Viktoria 89 baut die Führung weiter aus

10 Spiele, 10 Siege, wann gab es das schon einmal bei den Süd-Berlinern? 8 Punkte Vorsprung vor dem Tabellenzweiten VSG Altglienicke. Deren mit Spannung erwartete Partie gegen den BFC Dynamo fiel im von beiden als Heimspielstätte genutzten Jahnsportpark leider Corona zum Opfer. Dagegen sahen 303 Zuschauer in Halberstadt einen verdienten Sieg von Viktoria 89 beim momentanen Schlusslicht der Regionalliga Nordost. Viktoria führte durch Fardjad-Azad (38.) und Becker (49.) 2:0. Aber warum müssen die Berliner fast regelmäßig einen späten Gegentreffer hinnehmen und dann um den Sieg bangen?  Diesmal war es in der 89. Minute Junge-Abiol, der auf 1:2 verkürzte. Am Freitag, 213.10. ab 19.00 Uhr, kommt der Tabellenzehnte Babelsberg 03 ins Stadion Lichterfelde. Vorsicht, die Babelsberger besiegten den zuletzt den ZFC Meuselwitz mit 3:1.

Außerdem stehen am 10. Spieltag aus Berliner Sicht zwei Niederlagen, ein Remis und ein weiterer Sieg zu Buche. Aufsteiger Tennis Borussia verlor chancenlos mit 0:4 bei Lok Leipzig und Lichtenberg (13.) ließ mit der 0:2 Niederlage die drei Punkte bei Union in Fürstenwalde. Gegen die Punkteteilung, ein 0:0 von Herthas Zweiten im Amateurstadion gegen Energie Cottbus ist nichts einzuwenden, auch wenn Andreas Neuendorf mangelnde Entschlossenheit bei seinem Team als Manlo anführte. Im Poststadion schoss der BAK 07 – immerhin vor 367 Zuschauern – drei Tore, ließ nach 32 Minuten zunächst den 1:1 Ausgleich der Gäste aus Rathenow zu. Am Ende gewannen die Platzherren im Poststadion mit 3:1. Der BAK hat nach 10 Spielen jetzt 14 Punkte und Platz 9, am Samstag, 24.10. geht es nach Cottbus und die haben ebenfalls 14 Punkte.

Die Zuschauerzahlen sind sehr unterschiedlich, je nachdem was die Gesundheitsämter an Auslastung genehmigen und was die Stadiongröße hergibt. In Auerbach durften 999 Zuschauer das 0:2 gegen Chemie Leipzig sehen. Bei Lok Leipzig waren es gegen die Berliner Borussen 1.755, in Babelsberg sahen 1.365 Zahlende den 3:1-Sieg und in Jena feierten 1.256 Zuschauer den 2:1-Erfolg gegen den Chemnitzer FC.

Am Freitag, 23.10. stehen zwei Berlin-Derbys an. Aufsteiger Tennis Borussia empfängt, so Corona es will, den BFC Dynamo im Mommsenstadion und die VSG Altglienicke – Hertha BSC II im Jahnsportpark. Am Sonntag, 25.10. kommt Lok Leipzig zu den 47ern nach Lichtenberg.  

Christian Zschiedrich

Viktoria 89 und Altglienicke marschieren voran

Dass Altglienicke an die Leistungen der letzten Saison anknüpfen kann ist keineswegs überraschend. Nach 7 gewonnenen Spielen und einem verlorenem Spiel sowie mit einem Unentschieden liegen sie aktuell auf Platz Zwei mit 22 Punkten und 24:10 Toren, gefolgt von Carl Zeiss Jena und Chemie Leipzig mit je 15 Punkten. Das sind immerhin 7 Zähler Differenz. Beachtlich das 5:0 der VSG über den 1. FC Lok Leipzig. Dass nach 9 Spielen Viktoria 89 verlustpunktfrei mit 5 Punkten Vorsprung, deren 27 und mit 21:8 Toren klar Tabellenführer ist, lässt den Berliner Regionalliga-Fußball in hellem Licht erscheinen.

Am 8. Spieltag waren die Berliner mit einem 3:2-Sieg gegen Chemie Leipzig erfolgreich. Genau mit diesem Ergebnis wurde am 9. Spieltag vor der Länderspielpause VfB Auerbach heim geschickt. Am Sonntag, 18.10., 13.30 Uhr, heißt die nächste Partie auswärts Germania Halberstädt (Tabellenletzter) – Viktoria 89. Keiner darf unterschätzt werden, die Konstanz der Himmelblauen aus Berlin ist bisher beachtlich.

Dagegen ist Herthas Zweite mit dem 0:0 beim bisherigen Tabellenletzten Optik Rathenow auf Platz 10 der Tabelle angekommen. 2 Siege und 2 Niederlagen für Berliner Teams sind weiter zu vermelden. Lichtenberg 07 trumpft mit einem 3:0 über Babelsberg 03 auf und Aufsteiger Tennis Borussia Berlin (16.) schlägt Union Fürstenwalde mit 4:2. Am Freitag, 16.10. 19.00 Uhr, muss die Borussen eine schwere Aufgabe auswärts beim 1. FC Lok Leipzig gelösen.

Der Berliner AK (jetzt 12.) unterlag mit 2:4 beim Chemnitzer FC (11.). Der BFC Dynamo führte zwar 2:0 in Cottbus, verlor aber am Ende 2:3 gegen Energie, jetzt 6 mit 13 Punkten. Da Dynamo bereits am 8. Spieltag zu Hause gegen Optik Rathenow mit einem 2:2 zwei Punkte liegen gelassen hat, stehen sie jetzt mit 14 Punkten auf Platz 4. Am Samstag, 17.10., steht das nächste Berlin-Derby an. BFC Dynamo – VSG Altglienicke. Der BAK 07 hat ebenfalls ein Heimspiel gegen Optik Rathenow und tags darauf empfängt Hertha BSC II Energie Cottbus im Amateurstadion.

Christian Zschiedrich

Viktoria 89 Spitzenreiter mit sechs Siegen

In der Regionalliga Nordost steht Viktoria 89 mit drei Punkten Vorsprung vor VSG Altglienicke, dem Tabellenzweiten mit 15 Punkten.  Am 6. Spieltag gewannen beide – Viktoria 89 das Berlin-Derby vor 500 Zuschauern (ausverkauft) gegen Lichtenberg 47 2:0 und die VSG auswärts in Halberstadt ebenfalls mit 2:0. Erstaunlich ist der Aufwärtstrend von BFC Dynamo, jetzt auf Rang 6 mit 10 Punkten. Gegen den Bischofswerdaer FV wurde vor 600 Zuschauern deutlich mit 6:2 gewonnen. Eine weitere Schlappe ereilte dagegen BAK 07 im heimischen Poststadion vor 516 Zuschauern mit 1:5 gegen Drittligaabsteiger Carl-Zeiss Jena – Bak liegt aktuell auf Tabellenplatz 12, 7 Punkte. Abgerutscht, 1:2 im Amateurstadion gegen Luckenwalde verloren, ebenfalls 7 Punkte, Platz 13 Hertha BSC II. Wichtig für Aufsteiger Tennis Borussia ist die Punkteteilung, 1:1, beim VfB Auerbach (11.). Nach dem Motto „knapp gewonnen ist auch gesiegt“, holte sich Energie Cottbus mit dem neuen Trainer Dirk Lottner beim 1:0 Sieg in Babelsberg (15.) weitere 3 Punkte, kletterte damit auf Rang 14 der Tabelle. Chemie Leipzig (3.), 12 Punkte siegte 4:1 in Meuselwitz (10.). Der 1. FC Lok Leipzig kam zu Hause nur zu einem 1:1 gegen den Chemnitzer FC (9.). Es ist also weiter Hochspannung angesagt, zumal die Clubs nun den 7. und 8. Spieltag in einer englische Woche bestreiten müssen.

Am Mittwoch, 23.09.2020 empfängt TeBe den Tabellenletzten Halberstadt, ein Heimspiel hat auch Lichtenberg 47 gegen Auerbach, Altglienicke empfängt Babelsberg 03. Drei Auswärtsspiele aus Berliner Sicht für den BAK 07 in Luckenwalde (8.), der BFC Dynamo in Chemnitz und Viktoria 89 in Meuselwitz (10.).

Am kommenden Wochenende; dann der 8. Spieltag: Samstag, 26.09.2020 Viktoria 89 – Chemie Leipzig, Babelsberg (15.) – Tennis Borussia (17.), Halberstadt – Lichtenberg 47, und am Sonntag, 27.09.2020: BAK 07 – Bischofswerdaer FV, BFC Dynamo – Optik Rathenow (Vorletzter mit 4 Punkten), Hertha BSC II – Chemnitzer FC und die VSG Altglienicke muss zu Union Fürstenwalde. Im Bruno-Plache-Stadion kommt es zu der Begegnung 1.FC Lok Leipzig gegen die formverbesserten Cottbusser.

Christian Zschiedrich

Viktoria 89 nach fünf Spielen weiter verlustpunktfrei

Der Tabellenführer in der Regionalliga Nordost mit 15 Punkten heißt FC Viktoria 89. Bundesligist Hertha BSC ging ohne zehn abberufene Nationalspieler im letzten Testspiel beim Hamburger SV 0:2 unter. Die dritte Niederlage in Folge und somit kein Testspiel gewonnen. Am Freitag, 11.09. steht im Pokal bei Eintracht Braunschweig das erste Pflichtspiel der Saison an. Der 1. FC Union siegte vor den zugelassenen 4.500 Zuschauer mit 2:1 zum 100jährigen Jubiläum der Alten Försterei gegen den Zweitligisten 1. FC Nürnberg. Die Nürnberger waren 1920 der erste Gegner in der neu errichteten Alten Försterei. Die Tore fielen nach der Halbzeit: 1:0 (51.) Ingvartsen, unmittelbar 1:1 (52.) Dovedan, 2:1 FE (64.) Ingvartsen. Am Samstag, 12.09. muss konzentrierter im Pokal in Karlsruhe zu Werke gegangen werden. Für Hertha könnte der Start holprig werden. Die drei polnischen Nationalspieler Vladimir Darida, Ondrej Duda und Krzysztof Piatek drohen auszufallen. Bruno Labbadia ist entsprechend sauer, der Grund, die polnische Nationalmannschaft spielte in Bosnien, einem Corona-Hotspot. Die eh schon kurze Vorbereitungsphase, wurde durch die Spiele im Nations-Cup weiter verkürzt. Beim 1. FC Union sieht es etwas besser aus.

Ungewohnt, aber keineswegs unverdient ist Viktoria 89 in der Regionalliga Nordost alleiniger Spitzenreiter mit weißer Weste, gewann das Lokalderby im Mommsenstadion gegen TeBe vor 1.008 Zuschauern 2:1, während die sich selbst als Aufstiegskandidat erkorenen Cottbusser zu Hause vor 1.000 Zuschauer gegen Halberstadt mit 0:2 die vierte Niederlage kassierten.

Lichtenberg 47 kam im Hans-Zoschke-Stadion vor 490 Zuschauer gegen Meuselwitz zu einem verdienten 1:1 und hatten in der Schlussphase die Riesenchance auf den Sieg, während Herthas Zweite in Jena mit dem 0:3 Lehrgeld zahlen musste und nicht so schlecht war, wie es das Ergebnis vermuten lassen könnte. Der Berliner AK ließ bei Chemie Leipzig keinen Treffer zu, erzielte selbst auch kein Tor, am Ende stand ein 0:0.

Erfreulich der Auswärtssieg mit 5:2 des BFC Dynamo vor 750 Zuschauern in Luckenwalde. Die ersten drei Tore hintereinander schoss per Hattrick in der ersten Halbzeit (16., 21. und 35.) der von Lok Leipzig zurückgekehrte Matthias Steinborn. Neuzugang Benjamin Förster, kam von der VSG Altglienicke, erhöhte nach der Halbzeitpause sogar auf 4:0 (48.). Luckenwalde verkürzte auf 2:4 und wer weiß, was passiert wäre, hätten die Hausherren nicht anschließend Riesenmöglichkeiten zum 2:3 ausgelassen. Durchatmen beim BFC und dem mitgereisten Anhang, als erneut Förster als Torschütze den Schlusspunkt zum 5:2 setzte. BFC Trainer Christian Benbennek war nach dem Spiel erleichtert und etwas verärgert über die Konzentrationsschwächen nach der deutlichen Führung. Der BFC verbessert auf Tabellenplatz 7.

Die VSG Altglienicke quälte sich im Heimspiel im Jahnsportpark vor 202 Zuschauern, aber mit einem beneidenswerten Sponsor zum 2:1-Sieg über den VfB Auerbach. Tugay Uzan erzielte den Siegtreffer erst in der Schlussphase (85.), Christian Skoda brachte die Schützlinge von Karsten Heine mit 1:0 (53.) in Führung. Die Freude währte nicht lange, drei Minuten später, um genau zu sein traf Mittelstürmer Marc-Phillip Zimmermann zum 1:1 Ausgleich.

Der 6. Spieltag ist auf den 20. September terminiert, dazwischen liegt die erste Pokalrunde. Berlins Pokalsieger, die VSG Altglienicke tritt, nach dem Tausch des Heimrechts beim 1. FC Köln an. Aus der Regionalliga Nordost spielen außerdem noch der Brandenburger Pokalsieger Union Fürstenwalde gegen den Vfl Wolfsburg, der Sieger aus Sachsen, der Chemnitzer FC und Jena, Pokalsieger in Thüringen haben Bundesligisten vor der Brust, die TSG Hoffenheim und Werder Bremen.

In der Regionalliga kommt es am 6. Spieltag zum Derby zwischen Viktoria 89 und Lichtenberg 47. Die VSG Altglienicke muss zum Tabellenletzten nach Halberstadt. Dynamo empfängt den Bischofswerdaer FV (12.), Heimrecht hat auch der Berliner AK gegen Carl-Zeiss Jena und Aufsteiger Tennis Borussia Berlin muss zum VfB Auerbach ins Vogtland reisen.

Christian Zschiedrich

Schaut auf diese Regionalliga

Wann hat es das gegeben, dass zwei Berliner Vereine nach dem 3. Spieltag verlustpunktfrei an der Spitze stehen? Die VSG Altglienicke und FC Viktoria 89!  Dazu zwei interessante Berliner Derbys: Tennis Borussia – SV Lichtenberg 47 2:0 vor 750 Zuschauern im Mommsenstadion und Berliner AK 97 – BFC Dynamo 1:3 vor 416 Zuschauern im Poststadion. Dazu ein Unentschieden der Hertha II, 1:1 beim bisherigen Tabellenführer Chemie Leipzig vor 1000 Zuschauern. Kiprit erzielte Herthas Führung 1:0 (55.), ehe Chemie doch noch der Ausgleich durch Mvibudulu (81.) gelang.

Den ersten Trainerrauswurf gab es bereits nach dem 3. Spieltag in Cottbus. Klar, wenn man mit Aufstiegsambitionen und gleich mit drei Niederlagen startet. Sebastian Abt wurde zu Hause vor 798 Zuschauern das 1:2 gegen Viktoria 89 mehr als übel genommen und mit sofortiger Wirkung von all seinen Aufgaben entbunden. Der  Tabellenstand vor dem 4. Spieltag, der beginnt bereits am Dienstag, 1. September 2020 im Hans Zoschke Stadion zu Lichtenberg:

  1. VSG Altglienicke, 9 Punkte, 10:5 Tore
  2. FC Viktoria 89,  9 Punkte, 6:2 Tore
  3. Chemie Leipzig, 7 Punkte, 7:3 Tore
  4. Hertha BSC II, 7 Punkte, 6:2 Tore
  5. Fürstenwalde, 6 Punkte, 7:5 Tore

Dienstag, 01.09., Lichtenb. 47 – Ch. Leipzig 0:0

Mittwoch, 02.09.2020 BFC Dynamo – CZ Jena

                          Meuselwitz – Tennis Borussia

                            Viktoria 89 – VSG Altglienicke

                            Hertha BSC II – Berliner AK 07

Aus Berliner Sicht wieder zwei Derbys und

vorausschauend auf den 5. Spieltag am

Sonntag, 06.09.2020 Tennis Borussia – Viktoria 89  

Christian Zschiedrich 

Spannung und sechs Tore in Lichtenberg

Bis auf die drei aktuell noch ausstehenden Begegnungen, Fürstenwalde – Jena, Auerbach – Chemnitz, Babelsberg – Luckenwalde, absolvierte die Regionalliga Nordost am Dienstag, 25.08.2020 ihren 2. Spieltag mit diesen Ergebnissen:

Tennis Borussia – Chemnitz 1:3

ZFC Meuselwitz – Cottbus 2:0

BFC Dynamo – Hertha BSC II 1:2

1.FC Lok Leipzig – Berliner AK 2:1

Halberstadt  – Bischofswerda 2:3

Viktoria 89 – Optik Rathenow 2:0

Lichtenberg 47 – Altglienicke 2:4

Beachtlich VSG Altglienicke, nicht nur beim 3:2 Auftakt im Mommsenstadion, es folgte der 6:0 Pokalerfolg im Finale gegen Viktoria 89, jetzt nahm das Team von Karsten Heine auch die Hürde bei Lichtenberg 47 mit 4:2. Wobei den 47ern ebenso ein Lob gezollt werden muss. Halbzeit 0:0, in Führung ging die Heimmannschaft in der 54. Minute durch Philip Einsiedel. Bereits eine Minute später gelang Patrick Breitkreuz (55.) das 1:1. Christian Skoda drehte das Match mit dem 2:1 für die Gäste (62.). Tolcay Cigerci schaffte das 3:1 (80.). Wer 10 Minuten vor Ultimo glaubte, die Partie sei entschieden, das Team von Trainer Lehmann gab nicht auf. Der Schütze zum 1:0 markierte seinen zweiten Treffer in der 84. Minute in Unterzahl. Christian Gawe hatte in der 67. Minute die Rote Karte gesehen. Es wurde in der Endphase noch einmal spannend. Allerdings nur kurz, für zwei Minuten, der in Minute 68 eingewechselte Uzan stellte in der 86.Minute das Endergebnis von 2:4 aus Sicht der Lichtenberger her. Unnötig war die Gelb-Rote Karte für Oliver Hofmann in der 90. Minute. Die beiden des Feldes verwiesenen Lichtenberger werden im nächsten Auswärtsspiel im Mommsenstadion gegen Aufsteiger TeBe fehlen.

Viktoria 89 hat das 0:6 im Pokalfinale gut weggesteckt, gewann 2:0 gegen Optik Rathenow und hat sich nach dem Auftakt-Erfolg in Chemnitz mit zwei gewonnenen Spielen in der Meisterschaft, 6 Punkte, in der Tabelle vorn platziert. Die Tabelle hat nach zwei Spieltagen noch keine große Aussagekraft. Sechs Vereine haben bisher sechs Punkte: Chemie Leipzig, Meuselwitz, VSG Altglienicke, Hertha BSC II, Bischofswerdaer FV und eben Viktoria 89. Am 3. Spieltag muss Viktoria bei den bisher punktlosen Cottbussern antreten. Energie will aufsteigen. Der Start ging in die Hose. Kann Viktoria das nutzen ?

Zwei Berliner Mannschaften stehen ebenfalls null Punkte da, Aufsteiger Tennis Borussia Berlin und der BFC Dynamo. Die Saison ist noch lang, noch 36 Spieltage, da kann sich viel ändern. Aber, zum Erreichen des Ziels ist der gute Start wichtig. Zumindest bestimmt der Auftakt den eventuellen Trend.

Nachtrag: Meuselwitz – E. Cottbus 2:0

Union Fürstenwalde – Carl Zeiss Jena 3:1

VfB Auerbach – BSG Chemie Leipzig 2:1  

Babelsberg 03 – FSV Luckenwalde 1:3

Tabelle:

  1. Chemie Leipzig  2 Spiele, 6 Punkte
  2. ZFC Meuselwitz 2 Spiele, 6 Punkte
  3. VSG Altglienicke 2 Spiele, 6 Punkte
  4. Hertha BSC II, 2 Spiele, 6 Punkte
  5. Bischofswerda 2 Spiele, 6 Punkte
  6. FC Viktoria 89 2 Spiele, 6 Punkte
  7. Luckenwalde, 2 Spiele, 6 Punkte
  8. Fürstenwalde, 2 Spiele, 3 Punkte
  9. Berliner AK 07, 2 Spiele, 3 Punkte
  10. Lichtenberg 47, 2 Spiele, 3 Punkte
  11. 1.FC Lok Leipzig 2 Spiele, 3 Punkte
  12. VfB Auerbach,  2 Spiele, 3 Punkte
  13. Babelsberg 03, 2 Spiele, 1 Punkt
  14. Carl Zeiss Jena, 2 Spiele, 1 Punkt
  15. Chemnitzer FC, 2 Spiele, 0 Punkte
  16. G. Halberstadt, 2 Spiele, 0 Punkte
  17. Tennis Borussia, 2 Spiele, 0 Punkte
  18. BFC Dynamo,  2 Spiele,  0 Punkte
  19. Energie Cottbus, 2 Spiele, 0 Punkte
  20. Optik Rathenow 2 Spiele, 0 Punkte

Christian Zschiedrich

Hochinteressante Regionalliga Nordost

Die sieben Berliner Clubs starteten recht beachtlich mit fünf Siegen. Im Berlin-Derby zwischen der VSG Altglienicke und Tennis Borussia hatte der Gastgeber, die aufstiegswillige Heimmannschaft, gegen den beherzt aufspielenden Aufsteiger, große Mühe. Die VSG schaffte mit einem Foulelfmeter in der Nachspielzeit noch den 3:2 Sieg vor 0 Zuschauern. In Berlin waren noc keine Zuschauer zugelassen. TeBe, nahe dem Punktgewinn, war sogar zweimal in Führung gegangen.

Am Dienstag, 25.8., 17.30 Uhr, kommt es in Lichtenberg zum einem weiteren Berlin-Derby Lichtenberg 47 – VSG Altglienicke.

Dagegen trumpfte Chemie Leipzig zum Auftakt gegen den BFC gewaltig auf. Der in der 54. Minute eingewechselte Bury sah in der 75. Minute die Rote Karte. Da stand es bereits 2:0 durch Petracek (40.) und Mvibudulu (45.). In Unterzahl gelang Wendschuch in der 83. Minute das 3:0 vor 1000 Zuschauern. Erst in der Nachspielzeit (93.) konnte Brumme auf 1:3 verkürzen. Chemie kommt am Samstag, 22.08.2020 13.30 Uhr ins Mommsenstadion zu Tennis Borussia und wieder ein Berlin-Derby.

Kommen wir zu weiteren vier Berliner Siegen: Lichtenberg 47 schaffte mit dem Auswärtssieg in Cottbus vor 783 Zuschauern eine dicke Überraschung. Energie ging früh in der 10. Minute durch Kremer 1:0 in Führung, doch Rausch konnte drei Minuten vor der offiziellen Spielzeit (87.) zum 1:1 ausgleichen. In der Nachspielzeit schockte Graf die Lausitzter endgültig. Cottbus muss am 2. Spieltag in Meuselwitz beim am 1. Spieltag auswärts in Rathenow siegreichen ZFC antreten. Die Mannschaft aus dem Norden Thüringens gilt als Geheimtipp, was einen möglichen Aufstieg betrifft.

Der Berliner AK startete mit einem 3:2-Heimerfolg gegen Union Fürstenwalde im Poststadion. Kurz vor Halbzeitpause erzielte Lemmel das 1:0 (44.). Ngwisani erhöhte in Minute 67 auf 2:0. Die Gäste kamen durch Mlynarczyk auf 1:2 (70.) heran. Doch Beyazit stellte in der 85. Minute die Zwei-Tore-Führung mit dem 3:1 wieder her. Unions Atki gelang zu spät in der 89. Minute zu spät der Anschlusstreffer zum 2:3. Der Präsident Ali Han war hochzufrieden. Allerdings muss der BAK 07 jetzt bei Lok Leipzig, dem Meister der Vorsaison, ran. Die Leipziger verloren zum Saison-Auftakt ihre Partie auswärts gegen Hertha II. Trainer Zecke Neuendorf urteilte über seine Mannschaft, sie wirkte im dem Geisterspiel frischer, spielfreudiger, körperlich fitter und willensstärker als der amtierende Meister. Der Sieg war verdient, denn die Berliner steigerten sich in der Begegnung. Die Torfolge: 1:0 (29.) Kopfball Michelbrink, Flanke Fuchs, 2:0 (71.) Handelfmeter Kiprit, Vorteilsrücknahme, denn Dardai hatte den Ball ins Tor geköpft. 2:1 (82.) Urban, 3:1 (88.) Dardai, Vorarbeit Werthmüller.

Zum nächsten Spiel können die Hertha Bubis trotz einer anstehenden Auswärtspartie in der Stadt bleiben. Im Jahn-Sportpark wartet der BFC Dynamo.

Das Auswärtsspiel von Viktoria 89 beim Chemnitzer FC war gleichzeitig die Generalprobe der Südberliner vor dem Pokalfinale gegen Altglienicke. Viktoria siegte vor 687 zuschauern im Stadion an der Gellertstraße knapp aber verdient 2:1 (0:0). Fardjat-Azad erzielte die 1:0-Führung (53.) und Hovi (81.) erhöhte auf 2:0, ehe Dartsch in der 88. Minute die Resultatverbesserung zum Endstand von 1:2 markierte. Der neue CFC-Coach Berlinski versuchte die Niederlage seiner von Kritk gedemütigten Chemnitzer der vergebenen Chancen wegen schön zu reden. Viktorias Trainer Muzzicato meint, der Dreier gebe Selbstvertrauen vor dem Berlin-Pokalfinale gegen Altglienicke. Wir werden mit Hans Peter Becker vor Ort sein.

Christian Zschiedrich

Altglienicke gewinnt die Hitzeschlacht im Jahn-Sportpark

Bei insgesamt sieben Mannschaften aus Berlin im Teilnehmerfeld der Regionalliga Nordost warten spannende Ortsderbys. Bereits am 1. Spieltag empfing die VSG Altglienicke den Aufsteiger Tennis Borussia, leider unter Ausschluss der Öffentlichkeit, im Jahn-Sportpark. Schiedsrichter der Partie war Lasse Koslowski vom Frohnauer SC, tags zuvor hatte er das Freundschaftsspiel des 1. FC Union gegen Dynamo Dresden geleitet. Am Sonntag ging es um Punkte in der Regionalliga.

Der Aufsteiger aus Charlottenburg machte den favoritisierten Altglienickern das Leben schwer. Es wäre dem Aufsteiger, vor 10 Jahren spielten sie zuletzt in dieser Spielklasse, fast eine kleine Überraschung geglückt. Bis zur vierten Minute der Nachspielzeit stand es 2:2. Zweimal gingen die Tennis Borussen in Führung kassierten aber postwendend den Ausgleich. Das Halbzeitergebnis hielt. Die Entscheidung fiel durch einen Foulelfmeter, den der TeBe-Torwart verschuldet hatte. Tolcay Cigerci, Neuzugang vom BAK, ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelt zum 3:2 Sieg für die VSG. Unmittelbar danach erfolgte der Schlusspfiff. Es ist natürlich bitter, so zu verlieren.

Der Jahn-Sportpark bleibt ein Ort des Schreckens für die Tennis Borussen, im Juni 2011 hatten sie dort den Verbleib in der Oberliga gegen den SC Borea Dresden mit einer 1:2 Niederlage in der Verlängerung verspielt. In den Jahn-Sportpark mussten sie damals umziehen, da das Mommsenstadion im Eichkamp vom Weltverband Fifa gesperrt wurde. In Deutschland fand die WM der Frauen statt und das Stadion war als Trainigsstätte für die Mannschaft aus Kanada vorgesehen. Es war der zweite Abstieg in Folge. 2010 mussten sie die Regionalliga nicht aus sportlichen Gründen verlassen. Tebe ging in die Insolvenz und wurde bis in die Berlin-Liga durchgereicht.

Jetzt soll alles besser werden. Die Chance – TeBe ist ja bekanntlich durch eine Entscheidung am grünen Tisch aufgestiegen, allerdings verdient, sie waren Spitzenreiter bei Saisonabbruch – soll genutzt werden. TeBe will in der Liga bleiben. Der Auftritt gegen Altglienicke, die eine Woche zuvor den BFC Dynamo im Pokalhalbfinale förmlich vom Platz gefegt hatten, gibt Hoffnung.

Hans-Peter Becker

Spieldaten

Aufstellung Tennis Borussia:Fikisi – Sakran, Franke, Bilbija, Matt (77. Samardzic) – Cakmak (77. Steinbauer), Oschmann, Gelici (64. Sennur) – Ndualu, Elezi, Iraqi
Aufstellung VSG Altglienicke:Bätge – Lemke, Zeiger, Pütt, Brehmer – Inaler (25. Häußler) – Breitkreuz, Cigerci, Skoda, Meyer – J. Manske (72. P.-V. Manske)
Schiedsrichter:Lasse Koslowski (Frohnauer SC)
Tor(e):0:1 (29.) Ndualu, 1:1 (31.) Lemke, 1:2 (41.) Ndualu, 2:2 (45.) J. Manske, 3:2 (90.+5, FE) Cigerci
Zuschauer:keine
Gelbe Karte(n):Lemke, Breitkreuz – Gelici, Ndualu

Start in der Regionalliga – Lichtenberg 47 schockt Cottbus

Die Fußball-Regionalliga Nordost ist am 15. August in ihre neue Saison gestartet. Am 8. März wurde zuletzt um Punkte in dieser Spielklasse gekämpft. Coronabedingt wurde die Saison abgebrochen. Lok Leipzig durfte sich in der Qualifikation zur 3. Liga versuchen und scheiterte bekanntlich am SC Verl. Der FC Rot-Weiß Erfurt und Wacker Nordhausen verließen die Liga aus wirtschaftlichen Gründen. Sportliche Absteiger aus der Liga gab es nicht. Aus der Oberliga Nord stieg Tennis Borussia auf und aus der Süd-Staffel versucht sich der FSV Luckenwalde mal wieder in der Regionalliga. Aus der 3. Liga wieder in den Verantwortungsbereich des Nordostdeutschen Verbandes gewechselt die Absteiger FC Carl-Zeiss Jena und der Chemnitzer FC. So nehmen insgesamt 20 Mannschaften den Kampf den in dieser Saison besonders begehrten Meistertitel auf. Wer den Titel nach 38 Spieltagen erringt, ist aufgestiegen, ohne die nervenaufreibenden Qualifikationsspiele.

Es ist eine Konsequenz aus der neuen Aufstiegsregelung, die der DFB-Bundestag beschlossen hatte. Die sieht vor, dass ab der Spielzeit 2020/21 die Meister der Regionalliga Südwest und West immer direkt aufsteigen und die übrigen Staffeln zwei weitere Aufsteiger stellen. In einem jährlich rotierenden System steigt einer der drei Meister aus Nord, Nordost und Bayern direkt auf, die anderen beiden ermitteln in Hin- und Rückspiel den vierten Aufsteiger.

In der Saison 2020/21 wird nun eben die Regionalliga Nordost diesen dritten Direktaufsteiger in die dritte Liga stellen. Die Vertreter aus Nord und Bayern bestreiten die Aufstiegsspiele. In der Saison 2021/22 steigt der Meister aus Bayern direkt auf, in der Spielzeit 2022/23 ist die Regionalliga Nord mit dem Direktaufstiegsplatz an der Reihe.

Entsprechend haben die ambitionierten Vereine für den Titelkampf aufgerüstet. Direkt in Berlin beheimatet sind gleich 7 Teilnehmer, hinzu kommen mit Luckenwalde, Cottbus, Rathenow und natürlich Babelsberg Vereine aus dem näheren Berliner Umland. Bis auf Rathenow liegen alle anderen Spielstädte mehr südlich von Berlin. Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern stellt keinen Teilnehmer. Seit dem Abstieg der TSG Neustrelitz ist kein Vertreter der nördlichen Regionen mehr dazu gekommen.

Die Saison in der 1. und 2. Bundesliga hat die Saison noch nicht begonnen. Zusammen mit der 3. Liga hat der DFB den Start für das Wochenende vom 18. bis 21. September vorgesehen. Insofern liegt das Hauptaugenmerk jetzt auf den Spielen der Regionalliga. Die Voraussetzungen und die damit verbundenen Zielstellungen für die Saison können bei den Teams unterschiedlicher nicht sein. Blicken wir nur auf die Berliner Teilnehmer lassen sich die „glorreichen Sieben“ in drei Gruppen einteilen. Da sind Mannschaften die einfach nur die Klasse halten wollen, Lichtenberg und Tennis Borussia, andere wollen im Mittelfeld eine sorgenfreie Saison bestreiten und vorsichtig nach blicken, der BFC Dynamo und dazu zählt wohl auch der BAK. Bleibt jetzt in der Aufzählung die dritte Gruppe, Mannschaften mit Meisterpotential. Die VSG Altglienicke hat an Qualität gewonnen und ja bekanntlich die vorangegangene abgebrochene Saison als Tabellenführer beendet. Nur die Quotientenregel sorgte dafür, dass Lok Leipzig die Aufstiegschance bekam. Viktoria ist immer zu beachten und Hertha II könnte unter Trainer Zecke Neuendorf ähnliche Ambitionen wie die 2. Vertretung des FC Bayern hegen.

Nach oben aus dem weiteren Berliner Umland will Energie Cottbus, die Mannschaft wurde verjüngt und als Zielstellung wurde die Rückkehr in die 3. Liga bis 2022 ausgegeben. Mit dem neuen Trainer Sebastian Abt, zuvor bei Energie im Jugendbereich tätig, wurde eine interne Lösung gefunden, die sicherlich auch ein paar Kosten spart. Mit Dimitar Rangelov wurde der Vertrag nicht verlängert und der Abgang der Leihspieler Berkan Taz und Torwart Lennart Moser müssen kompensiert werden.

Ihr erstes Saisonspiel haben die Cottbuser absolviert und sorgten aus ihrer Sicht für eine Negativüberraschung des Spieltages. Im Stadion der Freundschaft war Lichtenberg 47 zu Gast. Unterschiedlicher könnten beide Vereine nicht sein. In Cottbus wird unter professionellen Bedingungen gearbeitet, während die Berliner rund um das Hans Zoschke Stadion als Amateurverein weiter arbeiten. Die Spieler von Trainer Uwe Lehmann gehen alle entweder einem Beruf nach oder sind Studenten. In den vergangenen Wochen, für die Saisonvorbereitung, hatte Lehmann seine Spieler den ganzen Tag beisammen. Zukünftig wird wieder nach Feierabend trainiert. Es soll ein ähnliches Husarenstück wie in der Aufstiegssaison gelingen. Die Lichtenberger entwickelten sich zum Favoritenschreck und konnten am 1. Spieltag daran gleich anknüpfen.

Es durften 1.000 Zuschauer ins Stadion und es kamen 783. In der ersten Halbzeit sah alles nach einer klaren Angelegenheit für die favorisierten Cottbuser Gastgeber aus. Bereits in der 10. Minute sorgte der Neuzugang vom SV Meppen, Max Kremer für die 1:0 Führung. Anschließend schien es, als würden die Gäste aus Berlin überrannt werden. Die Cottbuser ließen bis zur Halbzeit klarste Chancen liegen. War der knappe Rückstand zur Pause für die 47er eher schmeichelhaft, wurde mit zunehmender Spieldauer in der 2. Hälfte immer verdienter. Die mangelnde Chancenverwertung fiel den Cottbuser auf die Füße. Die Amateure aus Berlin Lichtenberg schienen zudem die bessere Kondition zu haben. Sie wurden immer mutiger. In der 87. Minute gelang Marcel Rausch der 1:1 Ausgleich, dann flog ein Cottbuser mit gelb-rot vom Platz und in der 2. Minute der Nachspielzeit drehte Lichtenberg das Spiel komplett. Am Ende oder schluss-endlich stand ein Sieg der Gäste mit 2:1. Die wenigen Zuschauer in Cottbus verließen kopfschüttelnd das Stadion.

Der erste Spieltag machte es bereits deutlich, das wird eine spannende Saison und vielleicht bekommt die Hauptstadt wieder einen Drittligisten. Lediglich in der Premierensaison der damals neugegründeten 3. Liga stellte Berlin einen Teilnehmer. Es war der 1. FC Union Berlin, dem 2009 der Durchmarsch in die 2. Bundesliga gelang.

Hans-Peter Becker

Fünf Spielausfälle in der Regionalliga Nordost nerven

Die Tabelle gerät durcheinander und die Vorbereitung der Vereine ebenfalls. Am 24. Spieltag fielen drei Spiele aus. Auerbach – Viktoria 89, Lichtenberg 47 – Chemie Leipzig und Altglienicke – Nordhausen. Zwei Nachholspiele, Lichtenberg 47 – Meuselwitz und Nordhausen – Babelsberg 03 konnten ebenfalls nicht ausgetragen werden.  Wie’s künftig weitergeht, da stehen sogar in Berlin Fragezeichen sowohl im Poststadion als auch in der HoWoGe-Arena. Bekommt eventuell sogar Hertha II kurzfristig die Absage für das Freitagspiel in Nordhausen? 

Der sportliche Überblick: Der 1.FC Lok Leipzig hat sich mit drei Punkten Vorsprung und nur 22 Spielen an die Tabellenführung geschossen, gewann 3:1 (22.Spieltag) gegen Auerbach, ebenfalls 3:1 bei Optik in Rathenow (23.) und am 24.Spieltag 4:2 gegen Meuselwitz. Das sind nunmehr 47 Punkte, während Cottbus 2:3 in Auerbach patzte, aktuell aber 4:0 gegen Rathenow gewann. Energie hat nach 22 Spielen 44 Punkte und muss jetzt nach Meuselwitz (Tab.11., 24 Punkte).

Am 23. Spieltag gab es zwei Berliner Derbys. BAK 07 – Hertha II 3:1 und BFC Dynamo – VSG Altglienicke 1:2. Das sind für Altglienicke ebenfalls 44 Punkte. Schade, dass die Partie gegen Nordhausen ausfiel.  Jetzt muss Altglienicke, immerhin Tabellenzweiter, zum zwölften Chemie Leipzig. Das wird kein Zuckerschlecken. Doch Altglienicke konnte bisher bereits sechs Auswärtssiege verbuchen und spielt eine sehr beachtenswerte, gute  Saison. Schade, dass am 22. Spieltag aus Sicht der VSG das Derby 1:3 gegen BAK 07 1:3 verloren ging. Da holte übrigens Viktoria 89 ein 2:2 in Cottbus bei der aufstiegswilligen Energie-Mannschaft.

Am Samstag, 7.3.2020 13.30 Uhr, heißt es nun Babelsberg 03 (Vorletzter, nur 14 P.)  – Lichtenberg 47 (10., 25.P.), jedoch nur 21 gespielte Partien. Interessant wird aus Berliner Sicht, wenn denn gespielt wird, der Sonntag mit Berliner AK 07 (7.) – 1.FC Lok Leipzig. Da müssen sich die Sachsen warm anziehen. Heimvorteil hat bei bisher nur 20 Spielen Viktoria 89 (8., 29 P.) im Stadion Lichterfelde gegen Union Fürstenwalde (5.).  Der BFC Dynamo hat bereits 23 Spiele und ist spielfrei und wird darüber keineswegs traurig sein.

Christian Zschiedrich