BR Volleys – Beginn der Kür

Nachdem der VfB Friedrichshafen am Wochenende das Verfolgerduell gegen die Hypo Tirol AlpenVolleys Haching mit 3:1 für sich entschied, haben die BR Volleys Gewissheit: Der DVV-Pokalsieger geht schon vor dem Match bei den SWD powervolleys Düren (25. Feb um 18.30 Uhr) als Tabellenerster in die Playoffs 2020. Damit werden die verbleibenden vier Spiele in der Normalrunde zur Kür, was dem Siegeswillen der Berliner allerdings keinen Abbruch tut.

Die spielfreien BR Volleys – das Match gegen Düren wurde aufgrund der SPORT1 Free-TV-Übertragung auf Dienstag verlegt – konnten am Samstagabend von der Couch aus beobachten, wie die AlpenVolleys als bis dahin ärgste Verfolger das Topspiel des 18. Spieltags am Bodensee verloren. Damit sind die Berliner nun nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen. Zwar könnten die drei punktgleichen Teams aus Frankfurt, Haching und Friedrichshafen (alle 38 Zähler) noch mit dem Hauptstadtclub (50) gleichziehen, doch dann wird als nächstes Kriterium die Anzahl der Siege gewertet und hierbei liegen die ungeschlagenen Spitzenreiter mit 18 Erfolgen uneinholbar vorn.

Damit verfügen die BR Volleys jetzt garantiert über ein hohes Gut, welches ihnen in den letzten drei Jahren verwehrt blieb: Den Heimvorteil in den Playoffs. Zuletzt hatte nach der Hauptrunde dreimal in Folge der VfB unter Trainer Vital Heynen die Nase vorn. „In dieser Saison haben wir uns diese Ausgangsposition mit unseren Leistungen redlich verdient. Dass uns das schon jetzt keiner mehr nehmen kann, fühlt sich gut an. Wir können ohne Druck spielen, wollen aber unsere Siegesserie weiter aufrechterhalten“, sagt Mittelblocker Jeffrey Jendryk und lässt vor dem schnellen Wiedersehen mit Düren kein Gefühl von Spannungsabfall aufkommen.

Der 24-jährige US-Amerikaner weiß, dass die Powervolleys in ihrer Arena nach dem deutlichen Ergebnis im Pokalfinale ein anderes Gesicht zeigen wollen: „Düren wird darauf brennen, sich zu revanchieren, aber wir werden diese Challenge annehmen. Auswärts wird es sicher schwieriger, doch in unserem Spiel passt aktuell vieles und das wollen wir bestätigen.“ So war es auch im Endspiel von Mannheim, als man zwei Sätze eindrucksvoll aufspielte und die Rheinländer auch in Durchgang drei noch abschütteln konnte (25:12, 25:18, 25:22). Die Gastgeber werden im Rennen um die Playoff-Plätze nun vor ihrem Publikum garantiert um jeden Ball kämpfen, denn nach dem Sieg der Netzhoppers gegen Lüneburg am Wochenende ist Düren nur noch Achter und benötigt dringend Punkte, um die Playoff-Runde zur erreichen.

Cheftrainer Cedric Enard weiß das und macht für das Match klare Vorgaben: „Ich möchte von meiner Mannschaft wieder mehr taktische Disziplin sehen, so wie wir es im Pokalfinale umgesetzt haben. Das hat mir zuletzt gegen Kemerovo gefehlt. Wir haben nun nicht mehr diesen engen Spielrhythmus, also wird es in den kommenden Begegnungen die größte Herausforderung, die Spannung bis zum Playoff-Start hochzuhalten.“ Erschwerend kommt hinzu, dass die Berliner in der Arena Kreis Düren auf zwei Spieler verzichten müssen. Pierre Pujol fällt mit einem Knochenmarködem im linken Sprunggelenk voraussichtlich für zwei Wochen aus und Kyle Ensing konnte aus dringenden privaten Gründen nicht mit der Mannschaft ins Rheinland reisen. Doch auch der Gegenseite geht es nicht besser. Coach Stefan Falter fehlen mit Blair Bann, Lukas Maase und Niklas Seppänen wichtige Akteure. Dennoch dürfen sich die SPORT1-Zuschauer auf ein attraktives Spiel vor schöner Kulisse freuen, denn die Gastgeber werden ihre Arena mit einer besonderen Charity-T-Shirt-Aktion in ihre Vereinsfarben hüllen.

Quelle: BR Volleys/Christof Bernier

BR Volleys – den Fluch brechen

In der Hamburger CU Arena war für die Berlin Recycling Volleys bisher nichts zu holen. Drei Anläufe, in der Ausweichspielhalle der SVG Lüneburg zu gewinnen, blieben in der Vergangenheit erfolglos. Einen vierten Versuch unternimmt das Hauptstadtteam am Samstagabend (08. Feb um 19.00 Uhr) und man ist geneigt zu sagen: Wenn nicht jetzt, wann dann?! Die Mannschaft von Cheftrainer Cedric Enard fährt ungeschlagen in die Hansestadt, während die heimstarken Gastgeber zuletzt zweimal deutlich mit 0:3 unterlegen waren.

Gut eine Woche vor dem Pokalfinale in Mannheim wollen die BR Volleys gegen die SVG Lüneburg weiter an ihrem Rhythmus feilen. Mit voller Mannschaftsstärke und der Unterstützung eines Fanbusses geht es für die Hauptstädter nach Hamburg, wo man erstmals erfolgreich sein möchte. „Für Lüneburg ist diese Möglichkeit, in der CU Arena spielen zu können, solange die neue Arena noch gebaut wird, wichtig. Die Gellersenhalle ist besonders, aber für die Topspiele und die Playoffs ist dieser Umzug sowohl nötig als auch sinnvoll. Außerdem gibt es dort tendenziell mehr erfolgreiche Abwehraktionen und längere Ballwechsel. Das sorgt für Spannung und Action“, erklärt der im Sommer von der Ilmenau an die Spree gewechselte Außenangreifer Cody Kessel. Sowohl in der berüchtigten „Gellersenhölle“ als auch in der CU Arena tat sich der aktuelle Tabellenführer in der Vergangenheit regemäßig schwer. Die Auswärtsbilanz gegen die „LüneHünen“ weist zwei Siege und sechs Niederlagen auf. Dabei zählte Kessel meistens zu denjenigen, die maßgeblichen Anteil daran hatten, dass für die BR Volleys am Spielort in Hamburg weder in der Bundesliga, noch im DVV-Pokal oder den Playoffs etwas zu holen war.

Längst überzeugt der US-Amerikaner auch konstant im Berliner Trikot. Der 28-Jährige ist der zweiteffektivste Angreifer der BR Volleys. Mit einer Erfolgsquote von 54% liegt Kessel ligaweit auf dem vierten Rang. Vor ihm rangieren ausschließlich Mittelblocker, darunter Teamkollege Jeffrey Jendryk, der starke 64% seiner Angriffe in direkt Punkte verwandelte. Die Bundesliga-Statistik zeigt, dass am Samstag auch auf der Gegenseite einige Topspieler warten: Mit Nationalspieler Anton Brehme verfügt Lüneburg beispielsweise über den, gemessen an Blockpunkten zweitbesten Akteur der VBL. Und beim Aufschlag besticht der Schwede Viktor Lindberg als ebenfalls Zweitbester seiner Zunft (35 Asse). „Die SVG musste ein neues Team aufbauen, nachdem elf Spieler dort in vergangenen beiden Jahren zusammengeblieben sind. Diese Mannschaft kann immer gefährlich sein, ist aber noch dabei, ihre neue Spielweise zu entwickeln“, lautet die Einschätzung von Kessel.

Diese wird durch die jüngsten Ergebnisse der Lüneburger bestätigt (1:3 vs. Friedrichshafen, 0:3 vs. Herrsching und 0:3 vs. Frankfurt). Im TV-Match gegen die Herrschinger sah man den SVG-Coach Stefan Hübner während einer Auszeit komplett aus der Haut fahren, was auch Cody Kessel überraschte: „Ich habe die Szene gesehen. Stefan ist immer mit großer Leidenschaft am Werk und gibt stets alles. Das war total untypisch für ihn, aber diese Momente gibt es im Sport.“ Die Stimmungslage im BR Volleys Team ist etwas besser. „Wir sind alle gut drauf“, bekräftigt Kessel nach den zwei 3:0-Siegen gegen Rottenburg und Herrsching. Dieses gute Gefühl will man nun an die Elbe transportieren und endlich den „Hamburger Fluch“ brechen.

Der BR Volleys Fanclub VolleyTigers bietet ein Public Viewing im Billiard International in der Knesebeckstraße an.

Quelle: BR Volleys/ Christof Bernier


BR Volleys distanzieren Verfolger

Sieg im Spitzenspiel: Die BR Volleys rangen am Donnerstagabend, 23.01.2020 den Tabellendritten Hypo Tirol AlpenVolleys Haching mit 3:1 (25:15, 21:25, 25:21, 25:20) nieder und bauten so ihre Tabellenführung in der Volleyball Bundesliga aus. Vor 4.098 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle wurde Moritz Reichert mit 19 Punkten Topscorer und Benjamin Patch sowie Samuel Tuia feierten umjubelte Comebacks nach ihren Verletzungspausen.

Der wiedergenesene Cedric Enard konnte erstmals seit Mitte Dezember wieder auf einen vollständigen Kader zurückgreifen und vertraute zu Beginn auf Kapitän Moritz Reichert, Cody Kessel, Jeffrey Jendryk, Nicolas Le Goff, Kyle Ensing, Sergey Grankin und Libero Julian Zenger. Die Gäste aus Haching erwischten aber den besseren Start in dieses Spitzenspiel und lagen bis zur Mitte des Satzes vorne (12:14). Danach übernahm der Deutsche Meister die Kontrolle über das Spiel, beim Stand von 16:15 ging der starke Le Goff an die Servicelinie – und führte sein Team, das sich nun auch deutlich verbessert in Block-Abwehr zeigte, mit neun Aufschlägen in Folge (!) zum Satzgewinn (25:15).

Dass der zweite Durchgang durch einen Aufschlagfehler der BR Volleys beendet wurde, steht sinnbildlich für den Verlauf dieses Satzes: Mit neun Fehlern war die Eigenfehlerquote auf Seiten der Hauptstädter deutlich zu hoch. Dies nutzte der Tabellendritte aus Bayern souverän zum Satzausgleich (21:25). Im Anschluss blieb das Duell zerfahren, meist waren es allerdings die Hachinger, die ihre leichte Führung verteidigen konnten (12:14). Nachdem Samuel Tuia schon im zweiten Satz ein kurzes Comeback nach ausgestandener Wadenverletzung feierte, brandete großer Jubel bei der Einwechslung von Benjamin Patch auf. Ein weiterer Wechsel trug schließlich entscheidend zum Ausgang des Satzes bei: Pierre Pujol schlug ein Ass zum 23:21, danach brachten die Berliner den Durchgang sicher ins Ziel (25:21).

Patch blieb auf dem Court und fügte sich mit 73% Angriffsquote schnell wieder ins Spiel der BR Volleys ein. Den letzten Widerstand der Gäste brach der Tabellenführer dieses Mal mit Cody Kessel an der Aufschlaglinie schon zu Beginn des vierten Satzes (10:4). Der später als MVP ausgezeichnete Nicolas Le Goff krönte schlussendlich seine Leistung und verwandelte den dritten Matchball mit einem krachenden Angriff (25:20).

Stimmen zum Spiel
Cedric Enard: „Es ist einfach, die Mannschaft für solche Spiele zu motivieren. Wir haben eine gute Partie gezeigt und unsere Tabellenposition gesichert. Nicos Aufschlagserie hat im ersten Satz den Unterschied ausgemacht. Vor dem Duell am Dienstag war das genau der richtige Gegner, wir können uns aber weiter in der Block-Abwehr steigern.“
Benjamin Patch: „Es hat mich unheimlich gefreut, wieder mit der Mannschaft auf dem Court stehen zu können. Das habe ich sehr vermisst. Aber ich darf nicht zu euphorisch werden und muss weiter auf meinen Körper hören. Die Chemie zwischen dem Publikum und uns hat heute einmal mehr gestimmt. Gegen Fakel benötigen wir genau das und noch mehr. Die Russen haben gerade erst Zenit Kazan besiegt. Wenn wir dieses Team schlagen können, dann hier in Berlin.“

BR Volleys Formation
Moritz Reichert und Cody Kessel (AA), Jeffrey Jendryk und Nicolas Le Goff (MB), Sergey Grankin (Z), Kyle Ensing (D) und Julian Zenger (L) | Eingewechselt: Georg Klein, Samuel Tuia, Benjamin Patch, Pierre Pujol

Topwerte
Moritz Reichert 19 Punkte (3 Blocks) | Cody Kessel 11 Punkte (2 Blocks) | Kyle Ensing 10 Punkte

Quelle: BR Volleys/Christof Bernier



Vertragsverlängerung mit Cedric Enard bis 2022

Großartige Neuigkeiten zum Start der Rückrunde: Cheftrainer Cedric Enard und die Berlin Recycling Volleys arbeiten auch über die laufende Saison hinaus zusammen. Der 43-jährige Meistertrainer hat seinen Vertrag beim Hauptstadtclub um zwei weitere Jahre verlängert, wird also mindestens bis 2022 das BR Volleys Team betreuen. Gemeinsam hat man in den kommenden Jahren viel vor.

„Wir sind mit Cedrics Arbeit hier hochzufrieden. Er hat es geschafft, die Mannschaft in einer nicht einfachen Saison am Ende zum Erfolg zu führen und auch in dieser Spielzeit sind wir auf einem guten Weg“, erklärt Geschäftsführer Kaweh Niroomand die Beweggründe des Vereins für die vorzeitige Vertragsverlängerung. Cedric Enard wurde 2019 in seinem ersten Jahr mit den BR Volleys Deutscher Meister, gewann in der Saison 19/20 den Supercup und erreichte mit dem Team das DVV-Pokalfinale am 16. Februar in Mannheim. In der Sportmetropole wurden seine Leistungen vor dem Jahreswechsel mit dem silbernen Bären bei der Wahl zu „Berlins Trainer des Jahres“ honoriert.

Enard selbst, inzwischen auch Nationaltrainer in Estland, sagt zu seiner Vertragsverlängerung: „Ich bin sehr stolz. Das ist ein Vertrauensbeweis, der zeigt, wie zufrieden beide Seiten mit der Zusammenarbeit sind. Ich genieße es, hier Trainer sein zu dürfen. Der Verein, die Mannschaft und die Fans – das alles passt für mich perfekt zusammen.“ Sportlich haben die BR Volleys mit ihrem Cheftrainer weiterhin viel vor. „Wir haben in den letzten anderthalb Jahren begonnen, etwas aufzubauen. Der Klub und Kaweh verfolgen große Ziele. Ich ebenso. Wir wollen in Deutschland führend bleiben und uns international stetig verbessern. Daran werden wir gemeinsam arbeiten“, so Enard.

Für Niroomand hat sich „Cedric als Coach in Berlin bewährt, sowohl in der Weiterentwicklung junger Spieler als auch im Sammeln von Erfolgen.“ Die Planungen für die Zukunft werden nun gemeinsam vorangetrieben, denn es warten große Aufgaben. „Cedric hat gezeigt, dass er den Spielermarkt aufgrund seiner langjährigen internationalen Tätigkeit gut kennt. Das wird wichtig sein, weil am Ende dieser Saison viele Spielerverträge auslaufen.“

Cedric Enard ist angekommen in Berlin: „Meine Frau und meine drei Töchter hat es ganz besonders gefreut. Sie wollten unbedingt bleiben. Seit Wochen haben sie mich gefragt, wie es weitergeht. Für mich könnte die Situation jetzt nicht schöner sein. Mir bereitet meine Arbeit hier große Freude und meine Familie fühlt sich in Deutschland mehr als wohl.“ Damit sind optimale Voraussetzungen geschaffen, um das BR Volleys Team auch in Zukunft zu sportlichen Topleistungen zu führen.

Quelle: BR Volleys/Christof Bernier


       

Cedric Enard wird Nationaltrainer Estlands

BR Volleys Trainer Cedric Enard übernimmt im Jahr 2020 erstmals hauptverantwortlich ein Nationalteam. Neben seiner Tätigkeit beim Deutschen Meister wird der 43-jährige Franzose in Zukunft die Mannschaft Estlands leiten. Mit seinem neuen Engagement im Baltikum endet auch seine Rolle als Assistenztrainer Frankreichs mit sofortiger Wirkung.

Am Sonntagabend (29. Dezember 2019) wurde Cedric Enard in Tallinn als neuer Nationaltrainer vorgestellt. Mit einem Zweijahresvertrag ausgestattet wird der Franzose die Esten ab sofort auf die Europameisterschaft 2021 im eigenen Land vorbereiten. „Ich bin sehr glücklich über diesen neuen Schritt in meiner Trainerkarriere. Der estnische Volleyball-Verband hat sich ungemein um mich bemüht. Mit der Heim-EM haben wir eine für den Verband wichtige Großveranstaltung vor uns, für die wir uns in den nächsten beiden Jahren bestmöglich in Form bringen wollen“, geht Enard seine neue Aufgabe mit großem Elan an.

„Wir freuen uns, dass Cedric dieses Vertrauen geschenkt wird. Es ist eine Anerkennung für seine Arbeit und die Tätigkeit wird ihn in seiner Entwicklung als Coach sicher noch weiter voranbringen“, zeigt sich BR Volleys Geschäftsführer Kaweh Niroomand erfreut über den neuen Job des Berliner Meistertrainers. Weil Enards Engagement bei den Esten 2020 direkt beginnt, wird er bei der Olympia-Qualifikation in Berlin (05. bis 10. Jan) nicht mehr als Co-Trainer der französischen Auswahl mit an der Seitenlinie stehen. Das erste Turnier, das Cedric Enard mit seinem neuen Nationalteam bestreiten wird, ist die European Volleyball League im Sommer, welche die Esten im Jahr 2018 gewinnen konnten.

Quelle: BR Volleys/Christof Bernier

Jetzt fehlt doch nur noch ein Sieg von den Drei angekündigten

Weitere drei Siege in Folge und in wenigen Tagen haben sich die BR Volleys vorgenommen, zwei entscheidende haben sie schon geschafft. Am Samstag, 29.11. gegen die Volleyball Bisons Bühl der erste mit 3:0-Erfolg (25:18, 27:25, 25:21). Das heißt: Der Deutsche Meister bleibt auch gegen die Badener ungeschlagen an der Tabellenspitze. Ebenso wichtig wie der Auftakt in der Königklasse ist das am 08. Dezember folgende DVV-Pokal-Halbfinale gegen die WWK Volleys Hersching. 4.129 Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle erlebten einen furiosen Auftakt gegen Ljubljana in der Königklasse:

Schöner hätten sich die BR Volleys ihren Start in die CEV Champions League Volley 2020 kaum ausmalen können. Mit einer nahezu fehlerlosen Leistung bezwangen die Berliner ACH Volley Ljubljana und sicherten sich drei Punkte zum Auftakt. Überragender Akteur beim ersten wichtigen Schritt in der Gruppe B war der Match-MVP Benjamin Patch mit 17 Punkten.

Der Deutsche Meister ging das Duell mit seinem slowenischen Pendant äußerst fokussiert an und zeigte sich in der Annahme deutlich stabiler als zuletzt. So hatte BPatch immer wieder nahezu freie Bahn und knüpfte dort an, wo er am Samstag in der Bundesliga gegen Bühl aufgehört hatte. 11 Punkte, davon drei Blocks des Amerikaners, brachten den BR Volleys den Auftaktsatz ein (7:8, 16:12, 25:21).

Die Berliner und ihr Publikum waren vollkommen im Einklang und die Energie übertrug sich von beiden Seiten gleichermaßen (5:1). Mitte des zweiten Satzes gelang plötzlich alles, reihenweise Rettungstaten von Julian Zenger, ein Block von Reichert und ein Ass von Grankin (14:7). Die BR Volleys agierten teilweise wie im Rausch und entschieden den zweiten Durchgang mit 25:15 für sich. Im dritten Satz warfen die Gäste aus der slowenischen Hauptstadt noch einmal alles in die Waagschale, aber Libero Zenger & Co präsentierten sich weiter abwehrstark (15:15, 20:20). Nachdem der erste Berliner Matchball ungenutzt blieb, war Reicherts Aufschlag beim zweiten Anlauf erfolgreich und sicherte sich und seinem Team drei Punkte (26:24). Im Anschluss wurde Diagonalangreifer Benjamin Patch zum Match-MVP powered by PAUL IT gewählt.

Stimmen zum Spiel
Cedric Enard: „Nach den zwei durchschnittlichen Spielen in der Bundesliga, hat man heute gesehen, worauf sich die Mannschaft offenbar bereits konzentriert hat. Das Team und das Publikum waren vom ersten Punkt an eine Einheit.  Auch die Spieler auf der Bank haben sich hervorragend eingebracht. Es war der perfekte Start, aber eben auch nur ein erster Schritt in dieser Gruppe. Wir sind weiterhin einer der Außenseiter, haben aber heute gezeigt, dass wir mehr sein können. Das wollen wir im nächsten Spiel beweisen. Ben ist einer der am höchsten springenden Spieler der Welt, aber Sergey weiß eben auch, wie man dies nutzt. Bei seinen Pässen stimmen Timing und Höhe. Das macht Ben aktuell so stark.“
Benjamin Patch: „Die Unterstützung der Fans war heute klasse. Es herrschte so viel positive Energie in der Arena. Wir brauchen all unsere 13 Spieler und das Publikum, um in der Champions League erfolgreich zu sein. So ein enger Satz wie der dritte sind wichtig für unsere Entwicklung. Solche Durchgänge für uns zu entscheiden, macht uns als Mannschaft stärker.“

BR Volleys Formation
Moritz Reichert und Samuel Tuia (AA), Jeffrey Jendryk und Nicolas Le Goff (MB), Sergey Grankin (Z), Benjamin Patch (D) und Julian Zenger (L) | Eingewechselt: JT Hatch, Cody Kessel, Georg Klein

Topwerte
Benjamin Patch 17 Punkte (3 Blocks) | Samuel Tuia 14 Punkte | Moritz Reichert 9 Punkte (2 Asse)

Christof Bernier

BR Volleys wollen zweiten Heimsieg

225 Tage ist es her, dass der Volleyballtempel die TVR-Trainerlegende Hans Peter Müller-Angstenberger von der Bundesliga-Bühne verabschiedete. Nun kehren die Rottenburger nach vielen Veränderungen im Sommer mit einem gänzlich neuen Gesicht in die Max-Schmeling-Halle zurück und fordern erneut den Deutschen Meister. Zählbares wollen die BR Volleys den Schwaben allerdings nicht überlassen und haben den zweiten Heimsieg der Saison für Sonntag (27. Okt um 16.00 Uhr) fest im Visier.

„Nach dem Supercup hatte ich irgendwie ein mulmiges Gefühl. Ich war mir nicht sicher, wie die Mannschaft mit diesem Erfolg und dem deutlichen Ergebnis umgehen würde. Umso erfreulicher war, dass wir auch in Innsbruck sofort konzentriert spielten und jedem bewusst gewesen ist, welche schwierige Aufgabe uns dort erwartet. Genauso müssen wir weiterarbeiten“, lobte Trainer Cedric Enard seiner Männer für ihren Auftritt bei den Hypo Tirol AlpenVolleys Haching am Mittwoch und nahm diese gleichzeitig für die bevorstehenden Aufgaben in die Pflicht.

Mit 3:2 konnten sich die Berliner in Österreich durchsetzen, bevor das BR Volleys Team nun zweimal daheim gegen Rottenburg und Eltmann (30. Okt) aufschlagen darf. In Innsbruck kam erstmals die ganze Breite des Kaders zur Geltung, weil nach ihren Einwechselungen mit Ben Patch und Sergey Grankin auch zwei Weltcup-Teilnehmer der Mannschaft helfen konnten. Grankin machte dort weiter, wo er in der vergangenen Saison aufhörte und sammelte direkt MVP-Gold. Patch verwandelte bärenstarke 71 Prozent seiner Angriffsschläge in direkte Punkte und avancierte zum Topscorer der Hauptstädter. Dass auch Cody Kessel und JT Hatch von der Bank kommend wichtige Impulse setzten, freut Headcoach Enard zusätzlich: „Für mich als Trainer kann es doch kaum eine bessere Situation geben, als zu wissen, dass jeder Energie ins Spiel bringt!“

Vor diesem Spieltag befindet sich die Mannschaft mit acht Punkten hinter dem VfB Friedrichshafen auf dem zweiten Tabellenplatz und will die bevorstehenden Heimspiele nutzen, um diese Position zu festigen. „Wir machen von dort aus, wo wie jetzt stehen, Schritt für Schritt weiter und es ist gut, dabei jetzt endlich wieder unsere Fans hinter dem Team zu haben“, blickt Enard auf Sonntag gegen Rottenburg und zugleich Mittwoch gegen Eltmann positiv voraus. Der TV Rottenburg mit seinem neuen Coach, dem Belgier Christophe Achten, hat in den ersten drei Saisonspielen direkt unter Beweis gestellt, dass man konkurrenzfähiger ist als in den Vorjahren. Aus Innsbruck entführten die Schwaben einen Satzerfolg und danach schrammte das TVR-Team gegen Lüneburg (2:3) sowie Herrsching (2:3) nur knapp an möglichen Heimsiegen vorbei.

Vor allem die jüngste Niederlage nach einer 2:0-Satzführung gegen die WWK Volleys Herrsching schmerzte Achten: „Ich kann nicht glauben, dass wir das verloren haben. Wir haben zwei Punkte verschenkt.“ Dabei hat der neue Trainer einige Akteure in seinem Aufgebot, die den Rottenburgern Hoffnung machen dürften, dass es in dieser Saison endlich wieder bergauf geht. Karl Apfelbach (Diagonal), Leon Dervisaj (Zuspiel) und James Weir (Mittelblock) bewiesen sich bereits als echte Verstärkungen und verbreiten neuen Optimismus im Lager des TVR. Die BR Volleys treffen also auf einen Kontrahenten im Aufschwung. Grund zur Sorge sieht Cedric Enard für die eigenen Fans jedoch nicht: „Wenn wir zu unserem Spiel finden, ist es für keinen Gegner einfach im Volleyballtempel.“  

Quelle: Christof Bernier/BR Volleys

Weite Reisen in der Champions League

Die Berlin Recycling Volleys bekommen es in der Gruppenphase der CEV Champions League Volley 2020 mit zwei russischen Spitzenmannschaften sowie dem slowenischen Meister zu tun. Bei der Auslosung in der bulgarischen Hauptstadt Sofia war das Losglück am Freitagabend (25. Okt) nur bedingt mit den Berlinern, die sich in Gruppe D nun mit Kuzbass Kemerovo (RUS), Ach Volley Ljubljana (SLO) und Fakel Novy-Urengoy (RUS) messen werden.

Wie schon im Vorjahr müssen sich die BR Volleys in einer meisterlichen Gruppe mit drei nationalen Champions behaupten. Kuzbass Kemerovo entthronte in der vergangenen Saison überraschend Zenit Kazan in der russischen SuperLiga und wurde erstmals Meister. Ach Volley Ljubljana ist der Seriensieger aus Slowenien (15 Titel in Folge) und regelmäßiger Gast in der Königsklasse. Hinzukommt mit Fakel Novy-Urengoy, bei denen der Ex-Berliner Erik Shoji im Kader steht, der starke Drittplatzierte aus Russland. Für die Berliner geht es somit zweimal nach Sibirien.  

„Sportlich und organisatorisch ist das eine wirklich harte Gruppe. Die zwei russischen Teams sind die Favoriten, aber wir werden um unsere Chance kämpfen. Wir haben alles gegeben, um wieder in der Champions League mitzuspielen. Deshalb wollen wir auch das Optimum herausholen. Die langen Reisen tun bei der Mehrfachbelastung natürlich besonders weh. Also sagen wir mal so: Es hätte besser kommen können“, fällt das Resümee von Cheftrainer Cedric Enard verhalten aus.

Die zwei Russland-Experten im BR Volleys Team, Sergey Grankin und Samuel Tuia (2011 bis 2013 bei Kemerovo) sind sich einig, dass es ein schwerer Gang in Gruppe B wird. „Unschlagbar sind diese Gegner nicht, aber da kommen zwei absolute Spitzenmannschaften auf uns zu. Beide waren zuletzt nicht in der Champions League und dort wird eben anders gespielt. Vielleicht kann das ein kleiner Vorteil sein“, so Grankin, der 14 Jahre in der russischen Liga aktiv war. Tuia gibt einen Ausblick, was den Deutschen Meister in Kemerovo erwartet: „Das ist eine Arena mit 2.000 bis 3.000 Zuschauern, in der es richtig laut ist. Die Halle ist fast immer voll. Ich kann aus Erfahrung sagen, das sind zwei wirklich unliebsame Reisewege, die uns da bevorstehen. Für die Fans in Berlin sind das aber definitiv sehenswerte Teams!“

Beginnen werden die BR Volleys ihre Königsklassen-Saison daheim gegen die Slowenen aus Ljubljana (03./04./05. Dez). Dann folgt der Abflug nach Novy Urengoy ins nördliche Westsibirien (10./11./12. Dez). Vor Weihnachten spielen schließlich die russischen Meister aus Kemerovo im Volleyballtempel vor (17./18./19. Dez). Die weiteren Matches der Gruppenphase finden im Januar 2020 statt. Die Termine werden nun schnellstmöglich fixiert. Tickets sind dann erhältlich.

Der zweite deutsche Vertreter aus Friedrichshafen trifft derweil in Gruppe E auf Zaksa Kedzierzyn-Kozle (POL), Knack Roeselare (BEL) und einen noch zu ermittelnden Qualifikanten.

Quelle: Christof Bernier/BR Volleys

Wertvolle zwei Punkte für die BR Volleys

Die BR Volleys rüsteten sich im Vorfeld des Kräftemessens mit den Hypo Tirol AlpenVolleys Haching für einen heißen Schlagabtausch und sie taten gut daran: Nach fünf intensiven Sätzen gegen einen starken Kontrahenten belohnten sich die Berliner in der Olympiahalle von Innsbruck mit einem 3:2-Erfolg (25:22, 20:25, 25:20, 22:25, 15:12) und zwei Punkten für die Tabelle. Beim wichtigen Auswärtssieg am Mittwochabend waren unter anderem die erstmaligen Einwechslungen von Sergey Grankin und Benjamin Patch ein Schlüssel zum Erfolg.

Cedric Enard sah nach dem gelungenen Auftritt beim Supercup zunächst keinen Grund, sein Team zu verändern und startete mit identischer Formation. Bereits im ersten Satz zeichnete sich ein ausgeglichenes Duell mit vielen Führungswechseln ab. Zwar hatten die BR Volleys im Auftaktdurchgang deutliche Probleme in der Annahme, aber dafür war man im Block auf AlpenVolleys-Zuspieler Gelinski gut eingestellt (25:22). Im Anschluss an einen Blitzstart in Satz zwei (1:4, 6:12) hatte dann die deutsch-österreichische Spielgemeinschaft allerdings wenig Mühe, diesen Rückstand wieder auszugleichen (20:25). Daran konnten auch die erstmals in dieser Saison ins Spiel gekommenen Benjamin Patch und Sergey Grankin sowie JT Hatch zunächst wenig ändern.

In der Folge aber dirigierte der spätere MVP Grankin seine Mitspieler geschickt durch den dritten Satz, in dem die Berliner eine frühe Führung (8:3) dank der Durchschlagskraft von Patch in den nächsten Satzgewinn ummünzen konnten (25:20). Vor der „Crunchtime“ von Durchgang vier bröckelte allerdings die Annahme der Gäste wieder für kurze Zeit (17:20) und so war der Tiebreak unvermeidbar (22:25). Dort dauerte es bis zum Service von Samuel Tuia bis die BR Volleys erneut die Oberhand gewannen (11:8) und am Ende einer intensiven Partie und einem Angriffsfehler von Brasilianer Costa mit ihrem mitgereisten „7. Mann“ jubeln durften (15:12).

Stimmen zum Spiel
Kaweh Niroomand: „Das war ein ganz wertvoller Sieg für uns. Respekt an die AlpenVolleys, die ein wirklich starkes Spiel gemacht haben. Mit dieser Mannschaft ist in diesem Jahr definitiv zu rechnen. Sie haben schon heute gezeigt, dass sie in dieser Saison noch stärker sein werden als im Vorjahr. Wir können sehr froh sein, hier zwei Punkte mitgenommen zu haben. Es war schön zu sehen, dass Sergey und Ben in einer für das Team schwierigen Situation hineinkamen und sofort abgeliefert haben. So konnte man sich das nur wünschen. “

Cedric Enard: „Ich bin wirklich, wirklich glücklich über diesen Sieg. Die AlpenVolleys haben sich als Topteam präsentiert, das mit Sicherheit noch stärker werden wird. Es ist für alle noch der Anfang der Saison. Die Wechsel haben gut funktioniert, erst mit Sergey und Ben, dann später auch mit Cody. Jeder brachte positive Energie und Impulse. So machen wir als Team gemeinsam jetzt Schritt für Schritt weiter.“

BR Volleys Formation
Moritz Reichert und Samuel Tuia (AA), Nicolas Le Goff und Jeffrey Jendryk (MB), Pierre Pujol (Z), Kyle Ensing (D) und Julian Zenger (L) | Eingewechselt: JT Hatch, Sergey Grankin, Benjamin Patch, Cody Kessel

Topwerte
Patch 18 Punkte (71 % Angriffsquote) | Tuia 16 Punkte (2 Asse) | Le Goff 9 Punkte (4 Blocks)

Quelle: Christof Bernier/BR Volleys


Siegreicher Heimauftakt der BR Volleys

So schön kann Heimauftakt sein! 4.329 Zuschauer sahen die BR Volleys im ersten Anlauf in der Saison 2019/20 in der Max-Schmeling-Halle direkt siegen. Gegen die Helios Grizzlys Giesen feierten die Berliner am Samstagabend einen 3:0-Heimerfolg (25:18, 25:16, 26:24) und stockten ihr Punktekonto in der Volleyball Bundesliga damit auf sechs Zähler auf.

Samuel Tuia durfte zum Heimauftakt erstmals von Beginn an ran und ersetzte in Cedric Enards Startformation Cody Kessel. Ansonsten schlug die Mannschaft – erstmals in den orangen Heimtrikots –auf, die schon vor drei Tagen in Bestensee erfolgreich war. Im ersten Satz machte der Aufschlag den Unterschied zugunsten der BR Volleys. Die Berliner verbuchten drei Asse und fabrizierten dabei nur einen Eigenfehler. Diesem Aufschlagdruck waren die Gäste aus dem Raum Hildesheim nicht gewachsen (25:18).

Neuzugang Julian Zenger präsentierte sich vor seinem neuen Publikum bärenstark und war maßgeblich dafür verantwortlich, dass die BR Volleys in Satz zwei noch weniger Bälle auf den Boden fallen ließen. Die gute Block-Abwehr-Arbeit mündete in einem spektakulären Punkt von Samuel Tuia zum 10:6 und schließlich dem nächsten Satzgewinn (25:16). In Satz drei stemmten sich die Grizzlys gegen einen 0:3-Matchverlust und führten lange Zeit (11:14). Dann schickte Enard seine US-Amerikaner Cody Kessel und JT Hatch auf den Court und die Hauptstädter drehten das Spielgeschehen. Kessel spielte groß auf und schließlich verwandelte Reichert den zweiten Matchball in der Satzverlängerung (26:24). Zenger (Gold) und David Wieczorek (Silber) verdienten sich am Ende eines gelungenen Heimauftakts die MVP-Auszeichnungen.

Stimmen zum Spiel
MVP Julian Zenger: „Die ersten zwei Sätze haben wir sehr konzentriert agiert, die Annahme stand und im Sideout waren wir sicher. Obwohl wir auch im dritten Satz weiter gut abgewehrt haben, geriet unser Angriff ins Stocken. Die Wechsel haben uns dann geholfen. Cody war im Angriff klasse und JT in der Abwehr stark. Es macht Spaß mit dieser Mannschaft und wir wachsen immer besser zusammen.“
Cody Kessel: „Die Jungs haben zwei Sätze lang richtig gut gespielt, als Giesen dann stärker wurde, war es klasse, dass JT und ich dem Team so helfen konnten. Diese Kulisse hinter sich zu haben, war ein super Gefühl. Ich habe hier sechs- oder siebenmal mit Lüneburg gespielt und jetzt endlich auch in dieser Arena gewonnen. Daran kann ich mich gewöhnen.“

BR Volleys Formation
Moritz Reichert und Samuel Tuia (AA), Nicolas Le Goff und Georg Klein (MB), Pierre Pujol (Z), Kyle Ensing (D) und Julian Zenger (L) | Eingewechselt:  Cody Kessel (Satz 2, 3), JT Hatch (Satz 3)

Topwerte
Ensing 16 Punkte | 2 Asse, Tuia 14 Punkte | 2 Blocks, Reichert 10 Punkte

Quelle: BR Volleys/Christof Bernier