Berliner Pokal – Teilnehmer am Viertelfinale sind ermittelt

Stern Marienfelde – Tennis Borussia 3:1; Berliner AK 07  – VSG Altglienicke 0:1; FC Hertha 03 – BFC Dynamo 0:3; FC Amed – FC Viktoria 1:7;  Türkiyemspor – SC Staaken 1:3; Berliner SC – SD Croatia 5:4; Sp. Lichtenberg – SV Tasmania 2:3 n.V.; TuS Makkabi – CFC Hertha 06 2:1 n.V.   

Ja, es gab einige Überraschungen. Wer hatte daran geglaubt, dass Oberligist TeBe bei einem Landesligisten aus dem Pokal fliegt oder, dass Altglienicke beim BAK 07 als Sieger vom Platz geht. Dass der BFC Dynamo gegen Hertha 03 gewinnt, geht an, in dieser Klarheit jedoch nicht. Am Freitag, 22.11. geht es im Mommsenstadion wieder Erster gegen Zweiter um Punkte. Tennis Borussia ist gewaltig angeschlagen und das Selbstvertrauen der Zehlendorfer dürfte auch gelitten haben. Dagegen spricht das 7:1 von Titelverteidiger Viktoria 89 eine deutliche Sprache. Naja, der Regionalligist gegen einen Kreisklassen A-Vertreter. Einen erneuten Tiefschlag musste Oberligist Hertha 06 beim Berlin-Liga-Vertreter Makkabi hinnehmen.

Im Viertelfinale ab Samstag, 18. Januar 2020, geht es schon um Geld. Die beschlossene Änderungen besagen, dass alle Viertelfinalisten aus dem Fernsehgeldtopf partizipieren. Klasseniedere Mannschaften genießen ab jetzt nicht mehr automatisch ein Heimrecht.

Christian Zschiedrich                     

Nach Pokalmatches nun wieder Meisterschaftsspiele

Während der Länderspielpause brachte die 3. Hauptrunde der Landespokalspiele kaum Überraschungen. Die verbliebenen Oberligisten bekleckerten sich nicht mit Ruhm , zitterten sich aber weiter.  Im Spiel zweier Regionalligamannschaften, Viktoria 89 (Titelverteidiger) – Lichtenberg 47, besiegten die Tempelhofer den Mitkonkurrenten aus Lichtenberg  vor 354 Zuschauern durch Tore von Brand (42.), Schmidt (48.) und Gunte (88.) 3:0. Ins Achtelfinale schafften es außerdem:

VSG Altglienicke, BFC Dynamo, Berliner AK 07, Tennis Borussia, FC Hertha 03, SV Tasmania, SC Staaken, CFC Hertha 06, Sparta Lichtenberg, Türkiyemspor, SD Croatia, TuS Makkabi, Berliner SC, Stern Marienfelde und der FC Amed, weiter geht es am 16. und 17. November.

Am Mittwoch, 16.10. spielten in der Nachholbegegnung der Oberliga SC Staaken – SV Tasmania. Das Berlin-Derby endete 2:2. Damit kommt Staaken nach acht Spielen auf acht Punkte, Tasmania als Vorletzter nur auf deren Vier. Am Ende stehen zwei Berliner Vereine. Schlusslicht ist Hertha 06 mit nur zwei Punkten. Zum neunten Spieltag sprechen die angeschlagenen Clubs von Möglichkeiten des Drei-Punkte-Gewinns: Am Sonntag empfängt Hertha 06 den Tabellenachten Victoria Seelow und der SC Staaken hat Heimrecht gegen FC Strausberg (13.). Der SV Tasmmania muss nach Brandenburg gegen Süd 05 (14.).

Schauen wir nach oben: Tennis Borussia (22 P.) muss zum Tabellenvierten TSG Neustrelitz (Sonntag, 20.10. 13.30 Uhr) und bereits einen Tag zuvor, am Samstag, 19.10. heißt die Partie um 14 Uhr Ludwigsfelder FC (11.) – FC Hertha03 (2. 17 P.). Blau-Weiß 90 (10. 9 P.) hat bereits Samstag,19.10. 13 Uhr im Volkspark Mariendorf das  Vergnügen gegen den Tabellensechsten MSV Pampow.    In einem Testspiel sxchlug Blau-Weiß die U23 von Hertha BSC.

Christian Zschiedrich

Sparta Lichtenberg holt TuS Makkabi mit 5:1 vom Thron

An der  Tabellenspitze gab es einen gewaltigen Wechsel. Jetzt führt Stern 1900 (16 Punkte), 2:1-Gewinner bei den Spandauer Kickers. Das Team von Wolfgang Sandhowe, TuS Makkabi, verliert in ungeahnter Höhe 1:5 bei Sparta Lichtenberg, 13 Punkte Tabellenvierter. Nur einen Punkt weniger, nämlich deren 15 hat Eintracht Mahlsdorf. Das Team von Daniel Volbert, letzte Woche noch in der Kritik, holte sich beim 3:1-Auswärts-Sieg gegen Berlin Türkspor (jetzt 15.) drei Punkte vom Heckerdamm.

Allgemein gesehen gab es viele überraschende Ergebnisse: Der Frohnauer SC, siehe da, ist mit 14 Punkten Tabellendritter. 4:2 wurde bei BSV Al-Dersimspor gewonnen. Allgegenwärtig ist, wie hoch her es am Anhalter Bahnhof ging. Der Grund: Mit einigen angeblich seltsamen Entscheidungen des Referees Stefan Paffrath waren die Kreuzberger nun gar nicht einverstanden. Die Folge der Meckerei von innen und außen, ungewöhnlich vier(4) Platzverweise gegen Al-Dersimspor. Nach genau einer Stunde Gelb-Rot gegen Häberle, in der 85. Die Rote gegen Yildiz und zweimal Rot in der Nachspielzeit gegen die Gebrüder M. Aktürk und O. Aktürk. Die Emotionen kochten so hoch, dass Vorstandsmitglieder von Al-Dersimspor sich schützend vor Stefan Paffrath (BSC Rehberge) zu stellen veranlasst sahen, bis die Polizei auftauchte.  Sportdirektor Erdal Güncü sprach von „angestautem Frust“. Paffrath habe bisher in jedem Spiel zumindest einen Al-Dersimspor-Spieler mit Rot vom Platz verwiesen. Da bin ich auf die Sportgerichtsverhandlung und Strafen gespannt.

So hoch wie auch  der Frohnauer SC gewann, die Reinickendorfer Füchse verloren auswärts sogar noch mit einem Tor 2:5 höher. Es sei ein seltsames Spiel um zwei Tore zu hoch für Berlin United (nunmehr 12 Punktenach 6 Spielen) gewesen. Die Füchse stehen mit 10 Punkten jetzt auf Platz 8. Den höchsten Sieg, 5:1, fuhr der TSV Rudow auswärts bei Hilalspor . Der SD Croatia, in letzter Woche noch verteufelt, erholte sich prompt und gewann 3:1 bei Brandenburg 03. Erwähnenswert zwei deutliche Siege mit drei Toren Unterschied: Der Berliner SC gewinnt 4:1 bei Fortuna Biesdorf und SV Empor kam zu Hause mit 0:3 gegen Türkiyemspor unter die Räder. Jetzt stehen sie auf Platz 11 und 12 dicht nebeneinander.

Zum 7.Spieltag wage ich einmal eine „gekonnte“, nicht alltägliche Vorhersage: Neun Heimsiege in der Berlin-Liga!

Christian Zschiedrich

Jetzt geht’s in der Berlin-Liga richtig rund

Christian Zschiedrich kommentiert © Foto: Hans-Peter Becker

Gerade hatte ich nach dem 21. Spieltag die Füchse ab- und niedergeschrieben, da zeigten sie, was in ihnen steckt. Prompt gewannen sie 2:1 gegen den SV Empor und 4:1 beim Berliner SC. Leider punkteten die Mitabstiegskonkurrenten: Al-Dersimspor 4:1 über den Frohnauer SC, der BFC Preussen 1:1 gegen Eintracht Mahlsdorf und ein 2:1-Sieg bei SV Empor sowie der SC Charlottenburg 2:2 bei Stern 1900, es folgte ein 1:1 gegen die Spandauer Kickers. Die Füchse bleiben mit einigem Abstand Tabellenletzter mit jetzt 15 Punkten. Auf Platz 17. und 16. rangieren Al-Dersimspor und der BFC Preussen mit je 21 Punkten.

Der SCC steht mit einem Punkt besser, mit 23, hauchdünn über den Strich. Mit je 23 Punkten, auf Rang 13 und 14, stehen Berolina Stralau und die Spandauer Kickers kampfbereit davor. Könnte ja sein, dass ein Verein absteigt, der noch gar nicht dran denkt. Aus Füchse-Sicht ist so vielleicht nicht alles verloren, allerdings, bis zum rettenden Ufer, bis zum SC Charlottenburg sind es aktuell sieben Punkte. In den verbleibenden 11 Spielen, die Füchse müssen ein Spiel nachholen und haben so eins mehr, ist alles möglich. Es geht mit dem 24. Spieltag erst am 31. März weiter.

Bleiben die Füchse im Sieges-Rhythmus? Bereits am Donnerstag, 21.03. wird die Partie gegen den SV Tasmania nachgeholt, ab 19.00 Uhr Wackerweg. Ob da Punkte gutgemacht werden können ? Das Hinspiel gewann Tasmania mit 6:0 und im Rückspiel könnten sie im Falle eines Sieges Sparta Lichtenberg als Spitzenreiter ablösen. Zuletzt wurde Türkiyemspor 4:0 besiegt und davor der TSV Rudow mit 5:1 an der Stubenrauchstraße abgefertigt. Mit einem Spiel weniger als Sparta (53 Punkte) hat Tasmania aktuell 51 Punkte.

Ein Spiel des 28. Spieltages ist vorgezogen auf Freitag, 23.03. 19.30 Uhr, auf dem Kunstrasenplatz an der Cantianstraße angesetzt worden, der SV Empor erwartet Berlin Türkspor.

Christian Zschiedrich        

Berlin-Liga: Sparta Lichtenberg marschiert überzeugend

Mit 5:0 fertigten die Lichtenberger Berlin-Türkspor ab. S. Demiryürek (15. und 30.), traf bis zum Pausentee gleich zweimal, Kupfer (66.), Sejdic (68.) und Tokgöz (77.) trugen sich im zweiten Durchgang in die Torschützenliste ein. „Wir waren dem Gegner gedanklich immer einen Schritt voraus“, lobte Sparta-Coach Dragan Kostic das Auftreten seines Teams. Der Herbstmeister ließ sich von der harten Gangart der Gäste von Türkspor nicht anstecken. Wegen rüden Foulspiels zückte Schiedsrichter Husmann (1.FC Schöneberg) frühzeitig gegen Isik und Türken die Gelbe Karte. Leider sahen nur 64 Zuschauer die torreiche Partie.

Das Nord-Derby fiel wegen Regens als einzige Begegnung in der Berlin-Liga aus. Füchse Berlin – Frohnauer SC wurde sofort für den 27. Dezember 2018 neu angesetzt. Der Beginn der Winterpause verschiebt sich so für Sparta Lichtenberg auf eine Woche später. Als zusätzliche „Bonuspartie“ sieht Dragan Kostic – „wir sind gerade so schön im Rhythmus“ – den Pokal-Fight am kommenden Sonntag an. Der Gegner heißt allerdings BFC Dynamo aus der Regionalliga.

Der Berliner SC vergeigte sein Heimspiel gegen SV Empor mit 0:2 und fällt nach der erneuten Niederlage in der Tabelle auf Platz Vier zurück. Die ernsthaften Verfolger von Sparta sind, der sich immer mehr ranrockende SV Tasmania (2.) und Stern 1900 (3.). Vergleichsweise könnte man sagen, ihre Siege waren so bedeutsam wie Herthas Bundesliga-Sieg mit 2:0 über Eintracht Frankfurt. Naja, beide stehen in der Tabelle, wenn Vergleiche schon angestellt werden, etwas besser als Hertha BSC da. Stern 1900 hatte immerhin Eintracht Mahlsdorf im Top-Spiel zu Gast. Das Stadion war nicht ganz ausverkauft. 21 Zuschauer sahen sieben Tore, ein attraktives Spiel und den 4:3-Sieg von Stern 1900.

70 Zuschauer waren zum BFC Preussen gegen Tasmania gekommen. Tasmania gewann mit 3:1. Alle vier Tore fielen erst in der zweiten Halbzeit. 0:1 (58.) Hartwig, 0:2 (71.) Demir. Doch der BFC Preussen gab nicht auf. Bereits zwei Minuten später fiel der Anschlusstreffer 1:2 (73.) durch Berner, alles offen. Erst zwei Minuten vor Ultimo stelle Loder (88.) den 3:1 Endstand her.

Im Spiel zweier Aufsteiger erkämpfte sich der abstiegsbedrohte SCC einen Punkt bei Türkiyemspor. Genau nach einer halben Stunde hieß es 1:0 durch Ulucay. Der SCC belohnte sich mit großartigem Kampfgeist und kam spät zum durchaus verdienten Ausgleich, 1:1 (84.) durch Seidel.

Fazit: Es bleibt oben und vorallem unten – bei drei Absteigern – in der Berlin-Liga spannend.

Christian Zschiedrich

Mit 100 Zuschauern bist du in der Luxusklasse

Christian Zschiedrich kommentiert. Foto: Hans-Peter Becker

Die Vereine in Berlins höchster Spielklasse haben ein Zuschauerproblem. So siegte der Tabellensiebente SV Empor in der Cantianstraße, im Prenzlauerberg, gegen die Füchse Berlin vor 24 Zuschauern mit 2:1. Für die Gäste aus Reinickendorf ging es als Tabellenletzter um viel. Als es um das Aufeinandertreffen Erster gegen Zweiter in der Hubertusallee Berliner SC – Sparta Lichtenberg am vergangenen Wochenende kam, ging es ebenfalls nicht nur ums Prestige. 40 Zuschauer “verirrten“ sich. Bei einem durchaus möglichen Sieg der Hausherren hätte es den Wechsel an der Tabellenspitze geben können. Dass das nicht eintraf, sei dahingestellt, kann vorkommen. Aber, Auweija Berliner SC, 0:5, welch deftige Packung! Was war denn mit dem BSC nur los ? Einmal die Pleite des geringen Zuschauerinteresses und dazu die sportliche Pleite. Da schlussfolgere jeder selbst über die Berlin-Liga. Im Mommsenstadion zahlten ganze 30 Zuschauer den Eintritt zur Partie SC Charlottenburg – Stern 1900, 0:2. Wir gratulieren natürlich dennoch Sparta Lichtenberg zur Herbstmeisterschaft.

Ebenfalls positiv dagegen Aufsteiger Frohnauer SC und SV Tasmania. Zum Poloplatz in Frohnau pilgerten genau 100 Zuschauer. Das übertraf der SV Tasmania im Werner-Seelenbinder-Sportpark mit 110 Zuschauern. Der TSV Rudow (7.) ist zwar nicht unbedingt das optimale Zugpferd, Traditionsclubs haben mitunter ein gewisses Stammpublikum. Tasmania überflügelt mit einem beachtlichen 5:1-Sieg in der Tabelle den Berliner SC auf Platz Zwei. Torreich ging es am Heckerdamm zu. Türkspor Berlin – TuS Makkabi 4:3,  Ferdi Görgen erzielte in der 63. Minute das Siegtor vor 45 Zuschauern.

Im Berliner Norden kommt es bereits am Freitag, 7.12. 19.00 Uhr, Wackerplatz, zum Duell Füchse Berlin – Frohnauer SC. Ob sich der Berliner SC von der Klatsche erholt hat, wird sich am Sonntag, 9.12. 14.00 Uhr, in der Hubertusallee gegen SV Empor zeigen. Ebenfalls am Sonntag, 9.12. 14.30 Uhr, erwarten die Anhänger von Tabellenführer Sparta Lichtenberg in der Fischerstraße einen Sieg gegen Türkspor Berlin – was sonst?

Christian Zschiedrich

Der Berliner SC bald neuer Tabellenführer ?

Christian Zschiedrich kommentiert. Foto: Hans-Peter Becker

Was bedeuten diese Ergebnisse des 15. Spieltages in der Berlin-Liga ?

TSV Rudow – SD Croatia 0:0
Füchse Berlin – Eintracht Mahlsdorf 1:1
TuS Makkabi – Frohnauer SC 0:1
Stern 1900 – Berliner SC 0:1
Berolina Stralau – SC Charlottenburg 0:2
Türkiyemspor – Spandauer Kickers 4:3
BFC Preussen – Berlin Türkspor 2:4
Sparta Lichtenberg – SV Empor 5:3
BSV Al-Dersimspor – SV Tasmania 0:4

Es geht ausgesprochen spannend zu, im Tabellenkeller vielleicht sogar spannender, weil aus der Berlin-Liga drei Vereine absteigen müssen.

Mögliche Meisterehren für Sparta Lichtenberg, aktuell mit 35 Punkten nach 15 Spielen, den Berliner SC mit 33, SV Tasmania mit 30 und mit dabei, Stern 1900 mit 28 Punkten. Eintracht Mahlsdorf mit 26 Punkten und großen Aufstiegsambitionen, trennte sich von Trainer Christian Gehrke. Thorsten  Boer, kein Unbekannter, sprang vorerst als Interimscoach ein.
Die Füchse wollen – etwas abgeschlagen – mit aller Macht den Abstieg verhindern. Gegen Mahlsdorf reichte es nur zu einem Punkt. Die drei Abstiegsplätze belegen momentan Füchse (18.) mit 7 Punkten, der SC Charlottenburg (17.) mit 12 und der BFC Preussen mit der gleichen Punktzahl. Sie halten Anschluss zu Aufsteiger Berolina Stralau, Al-Dersimspor und den Spandauer Kickers, beide kommen auf 14 Punkte. Mal sehen, wen es am Ende erwischt.

Nicht nur in Mahlsdorf regiert an der Seitenlinie jetzt ein neuer Trainer. Bei den Füchsen gab es einen Trainer-Wechsel und beim ebenfalls stark abstiegsgefährdeten SCC wurde nun der Trainer gewchsel – Jörg Riedel feierte mit dem 2:0 über Berolina Stralau einen Einstand nach Maß.

Am nächsten Spieltag kommt es am Sonntag, 02.12. ab 13:00 zum Spitzentreffen Erster gegen Zweiter. Im Falle eines Sieges im eigenen Stadion könnte der Berliner SC Sparta Lichtenberg als Tabellenführer ablösen.

Christian Zschiedrich

Die Favoriten setzten sich im Berlin-Pokal durch

In der 3. Runde des Berliner Landespokals gab es 15 Entscheidungen ohne große Überraschungen. Es sei denn, der 3:0-Sieg des VfB Hermsdorf aus der Landesliga (9.Tabellenplatz) gegen den Berlin-Ligisten Berliner SC (Rang 2) sei als solche zu werten. Der Berliner SC war zuletzt Finalteilnehmer gegen den BFC Dynamo.

Ganz stimmt es nicht mit den ausgebliebenen Überraschungen, immerhin, hat eine Mannschaft aus der 11. Liga (Kreisliga C) geschafft in die Runde der letzten 16 Mannschaften einzuziehen. Gemeint ist die Mannschaft von Sport Union Berlin , sie bezwangen den Bezirksligisten (8. Liga) SV Buchholz mit 3:2 nach Verlängerung.

Zwei Vereine übten sich besonders im Toreschießen und siegten mit 13 Tore Differenz: BAK 07 mit einem 15:2 über SG Eichkamp-Rupenhorn und Viktoria 89 bezwang Berolina Stralau mit 13:0. Zweistellig ging es auch bei FC Polonia Berlin gegen Tennis Borussia mit 0:10 aus. Zwei Vereine schafften es im Elfmeterschießen: Polar Pinguin – 5:2 gegen den FV Wannsee und der SV Berlin Empor mit 5:4 gegen Hilalspor. Mühe hatte Regionalligist VSG Altglienicke, nur 1:0 gegen den Landesligisten Berlin United unter Thomas Häßler.

Weißenseer FC – Sieger aus Spandauer Kickers/Stern 1900 ist noch ohne Termin. Das Verbandsgericht entscheidet in zweiter Instanz in der nächsten Woche.

Christian Zschiedrich

Alle Ergebnisse im Überblick:
Köpenicker SC – SC Charlottenburg  1:2
Sport Union Berlin – SV Buchholz 3:2 n.V.
Anadoluspor Berlin – SC Staaken  1:9
TSV Mariendorf – Eintr. Mahlsdorf 1:0
SC Gatow – Sparta Lichtenberg 2:4
Berlin United – VSG Altglienicke 0:1
Türkiyemspor – BFC Dynamo 0:4
Hilalspor Berlin – SV Empor 4:5 i.E.
FC Polonia Berlin – TeBe Berlin 0:10
FC Phönix Amed – BW 90 Berlin 0:7
1.FC Wacker 21 – Fortuna Biesdorf 2:3
Berolina Stralau – FC Viktoria 89  0:13
VfB Hermsdorf – Berliner SC 3:0

Weißenseer FC – Spandauer Kickers/Stern 1900

Hält Mario Reichel die Füchse in der Berlin-Liga ?

Christian Zschiedrich kommentiert. Foto: Hans-Peter Becker

Mein letzter Berlin-Liga-Kommentar war am 29. Oktober betitelt: „Der Berliner SC macht die Berlin-Liga spannend“. Der SC war punktgleich mit dem lange führenden Verein Sparta Lichtenber. Die Spannung ist auch nach dem 13. und 14. Spieltag geblieben. Nur Sparta hat die Führung inzwischen wieder auf zwei Punkte Vorsprung ausgebaut. Schuld sind die etwas erstarkten Füchse. Der Berliner SC ließ beim 0:0 zwei Punkte in Reinickendorf liegen, während Sparta Lichtenberg das „Top-Spiel“ Erster gegen Vorletzter mit 8:0 gegen den SC Charlottenburg für sich entschied. Ja, mit 8:0! Darauf folgte Erster gegen Dritter, Sparta Lichtenberg – Stern 1900. Stern mischt oben mit, ging sogar durch Rohr 1:0 (50.) in Führung. Die Lichtenberger drehten das Match in der zweiten Halbzeit. 1:1 (68.) Kupfer, 2:1 (90. + 1) in der Nachspielzeit. Dennoch bleibt Stern 1900 mit 28 Punkten Tabellendritter. Selbst der vierte SV Tasmania bleibt mit 27 Punkten weiter im Titelrennen. In der Rückrunde kann noch viel geschehen.

Darauf wollen wir uns gar nicht verlassen, sagt sich der Aufsteiger Frohnauer SC (12.) und fährt mit 2:1 gegen Türkiyemspor einen Dreier ein. So eng wie oben, ist es auch unten. Die Füchse bleiben das Schlusslicht, verloren am 14. Spieltag mit 0:1 bei Stern 1900. So schnell können sie die Rote Laterne nicht abgeben, aktuell 8 Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Nach dem Pokalwochenende treffen sie auf Eintracht Mahlsdorf, dem Tabellenfünften mit aufsteigender Tendenz. Ja die Füchse, im Pokal bereits ausgeschieden, jetzt können sich die Nordberliner voll auf den Liga-Verbleib konzentrieren.

Christian Zschiedrich

Drei Punkte Abstand zwischen Lichtenberg und TeBe bleiben

Der 13. Spieltag sollte eine entscheidende Veränderung bringen. Heimrecht hatte TeBe, Lichtenberg kam mit der Empfehlung eines 5:0-Sieges gegen Lok Stendal. Die Borussen freuten sich auf das Match gegen den Tabellenführer und hatten ebenfalls zuvor gewonnen, 3:0 in Altlüdersdorf. Lichtenberg 47 kam mit der Empfehlung von 10 Siegen und 2 Unentschieden (32 Punkten), in dieser Saison ungeschlagen und mit dem besseren Torverhältnis ins Mommsenstadion.

Infolge einer Niederlage, einem 1:3-Aussetzer am 4. Spieltag zu Hause gegen den Greifswalder FC,  einem 2:2 am 2. Spieltag zu Hause gegen den SC Staaken und dem 1:1 am 8. Spieltag in Neustrelitz waren für Tennis Borussia  eben „nur“ 29 Punkte.  Den Abstand ausgleichen, das hatte sich Tennis Borussia im Topspiel Erster gegen Zweiter vor 1.053 Zuschauern vorgenommen. Es sah lange gut aus. Benyamina erzielte in Minute 22 das 1:0. Das hatte bis zur 88. Bestand, weil die Hausherren das mögliche zweite Tor, vor allem durch Jagne, nicht nachlagen konnten. Stattdessen erzielte Maik Haubitz in der 88. Minute mit einem gefühlvollen Schlenzer aus 15 Metern ins rechte Eck den Ausgleich zum 1:1. Die Uwe Lehmann-Schützlinge blieben so auch im 13. Saison-Spiel ungeschlagen und wahrten den Drei-Punkte-Abstand.

Fazit, TeBe verpaßte das erhoffte Gleichziehen mit dem Tabellenführer. Kommentar danach: So ist Fußball.

Allerdings hätte der Treffer für die Lichtenberger wegen Abseits wohl nicht zählen dürfen. Die Borussen ärgerten sich. Das Tor sei nicht regelkonform gefallen. Filmaufnahmen würden das beweisen. Das Tor zählt – zur Freude der Gäste – Tatsachenentscheidung, einen Videobeweis gibt es nur in der 1. Bundesliga. In der Oberliga gibt es keinen Videobeweis.

Blicken wir nach vorn. TeBe spielt am Sonntag, 18.11. 14.15 Uhr, in der 3. Pokalrunde im Borsigpark gegen den FC Polonia. In der Meisterschaft erst am 24.11. in Wismar. Hier die Pokalansetzungen der 3. Hauptrunde am Wochenende, Lichtenberg 47 ist bereits ausgeschieden.

Christian Zschiedrich

Berliner Pokal 3. Runde

Freitag, 16.11.
Köpenicker SC – SC Charlottenburg

Samstag,17.11.
Sport Union Berlin – SV Buchholz

Sonntag, 18.11.
Anadoluspor – SC Staaken
TSV Mariendorf – Eintracht Mahlsdorf
SC Gatow – Sparta Lichtenberg
Berlin United – VSG Altglienicke
Berolina Stralau – FC Viktoria 89
Türkiyemspor – BFC Dynamo
Hilalspor – SV Empor
Polar Pinguin – FV Wannsee
Eichkamp-Rubenhorn – Berliner AK
Wacker 21 – Fortuna Biesdorf
Phönix Amed – Blau-Weiß 90
VfB Hermsdorf – Berliner SC

Noch ohne Termin: Weißenseer FC – Spandauer Kickers/Stern 1900 Die erste Runde vor Gericht gewannen die Spandauer Kickers. Der Streit geht in die 2.Runde.