Wasserfreunde verlieren entscheidendes Spiel in Hannover

Waspo Hannover hat am Mittwochabend, 25. Mai mit dem dritten Erfolg im Best of Five-Finale um das 101. Deutsche Wasserballchampionat der Männer die dritte nationale Meisterkrone in Folge gewonnen. Im vierten Match der Serie gegen Rekord-Titelträger Wasserfreunde Spandau 04 (37 Titel seit 1979) holten sich die Niedersachsen mit 16:9 (3:0,5:3,4:3,4:3) den nötigen dritten Sieg zu ihrem neunten Titel.

Nach zwei Auftakterfolgen und der spektakulären 13:14-Niederlage am vergangenen Sonntag in Berlin zeigte sich Waspo gut erholt und mit starker Reaktion gegen Spandau, das nach Strafen aus dem Spiel zuvor ohne Schlüsselspieler Dmitri Kholod und Co-Trainer Peter Röhle antreten musste.

Die Partie im Freibecken des Volksbades Limmer begann mit der 1:0-Führung des Gastgebers durch Petar Muslim nach einer Minute. Waspo agierte mit starker Defense und konzentrierten Angriffen. Spandau konnte im Angriff wenig Druck entwickeln, die Überzahlsituation nicht nutzen und lag nach dem ersten Viertel mit 0:3 hinten.

Der zweite Abschnitt setzte die klare Dominanz der Niedersachsen fort, die folgende Verkürzung des Spandauer Rückstandes auf 2:4 war nur ein kurzes Aufflackern des angekündigten Spandauer Aufbegehrens. Waspos 8:3-Halbzeitführung war mehr als die halbe Miete zum Titel.

Die zweite Hälfte blieb spannungsarm, Hannover durfte sich bereits aufs große Feiern vorbereiten. Beim 13:6 des Teams von Trainer Karsten Seehafer waren Ivan Nagaev (4) und der seine Laufbahn beendende Julian Real (3) die Top-Torschützen, bei Spandau trafen Marin Restovic, Yannek Chiru und Denis Strelezkij (je 2) am besten.

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Wasserball – Bundesliga 2021/2022

Finale 4 / Playoff / Best of Five

5. Mai 2022

Waspo 98 Hannover – Wasserfreunde Spandau 04

16:9 (3:0,5:3,4:3,4:3)

Spielort: Volksbad Limmer, Stockhardtweg 6, 30453 Hannover

Spandau will die Weichen für die Meisterserie stellen

Für diese beiden deutschen Wasserballvereine entwickeln sich die sportlichen Herausforderungen derzeit auf Höchsttempo: DSV-Pokal, Hauptrunde der Champions League und Best-of-Five-Finalserie der 101. Deutschen Meisterschaft. Zweimal waren bisher die Niedersachsen im Vorteil. Sie gewannen den Pokal und erreichten die Teilnahme am Final 8 der Champions League im Juni in Belgrad.

Jetzt geht es um die Meisterschaft. Am Mittwoch, 18. Mai steht in Hannoverschen Volksbad Limmer (18 Uhr) der Auftakt der Best-of-Five-Serie beim Hauptrunden-Zweiten Waspo an. Danach folgen am Samstag, 21. Mai und Sonntag, 22. Mai zwei Partien in Berlin-Schöneberg. Hat einer der beiden Rivalen danach bereits drei Siege auf dem Konto ist laut 04-Präsident Hagen Stamm „der Kuchen gegessen“. Ein Szenario, das nach den Erfahrungen vergangener Jahre durchaus möglich ist, denn in vielen Begegnungen war mit Gästeerfolgen der Heimvorteil praktisch außer Kraft gesetzt. Steht es nicht 3:0 für einen der beiden Titelbewerber, geht es weiter mit Spiel 4 in Hannover (25.5. in Hannover) und ein 2:2-Zwischenstand danach brächte das ultimative Finalmatch am 28. Mai in Berlin mit sich.

Über die Bedeutung des Auftaktmatches gibt es keine zwei Meinungen. „Mit einem Erfolg in die Serie zu gehen, gibt einen mentalen Vorsprung, aber entschieden ist damit gar nichts“, sagt Trainer Kovacevic. In das Duell am Mittwoch gehen die beiden Titelaspiranten mit annähernd gleichen Voraussetzungen. Sie bieten ihren besten Formationen auf. Spandau setzte zuletzt zunehmend auf die jungen Akteure. Hannover konnte sich auf seine routinierten, auch international für ihre Heimatländer erfolgreichen Spieler verlassen. In den Einzelpartien gegeneinander waren zwar die Berliner rein quantitativ sogar öfters siegreich, aber unterm Strich hatten die Niedersachsen die bessere Erfolgsquote.

Jetzt treffen die Kontrahenten zum sechsten Mal in Folge seit 2016 in der Finalserie aufeinander, insgesamt zum elften Male. Spandau hat den Titel letztmals 2019 gewonnen. Nach den beiden Triumphen 2020 und 2021 strebt Hannover nun den Dreier an. Spandau will genau das verhindern. „Wir sind gewappnet und werden alles einsetzen, was wir draufhaben. Dass dabei Kopf und Körper eine Einheit bilden müssen, liegt auf der Hand“, sagt der Trainer. In den Halbfinals gegen Ludwigsburg zeigte sich der Rekordmeister auf gutem Wege. Dort weiterzumachen und nicht stehenzubleiben, ist das Motto für die Endspielserie.

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Wasserfreunde – Zeit, dass sich was dreht

Keine Zeit für Ruhepausen und zum Zurücklehnen – im Gegenteil, die Wasserball-Männer der Wasserfreunde Spandau 04 müssen aufwachen, zulegen, reagieren, Haltung zeigen. Ganz nach Herbert Grönemeyers Hit von 2006 heißt es nach den jüngsten Niederlagen in Pokal (9:17-Finalschlappe gegen Waspo Hannover) und am Dienstag daheim in der Champions League gegen international bestens durchschnittliche Rote Sterne aus Belgrad (11:12) dem Motto huldigen: „Zeit, dass sich was dreht!“

Die Deutsche Meisterschaft ist Spandaus letzte Saisonchance auf einen wertigen Titel, doch vor ein weiteres Championat der Berliner – es wäre das 38. seit 1979 – sind zwei schwere Hürden gesetzt. Zunächst das in Hin- und Rückspiel ausgetragene Halbfinale gegen Ausscheidungsrunden-Neuling SV Ludwigsburg 08 und dann die Best-of-Five-Finalserie gegen den Gewinner des zweiten Halbfinals zwischen ASC Duisburg und Titelverteidiger Waspo Hannover, der gerade überzeugend Pokalsieger geworden ist und dreimal Meister in den vergangenen vier Saisons war.

Kaum jemand zweifelt am Erfolg der beiden Favoriten in den Halbfinals und am Zustandekommen des Dauer-Endspiels der Erzrivalen. Nach allgemeiner Erwartung dürfte bereits nach den Auswärtsauftritten von Spandau am 12. Mai und Hannovers Gastspiel am Freitag, den 13., in Duisburg die Finalfrage weitgehend geklärt sein. Die Rückspiele für die Wasserfreunde und Waspo stehen am 15. Mai an.

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Wasserball – Bundesliga Saison 2021/2022

Deutsche Meisterschaft Halbfinale Hinspiel Männer

12. Mai 2022

SV Ludwigsburg 08 – Wasserfreunde Spandau 04

Spielbeginn: 19:30 Uhr, Freibad Hoheneck, Otto-Konz-Weg 1, 71642 Ludwigsburg

Wasserfreunde – nach Pokalpleite Reaktion in der Champions League?

Fotocredit: © Wasserfreunde Spandau 04

Viel Zeit hatten die Wasserfreunde Spandau 04 nicht, um die Final-Pleite am vergangenen Samstag gegen Waspo Hannover in der nationalen Pokal-Endrunde in Duisburg zu verarbeiten. Waspo gewann den „Pott“ zum fünften Male in den letzten sechs Jahren. Dieses 9:17 war keine Niederlage, wie sie einfach einmal vorkommen kann, sondern es war die höchste gegen einen nationalen Kontrahenten seit 1979, dem Beginn der Spandauer Wasserball-Dominanz. 31 Titel holten sich die Berliner seitdem wettbewerbsübergreifend. Doch aktuell könnte es möglich werden, dass Waspo den Erzrivalen aus der Hauptstadt in der Rolle des Prinzipals gefährdet. 12 Championaten haben die Hannoveraner seit 2017 in Meisterschaft, Pokal und Supercup gewonnen, Spandau brachte es auf vier Erfolge (Meister 2017 und 2019, Pokalsieger 2020, Supercup-Gewinner 2021).

Auch in der Champions League, in der die beiden deutschen Top-Teams in der gleichen Hauptrundengruppe vertreten sind, ist Hannover den Spandauern voraus. Als feststehender Vierter des Achterfeldes hat Waspo die Qualifikation für das Final 8 der Königsklasse im Juni in Belgrad schon vor dem abschließenden 14. Spieltag sicher, Spandau ist als Sechster nicht qualifiziert. An den aktuellen Platzierungen kann sich unabhängig von den Resultaten in den Heimspielen am Dienstag (Hannover gegen Jug Dubrovnik, Spandau gegen Roter Stern Belgrad) nichts mehr ändern. Ändern wollen die Wasserfreunde allerdings den ernüchternden Eindruck, den sie zuletzt im Pokalfinale gegen Hannover hinterlassen haben.

Sieht man das Resultat von Duisburg als Summe der Einzelleistungen, dann ist dieses eher zu niedrig als zu hoch ausgefallen. Insofern darf man die CL-Abschiedsvorstellung sogar als eine Chance für Spandau zur Rehabilitation und Wiedergutmachung ansehen. Roter Stern Belgrad ist als Tabellen-Letzter des Oktetts ziemlich weit weg von früheren Erfolgszeiten (u.a. mit Champions-League-Sieg), doch den einzigen Sieg im laufenden Wettbewerb verbuchten die Serben Ende Oktober 2021 mit 12:9 ausgerechnet gegen die Berliner.

2013 hatten die Serben vor Heim-Publikum in Belgrad die Königsklasse mit 8:7 im Endspiel des damaligen Final 4 gegen Jug Dubrovnik gewonnen und den größten Erfolg der Vereinsgeschichte erreicht. Einstweilen haben beide Rivalen – sowohl die Wasserfreunde als auch Roter Stern – ähnliche Probleme in ihrer sportlichen Daseinsbestimmung. Ein Sieg in der anstehenden Partie ohne Qualifikationschance für Höheres hat so dennoch einen gewissen moralischen Wert. Für Spandau heißt es, so Trainer Kovacevic, „aufzustehen und zeigen, dass man leistungsstärker als im Pokalfinale ist“.

Schon wenige Tage nach dem CL-Abschluss beginnt am Donnerstag die DM-Halbfinal-Playoffserie gegen SV Ludwigsburg. Für den Rekordmeister ist es die letzte Saisonchance alte Klasse zu beweisen.

Quelle: Wasserfreunde Spandau/Peter Röhle

Len Champions League

Wasserfreunde Spandau 04 – Roter Stern Belgrad

Spielort: Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg, Sachsendamm 11, 10829 Berlin

Spielbeginn: Dienstag, 10.05.2022, 19:00 Uhr

Wasserfreunde wollen den Pokalsieg

Am zweiten Mai-Wochenende geht es bei den Männern sowie bei den Frauen im Ruhrgebiet um den deutschen Wasserballpokal. In einer Parallelveranstaltung werden in Duisburg und in Krefeld-Uerdingen die DSV-Pokaltrophäen des Verbandes vergeben. In beiden Fällen sind die Wasserfreunde Spandau 04 Titelanwärter und (Mit-)Favorit. Die Berliner Frauen sind nach zwei Erfolgen in den vergangenen Jahren der erklärte Siegesanwärter, die Männer müssen sich diese Rolle mit Waspo 98 Hannover teilen. Die Niedersachsen haben den Wettbewerb seit 2017 dominiert und seitdem fünf der sechs Austragungen gewonnen.

Die Wasserfreunde sind mit 31 Triumphen, der letzte gelang 2020 mit 13:12 gegen Hannover, seit dem Pokal-Start 1972 nach wie vor der unangefochtene Erste im Siegerranking. Waspo folgt mit sechs Erfolgen. Auch die beiden weiteren Final-Four-Teilnehmer wurden bereits früher Pokalsieger. Duisburg sogar bereits viermal. Und Bayer Uerdingen hat es 2016 trotz einer hohen Halbfinal-Niederlage gegen Spandau am grünen Tisch zum Pokalsieg gebracht, weil Spandau nachträglich gesperrt wurde und daher Bayer Uerdingen Eingang in die Pokalerfolgsstatistiken fand.

Uerdingen ist krasser Außenseiter gegen Waspo, Duisburg rechnet sich angesichts des Heimvorteils eine kleine Chance gegen Spandau aus. Über ein mögliches Pokalfinale der beiden Erzrivalen lässt sich trefflich streiten und spekulieren. In dieser Saison standen sich die beiden Teams bereits fünfmal gegenüber: im Supercup, in der Meisterschaft und in der Champions League. Dreimal hat Spandau gewonnen, einmal Waspo, einmal teilte man sich die Punkte. Numerisch daraus einen Vorteil für die Berliner zu errechnen, geht allerdings nicht auf. „Wer das richtig liest, der stellt schnell fest: Wir sind dran“, lautet Spandaus Aufforderung zum Kampf.

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Terminübersicht

Halbfinale Männer 1 – Freitag, 06.05.2022, 18:00 Uhr

ASC Duisburg – Wasserfreunde Spandau 04

Halbfinale Männer 2 – Samstag, 06.05.2022, 20:00 Uhr

Bayer Uerdingen – Waspo 98 Hannover

Spiel um Platz 3 – Samstag, 07.05.2022, 16:30 Uhr

Finale – Samstag, 07.05.2022, 18:30 Uhr

Spielort: Vereinsanlage ASCD, Kruppstr. 32a, 47055 Duisburg

Halbfinale Frauen 1 – Freitag, 06.05.2022, 18:00 Uhr

ETV Hamburg – Bayer Uerdingen 08

Halbfinale Frauen 2 – Samstag, 06.05.2022, 20:00 Uhr

Wasserfreunde Spandau 04– Waspo 98 Hannover

Spiel um Platz 3 – Samstag, 07.05.2022, 12:15 Uhr

Finale – Samstag, 07.05.2022, 14:15 Uhr

Spielort: Vereinsanlage Bayer Uerdingen 08, Am Waldsee 25, 47829 Krefeld

Hannover benötigt einen Sieg gegen Spandau

Spielort: Stadionbad Robert-Enke-Str. 5, 30169 Hannover

Spielbeginn: Mittwoch, 20.04.2022, 18:15 Uhr

Der 13. Spieltag der Champions-League-Hauptrunde der Gruppe B hat für die Wasserfreunde Spandau 04 in Bezug auf das Final 8 im Juni in Belgrad keine entscheidende Bedeutung mehr. Als aktueller Gruppen-Sechster mit 10 Punkten aus den bisherigen 12 Spielen ist der 4. Platz, nicht mehr zu erreichen.

Dennoch ist diese Begegnung besonders wichtig. Waspo 98 Hannover belegt mit aktuell 17 Punkten zurzeit den 4.Platz. Um die Qualifikation für die Endrunde der Champions League sicher zu haben, benötigen die Niedersachsen einen Sieg gegen die Berliner.

Waspo Hannover hatte sich am vergangenen CL-Spieltag bei OSC Budapest mit 17:12 mit einer anspruchsvollen Leistung den vierten Rang erarbeitet. Vier Zähler haben die Niedersachsen nun Vorsprung vor den Ungarn, die allerdings noch zwei leichte Partien daheim gegen Roter Stern Belgrad und bei Steaua Bukarest zu bestreiten haben. Geht man davon aus, dass die Ungarn beide Spiele gewinnen, darf sich Hannover gegen Spandau und Jug Dubrovnik keine zwei Niederlagen leisten, um nicht im letzten Moment die angestrebte Teilnahme am Finale doch noch zu verlieren.

Spandaus Motivation dürfte von daher ungebremst sein. Hinzu kommt, dass das jüngste Duell der beiden deutschen Top-Klubs am 5. April in Hannover in der Bundesliga mit 14:10 zugunsten der Berliner ausging und die Berliner damit den 1. Platz in der Hauptrunde und den Spitzenplatz für die Meisterschafts-Playoffs entschied.

Zwar schonte Hannover-Coach Karsten Seehafer einige Stammkräfte im Hinblick auf die nachfolgende CL-Begegnung in Budapest, doch war das Aufgebot des Teams dennoch hochkarätig.

„Ein Sieg gegen uns würde Hannover zum Champions-League-Finalisten machen. Aber einen Sieg bekommt man nicht geschenkt. Wir haben in der laufenden Saison nicht nur einmal, sondern den Supercup Ende Oktober 2021 einbezogen, schon dreimal bewiesen, dass wir Waspo schlagen können. Im CL-Hinspiel in Berlin gab es ein Remis. Wir sind gegen Hannover saisonal ungeschlagen. So soll es bleiben,“ ist die eindeutige Meinung vom Spandauer Trainer Petar Kovacevic.

Quelle: Wasserfreunde Spandau/Peter Röhle

Bundesliga-Doppelspieltag für die Wasserfreunde

Die Pandemielage hat immer noch großen Einfluss auf den Alltag der Wasserball-Bundesliga. Das Potsdamer Team hat nach den vielen krankheitsbedingt ausgefallenen Spielen Probleme, ausreichend Wasserfläche für die Nachholspiele zu finden. Die Wasserfreunde Spandau 04 konnten in diesem Fall helfen, sodass die Orcas aus Potsdam ihr Heimspiel gegen Spandau in der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg bestreiten können, damit die Hauptrunde der Bundesliga zeitgerecht zu Ende gespielt werden kann.

Nachdem am letzten Mittwoch die Wasserfreunde coronabedingt und durch den Einsatz ihrer Nationalspieler beim Weltligaspiel in Hamburg (GER-FRA 11:16) keine schlagkräftige Mannschaft an den Beckenrand bekommen konnten, erklärten sich die Neuköllner fairerweise bereit, das Spiel abermals zu verlegen. Neukölln hatte ebenfalls aufgrund eines hohen Krankenstands das Spiel Anfang März absagen müssen.

So kommt es zu der kuriosen Situation, dass die Wasserfreunde zwei Auswärtsspiele hintereinander in eigener Schwimmhalle bestreiten werden. Zumindest sind beide Spiele geplant und finden hoffentlich auch statt. Allerdings kann auch dieser Plan erneut durch die Pandemie in Gefahr geraten.

Alle Teams der Wasserball-Bundesliga Vorrunde A, zeigen sich im recht schwierigen Verlauf der aktuellen laufenden Hauptrunde sehr kooperativ, damit alle Spiele durchgeführt werden können.

Wasserball Bundesliga

2021/2022

Gruppe A, 7. Spieltag – Nachholspiel u. 11. Spieltag

23. März 2022

OSC Potsdam – Wasserfreunde Spandau 04

Spielbeginn: 19:00 Uhr (Zuschauer nach 3-G-Regel)

Spielort: Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg, 10829 Berlin, Sachsendamm 11

23. März 2022

SG Neukölln – Wasserfreunde Spandau 04

Spielbeginn: 20:30 Uhr (Zuschauer nach 3-G-Regel)

Spielort: Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg, 10829 Berlin, Sachsendamm 11

Quelle: Peter Röhle

Wasserfreunde – Nachholspiel in Schöneberg

Das vergangene Wochenende (12./13. März) hat zwar den 14. Spieltag der Hauptrunde der Achter-Gruppe A in Deutschlands höchster Wasserball-Liga erlebt, nach den vorsaisonalen Terminplänen deren letzter. Allerdings endet das obligate Vorspiel für die Playoffs und die Abstiegsrunden damit nicht wie üblich. Stattdessen wird es munter fortgesetzt, denn nach vielen Ausfällen, Nachholpartien und Verschiebungen kann nach dem vermeintlichen „Ende“ eben kein „Endstand“ (kein Hauptrundensieger etc.) vermeldet werden.

Die aktuelle Bilanz lautet so: 1. Waspo Hannover 22:2 Punkte (12 von 14 Spielen), 2. Spandau 04 20:0 (10/14), 3. ASC Duisburg 18:8 (13/14), 4. SV Ludwigsburg 12:12 (12/14) – danach folgen White Sharks Hannover, SG Neukölln, SSV Esslingen und der OSC Potsdam. Allein die oben genannten Zahlen unterstreichen, wie groß das Reservoir der „Nachholspiele“ ist. Auch das Spitzenspiel zwischen Waspo und den noch minuspunktfreien Spandauern gehört dazu. Dieses Spiel ist bereits vor einiger Zeit auf den 5. April in Hannover terminiert worden. Erst danach wird feststehen, wer als Erster in die Meisterschaftsplayoffs geht.

Davor aber stehen noch eine Reihe weiterer Nachholpartien bei allen Teams auf dem Programm. Für Spandau geht es bereits am Dienstag weiter, wenn man in Schöneberg als Gast bei der SG Neukölln antritt, die mit 3:15 Punkten aus neun Spielen auf Liga-Platz 6 zwischen Himmel und Hölle (minimale Playoff-Chancen und reale Abstiegsgefahr) schwebt. Das Spandauer Team um Trainer Petar Kovacevic wird ohne seine Nationalspieler antreten, die am selben Tag das Weltliga Spiel Deutschland gegen Frankreich in Hamburg (Spielbeginn 18:00 Uhr in der Schwimmhalle Am Inselpark) bestreiten werden.

Spandau 04 kann zwar mit einem weiteren Sieg gegen den Ortsrivalen nun wieder die Liga-Spitze übernehmen – aber das ist nur eine Momentaufnahme. Denn die Hauptrunde ist zwar irgendwie beendet, aber sie geht irgendwie auch weiter …

Quelle: Wasserfreunde Spandau 04/Peter Röhle

Spandaus nächste letzte Chance in der Champions League

Von Spandau 04’s letzter Chance in der laufenden Champions League war an den vergangenen der bislang acht Spieltage der Champions League-Hauptrunde der Gruppe B schon wiederholt die Rede. Nun findet das Ganze in Runde 9 eine erneute Auflage, wenn die Berliner als Sechster (mit 7 Punkten) des Oktetts am Dienstag in der heimischen Schwimmhalle Schöneberg (19 Uhr) den Überraschung-Zweiten CN Marseille (21 Punkte) empfangen.

CN Marseille hat von seinen acht Partien bislang sieben gewonnen und nur gegen Pro Recco Genua verloren, mit dem die Franzosen, die gegen Dubrovnik patzten, gleichauf an der Spitze liegen. Damit dürfte ihnen das Ticket im Final 8 Anfang Juni in Belgrad so gut wie sicher sein, dass die 4 Erst platzierten Teams der Hauptrunde nach 14 Spieltagen buchen. Dass ein Verein aus Frankreich, dessen Klubs jahrzehntelang allenfalls als kontinental mittelklassig galten, an Europas Spitze mitmischt, ist vor allem der personellen Einkaufspolitik der CN-Verantwortlichen zu danken. Schon in der Vorsaison war Marseille beim Final 8 vertreten. Ein halbes Dutzend der Stammspieler kommt aus Ex-Jugoslawien (Spaic, Prlainovic, Lazovic, Cuckovic, Vukicevic, Kapitän Igor Kovacevic), der Rest ist französische Auswahlspitze. Das zeitigt Wirkung, das Duell in der Hinrunde gewann CN gegen Spandau zwei Tage vor Weihnachten deutlich mit 12:7.

In der Auseinandersetzung am Dienstag ist Marseille in Berlin mithin klarer Favorit – ohne Wenn und Aber. Dass Spandau aber auch gegen die „Großen“ des Metiers durchaus auf Augenhöhe agieren kann, bewiesen die Wasserfreunde jüngst im Heimmatch gegen OSC Budapest, als die offensiv und aktiv geführte erst sieben Sekunden vor Schluss mit 11:12 unglücklich verloren ging. „Daran anzuknüpfen und am Ende den Sack zumachen, das muss unser Ziel sein“, sagt 04-Coach Petar Kovacevic.

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Wasserfreunde weiter auf dem Trockenen

Für die Wasserballer von Spandau 04 fällt am Samstag bereits das dritte Pflichtspiel in Folge pandemiebedingt aus. Nach der Champions League-Auswärtspartie am 12. Januar bei OSC Budapest, die nach positiven Tests von neun Spielern und dem Trainer, der Ungarn nicht gespielt werden konnte und mit 10:0 für Spandau gewertet wurde, und dem bereits zuvor vom 15. Januar auf den 25. Februar verlegten Bundesliga-Spitzenspiel in Berlin gegen Waspo Hannover, fällt nun auch der DWL-Rückenrundenstart beim OSC Potsdam am 22. Januar aus.

Potsdam kann wegen einer großen Zahl von Ausfällen im Spielerkader und auch im Trainerstab keine spielfähige Mannschaft melden. Als nächste Spandau-Partie danach stünde der Rückrundenstart in der Champions League auf dem Programm, zu dem die Berliner am 25. Januar (19 Uhr) in Schöneberg erneut auf OSC Budapest treffen.

Quelle: Wasserfreunde Spandau 04/Peter Röhle