BBSC Berlin mit umkämpftem Sieg gegen VC Olympia

BBSC Berlin – VC Olympia Berlin  3:2 (16, -23,26, -23,11)

Dem BBSC Berlin gelang heute Abend der sechste Heimsieg in Folge gegen den VC Olympia Berlin. Gegen die Talente aus Hohenschönhausen siegten die Südostberlinerinnen knapp mit 3:2. Wie nach weiteren dreieinhalb Monaten gemeinsamer Intensivausbildung zu erwarten war, zeigten sich die Gäste stark verbessert im Vergleich zum Hinspiel.

Der erste Satz ging noch klar nach Köpenick, ab dem zweiten Satz war das Spiel durchgängig sehr umkämpft. Die VCO-Spielerinnen überzeugten mit ihrem starken Aufschlagspiel und setzen das Heimteam so unter Druck. Die BBSC-Mädels beschäftigten sich zudem in einigen Phasen zu sehr mit den zweifelhaften Entscheidungen des ersten Schiedsrichters und verloren dann den Pfad in Bezug auf das eigene Spiel. Hinzu kamen Defizite in der gesundheitlichen Fitness nicht nur einiger BBSC-Spielerinnen. So wurde Alina Gottlebe-Fröhlich angeschlagen im vierten Satz von Josephine Suhr ersetzt, die aber ihrerseits mit Knieproblemen zu kämpfen hat. Auch die Erkältungswelle zeitigte ihre Auswirkungen – der BBSC hatte hart zu kämpfen, um die Punkte aus dem Heimspiel in Köpenick zu behalten. Die letzte Kraft zusammennehmend, gelang es dem Team, das Derby für sich zu entscheiden.

Die MVP Medaille wurde auf VCO Seite wie beim Hinspiel Anastasia Cekulaev, für den BBSC an Katharina Kummer verliehen.

BBSC Trainer Robert Hinz zeigte seine Wertschätzung für die Gäste: „Der VC Olympia hat heute ein wirklich gutes Spiel gezeigt und stark gekämpft. Deswegen geht das Ergebnis so in Ordnung.“ Auf die eigene Mannschaft und deren immer noch zweiten Platz in der Ligatabelle angesprochen, analysierte er nüchtern: „Tabellarisch sind wir derzeit zwar ein Spitzenteam, aber aufgrund der aktuellen Krankheits- und Verletztenmisere sehe ich uns im morgigen Duell gegen Bad Laer nicht in der Favoritenrolle, zumal das heutige Spiel viel Kraft gekostet hat.“

Für den BBSC geht es bereits

Samstag, den 1. Februar 2020, um 19:00 Uhr in der Köpenicker Hämmerlinghalle mit dem Heimspiel gegen die immer als starker Gegner auftretenden Gäste aus Niedersachsen weiter.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Katharina Kummer, Juliane Stapel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Stephanie Utz, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich

Quelle: BBSC Berlin/Burkhard Kroll

Keine Punkte aus Köln entführt

DSHS Snowtrex Köln – BBSC Berlin 3:0 (24, 23,13)

Ein wenig Unzufriedenheit schwang in der Stimme von BBSC Trainer Robert Hinz nach der Niederlage in Köln schon mit: „Heute waren wir weit von der Top-Leistung entfernt, die wir noch am vergangenen Wochenende gezeigt haben. Das hat sich leider bereits in der letzten Trainingswoche angedeutet.“ Wie so häufig im Sport gilt auch für die 2.Liga Nord: Man kann sich nie auch nur ein kleines bisschen zurücknehmen – der Gegner wird die kleinste gezeigte Schwäche für sich nutzen.

Im ersten Satz führte der BBSC gegen den aktuellen Tabellendritten und mehrmaligem Ligameister bereits 24:21, ehe in den letzten Augenblicken vor der Pause die entscheidende  Konsequenz fehlte.  Auch im zweiten Satz stand es 23:23 – aber beide Sätze holten sich die Gastgeberinnen. Der BBSC stand auf einmal mit 0:2 Sätzen in der Hinterhand – knapp und ein wenig unglücklich, aber ein wenig Unvermögen war auch dabei . Der dritte Satz war nur noch Schaulaufen der Kölnerinnen – bei den Gästen war ein wenig die Luft raus.

Die MVP Medaillen gingen an die Kölnerin Kirsten Tälkers sowie zum dritten Mal in der Saison an BBSC-Libera Annika Kummer.

„Jetzt müssen wir eine klare Reaktion zeigen am nächsten Wochenende!“ richtet Trainer Hinz das Augenmerk schon wieder auf die kommenden Spiele in der Hämmerlinghalle. Am Doppelspieltag (Freitag, 31.01. 19:00 Uhr gegen den VC Olympia, am Samstag, 01.02. erneut um 19:00 Uhr gegen SV Bad Laer) gilt es, den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen!

Für den BBSC am Sonntag im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Juliane Stapel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Stephanie Utz, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich

Quelle: Burkhard Kroll

Spitzenspiel in Köpenick – BBSC schlägt Tabellenführer Stralsund

BBSC Berlin – Stralsunder Wildcats    3:1 (18,23, -16,25)

In einem begeisternden Spitzenspiel setzten sich die BBSC-Damen mit 3:1 gegen den Tabellenführer aus Stralsund durch.

Berlins Trainer Robert Hinz hatte im Vorfeld des Spiels  im Hinblick auf die bisherigen Saisonniederlagen gegen Stralsund den richtigen Ton getroffen , als er die Überraschung im Spiel gegen den unangefochtenen Spitzenreiter der Liga davon abhängig machte, dass sein Team  an das Leistungsmaximum herangehen muss. Und genau das setzten die BBSC Damen vom Anpfiff ab um. Konzentriert und mit vollem Einsatz starteten die Gastgeberinnen in den ersten Satz, übernahmen gleich zu Anfang das Kommando . Der Vorsprung wurde bis zum Satzende noch ausgebaut. Dafür lief man im zweiten Satz lange Zeit einem Rückstand hinterher und konnte erstmals beim 21:20 die Führung übernehmen. Der 2:0 Zwischenstand löste schon die ersten Jubelstürme aus. Nach der 10 Minuten Pause mit einer wundervollen Cheerleaderdarbietung von Kindern der Best Sabel Grundschule kamen die BBSC-Ladies zunächst nicht in den Rhythmus, lagen schnell mit sieben Punkten zurück. Beide Trainer wechselten durch und gaben auch den Spielerinnen, die sonst nicht so im Fokus stehen, Spielzeit. Der vierte Satz war kaum an Spannung zu überbieten. Beide Teams boten einen aufopferungsvollen Kampf um die Punkte, in dem zunächst Stralsund die etwas besseren Karten hatte. Beim 17:12 aus Sicht der Gäste schien der Tiebreak schon nah, doch dann schritt Antonia Lutz zur Angabe und sorgte mit brandgefährlichem Service für einen zwei Punkte Vorsprung der Gastgeberinnen. Stralsund stemmte sich dagegen, ging noch mal in Führung, musste sich jedoch der geballten Energieleistung des BBSC letztendlich beugen. Den Siegpunkt besorgte Alina Gottlebe-Fröhlich mit einem von der Stralsunder Abwehr nicht kontrollierbaren Aufschlag. Nicht enden wollender Jubel auf Berliner Seite, verständliche Enttäuschung bei den Gästen – aber alle waren überzeugt, ein Klassespiel gesehen zu haben.

Beide Mannschaften leisteten dazu ihren Beitrag. Auf Berliner Seite überzeugte das gesamte Team – von Abwehr über Zuspiel bis Angriff: es gab schlicht keine Ausfälle. Gleiches kann man von den Gästen sagen, wenngleich dort die Diagonale Anne Krohn mit ihren immens druckvollen und platzierten Angriffen noch herausragte und kraft ihrer Fertigkeiten von den Mitspielerinnen auch immer wieder gesucht wurde.

Die MVP Medaillen wurden Berlins Zuspielerin Katharina Kummer sowie Anne Krohn überreicht.

So konnte das mit ca. 350 Zuschauern erschienene Publikum (unter ihnen eine große Fangruppe von der Ostsee, die schöne Stimmung in die Halle brachte) ein ausgesprochen attraktives Zweitligaspiel genießen. Hörte man sich unter den Zuschauern um, gab es nur lobende Worte für die beiden Teams. Langjährige Fans des Volleyballs bescheinigten beiden Mannschaften, dass sie sich jedenfalls in der derzeitigen Form deutlich von den Mitbewerbern abheben und  zu Recht an der Tabellenspitze stehen: „Das gezeigte Spieltempo und die Durchschlagskraft beider Reihen sind in der 2. Liga Nord nicht häufig vertreten. So viele lange Ballwechsel trotz druckvoll ausgeführten Angriffen sieht man in der Liga selten.“

Der BBSC festigte den zweiten Tabellenplatz und hat nunmehr 5 Punkte Rückstand zum Tabellenführer. Für das Team aus dem Berliner Südosten geht es am nächsten Sonntag nach Köln, ehe am darauffolgenden Wochenende die Heimspiele gegen den VC Olympia Berlin und den SV Bad Laer folgen.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Juliane Stapel, Anna Lena Grätz, Annika Kummer, Stephanie Utz, Karoline Vogt, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich

Quelle: Burkhard Kroll

BBSC-Sieg als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk gewünscht

Kurz vor dem Weihnachtsfest treten die Damen des BBSC Berlin in der Liga noch einmal an und treffen am Sonntag, den 22. Dezember 2019 um 15:00 Uhr in der Köpenicker Hämmerlinghalle auf den Vfl Oythe – eine Mannschaft, die sich in Berlin immer teuer verkaufte und einen unangenehmen Gegner darstellt.

Die Gäste aus der Kreisstadt Vechta mit dem Ortsteil Oythe waren zu Saisonbeginn erneut kaum von der Spielstärke einschätzbar. Trainer Ali Hobst hatte wieder einen Umbruch innerhalb des Teams zu bewältigen. Dabei blieb sich Oythe treu und verpflichtete wie in den vergangenen Jahren auch leistungsstarke Athletinnen aus dem Ausland, wenn auch weniger als in früheren Jahren. Insgesamt vier Spielerinnen aus den USA und Polen heuerten in Oythe an. Aus dem letztjährigen Team verblieben u.a. die sehr erfahrenen Christine Augenbrock sowie die Polin Dominica Zoltanska. Paulina Brys (ehemals als Diagonale in Hamburg und Suhl in der 1. Liga aktiv) ist nach der Geburt ihres Kindes wieder als Zuspielerin in Oythe im Einsatz. Der gegnerische Block ist für die Berlinerinnen kein Unbekannter. Maike Herzog, in den letzten Jahren beim VC Olympia und bei RPB Berlin intensiv beschäftigt, hat sich für die Saison 2019/20 der Mannschaft des VfL angeschlossen. Die 1,96 m lange Blockerin aus Neuenhagen bei Berlin hatte in den vergangenen Jahren viele Einsätze in der Juniorinnen-Nationalmannschaft und wird als starke Gegenspielerin erwartet.

Die Saison begann Oythe etwas holprig, mussten sich doch erst einmal die Abläufe auf dem Feld mit den vielen Neuzugängen automatisieren. Doch mit der Zeit kam das Team aus Niedersachsen immer besser in Schwung und sichert sich mittlerweile einen guten Mittelfeldplatz in der Tabelle. So werden die Gäste erneut zu einem Gradmesser für die Spielstärke der Berlinerinnen, die sich kurz vor Saisonhalbzeit auf dem dritten Tabellenplatz wiederfinden.

Für die Gastgeberinnen gilt es, an die kämpferische und auch spielerische Leistung der letzten Wochen anzuknüpfen und zu einem attraktiven Spiel zu finden. Wir freuen uns über lautstarke Anfeuerung und eine stimmungsvolle vorweihnachtliche Hämmerlinghalle.

Quelle: Burkhard Kroll

BBSC in der Pokalqualifikation gegen Stralsund

Nach der zweiwöchigen Spielpause für die 2. Liga kommen am Sonntag, den 27. Oktober 2019 um 16:00 Uhr die Stralsunder Wildcats in die Köpenicker Hämmerlinghalle: Es geht um den Einzug in das Achtelfinale des DVV-Pokals.

Stralsund konnte in der Saisonvorbereitung mit einem bereits eingespielten Team arbeiten. Zudem erhielten viele Wildcats eine erstklassige Ausbildung in den Bundesstützpunkten. Lene Scheuschner kennen die Berliner Fans noch aus Zeiten ihres Engagements in Aachen. Eine der wichtigsten Spielerinnen des Teams ist Anne Krohn, die nach erfolgreichen Jahren in Hamburg 2016 nach Vorpommern zurückkehrte. Über die auch im Beachvolleyball sehr erfolgreiche Athletin (gerade vor zwei Monaten 5. Platz bei der Deutschen Meisterschaft im Beachvolleyball!)laufen immer wieder die druckvollen Angriffe der Mannschaft von der Ostseeküste. Auf der Regieposition agiert Svenja Enning, die in der letzten Saison noch für Münster die Zuspielfäden spann und ihre Erstligaerfahrung einbringt. Ein Wiedersehen gibt es für das Berliner Team mit den in den Vorjahren für den BBSC aktiven Lisa Senger und Tara Jenßen.

Mit den Sundstädterinnen kommt eines der beiden – nach bisherigen Ergebnissen – derzeitigen Spitzenteams der Liga nach Berlin. Noch vor vier Wochen unterlagen die Hauptstädterinnen in Stralsund klar mit 0:3, selbst wenn die Sätze nur knapp abgegeben wurden. Doch das soll in Berlin nicht so bleiben. BBSC-Trainer Robert Hinz erwartet ein „mit Sicherheit engeres Duell als zuletzt in Stralsund. Dennoch geht der Gast hier als klarer Favorit ins Spiel. Aber wir alle kennen ja dieses Sprichwort mit dem Pokal und den dort vorherrschenden eigenen Gesetzen.“ Und zudem haben die Gastgeberinnen in den letzten Spielen Selbstbewusstsein gewonnen. Schon das Spiel in Leverkusen, aber auch der Sieg gegen den Favoriten aus Köln zeigten, dass die Mannschaft mit Motivation und voller Konzentration in der Lage ist, den Gegnern einen heißen Kampf zu bieten. Der Gewinner dieser Qualifikationsrunde trifft dann eine Woche später im DVV-Pokal-Achtelfinale auf den Bundesligisten Ladies in Black Aachen.

Der BBSC freut sich auf lautstarke Unterstützung der Fans. Mit dem sprichwörtlichen BBSC-Mannschaftsgeist will das Team am Sonntag dem Publikum eine hochklassige und spannende Partie präsentieren.

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

BBSC Berlin sorgt für Überraschung

Der BBSC Berlin sorgte am Wochenende mit zwei klaren und ungefährdeten 3:0 Siege gegen die Talente des VC Olympia und die favorisierten Damen aus Köln für eine Überraschung in der 2. Bundesliga Nord der Damen.

Bereits am Freitagabend hatten die BBSC Damen das erste Ligaspiel ist des Wochenendes zu absolvieren. Mit einem schnellen 3:0-Auswärtssieg beim VC Olympia im Berliner Sportforum  war eine kraftsparende Grundlage für den Samstagabend gelegt. Die Köpenickerinnen ließen den Talenten des VC Olympia letztendlich keine Chance. Zu stabil spielten die Gäste, zu viele Eigenfehler waren auf Seiten der Hohenschönhausenerinnen zu verzeichnen.

Die Favoritenstellung lag am Samstagabend erneut bei den Gästen, diesmal aus Köln. Von der ersten Minute an entwickelte sich ein ausgesprochen ausgeglichenes Spiel auf gutem Niveau. Keine Mannschaft konnte sich wesentlich absetzen, beide Teams holten Rückstände schnell wieder auf und kämpften mit offenem Visier um die Punkte. Der vielfache Meister aus Köln schien zunächst die leicht schärfere Klinge zu führen, doch leisteten die BBSC-Damen heftige Gegenwehr. Berlins Trainer Robert Hinz hatte im Vergleich zum Freitagabend auf zwei Positionen gewechselt. Für Stephanie Utz und Alina Gottlebe-Fröhlich standen Josephine Suhr sowie Juliane Stapel auf dem Feld. Alle eingesetzten Berlinerinnen überzeugten. In Abwehr und Angriff gab es keinerlei Ausfälle – alle rackerten für das Team, alle zogen die taktische Marschroute durch und – was ganz wichtig ist – keine der Spielerinnen hatte eine der berüchtigten „Auszeiten“. Mit beeindruckender Stabilität wurden so die Gäste unter Druck gesetzt und verunsichert. Möglicherweise hatte sich im Hinterkopf der DSHS-Spielerinnen doch ein versteckter Gedanke eingenistet, dass der Auftakt des Berlin-Abenteuers etwas einfacher würde.

Mitte des zweiten Satzes gelang erstmals ein etwas größerer Vorsprung, der bis zum Satzende ausgebaut wurde. Im dritten Satz hatte Köln kaum noch etwas zum Entgegensetzen. Decouragiert schlichen sich auch bei dem Meisterschaftsanwärter zu viele Eigenfehler ein und der BBSC nutzte dies zum klaren Satzgewinn, der gleichzeitig auch den Matchgewinn brachte. Der große Jubel auf dem Spielfeld und auf den Rängen war Lohn für eine sehr couragierte Leistung der Berlinerinnen, die das Wochenende mit der höchstmöglichen Punktzahl absolvierten und Schwachstellen nicht zur Entfaltung kommen ließen. Trainer Hinz lobte vor allem „die gewachsene Stabilität“ seines Teams, für das Publikum war auch das gewachsene Selbstbewusstsein der BBSC Spielerinnen beeindruckend: Mit einer solchen Leistung können wir es auch mit den Spitzenteams der Liga aufnehmen!

Zur MVP wählten die Trainer Kölns Julia Van der Berghen sowie Berlins Josephine Suhr.

Der BBSC trifft im nächsten Vergleich im Pokal am 27. Oktober 2019 in der heimischen Hämmerlinghalle auf Stralsund, in der Liga geht es mit dem Auswärtsspiel in Bad Laer weiter.

Für den BBSC am Wochenende im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Juliane Stapel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Stephanie Utz, Karoline Vogt, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Mercedes Zach

Quelle: Burckhard Kroll/BBSC Berlin

BBSC Berlin – DSHS SnowTrex Köln   3:0 (23, 19,12)
VC Olympia – BBSC Berlin                  0:3 (15, 12,24)

Heimspieltag gegen Meisterschaftsanwärter

Wenn der BBSC Berlin am kommenden Samstag, 12.10. um 19:00 Uhr in der heimischen Hämmerlinghalle nach fünf Pflichtspielen auswärts gegen DSHS Köln antritt, darf sich das Berliner Publikum auf einen Meisterschaftsanwärter freuen.

Die Gäste aus dem Rheinland hatten sich 2017 und 2018 den Ligatitel gesichert und kamen in der letzten Saison als Dritte ins Ziel. Das Team um Neu-Kapitänin Viola Torliene blieb im Wesentlichen zusammen. Etwas schwerer wiegt lediglich das vorläufige Karriereende von Ausnahmezuspielerin Pia Weiand. Die frühere Leverkusenerin Annika Stenchly setzt nunmehr ihre Mannschaftskolleginnen in Szene. Das Domstädter Team verfügt über eine ausgesprochen ausgeglichen besetzte Mannschaft. Langjähriger Trainer ist Jimmy Czimek -als früherer Co-Nationaltrainer und Dozent an der Deutschen Sporthochschule Köln leitet er die A-Trainerausbildung beim Volleyballverband. Gute Voraussetzungen also, um auch in dieser Saison in den Kampf um die Tabellenspitze einzugreifen. Am letzten Wochenende unterlag Köln allerdings dem letztjährigen Meister Borken im Regionalpokal West – die Liga könnte noch einmal enger zusammengerückt sein.

Nach der sehr spannenden 2:3 Auswärtsniederlage des BBSC in Leverkusen, für die dem Team ob des Einsatzes auf dem Feld und der taktischen Einstellung durchaus Lob gezollt wurde, und dem nachfolgenden Regionalpokalgewinn wartet auf die Köpenickerinnen erneut eine schwierige Aufgabe. Gegen einen solchen Gegner wie Köln hat der BBSC nichts zu verlieren, erneut kann das Team befreit aufspielen Mit einer echten Teamleistung wollen die Berlinerinnen den Gästen die Stirn bieten und den Kampf aufnehmen. Freuen wir uns auf ein attraktives Heimspiel!

Quelle: BBSC Berlin/Burkhard Kroll

Volleyballfest beim Derby in der Hämmerlinghalle

BBSC Berlin – Rotation Prenzlauer Berg 2:3 (22, -19, -28, 20,14)

Zum Saisonbeginn traf der BBSC in Köpenick auf die Gäste von Rotation Prenzlauer Berg – ein Derby, das 280 Zuschauer in der Hämmerlinghalle begeisterte.

Fünf spannende Sätze mit dauernd wechselnden Führungen und ein verdammt enger Ausgang des Derbys – Volleyballfan, was willst Du mehr? Beide Teams starteten konzentriert und hatten selten Phasen, die sie absolut dominierten, genauso wie Phasen, in denen sie nicht ins Spiel fanden. Die auflaufenden Spielerinnen beider Teams agierten fast durchgängig auf einem ähnlichen Niveau und bei beiden Mannschaften gab es keinerlei Leistungsabfälle. So konnte das Publikum tolle Ballwechseln bewundern, aber auch ein wenig Nervosität auf beiden Seiten und kleinere Ungenauigkeiten beobachten, denn in diesen Formationen hatten beide Teams noch nie zuvor ein Ligaspiel bestritten. So holte sich der BBSC den ersten Satz, RPB konterte mit dem nächsten Satzgewinn. Der dritte Satz war extrem umkämpft und kein Team konnte sich wesentlich absetzen. So ging dieser Satz in die Verlängerung und RPB holte sich mit drei Punkten in Folge die Satzführung. Nun war der BBSC wieder am Zug: Satzausgleich. Auch der Tiebreak ging in die Verlängerung: Nach einem Rückstand holten die BBSC Mädels furios noch einmal auf und erzwangen den Gleichstand zum 14:14. Danach war wieder RPB am Zug und verbuchte für sich den glücklichen Sieg.

Das Spiel beider Teams war geprägt durch typische Mannschaftsleistung, ein wenig ragten die früheren Erstligaspielerinnen Annalena Grätz (BBSC) und Nele Iwohn (RPB) mit ihrer Übersicht und größeren Durchschlagskraft heraus. Gerade im fünften Satz zeigte auch Aisha Skinner (im Sommer 2018 noch mit Vertrag beim Meister Schweriner SC ausgestattet, dann jedoch mit ein wenig überraschendem Volleyballjahr in den USA) mit viel Ruhe und Abgeklärtheit sowie Durchschlagsvermögen ihr Können.

BBSC Trainer Robert Hinz zeigte sich zunächst „zufrieden mit den gezeigten Leistungen meiner Mannschaft. Es fehlt uns freilich noch die Konstanz und partiell auch die Variabilität, um mit den ganz Großen der Liga mitzuhalten. Daran werden wir auch weiter in den nächsten Trainingswochen arbeiten.“

Die MVP-Medaillen erhielten Josephine Suhr und Aisha Skinner.

Für den BBSC geht es in den folgenden vier Spielen ausschließlich auswärts um Punkte. Am nächsten Wochenende folgt zuerst die Auswärtsfahrt nach Borken und Robert Hinz ist sich ob der „Underdog-Stellung des BBSC beim amtierenden Zweitligameister“ klar. Am 12. Oktober können die Fans ab 19 Uhr wieder Zweitliga-Volleyball in der Hämmerlinghalle genießen, wenn der mehrmalige Zweitligameister Köln zu Gast ist.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Bonnie Jatzko, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Juliane Stapel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Stefanie Utz, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC

BSC Berlin plant für die dritte Zweitligasaison

Mit einem 3:1 Erfolg gegen Volleyballteam Hamburg (21, 20, -22,22) erkämpfte sich der BBSC Berlin die Rückkehr auf einen Nichtabstiegsplatz am letzten Spieltag der Saison und freut sich auf die nächste Spielzeit in der 2. Liga.

Was war das für ein Volleyballfest in der Hämmerlinghalle! Über 350 Fans waren nach Köpenick gepilgert, unter ihnen mehr als 50 aus Hamburg, die beide Mannschaften lautstark anfeuerten und den Abend zum Erlebnis für die Teams machten. Dabei traten diese trotz der angespannten Tabellensituation durchaus nicht wie potentielle Absteiger auf. Da wurde auf beiden Seiten gefighted, die Bälle auch aus schier aussichtsloser Position zurückgeholt oder vom Boden gekratzt und dem Gegner selten mehr als 1 cm geschenkt. Und ganz wichtig: Auch nach Punkterückstand oder gar Satzverlusten kamen beide Teams immer wieder zurück , zogen sich nicht in das untaugliche Schneckenhaus zurück, sondern versuchten immer wieder, die eigenen Pluspunkte in die Waagschale zu werfen.

Im ersten Satz übernahm zunächst Hamburg das Kommando, ehe der BBSC zur Satzmitte leichte Vorteile erlangte und nicht mehr aus der Hand gab. Dies setzte sich im zweiten Satz fort: Ausgehend von einem starken Aufschlagspiel der Gastgeberinnen wurden die Hansestädterinnen in der Deckung vor große Probleme gestellt und konnten sich erst Mitte des Satzes richtig darauf einstellen. Der zwischenzeitliche 8-Punkte-Vorsprung für Kummer und Co reichte jedoch, um den Satz sicher nach Hause zu fahren. Danach ordnete Hamburgs Coach Helmut von Soosten mehr Risiko an und stellte um, brachte mehr die früheren Berlinerinnen Annalena Grätz sowie Luise Klein, die mit riskanteren aber eben auch gefährlicheren Aufschlägen ihrerseits die Berliner Annahme unter Druck setzten – der Satz ging in die Elbestadt. Hamburg führte auch im vierten Satz lange Zeit. Doch zeitlich nahezu parallel zum Spielende in Borken mit der 1:3 Niederlage der Gallier aus Aligse (und damit der Chance des BBSC auf Klassenerhalt durch eigenen Sieg mit mindestens zwei Sätzen Differenz) drehten die Berlinerinnen wieder auf. Angefeuert vom Berliner Publikum flogen die letzten Punkte den fightenden Gastgeberinnen zu, die nachfolgend ausgelassen den Klassenerhalt bejubelten. Auch Hamburg brauchte sich ob der gezeigten Leistung nicht verstecken – die Punkte zum Klassenerhalt wurden in anderen Partien verloren. Wir wünschen den Gästen nach dem Neuaufbau den baldigen Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga.

Zum MVP wählten die Trainer Berlins Josephine Suhr sowie Hamburgs Juliane Köhler.

Immer noch angespannt, aber hochgradig zufrieden ob des Ergebnisses zeigte sich nach dem Schlusspfiff BBSC-Trainer Pultke: „Heute haben wir gezeigt, dass wir mit einer konzentrierten Mannschaftsleistung und mit dem absoluten Willen zum Erfolg auch aus einer eigentlich schon recht verfahrenen Situation herauskommen können, und Hamburg machte es uns wirklich nicht einfach.“ Dabei war die Liga in dieser Saison unglaublich ausgeglichen. In jedem Jahr seit Beginn der Ligazeitrechnung 1996 reichten 27 satte Punkte für ein völlig unbeschwertes Verbleiben in der Liga – in diesem Jahr liegt Aligse mit dieser Punktzahl auf dem ersten Abstiegsplatz. Mit nur vier Punkten (und ein paar Sätzen) mehr in der Tasche hätte der BBSC vielleicht mit dem siebenten Tabellenrang abgeschlossen. Ohne Spekulation, aber sowohl mit dem üblichen Herzblut wie auch mit kühlen Überlegungen kann es nunmehr für die Südostberlinerinnen an die Planung für die nächste Saison gehen.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Caroline Eggert, Katharina Kummer, Tara Jensen, Karoline Vogt, Antonia Klamke, Constanze Bieneck, Anna-Lena Vogt, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Lisa Kerger, Marie Holstein

Quelle: Burkhard Kroll / BBSC Berlin

BBSC mit Herzschlagfinale in der Hämmerlinghalle

Zum letzten und entscheidenden Spiel im Kampf gegen den Abstieg empfängt der BBSC Berlin am kommenden Samstag, den 13. April 2019, um 19:30 Uhr das Volleyball Team Hamburg in der Köpenicker Hämmerlinghalle.

Die Auswirkungen dieses Finalspiels haben sich viele Volleyballfans zu Saisonbeginn bestimmt nicht so vorgestellt. Der Vorletzte in der Tabelle (BBSC) trifft auf den Letzten (früheren Erstligisten Hamburg) und hat es nicht einmal selbst in der Hand, aus eigener Kraft das rettende Ufer zu erreichen. Die bisher am Tabellenende notierten Sportfreunde aus Aligse haben im Schlussspurt der Saison mit fünf Siegen seit Ende Januar Hamburg und Berlin überholt. Ein weiterer Punkt im Saisonabschlussspiel gegen Borken (zwei Satzgewinne reichen aus) bringt die Niedersachsen uneinholbar auf einen Nichtabstiegsplatz. Der BBSC kann mit einem 3:0 oder 3:1 Sieg gegen Hamburg nur dann Aligse überholen, wenn die Gallier gegen Borken mindestens 1:3 verlieren. Alles andere ist Spekulation – eventuell könnte der Tabellenvorletzte auch davon profitieren, dass einem potentiellen Aufsteiger die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nicht bescheinigt wird oder dieser selbst zurückzieht.

Um überhaupt an ein Verbleiben in der 2. Liga zu denken muss jedoch erst einmal das Volleyball Team Hamburg geschlagen werden. Das Team von der Elbe war mit großen Erwartungen in die Saison gestartet, hatte sich personell verstärkt, war jedoch nach einer unglücklichen Verletzungsserie zum Saisonanfang ziemlich schnell in Richtung Tabellenkeller unterwegs. Zum Aufgebot gehören mit Annalena Grätz, Luise Klein, Lisa Senger und Gina Köppen vier Akteurinnen, die beim VCO Berlin nicht nur eine sehr gute Volleyballausbildung genossen haben, sondern auch viel Erstligaerfahrung sammeln durften. Klein und Grätz spielten zudem beim Köpenicker SC in der 1. Liga. Kapitänin des Teams ist Juliane Köhler, die aus der Schweriner Volleyballschule kommend in Hamburg zur Führungspersönlichkeit reifte. „Wer glaubt, dass sich Hamburg hängen lassen wird, ist auf dem falschen Dampfer“ weiß Berlins Trainer Robert Pultke. „Auch die Mädels aus der Hansestadt werden alles geben, um sich die Minichance des vorletzten Tabellenplatzes zu erhalten.“

Demzufolge wird es für den BBSC nur um eines gehen: mit kühlem Kopf und Konzentration, aber unter Volldampf den Kampf aufzunehmen und mit der Kampfkraft die wichtigste Eigenschaft des Teams in die Waagschale zu werfen. Der BBSC freut sich über lautstarke Unterstützung von den Rängen im Finalspiel gegen den Abstieg!

Quelle: Burkhard Kroll / BBSC Berlin