Eisbären siegen am Sonntagabend

Mit den Roosters aus Iserlohn stellte sich der vorletzte Gegner in heimischer Halle im Kampf um die Punkte der Nordgruppe vor. Es war das 22. Spiel der Doppelrunde. Es steht jetzt noch ein Heimspiel gegen Düsseldorf aus, am Samstag, 13. März und anschließend geht es mit den Spielen gegen die Süd-Gruppe weiter.

Die Roosters sind auf Platz 5 der Tabelle abgerutscht und brauchen dringend Punkte im Kampf um die begehrten Playoff-Plätze. Die Eisbären hatten vor dem Spiel 43 Punkte, als Spitzenreiter mit 8 Punkten Vorsprung auf die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven.

Den Eisbären gelang die frühe Führung. Bereits in der zweiten Spielminute konnte Marcel Noebels, der Top-Scorer einnetzen. Die Gäste wehrten sich und konnten in der fünften Minute ausgleichen. Es blieb bis zum Ende des ersten Drittels beim Spielstand von 1 : 1. Die Iserlohner konnten ein fast einminütiges Überzahlspiel 5 gegen 3 nicht für einen Treffer nutzen.

Iserlohn Goalie Andreas Jenike im Mittelpunkt des Geschehens © Foto: Hans-Peter Becker

Im Mittelabschnitt brachten die Eisbären einen weiteren Treffer auf das Scoreboard, während die Gäste hier leer ausgingen. Es war Zachary Boychuk der eine Vorlage von seinem Torwart bekam und sich so zu einem Solo aufmachen konnte. Gegen seinen Schuss, Schulterhöhe auf der Schlägerseite, war Andreas Jenike im Iserlohner Tor machtlos.

Im Schlussdrittel lief es zugunsten der Eisbären. In der 43. Minute ließ es Ryan McKiernan mit einem Schuss von der blauen Linie so richtig krachen und fünf Minuten später war es erneut ein Verteidiger-Tor, das das Spiel vorentschied. Simon Despres erzielte sein erstes Tor für die Eisbären. Der Weg zu einem Punktgewinn für die Gäste war jetzt sehr lang. Es blieben noch zwölf Minuten für eine Aufholjagd, die allerdings nicht mehr stattfand. Knapp vier Minuten vor dem Spielende musste Leo Pförderl wegen einer Spielverzögerung auf die Strafbank. Iserlohn Trainer nutzte das für eine Auszeit und nahm seinen Torhüter vom Eis. Mehr als der Anschlusstreffer zum zwischenzeitlichen 4:2 sprang dabei nicht heraus. Es traf für Iserlohn Jo Whitney, der ansonsten blass blieb. In der 58. Minute machte Boychuk alles klar und traf ins leere Tor. Die Eisbären brachten drei weitere Punkte auf die Habenseite. Sie bauten ihre Tabellenführung weiter aus.

Hans-Peter Becker

Stimmen

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Mit dem Sieg bin ich natürlich zufrieden. Es war ein gutes, solides Spiel heute. Wir sind gut gestartet und das 1:0 kam für uns auch zur richtigen Zeit. Dann haben wir etwas zu verspielt agiert, uns nach dem Ausgleich aber auch wieder zusammengerissen. Mit der 2:1-Führung haben wir das Spiel relativ gut runtergespielt und als Mannschaft gut funktioniert.“

Marcel Noebels (Stürmer Eisbären Berlin): „Das Spiel war ziemlich lange ausgeglichen. Man hat im Mitteldrittel gemerkt, dass das nächste Tor entscheidend sein kann. Ich denke auch, dass das Spiel da gewonnen wurde. Wir waren zum richtigen Zeitpunkt da und haben das wichtige Führungstorgeschossen. Danach haben wir defensiv sehr gut und kompakt gespielt. Es freut mich natürlich, auch
einmal wieder getroffen zu haben. Das Tor heute macht mich noch unberechenbarer für den Gegner.“

Ryan McKiernan (Verteidiger Eisbären Berlin): „Das Spiel war nicht ganz so deutlich, wie das Ergebnisvermuten lässt. Es war eine enge Partie, wir haben unser Spiel aber über die gesamte Spielzeit durchgezogen. Ich spiele sehr gerne mit Simon Després zusammen. Wir ergänzen uns sehr gut und ich hoffe, es geht so weiter. Ich freue mich auch für ihn, dass er sein erstes Tor für die Eisbären geschossen hat. Mit Blick auf den engen Spielplan gegen die Mannschaften aus dem Süden, sind die letzten Spiele in der Nord-Gruppe sehr wichtig, um unseren Vorsprung in der Tabelle zu vergrößern.“

DEL 24. Spieltag 07.03.2021 17:00 Uhr MB-Arena Berlin

Eisbären Berlin – Iserlohn Roosters 5:2 (1:1, 1:0, 3:1)

Torfolge:

1:0 – 01:45 – Noebels (Pföderl, Wissmann) – EQ
1:1 – 04:45 – Riefers (Whitney) – EQ
2:1 – 26:54 – Boychuk (Niederberger) – EQ
3:1 – 42:35 – McKiernan (Tuomie, Olver) – EQ
4:1 – 47:58 – Després (Pföderl, Reichel) – EQ

4:2 – 56:52 – Whitney (O’Connor, Bailey) – PP1
5:2 – 57:34 – Boychuk (Foucault, White) – EN

Strafen:

Eisbären Berlin: 8 (4, 2, 2) Minuten – Iserlohn Roosters: 6 (4, 2, 0) Minuten

Schiedsrichter:

Aleksi Rantala, Christopher Schadewaldt (Jonas Merten, Nikolaj Ponomarjow)

Eisbären gewinnen Top-Spiel

Eisbären gewinnen in Bremerhaven Berlin das Top-Spiel der Gruppe Nord am 23. Spieltag der PENNY DEL Saison 2020/21 bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 5:1. Durch diesen Sieg verbessern die Eisbären ihren Punkteschnitt auf 2,05 und bleiben weiterhin Tabellenführer der Nord-Gruppe.

Im ersten Spielabschnitt gingen die Berliner durch Treffer von Leo Pföderl (10.) und Matt White (13./PP1) mit 2:0 in Führung. Die Berliner erhöhten im Mitteldrittel innerhalb von 140 Sekunden durch Tore von Sebastian Streu (22.), Haakon Hänelt (23.) und Zach Boychuk (25.) auf 5:0. Nachdem Bremerhaven in der 25. Spielminute den Torhüter wechselte, konnte Hilbrich (40.) kurz vor der Pause für Bremerhaven noch auf 1:5 verkürzen. Im Schlussabschnitt fiel dann kein weiterer Treffer. Für Eisbären-Stürmer Haakon Hänelt war es der Premieren-Treffer in der PENNY DEL. Nino Kinders Vorlage zu diesem Tor war zudem auch der erste Assist des jungen Stürmers in Deutschlands höchster Spielklasse.

Die Eisbären Berlin bestreiten bereits am Sonntag, den 7. März 2021 ihr nächstes Ligaspiel. Die Iserlohn Roosters sind zu Gast in der Mercedes-Benz Arena, Spielbeginn ist um 17:00 Uhr.

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): Das war ein herausragender Sieg. Wir waren von Beginn an da und haben sehr gut gespielt. Man sah, dass die Mannschaft den Kampf angenommen und Spaß am Spiel hatte. Unser jungen Spieler haben super gespielt und man hat gesehen, wie wichtig es ist, Tiefe im Kader zu haben. Es war ein Erfolg der gesamten Mannschaft, jeder hat hart gespielt. Wie in den letzten Partien haben wir gut gespielt, aber heute sind wir mehr vors Tor gegangen und haben viele Schüsse abgegeben. Ich freue mich über Haakon Hänelts erstes DEL-Tor und Sebastian Streu’s ersten Saisontreffer.

Sebastian Streu (Stürmer Eisbären Berlin): Wir hatten mit Bremerhaven noch eine Rechnung offen und haben heute unsere Qualitäten gezeigt. Das Drehbuch zu meinem Tor hier in der alten Heimat hätte nicht besser sein können. Auch, dass Parker Tuomie den Treffer vorbereitet hat. Es freut mich,dass ich meine Chance nutzen konnte. Das Zusammenspiel mit Parker Tuomie und Mark Olver funktioniert sehr gut. Gratulation auch an Haakon Hänelt zum ersten Tor und Nino Kinder zum ersten ersten Assist in der PENNY DEL.

Haakon Hänelt (Stürmer Eisbären Berlin):Das war eine starke Teamleistung. Auch nach dem Gegentor haben wir nicht nachgelassen. Das erste DEL-Tor erzielt zu haben, ist sehr befreiend. Ich hatte schon viele Chancen und jetzt hat es endlich geklappt.

Endergebnis:

Fischtown Pinguins Bremerhaven – Eisbären Berlin 1:5 (0:2, 1:3, 0:0)

Aufstellungen:

Fischtown Pinguins Bremerhaven: Pöpperle (ab 25. Maxwell) Krogsgaard, S. Dietz; Eminger, Moore (C); Fortunus (A), Alber, Verlic, Jeglic, Urbas; Andersen, Friesen, McGinn; Reisnecker, McMillan, Uher; Stowasser, Gläser, Hilbrich Trainer: Thomas Popiesch

Eisbären Berlin: Ancicka (Niederberger) Ramage (A), Müller; Wissmann (A), Hördler (C);McKiernan, Despres; Mik, Pföderl, Reichel, Noebels; Foucault; Boychuk, White; Tuomie, Streu, Olver; Kinder,Hänelt Trainer: Serge Aubin

Quelle: EHC Eisbären Berlin

Eisbären verlieren im Spitzenspiel in Bremerhaven

Die Eisbären Berlin haben das Spitzenspiel der Gruppe Nord am 21. Spieltag der PENNY DEL Saison 2020/21 bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven verloren. Tabellenführer Berlin unterlag den Norddeutschen mit 3:5. Trotz dieser Niederlage bleiben die Eisbären mit einem Punktequotienten von 2,05 an der Spitze der Nord-Gruppe.

Die Gastgeber erwischten den besseren Start und gingen durch McMillan (9./PP1) im Powerplay in Führung. Zach Boychuk (12./PP1) glich jedoch kurze Zeit später für die Berliner aus, ebenfalls mit einem Mann mehr auf dem Eis. Im Mitteldrittel zog Bremerhaven innerhalb von 195 Sekunden durch Urbas (30.), Fortunus (31.) und abermals McMillan (33.) auf 4:1 davon und Tobias Ancicka ersetzte Mathiass Niederberger im Tor der Eisbären. Jonas Müller (53.) und Leo Pföderl (58.) verkürzten im Schlussabschnitt noch auf 3:4 aus Berliner Sicht. Andersen (59./EN) traf jedoch ins leere Berliner Tor zum 5:3-Endstand.

Für Eisbär Parker Tuomie war es eine Rückkehr an die Stätte, wo er einst das Eishockey Einmaleins erlernte. Sein erstes Spiel als Profi in Bremerhaven. „Ich bin dort aufgewachsen und haben dort das Eishockey lieben gelernt. Das kann man nicht abschalten“, sagt der Stürmer der Eisbären Berlin.

Leider konnte Eisbär Giovanni Fiore das Spiel nicht beenden. Er krachte nach einem Check unglücklich in die Bande. Bleibt zu hoffen, dass er nicht länger ausfällt.

Die Eisbären Berlin treten am Montag, den 1. März 2021 zu ihrer nächsten Partie in der PENNY DEL an, wenn die Grizzlys Wolfsburg in der Bundeshauptstadt gastieren. Spielbeginn in der Mercedes-Benz Arena ist um 20:30 Uhr

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Natürlich bin ich enttäuscht. Im ersten Drittel war es noch ziemlich ausgeglichen. Wir haben das Spiel dann im Mitteldrittel verloren. Drei Gegentore in so kurzer Zeit zu kassieren, ist nicht zu akzeptieren. Wir haben uns im Schlussabschnitt aber noch einmal gewehrt und versucht zurückzukommen. Leider hat es aber nicht mehr gereicht. Tobias Ancicka hat gezeigt, dass wir jederzeit auf ihn setzen können. Wir haben zwei sehr gute Torhüter.“

Kai Wissmann (Verteidiger Eisbären Berlin): „Das zweite Drittel war spielentscheidend. Da haben wir zu viele Zweikämpfe und Laufduelle verloren. Bremerhaven hat die neutrale Zone gut zugemacht, da haben wir keinen Weg durchgefunden. Nach Puckverlusten hatten sie dann einige 3 gegen 2 Situationen, in denen unser dritter Mann hinten fehlte. Im Schlussdrittel haben wir noch einmal alles versucht, aber die Zeit hat leider nicht mehr gereicht. Dass wir nicht aufgegeben haben, zeigt, dass der Charakter in der Mannschaft stimmt. Aber wir müssen unser Spiel über die gesamte Spielzeit spielen.“

Lukas Reichel (Stürmer Eisbären Berlin): „Die ersten beiden Drittel haben wir nicht zu unserem System gefunden und etwas wild gespielt. Wir hätten einfacher spielen müssen. Im letzten Drittel haben wir dann noch einmal alles versucht. Im nächsten Spiel müssen wir von Anfang da sein.“

Spieldaten

DEL 21. Spieltag 26.02.2021 18:30 Uhr Eisarena Bremerhaven

Fischtown Pinguins Bremerhaven – Eisbären Berlin 5:3 (1:1, 3:0, 1:2)

Aufstellungen:

Fischtown Pinguins Bremerhaven: Maxwell (Pöpperle) – Krogsgaard, S. Dietz; Eminger, Moore; Fortunus, Alber – Verlic, Jeglic, Urbas; Andersen, Friesen, McGinn; Hilbrich, McMillan, Uher; Stowasser, Gläser, Reisnecker – Trainer: Thomas Popiesch

Eisbären Berlin: Niederberger (Ancicka/33.) – Ramage (A), Müller; Wissmann (A), Hördler (C); McKiernan, Mik – Pföderl, Reichel, Noebels; Fiore; Boychuk, White; Foucault, Olver, Tuomie; F. Dietz, Streu, Hänelt – Trainer: Serge Aubin

Torfolge
1:0 – 08:55 – McMillan (Friesen, Fortunus) – PP1
1:1 – 11:00 – Boychuk (Pföderl, Reichel)-PP1
2:1 – 29:04 – Urbas (Jeglic, Verlic) – EQ
3:1 – 30:26 – Fortunus (Urbas, Krogsgaard) – EQ
4:1 – 32:19 – McMillan (Uher, Krogsgaard) – EQ
4:2 – 52:06 – Müller (Noebels, Pföderl) – EQ
4:3 – 57:05 – Pföderl (Ramage, Noebels) – 6-5
5:3 – 58:32 – Andersen (Friesen, McGinn) – EQ/EN

Strafen:
Fischtown Pinguins Bremerhaven: 10 (6, 2, 2) Minuten – Eisbären Berlin: 12 (6, 4, 2) Minuten

Schiedsrichter:
Marc Iwert, Andre Schrader (Andreas Kowert, Jonas Merten)

Quelle: EHC Eisbären/Hans-Peter Becker

Niederlage im Bärenduell

Am 20. Spieltag der DEL kam es zum ersten Bärenduell in Berlin. Das 1. Drittel endete Unentschieden. In der 8. Minute gelang Matt White der Führungstreffer für die Eisbären. Es war eine Portion Glück dabei, der Schuss von Ryan McKiernan prallte von der Bande genau vor den Schläger des Torschützen. Bis dahin hatten die Grizzlys aus Wolfsburg sogar leichte Vorteile. Sie verteidigten gut und konnten sich einige Torchancen erarbeiten. In der 12. Minute nutzten sie ihr erstes Überzahl gleich zu einem Treffer. Eisbär Mark Zengerle mussten wegen eines hohen Stocks auf die Strafbank. Für die Wolfsburger traf Anthony Rech.

Im Mittelabschnitt bemühten sich beide Teams um den Führungstreffer. Der Torjubel blieb aus. Es blieb beim 1 : 1, so musste das Schlussdrittel die Entscheidung bringen. Es begann mit einer Strafzeit für die Eisbären Ryan McKiernan hatte seinen Gegenspieler unzulässig behindert. Das Powerplay der Gäste sah gut aus und es war Mathias Niederberger zu verdanken, dass die Eisbären nicht in Rückstand gerieten. Das passierte dann in der 48. Minute, beide voller Mannschaftsstärke auf dem Eis. Der Schwede Max Görtz ging als Torschütze in die Statistik ein. Es war allerdings mehr ein Eigentor der Nummer 58 Ryan McKiernan der die Vorlage von Sebastian Furchner unhaltbar für seinen Goalie abfälschte. Spätestens jetzt haderten die Eisbären mit ihrer Chancenverwertung. Es blieben noch 12 Minuten zur Ergebniskorrektur. Das gelang in der 56. Minute, das Anrennen der Eisbären wurde belohnt, Parker Tuomie hatte Erfolg mit seinem Schuss aus dem Hinterhalt. Die Flugbahn des Schusses wurde leicht von einem Verteidiger abgefälscht, sodass Chet Pickard keine Chance der Abwehr hatte. Während des Spiels fiel Mark Zengerle mit einer Verletzung am Knöchel aus.

Für die Entscheidung fiel erst im Penalty. Die Overtime war, und das passte zu diesem Spiel, Unentschieden ausgegangen. Das bessere Ende hatten die Grizzlys für sich. Für die Eisbären traf nur Mat Whithe. So holten sich die Wolfsburger den glücklichen Zusatzpunkt.

Wolfsburgs Trainer lobte vor allem seinen Torhüter Chat Pickard, der in einem hart umkämpften Spiel seine Mannschaft im Spiel gehalten hat.

Serge Aubin, der Eisbären-Trainer, bescheinigte seiner Mannschaft eine gute kämpferische Leistung, wenn auch das Ergebnis nicht zufrieden stellen kann.

Parker Tuomie (Stürmer Eisbären Berlin): „Wolfsburg hat eine wirklich gute Mannschaft. Im Laufe der Partie sind wir immer besser ins Spiel gekommen. Vor allem im Mitteldrittel haben wir viele Chancen kreiert, aber wir konnten leider kein Tor erzielen. Die Gegentore waren unglücklich, aber wir konnten zum Glück noch ausgleichen. Es war ein Spiel auf Augenhöhe und im Shootout kann es natürlich in beide Richtungen gehen.“

John Ramage (Verteidiger Eisbären Berlin): „Wir haben hart gespielt und uns viele Chancen erarbeitet.

Die Siegesserie, fünf Spiele in Folge ungeschlagen, ist zunächst gerissen, am Freitag, 26.02.2021 geht es für die Eisbären in Bremerhaven weiter.

Hans-Peter Becker

DEL 20. Spieltag 23.02.2021

EHC Eisbären Berlin – Grizzlys Wolfsburg 2:3 SO (1:1/0:0/1:1 OT 0:0/SO 0:1)

Aufstellungen:
Eisbären Berlin:
Niederberger (Ancicka) – Wissmann (A), Hördler (C); Ramage (A), Müller; McKiernan, Mik – Pföderl, Reichel, Noebels; Fiore, Boychuk, White; Foucault, Zengerle, Olver; Dietz, Streu, Tuomie; Hänelt – Trainer: Serge Aubin

Grizzlys Wolfsburg: Pickard (Strahlmeier) – Likens, Melchiori; Adam, Button; Möser, Raabe – Machacek, Festerling, Hungerecker; Görtz, Järvinen, Furchner; Nijenhuis, Fauser, Boucher; Jormakka, Olimb, Rech; Busch – Trainer: Pat Cortina

Torfolge:
1:0 – 07:31 – White (Mik, McKiernan) – EQ
1:1 – 11:46 – Rech (Olimb, Button) – PP1
1:2 – 47:13 – Görtz (Järvinen, Raabe) – EQ
2:2 – 55:08 – Tuomie (Olver, Wissmann) – EQ
2:3 – 65:00 – Furchner – GWS
Strafen:
Eisbären Berlin: 8 (4, 2, 2) Minuten – Grizzlys Wolfsburg: 4 (2, 2, 0) Minuten

Schiedsrichter:
Marc Iwert, Andre Schrader (Maksim Cepik, Wayne Gerth)

Eisbären weiter heimstark

In der eigenen Halle sind sie eine Macht. Siebentes Heimspiel und sieben Siege, auch für die Düsseldorfer EG gab es nichts zu holen. Da stehen 21 Heimpunkte makellos in der Bilanz, dagegen stehen nur 5 Punkte, die bisher bei 6 Auftritten in der Fremde geholt wurden.

Am 15. Spieltag besiegten die Berliner die Düsseldorfer EG in der Mercedes-Benz Arena mit 4:2. Durch diesen Sieg bleiben die Eisbären auf Tabellenplatz 2 der Gruppe Nord. Den ersten Treffer des Spiels erzielte Eisbären-Stürmer Kris Foucault (10.), aber Jensen (16.) konnte im Powerplay für Düsseldorf ausgleichen. Im Mitteldrittel brachte Leo Pföderl (30.) die Gastgeber mit seinem siebten Tor im siebten Spiel in Folge wieder in Führung, die Foucault in der 45. Minute mit seinem zweiten Treffer des Abends weiter ausbaute. Nachdem Carey (53.) für die Gäste auf 2:3 verkürzte, nahm DEG-Trainer Kreis in den letzten Spielminuten den Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis und Matt White (59./EN) traf ins leere Tor zum 4:2-Endstand.

Anlässlich des offiziellen Weltkrebstages am 4. Februar fand dieses Spiel im Rahmen der traditionellen Charity-Aktion Pink in the Rink statt, um mehr Aufmerksamkeit für den Kampf gegen die Krankheit Krebs zu erzeugen. Die Eisbären spielten in pinken Trikots und Stutzen, die sie auch bei ihren nächsten beiden Spielen bei den Krefeld Pinguinen (11. Februar, 19:30 Uhr) und den Iserlohn Roosters (12. Februar, 18:30 Uhr) tragen werden. Diese Sonderjerseys werden nach diesen Partien für den guten Zweck versteigert.

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Ich habe viel Positives heute gesehen. Im ersten Drittel ging es hin und her und keine Mannschaft konnte sich einen richtigen Vorteil erarbeiten. Wir haben anfangs deutlich zu viele Strafen genommen, aber unser Unterzahlspiel war sehr gut. Im Mitteldrittel wurde es dann deutlich besser. Wir haben einfacher gespielt und wir waren besser beim frühzeitigen Stören der Düsseldorfer. Auch nach dem Anschlusstreffer der DEG im Schlussdrittel sind wir ruhig geblieben und haben unser Spiel weitergespielt. Wir wachsen immer noch als Mannschaft und sind noch nicht dort, wo wir hinwollen. Aber wir sind auf einem guten Weg.“

Leo Pföderl (Stürmer Eisbären Berlin): „Im Großen und Ganzen war es ein verdienter Sieg. Die DEG hat wieder sehr diszipliniert gespielt und wir haben es uns anfangs mit zu vielen Strafen selbst zu schwergemacht. Ab dem zweiten Drittel haben wir meiner Meinung nach souverän gespielt und hätten die Partie eventuell schon früher entscheiden können. Es freut mich, dass ich zum siebten Mal in Folge getroffen habe. Das Selbstvertrauen ist gerade vorhanden und das Zusammenspiel in der Reihe mit Lukas Reichel und Marcel Noebels funktioniert super.“

Kris Foucault (Stürmer Eisbären Berlin): „Es war ein hartes Spiel, aber ein verdienter Sieg. Nach den beiden Spielen, die wir schon gegen Düsseldorf gespielt haben, wussten wir, dass es ein Kampf werden wird. Ich versuche jedes Mal, mein Bestes zu geben. Natürlich freut es mich, wenn ich regelmäßig punkte, aber der Teamerfolg ist wichtiger. Die Chemie innerhalb unserer Reihe mit Parker Tuomie und Mark Zengerle stimmt.“

DEL 15. Spieltag 03.02.2021 18:30 Uhr MB-Arena Berlin

Eisbären Berlin – Düsseldorfer EG 4:2 (1:1, 1:0, 2:1)

Aufstellungen:

Eisbären Berlin: Niederberger (Ancicka) – Ramage (A), Müller; Wissmann (A), Hördler (C); McKiernan, Espeland; Mik – Fiore, Boychuk, White; Pföderl, Reichel, Noebels; Foucault, Zengerle, Tuomie; Labrie; Streu, Dietz – Trainer: Serge Aubin

Düsseldorfer EG: Pantkowski (Hane) – Jensen (A), Cumiskey; Nowak (A), Zanetti; Geitner – Alanov, Olimb, Fischbuch; Flaake, Barta, Kammerer; From, Carey, Karachun; Ehl, Eder, Jahnke – Trainer: Harold Kreis

Torfolge

1:0 – 09:08 – Foucault – EQ

1:1 – 15:06 – Jensen (Olimb) – PP1

2:1 – 29:29 – Pföderl (Noebels, Reichel) – EQ

3:1 – 44:43 – Foucault (Zengerle, Noebels) – EQ

3:2 – 52:03 – Carey (Karachun, From) – EQ

4:2 – 58:50 – White – EQ/EN

Strafen:

Eisbären Berlin: 8 (6, 2, 0) Minuten – Düsseldorfer EG: 4 (4, 0, 0) Minuten

Schiedsrichter: Rainer Köttstorfer, Marian Rohatsch (Maksim Cepik, Jonas Merten

Eisbären verlieren in Wolfsburg

Es blieb auch am 14. Spieltag der DEL dabei, auswärts tun sich die Eisbären schwer. Am Ende hieß es 6 : 4 für die Grizzlys im Bärenduell gegen die Eisbären aus Berlin.

Die Gastgeber erwischten den besseren Start in die Partie und gingen im ersten Drittel durch Tore von Jormakka (5. / 9., PP1) und Rech (12., PP1) mit 3:0 in Führung. Im zweiten Abschnitt kamen die Eisbären zunächst besser ins Spiel und folgerichtig in der 34. Minute zum Anschlusstreffer durch Leo Pföderl. Furchner stellte vier Minuten später jedoch den 3-Tore Vorsprung wieder her und überwand Tobias Ancicka in erneuter Überzahl zum 4:1 (38., PP1). Im Schlussdrittel konnte Jonas Müller verkürzen (47.), doch Machacek in Überzahl (53.) und Görtz (55.) erhöhten auf 6:2. Die Tore von Ryan McKiernan (59., PP1) und Giovanni Fiore (60., PP1) jeweils mit einem Spieler mehr auf dem Eis kamen zu spät für die Berliner.

Für die Hauptstädter geht es am kommenden Mittwoch, den 03. Februar 2021 weiter. Dann gastiert die Düsseldorfer EG in der Mercedes-Benz Arena. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin):
„Im ersten Drittel waren wir nicht gut auf dem Eis unterwegs, haben dann zu viele Strafen genommen und mussten einem 0:3 Rückstand hinterherlaufen. Der Berg war dann einfach zu hoch. Das war sehr enttäuschend. Wir müssen unbedingt an unserem Auftritt bei Auswärtsspielen arbeiten. Wolfsburg wollte den Sieg heute mehr als wir.“

Giovanni Fiore (Stürmer Eisbären Berlin): „In dieser Liga musst du diszipliniert spielen, das haben wir nicht getan. Wolfsburg hatte heute ein starkes Überzahlspiel, das war der Unterschied. Wenn wir fünf gegen fünf spielen, sind wir sehr stark. Diese Niederlage tut weh.“

DEL 14. Spieltag 31.01.2021 Eisarena Wolfsburg

Grizzlys Wolfsburg – Eisbären Berlin 6:4 (3:0, 1:1, 2:3)

Aufstellungen:

Grizzlys Wolfsburg: Pickard (Strahlmeier) –
Likens, Melchiori; Button, Wurm; Möser, Adam; Raabe – Görtz, Järvinen, Furchner; Jormakka, Olimb, Rech; Nijenhuis, Pfohl, Hungerecker; Machacek, Festerling, Boucher – Trainer: Pat Cortina

Eisbären Berlin: Ancicka (Niederberger) – Ramage (A), Müller; Wissmann (A), Hördler (C); McKiernan, Espeland; Mik – Pföderl, Reichel, Noebels; Foucault, Zengerle, Tuomie; Fiore, Boychuk, White; Labrie, Streu, Dietz – Trainer: Serge Aubin

Torfolge:

1:0 – 04:48 – Jormakka (Rech, Olimb) – EQ
2:0 – 08:56 – Jormakka (Rech) – PP1
3:0 – 11:06 – Rech (Jormakka, Olimb) – PP1
3:1 – 33:31 – Pföderl (Zengerle, Espeland) – EQ/EA
4:1 – 37:30 – Furchner (Järvinen, Button) – PP1
4:2 – 46:22 – Müller (Noebels, Fiore) – EQ
5:2 – 52:51 – Machacek (Görtz, Butto) – PP1
6:2 – 54:56 – Görtz (Festerling, Furchner) – EQ
6:3 – 58:19 – McKiernan (Zengerle, Fiore) – PP1
6:4 – 59:25 – Fiore (McKiernan, Foucault) – PP1

Strafen:

Grizzlys Wolfsburg: 12 (2, 4,6) Minuten
Eisbären Berlin: 16 (6, 4, 6) Minuten

Schiedsrichter: Lasse Kopitz, Gordon Schukies (Jonas Merten, Nikolaj Ponomarjow)

Quelle: Eisbären Berlin

Niederlage in Düsseldorf

Auswärts ist in dieser Saison bisher nicht das Ding für die Eisbären Berlin. Schon gar nicht in Düsseldorf, ging das erste Spiel knapp am 11. Januar in der Overtime verloren, kamen die Eisbären dieses Mal mit leeren Händen vom Rhein zurück. Sie unterlagen der Düsseldorfer EG mit 3:5 in der regulären Spielzeit. Durch diese Niederlage rutschen die Eisbären von der Tabellenspitze auf Rang drei der Gruppe Nord ab.

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Es war gefühlt das Gegenteil unseres Spiels gegen Düsseldorf vor zwei Wochen. In den ersten beiden Dritteln haben wir nicht mitgespielt und sind nur hinterhergelaufen. In den letzten 20 Minuten gab es einige positive Aspekte, da haben wir dagegengehalten. Aber natürlich sind wir mit dem Spiel nicht zufrieden, das war nicht gut genug.“

Jonas Müller (Verteidiger Eisbären Berlin): „Wir sind zeitweise zu wenig gelaufen, haben kein gutes Forechecking gespielt und dem Gegner zu viel Zeit gelassen. Dadurch ist Düsseldorf gut ins Spiel gekommen. Im zweiten Drittel kamen wir kaum aus unserer Zone heraus und hatten wenige Chancen. In den ersten vierzig Minuten hatten wir nur zehn Schüsse aufs Düsseldorfer Tor, das ist eindeutig zu wenig. Im nächsten Spiel wollen wir das auf jeden Fall wieder besser machen.“

Stefan Espeland (Verteidiger Eisbären Berlin): „Wir hatten einen schlechten Start ins Spiel und vor allem das zweite Drittel war unterirdisch. Wir waren nicht aggressiv genug und haben fast jede 1:1 Situation verloren. Um ein Team wie Düsseldorf zu schlagen, müssen wir unser Potenzial über die gesamten 60 Minuten abrufen. Im Schlussdrittel wurde es besser und der Ausgleich wäre auch möglich gewesen, aber jetzt müssen wir mit der Vorbereitung auf das nächste Spiel beginnen.“

Während des Spiels verletzten sich Mark Olver und Haakon Hänelt. Olver, der als Center der 1. Reihe eingesetzt war, zog sich eine tiefe Risswunde an der Wade zu und musste genäht werden. Nachwuchsmann Hänelt bekam Probleme mit dem Knie. Beide Spieler werden eine Pause benötigen.

Weiter geht es für die Eisbären am kommenden Donnerstag, 28.01.2021 in Berlin, ab 18:30 Uhr der Gegner sind die Iserlohn Roosters.

Hans-Peter Becker

DEL Gruppe Nord 12. Spieltag 25.01.2021 20:30 Uhr ISS Dome Düsseldorf

Endergebnis:

Düsseldorfer EG – Eisbären Berlin 5:3 (2:2, 2:0, 1:1)

Aufstellungen:

Düsseldorfer EG: Pantkowski (Hane) – Jensen (A), Cumiskey; Ebner, Nowak (A); Zanetti, Johannesen; Geitner – Alanov, Olimb, Fischbuch; Ehl, Barta (C), Flaake; Karachun, Carey, From; Jahnke, Eder – Trainer: Harold Kreis

Eisbären Berlin: Niederberger (Ancicka/24.) – Wissmann (A), Mik; Ramage (A), Müller; McKiernan, Hördler (C); Espeland – Foucault, Olver, Tuomie; Fiore, Zengerle, White; Pföderl, Reichel, Noebels; Dietz, Kinder, Hänelt – Trainer: Serge Aubin

Torfolge:

1:0 – 01:05 – Barta (Ehl, Nowak) – EQ

1:1 – 03:29 – Foucault (Tuomie, Olver) – EQ

1:2 – 08:59 – Pföderl (Noebels) – EQ

2:2 – 09:48 – Barta (Pantkowski) – EQ

3:2 –23:06 – Eder -EQ

4:2 – 32:17 – Jensen (Alanov, Fischbuch) EQ

4:3 – 44:10 – Müller (Noebels, Pförderl) EQ

5:3 – 59:40 – Barta (Fischbuch, Alanov) EQ-EN

Eisbären feiern ersten Auswärtssieg

Die Eisbären Berlin haben das erste Auswärtsspiel der PENNY DEL Saison 2020/21 gewonnen. Die Berliner besiegten am neunten Spieltag der laufenden Spielzeit die Krefeld Pinguine in der Yayla-Arena mit 5:2. Die Tore für die Eisbären erzielten Kris Foucault (1.), Leonhard Pföderl (18.), Giovanni Fiore (20.,PP1) mit seinem ersten Treffer für die Eisbären, Parker Tuomie (24.) sowie Lukas Reichel (46.). Für Gastgeber Krefeld trafen Kristofers Bindulis (16.) und Brett Olson (55.). Mit diesem Sieg belegen die Eisbären Berlin mit einem Punkteschnitt von zwei Punkten pro Partie den dritten Platz der Gruppe Nord.

Für Eisbären-Stürmer Pföderl war das Gastspiel in Krefeld die 425. Partie in der PENNY DEL, sein Treffer zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung bedeutete zudem sein 150. Tor in Deutschlands höchster Spielklasse. Mark Zengerle markierte mit seiner Vorlage zur 1:0-Führung seinen 100. Punkt in der PENNY DEL. Im Tor kam Tobias Ancicka zu seinem zweiten Einsatz in dieser Saison.

Das nächste Saisonspiel bestreiten die Eisbären Berlin bereits in zwei Tagen. Am 19. Januar 2021 um 20:30 Uhr gastieren die Kölner Haie in der Mercedes-Benz Arena. Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Das war ein verdienter Auswärtssieg. Die Mannschaft hat meine Erwartungen erfüllt und über die gesamten 60 Minuten voll durchgespielt. Ich habe heute viele gute Dinge meines Teams gesehen, das Spiel gegen den Puck hat mit sehr gefallen. Alle vier Reihen haben Eiszeit bekommen und jede einzelne konnte Akzente setzen.“

Kris Foucault (Stürmer Eisbären Berlin):

„Wir wussten, dass ein guter Start ins Spiel sehr wichtig und der Schlüssel zum Erfolg sein wird. Darum bin ich froh, dass ich direkt mit unserem ersten Angriff getroffen habe. Das Zusammenspiel in unserer Reihe mit Matt White und Mark Zengerle funktioniert sehr gut.“

Giovanni Fiore (Stürmer Eisbären Berlin): „Ich freue mich über mein erstes Tor für die Eisbären, aber der erste Auswärtssieg dieser Saison ist natürlich viel wichtiger. Es war heute eine gute Teamleistung, alle vier Reihen haben zu diesem Erfolg beigesteuert.“

Quelle: EHC Eisbären Berlin

DEL 9. Spieltag 17.01.2021 Krefeld Yayla-Arena

Krefeld Pinguine – Eisbären Berlin 2:5 (1:3, 0:1, 1:1)

Aufstellungen:

Krefeld Pinguine: Belov (Quapp) – C. Braun, Bull; Trivellato, Buncis; Bindulis, Bappert – Klöpper, Postel, Kuhnekath; L. Braun (A), Olson (A), Karsums; Shatsky, Petrakov, Saponari; Schymainski (C), Blank, Lessio; L. Niederberger -Trainer: Mihails Svarinskis

Eisbären Berlin: Ancicka (M. Niederberger) – McKiernan, Hördler (C); Ramage (A), Müller; Wissmann (A), Espeland; Mik – White, Zengerle, Foucault; Noebels, Reichel, Pföderl;; Tuomie, Olver, Fiore; Hänelt, Kinder, Labrie – Trainer: Serge Aubin

Tore:

0:1 – 00:11 – Foucault (Zengerle, Ramage) – EQ

1:1 – 15:53 – Bindulis (Saponari, Schymainski) – PP1

1:2 – 17:55 – Pföderl (Hördler, Noebels) – EQ

1:3 – 19:40 – Fiore (Zengerle, Foucault) – PP1

1:4 – 23:54 – Tuomie (Olver, Fiore) – EQ

1:5 – 45:20 – Reichel (Pföderl, McKiernan) – EQ

2:5 – 54:52 – Olson (Buncis, Karsums) -EQ

Niederlage in Düsseldorf – Vorsprung verspielt

Bis zur letzten Drittelpause sah es gut für die Eisbären. Sie führten mit 3:1 und hielten alle Trümpfe in der Hand, nach dem überzeugenden Auftritt in der heimischen Arena nun endlich den ersten Auswärtssieg folgen zu lassen. Im Schlussabschnitt waren die Düsseldorfer zunächst auf 2:3 herangekommen, doch Zengerle stellte in der 48. Minute den 2 Tore-Vorsprung wieder her.

Nach den regulären 60 Spielminuten hieß es 4:4 und in der Overtime hatten die Rheinländer das bessere Ende für sich. In der 62. Minute überwand Maxi Kammerer seinen Ex-Mannschaftskameraden im Tor der Eisbären.

Entsprechend groß war die Enttäuschung bei Eisbären Serge Aubin. „Es ist heute sehr frustrierend. Die Jungs waren gut vorbereitet, sind stark aus der Kabine gekommen und haben sehr gut gespielt. 40 Minuten lang hatten wir die Partie unter Kontrolle und haben plötzlich aufgehört zu spielen. Wir haben in den falschen Momenten Fehler gemacht, die nicht zu akzeptieren sind. Wenn du auswärts 3:0 führst, solltest du das Spiel auch gewinnen. Wir müssen aus den Fehlern lernen.“ Da war es auch ein schwacher Trost, das Düsseldorfs Trainer Harold Kreis in seinem Statement zum Spiel anmerkte, dass heute nicht die bessere Mannschaft gewonnen hat.

Mark Zengerle, der sein erstes DEL-Tor für die Eisbären erzielte sah das Spiel so: „Wir haben uns den Sieg im dritten Drittel durch Finger rutschen lassen. Das war alleine unser Fehler. Wir müssen besser spielen und hätten einen Weg finden müssen, das Spiel im letzten Abschnitt zu entscheiden.“

Sein Stürmer-Kollege Marcel Noebels wurde noch deutlicher: „Wir haben nach 40 Minuten aufgehört, unser Spiel zu spielen, haben zu viel Raum gelassen und den Gegner zurück in die Begegnung kommen lassen. Das war absolut unnötig. Zwei Drittel haben wir sehr gut gespielt, aber das reicht in dieser Liga nicht. Wir müssen uns vorwerfen lassen, im letzten Drittel nicht mehr unser Spiel weiter durchgezogen zu haben.“

Bleibt als kleiner Trost, es kam wenigstens ein Punkt auf die Habenseite.

Hans-Peter Becker

DEL 7. Spieltag

Düsseldorfer EG – Eisbären Berlin 5:4 n.V. (1:3, 0:0, 3:1, 1:0)

Aufstellungen:

Düsseldorfer EG: Pantkowski (Hane) – Jensen, Cumiskey; Ebner, Nowak; Zanetti, Johannesen; Eder –Alanov, Olimb, Fischbuch; Kammerer, Barta, Flaake; Karachun, Carey, From; Jahnke, Buzas, Ehl –Trainer: Harold Kreis

Eisbären Berlin: Niederberger (Babulis) –Müller, Ramage (A); Hördler (C), McKiernan; Espeland,Wissmann (A); Gawanke –Noebels, Reichel, Pföderl; White, Zengerle, Fiore; Tuomie, Olver, Foucault; Hänelt, Kinder, Labrie – Trainer: Serge Aubin

Torfolge:

0:1 – 04:43 – Foucault (Zengerle, McKiernan) –PP1
0:2 – 13:57 – Labrie (Müller, Noebels) – EQ
0:3 – 15:55 – Noebels (Pföderl, Gawanke) – PP1
1:3 – 17:26 – Flaake (Jensen, Kammerer) – EQ
2:3 – 43:47 – Jensen (From, Olimb) –PP1
2:4 – 47:06 – Zengerle (Espeland, White) – EQ
3:4 – 50:50 – Kammerer (Flaake, Johannesen) – EQ
4:4 – 53:33 – Olimb (Carey, Fischbuch) – EQ
5:4 –61:06 – Kammerer (Jensen, Pantkowski) – EQ

Strafen:
Düsseldorfer EG: 10 (6, 4, 0) Minuten

Eisbären Berlin: 10 (4, 4, 2) Minuten

Chancenlose Gäste in der leeren Arena

Es war eine klare Angelegenheit für die Eisbären. Sie begannen engagiert und hatten die Krefelder während des gesamten Spiels gut im Griff.

Aufseiten der Gäste aus Krefeld waren einige Akteure mit Eisbären-Vergangenheit. Angefangen beim Trainer Boris Blank, trugen auch die Akteure Alex Trivellato, Marvin Cüpper und Constantin Braun das Eisbären-Trikot. Ex-Eisbär Laurin Braun konnte verletzungsbedingt nicht auflaufen. Sein Bruder hatte in der 33. Minute eine unglückliche Szene als er in Überzahl den Puck vertändelte und den Eisbären einen shorthander zur 2:0 Führung ermöglichte. Der Treffer zum 1:0 fiel nach acht Minuten durch Kristopher Focault und auch da sah sein direkter Gegenspieler Constantin Braun nicht gut aus. An seine Rückkehr nach Berlin hat er erstmal keine guten Erinnerungen.

Constantin Braun im Krefelder Trikot Foto: © Becker

Bis zum Ende der regulären Spielzeit konnten die Hausherren der leeren Arena am Berliner Ostbahnhof drei weitere Treffer nachlegen. Den harmlosen Krefeldern gelang kein Treffer. So konnte Eisbären-Goalie Mathias Niederberger den ersten shutout der Saison feiern. Er hielt 26 Schüsse, darunter ein Monstersafe und avancierte zum Spieler des Tages. Aufseiten der Pinguine stürmte sein jüngerer Bruder Leon Niederberger. Er hatte mehrere Möglichkeiten auf dem Schläger und bemängelte nach dem Spiel die schlechte Chancenverwertung.

Eine Eishockeyweisheit lautet: Wenn du auf der Strafbank sitzt, ist schwer ein Spiel zu gewinnen. In diesem Spiel verwiesen die Eisbären den Spruch in das Reich der Fabel. Trotz doppelt so vieler Strafminuten wie der Gegner, war der Sieg nie in Gefahr.

Die Krefelder wirkten nicht wie ein eingespieltes Team. In dieser Form dürfte es schwer werden, die Teilnahme an den Playoffs zu erreichen. Vor allem an ihrem Überzahlspiel müssen sie arbeiten. Während die Krefelder im alten Jahr noch bei der Düsseldorfer EG antreten müssen, geht es für die Eisbären erst im neuen Jahr, am 5. Januar 2021 in Iserlohn bei den Roosters weiter.

Hans-Peter Becker

Stimmen:

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Ich bin sehr glücklich über den Sieg. Wir sind sehr gut aus der Kabine gekommen und hatten ein starkes Puck-Management. Wir haben heute aber deutlich zu viele Strafen bekommen, dafür war unser Unterzahlspiel sehr gut. Unsere Defensive stand heute sicher und im letzten Drittel konnten wir viel durchwechseln. Mathias hatte einige Big Saves genau zur richtigen Zeit.“

Mathias Niederberger (Torhüter Eisbären Berlin): „Wir haben heute diszipliniert gespielt und waren geduldig vor dem Tor.Ich freue mich, dass ich meinen Teil zum Gewinn heute beitragen konnte, der Shutout-Sieg ist aber ein Verdienst der gesamten Mannschaft.“

Matt White (Stürmer Eisbären Berlin): „Das Zusammenspiel innerhalb unserer Reihe mit Kris Foucault und Mark Zengerle funktionierte sehr gut. Wir sind direkt gut ins Spiel gekommen und hatten guten Puckbesitz. In der Angriffszone konnten wir unseren Speed gut ausspielen und viele Chancen kreieren.“

Constantin Braun (Verteidiger Krefeld Pinguine): „Das war nicht so schön heute. Ich habe mir meine Rückkehr natürlich anders vorgestellt. Aber so ist Eishockey, wir haben unsere Chancen nicht genutzt, ihr habt eure eiskalt ausgenutzt. Ein komisches Gefühl, ich war ja hier noch nie in der Kabine des Gegners, bin noch angefressen über die Leistung die wir hier abgeliefert haben…“

DEL Gruppe Nord 3. Spieltag 28.12.2020 18:30 Uhr MB-Arena Berlin

EHC Eisbären Berlin vs Krefeld Pinguine 5:0 (1:0/2:0/2:0)

Torfolge:

1:0 07:44–Foucault (Ramage)–EQ

2:0 32:11 –White (Noebels) –SH1

3:0 38:27 –Olver (Tuomie, Espeland) –EQ

4:0 41:43 –Pföderl (Reichel, Noebels) –PP1

5:0 56:09 –White (Foucault) -EQ

Aufstellungen:

Eisbären Berlin: Niederberger (Ancicka)–McKiernan, Hördler (C); Ramage (A), Müller; Wissmann (A), Espeland; Gawanke –White, Zengerle, Foucault;Reichel, Noebels, Pföderl;; Tuomie, Olver, Fiore; Hänelt, Kinder, Labrie–Trainer: Serge Aubin

Krefeld Pinguine: Cüpper; Belov–Valitov, Braun(A); Sacher, Bindulis; Bappert, Trivellato –Buncis, Olson(A), Saponari; Schymainski(C), Postel, Tianulin; Niederberger, Petrakov, Karsums; Lessio, Blank, Klöpper; Kuhnekath -Trainer: Mihails Svarinskis