Fußball-EM 2024 – Deutsche Mannschaft scheidet tragisch aus

Ich fühle mich genötigt zum Spiel Spanien – Deutschland und dem Schiedsrichter einige klare Worte zu dokumentieren. Seine krasse Fehlentscheidung kann im Verlauf leider keine rechtlichen Konsequenzen zur Folge haben, der Klarheit wegen ist nicht einmal eine Klage vor Gericht möglich. Es wird unter Tatsachen-Entscheidungen verbucht. Was aber möglich ist, es bleiben ihm meine Worte für die Ewigkeit dies schonungslos und unmissverständlich öffentlich zu machen.

Schiedsrichter Anthony Taylor ins Stammbuch geschrieben sei Folgendes:

Christian Zschiedrich Foto: © Sportick

Natürlich habe ich Respekt und Achtung gegenüber allen Nationalitäten, die aktuell schon weit gekommen, in der Endphase um den Titel Europameister kämpfen. Erfolg sei gegönnt, inklusive der Deutschen Nationalelf, den geltenden Regeln, in aller Fairness und Sportlichkeit. Was Fußball insgesamt bewirken kann, haben wir selbst schon erlebt. Doch es gab Dürrezeiten. Um so mehr wird geschätzt, wie die Deutschen diesmal aufgetreten sind. Das hat im Volk Anerkennung, Begeisterung und Hochachtung bewirkt. Man stelle sich vor, was wäre bei einem Weiterkommen gewesen. Deutschland dominierte sogar die Partie gegen den Titelverteidiger und stand unmittelbar vor weiterem Erfolg. Fußball verhalf der deutschen Nation wieder zu mehr Geschlossenheit.

Das unglückliche Ausscheiden hatte diverse hier zu nennende Gründe und einen Hauptgrund. In der Drangphase der Verlängerung – die 106. Minute: Der Spanier Cururella blockte einen Torschuss, ihr Torwart war bereits davon weit weg geschlagen, mit dem vom Körper weit abgestreckten linken Arm. Der rechte Arm war erstaunlicherweise am Körper. Schiedsrichter Taylor stand nah im günstigen Blickfeld. Den Uefa-Handspielregeln zufolge, ein eindeutiger Elfmeter. Doch Taylor gab diesen 100-prozentigen Strafstoß nicht. Seine Körpersprache wirkte hochgradig arrogant, demzufolge sprangen im Raum Zuschauer auf und schrien „Absicht, Betrug, der Schiedsrichter hat uns um den Elfer betrogen“.

Natürlich gibt es auch Zuschauer, die faseln, wie schwer es Unparteiische haben, innerhalb von Sekunden entscheiden zu müssen. Sie vergessen allerdings, dass sich sie sich heutzutage in Zweifelsfällen den modernen zur Verfügung stehenden Techniken bedienen können. Das Schlimme in dieser Angelegenheit, Taylor war nicht zu bewegen, sich das Handspiel noch einmal anzusehen! Schlussfolgerung: Betrug! Die Situation und Darbietung, das kann man 90 % den vor Ort Anwesenden und mitfühlend in ganz Deutschland nachvollziehen. Es muss einfach raus.

Denn erfahrene und geschätzte Fernseh-Experten geben im Klartext all denen recht, die dieses Thema im Nachhinein aufzeigen und behandeln. Das darf in aller Eindeutigkeit auch hart formuliert werden. Ich hörte auch Aussagen: Mr. Taylor möge nie wieder deutschen Boden betreten. Das zu werten überlasse ich jeden selbst. Nehmen wir die Öffentlich Rechtlichen. Die ARD sieht dabei überhaupt nicht gut aus. Ich ignoriere lieber den Namen der faselnden „Expertin“, die wohl karrierebewusst einem UEFA-Schiedsrichter Verständnis entgegenbrachte. Die Institution wollte sie anscheinend noch gut aussehen lassen. Taylor wurde abschweifend in Schutz genommen. Darum ging es aber gar nicht.

Die für mich sportlichen Mitarbeiter des ZDF ließen dagegen der Reihe nach keine Zweifel in der Analyse. Schiedsrichter-Experte Manuel Gräfe wurde um Stellungnahme aus spezieller Sicht eines Unparteiischen gefragt. Ich ziehe den Hut vor ihm, er begründete, im Klartext, die folgenschwere Fehleinschätzung sachlich überzeugend. Uns wurde ein klarer Elfmeter genommen. In einer Art und Weise, die nicht zu akzeptieren ist. Mr. Taylor, wie wäre es mit einer Entschuldigung?

Christian Zschiedrich

Berlin freut sich auf ein Tennis-Großereignis besonderer Güte

Vom 15. – 23. Juni 2024 freut sich die Turnierdirektorin Barbara Rittner auf die Weltelite bei den Berlin Ladies Open beim LTTC Rot-Weiß im Steffi-Graf-Stadion, Gottfrief-von-Cramm-Weg 47-55, in 14193 Berlin.

„Jede Begegnung wird absolutes Hochklasse-Tennis bieten. Unser Turnier hat die Besetzung eines Grand-Slam-Turniers. Es ist schon unglaublich, was wir hier bieten können“, so die Turnierdirektorin. Schauen wir auf das Teilnehmerfeld, garantiert ist Spannung auf herausragendem Niveau. Nach erfolgtem Meldeschluss steht fest, wie es sich in den vergangenen Wochen abzeichnete, die Weltelite macht Berlin zur Tennis-Hauptstadt mit einer Leistungsdichte von besonderer Güte.

Angeführt von der polnischen Weltranglisten-Ersten Iga Swiatek, wird um den begehrten Titel und ein Gesamtpreisgeld von 922.573 US-Dollar gespielt. Mit dabei die amtierende Wimbledon-Siegerin Marketa Vondrousova (Nummer 6 der Weltrangliste aus Tschechien bis Ons Jabeur (Nummer 9, Tunesien). Die ersten Neun der Weltrangliste sind komplett vertreten.

Es haben 15 Spielerinnen aus den Top 20 gemeldet. Alle vier Titelverteidigerinnen der vergangenen vier Grand-Slam-Turniere von Melbourne (Aryna Sabalenka), Paris (Iga Swiatek), Wimbledon (Marketa Vondrousova) und New York (Coco Gauff) messen sich im Steffi-Graf-Stadion beim LTTC „Rot-Weiß“.

Angelique Kerber, Wimbledon-Siegerin 2018, und Naomi Osaka (Japan) sind zwei weitere Superstars und Publikumslieblinge am Start. Beide thronten bereits auf Rang 1 der Weltrangliste und runden das Bild der Super-Tennis-Ladies ab.

Titelverteidigerin Petra Kvitova sieht Mutterfreuden entgegen und ist daher nicht im Einsatz. Auf Ons Jabeur werden wieder viele Augen gerichtet sein. 2022 hatte sie in Berlin gewonnen und stieg dabei zum Liebling der Tennisfans auf. 2022 und 2023 wurde sie in Wimbledon erst im Finale gestoppt – erst von Jelena Rybakina, die ebenfalls in Berlin aufläuft und dann von Marketa Vondrousova. Fest steht, die Berlin Ladies Open gehören zu den mit am besten besetzten Tennis-Turnieren der Welt. Es ist eines der größten Frauensport-Events in Deutschland.

Der Ticket-Vorverkauf läuft bereits auf Hochtouren.

Christian Zschiedrich

Foto: © Christian Zschiedrich

Bis auf Viktoria 89 gab’s vier Niederlagen für die Berliner

BAK 07 verlor zu Hause 0:1 gegen den Greifswalder FC und die VSG Altglienicke gab zu Hause die Punkte durch ein 2:3 gegen FC Eilenburg ab. Hertha BSC II kommt, nun kaum erwartet, ein bisschen in Bedrängnis. Im Berlin-Derby kassierten die jungen Herthaner vor 876 Zuschauer (erneut) eine 2:3-Niederlage. Die Zuschauerzahl lag knapp über dem Durchschnitt für die Spiele der Viktoria im Stadion Lichterfelde.

Im Vergleich mit Cottbus, es kamen 11.532 Besucher und wollten das Spiel gegen Lok Leipzig sehen, sah das eher bescheiden aus. Energie verteidigte mit dem 4:3 Sieg die Tabellenführung. Die Gäste, die mit Trainer Tomislav Piplica einen alten Bekannten mit nach Cottbus brachten (9 Jahre, von 1999 bis 2008 stand er im Energietor), machten dem Aufstiegsaspiranten das Leben schwer. Erst in der Schlussphase durch Tore von Heike (87.) und Shcherbakovski (90+3) drehten die Cottbuser das Spiel und versetzten das Stadion in Ekstase.

Der BFC Dynamo konnte beim Tabellenvorletzten Hansa Rostock II nicht punkten, verlor 2:3 und verliert damit den Anschluss, sieben Punkte Rückstand auf Energie Cottbus, der Aufstieg ist passe. Na ja, drei Spieltage gibt es ja noch und als nächster Gegner kommt Cottbus nach Hohenschönhausen. Es ist vorbei, schade, das Verletzungspech kam zur Unzeit. Viktoria 89 als Tabellenvierter, hat ebenso keine Aufstiegschancen mehr.

Der 32. Spieltag beschert dem Hertha-Nachwuchs ein Heimspiel im Jahnstadion. Gegen Rot-Weiß Erfurt ist noch lange nicht gewonnen, zumal sich die Formschwäche aus den letzten Begegnungen fortzusetzen scheint. Hertha II kann froh sein, dass BAK 07 mit nur 19 Punkten, deutlich abgeschlagen, die rote Laterne ziert. BAK muss ins Karl-Liebknecht-Stadion nach Babelsberg. Die 03er sind immerhin Tabellenfünfter mit 49 Punkten – gefolgt von der VSG Altglienicke, mit 48 Punkten. Am 32. Spieltag, steht das schwere Auswärtsspiel für die VSG in Jena gegen Carl-Zeiss an.

Im Sportforum muss der BFC Dynamo beweisen, was gegen Tabellenführer Energie Cottbus in ihm steckt. Der Titelkampf könnte im Falle eines Dynamo-Sieges noch mehr in Spannung versetzt werden. Der Greifswalder FC steht nur zwei Punkte hinter Cottbus, wird im Heimspiel gegen FSV Zwickau alles für einen Sieg tun und dazu dem BFC tags zuvor alle die Daumen drücken.

Im Stadion Lichterfelde tritt der Chemnitzer FC zum Spiel gegen Viktoria an. Besonderen Reiz haben die Lokal-Derbys, vor allem, wenn es in Leipzig, im Bruno-Plache-Stadion, Lok gegen Chemie heißt. Für beide geht es nicht mehr um allzu viel, es steht trotzdem einiges an Prestige auf dem Spiel.

Bitter aus Berliner Sicht, dass der BAK so gut wie abgestiegen ist. Hansa II wird es wohl auch erwischen, sollte die Erste den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga nicht schaffen, müssen sie auf jeden Fall zurück in die Oberliga. Der 16. Tabellenplatz ist aktuell sechs Punkte entfernt und mehr als neun Punkte sind nicht mehr zu vergeben.

Christian Zschiedrich

Überblick NOFV-Oberliga Nord und Berlin-Liga

In beide Ligen ist noch nicht geschafft, was Auf- und Abstieg betrifft. Fünf Spieltage in der Oberliga und sechs in der Berlin-Liga sind aktuell zu absolvieren. Da kann es die eine und andere Überraschung geben. Ein Blick auf die jeweilige Tabelle zeigt, in der Oberliga Nord ist es ein spannender Zweikampf zwischen Hertha 03 und dem Regionalliga-Absteiger Lichtenberg 47. Das Ergebnis im Berlin-Derby zwischen Hertha 03 und dem SC Staaken 7:1 spricht eine deutliche Sprache. Die Zehlendorfer führen mit 57 Punkten, zwei vor Lichtenberg 47, die Tabelle an. Lichtenberg 47 flatterten im Heimspiel gegen RSV Eintracht wohl die Nerven. Das Ergebnis war eine Heimpleite vor 459 Zuschauern, eine 1:2 Niederlage. In der 84. Minute ließen sie sich durch Luca Krüsemann auskontern. Mit einem Sieg stünden die Lichtenberger mit einem Punkt besser als Hertha 03 da. Allerdings haben die 03er ein Spiel weniger ausgetragen. Wer hat die besseren Nerven, die Zehlendorfer spielen am Sonntag, 28.04.2024 in Neustrelitz beim Tabellenachten, während Lichtenberg 47 noch ein paar Kilometer weiter ins RSC-Stadion zum Rostocker FC (14.) reisen muss.

Eine andere Lichtenberger Mannschaft, nämlich Aufsteiger Sparta, gewann sogar 3:1 auswärts in Fürstenwalde und stehen am 23. Spielen auf dem dritten Tabellenrang. Der Abstand zu den 47ern und 03 ist jedoch bei nur fünf bzw. sechs ausstehenden Spielen mit 44 Punkten zu groß, um im Aufstiegskampf noch ein Wörtchen mitreden zu können. An der Fischerstraße steigt am Sonntag, 28.04.2024 ein weiteres Berlin-Derby gegen TuS Makkabi, vor gut einem Jahr bestritten beide das Berliner Pokalfinale.

Durch die derbe 1:7-Niederlage muss der SC Staaken, mit aktuell 25 Punkten, aufpassen, nicht weiter abzurutschen. Dynamo Schwerin, auf dem Relegationsplatz 14, hat nur zwei Zähler (23) weniger. Spannung ist also in der NOFV Oberliga Nord gegeben.

Bei Tennis Borussia Berlin trat Trainer Rene Lorenz von seinem Amt zurück. Bis Saisonende übernimmt Assistent Sercan Karan. Der gebürtige Hamburger Benjamin Eta übernimmt zur kommenden Spielzeit Tennis Borussia. Die Borussen sind als Tabellensiebter jenseits von Gut und Böse. Die 1:3 Niederlagen Schwerin tat nicht weiter weh. Am Samstag, 27.04.2024 13.00 Uhr haben sie im Stadion Rehberge Heimrecht gegen Optik Rathenow.

In der Berlin-Liga haben wir es mit 18 Vereinen im Wettbewerb zu tun. Große Aufstiegshoffnung macht sich berechtigt nach dem 28. Spieltag der BFC Preussen mit 64 Punkten und dazu einem Torverhältnis von 78:23. Mit einem Spiel weniger rangieren die Füchse Berlin mit 49 Punkten auf Platz 2. Am Mittwoch, 24.04., 19.30 Uhr ist das Nachholspiel gegen Altglienicke II (6.) am Wackerweg angesetzt. Am Sonntag, 28.04.2024 heißt es dann zum 29. Spieltag um 16.00 Uhr, Hanns-Braun-Stadion, SC Charlottenburg (15.) – Füchse Berlin. Der souveräne Tabellenführer BFC Preussen hat ein Heimspiel gegen Blau-Weiß 90, dem Tabellenvorletzten.

Unterm Strich stehen derzeit Traditionsvereine, die letzten drei müssen absteigen. Abgeschlagen und aussichtslos mit nur 14 Punkten Stern Britz, Blau-Weiß 90 hat noch Hoffnung mit 29 Punkten und SV Empor steht aussichtsreicher mit 33 Punkten auf Platz 16. Die Differenz zum rettenden Ufer beträgt nur einen Punkt, zu den beiden punktgleichen SC Charlottenburg und 1. FC Wilmersdorf mit je 34 Punkten. Selbst Coatia, Berliner SC, Hilalspor und TSV Rudow sind noch nicht gerettet. Der 29. Spieltag hat es in Berlins höchster Spielklasse in sich – also Nerven behalten.

Christian Zschiedrich

Hertha BSC – interessanter Saison-Endkampf in den Ligen

Herthas 2:3-Niederlage in Karlsruhe im 30. Ligaspiel hat, wie so manch verschenkte Punkte, im Endkampf um Aufstiegschancen, nach zuletzt zwei Siegen in Folge, besondere Bedeutung. Die Berliner bleiben mit 44 Punkten und damit auf Platz 7. In der Endphase wird allgegenwärtig gerechnet, was möglich ist. Im Falle eines dritten Sieges wäre es mit 47 Punkten Platz 5 gewesen, zwei nur hinter dem HSV. Die in der Tabelle führenden Mannschaften spielen keineswegs konstant, geben unerwartet Punkte ab, schwächeln weniger als die Berliner. Im Restprogramm: Hannover, Elversberg, Kaiserslautern und Osnabrück, 12 zu vergebende Punkte, der Relegationsplatz wäre zu schaffen gewesen. Das neuerliche Geschenk an die Freunde des Karlsruher SC sagt viel darüber aus, ob die Hertha BSC überhaupt eine Aufstiegsmannschaft in dieser Saison ist oder war.

Besondere Verdienste müssen, bei allen Problemen, Trainer Pal Dardai zugestanden werden. Die Pessimisten unter den Anhängern scheinen froh zu sein, dass Hertha auf keinen Fall mit 44 Punkten noch absteigen kann. Angeblich soll bei Beibehaltung des Berliner Weges in der nächsten Saison ein Aufstieg geplant und eher möglich sein, soll…. Dafür müssen jetzt, absolut jetzt, wichtige Entscheidungen getroffen werden. Vergessen wir nicht die weiteren Ungereimtheiten im Club, insbesondere die ausstehenden Prozesse und damit einhergehende finanzielle Forderungen.

Die nächste Ungereimtheit im Verein: Wie wichtig eine frühe gute Bilanz ist, erfahren momentan jetzt Herthas Spieler in der Regionalliga. Zu Hause im Amateurstadion verlor die 2. Mannschaft nach einem unnötigen Feldverweis (Da Silva Kiala), gegen Chemnitz sage und schreibe 0:5. Das Restprogramm lautet für Hertha II: FC Viktoria 89, Rot-Weiß Erfurt, Hansa Rostock II und zuletzt (34.) Tabellenführer Energie Cottbus. Der Punktevorsprung von 10 auf den gefährdeten Platz 17 sollte reichen.

Es gibt aber auch Positives zu berichten: Hertha BSC – VfL Wolfsburg 2:0. Der Bundesliga A-Jugend, Tabellenführer, muss am Samstag, 27.04.2024 zum RB nach Leipzig, führt nun mit fünf Punkten Vorsprung die Tabelle vor dem VfB Wolfsburg, 47 Punkte, an. RB Leipzig, 5. Platz, hat aktuell 41 Punkte. Bei nur 14 Mannschaften sind nur 26 Spieltage zu absolvieren. Im Restprogramm, in drei Spielen die Tabellenführung behalten: RB Leipzig, VfL Osnabrück und zuletzt Dynamo Dresden, das sollte sich der Nachwuchs von Hertha nicht mehr nehmen lassen. Allerdings munkelt man, beim Spitzenreiter habe der große Ausverkauf bereits begonnen. Nein, vier gute Spieler haben sich bereits für Hertha und damit weiter für Berlin entschieden.

Christian Zschiedrich

Schiedsrichter Dankert ab in die C-Klasse

Hertha schien im Aufwind, nach Führungen bis in die Endphase, dann allerdings oft verschenkter Punkte wegen gelernt zu haben. Gegen Holstein Kiel wiederholte sich das Dilemma. Nur, diesmal ist Hertha nicht zu kritisieren, die Fußballwelt fragt sich, wie kann Schiedsrichter Bastian Dankert in der Nachspielzeit (94. Minute) aufgrund eines Duells nahe der Strafraumgrenze zwischen Herthas Gechter und Kiels Erras nur auf Elfmeter entscheiden? Selbst wenn der VAR empfohlen haben sollte, sich die Szene anzuschauen, dann nehmt den VAR-Mann gleich mit in die C-Klasse! Nicht nur ich muss schlussfolgern, Dankert ist wohl einer der Schiedsrichter, die selbst nie Fußball gespielt haben und deshalb zu unverständlichen, schlimmen Fehlentscheidungen neigen.

Becker verwandelt den Strafstoß zum 2:2 und Hertha ist um den Sieg gebracht. Die Szene hätte Dankert am Fernsehschirm gar nicht so lange anschauen müssen. Gechter klärte souverän in Richtung Mittellinie und Erras kommt zu spät zu dem Zweikampf und Ball, schafft es aber noch, seinen Fuß in Gechters Abwehrschlag zu stellen. Eindeutig hatte Erras nie eine Chance in Richtung Tor oder anders an das Leder zu kommen. Wer in einem solchen Zweikampf ein Foul erkennen will, dann gegen den, der seinen Fuß gerade noch zur Berührung drauf setzt. Das klassische drüberhalten, wie wir früher gesagt haben. Gechter berührte zwar Ball und Gegner, aber wenn ein Pfiff bei der entscheidenden Abwehr erfolgen sollte, dann gegen Holstein Kiel. So jedenfalls würde jeder, der Fußball gespielt und Zweikämpfe geführt hat, entscheiden. Auch diejenigen, die dem Tabellendritten Holstein Kiel den Punkt gönnen.

Zum nächsten, dem 25. Spieltag, empfangen am Samstag, 09.03.2024, die Kieler den Karlsruher SC. Hertha muss einen Tag später, in Hamburg gegen den Tabellenführer St. Pauli ran. Es sind noch sind zehn Spieltage zu absolvieren. Die 2. Liga ist wie immer spannend. Wir freuen uns auf gute Spiele, bitte ohne krasse Fehlentscheidungen.

Christian Zschiedrich

Wichtiger Sieg gegen Wolfsburg trotz der Tennisbälle

Wer meint, Tennisbälle können kein Unheil anrichten, hatte bisher den noblen Sport im Auge und bestimmt nur positive Erfahrung machen können. Die gelben kleinen Spielobjekte lagen finanzierbar allgemein in der Gunst der Sportler und Sportinteressierten. Der optisch viel größere Fußball ist mit dem Auge viel besser zu verfolgen. Die Bälle als solche stehen keineswegs am Pranger, wohl aber die Handhabung zu Protestzwecken bei einem Fußballspiel. Zugegeben, die Aufmerksamkeit scheint sehr groß zu sein. Gewaltfreie Proteste sind in dieser Form dennoch sehr ärgerlich und hoffentlich nur eine Zeiterscheinung. Allerdings scheinen die Folgen noch gar nicht absehbar. Bisher gab es ja auch keine Verletzten, weil das Werfen mehrerer Tennisbälle während eines Fußballspiels auf das Spielfeld sofort unterbrochen wurde und ruhen musste. Bisheriger Rekord in der Alten Försterei ist eine Unterbrechung von 40 Minuten in der Samstagbegegnung der ersten Bundesliga, gestern am 10. Februar 2024 gegen den VfL Wolfsburg. Das Spiel befand sich haarscharf, „bis hierher und keinen Tennisball weiter“, am Abbruch. Die Mannschaften hatten auch demonstrativ die Umkleidekabinen aufgesucht.

Wogegen demonstriert wurde, scheint noch gar nicht Allen bekannt zu sein. Es geht um das künftige Investorengeschäft seitens der Deutschen Fußballliga DFL. Erstaunlich, wie schnell in vielen Stadien Tennisbälle flogen und das nicht etwa einseitig. Im Gegenteil, wenn die Fans des Heimatvereins aufhörten, fingen die Anhänger der Gäste auf der anderen Seite an, ihre Fracht loszuwerden. So jedenfalls in der Alten Försterei. Werten wir es schon als Zeichen der vorherigen Absprache. Wenn nach 40-minütiger Unterbrechung die Partie gegen Wolfsburg zum Glück fortgesetzt werden konnte, so wartet doch der nächste Spielabbruch geradezu. Der DFB wird auf die großartige Idee von Strafen kommen und die Vereine obendrein zur Kasse bitten. Schließlich wollen die Protestler aber ausgerechnet den Vereinen helfen, wenn auch total unausgegoren . Da muss nicht nur die DFL Überzeugungsarbeit verrichten., ehe größeres Unheil geschieht.

Ärgerlich ist es auf jeden Fall für diejenigen, die nur Fußball sehen wollen, sogar zu Abendspielen anreisen (wie lange noch) und erst weit nach Mitternacht zu Hause ankommen. Für Menschen in Berufsarbeit könnte die Stimmung entgegen dem Verständnis für die Protestler ganz schnell kippen. Bloß keine Auseinandersetzungen auf den Rängen, um sich Werfer zur Brust zu nehmen. Dann klebt euch lieber, ein Scherz, auf den Stadionsitzen fest. Der Scherz sei deshalb erlaubt, um zu verdeutlichen, wie weit ist es sinnvoll bei Protesten zu gehen, um optimale Unterstützung zu bekommen und auf keinen Fall das Gegenteil zu erreichen. Denn selbst Zuschauer, nicht vor Ort, sondern zu Hause an den Bildschirmen meinen, „es reicht nach wenigen Minuten“.

In der mehrmals unterbrochenen Partie gab es ohnehin viel Zündstoff. Niko Kovac stand als Trainer der Wölfe und nun verschärft nach dem sechsten Spiel ohne Sieg in der Kritik. Bei Union durfte Trainer Nenad Bjelica nach seiner Sperre für drei Spiele wieder an der Seitenlinie stehen. Beide kroatischen Trainer sind Freunde, spielten gemeinsam in der Nationalmannschaft Kroatiens. Bjelica ist ja durch seinen Ausraster beim Bayern-Spiel ebenfalls in die Schußlinie geraten. Diesen Vorfall wollten Anhänger der Eisernen gern nutzen, sofort den in Köln frei gewordenen Coach Steffen Baumgart zu verpflichten. Bjelica hat aber auch seine Fürsprecher bei Union. Die Szenen nach Spielschluss, dem erkämpften 1:0, dem so wichtigen Heimsieg im Abstiegskampf, verdeutlichten die Sympathien. Eine Niederlage wäre fatal gewesen.

Nach 32 Minuten ging es für kurze Zeit weiter. Nach den Abbruch-Drohungen durch Schiedsrichter Jöllenbeck gab es eine 21-minütige Nachspielzeit im ersten Durchgang. Jenz holte sich in höchster Not im Sprungduell mit Schäfer eine blutige Nase (45.+19), wurde draußen behandelt. Den goldenen Treffer erzielte Doekhis beim darauf folgendem Eckball unmittelbar vor Halbzeit in Überzahl. Das entscheidende Tor hätte infolge des Fehlens ihres Verteidigers nicht zählen dürfen, bemängelten die Gäste. Bereits davor hatte Rönnow im Tor der Unioner sich wiederholt ausgezeichnet und dann im zweiten Durchgang die Eisernen mit glänzenden Paraden vor einem Gegentreffer bewahrt. Er hatte damit den Wolfsburgern ihre vielen Großchancen zunichte gemacht. Die lobenswerte Defensive der Platzherren erinnerte an die mannschaftliche Geschlossenheit in der Vorsaison. Die erfolgreiche Abwehrschlacht war die Grundlage für den knappen 1:0-Sieg.

1 zu 0 ist auch gewonnen, erst recht in einem so bedeutungsvollen Match. Wolfsburgs Negativserie setzt sich fort. Union vergrößerte den Vorsprung auf den Relegationsplatz 16 zunächst auf sechs Punkte. Am 22. Spieltag heißt es für Wolfsburg im Heimspiel gegen Borussia Dortmund jede sich bietende Chance zu nutzen. Union muss reisen und auswärts gegen die TSG Hoffenheim antreten.

Christian Zschiedrich

Mehr „Auf“ als „Ab“ für die Berliner in der NOFV Oberliga Nord

Die Ergebnisse des 15. Spieltages sprechen eine deutliche Sprache:

FC Hertha 03 – Optik Rathenow 2:0

Tennis Borussia – Rostocker FC 2:1

Eintracht Mahlsdorf – RSV Eintracht 7:1

CFC Hertha 06 – Sparta Lichtenberg 2:1

SV Tasmania – Dynamo Schwerin 4:3

SC Staaken – Union Fürstenwalde 4:1

TSG Neustrelitz – Lichtenberg 47 1:1

TuS Makkabi – Anker Wismar 0:0

Sechs Siege und zwei Unentschieden für die Berliner Clubs, in seltener Erfolgsbilanz. In der Oberliga Nord sind aktuell neun Vereine aus der Hauptstadt vertreten. Die Zehlendorfer führen nun mit 41 Punkten die Tabelle an. Am kommenden Sonntag, 11. Februar, empfängt um 14.00 Uhr, Ernst-Reuter-Sportfeld, Hertha 03 den Tabellenelften Anker Wismar. Nach Lage der Dinge könnte in diesem Jahr der langersehnte Aufstieg in die Regionalliga fällig werden. Seltenheitswert hat die Tabelle ohnehin. Von Rang 2 bis 8 folgen ausschließlich Berliner Vereine. Lichtenberg 47 mit 38, Tennis Borussia mit 30 und Sparta Lichtenberg mit 26 Punkten. Ein Berliner Club sollte den Aufstieg garantiert schaffen.

Tennis Borussia, am kommenden Spieltag treffen beide Charlottenburger Teams, Freitag, 9.2.2024, 19.00 Uhr, letztmalig im altehrwürdigen Mommsenstadion aufeinander. Wohin es für TeBe geht, steht noch gar nicht fest. Gesucht wird für den Rest der Spielzeit noch eine Ausweichspielstätte. Ebenso fraglich ist, ob für den Tabellensechsten Hertha 06 der Abstieg am Grünen Tisch entschieden wird. Ein Insolvenzverfahren, steht noch nicht fest, bedeutet nach den Regeln des NOFV, ganz gleich, mit welchem Ausgang, den Abstieg. Man hofft ab Mitte Februar wieder auf den gewohnten Platz an der Sömmeringstraße spielen zu können.

Der Tabellenachte Eintracht Mahlsdorf hat nach 15 Spielen immerhin 23 Punkte, 30 Spieltage sind es nur, weil in der Oberliga nur 16 Mannschaften die Liga füllen. Mit 7:1 gewinnt man auch nicht aller Tage. Zum 16. Spieltag kommt der Rostocker FC (12.), Sonntag, 11.2.2024, 13.30 Uhr, zum Rosenhag. Auf Rang 10 steht mit 19 Punkten der SC Staaken. Das sind sechs Punkte vor den Relegationsplätzen. Am Samstag, 14.00 Uhr, kommt der RSV Eintracht (14., 13 Punkte) zum Sportpark nach Staaken.

Am Sonntag, 11.2.2024, 12.00 Uhr, steht auf der Julius-Hirsch-Sportanlage das Berlin-Derby TuS Makkabi – Lichtenberg 47 an. Sparta Lichtenberg hingegen muss auswärts nach Schwerin, Samstag, 14:00 Uhr. Alles in allem sieht es doch für die Berliner recht gut aus und so soll es auch bleiben.

Christian Zschiedrich

Hü und Hot beim BFC Dynamo

Der BFC Dynamo hat sich in dieser Saison sportlich allerhand vorgenommen. Der BFC Dynamo soll im Sportforum ein drittligataugliches Stadion bekommen. Wozu fragten sich zum 14. Spieltag etliche der 2.099 Zuschauer, wenn der BFC im Heimspiel gegen den Drittletzten der Regionalliga Nordost Hansa Rostock II nicht gewinnen kann und das beim Besuch des Regierenden Bürgermeister Kai Wegner, der beim 0:0 in viele enttäuschende Gesichter sah und Tore zumindest für die Berliner Heimmannschaft vermisste. Wozu der BFC allerdings in der Lage ist, bewies er prompt zum 15. Spieltag vor 7.543 Zuschauern in Cottbus. Mit dem 1:0 gelangen drei Auswärtspunkte durch den Treffer von Rufat Dadashov (73.) in dem sonst ausgeglichenen Spiel zu holen.

Allerdings ging es nicht nur auf dem Spielfeld sehr hektisch zu. Energie kassierte kurz hintereinander (73. und 75. Minute) gleich zwei Rote Karten durch Schiedsrichter Jens Klemm. Putze wegen Foulspiel direkt vor der Trainerbank und Thiele ließ sich in der anschließenden Rudelbildung zu einem Kopfstoß (Tätlichkeit) gegen Al-Azzawe hinreißen. Die Partie stand wegen Pyrotechnik im Gästeblock vor dem Abbruch. Immer wieder flogen Feuerwerkskörper in Richtung Spielfeld. Schiedsrichter Klemm aus Gröditz schickte beide Mannschaften in die Kabine. Nach zehnminütiger Unterbrechung musste der Stadionsprecher den unmissverständlichen Hinweis geben, dass das Spiel beim nächsten Vorfall nicht fortgesetzt werde.

Mit dem Sieg in Cottbus gelingt dem Team von Dirk Kunert wieder der Sprung auf Platz 2. Der Greifswalder FC begnügte sich mit einem 2:2 in Zwickau, hat dadurch nur noch zwei Punkte Vorsprung auf den BFC. Energie Cottbus hat mit 28 Punkten auf Platz 3 jetzt einen Punkt weniger als der BFC und ist drei Punkte hinter Greifswald. Von Platz 4 bis 6 folgen Babelsberg, Viktoria 89 und VSG Altglienicke. Der BAK 07 scheint sich weiter zu stabilisieren sich und gewann 3:2 mit einem Treffer in der 88. Minute gegen Babelsberg, Viktoria 89 verlor auf Schneeboden in Chemnitz 1:2. Erfreulich aus Berliner Sicht, Hertha II gewann 2:0 in Erfurt.

Am Sonntag, 26.11.2023 trennten sich im Leipziger Derby in Leutzsch Chemie und Lok 1:1. Bereits in der 1. Minute jubelte der grün-weiße Anhang, Lok konnte in der 30. Minute ausgleichen. Wie nicht anders zu erwarten, es war hektisch und hitzig vor 4.999 Zuschauern im altehrwürdigen Alfred-Kunze-Sportpark.

In Berlin gab es am Sonntag ebenso ein Unentschieden. Im Jahnsportpark sahen 720 Zuschauer ein torloses Unentschieden. Immerhin ein Punkt für den neuen Trainer Murat Salar.

Der bevorstehende 16. Spieltag: Donnerstag, 30.11.23, 19.00 Uhr, Amateurstadion, Hertha BSC II – Hansa Rostock II, Freitag, 01.12.23, 19.00 Uhr, Stadion Lichterfelde Viktoria 89 – RW Erfurt. Zeitgleich der 1. FC Lok Leipzig – Berliner AK 07. Samstag, 02.12., 13.00 Uhr, Karl-Liebknecht-Stadion, Babelsberg 03 – FSV Zwickau. Samstag, 14.00 Uhr, Ernst-Abbe-Sportfeld, Carl Zeiss Jena – ZFC Meuselwitz, 16.00 Uhr, Sportforum Hohenschönhausen, BFC Dynamo – Chemie Leipzig, Sonntag, 03.12.23, 13.00 Uhr, Chemnitzer FC – FC Eilenburg, FSV Luckenwalde – Energie Cottbus, Werner-Seelenbinder-Stadion, Greifswalder FC – VSG Altglienicke.

Christian Zschiedrich

Sportliche Erkenntnisse, überwiegend negativer Art

Wir von einst TV Sport in Berlin hatten 25 Jahre lang den Berliner Fußball im Blick und freuten uns über jeden erwähnenswerten Erfolg, im Spitzen- und Amateursport.

Nach den letzten beiden blamablen Niederlagen der Deutschen Elf gegen die Türkei und Österreich kommt ein Kommentator überhaupt nicht mehr an der Frage vorbei „Was ist mit dem deutschen Fußball los?“ Keineswegs gehöre ich zu denen, die sofort am neuen Trainer zweifeln, ob Nagelsmann der richtige Coach für Deutschland ist. Die Frage stellt sich doch nicht nach zwei Niederlagen zu Beginn seines Wirkens. Der Teufel liegt tiefer im Detail.

Was mit dem Berliner Profi-Fußball los ist, kennen wir zur Genüge und ist Woche für Woche in Tabellenform ablesbar. Nun hat es leider auch den 1. FC Union erwischt. Die Eisernen sind ihrem Coach Urs Fischer ewig zu Dank verpflichtet. Nach 14 Pflichtspielniederlagen war er nicht mehr zu halten. Die das Treuerisiko, notfalls mit ihm abzusteigen, eingegangen wären, wurden überstimmt. Die Tabelle weist den letzten Platz nach 11 Meisterschaftsspielen mit nur 6 Punkten aus. Da ist Hertha BSC als Tabellenzwölfter, 17 Punkte nach 13 Spielen in Liga 2 viel besser. Nicht ohne Grund fordert Trainer Pal Dardai 3 Siege bis Weihnachten. Bereits am Freitag, 24.11.2023,wissen wir in Hannover, ob’s gelingt.

Während der Länderspielpause wurde in Berlin das Achtelfinale im Landespokal ausgespielt. Haushoher Favorit beim Aufeinandertreffen der Regionalligisten BFC Dynamo – Berliner AK 07 war natürlich der Tabellendritte BFC Dynamo. Beim BAK stellt sich die Frage nach fehlenden Finanzen. Präsident Han ist auch als Hauptsponsor ausgeschieden. Der im Poststadion ehemals sportlich so glänzende BAK steht nach 14 Spielen mit 8 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Zur großen Verwunderung schmissen die Athleten 2:1 den BFC Dynamo aus dem Pokal.

Vielleicht schafft der BAK, am Freitag, 19.00 Uhr, den in dieser Saison stark aufspielenden Babelsbergern das Siegen zu lehren. Babelsberg 03 wird sich die Punkte so schnell nicht abnehmen lassen. Herthas Zweite steht mit 15 Punkten gar nicht so rosig auf Platz 12. Am Samstag, muss Hertha II ins Steigerwaldstadion nach Erfurt (8.). Der FC Viktoria 89 (26 Punkte) hat ebenfalls kein einfaches Auswärtsspiel im Stadion an der Gellertstraße in Chemnitz am Samstag. Sogar noch etwas schwerer wird es der BFC Dynamo, Samstag, in Cottbus im Stadion der Freundschaft bei Energie haben. Am Sonntag, empfängt Altglienicke (9.) im Jahnsportpark Carl Zeiss Jena (10.). Das Wochentags-Nachholspiel gewann Altglienicke gegen den Chemnitzer FC 2:1. Das Leipziger Derby zum 15. Spieltag im Alfred-Kunze-Sportpark, Chemie empfängt Lok Leipzig, der 11 spielt gegen den 12.

Christian Zschiedrich

Ergebnisse Berliner Landespokal – Achtelfinale:

SG Blankenburg – FC Viktoria 89 0:7

Tennis Borussia – Lichtenberg 47 0:1

Friedenauer TSC – TuS Makkabi 0:3

Berliner SC – Frohnauer SC 3:5

Stern 1900 – Sparta Lichtenberg 0:1

Eintracht Mahlsdorf – FC Hertha 03 2:4

Berliner AK 07 – BFC Dynamo 2:1

© Foto 2019 Hans-Peter Becker