BBSC ohne Fortune in Essen

VC Allbau Essen – BBSC Berlin 3:1 (22,14,-18,16)

ie letzten Wochen hatten mit Krankheiten und Verletzungen für genügend Personalnot auf BBSC Seite gesorgt – insoweit war die 1:3 Niederlage des BBSC bei Allbau Essen noch ein gutes Ergebnis.

Die lange Fahrt in das Ruhrgebiet konnten die Berlinerinnen nach einer Trainingswoche, die mit dem vollständigen Ausfall von Zuspielerinnen und Diagonalen eigentlich keine war, dann doch mit einer spielfähigen, wenngleich nicht vollständigen Mannschaft antreten. Auf der Libero-Position war mit der gerade frisch von Coronakrankheit genesenen Paula Morgenroth wieder jemand dabei – Annika Kummer ist noch verletzt. Aber schon auf dem Weg musste BBSC Trainer Ole Schröter selbst die Reise aus gesundheitlichen Gründen abbrechen und sich wieder nach Hause begeben.

Ohne Coach vor Ort traf die Mannschaft auf einen Gastgeber, der guten Volleyball bot. Fehlerarm und mit einer glänzenden Annahme spielte Allbau seine Stärke gegen die noch gehandicapten Berlinerinnen aus, die natürlich den gerade bewältigten Krankheiten und Verletzungen Tribut zahlten. Der BBSC konnte im wesentlichen mit der Blockarbeit überzeugen, hatte ansonsten aber Nachteile gegenüber den Gastgeberinnen.

„Wenn es am nächsten Samstag, 19.02.2022 um 18:00 Uhr in der Hämmerlinghalle gegen den VC Olympia Berlin geht, will ich selbst wieder fit sein und andererseits auch mehr fitte Spielerinnen in meiner Mannschaft haben“ wünschte sich Trainer Schröter inständig.

Zur Berliner MVP wählte Essens Trainer Werzinger Antonia Heinze.

Für den BBSC am Wochenende im Einsatz: Isabel Böttcher, Leona Klamke, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Anna Leweling, Annalena Grätz, Antonia Heinze, Katharina Haferkamp, Antonia Lutz

Quelle: BBSC Berlin/Burkhard Kroll

Kölner zu Gast in der Hämmerlinghalle

In der 2. Volleyball Bundesliga Nord trifft der BBSC Berlin am kommenden Samstag, den 5. Februar 2022 um 18:00 Uhr auf den aktuellen Tabellenzweiten DSHS Snowtrex Köln.

Die Gäste aus dem Rheinland hatten sich 2017 und 2018 den Ligatitel gesichert und kamen auch in den Folgejahren regelmäßig unter den besten 3 Mannschaften der Saison in das Ziel. Das Domstädter Team verfügt über eine ausgesprochen ausgeglichen besetzte Mannschaft. Acht Spielerinnen teilen sich die MVP-Ehrungen der laufenden Saison. Vorteil ist die Bindung an die Deutsche Sporthochschule – hier gibt es immer wieder Athletinnen, die dort ihr Studium absolvieren und dies mit Zweitliga-Volleyball verbinden. Langjähriger Trainer ist Jimmy Czimek – als früherer Co-Nationaltrainer und Dozent an der Deutschen Sporthochschule Köln leitet er die A-Trainerausbildung beim Volleyballverband. In Köln wird man sich kaum noch an Zeiten erinnern können, in denen Jimmy Czimek nicht Trainer war – bereits 2012 begleitete er den Aufstieg des unter dem Dach des FC Junkersdorf spielenden Teams von der Regionalliga in die 2. Bundesliga. Als die ehemaligen BBSC- Trainer Robert Hinz und Robert Pultke ihre A-Trainerausbildung absolvierten, konnten sie aus dem Erfahrungsschatz und dem Wissensfundus des Dozenten Czimek profitieren.

In die laufende Saison kamen die Kölner recht holprig. Während man sich in den ersten Spielen noch sehr schwertat, liefen die letzten Vergleiche wie am Schnürchen. Am letzten Spieltag wurde Essen ganz deutlich abserviert, die Pottperlen sprachen von einem Sahnetag des DSHS-Teams vom Rhein.

Gegen einen solchen Gegner wie Köln hat der BBSC nichts zu verlieren, erneut kann das Team befreit aufspielen Mit einer echten Teamleistung wollen die Berlinerinnen den Gästen die Stirn bieten und den Kampf aufnehmen. Die positive Entwicklung in den letzten Wochen sollte genügend Selbstvertrauen geben, sich auf das eigene Spiel zu fokussieren. Trainer Schröter hofft zudem, dass ihm am Wochenende im Vergleich zum Hamburg-Spiel ein paar mehr Athletinnen aus dem Zweitliga- Aufgebot zur Verfügung stehen. Freuen wir uns auf ein attraktives Heimspiel!

Vor dem Bundesligaspiel trifft die 2. Mannschaft des BBSC ab 14.00 Uhr in der Aufstiegsrunde der Dritten Liga an gleicher Stelle auf das Zepernicker Team.

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

BBSC entführt drei Punkte von der Elbe

Eimsbütteler TV Hamburg – BBSC Berlin                              1:3 (17, -23, -25, -20)

Trotz ungünstigster personeller Bedingungen holte sich der BBSC am Samstagabend mit dem 3:1 Auswärtserfolg in Hamburg den dritten Sieg in Folge. Hiobsbotschaft am Samstagmorgen: nach Annika Kummer und Marie Dreblow musste auch Paula Morgenroth die Reise in die Hansestadt absagen. Die Krankheitssaison hinterlässt ihre Spuren. Mit lediglich acht einigermaßen einsatzfähigen Athletinnen in das Auswärtsspiel zu gehen, wäre wohl ein heftiges Risiko gewesen. Kurzerhand wurde die erst 16-jährige Elisa Daus aus der Bezirksklasse- Mannschaft um Mitwirkung gebeten – sie hatte schon mit dem Team trainiert, erklärte sich bereit, hatte Lust auf das Spiel, wurde im ersten und vierten Satz eingesetzt und wird auch bestimmt weiter die Chance erhalten, sich zu beweisen.

Trainer Ole Schröter musste das Team umbauen. Die Liberoposition nahm Marie Böttcher ein, auf die Diagonale stellte er – durchaus mit einigen Bedenken – Antonia Schulz. „Das war schon ein Risiko. Ziemlich genau vor einem Jahr hatte sich die etatmäßige Mittelblockerin in Hamburg in dieser Halle das Kreuzband gerissen. Wird sie trotz mittlerweile wieder erreichter körperlicher Fitness wegstecken, dass sie genau hier die schwere Verletzung erlitten hatte? So ein Auftritt ist schließlich im hohen Maße eine Kopfsache. Und wie sie das speziell in den Sätzen 2-4 machte, das war schon große Klasse. Ein richtig gutes Spiel von ihr, mit viel Einsatz, Kopf und Technik“ schwärmte Schröter.

Der erste Satz war noch recht holprig, die Abstimmungsschwierigkeiten waren sehr deutlich sichtbar. Bei einem derart veränderten Aufgebot auf dem Feld muss nun mal viel laut geredet oder gerufen werden. Keiner darf sich darauf verlassen, dass der Mitspieler wohl funktionieren wird, eben gerade, weil er auf dieser Position vielleicht nur selten oder noch gar nicht gespielt hat. Da laufen eben keine Automatismen. Und da Hamburg auch eine gute Volleyballmannschaft ist, war der erste Satz schnell weg.

Ab dem zweiten Satz gelang es den BBSC allen Widrigkeiten zum Trotz die Schwächen in der eigenen Kommunikation abzustellen, in den eigenen Rhythmus zu kommen und das Spiel eben zeitweise dem Gegner aufzuzwingen. „Jeder hat mehr als die 100 % geboten, wir haben Stimmung gemacht, aggressiv aufgeschlagen und Hamburg zu Fehlern verleitet, sodass sie ihr Spiel über die Mitte nicht mehr durchsetzen konnten. Dabei haben wir selbst den Hamburger Block viel angeschlagen, so dass die Bälle nachfolgend ins Aus gingen. Dagegen hat unsere Blockarbeit den Hamburgern das Leben schwer gemacht hat. Ein Riesenlob geht an das gesamte Team“ resümierte Schröter.

Zum MVP des Abends wählten die Trainer Nina Interwies (Hamburg) und Katharina Kummer (Berlin).

Am Samstag, dem 5. Februar 2022 geht es für den BBSC in der Liga um 18:00 Uhr weiter. Dann ist der Tabellenzweite Köln in der Hämmerlinghalle zu Gast.

Für den BBSC im Einsatz: Isabel Böttcher, Elisa Daus, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Anna Leweling, Annalena Grätz, Antonia Heinze, Katharina Haferkamp, Antonia Lutz

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

Volleyball 2. Bundesliga Damen: BBSC Berlin holt 3 Punkte vor der Weihnachtspause

BBSC Berlin – VfL Oythe               3:1  (18,23, -23,19)

Vorgezogene Bescherung in der Köpenicker Hämmerlinghalle: Mit einem 3:1 Erfolg gegen Oythe geht der BBSC auf einem sicheren 7. Tabellenplatz in die kurze Winterpause.

Der BBSC trat am gestrigen Sonntag erneut ohne Annika Kummer an. Auch Katharina Kummer sowie Marie Dreblow standen nicht zur Verfügung. Aus der 2. Mannschaft BBSC rückte die erfahrene Alina Gottlebe-Fröhlich mit in das Aufgebot. Trotz des Fehlens der drei Stammspielerinnen wurden die Gäste aus dem niedersächsischen Vechta im Wesentlichen kontrolliert. Gerade im 1. und 4. Satz setzten die Berlinerinnen die Duftmarken und zeigten ein gutes Volleyballspiel. Der 2. und 3. Satz ging etwas enger aus. Berlins Trainer Schröder bemängelte nach Spielende, dass mit etwas mehr Konzentration durchaus ein Sieg ohne Satzverlust möglich gewesen wäre, doch freue er sich über die drei Punkte vor Weihnachten. „Wir wollten heute unbedingt den Sieg in die kurze Weihnachtspause mitnehmen und das ist uns gelungen. Wenn wir auch nicht unser bestes Spiel abgeliefert haben, haben wir phasenweise richtig guten Volleyball präsentiert.“ Daran änderten auch die häufigen Reklamationen der Gäste beim Schiedsrichter nichts, zumal das fachkundige Publikum durchaus den Eindruck einer fairen Behandlung beider Teams durch die Schiedsrichter hatte.

Zum MVP des Spiels wählten die Trainer die Berlinerin Annalena Grätz sowie Marian Mischo (Oythe).

Die nächsten Ligaspiele folgen bereits am 15. und 16. Januar 2022 in Münster und Dingden, ehe das nächste Heimspiel am 22. Januar 2022 um 18:00 Uhr gegen Sorpesee angepfiffen wird.

Für den BBSC am Sonntag im Einsatz: Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Roxana Vogel, Anna Leweling, Annalena Grätz, Antonia Heinze, Katharina Haferkamp, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich

Burkhard Kroll/BBSC Berlin

Volleyball 2. Bundesliga Damen: Tabellensechster Oythe zu Besuch beim BBSC

Als vorweihnachtliche Bescherung für das Berliner Publikum tritt am Sonntag den 19. Dezember 2021 um 15 Uhr der VfL Oythe in der Köpenicker Hämmerlinghalle gegen den BBSC Berlin an.

Der VfL Oythe erwies sich in dieser Saison ein wenig als Chamäleon. Die Mannschaft aus dem niedersächsischen Vechta erzielte Siege gegen vermeintlich stärkere Teams wie Emlichheim, Stralsund und Hamburg, kassierte aber auch einige überraschende Niederlagen, so zum Beispiel zum Saisonauftakt gegen den BBSC in eigener Halle 0:3.

Der letztjährige Trainer der Gäste, Ali Hobst, gab den Staffelstab an den Serben Zoran Nikolic weiter, der in den vergangenen 25 Jahren immer wieder als Trainer Deutscher Bundesligisten agierte. Neben dem Damen-Erstligisten Münster in der Saison 2001/2002 war er auch einige Jahre bei den früheren Männer-Erstligisten VV Leipzig und Eintracht Mendig, beim VC Dresden und in Bad Laer unter Vertrag. Der frühere jugoslawische Nationalspieler führt die in den vergangenen Jahren geänderte Philosophie des Vereins fort, eher auf regionale Spielerinnen zu setzen. Die Zeiten, in denen Oythe wesentlich auf Spielerinnen aus Übersee setzt, scheinen zunächst vorbei zu sein. So spielen bei Oythe wie in den vergangenen Jahren die erstligaerfahrene Paulina Brys (vormals in Suhl und Hamburg unter Vertrag) und viele Athletinnen, die schon einige Jahre für den Verein aktiv sind. Die noch in der vergangenen Saison bei Oythe den Außenangriff besetzende Christine Aulenbrock ist in den meisten Spielen nicht mehr dabei – der Beachstar (Halbfinale mit Partnerin Sandra Ferger bei der Deutschen Meisterschaft 2021!) will in dieser Saison auf die Hallenserie verzichten.

Für die Gastgeberinnen gilt es, an die kämpferische und auch spielerische Leistung des letzten Sonntags anzuknüpfen und zu einem attraktiven und konzentrierten Spiel zu finden. Wir freuen uns über lautstarke Anfeuerung und eine stimmungsvolle vorweihnachtliche Hämmerlinghalle.

Bitte beachtet, dass in der Halle die 2G++ Regel gilt! Die Zuschauer werden gebeten, den Nachweis über die Genesung oder die Impfung bereits am Eingang bereitzuhalten und darüber hinaus das negative Testergebnis eines aktuellen (nicht länger als 24 Stunden alten) Coronatests vorzuweisen und in der Halle eine Maske zu tragen.

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

Volleyball 2. Bundesliga Damen: BBSC Berlin mit 6 Punkte-Wochenende

BBSC Berlin – Fortuna Bonn        3:0 (23,21, 23)

Der BBSC hat sich am Samstagabend drei Punkte zum Doppelspieltags-Auftakt gegen die Fortuna aus Bonn gesichert.

Beide Mannschaften begannen mit einem untypischen Spiel. Von Beginn an bestimmten lange Ballwechsel das Geschehen. Keine Mannschaft vermochte es so recht, mit entsprechendem Nachdruck die Angriffsaktionen durch Punkte zu veredeln. Stattdessen bestimmte die gute Abwehrarbeit beider Seiten den Ablauf. Dabei hatten die Gäste zunächst Vorteile: Gerade im 1. Satz kämpfen sie um jeden Punkt, präsentierten gute Feldabwehr und lagen von Anfang an deutlich gegen die Berlinerinnen vorn. Erst mit dem 20:21 mussten sie akzeptieren, dass die Gastgeberinnen vorbeiziehen und den Satz holen. Berlin tat sich schwer, strahlte gerade in den Angriffsaktionen einige Unsicherheit aus und bekam den Ball nur mühsam auf den Boden.

Ähnliches Bild auch in den Folgesätzen, wenngleich sich Details änderten: Zu Anfang des 2. Satzes nutzte der BBSC eine Schwächephase des Gegners zu Satzbeginn und führte von Anfang an – der Satzgewinn ging nach Berlin. Eine Variation gab es auch im 3. Satz, da dieser von einer zu hohen Fehlerquote auf beiden Seiten geprägt war.

Rainer Schröter war nicht begeistert: „Wir hätten viel souveräner auftreten können, weil wir durchaus die Qualität haben. Obwohl wir nicht unser ganzes Können gezeigt haben, nehmen wir 3 Punkte für die Tabelle mit“

Die MVP Medaille auf Berliner Seite wurde Paula Morgenroth verliehen.

BBSC Berlin – VC Olympia Münster        3:0 (10, 22,7)

Mit einer Galavorstellung und dem zweiten 3:0 des Wochenendes schickten die Damen des BBSC die Talente aus dem Münsterland auf die Heimreise.

Von Anfang an diktierten die Berlinerinnen das Spiel. In jedem Aspekt waren sie besser als die Gäste. Trainer Schröter war schwer von seiner Mannschaft begeistert, da seine Mädels sowohl Spaß hatten, als Team ausgesprochen gut funktionierten wie auch jede einzelne Athletin auf das Spiel fokussiert war.

Von Münster war leider nichts die Stärke zu sehen, die Emlichheim oder Dingden Niederlagen beigebracht hatte. Die Westfälinnen erwischten einen rabenschwarzen Tag und hatten vor allem in Annahme und  Abwehr deutliche Defizite.

Nach dem Sonntag-Spiel sprach Trainer Schröter von einem zeitweise grandiosen Spiel: „Es ist sehr angenehm, dass wir die 6 Punkte dieses Wochenendes mitgenommen haben. Das tat uns sehr gut, nachdem wir ein paar Spiele verloren haben. Wir können es also noch. Das sollte uns auch Selbstvertrauen für die Partie gegen Oythe am kommenden Sonntag geben.“

Das nächste Spiel findet bereits am 19.12.21  in der Hämmerlinghalle statt. Um 15:00 Uhr wird gegen die Gäste aus Vechta angepfiffen.

Die MVP-Medaille des heutigen Sonntags wurde Zuspielerin Katharina Kummer verliehen.

Für den BBSC am Samstag im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel,  Anna Leweling, Annalena Grätz, Antonia Heinze, Katharina Haferkamp, Antonia Lutz

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

BSC Berlin vor Doppelspieltag

Mit zwei Heimspielen gegen Fortuna Bonn sowie den VC Olympia Münster wartet ein anstrengender, aber Erfolg verheißender Doppelspieltag auf den BBSC.

Am Samstag, 11. Dezember empfängt der BBSC um 18:00 Uhr die Mannschaft von Fortuna Bonn. Die Rheinländerinnen stehen aktuell nur auf dem vorletzten Tabellenplatz und holten sich ihre beiden Saisonerfolge gegen Sorpesee und den VC Olympia Münster. Nach der vergangenen doch recht erfolgreichen Saison des damaligen Aufsteigers (mit zwei Siegen gegen Lokalrivalen Köln!) kam die Mannschaft von Trainer Sven Anton nicht so ganz erfolgreich durch die 1. Halbserie. Dabei war es Vereinsziel, den Standort in der 2. Bundesliga zu sichern und sportlich das Niveau zu halten. Das Team verfügt zwar über einige erfahrene Kräfte mit Leverkusener Vergangenheit wie Kapitänin Lena Maasewerd, doch gibt es keine Starspielerinnen. Die Mannschaft lebt von der Kampfkraft und Geschlossenheit auf dem Feld.

Der BBSC als aktueller Tabellenzehnter darf auf keinen Fall den Gegner kurz vor Weihnachten in den Rhythmus kommen lassen. Vielmehr geht es darum, das eigene Spiel konzentriert vorzutragen, so die Grundlage für den Punktgewinn zu legen.

Genau wie der BBSC und auch Bonn wird auch der Gegner des Sonntagnachmittags an diesem Wochenende zwei Spiele in der Hauptstadt absolvieren: Nach dem Samstagspiel im Sportforum beim VC Olympia kommt die Münsteraner Mannschaft des VC Olympia um 15:00 Uhr in die Köpenicker Hämmerlinghalle. Das Team findet sich derzeit auf dem 12. Tabellenrang und hat in der Saison bereits mit einem Auswärtserfolg in Emlichheim Geschichte geschrieben. Die Talente aus dem Raum Münster/ NRW sind im Wesentlichen Jahrgang 2004 und 2005, und damit im besten Alter für eine deutlich sichtbare Entwicklung von Spielfähigkeit und Athletik während der Saison. Mit Mia Kirchhoff hat es eine 17-jährige Athletin mittlerweile mit einem Doppelspielrecht in die 1. Mannschaft des USC Münster geschafft und überzeugte in den letzten Erstligaspielen, so gegen Potsdam und Schwerin.

Der BBSC ist nach den Erfahrungen mit den starken Youngstern des Berliner VCO gut beraten, den Gegner sehr ernst zu nehmen und mit eigener Kampfkraft und Spielwitz sowie viel Konzentration die Voraussetzungen für die angestrebten drei Punkte für die Tabelle zu schaffen.

Trotz der Coronamaßnahmen ist die Hämmerlinghalle für Zuschauer geöffnet. Bitte beachtet, dass in der Halle die 2G+ Regel gilt! Die Zuschauer werden gebeten, den Nachweis über die Genesung oder die Impfung bereits am Eingang bereitzuhalten und darüber hinaus das negative Testergebnis eines aktuellen (nicht länger als 24 Stunden alten) Coronatests vorzuweisen. Dieser Test kann auch noch kurz vor dem Samstagspiel im Testcenter in der 1. Etage des nahen Forum Köpenicks absolviert werden. Da das zweite Spiel nur 21 Stunden nach dem ersten angepfiffen wird, kann ein solcher Test ggf. auch noch für das Sonntagsspiel verwendet werden.

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

Gutes Spiel, aber keine Punkte

BBSC Berlin – TSV Bayer 04 Leverkusen 1:3 (-23, 19, -18, -23)

Die Punkte des Samstagabends holten sich trotz einer guten Leistung nicht die Damen des BBSC – Favorit Bayer Leverkusen zeigte sich ein wenig stärker als die Berlinerinnen.

Beide Trainer hatten während der Woche nichts zu lachen. Eine schwierigere Trainingswoche mit wenigen Spielerinnen zur Verfügung machte eine Vorbereitung auf das Spiel nur schwer möglich. Krankheiten und Verletzungen sowie berufliche Gründe führten bei beiden Teams zu Ausfällen. Am Samstag standen für Berlin sowohl Annika Kummer als auch Annalena Grätz (zwar im Aufgebot, aber nicht eingesetzt) nicht zur Verfügung. Bei Leverkusen musste Sarah Overländer pausieren, Rebecca Schäperklaus war bereits nicht in die Hauptstadt mitgereist.

Der BBSC musste damit seinen Abwehrriegel erneut umstellen. Trainer Ole Schröter beorderte neben Paula Morgenroth als Libero Isabell Böttcher und Anna Leweling in die Annahme. Und sie alle trugen dazu bei, dass gegen den Favoriten aus Leverkusen ein ausgeglichenes Spiel erreicht wurde und lange Ballwechsel mit intensiven Abwehraktionen das Spiel prägten – wenngleich die entscheidenden Punkte von den Gästen gemacht wurden. So geht wohl auch der Sieg für die Rheinländerinnen in Ordnung, wenngleich – Originalton Schröter – „es wirklich schön gewesen wäre, wenn wir uns in den Tiebreak hinein gespielt hätten, um zumindest einen Punkt zu holen“. Aber ansonsten zeigte sich der Trainer von der Leistung des Teams angetan: „Ganz egal, wer auf der Platte stand: Alle haben ihre Sache gut gemacht, großes Lob für die Mannschaftsleistung!“ Zum MVP auf Berliner Seite wurde Roxana Vogel gewählt.

Für das nächste Wochenende gilt es, das Positive aus dem Vergleich gegen Leverkusen auch gegen Stralsund mitzunehmen. Gute Stimmung ist gegen den Lieblingsgegner ohnehin vorprogrammiert, da fehlt nur noch ein Quäntchen mehr Erfolg als gegen Leverkusen.

Die nächsten Heimspiele folgen für die BBSC-Damen mit einem Doppelspieltag am 11. Dezember 18:00 Uhr gegen Bonn und am 12. Dezember 15:00 Uhr gegen den VC Olympia Münster in der Hämmerlinghalle.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel,  Anna Leweling, Antonia Heinze, Katharina Haferkamp, Antonia Lutz

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

BBSC Berlin gegen Leverkusen

Wenn am Samstag, den 27. November 2021 um 18:00 Uhr in der Köpenicker Hämmerlinghalle das Spiel des BBSC gegen TSV Bayer Leverkusen angepfiffen wird, können sich die Berliner Fans auf nahezu erstklassigen Volleyball freuen. Leverkusen bestimmt schon viele Jahre das Niveau der 2. Liga. Welche Qualität die Gäste aus dem Rheinland auch in dieser Saison verkörpern, zeigt der Blick auf die aktuelle Tabelle: Leverkusen belegt mit doppelt so viel Siegen wie der BBSC erneut den 2. Platz. Seit Jahren stellt sich für den Verein auch die Frage, in welcher Liga er nach den Aufstiegsqualifikationen mit seiner Mannschaft antreten möchte.

Die Aufstiegsangebote der letzten Jahre hatte Leverkusen allerdings regelmäßig abgelehnt, zu groß war den Verantwortlichen der finanzielle Sprung in die 1. Bundesliga. Der Bayer-Konzern hatte die Förderung der Volleyballerinnen im Jahr 2009 deutlich reduziert. Lediglich in wenigen Spielen der Saison schwächelten die Rheinländerinnen – so ab dem 3. Satz im Pokalspiel gegen den BBSC vor 5 Wochen oder am vergangenen Wochenende gegen Lokalrivalen Köln, hier freilich ohne die beruflich verhinderte langjährig erstligaerfahrene Rebecca Schäperklaus.

Auch in dieser Saison verfügen die Rheinländerinnen über ein Team, das für die Liga Maßstäbe setzt. Mit Laura Broekstra (aus Emlichheim) oder der Niederländerin Laurine Finkesteijn (kam aus Belgien) sowie den erfolgreichen Beachern Sarah und Lena Overländer stehen Athletinnen auf dem Feld, von denen jede in der Lage ist, ein Spiel für ihr Team zu entscheiden. Insoweit hatte der Abgang der langjährigen Kapitänin Anna Hoja nach der letzten Saison keine negativen Auswirkungen. Trainerfuchs Tigin Yaglioglu wird seine Mannschaft für das Berliner Wochenende (am Sonntag geht es für die Gäste noch gegen den VC Olympia) gerade nach der Niederlage vom vergangenen Wochenende neu einstellen und heiß machen.

Für den BBSC geht es am Samstag darum, „einerseits an die Leistung des Teams im Pokalspiel gegen die Rheinländerinnen anzuknüpfen und andererseits weiter Spielpraxis und Spielsicherheit für die nachfolgenden Spiele in der 2. Liga zu trainieren“, wie Berlins Trainer Ole Schröter die Fahrtrichtung vorgibt. Immerhin geht es am Wochenende danach in Stralsund gegen den langjährigen Lieblingsrivalen, jetzt trainiert vom früheren BBSC-Coach Robert Hinz. „Die Favoritenstellung der Gäste aus Leverkusen ist anzuerkennen – wir wollen aber wie schon im Pokalspiel gegenhalten und kämpferisch unserem Publikum einen spannenden Kampf präsentieren. Immer wieder gilt es, sich in jedem einzelnen Spiel auch gegen nominell stärkere Teams in Position zu bringen und an den Aufgaben zu wachsen.“ Das BBSC-Team freut sich am Samstagabend unter 2G-Bedingungen (genesen oder geimpft) auf lautstarke Unterstützung von den Tribünen und einen spannenden Volleyballabend.

Quelle: BBSC Berlin/Burkhard Kroll

DVV-Pokal Achtelfinale Damen: BBSC mit Erstligaerlebnis in der Hämmerlinghalle

Immerhin 74 Minuten brauchte der Erstligaspitzenreiter Stuttgart gegen den BBSC am Sonntagnachmittag, um in das Viertelfinale des DVV Pokals einzuziehen. Die Berlinerinnen hielten gut gegen die international besetzte Starmannschaft aus dem Schwäbischen mit und feierte jeden einzelnen Punkt.

Kaum ein Bild bringt die Größen- und Kräfteverhältnisse zwischen Erstligaspitzenreiter und Zweitligamannschaft deutlicher zum Ausdruck, als das Foto von der MVP-Ehrung nach dem Spiel: Die US Amerikanerin Simone Lee steht für die  mit 9 Nationalspielerinnen aus 7 Ländern gespickte Gastmannschaft mit enormer Körpergröße und Kraft, andererseits Katharina Kummer für die Berlinerinnen – deutlich kleiner, reine Amateure mit weniger Kraft und Schnelligkeit, aber mit dem Willen, den übermächtigen Profis einen packenden Kampf zu bieten.

Stuttgart nahm das Spiel beim Zweitligisten von Anfang an ernst. Trainer Tore Aleksandersen setzte bis auf Krystal Rivers sein komplettes Starensemble ein. Wie in den letzten Spielen der Bundesliga spielte die 1,96m-Diagonale Lara Berger für Rivers. Im BBSC Aufgebot standen erneut Stephanie Utz und Alina Gottlebe-Fröhlich aus der Drittligamannschaft, hatten diese doch mit ihrer Leistung vor 14 Tagen erst den Einzug in das Achtelfinale sichergestellt.

Die Sätze nahmen den erwarteten Verlauf. Bis zum jeweiligen 6:6 hielten die Gastgeberinnen in den ersten beiden Sätzen die Partie offen, danach setzte sich schnell der Favorit vor allem mit Blocksicherheit und dem schnellen Spiel über die Mittelblocker durch. Diese erreichen mit ihrer Körpergröße eine enorme Handlungshöhe und gaben der Berliner Abwehr immer wieder nicht zu lösende Rätsel auf.

Volleyballerinnen des BBSC © Foto: Kroll

Das BBSC-Team spielte mit vollem Einsatz, warf sich mit häufig gehörtem Szenenapplaus der Zuschauer den Angriffen der Gäste entgegen und versuchte selbst zu punkten. Immer wieder gelangen Angriffserfolge auch mit etwas unorthodoxen Angriffsschlägen, die dann von der Stuttgarter Abwehr nicht kontrolliert wurden. Intensiv wurde jeder Punktgewinn von der Mannschaft gefeiert und vom Publikum bejubelt – auf der anderen Seite des Netzes stand ja nicht gerade ein Allerweltsteam. Im 3. Satz verletzte sich Berlins Libera Annika Kummer am Oberschenkel – von dieser Stelle die besten Genesungswünsche. Der sichtlich mit der Leistung des Teams zufriedene Trainer Ole Schröder setzte alle Spielerinnen im Aufgebot ein, um ihnen das Erlebnis des Achtelfinales zu geben. Er weiß, dass die nächsten Aufgaben in der 2. Bundesliga gegen Borken und Leverkusen das Team erneut heftig fordern werden.

So bleibt die Gratulation an die Gäste für den verdienten Sieg und die besten Wünsche für das Viertelfinale im Pokal. Die Berlinerinnen können sich noch lange Zeit an einen Nachmittag erinnern, an dem sie dem Deutschen Meister 2019 Paroli geboten haben und in dem sie im begeisterten Publikum einige neue Fans gefunden haben dürften.

BBSC Berlin – Allianz MTV Stuttgart       0:3 (-16, -15, -12

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin