Berliner Pokal – Teilnehmer am Viertelfinale sind ermittelt

Stern Marienfelde – Tennis Borussia 3:1; Berliner AK 07  – VSG Altglienicke 0:1; FC Hertha 03 – BFC Dynamo 0:3; FC Amed – FC Viktoria 1:7;  Türkiyemspor – SC Staaken 1:3; Berliner SC – SD Croatia 5:4; Sp. Lichtenberg – SV Tasmania 2:3 n.V.; TuS Makkabi – CFC Hertha 06 2:1 n.V.   

Ja, es gab einige Überraschungen. Wer hatte daran geglaubt, dass Oberligist TeBe bei einem Landesligisten aus dem Pokal fliegt oder, dass Altglienicke beim BAK 07 als Sieger vom Platz geht. Dass der BFC Dynamo gegen Hertha 03 gewinnt, geht an, in dieser Klarheit jedoch nicht. Am Freitag, 22.11. geht es im Mommsenstadion wieder Erster gegen Zweiter um Punkte. Tennis Borussia ist gewaltig angeschlagen und das Selbstvertrauen der Zehlendorfer dürfte auch gelitten haben. Dagegen spricht das 7:1 von Titelverteidiger Viktoria 89 eine deutliche Sprache. Naja, der Regionalligist gegen einen Kreisklassen A-Vertreter. Einen erneuten Tiefschlag musste Oberligist Hertha 06 beim Berlin-Liga-Vertreter Makkabi hinnehmen.

Im Viertelfinale ab Samstag, 18. Januar 2020, geht es schon um Geld. Die beschlossene Änderungen besagen, dass alle Viertelfinalisten aus dem Fernsehgeldtopf partizipieren. Klasseniedere Mannschaften genießen ab jetzt nicht mehr automatisch ein Heimrecht.

Christian Zschiedrich                     

10. Oberliga-Spieltag: Tasmania besiegt Blau-Weiß 90

Das Duell zweier ehemaliger Bundesligisten Tasmania – Blau-Weiß 90 gewann Tas vor 275 Zuschauern mit 3:0. Ein Triumpf gegen den alten Rivalen und ein gewaltiger Schritt aus dem Tabellenkeller, jetzt Tabellenzehnter mit 10 Punkten unmittelbar hinter dem SC Staaken (9., 11 P.) und eben Blau-Weiß 90 (8., 12 P.). Die Rote Laterne hält nach wie vor Hertha 06 mit nur 5 Punkten. Im Charlottenburger Derby hatten die 06er diesmal im Mommsenstadion keine Chance beim 5:0 für Tennis Borussia – Spitzenreiter mit 25 Punkten.

Vorn stehen sogar zwei Berliner Vereine: Tabellenzweiter ist Hertha 03 mit 23 Punkten, gegen die 03er musste TeBe in der Vorwoche eine 0:1-Niederlage einstecken, aktuell gewannen die Zehlendorfer zu Hause 4:1, gegen die TSG Neustrelitz. Da sei schon mal auf den 22. November vorausgedacht, da heißt es vielleicht im Mommsenstadion Erster gegen Zweiter. Markus Schatte, Zehlendorfs Coach, denkt jetzt an die kommende Aufgabe. Da ist die Hürde beim angeschlagenen Tabellenletzten zu nehmen, am Sonntag, 3.11. 13:30 Uhr, Sömmeringstraße. Das Hertha Duell, 03 gegen 06, der Trainer der 06er Murat Tik jedenfalls sprach von einer deutlichen Benachteiligung seiner Spieler mit Migrations-Hintergrund in den meisten Spielen. Das erklärt den Tabellenstand – könnte man annehmen.

Was ist mit dem SC Staaken los ? Welch derbe Niederlage, mit 0:7 in Rostock (3., 22 P.). Trainer Jeffry Seitz, war total konsterniert, fand nach dem Spiel keine Erklärung. Oje, am Samstag, 2.11. geht es  in die Gießerei-Arena zum Torgelower FC Greif (4., 20 P.).

Blau-Weiß 90 (8., 12 P.) empfängt am Samstag, 2.11. 13.00 Uhr, den Tabellen-Vorletzten FC Strausberg (15., 6 P.). Auf dem Papier könnte man Tennis Borussia am Freitag zuvor ab 19.30 Uhr, eine „leichte“ Partie beim Tabellenelften, Victoria Seelow, (10 P.) bescheinigen. Das ist nicht ganz zutreffend!  Zumal sich TeBe gegen solche Gegner oft schwer tut.

Christian Zschiedrich

Oberliga Nord: Das wird spannend

Da blicken wir doch gleich voraus. Am kommenden Spieltag stehen zwei Berlin-Derbys und dazu das Match der Zehlendorfer Hertha 03 (Tabellenzweiter) gegen die TSG Neustrelitz (Tabellendritter) im Ernst-Reuter-Stadion, Sonntag, 27.10. 14.00 Uhr, auf dem Programm, es spielt der Zweite gegen den Dritten. Beide haben 20 Punkte und bis auf zwei Zähler zum Tabellenführer Tennis Borussia aufgeschlossen. TeBe (22 Punkte) kassierte die erste Niederlage der Saison in Neustrelitz. 520 Zuschauer sahen den 1:0-Erfolg der Residenzstädter.

Hertha 03 gewann in Ludwigsfelde. Am 10. Spieltag, spielen die zwei Charlottenburger Vereine gegeneinander, der Erste gegen den Letzten, Tennis Borussia gegen Hertha 06. Es wäre nicht das erste Mal, würde Hertha 06 im Mommsenstadion die Punkte entführen. Wir berichteten vom Trainerwechsel bei den 06ern und siehe da, mit dem 2:1-Sieg gegen Victoria Seelow jubelten sie gleich über die ersten drei Punkte.

Staaken und Tasmania spielten im Nachholgang unter der Woche 2:2 und gewannen ihre Spiele am 9. Spieltag je mit 4:0, Tasmania bei Brandenburg Süd und der SC Staaken zu Hause gegen Strausberg. Tas ist mit lediglich 7 Punkten weiter abstiegsgefährdet, Staaken konnte sich etwas befreien und mit nunmehr  11 Punkten etwas absetzen.  Die Staakener müssen am Sonntag, 27.10. nach Rostock, während Tasmania im Werner-Seelenbinder-Sportpark zum Berlin-Derby Blau-Weiß 90 empfängt.

In Neustrelitz, brannten nach der ersten Saisonniederlage für TeBe bei einigen Aktiven die Sicherungen durch. Der Auslöser,  und wie es zu der Rudelbildung nach Spiel-Ende kam, sei nicht bekannt, sagte Schiedsrichter Daniel Köppen. Unnötig kam es zu drei gelben Karten, die Pavel  Petkov (Neustrelitz), sowie Ertugrul Aktas (TeBe) und Rifat Gelici (TeBe) kassierten. Die Gelb-Roten Karte sah Sefa Kahraman (TeBe). Trainer  Dennis Kutrieb meinte in der Pressekonferenz, „man könne sich über die Niederlage in der Kabine ärgern, aber nicht auf dem Platz. Bei allen Emotionen, darf so etwas nicht vorkommen.

Christian Zschiedrich  

Nach Pokalmatches nun wieder Meisterschaftsspiele

Während der Länderspielpause brachte die 3. Hauptrunde der Landespokalspiele kaum Überraschungen. Die verbliebenen Oberligisten bekleckerten sich nicht mit Ruhm , zitterten sich aber weiter.  Im Spiel zweier Regionalligamannschaften, Viktoria 89 (Titelverteidiger) – Lichtenberg 47, besiegten die Tempelhofer den Mitkonkurrenten aus Lichtenberg  vor 354 Zuschauern durch Tore von Brand (42.), Schmidt (48.) und Gunte (88.) 3:0. Ins Achtelfinale schafften es außerdem:

VSG Altglienicke, BFC Dynamo, Berliner AK 07, Tennis Borussia, FC Hertha 03, SV Tasmania, SC Staaken, CFC Hertha 06, Sparta Lichtenberg, Türkiyemspor, SD Croatia, TuS Makkabi, Berliner SC, Stern Marienfelde und der FC Amed, weiter geht es am 16. und 17. November.

Am Mittwoch, 16.10. spielten in der Nachholbegegnung der Oberliga SC Staaken – SV Tasmania. Das Berlin-Derby endete 2:2. Damit kommt Staaken nach acht Spielen auf acht Punkte, Tasmania als Vorletzter nur auf deren Vier. Am Ende stehen zwei Berliner Vereine. Schlusslicht ist Hertha 06 mit nur zwei Punkten. Zum neunten Spieltag sprechen die angeschlagenen Clubs von Möglichkeiten des Drei-Punkte-Gewinns: Am Sonntag empfängt Hertha 06 den Tabellenachten Victoria Seelow und der SC Staaken hat Heimrecht gegen FC Strausberg (13.). Der SV Tasmmania muss nach Brandenburg gegen Süd 05 (14.).

Schauen wir nach oben: Tennis Borussia (22 P.) muss zum Tabellenvierten TSG Neustrelitz (Sonntag, 20.10. 13.30 Uhr) und bereits einen Tag zuvor, am Samstag, 19.10. heißt die Partie um 14 Uhr Ludwigsfelder FC (11.) – FC Hertha03 (2. 17 P.). Blau-Weiß 90 (10. 9 P.) hat bereits Samstag,19.10. 13 Uhr im Volkspark Mariendorf das  Vergnügen gegen den Tabellensechsten MSV Pampow.    In einem Testspiel sxchlug Blau-Weiß die U23 von Hertha BSC.

Christian Zschiedrich

Tennis Borussia Berlin auf Regionalligakurs

In einem ehemals nach dem 4.-BL-Spieltag auf Hertha BSC gemünzten Artikel, titulierte ich fragend, womit man am besten aufkommende Unruhe bekämpft und schlussfolgerte, mit Siegen auf dem Platz. Das trifft nun umso mehr auf den Zerreibungsprozess bei TeBe zu. Erstaunlich, was da auf dem Platz geschieht. Nach acht Spielen bleibt TeBe ungeschlagen mit sieben Siegen und einem Remis. Das sind 22 Punkte für die Tabellenführung und fünf Punkten Vorsprung für das dreiköpfige Verfolgerfeld mit je 17 Punkten. Und für TeBe spricht das Torverhältnis von 31:6, mindestens doppelt so gut wie bei den Verfolgern. Das könnte am Ende noch wie ein Punkt mehr wert sein, oft genug entscheidend für den Aufstieg. Da wird es nun höchste Zeit für eine schwächere Spielgestaltung. Bisher sprechen die vielen Tore, zuletzt  9:0 gegen den Ludwigsfelder FC, für sehenswerten Angriffsfußball..

Von wegen Nachlassen und sich etwa auf den Erfolgen ausruhe, doch nicht zum 9.Spieltag in Neustrelitz. Die TSG hat sich mit 17 Punkten ins Dreier-Verfolgerfeld eingruppiert. Sonntag, den 20.10., 13.30 Uhr, möchten die Neustrelitzer ihre Heimstärke ausspielen, haben bisher nur neun Tore kassiert, allerdings auch nur deren 13 geschossen. Zuletzt erreichten sie auswärts in Seelow bei der Victoria ein 1:1.Bei so viel mitreißendem Erfolg darf aber aus Berliner Sicht der Abstiegskampf nicht vergessen werden.

Gefährdet ist mal wieder der SC Staaken mit sieben Punkten, Platz 12. Das Heimspiel zum 8.Spieltag im Berlin-Derby wurde gegen SV Tasmania per Nachholbegegnung auf Mittwoch, den 16.10., 19.30 Uhr, verlegt. Tasmania ist derzeit mit nur drei Punkten Tabellen-Vorletzter. Bisher nur negativ in Erscheinung getreten ist in dieser Saison der zweite Charlottenburger Verein CFC Hertha 06. Trotz erneutem Trainerwechsel (wir berichteten) setzte es eine erneute, klare 0:3-Niederlage zu Hause gegen den Torgelower FC Greif (7.). Als Schlusslicht mit nur 2 Punkten spielte Hertha 06 wie ein Absteiger und wird es sehr schwer haben, da unten raus zu kommen.

Blau-Weiß 90, Tabellenzehnter, neun Punkte, erreichte in Greifswald (3.) immerhin ein 1:1. Der Tabellenzweite FC Hertha 03 spielte zu Haus gegen Lok Stendal nur 0:0. Da hatte man den Zehlendorfern wesentlich mehr zugetraut. Am Samstag, den 19.10. müssen sie zum Ludwigsfelder  FC. Scherzhaft formulierte mein Nebenmann: Ein Tor mehr als die Borussen erzielt haben, kann es schon werden. Das wäre dann der erste zweistellige Sieg in der NOFV Oberliga Nord.

Christian Zschiedrich

Da schaut auf diese Tennis Borussia

Das ist nach den Querelen im Verein auch die beste Antwort: Spitzenreiter mit 15 Punkten in fünf Spielen, 16:4 Tore und fünf Punkte Vorsprung vor Hansa Rostock. Letzte Woche wurde auch 2:0 bei Brandenburg Süd gewonnen. Da darf man gespannt sein, wie Hertha 03 zu Hause gegen die Mannen vom Werner-Seelenbinder-Sportplatz (Tab. 12.) sich schlagen wird. Hertha 03 hat sich aktuell viel vorgenommen, meine Frage an Trainer Markus Schatte und Präsident Kamyar Niroomand lautet: Seit ihr dauerhaft in der Tat stärker  geworden und wie konstant sind die Leistungen in aller Zukunft? Der Start mit 10 Punkten (Tabellenplatz 4) ist ja gar nicht so schlecht. Sogar letztens 2:1 beim SC Staaken (9.) gewonnen. Oben mitzuspielen, das ist ja auch ein ganz anderes Gefühl, als im Mittelfeld sein Dasein zu trachten. Zwei Berliner Vereine, dazu Traditionsclubs, stehen in der Oberliga Nord gut zu Gesicht.

Kommen wir zu TeBe noch einmal zurück. Der Verein musste wiederholt schwierige Zeiten überwinden, fand aber gerade immer dann Geldgeber, wenn es sportlich gut lief. Dennis Kutrieb ist mit seinem Team zu wünschen, bleibt weiterhin auf Erfolgskurs. Bereits am Freitag heißt es um 19.30 Uhr im Mommsenstadion Tennis Borussia – Blau-Weiß 90. Ein Verein ebenfalls mit Höhen und Tiefen. Was war das früher doch ein kassenfüllender Schlager. Nach einem Jahr Eingewöhnungsphase hat  die Mannschaft um Trainer Gebhardt  an Stabilität gewonnen, steht nach 5 Spielen mit acht Punkten auf Platz 7. Der Kader wirkt jedenfalls stärker als im Aufstiegsjahr und scheint für etliche Überraschungen prädestiniert zu sein.

Drei ehemalige Bundesligisten tummeln sich in der Oberliga Nord. Wer ist der Dritte? SV Tasmania ist nicht so gut gestARTET; NUR § Punkte und ein miserables Torverhältnis von 4:12. Der drittletzte Tabelllenplatz könnte am Ende der Saison ein Abstiegsplatz sein. In Torgelow wurde 0:2 verloren und der nächste Gegner ist im heimischen Werner-Seelenbinder-Sportpark am Sonntag, 14.00 Uhr, der punktlose Tabellenletzte FC Strausberg. Die Strausberger sind tief in der Krise. Von uns ist man gewohnt, den Berliner Vereinen die Daumen zu drücken.

Bleibt CFC Hertha 06. Bei den Charlottenburgern ist der Wurm drin. Tabellenvorletzter mit einem Pünktchen. Den Punkt holten sie sich aktuell am 5.Spieltag in Stendal. Karim traf in der 89.Minute. Nun soll es aufwärts gehen. Das nächste Heimspiel steht an, Sonntag  14.00 Uhr Sömmeringstraße. Es kommt der Tabellensechste  Ludwigsfelder FC. Zeigt wer Herr im Hause ist.

Christian Zschiedrich

Blick in die NOFV Oberliga Nord

Tennis Borussia tadellos: 4:2-Sieg bei Tasmania, 5:0 gegen Strausberg, 4:2-Sieg bei Hansa Rostock II, neun Punkt, 13:4 Tore, Tabellenführer vor die punktgleiche TSG Neustrelitz. Und noch ein Club geht die Saison ganz anders an als im letzten Jahr: Der SC Staaken! Sechs Punkte nach dem 3. Spieltag und aktuell, sage und schreibe, ein  9:0 über Victoria Seelow. Das lässt aufhorchen. Nun kommt es bereits am Freitag, 30.08. im Mommsenstadion, 19.00 Uhr, zur hoch interessanten Partie Tennis Borussia – SC Staaken. TeBe hatte gegen Staaken schon immer Probleme, selbst in den Jahren, in der die Mannschaft von Jeffrey Seitz nicht so erfolgreich auftrumpfte.

Außerdem kommt es zum 4. Spieltag am Sonntag, 1. September 14.00 Uhr, in der Sömmeringstraße zum Match zwischen Schlusslicht Hertha 06 gegen Blau Weiß 90. Trainer Marco Gebhardt hat Personalsorgen und verlor 3:4 zu Hause gegen Neustrelitz, steht aber mit vier Punkten im Mittelfeld der Tabelle (8.). Dagegen ziert ein Berliner Verein, ein Charlottenburger Club mit 0 Punkten die Rote Laterne. Der Ausgang hat für beide Teams enorme Folgen. Insbesondere geht es bei Hertha 06 um die Wurst. Auch am 3. Spieltag wurde mit 1:2 beim Brandenburger SC Süd verloren. Der neue Trainer Turjalai Zazai steht nach der dritten Niederlage schon gewaltig unter Druck. Fragt sich, wie groß ist die Geduld  des 1. Vorsitzenden Ergün Cakir, wie gesagt, erst Blau-Weiß 90, dann auswärts bei Lok Stendal  und schließlich im Charlottenburger Derby gegen Tennis Borussia.

Hertha 03 Zehlendorf (6.) hat sich für diese Saison viel vorgenommen, verschenkte mit 0:1 gegen Tasmania drei Punkte an die Neuköllner, gewann aber 4:2 in Strausberg. Bin gespannt, ob das Himmel hoch jauchzend und zu Tode betrübt so weiter geht oder ob die Schützlinge von Markus Schatte zur Konstanz finden. Für Tasmania (12.) waren die drei Punkte in Zehlendorf schon wichtig, denn zu Hause wurde gegen den Greifswalder FC 1:2 verloren. Tas muss am Sonntag, 1. September zum MSV Pampow, während Hertha 03 um 14.00 Uhr im Ernst-Reuter-Stadion ein Heimspiel gegen Hansa Rostock II hat.   

Christian Zschiedrich

Bis auf TeBe gewannen alle Berliner Clubs in der Oberliga

Der Aufstieg von Lichtenberg 47 dürfte damit vorentschieden sein. Die Mannschaft von Trainer Uwe Lehmann gewannen mit 2:0 gegen den 1.FC Lok Stendal und ist mit 67 Punkten und dem besseren Torverhältnis drei Spieltage vor Ultimo so gut wie am Ziel. Tennis Borussia (61 Punkte) erlaubte sich den Luxus einer 1:3-Heimniederlage gegen SV Altlüdersdorf.

Zwei Absteiger und ein Club, der in die Relegation muss, dass wird erst in den ausstehenden Partien entschieden. Der Malchower SV ist seit geraumer Zeit mit nur 4 Punkten weg vom Fenster. Vorletzter ist der Brandenburger SC Süd mit 28 Punkten. Derzeit steht auf dem Relegationsplatz der 1.FC Lok Stendal mit 29 Punkten. Punktgleich und unmittelbar über dem Strich steht der SC Staaken, aber nur wegen des besseren Torverhältnisses. Die Schützlinge von Jeffrey Seitz haben sich mit sage und schreibe 5:0 gegen Anker Wismar aus dem Keller geschossen. Welch ein großartiger Befreiungsschlag ! Die letzten drei Begegnungen können nunmehr mit großem  Selbstbewusstsein angegangen werden, zumal die nächste Begegnung beim Tabellenletzten Malchower SV ansteht.

Am vorletzten Spieltag, 02.06., kommt es zum Berlin-Derby gegen Aufsteiger Blau-Weiß 90 zu Hause im Sportpark Staaken. Aber Achtung, Blau-Weiß 90 (6.) schoss in Torlaune den Vogel ab und fuhr mit 8:0 den höchsten Sieg des Tages gegen den Malchower SV ein. Die Aufgabe am letzten Spieltag, auswärts in Greifswald, ist nur bei voller Konzentration zu bewältigen. Hertha 06 (37 Punkte), jetzt Tabellen 8., hat mit dem 4:2-Sieg gegen den Brandenburger SC Süd das Abstiegsgespenst vertrieben und kann für die neue Saison planen. Auch Hertha 03 gewann – sogar auswärts in Strausberg – recht deutlich 3:0. Den Zehlendorfern (48 Punkte) war der 4. Platz bisher nicht zu nehmen, wer hätte Blau Weiß 90 den Sechsten zugetraut ?

Zwei Berlin-Derbys gibt es jetzt am kommenden Wochenende. Am Sonntag, 19.05. im Ernst-Reuter-Stadion, spielen Hertha 03 gegen Hertha 06 und bereits am Samstag, 18.05. heißt es in der Howege-Arena „Hans Zoschke“ Lichtenberg 47 – Tennis Borussia. Die Borussen hatten sich von diesem Spieltag, allerhand versprochen, wäre doch die Heimpleite gegen Altlüdersdorf nicht gewesen. Selbst wenn TeBe das Spiel gewinnen sollte, ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die 47er um Coach Uwe Lehmann die Butter noch vom Brot nehmen lassen.

Christian Zschiedrich

Blick in die Oberliga – Staaken auf einem Abstiegsplatz

Das Team von Trainer Jeffrey Seitz rutschte durch die 0:1-Niederlage beim Tabellenführer Lichtenberg 47 auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Im Heimspiel am Freitag, 10.05. müssen die Staakener gegen Anker Wismar siegen, sonst wird es – kaum erwartet – zurück in die Berlin-Liga gehen. Es ist die viertletzte Oberliga-Partie der Saison. Anker Wismar könnte – aktuell fünf Punkte besser – im Falle einer Niederlage in Staaken in die Bredouille kommen. Gegen Blau-Weiß 90 gelang ihnen zu Hause in Wismar nur ein 0:0. Damit hat sich Aufsteiger Blau-Weiß 90 (32 Punkte) aus der Schusslinie gebracht. Bis Platz 10 sind alle Vereine abstiegsgefährdet, zwei direkte Absteiger, der Malchower SV steht bereits fest, und dazu könnten sich zwei Clubs gesellen, die in die Relegation müssen. Für Spannung ist also gesorgt für die letzten vier Spieltage.

So eng geht es nicht nur unten zu. Schwer hatte es Lichtenberg 47 gegen Staaken, Kontrahent Tennis Borussia ging es in Zehlendorf bei Hertha 03 nicht anders. Vor 603 Zahlenden lagen die Veilchen am Freitag, 3.5. zweimal zurück, um mit guter Moral am Ende mit einem 3:2 als Sieger vom Platz zu gehen. Die Moral scheint zu stimmen für die Endphase der Saison. Als nächster Gegener kommt der abstiegsbedrohte SV Altlüdersdorf ins Mommsenstadion.

Mit 29 Punkten geht es dem 1.FC Lok Stendal nicht besser. Tabellenführer Lichtenberg 47 erwartet daher großen Widerstand in Stendal. Der Papierform nach sollte das lösbar sein für Lichtenberg und für TeBe.

Eine Überraschung ist nie ausgeschlossen. Gerade gegen Abstiegskandidaten tun sich Favoriten oft schwer. Gehen wir davon aus, sie lösen ihre Aufgaben. Am 28. Spieltag, am 18. Mai in der Partie der Top-Teams Lichtenberg 47 – Tennis Borussia fällt eine Vorentscheidung oder es wird noch enger. TeBe könnte punktemäßig gleichziehen. Beide trennen aktuell ja nur drei Punkte. Die Tordifferenz, aktuell plus 52 Lichtenberg, spricht für die 47er. Die anschließenden zwei Restpartien: Für TeBe ein Heimspiel gegen Anker Wismar und zur letzten Spiel muss TeBe zum Absteiger nach Malchow. Der unentwegte Spitzenreiter Lichtenberg 47 hat es auswärts mit Strausberg zu tun und empfängt anschließend Hertha 06 im eigenen Stadion.

Christian Zschiedrich

Tebe oder Lichtenberg 47 – Wer wird am Ende die Nase vorn haben?

Bisher führt ununterbrochen Lichtenberg 47 in der NOFV-Oberliga Nord die Tabelle an. Bis zum Saisonende sind es noch fünf Partien. Der momentane Stand der Dinge nach 25 absolvierten Spieltagen:

Tabellenführer ist Lichtenberg 47 mit 61 Punkten und einem Torverhältnis von 62:11, Differenz plus 51

Auf Platz 2 folgt Tennis Borussia mit 58 Punkten und einem Torverhältnis von 61:19, Differenz plus 42

Dahinter auf Platz 3 steht der Greifswalder FC mit 55 Punkten und einem Torverhältnis von 54:29, Differenz plus 25

Nach fünf Spielen könnte am Ende tatsächlich die Tordifferenz entscheiden, so eng ist die Konstellation. Die Entscheidung kann nur zwischen Tennis Borussia und Lichtenberg fallen, da der Greifswalder FC nicht aufsteigen will, keine Unterlagen für die Regionalliga eingereicht hat. Der Sportliche Leiter in Greifswald Daniel Gutmann äußerte dazu: „Wir haben für die Saison 2019/2020 nicht für die Regionalliga gemeldet. Diese Entscheidung wurde intern mit allen beteiligten Schnittstellen, auch mit einer realistischen Einschätzung, einstimmig geteilt. Als Greifswalder FC sind wir in der derzeitigen Entwicklungsphase noch nicht dazu bereit. Dies hat wirtschaftliche, aber auch strukturelle Hintergründe. Ein verdienter dritter Tabellenplatz weckt Begehrlichkeiten, diese sollten aber in der Gesamtverantwortung für den Verein auf einer sachliche Ebene ihre Einschätzung finden – mit dem Ergebnis der Nichtmeldung, vorerst für die kommende Saison.“

Die Ergebnisse der letzten drei Spiele von Lichtenberg 47 und Tennis Borussia:

Blau-Weiß 90 – Lichtenberg 47 0:2

Lichtenberg 47 – Malchower SV 1:0

Anker Wismar – Lichtenberg 47 1:0

Tennis Borussia – Brandenburger SC 4:0

Hansa Rostock II – Tennis Borussia 1:2

Tennis Borussia – TSG Neustrelitz 3:0

Das Restprogramm der beiden Aufstiegskandidaten :

26. Spieltag: Hertha 03 – Tennis Borussia     /       Lichtenberg 47 – SC Staaken

27. Spieltag: Tennis Borussia – Altlüdersdorf   / Lok Stendal – Lichtenberg 47

28. Spieltag:                                   Lichtenberg 47 – Tennis Borussia

29. Spieltag: Tennis Borussia – Anker Wismar   / Strausberg – Lichtenberg 47

30. Spieltag: Malchower SV – Tennis Borussia   /   Lichtenberg 47 – Hertha 06

Wer wagt hier eine Prognose? Eine Vorentscheidung könnte der 28. Spieltag bringen, wenn es am Samstag, 18.05. um 13:30 Uhr in der Lichtenberger HOWOGE-Arena „Hans Zoschke“ zum direkten Aufeinandertreffen der beiden Aufstiegsaspiranten kommt. Die Lichtenberger sind bisher zu Hause ungeschlagen, als einzige Mannschaft übrigens in der NOFV-Oberliga Nord. Das sie ihren Vorsprung von aktuell drei Punkten bis zum Derby gegen TeBe verspielen werden, ist eher nicht zu erwarten. Der SC Staaken hat auswärts bisher kaum etwas gerissen, eher könnte es in Stendal unangenehm werden. Es spricht viel für Lichtenberg 47, wo man sich bereits auf den Fall eines Aufstiegs vorbereitet. Im Gegensatz zu den Tennis Borussen müsste das Stadion regionaligatauglich umgebaut werden. Der größere Druck liegt bei TeBe, im Gegensatz zu den Lichtenbergern haben sie das Ziel Aufstieg sehr offensiv kommuniziert.

Christian Zschiedrich