ALBA muss im letzten Punktspiel vor dem TOP FOUR nach Frankfurt

Auch wenn das große TOP FOUR um den MagentaSport BBL Pokal am kommenden Wochenende in der Mercedes-Benz Arena schon seine Schatten vorauswirft, ist ALBA BERLIN unter der Woche zunächst noch in einem traditionell schwierigen Auswärtsspiel gefordert. Am Dienstag, 15.02.2022 wird das ALBA-Team von Trainer Israel González um 19 Uhr von den Fraport Skyliners in Frankfurt erwartet.

Israel González (ALBA-Headcoach): „Frankfurt hat sich im Laufe der Saison stark verbessert. Die Skyliners sind ein Team mit sehr guten und klaren Abläufen in der Offense und in der Defense. Es wird ein hartes Spiel, vor allem dort, auswärts in Frankfurt.“

In der Fraport Arena kommt es für ALBA dabei zum Wiedersehen mit drei Ex-Albatrossen. Der prominenteste der drei ist Jamel McLean, der in der Saison 2014/15 im ALBA-Trikot MVP der Bundesliga wurde und allen ALBA-Fans aus jener Saison natürlich mit seinem Buzzerbeater zum legendären 94:93 über den damaligen NBA-Champion San Antiono Spurs für ewig in der Erinnerung bleibt. Und mit US-Spielmacher Will Cherry und dem in der ALBA JUGEND groß gewordenen Lorenz Brenneke spielen in dieser Saison noch zwei weitere ehemalige Albatrosse für die Skyliners. Beide sind jedoch derzeit angeschlagen und ihr Einsatz am Dienstag ist deshalb fraglich.

Die beiden Ex-Albatrosse sind nicht die ersten Verletzten, die Frankfurts neuer spanischer Trainer Diego Ocampo hinnehmen muss. Seit Saisonbeginn werden die Hessen ähnlich wie ALBA vom Verletzungspech verfolgt. Entsprechend schwerfällt es Ocampo, die Skyliners auf eine neue, im Vergleich zu früheren Jahren deutlich schnellere Spielweise einzuschwören. Nach den Nachverpflichtungen von Will Cherry und Jamel McLean kamen die Frankfurter zum Jahreswechsel endlich in Schwung, aber eine von Corona erzwungene Spielpause bremste das Team im Januar wieder ab. Jetzt hoffen die Frankfurter darauf, möglichst bald erneut durchstarten zu können.

Neben Will Cherry und Jamel McLean, den aus dem letztjährigen Team übernommenen Routiniers Quantez Robertson und Rasheed Moore sowie Nationalspieler Lukas Wank tragen bei den Hessen auch viele junge Talente schon viel Verantwortung. Im Backcourt zählen der 22-jährige Senegalese Brancou Badio und der deutsche Juniorennationalspieler Len Schoorman und im Frontcourt der 22-jährige Lorenz Brenneke und der 24-jährige holländische Center Matt Haarms bereits zur festen Rotation.

Quelle: ALBA Berlin

Yovel Zoosman zum Spiel gegen Maccabi Tel Aviv

Am Donnerstag, 25.11.2021 um 20.30 Uhr spielt ALBA BERLIN gegen Maccabi Tel Aviv. ALBA-Forward Yovel Zoosman begann seine Profikarriere 2017 bei Maccabi und war dort bis zum Sommer aktiv. Seit dieser Saison spielt er zusammen mit seinem Kumpel Tamir Blatt für Berlin. Jetzt geht es gegen seinen Heimatclub. Wie fühlt sich das an?

Yovel, Du hast sechs Jahre lang für Maccabi Tel Aviv gespielt. Worauf freust Du Dich am meisten, wenn ALBA jetzt gegen Dein altes Team antritt?

Das Ergebnis ist erstmal das Wichtigste. Wir müssen dieses Spiel gewinnen. Danach können wir dann über den ganzen anderen Kram reden. Natürlich habe ich viele Freunde in der anderen Mannschaft. Das macht das Ganze etwas merkwürdig, aber gleichzeitig extrem wichtig für mich.

Bist Du noch mit vielen Deiner alten Teamkollegen in Kontakt?

Ja, praktisch mit dem ganzen Team aus der letzten Saison. Ein paar Spieler haben mich auch schon gefragt, ob wir nach dem Spiel essen gehen.

Wie ist Maccabis Spielstil im Vergleich zu dem von ALBA?

Ich kenne ihren Coach, ich kenne ihr System. Für Maccabi ist es sehr wichtig, das physischere Team auf dem Platz zu sein. In Berlin spielen wir schneller und legen mehr Wert auf Ballbewegung.

Wie willst Du heute Deinen langjährigen Teamkollegen Scottie Wilbekin stoppen, der letzte Woche 37 Punkte gegen Monaco aufgelegt hat?

Das geht nur über die Team Defense. Scottie ist einer der besten Spieler Europas, wir müssen es ihm möglichst schwer machen. Das wird keine leichte Aufgabe.

Wer ist Dein liebster Maccabi-Spieler aller Zeiten?

Das kann ich unmöglich beantworten. Anthony Parker ist vermutlich der beste Spieler, der je für Maccabi gespielt hat, und jeder kennt Šaras [Šarūnas Jasikevičius, der aktuelle Headcoach des FC Barcelona]. Miki Berkovich ist eine Legende. Die Liste wird zu lang, ich kann mich nicht entscheiden. Die schnelle Wahl fällt auf Anthony Parker.

Was erzählst Du Deinen ehemaligen Teamkollegen über das Leben in Berlin?

Dass es bisher eine coole Erfahrung für mich ist. Alle sprechen Englisch, das erleichtert meinen Start hier enorm. Zurzeit verbringe ich leider nicht mehr so viel Zeit draußen, weil es so kalt wird, aber meine Familie ist diese Woche zu Besuch und ich freue mich drauf, mit ihr ein paar der historischen Orte Berlins anzuschauen.

Was vermisst Du am meisten, wenn Du an Tel Aviv denkst?

Manchmal höre ich israelische Musik, dann bekomme ich Gänsehaut und vermisse meine Freunde und meine Familie etwas. Mir fehlen die Leute, die Kultur und das Essen in Tel Aviv. Aber letztlich bin ich mit meiner Entscheidung, von Tel Aviv nach Berlin gegangen zu sein, hundertprozentig zufrieden. Wenn ich mich für eine Sache, die ich an Tel Aviv vermisse, entscheiden muss, dann sage ich das Essen meiner Mutter.

Wie ist es, mit Tamir, mit dem Du schon lange befreundet bist, gemeinsam hier in Berlin zu spielen?

Wir haben immer davon geträumt, einmal zusammenzuspielen. Das hat weder in Tel Aviv noch in Jerusalem geklappt und jetzt sind wir einfach beide in Berlin. Das ist ziemlich cool! Abgesehen davon ist er ein sehr, sehr guter Point Guard, der alles auf dem Court im Auge hat. Es macht einfach Spaß, mit einem Spieler wie ihm im selben Team zu sein.

Quelle: ALBA Berlin

ALBA holt sich in München den Meistertitel

Alba Berlin holte sich in München den entscheidenden dritten Sieg und verteidigte den Meistertitel. Zuletzt war den Albertrosen eine Titelverteidigung 2003 gelungen. Das Spiel endete mit 86 zu 79 und war bis in die Schlusssekunden irre spannend. Zur Halbzeit sah es mehr nach einer klaren Angelegenheit für Alba aus. Sie erwischten den besseren Start, nach 6 Minuten führten sie mit 13 zu 3 und zur Halbzeitpause stand es 38 zu 30 für die Berlin.

In der Halle in München waren 1.300 Zuschauer zugelassen, unter ihnen auch Uli Hoeneß, einem bekennenden Fan des Basketballs. In der zweiten Halbzeit stemmten sich die Basketballer des FC Bayern gegen die drohende Niederlage und das Saisonende. Bis auf einen Punkt waren sie herangekommen und fühlten sich durch eine Schiedsrichterentscheidung benachteiligt. Bayerns Topstar Vladimir Lucic verlor völlig die Nerven und handelte sich ein disqualifizierendes Foul ein. Die daraus folgenden vier Freiwürfe brachten die Entscheidung. Für Alba geht eine sehr intensive Saison mit 83 Pflichtspielen erfolgreich zu Ende.

In Berlin sind jetzt aller guten Dinge drei. Mit Eisbären, den BR Volleys und jetzt Alba kommen drei Meister aus der Hauptstadt.

Hans-Peter Becker

ALBA wird freier Träger an Weddinger Grundschule

ALBA BERLIN ist seit vielen Jahren bekannt für seine einzigartige Jugend-Breitensportarbeit, mit der an mehr als 200 Partnerschulen und -kitas wöchentlich über 10.000 Kinder für mehr Bewegung begeistert werden. Nun geht das Jugendprogramm den nächsten großen Schritt in seiner Entwicklung: Mit dem Beginn des Schuljahres 2020/2021 wird ALBA BERLIN zum freien Träger für außerunterrichtliche Ganztagsangebote und die ergänzende Förderung und Betreuung (EFöB) an der Albert-Gutzmann-Schule in Berlin-Wedding. 22 ALBA-Erzieherinnen und -Erzieher begleiten nun rund 300 Schülerinnen und Schüler aus der 1. bis 6. Klasse auf ihrem Weg durch die Grundschule. Durch die Trägerschaft kann die sportorientierte Betreuung der Kinder und die Zusammenarbeit mit Eltern und Lehrkräften der Schule deutlich intensiviert werden.

Bei der Einschulung der Erstklässer*innen der Albert-Gutzmann-Schule am Samstag wurde auch die Trägerschaft offiziell eingeläutet. Auf den Fotos (v.l.n.r.): Philipp Hicktehier (Leiter sportbetonte Sozialraumentwicklung und Jugendhilfe bei ALBA), Erstklässler Omar, Udo Meinecke (Schulleiter), Aybar Sahin (ALBA-Jugendtrainer), Sabine Gutschke (koordinierende ALBA-Erzieherin), Erstklässlerin Mona. Foto: ALBA Berlin

Henning Harnisch, ALBA-Vizepräsident: „Die Trägerschaft ist ein großer Schritt für uns, aber auch die logische Weiterentwicklung unserer Sportidee. Wir wollen damit vor allem in sozialbenachteiligten Stadtteilen und Schulen den Kindern die gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen und an 365 Tagen im Jahr Sport und Bewegung für alle Schülerinnen und Schüler anbieten. Die Albert-Gutzmann-Schule bietet sich dafür an, weil wir nicht nur seit 2014 in Rahmen des Programms ‚ALBA macht Schule‘ erfolgreich zusammenarbeiten, sondern zudem seit 2010 mit unserer sozialraumorientierten Arbeit im Stadtgebiet Wedding/Gesundbrunnen tätig sind und die umliegenden Institutionen und Träger für die Zusammenarbeit in der Kinder- und Jugendarbeit bereits gut kennen.“

Udo Meinecke, Schulleiter der Albert-Gutzmann-Schule: „Wir sind sehr stolz darauf, als erste Schule in Berlin mit ALBA einen Vertrag als freien Träger der ergänzenden Förderung und Betreuung abgeschlossen zu haben. Mit ALBA BERLIN wollen wir künftig unseren Kindern nicht nur im sportlichen Bereich, sondern auch auf den Gebieten der Museums- und Theaterpädagogik sowie in den Bereichen Kunst und Musik ein vielfältiges Angebot machen.“

Philipp Hickethier, Leiter sportbetonte Sozialraumentwicklung und Jugendhilfe bei ALBA BERLIN: „Die Einschulung ist ein toller Start in unsere neue und verantwortungsvolle Aufgabe an der Albert-Gutzmann-Schule. Wir wachsen mit diesen neuen Erstklässlern und ihren Familien zusammen an der Schule auf und freuen uns, sie alle mit unserem ALBA-Erzieherteam und unseren vielfältigen Angeboten auf ihrem Weg durch die Grundschule begleiten zu können.“

Mit der freien Trägerschaft wird ALBAs Idee einer Sportstadt für alle nun an einem Bildungsort umgesetzt. Das Angebot verbindet die Bereiche Unterricht, Betreuung und Freizeit. Eine besondere Rolle spielt dabei natürlich das Sportangebot im Allgemeinen und Basketball im Besonderen, welches auch über den Schulschluss hinaus mit nachmittäglichen Vereinsangeboten in der Woche und an den Wochenenden an der Schule ausgebaut werden soll. Aber auch die Entwicklung von Kooperationen mit externen Partnern in den Themenfeldern Kunst, Musik und Theater ist geplant. Zudem wird an der ganzheitlichen Betreuung der Kinder von der Kita bis zum Schulabschluss gearbeitet, wofür Kooperationen mit umliegenden Kindertageseinrichtungen und Oberschulen weiter ausgebaut werden, um die bildungsbiographischen Übergänge zu begleiten.

Quelle: ALBA Berlin

Aito verlängert als ALBA-Cheftrainer und Israel Gonzalez wird Associate Headcoach

Aito Garcia Reneses bleibt auch in der kommenden Saison Cheftrainer von ALBA BERLIN. Der 73-jährige Spanier geht in seine vierte Spielzeit mit den Albatrossen. Der bisherige Assistenztrainer Israel Gonzalez (45) steigt zum Associate Headcoach auf und hat einen neuen Zweijahresvertrag erhalten.

Aito Garcia Reneses: „Ich fühle mich bei ALBA sehr wohl und identifiziere mich mit dem Programm und den beteiligten Personen. Ich freue mich darauf, wieder täglich mit den Spielern daran zu arbeiten, besser zu werden und das Maximum aus ihnen herauszuholen.“

ALBA-Sportdirektor Himar Ojeda: „Wir freuen uns sehr, dass Aito auch in der kommenden Saison unser Team betreut. Er findet mit seiner Art, seiner Expertise und seiner großen Erfahrung Wege jeden Spieler besser zu machen. Wir haben mit unseren Neuverpflichtungen und dem verbliebenen Spielern ein viel versprechendes Team zusammengestellt, von dem ein wichtiger Kern unsere Philosophie in den letzten Jahren verinnerlicht hat.“

Insgesamt geht der ALBA-Trainer- und -Betreuerstab mit Assistenztrainer Sebastian Trzcionka, Individualtrainer Carlos Frade, Athletiktrainer Pepe Silva, Physiotherapeut Henrik Lange, Teambetreuer Tommy Thorwarth sowie den Teamärzten Dr. Moritz Morawski und Dr. Gert Schleicher personell unverändert in die neue Saison.

Bis zum Sonntag treffen alle ALBA-Profis in der Hauptstadt ein. In der kommenden Woche beginnt unter weiterhin verstärkten Schutz- und Hygienemaßnahmen das Mannschaftstraining, in das die Spieler einsteigen können, sobald sie negativ auf das Coronavirus getestet wurden und die medizinischen Checks im Unfallkrankenhaus Berlin absolviert haben.

Vita Aito Garcia Reneses

Bleibt ALBA Trainer Aito Reneses Foto:© ALBA Berlin

Der am 20. Dezember 1946 in Madrid geborene Alejandro Garcia Reneses, der überall als „Aito“ bekannt ist, wurde in seiner bisherigen Karriere viermal als Trainer des Jahres in Spanien, zweimal als Trainer des Jahres im EuroCup und einmal als Trainer des Jahres in Deutschland ausgezeichnet. Er gewann neunmal die spanische Meisterschaft, fünfmal den spanischen Pokal, zweimal den Korac Cup sowie den ULEB Cup, den Saporta Cup, den FIBA Europe Cup und jüngste die Deutsche Meisterschaft und den deutschen Pokal. Außerdem erreichte er sechs EuroLeague Final Fours, vier EuroLeague-Finalspiele und in seiner Zeit bei ALBA BERLIN sechs von sieben möglichen Finals (3x BBL, 3x Pokal, 1x EuroCup).

Aito schlug nach einer zehnjährigen Spielerkarriere für Estudiantes Madrid und den FC Barcelona 1973 in Badalona (Cotonificio und später Joventut) die Trainerlaufbahn ein. 1985 wurde er Headcoach des FC Barcelona, den er – mit zwei Unterbrechungen – bis 2002 anführte. In der ersten Unterbrechung war er ab Sommer 1990 als General Manager des Clubs tätig, übernahm aber im Laufe der Saison 1992/93 wieder den Trainerposten. Die zweite Unterbrechung war eine einjährige Auszeit zwischen den Spielzeiten 1996/97 und 1998/99. 2003 kehrte er zu Joventut Badalona zurück und coachte von 2008 bis 2016 auch noch Unicaja Malaga, Cajasol Sevilla und Gran Canaria. Bei ALBA trainiert der mittlerweile 73-Jährige erstmals ein nicht-spanisches Team.

Unter Aito entwickelte sich der FC Barcelona von 1985 bis 2002 zum Erzrivalen des bis dahin in Spanien dominierenden Real Madrid. Nach seinen zahlreichen Erfolgen mit den Katalanen (9x Meister, 4x Pokalsieger und 3x Europapokalsieger) trumpfte „Aito“ 2008 auch mit dem Außenseiter Joventut Badalona auf, den er zum Gewinn des ULEB Cups führte. Anschließend coachte er im Sommer das spanische Nationalteam in Peking zu olympischem Silber (die USA gewannen das heiß umkämpfte Finale knapp mit 118:107).

Garcia Reneses modernisierte schon in seinen frühen Jahren den spanischen Basketball, vor allem in defensiver Hinsicht. So führte er auf der iberischen Halbinsel die Pressverteidigung ein. In späteren Trainerjahren machte er sich immer dafür stark, jungen Talenten früh Vertrauen zu schenken. Viele spanische Nationalspieler und heutige NBA-Stars warf die spanische Trainerlegende schon ins kalte Wasser, als sie noch Teenager waren. Pau Gasol, Ricky Rubio und der Lette Kristaps Porzingis wurden später von der NBA als Picks Nr. drei, vier und fünf gedraftet. Dieser Linie blieb er auch in Berlin treu und scheute sich nicht davor, ALBA-Talente wie Jonas Mattisseck, Tim Schneider oder Franz Wagner auch in den entscheidenden Phasen wichtiger Spiele aufs Feld zu schicken.

Stationen, Auszeichnungen und Erfolge als Trainer:

Circulo Catolico / Cotonificio Badalona (1973/74 – 1982/83)
ACB Coach des Jahres 1976

Joventut Badalona (1983/84 – 1984/85)

FC Barcelona (1985/86 – 1989/90, 1993 – 1996/97, 1998/99 – 2001/02)
Sieger Saporta Cup 1986
Sieger Korac Cup 1987, 1999
Meister 1987, 1988, 1989, 1990, 1995, 1996, 1997, 1999, 2001
Pokalsieger 1987, 1988, 1994, 2001
ACB Coach des Jahres 1990

Joventut Badalona (2003/04 – 2007/08)
Sieger FIBA Europe Cup 2006
Sieger ULEB Cup 2008
Pokalsieger 2008
ACB Coach des Jahres 2006, 2008

Nationaltrainer Spanien 2008 (Olympia-Silber)

Unicaja Malaga (2008/09 – 2010/11)

Cajasol Sevilla (2012/13 – 2013/14)

Herbalife Gran Canaria (2014/15 – 2015/16)
EuroCup Cup Coach des Jahres 2015

ALBA BERLIN (2017/18 – 2019/20)
BBL Coach des Jahres 2018
EuroCup Coach des Jahres 2019
Meister 2020
Pokalsieger 2020

Quelle: ALBA BERLIN Pressestelle

Personalplanungen bei ALBA – Vertragsverlängerung mit Tim Schneider

Power Forward Tim Schneider verlängert seinen Vertrag mit ALBA BERLIN. Der 22-jährige war der erste Spieler aus dem ALBA-Nachwuchs, der über die Kooperation mit Lok Bernau zum ALBA-Profi geworden ist. Im Sommer 2017 erhielt er im Alter von 19 Jahren seinen ersten Profivertrag für drei Saisons. In den drei Jahren hat der gebürtige Berliner sich eine feste Rolle in der Rotation von Coach Aito und im November 2018 sein erste Nominierung für die A-Nationalmannschaft erarbeitet. Nun wurde sein Vertrag um zwei weitere Saisons verlängert.

LBA verlassen werden hingegen Kenneth Ogbe und Tyler Cavanaugh. Ogbe schließt sich Brose Bamberg an, während das Ziel von Cavanaugh noch nicht bekannt ist. Der deutsche Guard/Forward stand in zwei Jahren bei den Albatrossen 99 Mal auf dem Parkett und erzielte dabei 326 Punkte. In der abgelaufenen Spielzeit hat er im Schnitt 4,4 Punkte und 2,0 Rebounds in der Bundesliga und 2,4 Punkte und 1,2 Rebounds in der EuroLeague markiert. US-Power Forward Cavanaugh war eine Saison für ALBA aktiv und erzielte in der Zeit insgesamt 240 Zähler. In der BBL hat er 9,2 Punkte und 4,1 Rebounds sowie in der EuroLeague 6,4 Punkte und 3,3 Rebounds pro Partie aufgelegt. ALBA BERLIN bedankt sich herzlich bei beiden für ihren tadellosen Einsatz und ihre guten Leistungen und wünscht alles Gute für den weiteren Weg.

LBA verlassen werden hingegen Kenneth Ogbe und Tyler Cavanaugh. Ogbe schließt sich Brose Bamberg an, während das Ziel von Cavanaugh noch nicht bekannt ist. Der deutsche Guard/Forward stand in zwei Jahren bei den Albatrossen 99 Mal auf dem Parkett und erzielte dabei 326 Punkte. In der abgelaufenen Spielzeit hat er im Schnitt 4,4 Punkte und 2,0 Rebounds in der Bundesliga und 2,4 Punkte und 1,2 Rebounds in der EuroLeague markiert. US-Power Forward Cavanaugh war eine Saison für ALBA aktiv und erzielte in der Zeit insgesamt 240 Zähler. In der BBL hat er 9,2 Punkte und 4,1 Rebounds sowie in der EuroLeague 6,4 Punkte und 3,3 Rebounds pro Partie aufgelegt. ALBA BERLIN bedankt sich herzlich bei beiden für ihren tadellosen Einsatz und ihre guten Leistungen und wünscht alles Gute für den weiteren Weg.

Tim Schneider: „Ich wollte gerne bei ALBA bleiben und der Klub wollte mich halten, so dass die Verlängerung eine logische Entscheidung war. Ich fühle mich sehr wohl im ALBA-Programm, mag das Team sehr und bin froh bei Familie und Freunden in meiner Heimat Berlin zu sein. Dazu habe ich hier die Möglichkeit, mich im besten Wettbewerb Europas weiterzuentwickeln und dabei von Spielern wie Luke Sikma zu lernen. Ich arbeite täglich an meiner Physis, um nie wieder von langfristigen Verletzungen zurückgeworfen zu werden.“

Am 1. September 1997 in Berlin-Schöneberg geboren, wuchs Tim Schneider in Teltow auf und begann als Neunjähriger bei Eintracht Stahnsdorf mit dem Basketballspielen. 2011 wechselte er zu ALBA BERLIN und besuchte fortan das Schul- und Leistungssportzentrum Berlin, wo der Forward den schulischen und sportlichen Alltag optimal miteinander verbinden konnte. Über die U16-Auswahl in der JBBL arbeitete er sich in das U19-Team der Albatrosse und gewann 2014 die NBBL-Meisterschaft.

In der Saison 2016/2017 sammelte der 2,08 Meter große Forward für Lok Bernau in der ProB bei 23 Minuten pro Partie wertvolle Erfahrungen und kam zusätzlich zu ersten kurzen Einsätzen in der BBL sowie im EuroCup mit den ALBA-Profis. In den Spielzeiten 2017/2018, 2018/2019 und 2019/2020 war Tim fester Bestandteil des Kaders von Coach Aito Garcia Reneses. In der abgelaufenen Saison erzielte er in der BBL 5,0 Punkte und 2,7 Rebounds in 13,0 Minuten pro Partie und in der EuroLeague 3,8 Punkte, 1,3 Rebounds in 13,8 Minuten. Aufgrund eines mittlerweile überstandenen Bandscheibenvorfalls konnte er den Pokalsieg im Februar und die Meisterschaft in München nicht aktiv auf dem Feld miterleben.

Tim Schneider spielte für U20-Nationalmannschaft bei der EM in Heraklion 2017 und für die A2-Herren bei der Universiade 2019 in Neapel. Am 30. November 2018 stand er beim WM-Qualfikationsspiel gegen Griechenland erstmals im Kader der A-Nationalmannschaft.

Quelle: ALBA Berlin

US-Center Ben Lammers wird ein Albatros

Neuzugang bei ALBA BERLIN auf den großen Positionen: Centerspieler Ben Lammers wechselt von Bilbao Basket in die deutsche Hauptstadt und hat dort einen Vertrag über drei Jahre erhalten. Der 24 Jahre alte und 2,08 Meter große US-Amerikaner erzielte in der abgelaufenen Saison in Bilbao 7,8 Punkte und 4,8 Rebounds im Schnitt und war der beste Shotblocker der ACB mit 1,9 Blocks pro Partie.

ALBA-Sportdirektor Himar Ojeda: „Ben Lammers hat in der letzten Saison in der ACB schon eindrucksvoll seine Athletik und seine Shotblocking- und Dunking-Qualitäten unter Beweis gestellt. Aber wir sind überzeugt, dass noch mehr in ihm steckt und dass er ein kompletter EuroLeague-Spieler werden kann. Er ist noch jung und wir glauben an sein Potenzial. Ben ist eine tolle Verpflichtung für uns, weil er perfekt zur ALBA-Philosphie passt, junge Spieler mit Entwicklungspotenzial auf das nächste Level zu bringen.“

Ben Lammers: „Ich freue mich über die Chance nach Berlin zu kommen, denn ALBA ist ein sehr renommierter Klub and spielt im besten Wettbewerb Europas. ALBAs Trainerstab ist dafür bekannt, Spieler gut zu entwickeln und ich hoffe dadurch in den kommenden Jahren ein besserer Spieler zu werden.“

Benjamin William Lammers wurde am 12. November 1995 in Houston, Texas geboren. Er besuchte die Alamo Heights High School in San Antonio und entschied sich dann für die Georgia Tech Universität, wo er neben seiner Basketball-Laufbahn auch einen Abschluss als Maschinenbau-Ingenieur machte. In den ersten beiden Saisons für die „Yellow Jackets“ 2014/2015 und 2015/2016 hatte er noch Anlaufschwierigkeiten, aber in seinem Junior- und Senior-Jahr steigerte er sich umso mehr. In der Saison 2017/2018, in der er für Georgia Tech 14,2 Punkte, 9,2 Rebounds und 3,4 Blocks auflegte, wurde er als Defensive Player of the Year der All-Atlantic Coast Conference ausgezeichnet.

Seine Profi-Karriere begann Lammers vor zwei Jahren in Spanien. Er schloss sich zur Spielzeit 2018/2019 dem zuvor überraschend in die zweite Liga abgestiegenen Traditionsclub Bilbao Basket an und führte diesen als Toprebounder (6,6) und zweibester Scorer (10,2) direkt wieder zurück in die „Liga Endesa“. In der abgelaufenen Saison 2019/2020 bestätigte er seine Leistungen bei Bilbao auch in der stärksten Liga Europas mit 7,8 Punkten, 4,8 Rebounds und 1,9 Blocks pro Spiel und machte mit vielen spektakulären Aktionen auf sich aufmerksam. Lammers wurde bester Shotblocker der ACB noch vor Real Madrids Hünen und dem erfolgreichsten Shotblocker der EuroLeague Walter Tavares (1,7).

Quelle: ALBA Berlin

94. Auflage des Bundesliga-Klassikers gegen Bamberg

Am Sonntag (1.3., 15 Uhr) ist es wieder so weit: Die Basketballer von ALBA BERLIN empfangen in der Mercedes-Benz Arena den alten Rivalen Brose Bamberg zur 94. Auflage dieses Basketball-Klassikers. Gegen kein anderes Team hat ALBA in den letzten dreißig Jahren öfter gespielt. Das Duell gegen das Team aus der basketballverrückten „Freak-City“ im Frankenland zählt seit jeher zu den Highlights einer jeden Bundesliga-Saison.

Aito Garcia Reneses (ALBA-Cheftrainer): „Wir spielen zum dritten Mal in dieser Saison gegen Bamberg und wollen natürlich auch dieses dritte Spiel gewinnen. Aber Bamberg hatte fast drei Wochen Zeit, sich auf dieses Spiel vorzubereiten und hat sich mit Jordan Crawford verstärkt, einem ehemaligen NBA-Spieler, der zuletzt in China erstaunliche Statistiken aufgelegt hat. Vielleicht ist er mit seinem Scoring und seiner Stärke im Eins gegen Eins genau das noch fehlende Puzzleteil für Bamberg, das in der Defensive bereits eines der besten Teams der Bundesliga ist.“

Jonas Mattisseck (ALBA-Guard): „Nachdem wir uns vor sieben Wochen in Bamberg für die Niederlage im letztjährigen Pokalfinale revanchiert haben, haben wir zumindest das nicht mehr im Hinterkopf. Es ist für uns einfach ein sehr wichtiges Ligaspiel, das wir in eigener Halle unbedingt gewinnen wollen. Spiele gegen Bamberg waren und bleiben immer etwas Besonderes. Ich freue mich sehr auf Sonntag!“


Wann immer sich Bamberg und ALBA gegenüberstanden, ging es hoch her. 2004 beendeten de Bamberger im Playoff-Halbfinale die sich über sieben Meistertitel in Folge erstreckende große Ära der Albatrosse. Zwei Jahre später triumphierte ALBA im Pokalfinale bei den in eigener Halle favorisierten Bambergern. Im letztjährigen Pokalfinale bezwang Brose die Albatrosse in Bamberg mit 5/8 Dreiern von Nikos Zisis. Vor sieben Wochen entthronte ALBA den letztjährigen Pokalsieger im Halbfinale.

Nachdem die erfolgsverwöhnten Bamberger im Vorjahr schon in der ersten Playoff-Runde an Vechta gescheitert waren, drückte die Vereinsführung im Sommer den Reset-Knopf und verpflichtete den im Vorjahr in der FIBA Champions League als „Coach des Jahres“ ausgezeichneten Roel Moors als neuen Cheftrainer. Der Belgier brachte mit Leo De Ryke auch gleich noch seinen Sportdirektor aus Antwerpen mit und krempelte den Bamberger Kader gründlich um.

Auch den neuen Spielmacher brachte Roel Moors aus Belgien mit nach Bamberg. Der 24-jährige Paris Lee dirigierte unter Moors die Giants Antwerpen in den letzten beiden Jahren als MVP der belgischen Liga nicht nur zweimal ins belgische Finale, sondern im Vorjahr auch zum Gewinn des belgischen Pokals und ins Final Four der Champions League. An seiner Seite steht am Sonntag womöglich erstmals der am Donnerstag nachverpflichtete NBA-erfahrene US-Shooting Guard Jordan Crawford, der sich vor einem Jahr auch ALBA anschließen wollte, aber nicht durch den Medizincheck kam.

Auf dem Flügel bieten die Bamberger mit dem 21-jährigen Louis Olinde und dem 25-jährigen Christian Sengfelder zwei frischgebackene Nationalspieler auf, die so gut sind, dass sich ihre aus der russischen und spanischen Liga nach Bamberg gekommenen US-Kollegen Tre’ McLean und Darion Atkins mit einer Rolle als Ersatzspieler begnügen müssen.

Unter dem Bamberger Korb dominiert der athletische und explosive ägyptische Nationalcenter Assem Marei als Topscorer und bester Rebounder seiner Mannschaft. Unterstützt wird er auf der Position fünf von Elias Harris, der mit seinen 2,03 Metern eigentlich ein geborener Power Forward ist, im Duell mit größeren Gegenspielern aber clever seine Athletik und die Erfahrung eines 30-jährigen „Warriors“  in die Waagschale wirft.

Quelle: ALBA Berlin



ALBA BERLIN spielt um seinen zehnten Pokaltitel

Am kommenden Sonntag kämpft das Team von ALBA BERLIN im ersten großen Saisonhöhepunkt um 20:30 Uhr in der Mercedes-Benz Arena gegen Oldenburg um den Gewinn des MagentaSport BBL Pokals. Für die Albatrosse wäre der Sieg nicht nur der erste Titel unter Coach Aito, sie würden mit dem zehnten Pokaltitel auch in der Ehrenliste des deutschen Basketballs mit Rekordsieger Leverkusen gleichziehen. Nach zwei sehr knapp verlorenen Pokalfinals in den letzten beiden Jahren brennt die ALBA-Mannschaft jetzt umso mehr darauf, es im dritten Anlauf mit den eigenen Fans im Rücken besser zu machen.

Aito Garcia Reneses (Cheftrainer ALBA): „Wir müssen abwarten, ob uns am Sonntag neben Stefan Peno und Tim Schneider auch Johannes Thiemann, Kenny Ogbe und Makai Mason fehlen werden. Aber es ist nicht das erste Mal in der Saison, dass wir dezimiert in ein wichtiges Spiel gehen. Ich setze deshalb darauf, dass wir darin mittlerweile Übung haben. Auch in diesem Pokalfinale geht es wie in jedem Spiel darum, sich nicht so sehr auf Sieg oder Niederlage zu konzentrieren, sondern auf den nächsten Angriff und dann auf die nächste Verteidigung.“

Niels Giffey (Forward und Kapitän ALBA): „Die Niederlage vor zwei Wochen in Oldenburg ist noch in unseren Köpfen und ich finde das gar nicht schlecht. Das erinnert uns daran, wie gefährlich die Oldenburger sind. Im Finale am Sonntag werden sie sicher mindestens genauso stark auftreten und wir wissen alle, dass wir besser spielen müssen, wenn wir Pokalsieger werden wollen.“

Für ALBA ist das diesjährige Pokalfinale nach den Cup-Endspielen 2018 in Ulm und 2019 in Bamberg, den beiden letzten Finalserien um die Deutsche Meisterschaft gegen Bayern München sowie dem EuroCup-Finale gegen Valancia schon die sechste Finalteilnahme in der dritten Saison unter Coach Aito. Aber anders als bei den fünf Endspielen oder Serien in den beiden vergangenen Jahren findet das entscheidende Spiel um den Titelgewinn jetzt erstmals in Berlin statt. Das wollen die Albatrosse mit ihren Fans im Rücken gegen Oldenburg zum entscheidenden Unterschied machen.

Während sich ALBA und Oldenburg, das nach 2015 seinen zweiten Pokaltitel gewinnen will, schon sechsmal in Playoff-Serien gegenüberstanden (zuletzt im von ALBA 3:0 gewonnenen Halbfinale 2019), haben sich die Wege beider Klubs im Pokal nur selten gekreuzt. 1998 warf ALBA die damals noch in der zweiten Liga spielenden Nordwestdeutschen mit 105:60 aus dem Wettbewerb und 2002 beim Pokal-TOP4 in der Berlin im Halbfinale mit 105:65.

Fast zwanzig Jahre später haben sich die Oldenburger jedoch als eines der Topteams im deutschen Basketball etabliert, das die easyCredit BBL auch auf europäischer Ebene im EuroCup stark vertritt. Die Oldenburger stehen dort vor dem Einzug ins Viertelfinale des zweithöchsten Wettbewerbs, aus dem ab dieser Saison die beiden besten Mannschaften in die EuroLeague aufsteigen.

Der Oldenburger Erfolg beruht zu einem großen Anteil auf der Kontinuität, der sich die EWE Baskets seit vielen Jahren verschreiben. Topscorer der Mannschaft ist in seiner nun schon 13. Saison der unverwüstliche 37-jährige US-Forward Rickey Paulding, dessen Verpflichtung 2007 den Ausgangspunkt für die Oldenburger Erfolgsgeschichte gab. Aus Oldenburg ist im Fanjargon längst „Pauldingburg“ geworden.

Auch der österreichische Nationalcenter Rasid Mahalbasic spielt schon seine dritte Saison in Oldenburg und ist dabei aktuell der effektivste (statistisch beste) Spieler der easyCredit BBL. Der kräftige Center stellt die Gegner nicht nur damit vor große Probleme, dass er unter dem Korb brandgefährlich ist. Er trifft auch den Dreier und versteht es als viertbester Passgeber der Liga meisterhaft, den Ball aus der Zone heraus auf die draußen lauernden Dreierschützen zu geben.

Mit dem aus der Distanz sehr korbgefährlichen Forward Philipp Schwethelm und dem defensivstarken Karsten Tadda komplettieren zwei erfahrene Ex-Nationalspieler die Oldenburger Aufstellung, die abwechselnd oder im Duett von den beiden starken US-Neuzugängen auf der Spielmacherposition, Braydon Hobbs und Tyler Larson, dirigiert wird. Außerdem hat sich der vielseitige US-Forward Armani Moore hat seit seiner Nachverpflichtung im Dezember zum wichtigsten Bankspieler der EWE Baskets gemausert. Verletzungsbedingt werden den Oldenburgern voraussichtlich Nathan Boothe und Gerry Blakes fehlen.

Quelle: ALBA Berlin


Ewelina Jackowska verstärkt das ALBA-Frauenteam

Die ALBA-Frauen erhalten Verstärkung auf den Flügelpositionen: Die polnische Profibasketballerin Ewelina Jackowska wechselt von Polens Erstligist CCC Polkowice zu ALBA BERLIN, wo sie einen Vertrag bis Saisonende erhalten hat.

ALBA-Sportdirektor Himar Ojeda: „Da uns Alexandra Kujat verlässt und Leyla Öztürk verletzt ist, haben wir Verstärkung im Frauenteam gebraucht. Ich bin sehr froh, dass wir mit Ewelina eine passende Spielerin gefunden haben. Sie hat in der ersten und zweiten Liga Polens schon viele Erfahrungen gesammelt, ist aber gleichzeitig noch jung genug, um sich entsprechend der ALBA-Philosophie bei uns weiterzuentwickeln und zu verbessern. Ewelina kann sowohl mit dem Rücken als auch mit dem Gesicht zum Korb agieren und wird uns in der Defense mit ihrer Größe und Beweglichkeit Stabilität geben.“

Ewelina Jackowska ist 26 Jahre alt und 1,87 Meter groß, wurde in Danzig geboren und spielt als Forward oder Power Forward. Sie war für die polnischen U16-, U18- und U20-Nationalmannschaften aktiv und debütierte bereits mit 16 Jahren in der zweiten polnischen Liga. Die Flügelspielerin kommt nun mit der Erfahrung von vier Erstliga- (in Ostrow, Danzig und Polkowice) und sieben Zweitligasaisons (in Lomianki, Danzig und Sokolow Podlaski) zu ALBA. Sie ist am Donnerstagabend in Berlin eingetroffen und hat am Freitag ihren medizinischen Check im Unfallkrankenhaus Berlin sowie ihr erstes Training mit der neuen Mannschaft absolviert. Jackowska könnte schon am Samstagabend beim Auswärtsspiel der ALBA-Frauen bei den ChemCats Chemnitz erstmalig zum Einsatz kommen. Nach Erika Livemore ist sie die zweite ausländische Profispielern im ALBA-Zweitligateam.

ALBA-Spielerin Alexandra Kujat hat das Team von Coach Cristo Cabrera aus beruflichen Gründen verlassen. Ihr Ausstieg wurde bereits vor Saisonbeginn abgesprochen und eingeplant. ALBA BERLIN bedankt sich für ihren Einsatz und ihre Leistungen im Team und wünscht alles Gute bei den bevorstehenden Aufgaben.

Quelle: ALBA Berlin Pressestelle