Vier Spielausfälle in der Regionalliga, einer in der Oberliga und keiner in der Berlin-Liga

Lichtenberg 47 – VfB Auerbach, Chemnitzer FC – Energie Cottbus, Germania Halberstadt – VSG Altglienicke und Hertha BSC II – Carl Zeiss Jena, diese Partien fielen am 11. Regionalliga-Spieltag aus. Die Tabelle weist ein großes Durcheinander aus. Doch der BFC Dynamo steht nach dem 1:1 in Luckenwalde unangefochten mit 28 Punkten nach 11 Spielen, drei Punkte besser als der Berliner AK, an der Tabellenspitze. Der BAK 07 gewann mit 3:1 in Meuselwitz, hat außerdem gegenüber dem BFC Dynamo mit -9 das schlechtere Torverhältnis. Mit drei Toren von Emre Demir gelang dem SV Tasmania (10 Punkte nach 10 Spielen) ein 3:3 gegen Union Fürstenwalde. Sie schenkten dabei eine 2:0 Halbzeitführung her. Tennis Borussia musste sich 2:4 in Babelsberg geschlagen geben und ist nach bisher sechs Spielen Tabellensiebzehnter. Am Mittwoch, 22.09., heißt es im Bruno-Plache-Stadion, 1.FC Lok Leipzig – Tennis Borussia und am Samstag, 13.00 Uhr, kommt Lichtenberg 47 (Tabellenplatz 15, 10 Spiele, acht Punkte) zum Heimspiel ins Mommsenstadion.

Christian Zschiedrich kommentiert. Foto: Sportick

Zuvor am Freitagabend, 24.09. ab 19.00 Uhr, stehen drei Spiele mit Berliner Beteiligung auf dem Programm: das Derby im Poststadion Berliner AK – SV Tasmania, VSG Altglienicke – ZFC Meuselwitz im Amateurstadion und der BFC Dynamo – Chemnitzer FC im Sportforum.

Schade, dass in der NOFV Oberliga Nord die Begegnung des Tabellenführers FC Hertha 03 – in Seelow ausfiel. Zwei Spieler der Victoria aus Seelow sollen sich infiziert haben. Hertha 03 führt mit 16 Punkten nach sechs Spielen die Tabelle an und will die Führung vor dem Rostocker FC (15 Punkte) im Heimspiel am Sonntag, 26.09. 14.00 Uhr, Ernst-Reuter-Sportfeld gegen den Torgelower FC Greif (5 Punkte nach 5 Spielen) verteidigen. Der SC Staaken (Tabellendritter mit 14 Punkten) musste infolge der 0:1-Niederlage in Ludwigsfelde den Rostocker FC vorbeiziehen lassen. Am Samstag, 25.09. heißt eine Partie des 7. Spieltages Rostocker FC – Blau-Weiß 90, dem erfreulichen Tabellenvierten.

Lediglich Stern 1900 steht mit drei Punkten – am 7. Spieltag schafften die Sterne immerhin ein 2:2 gegen Brandenburg Süd – noch als Vorletzter auf einem Abstiegsplatz. Wesentlich besser platziert ist Eintracht Mahlsdorf (10 Spiele und 8 Punkte), erzielte übrigens erneut in letzter Sekunde zu Hause ein Unentschieden (1:1 gegen Hertha 06) und muss am Samstag, 25.09. 14.00 Uhr, (Werner-Seelenbinder-Sportplatz) bei Brandenburg Süd 05 dem Tabellenletzten ran. Vier Sonntagspiele stehen für die anderen Berliner Vertreter an: Greifswalder FC – Stern 1900, CFC Hertha 06 – RSV Eintracht, SC Staaken – Victoria Seelow und Hertha 03 – Torgelower FC Greif.

In der Berlin-Liga wird es für die Füchse Berlin langsam unheimlich mit der maximalen Ausbeute – fünf Spiele und 15 Punkte. Am 6. Spieltag wurde mit 3:1 gegen Türkiyemspor auf dem Wackerplatz gewonnen. In der jetzt folgenden englischen Woche geht es am Dienstag, 21.09., 19.30 Uhr, erneut ein Heimspiel, gegen Fortuna Biesdorf (17. der Tabelle mit erst 4 Punkten) und am Freitag, 24.09. auswärts bei Türkspor am Heckerdamm. Der SC Charlottenburg ist mit zwei Siegen erst einmal aus dem Keller raus, Tim Harzheim erlitt beim 2:0-Sieg gegen Stern Marienfelde einen Achillessehnenanriss. Drei Tage später folgte das 3:1 gegen den SV Empor. In den unteren Regionen wurde ordentlich gepunktet, TuS Makkabi erspielte sich mit dem 5:1 gegen Fortuna Biesdorf den 2. Tabellenplatz, steht mit 14 Punkten nur einen einzigen Zähler hinter den Füchsen. Die haben ein Spiel weniger ausgetragen. Nach der englischen Woche sprechen wir uns wieder. Spannung ist weiter angesagt.

Christian Zschiedrich     

Berliner Fußball im Überblick

und anstehende Entscheidungen im Verband. Am Saisonanfang werden die Weichen gestellt. In der Eliteliga vertritt wohl in 2021/22 der 1. FC Union Berlin am besten sowohl international im Europacup, im DFB-Pokal. Nach dem Auswärtsspiel gegen Hoffenheim unbesiegt zum Bundesliga-Auftakt, 2 Punkte, während Hertha BSC das erste Heimspiel gegen Wolfsburg vergeigte und damit als Tabellenletzter einen kaum möglich gehaltenen Fehlstart hingelegt hat, der einzige Bundesligist noch ohne Punktgewinn.

In der 2. Bundesliga muss kein Berliner Verein um Punkte kämpfen und in der 3. Liga verlor Viktoria 89 am 4. Spieltag die Tabellenführung durch die 0:1-Niederlage gegen Hallescher FC; mit neun  Punkten. In der kommenden englischen Woche muss Viktoria bereits am Dienstag, 24.08. nach Zwickau (17.) und am Samstag, 28.08. zum 6. Spieltag kommt Waldhof Mannheim, Anstoß 14.00 Uhr, Jahn-Stadion.

In der Regionalliga Nordost teilen sich drei Berliner Vertreter die Tabellenplätze 2 – Berliner AK, 16 Punkte, nach 7 Spieltagen, Tabellenpl. 3 BFC Dynamo (nach 6 Spielen, 15 Punkte), 4. VSG Altglienicke  (6 Spieltage), 14 Punkte. Hertha BSC II (11., 8 Punkte) punktete noch am 5. Spieltag mit 1:0 gegen den Chemnitzer FC, verlor aber am 7. Spieltag das Heimspiel mit 0:1 gegen Chemie Leipzig.

Die Begegnung Tennis Borussia – Energie Cottbus fiel aus, im Auswärtsspiel beim Tabellenletzten FC Eilenburg 2 Punkte holten sich die Borussen drei Punkte, gewannen 2:0. Auf den gefährdeten Positionen stehen Aufsteiger SV Tasmania, Platz 15 mit 6 Punkten und dahinter Lichtenberg 47 mit aktuell 5 Punkten.

In der englischen Woche holte sich Lichtenberg 47 bei Chemie in Leipzig mit den 1:0-Sieg drei wichtige Punkte; das Heimspiel am 7. Spieltag gegen Luckenwalde wurde allerdings mit 0:3 deutlich verloren. Tasmania ging beim BFC Dynamo mit 0:6 baden, erholte sich aber im Heimspiel gegen Optik Rathenow, immerhin ein 3:3 und ein Zähler. Das Berlin-Derby BAK 07 – VSG Altglienicke endete 0:2. Der Berliner AK verpasste damit den Sprung an die Tabellenspitze. Altglienicke setzte die gute Leistung in Chemnitz fort, gewann 2:0 und drei Punkte. Auf dem Vormarsch scheint Energie Cottbus zu sein, 6:1 gegen Union Luckenwalde, während der BFC  Dynamo die erste Niederlage in Babelsberg, 1:2, kassierte.

Blick voraus auf den 8. Spieltag: Am Freitag, 27.08. steht das Lokalderby BFC Dynamo – Lichtenberg 47 an und Hertha BSC II muss in Luckenwalde bestehen. Am Samstag, 28.08. empfängt Tennis Borussia Germania Halberstadt. Tasmania beginnt zur selben Uhrzeit,13:00 Uhr in Jena. Am Sonntag, 29.08. kommt es ab 13:00 Uhr zum Top-Spiel im Poststadion, Berliner AK – Energie Cottbus und eine Stunde spielt im Amateurstadion die VSG Altglienicke – 1. FC Lok Leipzig. Die Volkssportler teilen sich ja das Amateurstadion mit Hertha II.

Die Oberliga handeln wir gemeinsam mit der Berlin-Liga gesondert ab. Ein Hinweis darf hier nicht fehlen: Interessant für alle Berliner Fußballvereine, vor allem im Amateurbereich, ist der 28.08.2021, da wird ein neues Präsidium im Rahmen des Verbandstages gewählt. Präsident Bernd Schultz möchte mit seiner langjährigen Erfahrung für eine fünfte Amtszeit wiedergewählt werden. Doch Gaby Papenburg als Gegenkandidatin will künftig den Frauenanteil in den Gremien und Führungspositionen im BFV (bisher nur 12 Prozent) steigern. Der BFV sei, wie der DFB, eine patriarchische Organisation und dagegen will sie was tun. Zudem fordert sie kurze Entscheidungswege und mehr Transparenz. Bald wissen wir mehr.    

Christian Zschiedrich

Viktoria verliert Testspiel

Der 1. FC Union Berlin gewinnt das Testspiel bei Drittliga-Aufsteiger Viktoria Berlin mit 5:2. Kevin Behrens bringt die Köpenicker früh in Führung (3.), Seiffert besorgt nach einer guten halben Stunde den 1:1-Halbzeitstand (31.). Nach dem Seitenwechsel bringt Marcus Ingvartsen Union erneut in Front (55.), Viktoria gelingt nach 59. Minuten der Ausgleich durch Küc. In der letzten halben Stunde übernimmt Union endgültig die Kontrolle und geht durch Timo Baumgartl erneut in Führung (66.). Andreas Voglsammer besorgt schließlich per Doppelpack den 5:2 Endstand (80., 85.).

FC Viktoria 1889 Berlin: Krahl (46. Sprint) – Becker (46. Yamada), Kapp, Lewald, Gunter (78. Gumaneh) – Cigerci (72. Hovi), Theisen (78. Heimur), Jopek (65. Sucsuz), Pinckert – Falcao (70. Ogbaidze), Seiffert (46. Küc)

1. FC Union Berlin: Busk – Dehl (46. Ryerson), Knoche (46. Jaeckel), Van Drongelen (46. Baumgartl), Gießelmann (46. Puchacz) – Öztunali (46. Wszolek), Andrich (46. Khedira), Griesbeck (46. Kade), Endo (46. Ingvartsen) – Haraguchi (46. Voglsammer), Behrens (46. Sanogo)

Tore: 0:1 Behrens (3.), 1:1 Seiffert (31.), 1:2 Ingvartsen (55.), 2:2 Küc (59.), 2:3 Baumgartl (66.), 2:4 Voglsammer (80.), 2:5 Voglsammer (85)

Die in weiß gekleideten Unioner erwischten im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark einen Start nach Maß. Nico Gießelmann bediente Kevin Behrens per Freistoß aus dem Halbfeld, der Stürmer setzte sich im Kopfballduell durch und nickte die Kugel zur frühen Führung in die Maschen (3.). Union kontrollierte die Partie, FC-Keeper Julian Krahl lenkte einen wuchtigen Schuss von Levin Öztunali mit den Fingerspitzen über die Latte (14.). Union drängte auf den zweiten Treffer, einen Fernschuss von Keita Endo parierte Krahl jedoch im Nachfassen (13.). Nur eine Minute später versuchte Endo erneut sein Glück aus der Distanz, diesmal verfehlte der Schuss des Japaners den langen Pfosten nur knapp (14.). Während in der ersten halben Stunde Offensivaktionen der Hausherren Mangelware waren, markierte der Drittligist mit seinem ersten Angriff den Ausgleich zum 1:1 (31.). Nach einem feinen Pass in die Schnittstelle machte sich Moritz Seiffert alleine auf den Weg in Richtung Jakob Busk, behielt die Nerven und versenkte die Kugel im Netz. Viktoria agierte nun mutiger, ein Schuss von Falcao bereitete Jakob Busk jedoch keine Probleme (32.). Anschließend wirkt die Partie ein wenig zerfahren, erst kurz vor der Pause kamen die Köpenicker noch einmal gefährlich vor das Tor von Viktoria. Nico Gießelmann bediente per Ecke Kevin Behrens, diesmal streifte der Kopfball des Angreifers knapp über die Querlatte hinweg ins Toraus. Wenige Momente später beendete der Unparteiische die erste Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel tauschte Union-Trainer Urs Fischer seine Feldspieler wie geplant komplett aus, lediglich Torhüter Jakob Busk blieb auf dem Rasen. Julius Kade prüfte den eingewechselten Philip Sprint mit einem Flachschuss (48.), wenig später verpasste Malick Sanogo eine gut getretene Flanke von Julian Ryerson. Mit dem nächsten Angriff gelang Union der Führungstreffer (55.). Pawel Wszolek brachte den Ball von der rechten Seite ins Zentrum, Malick Sanogo verlängerte per Hacke und Marcus Ingvartsen drückte den Ball aus kurzer Entfernung über die Linie. Doch die Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem Ballverlust im Aufbauspiel der Eisernen schaltete Viktoria schnell um, Enes Küc vollstreckte wuchtig und jagte die Kugel zum Ausgleich in die Maschen (59.). Auf der anderen Seite markierte Timo Baumgartl den nächsten Treffer für die Eisernen (66.). Nachdem der Innenverteidiger die Kugel zunächst an die Latte geköpft hatte, schaltete der Neuzugang am schnellsten und köpfte den Ball zur erneuten Führung in den Kasten. Tolcay Cigerci sorgte für das nächste Ausrufezeichen im Jahn-Sportpark, sein Schlenzer rauschte jedoch Zentimeter über die Querlatte hinweg (70.). Während die Hausherren munter durchwechselten blieb Union gefährlich. Sprint parierte mit einem guten Reflex gegen Sanogo (76.), vier Minuten später musste sich der Schlussmann jedoch geschlagen geben. Julius Kade, nach Ecke von Marcus Ingvartsen kurz angespielt, flankte in den Strafraum, Andreas Voglsammer besorgte per Kopf das 4:2 (80.). Wenig später legte der Angreifer nach: Julian Ryerson setzte Pawel Wszolek in Szene, der Pole behielt im Strafraum die Übersicht und legte für Voglsammer ab, der den siebten Treffer des Tages erzielte (85).

Urs Fischer war mit dem ersten Testspiel seiner Mannschaft durchaus zufrieden: „Ich habe heute einen guten Auftritt gesehen, bei dem die Jungs alles versucht haben. Dass in der Vorbereitung noch nicht alles passt, ist auch klar. Bei den Gegentoren waren die Ballverluste zu einfach, aber ansonsten hat meine Mannschaft das heute wirklich gut gemacht und hat sich ihre Chancen erarbeitet.“

Beide Mannschaften testen am Samstag, 17. Juli weiter. Der 1. FC Union empfängt in der Alten Försterei Dynamo Dresden und fast zeitgleich spielt Viktoria in Kienbaum gegen den Chemnitzer FC.

Quelle: 1. FC Union Berlin e.V. /Hannes Hahn

Standortbestimmung vor der Pandemie-Pause

Nach 13. Spieltagen ist Regionalliga leider wieder Pause gezwungen, zunächst für einen Monat. Die können die 19 Regionalliga-Nordost Mannschaften schöpferisch nutzen. Aus unterschiedlichsten Gründen war der Start für die Mannschaften optimal oder aber je nach Standortbestimmung weniger erfolgreich ausfallen.

Drei Spielausfälle am Spieltag vor der Pause lassen weiter auf einen schwierigen Saisonverlauf schließen. Der künftigen Terminplan wird noch enger. Die bereits angesetzten Partien FC Viktoria 89 – 1.FC Lok Leipzig, VfB Auerbach – Union Fürstenwalde und Tennis Borussia – Berliner AK 07 fielen Corona zum Opfer.

Im Berlin-Derby Lichtenberg 47 – Hertha BSC II teilten sich die Vereine mit dem 1:1 die Punkte. Es gab zwei weitere 1:1-Spielausgänge: ZFC Meuselwitz – BFV Dynamo und Energie Cottbus – FSV Luckenwalde trennten sich ebenfalls 1:1. Endlich siegte wieder einmal Optik Rathenow, mit 2:0 gegen den Bischofswerdaer FV und 2:0 siegte Chemie Leipzig gegen den Chemnitzer FC. Die Babelsberger erzielten beim 2:2 in Halberstadt ein Remis, während Altglienicke im Jahnsportpark mit einem 5:2 über Carl Zeiss Jena glänzte.

Bei einem  Relegationsplatz und drei direkten Absteigern wird es einen erbitterten Kampf geben. Punktgleich mit je 11 Punkten stehen Optik Rathenow, Meuselwitz, Auerbach und Halberstadt da.

Die Standortbestimmung der Berliner Vereine: Erfreulich aus hauptstädtischer Sicht ist die Erfolgsserie des FC Viktoria, 11 Spiele und und 11 Siege. Souverän führen sie die Tabelle an. Der Meister steigt im nächsten Jahr direkt in die 3. Liga auf. Auf Platz 2, mit etwas Abstand von 8 Punkten, folgt die VSG Altglienicke. Beide haben die selbe Anzahl von Spielen ausgetragen. Die Saison ist noch lang und mal sehen wer die Pause besser nutzen konnte.

Die Platzierungen der anderen Berliner Mannschaften:

5.    Berliner AK 07    12 Spiele 20 Punkte

7.    BFC Dynamo        11 Spiele 18 Punkte

12.  Lichtenberg 47    13 Spiele 16 Punkte

14.  Hertha BSC II       11 Spiel 14 Punkte

19.  Tennis Borussia    10 Spiele 9  Punkte

Die angezeigten Tabellenplätze haben nur einen geringen Aussagewert, da die Zahl absolvierten Spiele unterschiedlich ist.

TeBe wird es als Aufsteiger und jetzigem Stand weiter schwer haben, auch wenn die Lilaweißen in den Begegnungen recht ansprechend gespielt haben. Bisher haben sie 9 Punkte sammeln können, TeBe hat bisher erst 10 Partien austragen können.

Christian Zschiedrich

Viktoria 89 baut die Führung weiter aus

10 Spiele, 10 Siege, wann gab es das schon einmal bei den Süd-Berlinern? 8 Punkte Vorsprung vor dem Tabellenzweiten VSG Altglienicke. Deren mit Spannung erwartete Partie gegen den BFC Dynamo fiel im von beiden als Heimspielstätte genutzten Jahnsportpark leider Corona zum Opfer. Dagegen sahen 303 Zuschauer in Halberstadt einen verdienten Sieg von Viktoria 89 beim momentanen Schlusslicht der Regionalliga Nordost. Viktoria führte durch Fardjad-Azad (38.) und Becker (49.) 2:0. Aber warum müssen die Berliner fast regelmäßig einen späten Gegentreffer hinnehmen und dann um den Sieg bangen?  Diesmal war es in der 89. Minute Junge-Abiol, der auf 1:2 verkürzte. Am Freitag, 23.10. ab 19.00 Uhr, kommt der Tabellenzehnte Babelsberg 03 ins Stadion Lichterfelde. Vorsicht, die Babelsberger besiegten zuletzt den ZFC Meuselwitz mit 3:1.

Außerdem stehen am 10. Spieltag aus Berliner Sicht zwei Niederlagen, ein Remis und ein weiterer Sieg zu Buche. Aufsteiger Tennis Borussia verlor chancenlos mit 0:4 bei Lok Leipzig und Lichtenberg (13.) ließ mit der 0:2 Niederlage die drei Punkte bei Union in Fürstenwalde. Gegen die Punkteteilung, ein 0:0 von Herthas Zweiten im Amateurstadion gegen Energie Cottbus ist nichts einzuwenden, auch wenn Andreas Neuendorf mangelnde Entschlossenheit bei seinem Team als Manko anführte. Im Poststadion schoss der BAK 07 – immerhin vor 367 Zuschauern – drei Tore, ließ nach 32 Minuten zunächst den 1:1 Ausgleich der Gäste aus Rathenow zu. Am Ende gewannen die Platzherren im Poststadion mit 3:1. Der BAK hat nach 10 Spielen jetzt 14 Punkte und Platz 9, am Samstag, 24.10. geht es nach Cottbus und die haben ebenfalls 14 Punkte.

Die Zuschauerzahlen sind sehr unterschiedlich, je nachdem was die Gesundheitsämter an Auslastung genehmigen und was die Stadiongröße hergibt. In Auerbach durften 999 Zuschauer das 0:2 gegen Chemie Leipzig sehen. Bei Lok Leipzig waren es gegen die Berliner Borussen 1.755, in Babelsberg sahen 1.365 Zahlende den 3:1-Sieg und in Jena feierten 1.256 Zuschauer den 2:1-Erfolg gegen den Chemnitzer FC.

Am Freitag, 23.10. stehen zwei Berlin-Derbys an. Aufsteiger Tennis Borussia empfängt, so Corona es will, den BFC Dynamo im Mommsenstadion und die VSG Altglienicke – Hertha BSC II im Jahnsportpark. Am Sonntag, 25.10. kommt Lok Leipzig zu den 47ern nach Lichtenberg.  

Christian Zschiedrich

Viktoria 89 und Altglienicke marschieren voran

Dass Altglienicke an die Leistungen der letzten Saison anknüpfen kann ist keineswegs überraschend. Nach 7 gewonnenen Spielen und einem verlorenem Spiel sowie mit einem Unentschieden liegen sie aktuell auf Platz Zwei mit 22 Punkten und 24:10 Toren, gefolgt von Carl Zeiss Jena und Chemie Leipzig mit je 15 Punkten. Das sind immerhin 7 Zähler Differenz. Beachtlich das 5:0 der VSG über den 1. FC Lok Leipzig. Dass nach 9 Spielen Viktoria 89 verlustpunktfrei mit 5 Punkten Vorsprung, deren 27 und mit 21:8 Toren klar Tabellenführer ist, lässt den Berliner Regionalliga-Fußball in hellem Licht erscheinen.

Am 8. Spieltag waren die Berliner mit einem 3:2-Sieg gegen Chemie Leipzig erfolgreich. Genau mit diesem Ergebnis wurde am 9. Spieltag vor der Länderspielpause VfB Auerbach heim geschickt. Am Sonntag, 18.10., 13.30 Uhr, heißt die nächste Partie auswärts Germania Halberstädt (Tabellenletzter) – Viktoria 89. Keiner darf unterschätzt werden, die Konstanz der Himmelblauen aus Berlin ist bisher beachtlich.

Dagegen ist Herthas Zweite mit dem 0:0 beim bisherigen Tabellenletzten Optik Rathenow auf Platz 10 der Tabelle angekommen. 2 Siege und 2 Niederlagen für Berliner Teams sind weiter zu vermelden. Lichtenberg 07 trumpft mit einem 3:0 über Babelsberg 03 auf und Aufsteiger Tennis Borussia Berlin (16.) schlägt Union Fürstenwalde mit 4:2. Am Freitag, 16.10. 19.00 Uhr, muss die Borussen eine schwere Aufgabe auswärts beim 1. FC Lok Leipzig gelösen.

Der Berliner AK (jetzt 12.) unterlag mit 2:4 beim Chemnitzer FC (11.). Der BFC Dynamo führte zwar 2:0 in Cottbus, verlor aber am Ende 2:3 gegen Energie, jetzt 6 mit 13 Punkten. Da Dynamo bereits am 8. Spieltag zu Hause gegen Optik Rathenow mit einem 2:2 zwei Punkte liegen gelassen hat, stehen sie jetzt mit 14 Punkten auf Platz 4. Am Samstag, 17.10., steht das nächste Berlin-Derby an. BFC Dynamo – VSG Altglienicke. Der BAK 07 hat ebenfalls ein Heimspiel gegen Optik Rathenow und tags darauf empfängt Hertha BSC II Energie Cottbus im Amateurstadion.

Christian Zschiedrich

Schaut auf diese Regionalliga

Wann hat es das gegeben, dass zwei Berliner Vereine nach dem 3. Spieltag verlustpunktfrei an der Spitze stehen? Die VSG Altglienicke und FC Viktoria 89!  Dazu zwei interessante Berliner Derbys: Tennis Borussia – SV Lichtenberg 47 2:0 vor 750 Zuschauern im Mommsenstadion und Berliner AK 97 – BFC Dynamo 1:3 vor 416 Zuschauern im Poststadion. Dazu ein Unentschieden der Hertha II, 1:1 beim bisherigen Tabellenführer Chemie Leipzig vor 1000 Zuschauern. Kiprit erzielte Herthas Führung 1:0 (55.), ehe Chemie doch noch der Ausgleich durch Mvibudulu (81.) gelang.

Den ersten Trainerrauswurf gab es bereits nach dem 3. Spieltag in Cottbus. Klar, wenn man mit Aufstiegsambitionen und gleich mit drei Niederlagen startet. Sebastian Abt wurde zu Hause vor 798 Zuschauern das 1:2 gegen Viktoria 89 mehr als übel genommen und mit sofortiger Wirkung von all seinen Aufgaben entbunden. Der  Tabellenstand vor dem 4. Spieltag, der beginnt bereits am Dienstag, 1. September 2020 im Hans Zoschke Stadion zu Lichtenberg:

  1. VSG Altglienicke, 9 Punkte, 10:5 Tore
  2. FC Viktoria 89,  9 Punkte, 6:2 Tore
  3. Chemie Leipzig, 7 Punkte, 7:3 Tore
  4. Hertha BSC II, 7 Punkte, 6:2 Tore
  5. Fürstenwalde, 6 Punkte, 7:5 Tore

Dienstag, 01.09., Lichtenb. 47 – Ch. Leipzig 0:0

Mittwoch, 02.09.2020 BFC Dynamo – CZ Jena

                          Meuselwitz – Tennis Borussia

                            Viktoria 89 – VSG Altglienicke

                            Hertha BSC II – Berliner AK 07

Aus Berliner Sicht wieder zwei Derbys und

vorausschauend auf den 5. Spieltag am

Sonntag, 06.09.2020 Tennis Borussia – Viktoria 89  

Christian Zschiedrich 

Spannung und sechs Tore in Lichtenberg

Bis auf die drei aktuell noch ausstehenden Begegnungen, Fürstenwalde – Jena, Auerbach – Chemnitz, Babelsberg – Luckenwalde, absolvierte die Regionalliga Nordost am Dienstag, 25.08.2020 ihren 2. Spieltag mit diesen Ergebnissen:

Tennis Borussia – Chemnitz 1:3

ZFC Meuselwitz – Cottbus 2:0

BFC Dynamo – Hertha BSC II 1:2

1.FC Lok Leipzig – Berliner AK 2:1

Halberstadt  – Bischofswerda 2:3

Viktoria 89 – Optik Rathenow 2:0

Lichtenberg 47 – Altglienicke 2:4

Beachtlich VSG Altglienicke, nicht nur beim 3:2 Auftakt im Mommsenstadion, es folgte der 6:0 Pokalerfolg im Finale gegen Viktoria 89, jetzt nahm das Team von Karsten Heine auch die Hürde bei Lichtenberg 47 mit 4:2. Wobei den 47ern ebenso ein Lob gezollt werden muss. Halbzeit 0:0, in Führung ging die Heimmannschaft in der 54. Minute durch Philip Einsiedel. Bereits eine Minute später gelang Patrick Breitkreuz (55.) das 1:1. Christian Skoda drehte das Match mit dem 2:1 für die Gäste (62.). Tolcay Cigerci schaffte das 3:1 (80.). Wer 10 Minuten vor Ultimo glaubte, die Partie sei entschieden, das Team von Trainer Lehmann gab nicht auf. Der Schütze zum 1:0 markierte seinen zweiten Treffer in der 84. Minute in Unterzahl. Christian Gawe hatte in der 67. Minute die Rote Karte gesehen. Es wurde in der Endphase noch einmal spannend. Allerdings nur kurz, für zwei Minuten, der in Minute 68 eingewechselte Uzan stellte in der 86.Minute das Endergebnis von 2:4 aus Sicht der Lichtenberger her. Unnötig war die Gelb-Rote Karte für Oliver Hofmann in der 90. Minute. Die beiden des Feldes verwiesenen Lichtenberger werden im nächsten Auswärtsspiel im Mommsenstadion gegen Aufsteiger TeBe fehlen.

Viktoria 89 hat das 0:6 im Pokalfinale gut weggesteckt, gewann 2:0 gegen Optik Rathenow und hat sich nach dem Auftakt-Erfolg in Chemnitz mit zwei gewonnenen Spielen in der Meisterschaft, 6 Punkte, in der Tabelle vorn platziert. Die Tabelle hat nach zwei Spieltagen noch keine große Aussagekraft. Sechs Vereine haben bisher sechs Punkte: Chemie Leipzig, Meuselwitz, VSG Altglienicke, Hertha BSC II, Bischofswerdaer FV und eben Viktoria 89. Am 3. Spieltag muss Viktoria bei den bisher punktlosen Cottbussern antreten. Energie will aufsteigen. Der Start ging in die Hose. Kann Viktoria das nutzen ?

Zwei Berliner Mannschaften stehen ebenfalls null Punkte da, Aufsteiger Tennis Borussia Berlin und der BFC Dynamo. Die Saison ist noch lang, noch 36 Spieltage, da kann sich viel ändern. Aber, zum Erreichen des Ziels ist der gute Start wichtig. Zumindest bestimmt der Auftakt den eventuellen Trend.

Nachtrag: Meuselwitz – E. Cottbus 2:0

Union Fürstenwalde – Carl Zeiss Jena 3:1

VfB Auerbach – BSG Chemie Leipzig 2:1  

Babelsberg 03 – FSV Luckenwalde 1:3

Tabelle:

  1. Chemie Leipzig  2 Spiele, 6 Punkte
  2. ZFC Meuselwitz 2 Spiele, 6 Punkte
  3. VSG Altglienicke 2 Spiele, 6 Punkte
  4. Hertha BSC II, 2 Spiele, 6 Punkte
  5. Bischofswerda 2 Spiele, 6 Punkte
  6. FC Viktoria 89 2 Spiele, 6 Punkte
  7. Luckenwalde, 2 Spiele, 6 Punkte
  8. Fürstenwalde, 2 Spiele, 3 Punkte
  9. Berliner AK 07, 2 Spiele, 3 Punkte
  10. Lichtenberg 47, 2 Spiele, 3 Punkte
  11. 1.FC Lok Leipzig 2 Spiele, 3 Punkte
  12. VfB Auerbach,  2 Spiele, 3 Punkte
  13. Babelsberg 03, 2 Spiele, 1 Punkt
  14. Carl Zeiss Jena, 2 Spiele, 1 Punkt
  15. Chemnitzer FC, 2 Spiele, 0 Punkte
  16. G. Halberstadt, 2 Spiele, 0 Punkte
  17. Tennis Borussia, 2 Spiele, 0 Punkte
  18. BFC Dynamo,  2 Spiele,  0 Punkte
  19. Energie Cottbus, 2 Spiele, 0 Punkte
  20. Optik Rathenow 2 Spiele, 0 Punkte

Christian Zschiedrich

Hochinteressante Regionalliga Nordost

Die sieben Berliner Clubs starteten recht beachtlich mit fünf Siegen. Im Berlin-Derby zwischen der VSG Altglienicke und Tennis Borussia hatte der Gastgeber, die aufstiegswillige Heimmannschaft, gegen den beherzt aufspielenden Aufsteiger, große Mühe. Die VSG schaffte mit einem Foulelfmeter in der Nachspielzeit noch den 3:2 Sieg vor 0 Zuschauern. In Berlin waren noc keine Zuschauer zugelassen. TeBe, nahe dem Punktgewinn, war sogar zweimal in Führung gegangen.

Am Dienstag, 25.8., 17.30 Uhr, kommt es in Lichtenberg zum einem weiteren Berlin-Derby Lichtenberg 47 – VSG Altglienicke.

Dagegen trumpfte Chemie Leipzig zum Auftakt gegen den BFC gewaltig auf. Der in der 54. Minute eingewechselte Bury sah in der 75. Minute die Rote Karte. Da stand es bereits 2:0 durch Petracek (40.) und Mvibudulu (45.). In Unterzahl gelang Wendschuch in der 83. Minute das 3:0 vor 1000 Zuschauern. Erst in der Nachspielzeit (93.) konnte Brumme auf 1:3 verkürzen. Chemie kommt am Samstag, 22.08.2020 13.30 Uhr ins Mommsenstadion zu Tennis Borussia und wieder ein Berlin-Derby.

Kommen wir zu weiteren vier Berliner Siegen: Lichtenberg 47 schaffte mit dem Auswärtssieg in Cottbus vor 783 Zuschauern eine dicke Überraschung. Energie ging früh in der 10. Minute durch Kremer 1:0 in Führung, doch Rausch konnte drei Minuten vor der offiziellen Spielzeit (87.) zum 1:1 ausgleichen. In der Nachspielzeit schockte Graf die Lausitzter endgültig. Cottbus muss am 2. Spieltag in Meuselwitz beim am 1. Spieltag auswärts in Rathenow siegreichen ZFC antreten. Die Mannschaft aus dem Norden Thüringens gilt als Geheimtipp, was einen möglichen Aufstieg betrifft.

Der Berliner AK startete mit einem 3:2-Heimerfolg gegen Union Fürstenwalde im Poststadion. Kurz vor Halbzeitpause erzielte Lemmel das 1:0 (44.). Ngwisani erhöhte in Minute 67 auf 2:0. Die Gäste kamen durch Mlynarczyk auf 1:2 (70.) heran. Doch Beyazit stellte in der 85. Minute die Zwei-Tore-Führung mit dem 3:1 wieder her. Unions Atki gelang zu spät in der 89. Minute zu spät der Anschlusstreffer zum 2:3. Der Präsident Ali Han war hochzufrieden. Allerdings muss der BAK 07 jetzt bei Lok Leipzig, dem Meister der Vorsaison, ran. Die Leipziger verloren zum Saison-Auftakt ihre Partie auswärts gegen Hertha II. Trainer Zecke Neuendorf urteilte über seine Mannschaft, sie wirkte im dem Geisterspiel frischer, spielfreudiger, körperlich fitter und willensstärker als der amtierende Meister. Der Sieg war verdient, denn die Berliner steigerten sich in der Begegnung. Die Torfolge: 1:0 (29.) Kopfball Michelbrink, Flanke Fuchs, 2:0 (71.) Handelfmeter Kiprit, Vorteilsrücknahme, denn Dardai hatte den Ball ins Tor geköpft. 2:1 (82.) Urban, 3:1 (88.) Dardai, Vorarbeit Werthmüller.

Zum nächsten Spiel können die Hertha Bubis trotz einer anstehenden Auswärtspartie in der Stadt bleiben. Im Jahn-Sportpark wartet der BFC Dynamo.

Das Auswärtsspiel von Viktoria 89 beim Chemnitzer FC war gleichzeitig die Generalprobe der Südberliner vor dem Pokalfinale gegen Altglienicke. Viktoria siegte vor 687 zuschauern im Stadion an der Gellertstraße knapp aber verdient 2:1 (0:0). Fardjat-Azad erzielte die 1:0-Führung (53.) und Hovi (81.) erhöhte auf 2:0, ehe Dartsch in der 88. Minute die Resultatverbesserung zum Endstand von 1:2 markierte. Der neue CFC-Coach Berlinski versuchte die Niederlage seiner von Kritk gedemütigten Chemnitzer der vergebenen Chancen wegen schön zu reden. Viktorias Trainer Muzzicato meint, der Dreier gebe Selbstvertrauen vor dem Berlin-Pokalfinale gegen Altglienicke. Wir werden mit Hans Peter Becker vor Ort sein.

Christian Zschiedrich

Wie bitter für Energie Cottbus

Ärgerlich auch für Optik Ratenow, der Abstieg von der Regionalliga in die Oberfliga ist damit besiegelt. Die Spieler von Ingo Kahlisch rannten unmittelbar nach dem 2:2 gegen Hertha BSC II zum Fernseher, um die Nachspielzeit zwischen Eintracht Braunschweig und Energie Cottbus mitzuerleben. Energie Cottbus schaffte es nicht, es blieb beim 1:1. Tragisch, mit 45 Punkten abzusteigen und noch tragischer, dass Eintracht Braunschweig und Sonnenhof Großaspach als Nichtabsteiger auch nur 45 Punkte haben.

Leidvoll, tief traurig, Energie fehlte ein einziges Törchen. Dabei wäre der Verbleib in Liga Drei aus wirtschaftlichen Gründen so wichtig gewesen. Die Zukunft ist ungewiss. Eine kleine Hoffnung besteht, im bevorstehenden Länderpokalfinale im Vogelsang-Stadion zwischen Optik Rathenow und Energie Cottbus. Der Gewinner baut dann in bescheidener Form auf das vom DFB im Pokal ausgeschüttete Geld. Coach Ingo Kahlisch hat spontan versprochen, für die Oberliga: „Wir werden auch künftig unseren Prinzipien treu bleiben!“ Und Energie? Ein dickes Fragezeichen.

Glückwunsch an den Meister und Aufsteiger Chemnitzer FC, der die größten finanziellen Probleme überwunden hat und zum Abschied aus der Regionalliga Nordost den Bischofswerdaer FV mit 7:0 überrannte. Der BFC Dynamo dagegen verlor sein letztes Spiel mit 0:2 gegen RW Erfurt und landete auf Platz 12. Die VSG Altglienicke ist dem Abstieg mit guter Moral und 39 Punkten auf Platz 14 entronnen.

Das Berlin-Derby BAK 07 – Viktoria 89 endete 2:0. BAK untermauerte Platz Zwei mit 70 Punkten, Viktoria 89 (43 Punkte, Platz 11) schließt einen Punkt besser als der BFC Dynamo ab. Beide Berliner Vereine äußerten sich hinblickend auf die neue Saison sehr zuversichtlich. Hertha BSC II verabschiedete ihren Trainer Ante Covic, befördert zum Hertha-Chef-Coach bei den Profis. Der Platz 4 mit 57 Punkten lässt sich bei den „Amateuren“ sehen.

Christian Zschiedrich