Die beiden Spiele am Wochenende (7./8.3.2026) absolvierte der BBSC Berlin ohne Punktgewinn. Gegen den Tabellensechsten aus Köln holte man in einem engen Spiel immerhin einen Satz, gegen den Tabellenvierten TV Planegg Krailling gelang den Berlinerinnen kein Achtungserfolg.
BBSC Berlin – DSHS Snowtrex Köln 1:3 (24, -20, -18, -23)
Von der 1. Minute an duellierten sich die Mannschaften auf ähnlichem Niveau. Der BBSC wollte unbedingt die Fortschritte im Training der letzten Woche umsetzen und startete stark und motiviert ins Spiel. So ging der 1. Satz an die Gastgeberinnen. In den folgenden Spielabschnitten setzten sich die Gäste mit leichten Vorteilen durch, ohne dass der BBSC enttäuschte oder den Anschluss verlor. Das Team fightete in allen Besetzungen – so trugen sich 12 Athletinnen in die Scorerliste ein, die meisten Punkte erzielte Annalena Grätz mit 14.
Der Erfolg zugunsten der Rheinländerinnen ging ähnlich wie im Hinspiel auf Diagonalangreiferin Emelie Siegner und Zuspielerin Annika Stenchly mit ihrem variablen und schnellen Spielaufbau zurück. Siegner erzielte bis zu ihrem verletzungsbedingten Ausscheiden (von Berlin aus herzliche Genesungswünsche!) Anfang des dritten Satzes bereits 11 Treffer und wurde danach nahtlos von Maike Brönhorst ersetzt. DSHS SnowTrex Köln zeichnete sich ganz deutlich auch durch mannschaftliche Geschlossenheit aus und das Niveau der Ergänzungsspielerinnen aus.
Zum MVP wurden Annalena Vogel und Hannah Mörke gewählt. Berlins Trainerin Katharina Kummer, die den erkrankten Manuel Müller vertrat, zeigte sich von der Leistung ihres Teams angetan. „In Satz 2 und 4 hat uns am Ende etwas die Konzentration gefehlt, schade, hier hätten wir uns selbst mit einem Punktgewinn belohnen können.“
Die Kölner bedankten sich übrigens bei dem Berliner „Physiotherapeuten Kai Kummer, der schon während des Spiels und auch nach dem Spiel sich um unsere Spielerinnen mit gekümmert hat, was nicht selbstverständlich ist.“
BBSC Berlin – TV Planegg Krailling 0:3 (-12, -11, -29)
Völlig anders als am Samstag stellte sich das Sonntagspiel gegen die Randmünchener dar. Diese hatten aus dem Spielverlauf vor 14 Tagen in Planegg, als der BBSC 2 Sätze holte, ihre Konsequenzen gezogen und begannen von Anfang an nicht nur hochkonzentriert und mit wenigen Fehlern, sondern auch mit Aufschlagdruck (12 Asse) und hohem Tempo. Geführt von der erstligaerfahrenen Zuspielerin Elisabeth Kettenbach wurde ein schnelles Spiel über Außenpositionen und Mitte zelebriert, mit dem die Berlinerinnen überhaupt nicht zurechtkamen. Dazu kamen „viele Eigenfehler, den Matchplan haben wir leider nicht umgesetzt“ konstatierte Trainerin Katharina Kummer. Die meisten Berliner Punkte gelangen noch Paula Reinisch mit 11 und Maja Pahlke mit 8 Treffern.
Zu Beginn des 3. Satzes gab Planeggs Trainer Josef Wolf einem Teil seiner Stammspielerinnen eine Auszeit und der BBSC witterte Morgenluft. Nach wenigen Minuten stand es 7:1 für die Gastgeberinnen und auch nach dem Rückwechsel auf der Zuspielposition auf Elisabeth Kettenbach hielten die Berlinerinnen mit und verlangten den Gästen einiges ab. Beim 21:16 schien der erste Satzerfolg für den BBSC in greifbarer Nähe, doch die Gäste drehten hochmotiviert noch einmal auf und sicherten sich den 3:0-Auswärtssieg.
Auf Berliner Seite wurde Paula Reinisch mit der MVP Medaille ausgezeichnet, bei Planegg erhielt die Diagonale Joana Huber – am Sonntag mit 18 Treffern – die Ehrung.
Für den BBSC folgt das nächste Heimspiel bereits am kommenden Samstag, 14.03.2026 um 20.00 Uhr in der Schmelinghalle gegen Eintracht Spontent Düsseldorf.
Für den BBSC am Wochenende im Einsatz: Sophia Minlend, Noelani Kleiner, Sarah Nur Kayadibi, Romy Birnbaum, Paula Reinisch, Anna-Lena Vogel, Annalena Grätz, Angelina Meyer, Maja Pahlke, Hanna Christin Lengkey, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Luz Götte, Melani Ligacheva
Burkhard Kroll/BBSC


















