Pflichtaufgabe erfüllt – Füchse gewinnen gegen GWD Minden

Füchse Berlin – GWD Minden 35:26

Die Füchse hatten das vorletzte Heimspiel der Saison zum „Tag des Kinderhand-balls“ ausgerufen. Bei freiem Eintritt für die Eltern konnten sich die Jüngsten bei der gemeinsam mit dem HVB und der AOK organisierten Aktion an verschiedenen Stationen, sogar auf dem Spielfeld der Profis ausprobieren und auch Autogramme der Füchse-Spieler ergattern.

Ein Kinderspiel war die Partie gegen GWD Minden für die Gastgeber zunächst nicht. Zwar waren die Berliner mit hohem Tempo gestartet und hatten schnell einen Drei-Tore-Vorsprung herausgeworfen (6:3 /7.), aber Ballverluste und überhastete Würfe boten den Gästen aus Ostwestfalen immer wieder Möglichkeiten zum Kontern. Drei Mal konnte Minden, als Drittletzter noch mitten im Abstiegskampf, einen Mehr-Tore-Vorsprung der Füchse ausgleichen. Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte spielten sich die Berliner frei und gingen mit einem 18:15 in die Pause.

Nach dem Wechsel erhöhten die Füchse das Tempo und gewannen gegen die nunmehr überforderten Gäste zunehmen die Kontrolle über das Spiel. Weniger Ballverlusten. Mehr Konsequenz beim Ausnutzen der Wurfchancen – somit wuchs der Vorsprung kontinuierlich.

Aus dem Team ragte dabei erneut Hans Lindberg heraus. Der fast 41-jährige dänische Rechtsaußen, er hatte in der Woche seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert, spielte sich in einen wahren Rausch. Mit seinen 11 Treffern zeichnete er am Ende fast für ein Drittel der Füchse-Tore verantwortlich. Zum fünften Mal in Folge könnte Hans Lindberg als erfolgreichster Füchse-Schütze aus der Saison gehen. Auch in der Torjäger-Liste der Bundesliga liegt er in Führung. Mit bisher 228 Toren hat er seinen Bestwert (202/ Saison 2019/20) längst übertroffen.

Der souveräne 35:25-Sieg vor 8066 Zuschauern hatte am Ende jedoch einen bitteren Beigeschmack. Fabian Wiede verletzte sich bei einer Abwehraktion am Fuß Wahr-scheinlich ist die Saison damit für den Nationalspieler, der sich schon einmal am Sprunggelenk verletzt hatte, vorzeitig beendet.

Da die SG Flensburg-Handewitt zeitgleich in Lemgo unterlag, konnten die Füchse ihren Vorsprung auf den Mitkonkurrenten um Platz drei auf vier Punkte ausbauen. Für den Sprung auf Rang zwei und das Erreichen der Champions League wären an den zwei ausstehenden Spieltagen zwei Siege (nächste Partie am Mittwoch bei der HBW Balingen-Weilstetten) nötig, bei gleichzeitigen Punktverlusten des THW Kiel. Darüber spekulieren wollte Füchse-Trainer Jaron Siewert jedoch nicht. „Wir müssen bereit sein, falls Kiel etwas liegen lässt.“ Platz drei am Saisonende wäre die beste Füchse-Platzierung seit 2017/18.

Herbert Schalling

Für die Füchse erfolgreich: Wiede 3, Holm 2, Andersson 5, Lindberg 11/2, Lets 1, Vujovic 6, Marsenic 4, Drux 3

Füchse für Saisonfinale gerüstet: 37:31 Sieg gegen Frisch Auf Göppingen

Der Hans, der Hans …der kann`s“ ! Mit diesem bewährten Schlachtruf feierte der Fan-Klub „Füchse-Power“ auch noch nach Spielende Hans Lindberg. Wieder mal war der Däne erfolgreichster Werfer der Gastgeber. Seine zehn Tore hatte er diesmal „gerecht“ aufgeteilt: Fünf vom 7-Meter-Punkt und fünf aus dem Spiel heraus. Wobei er dreimal nach unwiderstehlichem Sprint über das gesamte Spielfeld Konter erfolgreich abschloss.

Das Besondere ist dabei nicht nur Lindbergs konstant herausragende Form. Mit 213 Treffer ist er zur Zeit der Top-Goalgetter in der Bundesliga (85,3% Wurfeffektivität), sondern, dass er am 1.August seinen 41. Geburtstag feiern kann. Noch ist seine Vertragsverlängerung nicht offiziell verkündet worden. Sie scheint aber nur noch Formsache zu sein. Nicht nur Lindberg spielte gegen Frisch Auf Göppingen auf hohem Niveau. Die gesamte Füchse-Mannschaft präsentiert sich im Saisonendspurt in guter Form.

Rein tabellarisch war das Spiel gegen FA Göppingen ein Duell der Tabellen-Nachbarn – Vierter gegen Fünfter. Die Schwaben als die Besten vom „Rest“ der Bundesliga (hinter den „großen Vier“) hatten vor der Partie jedoch schon 13 Punkte Rückstand auf die Berliner.

Das Angriffsspiel der Füchse lief nach dem 0:1-Rückstand auf Hochtouren. Entscheidend absetzen konnten sie sich jedoch zunächst nicht, weil Göppingen nach Gegentoren mehrfach blitzschnell konterte und die noch nicht wieder formierte Füchse-Abwehr überraschte. Außerdem verzichtete Füchse-Coach Jaron Siewert lange Zeit auf Abwehrchef Viran Morros (der nach Saisonende in die Schweiz wechselt) und probierte verschiedene Deckungsvarianten aus. In der kämpferisch geprägten Partie konnten sich Berliner erst in der Schlussphase der ersten Hälfte absetzen. Zur Pause stand es 22:18

Nach Pause präsentierte sich Abwehr dann sattelfester und fand besseren Zugriff auf die Würfe der Göppinger. Dazu steigerte sich Torhüter Milosavljev (15 Paraden) und kaufte mit spektakulären Aktionen, u.a. ein gehaltener Siebenmeter von Nationalspieler Marcel Schiller) den Gästen den Schneid ab. In dem temporeichen Spiel ließ bei Gästen zunehmend die Konzentration nach. So gerieten die Füchse nicht mehr Gefahr und konnten den Gegner auf Abstand halten. Die 37 Tore sind Saisonbestwert für die Berliner.

Weiter geht es am Sonntag, 22. Mai, in Erlangen. Zeitgleich treffen am selben Tag die Mitkonkurrenten um den zweiten Tabellenplatz (Champions-League-Teilnahme) Flensburg und Kiel aufeinander.

Herbert Schalling

Für die Füchse erfolgreich: Wiede 6, Holm 4, Andersson 2, Lindberg 10/5, Beneke 1, Vujovic 4, Marsenic 7, Drux 2

Füchse verpassen das Viertelfinale der European League

30:33 – Füchse verlieren auch das Rückspiel gegen HSC Nantes

Nach 45 Minuten war die Situation verheißungsvoll – 25:22. Die Füchse führten gegen den HSC Nantes zum ersten Mal mit drei Toren. Das 24:25 aus dem Hinspiel vor einer Woche war mehr als wettgemacht. Das Weiterkommen gegen den letztjährigen Champions-League-Halbfinalisten schien machbar. Die 5.218 Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle waren aus dem Häuschen.

Die Hoffnung erstarb sehr schnell. Innerhalb von sieben Minuten wandelte der aktuelle Zweite der französischen Liga den Rückstand in einen zwei-Tore-Vorsprung. „Wir haben in dieser Phase zu viele Fehler gemacht“, fand Füchse-Coach Jaron Siewert hinterher.. Besonders ärgerlich war, dass die Berliner ihren Vorteil aus der Hand gaben, als Nantes wegen einer 2-Minuten-Strafe zeitweise mit einem Spieler weniger agierte. „Wir haben da komplett die Kontrolle über das Spiel verloren“, lautete Siewerts ernüchterndes Fazit.

Bereits der Start in die Partie war den in der Bundesliga in diesem Jahr noch ungeschlagenen Füchsen misslungen. Zu selten kamen die Berliner gegen Nantes gut organisierter Abwehr in aussichtsreiche Wurfpositionen. Mehrfach landeten Würfe an Latte und Pfosten. Das Spielglück war nicht aufseiten der Hausherren. Zudem scheiterte der sonst so sichere Hans Lindberg zweimal vom 7-Meter-Punkt.

Die Franzosen, angeführt vom 37-jährigen spanischen Ex-Weltmeister Valero Rivera schlugen daraus Kapital. Seine ideenreichen Anspiele nach Außen oder an den Kreis fanden immer wieder frei stehende Mitspieler. Das Zwischenergebnis: 3:6 nach zehn Minuten.

Aus dieser misslichen Lage kämpften sich die Füchse heraus. Ein Ruck schien durch die Mannschaft zu gehen. Dejan Milosavljev glänzte mit mehreren Paraden und die Torabschlüsse klappten jetzt besser. Mit 15:14 für die Gastgeber ging es in die Pause.

Nach dem Wechsel blieb die Partie zunächst ausgeglichen. Die Füchse gingen in Führung, kassierten jedoch schnell den Ausgleich, weil es bei den schnellen Kontern des HSC Nantes an Aufmerksamkeit im Rückzugsverhalten fehlte. Die Partie blieb offen bis zu den schon beschriebenen „schwarzen sieben Minuten“ der Berliner. Dieser Blackout kostete den Sieg. Die cleveren Franzosen nutzten diese Schwächephase gnadenlos aus und gewann verdient mit 33:30. Im Viertelfinale trifft Nantes jetzt auf Bundesliga-Primus SC Magdeburg.

Für die Füchse gilt, was Routinier Hans Lindberg als Erkenntnis aus diesem Spiel mitnahm. „Wir sind enttäuscht, weil wir uns mehr vorgenommen hatten. Jetzt müssen wir das Spiel abhaken und uns auf die nächste Aufgabe konzentrieren“.

Die lässt nicht lange auf sich warten. Am Sonntag, 10. April ab 16:05 Uhr in der Max-Schmeling-Halle, geht es gegen den TSV Hannover-Burgdorf weiter.

Für die Füchse im Einsatz:

Wiede 4/1, Holm 3, Vori 1, Andersson 5, Lindberg 5/1, Beneke 1, Vujovic 5/2 Marsenic 5, Drux 1

Herbert Schalling

Pflichtsieg gegen TVB Stuttgart – Füchse gewinnen 29:22

Nach dem Stress mit vier Spielen in einer Woche (Bundesliga und European League) hatten die Füchse diesmal etwas mehr Zeit zur Vorbereitung. Mannschafts-Kapitän Paul Drux hatte angekündigt, das Team wolle die Zeit zum „Aufladen der Akkus“ nutzen.

Zunächst schien es jedoch, als hätten die Berliner in der viertägigen Wettkampf-Pause ihren Rhythmus verloren. Viele technische Fehler, überhastete Abschlüsse, Ballverluste – in den ersten 20 Spielminuten konnten sich die Füchse keinen Vorsprung erarbeiten. Im Gegenteil, die Stuttgarter, die ihre letzten sechs Bundesliga-Spiele verloren hatten, nutzten ihre Konterchancen beherzt und hielten die Partie offen. Ungewöhnlich früh, nach 15 Minuten nahm Trainer Jaron Siewert deshalb seine erste Auszeit, um das Spiel seiner Mannschaft neu zu justieren. „Wir verlieren fünfmal durch ganz leichte und unnötige Fehler in der Vorwärtsbewegung den Ball. Das hat uns das Leben unnötig schwer gemacht“, analysierte der Coach im Nach-hinein. Eine Umstellung in der Deckung stabilisierte das Spiel der Füchse etwas. So konnten die Gastgeber mit einer 15:11-Führung in die Pause gehen.

Den Vorsatz, es in der zweiten Hälfte besser zu machen, konnten die Berliner zu-nächst jedoch nicht umsetzen. Wieder reihte sich im Aufbauspiel Fehler an Fehler. Da es die schwäbischen Gäste nicht besser machten, gelang jeder Mannschaft in den ersten zehn Minuten nach dem Wechsel nur ein Tor – äußerst ungewöhnlich für ein Bundesliga-Handballspiel.

Vor den 3350 Zuschauern (die maximal zugelassene Kapazität) erhöhten die Hausherren danach das Tempo und gewannen so Stück für Stück die Kontrolle über das Spiel. Daran hatte die von Viran Moros dirigierte Abwehr mit dem starken Torhüter Dejan Milosavljev (42 % gehaltene Bälle) ebenso ihren Anteil, wie Spielmacher Jakob Holm und Routinier Hans Lindberg. Erneut auffällig spielte der 18-jährige Max Beneke. Der Linkshänder warf vier Tore und verschaffte so Fabian Wiede auf der rechten Angriffsseite einige Erholungspausen. Dagegen blieb Lasse Andersen im linken Rückraum diesmal ohne Torerfolg.

Am Ende fiel der Sieg mit 29:22 deutlich aus. Die Füchse bleiben hinter Magdeburg (38:2), Kiel (34:8. Ein Spiel mehr) und Flensburg (32:8) Tabellen-Vierter (31:9). Für Sportvorstand Stefan Kretzschmar hatte der Erfolg dennoch einen Beigeschmack. „Wir lassen, glaube ich, zehn bis 15 hundertprozentige Chancen liegen. Wenn dir ein Gegner solche Chancen bietet, musst du sie auch nutzen.“

Die Anforderungen an die Berliner werden in den nächsten Wochen nicht geringer. Nach dem Europa-League-Spiel am Dienstag (22. Februar) gegen den spanischen Klub Bidasoa Irun geht es am nächsten Sonntag in der Bundesliga weiter, mit einem Auswärtsspiel beim TuS N-Lübbecke.

Füchse Berlin: Milosavljev , Wiede 1, Holm 5, Lindberg 6/4, Langhoff 1, Beneke 4, Matthes 4, Koch 2, Marsenic 3, Drux 2

Herbert Schalling

Füchse wollen Wiedergutmachung leisten

Am Sonntag, 15.09. steht für die Füchse das nächste Heimspiel an. Gegner um 16:00 Uhr ist der TVB Stuttgart. Der Auswärtssieg in Göppingen gibt nach der unnötigen Heimpleite gegen Minden Aussicht auf Besserung. Die gesamte Füchse-Familie hofft auf den zweiten Heimsieg der Saison. Dass das nicht einfach wird, zeigt das Ergebnis im Heimspiel der letzten Saison: Da verloren die Füchse mit 25:30. Die Jungs von Velimir Petkovic sind also gewarnt. Umso mehr brauchen die Berliner also die Unterstützung ihrer Fans. Bringt den Fuchsbau zum Beben!

Von vielen wurde der Sieg gegen Göppingen als so etwas wie der Befreiungsschlag für die Füchse Berlin gesehen. Dass das der Wahrheit entspricht, müssen die Berliner am Sonntag unter Beweis stellen. Das weiß auch Trainer Velimir Petkovic: „Aus so einem Loch, in das wir uns selbst gebracht haben, kommen wir nur mit mehr Siegen wieder raus“. Einfach wird das allerdings nicht. Das zeigen auch die Spiele der letzten Saison: Im Hinspiel mussten die Füchse zu Hause eine 25:30-Niederlage hinnehmen und im Rückspiel konnten die Berliner in allerletzter Sekunde den Sieg einfahren, als Hans Lindberg vom Siebenmeterstrich verwandelte. Gewarnt sind die Füchse also allemal.

Auch in größerer Vergangenheit sind kaum Duelle der beiden Kontrahenten zu finden, aus denen ein eindeutiger Sieger hervorging. Jeden Zuschauer erwartet somit ein hart umkämpftes und spannendes Spiel, in welchem die Füchse natürlich siegen wollen, um den zweiten Heimsieg der Saison einzufahren. „Nach dem Sieg in Göppingen herrscht natürlich eine bessere Atmosphäre“, sagt Petkovic und gibt somit Grund auf Vorfreude auf das kommende Spiel. Den Sieg und die Punkte haben die Berliner auch bitter nötig, damit sie den gewünschten Kurs Richtung oberes Tabellendrittel einschlagen können.

Lichtblick der Hauptstädter ist Hans Lindberg der vor Beginn dieses Spieltages mit 34 Treffern die Torschützenliste anführt. Nach bisher zwei Siegen und zwei Niederlagen und einer Tordifferenz von 81 geworfenen und 81 kassierten Toren sind die Füchse allerdings nur im Tabellenmittelfeld zu finden. Unterstützt unsere Füchse am Sonntag also kräftig, damit nach dem Spiel die erste positive Punktebilanz der Saison auf unserem Konto ist.

Quelle: Füchse Berlin Handball

Füchse siegreich in Göppingen

Die Füchse Berlin holen ihren ersten Auswärtssieg der noch jungen Bundesligasaison bei FRISCH AUF! Göppingen. Nach intensiven 60 Minuten gewinnt das Team aus der Hauptstadt mit 28:25 (16:11). Damit zeigten die Berliner eine wichtige Reaktion auf die Heimniederlage gegen GWD Minden am vergangenen Mittwoch. Bester Werfer des Hauptstadtklubs war Hans Lindberg mit sieben Toren.

Es begann sehr ausgeglichen in Göppingen. Doch der Hauptstadtklub konnte nach einem 2:3 durch die Treffer von Mijajlo Marsenic, Paul Drux und Tim Matthes in der siebten Spielminute auf 5:3 stellen. Die Berliner legten noch zwei Treffer nach und somit sahen sich die Hausherren von FRISCH AUF! nach zehn Minuten zur ersten Auszeit gezwungen. Doch das Team von Velimir Petkovic blieb hellwach und führte in der 14. Spielminute mit 10:5.

Die Füchse zeigten weiterhin eine hochkonzentrierte Leistung. Hans Lindberg verwandelte vom Siebenmeterstrich zum 12:6 und somit zog Göppingen bereits früh seine zweite Auszeitkarte. Allerdings ließ sich das Team aus der Hauptstadt auch dadurch nicht aus dem Rhythmus bringen und führten in der 26. Spielminute mit 15:9. Schließlich wurden beim Stand von 16:11 die Seiten gewechselt.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts mussten die Berliner schnell in Unterzahl agieren und deshalb gelang den Gastgebern aus Göppingen der bessere Start. Somit Stand es in der 35. Spielminute nur noch 16:14, ehe Jakov Gojun das 17:14 erzielen konnte. Kurz darauf entschied sich Velimir Petkovic beim Stand von 18:17 für seine erste Auszeit in der zweiten Hälfte. Diese Auszeit zeigte Wirkung und der Hauptstadtklub konnte in der 44. Spielminute die Führung zum 21:18 erzielen.

Die Füchse übernahmen nun wieder die Kontrolle. Fabian Wiede traf in der 49. Spielminute in das verwaiste Tor der Hausherren zum 24:19. Jacob Holm war nun zweimal treffsicher und daher gingen die Berliner mit einem 26:22 in die letzten fünf Spielminuten. Die Füchse ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen und gewinnen mit 28:25.

Füchse Berlin – FRISCH AUF! Göppingen 28:25 (16:11)

Milosavljev, Ziemer, Heinevetter; Ernst 6, Wiede 1, Holm 3, Struck, Mandalinic, Gojun 1, Lindberg 7/5, Simak, Müller, Matthes 1, Koch, Marsenic 3, Drux 6

Stimmen:

Velimir Petkovic (Trainer Füchse Berlin):

Ich habe die letzten Tage nicht viel Zeitung gelesen. Wenn du verlierst bekommst du einfach Druck und so war es heute. Ich wusste was uns heute erwartet. Ich kenne Göppingen. Hier ist immer Stimmung und eine hitzige Atmosphäre. Wir waren aber auch von Anfang an da. Mir hat gefallen, was wir in der ersten Hälfte in der Abwehr und im Angriff gemacht haben. Das war eine phänomenale erste Halbzeit. In der zweiten Halbzeit haben wir gemerkt, dass es wichtig ist Alternativen zu haben. Wir hatten im Angriff keine Geschwindigkeit mehr. Durch Jacob Holm, der heute zurückkam, hatten wir die Chance unseren Fluss wiederzuerlangen. Und haben dann in den letzten 15 Minuten wieder unser Potenzial abrufen können.

Quelle: Füchse Berlin

Füchse trotz Niederlage weiterhin Spitzenreiter

Die Füchse Berlin verlieren in Frankreich bei Saint-Raphael Var Handball mit 31:34 (15:18). Die dezimierten Füchse liefen dem gesamten Spiel einem leichten Rückstand hinterher. Durch die Niederlage schließt Saint-Raphael zu den Füchsen auf. Allerdings bleiben die Berliner aufgrund des besseren direkten Vergleichs Tabellenführer. 

Für die verletzungsgebeutelten Füchse war von Beginn an klar, dass diese Auswärtsaufgabe eine sehr schwere werden würde. In der Anfangsphase machten die Füchse einen guten Eindruck. Der erste Angriff konnte direkt verteidigt werden und Hans Lindberg erzielte per Tempogegenstoß das 1:0. Doch die Hausherren ließen sich nicht verwirren und netzten zum Ausgleich.

Es entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung. Bis zum 7:7 konnte sich kein Team einen entscheidenden Vorsprung erspielen. Im Anschluss übernahmen allerdings die Hausherren das Kommando und setzten sich etwas ab. Der dünne Füchse-Kader hatte immer wieder mit Zeitstrafen zu kämpfen und der Angriff der Hausherren zeigte sich vor dem Tor treffsicher. 

Beim 15:12 in der 23. Spielminute waren es dann erstmals drei Treffer Rückstand für die Berliner. Doch das Team von Velimir Petkovic steckte nicht auf und hielt weiterhin den Kontakt zu den Franzosen. Immer wieder setzte sich Fabian Wiede durch und beim 14:16 in der 29. Spielminute war der Kontakt weiterhin da. Hans Lindberg markierte mit dem Halbzeitpfiff schließlich den 15:18-Pausenstand.

Nach Wiederbeginn agierten die Füchse direkt in Überzahl. Leider konnte man in dieser Phase nicht entscheidend verkürzen. Doch wenige Minuten später gelang dem Hauptstadtclub durch Mijajlo Marsenic der Ausgleich zum 20:20. Danach kamen die Hausherren allerdings wieder besser in Fahrt und konnten den Abstand wieder auf drei Tore erhöhen.

In der 48. Spielminute traf dann Jacob Holm doppelt und somit waren die Füchse beim 25:26 wieder ganz nah dran. Saint-Raphael reagierte mit einer Auszeit. Diese zeigte Wirkung. Frederik Simak musste mit einer Zeitstrafe vom Feld und das nutzten die Franzosen um bis auf 25:29 davonzuziehen. Mit diesem Rückstand ging es in die letzten zehn Spielminuten.

In den Schlussminuten konnten die Berliner das Ruder nicht mehr herumreißen. Doch mit Kampf und Leidenschaft erkämpften sich die Füchse noch das 31:34 und gewinnen nach dem 33:29-Hinspielsieg somit den direkten Vergleich gegen die Franzosen. Dadurch bleibt das Team von Velimir Petkovic Tabellenführer der Gruppe A. 

Füchse Berlin – Saint-Raphael Var Handball 31:34 (15:18). Heinevetter, Semisch; Wiede 4, Elisson 6, Holm 4, Struck 2, Lindberg 7/5, Zachrisson, Simak 2, Matthes, Reißky, Marsenic 6, Drux

Silvio Heinevetter: Für uns war das heute eine wichtige Niederlage. Denn wenn wir am kommenden Sonntag gegen Balatonfüredi KSE gewinnen sind wir aufgrund des direkten Vergleiches trotzdem Gruppensieger. Allerdings müssen wir erst unser Heimspiel gewinnen und das wird sicher nicht einfacher als heute. 

Velimir Petkovic (Trainer Füchse Berlin): Ich muss sagen es war ein riesiger Kampf und ein richtig gutes Spiel von meinen Jungs. Hier 31 Tore zu schießen nach der Niederlage vor 48 Stunden zu Hause gegen Göppingen ist aller Ehren wert. Wir haben bis zur letzten Minute gekämpft. Wir wussten was wir brauchen, um unsere Tabellenführung zu verteidigen und das haben wir geschafft. 

Hans Lindberg: Es war ein hartes Spiel. Ich finde wir haben gut gekämpft. In der ersten Halbzeit haben wir definitiv zu viele Gegentore bekommen. Aber in der zweiten Hälfte haben wir uns über weite Strecken gut präsentiert. Wir sind nicht zufrieden damit, dass wir verloren haben, aber wir sind zufrieden, dass wir die Tabellenführung verteidigt haben. 

Quelle: Füchse Berlin Handball

Füchse siegen in Logroño

In einer engen Partie behalten die Füchse am Ende mit 34:29 (15:16) die Oberhand bei BM Logroño la Rioja. Nach einem knappen Halbzeitrückstand drehten die Füchse in den letzten 13 Minuten die enge Begegnung und können durch den dritten Sieg im dritten Gruppenspiel einen wichtigen Schritt in Richtung Viertelfinale machen. Bester Werfer war Hans Lindberg mit sieben Treffern. 

Fabian Wiede startet mit dem 1:0 aus dem Rückraum. Doch dann fehlte die Durchschlagskraft und die Hausherren drehten das Spiel in der achten Spielminute auf 3:1. Die Füchse erzielten den Ausgleich und von nun an entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Erik Schmidt schaffte dann in der 15. Spielminute das 7:5. Doch die Hausherren konnten wieder den Ausgleich erzielen.

Daraufhin drehten die Spanier auf und Velimir Petkovic musste beim 12:10 nach 20 Minuten eine Auszeit nehmen. Diese Maßnahme zeigte Wirkung und die Füchse gelang der Ausgleich zum 12:12. Keines der beiden Teams konnte sich bis zum Pausenpfiff entscheidend absetzen und somit wurden beim Stand von 15:16 die Seiten gewechselt. 

Dieser Abstand hielt sich in den ersten Minuten des zweiten Durchgans konstant. Die Füchse konnten die Begegnung zunächst nicht drehen. In der 39. Spielminute war das Spiel beim 19:19 weiterhin ausgeglichen. Die Gastgeber landeten dann einen kleinen Zwischenspurt zum 21:19. In der 47. Spielminute dann die Führung für die Füchse durch Bjarki Mar Elisson zum 24:23.

Nun spielten sich die Berliner besser in die Partie und konnte neun Minuten vor dem Abpfiff durch Fabian Wiede mit 27:24 in Führung gehen. Die Gastgeber reagierten mit einer offensiven Deckung gegen Fabian Wiede. Velimir Petkovic reagierte und sein Team fand über Hans Lindberg direkt die Lösung. Malte Semisch im Tor war im zweiten Durchgang häufig auf dem Posten und am Ende gewinnen die Füchse mit 34:29. 

Füchse Berlin – BM Logroño la Rioja 34:29 (15:16) Heinevetter, Semisch; Wiede 4, Elisson 5, Holm 5, Gojun, Lindberg 7/4, Zachrisson 1, Simak 2, Schmidt 4, Matthes 1, Reißky 1, Marsenic 3

Velimir Petkovic: Wir haben vor 48 Stunden mit der Niederlage in Hannover einen Schock erlebt. Dort hatten wir viel Pech. Heute haben wir uns zurückkämpfen müssen. Man hat gemerkt, dass Logroño heute alles versucht hat, um uns ein Bein zu stellen. In der ersten Halbzeit haben wir nicht gut gespielt und dem Gegner die Chance zur Führung gegeben. Aber in der zweiten Hälfte haben wir eine andere Mannschaft gesehen. Wir können aber in Zukunft nicht immer dem Gegner die Chance geben, denn das kostet Kraft und Nerven. Heute bin ich aber mit dem Ergebnis zufrieden und jetzt haben wir alle Chancen auf das Viertelfinale

Frederik Simak: Jetzt haben wir drei Siege und so will man doch im Europapokal starten. In der ersten Halbzeit haben wir in der Abwehr nicht konsequent genug agiert. Doch in den zweiten 30 Minuten haben wir das besser gemacht und konnten so gewinnen. Jetzt heißt es reagieren, denn nächste Woche stehen wieder zwei schwere Spiele an.

Volker Zerbe: Der Sieg war wichtig heute. Wir haben es nach einer nicht so guten ersten Hälfte geschafft, das Blatt noch zu wenden. Der Schlüssel war die Abwehrarbeit im Zusammenspiel mit einem starken Malte Semisch. Deshalb können wir mit den 6:0-Punkten aktuell zufrieden sein, wissen aber auch, dass wir weiterhin an uns arbeiten müsse

Quelle: Füchse Berlin Handball

Füchse müssen zu den Recken

Nach dem Heimsieg gegen den VfL Gummersbach haben die Füchse Berlin die nächste Bundesligaaufgabe vor Augen. Am 21. Februar um 19:00 Uhr wartet das Auswärtsspiel bei der TSV Hannover-Burgdorf. Bei den Recken muss das Team von Velimir Petkovic eine sehr gute Leistung abliefern, um die beiden Punkte zu entführen.

Mit dem 25:19-Heimerfolg über den VfL Gummersbach haben sich die Füchse die ersten Bundesligapunkte in der Rückrunde gesichert. Es war zusammen mit den Siegen im EHF-Cup der dritte Sieg in Serie. Dieser positive Trend soll morgen in Hannover unbedingt fortgesetzt werden. Um 19:00 Uhr ist Anpfiff in der TUI-Arena.

Die Recken stehen aktuell auf dem zwölften Tabellenplatz in der DKB Handball-Bundesliga. Die Füchse dürfen sich davon allerdings nicht täuschen lassen. Die Hausherren aus Hannover haben in den letzten Jahren die Qualität ihres Kaders immer wieder unter Beweis gestellt. Nach einem schweren Dezember kommt das Team von Carlos Ortega und Ex-Fuchs Iker Romero zum Start der Rückrunde besser in Fahrt.

Zudem kommen die namhaften Einzelspieler der Recken. Mit Fabian Böhm und Kai Häfner wirbeln zwei Nationalspieler auf den Halbpositionen. Von ihnen eingeschlossen führt ein amtierender Weltmeister Regie. Morten Olsen holte sich vor wenigen Wochen gemeinsam mit Füchse-Kapitän Hans Lindberg den Titel bei der Weltmeisterschaft in Deutschland und Dänemark. Das Team von Trainer Velimir Petkovic wird konzentriert und motiviert in die Begegnung gehen, um diese anspruchsvolle Auswärtshürde zu nehmen.

Quelle: Füchse Berlin

Füchse feiern Heimsieg vor 9000 Zuschauern

Die Füchse Berlin haben am 3. Advent den SC DHfK Leipzig mit 26:23 (13:12) bezwingen können. Nach einem tollen Start des Hauptstadtclubs entwickelte sich eine enge Begegnung, in der sich die Füchse am Ende mit dem längeren Atem durchsetzen konnten. Nun heißt es Regeneration, denn bereits am Dienstagabend um 18:00 Uhr empfangen die Füchse die Rhein-Neckar-Löwen zum Pokalfight. Die Füchse legten einen tollen Start in die Begegnung hin. Fabian Wiede und Hans Lindberg stellten schnell auf 2:0 für die Hausherren. Silvio Heinevetter im Tor war von Beginn an hellwach und war mit seinen Paraden für die 7:2-Führung nach zehn Spielminuten mitverantwortlich. Die Leipziger Bank reagierte daraufhin früh mit einer Auszeit.

Diese zeigte Wirkung. Im Angriff bekamen die Füchse nun Probleme mit der Chancenverwertung und so gelang es den Gästen nach 17 Spielminuten auf 8:7 zu verkürzen. Doch nach einer Auszeit von Velimir Petkovic war es wieder Silvio Heinevetter, der die volle Max-Schmeling-Halle mit seinen Paraden aufatmen ließ. Die Füchse stellten wieder auf 10:8.

Fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff durften sich die 9000 Zuschauer dann über das Comeback von Mattias Zachrisson freuen. Der Linkshänder meldete sich nach einer zweimonatigen Verletzungspause zurück. Bis kurz vor dem Halbzeitpfiff waren die Hausherren immer knapp in Front, doch dann gelang dem SC DHfK der Ausgleich zum 12:12. Schließlich wurden beim 13:12 die Seiten gewechselt.

Zu Beginn der zweiten Hälfte gelang dem Hauptstadtclub kein so fulminanter Start wie noch im ersten Abschnitt. Die Partie blieb eng und bot nur kleine Vorteile für die Füchse. Jacob Holm verwandelte in der 40. Spielminute zum 18:16. Doch aufgrund einer doppelten Unterzahlsituation für die Berliner, konnten die Gäste wieder zum 18:18 ausgleichen.

Allerdings fand Velimir Petkovic die richtigen Worte und schließlich war es Nachwuchstalent Tim Matthes, der sein Team beim 20:18 wieder mit zwei Toren in Front brachte. Die darauffolgende Auszeit der Gäste verpuffte zunächst, da sich Frederik Simak treffsicher vom Siebenmeterstrich zeigte. In den letzten zehn Minuten gerieten die Füchse nicht mehr ins Wanken. Letztendlich feiern die Füchse einen engen aber verdienten 26:23-Heimerfolg.

Nun gilt es die Kräfte zu sammeln, da bereits am Dienstagabend um 18:00 Uhr die nächste große Aufgabe auf das Team von Velimir Petkovic wartet. Im heimischen Fuchsbau empfangen die Füchse die Rhein-Neckar-Löwen zum Viertelfinale im DHB-Pokal. Der Sieger der Partie zeiht in das REWE Final Four in Hamburg ein und erhält sich die Chance auf den Pokaltitel. Es darf ein großer Pokalfight im Fuchsbau erwartet werden.

Füchse Berlin: Heinevetter, Genz; Wiede 4, Elisson, Matzken, Holm 4, Gojun, Lindberg 4/3, Zachrisson 1, Simak 3/2, Schmidt, Matthes 3, Reißky 2, Koch 1, Marsenic 2, Drux 2

Velimir Petkovic (Trainer Füchse Berlin): Ich wusste, dass Leipzig, trotz der kleinen Krise, eine gute Mannschaft und eine gute Qualität besitzt. Wir haben Probleme gehabt in den letzten Monaten und haben diese aber gut gemeistert. Mit Drux, Wiede, Zachrisson und Reißky sind einige Spieler zwar zurück, aber nach zwei Monaten Pause sind sie noch nicht gleich in einer guten Form. Dennoch müssen sie spielen, um diese Form zu finden. Das war eine phänomenale Leistung in den letzten zehn Minuten von uns. Bis dahin war es ein offenes Spiel. Aber auch solche Spiele musst du gewinnen und das haben wir geschafft.

Bob Hanning (Geschäftsführer Füchse Berlin): Ich denke von der Moral und von der Einstellung hat es heute über 60 Minuten top gepasst. Ich bin heute mehr als zufrieden.

Kevin Walter