Berliner aussichtsreich vorn dabei

Endlich wieder präsentiert sich in bester Leistungsbereitschaft der BFC Dynamo in der Regionalliga Nordost. Sind der Tabellenführer mit sieben Punkten Vorsprung vor dem 1. FC Lok Leipzig. Allerdings haben die Leipziger zwei Spiele weniger ausgetragen. Gewinnen sie ihre Nachholspiele, wäre es begradigt, nur ein Punkt mehr für die Berliner. Da geht es rasant zu. In Lauerstellung befinden sich weiter im Aufstiegskampf drei aktuell punktgleiche Clubs auf den folgenden Plätzen mit jeweils 48 Punkten, Energie Cottbus, Carl Zeiss Jena und der Berliner AK.  Noch vor zwei Wochen waren die Berliner Athleten dem BFC Dynamo ganz dicht auf den Fersen, belegten Rang Zwei, verloren aber das Heimspiel 1:2 gegen den Chemnitzer FC, während der BFC Dynamo dreimal siegte und sich damit die volle Punktzahl sicherte. Ein 2:0-Sieg in Halberstadt, ein 3:0 gegen Meuselwitz und ebenso ein 3:0 im Stadtderby beim SV Tasmania. Bei null Gegentoren unterstreichen acht erzielte Treffer in drei Spielen auch Angriffsschwung.

Der Berliner AK ist jedoch bei 38 Saisonspielen noch keineswegs aus dem Rennen. Jena, Cottbus und Leipzig erst recht nicht. Die Spannung steigt und bereits am kommenden Spieltag kann sich das Bild ändern. Lok Leipzig hat nämlich wochentags ein Nachholspiel zu Hause gegen Optik Rathenow, muss am Samstag, dem 19.02. im Poststadion  beim Mitkonkurrenten BAK 07 ran. Der BFC Dynamo empfängt am Sonntag, 20.02. ab 13.00 Uhr, im Sportforum den Tabellenfünften Babelsberg 03. Das wird für Dynamo als machbar angesehen. Der Aufstieg, erstmals in die 3. Liga, scheint möglich zu sein.

Immerhin zehnmal Meister der DDR in Serie, dreimal Pokalsieger, einmal Supercup-Sieger und Halbfinalist im Europapokal der Pokalsieger 1972, welcher Verein kann das schon aufweisen? Doch die Erfolge liegen lange zurück. Dynamo war der erfolgreichste Club der DDR. Nach dem Mauerfall ging’s abwärts, weil die besten  Spieler verkauft wurden. Mit Stasi, Volkspolizei und DDR-Zoll waren die wichtigsten Geldgeber weg. 2002 war der Verein insolvent. Ein Neustart erfolgte in der Verbandsliga (6. Liga). Schritt  für Schritt und mit Höhen und Tiefen musste sich der BFC aus der Krise wieder empor arbeiten. Jahrelang waren die früher als besonders gewaltbereit eingestuften Anhänger ein ungeliebtes Anhängsel.

 Aktuell ist die Meisterschaft in der Regionalliga Nordost nur die halbe Miete zum Aufstieg. Der Nordost-Meister muss in zwei Aufstiegsspielen gegen den Nordmeister erfolgreich bestehen. Das kritisiert nicht nur Trainer Christian Benbennek: „Da stimmt nicht nur am System etwas nicht“. Für die fünf Regionalliga-Staffeln stehen nur drei Aufstiegsplätze zur Verfügung. Die Erfahrung in der Relegation zu scheitern, mussten leider auch viele Westclubs, waren sie früher noch so erfolgreich, machen. Das Ziel, aus der Regionalliga aufzusteigen, haben Carl Zeiss Jena, Energie Cottbus, 1. FC Lok Leipzig, Berliner AK 07 und BFC Dynamo. 

Wieder einmal sprechen beim BFC passende Transfers für den Erfolg unter Trainer Benbennek in dieser Saison. Fachlich gute Arbeit verrichtet auch Team-Manager Jörn Lenz beim Wiederaufbau. Wir werfen natürlich in der kommenden Woche weiter ein Auge auf die Berliner Clubs. Tennis Borussia ist Tabellenelfter , nur noch auf dem achten Rang von der VSG Altglienicke übertroffen. Herthas Zweite steht auf Platz 12, Lichtenberg 47 ist 13., momentan abstiegsgefährdet ist Aufsteiger SV Tasmania als 17.

Christian Zschiedrich

Der BFC Dynamo geht als Spitzenreiter ins Topspiel gegen den Berliner AK 07

Am Dienstag, 30.11.2021, heißt die Begegnung im Poststadion, ab 19 Uhr, Berliner AK 07 – BFC Dynamo. Es spielt der Erste gegen den Zweiten der Tabelle in der Regionalliga Nordost.

Der 19. Spieltag hatte es in sich, bescherte einen Wechsel in der Tabellenführung, der BAK 07 verlor gegen Optik in Rathenow, dem Tabellensiebzehnten mit 1:3. Der BFC Dynamo gewann das Derby gegen die VSG Altglienicke mit 2:0. Nur eine Partie fiel aus, FSV Luckenwalde – 1. FC Lok Leipzig. Drei Nachholspiele konnten stattfinden, die Tabelle ist fast wieder begradigt. Energie Cottbus und Carl Zeiss Jena holten zwei Siege. Cottbus gewann in Leipzig gegen Chemie mit 2:1 und das Nachholspiel bei Lichtenberg 47 gar mit 4:0. Carl Zeiss Jena siegte 4:1 gegen Union Fürstenwalde und 2:1 im Nachholspiel gegen VfB Auerbach.

Die Tabelle sieht für die Berliner Vereine gut aus. An der Spitze, wie eingangs erwähnt der BFC Dynamo mit aktuell 42 Punkten, gefolgt vom Berliner AK 07 mit nur einem Punkt weniger. Energie Cottbus ist Dritter mit 38 Punkten und einem Spiel mehr als der BFC und der BAK. Auf Platz Sechs die VSG Altglienicke mit 35 Punkten. Sollte im Spitzenspiel im Poststadion der BAK 07 gewinnen, gäbe es wieder einen Wechsel an der Spitze.

Nicht unerwähnt bleiben soll der 4:2-Sieg von Hertha BSC II über den FC Eilenburg und welche positive Entwicklung Tennis Borussia in der Regionalliga gerade nimmt. In Auerbach wurde 4:0 gewonnen. Damit rangiert TeBe mit 30 Punkten auf Platz 9 der Tabelle. Am nächsten Spieltag, Sonntag, 5.12., ab13 Uhr im Mommsenstadion, steht das Heimspiel gegen den Chemnitzer FC an.

Der BAK 07 reist bereits am Freitag, 3.12. zum erstarkten FC Carl Zeiss Jena. Einen Tag darauf spielt der BFC Dynamo im Sportforum, 16 Uhr, gegen den 1.FC Lok Leipzig. Alle hoffen, dass die Corona-Lage keinen Strich durch die Rechnung machen wird.

Christian Zschiedrich  

Gipfeltreffen am Dienstag-Abend: Herbstmeister ist der BFC Dynasmo.

Berliner AK 07 – BFC Dynamo 1:3 (1:1)

Tasmania schlägt Energie Cottbus

Energie Cottbus hat unter Pele Wollitz den Wiederaufstieg zum Ziel, zumindest mittelfristig. Ja, dann darf man aber nicht beim Aufsteiger SV Tasmania mit 1:2 verlieren. Mit dem Heimsieg klettert Tasmania mit nunmehr 14 Punkten nach 14 Spielen aus der Gefahrenzone und überholt auf Platz 14 sogar mit einem Zähler Hertha BSC II (Platz 15 würde am Saisonende Relegation bedeuten).

Aus Berliner Sicht sind noch weitere Komplimente zu verteilen und Siege zu vermelden. Tennis Borussia holt sich mit 1:0 im Auswärtsspiel beim FSV Luckenwalde drei Punkte, kommt mit 17 Punkten aktuell auf Rang 11. Lichtenberg 47 lässt „zu Hause“ gegen VSG Altglienicke mit dem 3:0 nichts anbrennen.  Altglienicke rutscht mit 30 Punkten auf Platz 5 ab. Lichtenberg ist 13. punktgleich mit Tasmania.

Schauen wir in der Tabelle nach oben, hurra, trotz des Spielausfalls bei Hertha BSC II bleibt BAK 07 Tabellenführer und der BFC Dynamo ist dank des 5:0-Sieges gegen den VfB Auerbach Zweiter, sitzt den Berliner Athleten  mit 33 Punkten, einen Zähler nur weniger, weiter im Nacken. Das Aufbegehren der Underdogs und der Kampf an der Spitze machen die Liga interessant. Zu Hertha BSC II: Sechs Akteure der U23 wurden zu Beginn der letzten Woche positiv auf Corona getestet.

Christian Zschiedrich. Foto: Sportick

Der Blick voraus auf den 16. Spieltag, zwei interessante Berlin-Derbys stehen an. Die VSG Altglienicke empfängt am Freitag, 29.10., um 19.00 Uhr, Amateurstadion, Hertha BSC II zum „Auswärtsspiel“. Zur gleichen Zeit ist im Poststadion die Partie des Tabellenführers Berliner AK gegen den Zehnten Chemie Leipzig zu Gange.

Am Sonntag, 31.10. bereits 13.00 Uhr, dann das zweite Derby im Mommsenstadion zwischen Tennis Borussia und dem BFC Dynamo.

Eine englische Woche folgt für TeBe und Tasmania, bereits am Mittwoch, 3.11. unter Flutlicht im Mommsenstadion, treffen beide aufeinander.

Hier die Ergebnisse von drei verlegten Paarungen vom Mittwoch, 27.10.21. Energie Cottbus hat die Niederlage gegen Tasmania offenbar gut weggesteckt und holte auswärts in Jena drei Punkte mit dem 1:0, das goldene Tor erzielte Tobias Eisenhuth in der 70. Minute. TeBe gewann das Nachholespiel im Mommsenstadion gegen Germania Halberstadt mit 2:0 und Lichtenberg 47 trennte sich vom VfB Auerbach mit 1:1.

Christian Zschiedrich

Von den Berliner Clubs gewinnt nur der BAK 07

Mit dem 2:1-Sieg im Berliner Derby gegen Lichtenberg 47 festigt BAK 07 die Tabellenführung in der Regionalliga, profitierten die Athleten zudem von der Dynamo-Niederlage in Jena. Der BAK hat nach 14 Spielen als Tabellenerster 34 Punkte, 4 Punkte mehr als der Tabellenzweite. Der BFC Dynamo bleibt mit 30 Punkten trotz der Niederlage auf Platz Zwei. Allerdings hat der 1. FC Lok Leipzig bei einem Spiel weniger nur einen Punkt Rückstand, gefolgt von Carl-Zeiss Jena als Tabellendritter. Jena hat nach 13 Partien jetzt 27 Punkte. Sowohl Lok als auch Carl-Zeiss müssen wir besonders unter die Lupe nehmen.

Die Messestädter, von Almedin Civa gecoacht, gewannen zuletzt mit 5:0 über Aufsteiger SV Tasmania (16.) und haben ein Nachholspiel am 10. November gegen Energie Cottbus. Zum nächsten Spieltag muss der 1.FC Lok ins Karl-Liebknecht-Stadion nach Babelsberg, Tabellenachter, reisen, dem Ex-Club von Almedin Civa. Was für sich spricht ist das beeindruckende Torverhältnis 21:2 der Leipziger, die es in dieser Saison wissen wollen.

Christian Zschiedrich kommentiert: Foto: Headlight Pictures

Der erfahrene Berliner Trainer Dirk Kunert, so könnte man annehmen, muss in Jena goldene Löffel geklaut haben. Zwei Tage nach dem 9:0 Pokalerfolg in Meiningen, zuletzt in neun Spielen unbesiegt (darunter nur zwei Remis) wurde in Jena entlassen. Nun, Carl -Zeiss strebt die Meisterschaft und den Aufstieg an. Liegt aussichtsreich auf dem 4. Tabellenplatz. Jena ist in der Spitzengruppe der Regionalliga mit Tuchfühlung zum Tabellenführer. Kunert hat in seiner Trainer-Karriere wiederholt bewiesen, erfolgreich sein zu können. Zu Beginn der Saison übernahm Kunert das Traineramt in Jena, Vertrag bis Sommer 22. Den Ergebnissen nach ist der Rausschmiss ein Hammer. Was es nicht alles gibt im Fußball. Begründung bei Carl-Zeiss: „Aufstiegsplatz gefährdet.“

FCC-Sportdirektor Tobias Werner: “Das ist für mich, seit ich hier Verantwortung für den sportlichen Bereich trage, die härteste Entscheidung. Aber ich bin von ihrer Richtigkeit und Notwendigkeit überzeugt. Es geht um den FCC und dessen sportlichen Erfolg. Wir haben einen Kader, mit dem es unser Ziel sein muss, bis zuletzt um den Aufstieg zu spielen. Und dieses Ziel sahen wir gefährdet, wenn wir nicht handeln. Und noch sind wir mit unserer Mannschaft in der Position, Weichen zu stellen, die uns ans Ziel bringen können.“ Diese Aussage ist für mich sehr widersprüchlich. Am Samstag, 23.10. geht es ins Stadion Vogelsang zu Optik Rathenow, dem achtzehnten der Tabelle. Der bisherige A-Jugendcoach Andreas Patz soll es nun in Jena richten.

Die anderen Berliner Ergebnisse: Tennis Borussia (hat erst 12 Spiele) – Chemie Leipzig 0:1. TeBe ist mit 14 Punkten jetzt auf Platz 12 und muss am Freitag, 22.10. nach Luckenwalde. Die VSG Altglienicke spielt am Samstag, 23.10. im Poststadion ein Berlin-Derby gegen Lichtenberg 47. Aufsteiger SV Tasmania hat bisher 11 Punkte geholt, empfängt im Stadion Lichterfelde Energie Cottbus, die ihre Aufstiegspläne weiter verfolgen. Union Fürstenwalde schlug Hertha BSC II 3:2, muss am Sonntag, 24.10. ins Alfred-Kunze-Stadion zu Chemie nach Leipzig. Bereits am Freitag, 22.10. ab 19.00 Uhr, steigt das nächste Derby zwischen Hertha BSC II und dem Berliner AK im Amateurstadion.                  

Christian Zschiedrich                             

Vier Spielausfälle in der Regionalliga, einer in der Oberliga und keiner in der Berlin-Liga

Lichtenberg 47 – VfB Auerbach, Chemnitzer FC – Energie Cottbus, Germania Halberstadt – VSG Altglienicke und Hertha BSC II – Carl Zeiss Jena, diese Partien fielen am 11. Regionalliga-Spieltag aus. Die Tabelle weist ein großes Durcheinander aus. Doch der BFC Dynamo steht nach dem 1:1 in Luckenwalde unangefochten mit 28 Punkten nach 11 Spielen, drei Punkte besser als der Berliner AK, an der Tabellenspitze. Der BAK 07 gewann mit 3:1 in Meuselwitz, hat außerdem gegenüber dem BFC Dynamo mit -9 das schlechtere Torverhältnis. Mit drei Toren von Emre Demir gelang dem SV Tasmania (10 Punkte nach 10 Spielen) ein 3:3 gegen Union Fürstenwalde. Sie schenkten dabei eine 2:0 Halbzeitführung her. Tennis Borussia musste sich 2:4 in Babelsberg geschlagen geben und ist nach bisher sechs Spielen Tabellensiebzehnter. Am Mittwoch, 22.09., heißt es im Bruno-Plache-Stadion, 1.FC Lok Leipzig – Tennis Borussia und am Samstag, 13.00 Uhr, kommt Lichtenberg 47 (Tabellenplatz 15, 10 Spiele, acht Punkte) zum Heimspiel ins Mommsenstadion.

Christian Zschiedrich kommentiert. Foto: Sportick

Zuvor am Freitagabend, 24.09. ab 19.00 Uhr, stehen drei Spiele mit Berliner Beteiligung auf dem Programm: das Derby im Poststadion Berliner AK – SV Tasmania, VSG Altglienicke – ZFC Meuselwitz im Amateurstadion und der BFC Dynamo – Chemnitzer FC im Sportforum.

Schade, dass in der NOFV Oberliga Nord die Begegnung des Tabellenführers FC Hertha 03 – in Seelow ausfiel. Zwei Spieler der Victoria aus Seelow sollen sich infiziert haben. Hertha 03 führt mit 16 Punkten nach sechs Spielen die Tabelle an und will die Führung vor dem Rostocker FC (15 Punkte) im Heimspiel am Sonntag, 26.09. 14.00 Uhr, Ernst-Reuter-Sportfeld gegen den Torgelower FC Greif (5 Punkte nach 5 Spielen) verteidigen. Der SC Staaken (Tabellendritter mit 14 Punkten) musste infolge der 0:1-Niederlage in Ludwigsfelde den Rostocker FC vorbeiziehen lassen. Am Samstag, 25.09. heißt eine Partie des 7. Spieltages Rostocker FC – Blau-Weiß 90, dem erfreulichen Tabellenvierten.

Lediglich Stern 1900 steht mit drei Punkten – am 7. Spieltag schafften die Sterne immerhin ein 2:2 gegen Brandenburg Süd – noch als Vorletzter auf einem Abstiegsplatz. Wesentlich besser platziert ist Eintracht Mahlsdorf (10 Spiele und 8 Punkte), erzielte übrigens erneut in letzter Sekunde zu Hause ein Unentschieden (1:1 gegen Hertha 06) und muss am Samstag, 25.09. 14.00 Uhr, (Werner-Seelenbinder-Sportplatz) bei Brandenburg Süd 05 dem Tabellenletzten ran. Vier Sonntagspiele stehen für die anderen Berliner Vertreter an: Greifswalder FC – Stern 1900, CFC Hertha 06 – RSV Eintracht, SC Staaken – Victoria Seelow und Hertha 03 – Torgelower FC Greif.

In der Berlin-Liga wird es für die Füchse Berlin langsam unheimlich mit der maximalen Ausbeute – fünf Spiele und 15 Punkte. Am 6. Spieltag wurde mit 3:1 gegen Türkiyemspor auf dem Wackerplatz gewonnen. In der jetzt folgenden englischen Woche geht es am Dienstag, 21.09., 19.30 Uhr, erneut ein Heimspiel, gegen Fortuna Biesdorf (17. der Tabelle mit erst 4 Punkten) und am Freitag, 24.09. auswärts bei Türkspor am Heckerdamm. Der SC Charlottenburg ist mit zwei Siegen erst einmal aus dem Keller raus, Tim Harzheim erlitt beim 2:0-Sieg gegen Stern Marienfelde einen Achillessehnenanriss. Drei Tage später folgte das 3:1 gegen den SV Empor. In den unteren Regionen wurde ordentlich gepunktet, TuS Makkabi erspielte sich mit dem 5:1 gegen Fortuna Biesdorf den 2. Tabellenplatz, steht mit 14 Punkten nur einen einzigen Zähler hinter den Füchsen. Die haben ein Spiel weniger ausgetragen. Nach der englischen Woche sprechen wir uns wieder. Spannung ist weiter angesagt.

Christian Zschiedrich     

Von der Bundesliga, über Liga Drei, Regionalliga bis zur Oberliga – erfolgreiche Berliner Clubs

In der Oberliga Nord ergibt sich ein aus Berliner Sicht erfolgreiches Bild. Tabellenführer ist Hertha 03, mit 16 Punkten nach sechs Spieltagen, dazu das besonders attraktive Torverhältnis von 14:1. Auf Platz 2 der Tabelle rangoert der SC Staaken mit 14 Punkten, gefolgt von Blau-Weiß 90 mit 13  Punkten. Der CFC Hertha 06 ist Achter mit sieben Punkten. Nur zwei Tore weniger hat Eintracht Mahlsdorf als Neunter.  Leider erst 2 Punkte nach fünf Spielen verbucht SFC Stern 1900 auf dem vorletzten Tabellenplatz. Die Begegnung Hertha 06 – Stern 1900 wurde übereinstimmend mit beiden Trainern Uluc und Thurau sowie dem Schiedsrichter Max Göldner abgebrochen. Nach einem Foul von Medrane an Cubuckcu  (schwere Knöchelverletzung), der ins Krankenhaus abtransportiert werden musste, war keinem mehr nach Weiterspielen zumute.  Am Sonntag, 19. September steht am Rosenhag die Partie Eintracht Mahlsdorf – CFC Hertha 06 auf dem Programm. Tabellenführer Hertha 03 muss ebenfalls um 14 Uhr in Seelow bei Victoria (16.) in der Sparkassenarena ran.

Regionalliga Nordost: Hier führen zwei Berliner Vereine, der BFC Dynamo mit 27 Punkten nach 10 Spieltagen und ebenfalls mit gleicher Anzahl an Spielen der Berliner AK 07 mit 22 Punkten. Die VSG Altglienicke hat ein Spiel weniger bestritten und bereits 20 Punkte. Corona geschuldet fielen gleich fünf Partien aus, unter anderem das Stadtderby Tennis Borussia – SV Tasmania. Erfreulich der 5-Punkte-Vorsprung vom BFC Dynamo. Jetzt heißt es am Samstag, 18. September TSV Luckenwalde – BFC Dynamo. Luckenwalde hat erst neun Spiele ausgetragen und rangiert mit 20 Punkten auf Platz 3. Nicht nur dem Papier nach keine leichte Aufgabe. Nach dem 2:0 über Chemie Leipzig ist dem BFC zuzutrauen die Hürde zu nehmen.

Insgesamt 13 Nachholspiele sind mittlerweile aufgelaufen, allein sechs davon für Tennis Borussia, nach vier Spielen mit sechs Punkten. Am Freitag, 17.09.2021 ab 19 Uhr, müssen sie im Karl-Liebknecht-Stadion bei Babelsberg 03, dem Tabellenneunten bestehen. Im Dienstagabend-Nachholspiel, am 14. September gelang den Borussen eine 1:1-Punkteteilung gegen die VSG Altglienicke. Skoda markierte das 1:0 (40.) für die Volkssportler und Pasagic glückte in der 87. Minute der 1:1-Ausgleichstreffer.

Christian Zschiedrich beobachtet den Berliner Fußball Foto: Headlight Pictures

Es kämpfen 20 Vereine in der Regionalliga Nordost um sein oder nicht sein. Hertha BSC II ist derzeit Mittelmaß, neun Spiele, 12 Punkte, Tabellen zehnter. SV Tasmania (9 Punkte) und Lichtenberg 47 (8 Punkte) stehen knapp über dem Strich der gefährdeten Mannschaften. Tasmania hat neun Spiele ausgetragen und neun Punkte, Lichtenberg zehn Spiele und acht Punkte auf dem Konto. Um den nächsten Spieltag zu vervollständigen: Lichtenberg 47 empfängt am Freitag, 17.09. (Poststadion) den VfB Auerbach (Platz 20 der Tabelle), Hertha BSC II im Amateurstadion Carl Zeiss Jena (5. der Tabelle), Tasmania  dann am Sonntag, 19.09. ab 13 Uhr, Union Fürstenwalde. Die VSG Altglienicke muss am Sonntag, 19.09. nach Halberstadt (6.) reisen. Auswärts muss der Berliner AK (neun Spiele, sechs Punkte) in Meuselwitz bestehen.

In Liga Drei führt der 1. FC Magdeburg zusammen mit Viktoria 89 die Tabelle an (wir berichteten von der Partie gegn den SV Wehen Wiesbaden). Unsere Leser sind informiert über das Geschehen in der Bundesliga – die Berliner Nr.1, derzeit der 1. FC Union (0:0 gegen den FC Augsburg), Tabellenachter, sechs Punkte; sowie dem Befreiungsschlag von Hertha BSC, jetzt Tabellensechzehnter mit drei Punkten, in Bochum mit 3:1 erfolgreich. Hertha empfängt am Freitag, 17. September, ab 20.30 Uhr, die SpVgg Greuther Fürth und am Sonntag, 19. September heißt es für die Eisernen beim BVB Dortmund vielleicht überraschend erfolgreich aufzulaufen.

Christian Zschiedrich   

Der BFC Dynamo ganz souverän an der Tabellenspitze

Die Führung bauten die Berliner mit dem 2:0 gegen Germania Halberstadt und dem 3:2-Sieg bei Hertha BSC II auf 24 Punkte nach neun Spielen aus, gefolgt von FSV Luckenwalde (2:1-Sieg bei Chemie Leipzig) mit nunmehr 20 Punkten. Am Sonntag,12. September, heißt es im Sportforum Erster (mit vier Punkten Vorsprung) gegen den Siebenten (14 Punkte), BFC Dynamo – Chemie Leipzig. Bei der beständigen Form sind die Berliner wohl klarer Favorit.

Weitere Berliner mischen oben mit: VSG Altglienicke, Tabellenvierter und 17 Punkte, bezwingt Energie in Cottbus sage und schreibe mit 3:0. Zwei Punkte besser ist Berliner AK 07, Dritter mit 19 Punkten, schlägt auswärts den FC Eilenburg knapp mit 1:0, empfängt am nächsten Spieltag im Poststadion, den Tabellensechsten Germania Halberstadt. Bereits am Freitag, 10. September im Amateurstadion, bekommt es Altglienicke mit dem FC Eilenburg, dem Vorletzten, zu tun. Herthas Zweite muss zur gleichen Zeit nach Rathenow. Optik steht auf dem 17. Platz, hat in neun Spielen lediglich 6 Punkte geholt.

Tennis Borussia ist auf Platz 15, mit ebenfalls nur 6 Punkten. Sie haben allerdings erst 4 Spiele ausgetragen können und somit fünf Nachholspiele zu absolvieren und empfangen im Mommsenstadion im Berlin-Derby Aufsteiger SV Tasmania, neun Spiele, neun Punkte. TeBe könnte im Falle eines Sieges mit den Tasmanen gleichziehen.

Lichtenberg 47 behielt im Heimspiel gegen Optik Rathenow alle drei Zähler. Das tat gut und war vonnöten. Aktuell auf Platz 14, mit einem Punkt weniger als Tasmania, sollte weiter gepunktet werden, ob das allerdings im nächsten Spiel im Ernst-Abbe-Stadion bei Carl-Zeiss Jena (16 Punkte nach acht Spielen) gelingen wird? Das ist eine schwere Hürde.

Christian Zschiedrich

Volksfeststimmung im Zoschke: Union gewinnt gegen Lichtenberg 47

Der 1. FC Union Berlin gewinnt ein Testspiel gegen den Regionalligisten Lichtenberg 47 in der Howoge-Arena “Hans Zoschke” mit 2:0. Die 1:0-Führung für die Eisernen erzielt Cedric Teuchert in der 28. Minute auf Vorarbeit von Neuzugang Bastian Oczipka. Zum Endstand von 2:0 trifft Andreas Voglsamer per Distanzschuss in der 65. Minute.

Die Länderspielpause nutzte Union-Cheftrainer Urs Fischer für ein Testspiel, bei dem zahlreiche Union-Spieler zum Einsatz kamen, die zuletzt wenig Spielpraxis sammeln konnten. So standen die Neuzugänge Pawel Wszolek, Rick van Drongelen, Kevin Behrens, Bastian Oczipka und Kevin Möhwald ebenso in der Startelf, wie Rekonvaleszent Grischa Prömel.

Nach herzlicher Begrüßung durch die Gastgeber, die sich mit Blumen und einem gerahmten Trikot für das Gastspiel der Unioner im “Zoschke” bedankten, pfiff Schiedsrichter Philipp Kutscher das Spiel an. Im Gegensatz zu den letzten Spielen startete Union mit im 4-2-3-1-System mit den schnellen Keita Endo und Sheraldo Becker auf den Flügeln und Kevin Behrens im Sturmzentrum. Erwartungsgemäß übernahm Union sofort die Initiative und verbuchte in der 10. Minute die erste Chance. Der Kopfball von Cedric Teuchert nach Flanke von Bastian Oczipka strich jedoch über die Querlatte. Vier Minuten später scheiterte Kevin Behrens ebenfalls per Kopf nach Oczipka-Ecke. Nach einer guten Viertelstunde konnte auch Lichtenberg 47 die erste Ecke verbuchen. Die früheren Unioner-Spieler David Hollwitz und Christian Gawe hatten sich über die linke Seite durchgesetzt, der Eckstoß landete jedoch am Außennetz des Union-Tores.

Union blieb weiterhin durch Kopfbälle nach Flanken gefährlich. Erneut war es Kevin Behrens der diesmal an 47-Kepper Niklas Wollert scheiterte, der mit starkem Reflex parierte (21.).  Und es ging weiter: Hereingabe von Pawel Wszolek, Ablage Kevin Behrens, Abschluss Cedric Teuchert – Parade Wollert (23.). Dieser parierte zwei weitere Abschlüsse von Sheraldo Becker, dann war der Bann gebrochen. Der agile Bastian Oczipka servierte erneut von der linken Seite und diesmal verwandelte Cedric Teuchert per Direktabnahme zur verdienten 1:0-Führung für Union (28.). Drei Minuten später war wie geplant Schluss für Bastian Oczipka, der erst am Vortag zur Mannschaft gestoßen war. Seine Position übernahm Laurenz Dehl (31.). Nach einer weiteren Kopfballchance für Union, Rick van Drongelens Aufsetzer ging über den Kasten, tauchten die 47er mal wieder vor dem Union-Tor auf. Die Abschlussversuche wurden jedoch von Unions Hintermannschaft geblockt (36.). Danach war wieder “Wollert-Zeit”: Der Lichtenberger Torhüter parierte einen scharfen Abschluss von Keita Endo spektakulär und verhinderte so das eigentlich sichere 2:0 (37.). In der 40. Minute dann endlich eine Gelegenheit für Jakob Busk, es seinem Gegenüber gleichzutun. Einen Kopfball von Marius Ihbe entschärfte der Union-Keeper per sehenswerter Flugeinlage. Fünf Minuten später wurde Kevin Behrens von Sheraldo Becker freigespielt und zog über rechts davon, doch auch ein seinen Flachschuss konnte Wollert entschärfen. Kurz darauf war zunächst Schluss, mit dem Zwischenstand von 1:0 für Union ging es in die Kabinen.

Zur 2. Halbzeit stellte Union das System um und wechselte auf verschiedenen Positionen. Paul Jaeckel rückte in die Dreierkette, Anthony Ujah und Suleiman Abdullahi bildeten die Doppelspitze, Andreas Voglsammer übernahm die Position hinter den Spitzen. Auch Lichtenberg 47 wechselte und gab mit Melvin Williams dem nächsten Torhüter Gelegenheit sich auszuzeichnen. Nach ein, zwei kleinen Wacklern zu Beginn war er dann gegen Pawel Wszolek und Suleiman Abdullahi zur Stelle (54., 56.). Nach einer guten Stunde war es dann Andreas Voglsammer, der auf 2:0 stellte. Seinen Abschluss aus der Distanz versuchte Williams festzuhalten, doch der Ball trudelte schließlich über die Linie (65.) – Pech für den jungen Keeper. In der 69. Minute dann der langersehnte Moment für Union-Eigengewächs Fabio Schneider: Nach langer Verletzungspause durfte der Youngster erstmals wieder Spielminuten sammeln. Doch seine Mannschaft tat sich gegen dicht gestaffelte Lichtenberger weiterhin schwer. Klare Chancen blieben – im Gegensatz zur unterhaltsamen 1. Halbzeit – nun Mangelware. Immer wieder wurde das Anspiel in die Tiefe gesucht, immer wieder bekam der Regionalligist auf dem tiefen Rasen noch ein Bein dazwischen, sodass der finale Pass nicht ankam. Dafür übernahm nun der Lichtenberger Stadionsprecher und initiierte eine Art akustischen Doppelpass zwischen 47ern und Unionern – Volksfeststimmung auf den Rängen des “Zoschke”. Dann nochmal Union, doch Keita Endo setzte den Ball aus knapp sieben Metern rechts neben das Tor (83.). In der 85. Minute dann mal wieder eine Kopfballchance, aber auch Anthony Ujah war bei seinem Abschluss kein Glück beschieden. Ohne einen weiteren Treffer beendete Philipp Kutscher schließlich pünktlich die Partie mit dem Endstand von 2:0 für Union.

Urs Fischer zog nach dem Spiel ein positives Fazit: “Natürlich hat es mich für Grischa heute sehr gefreut, nachdem er eine lange Pause hatte. Auch für Kevin Möhwald, der in der letzten Saison kein einfaches Jahr hatte und Bastian Oczipka, der lange nur alleine trainiert hat, war es schön heute für Union auf dem Platz zu stehen und Minuten zu bekommen. Der Test hat genau das gebracht was wir uns gewünscht haben. Einen gewissen Spielrhythmus, einige gute Aktionen auf diesem schwierigen Rasen, das haben wir gut gemacht.”

Nach einem Regenerationstraining am morgigen Donnerstag gibt es für die Mannschaft ein freies Wochenende, bevor am Montag die Vorbereitung auf das nächste Bundesliga-Spiel beginnt. In diesem trifft Union am Sonnabend, dem 11.09.2021 auf den FC Augsburg. Anstoß im Stadion An der Alten Försterei ist um 15:30 Uhr.

Spieldaten:

Lichtenberg 47: Wollert (46. Williams, 80. Riedel) – Schmidt (59. Schöps), Owczarek, Krüger (80. Kücükodabasi), Ohlow (73. Sinan) – Gözüsirin (86. Grüneberg), Fiegen, Hollwitz (46. Maric) – Ihbe, Gawe (86. Graf), Bremer (46. Brando)

1. FC Union Berlin: Busk – Wszolek, Friedrich, van Drongelen, Oczipka (31. Dehl) – Becker (46. Abdullahi), Prömel (46. Jaeckel), Teuchert (46. Voglsammer), Möhwald (69. Schneider), Endo – Behrens (46. Ujah)

Zuschauer: 2.489

Schiedsrichter: Philipp Kutscher, Maximilian Bauer, Daniel Läser

Quelle: 1. FC Union Berlin/Hannes Hahn

Berliner Fußball im Überblick

und anstehende Entscheidungen im Verband. Am Saisonanfang werden die Weichen gestellt. In der Eliteliga vertritt wohl in 2021/22 der 1. FC Union Berlin am besten sowohl international im Europacup, im DFB-Pokal. Nach dem Auswärtsspiel gegen Hoffenheim unbesiegt zum Bundesliga-Auftakt, 2 Punkte, während Hertha BSC das erste Heimspiel gegen Wolfsburg vergeigte und damit als Tabellenletzter einen kaum möglich gehaltenen Fehlstart hingelegt hat, der einzige Bundesligist noch ohne Punktgewinn.

In der 2. Bundesliga muss kein Berliner Verein um Punkte kämpfen und in der 3. Liga verlor Viktoria 89 am 4. Spieltag die Tabellenführung durch die 0:1-Niederlage gegen Hallescher FC; mit neun  Punkten. In der kommenden englischen Woche muss Viktoria bereits am Dienstag, 24.08. nach Zwickau (17.) und am Samstag, 28.08. zum 6. Spieltag kommt Waldhof Mannheim, Anstoß 14.00 Uhr, Jahn-Stadion.

In der Regionalliga Nordost teilen sich drei Berliner Vertreter die Tabellenplätze 2 – Berliner AK, 16 Punkte, nach 7 Spieltagen, Tabellenpl. 3 BFC Dynamo (nach 6 Spielen, 15 Punkte), 4. VSG Altglienicke  (6 Spieltage), 14 Punkte. Hertha BSC II (11., 8 Punkte) punktete noch am 5. Spieltag mit 1:0 gegen den Chemnitzer FC, verlor aber am 7. Spieltag das Heimspiel mit 0:1 gegen Chemie Leipzig.

Die Begegnung Tennis Borussia – Energie Cottbus fiel aus, im Auswärtsspiel beim Tabellenletzten FC Eilenburg 2 Punkte holten sich die Borussen drei Punkte, gewannen 2:0. Auf den gefährdeten Positionen stehen Aufsteiger SV Tasmania, Platz 15 mit 6 Punkten und dahinter Lichtenberg 47 mit aktuell 5 Punkten.

In der englischen Woche holte sich Lichtenberg 47 bei Chemie in Leipzig mit den 1:0-Sieg drei wichtige Punkte; das Heimspiel am 7. Spieltag gegen Luckenwalde wurde allerdings mit 0:3 deutlich verloren. Tasmania ging beim BFC Dynamo mit 0:6 baden, erholte sich aber im Heimspiel gegen Optik Rathenow, immerhin ein 3:3 und ein Zähler. Das Berlin-Derby BAK 07 – VSG Altglienicke endete 0:2. Der Berliner AK verpasste damit den Sprung an die Tabellenspitze. Altglienicke setzte die gute Leistung in Chemnitz fort, gewann 2:0 und drei Punkte. Auf dem Vormarsch scheint Energie Cottbus zu sein, 6:1 gegen Union Luckenwalde, während der BFC  Dynamo die erste Niederlage in Babelsberg, 1:2, kassierte.

Blick voraus auf den 8. Spieltag: Am Freitag, 27.08. steht das Lokalderby BFC Dynamo – Lichtenberg 47 an und Hertha BSC II muss in Luckenwalde bestehen. Am Samstag, 28.08. empfängt Tennis Borussia Germania Halberstadt. Tasmania beginnt zur selben Uhrzeit,13:00 Uhr in Jena. Am Sonntag, 29.08. kommt es ab 13:00 Uhr zum Top-Spiel im Poststadion, Berliner AK – Energie Cottbus und eine Stunde spielt im Amateurstadion die VSG Altglienicke – 1. FC Lok Leipzig. Die Volkssportler teilen sich ja das Amateurstadion mit Hertha II.

Die Oberliga handeln wir gemeinsam mit der Berlin-Liga gesondert ab. Ein Hinweis darf hier nicht fehlen: Interessant für alle Berliner Fußballvereine, vor allem im Amateurbereich, ist der 28.08.2021, da wird ein neues Präsidium im Rahmen des Verbandstages gewählt. Präsident Bernd Schultz möchte mit seiner langjährigen Erfahrung für eine fünfte Amtszeit wiedergewählt werden. Doch Gaby Papenburg als Gegenkandidatin will künftig den Frauenanteil in den Gremien und Führungspositionen im BFV (bisher nur 12 Prozent) steigern. Der BFV sei, wie der DFB, eine patriarchische Organisation und dagegen will sie was tun. Zudem fordert sie kurze Entscheidungswege und mehr Transparenz. Bald wissen wir mehr.    

Christian Zschiedrich

BFC siegt kurz vor Ultimo

Der 2. Spieltag der Regionalliga Nordost hielt das Berlin-Brandenburg-Derby zwischen dem BFC Dynamo und Energie Cottbus bereit. Vor 2.000 Zuschauern siegte im Sportforum der gastgebende BFC Dynamo mit 2:1. Steinborn brachte die Berliner in der 12. Minute in Führung, Engelhardt konnte in der 53. Minute für die Cottbuser ausgleichen. Die Gäste wurden anschließend immer stärker und vergaben viele Torchancen.

Der BFC wäre eigentlich mit dem 1:1 gut bedient gewesen, es kam anders. Mit der letzten Aktion im Spiel gelang Bolyki der Siegtreffer. Der BFC konnte seinen zweiten Saisonsieg feiern, während die ambitionierten Cottbuser in den Startlöchern hängen geblieben sind. Pele Wollitz, der alte und neue Trainer in Cottbus, hat noch eine Menge Arbeit vor sich.

Die anderen Berlin Vertreter spielten:

Hertha BSC II – ZFC Meuselwitz 1:0

und im Berlin-Derby zwischen Lichtenberg 47 gegen Aufsteiger Tasmania gab es im Poststadion an der Lehrter Straße vor 575 Zuschauern ein 1:1 Unentschieden. In der 47. Minute hielt Lichtenberg Torwart einen Foulelfmeter.