Playoff Warm-Up

Es war das ewig junge Duell zwischen den Adlern Mannheim und den Eisbären Berlin am vorletzten Spieltag der Hauptrunde der Corona-Saison 2020/21. Beide hatten sich dank der bis dahin erzielten Ergebnisse in eine komfortable Situation gebracht. Der jeweilige Spitzenplatz war ihnen vor dem Spiel nicht mehr zu nehmen. Was lag da näher, als den einen oder anderen zu schonen und dafür den Nachwuchs DEL-Luft schnuppern zu lassen. So saß Gion Ulmer als Backup Goalie auf der Bank und Korbinian Geibel durfte als Verteidiger in der vierten Reihe ran. Im Anfangsdrittel hatte er eine knappe Minute Eiszeit bei zwei Wechseln. Es blieb torlos.

Dafür ging es im Mittelabschnitt los. Ganz schnell lagen die Eisbären mit 0:2 hinten. Erst landete ein von Sinan Akdag abgefeuerter Schuss, als Abfälscher im Tor und der Verteidiger gab nur wenig später erneut die Vorlage für einen Mannheimer Treffer. Es sah nach einer klaren Angelegenheit für die Gäste aus. Die Eisbären konnten in der 36. Minute zurückschlagen. Darin Olver gelang der Anschlusstreffer. Mit einem 1:2 Rückstand gingen die Eisbären in das Schlussdrittel.

Darin Olver erzielte das einzige Tor für die Eisbären Foto:© Hans-Peter Becker

Im Schlussdrittel gewannen zunächst die Adler die Oberhand und in der 47. Minute ihre zwei Tore Führung zurück. Das erste Powerplay-Tor im Spiel, der Torschütze war David Wolf. Als der Hallensprecher die letzten zwei Spielminuten ankündigte, stand es immer noch 3:1 für die Gäste. Für eine empty-net Situation blieb keine Zeit, weil den Eisbären ein Wechselfehler unterlief und sie die Schlussminuten in Unterzahl absolvieren mussten.

Die Mannheimer revanchierten sich für die Heimniederlage. Sollte es in dieser Saison zu einem erneuten Aufeinandertreffen kommen, es wäre das Finale der Deutschen Meisterschaft. Mal sehen, ob das was werden kann. Am Sonntag, 18.04. müssen die Eisbären zum letzten Spiel der Hauptrunde nach Augsburg reisen. Ein weiteres Spiel, wo es für beide um nichts mehr geht.

Pavel Gross, der Mannheimer Trainer sah ein interessantes Eishockeyspiel. Es war über weite Strecken ausgeglichen. Wir wussten, dass wir von Anbeginn an sehr wach sein mussten. Der Eisbären Trainer sah ein gutes erstes Drittel und lobte die Leistung von Korbinian Geibel, der es immerhin auf 3:36 Minuten Eiszeit brachte.

Hans-Peter Becker

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin):„Es war ein interessantes Spiel. Mit dem Startdrittel bin ich zufrieden. Wir sind gut ins Spiel gekommen und die Partie war ausgeglichen. Im zweiten Spielabschnitt haben uns die beiden schnellen Gegentore ein bisschen zu schaffen gemacht. Ich bin aber zufrieden, dass wir uns zurückgekämpft und auch zum Ende des Spiels gut gespielt haben. Wir hatten im Schlussdrittel viele Chancen, die wir leider nicht verwerten konnten. Mit Korbinian Geibels Leistung im ersten DEL-Spiel bin ich sehr zufrieden.“

Simon Després (Verteidiger Eisbären Berlin):„Unser Einsatz hat mir heute gefallen. Wir hatten einige Chancen, wenn die ein oder andere davon reingeht, kann das Spiel in eine ganz andere Richtung gehen. Die Partie hatte schon was von Playoffs. Es wurden viele Schüsse geblockt und jeder hat alles gegeben. Korbinian Geibel hat ein sehr gutes erstes DEL-Spiel gespielt. Ich bin stolz auf ihn. “

Parker Tuomie (Stürmer Eisbären Berlin): „Wir wollen natürlich jedes Spiel gewinnen. Aber es war heute trotzdem ein guter Test für uns vor den Playoffs. Mannheim hat eine starke Partie abgeliefert. Sie haben ihre Chancen genutzt und deswegen verdient gewonnen. An unserem Powerplay können wir noch etwas arbeiten, aber das Unterzahlspiel der Mannheimer war auch sehr gut. Wir hatten einige gute Chancen und Pfostenschüsse. Wenn die reingehen, kann es ein anderes Spiel werden. Wir werden in den Playoffs durchstarten.“

DEL 41. Spieltag 16.04.2021 19:30 Uhr MB-Arena Berlin

EHC Eisbären Berlin – Adler Mannheim 3:1 (0:0/1:2/3:1/)

Aufstellungen:

Eisbären Berlin: Ancicka (Ulmer)–Mik, Wissmann (A); Müller, McKiernan; Després, Ramage (A); Geibel–Olver, Streu, Tuomie; Noebels, Reichel, Foucault; Labrie (C), Kinder, Dietz; White, Boychuk, Fiore –Trainer: Serge Aubin

Adler Mannheim: Endras (Brückmann) –Katic, Schira; Akdag, Reul(A); Krupp, Larkin; Wirth –Elias, Loibl, Huhtala(A); Eisenschmid, Smith(C), Shinnimin; Bast, Collins, Krämmer; Wolf, Desjardins, Plachta –Trainer: Pavel Gross

Torfolge:

0:1– 21:55 – Larkin (Akdag, Desjardins) – EQ

0:2 – 2 2:13 – Shinnimin (Akdag, Smith) – EQ

1:2 – 35:02 –Olver (Ramage, Tuomie) – EQ

1:3 – 46:02 –Wolf (Katic, Desjardins) – PP1

Strafen:

Eisbären Berlin: 14(4, 4, 6) Minuten – Adler Mannheim: 14 (6, 8, 0) Minuten

Schiedsrichter:

Sirko Hunnius, Markus Schütz (Maksim Cepik, Jonas Merten)

Shootout Sieg gegen Nürnberg – zwei Punkte für die Moral

Der 40. Spieltag hatte es für die Eisbären nicht mehr wirklich in sich. Egal wie die restlichen Spiele ausgehen sollten, die Tabellenführerschaft der Gruppe Nord ist den Berlinern nicht mehr zu nehmen. Für den Gegner sah es umgekehrt genauso aus. Die Playoffs unerreichbar und der letzte Tabellenplatz der Süd-Gruppe fest abonniert. Umso bemerkenswerter war der Fight den sich beide auf dem Eis in der Arena am Ostbahnhof lieferten.

Den besseren Start erwischten die Franken, die bereits nach 19 Sekunden durch Thomas Gilbert in Führung gingen. Die Gäste lagen bereits mit 3:1 in Front, die Eisbären schafften den Ausgleich. Mit der letzten Aktion in der regulären Spielzeit wäre Sebastian Streu fast der Siegtreffer gelungen. Er schlug über den Puck. Die Overtime blieb torlos und im Penaltyschiessen hatten die Eisbären das bessere Ende für sich.

Frank Hördler im Club der 900er Foto: © Stephan Wenske

Vor dem Spiel wurde Eisbären-Kapitän für 900 Spiele in der DEL geehrt, samt und sonders im Trikot der Hauptstädter. Seit 2003 gehört er zum Kader des EHC Eisbären und entwickelte sich zu einem der besten deutschen Verteidiger, zudem trug er 66-mal das Trikot der Nationalmannschaft. Das Spiel gegen Nürnberg war bereits sein 902. Spiel in der Deutschen Eishockey Liga. Das 900. Spiel hatte er in Schwenningen absolviert. Er sieht nach eigener Aussage immer noch jung aus, wenn auch der eine oder andere Zahn fehlt. Das lässt sich nach so vielen Jahren Profi-Eishockey kaum vermeiden.

Hans-Peter Becker

DEL 40. Spieltag 14.04.2021 18:30 Uhr MB-Arena Berlin

EHC Eisbären Berlin – Nürnberg Ice Tigers 4:3 SO (1:1/0:1/2:1/0:0)

Aufstellungen:

Eisbären Berlin: Niederberger (Ancicka) –Després, Ramage (A); Müller, McKiernan; Hördler (C), Wissmann (A); Mik – Noebels, Boychuk, White; Foucault, Reichel, Fiore; Olver, Streu, Tuomie; Labrie, Kinder, Dietz – Trainer: Serge Aubin Nürnberg

Ice Tigers: Treutle (Lausch) –Gilbert(A), Trinkberger; Mebus(A), Weber; Karrer, Kulda; Bires –Brown, Adam, Schmölz; Reimer (C), Cornel, Pollock; Kislinger, McLellan, Fox; Walther, Kurth, Lobach – Trainer: Frank Fischöder

Tore:

0:1– 00:19 –Gilbert (Trinkberger, Brown)–EQ

1:1 – 16:01 –McKiernan (Müller, Foucault) –PP2

1:2 – 30:15 –Reimer (Gilbert) –EQ

1:3 45:31 –Walther (Weber) –EQ

2:3 – 46:02 –Streu (Després, Tuomie) –EQ

3:3 – 47: 33 –Reichel (Foucault) –EQ

4:3 – 65:00 – Foucault -GWS

Strafen:

Eisbären Berlin: 6 (2, 4, 0) Minuten – Nürnberg Ice Tigers: 8 (6, 2, 0) Minuten

Schiedsrichter:

Lasse Kopitz, Bastian Steingross (Wayne Gerth, Marcus Höfe)

Eisbären verlieren in Schwenningen

Nach dem Sieg am vergangenen Mittwoch haben die Eisbären Berlin das zweite Spiel innerhalb von drei Tagen gegen die Schwenninger Wild Wings verloren. Die Berliner unterlagen am 38. Spieltag der PENNY DEL Saison 2020/21 auswärts in Schwenningen mit 2:4. Mit einem Punktequotienten von 2,06 bleiben die Eisbären aber weiterhin Tabellenführer der Gruppe Nord. Kapitän Frank Hördler bestritt sein 900. Spiel in Deutschlands höchster Spielklasse. Bereits Sonntag, am 11. April 2021 treten die Eisbären bei den Adler Mannheim an. Spielbeginn ist um 14:30 Uhr.Im Startdrittel brachte Thuresson die Gastgeber in der 18. Spielminute in Führung. Jonas Müller (23./PP1) glich im zweiten Spielabschnitt im Powerplay für die Eisbären aus, jedoch stellten Fischer (31.) sowie Bourke (35./SH1) in Unterzahl noch vor der Pause auf 3:1 für Schwenningen. Im Schlussdrittel verkürzte Matt White (49.)noch auf 2:3, Turnbull (59./EN) traf aber ins leere Berliner Tor zum 4:2-Sieg der Heimmannschaft.

Endergebnis:

Schwenninger Wild Wings –Eisbären Berlin 4:2 (1:0, 2:1,1:1)

Aufstellungen: Schwenninger Wild Wings: Eriksson(Benzing) –Robak (A), Möchel; Fischer, Brückner;Huß, Kristensen–MacQueen, D. Olver, Turnbull (C); Bassen, Bourke, Thuresson; Tyson Spink, Tylor Spink,Cerny;A. Weiß (A), D. Weiß,Pfaffengut; Schiemenz –Trainer: Niklas Sundblad

Eisbären Berlin: Ancicka (Babulis) –Müller, Ramage (A); Hördler (C),Wissmann (A); Després, McKiernan; Mik–White, Boychuk, Fiore; Noebels, Reichel, Pföderl; Tuomie, Streu, Foucault; Kinder, M. Olver, Dietz –Trainer: Serge Aubin

Tore:

1:0 –17:29 –Thuresson (Bourke, Fischer)–EQ

1:1 – 22:06 – Müller (Pföderl, Noebels) –PP1

2:1 – 30:25 – Fischer (Pfaffengut, D. Weiß) –EQ

3:1 – 34:46 – Bourke – SH1

3:2 – 48:11 – White (Tuomie) –EQ

4:2 – 58:41 – Turnbull – EQ, EN

Strafen:

Schwenninger Wild Wings: 10 (0, 10, 0) Minuten – Eisbären Berlin: 6 (2, 2, 2) Minuten

Schiedsrichter:Marc Iwert, Lasse Kopitz (Gabriel Gaube, Andreas Hofer)

Quelle: Medieninformation EHC Eisbären Berlin

Eisbären siegen und festigen ihre Führung in Nord-Gruppe

Am 37. Spieltag der DEL empfingen die Eisbären Berlin die Schwenninger Wild Wings. Am Tag zuvor wurden sie von den Müncher Bullen verprügelt und so stand ihnen der Sinn nach einer Wiedergutmachung. Vorsicht war geboten, den die Gäste aus dem Schwarzwald haben im Gegensatz zu den Berlinern die Playoff-Teilnahme noch nicht in der Tasche.

Das Spiel begann ganz nach dem Geschmack der Eisbären, bereits nach sieben Minuten stand es 2:0 nach Treffern von Noebels (5. Minute) und Reichel (7. Minute). Die Schwäne schlugen zurück und stellten bis zur ersten Drittelpause das Ergebnis wieder Pari. Da war es oft zu luftig in der Eisbärenabwehr.

Im Mittelabschnitt zunächst Duplizität der Ereignisse. Die Eisbären legten erneut zwei Tore. Für den Zwischenstand von 4:2 zeichneten in der 26. Minute Müller und Tuomie verantwortlich. Zwischen beiden Toren lagen lediglich 41 Sekunden. Da hatte Schwenningens Trainer Niklas Sundblatt genug gesehen und wechselte den Torhüter. Das Ergebnis hielt bis zur letzten Drittelpause. Es steigerten sich die Abwehrreihen um Torhüter Ancicka. Aufseiten der Schwenninger dagegen wird der Stammgoalie der Schwede Joacim Eriksson schmerzlich vermisst, der aus familiären Gründen momentan nicht zur Verfügung steht. Kurz vor dem Ende des Drittels verletzte sich Schiedsrichter Aleksander Polaczek und musste leider ins Krankenhaus gebracht werden.

Sein Vertreter, der 21-jährige Luis Benzing hielt seinen Kasten sauber bis zur 49. Minute. Nach einigen guten Paraden, die seinem Selbstbewusstsein gutgetan haben dürften, musste sich schließlich einem Schuss von Eisbären-Stürmer Boychuk geschlagen geben. Für Benzing war es die Premiere in der Deutschen Eishockey Liga. Für das 6:2 in der 57. Minute konnte er nichts. Der Treffer fiel in einer empty net Situation. Bei diesem Spielstand blieb es in der leider leeren Halle am Ostbahnhof.

Der Gästetrainer gratulierte nach dem Spiel den Eisbären zum Sieg und würdigte die Leistung von Goalie Benzing. Insgesamt hat es für seine Mannschaft nicht gereicht. Im Lager der Eisbären waren sie nach den zwei Niederlagen gegen München zufrieden. Bis zum kommenden Samstag, 10. April können sie etwas ausspannen. Der nächste Gegner heißt erneut Schwenningen und am Tag darauf warten die Adler Mannheim.

Hans-Peter Becker

Eisbären sichern sich die Teilnahme an den Playoffs

Mit einem 1:0 Sieg am Mittwoch, 31. März gegen Straubing Tigers festigten die Eisbären ihren Tabellenplatz eins sicherten sich die Teilnahme an den Playoffs. Den einzigen Treffer der Partie erzielte Giovanni Fiore (52./SH1) in Unterzahl. Für Mathias Niederberger war es das fünfte Spiel ohne Gegentreffer in der laufenden Spielzeit.

Am Ostersonntag, den 4. April treten die Berliner wieder auswärts an und sind beim EHC Red Bull München zu Gast. Spielbeginn ist um 14:30 Uhr.

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin):„Natürlich sind wir mit dem Ergebnis zufrieden. Man hat deutlich gesehen, dass beide Mannschaften zuletzt vier Spiele in sechs Tagen absolviert haben und die Spieler müde waren. Es war eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Das Unterzahlspiel beider Teams war sehr gut und dann ist es manchmal diese eine Chance, die man bekommt und nutzen muss. Jetzt müssen wir uns erholen und die freien Tage bis zum nächsten Spiel am Sonntag nutzen.“

Giovanni Fiore (Stürmer Eisbären Berlin): „Wir sind sehr glücklich mit dem Sieg. Mathias Niederberger hat heute wieder einmal großartig gehalten. Es war ein hartes Spiel, wir haben aber einen Weg gefunden, die Partie zu gewinnen. Das ist das Wichtigste. Ich freue mich natürlich, das entscheidende Tor erzielt zu haben. Matt White hat daran aber auch einen großen Anteil. Zweifellos ist es schwer, wenn so viele Spieler fehlen. Wir haben aber einen tiefen Kader und die anderen Jungs können auch sehr gutes Eishockey spielen.“

Frank Hördler (Verteidiger Eisbären Berlin): „Das war ein hart umkämpftes Spiel. Beide Mannschaften haben versucht, so wenige Fehler wie möglich zu machen. Man hat gemerkt, dass beide Teams zuletzt sehr viele Spiele zu absolvieren hatten. Wir haben aber die gesamte Partie solide gespielt und in Unterzahl sehr gut verteidigt. Mathias Niederberger hat wieder klasse gehalten und unser Sieg war verdient. Unsere jungen Spieler haben großartig gespielt und waren ein wichtiger Faktor heute.“

Endergebnis: Eisbären Berlin–Straubing Tigers 1:0 (0:0, 0:0, 1:0)

Hans-Peter Becker

Eisbären gewinnen in Straubing

In der sogenannten Verzahnungsrunde (Nord gegen Süd) hatten die Straubing Tigers bisher alle Vergleiche gewonnen. Das Stoppzeichen setzten die Eisbären und gewannen in Niederbayern mit 3:1. Es war wieder Verteidiger Ryan MacKiernan der, wie zuletzt in Berlin, für den ersten Treffer der Partie sorgte. Es blieb aber dieses Mal nicht der Einzige. Den zwischenzeitlichen Ausgleich besorgte der erst 17-jährige Adrian Klein, der sich anschließend den Puck sicherte. Es war sein erster Treffer in der DEL. Die Eisbären nutzten zwei Überzahlspiele für die Treffer zwei und drei.

Es war der erste Teil des Ausflugs nach Bayern. Es geht bereits am Montag, 29. März mit dem nächsten Spiel in Nürnberg, bei den Ice-Tigers weiter.

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Das war ein wichtiger Auswärtssieg und ein Erfolg des Charakters. Das letzte Spiel gegen Ingolstadt hatte viel Kraft gekostet. Wir agierten sehr gut als Team und haben auch heute einen Weg gefunden, die Partie zu gewinnen. Unser Unterzahlspiel war heute wieder hervorragend und Tobias Ancicka hat sehr gut gespielt. Unser Powerplay hat anfangs nicht so gut funktioniert. Wir sind aber ruhig geblieben, haben Lösungen gefunden und noch zwei wichtige Tore geschossen. Jetzt gilt unser Fokus unserer morgigen Partie gegen Nürnberg.

“Ryan McKiernan (Verteidiger Eisbären Berlin): „Es war eine starke Defensivleistung unserer Mannschaft und Tobias Ancicka hat super gehalten. Wir haben dem Gegner nicht viel Platz gelassen und unsere Chancen genutzt. Wir haben Straubing vorab im Meeting analysiert und unser Unterzahlspiel war sehr gut. Es war wichtig, dass wir den Puck schnell und tief gespielt haben und direkt in den Forecheck übergegangen sind.“

Kai Wissmann (Verteidiger Eisbären Berlin): „Wir hatten uns vorgenommen, kompakt zu spielen. Das ist uns gut gelungen. In Unterzahl haben wir hart gearbeitet und die Pucks immer wieder aus unserem Drittel rausgebracht. Im ersten Drittel hat unser Powerplay nicht ganz so gut funktioniert wie in den letzten Partien. Am Ende hat es dann aber mit den zwei Treffern den Sieg für uns gesichert. Gegen Nürnberg erwarte ich morgen ein enges Spiel. Wir müssen aber auf uns schauen und unseren Spielplan durchziehen. Dann stehen die Chancen gut, dass wir auch diese Begegnung gewinnen werden.“

DEL 32. Spieltag

28.03.2021 14:30 Uhr Eisstadion Am Pulverturm Straubing

Straubing Tigers –Eisbären Berlin 1:3 (0:0,1:2,0:1)

Aufstellungen:

Straubing Tigers: Vogl(Eisenhut) –Brandt, Kohl; Gormley, Klein; Eriksson, Schopper–Baßler, Eder, Ziegler; Laganiére, Balisy, Tropp; Mouillierat, Brunnhuber, Williams; Latta, Mulock, Acolatse –Trainer: Tom Pokel

Eisbären Berlin: Ancicka (Niederberger) –Müller, Ramage (A); Hördler (C), Wissmann (A); Després,McKiernan –Mik, Olver, Tuomie; White, Boychuk, Fiore; Noebels, Reichel, Pföderl; Dietz, Kinder, Hänelt–Trainer: Serge Aubin

Tore:

0:1–28:21 –McKiernan (White, Müller)–EQ

1:1 –36:41 –Klein (Kohl, Mouillierat) –EQ

1:2 –38:59 –Boychuk (Reichel, Noebels) –PP1

1:3 –47:33 –Olver (White, Müller) –PP

Strafen: Straubing Tigers: 16 (6, 8, 2) Minuten –Eisbären Berlin: 12 (2, 4, 6) Minuten Schiedsrichter: Benjamin Hoppe, Gordon Schukies (Jonas Merten, Marius Wölzmüller)

Quelle: EHC Eisbären Berlin

Eisbären verlieren in Ingolstadt

Die Eisbären Berlin unterliegen am 30. Spieltag der PENNY DEL Saison 2020/21 auswärts beim ERC Ingolstadt mit3:4. Trotz dieser Niederlage bleiben die Berliner mit einem Punktequotienten von 2,12 Tabellenführer der Gruppe Nord. Nachdem im Startdrittel kein Treffer fiel, gingen die Hausherren im zweiten Spielabschnitt durch Stachowiak (36.) und zwei Powerplay-Tore von Aubry (31./PP1, 37./PP1) mit 3:0 in Führung. Parker Tuomie (39.) traf aus Berliner Sicht noch zum1:3.Im Schlussdrittel erhöhte Wohlgemuth (46.) für Ingolstadt auf 4:1. Lukas Reichel (53./PP1) und Ryan McKiernan (55./PP1) verkürzten mit zwei Überzahl-Toren noch auf 3:4. Der Ausgleich gelang jedoch nicht mehr. Bereits im nächsten Ligaspiel treffen die Eisbären Berlin wieder auf den ERC Ingolstadt. Die Bayern sind am Freitag, den 26. März2021 um 19:30 Uhr zu Gast in der Mercedes-Benz Arena.

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Unser Start ins Spiel war gut und das erste Drittel war ausgeglichen. Im Mitteldrittel hat Ingolstadt in Überzahl unseren Wechselfehler zur Führung ausgenutzt. Dann haben wir den Faden verloren und ein paar Strafen bekommen. Unser Kampfgeist im Schlussdrittel hat mir sehr gefallen. Trotz des 1:4-Rückstands haben wir nicht aufgegeben, es hat aber leider nicht mehr zum Ausgleich gereicht. Ein gutes Drittel reicht nicht. Wir müssen unser Spiel über die gesamte Spieldauer spielen, um eine Chance auf den Sieg zu haben. Auf unsere Spielweise im letzten Drittel können wir aber für Freitag aufbauen.

“Eric Mik (Verteidiger Eisbären Berlin): „Ingolstadt hat verdient gewonnen. Wir sind heute zu spät ins Spiel gekommen. Das Schlussdrittel war unseres, in den anderen beiden Dritteln haben wir einfach zu viele Strafen gezogen. Das wird natürlich bestraft. Wir haben nicht konsequent genug gespielt und unser Spielsystem nicht durchgezogen. Das müssen wir am Freitag besser machen.“

Parker Tuomie (Stürmer Eisbären Berlin): „Ingolstadt hat eine sehr starke Mannschaft. Sie spielen wie wir mit viel Geschwindigkeit und hartem Forecheck. Trotz des hohen Rückstands haben wir aber nicht aufgegeben und bis zum Schluss gekämpft. Michael Garteig hat heute aber sehr gut gespielt und viele unserer Chancen vereitelt. Im Schlussdrittel waren wir die bessere Mannschaft, daran wollen wir am Freitag anknüpfen.“

DEL 30. Spieltag 24.03.2021 18:15 Uhr Saturn-Arena Ingolstadt

ERC Ingolstadt – Eisbären Berlin 4:3 (0:0, 3:1, 1:2)

Aufstellungen:

ERC Ingolstadt: Garteig(Daws; Schulte) –Wagner(C), Marshall;Jobke(A), Ellis; Quaas, Schütz; Pruden–Kuffner, Aubry, Palmu; Defazio, Pietta, Simpson; Höfflin, Wohlgemuth, Storm; Stachowiak, Soramies, Elsner–Trainer: Doug Shedden

Eisbären Berlin: Niederberger (Ancicka) –Hördler (C), Wissmann (A); Després, McKiernan; Müller, Ramage (A); Mik–Noebels, Reichel, Pföderl; White, Boychuk, Foucault; Fiore, Olver, Tuomie; Kinder, Streu, Dietz –Trainer: Serge Aubin

Torfolge:

1:0–30:48 –Aubry (Marshall, Kuffner)–PP1

2:0 –35:13 –Stachowiak (Schütz) –EQ

3:0–36:13 –Aubry (Höfflin, Storm) –PP13:1 –38:29 –Tuomie (Foucault, Olver) –EQ

4:1–45:23 –Wohlgemuth (Storm) –EQ

4:2–52:19 –Reichel (Boychuk, Hördler) –PP1

4:3–54:25 –McKiernan(Noebels, Pföderl)–PP1

Strafen:

ERC Ingolstadt: 24 (4, 4, 16) Minuten – Eisbären Berlin: 12 (2, 6, 4) Minuten

Schiedsrichter:

Benjamin Hoppe, Andre Schrader (Gabriel Gaube, Tobias Schwenk

Quelle: EHC Eisbären Berlin/Medieninfo

Eisbären holen drei Punkte zum Start der Spiele gegen die Süd-Gruppe

Mit den Panthern aus Augsburg stellte sich das erste Team aus der Süd-Gruppe in der MB-Arena vor. Die Saison ist für die Panther bisher alles andere als zufriedenstellend verlaufen. Die Playoffs sind noch in Sichtweite. Anders dagegen die Eisbären, sie sind in der Nord-Gruppe das Maß der Dinge.

Das Spiel begann optimal für die Hausherren. Ein Doppelschlag in der 5. und 6. Minute brachte die Eisbären in Front. Der Treffer zum 2:0 wird länger in Erinnerung bleiben. Parker Tuomie präsentierte seine hervorragende Schusstechnik. Sein Flachschuss prallte so schnell wie er die Torlinie überquert hatte wieder zurück. Wie wäre wohl ohne Videobeweis entschieden worden? Der Puck war zu schnell für das menschliche Auge, dank moderner TV-Technik war es kein Problem. Augsburgs Trainer Tray Tuomie wird die Szene mit gemischten Gefühlen aufgenommen haben. Er ist der Vater des Eisbären-Stürmers, erstmals trafen sie in dieser Konstellation aufeinander.

Als Kanonenfutter waren die Augsburger nicht nach Berlin gekommen. Sie wehrten sich und hatten in der 12. Minute das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite. Sie konnten auf 1:2 verkürzen. Das Spiel wurde offener. In der Schlussminute des Anfangsdrittels musste Mathias Niederberger einen Alleingang von Jaroslav Hafenrichter entschärfen. Da auch Eisbären-Kapitän Frank Hördler unerlaubt mit seinem Stock einen Gegentreffer verhindern wollte, gab eine Strafe. So mussten die Eisbären die Anfangsminute des Mittelabschnitts in Unterzahl überstehen.

In Mittelabschnitt fielen insgesamt vier Tore. Erst erhöhte Ryan McKiernan für die Eisbären auf 3:1. Die Panther schlugen zurück, der Augsburger Kapitän Scott Valentine traf kurz hintereinander und gleich die Partie aus. Für die erneute Führung der Eisbären sorgte Simon Despres. Es war eine knappe Führung und so wurde es im Schlussabschnitt entsprechend spannend.

Temposcharf und heiß umkämpft so lässt sich das Geschehen auf einen Nenner bringen. Disziplinierter spielten die Gäste. Sie leisteten sich nur drei Strafzeiten im gesamten Spiel, doch was nützt es. Sie kassierten bei jeder Unterzahl ein Tor oder umgekehrt, die Eisbären hatten eine Powerplay Effizienz von 100 Prozent. Das Tor zum 5:3 erzielte Ryan McKiernan. Er war der doppelte Torschütze. In den letzten 15 effektiven Spielminuten versuchten sich die Gäste erfolglos an einer Verbesserung des Resultats. Sie scheiterten an der mangelnden Chancenverwertung, keines ihrer insgesamt sechs Überzahlspiele konnten sie nutzen. Als es für die Eisbären eng wurde, war Goalie Mathias Niederberger zur Stelle und hat die Eisbären im Spiel gehalten.

Hans-Peter Becker

Deutsche Eishockey Liga DEL

29. Spieltag 21.03.2021 17:00 Uhr MB-Arena Berlin

EHC Eisbären Berlin – Augsburger Panther 5:3 (2:1, 2:2, 1:0)

Tore:

1:0 – 04:33 –Fiore (McKiernan, Ramage)–PP1

2:0 – 05:05 –Tuomie –EQ

2:1 – 11:43 –Trevelyan (McClure, Stieler) –EQ

3:1 – 26:45 –McKiernan (White, Foucault) –PP1

3:2 – 31:10 –Clarke(Valentine, Sezemsky) –EQ

3:3 – 32:21 –Valentine (Stieler, Bergman) –EQ

4:3 – 33:30 –Després (Boychuk, White) –EQ

5:3 – 44:02–McKiernan (Foucault, White) –PP1

Strafen:

Eisbären Berlin: 12 (6, 4, 2) Minuten–Augsburger Panther: 6 (2, 2, 2) Minuten

Schiedsrichter: Lasse Kopitz, Aleksi Rantala(Maksim Cepik, Jonas Merten)

Aufstellungen:

Eisbären Berlin: Niederberger (Ancicka) –Müller, Ramage (A); Hördler (C ), Wissmann (A); Després, McKiernan; Mik–White, Boychuk, Foucault; Noebels, Reichel, Pföderl; Fiore, Olver, Tuomie; Hänelt, Streu, Dietz –Trainer: Serge Aubin

Augsburger Panther: Keller (Kickert; Borst) –Valentine(C), Bergmann; Rogl, Viveiros; Haase(A), Sezemsky; Kharboutli–Kristo, Leblanc, Abbott; Trevelyan; Stieler, McClure; Hafenrichter, Clarke, Holzmann(A);Sternheimer, Eisenmenger; Miller–Trainer: Tray Tuomie

Stimmen

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Mit unserem Spielbeginn war ich zufrieden. Nach dem 2:0 sind wir jedoch von unserem eigenen Spiel abgekommen. Augsburg hat viel Druck aufgebaut und wir hatten zu viele Puckverluste. Mathias Niederberger hat uns da im Spiel gehalten. Man hat aber gemerkt, dass wir eine knappe Woche nicht gespielt haben und ein wenig aus dem Rhythmus sind. Unsere Special Teams waren heute sehr gut, vor allem das Überzahlspiel hat sehr gut funktioniert. Mit dem Sieg sind wir natürlich zufrieden. Wir werden aus diesem Spiel lernen.

Ryan McKiernan (Verteidiger Eisbären Berlin): „Das sind drei wichtige Punkte für uns. Das erste Spiel gegen die Süd-Teams gewonnen zu haben, ist auch gut für unser Selbstbewusstsein. Mit unserem Überzahlspiel können wir heute sehr zufrieden sein. Wir dürfen aber nicht so viele Strafzeiten nehmen. Wir müssen uns an die Spielweise der Mannschaften aus dem Süden anpassen, diese Teams spielen deutlich körperbetonter.“

Parker Tuomie (Stürmer Eisbären Berlin): „Wir haben heute alle gemerkt, dass die Mannschaften aus der Süd-Gruppe physischer und härter spielen als die Teams im Norden. Augsburg hat ein gutes Spiel gemacht, sie haben aggressiv gespielt und unsere Angriffe früh verteidigt. Darauf waren wir eventuell nicht vorbereitet. Am Ende war unser Überzahlspiel aber entscheidend. Wir haben unsere Tore zum richtigen Zeitpunkt geschossen und schlussendlich auch verdient gewonnen.“

Eisbären feierten ein Schützenfest

Es ging, wie vor den Geisterspielen üblich, auch ein Gruß des Stadionsprechers in die virtuelle Hartmut Nickel Kurve. Hinter beiden Toren in der Arena prangt ein Banner, „Eisbärenfans – Wir vermissen Euch“. Just in diesem Moment verteilte Andre Haase, Chefredakteur des Fanzines „Eisdynamo“ auf der Pressetribüne den Text eines offenen Briefes von Eisbären-Fans an die Geschäftsführung der Eisbären. Nur Fernsehen ist für einen leidenschaftlichen Fan auf Dauer schwer zu ertragen. Diese Fans besitzen meist eine Dauerkarte und darum ging es. Nicht nur für den Verein, auch für den einen oder anderen Fan, sind in der anhaltenden Pandemie wirtschaftlich schwierige Zeiten zu meistern. Einige wollen und brauchen ihr Geld zurück, sind nicht in der Lage es zu stunden.

Auf dem Eis wurde im letzten Spiel der Nord-Gruppe die Düsseldorfer EG deklassiert. Ernsthaft hatten die Gäste nur in den ersten fünf Spielminuten den Eisbären etwas entgegenzusetzen. Im ersten Drittel sorgte die zweite Reihe für Alpträume bei ihren Gegenspielern. Zweimal schlug Leo Pförderl zu und ein weiteres Mal Lukas Reichel, die formidablen Torvorlagen steuerte dreifach Marcel Noebels bei.

Düsseldorf Trainer Harold Kreis wechselte bereits nach nur einem Drittel den Torhüter und es wurde nicht besser. Im Mittelabschnitt schlug die erste Reihe zu und schenkte den Düsseldorfern sogar vier Tore ein. In der 26. Minute war Kristopher Foucault der auf den Zwischenstand von 4:0 stellte. Bis zur letzten Drittelpause schraubten die Eisbären das Ergebnis auf 7:0. Wären jetzt Fans in der Halle gewesen, die Sprechchöre „nur noch drei“ hätten ihren Einsatz gehabt.

Im Schlussabschnitt stellte sich für die Eisbären die Frage, wie kann die Konzentration hochgehalten werden? In der 44. Minute nutze die DEG ein Powerplay und Alexander Ehl überwand seinen ehemaligen Mannschaftskameraden Mathias Niederberger im Eisbären Tor. Für das Schlussergebnis von 8:1 sorgte Foucault der mit insgesamt drei Treffern der erfolgreichste Schütze in diesem Spiel war.

Komplett enttäuscht war Düsseldorfs Trainer Harold Kreis. Sein Team kassierte nicht nur die höchste Saisonniederlage, es war zugleich die fünfte in Folge. Viel zu erklären hatte er nicht. „Nach dem 0:1 waren wir nur noch im Rückwärtsgang.“

In der DEL geht es weiter mit den Spielen Nord gegen Süd. Der erste Gegner aus dem Süden stellt sich am Sonntag, 21.03. mit den Augsburger Panthern in der Arena vor.

Hans-Peter Becker

Stimmen

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin):„ Ich bin natürlich sehr zufrieden mit dem Spiel. Wir haben unsere Chancen von Beginn an konsequent genutzt. Wir haben sehr einfach aber effizient gespielt. Wir haben unser Spiel über die gesamten 60 Minuten gut durchgezogen und unsere Chancen genutzt. Jetzt geht es gegen die Mannschaften aus der Süd-Gruppe. Darauf freuen wir uns.“

Marcel Noebels (Stürmer Eisbären Berlin): „Das war eine klasse Teamleistung, alle vier Reihen haben sehr gut gespielt. Wir wollten zum Abschluss der Nord-Gruppe unbedingt gewinnen. Wir haben sehr gut und diszipliniert gespielt. Wir haben unser Spiel durchgezogen und nicht nachgelassen, egal bei welchem Spielstand. Das Zusammenspiel mit Leo Pföderl und Lukas Reichel funktioniert ausgezeichnet. Wir verstehen uns super und arbeiten auch für einander. So sind solche Spiele wie heute möglich. Wir wollen der Mannschaft weiterhelfen. Wenn unsere Reihe gut spielt, ist die Chance groß, dass wir punkten. Es wird jetzt ein straffes Programm mit den Spielen gegen die Süd-Teams. Wir müssen aber an uns und unsere Stärken glauben. Wenn wir so spielen wie zuletzt, brauchen wir uns vor keiner Mannschaft zu verstecken. Ich freue mich auf diese Spiele.“

Kris Foucault (StürmerEisbären Berlin): „Die Reihe um Noebels, Reichel und Pföderl hat uns mit ihren drei Treffern im Startdrittel geholfen, das Momentum auf unserer Seite zu bekommen. Danach lief es sehr gut für uns. Es ist sehr einfach, mit Matt White und Zach Boychuk zusammenzuspielen. Sie sind sehr gute Spieler, die Chemie zwischen uns dreien passt einfach und die Rädchen greifen ineinander. Es macht Spaß mit ihnen zusammen auf dem Eis zu stehen und natürlich macht es auch Spaß, Tore zu schießen. Jetzt geht es gegen die Süd-Teams. Dass wir Tore schießen können, haben wir bewiesen. Wenn wir kompakt verteidigen, können wir mit jeder Mannschaft mithalten.“

DEL 26. Spieltag 13.03.2021 17:30 Uhr MB-Arena Berlin

Eisbären Berlin–Düsseldorfer EG 8:1 (3:0, 4:0, 1:1)

Aufstellungen:

Eisbären Berlin: Niederberger (Ancicka) –Hördler (C ), Wissmann (A); Müller, Ramage (A);Després, McKiernan; Mik–White, Boychuk, Foucault; Noebels, Reichel, Pföderl;Tuomie, Streu, Olver; Kinder, Hänelt–Trainer: Serge Aubin

Düsseldorfer EG: Hane (ab 21. Pantkowski) –Jensen, Cumiskey; Brejcak, Nowak; Ebner, Geitner; From–Ehl, Barta, Flaake; Kammerer; Olimb, Fischbuch; Carey, Svensson, Eder;Karachun; Buzas, Jahnke–Trainer: Harold Kreis

Torefolge

1:0–04:18 –Pföderl (Noebels, Ramage)–EQ

2:0 –11:08 –Pföderl (Noebels, Reichel) –EQ

3:0 –16:08 –Reichel (Noebels, Wissmann) –EQ

4:0 –25:39 –Foucault (White) –EQ

5:0 –28:46 –Foucault (McKiernan, White) –EQ

6:0 –33:42 –Boychuk (Noebels, Hördler) –PP1

7:0 –36:41 –White (Pföderl, Boychuk) –EQ

7:1 –43:38 –Ehl (Carey, Cumiskey) –PP1

8:1 –58:06 –Foucault (Boychuk, Després) –EQ

Strafen:

Eisbären Berlin: 8(0, 2, 6) Minuten–Düsseldorfer EG: 6(0, 2, 4) Minuten

Schiedsrichter:

Marc Iwert, Andre Schrader(Maksim Cepik, Wayne Gerth)

Quelle: Eisbären Medien

Sieg- und Torejagd der Eisbären in Köln fortgesetzt

Die Eisbären Berlin gewinnen am 25. Spieltag der PENNY DEL Saison 2020/21 bei den Kölner Haien mit 6:3. Durch diesen Sieg verbessern die Eisbären ihren Punktequotienten auf 2,13und bleiben weiterhin Tabellenführer der Gruppe Nord.

Die Eisbären nutzten im Startdrittel ihr erstes Powerplay und gingen durch Parker Tuomie (5./PP1) in Führung. Kris Foucault (7.) und Marcel Noebels (10.) erhöhten in der Folge auf 3:0 aus Berliner Sicht. Frederik Tiffels konnte für Köln auf 1:3 verkürzen, jedoch stellte Sebastian Streu(19.)noch im ersten Spielabschnitt den alten Torabstand wieder her. Im Mitteldrittel kamen die Gastgeber mit einem Mann mehr auf dem Eis durch Akeson (38./PP1)auf 2:4 heran. Zalewski (41./PP1) verkürzte kurz nach Beginn des Schlussdrittels auf 3:4, Parker Tuomie (43.) traf jedoch bereits knapp 1:30 Minuten später mit seinem zweiten Tor des Abends zum 5:3für die Eisbären. In der 52. Spielminute erzielte Frank Hördler im Powerplay den 6:3-Endstand.

Marcel Noebels bestritt gegen die Kölner sein 350. Spiel in der PENNY DEL. Für Kai Wissmann war es die 250. Partie im deutschen Eishockey-Oberhaus. Am Samstag, den 13. März 2021 DEL bestreiten die Eisbären Berlin gegen die Düsseldorfer EG das nächste Pflichtspiel. Spielbeginn in der Mercedes-Benz Arena ist um 17:30 Uhr. Diese Partie ist das Abschlussspiel der regionalen Gruppenphase, bevor es dann zu den Spielen gegen die Mannschaften aus der Süd-Gruppe kommt.

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin):„Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben einige gute Spielzüge gehabt und konnten unsere Chancen auch nutzen. Dann haben wir etwas den Faden verloren. Das Mitteldrittel hat mir nicht gefallen, da haben wir gewackelt. Das Schlussdrittel war dann wieder besser. Wir haben uns auch nach dem Anschlusstreffer nicht beirren lassen, haben solide weitergespielt und wurden auch belohnt. Wir werden von diesem Spiel lernen. Wir haben vier starke Reihen, die alle punkten können. Wir brauchen alle Spieler, wenn eine Linie einmal nicht trifft, springt eine andere ein.“

Parker Tuomie (Stürmer Eisbären Berlin):„Wir haben sehr stark angefangen und früh drei Tore geschossen. Wir haben dann mit dem Kölner Anschlusstreffer ein wenig den Faden verloren und das auch mit ins zweite Drittel genommen. Wir haben dann nicht mehr unseren Spielplan verfolgt, zu viel alleine gemacht und auch in der Verteidigung nicht mehr richtig gestanden. Im Schlussdrittel haben wir uns dann wieder gefangen und wieder unser Spiel gespielt. Wir konnten wieder Druck aufbauen und haben dann auch verdient gewonnen. Das Zusammenspiel in unserer Reihe funktioniert gut. Wir müssen aber weiter hart arbeiten und so weiterspielen.“

Sebastian Streu (Stürmer Eisbären Berlin):„Im ersten Drittel sind wir gut rausgekommen. Im zweiten Spielabschnitt haben wir Köln aber zurück ins Spiel kommen lassen. Durch die vielen Strafen war es schwer im Spiel zu bleiben und das Tempo hochzuhalten. Im Schlussdrittel haben wir aber Charakter gezeigt. Es ist wichtig, dass wir gezeigt haben, dass wir auch mit einer knappen Führung umgehen können und das Spiel gewonnen haben. Die Chemie mit Parker Tuomie und Mark Olver in der Sturmreihe passt gut.“

DEL 25. Spieltag 10.03.2021 Lanxess-Arena Köln 18:30 Uhr

Kölner Haie –Eisbären Berlin 3:6 (1:4, 1:0, 1:2)

Aufstellungen:

Kölner Haie: Weitzman (Maurer)–D. Tiffels, Mo. Müller (C); Sennhenn, Zerressen; Ugbekile, Gnyp; Glötzl–Ma. Müller, Matsumoto, Barinka; Akeson, Sheppard, F. Tiffels; Ferraro, Sill, Dumont; Köhler, Zalewski, Niedenz –Trainer: Uwe Krupp

Eisbären Berlin: Ancicka (Niederberger) –McKiernan, Després; Ramage (A), J. Müller; Wissmann (A),Hördler (C) –Pföderl, Reichel, Noebels; Foucault, Boychuk, White; Tuomie; Streu, Olver; Mik, Kinder, Hänelt–Trainer: Serge Aubin

Tore:

0:1–04:41–Tuomie (McKiernan, Després)–PP1

0:2–06:42 –Foucault(Boychuk) –EQ

0:3 –09:22 –Noebels (Pföderl, Reichel) –EQ

1:3 –14:17 –F. Tiffels (Sheppard, Akeson) –EQ

1:4 –18:08 –Streu (Ramage, Olver) –EQ

2:4 –37:36 –Akeson (Mo. Müller, F. Tiffels) –PP1

3:4 –40:55 –Zalewski (F. Tiffels, Ma. Müller) –PP1

3:5 –42:32 –Tuomie (Streu, Olver) –EQ

3:6 –51:45 –Hördler (Boychuk) –PP1

Strafen:

Kölner Haie: 12(2, 6, 4) Minuten–Eisbären Berlin: 16(0, 12, 4) Minuten

Schiedsrichter: Marc Iwert, Andre Schrader (Denis Kyei-Nimako, Joep Leermakers)

Quelle: EHC Eisbären Berlin