Füchse feiern Auswärtssieg in Lemgo

Die Füchse Berlin fahren beim TBV Lemgo Lippe ihren dritten Sieg in Serie ein und zeigen sich dabei überzeugend fokussiert. Am Ende steht ein deutliches 31:26 (16:9) für den Hauptstadtklub auf der Anzeigetafel. Den Grundstein für den Erfolg legte das Team von Velimir Petkovic bereits im ersten Spielabschnitt.

Guter Start für die Berliner beim TBV Lemgo Lippe. In der vierten Spielminute erzielte Mijajlo Marsenic vom Kreis das 2:0 für den Hauptstadtklub. Daraufhin parierte Dejan Milosavljev einen Siebenmeter gegen Ex-Fuchs Bjarki Elisson und Simon Ernst, und Tim Matthes konnten auf 4:0 Stellen. Nach dem 6:1 durch Paul Drux zog Lemgo nach elf Minuten die erste Auszeit. Die Füchse blieben trotz Unterzahl konzentriert und führten nach 16 Minuten mit 9:4.

Die Berliner dominierten weiterhin das Geschehen auf dem Spielfeld. In der 20. Spielminute traf Torhüter Dejan Milosavljev zum 11:5 ins verwaiste Tor der Gastgeber. Die Hausherren vom TBV Lemgo Lippe konnten in den folgenden Minuten etwas verkürzen und somit ging es beim Stand von 13:9 in die letzten vier Minuten der ersten Hälfte. Daraufhin entschärfte Milosavljev zwei weitere Siebenmeter und die Füchse gingen mit einer 16:9-Führung in die Pause.

Im zweiten Abschnitt hatten die Berliner kurze Anlaufschwierigkeiten und daher konnten die Hausherren auf 17:12 verkürzen. Doch der Hauptstadtklub schlug zurück und erhöhte durch Michael Müller wieder auf 20:12. Im Anschluss kamen die Hausherren auf und Trainer Velimir Petkovic legte in der 43. Spielminute beim Stand von 21:17 eine Auszeit. Daraufhin war prompt Simon Ernst erfolgreich und sorgte erneut für einen Unterschied von fünf Treffern.

Der TBV ließ sich nun nicht mehr abschütteln und somit ging es beim 25:21 für die Füchse in die letzten zehn Minuten der Begegnung. Dann waren die Füchse wieder auf der Höhe des Geschehens und erhöhten auf 28:21. Am Ende gewinnen die Füchse mit 31:26 beim TBV Lemgo Lippe und fahren somit ihren dritten Sieg in Serie ein.

Milosavljev 1, Heinevetter, Ernst 4, Wiede 2, Holm 4, Struck, Mandalinic, Gojun, Lindberg 8/5, Simak, Müller 1, Matthes 3, Koch 1, Marsenic 4, Drux 3.

Quelle: Füchse Berlin Handball

Auswärtsaufgabe gegen Lemgo Lippe

Am Sonntagnachmittag um 16:00 Uhr sind die Füchse Berlin beim TBV Lemgo Lippe im Einsatz. Nach den beiden Siegen in Göppingen und zu Hause gegen den TVB Stuttgart möchte das Team von Velimir Petkovic am Sonntag die Siegesserie auf drei ausbauen. Mit einem Sieg könnte man sich im erweiterten Verfolgerfeld der Liga festsetzen.

Die Berliner haben in den letzten Spielen gezeigt, dass sie starke Leistungen abrufen können. In dem enorm wichtigen Spiel in Göppingen hatte sich der Hauptstadtklub nach einer Schwächephase zu Beginn der zweiten Halbzeit berappelt und konnte die Punkte einfahren. Im vergangenen Heimspiel gegen den TVB Stuttgart spielte man sich mit einer hochkonzentrierten Angriffsleistung souverän zum Sieg.

Am Sonntag wartet nun das Auswärtsspiel beim TBV Lemgo Lippe. „Lemgo ist eine starke Mannschaft und mit dem gewonnenen Punkt aus Erlangen wird es für uns noch schwerer, da das natürlich Anreiz gibt, um gegen uns doppelt zu Punkten.“ Doch die Berliner können aus den vergangenen Spielen ihr Selbstvertrauen ziehen. Zudem möchten die Füchse auch ihren letzten Auftritt in Lemgo vergessen machen.

In der vergangenen Saison unterlagen die Berliner beim TBV mit 30:34. Doch aktuell hat der Hauptstadtklub die bessere Form und geht beim 14. Der LIQUI MOLY HBL deshalb als Favorit ins Rennen. „Wir wollen den positiven Schwung der letzten Spiele mitnehmen und auch in Lemgo einen weiteren Schritt nach vorne machen“, so Velimir Petkovic zur Zielstellung. Wenn die Füchse beim TBV doppelt punkten, dann haben die Berliner trotz des ernüchternden Saisonstarts vorerst einen Platz in der erweiterten Verfolgergruppe der Liga sicher.

Quelle: Füchse Berlin Handball

Füchse wollen Wiedergutmachung leisten

Am Sonntag, 15.09. steht für die Füchse das nächste Heimspiel an. Gegner um 16:00 Uhr ist der TVB Stuttgart. Der Auswärtssieg in Göppingen gibt nach der unnötigen Heimpleite gegen Minden Aussicht auf Besserung. Die gesamte Füchse-Familie hofft auf den zweiten Heimsieg der Saison. Dass das nicht einfach wird, zeigt das Ergebnis im Heimspiel der letzten Saison: Da verloren die Füchse mit 25:30. Die Jungs von Velimir Petkovic sind also gewarnt. Umso mehr brauchen die Berliner also die Unterstützung ihrer Fans. Bringt den Fuchsbau zum Beben!

Von vielen wurde der Sieg gegen Göppingen als so etwas wie der Befreiungsschlag für die Füchse Berlin gesehen. Dass das der Wahrheit entspricht, müssen die Berliner am Sonntag unter Beweis stellen. Das weiß auch Trainer Velimir Petkovic: „Aus so einem Loch, in das wir uns selbst gebracht haben, kommen wir nur mit mehr Siegen wieder raus“. Einfach wird das allerdings nicht. Das zeigen auch die Spiele der letzten Saison: Im Hinspiel mussten die Füchse zu Hause eine 25:30-Niederlage hinnehmen und im Rückspiel konnten die Berliner in allerletzter Sekunde den Sieg einfahren, als Hans Lindberg vom Siebenmeterstrich verwandelte. Gewarnt sind die Füchse also allemal.

Auch in größerer Vergangenheit sind kaum Duelle der beiden Kontrahenten zu finden, aus denen ein eindeutiger Sieger hervorging. Jeden Zuschauer erwartet somit ein hart umkämpftes und spannendes Spiel, in welchem die Füchse natürlich siegen wollen, um den zweiten Heimsieg der Saison einzufahren. „Nach dem Sieg in Göppingen herrscht natürlich eine bessere Atmosphäre“, sagt Petkovic und gibt somit Grund auf Vorfreude auf das kommende Spiel. Den Sieg und die Punkte haben die Berliner auch bitter nötig, damit sie den gewünschten Kurs Richtung oberes Tabellendrittel einschlagen können.

Lichtblick der Hauptstädter ist Hans Lindberg der vor Beginn dieses Spieltages mit 34 Treffern die Torschützenliste anführt. Nach bisher zwei Siegen und zwei Niederlagen und einer Tordifferenz von 81 geworfenen und 81 kassierten Toren sind die Füchse allerdings nur im Tabellenmittelfeld zu finden. Unterstützt unsere Füchse am Sonntag also kräftig, damit nach dem Spiel die erste positive Punktebilanz der Saison auf unserem Konto ist.

Quelle: Füchse Berlin Handball

Füchse siegreich in Göppingen

Die Füchse Berlin holen ihren ersten Auswärtssieg der noch jungen Bundesligasaison bei FRISCH AUF! Göppingen. Nach intensiven 60 Minuten gewinnt das Team aus der Hauptstadt mit 28:25 (16:11). Damit zeigten die Berliner eine wichtige Reaktion auf die Heimniederlage gegen GWD Minden am vergangenen Mittwoch. Bester Werfer des Hauptstadtklubs war Hans Lindberg mit sieben Toren.

Es begann sehr ausgeglichen in Göppingen. Doch der Hauptstadtklub konnte nach einem 2:3 durch die Treffer von Mijajlo Marsenic, Paul Drux und Tim Matthes in der siebten Spielminute auf 5:3 stellen. Die Berliner legten noch zwei Treffer nach und somit sahen sich die Hausherren von FRISCH AUF! nach zehn Minuten zur ersten Auszeit gezwungen. Doch das Team von Velimir Petkovic blieb hellwach und führte in der 14. Spielminute mit 10:5.

Die Füchse zeigten weiterhin eine hochkonzentrierte Leistung. Hans Lindberg verwandelte vom Siebenmeterstrich zum 12:6 und somit zog Göppingen bereits früh seine zweite Auszeitkarte. Allerdings ließ sich das Team aus der Hauptstadt auch dadurch nicht aus dem Rhythmus bringen und führten in der 26. Spielminute mit 15:9. Schließlich wurden beim Stand von 16:11 die Seiten gewechselt.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts mussten die Berliner schnell in Unterzahl agieren und deshalb gelang den Gastgebern aus Göppingen der bessere Start. Somit Stand es in der 35. Spielminute nur noch 16:14, ehe Jakov Gojun das 17:14 erzielen konnte. Kurz darauf entschied sich Velimir Petkovic beim Stand von 18:17 für seine erste Auszeit in der zweiten Hälfte. Diese Auszeit zeigte Wirkung und der Hauptstadtklub konnte in der 44. Spielminute die Führung zum 21:18 erzielen.

Die Füchse übernahmen nun wieder die Kontrolle. Fabian Wiede traf in der 49. Spielminute in das verwaiste Tor der Hausherren zum 24:19. Jacob Holm war nun zweimal treffsicher und daher gingen die Berliner mit einem 26:22 in die letzten fünf Spielminuten. Die Füchse ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen und gewinnen mit 28:25.

Füchse Berlin – FRISCH AUF! Göppingen 28:25 (16:11)

Milosavljev, Ziemer, Heinevetter; Ernst 6, Wiede 1, Holm 3, Struck, Mandalinic, Gojun 1, Lindberg 7/5, Simak, Müller, Matthes 1, Koch, Marsenic 3, Drux 6

Stimmen:

Velimir Petkovic (Trainer Füchse Berlin):

Ich habe die letzten Tage nicht viel Zeitung gelesen. Wenn du verlierst bekommst du einfach Druck und so war es heute. Ich wusste was uns heute erwartet. Ich kenne Göppingen. Hier ist immer Stimmung und eine hitzige Atmosphäre. Wir waren aber auch von Anfang an da. Mir hat gefallen, was wir in der ersten Hälfte in der Abwehr und im Angriff gemacht haben. Das war eine phänomenale erste Halbzeit. In der zweiten Halbzeit haben wir gemerkt, dass es wichtig ist Alternativen zu haben. Wir hatten im Angriff keine Geschwindigkeit mehr. Durch Jacob Holm, der heute zurückkam, hatten wir die Chance unseren Fluss wiederzuerlangen. Und haben dann in den letzten 15 Minuten wieder unser Potenzial abrufen können.

Quelle: Füchse Berlin

Mit vollem Elan ins zweite Heimspiel

Nach dem Heimspielsieg gegen den HC Erlangen kommt bereits am Mittwoch, 4.9. um 19:00 Uhr GWD Minden in den Fuchsbau. Mit den Mindenern kommen auch zwei alte Bekannte zurück in die Hauptstadt: Torhüter Malte Semisch und Linkshänder Christoph Reißky. Beide wechselten zu Beginn der Saison nach Minden. Während die Füchse am Sonntag die ersten Punkte einfahren konnten, ist GWD Minden nach zwei Auftaktniederlagen gegen Hannover und Leipzig aktuell noch ohne Punkte.

Die Füchse wollen auch gegen Minden den positiven Trend fortsetzen und den Gegner ohne Punkte wieder nach Hause schicken. Damit das gelingt, müssen die Füchse ihr Können, welches sie in den ersten 30 Minuten gegen den DHfK Leipzig und im zweiten Abschnitt gegen den HC Erlangen gezeigt haben, über die gesamte Spielzeit abrufen. Über eine stabile Defensive also ab ins Tempospiel und zu einfachen Toren kommen.

„Ich glaube, dass es gegen Minden ein harter Fight werden wird. Sie sind zwar nicht gut gestartet, haben aber eine wirklich tolle Mannschaft. In der ersten Hälfte gegen Leipzig haben sie ein starkes Spiel gemacht. Mit Michalczik und Rambo hat Minden zwei tolle Shooter und daher müssen wir in der Defensive hellwach sein. Wir müssen das gute Gefühl aus der zweiten Halbzeit am Sonntag mit auf die Platte nehmen“, so Füchse-Trainer Velimir Petkovic vor der anstehenden Partie.

Anders als die Füchse, haben die Mindener bereits zwei Niederlagen auf dem Konto. Sowohl gegen die TSV Hannover-Burgdorf, als auch gegen den SC DHfK Leipzig, blieb das Team von Frank Carstens punktlos. Die Hauptstädter werden morgen Abend also auf ein Team treffen, das ebenso heiß auf die zwei Punkte sein wird wie die Hausherren. Jedem Zuschauer wird ein gutes Handballspiel geboten, welches hoffentlich den besseren Ausgang für die Füchse mit sich bringt.

Gegen GWD Minden erwartet die Füchse-Fans in der Max-Schmeling-Halle nicht nur ein heißumkämpftes Spiel, sondern auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Malte Semisch und Christoph Reißky tragen seit dieser Saison das Trikot der Mindener. Während Semisch fest verpflichtet wurde, hat das Gästeteam das Rückraumtalent Reißky für ein Jahr von den Füchsen Berlin ausgeliehen. Für beide Spieler etwas ganz Besonderes im Fuchsbau aufzulaufen.

Quelle: Füchse Berlin

Füchse verlieren nach deutlicher Führung in Leipzig in der Schlusssekunde

Im Topspiel des 1. Spieltages der Handball-Bundesliga waren die Füchse Berlin zum SC DHfK Leipzig gereist. Die Füchse fanden sehr gut ins Spiel, Torhüter Miloslavljev und die Abwehr funktionierten perfekt und es gelang ein 7:1-Start nach Maß. Auch bedingt durch doppelte Zeitstrafen gegen Marsenic und Gojun kam Leipzig Stück für Stück wieder zurück. In der zweiten Halbzeit mussten die Füchse die Führung aus der Hand geben und unterlagen in einer dramatischen Schlussphase mit 23:24 (14:10). 10/5 Treffer von Lindberg und sechs Treffer von Wiede waren die besten Torschützen der Partie.

Die Füchse Berlin erwischten bei der Auswärtspartie beim SC DHfK Leipzig den deutlich besseren Start. Füchse-Trainer Velimir Petkovic gab Dejan Milosavljev den Vorzug im Tor, auch weil Silvio Heinevetter mit einem grippalen Infekt in Berlin bleiben musste. Der Neuzugang konnte sich aber auch auf eine stabile Abwehr verlassen, die von Beginn an Leipzig den Schneid abkaufte. Aber auch auf Leipiger Seite wurde in der Abwehr beherzt zugepackt, so dass Hans Lindberg bei den Füchsen den ersten Treffer der Partie mit einem Strafwurf erzielte.

Auf der anderen Seite gelang es Dejan Milosavljev einen Strafwurf von Patrick Wiesmach zu parieren, so dass Fabian Wiede im Gegenzug auf 0:2 erhöhte, bevor Lindberg auf 0:3 erhöhte. Für die Hausherren war einfach kein Durchkommen durch die Berliner Abwehr, so dass kleinere Abstimmungsfehler und auch Passfehler im Berliner Angriff den Füchsen noch nicht schadeten. Zwar parierte Joel Birlehm, er hatte im Leipziger Tor zunächst den Vorzug erhalten, einen Strafwurf von Lindberg. Doch Leipzig konnte daraus ebenso wenig Kapital schlagen wie aus einem weiteren Berliner Ballverlust.

Nach Wiedes Treffer zum 0:4 nahm Andre Haber auf Seiten der Leipziger die erste Auszeit. Im folgenden Angriff holte seine Mannschaft noch eine Zeitstrafe gegen Berlin heraus, doch einnetzen konnten sie nicht. Stattdessen hinterlief Lindberg in Unterzahl die Leipziger Abwehr und wurde von Wiede mustergültig zum 0:5 bedient. Es waren bereits mehr als zehn Minuten gespielt, als Max Jahnke den ersten Heimtreffer zum 1:5 erzielte. Nach dem 1:6 von Tim Matthes nimmt Haber bereits die zweite Auszeit und brachte erstmals den kroatischen Neuzugang Marko Mamic.

Leipzig war nun besser im Spiel und lies sich im Angriff nicht mehr so verunsichern. In Überzahl traf Mamic zum 2:7, bevor Philip Weber mit einem Treffer ins leere Tor auf 3:7 verkürzte. Das Spiel war nun ausgeglichen und auf Leipziger Seite versucht sich Trainer Andre Haber mit einem weiteren Wechsel. Er brachte den von SG Insignis Westwien gewechselten Viggo Kristjansson, der sich bei den folgenden drei Strafwürfen als sicherer Schütze erwies. Zudem kam in der 20. Minute Jens Vortmann ins Tor, der ehemalige Fuchs feierte damit sein Comeback nach einem Kreuzbandriss und konnte sich beim 9:12 sogar selbst in die Torschützenliste eintragen.

Nun reagierte auch Füchse-Trainer Velimir Petkovic mit seiner ersten Auszeit, zumal Marsenic schon mit der zweiten Zeitstrafe belastet war. Bei den Füchsen wurde im Rückraum variiert, im zweiten Anlauf kann dann auch Stipe Mandalinic erfolgreich zum 9:14 abschließen. Den letzten Treffer vor der Pause erzielte dann Leipzigs Jahnke zum 10:14. Nachdem sich direkt vor der Pause auch noch Jakov Gojun seine zweite Zeitstrafe abholten waren beide Berliner Innenblockspieler doppelt vorbelastet.

Berlin kann den Vorsprung nicht verteidigen 

Die Gastgeber hatten offensichtlich durch den verkürzten RÜckstand wieder Selbstvertrauen getankt, entsprechend starteten sie in die zweite Halbzeit. Leipzig drückte weiterhin aufs Tempo und versuchte vor allem den Innenblock der Füchse unter Druck zu setzen. Dort musste Petkovic variieren, brachte unter anderem Paul Drux in der zentralen Defensive. Zunächst ließ sich Berlin aber nicht verunsichern, gerade über ein gutes Umschaltspiel zwischen Angriff und Abwehr erhöhten sie noch auf 10:15. 

Auf Leipziger fand nun Jens Vortmann immer besser ins Spiel. Seine Paraden, unter anderem ein abgewehrter Kempatrick, ermöglichte es seinem Team auf 13:15 zu verkürzen. Bei den Füchsen versuchte nun Paul Drux fast im Alleingang die Situation zu lösen, der Halblinke ging kompromisslos ins direkte Duell und konnte so zumindest einen Strafwurf herausholen, den Lindberg zum 13:16 verwandelte. Mit einem Doppelschlag verkürzte Leipzig auf 15:16 und die Partie war wieder offen. 

Die Füchse waren nun unter Druck, konnten aber die Nerven bewahren. Allerdings gingen Velimir Petkovic die Alternativen aus, da er einerseits in der Abwehr improvisieren mussten und andererseits im Angriff Stipe Mandalinic nur wenig Akzente setzen konnte. Noch einmal konnten die Füchse aber die gegnerischen Fehler nutzen und auf 16:19 davonziehen. Angefeuert vom Heimpublikum gab aber Leipzig nie auf, auch wenn sie lange Zeit immer wieder herankamen ohne auszugleichen. 

In der 53. Minute war es dann Lucas Krzikalla, der mit seinem Treffer zum 21:21 erstmals für die Gastgeber ausglich. Nach einer weiteren Parade von Vortmann gelang dann Philipp Weber in der 55. Minute erstmals der Führungstreffer. Für die SChlussphase forderte Petkovic nun alle Kraftreserven ein, ordnete eine 5:1-Abwehr mit dem vorgezogenen Wiede an. Die Torlaune der Leipziger können damit gebremst werden und in der 58. Minute glich Lindberg mit seinem zehnten Treffer zum 22:22 wieder aus. 

In den beiden Schlussminuten nahm zunächst Leipzigs Trainer Haber seine letzte Auszeit. Zunächst konnte Gojun für die Füchse blocken, doch der Ball blieb bei den Hausherren und Marko Mamic traf 60 Sekunden vor Schluss zum 23:22. Auf der Gegenseite konnte Marsenic postwendend für die Füchse ausgleichen und Leipzig verblieben noch 40 Sekunden. Leipzig spielte den letzten Angriff konzentriert aus, Semper bediente Krzikalla und der erzielte eine Sekunde vor dem Abpfiff den 24:23-Siegtreffer.

Quelle: Füchse Berlin

A-Jugend startet in spannendes Vorbereitungsturnier

Während die Profis bereits ihr erstes Pflichtspiel im DHB-Pokal absolviert haben, steckt die A-Jugend nun mitten in der heißen Vorbereitungsphase. Von Montag bis Mittwoch (19.08-21.08.) finden in Düsseldorf die „German International Youth Championships (GIYC)“ statt. Neben vielen nationalen Hochkarätern wie den Rhein-Neckar Löwen, dem SC Magdeburg und der SG Flensburg-Handewitt nehmen auch internationale Topvereine wie Telekom Veszprém, MOL Pick Szeged und RK Celje teil. Die optimale Plattform für die Jungfüchse sich auf nationaler, wie internationaler Ebene zu beweisen.

Am Montag, 19.08. um 9:30 Uhr starten die Berliner in das Turnier, welches laut Trainer Bob Hanning als erste Standortbestimmung dienen soll. In der Gruppe der Jungfüchse mischen neben der Jugendabteilung des deutschen Rekordmeisters vom THW Kiel, auch der slowenische Topverein RK Celje und die Österreicher HC Fivers WAT Margareten mit. Gegen letztere starten die Berliner in das Turnier. Es folgen die Spiele um 14:30 Uhr gegen den THW Kiel und um 19:30 Uhr gegen RK Celje.

„Wir freuen uns sehr auf das Turnier und wollen diese Gelegenheit nutzen, um uns optimal auf die Saison vorzubereiten“, sagt Bob Hanning. Ein wichtiger Bestandteil des Teams fehlt allerdings: Kapitän Nils Lichtlein ist mit der U19 des DHB heute noch im Finale bei der Jugend-WM in Nordmazedonien aktiv. Auch das ist ein Grund für Hanning seine restlichen Spieler genau zu beobachten: „Ich bin gespannt, wer jetzt die Verantwortung übernehmen kann und wie sich das Team insgesamt präsentiert“.

Am Dienstag sind dann bereits die ersten Platzierungsspiele, sowie die Viertel- und Halbfinals. Am Mittwoch werden dann die finalen Platzierungen ausgespielt. Die Jungfüchse werden alles geben, um das Turnier mit der bestmöglichsten Platzierung abzuschließen. So oder so wird der Trainerstab um Bob Hanning nach dem Turnier genügend Anhaltspunkte haben, um das Team der Jungfüchse besser zu machen.

Spielplan GIYC:
Mo., 09:30 Uhr: Jungfüchse – HC Fivers WAT Margareten
Mo., 14:30 Uhr: Jungfüchse – THW Kiel
Mo., 19:30 Uhr: Jungfüchse – RK Celje

Quelle: Füchse Berlin

DHB-Pokal mit Verletzungssorgen

Am Samstag, 17.08. ist endlich Pflichtspielauftakt für die Füchse Berlin. Um 16:30 Uhr wartet in Spenge die erste Runde im DHB-Pokal gegen die HSG Krefeld. Beim First-Four-Turnier stehen sich zudem der TuS Spenge und die Zweitligahandballer vom TuS N-Lübbecke ebenfalls in der ersten Runde gegenüber. Bei einem Sieg gegen die HSG Krefeld treffen die Füchse bereits am Sonntag in der zweiten Runde auf den Sieger der anderen Partie. Allerdings müssen die Füchse Berlin aufgrund von Verletzungen auf Jacob Holm und Mattias Zachrisson verzichten.

Seit dem 10. Juli befanden sich die Bundesligahandballer der Füchse Berlin in der Vorbereitung auf die neue Saison 2019/20. Nun ist die Vorbereitungsphase beendet und es geht endlich in die ersten Pflichtspiele der Saison. An diesem Wochenende gibt das First-Four-Turnier im DHB-Pokal den Auftakt in die neue Spielzeit. Das Turnier findet in Nordrhein-Westfalen beim TuS Spenge statt.

Für die Berliner geht es in der ersten Runde des Pokals gegen den Zweitligisten von der HSG Krefeld. Das Team von Trainer Velimir Petkovic geht allein aufgrund der höheren Ligazugehörigkeit als Favorit in die Begegnung. Als letztjähriger Final-Four-Teilnehmer in Hamburg wissen die Füchse natürlich auch um die Bedeutung des Pokals und werden daher mit der richtigen Einstellung in die Partie gehen. Die erste Runde wird am Samstag um 16:30 Uhr angepfiffen.

Bereits im Vorfeld der Füchse-Partie bestreiten der TuS Spenge und der TuS N-Lübbecke an gleicher Stelle ihre erste DHB-Pokalrunde. Der Gewinner dieser Begegnung zieht in die zweite Runde am Sonntag ein und ist dort dann möglicher Gegner des Hauptstadtklubs. Dieser ist als einziger Bundesligist und letztjähriger Halbfinalist beim Turnier in Spenge der große Favorit und sollte sich keine Blöße geben.

Allerdings müssen die Berliner auf zwei Spieler verzichten. Jacob Holm und Mattias Zachrisson fallen verletzt aus. Bei Jacob Holm stellte sich nun ein kleiner Meniskusschaden heraus, sodass der dänische Rückraumspieler sechs Wochen pausieren muss. Schlimmer traf es Linkshänder Mattias Zachrisson. Der Schwede zog sich eine Spielverletzung an der Schulter zu und fällt für das gesamte Jahr aus. „Das ist eine Hiobsbotschaft und wirklich bitter. Wir werden dies über die Breite des Kaders auffangen“, sagt Geschäftsführer Bob Hanning zur Verletzung.

Zachrisson wird bei Prof. Dr. Steuer in Bonn operiert werden und sich anschließend ins Reha-Programm begeben. Die Füchse werden diese Ausfälle nun kompensieren, um am Wochenende und zum Start der Saison dennoch erfolgreiche Ergebnisse einzufahren. Die Spiele am Wochenende werden allesamt live auf sportdeutschland.tv übertragen.

Quelle: Füchse Berlin

Spielplan First-Four-Turnier in Spenge:

Sa., 17.08., 16:30 Uhr: Füchse Berlin : HSG Krefeld 

So., 18.08., 16:00 Uhr: Sieger TuS Spenge/TuS N-Lübbeck

Finalniederlage gegen Wetzlar

Die Füchse Berlin unterliegen der HSG Wetzlar im Finale des internationalen Heide-Cup in Schneverdingen mit 30:33 (14:20). Somit misslingt den Berlinern die Titelverteidigung und sie müssen sich in diesem Jahr mit Platz zwei begnügen. Nach einem großen Rückstand kommt der Hauptstadtklub nochmal zurück, doch für die Wende reichte es am Ende nicht mehr.

Die Füchse lagen schnell mit 0:2 in Rückstand, ehe der erste eigene Treffer gelang. Im Folgenden pendelte sich der Abstand bei zwei Toren Rückstand ein, da die Berliner Defensive immer wieder Lücken am Kreis offenbarte. Im Angriff fanden die Berliner allerdings gute Lösungen und somit gelang Fabian Wiede nach rund einer Viertelstunde der Ausgleich zum 9:9.

Doch in den nächsten Aktionen war das Team von Velimir Petkovic nicht wach genug, sodass sich der Trainer in der 18. Spielminute gezwungen sah, seine erste Auszeit zu nehmen. Zu diesem Zeitpunkt lag seine Mannschaft mit 9:12 in Rückstand. Danach fanden die Berliner trotz Unterzahl bessere Lösungen und Johan Koch gelang der Anschluss zum 12:13. Doch die HSG war weiterhin im Spiel und erhöhte in der 27. Spielminute auf 13:18. Schließlich ging es mit einem deutlichen Rückstand von 14:20 in die Halbzeitpause.

Auch im zweiten Abschnitt gelang dem Hauptstadtklub wieder nicht der bessere Start. Somit stand es nach 36 Minuten 15:23 für die HSG Wetzlar. Danach kamen die Berliner wieder etwas näher und Michael Müller erzielte in der 41. Spielminute das 20:26. Nur zwei Minuten später reagierte Wetzlar nach dem Treffer von Tim Matthes zum 22:27 mit einer Auszeit. Diese verpuffte, da Tim Matthes direkt wieder zur Stelle war und auf 23:27 stellte. 

Jedoch lagen die Füchse noch immer deutlich zurück und mussten in den letzten neun Minuten noch fünf Tore aufholen, um die Titelverteidigung in Schneverdingen realisieren zu können. Paul Drux sorgte in der 57. Spielminute für das 29:32 und die Hoffnung auf die Wende lebte weiter. Allerdings gelang diese nicht mehr und somit musste sich das Team von Velimir Petkovic mit 30:33 geschlagen geben. In der kommenden Woche wartet dann das erste Pflichtspiel im DHB-Pokal auf die Füchse. 

Füchse Berlin – HSG Wetzlar 30:33 (14:20)

Milosavljev, Ziemer, Heinevetter; Struck, Matthes 4, Drux 2, Ernst 3, Mandalinic 2, Simak 2/2, Wiede 2, Müller 1, Lindberg 3, Zachrisson 1, Marsenic 4, Koch 4, Gojun 2

Stimmen:

Velimir Petkovic (Trainer Füchse Berlin):

Wenn man 20 Tore in einer Halbzeit kassiert und ein Spiel verliert, in dem man selbst 30 Tore wirft, dann muss man nicht lange nach der Ursache suchen. In der ersten Halbzeit hatte unsere Abwehr nichts mit unseren Vorstellungen zu tun. Zwar konnten wir uns in der zweiten Halbzeit steigern, aber das reicht dann dennoch nicht, um das Spiel noch zu drehen. Wir werden uns in der Trainingswoche intensiv damit beschäftigen, um im DHB-Pokal einen Schritt weiter zu sein.

Johan Koch:

Ich denke, dass unser Angriff heute in Ordnung war. Dagegen war unsere Abwehrarbeit vor allem in der ersten Halbzeit nicht aggressiv. Wir kassieren 20 Gegentore und das ist viel zu viel für uns. Jetzt ist die Vorbereitung vorbei und wir sind heiß auf den Pflichtspielauftakt im DHB-Pokal.

Quelle: Füchse Berlin

Anais  Gouveia  verstärkt  die  SPREEFÜXXE

Nachdem am Freitag bereits der Wechsel der portugiesischen Nationalspielerin Monica Soares bekannt gegeben wurde, konnten die SPREEFüXXE die nächste Verstärkung in Portugal finden. Mit Anais Gouveia kommt eine ehemalige portugiesische Nationalspielerin nach Berlin. Die 22 jährige Linkshänderin ist auf der rechten Außenbahn zu Hause und begann ihre Handballkarriere im Alter von 8 Jahren bei ihrem Heimatverein CDR Santanese.

Nach ihrem Wechsel zu CD Bartolomeu Perestrelo wurde sie im Jahr 2010 zum ersten Mal für die portugiesische Juniorinnen Nationalmannschaft nominiert und konnte an zwei Europa- und einer Weltmeisterschaft teilnehmen. Ihre ersten Erfahrungen in der portugiesischen ersten Liga konnte Anais bei Clube Sports Madeira machen. Im Jahr 2014 wechselte sie nach nur einem Jahr zu Madeira Andebol SAD und wurde im gleichen Jahr auch zum ersten Mal für die portugiesische A-Nationalmannschaft berufen. Mit Madeira konnte Anais in den vergangenen fünf Jahren 2 Meisterschaften, sowie mehrere nationale Pokale gewinnen. Nun wagt auch sie den Schritt ins Ausland und möchte in der deutschen Liga Fuß fassen.

Managerin Britta Lorenz freut sich über die Neuverpflichtung: „Mit Anaïs konnte ich meine Wunschspielerin verpflichten. Zusammen mit Mira Marschand aus unserer Jugend, wird Anaïs auf dem rechten Flügel Druck machen und so das Team unterstützen. Anaïs brennt für den Handball und ich bin sicher, dass wir viel Freude mit ihr haben werden“.

Quelle: Spreefüxxe Berlin/Tina Wagenlader