Berlin-Liga, Mahlsdorf und Novi Pazar noch unbesiegt

Auch nach dem 8. und 9. Spieltag bleibt Mahlsdorf ungeschlagen, jetzt mit 22 Punkten bei nur einem Remis an der Spitze der Berlin-Liga. Tabellenzweiter ist Sparta Lichtenberg mit einer Niederlage, 19 Punkten nach ebenfalls 8 Spielen. Eintracht Mahlsdorf hatte gemeinsam mit Berlin Türkspor am 8. Spieltag frei. Am 9. Spieltag siegten die Mahlsdorfer durch ein Tor von Fabian Fritzsche mit 1:0 (84.) über Al-Dersimspor. Die Tabelle ist noch etwas ungeordnet. Sechs Mannschaften haben bereits 9 Spiele absolviert, der Berliner SC (3. der Tabelle) mit 17 Punkten nach neun Spielen. 17 Punkte hat auch der 1. FC Novi Pazar, allerdings erst 7 Spiele absolviert. Novi Pazar blieb auch nach der englischen Woche weiter ungeschlagen und der Ex-Herthaner Ronny besorgte beim SC Charlottenburg vor 117 Zuschauern das 2:0 per Elfmeter.  

Den deutlichsten Sieg errang TuS Makkabi in Biesdorf bei der Fortuna am Grabensprung mit 6:0. Der SD Croatia fertigte die Füchse am Wackerweg mit 6:1 ab. Der Berliner SC schlug die Füchse zuvor mit 4:1 und die Spandauer Kickers mit 5:1. Der Frohnauer SC fuhr Sieg und Niederlage ein, gewann 1:0 beim SV Empor und das Spiel zuvor am Polo-Platz gegen Al-Dersimspor ging mit 0:2 verloren.

So sieht es in der Abstiegszone aus: Berlin United hat zurückgezogen. Auf Platz 20 ist Stern Marienfelde mit nur einem einzigen Punkt platziert, Platz 19 Türkiyemspor (7 P.), 18. ist Fortuna Biesdorf (7 P.), 17. Spandauer Kickers (7 Punkte) und über dem Strich steht der SD Croatia mit ebenfalls nur 7 Punkten. Nach der Länderspielpause geht es am Freitag, 16.10., weiter mit: Berlin Türkspor – SV Empor und Füchse Berlin – TuS Makkabi. Am Tag zuvor, Donnerstag, 15.10. steht das Nachholspiel in der Cantianstraße zwischen SV Empor und dem 1. FC Novi Pazar auf dem Programm.

Christian Zschiedrich

Aufsteiger 1.FC Novi Pazar macht auf sich gewaltig aufmerksam

Eintracht Mahlsdorf verteidigte mit einem 4:3-Sieg beim Berliner SC (13 Punkte) mit zwei Punkten Vorsprung die Tabellenführung, doch der 1. FC Pazar sitzt der Mannschaft von Trainer Daniel Volbert auf Rang Zwei weiter im Nacken. Der Ex-Herthaner und Ex-Profi Ronny gab in Liga 6 für Novi Pazar sein Debüt. Mit einem 2:1-Sieg gegen die Füchse in Reinickendorf steht Novi Pazar mit nunmehr 11 Punkten recht gut da. Die Führung der Füchse konnte in Halbzeit 2 ab der 75. Minute wettgemacht werden – und das nach 2 Feldverweisen in Unterzahl. Ronny erzielte bei seinem Debüt kein Tor. In Zukunft ist jedoch mit seinem linken Hammer zu rechnen. Eintracht Mahlsdorf hat in Novi Pazar einen beachtenswerten Konkurrenten gefunden.

Ganz  anders Berlin United, bei Brandenburg 03 kassierten das Team von Fußballlehrer Jörg Goslar (durchaus ja kein Unbekannter) eine 1:12-Niederlage. Mit einem Torverhältnis von minus 30 und 0 Punkten nach 5 Spielen strebt United einen neuen Minus-Rekord an.

Die Ergebnisse des 5.Spieltages:

1.FC Wilmersdorf – TSV Rudow 2:2

Frohnauer SC – Spandauer Kickers 6:1

Berlin Türkspor – Sparta Lichtenberg 0:2

SD Croatia – BSV Al-Dersimspor 3:3

Fortuna Biesdorf – Berlin Hilalspor 2:8

Brandenburg 03 – Berlin United 12:1

SC Charlottenburg – TuS Makkabi 4:3

Berliner SC – Eintracht Mahlsdorf 3:4

Füchse Berlin – 1.FC Novi Pazar 1:2

SV Empor Berlin – Türkiyemspor 1:1

Zum Glück ist die Saison noch lang. Auf Tabellenplatz 21 wäre Berlin United abgestiegen, genau wie Türkiyemspor, die Spandauer Kickers, Fortuna Biesdorf und Stern Marienfelde. Al-Dersimspor mit nur 5 Punkten steht auf Rang 16 kurz über den Strich.

Oben belegt der SC Charlottenburg hinter Spitzenreiter Eintracht Mahlsdorf (13 Punkte), Novi Pazar (11 Punkte) Rang drei.

Christian Zschiedrich

Ansetzungen des 6. Spieltages:

Brandenburg 03 – Füchse Berlin

SV Empor – Fortuna Biesdorf

Hilalspor – BSV Al-Dersimspor

Türkiyemspor – SD Croatia

 Berlin United – 1.FC Novi Pazar

SC Charlottenb. – Sparta L’berg

1.FC Wilmersdorf – Frohnau

Berliner SC – TuS Makkabi

Eintr. Mahlsdorf – Türkspor  

Nur in der Berlin-Liga wurde gespielt

Der Auftakt in den Ligen darunter wurde verschoben und der Verband hat beschlossen, dass nur eine einfache Runde gespielt wird. In der Pressemitteilung heißt es dazu: „Das Präsidium des Berliner Fußball-Verbandes hat beschlossen, die Saison am kommenden Wochenende 5. September 2020 zu beginnen. Da ein geordneter Spielbetrieb mit Hin- und Rückrunde aufgrund der behördlichen Vorgaben nicht möglich ist, werden Punktspiele (Meisterschaftsspiele) zur Ermittlung des Staffelmeisters (Auf- und Absteiger) in der Saison 2020/21 gemäß § 19 Ziffer 2 der BFV-Spielordnung in einer einfachen Spielrunde (ohne Rückrunde), jeder gegen jeden, ermittelt. Die oberste Liga in Berlin hat bereits bis auf Sparta Lichtenberg, SD Croatia und Al-Dersimspor für drei Spieltage den Ball rollen lassen. Bei 21 Vereinen in dieser Saison muss immer ein Club pro Spieltag zuschauen.“

Von den Vereinen die bisher drei Spiele absolviert haben, konnte keiner drei Siege einfahren. Sparta Lichtenberg ist nach zwei gewonnenen Spielen noch verlustpunktfrei. An der Hubertusallee wird seit Jahren ansehnlicher und erfolgreicher Fußball gespielt. Mit einer Begegnung mehr haben sich der Berliner SC als neuer Tabellenführer, Eintracht Mahlsdorf auf den zweiten Rang und dahinter SC Charlottenburg mit je einem Unentschieden und zwei Siegen, 7 Punkten, behaupten können. Coronabedingt, bei 5 Absteigern wird es spannend. Die Entscheidungen über Auf- und Abstieg könnten sogar erst am letzten Spieltag getroffen werden.

Ihre drei Auftakt-Partien haben Türkiyemspor (auf Trainersuche) und Berlin United verloren und zieren mit 0 Punkten das Tabellenende. Auf den anderen Abstiegsrängen platziert sind die Spandauer Kickers, der Frohnauer SC und Stern Marienfelde. Den höchsten Sieg brachte der TSV Rudow gegen Berlin United am zweiten Spieltag mit 9:0 zustande. Wenig überzeugend urteilte United-Trainer Jörg Goslar, man sei noch in der Vorbereitung. Corona bringt da einiges durcheinander.

Nach dem Sieg zum Auftakt der Füchse Berlin, 5:0 bei Al-Dersimspor, folgte im Heimspiel gegen Sparta Lichtenberg eine 0:2 Niederlage. Der Auswärtssieg 4:3  bei den Sternen in Marienfelde sorgte wieder für bessere Laune. Dieser Wechsel zwischen Hoch und Tief sollte künftig vermieden werden. Ungeschlagen ist aktuell Novi Pazar, Tabellenachter mit 5 Punkten und einem Torverhältnis von 3:1. Gespielt wurde ohne den prominenten Neuzugang Ronny, auf dessen Spielberechtigung der 1. FC 95 baldigst hofft. Gut in der Berlin-Liga vertreten sind bis auf einen, die türkisch geprägten Vereine: Türkspor Tabellenplatz 7, 6 Punkte, 6:4 Toren. Bei Türkiyemspor dagegen läuft es bisher überhaupt nicht, null Punkte, 1:7 Tore. Der Name der beiden klingt nur zum Verwechseln ähnlich, miteinander tauschen wollen beide bestimmt nicht.

Auch wenn der Anfang des Spielbetriebes in den unteren Klassen verschoben ist, in der Berlin-Liga hofft man, dass es am kommenden Wochenende weiter geht.  

Christian Zschiedrich  

21 Vereine und 40 Spieltage in der Berlin-Liga

Acht Vereine starten mit drei Punkten. Am besten die Reinickendorfer Füchse als Spitzenreiter mit einem 5:0 über BSV Al-Dersimspor. Steven Haubitz gelangen vier Tore. Ein einziges Unentschieden, torlos, zwischen 1.FC Novi Pazar 95 gegen Fortuna Biesdorf. Für Neuzugang Ronny lag noch keine Spielberechtigung aus Brasilien vor. Mit ihm wäre Novi Pazar bestimmt ein Treffer gelungen. Neu ist in dieser Saison bis zu fünf Einwechslungen vornehmen zu können. Seltenheitswert der Spielverlauf zwischen SCC und dem Berliner SC: 3:0 nach 23 Minuten und zur Halbzeit. 3 Tore ab der 66.Minute und bis zum Elfmeter-Ausgleich 3:3 in der 82.Minute.

Die Ansetzungen für den 2. Spieltag TSV Rudow – Berlin United 9.0 am Dienstag, 25.8., laufen noch von Mittwoch 6 Spiele) bis Donnerstag (2 Spiele). Der 3. Spieltag wird dann komplett am Sonntag, 30.8.,  ausgetragen.  Wie oft wird es wohl an wieviel Spieltagen acht Niederlagen wie am ersten setzten? Die Ergebnisse:

Al-Dersimspor – Rein. Füchse 0:5

Hilalspor – 1.FC Wilmersdorf 4:1

Sparta Lichtenberg – Frohnau 3:0

Berlin United – Berlin Türkspor 2:4

Stern Marienfelde – Makkabi 0:1

Türkiyemspor – Brandenb. 03 1:3

SC Charlottenb. – Berliner SC 3:3

Spandauer Kickers – SV Empor 1:3

Eintr. Mahlsdorf – TSV Rudow 2:1

Eintracht Mahlsdorf musste eine Stunde lang in Unterzahl spielen. Das Team von Daniel Volbert, ohnehin in Personalsorgen, musste den Roten Karton wegen einer Tätlichkeit von Mrkaljevic kompensieren. Hier die restlichen Begegnungen des 2. Spieltages:

Mittwoch: TuS Makkabi – Novi Pazar

                      Berliner SC – Hilalspor

                      Füchse Berlin – Sparta L.

                      SV Empor – SCC

                      Berlin Türkspor – Croatia

                      F. Biesdorf – Sp. Kickers

                      Brandenb. –E. Mahlsdorf

Donnerst.: Wilmersdorf – Türkiyemsp.

                      Frohnau – St. Marienfelde

Spielfrei:    BSV Al-Dersimspor

Christian Zschiedrich

Füchse Berlin gerettet, der BFC Preussen steigt ab !

Wie berichtet verloren die Füchse (29 P.) am vorletzten Spieltag gegen den TSV Rudow 2:4 und der BFC Preussen schien mit dem 2:0-Sieg bei Al-Dersimspor (32 P.) gerettet. Am letzten Spieltag kam alles ganz anders. Die Füchse gewannen 3:0 gegen Türkiyemspor und der BFC Preussen verlor zu Hause 1:2 gegen TSV Rudow. Welch eine Tragik: Ein Punkt hätte den Preussen genügt. Bis zur 93. Minute genügte das 1:1 ja auch zum Klassenerhalt. Doch Hirik erzielte eben in der Nachspielzeit den entscheidenden Treffer zum 1:2. – gleichbedeutend mit dem Wunder Klassenerhalt der Füchse und Abstieg in die Landesliga des BFC Preussen bei gleicher Punktzahl.

Davon betroffen auch der SC Charlottenburg, Abstieg mit gleicher Punktzahl (32) nur auf Grund des schlechteren Torverhältnisses. Der SCC gewann zwar am Heckerdamm gegen Berlin Türkspor 4:2. Doch das nützte nichts mehr. Ebenso Aufsteiger Berolina Stralau muss wieder in die niederen Gefilde, verabschiedete sich (28 P.) mit einer guten Leistung und dem 1:0 für Sparta Lichtenberg, der Meisterschaft und Aufstieg (nach ständiger Tabellenführung) in der Endphase an den SV Zasmania abgeben musste.

Besonders erwähnenswert das gemeinsame Grillen von TuS Makkabi und Al-Dersimspor nach dem 7:1-Sieg von TuS. Und SV Tasmania hat wohl zuviel gefeiert, verlor zum Abschied aus der Berlin-Liga 2:4 bei SV Empor.

Christian Zschiedrich    

Nur ein Wunder kann die Füchse noch retten

Es trifft die Fußballer der Füchse Berlin in der Berlin-LIga. Am 21.Mai titelten wir „Tasmania könnte aufsteigen und die Füchse sich retten“! Tasmania ist ein Spiel vor Saisonende am Ziel. Gratulation ! Die Füchse gingen ihre Aufholjagd leider verspätet an. Zumindest hätte die Erfolgsserie am 33. Spieltag fortgesetzt werden müssen. So gewannen die Preussen bei Al-Dersimspor 2:0 und die Füchse verloren beim TSV Rudow mit 2:4.

Der BFC Preussen trifft nun zum letzten Spieltag, Sonntag, 2.6. 12.00 Uhr, Sportplatz Malteserstraße, auf den TSV Rudow und hat drei Punkte Vorsprung gegenüber den Füchsen Berlin. Die Füchse haben zeitgleich ein Heimspiel gegen Türkiyemspor. Punktemäßig wäre ein Ausgleich möglich. Schauen wir auf das Torverhältnis: Preussen 48:72 = minus 24; Füchse 47:70 = minus 23. Heißt: Wenn die Füchse gewinnen und Preussen verliert, wäre das Wunder vollbracht.

Rein rechnerisch könnte das für einen weiteren Traditionsclub zutreffen – den SC Charlottenburg. Der SCC muss als Vorletzter (ebenfalls 29 Punkte, wie die Füchse Berlin) zu Berlin Türkspor (7.), zum Heckerdamm. Das Torverhältnis der Charlottenburger 39:73 (minus 34) dürfte nur noch theoretisch von Belang sein. Al-Dersimspor und TuS Makkabi, je 33 Punkte, sind gerettet.

Aufsteiger Berolina Stralau ist weg vom Fenster. Dem BFC Preussen genügt ein Unentschieden und ob die Füchse gegen Türkiyemspor gewinnen, ist auch noch nicht gesagt. Türkiyemspor (10.) hat ja mit dem 4:0 über Sparta Lichtenberg (2.) die Meisterschaft zugunsten von SV Tasmania entschieden.

Christian Zschiedrich  

Tasmania könnte aufsteigen und die Füchse könnten sich retten

Noch sind zwei Spiele zu absolvieren und Tasmania führt mit zwei Punkten die Tabelle vor Sparta Lichtenberg an. Der Tabellenzweite hat die bessere Tordifferenz (plus 68 zu plus 55). Tasmania hat am vorletzten Spieltag ein Heimspiel (Werner Seelenbinder-Sportpark) gegen Eintracht Mahlsdorf. Sparta muss bei Türkiyemspor im Willi-Kressmann-Stadion ran, vorausgesetzt, dass jeder der beiden da seine Hausaufgaben macht, am letzten Spieltag könnte sich das drehen. Sparta Lichtenberg spielt zu Hause gegen Aufsteiger Berolina Stralau und Tasmania beim SV Empor.

Bei Berolina Stralau warf der gefeierte Aufstiegstrainer Detlef Schneider das Handtuch. Drei Absteiger müssen in die Landesliga. Letzter ist aktuell der SC Charlottenburg mit 26 Punkten. Auf den 17. Rang steht momentan Berolina Stralau mit 28 Punkten. Der BFC Preussen würde mit seinem derzeitigen 16. Platz und 29 Punkten wegen des schlechteren Torverhältnisses absteigen.

Mit 29 Punkten, stehen die Füchse Berlin aktuell über dem Strich. Der Platz 15 ist nach miserablen Saisonverlauf ein Wunder. Das 1:0 gegen TuS Makkabi und am 32. Spieltag, der 3:1 Sieg gegen AL-Dersimspor, wären die Füchse in der Saison doch so konzentriert aufgetreten. Aber, wenn das jetzt so weiter geht…

Der TSV Rudow ist mit 45 Punkten und akteull Platz 8, gesichert. Die Füchse müssen in die Stubenrauchstraße und am letzten Spieltag erwarten die Reinickendorfer auf dem Wackersportplatz Türkiyemspor (10.). Es ist in den zwei ausstehenden Partien noch alles möglich.

Rein rechnerisch sind die Mannschaften bis Tabellenplatz 11 gefährdet. Die Füchse Berlin haben für die kommende Saison bereits einen neuen Trainer verpflichtet. Thorsten Thielecke wechselt von den Sportfreunden Charlottenburg-Wilmersdorf nach Reinickendorf.

Christian Zschiedrich

Drei Spieltage vor dem Ende führt SV Tasmania in der Berlin-Liga

Sparta Lichtenberg bekam beim BSV Al-Dersimspor mit 4:1 die Leviten gelesen, während der SV Tasmania, 2:1-Sieger über den Frohnauer SC, weiter auf Erfolgskurs blieb. Mit 74 Punkten erklomm Tasmania die Tabellenspitze, nunmehr vor Sparta Lichtenberg (72 Punkten). Am Sonntag, 19.05. heißt es am Heckerdamm gegen Berlin-Türksport (49 Punkte und aktuell Platz 6) zu bestehen. Sparta Lichtenberg empfängt an der Fischerstraße den TSV Rudow (45 Punkte Platz 8). Die letzten beiden Matches: Tasmania hat es zu Hause gegen Eintracht Mahlsdorf und dann zu mit dem SV Empor zu tun. Sparta Lichtenberg muss am vorletzten Spieltag zu Türkiyemspor (10.) und dann kommt Aufsteiger Berolina Stralau, aktuell auf Platz 16 mit 29 Punkten abgestiegen, zur Fischerstraße.

Bei drei Absteigern hofft der SC Charlottenburg 25 Punkte und Tabellenletzter, auf ein Wunder. Im Abstiegsduell BFC Preussen – SC Charlottenburg, gewann der BFC 3:2 durch den Siegtreffer von Ismaili in der 93. Minute. Die Füchse gaben die Rote Laterne an den SCC ab. Das Nachholspiel Füchse Berlin – SCC endete 3:0 und am 31. Spieltag siegten die Füchse 1:0 bei TuS Makkabi. Das waren in den vier Tagen ganz erstaunlich zwei Siege, 6 Punkte, insgesamt haben sie jetzt deren 26 gesammelt. Das Erwachen könnte zu spät kommen. Am Freitag, 17.05. kommt Al-Dersimspor zum Wackerplatz, am Sonntag, 26.5., 15.00, geht’s in die Stubenrauchstraße zum TSV Rudow (8.) und am letzten, dem 34. Spieltag heißt die Paarung Füchse Berlin – Türkiyemspor.

Theoretisch sind neun Punkte in drei Spielen möglich. Das heißt bis Tabellenplatz 11, dem Frohnauer SC (33 Punkte) könnte es auch noch Al-Dersimspor (33), Spandauer Kickers (32), TuS Makkabi (30) und den BFC Preussen (29) erwischen. Wen wird es wohl treffen?

Christian Zschiedrich

Sparta Lichtenberg oder SV Tasmania, wer steigt auf?

Das Duell Erster gegen Zweiter am 29. Spieltag der Berlin-Liga endete Unentschieden 2:2. Sparta bleibt Erster mit einem Punkt Vorsprung.

Blicken wir auf die letzten vier Begegnungen:

  • 26. Spieltag: Berolina Stralau – Tasmania 0:3 / Sparta Lichtenberg – SC Charlottenburg 4:0
  • 27.Spieltag: Spandauer Kickers – Sparta Lichtenberg 0:4 / Tasmania – Berliner SC 1:0.
  • 28.Spieltag: Stern 1900 – Tasmania 0:1 / Sparta Lichtenberg – SD Croatia 3:1.
  • 29.Spieltag: Sparta Lichtenberg – SV Tasmania 2:2.

Am Sonntag, 5.5. empfängt Tasmania den SC Charlottenburg, den Tabellenvorletzten, ab 14:00 Uhr. Eine halbe Stunde später wird die Begegnung in der Fischerstraße, Sparta Lichtenberg – TuS Makkabi angepfiffen. Insgesamt müssen 34 Spiele ausgetragen werden, da ist bei der Ermittlung des einen Aufsteigers noch einiges möglich.

Keine schlüssige Vorhersage ist für die drei Absteiger zu treffen. Die Füchse Berlin hatte ich als Tabellenletzten bereits abgeschrieben. Jetzt scheinen sie sich gefunden zu haben. Wenn das mal nicht zu spät ist ! Beim SD Croatia wurde 2:0 gewonnen, zu Hause am 28. Spieltag allerdings mit 2:4 gegen die Spandauer Kickers verloren. Das tat weh. Auch die 1:3-Niederlage (vom 27. Spieltag gegen Aufsteiger Berolina Stralau, dem 15., hinterließ Spuren. Zuvor erzielten die Füchse, am 26. Spieltag, am Wackerweg ein 1:1 gegen Stern 1900. Aktuell sind es 19 Punkte, das könnte nicht reichen, um den Abstieg zu verhindern. Trotzdem lobenswert, dass sich die Füchse nicht aufgeben. Zu einem Nichtabstiegsplatz sind es aktuell acht Punkte.

Ein eventuell zu gewinnendes Nachholspiel gegen den SCC (17., 25 P.) macht nährt weitere Hoffnung. Sechs Spiele, rechnerisch sind das 18 mögliche Punkte, da geht vielleicht noch was. Am Sonntag, 5.5. 14.00 Uhr, Wackerplatz, steht die Partie gegen den Drittletzten BFC Preussen an. Die schwächelten arg in letzter Zeit. Die Füchse brauchen die maximale Ausbeute an Punkten.

Christian Zschiedrich

Erneuter Wechsel an der Tabellenspitze

Sparta Lichtenberg gewann 5:3 und SV Tasmania spielte 2:2, lag sogar gegen Spandauer Kickers 0:2 zurück, Robben erzielte in der 96. Minute erst das 2:2, nachdem Hartwig in der 81.Minute den 1:2-Anschlußtreffer markierte. Nach elf Siegen in Folge endete damit die großartige Serie der Tasmanen. Wenigstens ein Punkt konnte erzwungen werden. Die eine Woche zuvor erkämpfte Tabellenführung musste wieder an Sparta Lichtenberg abgegeben werden.

Sparta führt mit einem Punkt mehr. Gegen das stark aufspielende Schlusslicht in der Tabelle durchliefen sie ein Wechselbad der Gefühle. Die Füchse Berlin-Reinickendorf boten dem Spitzenreiter lange Paroli. Als Haubitz in der 78. Spielminute den 3:4 Anschlusstreffer erzielte, wankten die sonst sieggewohnten Lichtenberger, deren Präsident Werner Natalis sogar meinte, einem Herzinfarkt nahe gewesen zu sein. In der Schlussphase konnten sich die gegen den Abstieg kämpfenden Füchse (nur 15 P.) allerdings nicht belohnen. In den ausstehenden 10 Partien müssen nun Siege her. Der momentane Abstand bis zum rettenden Ufer beträgt acht Punkte bei dem miserablen Torverhältnis von 31:56. Am Freitag, 12.04. erwarten sie auf dem Wackerplatz Stern 1900. Die Sterne in Torlaune, fertigten den desolaten BFC Preussen mit 6:0 ab. Sterne-Trainer Andreas Thurau verlängerte zusammen mit Co-Trainer Robert Slottka die erfolgreiche Tätigkeit bereits für die neue Saison.

Ebenfalls in großen Abstiegssorgen siegte BSV Al-Dersimspor 2:1 beim SV Empor. Seit acht Spielen wartet Nils Kohlschmidt mit seinem Team auf einen Sieg. Das 1:2 gegen Dersimspor war schon die siebte Niederlage in Folge. Am Sonntag, 14.04. geht es zum TuS Makkabi (26 Punkte Tabellen 12.).

Voll im Strudel befinden sich der SC Charlottenburg (22 Punkte Tabellen16.) sowie Aufsteiger Berolina Stralau (23 Punkte Tabellen15.). Beide Clubs verloren mit 1:2, der SCC zu Hause gegen SD Croatia (7.) und Berolina beim Aufsteiger Frohnauer SC. Jetzt kommt der SV Tasmania zum Laskersportplatz und für den SCC muss in die Fischerstraße zum Tabellenführer Sparta Lichtenberg. Apropos Frohnauer SC: 31 Punkte, Tabellenplatz 10, der SC hat sich ganz schön gemausert. Weiter so! Am Sonntag, 14.04. müssen sie im Willi-Kressmann-Stadion gegen Türkiyemspor antreten. Im „Bruderduell“ verlor Türkiyemspor (11.) mit 0:1 bei Berlin Türkspor (4.).

Christian Zschiedrich