Pokalfinale in der Mercedes-Benz Arena

Rätsel gelöst: Das Finale um den MagentaSport BBL Pokal 2020 findet am Sonntag, den 16. Februar in der Berliner Mercedes-Benz Arena statt. Der neunmalige Pokalsieger und letztjährige Finalist ALBA BERLIN empfängt um 20:30 Uhr die EWE Baskets Oldenburg, den Pokalsieger von 2015. Der Ticketverkauf für das Spiel beginnt am Donnerstag, dem 23. Januar um 12 Uhr.

Um die Austragung in der Mercedes-Benz Arena zu ermöglichen, wird das Eishockeyspiel zwischen den Eisbären Berlin und den Adlern Mannheim von 14 Uhr auf 13:15 Uhr vorverlegt. Direkt im Anschluss erfolgt der Umbau, sodass zum ersten Mal sowohl Eishockey als auch Basketball am gleichen Tag in der Mercedes-Benz Arena stattfinden.

ALBA-Geschäftsführer Marco Baldi: „Wir freuen uns riesig, das Pokalfinale vor unseren Fans bestreiten zu können. Wir erwarten eine volle Arena, das wird ein großes Basketballfest. Unser großer Dank gilt allen Beteiligten, die mit viel Engagement möglich gemacht haben, dass erstmalig eine solche Doppelveranstaltung in der Mercedes-Benz Arena stattfinden kann – insbesondere der Arena, den Eisbären, den Adlern Mannheim und der DEL sowie MagentaSport.“

Quelle: ALBA Berlin

ALBA zu Gast beim „Team der Stunde“ in Göttingen

Nicht einmal 40 Stunden nach dem EuroLeague-Gastspiel in Valencia (ALBA verlor mit 77:91) stehen die Basketballer am Sonntag, 5. Januar wieder auf dem Parkett. In der easyCredit BBL werden die Berliner auswärts von der BG Göttingen herausgefordert. Das neue Team von Ex-Albatros Bennet Hundt ist mit zuletzt drei Siegen in Folge nach zuvor nur zwei Saisonsiegen überhaupt das „Team der Stunde“ in der Bundesliga

Aito Garcia Reneses (ALBA-Cheftrainer): „Göttingen hat nach einem schwachen Saisonstart zuletzt drei Spiele in Folge gewonnen. Dabei hat vor allem die verbesserte Form von Kyan Anderson eine große Rolle gespielt, der Göttingen mit im Schnitt 30 Punkten zu den drei Siegen geführt hat. Die zweite wichtige Verbesserung ist die Verpflichtung von Alex Ruoff vor vier Wochen, der ebenfalls großen Anteil an den drei Siegen hatte. Nicht einmal 40 Stunden nach dem Spiel in Valencia treffen wir in Göttingen auf eines der aktuell heißesten Teams der Liga.“

Jonas Mattisseck (ALBA-Guard): „Das ist wieder so ein Spiel, bei dem wir nicht einmal zwei Tage nach einem EuroLeague-Spiel kaum Zeit zum Luftholen haben. Aber ich denke, dass wir uns mittlerweile daran gewöhnt haben. Eine leichte Aufgabe wird das trotzdem nicht für uns, denn die Göttinger haben gerade einen richtig guten Lauf. Ich freue mich natürlich besonders auf das Wiedersehen mit Bennet Hundt, mit dem ich immer noch in Kontakt stehe. Er spielt in Göttingen eine super Saison und ich hoffe, dass es für ihn so weitergeht, denn er hat sich das wirklich verdient.“

Mit etwas mehr Glück hätten die Göttinger sogar vier Siege in Folge auf der Habenseite haben können, denn vor vier Wochen waren die von Ex-Albatros Bennet Hundt mit 19 Punkten angeführten Leinestädter in München drauf und dran, dem Meister FC Bayern die erste Saisonniederlage in der easyCredit BBL beizubringen. Aber Petteri Koponen verhinderte das mit einem sensationellen Dreier in der Schlusssekunde zum Münchener 82:81-Sieg.

Der Aufschwung der Göttinger in den letzten Wochen kommt nicht von ungefähr, denn an der Seite des bei ALBA groß gewordenen 21-jährigen Bennet Hundt, der sich in der Universitätsstadt auf Anhieb mit im Schnitt 9,5 Punkten und 4.2 Assists zu einem Leistungsträger entwickelt hat, entpuppten sich nach einer gewissen Anlaufzeit auch andere Neuzugänge als Volltreffer.

Mit etwas mehr Glück hätten die Göttinger sogar vier Siege in Folge auf der Habenseite haben können, denn vor vier Wochen waren die von Ex-Albatros Bennet Hundt mit 19 Punkten angeführten Leinestädter in München drauf und dran, dem Meister FC Bayern die erste Saisonniederlage in der easyCredit BBL beizubringen. Aber Petteri Koponen verhinderte das mit einem sensationellen Dreier in der Schlusssekunde zum Münchener 82:81-Sieg.

Der Aufschwung der Göttinger in den letzten Wochen kommt nicht von ungefähr, denn an der Seite des bei ALBA groß gewordenen 21-jährigen Bennet Hundt, der sich in der Universitätsstadt auf Anhieb mit im Schnitt 9,5 Punkten und 4.2 Assists zu einem Leistungsträger entwickelt hat, entpuppten sich nach einer gewissen Anlaufzeit auch andere Neuzugänge als Volltreffer.

Neben dem vielseitigen belgischen Nationalspieler Elias Lasisi, dem athletischen US-amerikanischen Power Forward Terry Allen und dem seine erste Profi-Saison spielenden US-Center Dylan Osetkowski imponierte bei den jüngsten Göttinger Siegen vor allem der aus Bayreuth in die Universitätsstadt gewechselte US-Spielmacher Kyan Anderson mit 32 Punkten gegen Bonn, 24 Punkten in Bayreuth und 35 Punkten (BBL-Saisonrekord) am vergangenen Donnerstag gegen Frankfurt.

Ein weiteres wichtiges Puzzleteil fand Göttingens holländischer Trainer Johan Roijakkers im Dezember mit der Nachverpflichtung von Alex Ruoff. Der US-Allrounder, der bereits 2013 bis 2015 und 2016/17 für Göttingen auf den Positionen eins bis vier spielte, hebt das Göttinger Team mit seiner Vielseitigkeit und Spielintelligenz auf ein höheres Niveau. Am Donnerstag gegen Frankfurt glänzte er mit 23 Punkten (3/4 Dreier), neun Rebounds, drei Assists und zwei Steals.

Quelle: ALBA Berlin

ALBA kämpft um den Einzug ins Pokal-Halbfinale

Am kommenden Sonntag (15.12., 15 Uhr, Mercedes-Benz Arena) erwartet das Team von ALBA BERLIN das zweite „Do or Die“-Spiel dieser Saison. Nach ihrem Sieg gegen Würzburg in der ersten Runde des MagentaSport BBL Pokals kämpfen die Albatrosse nun gegen den Mitteldeutschen BC aus Weißenfels um den Einzug ins Halbfinale.

Aito Garcia Reneses (ALBA-Cheftrainer): „Dieses Spiel entscheidet, ob wir ins Pokal-Halbfinale einziehen oder nicht, und ist daher etwas ganz anderes als ein Punktspiel. Wir dürfen den MBC dabei nicht an seinem Tabellenstand messen, denn mit dem neuen Trainer und mit der Verstärkung durch den erfahrenen Joey Dorsey ist der MBC eine ganz andere Mannschaft.”

Niels Giffey (ALBA-Forward): „Natürlich würden wir im Februar gerne den Pokal gewinnen. Aber auch in diesem Wettbewerb denken wir von Spiel zu Spiel. Sonntag gegen den MBC geht es deshalb allein darum, die nächste Runde zu erreichen. Zwischen den beiden EuroLeague-Spielen gegen Khimki und Bayern müssen wir dafür auf das emotionale Niveau kommen, das ein solches Do-or-die-Game verlangt. Pokalspiele sind definitiv etwas anderes als reguläre Bundesliga- oder EuroLeague-Spiele.“

Während ALBA als neunfacher Pokalsieger schon zum 19. Mal in Folge im Viertelfinale um den deutschen Pokal steht, haben sich die Weißenfelser zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte für das Pokal-Viertelfinale qualifiziert, indem sie sich in der ersten Runde am 28. September mit 91:79 gegen Bayreuth durchgesetzt haben (ALBA schaltete in der ersten Runde Würzburg mit 92:81 aus).

Der Jubel über den Pokalerfolg verhallte beim Mitteldeutschen BC aber schon im Oktober durch eine Niederlagenserie in der Bundesliga, die im November sogar zur Trennung von Trainer Wojciech Kaminski führte. Neuer MBC-Headcoach ist jetzt Björn Harmsen, der den MBC bereits von 2008 bis 2011 sehr erfolgreich trainierte.

Die Erkenntnis, dass der MBC seine Spiele vor allem wegen einer schwachen Innenverteidigung verlor, führt zudem zur Nachverpflichtung des 35-jährigen Joey Dorsey. Gleich im ersten Spiel mit dem defensivstarken US-Center, der in seinen besten Jahren für Toronto in der NBA spielte und 2012 mit Olympiakos die EuroLeague gewann, gelang dem MBC ein 88:84-Sieg in Vechta.

Offensiv überzeugt der Mitteldeutsche BC indes schon seit Saisonbeginn, erzielt die drittmeisten Punkte in der Liga (89,9 pro Spiel) und kommt auch auf die drittbeste Dreierquote (41,5 Prozent). Mit dem kanadischen Nationalspieler Kaza Kajami-Keane (ist mit 15 Punkten/Spiel auch der Topscorer des MBC) und dem Serben Jovan Novak (mit 8,2 Assists/Spiel bester Passgeber der BBL) im Spielaufbau verteilen die Mitteldeutschen zudem mehr Assists als jeder andere Bundesligist (im Schnitt 21,1).

Quelle: ALBA Berlin

Gemeinsamer Heimspieltag von ALBA Frauen und -Männern

Das Frauenteam und die Männermannschaft von ALBA BERLIN bestreiten einen gemeinsamen Heimspieltag in der Mercedes-Benz Arena. Am Samstag, dem 23. November treffen dort zuerst die ALBA-Frauen um 15 Uhr auf Opladen (Einlass ab 14 Uhr) und im Anschluss um 18 Uhr das Männerteam auf die EWE Baskets. Ein Ticket für das Oldenburgspiel ist ohne Aufpreis gleichzeitig für das Frauenspiel gültig.

Frauen-Cheftrainer Cristo Cabrera: „Meine Mannschaft freut sich riesig darauf, ein offizielles Spiel in einer Arena wie der Mercedes-Benz Arena austragen zu können. An dieses Spiel werden sich alle Beteiligten noch lange erinnern. Dieses Event ist eine große Gelegenheit, um mehr Aufmerksamkeit und Begeisterung für den Frauenbasketball zu erzeugen.“

Beide Spiele werden als ein zusammenhängendes Event behandelt. Der Eintritt für das Zweitliga-Punktspiel der ALBA-Frauen ist ohne Aufpreis im regulären Ticket für das Herren-Bundesligaspiel gegen die EWE Baskets enthalten. Dies gilt auch für Dauerkarten und alle bereits verkauften Karten für das Oldenburg-Spiel. Bei der Partie der Frauen besteht freie Platzwahl in Teilen des Unterrangs und für das Frauenspiel erfolgt der Einlass nur über den Haupteingang (auch für Inhaber von Premium- und VIP-Karten).

ALBA BERLIN verfügt über die größte Mädchen- und Frauenbasketballabteilung aller deutschen Klubs. Knapp 400 Mädchen und Frauen spielen inzwischen für ALBA im Spielbetrieb, hinzu kommen mehrere Tausend Mädchen, die im breit angelegten Schul- und Kitaprogramm regelmäßig mit und bei ALBA trainieren. In den kommenden Jahren soll die erste Frauenmannschaft des Klubs, die derzeit in der 2. Damen Basketball Bundesliga spielt, nicht nur in die erste Liga aufsteigen, sondern dort auch zu einem Titelanwärter werden.

ALBA-Sportdirektor Himar Ojeda scoutet jetzt nicht mehr nur Spieler, sondern auch Spielerinnen, und überträgt das erfolgreiche Konzept aus dem Männerprofiteam in den Frauenbereich. Junge Talente sollen weiterentwickelt werden und gleichzeitig zum sportlichen Erfolg beitragen. Mit Erika Livermore wurde erstmals in der ALBA-Geschichte eine ausländische Profispielerin verpflichtet und das junge Team wurde mit Erstliga-erfahrenen Spielerinnen wie Ireti Amojo oder Lena Gohlisch verstärkt. Außerdem wurde in die Infrastruktur investiert. Es gibt Wohngemeinschaften für Spielerinnen, eine noch bessere physische und psychologische Betreuung der Athletinnen durch eine eigene Athletiktrainerin, einen eigenen Physiotherapeuten und eine Sportpsychologin. Darüber hinaus sind die Spielerinnen der DBBL-Mannschaft und der WNBL (weibliche U18-Bundesliga) nun auch Teil des von ALBAs Individualtrainer Carlos Frade angeführten, klubeigenen Spielerentwicklungsprogramm. 

Quelle: ALBA Berlin

EuroLeague-Champion ZSKA Moskau zu Gast

Eine Woche nach dem Gastspiel beim Topfavoriten FC Barcelona spielt ALBA BERLIN am kommenden Freitag (25.10., 20 Uhr) in der Mercedes-Benz Arena gegen den amtierenden EuroLeague-Champion ZSKA Moskau. Die Russen sind nach drei Spieltagen neben Barcelona das einzige noch ungeschlagene Team in der EuroLeague. Die Vorfreude der ALBA-Fans auf dieses Highlight ist groß: Es wurden bereits knapp 11.000 Tickets für die Partie verkauft.

Stimmen

Aito Garcia Reneses (ALBA-Cheftrainer):“Die Rückkehr von Peyton Siva hilft uns, intensiver und schneller zu spielen, so wie es unser Stil ist. Jetzt brauchen wir nur noch mehr Rebounds, um unser Tempospiel in Gang zu bringen. Angesichts der jetzt anstehenden drei EuroLeague-Spiele innerhalb von einer Woche bin ich mir allerdings nicht sicher, ob es möglich ist, all diese Partien auf unsere bevorzugte Weise zu spielen.“

Tyler Cavanaugh (ALBA-Power Forward): „Jedes Spiel und jeder Ballbesitz wiegt in der EuroLeague sehr schwer. Aber vielleicht ist der Erfolgsdruck für ALBA als Neuling geringer als für den Titelverteidiger. Gegen den zu spielen, ist für uns eindeutig eine große Herausforderung, aber auch eine große Chance. Ich brenne darauf, gegen Spieler wie Kyle Hines zu spielen, der hier als Amerikaner eine große und erfolgreiche Karriere gemacht hat.“

Infos

Maßgeblichen Anteil an der bisher makellosen Bilanz von ZSKA in der EuroLeague hat die Präzision, die die Moskauer mit 43 Dreiern bei einer Trefferquote von 45,8 Prozent aus der Distanz an den Tag legen. Aber die Albatrosse müssen sich diesbezüglich nicht verstecken. Mit 41 Dreiern und einer Trefferquote von 43,6 Prozent sind sie nach drei Spieltagen nach ZSKA das zweitbeste Dreier-Team der EuroLeague.

ZSKA, das in der UdSSR bzw. Russland schon 50 Mal den nationalen Titel gewann (zuletzt 17 Mal  in Folge) ist auch in der EuroLeague ein Dauergast beim alljährlichen Final Four. Nur eines der letzten 17 Finalturniere fand 2011 ohne die Moskauer statt, die 2006, 2008, 2016 (in einem packenden Finale gegen Fenerbahce in Berlin) sowie zuletzt 2019 EuroLeague-Champion wurden.

Verteidigen muss der griechische Trainer Dimitris Itoudis, der von 1999 bis 2012 bei Panathinaikos der Assistent der Trainerlegende Zeljko Obradovic war, bevor ihn ZSKA 2014 engagierte, den EuroLeague-Titel aber mit einem stark umgebauten Aufgebot. Mit Nando De Colo (Fenerbahce), Sergio Rodriguez (Mailand) und Cory Higgins (Barcelona) haben nämlich drei wichtige Leistungsträger den Champion im Sommer verlassen.

Die Neuzugänge, die die Lücken stopfen sollen, können sich aber durchweg sehen lassen. So kommt der neue US-Spielmacher Mike James als Topscorer der letztjährigen EuroLeague-Saison aus Mailand nach Moskau, wo er jetzt im Backcourt die früheren Bamberger Daniel Hackett und Janis Strelnieks sowie den NBA-erfahrenen Ron Baker an seiner Seite hat.

Auf dem Flügel erhält der diesjährige „Finals-MVP“ Will Clyburn Unterstützung vom neuen US-Kollegen Darrun Hilliard. Die Top-Verpflichtung des Sommers landete ZSKA auf der Centerposition mit dem langen Griechen Kosta Koufas, der nach elf Jahren in der NBA nach Europa zurückkehrt. Sein EuroLeague-Debüt hat sich wegen einer Knieverletzung verzögert, soll aber kurz bevor stehen.

Dass ZSKA bislang auch ohne seinen griechischen Riesen gut über die Runden gekommen ist, verdanken die Russen dem unverwüstlichen Kyle Hines, der die EuroLeague schon viermal gewonnen hat, zweimal als bester Verteidiger ausgezeichnet wurde und seine nur 1,98 Meter in der Zone mit großer Spielintelligenz und sensationeller Sprungkraft kompensiert. An seiner Seite hat der im Sommer nach Moskau gewechselte deutsche Nationalcenter Johannes Voigtmann auf Anhieb seinen Platz bei ZSKA gefunden.

Quelle: ALBA Berlin

ALBA BERLIN vor schwerer Auswärtsaufgabe

Nach einer mit drei Siegen und Spielen in fünf Tagen sehr intensiven letzten Woche konnten sich die Basketballer von ALBA BERLIN zuletzt über eine viertägige Verschnaufpause freuen. Diese endet nun am Freitag (11. Oktober, 19:30 Uhr MEZ, live auf MagentaSport) schon wieder mit einem denkbar schweren Auswärtsspiel in der Turkish Airlines EuroLeague. Im 16.000 Zuschauer fassenden Istanbuler Sinan Erdem Dome werden die Berliner am zweiten Spieltag vom letztjährigen EuroLeague-Finalisten sowie türkischen Meister Anadolu Efes erwartet.

Stimmen:
Aito Garcia Reneses (Headcoach): „Wir sind gegen Zenit gut in die EuroLeague gestartet, aber wir müssen auf dem Boden bleiben, denn in der EuroLeague gibt es so viele Teams, die besser sind als wir. Efes, das im Vorjahr das Finale erreicht hat, ist eines der besten Teams in der Liga. Sie haben viele richtig gute und physisch starke Spieler auf allen Positionen, die es uns am Freitag sehr schwer machen werden. Zum Beispiel spielt auf der Position eins Vasilije Micic sehr stark und genauso gut wie Shane Larkin, der in der vergangenen Saison der beste Spielmacher der EuroLeague war.“

Landry Nnoko (Center ALBA): „Wir haben diesen Sommer schon beim Vorbereitungsturnier in Zadar gegen Efes gespielt, das uns da deutlich geschlagen hat. Das hat uns vor Augen geführt, wo wir in dieser EuroLeague stehen. Ich freue mich sehr darauf, jetzt wieder gegen diese starke Mannschaft zu spielen und dabei ein paar Dinge besser zu machen als letztes Spiel. Gegen Zenit haben wir davon profitiert, dass wir den Kern der letztjährigen Mannschaft zusammengehalten haben. Aber Efes hat das auch und ist schon eingespielt. Das wird in Istanbul richtig schwer für uns, aber für solche großen Herausforderungen spielen wir in der EuroLeague.“

Konnte ALBA bei den letzten Spielen den Umstand nutzen, dass man bei nur drei Neuzugängen mehr auf dem in der vergangenen Saison erarbeiteten Zusammenspiel aufbauen konnte als die deutlich stärker umgebauten Gegner, bekommt man es gegen Efes mit einem ganz anderen Gegner zu tun. Trainer Ergin Ataman ist es gelungen, das erfolgreichste Team der Efes-Vereinsgeschichte nahezu komplett zusammenzuhalten.

Lediglich der Australier Brock Motum wurde durch US-Power Forward Alec Peters ersetzt, der im Sommer vom EuroLeague-Champion ZSKA Moskau nach Istanbul gewechselt ist. Außerdem kam für den während der WM-Vorbereitung verletzten Franzosen Adrien Moerman der US-Power Forward Chris Singleton vom FC Barcelona an den Bosporus. Auf allen anderen Positionen geht Efes unverändert in die neue Saison.

Maßgeblich verantwortlich für den großen Erfolg in der letzten Saison waren die Spielmacher Shane Larkin und Vasilije Micic. Der NBA-erfahrene schnelle und extrem korbgefährliche Larkin und der mit 1,96 Metern für diese Position groß gewachsene serbische Nationalspieler ergänzten sich im Vorjahr beim Spielaufbau mit zusammen 25 Punkten und neun Assists nahezu perfekt.

Ohne Larkin, der den Saisonauftakt wie der normalerweise neben ihm auf der Position zwei startende Franzose Rodrige Beaubois verpasste, kassierte Efes am ersten EuroLeague-Spieltag eine 64:74-Niederlage gegen den FC Barcelona. Gegen ALBA will Efes diesen Fehlstart am Freitag – womöglich mit Larkin und Beaubois, die am Mittwoch wieder ins Training eingestiegen sind – im zweiten Heimspiel unbedingt korrigieren.

Als größter Trumpf hat sich für Efes schon in der vergangenen Saison eine sehr starke Verteidigung erwiesen. Das Rückgrat der Defense bildet dabei US-Center Bryant Dunston, der schon zweimal (2014 und 2015) als bester Verteidiger der EuroLeague ausgezeichnet wurde. Auch der große deutsche Nationalcenter Tibor Pleiß und der physisch starke Power Forward Chris Singleton sind gute Verteidiger. Neuzugang Alec Peters hat sich unterdessen aus dem Stand zum neuen Topscorer von Efes gemausert.

Quelle: ALBA Berlin

ALBA verpflichtet erste ausländische Profispielerin

Erika Livermore Foto: ALBA Berlin

Für die Saison 2019/2020 in der 2. Damen Basketball Bundesliga hat ALBA BERLIN mit Erika Livermore erstmalig eine aus dem Ausland stammende Profispielerin verpflichtet. Die 26-jährige US-Amerikanerin spielt auf der Position des Power Forwards und war zuletzt in Spanien für Pacisa Alcobendas aktiv. Livermore erhält einen Einjahresvertrag in Berlin.

ALBA-Geschäftsführer Marco Baldi: „Erika ist die erste ausländische Profispielerin bei ALBA BERLIN, was ein neuer Schritt für uns ist. Die Mädchen- und Frauenbasketballabteilung bei ALBA ist die größte aller deutschen Clubs und wächst weiter. Wir werden den Frauenbasketball in Zukunft noch stärker pushen und sichtbar machen.“

ALBA-Sportdirektor Himar Ojeda: „Genau wie im Männerbereich wollen wir auch bei den Frauen junge Talente weiterentwickeln und gleichzeitig sportlichen Erfolg haben. Wir erhoffen uns von Erika, dass sie ihre große Erfahrung einbringt und ihre Mitspielerinnen anführt. Erika ist eine sehr variable Spielerin. Sie kann unter dem Korb scoren, hat einen guten Wurf und einen großen Basketball-IQ. Ich bin sehr zuversichtlich, dass sie uns helfen wird, unser Programm weiterzubringen.“

Erika Livermore: „Ich freue mich sehr, ab sofort ein Teil von einem so renommierten Klub wie ALBA BERLIN zu sein. Es ist toll, hier die erste professionelle Importspielerin zu sein. Meine Verpflichtung ist ein Zeichen dafür, dass ALBA es mit der Entwicklung des Frauenbasketballs ernst meint. Himar Ojeda hat mich früh wissen lassen, dass der Klub das Programm in Zukunft noch stärker fördern und vorantreiben will und ich bin froh, meinen Teil dazu beitragen zu können. Ich bin eine der älteren Spielerinnen im Team und werde versuchen, mit gutem Beispiel voranzugehen und ein Vorbild für die jüngeren Spielerinnen zu sein.“

Vita Erika Livermore
Erika Katherine Livermore wurde am 02. März 1993 in Nazareth im US-Bundestaat Pennsylvania geboren. Nachdem sie im Jahr 2011 an der örtlichen Nazareth High School ihren Abschluss gemacht hatte, zog es die 1,85 Meter große US-Amerikanerin zum Studieren und Basketball spielen an die Fairleigh Dickinson University. Dort etablierte sich Livermore bereits in ihrem ersten Collegejahr als eine der wichtigsten Stützen im Team der Knights und füllte diese Rolle auch für den Rest ihrer Zeit an der Uni aus. Ihre statistisch gesehen beste Saison absolvierte sie in ihrem vierten Collegejahr, in welchem sie im Schnitt 18,5 Punkte, 10 Rebounds und 2,3 Blocks pro Spiel auflegte. Nach ihrem Collegeabschluss startet Livermore im Januar 2017 in England ihre Profikarriere. Nach einer Zwischenstation in Australien ging sie nach Spanien, wo die 26-Jährige in den vergangenen beiden Spielzeiten je eine Saison für Anares Rijora und Pacisa Alcobendas in der zweiten spanischen Liga spielte und dort starke Zahlen auflegte.

Quelle: ALBA Berlin

Vorbereitungsreise nach Spanien und Frankreich

ALBA-Headcoach Aito Garcia Reneses und sein Team haben sich auf ihre längste Reise in der Vorbereitung auf die Saison 2019/2020 begeben. Insgesamt acht Tage lang ist die Mannschaft unterwegs und bestreitet dabei drei Testspiele in Spanien und eins in Frankreich.

Am heutigen Donnerstag Morgen begann die Reise, die die Albatrosse zuerst zum „Torneo EncestaRias“ in die galicische Küstenstadt Vilagarcía de Arousa führt. An dem Vorbereitungsturnier nehmen neben ALBA die drei ACB-Teams San Pablo Burgos, Betis Sevilla und Monbus Obradoiro teil. Am Freitag um 19 Uhr treffen die Berliner im Halbfinale auf Burgos und bestreiten am Samstag (je nach Ausgang der Halbfinals) um 20:15 Uhr das Finale oder um 18 Uhr das Spiel um Platz drei.

Am Sonntag reist die Gruppe weiter in das 50 Kilometer entfernte Vigo, der mit knapp 300.000 Einwohnern größten Stadt Galiciens. Nach zwei Trainingstagen absolvieren die Albatrosse dort am Dienstag das nächste öffentliche Testspiel. Im „Memorial Quino Salvo“-Spiel treffen sie um 20:30 Uhr auf Monbus Obradoiro, gegen das sie eventuell auch schon vorher beim Turnier in Vilagarcía de Arousa gespielt haben. Spielort ist der „Complejo Deportivo de As Travesas“ mit rund 4.500 Plätzen.

Aus Vigo geht es weiter nach Frankreich zum vierten und letzten Test der Reise. Dazu fliegt das Team nach Clermont-Ferrand in Frankreich, wo es am Donnerstag im „Maison des Sports“ gegen das EuroLeague-Team von ASVEL Villeurbanne antritt. Tipoff in der 170 Kilometer von Lyon entfernten Stadt mit rund 150.000 Einwohnern ist um 19 Uhr.

Neben den WM-Spielern Rokas Giedraitis, Niels Giffey und Johannes Thiemann wird auch Stefan Peno die Reise aufgrund seiner Knieverletzung nicht mit antreten. Kenneth Ogbe begleitet das Team, ist aber wegen seiner Adduktorenverletzung voraussichtlich noch nicht einsatzbereit. Zurück im Training ist dafür Makai Mason, der zuletzt wegen muskulärer Probleme am Unterschenkel pausieren musste.

Bei den ersten beiden Spielen am Wochenende muss Coach Aito außerdem auf Luke Sikma verzichten, der freigestellt wurde, um der offiziellen Aufnahme seines Vaters Jack Sikma in die NBA Hall of Fame im Naismith Memorial in Springfield beiwohnen zu können. Er stößt am Montag zur Mannschaft. Aufgrund der vielen fehlenden Spieler sind die drei Doppellizenzspieler Lorenz Brenneke, Malte Delow und Kresimir Nikic auf der kompletten Tour dabei.

Nach ihrer Spanien-Frankreich-Reise kehren die Albatrosse nach Deutschland zurück und bestreiten am 15. September das traditionelle öffentliche Testspiel in Oranienburg gegen die Basketball Löwen Braunschweig. Das Spiel ist bereits ausverkauft, wird aber live und kostenfrei bei Sportdeutschland.TV übertragen. Den letzten und anspruchsvollsten Härtetest absolviert die ALBA-Mannschaft zum Abschluss der Vorbereitung zwischen dem 19. und 22. September beim „Zadar Basketball Tournament“ in Kroatien. Neben Gastgeber KK Zadar (Adria-Liga) nehmen auch die beiden EuroLeague-Topteams Anadolu Efes Istanbul und Khimki Moskau teil.

Die restlichen Vorbereitungstermine im Überblick:

„Torneo EncestaRias“ in Vilagarcía de Arousa (Spanien)
Fr. 6.9. 19 Uhr – vs San Pablo Burgos (Halbfinale)
Sa. 7.9. 18/20:15 Uhr – vs Betis Sevilla/Monbus Obradoiro (Spiel um Platz 3 oder Finale)

Di. 10.9. 20:30 Uhr – Testspiel gegen Monbus Obradoiro in Vigo, Spanien
Do. 12.9. 19 Uhr – Testspiel gegen ASVEL Villeurbanne in Clermont-Ferrand, Frankreich
So. 15.9. 17 Uhr – Testspiel in der MBS ARENA Oranienburg gegen Braunschweig

“Zadar Basketball Tournament” in Zadar (Kroatien)
Do. 19.9. 18 Uhr – vs Khimki Moskau
Fr. 20.9. 20:30 Uhr – vs KK Zadar
Sa. 21.9. 18 Uhr – vs Efes Istanbul

Quelle: ALBA Berlin

ALBA-Trio bei der Weltmeisterschaft in China

Während sich die Mannschaft von ALBA BERLIN dieser Tage intensiv auf die kommende Saison vorbereitet, steht für drei Albatrosse vor dem Saisonstart noch ein Basketball-Großereignis auf dem Plan: die Weltmeisterschaft in China, die am kommenden Sonnabend beginnt. Vom 31. August bis zum 15. September spielen 32 Nationen in China um den Weltmeistertitel. In Niels Giffey, Johannes Thiemann und Rokas Giedraitis mischen auch drei ALBA-Profis mit.

Bereits am Dienstag wurde Flügelspieler Rokas Giedraitis für den finalen 12er-Kader seines Heimatlandes Litauen nominiert. Am Donnerstag gab dann der Deutsche Basketball Bund (DBB) bekannt, dass Bundestrainer und Ex-Albatros Henrik Rödl die beiden derzeitigen ALBA-Akteure Niels Giffey und Johannes Thiemann für seinen endgültigen Kader nominiert hat.

Giedraitis spielt mit Litauen in der in Dongguan ausgespielten Vorrunden-Gruppe H und trifft dort ab Sonntag auf Senegal, Kanada und Australien. Die deutsche Mannschaft um Giffey und Thiemann startet in Gruppe G, welche in Shenzhen ausgespielt wird. Die DBB-Auswahl starten ebenfalls am Sonntag mit einem Spiel gegen Frankreich in das Turnier, und es folgen Duelle mit der Dominikanischen Republik und Jordanien.

Die Vorrundenspiele Litauens und Deutschlands im Überblick:
Sonntag, 01.09. 13:30 Uhr: Senegal vs. Litauen
14:30 Uhr: Frankreich vs. Deutschland

Dienstag, 03.09.
10:30 Uhr: Deutschland vs. Dominikanische Republik
13:30 Uhr: Litauen vs. Kanada

Donnerstag, 05.09.
10:30 Uhr: Deutschland vs. Jordanien
13:30 Uhr: Litauen vs. Australien

Gelingt es, in der Vorrunde mindestens Zweiter zu werden, brächte dies die Qualifikation für die Zwischenrunde mit sich. Dort folgen dann erneut zwei Partien (das Ergebnis gegen den zweiten qualifizierten Vorrundengegner wird übertragen), ehe wieder die beiden bestplatzierten von vier Teams pro Zwischenrunden-Gruppe das Viertelfinale erreichen. Ab dort wird dann bis zum Finale im KO-Modus gespielt.

Alle WM-Spiele live und kostenlos bei MagentaSport
MagentaSport überträgt neben den Spielen mit Beteiligung der drei Albatrosse auch alle anderen WM-Partien live und kostenlos für alle. Eine Registrierung oder ein Abo werden zum Gucken der Spiele nicht benötigt.

Quelle: ALBA Berlin

Sommerfest zum Saisonauftakt

Ende September starten die Basketballer von ALBA BERLIN in die Saison 2019/2020. Diese ist nicht nur eine besondere, weil sich die Albatrosse erstmals seit 2014/2015 wieder in der EuroLeague mit Spitzenteams wie Real Madrid, Fenerbahce Istanbul oder ZSKA Moskau messen, sondern auch, weil ALBA BERLIN in der kommenden Saison sein 30-jähriges Jubiläum begeht. Gefeiert werden das drei Jahrzehnte lange Bestehen des Klubs und der Saisonstart mit einem großen Fest, das ALBA am kommenden Sonntag, den 25. August von 13 bis 18 Uhr im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark veranstaltet.

Seit der Gründung ALBA BERLINs im Jahr 1989 ist viel passiert: ALBA ist mit vielen sportlichen Erfolgen, engagierter Nachwuchsförderung und großer Konstanz seit nunmehr drei Jahrzehnten der Motor des deutschen Basketballs und hat sich außerdem zu einem in Berlin tief verankerten Sozialakteur entwickelt, der das Miteinander in der Stadt Berlin aktiv gestaltet. Nicht nur gefeiert, sondern auch sichtbar gemacht werden soll das im Rahmen der Feierlichkeiten am 25. August.

Bei dem sommerlichen Fest rund um die Basketball-Freiplätze im Jahn-Sportpark präsentiert sich das ALBA-Team zum ersten Mal in diesem Sommer dem Publikum und mischt sich im Anschluss für persönliche Gespräche, sowie die Erfüllung von Foto- und Autogrammwünschen unter die Besucher. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Basketball-Aktivitäten und sportliche Mitmach-Angebote für alle Altersklassen, sowie ein Spieleparadies für die ganz Kleinen. Für das leibliche Wohl sorgen eine Reihe von Foodtrucks und Getränkewagen. An einem Merchandise-Stand werden ausgesuchte ALBA-Artikel, sowie die neue ALBA-Jugendkollektion erhältlich sein und auch das große 30 Jahre-Jubiläumsmagazin kann am Sonntag erstmals erworben werden.

Quelle: ALBA Berlin