Viktoria holt ersten Saisonsieg

Am 5. Spieltag in der Regionalliga Nordost hatten die Fußballfreunde in Berlin zwei Derbys zur Auswahl, die zudem zeitgleich angepfiffen wurden. In Lichtenberg, empfingen im „Zoschke“ die dort beheimateten 47’er die VSG Altglienicke und nur etwa 10 Kilometer Luftlinie entfernt im Jahnsportpark kämpften Viktoria und Tennis Borussia um Punkte. Im Wettbewerb um den Zuspruch an zahlenden Zusehern hatte der Jahnsportpark die Nase vorn. Leider war es nur dreistellig, im Zoschke entrichteten 595 ihren Obolus, im Prenzlauer Berg 711.

Im „Zoschke“ siegte Altglienicke durch einen Treffer von Patrick Breitkreuz in der 49. Minute mit 1:0. Minimalistisch war es zunächst auch im Jahnsportpark. TeBe gehörte die Anfangsphase. Viktoria kam schwer in die Partie, den ersten Torschuss gab in der 11. Minute Rückkehrer Shalva Ogbaidze ab. Daraus resultierte auch der erste Eckball für Viktoria.

Nach einer halben Stunde stellte Semih Keskin seine Himmelblauen taktisch um. Samir Werbelow und Moritz Seiffert tauschten die Seiten und es ging im 4-2-3-1 weiter. Es ging vor allem darum, auf der rechten Seite TeBe`s Eke Uzoma besser in den Griff zu kriegen. Die Maßnahme tat ihre Wirkung. Hatte nach Aussage von Trainer Abu Njie seine Mannschaft die beste erste Halbzeit der Saison abgeliefert, sah die zweite Halbzeit ganz anders aus. Viktoria übernahm das Kommando, von Tebe`s anfänglicher Feldüberlegenheit blieb nicht viel übrig. In der 69. Minute war es so weit, die Führung für Viktoria die logische Folge. Neuzugang und Dynamo Dresden Leihgabe Phil Harres traf mit dem Innenrist, die Vorlage lieferte von der linken Seite Werbelow. TeBe`s Abwehr war gänzlich unsortiert, einschussbereit stand auch Berk Inaler bereit. Der Sechser Inaler war es dann, der in der 74. Minute für die 2:0 Führung sorgte. Die Vorarbeit kam vom pfeilschnellen Seiffert. TeBe muss zumindest eine gute Moral bescheinigt werden. Sie gaben nicht auf und wurden in der 82. Minute mit dem Anschlusstreffer belohnt. Torschütze war Top-Neuzugang Eke Uzoma. Es war zu spät, letztlich hatten die Veilchen aus Charlottenburg einige konditionellen Probleme, so konnte die junge Viktoria Mannschaft um Trainer Keskin endlich den ersten Sieg in der Regionalliga-Saison feiern.

Am 6. Spieltag muss Viktoria beim Aufsteiger in Greifwald ran, TeBe empfängt im heimischen Mommsenstadion den SV Babelsberg.

Die anderen Berliner Vereine in der Regionalliga Nordost hatten keine Niederlagen zu melden. Der BFC holte in Leipzig-Probstheida beim 1. FC Lok ein 0:0. Hertha II war im Heimspiel siegreich gegen Greifswald und der Tabellenführer BAK 07 verteidigte den Spitzenplatz mit einem 2:1 Sieg gegen Energie Cottbus.

Hans-Peter Becker

Regionalliga Nordost aus Berliner Sicht

Aufmerksamer Beobachter am Sonntagmittag im Jahnsportpark war der Mannschaftsbetreuer der VSG Altglienicke, Jürgen Pastille. Die VSG spielt erst am Mittwoch, 31. August, ihre Partie gegen Luckenwalde und gegen Viktoria wird erst am 12. Spieltag, im November angetreten. Er sah zusammen mit etwas mehr als eintausend Zuschauer den 1:0 Sieg der Babelsberger gegen Viktoria. Der Sieg geht insgesamt in Ordnung, wenn auch Viktoria ein Elfer verwehrt wurde und ein Wembley-Tor nicht anerkannt wurde. Babelsberg hatte es versäumt, den berühmten Sack zuzubinden.

Bereits am Freitag mussten unter Flutlicht bereits drei Berliner Vertreter ihre Spiele bestreiten. Der BAK bleibt weiter ungeschlagen, als einziges Team der Liga. In Erfurt, beim Aufsteiger, wurde mit 1:0 gewonnen. Sie bleiben Tabellenführer und empfangen am nächsten Spieltag Energie Cottbus im Poststadion.

Heimspiele am Beginn des Wochenendes hatten ebenso TeBe und der BFC Dynamo. Der BFC, ja eigentlich angetreten, sich weiterzuentwickeln, unterlag im Sportforum dem FC Carl-Zeiss Jena mit 0:2 vor 2.099 Zuschauern. Mit lediglich 3 Punkten hinken sie ihren Ansprüchen hinterher. Im Mommsenstadion spielte fast zeitgleich TeBe gegen Hertha II. Die erste Halbzeit verging vor nur 567 Zuschauern torlos. Nicht einmal 10 Minuten benötigten die Veilchen, um durch den Doppeltorschützen Tekin mit 2:0 in Führung zu gehen. Am Ende trennten man sich 3:3. Immerhin, es war der erste Punkt in dieser Saison überhaupt für TeBe. Es wird eine schwere Saison für die neu formierte Mannschaft von Tennis Borussia.

Am Sonntag reiste Lichtenberg 47 nach Leipzig und traf im Georg-Schwarz-Sportpark auf Chemie Leipzig. Nach 73 Minuten lagen sie mit 0:3 hinten, der Anschlusstreffer zum 2:3 gelang erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit. Für die Mannschaft aus dem „Zoschke“ geht es auch in dieser Saison um den Klassenerhalt.

Hans-Peter Becker

Regionalliga Nordost – Berliner Vereine mit Licht und Schatten

Für Spannung ist in der Regionalliga Nordost auf jeden Fall gesorgt. Die Leistungsunterschiede sind geringer als in der Bundesliga. Wie in alten Zeiten, die Tagesform entscheidet über Sieg und Niederlage. Der 3. Spieltag wurde am Freitag, 19. August, mit drei Partien eröffnet. In Luckenwalde trennten sich der dort ansässige Fußballsport Verein und Chemie Leipzig 2:2. In Chemnitz musste der BFC Dynamo antreten und unterlag mit 0:1. Der holprige Start der Dynamos setzt sich fort. Das Ziel Aufstieg steht nach wie vor. Die besser gestartete Volkssportgemeinschaft aus Altglienicke entging bei den erstaunlich stark aufspielenden Babelsbergern nur knapp einer Niederlage. Torwart Leon Bätge rette mit seinem Treffer in der 6. Minute der Nachspielzeit wenigstens einen Punkt vor 2.106 zahlenden Zuschauern im Karli.

Am Samstag trafen mit Hertha II und Absteiger Viktoria die beiden jüngsten Teams der Liga aufeinander. Im Amateurstadion auf dem Olympiagelände sahen 866 Zuschauer eine torreiche erste Halbzeit. Zweimal gingen die Himmelblauen in Führung, zur Pause führte Hertha 3:2 und dabei blieb es bis zum Schlusspfiff. Ab der 75. Minute musste Hertha mit einem Spieler weniger auskommen. Verteidiger Julian Eitschberger sah nach wiederholtem Foulspiel gelb-rot.

Chancenlos war Tennis Borussia in Leipzig. Im Bruno Plache Stadion hielt die Abwehr bis zur ersten Minute der Nachspielzeit. In der zweiten Halbzeit legte Lok noch drei Treffer nach und so mussten die Veilchen eine 0:4 Niederlage quittieren. TeBe bleibt weiterhin punktlos und empfängt am nächsten Spieltag Hertha II. Sie müssen dringend personell nachlegen. Für das Mittelfeld und die Verteidigung wurde der in Berlin nicht ganz Unbekannte Eke Uzoma (ehemals BAK, zuletzt in Ungarn aktiv) verpflichtet.

Am Sonntag schlug der BAK Germania Halberstadt, mit ähnlichen Problemen wie TeBe behaftet, im Poststadion mit 2:0. Der BAK führt als einziges Team noch verlustpunktfrei die Tabelle an. Mal sehen, ob das so bleibt, am nächsten Spieltag müssen sie zum Aufsteiger Rot-Weiß Erfurt reisen, die mit jetzt sieben Punkten einen passablen Start hingelegt haben.

Wie hoch die Trauben in der Regionalliga hängen, musste Energie erfahren. Die 47er trotzten im Zoschke der Truppe von Pele Wollitz ein 0:0 ab.

Hans-Peter Becker

Regionalliga Nordost – spannender Titelkampf

Die Regionalliga Nordost startet am 5. August in die Saison 2022/23. Es werden insgesamt 18 Mannschaften den Kampf aufnehmen. Das Eröffnungsspiel wird am Freitagabend, 5. August 2022 um 18:00 in Luckenwalde angepfiffen. Der ansässige FSV empfängt den Rückkehrer FC Rot-Weiß Erfurt zum Kampf um die ersten Punkte. Eine Stunde später werden dann in Berlin die ersten Spiele beginnen, im „Zoschke“ wartet Lichtenberg 47 auf Halberstadt und die VSG Altglienicke bekommt es am Wurfplatz, auf dem Gelände des Olympiastadions, mit Energie Cottbus zu tun. Da treffen gleich zwei Teams aufeinander, die von den Experten als Favoriten auf die vorderen Plätze, sogar als heiße Meisterschaft-Anwärter gehandelt werden. Altglienicke hat sich mit Tolcay Cigerci, Philip Fontein, Charmaine Häusl (beide Berliner AK), Aleksandrs Guzlajevs (VfB Auerbach) und Gordon Büch (RFCU Luxemburg) wohl am namhaftesten verstärken können.

Insgesamt spielen sieben Mannschaften aus Berlin in der Nordost Liga. Die Reisekosten bleiben moderat. Am Stadtrand spielen die Babelsberger und Cottbus und Luckenwalde sind nicht allzu weit entfernt. Die längsten Anreisen aus Berliner Sicht sind Jena, Erfurt, Chemnitz und Greifswald. Die Spielorte liegen alle weniger als 300 km entfernt.

Am Samstag, jeweils um 13:00 Uhr müssen drei Berliner Vertreter auswärts zeigen, wie gut die Vorbereitung war. Der Absteiger aus der 3. Liga Viktoria Berlin, hat gleich in Jena eine harte Nuss zu knacken. Der FC Carl-Zeiss wird weit vorn erwartet, liebäugelt mit der Meisterschaft, während die Himmelblauen nicht unbedingt den sofortigen Wiederaufstieg anpeilen dürften. Sie gehen ein doppeltes Wagnis ein, sie schicken eine junge Mannschaft ins Rennen und vertrauen, mit Semih Keskin, übernahm das Amt von Farat Toku, auf ihren bisherigen U 19 Trainer. Für den 33-jährigen Keskin ist es die erste Stelle als Cheftrainer im Männerbereich. Es sind nur wenige Spieler aus dem Drittliga-Kader verblieben. Wie stabil ist die junge Mannschaft des FC Viktoria? Es müssen 17 Neue integriert werden. In der Abwehr fällt, mit Tobias Gunte, eine wichtige Säule in der Verteidigung, nach Vereinsangaben voraussichtlich bis November aus. Am Ende der Saison wollen die Himmelblauen möglichst weit oben stehen. Das Ziel bleibt die Rückkehr in den Profifußball.

TeBe muss am Samstag in Chemnitz antreten. An der Gellertstraße zu bestehen, ist keine leichte Aufgabe. Chemnitz wird von Christian Tiffert trainiert, bei TeBe kein Unbekannter. Die Zielvorgaben könnten nicht unterschiedlicher sein, die Veilchen mit ihrem neuen Trainer Abu Njie (kam von Tasmania aus der Oberliga) hoffen auf eine halbwegs sorgenfreie Saison und den Klassenerhalt. Kurz vor dem Saisonbeginn wurden noch drei Neuzugänge vermeldet. Malik Ceesay, Mustafa Karaman und Emincan Tekin wechseln an den Eichkamp. Tekin wechselt von Hertha II und hat immerhin Erfahrung in der Regionalliga. Das Gros der Neuzugänge kommt aus unterklassigen Ligen. Mit jetzt 23 Spielern bleibt die Kaderstärke trotzdem relativ klein. Der sportliche Leiter Claudio Offenberg hatte zudem überraschend im Juli sein Amt niedergelegt.

Nicht ganz so weit wie die Viktoria muss der am Aufstieg gescheiterte BFC Dynamo auf Reisen gehen. Die Autobahn A9 kann der Mannschaft-Bus der Weinroten bereits an der Abfahrt Weißenfels verlassen, weiter geht es in Richtung Zeitz bis nach Meuselwitz, dort wartet in der Bluechip-Arena der Zipsendorfer Fußballclub. Neuer, alter Trainer in Meuselwitz ist Heiko Weber, zuvor Leiter der Nachwuchsabteilung des FC Carl-Zeiss, der zudem einige Spieler aus Jena mitgebracht hat. Der BFC hat mit Heiner Backhaus auch einen Neuen auf dem Trainerstuhl und nimmt einen neuen Anlauf in Richtung Aufstieg. Zuvor trainierte er Rot-Weiß Koblenz in der Regionalliga Südwest und mit ihm wechselten Dominic Duncan und Arthur Ekalle, zwei Defensivkräfte, ins Sportforum nach Hohenschönhausen. Der BFC hat mit Matthias Hamrol einen neuen Torwart verpflichtet. Für ihn ist es ein schnelles Wiedersehen mit seiner alten Fußballheimat. Er hielt in der letzten Saison für Meuselwitz den Kasten sauber.

Der Sonntag hält dann für die Fußballinteressierten in Berlin und Umgebung, jeweils ab 13:00 Uhr, die Partien BAK 07 gegen Aufsteiger Greifswalder FC und Babelsberg gegen Chemie Leipzig parat. Der Aufsteiger Greifwalder FC hat aufgerüstet und gilt als Geheimtipp für die neue Saison. So wurde unter anderem Stürmer Abu Bakarr Kargbo verpflichtet, der in der letzten Saison im Dress der Athleten neun Tore erzielte. Ihm zur Seite stehen wird mit Guido Kocer ein zweitligaerfahrener Akteur.

Die zweite Mannschaft von Hertha BSC reist nach Leipzig und trifft im Bruno-Plache Stadion auf den „die Locksche“ genannten Verein Lok Leipzig. Verstärkt hat sich die Mannschaft mit Nader El-Jindaoui, er dürfte als Influencer bekannter sein. Der 25-jährige Stürmer erzielte in der Saison 2021/22 in 35 Spielen für den BAK 14 Tore und gab 10 Vorlagen. Er soll jetzt gewissermaßen als Routinier die Hertha-Bubis an den Männerfußball heranführen. Von Viktoria wechselte Torwart Philip Sprint zurück zu seinem einstigen Ausbildungsverein, ein weiterer erfahrener Spieler für den Hertha-Nachwuchs. Trainer Ante Covic hegt mit den Hertha Bubis keinerlei Meisterschaftsambitionen. Pro Saison sollen wenigstens drei Nachwuchskräfte an die Profimannschaft herangeführt werden und dazu in der Regionalliga frei von Abstiegssorgen gespielt werden.

Eine interessante Liga beginnt wieder mit ihrem Spielbetrieb. Der Meister steigt erneut nicht direkt auf, er muss die Relegation mit dem Meister aus Bayern.

Hans-Peter Becker

Berliner aussichtsreich vorn dabei

Endlich wieder präsentiert sich in bester Leistungsbereitschaft der BFC Dynamo in der Regionalliga Nordost. Sind der Tabellenführer mit sieben Punkten Vorsprung vor dem 1. FC Lok Leipzig. Allerdings haben die Leipziger zwei Spiele weniger ausgetragen. Gewinnen sie ihre Nachholspiele, wäre es begradigt, nur ein Punkt mehr für die Berliner. Da geht es rasant zu. In Lauerstellung befinden sich weiter im Aufstiegskampf drei aktuell punktgleiche Clubs auf den folgenden Plätzen mit jeweils 48 Punkten, Energie Cottbus, Carl Zeiss Jena und der Berliner AK.  Noch vor zwei Wochen waren die Berliner Athleten dem BFC Dynamo ganz dicht auf den Fersen, belegten Rang Zwei, verloren aber das Heimspiel 1:2 gegen den Chemnitzer FC, während der BFC Dynamo dreimal siegte und sich damit die volle Punktzahl sicherte. Ein 2:0-Sieg in Halberstadt, ein 3:0 gegen Meuselwitz und ebenso ein 3:0 im Stadtderby beim SV Tasmania. Bei null Gegentoren unterstreichen acht erzielte Treffer in drei Spielen auch Angriffsschwung.

Der Berliner AK ist jedoch bei 38 Saisonspielen noch keineswegs aus dem Rennen. Jena, Cottbus und Leipzig erst recht nicht. Die Spannung steigt und bereits am kommenden Spieltag kann sich das Bild ändern. Lok Leipzig hat nämlich wochentags ein Nachholspiel zu Hause gegen Optik Rathenow, muss am Samstag, dem 19.02. im Poststadion  beim Mitkonkurrenten BAK 07 ran. Der BFC Dynamo empfängt am Sonntag, 20.02. ab 13.00 Uhr, im Sportforum den Tabellenfünften Babelsberg 03. Das wird für Dynamo als machbar angesehen. Der Aufstieg, erstmals in die 3. Liga, scheint möglich zu sein.

Immerhin zehnmal Meister der DDR in Serie, dreimal Pokalsieger, einmal Supercup-Sieger und Halbfinalist im Europapokal der Pokalsieger 1972, welcher Verein kann das schon aufweisen? Doch die Erfolge liegen lange zurück. Dynamo war der erfolgreichste Club der DDR. Nach dem Mauerfall ging’s abwärts, weil die besten  Spieler verkauft wurden. Mit Stasi, Volkspolizei und DDR-Zoll waren die wichtigsten Geldgeber weg. 2002 war der Verein insolvent. Ein Neustart erfolgte in der Verbandsliga (6. Liga). Schritt  für Schritt und mit Höhen und Tiefen musste sich der BFC aus der Krise wieder empor arbeiten. Jahrelang waren die früher als besonders gewaltbereit eingestuften Anhänger ein ungeliebtes Anhängsel.

 Aktuell ist die Meisterschaft in der Regionalliga Nordost nur die halbe Miete zum Aufstieg. Der Nordost-Meister muss in zwei Aufstiegsspielen gegen den Nordmeister erfolgreich bestehen. Das kritisiert nicht nur Trainer Christian Benbennek: „Da stimmt nicht nur am System etwas nicht“. Für die fünf Regionalliga-Staffeln stehen nur drei Aufstiegsplätze zur Verfügung. Die Erfahrung in der Relegation zu scheitern, mussten leider auch viele Westclubs, waren sie früher noch so erfolgreich, machen. Das Ziel, aus der Regionalliga aufzusteigen, haben Carl Zeiss Jena, Energie Cottbus, 1. FC Lok Leipzig, Berliner AK 07 und BFC Dynamo. 

Wieder einmal sprechen beim BFC passende Transfers für den Erfolg unter Trainer Benbennek in dieser Saison. Fachlich gute Arbeit verrichtet auch Team-Manager Jörn Lenz beim Wiederaufbau. Wir werfen natürlich in der kommenden Woche weiter ein Auge auf die Berliner Clubs. Tennis Borussia ist Tabellenelfter , nur noch auf dem achten Rang von der VSG Altglienicke übertroffen. Herthas Zweite steht auf Platz 12, Lichtenberg 47 ist 13., momentan abstiegsgefährdet ist Aufsteiger SV Tasmania als 17.

Christian Zschiedrich

Der BFC Dynamo geht als Spitzenreiter ins Topspiel gegen den Berliner AK 07

Am Dienstag, 30.11.2021, heißt die Begegnung im Poststadion, ab 19 Uhr, Berliner AK 07 – BFC Dynamo. Es spielt der Erste gegen den Zweiten der Tabelle in der Regionalliga Nordost.

Der 19. Spieltag hatte es in sich, bescherte einen Wechsel in der Tabellenführung, der BAK 07 verlor gegen Optik in Rathenow, dem Tabellensiebzehnten mit 1:3. Der BFC Dynamo gewann das Derby gegen die VSG Altglienicke mit 2:0. Nur eine Partie fiel aus, FSV Luckenwalde – 1. FC Lok Leipzig. Drei Nachholspiele konnten stattfinden, die Tabelle ist fast wieder begradigt. Energie Cottbus und Carl Zeiss Jena holten zwei Siege. Cottbus gewann in Leipzig gegen Chemie mit 2:1 und das Nachholspiel bei Lichtenberg 47 gar mit 4:0. Carl Zeiss Jena siegte 4:1 gegen Union Fürstenwalde und 2:1 im Nachholspiel gegen VfB Auerbach.

Die Tabelle sieht für die Berliner Vereine gut aus. An der Spitze, wie eingangs erwähnt der BFC Dynamo mit aktuell 42 Punkten, gefolgt vom Berliner AK 07 mit nur einem Punkt weniger. Energie Cottbus ist Dritter mit 38 Punkten und einem Spiel mehr als der BFC und der BAK. Auf Platz Sechs die VSG Altglienicke mit 35 Punkten. Sollte im Spitzenspiel im Poststadion der BAK 07 gewinnen, gäbe es wieder einen Wechsel an der Spitze.

Nicht unerwähnt bleiben soll der 4:2-Sieg von Hertha BSC II über den FC Eilenburg und welche positive Entwicklung Tennis Borussia in der Regionalliga gerade nimmt. In Auerbach wurde 4:0 gewonnen. Damit rangiert TeBe mit 30 Punkten auf Platz 9 der Tabelle. Am nächsten Spieltag, Sonntag, 5.12., ab13 Uhr im Mommsenstadion, steht das Heimspiel gegen den Chemnitzer FC an.

Der BAK 07 reist bereits am Freitag, 3.12. zum erstarkten FC Carl Zeiss Jena. Einen Tag darauf spielt der BFC Dynamo im Sportforum, 16 Uhr, gegen den 1.FC Lok Leipzig. Alle hoffen, dass die Corona-Lage keinen Strich durch die Rechnung machen wird.

Christian Zschiedrich  

Gipfeltreffen am Dienstag-Abend: Herbstmeister ist der BFC Dynasmo.

Berliner AK 07 – BFC Dynamo 1:3 (1:1)

Tasmania schlägt Energie Cottbus

Energie Cottbus hat unter Pele Wollitz den Wiederaufstieg zum Ziel, zumindest mittelfristig. Ja, dann darf man aber nicht beim Aufsteiger SV Tasmania mit 1:2 verlieren. Mit dem Heimsieg klettert Tasmania mit nunmehr 14 Punkten nach 14 Spielen aus der Gefahrenzone und überholt auf Platz 14 sogar mit einem Zähler Hertha BSC II (Platz 15 würde am Saisonende Relegation bedeuten).

Aus Berliner Sicht sind noch weitere Komplimente zu verteilen und Siege zu vermelden. Tennis Borussia holt sich mit 1:0 im Auswärtsspiel beim FSV Luckenwalde drei Punkte, kommt mit 17 Punkten aktuell auf Rang 11. Lichtenberg 47 lässt „zu Hause“ gegen VSG Altglienicke mit dem 3:0 nichts anbrennen.  Altglienicke rutscht mit 30 Punkten auf Platz 5 ab. Lichtenberg ist 13. punktgleich mit Tasmania.

Schauen wir in der Tabelle nach oben, hurra, trotz des Spielausfalls bei Hertha BSC II bleibt BAK 07 Tabellenführer und der BFC Dynamo ist dank des 5:0-Sieges gegen den VfB Auerbach Zweiter, sitzt den Berliner Athleten  mit 33 Punkten, einen Zähler nur weniger, weiter im Nacken. Das Aufbegehren der Underdogs und der Kampf an der Spitze machen die Liga interessant. Zu Hertha BSC II: Sechs Akteure der U23 wurden zu Beginn der letzten Woche positiv auf Corona getestet.

Christian Zschiedrich. Foto: Sportick

Der Blick voraus auf den 16. Spieltag, zwei interessante Berlin-Derbys stehen an. Die VSG Altglienicke empfängt am Freitag, 29.10., um 19.00 Uhr, Amateurstadion, Hertha BSC II zum „Auswärtsspiel“. Zur gleichen Zeit ist im Poststadion die Partie des Tabellenführers Berliner AK gegen den Zehnten Chemie Leipzig zu Gange.

Am Sonntag, 31.10. bereits 13.00 Uhr, dann das zweite Derby im Mommsenstadion zwischen Tennis Borussia und dem BFC Dynamo.

Eine englische Woche folgt für TeBe und Tasmania, bereits am Mittwoch, 3.11. unter Flutlicht im Mommsenstadion, treffen beide aufeinander.

Hier die Ergebnisse von drei verlegten Paarungen vom Mittwoch, 27.10.21. Energie Cottbus hat die Niederlage gegen Tasmania offenbar gut weggesteckt und holte auswärts in Jena drei Punkte mit dem 1:0, das goldene Tor erzielte Tobias Eisenhuth in der 70. Minute. TeBe gewann das Nachholespiel im Mommsenstadion gegen Germania Halberstadt mit 2:0 und Lichtenberg 47 trennte sich vom VfB Auerbach mit 1:1.

Christian Zschiedrich

Von den Berliner Clubs gewinnt nur der BAK 07

Mit dem 2:1-Sieg im Berliner Derby gegen Lichtenberg 47 festigt BAK 07 die Tabellenführung in der Regionalliga, profitierten die Athleten zudem von der Dynamo-Niederlage in Jena. Der BAK hat nach 14 Spielen als Tabellenerster 34 Punkte, 4 Punkte mehr als der Tabellenzweite. Der BFC Dynamo bleibt mit 30 Punkten trotz der Niederlage auf Platz Zwei. Allerdings hat der 1. FC Lok Leipzig bei einem Spiel weniger nur einen Punkt Rückstand, gefolgt von Carl-Zeiss Jena als Tabellendritter. Jena hat nach 13 Partien jetzt 27 Punkte. Sowohl Lok als auch Carl-Zeiss müssen wir besonders unter die Lupe nehmen.

Die Messestädter, von Almedin Civa gecoacht, gewannen zuletzt mit 5:0 über Aufsteiger SV Tasmania (16.) und haben ein Nachholspiel am 10. November gegen Energie Cottbus. Zum nächsten Spieltag muss der 1.FC Lok ins Karl-Liebknecht-Stadion nach Babelsberg, Tabellenachter, reisen, dem Ex-Club von Almedin Civa. Was für sich spricht ist das beeindruckende Torverhältnis 21:2 der Leipziger, die es in dieser Saison wissen wollen.

Christian Zschiedrich kommentiert: Foto: Headlight Pictures

Der erfahrene Berliner Trainer Dirk Kunert, so könnte man annehmen, muss in Jena goldene Löffel geklaut haben. Zwei Tage nach dem 9:0 Pokalerfolg in Meiningen, zuletzt in neun Spielen unbesiegt (darunter nur zwei Remis) wurde in Jena entlassen. Nun, Carl -Zeiss strebt die Meisterschaft und den Aufstieg an. Liegt aussichtsreich auf dem 4. Tabellenplatz. Jena ist in der Spitzengruppe der Regionalliga mit Tuchfühlung zum Tabellenführer. Kunert hat in seiner Trainer-Karriere wiederholt bewiesen, erfolgreich sein zu können. Zu Beginn der Saison übernahm Kunert das Traineramt in Jena, Vertrag bis Sommer 22. Den Ergebnissen nach ist der Rausschmiss ein Hammer. Was es nicht alles gibt im Fußball. Begründung bei Carl-Zeiss: „Aufstiegsplatz gefährdet.“

FCC-Sportdirektor Tobias Werner: “Das ist für mich, seit ich hier Verantwortung für den sportlichen Bereich trage, die härteste Entscheidung. Aber ich bin von ihrer Richtigkeit und Notwendigkeit überzeugt. Es geht um den FCC und dessen sportlichen Erfolg. Wir haben einen Kader, mit dem es unser Ziel sein muss, bis zuletzt um den Aufstieg zu spielen. Und dieses Ziel sahen wir gefährdet, wenn wir nicht handeln. Und noch sind wir mit unserer Mannschaft in der Position, Weichen zu stellen, die uns ans Ziel bringen können.“ Diese Aussage ist für mich sehr widersprüchlich. Am Samstag, 23.10. geht es ins Stadion Vogelsang zu Optik Rathenow, dem achtzehnten der Tabelle. Der bisherige A-Jugendcoach Andreas Patz soll es nun in Jena richten.

Die anderen Berliner Ergebnisse: Tennis Borussia (hat erst 12 Spiele) – Chemie Leipzig 0:1. TeBe ist mit 14 Punkten jetzt auf Platz 12 und muss am Freitag, 22.10. nach Luckenwalde. Die VSG Altglienicke spielt am Samstag, 23.10. im Poststadion ein Berlin-Derby gegen Lichtenberg 47. Aufsteiger SV Tasmania hat bisher 11 Punkte geholt, empfängt im Stadion Lichterfelde Energie Cottbus, die ihre Aufstiegspläne weiter verfolgen. Union Fürstenwalde schlug Hertha BSC II 3:2, muss am Sonntag, 24.10. ins Alfred-Kunze-Stadion zu Chemie nach Leipzig. Bereits am Freitag, 22.10. ab 19.00 Uhr, steigt das nächste Derby zwischen Hertha BSC II und dem Berliner AK im Amateurstadion.                  

Christian Zschiedrich                             

Vier Spielausfälle in der Regionalliga, einer in der Oberliga und keiner in der Berlin-Liga

Lichtenberg 47 – VfB Auerbach, Chemnitzer FC – Energie Cottbus, Germania Halberstadt – VSG Altglienicke und Hertha BSC II – Carl Zeiss Jena, diese Partien fielen am 11. Regionalliga-Spieltag aus. Die Tabelle weist ein großes Durcheinander aus. Doch der BFC Dynamo steht nach dem 1:1 in Luckenwalde unangefochten mit 28 Punkten nach 11 Spielen, drei Punkte besser als der Berliner AK, an der Tabellenspitze. Der BAK 07 gewann mit 3:1 in Meuselwitz, hat außerdem gegenüber dem BFC Dynamo mit -9 das schlechtere Torverhältnis. Mit drei Toren von Emre Demir gelang dem SV Tasmania (10 Punkte nach 10 Spielen) ein 3:3 gegen Union Fürstenwalde. Sie schenkten dabei eine 2:0 Halbzeitführung her. Tennis Borussia musste sich 2:4 in Babelsberg geschlagen geben und ist nach bisher sechs Spielen Tabellensiebzehnter. Am Mittwoch, 22.09., heißt es im Bruno-Plache-Stadion, 1.FC Lok Leipzig – Tennis Borussia und am Samstag, 13.00 Uhr, kommt Lichtenberg 47 (Tabellenplatz 15, 10 Spiele, acht Punkte) zum Heimspiel ins Mommsenstadion.

Christian Zschiedrich kommentiert. Foto: Sportick

Zuvor am Freitagabend, 24.09. ab 19.00 Uhr, stehen drei Spiele mit Berliner Beteiligung auf dem Programm: das Derby im Poststadion Berliner AK – SV Tasmania, VSG Altglienicke – ZFC Meuselwitz im Amateurstadion und der BFC Dynamo – Chemnitzer FC im Sportforum.

Schade, dass in der NOFV Oberliga Nord die Begegnung des Tabellenführers FC Hertha 03 – in Seelow ausfiel. Zwei Spieler der Victoria aus Seelow sollen sich infiziert haben. Hertha 03 führt mit 16 Punkten nach sechs Spielen die Tabelle an und will die Führung vor dem Rostocker FC (15 Punkte) im Heimspiel am Sonntag, 26.09. 14.00 Uhr, Ernst-Reuter-Sportfeld gegen den Torgelower FC Greif (5 Punkte nach 5 Spielen) verteidigen. Der SC Staaken (Tabellendritter mit 14 Punkten) musste infolge der 0:1-Niederlage in Ludwigsfelde den Rostocker FC vorbeiziehen lassen. Am Samstag, 25.09. heißt eine Partie des 7. Spieltages Rostocker FC – Blau-Weiß 90, dem erfreulichen Tabellenvierten.

Lediglich Stern 1900 steht mit drei Punkten – am 7. Spieltag schafften die Sterne immerhin ein 2:2 gegen Brandenburg Süd – noch als Vorletzter auf einem Abstiegsplatz. Wesentlich besser platziert ist Eintracht Mahlsdorf (10 Spiele und 8 Punkte), erzielte übrigens erneut in letzter Sekunde zu Hause ein Unentschieden (1:1 gegen Hertha 06) und muss am Samstag, 25.09. 14.00 Uhr, (Werner-Seelenbinder-Sportplatz) bei Brandenburg Süd 05 dem Tabellenletzten ran. Vier Sonntagspiele stehen für die anderen Berliner Vertreter an: Greifswalder FC – Stern 1900, CFC Hertha 06 – RSV Eintracht, SC Staaken – Victoria Seelow und Hertha 03 – Torgelower FC Greif.

In der Berlin-Liga wird es für die Füchse Berlin langsam unheimlich mit der maximalen Ausbeute – fünf Spiele und 15 Punkte. Am 6. Spieltag wurde mit 3:1 gegen Türkiyemspor auf dem Wackerplatz gewonnen. In der jetzt folgenden englischen Woche geht es am Dienstag, 21.09., 19.30 Uhr, erneut ein Heimspiel, gegen Fortuna Biesdorf (17. der Tabelle mit erst 4 Punkten) und am Freitag, 24.09. auswärts bei Türkspor am Heckerdamm. Der SC Charlottenburg ist mit zwei Siegen erst einmal aus dem Keller raus, Tim Harzheim erlitt beim 2:0-Sieg gegen Stern Marienfelde einen Achillessehnenanriss. Drei Tage später folgte das 3:1 gegen den SV Empor. In den unteren Regionen wurde ordentlich gepunktet, TuS Makkabi erspielte sich mit dem 5:1 gegen Fortuna Biesdorf den 2. Tabellenplatz, steht mit 14 Punkten nur einen einzigen Zähler hinter den Füchsen. Die haben ein Spiel weniger ausgetragen. Nach der englischen Woche sprechen wir uns wieder. Spannung ist weiter angesagt.

Christian Zschiedrich     

Von der Bundesliga, über Liga Drei, Regionalliga bis zur Oberliga – erfolgreiche Berliner Clubs

In der Oberliga Nord ergibt sich ein aus Berliner Sicht erfolgreiches Bild. Tabellenführer ist Hertha 03, mit 16 Punkten nach sechs Spieltagen, dazu das besonders attraktive Torverhältnis von 14:1. Auf Platz 2 der Tabelle rangoert der SC Staaken mit 14 Punkten, gefolgt von Blau-Weiß 90 mit 13  Punkten. Der CFC Hertha 06 ist Achter mit sieben Punkten. Nur zwei Tore weniger hat Eintracht Mahlsdorf als Neunter.  Leider erst 2 Punkte nach fünf Spielen verbucht SFC Stern 1900 auf dem vorletzten Tabellenplatz. Die Begegnung Hertha 06 – Stern 1900 wurde übereinstimmend mit beiden Trainern Uluc und Thurau sowie dem Schiedsrichter Max Göldner abgebrochen. Nach einem Foul von Medrane an Cubuckcu  (schwere Knöchelverletzung), der ins Krankenhaus abtransportiert werden musste, war keinem mehr nach Weiterspielen zumute.  Am Sonntag, 19. September steht am Rosenhag die Partie Eintracht Mahlsdorf – CFC Hertha 06 auf dem Programm. Tabellenführer Hertha 03 muss ebenfalls um 14 Uhr in Seelow bei Victoria (16.) in der Sparkassenarena ran.

Regionalliga Nordost: Hier führen zwei Berliner Vereine, der BFC Dynamo mit 27 Punkten nach 10 Spieltagen und ebenfalls mit gleicher Anzahl an Spielen der Berliner AK 07 mit 22 Punkten. Die VSG Altglienicke hat ein Spiel weniger bestritten und bereits 20 Punkte. Corona geschuldet fielen gleich fünf Partien aus, unter anderem das Stadtderby Tennis Borussia – SV Tasmania. Erfreulich der 5-Punkte-Vorsprung vom BFC Dynamo. Jetzt heißt es am Samstag, 18. September TSV Luckenwalde – BFC Dynamo. Luckenwalde hat erst neun Spiele ausgetragen und rangiert mit 20 Punkten auf Platz 3. Nicht nur dem Papier nach keine leichte Aufgabe. Nach dem 2:0 über Chemie Leipzig ist dem BFC zuzutrauen die Hürde zu nehmen.

Insgesamt 13 Nachholspiele sind mittlerweile aufgelaufen, allein sechs davon für Tennis Borussia, nach vier Spielen mit sechs Punkten. Am Freitag, 17.09.2021 ab 19 Uhr, müssen sie im Karl-Liebknecht-Stadion bei Babelsberg 03, dem Tabellenneunten bestehen. Im Dienstagabend-Nachholspiel, am 14. September gelang den Borussen eine 1:1-Punkteteilung gegen die VSG Altglienicke. Skoda markierte das 1:0 (40.) für die Volkssportler und Pasagic glückte in der 87. Minute der 1:1-Ausgleichstreffer.

Christian Zschiedrich beobachtet den Berliner Fußball Foto: Headlight Pictures

Es kämpfen 20 Vereine in der Regionalliga Nordost um sein oder nicht sein. Hertha BSC II ist derzeit Mittelmaß, neun Spiele, 12 Punkte, Tabellen zehnter. SV Tasmania (9 Punkte) und Lichtenberg 47 (8 Punkte) stehen knapp über dem Strich der gefährdeten Mannschaften. Tasmania hat neun Spiele ausgetragen und neun Punkte, Lichtenberg zehn Spiele und acht Punkte auf dem Konto. Um den nächsten Spieltag zu vervollständigen: Lichtenberg 47 empfängt am Freitag, 17.09. (Poststadion) den VfB Auerbach (Platz 20 der Tabelle), Hertha BSC II im Amateurstadion Carl Zeiss Jena (5. der Tabelle), Tasmania  dann am Sonntag, 19.09. ab 13 Uhr, Union Fürstenwalde. Die VSG Altglienicke muss am Sonntag, 19.09. nach Halberstadt (6.) reisen. Auswärts muss der Berliner AK (neun Spiele, sechs Punkte) in Meuselwitz bestehen.

In Liga Drei führt der 1. FC Magdeburg zusammen mit Viktoria 89 die Tabelle an (wir berichteten von der Partie gegn den SV Wehen Wiesbaden). Unsere Leser sind informiert über das Geschehen in der Bundesliga – die Berliner Nr.1, derzeit der 1. FC Union (0:0 gegen den FC Augsburg), Tabellenachter, sechs Punkte; sowie dem Befreiungsschlag von Hertha BSC, jetzt Tabellensechzehnter mit drei Punkten, in Bochum mit 3:1 erfolgreich. Hertha empfängt am Freitag, 17. September, ab 20.30 Uhr, die SpVgg Greuther Fürth und am Sonntag, 19. September heißt es für die Eisernen beim BVB Dortmund vielleicht überraschend erfolgreich aufzulaufen.

Christian Zschiedrich