Berlin-Liga, Mahlsdorf und Novi Pazar noch unbesiegt

Auch nach dem 8. und 9. Spieltag bleibt Mahlsdorf ungeschlagen, jetzt mit 22 Punkten bei nur einem Remis an der Spitze der Berlin-Liga. Tabellenzweiter ist Sparta Lichtenberg mit einer Niederlage, 19 Punkten nach ebenfalls 8 Spielen. Eintracht Mahlsdorf hatte gemeinsam mit Berlin Türkspor am 8. Spieltag frei. Am 9. Spieltag siegten die Mahlsdorfer durch ein Tor von Fabian Fritzsche mit 1:0 (84.) über Al-Dersimspor. Die Tabelle ist noch etwas ungeordnet. Sechs Mannschaften haben bereits 9 Spiele absolviert, der Berliner SC (3. der Tabelle) mit 17 Punkten nach neun Spielen. 17 Punkte hat auch der 1. FC Novi Pazar, allerdings erst 7 Spiele absolviert. Novi Pazar blieb auch nach der englischen Woche weiter ungeschlagen und der Ex-Herthaner Ronny besorgte beim SC Charlottenburg vor 117 Zuschauern das 2:0 per Elfmeter.  

Den deutlichsten Sieg errang TuS Makkabi in Biesdorf bei der Fortuna am Grabensprung mit 6:0. Der SD Croatia fertigte die Füchse am Wackerweg mit 6:1 ab. Der Berliner SC schlug die Füchse zuvor mit 4:1 und die Spandauer Kickers mit 5:1. Der Frohnauer SC fuhr Sieg und Niederlage ein, gewann 1:0 beim SV Empor und das Spiel zuvor am Polo-Platz gegen Al-Dersimspor ging mit 0:2 verloren.

So sieht es in der Abstiegszone aus: Berlin United hat zurückgezogen. Auf Platz 20 ist Stern Marienfelde mit nur einem einzigen Punkt platziert, Platz 19 Türkiyemspor (7 P.), 18. ist Fortuna Biesdorf (7 P.), 17. Spandauer Kickers (7 Punkte) und über dem Strich steht der SD Croatia mit ebenfalls nur 7 Punkten. Nach der Länderspielpause geht es am Freitag, 16.10., weiter mit: Berlin Türkspor – SV Empor und Füchse Berlin – TuS Makkabi. Am Tag zuvor, Donnerstag, 15.10. steht das Nachholspiel in der Cantianstraße zwischen SV Empor und dem 1. FC Novi Pazar auf dem Programm.

Christian Zschiedrich

Berlin United gibt auf

Wir spekulierten bereits über das mögliche Aus für Berlin United vor einer Woche. Jetzt ist es offiziell, die Bestätigung, der Club hat aufgegeben. Damit spielen in dieser Saison „nur“ noch 20 Mannschaften um Punkte. Trotzdem steigen Vier davon ab. Vor der erneut anstehenden englischen Woche, Spieltag 8 und 9, stehen Stern Marienfelde, Brandenburg 03, Fortuna Biesdorf und TSV Rudow auf den Abstiegsrängen.

Brandenburg 03 nutzte der 12:1-Sieg über United gar nichts. Die Ergebnisse des ausgeschiedenen Vereins wurden alle aus der Wertung genommen. Die Punkte sind weg. Das hat Folgen für Stern Marienfelde, nunmehr mit der Roten Laterne und der Sieg von TSV Rudow, jetzt 17., steht mit der Annullierung der Punkte auf einem Abstiegsplatz.

Der 1. FC Novi Pazar bleibt Zweiter, gewann mit 3:2 gegen die Spandauer Kickers und bleibt trotz der 3 Punkte Abzug der Eintracht aus Mahlsdorf auf den Fersen. Novi hat ein Spiel weniger. Eintracht Mahlsdorf gewann ebenfalls mit 3:2 beim SD Croatia. Nach 7 Partien stehen 6 Siege und ein Remis, somit 19 Punkte zu Buche. Der SV Empor (9.) wartet nun am Donnerstag, 01.10. und am Sonntag, 04.10. kommt BSV Al-Dersimspor (15.) an den Rosenhag.

Bei 21 Vereinen musste Spieltag für Spieltag ein Verein aussetzen. Bei jetzt 20 Clubs wäre das ja eigentlich nicht mehr der Fall – eigentlich – es bleibt dabei. Zu aufwendig – sagt der BFV – den Spielplan komplett neu zuschreiben.

Im Rennen der Spitzenclubs ist mit ebenfalls 14 Punkten der SC Charlottenburg mit von der Partie. Bei Stern Mariendorf wurde mit 5:1 gewonnen. Am Donnerstag, 1.10. geht es zum 1. FC Wilmersdorf (12.) und am Sonntag, 4.10. gegen Novi Pazar. Deutlich, mit 4 Toren Unterschied gewann Sparta Lichtenberg (4., 13 P.) mit 4:0 gegen Hilalspor (11.). Am Mittwoch, 30.09. heißt es für Sparta bei TuS Makkabi zu bestehen und am Sonntag, 4.10. spielt Türkiyemspor bei Sparta Lichtenberg, im Willi-Kressmann-Stadion.

In der Torschützenliste führt aktuell Steven Haubitz von den Füchsen Berlin. Am 7. Spieltag wurde 2:0 gegen den 1. FC Wilmersdorf gewonnen. Mit 12 Punkten rangieren die Füchse auf den 5. Tabellenplatz. Am Mittwoch, 30.09. kommt SD Croatia zum Wackerplatz und am Sonntag, 4.10. geht es zum Berliner SC und der gewann mit 3:2 in Frohnau (7.).

Christian Zschiedrich

Aufsteiger 1.FC Novi Pazar macht auf sich gewaltig aufmerksam

Eintracht Mahlsdorf verteidigte mit einem 4:3-Sieg beim Berliner SC (13 Punkte) mit zwei Punkten Vorsprung die Tabellenführung, doch der 1. FC Pazar sitzt der Mannschaft von Trainer Daniel Volbert auf Rang Zwei weiter im Nacken. Der Ex-Herthaner und Ex-Profi Ronny gab in Liga 6 für Novi Pazar sein Debüt. Mit einem 2:1-Sieg gegen die Füchse in Reinickendorf steht Novi Pazar mit nunmehr 11 Punkten recht gut da. Die Führung der Füchse konnte in Halbzeit 2 ab der 75. Minute wettgemacht werden – und das nach 2 Feldverweisen in Unterzahl. Ronny erzielte bei seinem Debüt kein Tor. In Zukunft ist jedoch mit seinem linken Hammer zu rechnen. Eintracht Mahlsdorf hat in Novi Pazar einen beachtenswerten Konkurrenten gefunden.

Ganz  anders Berlin United, bei Brandenburg 03 kassierten das Team von Fußballlehrer Jörg Goslar (durchaus ja kein Unbekannter) eine 1:12-Niederlage. Mit einem Torverhältnis von minus 30 und 0 Punkten nach 5 Spielen strebt United einen neuen Minus-Rekord an.

Die Ergebnisse des 5.Spieltages:

1.FC Wilmersdorf – TSV Rudow 2:2

Frohnauer SC – Spandauer Kickers 6:1

Berlin Türkspor – Sparta Lichtenberg 0:2

SD Croatia – BSV Al-Dersimspor 3:3

Fortuna Biesdorf – Berlin Hilalspor 2:8

Brandenburg 03 – Berlin United 12:1

SC Charlottenburg – TuS Makkabi 4:3

Berliner SC – Eintracht Mahlsdorf 3:4

Füchse Berlin – 1.FC Novi Pazar 1:2

SV Empor Berlin – Türkiyemspor 1:1

Zum Glück ist die Saison noch lang. Auf Tabellenplatz 21 wäre Berlin United abgestiegen, genau wie Türkiyemspor, die Spandauer Kickers, Fortuna Biesdorf und Stern Marienfelde. Al-Dersimspor mit nur 5 Punkten steht auf Rang 16 kurz über den Strich.

Oben belegt der SC Charlottenburg hinter Spitzenreiter Eintracht Mahlsdorf (13 Punkte), Novi Pazar (11 Punkte) Rang drei.

Christian Zschiedrich

Ansetzungen des 6. Spieltages:

Brandenburg 03 – Füchse Berlin

SV Empor – Fortuna Biesdorf

Hilalspor – BSV Al-Dersimspor

Türkiyemspor – SD Croatia

 Berlin United – 1.FC Novi Pazar

SC Charlottenb. – Sparta L’berg

1.FC Wilmersdorf – Frohnau

Berliner SC – TuS Makkabi

Eintr. Mahlsdorf – Türkspor  

Im Blickpunkt die Berlin-Liga

Zur Erinnerung, vor der 1. Hauptrunde im Berlin-Pokal löste Eintracht Mahlsdorf an der Tabellenspitze den Berliner SC ab. Am 4. Spieltag kam der BSC zu Hause nicht über ein 1:1 gegen den SV Empor, nunmehr 12., hinaus. Empor führte sogar bis zur 80. Minute.

Eintracht Mahlsdorf dagegen nutzte die Gunst eines Heimspiels gegen die Füchse Berlin vor 179 Zuschauern zum 2:1-Sieg. Blamabel sind die zu Null Spiele von Berlin United gegen Stern Marienfelde  0:6, aktuell 4:23 Tore nach vier verlorenen Spielen, Brandenburg 03 (19.) – TuS Makkabi (9.) 0:5 und TSV Rudow (7.) – Frohnauer SC (13.)  0:3 sind zu nennen. Hilalspor (16.) verlor mit 1:2 das Heimspiel gegen Berlin Türkspor. Das Team vom Heckerdamm kletterte damit auf den 2. Tabellenrang. Einen Punkt weniger, bisher 8, erkämpfte der 1. FC Novi Pazar 95, fertigte Sparta Lichtenberg (11.) mit 3:1 ab.

Auch die drei restlichen Partien sollen erwähnt werden: SC Charlottenburg (6.) –SD Croatia (9.) 1:3, Spandauer Kickers (18.) – BSV Al-Dersimspor (17.) 1:1 und 1.FCWilmersdorf (5.) – Fortuna Biesdorf (15.) 3:1. Infolge der für einige Berlin-Ligisten keineswegs erfolgreichen Pokalspiele (8 Vereine aus der höchsten Berliner Spielklasse sind bereits ausgeschieden), steht nunmehr eine englische Woche auf dem Programm. Am Dienstag, 15. September ein Match, sieben am Mittwoch und am Donnerstag noch zwei Begegnungen. Stern Marienfelde hat am 5. Spieltag spielfrei.

Eintracht Mahlsdorf hat an beiden Spieltagen Gegener aus der oberen Tabellenhälfte. Erst beim Berliner SC in der Hubertusallee und dann zu Hause gegen Berlin Türkspor. Interessant wird es auch in der Kienhorststraße dort ist der Wacker-Platz. Der 1. FC Novi Pazar trifft auf die Füchse Berlin. So allmählich könnte sich die Spreu vom Weizen trennen.

Bei fünf Absteigern geht es auch im Tabellenkeller rund. Trainer Foruk Namdar schmiss nach drei Spielen in Kreuzberg bei Türkiyemspor hin und ein Nachfolger wurde noch nicht gefunden.

Interessant wird sein, wie das Sportgericht des BFV einen Präsidiumsbeschluss bewerten wird. Die letzte Saison wurde in allen Spielklassen und im Jugendbereich halbiert. Einige Vereine riefen das Sportgericht an. Die Berlin-Liga betraf das allerdings nicht.

5. Spieltag:

Dienstag, 15.09.2020 SV Empor – Türkiyemspor (Cantianstraße)

Mittwoch, 16.09.2020 Berliner SC – E. Mahlsdorf (Hubertussportplatz), SD Croatia – Al-Dersimspor (Friedrich-Ebert-Stadion), Füchse Berlin – Novi Pazar (Wackerplatz), SCC – TuS Makkabi (Mommsenstadion), Fortuna Biesdorf – Hilalspor (Grabensprung), Brandenburg 03 – Berlin United (Sömmeringstraße), Berlin Türkspor – Sparta Lichtenberg (Heckerdamm), 1.FC Wilmersdorf – TSV Rudow (Volkspark Wilmersdorf), Frohnauer SC – Spandauer Kickers (Poloplatz).

6. Spieltag:

Samstag, 19.09.2020 SV Empor – Fortuna Biesdorf (Cantianstraße), Brandenburg 03 – Füchse Berlin (Sömmeringstraße), Hilalspor – Al-Dersimspor (Willi-Kressmann-Stadion),

Sonntag, 20.09.2020 Türkiyemspor – SD Croatia (Willi-Kressmann-Stadion), SCC – Sparta Lichtenberg (Mommsenstadion), Berlin United – Novi Pazar (Spandauer Damm), Spandauer Kickers – Stern Marienfelde (Brunsbütteler Damm), 1.FC Wilmersdorf – Frohnauer SC (Volkspark Wilmersdorf), Berliner SC – TuS Makkabi (Hubertussportplatz), Eintracht Mahlsdorf – Berlin Türkspor (Am Rosenhag).

Christian Zschiedrich

Berliner Pokal 1. Runde Niederlagen der Berlin-Ligisten

Fortuna Biesdorf 0:7 gegen TuS Makkabi 0:7, Nordberliner SC – Brandenburg 03 4:1, Wacker 21 – SD Croatia 3:0, Weißenseer FC – Berlin United 5:1, Anadoluspor – Türkiyemspor 4:2, Hansa 07 – Spandauer Kickers 1:0. TSV Rudow – Berliner AK 1:3, Stern Marienfelde – Blau Weiß 90 2:3

Eintracht Mahlsdorf behauptet sich an der Spitze der Berlin-Liga

Wie der Name es verrät, spielen in der Berlin-Liga ausschließlich Berliner Vereine. Insofern ist es richtig, von der obersten Berliner Fußball Liga zu sprechen. Sich da zu behaupten, ist mitunter gar nicht so einfach. Einige Traditionsvereine haben es nicht geschafft, wurden schon mal durchgereicht. Schauen wir eine Klasse tiefer in beiden Landesligen.

Den SC Gatow z.B. finden wir mit erst neun Punkten auf einem Abstiegsplatz, dem vorletzten. Zwei Clubs, die weit bessere Zeiten erlebten, peilen hoffnungsvoll den Aufstieg in die Berlin-Liga an. Tabellenführer in der 1.Abteilung ist der 1. FC Wilmersdorf, in der 2. Abteilung der SC Charlottenburg. Hoffnung macht sich auch im Verfolgerfeld der BFC Preussen unter Trainer Thomas Häßler.

Zurück in die Berlin-Liga, in der letzten Saison stiegen die Füchse Berlin mit Glück und Geschick nicht ab. Es hing alles am seidenen Faden. Heuer nehmen sie nach 15 Spielen Platz 9 mit 21 Punkten ein, obwohl sie am 15. Spieltag ihr Heimspiel gegen SD Croatia mit 0:1 abgaben. Auf den drei Abstiegsplätzen rangieren aktuell Türkiyemspor (16., 12 P.), Fortuna Biesdorf (17., 6 P.) und Brandenburg 03 (18., 0 P.). Al-Dersimspor (15., 13 P.) und Hilalspor (14., 15 P.) könnte es ebenso erwischen.

Oben steht Eintracht Mahlsdorf (38 P.), der unter Trainer Daniel Volbert, die Herbstmeisterschaft wird erst mit dem 17. Spieltag entschieden werden wird. Denn nur einen Punkt dahinter kämpft Sparta Lichtenberg mit um die Krone, wechselte sich an der Spitze mehrmals mit Eintracht Mahlsdorf ab. Die Mahlsdorfer hatten es zuletzt schwer, in Frohnau mit einem 1:0 drei Punkte zu entführen, während Sparta bei Berlin-United mit einem 4:0 beeindruckte. TuS Makkabi hat sich nicht aufgegeben, fertigte die Spandauer Kickers mit 5:2 ab. Der Frohnauer SC (8., 22 P.) steht mit einem Zähler unmittelbar vor den Füchsen. Der Tabellendritte mit 35 Punkten Stern 1900  kam beim Berliner SC über ein 1:1 nicht hinaus.

Der 16. Spieltag bietet ein Samstagspiel, am 7.12. 14.00 Uhr, an der Cantianstraße, der SV Empor (11.) empfängt Fortuna Biesdorf (17.). Acht Spiele werden am Sonntag, 8.12. ausgetragen. Unter anderem ab 12.45 Uhr, in der Kreuznacher Straße, die Partie von Stern 1900 gegen den Frohnauer SC. Von Interesse für den Aufstieg ist der Ausgang, des Spiels Am Rosenhag. Behauptet sich Gastgeber Eintracht Mahlsdorf, Anpfiff 14.15 Uhr, gegen den TSV Rudow und kommt Brandenburg 03 ab 16.00 Uhr im Heimspiel an der Sömmeringstraße gegen Al-Dersimspor endlich zu den ersten Punkten?

Christian Zschiedrich

Eintracht Mahlsdorf in der Englischen Woche in Torlaune

In der Berlin-Liga sind nun bereits neun Spieltage absolviert. Vereine der Spitzengruppe bleiben eng beieinander. Tabellenführer ist nach wie vor Eintracht Mahlsdorf, gefolgt von Stern 1900 und Sparta Lichtenberg. Eintracht, das Team von Trainer Daniel Volbert, hat am Doppelpunkttag natürlich beide Spiele gewonnen. 7:2 bei Brandenburg 03 und 5:1 bei Hilalspor. Über die Probleme der 03er in der Sömmeringstraße berichteten wir letzte Woche. Und Hilalspor ist noch lange nicht gefestigt und deshalb wohl äußerst schwankend (13. mit 10 P.) im Meisterschaftsbetrieb. Daniel Volbert sehe es mir nach, wenn ich von Siegen über leichtere Gegner spreche. Das hört er nicht gern. Das Wort „leichte“ Gegner stellen die meisten Trainer in Frage. Brandenburg 03 und Hilalspor sind auch die Clubs, die beide Spiele zuletzt verloren, dazu hat sich leider auch SV Empor auf Talfahrt begeben. Es gibt eine Mannschaft die beide Begegnungen gewann: Der Frohnauer SC, jetzt. 4. mit 21 Punkten. 2:1 auswärts bei den Spandauer Kickers und 4:1 in Rudow beim TSV. Alle Achtung!

Der Tabellenzweite, Stern 1900, 23 Punkte, gewann deutlich 3:0 bei Berlin United und eben 2:0 an der Cantianstraße gegen SV Empor. Sparta Lichtenberg (3. mit 22 P.) siegte 3:2 bei den Spandauer Kickers und 4:0 zu Hause in der Fischerstraße 4:0 über Türkiyemspor (12., 10 P.).TuS Makkabi (5., 20 P.) fiel etwas infolge eines Unentschieden, 1:1 bei SD Croatia, zurück, siegte aber auf der vertrauten Julius-Hirsch-Sportanlage 2:0 über SV Empor. Berlin United wird wohl sein Ziel in dieser Saison nicht erreichen können. Zu unbeständig, anscheinend fehlt doch noch Qualität. Zu Hause setzte es eine 0:3-Niederlage gegen Stern 1900, dafür wurde auswärts 3:1 bei Hilalspor gewonnen.

Über den Abstiegskampf und vor allem über die Vorkommnisse bei Al-Dersimspor haben wir in unseren Reportagen erst vor kurzem ausführlich berichtet. Daher sei es erlaubt, hier und heute nur ganz kurz zu erwähnen, Brandenburg 03, punktlos Tabellenletzter, Fortuna Biesdorf mit einem Zähler Vorletzter und Al-Dersimspor nun auch auf Abstiegsplatz Nr. 16. Die Sportgerichtsverhandlung findet am 11.Oktober statt.

Christian Zschiedrich

Englische Woche in der Berlin-Liga mit Turbulenzen

Die Arbeitsgemeinschaft der Berlin-Liga tagte nun auch unter historisch schlechtester Besucher-Resonanz. Wir nahmen natürlich auch zum Thema Dersimspor und der Suspendierung auf Zeit in unseren Berichten Stellung. Das endgültige Strafmaß wird vom Sportgericht am 11.Oktober gesprochen. Bis dahin wurde vom Berliner Fußball-Verband ein Zeichen gesetzt; ich nannte es „ein Exempel statuieren“. Das bahnte sich förmlich an, weil in der jungen Saison nahezu an jedem Wochenende Ausschreitungen, Spielabbrüche und Angriffe auf die Schiedsrichter gab.

Ein Spieler von Dersimspor rastete nach der Begegnung gegen den Frohnauer SC, 2:4, im Kabinengang gegen SR Stefan Paffrath (BSC Rehberge) aus. Dersimspor hatte vier Platzverweise nach Ansicht der Heimmannschaft nicht berechtigt zu verkraften. Der Spieler, der ausrastete, war ausgerechnet ein gestandener Berlin-Liga-Spieler und Kapitän Ali Kaloglu. So erhebt sich die Frage: Was können die U50 oder die D-Jugendspieler dafür, dass Kaloglu ausrastete und der Schiedsrichterausschuss entschied, bis zum 11.Oktober zu keinem Spiel mit Dersimspor einen Referee zu schicken.

Das kann natürlich auch Beeinträchtigungen im Saisonverlauf für gegnerische Mannschaften haben. Kai Brandt fand diese Wortwahl: Wegen der Verfehlung eines Spielers wurde der gesamte Verein in Sippenhaft genommen. Wie aber soll der Verband durchgreifen?

 Doch in der Berlin-Liga gibt es weitere existenzielle Probleme: Tabellenletzter ist Brandenburg 03. Null Punkte nach sieben Spielen und das erschreckende Torverhältnis von 6:31. Da hengt zwangläufig der Segen schief. Am Samstag gab es die 2:9-Klatsche bei Sparta Lichtenberg. In dieser Woche steht die Krisensitzung an. Vier A-Jugendspieler wurden gegen Sparta eingesetzt, weil etliche, eine unverhältnismäßig hohe Anzahl von Vorwochenspieler, 1:3 gegen Croatia, nicht ausgemustert, aus bisher noch unbekannten Gründen nicht mehr dabei waren. Sparta Lichtenberg war obendrein bärenstark.

Eintracht Mahlsdorf ist neuer Tabellenführer. Aufsteiger Fortuna Biesdorf hatte zwar noch keinen Punk nach sechs Spieltagen, trotzte ausgerechnet Stern 1900 ein 0:0 an der Kreuznacher Straße ab. Dann gab es das Duell unter Landsleuten. Türkiyemspor – Berlin Türkspor. Es endete 0:5. TuS Makkabi schlu die Füchse Berlin 3:2 und der Frohnauer SC kam gegen Hilalspor nicht über ein 1:1 hinaus. Und nun steht zum 8. und 9.Spieltag die Englische Woche an. Wir bleiben am Ball.

Christian Zschiedrich

TuS Makkabi schlägt Berlin United

Ja, Fußball gespielt wird in der Berlin-Liga auch noch. Handeln wir schnell das Negative ab: Das Sportgericht tagte einmal im Falle des abgebrochenen Spiels SD Croatia – Eintracht Mahlsdorf. Croatia hoffte auf eine Neuansetzung, wurde aber trotz gegensätzlicher Aussagen mit  6:0 Toren für Mahlsdorf, einhergehend natürlich mit der 0-Punkte Niederlagenwertung bestraft. Sahin, der den Schiedsrichter ins Gesicht gefasst haben soll bekam 8 Spiele Pause aufgebrummt. Das Gericht erkannte die Meinung des Referees an. Croatia, in zurückliegenden Jahren nie straffällig geworden, legte sogar ein Video als Beweismittel vor, das keine Anerkennung fand. Mit der Niederlage am Grünen Tisch ist Croatia mit nur einem Punkt  auf den 16.Tabellenplatz gelandet, einem Abstiegsplatz. Aufsteiger Fortuna Biesdorf und Brandenburg 03 zieren mit O Punkten den 17. Und 18.Platz.

Eintracht Mahlsdorf war schließlich noch einmal dran, d.h. ihr Trainer Daniel Volbert. Sonst ein fairer Sportsmann soll beim Pokalspiel gegen Al-Dersimspor einen Spieler der gegnerischen Mannschaft mit der Faust gedroht haben, weil dieser einen Mahlsdorfer Spieler ins Gesicht geschlagen hatte. Volbert bekam dafür die Höchststrafe, 120 Euro Geldbuße. Volbert bestritt die erhobene Faust. Der Spieler sei ja auch noch weit entfernt gewesen. Half alles nichts, auch wenn der Vorwurf der erhobenen Faust im Verlaufe der Verhandlung entkräftet wurde. Und nun zum sportlichen Teil.:

TuS Makkabi behauptete mit einem 2:1-Sieg über Berlin United die Tabellenführung mit einem Zwei-Tore besserem Torverhältnis gegenüber Stern 1900, ebenfalls 13 Punkte und dem Vorhaben, in dieser Saison besonders wachsam zu sein. Gegen Türkspor wurde in der Kreuznacher Straße ein 3:1 eingefahren. Jetzt am Sonntag aber müssen die Sterne zum Brunsbüttler Damm zu den Spandauer Kickers (12.).TuS Makkabi hat es jedoch in der Fischerstraße bei Sparta Lichtenberg keineswegs leichter zu punkten. Trainer Wolfgang Sandhowe wird es schon richten.

Aus Erfahrung klug geworden sind die Nordberliner. Da schau her. Der Frohnauer SC , mit 11 Punkten Tabellenvierter und mit nur einem weniger unmittelbar dahinter auf Platz 5 die Reinickendorfer Füchse. Das sind wohl die Signale dafür, dass in dieser Saison alles viel besser als in der vergangenen werden soll. Die Füchse besiegten Hilalspor 2:1 und der Frohnauer SC sagte sich, 1:0 ist auch gewonnen und behielt die drei Punkte gegen Biesdorf am Poloplatz. Jetzt haben beide Auswärtsspiele. Frohnau gegen BSV Al-Dersimspor, Lilli-Henoch-Sportplatz und bereits am Samstag die Füchse  am Spandauer Damm gegen die aufstiegswilligen Berlin United, Tabellensiebenter mit neun Punkten.

Christian Zschiedrich

Berliner Pokal-Achtelfinale

Gab es in der 3. Runde noch so manche Überraschung, was den Reiz des Pokals ausmacht, im Achtelfinale gewannen alle klassehöheren Klubs souverän ihre Spiele. Lediglich der SC Staaken (Oberliga) benötigte gegen den Weißenseer FC (Landesliga) die Verlängerung, gestaltete es aber in den 2 x 15 Minuten dann mit 3:0 erwartungsgemäß. Beim Match Regionalliga gegen Regionalliga, Berliner AK 07 – VSG Altglienicke 1:4 – rieben sich im Poststadion 100 Zuschauer verdutzt die Augen. Letztendlich hatten sie den Tabellenzweiten BAK 07 gegen den Tabellenfünfzehnten Altglienicke, wie in der Meisterschaft vorne gesehen, Pokal ist eben doch Pokal.

Gespannt war man auf das Erscheinungsbild vom FC Viktoria. Trainer und Mannschaft besannen sich, trotz Insolvenz, gestreikt wurde im Training, nicht aber im anstehenden Pokalspiel gegen die fünf Klassen tiefer spielenden Polar Pinguine. Viktoria erzielte vier Tore: 0:1 (33.) Gayret, 0:2 (43.) FE Menz, 1:2 (78.) Falke, 1:3 (79.) Schikora, 1:4 (80.) Yilmaz. Den 1:2-Anschlusstreffer der Pinguine beantwortete die Mannschaft von Trainer Jörg Goslar postwendend mit einem Doppelschlag.

Wird es eine sportliche Zukunft für Viktoria in der Regionalliga geben? Die Spieler bekommen Insolvenzausfallgeld. Wer ist im Januar zum Trainigsauftakt noch dabei ? Es soll für einige Spieler Angebote von anderen Vereinen geben und der eine oder andere wird sich selbst umsehen. Die Gefahr, dass die erfolgreiche Mannschaft jetzt auseinanderfällt ist groß.

Im  Jahre 2013 fusionierte Viktoria aus Tempelhof mit dem LFC Berlin, der in der Nachwuchsarbeit sehr vorbildlich war und vielleicht Bestrebungen hegen könnte, wieder getrennte Wege zu gehen, so jedenfalls alteingesessene Lichterfelder. Verantwortungsloses Handeln – „peinlicher geht es kaum“ – wird der Clubführung vorgeworfen. Mit Hilfe des Sponsors aus China wollten ins Profigeschäft. Waren da Amateure am Werk? In meinem letzten Artikel fragte ich, ob der nächste Traditionsclub baden geht. Die Zukunft ist jedenfalls ungewiss, da sind die 12 Millionen, die dem 1. FC Kaiserslautern fehlen, für Victoria auch kein Trost.

Christian Zschiedrich

Ergebnisse Pokal-Achtelfinale:

Sport-Union Berlin – Fortuna Biesdorf  1:6

TSV Mariendorf – SC Charlottenburg  3:6

VfB Hermsdorf – SpVgg. Blau-Weiß 90 0:5

Weißenseer FC – SC Staaken  0:3 n.V.

SV Empor – Tennis Borussia 0:4

Polar Pinguin – FC Viktoria 89 1:4

BFC Dynamo – Sparta Lichtenberg 4:0

Berliner AK 07 – VSG Altglienicke  1:4

 

Die Favoriten setzten sich im Berlin-Pokal durch

In der 3. Runde des Berliner Landespokals gab es 15 Entscheidungen ohne große Überraschungen. Es sei denn, der 3:0-Sieg des VfB Hermsdorf aus der Landesliga (9.Tabellenplatz) gegen den Berlin-Ligisten Berliner SC (Rang 2) sei als solche zu werten. Der Berliner SC war zuletzt Finalteilnehmer gegen den BFC Dynamo.

Ganz stimmt es nicht mit den ausgebliebenen Überraschungen, immerhin, hat eine Mannschaft aus der 11. Liga (Kreisliga C) geschafft in die Runde der letzten 16 Mannschaften einzuziehen. Gemeint ist die Mannschaft von Sport Union Berlin , sie bezwangen den Bezirksligisten (8. Liga) SV Buchholz mit 3:2 nach Verlängerung.

Zwei Vereine übten sich besonders im Toreschießen und siegten mit 13 Tore Differenz: BAK 07 mit einem 15:2 über SG Eichkamp-Rupenhorn und Viktoria 89 bezwang Berolina Stralau mit 13:0. Zweistellig ging es auch bei FC Polonia Berlin gegen Tennis Borussia mit 0:10 aus. Zwei Vereine schafften es im Elfmeterschießen: Polar Pinguin – 5:2 gegen den FV Wannsee und der SV Berlin Empor mit 5:4 gegen Hilalspor. Mühe hatte Regionalligist VSG Altglienicke, nur 1:0 gegen den Landesligisten Berlin United unter Thomas Häßler.

Weißenseer FC – Sieger aus Spandauer Kickers/Stern 1900 ist noch ohne Termin. Das Verbandsgericht entscheidet in zweiter Instanz in der nächsten Woche.

Christian Zschiedrich

Alle Ergebnisse im Überblick:
Köpenicker SC – SC Charlottenburg  1:2
Sport Union Berlin – SV Buchholz 3:2 n.V.
Anadoluspor Berlin – SC Staaken  1:9
TSV Mariendorf – Eintr. Mahlsdorf 1:0
SC Gatow – Sparta Lichtenberg 2:4
Berlin United – VSG Altglienicke 0:1
Türkiyemspor – BFC Dynamo 0:4
Hilalspor Berlin – SV Empor 4:5 i.E.
FC Polonia Berlin – TeBe Berlin 0:10
FC Phönix Amed – BW 90 Berlin 0:7
1.FC Wacker 21 – Fortuna Biesdorf 2:3
Berolina Stralau – FC Viktoria 89  0:13
VfB Hermsdorf – Berliner SC 3:0

Weißenseer FC – Spandauer Kickers/Stern 1900