Die Rückrunde der Regionalliga Nordost hat begonnen

Der Überblick ist durch nicht einheitliche Spielaustragungen gekennzeichnet, die Tabelle hat ein schiefes Bild. Energie Cottbus führt zwar mit 33 Punkten, gefolgt von Rot-Weiß Erfurt und dem Berliner AK 07 mit je 32 Punkten, Erfurt hat aber ein Spiel weniger. Das Heimspiel gegen den Tabellensechzehnten, FSV Luckenwalde, musste witterungsbedingt ausfallen. Der BAK 07 schwächelte erneut, auswärts, sogar deutlich 0:3 gegen den Greifswalder FC. Besonders auf sich aufmerksam macht der aktuelle Tabellenvierte, jetzt mit 31 Punkten, der Chemnitzer FC. Ihm gelang ein 1:0-Sieg gegen Tennis Borussia in Berlin. Bereits seit neun Partien sind die Sachsen nun ungeschlagen. Wie bei den Erfurtern stehen erst 16 ausgetragene Spiele zu Buche. Drei Traditionsvereine folgen punktgleich mit einem Zähler weniger: 1. FC Lok Leipzig, Chemie Leipzig und BFC Dynamo. Sogar Carl Zeiss Jena rechnet sich noch Chancen, mit 28 Punkten, aus. In der begonnenen Rückrunde kann es so einiges an Spannung und Überraschung im Kampf um die Meisterschaft geben. Energie Cottbus an der Spitze konnte sich nicht weiter absetzen. In Cottbus siegte Altglienicke mit 2:0. Der Meister aus dem Nordosten steigt ja in dieser Saison nicht direkt auf. Er qualifiziert sich lediglich für die Relegation gegen den Meister aus Bayern.

Schauen wir auf die Berliner: Tabellendritter BAK ist weiter bester Berliner Vertreter. Auf Platz 7 schaut der BFC Dynamo auch wieder mehr nach oben als nach unten. Mit 2:1 wurde gegen Meuselwitz gewonnen. Die VSG Altglienicke ist 9., Hertha BSC II ist 12, verlor zu Hause 1:2 gegen den 1. FC Lok Leipzig. Absteiger Viktoria 89 ist mit 18 Punkten weiter abstiegsgefährdet. Das 1:1, wieder zu Hause im eigenen Stadion in Lichterfelde, gegen Carl Zeiss Jena war wichtig. Zwei Berliner Clubs stehen weiter in der abstiegsgefährdeten Zone. Lichtenberg 47 erkämpfte beim Tabellenletzten Germania Halberstadt ein 1:1, hat jetzt 15 Punkte und ist 15., Tennis Borussia mit 8 Punkten 17. Nur der Tabellenletzte, aktuell Halberstadt mit 5 Punkten, würde direkt absteigen. Es könnte, je nachdem, ob der Meister aufsteigt und wer aus der 3. Liga absteigt, könnte es durchaus auch drei weitere Absteiger geben.

Sowohl für TeBe als auch für Lichtenberg 47 besteht noch Hoffnung. Tennis Borussia muss am kommenden Spieltag nach Jena und Viktoria 89 muss beim 1. FC Lok Leipzig im Bruno Plache Stadion bestehen. Die VSG Altglienicke empfängt Chemie Leipzig. Da Viktoria ja wieder in Lichterfelde spielen darf, sind die Volkssportler wieder in den Jahnsportpark zurückgekehrt. Ein Berlin-Derby steht im Poststadion an. Der BAK 07 hat den BFC Dynamo zu Gast. Herthas Nachwuchs spielt in Babelsberg und Lichtenberg 47 im Zoschke gegen Rot-Weiß Erfurt.

Ein Nachholspiel vom 15. Spieltag zwischen dem 1. FC Lok Leipzig – Chemnitzer FC ist für Dienstag, 31.01.2023 terminiert. Beide haben das Ziel 3. Liga im Visier.

Christian Zschiedrich

Berliner AK 07 mit Fragezeichen

Ganz oben in der Regionalliga Nordost sich zu behaupten, scheint gar nicht so leicht zu sein. Die Berliner haben ihre Führungsposition nach dem 14. Spieltag an Rot-Weiß Erfurt abgeben müssen. Allerdings nur deshalb, weil die Begegnung am Samstag, 26.11.2022, nicht stattfinden konnte und am Mittwoch, 30.11.2022, zu der Zeit, in der ich diese Zeilen zu schreiben begann, nachgeholt wird. Gewinnen die Berliner gegen den 1. FC Lok Leipzig, sind sie wieder Tabellenführer, einen Punkt besser als der überraschende Aufsteiger aus Thüringen. Überraschend deshalb, den Erfurtern hatte zu Saisonbeginn diese Leistung kaum einer zugetraut. Nach 14 Spiele gleich 30 Punkte und 34:11 Tore, das ist höchst erstaunlich, auch der 6:2-Sieg zuletzt gegen Babelsberg 03.

Vergleichsweise dazu schwächeln die Berliner. Zum 13. Spieltag 0:3 gegen Carl Zeiss Jena mit neuem Trainer recht deutlich verloren, und davor setzten sie das Heimspiel des 12. Spieltages gegen Chemnitz mit 2:4 in den Sand. Torlos 0:0 endete die Partie am 11. Spieltag gegen Babelsberg 03. Von den neun möglichen Punkten waren es zuletzt nur ein einziger. Zuvor war eitel Sonnenschein in Moabit. Die Berliner Athleten führten nach dem 10. Spieltag die Tabelle mit sechs Punkten Vorsprung an, 27 Punkte, 22:3 Tore. Nach dem Babelsberg-Spiel waren es noch 5 Punkte Vorsprung. Der BAK bereitete uns bislang also viel Freude. Bevor wir vom heutigen Ergebnis berichten, blicken wir aus Berliner Sicht auf die weiteren (Miss-) Erfolge:

Das Berlin-Derby gewann mit 1:0 Viktoria 89 bei Lichtenberg 47. Altglienicke, aktuell nach dem BAK zweitbester Berliner Club in der Regionalliga, Tabellen-Siebenter, verlor 2:3 das Heimspiel gegen den Greifswalder FC. Der BFC Dynamo, Tabellen-Zehnter, erkämpfte sich ein 1:1 bei Chemie Leipzig. Hertha BSC II rutschte mit der 1:2-Niederlage in Meuselwitz auf Platz 11. Auswärts in Luckenwalde holte sich Schlusslicht Tennis Borussia die nächste Niederlage ab, 1:3, vergrößerte damit den Abstand zu den weniger gefährdeten Relegationsplätzen auf bedenkliche 10 Punkte. TeBe verstärkte nicht die Mannschaft, holte sich dafür Sportdirektor Benjamin Borth. Er war bei BAK 07 ausgeschieden. Die Luckenwalder (16.) holten sich gegen die Borussen den ersten Sieg in dieser Saison.

Erwähnenswert der Positionswechsel zwischen Viktoria 89 und Lichtenberg 47. Viktoria steht nunmehr aktuell auf Platz 14, einen Punkt über dem Relegationsplatz. Lichtenberg einen Punkt unterm Strich mit 13 Punkten und 13:28 Toren. Bereits am Freitag heißt es um 19 Uhr, Tennis Borussia – Lichtenberg 47 und FC Viktoria 89 – gegen die einen Punkt besser rangierenden Meuselwitzern. Am Samstag, 3.12. beschert die Ansetzung zwei Berlin Derbys um 13 Uhr, im Sportforum BFC Dynamo – VSG Altglienicke und im Amateurstadion Hertha BSC II – Berliner AK 07.

Was geschieht aktuell im Poststadion im Nachholspiel gegen den 1. FC Lok Leipzig? Anstoß 19 Uhr.

Der BAK verliert dramatisch in der Nachspielzeit mit 1:2 und rutscht in der Tabelle weiter ab. Im Poststadion waren 519 Zuschauer zugegen.

Christian Zschiedrich

Erneute Niederlage für Tabellenführer Berliner AK 07

Carl Zeiss Jena gewinnt nach sechs sieglosen Partien und dem Trainerrauswurf von Andreas Patz am 13. Spieltag 3:0 über Spitzenreiter BAK 07. Die Berliner warteten jedoch in Jena mit ihrer schlechtesten Saisonleistung auf. Sie waren am Freitagabend vor 3.453 sogar noch glimpflich mit dem 0:3 davon gekommen. Dennoch bleibt BAK Tabellenführer, weil Energie Cottbus vor 2.345 Zuschauern im Sportforum von BFC Dynamo mit sage und schreibe 4:1 bezwungen wurde. Energie verpasst damit die Tabellenführung. Ebenso Aufsteiger Rot-Weiß Erfurt, weil die Erfurter nicht über ein 1:1 bei Germania Halberstadt, der Roten Laterne, hinaus kamen. Halberstadt stemmt sich gegen den Abstieg und hätte sogar den Sieg verdient gehabt. Dynamo nahm erst nach der Pause Fahrt auf und gewann mit drei Jokertoren, hat nunmehr nach 13 Spielen = 19 Punkte, Tabellenplatz 10. Die Spitzengruppe ist noch enger zusammen gerückt.

Tennis Borussia muss unbedingt in den Tabellenkeller blicken: vorletzter, nach wie vor nur 4 Punkten, mit aussagekräftigen 10 Gegentoren aus den letzten beiden Spielen. 0:4 gegen Chemie Leipzig und „nur“ 0:6 im Berlin-Derby gegen VSG Altglienicke vor 378 Zuschauern im Amateurstadion. Das 0:7 wurde aberkannt. Der TeBe-Anhang wurde leidgeprüft. Ebenfalls Remis, torlos, holte Viktoria 89 wenigstens ein Pünktchen gegen FSV Luckenwalde, dem Tabellen-16.. Neben dem BFC Dynamo hat doch noch ein Berliner Club drei Punkte eingefahren: Hertha BSC II im Derby gegen Lichtenberg 47 mit 3:0. Hertha verbucht nun als Tabellen 11 = 17 Punkte, Lichtenberg ist 13. mit 13 Punkten. Eine faustdicke Überraschung bescherte der 1. FC Lok Leipzig zu Hause im Bruno Plache Stadion seinen Anhängern, 2.810 Zuschauer, – unterlag dem ZFC Meuselwitz 0:1.

Erst am Freitag, 25.11., 19.00 Uhr, geht es mit drei Ansetzungen weiter: Lichtenberg 47 – Viktoria 89, Luckenwalde – Tennis Borussia Berlin und Altglienicke gegen den Greifswalder FC (12.). Samstag, 26.11., 13.00 Uhr, Rot-Weiß Erfurt – Babelsberg 03, Berliner AK 07 – 1.FC Lok Leipzig, 14.00 Uhr, Chemie Leipzig – BFC Dynamo und Sonntag, 27.11., 13.00 Uhr, Energie Cottbus – Germania Halberstadt, 13.30 Uhr, Meuselwitz – Hertha II und 14.00 Uhr, Chemnitzer FC – Carl Zeiss Jena.

Christian Zschiedrich

Überraschungen am 12. Spieltag in der Regionalliga

Energie Cottbus ist mit dem 3:1-Sieg gegen den Greifswalder FC bis auf zwei Punkte an Tabellenführer Berliner AK herangerückt. Der BAK musste zu Hause im Poststadion 2:4 gegen den Chemnitzer FC die erste Heimniederlage einstecken. Nach 12 Spielen haben die Berliner 28 Punkte und Energie Cottbus 26 Punkte. Die Anzahl 26 Punkte hat auch Aufsteiger Rot-Weiß Erfurt mit dem 4:1-Sieg vor 5.899 Zuschauern gegen den BFC Dynamo geholt.

Chefredakteur Christian Zschiedrich Foto: Sportick

Mit je 25 Punkten stehen Babelsberg 03 und Chemie Leipzig auf Platz 4 und 5. Babelsberg gewann 5:1 beim Tabellenletzten in Halberstadt und Chemie siegte 4:0 zu Hause gegen Tennis Borussia. Auf Platz 6 mit 23 Punkten abgerutscht ist der 1. FC Lok Leipzig. Lichtenberg 47 nämlich bezwang nicht zum ersten Mal Lok erstaunlicherweise mit 4:2. Das Berlin-Derby VSG Altglienicke gegen FC Viktoria 89 endete 1:1, während Hertha BSC II auswärts 2:1 beim FSV Luckenwalde gewann.

So spannend kann es nun am 13. Spieltag weitergehen. Bereits am Freitagabend, 19.00 Uhr, finden zwei interessante Begegnungen mit Berliner Beteiligung statt. Das Derby Elfter gegen Zwölfter im Amateurstadion zwischen Hertha BSC II und Lichtenberg 47. Noch Spitzenreiter BAK 07 muss nach Jena zum Platz 9. Carl Zeiss. Carl Zeiss Jena entließ nach der 1:2 Niederlage in Meuselwitz Trainer Andreas Patz mit sofortiger Wirkung.

Christian Zschiedrich

Fünf Punkte Vorsprung für Spitzenreiter Berliner AK 07

Ja, der 11. Spieltag in der Regionalliga Nordost sollte im Spitzenspiel Erster gegen Zweiter entscheidende Veränderungen bringen, doch die in dieser Saison starken Babelsberger schafften als Tabellenzweiter keinen Sieg in ihrem Karl-Liebknecht-Stadion am Freitagabend, 28.10. vor 3.333 Zuschauern in einer torlosen, aber dennoch rasanten Partie. Tabellenführer BAK 07 war bereits zum neunten Mal ohne Gegentreffer und dem Sieg sogar näher als die Heimmannschaft. Babelsberg lies im ersten Durchgang die Berliner nicht zu ihrem gewohnt guten Aufbauspiel finden, die 07er gerieten beeindruckend in Zweikämpfen, mit gelungenen Attacken, dazu temporeich und immer wieder früh störend in die Defensive. BAK gelang es, sich allmählich vom Druck zu befreien und enorme Torgefahr mittels einstudierter Standards zu erzeugen. Insbesondere nach Eckbällen war es erst Meyer und dann Richter, die mit Aluminiumtreffern aufwarteten. Trainer Benjamin Duda war auf seine junge Mannschaft voller Lobeshymnen und stolz, wie sie sich behauptete und standhaft, eben nicht umfiel. Trotz fehlender Tore sprach er von einer „gutklassigen Partie“.

Grafik: Sportick

Mit dem Remis fiel Babelsberg punktgleich mit Chemie Leipzig, je 22, auf den 5. Rang zurück, davor nun von Platz 2 bis 4 gleich drei Vereine mit 23 Punkten. Energie Cottbus, Rot-Weiß Erfurt und der 1. FC Lok Leipzig. Ausgerechnet gegen Chemnitz (in Folge drei zu Null-Spiele), dann zu Carl Zeiss Jena (18 Punkte), und gegen den 1. FC Lok Leipzig, (2:0-Sieger über FSV Luckenwalde), stehen weitere schwere Aufgaben bevor. Bleibt zu hoffen, dass der Berliner Tabellenführer weiterhin standhaft bleibt und die Tabellenführung souverän, derzeit 5 Punkte Vorsprung, verteidigen kann.

Mit der VSG Altglienicke folgt erst auf Platz 7 ein weiterer Berliner Club. Im Amateurstadion fertigten die Heine-Schützlinge Herthas zweite Mannschaft mit sage und schreibe 5:0 ab. Hertha BSC II nimmt mit 11 Punkten Platz 12 ein. Der BFC Dynamo, 3:2-Sieger über Schlusslicht Germania Halberstadt, rangiert im Mittelfeld, mit 16 Punkten, Platz 10. Unmittelbar über den Relegationsplätzen stehen drei Berliner Clubs, Hertha II, Lichtenberg 47 und FC Viktoria 89. Lichtenberg erkämpfte in Jena ein 0:0, Viktoria 89 verlor zu Hause 0:2 gegen Chemie Leipzig.

Weiterhin, mit 4 Punkten, stark abstiegsgefährdet ist Tennis Borussia, Vorletzter in der Tabelle. Es war vor 1.491 Zuschauern im Mommsenstadion gegen Energie Cottbus fast absehbar, ins Hintertreffen zu geraten. Ohne Einwirkung eines Gegners brach Abwehrspieler Lucas Bähr nach dem 0:2 in der 55. Minute an der eigenen Strafraumgrenze regungslos zusammen. Das Spiel wurde einschließlich der eintreffenden Rettung 30 Minuten lang unterbrochen. TeBe’s Vorsitzender Günter Brombosch: „Lucas geht es jetzt den Umständen entsprechend gut“. Tennis Borussia kassierte in der Nachspielzeit das 0:3 und 0:4 und obendrein zwei Rote Karten: 90 + 6 Albers (Notbremse) und 90 + 12 Oschmann (Foulspiel). Am Samstag, 5.11. muss TeBe zu Chemie Leipzig, dem 2:0 Sieger im Jahnsportpark gegen Viktoria 89, nun ab in den Alfred-Kunze-Sportpark nach Leipzig.

Christian Zschiedrich

Tradition und Komplimente in der Regionalliga Nordost

Der Beweis für gute Leistungen: Die Zuschauer wissen es zu honorieren! 6.710 in Leipzig beim 3:0 von Lok gegen Chemie. Lok Leipzig, jetzt 17 Punkte, überholt damit am 9. Spieltag den Lokalrivalen, Chemie aktuell jetzt bei 16 Punkten. Chemie empfängt am 10. Spieltag, im Alfred-Kunze-Sportpark die zweite Mannschaft von Hertha BSC. Hertha II kassierte mit 0:5 eine derbe Klatsche vor 1.342 Zuschauern zu Hause im Amateurstadion gegen Energie Cottbus, jetzt 17 Punkte und Platz drei in der Tabelle. Großes Erstaunen noch weiter oben in der Spitzengruppe auf Platz zwei und eins.

Babelsberg 03, wer hätte das prophezeit, nach dem 3:0-Heimerfolg, 2.191 Zuschauer waren gegen ZFC Meuselwitz dabei, ist mit 21 Punkten Tabellenzweiter. Muss jetzt ins Sportforum zum BFC Dynamo. Die Dynamos kommen schwer in die Gänge, vor 542 Zuschauer beim Greifswalder FC, gab es ein 1:1. Der BFC holte beim Tabellen 10. eine Punkteteilung. Umso mehr hat sich Dynamo gegen Babelsberg, in der wahrlich interessanten Partie vorgenommen.

Christian Zschiedrich Foto: Headlight Pictures

Sehr lobenswert, mit 24 Punkten und einem Torverhältnis von 20:3 ein Berliner Verein, Spielstätte Poststadion, der Berliner AK 07. Sie erzielten mit 6:0 den höchsten Sieg im Derby gegen Lichtenberg 47 vor 1.092 Zuschauern. Lichtenberg 47, nunmehr Tabellen 14., mit neun Punkten empfängt im „Zoschke“ den Chemnitzer FC, zuletzt siegreich vor 2.151 Zuschauern über FSV Luckenwalde mit 2:0. Chemnitz ist mit 12 Punkten Neunter.

Die VSG Altglienicke (Tabellen 7., 16 Punkte) erkämpfte sich in Jena bei Carl Zeiss ein 0:0, Jena bleibt Sechster, mit ebenfalls 16 Punkten. Keine leichte Aufgabe wartet auf Altglienicke im Amateurstadion. Es heißt, gegen den 1. FC Lok Leipzig zu bestehen. Vier Berliner Vereine nehmen die Plätze 11 bis 14 ein. Dreizehnter ist FC Viktoria 89 mit neun Punkten. Viktoria verlor leider 1:2 vor 771 Zuschauern gegen Rot-Weiß Erfurt, dem überraschenden Tabellen 4, mit 17 Punkten. Cottbus, Erfurt und Leipzig haben gemeinsam 17 Punkte.

Unseren sechsten Berliner Verein in der Regionalliga Nordost, Tennis Borussia, werden wir keineswegs vergessen. Dass die Saison für die Lila-Weißen nicht leicht werden würde, war voraus zu sehen. Deshalb erfreut uns eine Erfolgsmeldung: Vor 487 Zuschauern gewann TeBe im Mommsenstadion mit 4:3 gegen Germania Halberstadt, gab damit die rote Laterne an Halberstadt ab. Ob allerdings am in Erfurt, im Steigerwaldstadion, mehr als derzeit die vier Punkte herauskommen, da ist Daumendrücken und hoffen auf die nächste Leistungssteigerung angesagt.

Christian Zschiedrich

Berliner aussichtsreich vorn dabei

Endlich wieder präsentiert sich in bester Leistungsbereitschaft der BFC Dynamo in der Regionalliga Nordost. Sind der Tabellenführer mit sieben Punkten Vorsprung vor dem 1. FC Lok Leipzig. Allerdings haben die Leipziger zwei Spiele weniger ausgetragen. Gewinnen sie ihre Nachholspiele, wäre es begradigt, nur ein Punkt mehr für die Berliner. Da geht es rasant zu. In Lauerstellung befinden sich weiter im Aufstiegskampf drei aktuell punktgleiche Clubs auf den folgenden Plätzen mit jeweils 48 Punkten, Energie Cottbus, Carl Zeiss Jena und der Berliner AK.  Noch vor zwei Wochen waren die Berliner Athleten dem BFC Dynamo ganz dicht auf den Fersen, belegten Rang Zwei, verloren aber das Heimspiel 1:2 gegen den Chemnitzer FC, während der BFC Dynamo dreimal siegte und sich damit die volle Punktzahl sicherte. Ein 2:0-Sieg in Halberstadt, ein 3:0 gegen Meuselwitz und ebenso ein 3:0 im Stadtderby beim SV Tasmania. Bei null Gegentoren unterstreichen acht erzielte Treffer in drei Spielen auch Angriffsschwung.

Der Berliner AK ist jedoch bei 38 Saisonspielen noch keineswegs aus dem Rennen. Jena, Cottbus und Leipzig erst recht nicht. Die Spannung steigt und bereits am kommenden Spieltag kann sich das Bild ändern. Lok Leipzig hat nämlich wochentags ein Nachholspiel zu Hause gegen Optik Rathenow, muss am Samstag, dem 19.02. im Poststadion  beim Mitkonkurrenten BAK 07 ran. Der BFC Dynamo empfängt am Sonntag, 20.02. ab 13.00 Uhr, im Sportforum den Tabellenfünften Babelsberg 03. Das wird für Dynamo als machbar angesehen. Der Aufstieg, erstmals in die 3. Liga, scheint möglich zu sein.

Immerhin zehnmal Meister der DDR in Serie, dreimal Pokalsieger, einmal Supercup-Sieger und Halbfinalist im Europapokal der Pokalsieger 1972, welcher Verein kann das schon aufweisen? Doch die Erfolge liegen lange zurück. Dynamo war der erfolgreichste Club der DDR. Nach dem Mauerfall ging’s abwärts, weil die besten  Spieler verkauft wurden. Mit Stasi, Volkspolizei und DDR-Zoll waren die wichtigsten Geldgeber weg. 2002 war der Verein insolvent. Ein Neustart erfolgte in der Verbandsliga (6. Liga). Schritt  für Schritt und mit Höhen und Tiefen musste sich der BFC aus der Krise wieder empor arbeiten. Jahrelang waren die früher als besonders gewaltbereit eingestuften Anhänger ein ungeliebtes Anhängsel.

 Aktuell ist die Meisterschaft in der Regionalliga Nordost nur die halbe Miete zum Aufstieg. Der Nordost-Meister muss in zwei Aufstiegsspielen gegen den Nordmeister erfolgreich bestehen. Das kritisiert nicht nur Trainer Christian Benbennek: „Da stimmt nicht nur am System etwas nicht“. Für die fünf Regionalliga-Staffeln stehen nur drei Aufstiegsplätze zur Verfügung. Die Erfahrung in der Relegation zu scheitern, mussten leider auch viele Westclubs, waren sie früher noch so erfolgreich, machen. Das Ziel, aus der Regionalliga aufzusteigen, haben Carl Zeiss Jena, Energie Cottbus, 1. FC Lok Leipzig, Berliner AK 07 und BFC Dynamo. 

Wieder einmal sprechen beim BFC passende Transfers für den Erfolg unter Trainer Benbennek in dieser Saison. Fachlich gute Arbeit verrichtet auch Team-Manager Jörn Lenz beim Wiederaufbau. Wir werfen natürlich in der kommenden Woche weiter ein Auge auf die Berliner Clubs. Tennis Borussia ist Tabellenelfter , nur noch auf dem achten Rang von der VSG Altglienicke übertroffen. Herthas Zweite steht auf Platz 12, Lichtenberg 47 ist 13., momentan abstiegsgefährdet ist Aufsteiger SV Tasmania als 17.

Christian Zschiedrich

BFC bleibt Tabellenführer

Es war das Topspiel in der Regionalliga Nordost. Der BAK empfing im heimischen Poststadion als Tabellenzweiter den Spitzenreiter aus Berlin-Hohenschönhausen, den BFC Dynamo. Bei ungemütlichem Novemberwetter vor immerhin 2.426 zahlenden Zuschauern ging der BFC durch Andreas Wiegel nach 19 Minuten in Führung. Der Ausgleich gelang dem BAK in der 36. Minute durch Jurgen Gjasula. Er zirkelte einen Freistoß gekonnt aus 20 m ins linke Toreck.

In der 52. Minute brachte Darryl Geurts den BFC erneut in Führung und in 87. Minute machte Joey Breitfeld mit dem 3:1 den Deckel drauf. In der Schlussminute sah Joel Richter vom BAK die Rote Karte. Der BFC führt jetzt mit 45 Punkten die Tabelle an, der BAK bleibt Zweiter mit 41 Punkten, Cottbus auf Platz drei hat 38 Punkte. Die Tabelle ist nun begradigt, alle Teilnehmer haben aktuell 19 Spiele ausgetragen.

Der BFC Dynamo geht als Spitzenreiter ins Topspiel gegen den Berliner AK 07

Am Dienstag, 30.11.2021, heißt die Begegnung im Poststadion, ab 19 Uhr, Berliner AK 07 – BFC Dynamo. Es spielt der Erste gegen den Zweiten der Tabelle in der Regionalliga Nordost.

Der 19. Spieltag hatte es in sich, bescherte einen Wechsel in der Tabellenführung, der BAK 07 verlor gegen Optik in Rathenow, dem Tabellensiebzehnten mit 1:3. Der BFC Dynamo gewann das Derby gegen die VSG Altglienicke mit 2:0. Nur eine Partie fiel aus, FSV Luckenwalde – 1. FC Lok Leipzig. Drei Nachholspiele konnten stattfinden, die Tabelle ist fast wieder begradigt. Energie Cottbus und Carl Zeiss Jena holten zwei Siege. Cottbus gewann in Leipzig gegen Chemie mit 2:1 und das Nachholspiel bei Lichtenberg 47 gar mit 4:0. Carl Zeiss Jena siegte 4:1 gegen Union Fürstenwalde und 2:1 im Nachholspiel gegen VfB Auerbach.

Die Tabelle sieht für die Berliner Vereine gut aus. An der Spitze, wie eingangs erwähnt der BFC Dynamo mit aktuell 42 Punkten, gefolgt vom Berliner AK 07 mit nur einem Punkt weniger. Energie Cottbus ist Dritter mit 38 Punkten und einem Spiel mehr als der BFC und der BAK. Auf Platz Sechs die VSG Altglienicke mit 35 Punkten. Sollte im Spitzenspiel im Poststadion der BAK 07 gewinnen, gäbe es wieder einen Wechsel an der Spitze.

Nicht unerwähnt bleiben soll der 4:2-Sieg von Hertha BSC II über den FC Eilenburg und welche positive Entwicklung Tennis Borussia in der Regionalliga gerade nimmt. In Auerbach wurde 4:0 gewonnen. Damit rangiert TeBe mit 30 Punkten auf Platz 9 der Tabelle. Am nächsten Spieltag, Sonntag, 5.12., ab13 Uhr im Mommsenstadion, steht das Heimspiel gegen den Chemnitzer FC an.

Der BAK 07 reist bereits am Freitag, 3.12. zum erstarkten FC Carl Zeiss Jena. Einen Tag darauf spielt der BFC Dynamo im Sportforum, 16 Uhr, gegen den 1.FC Lok Leipzig. Alle hoffen, dass die Corona-Lage keinen Strich durch die Rechnung machen wird.

Christian Zschiedrich  

Gipfeltreffen am Dienstag-Abend: Herbstmeister ist der BFC Dynasmo.

Berliner AK 07 – BFC Dynamo 1:3 (1:1)

Tasmania schlägt Energie Cottbus

Energie Cottbus hat unter Pele Wollitz den Wiederaufstieg zum Ziel, zumindest mittelfristig. Ja, dann darf man aber nicht beim Aufsteiger SV Tasmania mit 1:2 verlieren. Mit dem Heimsieg klettert Tasmania mit nunmehr 14 Punkten nach 14 Spielen aus der Gefahrenzone und überholt auf Platz 14 sogar mit einem Zähler Hertha BSC II (Platz 15 würde am Saisonende Relegation bedeuten).

Aus Berliner Sicht sind noch weitere Komplimente zu verteilen und Siege zu vermelden. Tennis Borussia holt sich mit 1:0 im Auswärtsspiel beim FSV Luckenwalde drei Punkte, kommt mit 17 Punkten aktuell auf Rang 11. Lichtenberg 47 lässt „zu Hause“ gegen VSG Altglienicke mit dem 3:0 nichts anbrennen.  Altglienicke rutscht mit 30 Punkten auf Platz 5 ab. Lichtenberg ist 13. punktgleich mit Tasmania.

Schauen wir in der Tabelle nach oben, hurra, trotz des Spielausfalls bei Hertha BSC II bleibt BAK 07 Tabellenführer und der BFC Dynamo ist dank des 5:0-Sieges gegen den VfB Auerbach Zweiter, sitzt den Berliner Athleten  mit 33 Punkten, einen Zähler nur weniger, weiter im Nacken. Das Aufbegehren der Underdogs und der Kampf an der Spitze machen die Liga interessant. Zu Hertha BSC II: Sechs Akteure der U23 wurden zu Beginn der letzten Woche positiv auf Corona getestet.

Christian Zschiedrich. Foto: Sportick

Der Blick voraus auf den 16. Spieltag, zwei interessante Berlin-Derbys stehen an. Die VSG Altglienicke empfängt am Freitag, 29.10., um 19.00 Uhr, Amateurstadion, Hertha BSC II zum „Auswärtsspiel“. Zur gleichen Zeit ist im Poststadion die Partie des Tabellenführers Berliner AK gegen den Zehnten Chemie Leipzig zu Gange.

Am Sonntag, 31.10. bereits 13.00 Uhr, dann das zweite Derby im Mommsenstadion zwischen Tennis Borussia und dem BFC Dynamo.

Eine englische Woche folgt für TeBe und Tasmania, bereits am Mittwoch, 3.11. unter Flutlicht im Mommsenstadion, treffen beide aufeinander.

Hier die Ergebnisse von drei verlegten Paarungen vom Mittwoch, 27.10.21. Energie Cottbus hat die Niederlage gegen Tasmania offenbar gut weggesteckt und holte auswärts in Jena drei Punkte mit dem 1:0, das goldene Tor erzielte Tobias Eisenhuth in der 70. Minute. TeBe gewann das Nachholespiel im Mommsenstadion gegen Germania Halberstadt mit 2:0 und Lichtenberg 47 trennte sich vom VfB Auerbach mit 1:1.

Christian Zschiedrich