BBSC siegt im Berliner Derby

BBSC Berlin – VC Olympia Berlin              3:2 (28, -17, -20, 22,11)

Im kurzfristig angesetzten Lokalderby besiegte der BBSC den VC Olympia Berlin mit 3:2. Beide Teams boten ein spannendes Spiel. Die Gastgeberinnen erreichten mit einer Energieleistung, dass die Punkte gegen das Talentteam in der Hämmerlinghalle blieben.

Von Anfang an taten sich die Köpenickerinnen – erneut ohne Stammlibera Annika Kummer – gegen die gut eingestellten und spielfreudigen Gäste schwer und lagen meist einige Punkte zurück. Erst mit dem 24:24 gelang der Ausgleich. Nachfolgend schenken sich die Teams keinen Zentimeter. Erst den sechsten Satzball konnten die BBSC-Mädels zur Satzführung verwandeln. Die darauffolgenden beiden Sätze holten sich die jungen VCO-Spielerinnen und dominierten dabei teilweise deutlich. Erst nach einer Abwehrumstellung im 3. Satz gelang es den Gastgeberinnen, mit mehr Stabilität in der Abwehr das Spiel offener zu gestalten. Völlig anderes Bild dagegen im 4. Satz: Der BBSC führte von Anfang an und sicherte sich den Ausgleich, obwohl sich Mittelblockerin Marie Dreblow bei einer Aktion am Finger verletzte und nicht mehr weiterspielen konnte. Laura Walsh übernahm für sie die Position, obwohl sie die Mittelblockspezifik sehr lange Zeit nicht trainiert hatte. Der Tiebreak musste nun entscheiden. Gleich zum Satzbeginn trumpften die Gastgeberinnen mit einer Aufschlagserie von Annalena Grätz zum 7:1 auf und ließen sich danach nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Mit dem verwandelten fünften Matchball fiel von den Gastgeberinnen auch die Anspannung der langen und intensiven Serie ab – immerhin hatte das Team acht Ligaspiele innerhalb von 26 Tagen zu absolvieren.

Nun geht es erst einmal darum, die angeschlagenen und verletzten Spielerinnen zu pflegen und wieder aufzubauen. Die Akkus müssen noch einmal richtig aufgeladen werden: Am 20. März folgt das nächste der noch sechs Heimspiele.

Zur MVP des Abends wählten die Trainer Annalena Grätz sowie Celine Jebens (VCO).

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Antonia Heinze, Stephanie Utz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Laura Walsh

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

BBSC mit leeren Händen aus dem Westen zurück

Blau-Weiß Dingden – BBSC Berlin           3:1 (-15,17, 21,21)

Das Samstagabendspiel, am 20.02.2021, an der holländischen Grenze zeigte Phasen, in denen jeweils eines der Teams das Spiel absolut dominierte, aber auch in der nächsten Minuten völlig den Spielfluss verlor. Im 1. Satz zeigten sich die Gäste in allen Belangen effektiv und überlegen, ließen den Gastgeberinnen kaum eine Chance. Ab dem 2. Satz drehte sich das Spiel völlig: über 9:3 und 22:12 überrollte Dingden die Hauptstädter vom Feinsten. So ging es auch im 3. Satz weiter: 8:1 führten die Gastgeber, ehe der BBSC wieder ins Spiel fand, selbst in Führung ging, aber den Satz doch abgeben musste. Im 4. Satz führten die Berlinerinnen bereits 16:14 – dann jedoch zogen die Gastgeber erneut die Zügel an und erarbeiteten sich 5 Matchbälle. Der BBSC zeigte zeitweise ein ausgesprochen konzentriertes Spiel, verfiel aber in den nächsten Szenen in Ungenauigkeiten und nicht ausreichende Abstimmung, so dass letztendlich der Sieg des Tabellendritten verdient war. Dingden präsentierte nach dem verlorenen 1. Satz die altbekannten Fertigkeiten in der Block-Feldabwehr, hatte auch in den Angriffsaktionen Vorteile. Die MVP Medaille auf Berliner Seite wurde Libera Paula Morgenroth verliehen, die der Berliner Abwehr in Abwesenheit von Annika Kummer gute Stabilität gegeben hatte.

RC Sorpesee – BBSC Berlin          3:1 (-23,22, 22,25)

Etwas mehr als 17 Stunden nach Spielende in Dingden und 150 km entfernt stand das BBSC Team im Sauerland erneut auf dem Spielfeld: Aufsteiger Sorpesee und die Berliner Gäste lieferten sich trotz leicht müder Beine einen mehr als zweistündigen harten Kampf mit engen Sätzen. Dabei zeigten sich erneut die Gastgeber als die etwas stabilere Mannschaft mit etwas weniger Fehlern in Abwehr, Spielaufbau und Angriff. Erneut konnte der BBSC Phasen, in denen man dem Spiel den Stempel aufdrückte, nicht so gestalten, dass man sich mit einem Satzgewinn belohnen konnte. Im 3. Satz führten die Gäste bereits mit 12:5, gaben den Satz aber noch ab. Den 4. Satz hatte eigentlich Sorpesee lange dominiert und mit 21:13 Zwischenstand sahen die Gastgeber wie der sichere Sieger aus. Doch mit einer Aufschlagserie von Annalena Grätz holte sich Berlin den Anschluss. In der Crunchtime kämpften beide Teams verbissen um die Punkte, doch Sorpesee hatte das bessere Ende für sich. In einem Spiel, das von beiden Mannschaften umkämpft war, setzte sich ein wenig mehr vorhandene Frische der Gastgeberinnen zum Spielschluss durch.

Mittelblockerin Marie Dreblow erhielt die MVP-Silbermedaille des Sonntagsspiels.

Der BBSC wird am kommenden Mittwoch gegen den VC Olympia mit dem 8. Spiel innerhalb von 26 Tagen den Kraftakt der letzten Wochen abschließen. BBSC Trainer Robert Hinz hat „absoluten Respekt vor der Energieleistung meiner Mädels in den letzten Wochen – neben den kräftezehrenden Ligaspielen und knapp 4.000 Autobahn- oder Landstraßenkilometern war ja für alle Spielerinnen als Amateure auch die tägliche Arbeit oder Ausbildung zu absolvieren. Nach dem Mittwoch geht es darum, erst einmal wieder die Akkus aufzuladen“. Das nächste Heimspiel folgt danach erst am 20. März – vielleicht das erste Mal nach langen Monaten wieder mit Publikum?

Für den BBSC am Wochenende im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Annalena Grätz, Antonia Heinze, Stephanie Utz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Laura Walsh

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

BBSC holt drei Punkte

BBSC Berlin – VfL Oythe               3:1 ( -24,14, 16,13)

Das Heimspiel am Samstagabend gegen Oythe, das mit einer Viertelstunde Verspätung wegen Verspätung der Gäste begonnen hatte, entschieden die Berlinerinnen klar mit 3:1 für sich.

Trainer Robert Hinz hatte die Mannschaft auf einigen Positionen verändert und testete einige Varianten. So war durchgängig Paula Morgenroth auf der Liberoposition eingesetzt. Den 1. Satz holten sich noch die Gäste mit einem energischen Schlussspurt. Trotz einer 21:17 Führung der Gastgeberinnen mussten sie den Satz noch mit 24:26 abgeben. Ab dem 2. Satz hatten die Berlinerinnen den Rhythmus gefunden und dominierten die Gäste, denen der Trainingsrückstand bedingt durch die lange coronabedingte Hallensperrung in Vechta anzumerken war, eindeutig. Auch die Abwesenheit der erfahrenen Christine Aulenbrock, die am Samstag noch mit ihrer Beach-Partnerin Sandra Ferger in den Finalspielen der German Beach Trophy in Düsseldorf stand, dürfte sich ungünstig für das niedersächsische Team ausgewirkt haben. So blieben die drei Punkte in der Hauptstadt.

Stralsunder Wildcats – BBSC Berlin        3:0 (18, 20,18)

Das vierte Spiel innerhalb von 8 Tagen absolvierten die Berlinerinnen beim letztjährigen inoffiziellen Meister in Stralsund bereits am Sonntagnachmittag. Auch die Wildcats hatten bereits am Samstag ein Spiel absolviert, durften aber ein weiteres Heimspiel anfügen. Wie schon am Samstag gegen Bonn dominierte auch am Sonntag Stralsunds Diagonalangreiferin Anne Krohn in einer Art und Weise das Spiel, wie sie es in den vergangenen Jahren so häufig in den Ligaspielen gegen den BBSC präsentiert hatte. Die Stralsunderin wurde schon zu Zeiten ihres Spiels für die 2. Mannschaft von NA/Aurubis Hamburg als die perfekteste Zweitligaspielerin angesehen. Mit beeindruckender Übersicht und Varianz wechselt sie nach Bedarf zwischen hammerharten Schlägen und gelegten Bällen. Dem hatten die Berlinerinnen nur zeitweise etwas entgegenzusetzen. Nach einem missglückten Start in den 1. Satz (beim 0:5 hatte Trainer Hinz schon die 2. Auszeit genommen) mit Zwischenstand 10:20 kamen die Gäste langsam in den Rhythmus und konnten noch ein wenig verkürzen. Im 2. Satz bestätigten die Berlinerinnen zunächst den Aufwärtstrend mit einer 3-Punkteführung, ehe sich Stralsund erneut klar durchsetzte. Im letzten Satz zogen die Wildcats schnell auf 12:6 davon – die Tour an den Strelasund endete mit klarem Satzgewinn der Mädels aus der Hansestadt.

Die MVP Medaillen beider Spiele wurden Zuspielerin Katharina Kummer überreicht, die damit ihre Saisonbilanz auf fünf MVP-Nominierungen ausbaute.

Für den BBSC folgt am kommenden Wochenende, 27. und 28. Februar der nächste Doppelspieltag. Nach dem Samstagabend an der holländischen Grenze in Dingden wird das Team am Sonntag im sauerländischen Sorpesee antreten.

Für den BBSC am Wochenende im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Antonia Heinze, Stephanie Utz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Laura Walsh

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC berlin

BBSC Berlin mit stark erkämpften Punkten bei echter Winterreise

Die Tour der Berlinerinnen zum Auswärtsspiel in Essen stand bereits unter dem Eindruck der aufziehenden Schneefront. In der Sporthalle Bergeborbeck zeigten die Berlinerinnen jedoch einen heißen Kampf mit verdientem Sieg. Die ersten beiden Sätze dominierten zunächst die Pottperlen. Ein 3:0-Erfolg für die Gastgeberinnen, die ja bereits beim Spiel im Oktober in Berlin mit einem 3:1 Auswärtserfolg aufgetrumpft hatten, schien nur noch eine Frage der Zeit für die favorisierten Gastgeberinnen. Mit Beginn des 3. Satzes gelang es den Berlinerinnen jedoch, den Schalter umzulegen. Nahezu in Perfektion arbeiteten die Gäste in Block und Feldverteidigung und zogen den Essener Angriffen beeindruckend den Zahn. Dass die Pottperlen als eigentlicher Favorit diesen Satz einstellig verloren haben, brachte für die restliche Partie einen enormen psychologischen Vorteil.

Die Gastgeberinnen erreichten auch nachfolgend nicht mehr die Sicherheit, die sie in den ersten Sätzen demonstriert hatten. Die Berlinerinnen profitierten vom psychologischen Hoch und sicherten sich mit einer sehr geschlossenen Mannschaftsleistung den dritten Auswärtserfolg in den Spielen nach der langen Quarantäne- und Coronaspielpause. BBSC Trainer Robert Hinz analysierte rundum zufrieden „Im Hinspiel hatten wir selbst viel zu viele eigene Fehler gemacht. Das haben wir heute optimieren können und wir haben wesentlich kontrollierter und cleverer gespielt“. Die MVP Medaillen gingen an diesem Abend an Stephanie Utz sowie Essens Sandra Ferger.

Der BBSC tritt bereits am kommenden Mittwoch im Nachholspiel beim VC Olympia in Hohenschönhausen an, ehe am Samstag, den 13. Februar 2021 um 18:00 Uhr das nächste Heimspiel folgt – beide Spiele allerdings weiterhin ohne Publikum.

Für den BBSC am Wochenende im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Antonia Heinze, Stephanie Utz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Laura Walsh

Quelle: BBSC/Burkhard Kroll

BBSC mit drei Punkten aus dem Westen zurück

Der BBSC erkämpfte beim Doppelspieltag im Westen des Landes drei Punkte für die Tabelle.

Nach zwei intensiven Spielen innerhalb 24 Stunden freut sich die Mannschaft auf ein wenig Erholung. Am Samstagabend, 30.01.2021 traf der BBSC in Bonn auf den Tabellenachten, die Bizeps Volleys von Fortuna Bonn. Von Beginn an drückten die Berlinerinnen – angetreten ohne die verletzte Antonia Lutz – dem Spiel den Stempel auf und ließen die Gastgeberinnen nicht so recht auf Touren kommen. Zwar ging der 2. Satz an die Rheinländerinnen, doch danach dominierten erneut die Gäste aus der Hauptstadt. Die Bizeps Volleys kämpften zwar, doch die Berlinerinnen setzten sich mit deutlich strukturierterem Spiel und weniger Fehlern klar durch. Eine kleine Schrecksekunde gab es zum Spielabpfiff, als sich Berlins Kapitänin Katharina Kummer verletzte, doch stellte sich heraus, dass die Zuspielerin auch am Folgetag auflaufen kann.

Am Sonntag, 31.01.2021 folgte bereits 16:00 Uhr das Spiel beim Tabellenfünften SC Union Emlichheim. Die 4 Sätze des Vorabends hatten ihre Spuren hinterlassen – der erste Satz ging noch knapp an die Gäste, danach hatte der BBSC den Angriffen der Gastgeberinnen nur noch wenig entgegenzusetzen. Die junge Mannschaft des SC Union spielte – hervorragend geführt von der erst 17-jährigen Zuspielerin Jana Brüning – das erwartete schnelle Spiel, insbesondere mit schnellen Angriffen über die Mittelblockerinnen. Gleichzeitig funktionierte der Abwehrverbund der Grafschafterinnen (typisch für eine Mannschaft, die von Union-Trainer Pascall Reiß trainiert wird) bestens und sorgte dafür, dass die Angriffe der Mädels aus der Hauptstadt immer wieder von der Abwehr weggekratzt wurden. Berlins Trainer Robert Hinz zollte seinem Team ob der hohen Belastung von zwei Spielen kurz nacheinander Respekt. „Für uns ist der Auswärtssieg in Bonn ein echter Erfolg, der zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Jetzt braucht die Mannschaft nach knapp 1500 km und acht Sätzen auf dem Feld aber erst einmal Regeneration“.

Für das Team geht es am kommenden Samstag, 06.02.2021 erneut in den Westen: Das Spiel bei Allbau Essen steht an. Die MVP-Medaillen für die Berliner Spielerinnen gingen am Samstag an Annika Kummer, am Sonntag wurde Alina Gottlebe-Fröhlich zur MVP gewählt.

Für den BBSC am Wochenende im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Antonia Heinze, Alina Gottlebe-Fröhlich, Laura Walsh

Quelle: BBSC/Burkhard Kroll

BBSC entführt zwei Punkte von der Elbe

Der BBSC Berlin holte sich mit dem 3:2-Auswärtserfolg in Hamburg den ersten Sieg nach der langen Coronapause.

Das gestrige Ligaspiel konnten die Berliner Fans dank sporttotal-Stream und engagierten Hamburgern mit zwei Kameras und Originalkommentar aus der Halle am heimischen PC genießen. Genießen vor allem deshalb, weil nach der langen Pause die Fortschritte der Mannschaft im Zusammenspiel klar erkennbar waren.

Während Hamburg in den ersten beiden Sätzen noch das Spielgeschehen insbesondere mit dem starken Aufschlagspiel und ein paar Fehlern zu viel auf Berliner Seite für sich entscheiden konnte, drehte der BBSC mit Beginn des 3. Satzes das Spiel. Ab diesem Zeitpunkt gelang Hamburg keine Führung mehr und die Automatismen auf Berliner Seite funktionierten immer besser. Nicht nur im Abwehrspiel, sondern auch in den Angriffen ließ man die Gastgeberinnen mit der Zeit verzweifeln: Die Hamburger Angriffsbälle wurden von der strukturierten Abwehr immer wieder weggekratzt und eigene Angriffe nun auch mit größerer Sicherheit durchgebracht. Der schnelle Erfolg im 5. Satz war dann Konsequenz der zwischenzeitlich erreichten Überlegenheit.

„Ein wirklich schöner Erfolg, den sich die Mannschaft voll verdient hat“ strahlte BBSC-Trainer Robert Hinz. „Natürlich wünsche ich uns, dass die im 2. Satz dem Anschein nach schwer verletzte Antonia Lutz bald wieder mit uns auf dem Feld stehen kann, aber jetzt werden erst einmal die ärztlichen Untersuchungen zeigen, wie schwer ihre Knieverletzung tatsächlich ist.“

Die MVP-Titel wurden von den Trainern Annalena Grätz sowie Louisa Grams verliehen.

Für die Berlinerinnen geht es planmäßig am kommenden Wochenende mit einem Doppelspieltag weiter: Am Samstag trifft die Mannschaft in Bonn auf die Fortuna, ehe es am Sonntag 250 km entfernt in Emlichheim erneut um Punkte geht.

Eimsbütteler TV Hamburg – BBSC Berlin              2:3 (20, 20, -19, -18, -6)

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Antonia Heinze, Stephanie Utz, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Laura Walsh

Quelle: BBSC Berlin/Burkhard Kroll

BBSC ohne Punkte

Die Damen von Spitzenreiter Bayer Leverkusen gaben sich im ersten Spiel nach der Coronapause in Berlin keine Blöße und entführten drei Punkte von der Spree. Der BBSC trat am Samstag zum ersten Spiel nach exakt 11 Wochen Coronaausfällen, Quarantäne sowie nachträglich eingeführter Spielpause zum Ligaspiel gegen Spitzenreiter Leverkusen an. Und die Zuschauer an den Bildschirmen, die das Spiel über Sporttotal-Internetstream verfolgen konnten, durften sich davon überzeugen, dass für einen solchen Start nach sehr kurzer Trainingsphase das Spiel der Lieblingsmannschaft schon einen ganz guten Stand hatte.

Trainern und Team ist es zu verdanken, dass im Bereich Feldabwehr und Abstimmung schon wieder ein recht gutes Niveau erreicht wurde – ein Erfolg, der wirklich nicht unbedingt zu erwarten war. Leverkusen hatte dagegen schon einige Vorteile in den vergangenen Wochen: Vier mehr realisierte Ligavergleiche, davon der letzte vor 12 Tagen, deuten darauf hin, dass die Mannschaft ohnehin nicht Gefahr lief, ihren Rhythmus zu verlieren. Dazu kommt ein bestens besetztes Team: Die erstligaerfahrene Hoja und Beach-As Overländer brachten im Außenangriff deutlich mehr Druck aufs Feld als ihre Pendants auf Berliner Seite. Und im Mittelblock agierten Schäperklaus und Co ebenso hochgefährlich für die Berliner Abwehr. Da die Feldabwehr beider Mannschaften auf gutem ähnlichen Niveau spielte, waren letztlich die besseren Angriffsleistungen der Gäste spielentscheidend.

Im 1. Satz war Leverkusen bereits mit 11:20 den Berlinerinnen enteilt, ehe sich diese noch einmal heranpirschten und sich noch 17 Zähler sicherten. Im Folgesatz führten die Gastgeberinnen bis zum 11:8 und schafften es danach kaum noch, die Bälle auf dem Leverkusener Feld zu versenken. Beim 13:21 war der Satz entschieden. Trotz der Kosmetik mit dem 19:25 war auch dieser Satz eindeutig. Der letzte Satz war von Anfang an von Leverkusener Dominanz geprägt. Von 1:6 über 8:14 hielten diese die Gastgeberinnen auf Distanz und sicherten sich mit dem 17:25 den verdienten Sieg.

BBSC-Trainer Hinz konstatierte nach dem Spiel, dass sein Team trotz nur dreimaligem Training am Ball „viele Automatismen abrufen konnte, ich bin zufrieden. Mit Sicherheit werden wir uns in den nächsten Wochen steigern, wenn wir wieder in einen Spielrhythmus reinkommen. Wobei für mich der Sport mittlerweile nur an zweiter Stelle steht, denn oberste Priorität hat, dass wir alle gesund bleiben. Dem Gegner aus Leverkusen kann man nur ein großes Kompliment machen – sie stehen zu Recht derzeit an der Tabellenspitze.“ Die MVP Titel wurden von den Trainern Annika Kummer sowie Lena Overländer verliehen. Für die Berlinerinnen geht es planmäßig am kommenden Sonntag in Hamburg gegen Eimsbüttel wieder auf Punktejagd.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Antonia Heinze, Stephanie Utz, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Laura Walsh

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

Volleyball 2. Bundesliga – BBSC Berlin empfängt Spitzenreiter

Wenn am kommenden Samstag, den 16. Januar um 18:00 Uhr in der Köpenicker Hämmerlinghalle der TSV Bayer Leverkusen aufschlägt, kommt nach langer volleyballbefreiten Zeit der aktuelle Tabellenführer der Liga in die Hauptstadt. Wegen des angeordneten Lockdown light sind leider keine Zuschauer zugelassen. Leverkusen bestimmt schon viele Jahre das Niveau der 2. Liga. Welche Qualität die Gäste aus dem Rheinland verkörpern, zeigen die Ergebnisse der vergangenen 12 Spieltage: 12 Siege feierten die Mädels von Trainer Yaglioglu, nur gegen Stralsund musste ein einziger Punkt gelassen werden. Beim Auswärtsspiel des BBSC in der ersten Halbserie brillierten die Gastgeberinnen mit perfekten Angriffen, die kaum von den Berlinerinnen kontrolliert werden konnten.

Keine Frage: Leverkusen dürfte mit der aktuellen Mannschaft am Saisonende im Kampf um die Meisterschaft eine Favoritenrolle einnehmen. Ob die Meisterschaft im kommenden Frühjahr vom TSV auch für den Aufstieg genutzt werden kann, wird den Vereinsverantwortlichen im Rheinland sicher Kopfzerbrechen bereiten. Die Aufstiegsangebote der letzten Jahre hatte Leverkusen regelmäßig abgelehnt. Die 1. Bundesliga strebt aber nun ab Herbst 2021 die Aufstockung der Liga auf zunächst 14 Vereine an und sichert den potentiellen Aufsteigern sogar finanzielle Unterstützung zu. Und doch ist der Aufstieg in die oberste Spielklasse vor allem finanziell ein ganz erheblicher Sprung, den man sich nicht nur zutrauen, sondern vor allem durch Gelder auch untersetzen muss. Wir sind gespannt, wie sich die Verantwortlichen beim TSV entscheiden.

Nach dem obligatorischen Coronatest trainierten auch die Damen des BBSC Berlin mit viel Einsatz: Die volleyballlose Zeit soll erst einmal überwunden werden. Die Quarantänezeiten sowie die von der Liga verfügte Spielpause haben ihre Spuren hinterlassen: Die übliche Verletzungsanfälligkeit nach solcher Situation, dazu lange Zeit ohne Spielpraxis und ohne das Üben der vielen Selbstverständlichkeiten und Automatismen auf dem Feld müssen die Trainer einkalkulieren. Deshalb dürfte das Team von Trainer Hinz gegen die Gäste nur in einer Außenseiterrolle stehen. Von Anfang an ist die Berliner Mannschaft aufgefordert, mit höchstmöglicher Konzentration aufzutreten. Die vom Besuch des Spiels ausgeschlossenen Fans können die Mannschaft wegen der aktuellen Corona Auflagen nicht unterstützen. BBSC Kapitänin Katharina Kummer bleibt nur die Empfehlung des „gut funktionierenden Livetickers der VBL – so seid Ihr immer ganz aktuell auf dem neuesten Stand! Drückt uns die Daumen!“

Quelle: Burkhard Kroll

BBSC Berlin – erneute Spielabsage

Eigentlich sollte am Samstag, 5. Dezember in der Hämmerlinghalle die Damen des BBSC in der 2. Volleyball-Bundesliga die Mannschaft aus Emlichheim zum Punktspiel empfangen. Leider hat Corona wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Nachdem das Team 14 Tage in der Quarantäne war und erst am vergangenen Dienstag wieder in den Trainingsbetrieb eingestiegen ist, gibt es den nächsten Fall, der zur Absage und Neuterminierung des Ligaspiels irgendwann in der Zukunft führte. Übrigens mussten insgesamt vier der sechs Ligaspiele des heutigen Samstags von der Spielleitung abgesagt werden. An eine reguläre Saison ist seit einigen Wochen gar nicht mehr zu denken. Die Beantwortung der Frage, wie damit umgegangen werden kann, werden sich die Bundesligavereine und die VBL sicher nicht einfach machen.

Quelle: Burkhard Kroll

Volleyball 2. Bundesliga Damen: Emlichheim zu Gast beim BBSC

Am kommenden Samstag den 5. Dezember 2020, ist um 18:00 Uhr in der Köpenicker Hämmerlinghalle mit Emlichheim ein Team zu Gast, das seit vielen Jahren auf gutem Bundesliganiveau spielt. Das Spiel findet aufgrund der aktuellen Corona Einschränkungen erneut ohne Publikum statt. Glatte 5 Wochen ist es her, dass der BBSC sein letztes Ligaspiel absolvierte. Glatte 5 Wochen, die fast ausschließlich durch die Corona Einschränkungen mit Ausfall von Spielen und zeitweiser Quarantäne der gesamten Mannschaft geprägt waren. Nun gibt es also den nächsten Anlauf. Die Tests sind absolviert – freilich weiß das Team aus den Erfahrungen der letzten Wochen genau, dass noch viele Unwägbarkeiten im Spiel sind, um auch noch in den letzten Stunden vor dem Anpfiff wieder das Zurückpfeifen zu erleben.

Mit Emlichheim kommt eine Mannschaft nach Berlin, die in ihrer 31. Bundesligasaison erneut eine Symbiose aus Konstanz – der Verein setzt erneut auf viele Nachwuchsspielerinnen – und gleichzeitig etwas überraschenden Veränderungen im Aufgebot gekennzeichnet ist. Kein Verein der Liga verfügt über ein so junges Team. Viele Spielerinnen kommen aus den Jahrgängen 2000-2003 und wurden vom Verein unter Nachwuchscoach Michael Lehmann mustergültig auf die 2. Liga vorbereitet. Die in der vergangenen Saison noch für Emlichheim spielenden drei Holländerinnen verließen den Verein. Stattdessen holte Trainer Pascall Reiß mit der Amerikanerin McKenzie Kramer und der bulgarischen Nationalspielerin Kristina Petrova einige schlagkräftige Argumente in sein Aufgebot. Die Bulgarin nahm für ihr Heimatland schon an Welt- und Europameisterschaften teil, jedoch als Libera. In Emlichheim wird sie als Außenangreiferin eingesetzt. Für eine Überraschung auf dem Feld könnte der Einsatz von Jungstar Pia Timmer werden. In ihrem Heimaturlaub darf die US-Studentin (und frühere Kapitänin Emlichheims bereits mit 17 Jahren!) für den SCU auch in der 2. Bundesliga auf dem Feld stehen, denn sie hat von ihrem Universitätsteam grünes Licht für Einsätze in der Liga bekommen. Der Gegner könnte so ein ganz harter Brocken für die Berlinerinnen werden, denn schon ohne Timmer gelangen Siege gegen Stralsund und Dingden.

Der BBSC – frisch aus der Quarantäne zurück, üblicherweise mit Verletzungsanfälligkeit nach solcher Situation, dazu lange Zeit ohne Spielpraxis und ohne das Üben der vielen Selbstverständlichkeiten und Automatismen auf dem Feld – dürfte gegen die Gäste nur in einer Außenseiterrolle stehen. Von Anfang an ist die Berliner Mannschaft aufgefordert, mit der Konzentration aufzutreten, wie sie es bei den Auftritten gegen Borken und Hamburg dokumentierte. Die vom Besuch des Spiels ausgeschlossenen Fans können die Mannschaft wegen der aktuellen Corona Auflagen nicht unterstützen. BBSC Kapitänin Katharina Kummer bleibt nur die Empfehlung des „gut funktionierenden Livetickers der VBL – so seid Ihr immer ganz aktuell auf dem neuesten Stand! Drückt uns die Daumen!“

Quelle: Burkhard Kroll