Eisbären siegen am Sonntagabend

Mit den Roosters aus Iserlohn stellte sich der vorletzte Gegner in heimischer Halle im Kampf um die Punkte der Nordgruppe vor. Es war das 22. Spiel der Doppelrunde. Es steht jetzt noch ein Heimspiel gegen Düsseldorf aus, am Samstag, 13. März und anschließend geht es mit den Spielen gegen die Süd-Gruppe weiter.

Die Roosters sind auf Platz 5 der Tabelle abgerutscht und brauchen dringend Punkte im Kampf um die begehrten Playoff-Plätze. Die Eisbären hatten vor dem Spiel 43 Punkte, als Spitzenreiter mit 8 Punkten Vorsprung auf die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven.

Den Eisbären gelang die frühe Führung. Bereits in der zweiten Spielminute konnte Marcel Noebels, der Top-Scorer einnetzen. Die Gäste wehrten sich und konnten in der fünften Minute ausgleichen. Es blieb bis zum Ende des ersten Drittels beim Spielstand von 1 : 1. Die Iserlohner konnten ein fast einminütiges Überzahlspiel 5 gegen 3 nicht für einen Treffer nutzen.

Iserlohn Goalie Andreas Jenike im Mittelpunkt des Geschehens © Foto: Hans-Peter Becker

Im Mittelabschnitt brachten die Eisbären einen weiteren Treffer auf das Scoreboard, während die Gäste hier leer ausgingen. Es war Zachary Boychuk der eine Vorlage von seinem Torwart bekam und sich so zu einem Solo aufmachen konnte. Gegen seinen Schuss, Schulterhöhe auf der Schlägerseite, war Andreas Jenike im Iserlohner Tor machtlos.

Im Schlussdrittel lief es zugunsten der Eisbären. In der 43. Minute ließ es Ryan McKiernan mit einem Schuss von der blauen Linie so richtig krachen und fünf Minuten später war es erneut ein Verteidiger-Tor, das das Spiel vorentschied. Simon Despres erzielte sein erstes Tor für die Eisbären. Der Weg zu einem Punktgewinn für die Gäste war jetzt sehr lang. Es blieben noch zwölf Minuten für eine Aufholjagd, die allerdings nicht mehr stattfand. Knapp vier Minuten vor dem Spielende musste Leo Pförderl wegen einer Spielverzögerung auf die Strafbank. Iserlohn Trainer nutzte das für eine Auszeit und nahm seinen Torhüter vom Eis. Mehr als der Anschlusstreffer zum zwischenzeitlichen 4:2 sprang dabei nicht heraus. Es traf für Iserlohn Jo Whitney, der ansonsten blass blieb. In der 58. Minute machte Boychuk alles klar und traf ins leere Tor. Die Eisbären brachten drei weitere Punkte auf die Habenseite. Sie bauten ihre Tabellenführung weiter aus.

Hans-Peter Becker

Stimmen

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Mit dem Sieg bin ich natürlich zufrieden. Es war ein gutes, solides Spiel heute. Wir sind gut gestartet und das 1:0 kam für uns auch zur richtigen Zeit. Dann haben wir etwas zu verspielt agiert, uns nach dem Ausgleich aber auch wieder zusammengerissen. Mit der 2:1-Führung haben wir das Spiel relativ gut runtergespielt und als Mannschaft gut funktioniert.“

Marcel Noebels (Stürmer Eisbären Berlin): „Das Spiel war ziemlich lange ausgeglichen. Man hat im Mitteldrittel gemerkt, dass das nächste Tor entscheidend sein kann. Ich denke auch, dass das Spiel da gewonnen wurde. Wir waren zum richtigen Zeitpunkt da und haben das wichtige Führungstorgeschossen. Danach haben wir defensiv sehr gut und kompakt gespielt. Es freut mich natürlich, auch
einmal wieder getroffen zu haben. Das Tor heute macht mich noch unberechenbarer für den Gegner.“

Ryan McKiernan (Verteidiger Eisbären Berlin): „Das Spiel war nicht ganz so deutlich, wie das Ergebnisvermuten lässt. Es war eine enge Partie, wir haben unser Spiel aber über die gesamte Spielzeit durchgezogen. Ich spiele sehr gerne mit Simon Després zusammen. Wir ergänzen uns sehr gut und ich hoffe, es geht so weiter. Ich freue mich auch für ihn, dass er sein erstes Tor für die Eisbären geschossen hat. Mit Blick auf den engen Spielplan gegen die Mannschaften aus dem Süden, sind die letzten Spiele in der Nord-Gruppe sehr wichtig, um unseren Vorsprung in der Tabelle zu vergrößern.“

DEL 24. Spieltag 07.03.2021 17:00 Uhr MB-Arena Berlin

Eisbären Berlin – Iserlohn Roosters 5:2 (1:1, 1:0, 3:1)

Torfolge:

1:0 – 01:45 – Noebels (Pföderl, Wissmann) – EQ
1:1 – 04:45 – Riefers (Whitney) – EQ
2:1 – 26:54 – Boychuk (Niederberger) – EQ
3:1 – 42:35 – McKiernan (Tuomie, Olver) – EQ
4:1 – 47:58 – Després (Pföderl, Reichel) – EQ

4:2 – 56:52 – Whitney (O’Connor, Bailey) – PP1
5:2 – 57:34 – Boychuk (Foucault, White) – EN

Strafen:

Eisbären Berlin: 8 (4, 2, 2) Minuten – Iserlohn Roosters: 6 (4, 2, 0) Minuten

Schiedsrichter:

Aleksi Rantala, Christopher Schadewaldt (Jonas Merten, Nikolaj Ponomarjow)

Eisbären gewinnen Top-Spiel

Eisbären gewinnen in Bremerhaven Berlin das Top-Spiel der Gruppe Nord am 23. Spieltag der PENNY DEL Saison 2020/21 bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 5:1. Durch diesen Sieg verbessern die Eisbären ihren Punkteschnitt auf 2,05 und bleiben weiterhin Tabellenführer der Nord-Gruppe.

Im ersten Spielabschnitt gingen die Berliner durch Treffer von Leo Pföderl (10.) und Matt White (13./PP1) mit 2:0 in Führung. Die Berliner erhöhten im Mitteldrittel innerhalb von 140 Sekunden durch Tore von Sebastian Streu (22.), Haakon Hänelt (23.) und Zach Boychuk (25.) auf 5:0. Nachdem Bremerhaven in der 25. Spielminute den Torhüter wechselte, konnte Hilbrich (40.) kurz vor der Pause für Bremerhaven noch auf 1:5 verkürzen. Im Schlussabschnitt fiel dann kein weiterer Treffer. Für Eisbären-Stürmer Haakon Hänelt war es der Premieren-Treffer in der PENNY DEL. Nino Kinders Vorlage zu diesem Tor war zudem auch der erste Assist des jungen Stürmers in Deutschlands höchster Spielklasse.

Die Eisbären Berlin bestreiten bereits am Sonntag, den 7. März 2021 ihr nächstes Ligaspiel. Die Iserlohn Roosters sind zu Gast in der Mercedes-Benz Arena, Spielbeginn ist um 17:00 Uhr.

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): Das war ein herausragender Sieg. Wir waren von Beginn an da und haben sehr gut gespielt. Man sah, dass die Mannschaft den Kampf angenommen und Spaß am Spiel hatte. Unser jungen Spieler haben super gespielt und man hat gesehen, wie wichtig es ist, Tiefe im Kader zu haben. Es war ein Erfolg der gesamten Mannschaft, jeder hat hart gespielt. Wie in den letzten Partien haben wir gut gespielt, aber heute sind wir mehr vors Tor gegangen und haben viele Schüsse abgegeben. Ich freue mich über Haakon Hänelts erstes DEL-Tor und Sebastian Streu’s ersten Saisontreffer.

Sebastian Streu (Stürmer Eisbären Berlin): Wir hatten mit Bremerhaven noch eine Rechnung offen und haben heute unsere Qualitäten gezeigt. Das Drehbuch zu meinem Tor hier in der alten Heimat hätte nicht besser sein können. Auch, dass Parker Tuomie den Treffer vorbereitet hat. Es freut mich,dass ich meine Chance nutzen konnte. Das Zusammenspiel mit Parker Tuomie und Mark Olver funktioniert sehr gut. Gratulation auch an Haakon Hänelt zum ersten Tor und Nino Kinder zum ersten ersten Assist in der PENNY DEL.

Haakon Hänelt (Stürmer Eisbären Berlin):Das war eine starke Teamleistung. Auch nach dem Gegentor haben wir nicht nachgelassen. Das erste DEL-Tor erzielt zu haben, ist sehr befreiend. Ich hatte schon viele Chancen und jetzt hat es endlich geklappt.

Endergebnis:

Fischtown Pinguins Bremerhaven – Eisbären Berlin 1:5 (0:2, 1:3, 0:0)

Aufstellungen:

Fischtown Pinguins Bremerhaven: Pöpperle (ab 25. Maxwell) Krogsgaard, S. Dietz; Eminger, Moore (C); Fortunus (A), Alber, Verlic, Jeglic, Urbas; Andersen, Friesen, McGinn; Reisnecker, McMillan, Uher; Stowasser, Gläser, Hilbrich Trainer: Thomas Popiesch

Eisbären Berlin: Ancicka (Niederberger) Ramage (A), Müller; Wissmann (A), Hördler (C);McKiernan, Despres; Mik, Pföderl, Reichel, Noebels; Foucault; Boychuk, White; Tuomie, Streu, Olver; Kinder,Hänelt Trainer: Serge Aubin

Quelle: EHC Eisbären Berlin

Overtime Sieg für die Bären aus Wolfsburg

In der diesjährigen Eishockeysaison wird an jedem Wochentag Eishockey gespielt. Da ja keine Konzerte stattfinden können, gehört die MB-Arena ganz dem Sport. So spielten am Montagabend, am 1. März die Eisbären gegen die Grizzlys aus Wolfsburg. Leider wieder ohne Zuschauer, nur vor einer kleinen Journalistenschar und die halfen vielleicht mit, dass zukünftig wieder ein paar Fans in die Halle dürfen. Alle Rund um das Spiel Beteiligten wurden probehalber mit einem Abstandswarner ausgerüstet. Wenn es geholfen hat, es wäre schön !

Das Spiel bot im Anfangsdrittel gutes Eishockey. Es fehlten nur die Tore. Inzwischen stehen einige Verletzte bei den Eisbären auf der Liste. Bei den Eisbären feierte Simon Despres seinen Einstand und spielte mit Ryan McKiernan in der ersten Verteidigungsreihe, zusammen mit Youngster Haakon Hänelt, der in der ersten Sturmreihe zu Einsatz kam. Sicherlich eine Maßnahme aufgrund der eingangs erwähnten Verletzten. Das Auslassen der Torchancen im 1. Drittel sollte sich rächen. Im Mittelabschnitt schlugen die Grizzlys zu. In der 23. Minute durch Anthony Rech und gleich mit der ersten Überzahl erhöhten die Gäste vom Mittelland-Kanal auf 2:0, der Torschütze war Gerrit Festerling. Das waren Wirkungstreffer. Es dauerte bis zur 38. Minute, da nutzten die Eisbären ihre erste Überzahl für den Anschlusstreffer.

Simon Després – sein erstes Spiel für die Eisbären © Foto Hans-Peter Becker

In der 44. Minute gelang den Eisbären der Ausgleich. Jonas Müller konnte abstauben und einen zunächst abgewehrten Puck ins Tor befördern, nach dem Motto, aus dem Hintergrund müsste Müller schießen. Sie hatten sich zurückgekämpft. Für einen Siegtreffer in der regulären Spielzeit reichte es nicht mehr.

In der Overtime nahmen die Eisbären eine Auszeit. Der Grund war eine Strafe für die Grizzlys und da sieht die Regel vor, dass mit vier gegen drei weitergespielt wird. Der Strafen in der Overtime waren noch nicht genug. Die Unparteiischen stellten noch je einen Spieler pro Mannschaft vom Eis. Es wurde handgreiflich. Das glückliche und emotionale Ende hatten die Grizzlys für sich. Marcel Noebels vertändelte den Puck und Pekka Jormakka, einer der Sünder in der Overtime, ging allein auf Mathias Niederberger zu und entschied das Spiel. Gegen seinen platzierten Flachschuss hatte der Goalie keine Chance.

Die Eisbären reisen am Donnerstag, 4. März nach Bremerhaven und spielen am Sonntag darauf in der heimischen Arena gegen die Iserlohn Roosters.

Hans-Peter Becker

Stimmen:

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Mit dem Ergebnis bin ich natürlich nicht zufrieden, aber unser Einsatz hat mir gefallen. Im ersten Drittel hatten wir gute Chancen, konnten daraus aber leider kein Kapital schlagen. Im Mitteldrittel wurde Wolfsburg deutlich stärker und konnte mit zwei Toren in Führung gehen. Mit ihrer starken Verteidigung haben sie uns das Leben schwergemacht. Unser Powerplay hat uns dann zurück ins Spiel gebracht, sodass wir uns im Schlussabschnitt auch deutlich mehr Chancen erarbeiten konnten. Chet Pickard hat heute wieder sehr gut gehalten. In der Verlängerung konnten wir unser Powerplay leider nicht nutzen. Aber auch aus diesem Spiel können wir einiges Positives mitnehmen.“

Simon Després (Verteidiger Eisbären Berlin): „Die Mannschaft hat ihren Charakter gezeigt, als wir uns nach dem 0:2-Rückstand wieder zurückgekämpft haben. Wir hatten auch noch Chancen, das Spiel zu gewinnen, aber Respekt an Wolfsburgs Torhüter. Er hat sehr gut gespielt heute und einige großartige Paraden gezeigt. Trotz der Niederlage habe ich aber viele gute Dinge gesehen, darauf müssen wir aufbauen. Wir sind eine gefährliche Mannschaft und ich bin stolz, ein Teil von ihr zu sein. Ich habe mich sehr gut gefühlt. Vielen Dank an meine Teamkollegen, sie haben super gespielt und es mir so leichtgemacht.“

Jonas Müller (Verteidiger Eisbären Berlin): „Schade, dass wir verloren haben. Wir haben auch heute wieder gute Chancen raus gespielt und auch im Powerplay konnten wir wieder treffen. Es ist ärgerlich, dass wir in der Verlängerung keinen Treffer erzielen konnten. Im Großen und Ganzen haben wir ganz gut gespielt und wir haben nicht besonders viele Chancen zugelassen. Auch bei Rückständen sind wir in der Lage, uns ins Spiel zurückzukämpfen. Wir müssen jetzt daran arbeiten, dass wir die Spiele dann auch noch gewinnen.“

DEL

22. Spieltag 01.03.2021 20:30 Uhr MB-Arena Berlin

EHC Eisbären Berlin – Grizzlys Wolfsburg 2:3 OT (0:0/1:2/1:0/0:1)

Aufstellungen:

Eisbären Berlin: Niederberger (Ancicka) – McKiernan, Després; Ramage (A), Müller; Wissmann (A), Hördler (C); Mik – White, Boychuk, Hänelt; Foucault, Olver, Tuomie; Pföderl, Reichel, Noebels; Dietz, Streu, Kinder – Trainer: Serge Aubin

Grizzlys Wolfsburg: Pickard (Strahlmeier) – Likens, Melchiori; Bittner, Button; Bruggisser, Möser; Adam – Machacek, Festerling, Fauser; Hungerecker, Nijenhuis, Busch; Görtz, Järvinen, Furchner (C); Jormakka, Olimb, Rech – Trainer: Pat Cortina

Torfolge:

0:1 – 22:14 – Rech (Jormakka, Olimb) – EQ
0:2 – 28:01 – Festerling (Melchiori, Rech) – PP1
1:2 – 37:17 – Boychuk (Reichel, Noebels) – PP1
2:2 – 43:37 – Müller (Pföderl, Reichel) – EQ
2:3 – 64:12 – Jormakka -EQ

Strafen:

Eisbären Berlin: 4 (0, 2, 0, 2) Minuten –
Grizzlys Wolfsburg: 10 (0, 4, 2, 4) Minuten

Schiedsrichter:

Aleksi Rantala, Christopher Schadewaldt (Wayne Gerth, Jonas Merten)

Eisbären verlieren im Spitzenspiel in Bremerhaven

Die Eisbären Berlin haben das Spitzenspiel der Gruppe Nord am 21. Spieltag der PENNY DEL Saison 2020/21 bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven verloren. Tabellenführer Berlin unterlag den Norddeutschen mit 3:5. Trotz dieser Niederlage bleiben die Eisbären mit einem Punktequotienten von 2,05 an der Spitze der Nord-Gruppe.

Die Gastgeber erwischten den besseren Start und gingen durch McMillan (9./PP1) im Powerplay in Führung. Zach Boychuk (12./PP1) glich jedoch kurze Zeit später für die Berliner aus, ebenfalls mit einem Mann mehr auf dem Eis. Im Mitteldrittel zog Bremerhaven innerhalb von 195 Sekunden durch Urbas (30.), Fortunus (31.) und abermals McMillan (33.) auf 4:1 davon und Tobias Ancicka ersetzte Mathiass Niederberger im Tor der Eisbären. Jonas Müller (53.) und Leo Pföderl (58.) verkürzten im Schlussabschnitt noch auf 3:4 aus Berliner Sicht. Andersen (59./EN) traf jedoch ins leere Berliner Tor zum 5:3-Endstand.

Für Eisbär Parker Tuomie war es eine Rückkehr an die Stätte, wo er einst das Eishockey Einmaleins erlernte. Sein erstes Spiel als Profi in Bremerhaven. „Ich bin dort aufgewachsen und haben dort das Eishockey lieben gelernt. Das kann man nicht abschalten“, sagt der Stürmer der Eisbären Berlin.

Leider konnte Eisbär Giovanni Fiore das Spiel nicht beenden. Er krachte nach einem Check unglücklich in die Bande. Bleibt zu hoffen, dass er nicht länger ausfällt.

Die Eisbären Berlin treten am Montag, den 1. März 2021 zu ihrer nächsten Partie in der PENNY DEL an, wenn die Grizzlys Wolfsburg in der Bundeshauptstadt gastieren. Spielbeginn in der Mercedes-Benz Arena ist um 20:30 Uhr

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Natürlich bin ich enttäuscht. Im ersten Drittel war es noch ziemlich ausgeglichen. Wir haben das Spiel dann im Mitteldrittel verloren. Drei Gegentore in so kurzer Zeit zu kassieren, ist nicht zu akzeptieren. Wir haben uns im Schlussabschnitt aber noch einmal gewehrt und versucht zurückzukommen. Leider hat es aber nicht mehr gereicht. Tobias Ancicka hat gezeigt, dass wir jederzeit auf ihn setzen können. Wir haben zwei sehr gute Torhüter.“

Kai Wissmann (Verteidiger Eisbären Berlin): „Das zweite Drittel war spielentscheidend. Da haben wir zu viele Zweikämpfe und Laufduelle verloren. Bremerhaven hat die neutrale Zone gut zugemacht, da haben wir keinen Weg durchgefunden. Nach Puckverlusten hatten sie dann einige 3 gegen 2 Situationen, in denen unser dritter Mann hinten fehlte. Im Schlussdrittel haben wir noch einmal alles versucht, aber die Zeit hat leider nicht mehr gereicht. Dass wir nicht aufgegeben haben, zeigt, dass der Charakter in der Mannschaft stimmt. Aber wir müssen unser Spiel über die gesamte Spielzeit spielen.“

Lukas Reichel (Stürmer Eisbären Berlin): „Die ersten beiden Drittel haben wir nicht zu unserem System gefunden und etwas wild gespielt. Wir hätten einfacher spielen müssen. Im letzten Drittel haben wir dann noch einmal alles versucht. Im nächsten Spiel müssen wir von Anfang da sein.“

Spieldaten

DEL 21. Spieltag 26.02.2021 18:30 Uhr Eisarena Bremerhaven

Fischtown Pinguins Bremerhaven – Eisbären Berlin 5:3 (1:1, 3:0, 1:2)

Aufstellungen:

Fischtown Pinguins Bremerhaven: Maxwell (Pöpperle) – Krogsgaard, S. Dietz; Eminger, Moore; Fortunus, Alber – Verlic, Jeglic, Urbas; Andersen, Friesen, McGinn; Hilbrich, McMillan, Uher; Stowasser, Gläser, Reisnecker – Trainer: Thomas Popiesch

Eisbären Berlin: Niederberger (Ancicka/33.) – Ramage (A), Müller; Wissmann (A), Hördler (C); McKiernan, Mik – Pföderl, Reichel, Noebels; Fiore; Boychuk, White; Foucault, Olver, Tuomie; F. Dietz, Streu, Hänelt – Trainer: Serge Aubin

Torfolge
1:0 – 08:55 – McMillan (Friesen, Fortunus) – PP1
1:1 – 11:00 – Boychuk (Pföderl, Reichel)-PP1
2:1 – 29:04 – Urbas (Jeglic, Verlic) – EQ
3:1 – 30:26 – Fortunus (Urbas, Krogsgaard) – EQ
4:1 – 32:19 – McMillan (Uher, Krogsgaard) – EQ
4:2 – 52:06 – Müller (Noebels, Pföderl) – EQ
4:3 – 57:05 – Pföderl (Ramage, Noebels) – 6-5
5:3 – 58:32 – Andersen (Friesen, McGinn) – EQ/EN

Strafen:
Fischtown Pinguins Bremerhaven: 10 (6, 2, 2) Minuten – Eisbären Berlin: 12 (6, 4, 2) Minuten

Schiedsrichter:
Marc Iwert, Andre Schrader (Andreas Kowert, Jonas Merten)

Quelle: EHC Eisbären/Hans-Peter Becker

Niederlage im Bärenduell

Am 20. Spieltag der DEL kam es zum ersten Bärenduell in Berlin. Das 1. Drittel endete Unentschieden. In der 8. Minute gelang Matt White der Führungstreffer für die Eisbären. Es war eine Portion Glück dabei, der Schuss von Ryan McKiernan prallte von der Bande genau vor den Schläger des Torschützen. Bis dahin hatten die Grizzlys aus Wolfsburg sogar leichte Vorteile. Sie verteidigten gut und konnten sich einige Torchancen erarbeiten. In der 12. Minute nutzten sie ihr erstes Überzahl gleich zu einem Treffer. Eisbär Mark Zengerle mussten wegen eines hohen Stocks auf die Strafbank. Für die Wolfsburger traf Anthony Rech.

Im Mittelabschnitt bemühten sich beide Teams um den Führungstreffer. Der Torjubel blieb aus. Es blieb beim 1 : 1, so musste das Schlussdrittel die Entscheidung bringen. Es begann mit einer Strafzeit für die Eisbären Ryan McKiernan hatte seinen Gegenspieler unzulässig behindert. Das Powerplay der Gäste sah gut aus und es war Mathias Niederberger zu verdanken, dass die Eisbären nicht in Rückstand gerieten. Das passierte dann in der 48. Minute, beide voller Mannschaftsstärke auf dem Eis. Der Schwede Max Görtz ging als Torschütze in die Statistik ein. Es war allerdings mehr ein Eigentor der Nummer 58 Ryan McKiernan der die Vorlage von Sebastian Furchner unhaltbar für seinen Goalie abfälschte. Spätestens jetzt haderten die Eisbären mit ihrer Chancenverwertung. Es blieben noch 12 Minuten zur Ergebniskorrektur. Das gelang in der 56. Minute, das Anrennen der Eisbären wurde belohnt, Parker Tuomie hatte Erfolg mit seinem Schuss aus dem Hinterhalt. Die Flugbahn des Schusses wurde leicht von einem Verteidiger abgefälscht, sodass Chet Pickard keine Chance der Abwehr hatte. Während des Spiels fiel Mark Zengerle mit einer Verletzung am Knöchel aus.

Für die Entscheidung fiel erst im Penalty. Die Overtime war, und das passte zu diesem Spiel, Unentschieden ausgegangen. Das bessere Ende hatten die Grizzlys für sich. Für die Eisbären traf nur Mat Whithe. So holten sich die Wolfsburger den glücklichen Zusatzpunkt.

Wolfsburgs Trainer lobte vor allem seinen Torhüter Chat Pickard, der in einem hart umkämpften Spiel seine Mannschaft im Spiel gehalten hat.

Serge Aubin, der Eisbären-Trainer, bescheinigte seiner Mannschaft eine gute kämpferische Leistung, wenn auch das Ergebnis nicht zufrieden stellen kann.

Parker Tuomie (Stürmer Eisbären Berlin): „Wolfsburg hat eine wirklich gute Mannschaft. Im Laufe der Partie sind wir immer besser ins Spiel gekommen. Vor allem im Mitteldrittel haben wir viele Chancen kreiert, aber wir konnten leider kein Tor erzielen. Die Gegentore waren unglücklich, aber wir konnten zum Glück noch ausgleichen. Es war ein Spiel auf Augenhöhe und im Shootout kann es natürlich in beide Richtungen gehen.“

John Ramage (Verteidiger Eisbären Berlin): „Wir haben hart gespielt und uns viele Chancen erarbeitet.

Die Siegesserie, fünf Spiele in Folge ungeschlagen, ist zunächst gerissen, am Freitag, 26.02.2021 geht es für die Eisbären in Bremerhaven weiter.

Hans-Peter Becker

DEL 20. Spieltag 23.02.2021

EHC Eisbären Berlin – Grizzlys Wolfsburg 2:3 SO (1:1/0:0/1:1 OT 0:0/SO 0:1)

Aufstellungen:
Eisbären Berlin:
Niederberger (Ancicka) – Wissmann (A), Hördler (C); Ramage (A), Müller; McKiernan, Mik – Pföderl, Reichel, Noebels; Fiore, Boychuk, White; Foucault, Zengerle, Olver; Dietz, Streu, Tuomie; Hänelt – Trainer: Serge Aubin

Grizzlys Wolfsburg: Pickard (Strahlmeier) – Likens, Melchiori; Adam, Button; Möser, Raabe – Machacek, Festerling, Hungerecker; Görtz, Järvinen, Furchner; Nijenhuis, Fauser, Boucher; Jormakka, Olimb, Rech; Busch – Trainer: Pat Cortina

Torfolge:
1:0 – 07:31 – White (Mik, McKiernan) – EQ
1:1 – 11:46 – Rech (Olimb, Button) – PP1
1:2 – 47:13 – Görtz (Järvinen, Raabe) – EQ
2:2 – 55:08 – Tuomie (Olver, Wissmann) – EQ
2:3 – 65:00 – Furchner – GWS
Strafen:
Eisbären Berlin: 8 (4, 2, 2) Minuten – Grizzlys Wolfsburg: 4 (2, 2, 0) Minuten

Schiedsrichter:
Marc Iwert, Andre Schrader (Maksim Cepik, Wayne Gerth)

Eisbären siegen – Krefeld schlussendlich auf verlorenem Posten

Die Pinguine aus Krefeld konnten auch bei Ihrem zweiten Auftritt in der Hauptstadt dem Gastgeber wenig entgegensetzen. Im Anfangsdrittel gelangen den Eisbären zwei Tore. Tor Nummer Eins fiel im Powerplay bereits nach fünf Minuten durch Christopher Foucault und in der 13. Minute war Jonas Müller mit einem Schuss aus dem Hinterhalt gegen seinen ehemaligen Mannschaftskameraden Marvin Cüpper erfolgreich. Die Statistik des 1. Drittels sprach eine deutliche Sprache, 13 zu 3 Schüsse auf das Tor zugunsten der Eisbären.

Das 2. Drittel begann mit einem Powerplay für die Pinguine, Marcel Noebels musste wegen Beinstellens auf die Sünderbank und siehe da, der Puck zappelte im Eisbären-Tor. Martin Schymanski hatte getroffen. Das Überzahlspiel ist in dieser Saison keine Paradedisziplin der Krefelder, lediglich eine Erfolgsquote von 10 % schlug bisher zu Buche. In diesem Spiel nutzten sie gleich ihre erste Chance. Der Anschlusstreffer beflügelte den Tabellenletzten. Das Spiel wurde ausgeglichener. In der 33. Minute nutzten die Eisbären erneut ein Powerplay. Diesmal überlistete Lukas Reichel den Krefelder Goalie. Den entscheidenden Pass gab Marcel Noebels, der damit in 14 Spielen in Folge scoren konnte. Er übertraf damit u.a. die Bestmarke der Eisbärenlegende Steve Walker. Das Drittel ging mit einem Unentschieden in die Pause.

Was sich im Anfangsdrittel angedeutet hatte, eine deutliche Niederlage, zeichnete sich im Schlussdrittel mehr und mehr ab. Eine doppelte Powerplay Chance ließen die Eisbären liegen. Matt White traf in der 46. Minute zum 4 : 1. Wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, hätte zwei Minuten später Lucas Lessio einen Alleingang erfolgreich abschließen können. Er scheiterte an Mathias Niederberger. So verging die Spielzeit. Krefeld steckte nie auf, die Moral stimmte, das spielerische Vermögen war dem Gegner letztlich nicht gewachsen. In der 58. Minute schlugen die Eisbären zum dritten Mal im Powerplay zu. Zachary Boychuk sorgte für das 5 : 1 und knappe 30 Sekunden vor der Schlussirene traf Kapitän Frank Hördler zum Endstand 6 : 1. Sein Assist zum 3:1 war gleichbedeutend mit seinem 315. Punkt in Deutschlands höchster Spielklasse, zudem erzielte er mit dem 6:1 sein 80. Tor in der DEL.

Hans-Peter Becker

Stimmen:

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin)

„Ich bin sehr zufrieden, wie wir heute aufgetreten sind. Im ersten Drittel haben wir gut und kraftvoll gespielt. Im Mitteldrittel haben wir aber etwas nachgelassen, deutlich zu viele Strafen genommen und uns aus dem Rhythmus bringen lassen. Im Schlussdrittel haben wir das aber wieder besser gemacht, was auch mit den Anpassungen zusammenhing, die wir vorgenommen haben. Unser Powerplay war heute sehr gut. Wir haben solide gespielt und die Chancen genutzt, die wir bekommen haben.“

Marcel Noebels (Stürmer Eisbären Berlin):
„Mit Blick aufs gesamte Spiel war es ein verdienter Sieg, wenn auch etwas zu hoch. Vierzig Minuten haben wir gutes Eishockey gespielt. Wir sind gut ins Spiel
gekommen und auch in Führung gegangen, was sehr wichtig war. Das Mitteldrittel war nicht unser bestes Drittel, da haben wir Krefeld wieder etwas ins Spiel kommen lassen. Den Clubrekord aufzustellen macht mich stolz, ist aber Nebensache. Der Mannschaftserfolg steht im Vordergrund, aber natürlich freue ich mich sehr darüber.“

Jonas Müller (Verteidiger Eisbären Berlin):

„Mit der Mannschaftsleistung können wir heute zufrieden sein, auch wenn wir im zweiten Drittel wieder zu viele Strafen genommen und Krefeld so wieder ins Spiel gebracht haben. Im Schlussdrittel haben wir aber wieder zu unserem Spiel gefunden, Krefeld nicht wirklich eine Chance gelassen und das Spiel gut zu Ende gebracht. Gegen Köln erwartet uns ein schweres Spiel, wir wissen aber, wie wir gegen sie spielen müssen. Wenn wir uns an unseren Plan halten, haben wir gute Chancen, auch dieses Spiel zu gewinnen.“

DEL 18. Spieltag 17.02.2021 MB-Arena Berlin 18:30 Uhr
EHC Eisbären Berlin – Krefeld Pinguine 6:1 (2:0/1:1/3:0)

Aufstellungen:
Eisbären Berlin: M. Niederberger (Ancicka) – Ramage (A), Müller; Wissmann (A), Hördler (C), McKiernan; Mik – Foucault, Zengerle, Tuomie; Pföderl, Reichel, Noebels; Fiore, Boychuk, White; Labrie, Streu, Dietz; Olver – Trainer: Serge Aubin

Krefeld Pinguine: Cüpper (Quapp) – Sacher, C. Braun; Bappert, Bindulis; Gläßl, Mass; Bull – Karsums, Olson (A), L. Braun (A); Tyanulin, Blank, Schymainski (C); Lessio, Postel, L. Niederberger; Buncis, Petrakov, Shatsky – Trainer: Clark Donatelli

Torfolge:
1:0 – 04:23 – Foucault (Fiore, White) – PP1
2:0 – 12:52 – Müller (Noebels, Ramage) – EQ
2:1 – 22:26 – Schymainski (Tyanulin, Petrakov) – PP1
3:1 – 32:48 – Reichel (Noebels, Hördler) – PP1
4:1 – 45:45 – White (Ramage, Müller) – EQ
5:1 – 57:18 – Boychuk (Noebels) – PP1
6:1 – 59:31 – Hördler (Ramage, Boychuk) – EQ

Strafen: Eisbären Berlin: 8 (0, 6, 2) Minuten -Krefeld Pinguine: 14 (4, 4, 6) Minuten

Schiedsrichter: Aleksander Polaczek, Andre Schrader (Maksim Cepik, Jonas Merten)

Eisbären Auswärtssieg in Krefeld

Die Eisbären Berlin haben den zweiten Auswärtssieg in der laufenden PENNY DEL Saison 2020/21 eingefahren. Am vorgezogenen 28. Spieltag bezwangen die Berliner die gastgebenden Krefeld Pinguine mit 6:1. Durch diesen Sieg verbessern sich die Eisbären in der Tabelle der Gruppe Nord um einen Platz und stehen aktuell an der Spitze des Klassements. Am Freitag,12.02.2021 bestreiten die Eisbären Berlin
direkt ihr nächstes Ligaspiel, um 18:30 Uhr sind die Berliner zu Gast bei den Iserlohn Roosters.

Parker Tuomie (10.) traf im ersten Spielabschnitt zur Eisbären Führung, die Matt White in der 15. Spielminute auf 2:0 ausbaute. Im Mitteldrittel erhöhten zunächst Lukas Reichel (23.) und Leo Pföderl (26.) per Doppelschlag auf 4:0, ehe Zach Boychuk (31.) mit seinem ersten Tor in der PENNY DEL und PC Labrie (35.) zwei weitere Eisbären Treffer folgen ließen. Im Schlussabschnitt konnte Tyanulin (46.) im
Powerplay für Krefeld auf 1:6 verkürzen.

Bei diesem Kantersieg der Eisbären wurden einige Meilensteine erreicht. Pföderls Treffer war der achte Torerfolg im achten Spiel in Folge des Stürmers, gleichbedeutend mit einem neuen Berliner Rekord in der PENNY DEL. Marcel Noebels hat in den letzten zwölf Ligaspielen gepunktet und Kai Wissmanns
Torvorlage zur 1:0-Führung war der 50. Assist des Verteidigers in Deutschlands höchster Spielklasse.
Die Eisbären bestritten dieses Spiel im Rahmen der traditionellen Charity-Aktion „Pink in the Rink“ in pinken Trikots und Stutzen, um mehr Aufmerksamkeit für den Kampf gegen die Krankheit Krebs zu erzeugen. Diese Jerseys werden ebenso in der nächsten Partie gegen Iserlohn zum Einsatz kommen und in der Folge für den guten Zweck versteigert.

Quelle: Eisbären Berlin

Eisbären weiter heimstark

In der eigenen Halle sind sie eine Macht. Siebentes Heimspiel und sieben Siege, auch für die Düsseldorfer EG gab es nichts zu holen. Da stehen 21 Heimpunkte makellos in der Bilanz, dagegen stehen nur 5 Punkte, die bisher bei 6 Auftritten in der Fremde geholt wurden.

Am 15. Spieltag besiegten die Berliner die Düsseldorfer EG in der Mercedes-Benz Arena mit 4:2. Durch diesen Sieg bleiben die Eisbären auf Tabellenplatz 2 der Gruppe Nord. Den ersten Treffer des Spiels erzielte Eisbären-Stürmer Kris Foucault (10.), aber Jensen (16.) konnte im Powerplay für Düsseldorf ausgleichen. Im Mitteldrittel brachte Leo Pföderl (30.) die Gastgeber mit seinem siebten Tor im siebten Spiel in Folge wieder in Führung, die Foucault in der 45. Minute mit seinem zweiten Treffer des Abends weiter ausbaute. Nachdem Carey (53.) für die Gäste auf 2:3 verkürzte, nahm DEG-Trainer Kreis in den letzten Spielminuten den Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis und Matt White (59./EN) traf ins leere Tor zum 4:2-Endstand.

Anlässlich des offiziellen Weltkrebstages am 4. Februar fand dieses Spiel im Rahmen der traditionellen Charity-Aktion Pink in the Rink statt, um mehr Aufmerksamkeit für den Kampf gegen die Krankheit Krebs zu erzeugen. Die Eisbären spielten in pinken Trikots und Stutzen, die sie auch bei ihren nächsten beiden Spielen bei den Krefeld Pinguinen (11. Februar, 19:30 Uhr) und den Iserlohn Roosters (12. Februar, 18:30 Uhr) tragen werden. Diese Sonderjerseys werden nach diesen Partien für den guten Zweck versteigert.

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Ich habe viel Positives heute gesehen. Im ersten Drittel ging es hin und her und keine Mannschaft konnte sich einen richtigen Vorteil erarbeiten. Wir haben anfangs deutlich zu viele Strafen genommen, aber unser Unterzahlspiel war sehr gut. Im Mitteldrittel wurde es dann deutlich besser. Wir haben einfacher gespielt und wir waren besser beim frühzeitigen Stören der Düsseldorfer. Auch nach dem Anschlusstreffer der DEG im Schlussdrittel sind wir ruhig geblieben und haben unser Spiel weitergespielt. Wir wachsen immer noch als Mannschaft und sind noch nicht dort, wo wir hinwollen. Aber wir sind auf einem guten Weg.“

Leo Pföderl (Stürmer Eisbären Berlin): „Im Großen und Ganzen war es ein verdienter Sieg. Die DEG hat wieder sehr diszipliniert gespielt und wir haben es uns anfangs mit zu vielen Strafen selbst zu schwergemacht. Ab dem zweiten Drittel haben wir meiner Meinung nach souverän gespielt und hätten die Partie eventuell schon früher entscheiden können. Es freut mich, dass ich zum siebten Mal in Folge getroffen habe. Das Selbstvertrauen ist gerade vorhanden und das Zusammenspiel in der Reihe mit Lukas Reichel und Marcel Noebels funktioniert super.“

Kris Foucault (Stürmer Eisbären Berlin): „Es war ein hartes Spiel, aber ein verdienter Sieg. Nach den beiden Spielen, die wir schon gegen Düsseldorf gespielt haben, wussten wir, dass es ein Kampf werden wird. Ich versuche jedes Mal, mein Bestes zu geben. Natürlich freut es mich, wenn ich regelmäßig punkte, aber der Teamerfolg ist wichtiger. Die Chemie innerhalb unserer Reihe mit Parker Tuomie und Mark Zengerle stimmt.“

DEL 15. Spieltag 03.02.2021 18:30 Uhr MB-Arena Berlin

Eisbären Berlin – Düsseldorfer EG 4:2 (1:1, 1:0, 2:1)

Aufstellungen:

Eisbären Berlin: Niederberger (Ancicka) – Ramage (A), Müller; Wissmann (A), Hördler (C); McKiernan, Espeland; Mik – Fiore, Boychuk, White; Pföderl, Reichel, Noebels; Foucault, Zengerle, Tuomie; Labrie; Streu, Dietz – Trainer: Serge Aubin

Düsseldorfer EG: Pantkowski (Hane) – Jensen (A), Cumiskey; Nowak (A), Zanetti; Geitner – Alanov, Olimb, Fischbuch; Flaake, Barta, Kammerer; From, Carey, Karachun; Ehl, Eder, Jahnke – Trainer: Harold Kreis

Torfolge

1:0 – 09:08 – Foucault – EQ

1:1 – 15:06 – Jensen (Olimb) – PP1

2:1 – 29:29 – Pföderl (Noebels, Reichel) – EQ

3:1 – 44:43 – Foucault (Zengerle, Noebels) – EQ

3:2 – 52:03 – Carey (Karachun, From) – EQ

4:2 – 58:50 – White – EQ/EN

Strafen:

Eisbären Berlin: 8 (6, 2, 0) Minuten – Düsseldorfer EG: 4 (4, 0, 0) Minuten

Schiedsrichter: Rainer Köttstorfer, Marian Rohatsch (Maksim Cepik, Jonas Merten

Eisbären verlieren in Wolfsburg

Es blieb auch am 14. Spieltag der DEL dabei, auswärts tun sich die Eisbären schwer. Am Ende hieß es 6 : 4 für die Grizzlys im Bärenduell gegen die Eisbären aus Berlin.

Die Gastgeber erwischten den besseren Start in die Partie und gingen im ersten Drittel durch Tore von Jormakka (5. / 9., PP1) und Rech (12., PP1) mit 3:0 in Führung. Im zweiten Abschnitt kamen die Eisbären zunächst besser ins Spiel und folgerichtig in der 34. Minute zum Anschlusstreffer durch Leo Pföderl. Furchner stellte vier Minuten später jedoch den 3-Tore Vorsprung wieder her und überwand Tobias Ancicka in erneuter Überzahl zum 4:1 (38., PP1). Im Schlussdrittel konnte Jonas Müller verkürzen (47.), doch Machacek in Überzahl (53.) und Görtz (55.) erhöhten auf 6:2. Die Tore von Ryan McKiernan (59., PP1) und Giovanni Fiore (60., PP1) jeweils mit einem Spieler mehr auf dem Eis kamen zu spät für die Berliner.

Für die Hauptstädter geht es am kommenden Mittwoch, den 03. Februar 2021 weiter. Dann gastiert die Düsseldorfer EG in der Mercedes-Benz Arena. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin):
„Im ersten Drittel waren wir nicht gut auf dem Eis unterwegs, haben dann zu viele Strafen genommen und mussten einem 0:3 Rückstand hinterherlaufen. Der Berg war dann einfach zu hoch. Das war sehr enttäuschend. Wir müssen unbedingt an unserem Auftritt bei Auswärtsspielen arbeiten. Wolfsburg wollte den Sieg heute mehr als wir.“

Giovanni Fiore (Stürmer Eisbären Berlin): „In dieser Liga musst du diszipliniert spielen, das haben wir nicht getan. Wolfsburg hatte heute ein starkes Überzahlspiel, das war der Unterschied. Wenn wir fünf gegen fünf spielen, sind wir sehr stark. Diese Niederlage tut weh.“

DEL 14. Spieltag 31.01.2021 Eisarena Wolfsburg

Grizzlys Wolfsburg – Eisbären Berlin 6:4 (3:0, 1:1, 2:3)

Aufstellungen:

Grizzlys Wolfsburg: Pickard (Strahlmeier) –
Likens, Melchiori; Button, Wurm; Möser, Adam; Raabe – Görtz, Järvinen, Furchner; Jormakka, Olimb, Rech; Nijenhuis, Pfohl, Hungerecker; Machacek, Festerling, Boucher – Trainer: Pat Cortina

Eisbären Berlin: Ancicka (Niederberger) – Ramage (A), Müller; Wissmann (A), Hördler (C); McKiernan, Espeland; Mik – Pföderl, Reichel, Noebels; Foucault, Zengerle, Tuomie; Fiore, Boychuk, White; Labrie, Streu, Dietz – Trainer: Serge Aubin

Torfolge:

1:0 – 04:48 – Jormakka (Rech, Olimb) – EQ
2:0 – 08:56 – Jormakka (Rech) – PP1
3:0 – 11:06 – Rech (Jormakka, Olimb) – PP1
3:1 – 33:31 – Pföderl (Zengerle, Espeland) – EQ/EA
4:1 – 37:30 – Furchner (Järvinen, Button) – PP1
4:2 – 46:22 – Müller (Noebels, Fiore) – EQ
5:2 – 52:51 – Machacek (Görtz, Butto) – PP1
6:2 – 54:56 – Görtz (Festerling, Furchner) – EQ
6:3 – 58:19 – McKiernan (Zengerle, Fiore) – PP1
6:4 – 59:25 – Fiore (McKiernan, Foucault) – PP1

Strafen:

Grizzlys Wolfsburg: 12 (2, 4,6) Minuten
Eisbären Berlin: 16 (6, 4, 6) Minuten

Schiedsrichter: Lasse Kopitz, Gordon Schukies (Jonas Merten, Nikolaj Ponomarjow)

Quelle: Eisbären Berlin

Eisbären bleiben zu Hause weiter ungeschlagen

Die Serie hält, auch die Iserlohn Roosters, die sich erstmals in der neuen Saison in Berlin vorstellten, konnten die Eisbären nicht bezwingen. Ein frühes Tor durch Leo Pförderl in der 6. Minute konnten die Gäste nur knapp drei Minuten später ausgleichen und hatten in der 11. Spielminute das Spiel gedreht. Joseph Whitney traf in Überzahl für die Roosters. In der DEL-Statistik, was den Erfolg bei Überzahlspielen anzeigt, rangieren die Iserlohner aktuell auf Platz 4, 27,08 % ihrer Überzahlspiele endeten mit einem Torerfolg. Die Eisbären haben da Nachholbedarf, zum Vergleich: Platz 6 und eine Erfolgsquote von 21,43 %.

Der Puck zappelte im Anfangsdrittel erneut im Eisbären-Tor. Die Roosters gewinnen das Bully vor dem Eisbären-Tor und Casey Bailey zog ab mit einem mächtigen Schlagschuss. Auf dem Eis wurde auf Tor entschieden, der Videobeweis brachte eine Revision. Mathias Niederberger hatte reklamiert. Torraumabseits war es nicht, aber eine unzulässige Behinderung des Goalies soll vorgelegen haben. Da hatten sie ein bisschen Glück, das Tor hätte auch zählen können.

Im Mittelabschnitt drehten die Eisbären mächtig auf und übernahmen erneut die Führung im Spiel mit einem Doppelschlag in der 31. und 34. Minute. Es blieb spannend bis in die Schlussphase. Erst in der 59. Minute machte Mark Zengerle mit seinem Treffer zum 4:2 ins leere Tor alles klar. Der Sieg war insgesamt verdient. Die Eisbären steigerten sich nach dem 1. Drittel. Erstmals wirkte bei den Eisbären Neuzugang Zachary Boychuk mit. Er kam als Center der dritten Sturmreihe zusammen mit Matthew White und Giovanni Fiore zu Einsatz. Bei seiner Premiere im Eisbärentrikot war er exakt 17:01 Minuten bei 24 Wechseln auf dem Eis. Der inzwischen 31-jährige Kanadier spielte zuletzt in der Schweiz und kann auf die Erfahrung von 127 Spielen in der NHL verweisen.

Für sie Eisbären geht es am Sonntag, 31. Januar auswärts in Wolfsburg weiter.

Hans-Peter Becker

Stimmen:

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Die ersten vier bis fünf Minuten waren durchaus in Ordnung, danach sind wir etwas nachlässig und zu leichtfertig geworden. In der Drittelpause haben wir dann ein paar Veränderungen vorgenommen und sind deutlich besser aus der Kabine gekommen. Im zweiten und dritten Drittel haben wir als Team wunderbar funktioniert. Mit dem Ausgang des Spiels bin ich zufrieden, auch wenn die ersten Minuten noch Optimierungspotenzial hatten.“

Lukas Reichel (Stürmer EisbärenBerlin): „Das war ein verdienter Sieg. Wir haben gut und diszipliniert gespielt. Wir haben es Iserlohn schwergemacht, gut Druck erzeugt und hart gespielt. Mathias Niederberger war stark heute und hat die Chancen der Roosters vereitelt.“

Zach Boychuk (Stürmer Eisbären Berlin): „Ich habe mich gut gefühlt. Das Training gestern hat mir sehr geholfen. Das Zusammenspiel in unserer Reihe hat mit gut gefallen und ich hatte einige Chancen. Der Schlüssel zum Erfolg war unser aggressives Spiel, wir haben Iserlohn kaum Zeit gelassen, haben viele Puckverluste kreiert, viele Schüsse abgegeben und zweite Chancen bekommen. So müssen wir spielen.“

DEL 13. Spieltag 28.01.2021 18:30 Uhr MB-Arena Berlin

Eisbären Berlin – Iserlohn Roosters 4:2 (1:2, 2:0, 1:0)

Aufstellungen:

Eisbären Berlin: Niederberger (Ancicka) – McKiernan, Espeland; Ramage (A), Müller; Wissmann (A), Hördler (C); Mik – Foucault, Zengerle, Tuomie; Pföderl, Reichel, Noebels; Fiore, Boychuk, White; Labrie, Streu, Dietz – Trainer: Serge Aubin

Iserlohn Roosters: Jenike (Schwendener) – Ankert, Baxmann; Johnston, Raymond; Buschmann; Orendorz; Proske – Aubin, Raedeke, Friedrich; Jentzsch, Grenier, Whitney; Bailey, Sutter, Lowry; Fleischer, Weidner, Lautenschlager – Trainer: Jason O’Leary

Torfolge

1:0 – 05:27– Pföderl (Noebels, Espeland) – EQ
1:1 – 08:23 – Johnston (Raymond, Friedrich) – EQ
1:2 – 10:09 – Whitney (Raymond, Grenier) – PP1
2:2 – 31:13 – Foucault (Zengerle, Müller) – EQ
3:2 – 33:49 – Fiore (McKiernan, Foucault) – PP1
4:2 – 58:15 – Zengerle (Tuomie) – EQ/EN
Strafen: Eisbären Berlin: 10 (6, 2, 2) Minuten – Iserlohn Roosters: 16 (6,4,6) Minuten

Schiedsrichter: Gordon Schukies, Bastian Steingross (Maksim Cepik, Wayne Gerth)