Wertvolle zwei Punkte für die BR Volleys

Die BR Volleys rüsteten sich im Vorfeld des Kräftemessens mit den Hypo Tirol AlpenVolleys Haching für einen heißen Schlagabtausch und sie taten gut daran: Nach fünf intensiven Sätzen gegen einen starken Kontrahenten belohnten sich die Berliner in der Olympiahalle von Innsbruck mit einem 3:2-Erfolg (25:22, 20:25, 25:20, 22:25, 15:12) und zwei Punkten für die Tabelle. Beim wichtigen Auswärtssieg am Mittwochabend waren unter anderem die erstmaligen Einwechslungen von Sergey Grankin und Benjamin Patch ein Schlüssel zum Erfolg.

Cedric Enard sah nach dem gelungenen Auftritt beim Supercup zunächst keinen Grund, sein Team zu verändern und startete mit identischer Formation. Bereits im ersten Satz zeichnete sich ein ausgeglichenes Duell mit vielen Führungswechseln ab. Zwar hatten die BR Volleys im Auftaktdurchgang deutliche Probleme in der Annahme, aber dafür war man im Block auf AlpenVolleys-Zuspieler Gelinski gut eingestellt (25:22). Im Anschluss an einen Blitzstart in Satz zwei (1:4, 6:12) hatte dann die deutsch-österreichische Spielgemeinschaft allerdings wenig Mühe, diesen Rückstand wieder auszugleichen (20:25). Daran konnten auch die erstmals in dieser Saison ins Spiel gekommenen Benjamin Patch und Sergey Grankin sowie JT Hatch zunächst wenig ändern.

In der Folge aber dirigierte der spätere MVP Grankin seine Mitspieler geschickt durch den dritten Satz, in dem die Berliner eine frühe Führung (8:3) dank der Durchschlagskraft von Patch in den nächsten Satzgewinn ummünzen konnten (25:20). Vor der „Crunchtime“ von Durchgang vier bröckelte allerdings die Annahme der Gäste wieder für kurze Zeit (17:20) und so war der Tiebreak unvermeidbar (22:25). Dort dauerte es bis zum Service von Samuel Tuia bis die BR Volleys erneut die Oberhand gewannen (11:8) und am Ende einer intensiven Partie und einem Angriffsfehler von Brasilianer Costa mit ihrem mitgereisten „7. Mann“ jubeln durften (15:12).

Stimmen zum Spiel
Kaweh Niroomand: „Das war ein ganz wertvoller Sieg für uns. Respekt an die AlpenVolleys, die ein wirklich starkes Spiel gemacht haben. Mit dieser Mannschaft ist in diesem Jahr definitiv zu rechnen. Sie haben schon heute gezeigt, dass sie in dieser Saison noch stärker sein werden als im Vorjahr. Wir können sehr froh sein, hier zwei Punkte mitgenommen zu haben. Es war schön zu sehen, dass Sergey und Ben in einer für das Team schwierigen Situation hineinkamen und sofort abgeliefert haben. So konnte man sich das nur wünschen. “

Cedric Enard: „Ich bin wirklich, wirklich glücklich über diesen Sieg. Die AlpenVolleys haben sich als Topteam präsentiert, das mit Sicherheit noch stärker werden wird. Es ist für alle noch der Anfang der Saison. Die Wechsel haben gut funktioniert, erst mit Sergey und Ben, dann später auch mit Cody. Jeder brachte positive Energie und Impulse. So machen wir als Team gemeinsam jetzt Schritt für Schritt weiter.“

BR Volleys Formation
Moritz Reichert und Samuel Tuia (AA), Nicolas Le Goff und Jeffrey Jendryk (MB), Pierre Pujol (Z), Kyle Ensing (D) und Julian Zenger (L) | Eingewechselt: JT Hatch, Sergey Grankin, Benjamin Patch, Cody Kessel

Topwerte
Patch 18 Punkte (71 % Angriffsquote) | Tuia 16 Punkte (2 Asse) | Le Goff 9 Punkte (4 Blocks)

Quelle: Christof Bernier/BR Volleys


Olympia-Qualifikation der Männer 2020 wieder in Berlin!

Der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) hat den Zuschlag für die Ausrichtung der entscheidenden europäischen Olympia-Qualifikation der Männer vom 5. bis 10. Januar 2020 erhalten. Dies gab der europäische Volleyball-Verband CEV bekannt. Austragungsort wird die Max-Schmeling-Halle in Berlin sein. Insgesamt nehmen acht Nationen an dem Turnier teil, bei dem der Sieger ein Ticket für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio erhält.

Die Olympia-Qualifikation in Berlin wird mit den besten sieben Teams der europäischen Rangliste, die sich noch nicht für die Olympischen Spiele qualifizieren konnten, sowie dem Ausrichter gespielt. Stichtag für die Rangliste ist der Montag nach der Europameisterschaft der Männer (30. September). Deutschland ist als Ausrichter definitiv dabei. Aktuell teilnehmen würden Deutschland, Serbien, Frankreich, Bulgarien, Belgien, Slowenien, Niederlande und Finnland. Aus Europa für Tokio bereits qualifiziert haben sich Weltmeister Polen, Italien und Russland. Nach 2008, 2012 und 2016 ist es außerdem die vierte Olympia-Qualifikation der Männer in Folge in Deutschland und die dritte in Folge in Berlin.

DVV-Präsident René Hecht sagt dazu: „Der Zuschlag zeigt, dass wir mit unserer Bewerbung absolut überzeugen konnten. Dies ist erneut ein großer Erfolg für den deutschen Volleyball. Unsere Männer-Nationalmannschaft erhält so die Chance, mit dem Rückenwind der heimischen Fans, in ein richtungsweisendes Turnier zu gehen. Nach den Super Finals in Berlin im Mai kommt die Hauptstadt erneut in den Genuss eines herausragenden Sportevents, das zur steigenden Popularität des Volleyballs in Deutschland beitragen wird. Ich möchte betonen, dass dies nicht ohne die Unterstützung des Berliner Senats, dem Bundesministerium des Innern, Kaweh Niroomand von den BR Volleys und Michael Evers von der Volleyball Bundesliga sowie allen weiteren Partnern vor Ort in Berlin möglich gewesen wäre.“

BR Volleys Geschäftsführer Kaweh Niroomand pflichtet ihm bei: „Solche Volleyball-Großveranstaltungen nach Deutschland zu holen, ist für unseren Sport immens wichtig. Wir haben uns sehr um die Ausrichtung bemüht, auch im Zusammenhang mit den Super Finals der Champions League. Berlin festigt mit diesem Turnier seine Position als Volleyball-Hauptstadt im Herzen Europas.“

Quelle: Christof Bernier/BR Volleys

Der kleine Magier kehrt zurück

Das Beste kommt oftmals zum Schluss und so ist es in den Augen vieler Fans wahrscheinlich die Nachricht des Transfersommers: Auch zur Saison 2019/2020 findet ein ehemaliger BR Volleys Spieler den Weg zurück an die Spree und will den Hauptstädtern helfen, ihre ehrgeizigen Ziele zu verfolgen. Der Deutsche Meister von 2018, Pierre Pujol, verteilt nach einer Spielzeit in Frankreich bei GFC Ajaccio wieder in Berlin die Bälle.

Führungsqualitäten sind im Volleyball wohl auf kaum einer Position mehr gefragt als im Zuspiel. Mit Sergey Grankin verfügen die BR Volleys bereits über einen Dirigenten allererster Güteklasse, jetzt kommt mit dem 35-jährigen Pierre Pujol ein weiterer hinzu. Geschäftsführer Kaweh Niroomand sieht die Mannschaft damit in der Schaltzentrale hervorragend aufgestellt: „Wir haben den Markt lange sondiert und danach geschaut, wer hinter Sergey unserem Team weiterhilft. Am Montag fiel dann die endgültige Entscheidung. Durch das Karriereende von Kapitän Sebastian Kühner brach uns viel Erfahrung weg, mit Pierre fangen wir diese auf. Sergey ist die eindeutige Nummer eins, aber beide Zuspieler werden unsere ansonsten junge Mannschaft anführen können. Über die Qualitäten von Pierre brauchen wir nicht reden. Die hat in der Saison 2017/2018 hoffentlich jeder gesehen.“

Denn schon bei seinem ersten Engagement für die BR Volleys konnte Pujol überzeugen. Im November 2017 nachverpflichtet verzückte der 1.85-Meter-Mann die Berliner Fans und führte die Mannschaft als eine der prägenden Figuren zum damals neunten Titelgewinn. Ob mit seinem feinen Händchen, listigen Aufschlägen oder wieselflinken Abwehraktionen – der Franzose war eine echte Verstärkung.

Entsprechend glücklich ist auch Coach Cedric Enard über die Verpflichtung seines Landsmannes: „Ich kenne Pierre lange und gut. Er bringt einfach alles mit, ist ehrgeizig, erfahren und ein wirklicher Teamplayer. Seine Rolle hier ist ihm bewusst und in den Gesprächen zeigte er sich hochmotiviert. Pierre bildet eine erstklassige Alternative zu Sergey, die uns bei den großen Herausforderungen in drei Wettbewerben helfen wird.“

Zuletzt war Pujol in Ajaccio auf Korsika aktiv und spielte sich mit seinem Verein bis in das Playoff-Halbfinale. Enard weiß: „Er hat dort eine richtig gute Saison gespielt und nachdem er damals hier in Berlin von unserem Teamarzt behandelt wurde, gab es zwei Jahre lang auch keine Probleme mehr mit seinem Rücken.“ Der fröhliche Franzose selbst fiebert seiner Rückkehr entgegen: „Ich freue mich unheimlich, wieder zurück nach Berlin und in die Max-Schmeling-Halle zu kommen. Die Fans hier waren fantastisch. Ich bin gespannt darauf, mit Cedric zusammenzuarbeiten, und denke, dass mit unserem Team einiges möglich ist. Wir müssen nur hart dafür arbeiten“, blickt Pujol optimistisch auf die anstehende Spielzeit.

Pujol bestritt bisher über 220 Länderspiele, wurde 2015 Europameister und war 2016 Olympia-Teilnehmer mit der französischen Nationalmannschaft. Aktuell zählt er nicht zum Aufgebot der Auswahl, sodass er noch in dieser Woche in der Hauptstadt erwartet wird und die bisher kleine BR Volleys Trainingsgruppe verstärkt.

Quelle: BR Volleys/Christof Bernier

BR Volleys – Verstärkung aus Polen

Nach den guten Erfahrungen der vergangenen Saison  werden die BR Volleys auch die Spielzeit 2019/2020 mit zwei Liberos  bestreiten. Aus dem Land des Weltmeisters wechselt Adam Kowalski an die  Spree und unterschreibt beim Hauptstadtclub einen Einjahresvertrag. Der  24-jährige Pole durchlief die renommierte Nachwuchsakademie von  Częstochowa und spielte zuletzt bei Chemik Bydgoszcz.

„Mit der Verpflichtung von Adam Kowalski können wir dem Wunsch unseres Cheftrainers entsprechen und mit einem 13 Mann starken Kader in die Saison gehen. Im letzten Jahr war die Verpflichtung eines zweiten Liberos und die damit deutlich verbesserte Trainingssituation ein wichtiger Baustein auf unserem Weg zur Titelverteidigung“, begründet BR Volleys Geschäftsführer Kaweh Niroomand den Transfer.

Adam Kowalski Foto: PlusLiga/Mateusz Bosiacki

Der Annahme- und Abwehrspezialist ist 1.80 Meter groß und kann eine hervorragende Volleyballausbildung vorweisen. „Mein Vater war Coach und daher war ich von der Pike auf bei jedem Trainingscamp mit seinem Team dabei. Ich hatte schon früh das Ziel, Profispieler zu werden“, berichtet der Blondschopf. Das weitere Volleyball-ABC erlernte Kowalski in der renommierten Talentschmiede von Częstochowa: „Wir gewannen zweimal die polnische Meisterschaft im Nachwuchsbereich. Dadurch war ich bei vielen Erstligisten auf dem Radar.“ Auf diese Weise schaffte der Libero den Sprung in die PlusLiga, wo er bisher für Cerrad Czarni Radom (2013-2016), AZS Częstochowa (2016/17) und Chemik Bydgoszcz (2017-2019) auflief.

Jetzt will sich Adam Kowalski bei seiner ersten Profistation außerhalb der Heimat beweisen: „Berlin ist eine hervorragende Adresse, gewinnt regelmäßig Titel und spielt in der Champions League. Es ist auch in Polen bekannt, dass Team und Management auf Topniveau arbeiten. Man kann sich hier als junger Spieler gut entwickeln. Das möchte ich tun und dabei so viel wie möglich lernen“, so seine Zielsetzung.

Den Konkurrenzkampf bei den BR Volleys will der Bücherwurm – Kowalski liest gern Romane, vor allem von John Grisham oder Dan Brown – annehmen, auch wenn Manager Niroomand deutlich macht: „Wir haben Nationalspieler Julian Zenger als Stammlibero verpflichtet. Adam gibt uns mehr Optionen, auf Verletzungen zu reagieren und Pausen zu ermöglichen.“ Der Geschäftsführer ist außerdem in gewisser Weise stolz, dass man seit Marian Kardas und Waldemar Kasprzak 1997 erstmals wieder einen Polen im Kader begrüßen darf: „Wir sind inzwischen einfach ein attraktiver Name im europäischen Volleyball. Es ist doch ein gutes Zeichen, dass sich auch Spieler aus unserem so volleyballbegeisterten Nachbarland für die Bundesliga entscheiden.“

Um den Berliner Kader 19/20 zu komplettieren, fehlt nun noch ein zweiter Zuspieler neben Sergey Grankin. Auch dazu soll es bald Neuigkeiten geben. Kowalski reist derweil pünktlich zum Trainingsauftakt am 19. Aug in die Hauptstadt und möchte sich schnellstmöglich eingewöhnen: „Ich war noch niemals in Berlin, außer am Flughafen. Von daher gibt es für mich viel zu entdecken und zu lernen.“

Quelle: BR Volleys/Christoph Bernier

DVV-Ehrenpräsident Werner Graf von Moltke verstorben

Ein trauriger Tag für die deutsche Volleyball-Familie: Werner Graf von Moltke ist in der Nacht von Montag auf Dienstag im Alter von 83 Jahren verstorben. Der DVV-Ehrenpräsident führte den Dachverband in das aktuelle Jahrtausend und prägte die Sportart hierzulande insgesamt 15 Jahre lang hauptverantwortlich.

„Wir sind tief traurig, mit Werner einen langjährigen Weggefährten zu verlieren. Während seiner Amtszeit war unsere Zusammenarbeit stets partnerschaftlich. Dank seiner Erfahrung und seinem Engagement hat er viel für unsere Sportart bewegt“, sagt BR Volleys Geschäftsführer Kaweh Niroomand über das Wirken des ehemaligen Weltklasse-Zehnkämpfers. Der Europameister von 1966 war nach seiner aktiven Zeit zunächst als Vizepräsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes tätig und fungierte danach von 1997 bis 2012 als Präsident des Deutschen Volleyball-Verbandes.

Werner von Moltke hatte beispielsweise maßgeblichen Anteil daran, dass erstmals Weltmeisterschaften in der Halle (2003) sowie im Sand (2005) in Deutschland stattfanden, ebenso wie fünf Europameisterschaften (Männer 2003, Frauen 2013, Beach 2004, 2008, 2010) sowie fünf Olympia-Qualifikationsturniere (von 2000 bis 2012): Insbesondere Ende der 1990er und am  Anfang der 2000er Jahre arbeiteten der SCC und der DVV unter der Führung von Präsident von Moltke eng und erfolgreich zusammen. Gemeinsam entwickelte man in Berlin ein „Deutsches Modell“ und formte eine Vielzahl von Nationalspielern für die DVV-Auswahl.

„Wir sind natürlich in Gedanken bei seiner Familie und den Hinterbliebenen. Wir wünschen allen viel Kraft“, drückt Niroomand im Namen des gesamten BR Volleys Teams sein Beileid aus. Mit von Moltke verliert die Volleyball-Familie einen begeisterten und unnachgiebigen Kämpfer für die Sportart.

Quelle: Christof Bernier/BR Volley

College-Champion wechselt nach Berlin

Das BR Volleys Team der Saison 19/20 nimmt immer mehr Kontur an: Mit Diagonalangreifer Kyle Ensing verstärkt ein weiterer US-Nationalspieler die Mannschaft. Der College-Champion mit deutschen Wurzeln unterschreibt in Berlin einen Zweijahresvertrag, um sein Herkunftsland kennenzulernen, Kartoffelklöße zu kosten und allem voran sportlich voll durchzustarten.

Als einen „vielversprechenden Diagonalangreifer, der für sein junges Alter schon ziemlich gut ist“ beschreibt BR Volleys Geschäftsführer Kaweh Niroomand den Neuzugang aus den Vereinigten Staaten. Kyle Ensing ist nach Jeffrey Jendryk, Benjamin Patch und Cody Kessel schon der vierte Amerikaner im neuen Aufgebot des Deutschen Meisters. „Wir haben mit vielen unserer US-Boys sehr positive Erfahrungen gemacht. Sie bringen eine ganz besondere Mentalität mit und ich bin sicher, die steckt auch in Kyle“, hofft Niroomand und setzte bei der Wahl des neuen Diagonalen auch auf die Expertise von Scott Touzinsky. Der ehemalige BR Volleys Meister-Kapitän war in den letzten beiden Jahren Co-Trainer von Ensings College-Team und frohlockt: „Der Junge verfügt über einen hohen Volleyball-IQ. Ich bin sicher, ihm steht eine lange und erfolgreiche Karriere in Europa und der Nationalmannschaft bevor.“

Kyle Ensing hat schon eine eindrucksvolle College-Laufbahn hinter sich. Mit der Long Beach State University von Los Angeles gewann er zweimal in Serie die nationale Meisterschaft und wusste dabei auch individuell zu überzeugen. In seinen vier Jahren an der Universität hat der Zwei-Meter-Mann zahlreiche der in den USA beliebten Auszeichnungen und Nominierungen eingeheimst, wurde beispielsweise in das “NCAA Final Four All-Tournament Team“ sowie in das “First Team All-American“ berufen und als “Big West Player of the Year“ geehrt.

Dank dieser Auftritte und Erfolge hat sich der 22-Jährige inzwischen auch im Kreis der Nationalmannschaft etabliert. Der schlaggewaltige Rechtshänder gehörte in bisher drei von vier Wochen zum Volleyball Nations League-Kader der Amerikaner. Schon im vergangenen Jahr gewann Ensing mit Team USA Bronze beim VNL-Finalturnier. Wie zukünftig auch bei den BR Volleys buhlt „The Drone“, so sein Spitzname, im Nationaltrikot unter anderem mit Benjamin Patch um Einsatzzeit.

Einige seiner neuen Teamkollegen kennt Ensing somit bereits gut und vertraut daher auf deren Urteil, was den Volleyball-Standort Berlin betrifft. „Natürlich habe ich mich mit meinen US-amerikanischen Mitspielern ausgetauscht und alle haben bei mir Vorfreude geweckt. In Berlin erwarten mich ein professioneller Verein, eine starke Liga und eine einmalige Atmosphäre. Alle haben mir dazu geraten, hier meine Profikarriere zu starten“, so der Neuzugang.

Nachdem er sich in Amerika einen Namen als Toptalent gemacht hat, will sich Ensing auch im europäischen Vereinsvolleyball beweisen und hat in Deutschland nicht nur sportlich Großes vor. „Ich bin gespannt auf die deutsche Küche. Bratwurst und Kartoffelklöße stehen ganz oben auf der Verkostungsliste“, erzählt der Neu-Berliner und fügt an: „Außerdem möchte ich mehr über meine Herkunft erfahren.“ Der Mann aus Valencia (Kalifornien) hat nämlich deutsche Wurzeln. Seine Ur-Ur-Großeltern wanderten 1879 über den Atlantik aus. „Geschichte interessiert mich sehr“, erklärt Ensing. Bis er mit der Familienforschung beginnen kann, könnte es allerdings noch ein wenig dauern. Für den Fall, dass der Diagonalspieler für den FIVB World Cup in Japan berufen wird, könnte er erst ab Mitte Oktober und somit nach dem offiziellen Saisonstart für die BR Volleys aufschlagen.

Quelle: BR Volleys/Christoph Bernier

BR Volleys bleiben Europas Zuschauermagnet

Sportlich wollen sich die Berlin Recycling Volleys in den kommenden Jahren näher an die europäische Spitze heranarbeiten. Dieses Ziel haben die historischen CEV Champions League Volley 2019 Super Finals am Samstag in der Max-Schmeling-Halle noch einmal verstärkt. Was das Zuschauerinteresse betrifft, ist man bereits heute das kontinentale Maß der Dinge! Die 19 Heimspiele des Deutschen Meisters in der Saison 2018/19 verfolgten insgesamt 98.961 Zuschauer, was 5.208 Besucher im Durchschnitt und damit einen neuen Vereinsrekord bedeutet.

„Wir definieren uns als Verein nicht nur über sportliche Ergebnisse, sondern auch durch die Art und Weise, wie wir Volleyball präsentieren. Unser Ziel ist es, die Zuschauer abzuholen, mitzunehmen und dauerhaft für unsere Sportart zu begeistern. Ich glaube, das ist uns in zehn Jahren Volleyballtempel nie besser gelungen, als in dieser Saison“, blickt BR Volleys Geschäftsführer Kaweh Niroomand zufrieden auf das zurückliegende Spieljahr zurück und erklärt: „Die Bundesliga Hauptrunde und vor allem die Playoffs waren enorm spannend und für die Fans reizvoller als je zuvor. Unsere Eventserie „10 Jahre | 10 Highlights“ hat dafür den perfekten Rahmen geboten. Die Mischung aus Sport, Unterhaltung und Atmosphäre macht unsere Heimspiele immer wieder zu einzigartigen Erlebnissen für das Publikum.“

Vor dem perfekten Saisonende mit dem Gewinn des Meistertitels in Friedrichshafen folgte der nicht minder gelungene Heimspiel-Abschluss. Erstmals seit dem 30. April 2015 war die Max-Schmeling-Halle am 08. Mai mit 8.553 Zuschauern wieder ausverkauft. Wie schon vor vier Jahren elektrisierte das vierte Playoff-Endspiel gegen den Dauerrivalen vom Bodensee die Massen. Die anderen beiden Heimspiele gegen die Häfler waren ähnlich gut besucht (7.309 beim zweiten Finale und 7.276 in der Hauptrunde), aber nicht nur das ewig junge „Duell der Giganten“ begeisterte die Berliner Volleyballfans, beispielsweise wollten schon den Heimauftakt gegen Düren 7.166 Zuschauer miterleben.

Von Lissabon bis Nowosibirsk – im europäischen Volleyball suchen diese Besucherzahlen ihres Gleichen. Ein Blick auf die Topligen des Kontinents (Polen, Russland, Italien, Türkei, Frankreich) zeigt, dass die BR Volleys (5.208 Ø) gemeinsam mit den italienischen Teams aus Modena (4.687 Ø) und Conegliano (4.139 Ø / Frauen) das europäische Spitzentrio bilden. „Wir spüren ein kontinuierlich wachsendes Interesse an unserem Sport und uns als Verein. Ein dramatisches Meisterschaftsfinale wie das zurückliegende hilft dabei natürlich. Wir wollen an diese Zahlen anknüpfen und irgendwann einmal die 100.000 Zuschauer in einer Saison knacken“, haben Niroomand und der Hauptstadtclub das nächste Ziel schon vor Augen. Sportlich wurden die Weichen dafür bereits gestellt, denn der Kern der Meistermannschaft geht auch im nächsten Jahr für die BR Volleys in Bundesliga, Pokal und CEV Champions League ans Netz.

Quelle: BR Volleys/Christoph Bernier

Nationallibero und Sprungwunder für Berlin

Im Zuge der großen Saisonabschlussfeier wurden am gestrigen Abend nicht nur einige Deutsche Meister verabschiedet und der Verbleib wichtiger Leistungsträger verkündet. Es gab auch erste neue Namen, die in der Spielzeit 2019/20 das Trikot der BR Volleys tragen werden: Der Libero der Nationalmannschaft Julian Zenger (zuletzt United Volleys Frankfurt) und der US-amerikanische Außenangreifer Cody Kessel (SVG Lüneburg) wechseln an die Spree.

Stammspieler der deutschen Nationalmannschaft, mit dieser Vize-Europameister 2017 und in der jüngsten Saison auch Champions-League-erprobt: Mit Julian Zenger ist den BR Volleys definitiv eine Topverpflichtung auf der Libero-Position gelungen! Der 21-jährige Annahme- und Abwehrspezialist unterschreibt beim alten und neuen Deutschen Meister einen Vertrag für zwei Jahre und soll zu einem neuen Gesicht der Mannschaft aufgebaut werden. „Berlin ist eine neue Herausforderung für mich und mit der Gewissheit, erneut in der CEV Champions League zu spielen, eine perfekte Adresse. Ich möchte in dieser Mannschaft persönlich den nächsten Sprung machen und natürlich auch Titel gewinnen“, ist der Ehrgeiz beim Allgäuer spürbar.

Zuletzt wusste Zenger zwei Jahre lang bei den United Volleys Frankfurt zu überzeugen. Nun kehrt der Libero also nach Berlin zurück, wo er 2016/17 für den VC Olympia spielte und seinen Karriereweg als Profi startete. Bevor es für ihn in die Hauptstadt geht, hat Zenger mit der Nationalmannschaft noch große Ziele: „In der Volleyball Nations League würden wir natürlich gern das Finalturnier erreichen und im September steht mit der Europameisterschaft der Höhepunkt unseres Sommerprogramms an.“

Die BR Volleys begrüßen mit Zenger „einen jungen deutschen Spieler, der in Frankfurt sowie im DVV-Trikot bewiesen hat, dass er auf hohem Niveau bestehen kann“, freut sich Geschäftsführer Kaweh Niroomand über die Verpflichtung seines absoluten Wunschspielers. „In Zeiten der wachsenden Macht von Spielerberatern ist es nicht einfach, jemanden wie Julian, der alle Charakteristika zu Einhundertprozent erfüllt, verpflichten zu können“, verdeutlicht Niroomand den harten Kampf auf dem Transfermarkt um gute deutsche Akteure.

Auch der zweite “Neue“ kommt von einem anderen Bundesligisten zu Berlins Volleyballteam Nr. 1 und wird ebenfalls mit einem Zwei-Jahres-Vertrag ausgestattet. „Mit Cody Kessel verstärkt uns ein enorm athletischer Außenangreifer, der gute Voraussetzungen mitbringt. Ich bin sicher, mit ihm werden wir viel Freude haben“, erklärte Niroomand beim gestrigen Saisonabschluss. Kessel ist 1,98 Meter groß und lief in den vergangenen drei Spielzeiten für die SVG Lüneburg auf. Der 27-Jährige überzeugt mit seiner gewaltigen Sprungkraft und hat sich unter SVG-Trainer Stefan Hübner auch zu einem stabilen Annahme-Spieler entwickelt. So war Kessel beispielsweise der überragende Akteur, als die „LüneHünen“ Mitte Dezember gegen die Hauptstädter furios ins Pokalfinale eingezogen sind. Dass der US-Amerikaner nicht nur sportlich, sondern auch menschlich ein feiner Kerl ist, der gut zur BR Volleys Familie passen dürfte, zeigte sein offener Brief auf der Facebook-Seite der Lüneburger, in dem er sich emotional aus der Hansestadt verabschiedete.

Kessel besetzt nun gemeinsam mit Samuel Tuia zwei Außenangreifer-Positionen im BR Volleys Kader. Zwei weitere Plätze sind noch frei, weil Adam White den Verein verlässt und Egor Bogachevs Vertrag für ein Jahr ausgesetzt wird. Der 22-Jährige will bei den SWD powervolleys Düren mehr Spielpraxis sammeln, bleibt der Bundesliga also erhalten. „Wir wünschen Egor in Düren viel Glück und Erfolg. Wir hoffen, er macht dort den nächsten Schritt in seiner Entwicklung“, verabschiedete Niroomand Bogachev und erwähnte im gleichen Atemzug wie erfolgreich dieses Modell in der Vergangenheit bereits mit Ruben Schott funktionierte.

Quelle: Christoph Bernier/BR Volleys

BR Volleys – Meisterlich gefeiert

Zwei Tage nach dem Gewinn der zehnten Deutschen Meisterschaft kamen Fans, Partner und Unterstützer der BR Volleys am Dienstagabend zusammen, um den Saisonabschluss 2018/19 zu zelebrieren. 580 Gäste feierten ausgiebig und lauschten gespannt den Lippen von Geschäftsführer Kaweh Niroomand, der zum einen verdienstvolle Spieler – allen voran Kapitän Sebastian Kühner – verabschiedete und zum anderen die BR Volleys Anhängern mit einigen spruchreifen Vertragsverlängerungen begeisterte.

Bevor der stimmungsvolle Abend in der Max-Schmeling-Halle seinen Lauf nahm, war das BR Volleys Team am Nachmittag schon zu Gast beim Regierenden Bürgermeister Michael Müller und durfte sich einmal mehr in das Goldene Buch der Stadt Berlin eintragen. Kaweh Niroomand sprach aus diesem Anlass von einer „fast schon schönen Tradition, die aber aufgrund ihrer Bedeutung garantiert nie zur Gewohnheit werden würde“, während Müller die BR Volleys als „ein herausragendes Aushängeschild der Sportmetropole“ lobte. Wenige Stunden später wurden die Meistermannschaft unter dem tosenden Applaus der Fans des Hauptstadtclubs gefeiert und die Trikots von Sebastian Kühner und Co zugunsten der SCC JUNIORS versteigert – mit dem Rekorderlös von 12.800 €. Zuvor wurde ausführlich bei den Fanclubs, Volunteers und Partnern „Dankeschön“ für eine in jeder Hinsicht erfolgreiche Jubiläumssaison „10 Jahre Volleyballtempel“ gesagt.

Trotz der Partystimmung standen natürlich auch diesmal schmerzliche Abschiede auf dem Programm. Nach zwei Titeln mit den BR Volleys sagen Kyle Russell und Adam White „Goodbye“. Die Liberos Nicolas Rossard (nach Frankreich) und Dustin Watten (nach Polen) verlassen den Verein. Auch Nationalspieler Linus Weber sucht sein Volleyballglück zukünftig im Ausland. Mehr Spielpraxis und wichtige Erfahrung will Egor Bogachev in der kommenden Saison sammeln. Der Außenangreifer wird in der Spielzeit 2019/2020 für einen anderen Bundesligisten schmettern, soll danach jedoch seinen Vertrag in Berlin fortsetzen.

Besonders emotional wurde es bei der Verabschiedung des Meisterkapitäns Sebastian Kühner. Nach sieben Jahren mit insgesamt acht Titeln für die Berliner beendet der 32-jährige Zuspieler seine äußerst erfolgreiche Karriere und widmet sich zukünftig dem Familienleben sowie einer beruflichen Laufbahn abseits des Sports. „Es fühlt sich gerade für mich genau richtig an. Meine Entscheidung habe ich aus persönlichen und privaten Gründen getroffen. Ich möchte einfach mehr Zeit mit meiner kleinen Familie verbringen. Das Ende mit dem Titel in allerletzter Sekunde hätte gar nicht schöner sein können“, sagte der frühere SCC JUNIOR. Niroomand verabschiedete ihn mit einem Sonderlob: „Sebastian ist in große Fußstapfen getreten und hat überragende Arbeit als Kapitän in dieser turbulenten Saison geleistet.“

Der Geschäftsführer verkündete jedoch auch erfreuliche Personalentscheidungen: „Die Startformation des letzten Playoff-Finalspiels bleibt uns erhalten“, erklärte Niroomand zur Freude der Fans. Das bedeutet: Der “Anführer“ Samuel Tuia und der „Matchwinner“ Moritz Reichert erfüllen ihre bestehenden Verträge. Dazu wird der BR Volleys Mittelblock in der Saison 2019/20 unverändert bleiben: Nicolas Le Goff, Jeffrey Jendryk und Georg Klein bilden weiterhin die „Berliner Mauer“. Auch Benjamin Patch schlägt im neuen Spieljahr für den Deutschen Meister auf. Tosender Jubel brannte im bis auf den letzten Steh- und Sitzplatz gefüllten Saal auf, als Niroomand zum Abschluss verlauten ließ, dass auch Zuspieler Sergey Grankin weiterhin das orange Trikot des Hauptstadtclubs tragen wird.

Die BR Volleys sagen „Danke“ für jedwede Unterstützung in der Spielzeit 2018/2019!

Quelle: Christoph Bernier/BR Volleys

Mit Tiebreaksieg zurückgemeldet

Die Kulisse sollte das BR Volleys Team zum Ausgleich tragen und sie hat es getan! Vor 7.309 Zuschauern gelang den BR Volleys gegen den VfB Friedrichshafen ein knapper 3:2-Tiebreakerfolg (17:25, 25:22, 28:26, 21:25; 15:13) und somit der Ausgleich in der Finalserie. Damit haben die Berliner definitiv ein weiteres letztes Heimspiel der Saison am 08. Mai.

Während auf der Gegentribüne 3.000 Fans mit einer Zuschauer-Choreografie für Gänsehaut-Atmosphäre sorgten, schickte Cheftrainer Enard Sergey Grankin, Benjamin Patch, Georg Klein, Jeffrey Jendryk, Samuel Tuia, Moritz Reichert und Nicolas Rossard auf den Court.

Die Zuschauer waren aufgerufen nach dem ersten Berliner Punkt die über 7.000 Luftballons auf den Plätzen platzen zu lassen, doch ehe das geschah, hatte Protopsaltis den Gästen bereits einen guten Start beschert (0:3). Und auch als der Grieche das zweite Mal zum Aufschlag geschickt wurde, setzte er den zunächst unsicheren Gastgebern schwer zu (6:14). Inzwischen war Kyle Russell für den nahezu wirkungslosen Patch im Spiel und die BR Volleys arbeiteten sich allmählich in die Partie (10:16). Friedrichshafen schnappte sich dennoch überlegen Satz eins und spätestens jetzt war eine Reaktion der BR Volleys in dieser Finalserie gefordert (17:25).

Sie folgte. Für die schon im ersten Durchgang sehr gute Annahme belohnte man sich nun regelmäßig mit Punkten aus dem Sideout (7:3). Auch das Blockspiel wurde deutlich verbessert, Jendryk war gemeinsam mit Grankin zur Stelle (10:6). Angetrieben vom Publikum reduzierte der Titelverteidiger die Fehlerquote und verteidigte seine Führung (17:13, 20:16). Enard schickte, als es spannend wurde, auch Egor Bogachev zum Service. Der Jungnationalspieler zwang die Häfler zu einer spektakulären Abwehr, bei der Auswechselspieler Redwitz für Sossenheimer sogar die Bande abräumte. Den Punkt- und Satzgewinn verbuchten aber die Hausherren für sich (23:19, 25:22).

Im dritten Satz hielten die Hauptstädter ihren Spielfluss und legten wiederum vor (6:3, 9:6). Friedrichshafen zeigte sich aber unbeeindruckt und fand mit ihrem Aufschlag-Ass Boladz den Weg zurück in das Match (10:10). Es kam Hektik in den Coachingzonen beider Teams auf und Schiedsrichter Robert Ließ hatte alle Hände voll zu tun (16:15). Russell patzte zum denkbar ungünstigen Zeitpunkt (20:22), konnte dann aber selbst beide VfB-Satzbälle abwehren (24:24). Und so verschaffte Kapitän Sebastian Kühner mit seinem gefürchteten linken Hammer den Vorteil und Russell stellte auf 2:1 (28:26).

Friedrichshafen antwortete mit einer frühen und deutlichen Führung in Durchgang vier (1:5), an der die BR Volleys lange zu knabbern hatten (10:14). Erst mit dem Doppelwechsel (Kühner und Weber kamen ins Spiel) pirschte man sich heran (16:18). Reichert blockte zum Anschluss und Tuia erzielte aus dem Hinterfeld den Ausgleich (19:19). Die Häfler agierten aber unbeeindruckt, glänzten wieder in der Block-Abwehr und nach Tuias Schlag an die Antenne ging es in den Tiebreak (2:2).

Weiter ohne einen einzigen Annahmefehler und mit nun wieder sehr druckvollem Service legte der Deutsche Meister gegen den Pokalsieger vor (5:3). Der Entscheidungssatz schaukelte sich hoch und auf den erneuten Ausgleich des VfB (7:7) antwortete Reichert mit einem Ass (10:8). MVP Tuia hielt sein Team auf Kurs und die BR Volleys ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen (14:12). Kyle Russell belohnte sich, sein Team und den Volleyballtempel für eine berauschende Performance (15:13).

Nach 139 intensiven Spielminuten waren die Berliner also die umjubelten Sieger. Kaweh Niroomand war entsprechend glücklich: „So ist der Playoff-Rhythmus. Wer bekommt das Momentum auf seine Seite? Heute waren es wir. Phasenweise hat die Cleverness gefehlt, aber am Ende des zweiten Satzes haben wir sie wiedergefunden.“ Kyle Russell, mit 26 Punkten Topscorer des Spiels, sagte: „Friedrichshafen hat sehr konstant gespielt, deshalb war es ein großer Kampf. Die Kulisse hat uns unheimlich geholfen. 7.000 Menschen können auch nur helfen.“

Damit steht es nun 1:1 nach Siegen und man reist am Sonntag (05. Mai um 14.30 Uhr live im SWR Stream) wieder an den Bodensee zur dritten Begegnung. Am nächsten Mittwoch (08. Mai um 18.30 Uhr live auf SPORT1) haben die BR Volleys ein letztes Mal Heimrecht und hoffen auf einen nicht minder spektakulären Volleyball-Abend.

Quelle: Christoph Bernier / BR Volleys