als in der Vergangenheit. Es muss diesmal sofort stimmen, es ist kein einfacher Weg!

Chefredakteur
Kommentar Christian Zschiedrich Foto: Zschiedrich

Für Union macht sich unser Hans Peter Becker fachkundige Gedanken. Es sieht mit der Qualifikation zur Champions League besser aus als bei der Hertha. Entsprechend der Abgänge und der sportlichen Neuordnung wird wieder ein gutes Händchen bei passenden Neueinkäufen gebraucht. Hier wartet also ebenfalls viel Arbeit auf einem hohen Niveau.

Auf- und Abstiege werden oft um Haaresbreite entschieden, haben aber schwerwiegende Auswirkungen und dramatische Folgeerscheinungen. Wer hätte gedacht, dass Ex-Bundesligist Bielefeld in die 3. Liga mit zwei Abstiegen in Folge durchgereicht wird? Bielefeld steht in der Tat vor einem Scherbenhaufen. Dagegen steigt Unterhaching unter Trainer Sandro Wagner in die 3. Liga auf. Energie Cottbus hatte sich in den zwei verlorenen Relegationsspielen sehr auf den Aufstieg konzentriert. Stattdessen verliert Energie, übrigens als dritter Nordost-Meister, hintereinander in der Relegation, immerhin einmal vor 17.580 und dann vor 12.500 Zuschauern. Das ersetzt aber nicht die Stimmung zu Hause und bei den Sponsoren. Es bedeutet, Lichtenberg 47 steigt nach vier Jahren ab. Im Falle des Aufstiegs von Cottbus wäre der Tabellen-16. in der Regionalliga Nordost geblieben.

Einen gerade noch geschafften Erfolg verzeichnet der SC Staaken, lange Zeit in der NOFV Oberliga Nord auf einem Abstiegsplatz, mit der Rettung durch das 1:1 beim SV Tasmania. Ebenfalls gerettet ist Optik Rathenow mit dem 3:0-Sieg über Hertha 06. Der Aufstieg von Hansa Rostocks Zweite stand schon vorher fest. Übrigens gewann der TuS Makkabi mit 4:0 gegen Mecklenburg Schwerin und der FC Hertha 03 ebenfalls 4:0 im bei Blau Weiß 90. Makkabi landete auf den 3. und die Zehlendorfer auf den 4. Tabellenplatz. Zur neuen Saison bereichert Absteiger Tennis Borussia die NOFV Oberliga Nord. Über die Veränderungen bei TeBe darf man auch gespannt sein.

Christian Zschiedrich

TuS Makkabi holt den Berliner Pokal und schafft Historisches

Die Teilnehmer der nunmehr 77. Auflage des Endspiels im Berliner Landespokalfinale waren allein bereits eine Überraschung. Der Berlin-Ligist Sparta Lichtenberg schaltete im Halbfinale sensationell mit einem 5:1 Sieg den ambitionierten Regionalligisten BFC Dynamo aus und dass Viktoria gegen den Oberligaaufsteiger TuS Makkabi ausscheiden würde, war nicht unbedingt zu erwarten.

Eine weitere Überraschung war die Zuschauerresonanz im Mommsenstadion. Der Reiz des Unbekannten mag eine Rolle gespielt haben, so fanden sich zur ungewöhnlichen Anstoßzeit, 12:15 Uhr, etwa 4.600 zahlende Zuschauer ein. Bereits im Vorverkauf waren über 3.000 Karten abgesetzt worden, um so unverständlicher, dass nur zwei Eingänge neben der Haupttribüne geöffnet wurden. Die verstärkten Sicherheitskontrollen sorgten zudem dafür, dass die letzten Eintrittskarteninhaber nicht pünktlich zum Anpfiff zu ihren Plätzen gelangen konnten. Dabei wurde Anpfiff um ein paar Minuten nach hinten verschoben, allzu viel ging nicht, um die Liveübertragung der ARD nicht zu sehr durcheinander zu bringen.

Foto:© Hans-Peter Becker

Bei meiner Anreise mit der S-Bahn aus Kaulsdorf, stiegen, unerwartet, doch einige Fahrgäste mit Sparta-Fanutensilien zu. Der Anmarsch vom S-Bahnhof Messe-Süd, durch den Eichkamp-Wald vermittelte ein Feeling analog zu den Heimspielen des 1. FC Union in der Wuhlheide. Im Stadion waren die Fanlager zahlenmäßig ausgeglichen, wobei in Bezug auf die Lautstärke Sparta die Nase vorn hatte.

Das Spiel bot beachtliches Amateurfußball-Niveau. Der Oberligist hat Feldvorteile und kam in der Anfangsphase besser in das Spiel. Der Führungstreffer für Sparta in der 13. Minute fiel buchstäblich aus dem Nichts. Daniel Hänsch verwandelte einen umstrittenen Foulelfmeter und diese Führung hielt bis zur 51. Minute. Der Torschütze für Makkabi war, mit Tim Häusler, ausgerechnet der Akteur, dessen Einsatz gegen Saloun Toure in der 13. Minute von Schiedsrichter Kai Kaltwaßer als strafstoßwürdig beurteilt wurde. Ein zur kurz abgewehrter Ball wurde zur Vorlage und mit einem satten Schuss, flach und platziert ins Eck, ließ er Tim Erdmann im Tor der Spartaner keine Chance der Abwehr. Der Ausgleich war verdient, das unermüdliche Anrennen des Oberligisten wurde belohnt. Zunächst erkämpften sich die Sandhowe Schützlinge damit nur die Verlängerung. Die Regularien des Berliner Verbandes sehen eine Verlängerung von zweimal 15 Minuten vor. Vielleicht bedenkenswert, hier gleich eine Entscheidung per Elfmeterschießen herbeizuführen.

Foto:© Hans-Peter Becker

Die Verlängerung war ein Abnutzungskampf, die Kräfte schwanden, die Entscheidung fiel erst in der 118. Spielminute. Der eingewechselte Can Sakar zirkelte einen Freistoß über die Mauer, der Ball sprang vom Pfosten zurück und wurde vom Rücken des Abwehrspielers Lukas Noack ins eigene Tor gelenkt. Ein tragischer Moment für Sparta.

Es wurden fünf Minuten nachgespielt in der Verlängerung, bei den Sparta-Akteuren war keiner mehr in der Lage dem Spiel eine Wendung zu geben. Die endgültige Entscheidung fiel mit dem Schlusspfiff, der ebenfalls eingewechselte Kiyan Soltanpour konnte ins leere Tor treffen. Das Spiel wurde nicht wieder angepfiffen.

Foto:© Hans-Peter Becker

Dem TuS Makkabi Berlin ist historisches gelungen. Erstmals holte ein jüdischer Verein solch eine Trophäe und zieht in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals ein. Sparta bleibt der Trost, Berliner Meister und Aufstieg in die Oberliga, man sieht sich wieder zu den Spielen um die Punkte. Makkabi darf sich zusätzlich über einen warmen Regen für die Vereinskasse freuen. Man stellt sich ambitionierte Ziele, mittelfristig heißt das Ziel Regionalliga. Sicherlich hätte sie sich bei Sparta ebenso über das Geld gefreut, einen Einfluss auf die Planung für die nun bevorstehende Oberligasaison hat das nach Aussagen von Spartas Trainer Dragan Kostic nicht. Jeder Spieler des aktuellen Kaders hat es verdient, in der Oberliga seine Spielzeit zu bekommen.

Für den Trainer-Oldie Wolfgang Sandhowe fürs Erste nur noch feiern angesagt, in der Pressekonferenz war von „richtig einen saufen“ die Rede. Das hätte er dem Vorstand im Präsidium von Makkabi Michael Koblenz versprochen. Es sei Ihnen gegönnt, allerdings ist Saison in der Oberliga für Makkabi noch nicht beendet, am Samstag, 10.06.2023 steht das letzte Saisonspiel beim FC Mecklenburg Schwerin an.

Hans-Peter Becker

COSY WASCH Pokal Finale

03.06.2023 12:15 Uhr Mommsenstadion Berlin

TuS Makkabi Berlin – SV Sparta Lichtenberg 3:1 (0:1/1:1/2:0) nach Verlängerung

Zuschauer: 4.673

Mannschaftsaufstellungen

Makkabi: Krause – Häußler – Oellers – Lopes de Olivera – Lenz – Tokgöz – Körber – Stahl – Conteh – Bruck – Özcin (4-3-3)

Trainer Wolfgang Sandhowe

Auswechselungen: Sakar – Voahariniana – Cheung – Ceesay – Soltanpour

SV Sparta: Erdmann – Noack – Polster – Saberdest – Rehbein – Toure – Toktumur – Konrad – Dujkovic – Hänsch – Lang (4-4-2)

Trainer Dragan Kostic

Auswechselungen: Günaydin – Karupovic – Gudzevic

Schiedsrichter: Kai Kaltwaßer

Assistenten: Marcel Richter – Lutz Meyer Richter – Felix Gensrich

Saisonschluss in der Bundesliga

Die 60. Spielzeit der Fußballbundesliga ist Geschichte, es fehlt aktuell lediglich die Frage, ob der HSV diesmal die Hürde der Relegation nehmen kann. Im letzten Jahr ließ Hertha ja die Aufstiegsträume platzen. Die Hertha ist fürs Erste ein Zweitligist, mal sehen, wie die Lizenzabteilung des DFB bzw. der DFL die Sache bescheiden wird.

Im letzten Saisonspiel sprang noch ein Sieg heraus, erstaunlicherweise, Hertha machte damit die letzten Hoffnungen der Wolfsburger auf Teilnahme an den Europa-Conference-League-Play-offs zunichte. Die „Alte Dame“ hat sich anständig verabschiedet, für wie lange und ob überhaupt bald wieder 1. Bundesliga gespielt wird, bleibt abzuwarten.

Der Blick nach Köpenick stellt sich völlig anders dar. Eine schier unglaubliche Erfolgsgeschichte wurde fortgeschrieben, erst Klassenerhalt, Europa-Conference-League, Europa-League und jetzt Champions-League. Das hat etwas surreales. Den Verein gab es 2004 fast nicht mehr und jetzt stehen sie auf dem Gipfel. Bleiben die Eisernen sich weiter selbst treu? „Wir werden jetzt viel Geld einnehmen und auch sehr viel ausgeben…“ so äußerte sich ein überschwänglicher Präsident. Sie dürfen sich freuen, da stehen wohl große Fußballfeste ins Haus. Am liebsten würden sie diese in der „Alten Försterei“ feiern. Neben dem 1. FC Union hat es mit RB Leipzig ein weiterer Ostverein geschafft, in die höchste europäische Spielklasse einzuziehen. Deutschland hat ja vier Startplätze, der Meister und der Vizemeister sind mit dabei.

Bayern und Dortmund und wieder in der gewohnten Reihenfolge, Dortmund der gefühlte ewige Vizemeister. Sie konnten nicht durch die von den Bayern weit offen gehaltene Tür gehen. So kurz vor dem großen Ziel zu scheitern, da können schonmal die Tränen fließen. In München wurde wieder die Meisterschaft gefeiert. Seit 2013 ist das so. Trotz Meisterschaft hatte die so errungene Meisterschaft in München ein Nachspiel. Der Vorstandsvorsitzende und der Sportdirektor mussten gehen.

Neben Hertha muss Schalke die Liga verlassen. Für Königsblau war es nur ein einjähriges Gastspiel. Die Hypothek der schwachen Hinrunde mit lediglich 9 Punkten ließ sich nicht abtragen, obwohl in der Rückrunde immerhin 22 Punkte geholt wurden.

Mit dem 1. FC Heidenheim begrüßt die Bundesliga ihr 57. Mitglied, das 56. war übrigens der 1. FC Union. Ob die Mannschaft vom nordöstlichen Ende der Schwäbischen Alb eine ähnliche Erfolgsgeschichte schreiben kann wie die Köpenicker? Sie haben nicht die vermeintliche Größe von alten Traditionsvereinen, von denen einige in der Versenkung verschwunden sind. Dort wurde solide gearbeitet und seit 2007 ist dafür, mit Frank Schmidt, ein und derselbe Trainer verantwortlich. Er selbst ist gebürtiger Heidenheimer und nur wenige hundert Meter vom dortigen Fußballstadion aufgewachsen, bodenständiger geht es wohl kaum.

Neben den Heidenheimern kehrt Darmstadt 98 mal wieder in die Bundesliga zurück. Sie nehmen zum fünften Mal Anlauf auf den Verbleib im Oberhaus. Der HSV erhielt sich wenigstens die Relegationschance und kann da auf Erfahrungen aus dem letzten Jahr zurückgreifen. Und der VfB Stuttgart? Mit seinem Scheitern 2019 begann der unaufhaltsame Aufstieg der Eisernen aus Köpenick.

Hans-Peter Becker

Berliner Fußball-Vereine in oberen Ligen

Bundesliga: Hertha BSC (26 Punkte nach 33 Spielen) ist wie vorausgesehen ohne Mitleid (selbst Schuld) abgestiegen und kann am letzten Spieltag in Wolfsburg befreit aufspielen. Mal sehen, was dabei herauskommt. Der Hauptstadt bleibt ein Verein erhalten. Derzeit mit 59 Punkten steht der 1. FC Union auf einem Champions League-Platz und hat es im letzten Saisonspiel gegen Werder Bremen (36 Punkte) selbst in der Hand, sich vor Freiburg zu platzieren. Wer begleitet Hertha in die 2. Liga (vorbehaltlich der Lizenz)? Schafft es Borussia Dortmund im Heimspiel gegen Mainz 05, die Zwei-Punkte-Führung gegen Bayern München zu verteidigen und mal wieder, zuletzt war es2013, die Meisterschaft zu holen?

2. Liga: Darmstadt 98 ist nach sechs Jahren, jetzt mit Trainer Thorsten Lieberknecht wieder aufgestiegen. Glückwunsch. Der Kampf um Platz zwei zwischen dem 1. FC Heidenheim (64 Punkte) und dem Hamburger SV (63 Punkte) sorgt für Spannung am letzten Spieltag. Heidenheim muss Absteiger Regensburg und der HSV reist zum anderen Absteiger SV Sandhausen. Gewinnt Heidenheim, wären ein weiterer Neuling in der Bundesliga. Für den Hamburger SV bliebe erneut die Relegation. Die zweite Liga bleibt attraktiv und ist nicht einfach. Hansa Rostock feiert den Klassenerhalt. Hansa Zweite steigt als Meister der NOFV Oberliga Nord in die Regionalliga auf. Arminia Bielefeld (34 Punkte), steht derzeit auf dem Relegationsplatz, könnte im letzten Spiel in Magdeburg mit einem Sieg den Abstieg verhindern. Voraussetzung, der 1. FC Nürnberg und Eintracht Braunschweig verlieren ihre Spiele in Paderborn und in Rostock. Beide haben vor dem letzten Spieltag 36 Punkte gesammelt. Wer in die Relegation muss, könnte sich über das Torverhältnis entscheiden.

3. Liga: Der VfB Oldenburg, SV Meppen, FSV Zwickau und die SpVgg. Bayreuth steigen ab. In der Regionalliga Nordost ist man über die Rettung von Halle (41 Punkte – punktgleich mit Rot-Weiß Essen) sehr erfreut. Der 15. Tabellenplatz ist somit für Meuselwitz, 7:0-Sieger gegen Tennis Borussia, kein Abstiegsplatz mehr und Lichtenberg 47 muss jetzt auf ein erfolgreiches Abschneiden von Meister Energie Cottbus hoffen, um den Abstieg zu entgehen. Der Relegationsgegner Unterhaching hat finanzielle Probleme, Der SV Elversberg steht als Aufsteiger in die 2. Liga fest, wer folgt direkt und wer schnappt sich die Relegationschance ? Momentan VfL Osnabrück (67 Punkte), allerdings ist bis Platz sechs noch alles möglich. Der SV Wehen Wiesbaden, der 1. FC Saarbrücken und Dynamo Dresden sind noch in der Verlosung. Der 38. und letzte Spieltag beginnt für alle zeitgleich am Samstag, 27.05.2023 um 13.30 Uhr. Da wird auch die Frage entschieden, wie schwer die überraschende Niederlage mit 1:4 der Dresdner Dynamos bei Absteiger Meppen ins Gewicht fallen wird.

Regionalliga Nordost: Energie Cottbus feiert die Meisterschaft mit dem 1:0 vor 12.116 Zuschauern gegen Babelsberg, aber noch nicht den Aufstieg. Der Relegationsgegner ist wohl noch unklar. Die Spielvereinigung Unterhaching, von Ex-Nationalspieler Sandro Wagner trainiert, hat Probleme, die Auflagen für die 3. Liga erfüllen. Theoretisch könnten mögliche Gegner am 7. und 11. Juni auch die Würzburger Kickers oder FC Bayern II heißen. Cottbus beendet die Saison mit 69 Punkten, die Verfolger Rot-Weiß Erfurt (63 Punkte) und Carl Zeiss Jena hat (62 Punkte). Abgestiegen sind Tennis Borussia und Germania Halberstadt. Lichtenberg 47, verlor beim Greifswalder FC 1:2, muss, wie gesagt, auf den Aufstieg von Energie Cottbus hoffen.

NOFV Oberliga Nord: Souveräner Meister mit 77 Punkten wurde Hansa Rostock II und sind Aufsteiger, weil die Profis von Hansa Rostock den Verbleib in der 2. Liga frühzeitig schafften. Es sind hier noch zwei Spieltage zu spielen. Trainer Ingo Kahlisch muss mit seinen Optikern weiterhin um den Erhalt in der Oberliga bangen. Dem SC Staaken fehlt gegenüber Optik Rathenow, punktgleich mit MSV Neuruppin, nur noch ein Punkt, um weiterhin fünftklassig zu spielen. Da unten geht es also sehr eng zu. Selbst für den Tabellenletzten Mecklenburg Schwerin ist noch alles drin. Die Partie gegen Tasmania wurde nach einer halben Stunde abgebrochen, weil Verteidiger Glodi Zingu ohne Fremdeinwirkung auf dem Platz kollabierte. Er konnte glücklicherweise aus dem Krankenhaus entlassen werden. Die Partie soll über Pfingsten nachgeholt werden.

Christian Zschiedrich

Torfestival gegen GWD Minden – Hans Lindberg neuer Rekordtorschütze der Bundesliga

Füchse Berlin – GWD Minden 42:35

Wenn sich alle anwesenden 8518 Zuschauer in der 47. Minute eines Handballspiels applaudierend von ihren Plätzen erheben, muss etwas Außergewöhnliches passiert sein. So geschehen am Samstagabend, 20.05.2023 in der Max-Schmeling-Halle beim Spiel der Füchse gegen GWD Minden. Hans Lindberg hatte soeben seinen elften Treffer zum 32:26 geworfen. In der Karriere des dänischen Rechtsaußen war es 2906 Tor (!!) seit seinem Bundesliga-Debüt 2007 beim HSV Hamburg. Damit löste der 41-jährige Yoon Kyung-shin ab. Der 2,04 m große Südkoreaner, mittlerweile 50 Jahre alt und Linkshänder wie Lindberg, hatte diesen Rekord im März 2007 aufgestellt.

Dem neuen Rekordmann, wie dem gesamten Füchse-Team war mit dem Anwurf anzumerken, dass sie den blutleeren Auftritt am zurückliegenden Sonntag bei der 30:34 Niederlage beim Bergischen HC schnell vergessen machen wollten. Mit Eifer und Tempo stürzten sich die Berliner ins Spiel gegen den Tabellen-Vorletzten, der ihnen im November beim Hinspiel die erste Saison-Niederlage zugefügt hatte. Ob Gidsel, Wiede, Marsenic, Andersson oder Freihöfer. Fast jeder der eingesetzten Spieler traf. Das 13:6 nach 21 Minuten drückte die Überlegenheit auch in Zahlen aus. So ideenreich und schwungvoll die Gastgeber auch ihr Angriffsspiel aufzogen, in der Abwehr bekamen sie bereits in dieser Phase nicht immer Zugriff auf die Gäste aus Westfalen.

Der Spielverlauf änderte sich auch nach der Pause nicht. Die individuell stärkeren Füchse brillierten im Angriff und steigerten ihre Torausbeute auf den Saison-Bestwert von 42 Treffern. Allerdings kassierte sie gegen den Fast-Absteiger auch 35 (!!) Gegentore (20 davon in der zweiten Hälfte), was für die Gäste die beste Auswärtsausbeute der Saison darstellt. Mit dem 42:35-Sieg wahrten die Berliner ihre Chance auf Platz zwei und die Teilnahme an der Champions-League. Allerdings sind die Füchse dabei auf Punktverluste des THW Kiel oder des SC Magdeburg angewiesen. Am kommenden Wochenende steht für sie in Flensburg das Final-Four der European League an, wo im Halbfinale zunächst der französische Spitzenklub Montpellier Handball wartet.

Herbert Schalling

Für die Füchse erfolgreich: Wiede 3, Darj 1, Holm 4, Andersson 4, Lichtlein 1, Lindberg 12/5, Gidsel 11, Freihöfer 3, Marsenic

Herthas Abstieg ist besiegelt und Union verliert in Hoffenheim

Es war ein dramatisches Ende, in der dritten Minute der Nachspielzeit zerstörte Keven Schlotterbeck den letzten Hoffnungsfunken mit seinem Tor zum 1:1. Die 1:0 Führung hatte in der 64. Minute Lucas Tousart besorgt. Hertha steigt ab, wohin, das ist zurzeit wohl noch offen. Die Chance war eh nur theoretischer Natur und aus eigener Kraft war der Relegationsplatz nicht mehr zu erreichen. Der Abstieg war das Resultat – das logische – der vorangegangenen Jahre. Schade, nicht nur die Mannschaft, auch das vollbesetzte Olympiastadion zeigte, was eigentlich möglich wäre. Hertha wird in Wolfsburg eine Bundesligaabschiedsvorstellung geben, dann ist es vorbei. Seien wir ehrlich, die Attribute verdient oder unverdient, haben eigentlich bei der Beurteilung einer sportlichen Leistung nichts zu suchen. Diesmal muss ich sagen, der Abstieg ist verdient. Im vergangenen Jahr noch gerade so davon gekommen, aktuell war er nicht zu vermeiden. Es bleiben viele Fragezeichen! Eine gründliche Analyse wird folgen.

Ein Unentschieden wäre dagegen dem 1. FC Union recht gewesen. In einem wilden Spiel unterlagen sie in Sinsheim bei der TSG mit 2:4. Jetzt entscheidet sich erst am letzten Spieltag, ob der Traum von der Champions-League wahr werden kann. Es wird ein Fernduell mit dem SC Freiburg.

Hans-Peter Becker