Füchse verlieren nach deutlicher Führung in Leipzig in der Schlusssekunde

Im Topspiel des 1. Spieltages der Handball-Bundesliga waren die Füchse Berlin zum SC DHfK Leipzig gereist. Die Füchse fanden sehr gut ins Spiel, Torhüter Miloslavljev und die Abwehr funktionierten perfekt und es gelang ein 7:1-Start nach Maß. Auch bedingt durch doppelte Zeitstrafen gegen Marsenic und Gojun kam Leipzig Stück für Stück wieder zurück. In der zweiten Halbzeit mussten die Füchse die Führung aus der Hand geben und unterlagen in einer dramatischen Schlussphase mit 23:24 (14:10). 10/5 Treffer von Lindberg und sechs Treffer von Wiede waren die besten Torschützen der Partie.

Die Füchse Berlin erwischten bei der Auswärtspartie beim SC DHfK Leipzig den deutlich besseren Start. Füchse-Trainer Velimir Petkovic gab Dejan Milosavljev den Vorzug im Tor, auch weil Silvio Heinevetter mit einem grippalen Infekt in Berlin bleiben musste. Der Neuzugang konnte sich aber auch auf eine stabile Abwehr verlassen, die von Beginn an Leipzig den Schneid abkaufte. Aber auch auf Leipiger Seite wurde in der Abwehr beherzt zugepackt, so dass Hans Lindberg bei den Füchsen den ersten Treffer der Partie mit einem Strafwurf erzielte.

Auf der anderen Seite gelang es Dejan Milosavljev einen Strafwurf von Patrick Wiesmach zu parieren, so dass Fabian Wiede im Gegenzug auf 0:2 erhöhte, bevor Lindberg auf 0:3 erhöhte. Für die Hausherren war einfach kein Durchkommen durch die Berliner Abwehr, so dass kleinere Abstimmungsfehler und auch Passfehler im Berliner Angriff den Füchsen noch nicht schadeten. Zwar parierte Joel Birlehm, er hatte im Leipziger Tor zunächst den Vorzug erhalten, einen Strafwurf von Lindberg. Doch Leipzig konnte daraus ebenso wenig Kapital schlagen wie aus einem weiteren Berliner Ballverlust.

Nach Wiedes Treffer zum 0:4 nahm Andre Haber auf Seiten der Leipziger die erste Auszeit. Im folgenden Angriff holte seine Mannschaft noch eine Zeitstrafe gegen Berlin heraus, doch einnetzen konnten sie nicht. Stattdessen hinterlief Lindberg in Unterzahl die Leipziger Abwehr und wurde von Wiede mustergültig zum 0:5 bedient. Es waren bereits mehr als zehn Minuten gespielt, als Max Jahnke den ersten Heimtreffer zum 1:5 erzielte. Nach dem 1:6 von Tim Matthes nimmt Haber bereits die zweite Auszeit und brachte erstmals den kroatischen Neuzugang Marko Mamic.

Leipzig war nun besser im Spiel und lies sich im Angriff nicht mehr so verunsichern. In Überzahl traf Mamic zum 2:7, bevor Philip Weber mit einem Treffer ins leere Tor auf 3:7 verkürzte. Das Spiel war nun ausgeglichen und auf Leipziger Seite versucht sich Trainer Andre Haber mit einem weiteren Wechsel. Er brachte den von SG Insignis Westwien gewechselten Viggo Kristjansson, der sich bei den folgenden drei Strafwürfen als sicherer Schütze erwies. Zudem kam in der 20. Minute Jens Vortmann ins Tor, der ehemalige Fuchs feierte damit sein Comeback nach einem Kreuzbandriss und konnte sich beim 9:12 sogar selbst in die Torschützenliste eintragen.

Nun reagierte auch Füchse-Trainer Velimir Petkovic mit seiner ersten Auszeit, zumal Marsenic schon mit der zweiten Zeitstrafe belastet war. Bei den Füchsen wurde im Rückraum variiert, im zweiten Anlauf kann dann auch Stipe Mandalinic erfolgreich zum 9:14 abschließen. Den letzten Treffer vor der Pause erzielte dann Leipzigs Jahnke zum 10:14. Nachdem sich direkt vor der Pause auch noch Jakov Gojun seine zweite Zeitstrafe abholten waren beide Berliner Innenblockspieler doppelt vorbelastet.

Berlin kann den Vorsprung nicht verteidigen 

Die Gastgeber hatten offensichtlich durch den verkürzten RÜckstand wieder Selbstvertrauen getankt, entsprechend starteten sie in die zweite Halbzeit. Leipzig drückte weiterhin aufs Tempo und versuchte vor allem den Innenblock der Füchse unter Druck zu setzen. Dort musste Petkovic variieren, brachte unter anderem Paul Drux in der zentralen Defensive. Zunächst ließ sich Berlin aber nicht verunsichern, gerade über ein gutes Umschaltspiel zwischen Angriff und Abwehr erhöhten sie noch auf 10:15. 

Auf Leipziger fand nun Jens Vortmann immer besser ins Spiel. Seine Paraden, unter anderem ein abgewehrter Kempatrick, ermöglichte es seinem Team auf 13:15 zu verkürzen. Bei den Füchsen versuchte nun Paul Drux fast im Alleingang die Situation zu lösen, der Halblinke ging kompromisslos ins direkte Duell und konnte so zumindest einen Strafwurf herausholen, den Lindberg zum 13:16 verwandelte. Mit einem Doppelschlag verkürzte Leipzig auf 15:16 und die Partie war wieder offen. 

Die Füchse waren nun unter Druck, konnten aber die Nerven bewahren. Allerdings gingen Velimir Petkovic die Alternativen aus, da er einerseits in der Abwehr improvisieren mussten und andererseits im Angriff Stipe Mandalinic nur wenig Akzente setzen konnte. Noch einmal konnten die Füchse aber die gegnerischen Fehler nutzen und auf 16:19 davonziehen. Angefeuert vom Heimpublikum gab aber Leipzig nie auf, auch wenn sie lange Zeit immer wieder herankamen ohne auszugleichen. 

In der 53. Minute war es dann Lucas Krzikalla, der mit seinem Treffer zum 21:21 erstmals für die Gastgeber ausglich. Nach einer weiteren Parade von Vortmann gelang dann Philipp Weber in der 55. Minute erstmals der Führungstreffer. Für die SChlussphase forderte Petkovic nun alle Kraftreserven ein, ordnete eine 5:1-Abwehr mit dem vorgezogenen Wiede an. Die Torlaune der Leipziger können damit gebremst werden und in der 58. Minute glich Lindberg mit seinem zehnten Treffer zum 22:22 wieder aus. 

In den beiden Schlussminuten nahm zunächst Leipzigs Trainer Haber seine letzte Auszeit. Zunächst konnte Gojun für die Füchse blocken, doch der Ball blieb bei den Hausherren und Marko Mamic traf 60 Sekunden vor Schluss zum 23:22. Auf der Gegenseite konnte Marsenic postwendend für die Füchse ausgleichen und Leipzig verblieben noch 40 Sekunden. Leipzig spielte den letzten Angriff konzentriert aus, Semper bediente Krzikalla und der erzielte eine Sekunde vor dem Abpfiff den 24:23-Siegtreffer.

Quelle: Füchse Berlin

A-Jugend startet in spannendes Vorbereitungsturnier

Während die Profis bereits ihr erstes Pflichtspiel im DHB-Pokal absolviert haben, steckt die A-Jugend nun mitten in der heißen Vorbereitungsphase. Von Montag bis Mittwoch (19.08-21.08.) finden in Düsseldorf die „German International Youth Championships (GIYC)“ statt. Neben vielen nationalen Hochkarätern wie den Rhein-Neckar Löwen, dem SC Magdeburg und der SG Flensburg-Handewitt nehmen auch internationale Topvereine wie Telekom Veszprém, MOL Pick Szeged und RK Celje teil. Die optimale Plattform für die Jungfüchse sich auf nationaler, wie internationaler Ebene zu beweisen.

Am Montag, 19.08. um 9:30 Uhr starten die Berliner in das Turnier, welches laut Trainer Bob Hanning als erste Standortbestimmung dienen soll. In der Gruppe der Jungfüchse mischen neben der Jugendabteilung des deutschen Rekordmeisters vom THW Kiel, auch der slowenische Topverein RK Celje und die Österreicher HC Fivers WAT Margareten mit. Gegen letztere starten die Berliner in das Turnier. Es folgen die Spiele um 14:30 Uhr gegen den THW Kiel und um 19:30 Uhr gegen RK Celje.

„Wir freuen uns sehr auf das Turnier und wollen diese Gelegenheit nutzen, um uns optimal auf die Saison vorzubereiten“, sagt Bob Hanning. Ein wichtiger Bestandteil des Teams fehlt allerdings: Kapitän Nils Lichtlein ist mit der U19 des DHB heute noch im Finale bei der Jugend-WM in Nordmazedonien aktiv. Auch das ist ein Grund für Hanning seine restlichen Spieler genau zu beobachten: „Ich bin gespannt, wer jetzt die Verantwortung übernehmen kann und wie sich das Team insgesamt präsentiert“.

Am Dienstag sind dann bereits die ersten Platzierungsspiele, sowie die Viertel- und Halbfinals. Am Mittwoch werden dann die finalen Platzierungen ausgespielt. Die Jungfüchse werden alles geben, um das Turnier mit der bestmöglichsten Platzierung abzuschließen. So oder so wird der Trainerstab um Bob Hanning nach dem Turnier genügend Anhaltspunkte haben, um das Team der Jungfüchse besser zu machen.

Spielplan GIYC:
Mo., 09:30 Uhr: Jungfüchse – HC Fivers WAT Margareten
Mo., 14:30 Uhr: Jungfüchse – THW Kiel
Mo., 19:30 Uhr: Jungfüchse – RK Celje

Quelle: Füchse Berlin

Füchse ohne Punkte in Leipzig

Die Füchse Berlin können auch beim SC DHfK Leipzig die Trendwende nicht schaffen. Mit 27:32 (15:16) verliert der Hauptstadtclub sein Bundesligaspiel in Leipzig. Am Ende bewiesen die Hausherren den längeren Atem. Die besten Werfer waren Bjarki Elisson und Hans Lindberg mit fünf Treffern.

Die Füchse starteten mit einer starken Angriffsleistung in die Partie. In der fünften Spielminute traf Jacob Holm mit dem vierten Berliner Treffer zum 4:3. Auch in den folgenden Minuten drückten die Füchse weiterhin aufs Tempo und durch einen Doppelschlag von Paul Drux und Fabian Wiede konnte sich der Hauptstadtclub auf 8:6 absetzen. 

Doch nach einer Zeitstrafe gegen Fabian Wiede kamen die Hausherren wieder heran und konnten selbst mit 8:9 in Führung gehen. Danach entwickelte sich ein ausgeglichener Spielverlauf. In der 22. Spielminute war beim 11:11 weiterhin alles eng zusammen. Bis zur Halbzeit blieb das Duell auf Augenhöhe. Am Ende der ersten 30 Minuten führte der SC DHfK Leipzig beim 15:16 denkbar knapp.

Zu Beginn gelang den Berlinern der Ausgleich, doch beim 18:20 in der 37. Spielminute waren die Gastgeber wieder mit zwei Treffern in Front. Dieser Rückstand hatte auch sieben Minuten später beim 21:23 noch Bestand. Beim 23:24 nach 47 Minuten bekamen die Füchse dann eine doppelte Zeitstrafe gegen Mijajlo Marsenic, der gleichzeitig mit der dritten Zeitstrafe disqualifiziert wurde, und Fabian Wiede.

Das Spiel blieb eng aber der amtierende EHF-Champion aus Berlin lag auch acht Minuten vor dem Schlusspfiff beim 24:26 weiterhin mit zwei Treffern im Hintertreffen. Die Füchse schafften es bis in die 56. Spielminute den Rückstand zwar zu halten, aber konnten ihn nicht verkürzen. Im Anschluss sorgten die Leipziger für den Unterschied. Am Ende müssen die Füchse beim 27:32 in Leipzig die nächste Niederlage einstecken. 

Füchse Berlin – SC DHfK Leipzig 27:32 (15:16)

Heinevetter, Semisch; Wiede 4, Elisson 5, Holm 3, Struck, Gojun, Lindberg 5/1, Zachrisson 1, Simak 3, Urios, Reißky, Marsenic 2, Drux 4

Stimmen:

Paul Drux: 

Machen uns das Leben in der zweiten Halbzeit durch Zeitstrafen schwer. Wir spielen eigentlich eine ordentliche Abwehr im zweiten Abschnitt. Im Angriff fehlen dann irgendwann die Kräfte gegen Ende und die Tore werden nicht mehr so einfach. Kommen immer wieder ran und dann bekommen wir zweimal zwei Minuten. Das bricht einem natürlich das Genick. Wir können uns kämpferisch nichts vorwerfen und waren gut vorbereitet. Jetzt müssen wir weiter hart arbeiten und zusammenstehen. Am Sonntag steht das nächste wichtige Spiel an und dann kommt auch schon das Final Four.

Bob Hanning (Geschäftsführer Füchse Berlin):

Wir legen ein passives Abwehrspiel hin.  Wir lassen einfache Tore vom Kreis und aus dem Rückraum zu. Dann bekommen unsere Torhüter nichts zu fassen.  Im Angriff war das heute eigentlich gut, doch wenn du immer eines bekommst, dann wird es schwierig. Ich bin grundsätzlich kein Freund von Charakterfragen im Sport. Ich glaube darum geht es nicht. Die Mannschaft muss jetzt in der Defensive ein anderes Gesicht zu Tage legen.

Dennoch können wir in dieser Saison noch vieles Erreichen. Wir stehen nächste Woche im Final Four um den DHB-Pokal, haben im EHF-Cup alle Chancen auch unter die letzten vier einzuziehen und in der Liga ist zumindest der sechste Rang möglich. Deshalb sollten wir nun abwarten und sehen, was wir in den nächsten Wochen noch gemeinsam erreichen können.

Quelle: Füchse Berlin

Heimniederlage gegen Göppingen

Die Füchse Berlin haben ihr Heimspiel gegen Frisch Auf! Göppingen mit 29:33 (15:13) verloren. Nach einer durchwachsenen Anfangsphase kam das Team im Verlauf der ersten Halbzeit zurück und ging bis zur Pause in Führung. Im zweiten Durchgang waren die Gäste dann das stärkere Team und knackten den Fuchsbau. Bester Werfer war Bjarki Elisson mit acht Treffern.

Der Start verlief direkt schwer für das Heimteam aus Berlin. Binnen weniger Minuten scheiterte man immer wieder an Daniel Rebmann im Tor der Gäste und lag somit schnell 1:4 im Hintertreffen. Bjarki Elisson verwandelte dann zum 2:4, doch die Mannschaft aus Göppingen zeigte sich weiterhin wacher. Bis zum 6:9 in der 17. Spielminute gab es keine Veränderung des Abstandes.

Doch dann riss der Hauptstadtclub das Geschehen an sich. Bis in die 26. Spielminute ließen die Füchse keinen gegnerischen Treffer mehr zu und somit gelang ihnen ein beeindruckender 6:0-Lauf. Nach dem 12:9 berappelten sich die Gäste wieder etwas und konnten bis zum Halbzeitpfiff noch auf 15:13 verkürzen.

Das gute Gefühl aus Halbzeit eins konnten die Füchse im zweiten Durchgang nicht mehr auf die Platte bringen. Der Gast von Frisch Auf! startete mit vier Treffern in Serie und somit lagen die Hausherren nach 34 Minuten wieder mit 15:17 in Rückstand. Von nun an gelang dem Team von Trainer Velimir Petkovic nicht mehr die Wende. Tor um Tor konnten sich die Gäste absetzen und waren somit in der 43. Spielminute bereits auf 17:21 davongezogen.

Im weiteren Verlauf erhöhte sich sogar der Rückstand bis auf 20:26. In den letzten zehn Minuten konnte der Hauptstadtclub das Spiel nicht mehr zu seinen Gunsten drehen und deshalb verlieren die Füchse Berlin verdient mit 29:33 gegen Frisch Auf! Göppingen. Doch nun heißt es Kräfte sammeln, denn bereits am Samstagabend geht es im Europapokal beim Saint-Raphael Var Handball weiter.

Füchse Berlin – Frisch Auf! Göppingen 29:33 (15:13)

Heinevetter, Semisch; Wiede 4, Elisson 8, Holm 1, Struck, Lindberg 6, Zachrisson 1, Simak 1, Schmidt 2, Matthes 1, Reißky, Marsenic 2, Drux 3

Stimmen:

Velimir Petkovic (Trainer Füchse Berlin):

Wir haben heute vollkommen verdient verloren. Ich habe meine Mannschaft immer für ihre Einstellung und ihren Charakter gelobt, aber das habe ich heute alles vermisst. Wir waren zu brav in der Deckung und haben den Kampf nicht angenommen. Wir bringen in den letzten Wochen die Leistung nicht auf das Feld. Wir müssen nun deutliche Worte finden, damit wir in weniger als 48 Stunden gegen Saint-Raphael ein anderes Gesicht zeigen, um als Gruppensieger ins Viertelfinale des EHF-Cups einziehen zu können.

Bob Hanning (Geschäftsführer Füchse Berlin):

Ich rede nicht gern über das Wort Charakter. Aber ich sehe, dass wir in der 18. Spielminute die erste gelbe Karte bekommen. Da wissen wir, dass wir gegen diesen Gegner wichtige Attribute vermissen ließen. Die letzten Wochen haben gezeigt, dass wir aktuell nicht mehr als Mittelmaß sind und deshalb haben wir heute auch verdient gegen Göppingen verloren.

Füchse im Reisestress von Hannover nach Spanien

Am Donnerstag mussten die Füchse Berlin in Hannover eine schmerzhafte Niederlage hinnehmen. Trotz Fünf-Tore-Führung zur Halbzeit mussten die Hauptstädter letztendlich eine 25:26-Niederlage hinnehmen. Nun wollen die Füchse sich im EHF-Cup den Frust von der Seele schießen. Bereits am Samstag um 19:30 Uhr sind die Berliner bei BM Logroño La Rioja zu Gast. Dieser kurze Abstand zwischen den beiden Partien bedeutet für die Füchse heute viel Reisestress.

Das wichtige Ligaspiel gegen Hannover konnten die Füchse Berlin nicht gewinnen. Dabei sah es anfangs richtig gut aus. Schnell konnten die Berliner vorlegen und konnten diese Führung in der ersten Halbzeit auf teilweise sechs Treffer ausbauen. Die zweite Halbzeit verlief nicht so gut für die Füchse und die Hausherren konnten zwei Minuten vor dem Ende in Führung gehen. Auch Fabian Wiede konnte die Niederlage nicht mehr verhindern. Er traf kurz vor Ende nur den Pfosten.

Ohne Punkte im Gepäck ging es für die Berliner heute in Richtung Flughafen. Das anvisierte Ziel war aber nicht Berlin, sondern der spanische Flughafen in Pamplona. Denn nach nur einem Tag Pause geht es für die Füchse Berlin schon im EHF-Cup weiter. Der amtierende Titelverteidiger gastiert beim BM Logroño La Rioja. Dieses Spiel könnte schon der Schlüssel zum Viertelfinale sein.

„Dieses Spiel zu gewinnen, ist elementar wichtig, um einen großen Schritt in Richtung Viertelfinale zu machen“, weiß Manager Bob Hanning. Mit einem weiteren Auswärtssieg kommt man der Zielsetzung, als Gruppensieger das Viertelfinale zu erreichen, ein gutes Stück näher. Das würde gleichzeitig bedeuten, dass man den stärkeren Gegnern der restlichen Gruppen aus dem Weg gehen würde und somit eine erhöhte Chance auf das Final-Four-Turnier in Kiel hätte. 

Quelle:Füchse Berlin Handball

Füchse schnappen sich die ersten Rückrundenpunkte

Die Füchse Berlin gewinnen ihr Heimspiel gegen den VfL Gummersbach mit 25:19 (13:7). Während der gesamten 60 Minuten zeigten sich die Füchse als die bessere Mannschaft und kontrollierten die Gäste vom VfL. Bester Werfer war Nationalspieler Paul Drux mit fünf Treffern.

In der Anfangsphase hatten die Berliner noch kleinere Abstimmungsprobleme in der Offensive, doch die Verteidigung und Silvio Heinevetter im Tor waren sofort hellwach. In der neunten Spielminute traf Paul Drux zum 3:2 für die Füchse. Von nun an zeigte sich der Qualitätsunterschied der beiden Teams. Das Team von Velimir Petkovic schaffte es über ein 7:3 in der 21. Spielminute auf 10:5 zu stellen. 

Trotz einiger Möglichkeiten, die nicht genutzt wurden, gelang Frederik Simak schließlich der Pausenstand vom Siebenmeterstrich zum 13:7. Die Defensive mit Abwehrchef Jakov Gojun und Silvio Heinevetter im Tor, der 16 Paraden zeigte, war ausschlaggebend für die deutliche Führung. Im zweiten Durchgang spielten die Füchse kontrollierend.

Nachwuchstalent Tim Matthes gelang in der 34. Spielminute das 15:8 für den Hauptstadtclub. Der Vorsprung pendelte sich nun bei sechs Toren ein und die Hausherren ließen die Gäste nicht entscheidend näherkommen. In der 42. Minute war es wieder Tim Matthes der zum 19:13 erfolgreich war. Mit Anbruch der letzten zehn Minuten streuten die Füchse noch einen Zwischenspurt ein.

Drei Treffer in Serie durch Bjarki Mar Elisson, Fabian Wiede und Jacob Holm sorgten drei Minuten vor dem Ende für das entscheidende 24:16. Gummersbach kam noch etwas heran, doch am Ende setzte Elisson mit dem Treffer zum 25:19 den Schlusspunkt in der Partie. Durch den Sieg schnappen sich die Füchse die ersten Bundesligapunkte in der Rückrunde und können selbstbewusst am Donnerstag nach Hannover reisen.

Füchse Berlin – VfL Gummersbach 25:19 (13:7)

Heinevetter, Semisch; Wiede 4, Elisson 3, Holm 3, Gojun, Lindberg 3/1, Simak 4/2, Schmidt, Matthes 2, Reißky, Koch 1, Marsenic, Drux 5

Stimmen:

Velimir Petkovic (Trainer Füchse Berlin): Die Mannschaft hat so gespielt, wie es nötig war. Das macht uns nicht zufrieden, ich will auch mal mit zehn Toren gewinnen. Aber wir wollen auch den jungen Spielern Möglichkeiten geben. Wir haben zwei Punkte und das zählt. Ich bin richtig zufrieden mit Paul Drux. Wir haben ihm Zeit gegeben, gesund zu werden. Ich bin überglücklich, wie er spielt. Ich will aber auch Frederik Simak Zeit geben, um sich zu entwickeln. Auch mit Fabian Wiede bin ich sehr zufrieden.

Bob Hanning (Geschäftsführer Füchse Berlin): Wir können mit der Leistung als Ganzes nicht komplett zufrieden sein. Wir müssen aber auch die Situation sehen, in der wir uns befinden. Wir haben das Spiel kontrolliert und nicht mehr und nicht weniger.

Quelle: Füchse Berlin

Heimsieg zum Auftakt der EHF-Gruppenphase

Füchse Berlin – Saint Raphael Var Handball 33:29 (17:15). Die Füchse Berlin behielten am Ende einer spannenden Partie die Oberhand und setzten sich mit 33:29 (17:15) gegen Saint-Raphael Var Handball durch. Beinahe das gesamte Spiel lagen die Füchse in Führung, doch die Gäste blieben immer auf Tuchfühlung. Beste Werfer für die Füchse waren Hans Lindberg und Paul Drux mit jeweils sieben Toren.

Weltmeister Hans Lindberg eröffnete die Partie mit dem 1:0. Bis zum 4:4 entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung. Dann setzten sich die Berliner etwas ab. Die Nationalspieler Paul Drux und Fabian Wiede sorgten für die 9:5-Führung in der 10. Spielminute. Doch die Füchse konnten das Niveau nicht halten und somit kamen die Gäste wieder auf 10:9 heran.  

Eine doppelte Unterzahl bracht die Füchse nicht aus dem Konzept und kurz darauf traf Bjarki Mar Elisson zum 14:11 für den Hauptstadtclub. Die Füchse behaupteten nun einen zwei Tore-Vorsprung. Silvio Heinevetter parierte in der Schlussphase von Durchgang eins noch einen Siebenmeter, doch die Füchse konnten nur mit einer 17:15-Halbzeitführung die Seiten wechseln. 

Nach Wiederanpfiff war das Spiel zunächst etwas zerfahren. Doch Johan Koch behielt die Übersicht und traf zum 19:16 für die Berliner. In den folgenden Minuten wurden allerdings immer wieder Chancen vergeben, sodass die Gäste den 21:21-Ausgleich schafften. 

Durch die Einwechslung von Frederik Simak kam neuer Schwung ins Berliner Spiel. Der junge Rückraumspieler erzielte drei Füchse-Tore in Folge und somit sah sich Gästetrainer beim 25:23 gezwungen eine Auszeit zu nehmen.

Die Begegnung blieb weiterhin offen. Auch als Paul Drux, zehn Minuten vor dem Abpfiff, die Lücke zum 27:24 war noch keine Entscheidung gefallen. Kurz darauf reagierte auch Füchse-Trainer Velimir Petkovic mit einer Auszeit. Es war nun eine richtig spannende Begegnung. Doch Fabien Wiede erzielte zwei wichtige Treffer für die Füchse. Kurz darauf stellte Hans Lindberg mit seinem siebten Treffer die Weichen bereits auf Heimsieg. Am Ende freuten sich die Füchse Berlin über einen 33:29-Erfolg, bei dem Youngster Tim Matthes den Schlusspunkt setzte.

Heinevetter, Semisch; Wiede 5, Elisson 3, Holm 4, Gojun, Lindberg 7/2, Simak 3, Schmidt 1, Matthes 1, Reißky, Koch 1, Marsenic 1, Drux 7

Velimir Petkovic (Trainer Füchse Berlin): Ich bin froh, dass wir heute gewonnen haben – vor allem nach der schlechten Leistung gegen Lemgo. Ich freue mich, dass wir in der ersten Halbzeit mit 17 Toren guten Handball gezeigt haben. Das spricht für einen guten Angriff. In der Deckung hatten wir Probleme wie auch gegen Lemgo. Das funktioniert noch nicht so gut im Zusammenspiel mit den Torhütern.

Bjarki Mar Elisson: Es war wichtig, dass wir gewonnen haben, Saint Raphael ist ohne Ende gelaufen. Nach jedem Tor haben sie eine schnelle Mitte gemacht. Aber wir haben mitgehalten und am Ende zwei Punkte geholt. Das ist das, was zählt.

Quelle: Füchse Berlin Handball

Füchse besiegen die Löwen und ziehen ins Final Four ein

Ein Handball-Krimi. Sieg in der Verlängerung. Mit 37:35 gewinnen die Füchse Berlin das DHB-Pokal-Viertelfinale gegen die Rhein-Neckar Löwen. Beim Endturnier bietet sich nun die große Chance auf den Titelgewinn im DHB-Pokal.

Füchse Berlin – Rhein-Neckar Löwen 37:35 (30:30,14:17) n.V.
Heinevetter, Genz; Wiede 3, Elisson 7, Matzken, Holm 4, Lindberg 7/6, Zachrisson 2, Simak 2/1, Schmidt 1, Matthes, Reißky, Koch 2, Marsenic 2, Drux 7

In einer hochklassigen und spannenden Begegnung schaffen es die Füchse einen Rückstand nach der Schlusssirene der offiziellen Spielzeit auszugleichen, um sich dann in der Verlängerung auf die Siegerstraße zu bringen.

„Nu aber Butter bei die Fische“ heißt es auf den Siegershirts der Füchse Berlin. Es geht nach einem hochklassigen Handballleckerbissen für die Füchse zum REWE Final Four nach Hamburg. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Die Gäste legten vor und die Füchse zogen direkt nach.

Doch in der 14. Spielminute verwandelte Kapitän Hans Lindberg einen Siebenmeter und die Füchse gingen beim 7:6 erstmals in Führung. Doch diese hielt nicht lange an, da der in der ersten Hälfte unfassbar spielende Andy Schmid prompt ausglich. Es dauerte eine ganze Weile, ehe ein Team mit mehr als einem Tor in Front gehen konnte.

Das waren schließlich die Rhein-Neckar Löwen, die beim 8:10 zwei kleine Schritte vorn lagen. Beide Teams zeigten ihre ganze Klasse und verzückten mit ihren Aktionen immer wieder die Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle. Doch nun leistete sich das Team von Velimir Petkovic kleine Unkonzentriertheiten, auf die Petkovic beim Stand von 10:13 mit einer Auszeit reagierte.

Allerdings waren die Löwen in dieser Phase die wachere Mannschaft und konnten sich somit bis auf 10:15 absetzen. In einer Überzahlsituation schlugen die Hausherren jedoch zurück und kamen bis auf 13:15 heran. Letztlich wurden beim Stand von 14:17 die Seiten gewechselt.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs drehte Linksaußen Bjarki Elisson mächtig auf. Der Isländer verkürzte zunächst durch einen Doppelschlag auf 17:19 und erkämpfte sich kurze Zeit später nach seinem Treffer zum 19:21 auch noch einen Siebenmeter. Die Füchse hielten somit weiterhin den Kontakt und als der eingewechselte Fredrik Genz einen Siebenmeter entschärfen konnte, brennte jeder Platz im Berliner Fuchsbau.

Nach dem Treffer von Mattias Zachrisson war beim 23:24 der Kontakt hergestellt und die Gäste aus Mannheim waren nur noch einen kleinen Schritt im Vorteil. Nach einer Auszeit von Gästetrainer Nikolaj Jacobsen, zog der amtierende DHB-Pokal-Sieger auf 23:26 davon. Doch Hans Lindberg verkürzte durch einen Heber vom Siebenmeterstrich wieder auf zwei. Nach einem Treffer von Paul Drux zum 25:27 kam vielleicht erstmals der Gedanke auf, dass dieses berauschende Handballspiel anstatt zehn noch 20 Minuten gehen könnte.

Ein Doppelschlag bewirkte sieben Minuten vor dem Schlusspfiff das 25:29. Velimir Petkovic reagierte mit einer Auszeit, um noch die letzten Kräfte zu mobilisieren. Der Impuls zeigte Wirkung Jacob Holm, Hans Lindberg vom Siebenmeterstrich und ein gehaltener Siebenmeter von Silvio Heinevetter führten dazu, dass wiederum Hans Lindberg vier Minuten vor dem Schlusspfiff auf 28:29 verkürzen konnte. Das Füchse-Revier bebte und kurz vor Anbruch der letzten Spielminute zückten die Gäste beim 29:30 ihre letzte Auszeit. Doch die Defensive der Füchse hielt stand und somit verblieben den Hausherren etwas mehr als 20 Sekunden, um die Verlängerung herbeizuführen. Siebenmeterpfiif und Schlusspfiff waren das Resultat. Kapitän Hans Lindberg verwandelte kaltschnäuzig per Heber zum 30:30-Unentschieden.

Somit gab es in diesem spektakulären Handballkrimi noch eine Zugabe von zweimal fünf Minuten. In dieser gingen zunächst erneut die Löwen in Front. Doch Johan Koch und wenig später Fabian Wiede im Tempogegenstoß drehten das Geschehen zugunsten des Hauptstadtclubs. Beim 33:32 gab es den letzten Seitenwechsel. Paul Drux war direkt wieder durchsetzungsstark und verwandelte den Fuchsbau mit dem 34:32 in ein Tollhaus.

Dieser Geräuschpegel wurde nur noch von seinem Treffer zum 36:33 getoppt und als Jacob Holm zum Endstand von 37:35 einnetzte gab es kein Halten mehr. Die Füchse Berlin schlagen in einem emotionalen, mitreißenden und sehr hochklassigen Handballspiel die Löwen und ziehen ins REWE Final Four ein.  

Velimir Petkovic (Trainer Füchse Berlin): Zum Schluss brauchst du auch Glück. Die letzten zehn Minuten entscheiden ein Spiel. In den ersten 50 Minuten haben wir nicht die perfekten Lösungen im Angriff und in der Abwehr gefunden. Die Achse Kohlbacher-Schmid hat gut funktioniert. Wir haben 40 Minuten ohne Emotionen gespielt. Ich habe gedacht, wir sind leer. Aber ich wollte das nicht glauben und habe versucht, die Mannschaft zu wecken mit verschiedenen Deckungsvarianten.

Ich war nicht zufrieden mit Heine, habe ihm aber gesagt, jetzt kommst du wieder rein und bringst uns nach Hamburg und er hat daran geglaubt. Bei minus Zwei war das Publikum da und wir hatten dann auch die Emotionen im Spiel.

Bob Hanning (Geschäftsführer Füchse Berlin): Das war Handball auf allerhöchstem Niveau. Was Schmid in der ersten Halbzeit gespielt hat, war unmenschlich. Wir sind über den Kampf ins Spiel gekommen. Bjarki hat ein herausragendes Spiel gemacht, für Paul war das ein wichtiges Spiel. Das Momentum war dann auf unserer Seite, ich bin extrem froh, nach Hamburg zu dürfen.

Quelle: Füchse Berlin

Füchse feiern Heimsieg vor 9000 Zuschauern

Die Füchse Berlin haben am 3. Advent den SC DHfK Leipzig mit 26:23 (13:12) bezwingen können. Nach einem tollen Start des Hauptstadtclubs entwickelte sich eine enge Begegnung, in der sich die Füchse am Ende mit dem längeren Atem durchsetzen konnten. Nun heißt es Regeneration, denn bereits am Dienstagabend um 18:00 Uhr empfangen die Füchse die Rhein-Neckar-Löwen zum Pokalfight. Die Füchse legten einen tollen Start in die Begegnung hin. Fabian Wiede und Hans Lindberg stellten schnell auf 2:0 für die Hausherren. Silvio Heinevetter im Tor war von Beginn an hellwach und war mit seinen Paraden für die 7:2-Führung nach zehn Spielminuten mitverantwortlich. Die Leipziger Bank reagierte daraufhin früh mit einer Auszeit.

Diese zeigte Wirkung. Im Angriff bekamen die Füchse nun Probleme mit der Chancenverwertung und so gelang es den Gästen nach 17 Spielminuten auf 8:7 zu verkürzen. Doch nach einer Auszeit von Velimir Petkovic war es wieder Silvio Heinevetter, der die volle Max-Schmeling-Halle mit seinen Paraden aufatmen ließ. Die Füchse stellten wieder auf 10:8.

Fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff durften sich die 9000 Zuschauer dann über das Comeback von Mattias Zachrisson freuen. Der Linkshänder meldete sich nach einer zweimonatigen Verletzungspause zurück. Bis kurz vor dem Halbzeitpfiff waren die Hausherren immer knapp in Front, doch dann gelang dem SC DHfK der Ausgleich zum 12:12. Schließlich wurden beim 13:12 die Seiten gewechselt.

Zu Beginn der zweiten Hälfte gelang dem Hauptstadtclub kein so fulminanter Start wie noch im ersten Abschnitt. Die Partie blieb eng und bot nur kleine Vorteile für die Füchse. Jacob Holm verwandelte in der 40. Spielminute zum 18:16. Doch aufgrund einer doppelten Unterzahlsituation für die Berliner, konnten die Gäste wieder zum 18:18 ausgleichen.

Allerdings fand Velimir Petkovic die richtigen Worte und schließlich war es Nachwuchstalent Tim Matthes, der sein Team beim 20:18 wieder mit zwei Toren in Front brachte. Die darauffolgende Auszeit der Gäste verpuffte zunächst, da sich Frederik Simak treffsicher vom Siebenmeterstrich zeigte. In den letzten zehn Minuten gerieten die Füchse nicht mehr ins Wanken. Letztendlich feiern die Füchse einen engen aber verdienten 26:23-Heimerfolg.

Nun gilt es die Kräfte zu sammeln, da bereits am Dienstagabend um 18:00 Uhr die nächste große Aufgabe auf das Team von Velimir Petkovic wartet. Im heimischen Fuchsbau empfangen die Füchse die Rhein-Neckar-Löwen zum Viertelfinale im DHB-Pokal. Der Sieger der Partie zeiht in das REWE Final Four in Hamburg ein und erhält sich die Chance auf den Pokaltitel. Es darf ein großer Pokalfight im Fuchsbau erwartet werden.

Füchse Berlin: Heinevetter, Genz; Wiede 4, Elisson, Matzken, Holm 4, Gojun, Lindberg 4/3, Zachrisson 1, Simak 3/2, Schmidt, Matthes 3, Reißky 2, Koch 1, Marsenic 2, Drux 2

Velimir Petkovic (Trainer Füchse Berlin): Ich wusste, dass Leipzig, trotz der kleinen Krise, eine gute Mannschaft und eine gute Qualität besitzt. Wir haben Probleme gehabt in den letzten Monaten und haben diese aber gut gemeistert. Mit Drux, Wiede, Zachrisson und Reißky sind einige Spieler zwar zurück, aber nach zwei Monaten Pause sind sie noch nicht gleich in einer guten Form. Dennoch müssen sie spielen, um diese Form zu finden. Das war eine phänomenale Leistung in den letzten zehn Minuten von uns. Bis dahin war es ein offenes Spiel. Aber auch solche Spiele musst du gewinnen und das haben wir geschafft.

Bob Hanning (Geschäftsführer Füchse Berlin): Ich denke von der Moral und von der Einstellung hat es heute über 60 Minuten top gepasst. Ich bin heute mehr als zufrieden.

Kevin Walter

Dreifaches Comeback gegen Gummersbach

Morgen Donnerstag, 06.12., 19:00 Uhr, treten die Füchse Berlin beim VfL Gummersbach an. Mit dabei sind wieder drei Spieler, die zuletzt hinter der Spielerbank Platz nehmen mussten. Nationalspieler Paul Drux, Christoph Reißky und Wael Jallouz werden mit nach Gummersbach reisen. Für die Füchse gilt es gegen den zur Zeit angeknockten Traditionsclub unbedingt die nächsten beiden Zähler einzufahren.

Die Füchse landeten zuletzt wettbewerbsübergreifend zwei Siege und nach und nach entspannt sich die Verletztenproblematik wieder. Beim morgigen Bundesligaspiel gegen den VfL Gummersbach werden Christoph Reißky, Paul Drux und Wael Jallouz in den Kader des Hauptstadtclubs zurückkehren. Im Vergleich zu den letzten Wochen bekommen somit drei wichtige Rückraumspieler, die für Entlastung sorgen können, hinzu.

Ins Duell mit dem VfL Gummersbach geht das Team von Velimir Petkovic als klarer Favorit. Der Altmeister aus Gummersbach befindet sich momentan in einer schwierigen Situation. Seit nun sechs Ligaspielen ist der VfL ohne Punktgewinn. Die Füchse sind gewillt ihnen morgen Abend die siebte Pleite in Serie zuzuführen.

Durch einen doppelten Punktgewinn kann der Vize-Weltmeister aus Berlin weiterhin Kontakt zur MT Melsungen halten, die morgen gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter aus Flensburg antreten müssen. Für die Füchse wartet im Jahresendspurt noch ein hartes Programm. Nach dem Spiel in Gummersbach, geht es noch gegen Leipzig, Magdeburg und Erlangen. Zudem kommt am 18.12. das DHB-Pokal-Viertelfinale gegen die Rhein-Neckar-Löwen.

Quelle: Kevin Walter Füchse Berlin