Eisbären stolpern über die Hähne aus Iserlohn

Es sind Playoffs und (fast) keiner darf hingehen. Auf der Fahrt zur Arena liefen verloren drei Fans, deutlich zu erkennen an den Jerseys, über den Platz, wo zu normalen Zeiten sich längst Warteschlangen für Einlass gebildet hätten.

Auf dem Eis war Playoff-Hockey, beide schenkten sich nichts. Der Modus tat sein Übriges. Verlieren in einer 3er Serie ist noch mehr verboten. Im Anfangsdrittel gingen die Eisbären zweimal in Führung und die Gäste glichen jeweils aus. Es war ausgeglichen. In der 9. Spielminute überstanden die Gäste eine fast anderthalb minütige PP2 Unterzahl.

War das Anfangsdrittel torreich, so geizten die Kontrahenten im Mittelabschnitt mit dem höchsten Lohn des Kampfes. Den Eisbären gelang ein schnelles Tor. In der 22. Minute, sie hatten noch Überzahl, war es Ryan McKiernan der sich in die Liste der erfolgreichen Schützen eintrug. Allerdings unter tätiger Mithilfe des Iserlohner Keepers, der sich den Puck ein bisschen selbst mit reinlegte. Was die Gäste im Anfangsdrittel schafften, brachten auch die Eisbären zustande. Sie überstanden eine fast zweiminütige Unterzahl. Fünf Iserlohner gegen drei Eisbären und ein glänzend aufgelegter Mathias Niederberger hielten den Kasten sauber. Die knappe Führung wurde bis zur Pausensirene verteidigt.

Es war Playoff-Eishockey. Das Eis „brannte“, kein Zentimeter wurde kampflos preisgegeben. Selbst die Kommandos, das gegenseitige Mut machen der Spieler war deutlicher zu hören als sonst. Der Torgeiz hielt bis zur 50. Minute. Da schlug die Paradereihe der Iserlohner zu. Der Topscorer der Iserlohner und der gesamten Liga überwand mit einem beherzten Schuss Mathias Niederberger und stellte das Spiel pari.

In der Schlussphase schossen sich die Eisbären selbst aus dem Spiel. Zwei Eisbären mussten vom Eis, die letzten zwei Minuten der regulären Spielzeit brachen an. Die Entscheidung fiel exakt eine Minute vor dem regulären Spielende. Brent Aubin der Namensvetter und Landsmann des Eisbären-Trainers besorgte die Entscheidung. Die Iserlohner gewinnen Spiel 1 und stellen die Eisbären mit dem Rücken zur Wand. Am Donnerstag, 22.04. könnte im Falle einer weiteren Niederlage für die Eisbären die Saison bereits zu Ende zu sein.

Iserlohns Trainer Brad Tapper war natürlich sehr zufrieden. Bemängelte allerdings die vielen Strafzeiten. Eisbären-Trainer Serge Aubin konnte dasselbe sagen. „Die Strafzeiten haben uns das Spiel gekostet.“ Lässt sich das noch korrigieren?

Hans-Peter Becker

Eisbären starten in die Playoffs

Am Dienstag, 20.04. geht es los. Zum ersten Viertelfinalspiel um die Deutsche Eishockeymeisterschaft empfangen die Eisbären Berlin die Iserlohn Roosters. Die Sauerländer, die zunächst schwer in die Saison kamen, sich steigerten, konnten erst am letzten Spieltag der Hauptrunde die Playoff-Teilnahme eintüten. Das Nachsehen hatte die Düsseldorfer EG, für den Traditionsverein ist die Saison zu Ende.

Vor den Playoffs stellt sich für jeden Teilnehmer die Frage, wie lange die Reise geht? Coronabedingt wird jede Serie lediglich im „best of three“ Modus ausgespielt. Diese Besonderheit gilt es zu beachten. Darauf wies besonders Eisbären-Trainer Serge Aubin hin. Eine Niederlage ist nur schwer zu korrigieren und so könnte es die eine oder andere Überraschung geben. Bei diesem Modus gewinnt nicht unbedingt das bessere Team. Insofern ist auch die Frage nach dem Favoriten schwer zu beantworten. Sicherlich sind die Teams aus Mannheim und München individuell am stärksten besetzt.

Zurück zum Duell der Eisbären. In der Hauptrunde konnten die Eisbären die Roosters dreimal schlagen. Daraus sollte aber keine Favoritenstellung für die Eisbären abgeleitet werden. Iserlohn stellt mit Joe Whitney den Top-Scorer und die beste „first line“ der Liga. Der Zweitplatzierte in dieser Wertung, Casey Bailey trägt ebenfalls das Trikot der Iserlohn Roosters.

Die „Special-Teams“ werden ein Faktor sein. „Wenn wir konzentriert bei der Sache sind, können unnötige Strafzeiten vermieden werden.“ In der Hauptrunde kassierten die Eisbären einige Strafen zu viel. Es waren 390 Strafminuten in 38 Spielen, der Wert der Iserlohner lag hier ähnlich im Mittelfeld der Liga. (406 Minuten in 37 Spielen).

Aufseiten des Viertelfinalkontrahenten wird sich ein Spieler besonders auf die Serie freuen. Jens Baxmann bestritt 860 DEL-Spiele für die Eisbären und erkämpfte alle 7 Meistertitel mit. 2019 wechselte er nach Iserlohn. Mit seinem neuen Team hat er genau wie seine ehemaligen Mannschaftskameraden von den Eisbären Berlin nur einen Plan A, zu gewinnen. Einen Plan B gibt es in den Playoffs nicht.

Die Serie beginnt am Dienstag, 20.04. in der MB-Arena, das Eröffnungsbully ist für 19:30 Uhr geplant. Leider, leider weiterhin ohne Zuschauer in der Halle.

Hans-Peter Becker

Niederlage in Augsburg nach Penaltyschießen

Die Eisbären Berlin verlieren zum Abschluss der Hauptrunde der PENNY DEL Saison 2020/21 auswärts gegen die Augsburger Panther mit 5:6 im Penaltyschießen. Mit einem Punktequotienten von 2,0 schließen die Berliner die Hauptrunde nach 38 Spielen als Tabellenführer der Gruppe Nord ab.

LeBlanc (6.) brachte die Gastgeber in der sechsten Spielminute in Führung, die Stieler (10./PP1) und Kristo (16.) in der Folge auf 3:0 ausbauten. Im Mitteldrittel verkürzten Simon Després (23./PP1) in Überzahl und Parker Tuomie(28.) auf 2:3 für die Berliner. Sezemsky (43.) und abermals Stieler (46./PP1) sorgten im Schlussabschnitt wieder für die alte drei Tore-Führung der Augsburger. Sebastian Streu (52.) und Kris Foucault (54.) brachten die Gäste aber wieder auf ein Tor heran. Matt White (60.) glich 35 Sekunden vor Ende des Spiels aus, sodass es in die Verlängerung ging. Da in dieser kein Treffer fiel, ging es ins Penaltyschießen. Im Shootout erzielte McClure (65.) das entscheidende Tor für die Augsburger Panther. Am Dienstag, dem 20. April 2021 starten die Eisbären Berlin in die Playoffs. Im Viertelfinale spielen die Berliner gegen die Iserlohn Roosters. Die Eisbären genießen Heimrecht, Spiel eins der Runde der letzten Acht beginnt am Dienstag, 20. April um 19:30 Uhr in der Mercedes-Benz Arena.

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Das ist natürlich nicht das Ergebnis, das wir uns erwünscht haben. Mir hat aber gefallen, wie wir uns wieder ins Spiel gekämpft haben. Mit dem ersten Drittel war ich überhaupt nicht zufrieden. Gefühlt standen wir überhaupt nicht auf dem Eis. Man hat sehr schnell gesehen, dass es, unabhängig vom Gegner, sehr schnell unangenehm werden kann, wenn man nicht bereit ist zu kämpfen. Jetzt wird es ernst und in den Playoffs kann es sehr schnell gehen. Das muss uns bewusst sein und wir müssen durchgehend unser bestes Eishockey spielen. Gegen Iserlohn erwarte ich schwere Spiele. Wir starten umgehend mit der Vorbereitung und werden bereit sein.“

Jonas Müller (Verteidiger Eisbären Berlin): „Mit dem Punktgewinn können wir noch sehr zufrieden sein. Im Startdrittel waren wir überhaupt nicht anwesend, da haben wir alle Zweikämpfe verloren. Danach haben wir uns wieder gut zurückgekämpft und ins Spiel gefunden. Im Schlussabschnitt hatten wir dann wieder einen Durchhänger und haben direkt zwei Gegentore kassiert. Wir haben uns dann wieder herangekämpft, hart gearbeitet und die Pucks vors Tor gebracht. In den Playoffs ist im Best of Three-Modus alles möglich. Wir müssen auf Alles gefasst sein, da ist immer eine Überraschung möglich. Wir haben aber heute gezeigt, dass wir uns auch bei Rückständen gut zurück in die Partie kämpfen können. Die Vorfreude auf die Playoffs ist riesig. Gegen die Iserlohn Roosters werden es schwere Spiele. Wir müssen hart spielen und Strafzeiten vermeiden. Wir sind eine starke Mannschaft und können jeden schlagen.“

Parker Tuomie (Stürmer Eisbären Berlin): „Wir hatten einen schlechten Start in die Partie und über den einen Punkt können wir schlussendlich froh sein. Man hat direkt gemerkt, dass Augsburg von Anfang an bereit war und die Saison mit einem Sieg beenden wollte. Wir haben starke Moral bewiesen. Es ist nicht selbstverständlich, zweimal drei Tore aufzuholen. Im Mitteldrittel haben wir das Spiel dominiert. Unser Start in den letzten Spielabschnitt war dann wieder schlecht, das hat Augsburg direkt ausgenutzt. In der Folge waren wir dann wieder spielbestimmend. Im Penaltyschießen spielt das Glück dann auch eine Rolle. Für die Playoffs war es aber ein gutes Zeichen, dass wir uns zurückgekämpft haben. Zuletzt läuft es sehr gut bei mir, das will ich mit in die Playoffs nehmen. Gegen Iserlohn wird es ein harter Kampf, wir sind aber auf jeden Fall bereit.

DEL 42. Spieltag 18.04.2021 14:30 Uhr Curt-Frenzel-Stadion Augsburg

Augsburger Panther–Eisbären Berlin 6:5 n. P. (3:0, 0:2, 2:3, 0:0, 1:0)

Aufstellungen:

Augsburger Panther: Keller (Kickert) –Tölzer, Lamb; Valentine, Bergmann; Haase, Sezemsky; Rogl –Hafenrichter, Stieler, McClure; Kristo, Leblanc, Abbott; Holzmann, Clarke, Payerl; Sternheimer, Eisenmenger, Miller –Trainer: Tray Tuomie

Eisbären Berlin: Ancicka (Ulmer)–Müller, Ramage (A); Després, McKiernan; Mik, Wissmann (A); Geibel–Labrie (C), Streu, Tuomie; White, Boychuk, Fiore; Reichel, Olver, Foucault; Reiner, Kinder, Dietz–Trainer: Serge Aubin

Torfolge:

1:0–05:32 –LeBlanc (Kristo)–EQ

2:0 –09:21 –Stieler (Payerl, Abbott)–PP1

3:0 –15:10 –Kristo (Abbott, LeBlanc) –EQ

3:1 –22:32 –Després (Fiore, Ancicka) –PP1

3:2 –27:26 –Tuomie (Streu, McKiernan) –EQ

4:2 –42:18 –Sezemsky(Kristo, LeBlanc) –EQ

5:2–45:34 –Stieler (Abbott, Lamb) –PP1

5:3 –51:48 –Streu (White) –EQ

5:4 –53:11 –Foucault(Olver, Després)–EQ

5:5 –59:25 –White (Tuomie, Wissmann) –EQ, 6-5

6:5 –65:00 –McClure –GWS

Strafen:

Augsburger Panther: 8 (0, 6, 0, 2) Minuten –Eisbären Berlin: 6 (2, 2, 2, 0) Minuten

Schiedsrichter:

Kilian Hinterdobler, Benjamin Hoppe (Joshua Römer, Tobias Schwenk)

Quelle: EHC Eisbären

Playoff Warm-Up

Es war das ewig junge Duell zwischen den Adlern Mannheim und den Eisbären Berlin am vorletzten Spieltag der Hauptrunde der Corona-Saison 2020/21. Beide hatten sich dank der bis dahin erzielten Ergebnisse in eine komfortable Situation gebracht. Der jeweilige Spitzenplatz war ihnen vor dem Spiel nicht mehr zu nehmen. Was lag da näher, als den einen oder anderen zu schonen und dafür den Nachwuchs DEL-Luft schnuppern zu lassen. So saß Gion Ulmer als Backup Goalie auf der Bank und Korbinian Geibel durfte als Verteidiger in der vierten Reihe ran. Im Anfangsdrittel hatte er eine knappe Minute Eiszeit bei zwei Wechseln. Es blieb torlos.

Dafür ging es im Mittelabschnitt los. Ganz schnell lagen die Eisbären mit 0:2 hinten. Erst landete ein von Sinan Akdag abgefeuerter Schuss, als Abfälscher im Tor und der Verteidiger gab nur wenig später erneut die Vorlage für einen Mannheimer Treffer. Es sah nach einer klaren Angelegenheit für die Gäste aus. Die Eisbären konnten in der 36. Minute zurückschlagen. Darin Olver gelang der Anschlusstreffer. Mit einem 1:2 Rückstand gingen die Eisbären in das Schlussdrittel.

Darin Olver erzielte das einzige Tor für die Eisbären Foto:© Hans-Peter Becker

Im Schlussdrittel gewannen zunächst die Adler die Oberhand und in der 47. Minute ihre zwei Tore Führung zurück. Das erste Powerplay-Tor im Spiel, der Torschütze war David Wolf. Als der Hallensprecher die letzten zwei Spielminuten ankündigte, stand es immer noch 3:1 für die Gäste. Für eine empty-net Situation blieb keine Zeit, weil den Eisbären ein Wechselfehler unterlief und sie die Schlussminuten in Unterzahl absolvieren mussten.

Die Mannheimer revanchierten sich für die Heimniederlage. Sollte es in dieser Saison zu einem erneuten Aufeinandertreffen kommen, es wäre das Finale der Deutschen Meisterschaft. Mal sehen, ob das was werden kann. Am Sonntag, 18.04. müssen die Eisbären zum letzten Spiel der Hauptrunde nach Augsburg reisen. Ein weiteres Spiel, wo es für beide um nichts mehr geht.

Pavel Gross, der Mannheimer Trainer sah ein interessantes Eishockeyspiel. Es war über weite Strecken ausgeglichen. Wir wussten, dass wir von Anbeginn an sehr wach sein mussten. Der Eisbären Trainer sah ein gutes erstes Drittel und lobte die Leistung von Korbinian Geibel, der es immerhin auf 3:36 Minuten Eiszeit brachte.

Hans-Peter Becker

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin):„Es war ein interessantes Spiel. Mit dem Startdrittel bin ich zufrieden. Wir sind gut ins Spiel gekommen und die Partie war ausgeglichen. Im zweiten Spielabschnitt haben uns die beiden schnellen Gegentore ein bisschen zu schaffen gemacht. Ich bin aber zufrieden, dass wir uns zurückgekämpft und auch zum Ende des Spiels gut gespielt haben. Wir hatten im Schlussdrittel viele Chancen, die wir leider nicht verwerten konnten. Mit Korbinian Geibels Leistung im ersten DEL-Spiel bin ich sehr zufrieden.“

Simon Després (Verteidiger Eisbären Berlin):„Unser Einsatz hat mir heute gefallen. Wir hatten einige Chancen, wenn die ein oder andere davon reingeht, kann das Spiel in eine ganz andere Richtung gehen. Die Partie hatte schon was von Playoffs. Es wurden viele Schüsse geblockt und jeder hat alles gegeben. Korbinian Geibel hat ein sehr gutes erstes DEL-Spiel gespielt. Ich bin stolz auf ihn. “

Parker Tuomie (Stürmer Eisbären Berlin): „Wir wollen natürlich jedes Spiel gewinnen. Aber es war heute trotzdem ein guter Test für uns vor den Playoffs. Mannheim hat eine starke Partie abgeliefert. Sie haben ihre Chancen genutzt und deswegen verdient gewonnen. An unserem Powerplay können wir noch etwas arbeiten, aber das Unterzahlspiel der Mannheimer war auch sehr gut. Wir hatten einige gute Chancen und Pfostenschüsse. Wenn die reingehen, kann es ein anderes Spiel werden. Wir werden in den Playoffs durchstarten.“

DEL 41. Spieltag 16.04.2021 19:30 Uhr MB-Arena Berlin

EHC Eisbären Berlin – Adler Mannheim 3:1 (0:0/1:2/3:1/)

Aufstellungen:

Eisbären Berlin: Ancicka (Ulmer)–Mik, Wissmann (A); Müller, McKiernan; Després, Ramage (A); Geibel–Olver, Streu, Tuomie; Noebels, Reichel, Foucault; Labrie (C), Kinder, Dietz; White, Boychuk, Fiore –Trainer: Serge Aubin

Adler Mannheim: Endras (Brückmann) –Katic, Schira; Akdag, Reul(A); Krupp, Larkin; Wirth –Elias, Loibl, Huhtala(A); Eisenschmid, Smith(C), Shinnimin; Bast, Collins, Krämmer; Wolf, Desjardins, Plachta –Trainer: Pavel Gross

Torfolge:

0:1– 21:55 – Larkin (Akdag, Desjardins) – EQ

0:2 – 2 2:13 – Shinnimin (Akdag, Smith) – EQ

1:2 – 35:02 –Olver (Ramage, Tuomie) – EQ

1:3 – 46:02 –Wolf (Katic, Desjardins) – PP1

Strafen:

Eisbären Berlin: 14(4, 4, 6) Minuten – Adler Mannheim: 14 (6, 8, 0) Minuten

Schiedsrichter:

Sirko Hunnius, Markus Schütz (Maksim Cepik, Jonas Merten)

Shootout Sieg gegen Nürnberg – zwei Punkte für die Moral

Der 40. Spieltag hatte es für die Eisbären nicht mehr wirklich in sich. Egal wie die restlichen Spiele ausgehen sollten, die Tabellenführerschaft der Gruppe Nord ist den Berlinern nicht mehr zu nehmen. Für den Gegner sah es umgekehrt genauso aus. Die Playoffs unerreichbar und der letzte Tabellenplatz der Süd-Gruppe fest abonniert. Umso bemerkenswerter war der Fight den sich beide auf dem Eis in der Arena am Ostbahnhof lieferten.

Den besseren Start erwischten die Franken, die bereits nach 19 Sekunden durch Thomas Gilbert in Führung gingen. Die Gäste lagen bereits mit 3:1 in Front, die Eisbären schafften den Ausgleich. Mit der letzten Aktion in der regulären Spielzeit wäre Sebastian Streu fast der Siegtreffer gelungen. Er schlug über den Puck. Die Overtime blieb torlos und im Penaltyschiessen hatten die Eisbären das bessere Ende für sich.

Frank Hördler im Club der 900er Foto: © Stephan Wenske

Vor dem Spiel wurde Eisbären-Kapitän für 900 Spiele in der DEL geehrt, samt und sonders im Trikot der Hauptstädter. Seit 2003 gehört er zum Kader des EHC Eisbären und entwickelte sich zu einem der besten deutschen Verteidiger, zudem trug er 66-mal das Trikot der Nationalmannschaft. Das Spiel gegen Nürnberg war bereits sein 902. Spiel in der Deutschen Eishockey Liga. Das 900. Spiel hatte er in Schwenningen absolviert. Er sieht nach eigener Aussage immer noch jung aus, wenn auch der eine oder andere Zahn fehlt. Das lässt sich nach so vielen Jahren Profi-Eishockey kaum vermeiden.

Hans-Peter Becker

DEL 40. Spieltag 14.04.2021 18:30 Uhr MB-Arena Berlin

EHC Eisbären Berlin – Nürnberg Ice Tigers 4:3 SO (1:1/0:1/2:1/0:0)

Aufstellungen:

Eisbären Berlin: Niederberger (Ancicka) –Després, Ramage (A); Müller, McKiernan; Hördler (C), Wissmann (A); Mik – Noebels, Boychuk, White; Foucault, Reichel, Fiore; Olver, Streu, Tuomie; Labrie, Kinder, Dietz – Trainer: Serge Aubin Nürnberg

Ice Tigers: Treutle (Lausch) –Gilbert(A), Trinkberger; Mebus(A), Weber; Karrer, Kulda; Bires –Brown, Adam, Schmölz; Reimer (C), Cornel, Pollock; Kislinger, McLellan, Fox; Walther, Kurth, Lobach – Trainer: Frank Fischöder

Tore:

0:1– 00:19 –Gilbert (Trinkberger, Brown)–EQ

1:1 – 16:01 –McKiernan (Müller, Foucault) –PP2

1:2 – 30:15 –Reimer (Gilbert) –EQ

1:3 45:31 –Walther (Weber) –EQ

2:3 – 46:02 –Streu (Després, Tuomie) –EQ

3:3 – 47: 33 –Reichel (Foucault) –EQ

4:3 – 65:00 – Foucault -GWS

Strafen:

Eisbären Berlin: 6 (2, 4, 0) Minuten – Nürnberg Ice Tigers: 8 (6, 2, 0) Minuten

Schiedsrichter:

Lasse Kopitz, Bastian Steingross (Wayne Gerth, Marcus Höfe)

Eisbären verlieren in Schwenningen

Nach dem Sieg am vergangenen Mittwoch haben die Eisbären Berlin das zweite Spiel innerhalb von drei Tagen gegen die Schwenninger Wild Wings verloren. Die Berliner unterlagen am 38. Spieltag der PENNY DEL Saison 2020/21 auswärts in Schwenningen mit 2:4. Mit einem Punktequotienten von 2,06 bleiben die Eisbären aber weiterhin Tabellenführer der Gruppe Nord. Kapitän Frank Hördler bestritt sein 900. Spiel in Deutschlands höchster Spielklasse. Bereits Sonntag, am 11. April 2021 treten die Eisbären bei den Adler Mannheim an. Spielbeginn ist um 14:30 Uhr.Im Startdrittel brachte Thuresson die Gastgeber in der 18. Spielminute in Führung. Jonas Müller (23./PP1) glich im zweiten Spielabschnitt im Powerplay für die Eisbären aus, jedoch stellten Fischer (31.) sowie Bourke (35./SH1) in Unterzahl noch vor der Pause auf 3:1 für Schwenningen. Im Schlussdrittel verkürzte Matt White (49.)noch auf 2:3, Turnbull (59./EN) traf aber ins leere Berliner Tor zum 4:2-Sieg der Heimmannschaft.

Endergebnis:

Schwenninger Wild Wings –Eisbären Berlin 4:2 (1:0, 2:1,1:1)

Aufstellungen: Schwenninger Wild Wings: Eriksson(Benzing) –Robak (A), Möchel; Fischer, Brückner;Huß, Kristensen–MacQueen, D. Olver, Turnbull (C); Bassen, Bourke, Thuresson; Tyson Spink, Tylor Spink,Cerny;A. Weiß (A), D. Weiß,Pfaffengut; Schiemenz –Trainer: Niklas Sundblad

Eisbären Berlin: Ancicka (Babulis) –Müller, Ramage (A); Hördler (C),Wissmann (A); Després, McKiernan; Mik–White, Boychuk, Fiore; Noebels, Reichel, Pföderl; Tuomie, Streu, Foucault; Kinder, M. Olver, Dietz –Trainer: Serge Aubin

Tore:

1:0 –17:29 –Thuresson (Bourke, Fischer)–EQ

1:1 – 22:06 – Müller (Pföderl, Noebels) –PP1

2:1 – 30:25 – Fischer (Pfaffengut, D. Weiß) –EQ

3:1 – 34:46 – Bourke – SH1

3:2 – 48:11 – White (Tuomie) –EQ

4:2 – 58:41 – Turnbull – EQ, EN

Strafen:

Schwenninger Wild Wings: 10 (0, 10, 0) Minuten – Eisbären Berlin: 6 (2, 2, 2) Minuten

Schiedsrichter:Marc Iwert, Lasse Kopitz (Gabriel Gaube, Andreas Hofer)

Quelle: Medieninformation EHC Eisbären Berlin

Eisbären siegen und festigen ihre Führung in Nord-Gruppe

Am 37. Spieltag der DEL empfingen die Eisbären Berlin die Schwenninger Wild Wings. Am Tag zuvor wurden sie von den Müncher Bullen verprügelt und so stand ihnen der Sinn nach einer Wiedergutmachung. Vorsicht war geboten, den die Gäste aus dem Schwarzwald haben im Gegensatz zu den Berlinern die Playoff-Teilnahme noch nicht in der Tasche.

Das Spiel begann ganz nach dem Geschmack der Eisbären, bereits nach sieben Minuten stand es 2:0 nach Treffern von Noebels (5. Minute) und Reichel (7. Minute). Die Schwäne schlugen zurück und stellten bis zur ersten Drittelpause das Ergebnis wieder Pari. Da war es oft zu luftig in der Eisbärenabwehr.

Im Mittelabschnitt zunächst Duplizität der Ereignisse. Die Eisbären legten erneut zwei Tore. Für den Zwischenstand von 4:2 zeichneten in der 26. Minute Müller und Tuomie verantwortlich. Zwischen beiden Toren lagen lediglich 41 Sekunden. Da hatte Schwenningens Trainer Niklas Sundblatt genug gesehen und wechselte den Torhüter. Das Ergebnis hielt bis zur letzten Drittelpause. Es steigerten sich die Abwehrreihen um Torhüter Ancicka. Aufseiten der Schwenninger dagegen wird der Stammgoalie der Schwede Joacim Eriksson schmerzlich vermisst, der aus familiären Gründen momentan nicht zur Verfügung steht. Kurz vor dem Ende des Drittels verletzte sich Schiedsrichter Aleksander Polaczek und musste leider ins Krankenhaus gebracht werden.

Sein Vertreter, der 21-jährige Luis Benzing hielt seinen Kasten sauber bis zur 49. Minute. Nach einigen guten Paraden, die seinem Selbstbewusstsein gutgetan haben dürften, musste sich schließlich einem Schuss von Eisbären-Stürmer Boychuk geschlagen geben. Für Benzing war es die Premiere in der Deutschen Eishockey Liga. Für das 6:2 in der 57. Minute konnte er nichts. Der Treffer fiel in einer empty net Situation. Bei diesem Spielstand blieb es in der leider leeren Halle am Ostbahnhof.

Der Gästetrainer gratulierte nach dem Spiel den Eisbären zum Sieg und würdigte die Leistung von Goalie Benzing. Insgesamt hat es für seine Mannschaft nicht gereicht. Im Lager der Eisbären waren sie nach den zwei Niederlagen gegen München zufrieden. Bis zum kommenden Samstag, 10. April können sie etwas ausspannen. Der nächste Gegner heißt erneut Schwenningen und am Tag darauf warten die Adler Mannheim.

Hans-Peter Becker

Eisbären sichern sich die Teilnahme an den Playoffs

Mit einem 1:0 Sieg am Mittwoch, 31. März gegen Straubing Tigers festigten die Eisbären ihren Tabellenplatz eins sicherten sich die Teilnahme an den Playoffs. Den einzigen Treffer der Partie erzielte Giovanni Fiore (52./SH1) in Unterzahl. Für Mathias Niederberger war es das fünfte Spiel ohne Gegentreffer in der laufenden Spielzeit.

Am Ostersonntag, den 4. April treten die Berliner wieder auswärts an und sind beim EHC Red Bull München zu Gast. Spielbeginn ist um 14:30 Uhr.

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin):„Natürlich sind wir mit dem Ergebnis zufrieden. Man hat deutlich gesehen, dass beide Mannschaften zuletzt vier Spiele in sechs Tagen absolviert haben und die Spieler müde waren. Es war eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Das Unterzahlspiel beider Teams war sehr gut und dann ist es manchmal diese eine Chance, die man bekommt und nutzen muss. Jetzt müssen wir uns erholen und die freien Tage bis zum nächsten Spiel am Sonntag nutzen.“

Giovanni Fiore (Stürmer Eisbären Berlin): „Wir sind sehr glücklich mit dem Sieg. Mathias Niederberger hat heute wieder einmal großartig gehalten. Es war ein hartes Spiel, wir haben aber einen Weg gefunden, die Partie zu gewinnen. Das ist das Wichtigste. Ich freue mich natürlich, das entscheidende Tor erzielt zu haben. Matt White hat daran aber auch einen großen Anteil. Zweifellos ist es schwer, wenn so viele Spieler fehlen. Wir haben aber einen tiefen Kader und die anderen Jungs können auch sehr gutes Eishockey spielen.“

Frank Hördler (Verteidiger Eisbären Berlin): „Das war ein hart umkämpftes Spiel. Beide Mannschaften haben versucht, so wenige Fehler wie möglich zu machen. Man hat gemerkt, dass beide Teams zuletzt sehr viele Spiele zu absolvieren hatten. Wir haben aber die gesamte Partie solide gespielt und in Unterzahl sehr gut verteidigt. Mathias Niederberger hat wieder klasse gehalten und unser Sieg war verdient. Unsere jungen Spieler haben großartig gespielt und waren ein wichtiger Faktor heute.“

Endergebnis: Eisbären Berlin–Straubing Tigers 1:0 (0:0, 0:0, 1:0)

Hans-Peter Becker

Eisbären gewinnen in Nürnberg

Die Eisbären Berlin haben auch das zweite Auswärtsspiel binnen 30 Stunden gewonnen und ihre Siegesserie auf drei Erfolge am Stück ausgebaut. Nach dem gestrigen Sieg über die Straubing Tigers bezwingen die Berliner am 33. Spieltag der PENNY DEL Saison 2020/21auch die Nürnberg Ice Tigers mit 3:1. Durch diesen Sieg festigen die Eisbären Platz 1 in der Gruppe Nord. Matt White (11./PP2) erzieltein doppelter Überzahl die 1:0-Führung für die Eisbären. Im zweiten Spielabschnitt glich Schmölz (35./PP2) für die Gastgeber aus, ebenfalls in Fünf gegen Drei Überzahl. Im Schlussdrittel brachte Leo Pföderl (43.) die Berliner wieder in Führung und Matt White (50.) sorgte mit seinem zweiten Treffer des Abends fürden 3:1-Endstand.Im nächsten Ligaspiel treten die Eisbären Berlin wieder in der heimischen Mercedes-Benz Arena an. Am Mittwoch, den 31. März 2021 gastieren die Straubing Tigers beim Hauptstadtclub. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Das war ein schweres Spiel heute, sowohl physisch als auch mental. Wir haben zuletzt hartes Eishockey gespielt und ich konnte die körperliche und geistige Ermüdung heute spüren. Es war kein schöner Erfolg, aber was zählt ist der Sieg. Gute Mannschaften gewinnen auch solche Partien und da bin ich stolz drauf.“

Matt White (Stürmer Eisbären Berlin): „Nürnberg hat gut gespielt. Wir haben heute nicht unser bestes Eishockey gespielt, aber trotzdem einen Weg gefunden, die Begegnung zu gewinnen. Unsere Torhüter haben gestern und heute gut gehalten. Leider konnte ich meine große Chance in Unterzahl nicht nutzen, aber dafür habe ich ja zum Glück später noch getroffen. Am Mittwoch erwartet uns das nächste schwere Spiel.“

Jonas Müller(Verteidiger Eisbären Berlin): „Es war ein hartes Stück Arbeit. In den ersten beiden Dritteln waren wir nicht aggressiv genug. Im Schlussdrittel sind wir aber gut aus der Kabine gekommen und haben dann auch verdient gewonnen. Im dritten Drittel haben wir versucht, die Pucks besser zum Tor zu bringen und haben noch zwei Treffer erzielt. Die Defensivleistung der Mannschaft war gut, dazu kommen unsere beiden super Torhüter, die heute und gestern stark gespielt haben.“

DEL 33. Spieltag 29.03.2021 18:30 Uhr Arena Nürnberger Versicherung

Endergebnis:

Nürnberg Ice Tigers –Eisbären Berlin 1:3 (0:1, 1:0, 0:2)

Aufstellungen:

Nürnberg Ice Tigers: Treutle(Sharipov) –Bodnarchuk, Kulda; Mebus, Weber; Trinkberger, Gilbert; Karrer–Brown, Adam, Schmölz; Reimer, Cornel, Kechter; Kislinger, McLellan, Fox; Bires, Walther, Pollock –Trainer: Frank Fischöder

Eisbären Berlin: Niederberger (Ancicka) –Müller, Ramage (A); Hördler (C), Wissmann (A); Després,McKiernan –Mik, Olver, Tuomie; White, Boychuk, Fiore; Noebels, Reichel, Pföderl; Dietz, Kinder, Hänelt–Trainer: Serge Aubin

Torfolge

0:1–10:03 –White (Olver, McKiernan)–PP2

1:1 –34:22 –Schmölz (Adam, Kulda) –PP2

1:2 –42:40 –Pföderl (Noebels, Després) –EQ

1:3 –49:46 –White (Fiore) –EQ

Strafen: Nürnberg IceTigers: 8 (4, 4, 0) Minuten –Eisbären Berlin: 4 ( 0, 4, 0) Minuten Schiedsrichter: Sirko Hunnius, Aleksi Rantala (Tim Heffner, Andreas Hofer)

Quelle: EHC Eisbären Berlin Medien

Eisbären gewinnen in Straubing

In der sogenannten Verzahnungsrunde (Nord gegen Süd) hatten die Straubing Tigers bisher alle Vergleiche gewonnen. Das Stoppzeichen setzten die Eisbären und gewannen in Niederbayern mit 3:1. Es war wieder Verteidiger Ryan MacKiernan der, wie zuletzt in Berlin, für den ersten Treffer der Partie sorgte. Es blieb aber dieses Mal nicht der Einzige. Den zwischenzeitlichen Ausgleich besorgte der erst 17-jährige Adrian Klein, der sich anschließend den Puck sicherte. Es war sein erster Treffer in der DEL. Die Eisbären nutzten zwei Überzahlspiele für die Treffer zwei und drei.

Es war der erste Teil des Ausflugs nach Bayern. Es geht bereits am Montag, 29. März mit dem nächsten Spiel in Nürnberg, bei den Ice-Tigers weiter.

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Das war ein wichtiger Auswärtssieg und ein Erfolg des Charakters. Das letzte Spiel gegen Ingolstadt hatte viel Kraft gekostet. Wir agierten sehr gut als Team und haben auch heute einen Weg gefunden, die Partie zu gewinnen. Unser Unterzahlspiel war heute wieder hervorragend und Tobias Ancicka hat sehr gut gespielt. Unser Powerplay hat anfangs nicht so gut funktioniert. Wir sind aber ruhig geblieben, haben Lösungen gefunden und noch zwei wichtige Tore geschossen. Jetzt gilt unser Fokus unserer morgigen Partie gegen Nürnberg.

“Ryan McKiernan (Verteidiger Eisbären Berlin): „Es war eine starke Defensivleistung unserer Mannschaft und Tobias Ancicka hat super gehalten. Wir haben dem Gegner nicht viel Platz gelassen und unsere Chancen genutzt. Wir haben Straubing vorab im Meeting analysiert und unser Unterzahlspiel war sehr gut. Es war wichtig, dass wir den Puck schnell und tief gespielt haben und direkt in den Forecheck übergegangen sind.“

Kai Wissmann (Verteidiger Eisbären Berlin): „Wir hatten uns vorgenommen, kompakt zu spielen. Das ist uns gut gelungen. In Unterzahl haben wir hart gearbeitet und die Pucks immer wieder aus unserem Drittel rausgebracht. Im ersten Drittel hat unser Powerplay nicht ganz so gut funktioniert wie in den letzten Partien. Am Ende hat es dann aber mit den zwei Treffern den Sieg für uns gesichert. Gegen Nürnberg erwarte ich morgen ein enges Spiel. Wir müssen aber auf uns schauen und unseren Spielplan durchziehen. Dann stehen die Chancen gut, dass wir auch diese Begegnung gewinnen werden.“

DEL 32. Spieltag

28.03.2021 14:30 Uhr Eisstadion Am Pulverturm Straubing

Straubing Tigers –Eisbären Berlin 1:3 (0:0,1:2,0:1)

Aufstellungen:

Straubing Tigers: Vogl(Eisenhut) –Brandt, Kohl; Gormley, Klein; Eriksson, Schopper–Baßler, Eder, Ziegler; Laganiére, Balisy, Tropp; Mouillierat, Brunnhuber, Williams; Latta, Mulock, Acolatse –Trainer: Tom Pokel

Eisbären Berlin: Ancicka (Niederberger) –Müller, Ramage (A); Hördler (C), Wissmann (A); Després,McKiernan –Mik, Olver, Tuomie; White, Boychuk, Fiore; Noebels, Reichel, Pföderl; Dietz, Kinder, Hänelt–Trainer: Serge Aubin

Tore:

0:1–28:21 –McKiernan (White, Müller)–EQ

1:1 –36:41 –Klein (Kohl, Mouillierat) –EQ

1:2 –38:59 –Boychuk (Reichel, Noebels) –PP1

1:3 –47:33 –Olver (White, Müller) –PP

Strafen: Straubing Tigers: 16 (6, 8, 2) Minuten –Eisbären Berlin: 12 (2, 4, 6) Minuten Schiedsrichter: Benjamin Hoppe, Gordon Schukies (Jonas Merten, Marius Wölzmüller)

Quelle: EHC Eisbären Berlin