Von den Berliner Clubs gewinnt nur der BAK 07

Mit dem 2:1-Sieg im Berliner Derby gegen Lichtenberg 47 festigt BAK 07 die Tabellenführung in der Regionalliga, profitierten die Athleten zudem von der Dynamo-Niederlage in Jena. Der BAK hat nach 14 Spielen als Tabellenerster 34 Punkte, 4 Punkte mehr als der Tabellenzweite. Der BFC Dynamo bleibt mit 30 Punkten trotz der Niederlage auf Platz Zwei. Allerdings hat der 1. FC Lok Leipzig bei einem Spiel weniger nur einen Punkt Rückstand, gefolgt von Carl-Zeiss Jena als Tabellendritter. Jena hat nach 13 Partien jetzt 27 Punkte. Sowohl Lok als auch Carl-Zeiss müssen wir besonders unter die Lupe nehmen.

Die Messestädter, von Almedin Civa gecoacht, gewannen zuletzt mit 5:0 über Aufsteiger SV Tasmania (16.) und haben ein Nachholspiel am 10. November gegen Energie Cottbus. Zum nächsten Spieltag muss der 1.FC Lok ins Karl-Liebknecht-Stadion nach Babelsberg, Tabellenachter, reisen, dem Ex-Club von Almedin Civa. Was für sich spricht ist das beeindruckende Torverhältnis 21:2 der Leipziger, die es in dieser Saison wissen wollen.

Christian Zschiedrich kommentiert: Foto: Headlight Pictures

Der erfahrene Berliner Trainer Dirk Kunert, so könnte man annehmen, muss in Jena goldene Löffel geklaut haben. Zwei Tage nach dem 9:0 Pokalerfolg in Meiningen, zuletzt in neun Spielen unbesiegt (darunter nur zwei Remis) wurde in Jena entlassen. Nun, Carl -Zeiss strebt die Meisterschaft und den Aufstieg an. Liegt aussichtsreich auf dem 4. Tabellenplatz. Jena ist in der Spitzengruppe der Regionalliga mit Tuchfühlung zum Tabellenführer. Kunert hat in seiner Trainer-Karriere wiederholt bewiesen, erfolgreich sein zu können. Zu Beginn der Saison übernahm Kunert das Traineramt in Jena, Vertrag bis Sommer 22. Den Ergebnissen nach ist der Rausschmiss ein Hammer. Was es nicht alles gibt im Fußball. Begründung bei Carl-Zeiss: „Aufstiegsplatz gefährdet.“

FCC-Sportdirektor Tobias Werner: “Das ist für mich, seit ich hier Verantwortung für den sportlichen Bereich trage, die härteste Entscheidung. Aber ich bin von ihrer Richtigkeit und Notwendigkeit überzeugt. Es geht um den FCC und dessen sportlichen Erfolg. Wir haben einen Kader, mit dem es unser Ziel sein muss, bis zuletzt um den Aufstieg zu spielen. Und dieses Ziel sahen wir gefährdet, wenn wir nicht handeln. Und noch sind wir mit unserer Mannschaft in der Position, Weichen zu stellen, die uns ans Ziel bringen können.“ Diese Aussage ist für mich sehr widersprüchlich. Am Samstag, 23.10. geht es ins Stadion Vogelsang zu Optik Rathenow, dem achtzehnten der Tabelle. Der bisherige A-Jugendcoach Andreas Patz soll es nun in Jena richten.

Die anderen Berliner Ergebnisse: Tennis Borussia (hat erst 12 Spiele) – Chemie Leipzig 0:1. TeBe ist mit 14 Punkten jetzt auf Platz 12 und muss am Freitag, 22.10. nach Luckenwalde. Die VSG Altglienicke spielt am Samstag, 23.10. im Poststadion ein Berlin-Derby gegen Lichtenberg 47. Aufsteiger SV Tasmania hat bisher 11 Punkte geholt, empfängt im Stadion Lichterfelde Energie Cottbus, die ihre Aufstiegspläne weiter verfolgen. Union Fürstenwalde schlug Hertha BSC II 3:2, muss am Sonntag, 24.10. ins Alfred-Kunze-Stadion zu Chemie nach Leipzig. Bereits am Freitag, 22.10. ab 19.00 Uhr, steigt das nächste Derby zwischen Hertha BSC II und dem Berliner AK im Amateurstadion.                  

Christian Zschiedrich                             

Vier Spielausfälle in der Regionalliga, einer in der Oberliga und keiner in der Berlin-Liga

Lichtenberg 47 – VfB Auerbach, Chemnitzer FC – Energie Cottbus, Germania Halberstadt – VSG Altglienicke und Hertha BSC II – Carl Zeiss Jena, diese Partien fielen am 11. Regionalliga-Spieltag aus. Die Tabelle weist ein großes Durcheinander aus. Doch der BFC Dynamo steht nach dem 1:1 in Luckenwalde unangefochten mit 28 Punkten nach 11 Spielen, drei Punkte besser als der Berliner AK, an der Tabellenspitze. Der BAK 07 gewann mit 3:1 in Meuselwitz, hat außerdem gegenüber dem BFC Dynamo mit -9 das schlechtere Torverhältnis. Mit drei Toren von Emre Demir gelang dem SV Tasmania (10 Punkte nach 10 Spielen) ein 3:3 gegen Union Fürstenwalde. Sie schenkten dabei eine 2:0 Halbzeitführung her. Tennis Borussia musste sich 2:4 in Babelsberg geschlagen geben und ist nach bisher sechs Spielen Tabellensiebzehnter. Am Mittwoch, 22.09., heißt es im Bruno-Plache-Stadion, 1.FC Lok Leipzig – Tennis Borussia und am Samstag, 13.00 Uhr, kommt Lichtenberg 47 (Tabellenplatz 15, 10 Spiele, acht Punkte) zum Heimspiel ins Mommsenstadion.

Christian Zschiedrich kommentiert. Foto: Sportick

Zuvor am Freitagabend, 24.09. ab 19.00 Uhr, stehen drei Spiele mit Berliner Beteiligung auf dem Programm: das Derby im Poststadion Berliner AK – SV Tasmania, VSG Altglienicke – ZFC Meuselwitz im Amateurstadion und der BFC Dynamo – Chemnitzer FC im Sportforum.

Schade, dass in der NOFV Oberliga Nord die Begegnung des Tabellenführers FC Hertha 03 – in Seelow ausfiel. Zwei Spieler der Victoria aus Seelow sollen sich infiziert haben. Hertha 03 führt mit 16 Punkten nach sechs Spielen die Tabelle an und will die Führung vor dem Rostocker FC (15 Punkte) im Heimspiel am Sonntag, 26.09. 14.00 Uhr, Ernst-Reuter-Sportfeld gegen den Torgelower FC Greif (5 Punkte nach 5 Spielen) verteidigen. Der SC Staaken (Tabellendritter mit 14 Punkten) musste infolge der 0:1-Niederlage in Ludwigsfelde den Rostocker FC vorbeiziehen lassen. Am Samstag, 25.09. heißt eine Partie des 7. Spieltages Rostocker FC – Blau-Weiß 90, dem erfreulichen Tabellenvierten.

Lediglich Stern 1900 steht mit drei Punkten – am 7. Spieltag schafften die Sterne immerhin ein 2:2 gegen Brandenburg Süd – noch als Vorletzter auf einem Abstiegsplatz. Wesentlich besser platziert ist Eintracht Mahlsdorf (10 Spiele und 8 Punkte), erzielte übrigens erneut in letzter Sekunde zu Hause ein Unentschieden (1:1 gegen Hertha 06) und muss am Samstag, 25.09. 14.00 Uhr, (Werner-Seelenbinder-Sportplatz) bei Brandenburg Süd 05 dem Tabellenletzten ran. Vier Sonntagspiele stehen für die anderen Berliner Vertreter an: Greifswalder FC – Stern 1900, CFC Hertha 06 – RSV Eintracht, SC Staaken – Victoria Seelow und Hertha 03 – Torgelower FC Greif.

In der Berlin-Liga wird es für die Füchse Berlin langsam unheimlich mit der maximalen Ausbeute – fünf Spiele und 15 Punkte. Am 6. Spieltag wurde mit 3:1 gegen Türkiyemspor auf dem Wackerplatz gewonnen. In der jetzt folgenden englischen Woche geht es am Dienstag, 21.09., 19.30 Uhr, erneut ein Heimspiel, gegen Fortuna Biesdorf (17. der Tabelle mit erst 4 Punkten) und am Freitag, 24.09. auswärts bei Türkspor am Heckerdamm. Der SC Charlottenburg ist mit zwei Siegen erst einmal aus dem Keller raus, Tim Harzheim erlitt beim 2:0-Sieg gegen Stern Marienfelde einen Achillessehnenanriss. Drei Tage später folgte das 3:1 gegen den SV Empor. In den unteren Regionen wurde ordentlich gepunktet, TuS Makkabi erspielte sich mit dem 5:1 gegen Fortuna Biesdorf den 2. Tabellenplatz, steht mit 14 Punkten nur einen einzigen Zähler hinter den Füchsen. Die haben ein Spiel weniger ausgetragen. Nach der englischen Woche sprechen wir uns wieder. Spannung ist weiter angesagt.

Christian Zschiedrich     

Berliner Fußball im Überblick

und anstehende Entscheidungen im Verband. Am Saisonanfang werden die Weichen gestellt. In der Eliteliga vertritt wohl in 2021/22 der 1. FC Union Berlin am besten sowohl international im Europacup, im DFB-Pokal. Nach dem Auswärtsspiel gegen Hoffenheim unbesiegt zum Bundesliga-Auftakt, 2 Punkte, während Hertha BSC das erste Heimspiel gegen Wolfsburg vergeigte und damit als Tabellenletzter einen kaum möglich gehaltenen Fehlstart hingelegt hat, der einzige Bundesligist noch ohne Punktgewinn.

In der 2. Bundesliga muss kein Berliner Verein um Punkte kämpfen und in der 3. Liga verlor Viktoria 89 am 4. Spieltag die Tabellenführung durch die 0:1-Niederlage gegen Hallescher FC; mit neun  Punkten. In der kommenden englischen Woche muss Viktoria bereits am Dienstag, 24.08. nach Zwickau (17.) und am Samstag, 28.08. zum 6. Spieltag kommt Waldhof Mannheim, Anstoß 14.00 Uhr, Jahn-Stadion.

In der Regionalliga Nordost teilen sich drei Berliner Vertreter die Tabellenplätze 2 – Berliner AK, 16 Punkte, nach 7 Spieltagen, Tabellenpl. 3 BFC Dynamo (nach 6 Spielen, 15 Punkte), 4. VSG Altglienicke  (6 Spieltage), 14 Punkte. Hertha BSC II (11., 8 Punkte) punktete noch am 5. Spieltag mit 1:0 gegen den Chemnitzer FC, verlor aber am 7. Spieltag das Heimspiel mit 0:1 gegen Chemie Leipzig.

Die Begegnung Tennis Borussia – Energie Cottbus fiel aus, im Auswärtsspiel beim Tabellenletzten FC Eilenburg 2 Punkte holten sich die Borussen drei Punkte, gewannen 2:0. Auf den gefährdeten Positionen stehen Aufsteiger SV Tasmania, Platz 15 mit 6 Punkten und dahinter Lichtenberg 47 mit aktuell 5 Punkten.

In der englischen Woche holte sich Lichtenberg 47 bei Chemie in Leipzig mit den 1:0-Sieg drei wichtige Punkte; das Heimspiel am 7. Spieltag gegen Luckenwalde wurde allerdings mit 0:3 deutlich verloren. Tasmania ging beim BFC Dynamo mit 0:6 baden, erholte sich aber im Heimspiel gegen Optik Rathenow, immerhin ein 3:3 und ein Zähler. Das Berlin-Derby BAK 07 – VSG Altglienicke endete 0:2. Der Berliner AK verpasste damit den Sprung an die Tabellenspitze. Altglienicke setzte die gute Leistung in Chemnitz fort, gewann 2:0 und drei Punkte. Auf dem Vormarsch scheint Energie Cottbus zu sein, 6:1 gegen Union Luckenwalde, während der BFC  Dynamo die erste Niederlage in Babelsberg, 1:2, kassierte.

Blick voraus auf den 8. Spieltag: Am Freitag, 27.08. steht das Lokalderby BFC Dynamo – Lichtenberg 47 an und Hertha BSC II muss in Luckenwalde bestehen. Am Samstag, 28.08. empfängt Tennis Borussia Germania Halberstadt. Tasmania beginnt zur selben Uhrzeit,13:00 Uhr in Jena. Am Sonntag, 29.08. kommt es ab 13:00 Uhr zum Top-Spiel im Poststadion, Berliner AK – Energie Cottbus und eine Stunde spielt im Amateurstadion die VSG Altglienicke – 1. FC Lok Leipzig. Die Volkssportler teilen sich ja das Amateurstadion mit Hertha II.

Die Oberliga handeln wir gemeinsam mit der Berlin-Liga gesondert ab. Ein Hinweis darf hier nicht fehlen: Interessant für alle Berliner Fußballvereine, vor allem im Amateurbereich, ist der 28.08.2021, da wird ein neues Präsidium im Rahmen des Verbandstages gewählt. Präsident Bernd Schultz möchte mit seiner langjährigen Erfahrung für eine fünfte Amtszeit wiedergewählt werden. Doch Gaby Papenburg als Gegenkandidatin will künftig den Frauenanteil in den Gremien und Führungspositionen im BFV (bisher nur 12 Prozent) steigern. Der BFV sei, wie der DFB, eine patriarchische Organisation und dagegen will sie was tun. Zudem fordert sie kurze Entscheidungswege und mehr Transparenz. Bald wissen wir mehr.    

Christian Zschiedrich

Standortbestimmung vor der Pandemie-Pause

Nach 13. Spieltagen ist Regionalliga leider wieder Pause gezwungen, zunächst für einen Monat. Die können die 19 Regionalliga-Nordost Mannschaften schöpferisch nutzen. Aus unterschiedlichsten Gründen war der Start für die Mannschaften optimal oder aber je nach Standortbestimmung weniger erfolgreich ausfallen.

Drei Spielausfälle am Spieltag vor der Pause lassen weiter auf einen schwierigen Saisonverlauf schließen. Der künftigen Terminplan wird noch enger. Die bereits angesetzten Partien FC Viktoria 89 – 1.FC Lok Leipzig, VfB Auerbach – Union Fürstenwalde und Tennis Borussia – Berliner AK 07 fielen Corona zum Opfer.

Im Berlin-Derby Lichtenberg 47 – Hertha BSC II teilten sich die Vereine mit dem 1:1 die Punkte. Es gab zwei weitere 1:1-Spielausgänge: ZFC Meuselwitz – BFV Dynamo und Energie Cottbus – FSV Luckenwalde trennten sich ebenfalls 1:1. Endlich siegte wieder einmal Optik Rathenow, mit 2:0 gegen den Bischofswerdaer FV und 2:0 siegte Chemie Leipzig gegen den Chemnitzer FC. Die Babelsberger erzielten beim 2:2 in Halberstadt ein Remis, während Altglienicke im Jahnsportpark mit einem 5:2 über Carl Zeiss Jena glänzte.

Bei einem  Relegationsplatz und drei direkten Absteigern wird es einen erbitterten Kampf geben. Punktgleich mit je 11 Punkten stehen Optik Rathenow, Meuselwitz, Auerbach und Halberstadt da.

Die Standortbestimmung der Berliner Vereine: Erfreulich aus hauptstädtischer Sicht ist die Erfolgsserie des FC Viktoria, 11 Spiele und und 11 Siege. Souverän führen sie die Tabelle an. Der Meister steigt im nächsten Jahr direkt in die 3. Liga auf. Auf Platz 2, mit etwas Abstand von 8 Punkten, folgt die VSG Altglienicke. Beide haben die selbe Anzahl von Spielen ausgetragen. Die Saison ist noch lang und mal sehen wer die Pause besser nutzen konnte.

Die Platzierungen der anderen Berliner Mannschaften:

5.    Berliner AK 07    12 Spiele 20 Punkte

7.    BFC Dynamo        11 Spiele 18 Punkte

12.  Lichtenberg 47    13 Spiele 16 Punkte

14.  Hertha BSC II       11 Spiel 14 Punkte

19.  Tennis Borussia    10 Spiele 9  Punkte

Die angezeigten Tabellenplätze haben nur einen geringen Aussagewert, da die Zahl absolvierten Spiele unterschiedlich ist.

TeBe wird es als Aufsteiger und jetzigem Stand weiter schwer haben, auch wenn die Lilaweißen in den Begegnungen recht ansprechend gespielt haben. Bisher haben sie 9 Punkte sammeln können, TeBe hat bisher erst 10 Partien austragen können.

Christian Zschiedrich

Weiterhin unangefochten FC Viktoria 89 und überraschende Berliner Siege

In der Regionalliga Nordost fielen zwei Spiele der Corona-Pandemie zum Opfer – ausgerechnet die Berlin-Derbys Tennis Borussia gegen den BFC Dynamo und die Partie der VSG Altglienicke gegen Hertha BSC II. Altglienicke steht dennoch mit 22 Punkten weiter auf Platz 2 der Tabelle, jetzt mit 11 Punkten weniger als Viktoria (33 Punkte nach 11 Spielen). Viktoria hat 2 Spiele mehr ausgetragen als die VSG.

Ebenfalls nur neun absolvierte Partien hat BFC Dynamo, Tabellenplatz 8 mit 14 Punkten. Das ist zwar ärgerlich, aber die Freude, überhaupt noch spielen zu können überwiegt. Die Tabelle ergibt mehr und mehr ein schiefes Bild. Auf 10 Spiele kommen Carl Zeiss Jena (21 P.), Hertha BSC II (13 P.), Tennis Borussia (9 P.) und Schlusslicht Bischofswerdaer FV.

Strahlende Gesichter bei Viktoria 89, nicht nur bei Cheftrainer Benedetto Muzzicato und Sportdirektor Rocco Teichmann. Kein Wunder bei der makellosen Bilanz von elf Spielen, 33 Punkten, alles bisher gewonnen. Vor 655 Zahlenden wurde zuletzt das Heimspiel gegen Babelsberg 03 mit 3:0 gewonnen. Die Tore fielen: 1:0 (48.) Fardjad Azad, 2:0 (66.) Küc, 3:0 (85.) Hovi.

Aus Berliner Sicht weiter erfreulich das 3:0 des Berliner AK 07 auswärts in Cottbus. Der BAK kletterte auf Platz 5 der Tabelle. Ein Sieg in dieser Deutlichkeit war in Cottbus nicht erwartet worden. Zuschauer waren in Cottbus nicht erlaubt. Der Ex-Cottbusser Beyazit tat sich Tor-Schütze hervor. In der 6. und 48. Minute erzielte er das 1:0 und das 2:0. Der Vorlagengeber El-Jindaoui erhöhte in der 85. Minute auf den Endstand zum 3:0 für die Berliner aus dem Poststadion.

Eine kaum erwartete Erfolgsmeldung kam aus Lichtenberg, Vor 966 Zuschauern siegten die 47er im Zoschke gegen den 1. FC Lok Leipzig mit 3:2. Früh, bereits in Minute 2, erzielte Rausch die 1:0 Führung. Der 1:1-Ausgleich fiel kurz nach Wiederbeginn in der 49. Minute durch Sirch. Gözüsirin brachte vier Minuten später die erneute Führung zustande, die Grüneberg (55.) auf 3:1 ausbaute. Abderrahmane brachte die Leipziger in der 68. Minute auf 2:3 heran. So blieb es bis zum Abpfiff von Schiri Rauschenberg, der in Minute 28 dem Lok-Spieler Ziane nach einem groben Foul die Rote Karte zeigte.  

So es das Virusgeschehen ermöglicht, steht eine englische Woche an. Der Berliner AK empfängt am Mittwoch, 29.10. 2020 bereits um 14.00 Uhr die VSG Altglienicke und Viktoria muss zeitgleich bei Union Fürstenwalde ran. Um 19.00 Uhr empfängt Hertha BSC II Aufsteiger Tennis Borussia und der BFC Dynamo spielt im Jahn-Sportpark gegen Lichtenberg 47.

Ein weiteres Berlin-Derby soll am Samstag, 31.10.2020 13.30 Uhr, zwischen Lichtenberg 47 und Hertha BSC II ausgetragen werden. Zeitgleich will Spitzenreiter Viktoria sein Heim-Spiel gegen den 1. FC Lok Leipzig austragen.

Am Sonntag, 1.11.2020, 13.30 Uhr, steht Tennis Borussia vs Berliner AK auf dem Programm und der BFC Dynamo soll in Meuselwitz antreten.

Christian Zschiedrich

Viktoria 89 baut die Führung weiter aus

10 Spiele, 10 Siege, wann gab es das schon einmal bei den Süd-Berlinern? 8 Punkte Vorsprung vor dem Tabellenzweiten VSG Altglienicke. Deren mit Spannung erwartete Partie gegen den BFC Dynamo fiel im von beiden als Heimspielstätte genutzten Jahnsportpark leider Corona zum Opfer. Dagegen sahen 303 Zuschauer in Halberstadt einen verdienten Sieg von Viktoria 89 beim momentanen Schlusslicht der Regionalliga Nordost. Viktoria führte durch Fardjad-Azad (38.) und Becker (49.) 2:0. Aber warum müssen die Berliner fast regelmäßig einen späten Gegentreffer hinnehmen und dann um den Sieg bangen?  Diesmal war es in der 89. Minute Junge-Abiol, der auf 1:2 verkürzte. Am Freitag, 23.10. ab 19.00 Uhr, kommt der Tabellenzehnte Babelsberg 03 ins Stadion Lichterfelde. Vorsicht, die Babelsberger besiegten zuletzt den ZFC Meuselwitz mit 3:1.

Außerdem stehen am 10. Spieltag aus Berliner Sicht zwei Niederlagen, ein Remis und ein weiterer Sieg zu Buche. Aufsteiger Tennis Borussia verlor chancenlos mit 0:4 bei Lok Leipzig und Lichtenberg (13.) ließ mit der 0:2 Niederlage die drei Punkte bei Union in Fürstenwalde. Gegen die Punkteteilung, ein 0:0 von Herthas Zweiten im Amateurstadion gegen Energie Cottbus ist nichts einzuwenden, auch wenn Andreas Neuendorf mangelnde Entschlossenheit bei seinem Team als Manko anführte. Im Poststadion schoss der BAK 07 – immerhin vor 367 Zuschauern – drei Tore, ließ nach 32 Minuten zunächst den 1:1 Ausgleich der Gäste aus Rathenow zu. Am Ende gewannen die Platzherren im Poststadion mit 3:1. Der BAK hat nach 10 Spielen jetzt 14 Punkte und Platz 9, am Samstag, 24.10. geht es nach Cottbus und die haben ebenfalls 14 Punkte.

Die Zuschauerzahlen sind sehr unterschiedlich, je nachdem was die Gesundheitsämter an Auslastung genehmigen und was die Stadiongröße hergibt. In Auerbach durften 999 Zuschauer das 0:2 gegen Chemie Leipzig sehen. Bei Lok Leipzig waren es gegen die Berliner Borussen 1.755, in Babelsberg sahen 1.365 Zahlende den 3:1-Sieg und in Jena feierten 1.256 Zuschauer den 2:1-Erfolg gegen den Chemnitzer FC.

Am Freitag, 23.10. stehen zwei Berlin-Derbys an. Aufsteiger Tennis Borussia empfängt, so Corona es will, den BFC Dynamo im Mommsenstadion und die VSG Altglienicke – Hertha BSC II im Jahnsportpark. Am Sonntag, 25.10. kommt Lok Leipzig zu den 47ern nach Lichtenberg.  

Christian Zschiedrich

Viktoria 89 Spitzenreiter mit sechs Siegen

In der Regionalliga Nordost steht Viktoria 89 mit drei Punkten Vorsprung vor VSG Altglienicke, dem Tabellenzweiten mit 15 Punkten.  Am 6. Spieltag gewannen beide – Viktoria 89 das Berlin-Derby vor 500 Zuschauern (ausverkauft) gegen Lichtenberg 47 2:0 und die VSG auswärts in Halberstadt ebenfalls mit 2:0. Erstaunlich ist der Aufwärtstrend von BFC Dynamo, jetzt auf Rang 6 mit 10 Punkten. Gegen den Bischofswerdaer FV wurde vor 600 Zuschauern deutlich mit 6:2 gewonnen. Eine weitere Schlappe ereilte dagegen BAK 07 im heimischen Poststadion vor 516 Zuschauern mit 1:5 gegen Drittligaabsteiger Carl-Zeiss Jena – Bak liegt aktuell auf Tabellenplatz 12, 7 Punkte. Abgerutscht, 1:2 im Amateurstadion gegen Luckenwalde verloren, ebenfalls 7 Punkte, Platz 13 Hertha BSC II. Wichtig für Aufsteiger Tennis Borussia ist die Punkteteilung, 1:1, beim VfB Auerbach (11.). Nach dem Motto „knapp gewonnen ist auch gesiegt“, holte sich Energie Cottbus mit dem neuen Trainer Dirk Lottner beim 1:0 Sieg in Babelsberg (15.) weitere 3 Punkte, kletterte damit auf Rang 14 der Tabelle. Chemie Leipzig (3.), 12 Punkte siegte 4:1 in Meuselwitz (10.). Der 1. FC Lok Leipzig kam zu Hause nur zu einem 1:1 gegen den Chemnitzer FC (9.). Es ist also weiter Hochspannung angesagt, zumal die Clubs nun den 7. und 8. Spieltag in einer englische Woche bestreiten müssen.

Am Mittwoch, 23.09.2020 empfängt TeBe den Tabellenletzten Halberstadt, ein Heimspiel hat auch Lichtenberg 47 gegen Auerbach, Altglienicke empfängt Babelsberg 03. Drei Auswärtsspiele aus Berliner Sicht für den BAK 07 in Luckenwalde (8.), der BFC Dynamo in Chemnitz und Viktoria 89 in Meuselwitz (10.).

Am kommenden Wochenende; dann der 8. Spieltag: Samstag, 26.09.2020 Viktoria 89 – Chemie Leipzig, Babelsberg (15.) – Tennis Borussia (17.), Halberstadt – Lichtenberg 47, und am Sonntag, 27.09.2020: BAK 07 – Bischofswerdaer FV, BFC Dynamo – Optik Rathenow (Vorletzter mit 4 Punkten), Hertha BSC II – Chemnitzer FC und die VSG Altglienicke muss zu Union Fürstenwalde. Im Bruno-Plache-Stadion kommt es zu der Begegnung 1.FC Lok Leipzig gegen die formverbesserten Cottbusser.

Christian Zschiedrich

Fünf Spielausfälle in der Regionalliga Nordost nerven

Die Tabelle gerät durcheinander und die Vorbereitung der Vereine ebenfalls. Am 24. Spieltag fielen drei Spiele aus. Auerbach – Viktoria 89, Lichtenberg 47 – Chemie Leipzig und Altglienicke – Nordhausen. Zwei Nachholspiele, Lichtenberg 47 – Meuselwitz und Nordhausen – Babelsberg 03 konnten ebenfalls nicht ausgetragen werden.  Wie’s künftig weitergeht, da stehen sogar in Berlin Fragezeichen sowohl im Poststadion als auch in der HoWoGe-Arena. Bekommt eventuell sogar Hertha II kurzfristig die Absage für das Freitagspiel in Nordhausen? 

Der sportliche Überblick: Der 1.FC Lok Leipzig hat sich mit drei Punkten Vorsprung und nur 22 Spielen an die Tabellenführung geschossen, gewann 3:1 (22.Spieltag) gegen Auerbach, ebenfalls 3:1 bei Optik in Rathenow (23.) und am 24.Spieltag 4:2 gegen Meuselwitz. Das sind nunmehr 47 Punkte, während Cottbus 2:3 in Auerbach patzte, aktuell aber 4:0 gegen Rathenow gewann. Energie hat nach 22 Spielen 44 Punkte und muss jetzt nach Meuselwitz (Tab.11., 24 Punkte).

Am 23. Spieltag gab es zwei Berliner Derbys. BAK 07 – Hertha II 3:1 und BFC Dynamo – VSG Altglienicke 1:2. Das sind für Altglienicke ebenfalls 44 Punkte. Schade, dass die Partie gegen Nordhausen ausfiel.  Jetzt muss Altglienicke, immerhin Tabellenzweiter, zum zwölften Chemie Leipzig. Das wird kein Zuckerschlecken. Doch Altglienicke konnte bisher bereits sechs Auswärtssiege verbuchen und spielt eine sehr beachtenswerte, gute  Saison. Schade, dass am 22. Spieltag aus Sicht der VSG das Derby 1:3 gegen BAK 07 1:3 verloren ging. Da holte übrigens Viktoria 89 ein 2:2 in Cottbus bei der aufstiegswilligen Energie-Mannschaft.

Am Samstag, 7.3.2020 13.30 Uhr, heißt es nun Babelsberg 03 (Vorletzter, nur 14 P.)  – Lichtenberg 47 (10., 25.P.), jedoch nur 21 gespielte Partien. Interessant wird aus Berliner Sicht, wenn denn gespielt wird, der Sonntag mit Berliner AK 07 (7.) – 1.FC Lok Leipzig. Da müssen sich die Sachsen warm anziehen. Heimvorteil hat bei bisher nur 20 Spielen Viktoria 89 (8., 29 P.) im Stadion Lichterfelde gegen Union Fürstenwalde (5.).  Der BFC Dynamo hat bereits 23 Spiele und ist spielfrei und wird darüber keineswegs traurig sein.

Christian Zschiedrich

Herbstmeister VSG Altglienicke

Die Tabellenführung, so beeindruckend sie sein mag, damit gerechnet hatte vor Saisonbeginn kaum jemand, sie besteht mit 36 Punkten „nur“ aufgrund des besseren Torverhältnisses 44:21 gegenüber dem Tabellenzweiten Energie Cottbus mit 41:26.

Energie gewann 2:0 bei Lichtenberg 47 und Altglienicke schaffte zu Hause immerhin ein 2:2 gegen den 1. FC Lok Leipzig, dem Tabellendritten mit 34 Punkten.  Ein Höhepunkt kommt am Samstag, 07.12.19, 13.30 Uhr, für Altglienicke, die VSG freut sich auf Energie Cottbus zum Match Erster gegen Zweiter. Kompliment, wer dieses Regiebuch geschrieben hat.

Erfreulich aus Berliner Sicht, der 1:0-Erfolg vom FC Viktoria 89, Torschütze Menz (40.), bei Wacker Nordhausen, vor 457 Zuschauern. Mit den drei entführten Punkten kommt Viktoria aktuell auf 24, Tordifferenz plus 5 und klettert damit vor Lichtenberg 47 auf Platz acht. Einen Zähler dahinter hinter ist der BFC Dynamo platziert, unter der Woche gewann der BFC Dynamo gegen Wacker Nordhausen vor 731 Zuschauern mit 3:1. Lukas Brumme erzielte alle drei Tore. Nordhausen war durch Pichinot 1:0 in der neunten Minute früh in Führung gegangen.

Einen weiteren Sieg erzielte der Berliner AK mit 4:0, vor 1.508 Zuschauer in Babelsberg. Drei Tore in Folge, aber nicht in einer Halbzeit markierte Cigerci (14., 40. Und 67.). Kahraman steuerte das 4:0 bei. . „Innerhalb des Kaders gab es Querelen“ begründet Trainer Dirk Kunert, der fünf Spieler in der Woche vor dem Match bis zum Jahresende vom Spiel und Training suspendierte, darunter der beste Saison-Torschütze Pierre Merkel (sieben Treffer), Niklas Brandt, Oliver Hofmann, Kay Michel und Marcus Mlynikowski.

Zwischen Lok Leipzig und Wacker Nordhausen platzierte sich die Mannschaft von Andreas Zecke Neuendorf, Hertha BSC II, belegt Platz 4 mit 33 Punkten. Bereits am Freitag, 6.12. ab 18 Uhr, kommt der 1. FC Lok Leipzig ins Amateurstadion. Am Samstag, 7.12. um 13.30 Uhr, ist zeitgleich mit Altglienicke – Cottbus der Berliner AK beim Tabellenletzten Bischofswerdaer FV angesetzt.

Am Sonntag, 8.12. 13.30 Uhr, stehen drei weitere Spiele mit Berliner Beteiligung auf dem Programm: RW Erfurt – Viktoria 89, Lichtenberg 47 – VfB Auerbach und im Karl-Liebknecht-Stadion heißt es Babelsberg 03 (Tabellenvorletzter) – BFC Dynamo.

Christian Zschiedrich

13. Regionalliga-Spieltag

Die 13 ist für Viele eine Glückszahl. Der Aberglauben kann aber auch genau das Gegenteil bewirken. Hertha II und Altglienicke führen weiter ein fünfköpfiges Feld an, obwohl sie Federn ließen. VSG Altglienicke verlor sogar 1:2 im Berlin-Derby gegen Lichtenberg 47. Dennoch stehen sie mit 28 Punkten auf Platz Zwei. Hertha holte in Halberstadt beim 2:2 wenigstens einen Punkt und ist mit 29 Punkten Tabellenführer. Beide Berliner Clubs haben den 1.FC Lok Leipzig (28 P.), Energie Cottbus (26 P.) und dazu Wacker Nordhausen (23 P.) im Nacken. Lok gewann 3:0 beim Bischofswerdaer FV, Energie entführte aus Babelsberg (0:1) die drei Punkte und Wacker Nordhausen fertigte Optik Rathenow gar 4:0 ab.

Abgeschlagen ist der Bischofswerdaer FV mit nur fünf Punkten alsTabellenletzter. Abstiegsgefährdet sind Babelsberg 03, Vorletzter (8 P.), Optik Rathenow (16., 11 P.) und Germania Halberstadt (15., 12 P.). Oben geht es wesentlich enger zu. Zum kommenden 14. Spieltag werden drei spannende Berlin-Derbys  erwartet, deren Ausgang schwer vorhersehbar ist.

Freitag, 1.11. ab 19.00 Uhr, Amateurstadion Hertha BSC – Lichtenberg 47 (10.), Samstag, 2.11. Jahnstadion, 13.30 Uhr trifft die VSG Altglienicke auf den FC Viktoria 89 und am Sonntag, 3.11. 13.30 Uhr, Poststadion,  Berliner AK – BFC Dynamo.

Der BAK 07 scheint mit 16 Punkten (9.) trotz Trainerwechsel, Dirk Kunert führt jetzt Regie, aus dem Aufstiegsrennen zu sein. Dirk Kunert war von der 2:4-Niederlage bei Viktoria 89 sehr enttäuscht. Es scheint in dieser Saison an Qualität zu mangeln.

Derzeit im Mittelmaß und von den übrigen Berlinern am besten platziert ist Viktoria (7., 20 P.), es folgt der BFC Dynamo (8., 18 P.), BAK 07 (9., 16 P.) und Lichtenberg 47 (10., 16 P.). Der BFC Dynamo gewann immerhin 2:0 gegen ZFC Meuselwitz. was gelingt am Sonntag, 3.11. im Poststadion bei den Moabitern.

Christian Zschiedrich