Wasserfreunde wollen zweiten Heimsieg in der Champions League

Nach dem Sieg gegen Budapest soll der zweite Heimsieg gegen Brescia folgen

Die Champions-League-Hauptrunde mit ihren opulenten 14 Spieltagen zur Ermittlung der je vier Final 8-Teilnehmer in den beiden Achtergruppen nähert sich in dieser Woche der Halbzeit. Am 6. Spieltag nehmen die ersten Vorentscheidungen mehr und mehr Gestalt an. Aus Sicht der Wasserfreunde Spandau 04 zeichnet sich ein durchwachsenes Fazit ab. Nach bislang fünf Partien fällt das Resümee für den Gruppen-Fünften mit fünf Punkten weder überschwänglich noch aussichtlos aus.

Vor allem der 11:10-Heimerfolg gegen FTC Budapest am 11. Januar, mit dem sich das Team auch für davor bereits gezeigte gute Leistungen belohnte, machte Mut. Die Ungarn, mit neun Zählern Gruppen-Dritter, zählen durchaus zu den Großen in ihrer Sportart, gegen die Punktgewinne auch psychologisch auf der Habenseite verbucht werden dürfen. Die Azzurri waren in der Vorsaison Vierter des CL-Final 8, nachdem sie übrigens das Bronze-Match gegen FTC Budapest mit 12:14 verloren hatten. Im laufenden Wettbewerb haben sie bislang auf ebenso hohem Niveau weitergemacht.

In Gruppe B liegt Brescia mit vier Siegen und einer Niederlage gegen VK Novi Beograd mit 12 Punkten hinter den Serben (13) auf Platz 2 des Feldes und kommen damit als Favorit nach Berlin. Ihr Kader aus italienischen Auswahlakteuren und serbo-kroatischen Assen ist exzellent, individuell herausragend und schwer ausrechenbar. Aber auch Spandau ist zuletzt immer besser zusammengewachsen und in der Breite unübersehbar stärker als in den Jahren zuvor. Die Resultate waren bisher entsprechend und trotz einigen schwächeren Phasen in den Spielen ließen sie noch Raum für weitere Steigerungen.

Das Berliner Team muss seine Möglichkeiten zu 100 Prozent abrufen, um gegen den Favoriten aus der Lombardei zu gewinnen. Wenn dieses gegen Brescia gelingt, bleibt die Mannschaft von Trainer Athanasios Kechagias weiterhin in diesem Jahr ungeschlagen.

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Wasserfreunde empfangen die White Sharks Hannover

2023 sind die Wasserfreunde Spandau 04 wettbewerbsübergreifend noch ungeschlagen – in der Bundesliga (gegen Ludwigsburg) und in der Champions League (gegen FTC Budapest) stehen bislang je ein Sieg zu Buche. Nun folgt am Samstag (13 Uhr) das Viertelfinale im Deutschen Wasserball-Pokal. Die Berliner werden die White Sharks Hannover in der Schöneberger Schwimmhalle empfangen. Die Niedersachen, das Farm-Team von W98 Waspo Hannover, sind bereits zum fünften Mal Kontrahent seit 2013/14. Die absolvierten vier Duelle – drei in Hannover, eins in Schöneberg – haben die Wasserfreunde allesamt klar und deutlich gewonnen: einmal im Achtelfinale (2015/16 12:5 in Hannover), dreimal im Viertelfinale (13:2/2013-14; 20:9/2019-20; 19:8/2021-22 in Berlin).

In der laufenden Saison traf man sich Ende Oktober 2022 am 2. Bundesliga-Spieltag in Berlin und der Favorit aus der Hauptstadt besiegte die Niedersachsen mit 22:2. Seitdem freilich haben die Weißen Haie Zähne gezeigt, haben vor der Nachholpartie gegen Waspo am 19. Januar keine weitere Begegnung verloren und lagen mit einer 5-1-1-Bilanz auf Rang 3 der Achter-A-Gruppe. Gleichwohl sind sie der Außenseiter im Duell mit dem Rekord-Pokalsieger, zumal in dessen Heimbecken. Unterschätzen aber sollte man die Niedersachsen keineswegs. Sie sind durchweg gut besetzt mit vielen jungen, talentierten Spielern der 2000-er Geburtsjahrgänge.

Spandau sollte allerdings mit seinen international erfahrenen Akteuren, die im Laufe der Saison unter Führung von Trainer Athanasios Kechagias immer besser ihren Erfolgsrhythmus fanden, genug (spielerische) Mittel besitzen, den Haien die Zähne zu ziehen.

Nur eine Woche nach dem Pokal-Duell gibt es, diesmal in Hannover, den nächsten Schlagabtausch zwischen diesen beiden Kontrahenten, wenn Spandau am 29. Januar am 9. Bundesliga-Spieltag an der Leine zu Gast ist.

Quelle: Wasserfreunde Spandau 04/Peter Röhle

LEN Champions League – Spandau will sich beweisen

Das Spiel am vergangenen Samstag, 7. Jan. 2023, in Schöneberg gegen Ludwigsburg 08 zum Auftakt der Bundesliga-Rückrunde ließ sich eine Halbzeit lang leicht gehemmt an, aber dann nahmen die Wasserfreunde Fahrt auf und zeigten ihr übliches Leistungsniveau. 22:7 hieß es am Ende der Partie. Insgesamt erzielten zehn Spieler Tore – vornweg erneut Dmitri Kholod mit sechs Treffern. Das Team konnte so seine starke Variabilität bestätigen. Dieser Erfolg kann daher gern als positives Vorzeichen für das fünfte Match in der Champions-League gewertet werden.

Im Champions-League-Heimspiel am Mittwoch, 11. Jan. 2023 gegen Ungarns Meister FTC Telekom Budapest will das Berliner Team seine internationale Wettbewerbsfähigkeit beweisen. Spandau empfängt am 5. Spieltag der Champions League-Hauptrunde in Schöneberg Ungarns Meister FTC Telekom Budapest, der mit der Bilanz von drei Siegen und einer Niederlage (9 Punkte) gemeinsam mit AN Brescia auf Rang 2 der Achter-Tabelle hinter VK Novi Beograd (10) liegt. Spandau ist mit zwei Zählern aus zwei Remis Siebenter – drei Punkte entfernt vom Vierten OSC Budapest. Diese Position würde nach den insgesamt 14 Partien ausreichen, um ins Final 8 des Königswettbewerbs im Juni in Belgrad einzuziehen. Der aktuelle Gruppenplatz 7 scheint entfernt, doch bedeutet der Drei-Zähler-Abstand zum Vierten OSC nach CL-Arithmetik nur einen (mit drei Punkten honorierten) Sieg.

Die Ungarn gelten als der klare Favorit – in der Vorsaison CL-Dritter, aber im laufenden Spieljahr zwar dreimal Sieger, aber dabei durchaus auch glücklich: 9:7 gegen Dubrovnik, 9:8 gegen Marseille, 10:7 gegen Sabadell. Gegen Brescia gab es eine 4:8-Niederlage. Spandau sollte also seine Chance gegen den ebenfalls 1904 gegründeten Verein haben, den die Fans „Die grünen Adler“ nennen. 24-mal war Ferencvaros Ungarns Meister, 21-mal Pokalsieger. Imposante 34 Spieler sind als Akteure des Vereins Olympiasieger geworden, darunter der aktuelle Trainer Zsolt Varga (2000 Sydney). Auch in der Mannschaft der Gegenwart stehen eine Reihe von Klasseakteuren. „Angst aber muss uns das nicht machen. Wir wollen die Partie gewinnen und die guten Ansätze aus den vorangegangenen Spielen in einen Erfolg umsetzen und uns mit einem Sieg belohnen“, sagt Präsident Hagen Stamm.

Quelle: Wasserfreunde Spandau 04/Peter Röhle

11. Januar 2023

Wasserfreunde Spandau 04 – FTC Telekom Budapest

Spieltag 5

Spielbeginn:

19:30 Uhr Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg, Sachsendamm 11, 10829 Berlin

Nachtrag, Bundesliga Gruppe A, 8. Spieltag, 7.01.2023

Wasserfreunde Spandau 04 – Ludwigsburg 08 22:7 (5:3,6:2,4:1,7:1) –

Tore Spandau: Kholod 6, Zoran Bozic 4, Yannek Chiru 3, Mateo Cuk, Bilal Gbadamassi je 2, Andrei Prioteasa, Marek Tkac, Denis Strelezkij, Luca Marziali, Roman Shepelev je 1

Spandau 04 will die Saison erfolgreich fortsetzen

Die 7:14-Niederlage bei CN Marseille am 21. Dezember, dem 4. Spieltag der Champions League, brachte den Wasserfreunden nicht das gewünschte Ergebnis. Mehr Erfolg soll in 2023 erreicht werden, so hat es 04-Präsident Hagen Stamm erklärt. Nach drei Jahren Meister-Pause soll dieser Titel unbedingt wieder errungen werden, am besten mit der Zugabe des Pokaltriumphes.

Im nationalen Vergleich der aktuellen Saison steht die Leistung der Berliner auf absolut hohem Niveau. Spandau ist in der Bundesliga ungeschlagen und ohne Punktverlust, hat seine sieben Spiele mit einer Plustore-Differenz von 121 gewonnen, darf sich mithin als inoffizieller „Herbstmeister“ vor Duisburg und Hannover feiern lassen und hat zudem auch den Supercup in Hannover mit 12:9 gewonnen. Nun startet am kommenden Wochenende Teil 2 der Saison mit der DWL-Rückrunde, in der dieses Hochgefühl gehalten werden soll.

Trotz vieler starker Ansätze und positiven Ergebnisse gibt es noch ausreichend Spielraum für Verbesserungen. Das Jahr 2023 soll die angestrebte Leistungssteigerung bringen. Schon am kommenden Samstag, am 8. Spieltag und dem Rückrunden-Auftakt der Bundesliga-A-Gruppe, wollen die Wasserfreunde im Spiel gegen den SV Ludwigsburg 08 in der heimischen Schwimmhalle Schöneberg ihren eigenen Ansprüchen gerecht werden.

Die Schwaben waren in der Vorsaison mit ihrer Europa-Cup-Qualifikation das Überraschungsteam. Doch Ende Oktober besiegte Spandau sie mit 22:4. Zehn 04-Torschützen, darunter „Neuling“ Luca Marziali (6) und Dmitri Kholod (5) als Top-Kanoniere, gaben einen Vorgeschmack auf zukünftige Schützenfeste.

Ludwigsburg tat sich zu Beginn der Bundesliga-Saison schwer, hat sich aber mit einer Drei-Siege-Vier Niederlagen-Bilanz als Fünfter der Tabelle einigermaßen berappelt und ist zweifellos ernster zu nehmen als zu Beginn. So wird auch Spandau ins Becken gehen, zumal diese Begegnung die Generalprobe für die am Mittwoch danach folgende Champions-League-Bewährung gegen FTC Ferenvaros Budapest am 5. Spieltag der Königsklasse an gleicher Stätte ist.

Laut Trainer Athanasios Kechagias ist weniger das „Ob“ als vielmehr das „Wie“ man gegen Ludwigsburg auftritt und gewinnt, entscheidend. Für den Kopf sei das Match wichtig, „wir wollen erfolgreich in den weiteren Verlauf der Saison starten“.

Quelle: Wasserfreunde Spandau 04/Peter Röhle

Wasserball Bundesliga

2022/2023

Gruppe A, 8. Spieltag

07. Januar 2023

Wasserfreunde Spandau 04 – SV Ludwigsburg 08

Spielbeginn: 14.00 Uhr

Spielort: Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg, Sachsendamm 11, 10829 Berlin

Zum Jahresabschluss will Spandau sich selbst beschenken

Den ersten Teil der aktuellen Wasserballsaison haben die Wasserfreunde Spandau 04 mit Bravour bewältigt. Am vergangenen Samstag bestätigten die Berliner in eigener Halle den eine Woche zuvor in Hannover erzielten Supercup-Gewinn souverän mit dem identischen 12:9-Resultat. Somit haben die Berliner die Bundesliga-Hinrunde ohne Punktverlust als Spitzenreiter beendet.

Bis auf nur eine Ausnahme – der Champions League-Heimauftakt am 16. November (5:16) gegen VK Novi Beograd, bei dem 04 pandemiegeschädigt die halbe Mannschaft ersetzen musste – sind die Wasserfreunde national und auch international (2 Remis auswärts in der CL) ungeschlagen.

Spandau möchte sich beim letzten Spiel des Jahres gegen den französischen Meister CN Marseille nun selbst beschenken. Im Achter-Tabellenbild der Gruppe B mit einer klaren Zweiteilung nach drei Spieltagen ist Spandau hinter Brescia (9 Punkte), Novi Beograd (7 Punkte), FTC Budapest (6 Punkte) und Jug Dubrovnik (4 Punkte) gemeinsam mit OSC Budapest mit je zwei Zählern Fünfter, dahinter folgen am Tabellenende Marseille und Astralpool Sabadell als Schlusslichter mit je einem Pünktchen.

Die Franzosen, besetzt mit vielen aktuellen Nationalspielern der mit Blick auf Olympia 2024 zur kontinentalen und Weltspitze aufstrebenden Tricolore sowie einigen Balkan-Topakteuren, sind gleichwohl aufgrund des Rankings keinesfalls zu unterschätzen. Sie werden ihren Tabellenplatz möglichst schnell korrigieren wollen. In der Vorsaison-CL-Hauptrunde haben die Berliner beide Begegnungen gegen Marseille mit 7:13/H und 7:12 verloren. Die bisherigen drei Resultate der Franzosen im laufenden Wettbewerb belegen zum einen zwar, dass Marseille durchaus schlagbar ist, aber auch das starke Potenzial des Teams.

Das Heim-10:10 von Marseille gegen OSC Budapest und die 8:9- sowie 9:14-Niederlagen gegen FTC Budapest und Jug Dubrovnik lassen erkennen, dass sich am Mittwoch mit CN und Spandau zwei Teams auf Augenhöhe treffen. „Wir haben zuletzt in unseren Spielen unsere Möglichkeiten mit Variabilität und Einsatz umgesetzt, ohne dabei schon alle Chancen auszuloten. Dies immer weiter und konsequenter zu tun und peu à peu besser zu werden, wird auch diesmal und im kommenden Jahr unser Ziel sein. Wir sind dabei auf gutem Wege.“

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreune Spandau 04

Champions League 2022 / 2023

21. Dezember 2022

CN Marseille – Wasserfreunde Spandau 04

Spielbeginn: 20:00 Uhr – Schwimmhalle Pierre Garsau, Marseille, Frankreich

Nachtrag: Wasserball-Bundesliga Spiel 7

17. Dezember 2022

Wasserfreunde Spandau 04 – Waspo 98 Hannover

12:9 (5:3,4:3,3:2,0:1)

Tore WS 04: Dmitri Kholod 5, Marin Restovic, Marek Tkac, (je 2), Mateo Cuk, Andrei Prioteasa, Alex Sekulic, (je 1)

Gipfeltreffen im deutschen Wasserball

Im Leistungsvergleich der Bundesligaführung zeigen sich die Spandauer im Vorteil. In ihren bisherigen nationalen Partien der Saison wirkte Spandau höchst souverän, wogegen Waspo einige Schwankungen aufwies und daheim gegen den ASC Duisburg sogar verlor.

Das erste Aufeinandertreffen des Spieljahres der beiden personell weitgehend neu formierten Teams von Waspo und Spandau vor Wochenfrist im Supercup endete mit 12:9 für die Berliner.

In der Wochenmitte mussten beide Teams in der Champions-League-Hauptrunde antreten. Spandau konnte auswärts bei OSC Budapest mit 9:9 (6:4) einen Punkt mit nach Hause nehmen. Hannovers 5:20 (4:13) bei CN Barceloneta dagegen offenbarte eine Reihe von Defiziten.

Spandaus Budapest-Trip fehlte nach fast durchgängiger Führung im Match nur das Happy End eines Sieges. Erst 29 Sekunden vor Schluss glichen die Ungarn glücklich aus. Bester Schütze der Berliner war Dmitri Kholod, der gleich fünfmal traf.

Nach drei von 14 Spieltagen stehen die Wasserfreunde mit zwei Punkten gleichauf mit OSC Budapest auf Rang 5, Vierter ist Jug Dubrovnik mit vier Zählern (drei werden pro Sieg vergeben). Trotz eines bislang ausgebliebenen Sieges ist damit im Kampf um einen der vier Gruppenplätze zum Einzug ins CL-Final 8 im Juni in Belgrad damit noch alles offen für Spandau. Bei OSC zeigten sich die Berliner in vielen Spielkomponenten stark, variabel und kreativ. Auf jeden Fall dürfte das internationale Auftreten der Wasserfreunde eine mentale Auswirkung auf das Selbstbewusstsein im nationalen Spielbetrieb haben.

Hannover wird um eine Wiedergutmachung für die Ergebnisse im Supercup und in der Champions League bemüht sein, aber Spandau kann zurecht mit breiter Brust antreten.

Es bedarf allerdings von Berliner Seite höchster Konzentration für dieses Spiel. Waspo hat ein starkes Team, welches sich nach der Neuformierung noch in einer Entwicklungsphase befindet. Sie können sicher besser spielen als die aktuellen Ergebnisse widerspiegeln. Man darf gespannt sein, wie das Duell verläuft.

Peter Röhle

Wasserball Bundesliga

2022/2023

Gruppe A, 7. Spieltag

17. Dezember 2022

Wasserfreunde Spandau 04 – Waspo 98 Hannover

Spielbeginn: 16.00 Uhr

Spielort: Sport- u. Lehrschwimmhalle Schöneberg, Sachsendamm 11, 10829 Berlin

Die Wasserfreunde Spandau 04 auf der Suche nach der Wahrheit

Der zweite Spieltag in der Hauptrundengruppe B der Champions League soll für die Wasserfreunde Spandau 04 so etwas wie die Stunde der Wahrheit werden. Beim Auswärtsspiel gegen CN Astralpool Sabadell nahe Barcelona treffen am Mittwoch zwei Teams aufeinander, die die ersten Punkte in der neuen Saison gewinnen möchten. Spandau 04 erzielte daheim in der Schwimmhalle Schöneberg gegen CL-Vorjahres-Vize Novi Beograd (Serbien) coronageschwächt mit mehreren fehlenden Stammspielern ein 5:16, Sabadell verlor zu Hause gegen FTC Telekom Budapest mit 7:10. Wer die Partie am Mittwoch verliert, ist damit bei 14 Spieltagen zwar noch nicht aus dem Rennen um die vier Top-Plätze der Gruppe und das Weiterkommen in die K.o.-Phase, aber doch bereits mit einem deutlichen Handicap versehen.

Spandaus Rekonvaleszenten sind inzwischen gesundheitlich weitgehend wiederhergestellt und haben am vergangenen Sonntag beim 4. Bundesliga-Spieltag in Potsdam gegen die „Orcas“ vom OSC die Generalprobe für den Spanien-Trip mit 19:4 (4:0,3:2,6:0,6:2) gewonnen. Die Wasserfreunde führen damit, dank des beeindruckenden Torverhältnisses von 99:16 mit 8:0 Punkten, vor dem ebenfalls minuszählerfreien ASC Duisburg (8:0) die Tabelle an.

Im Duell mit Potsdam erzielte Bilal Gbadamassi 3:19 Minuten vor dem Ende den 19. Spandauer Treffer. Ein 20., der den 100. in nur vier Spielen bedeutet hätte, wollte dann aber nicht mehr fallen.

Im Spiel konnte das Team von Trainer Athanasios Kechagias mit seiner aktuell breiten Besetzung mit vielen Leistungsträgern erneut beweisen, dass die Akteure schwer auszurechnen sind. Neun der elf eingesetzten Spieler erzielten Tore. Vorneweg Mateo Cuk (4), gefolgt von Gbadamassi, Andrei Prioteasa (je 3), Denis Strelezkij, Zoran Bozic, Dmitri Kholod (je 2) sowie Marek Tkac, Yannek Chiru und Marin Retovic (je 1).

Diese Variabilität und die individuellen Möglichkeiten des Berliner Teams müssen auch während ihres Auftritts in Katalonien zum Tragen kommen, um siegreich die Heimreise antreten zu können.

Über die aktuelle Stärke des spanischen Wasserballs müssen nicht viele Worte verloren werden: Das Team hat 2022 den LEN Euro Cup gewonnen. In der Champions League warenS pandau und Sabadell 2017/18 bereits einmal Gruppen-Gegner. Die Wasserfreunde gewannen am 8. November 2017 daheim mit 11:8, am 29. April 2018 gewannen sie in Spanien 11:9. Im Verlaufe des Wettbewerbs erreichten die 04er sogar das Final 8 des Königswettbewerbs in Genua. Wenn das keine Motivation ist!

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Wasserfreunde Spandau 04 verpflichten Roman Shepelev

Eine immense Verstärkung kann das Wasserballteam (männlich) der Wasserfreunde Spandau 04 verkünden. Mit Roman Shepelev kommt ein russischer Nationalspieler an die Havel, der das neue Team, um den ebenfalls neuen griechischen Trainer Sakis Kechagias verstärken wird.

Roman hatte bereits 150 Einsätze in der russischen Nationalmannschaft und nahm mit dieser schon an mehreren Europameisterschaften teil. Er spielte von 2010-2017 für Sintez Kasan, dann 3 Jahre für Dynamo Moskau, bis er wieder nach Kasan zurückkehrte und dort 2 weitere Jahre verbrachte.

Nun ist er endlich in Berlin angekommen, nachdem er auf das Visum, zur Einreise nach Deutschland, viele Wochen warten musste. Dmitrii Kholod, einer der Leistungsträger des Spandauer Teams, freut sich besonders, mit seinem russischen Teamkollegen für die Wasserfreunde auf Torejagd zu gehen.

Quelle und Foto: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Olympiasieger und Trainer verlassen Wasserfreunde Spandau 04

Am vergangenen Wochenende hat sich das Team der Wasserfreunde Spandau 04 von ihrem Trainer Petar Kovacevics und ihrem Spielmacher Nikola Dedovic bei einem Brunch im Restaurant Casa Charlotta in der Clayallee 222 verabschiedet.

Petar Kovacevic leitete das Team von 2014-2022 als Trainer. Er konnte in dieser Zeit 9 deutsche Titel, Deutscher Meisterschaft, Pokal und Supercup, gewinnen. Einmal erreichte er die Qualifikation des Teams für das Final 8 der Champions League (in Genua). Er wird in der nächsten Saison in Frankreich für den ENT Lille am Beckenrand stehen.

Nikola Dedovic hatte während seiner Spandauer Zeit den persönlich größten sportlichen Erfolg. Er gewann 2021 in Tokio bei den Olympischen Spielen die Goldmedaille mir der serbischen Nationalmannschaft.

Die Wasserfreunde bedanken sich bei beiden Akteuren für ihre geleistete Arbeit. Sie bleiben für immer ein Part der Spandauer Wasserballfamilie.

Nach der überraschenden Mitteilung Petar Kovacevics, seinen Vertrag als Trainer der Wasserfreunde Spandau 04 aus privaten Gründen frühzeitig zu beenden, ist es gelungen, einen neuen Trainer für den Rekordmeister zu verpflichten.

Athanasos Kechagias

Der Verein ist sehr glücklich, mit Athanasios Kechagias einen international erfahrenden Coach für die Herrenmannschaft der Wasserfreunde gewonnen zu haben.

Folgende Station hat der Grieche bisher in seiner Trainerkarriere absolviert:

seit 2019 Cheftrainer, Rumänien Herren Nationalmannschaft 2013 – 2014: Cheftrainer, Griechenland Herren Nationalmannschaft

2004 – 2011: Cheftrainer verschiedener Herrenmannschaften

2017 – 2018: Cheftrainer, Australien Frauen Nationalmannschaft

2016: Cheftrainer, Griechenland Frauen Nationalmannschaft

Kechagias wird bei den diesjährigen Europameisterschaften im September in Split noch das rumänische Team als Trainer betreuen. Er wird dabei in der Gruppenphase mit seiner Mannschaft auf die Auswahl von Deutschland treffen. Anschließend wird er seine Arbeit in Berlin beginnen.

„Es ist eine große Ehre, Mitglied eines so großen Teams mit großer Tradition und großem Erfolg zu werden. Ich möchte Herrn Ηagen Stamm, Herrn Peter Röhle und dem Verein Spandau 04 danken, die mir die Leitung der Mannschaft anvertraut haben. Das Einzige, was ich sagen möchte, ist, dass wir hart arbeiten und versuchen werden, unser Bestes zu geben, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen“, war das erste Statement des neuen Trainers.

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Wasserfreunde verlieren entscheidendes Spiel in Hannover

Waspo Hannover hat am Mittwochabend, 25. Mai mit dem dritten Erfolg im Best of Five-Finale um das 101. Deutsche Wasserballchampionat der Männer die dritte nationale Meisterkrone in Folge gewonnen. Im vierten Match der Serie gegen Rekord-Titelträger Wasserfreunde Spandau 04 (37 Titel seit 1979) holten sich die Niedersachsen mit 16:9 (3:0,5:3,4:3,4:3) den nötigen dritten Sieg zu ihrem neunten Titel.

Nach zwei Auftakterfolgen und der spektakulären 13:14-Niederlage am vergangenen Sonntag in Berlin zeigte sich Waspo gut erholt und mit starker Reaktion gegen Spandau, das nach Strafen aus dem Spiel zuvor ohne Schlüsselspieler Dmitri Kholod und Co-Trainer Peter Röhle antreten musste.

Die Partie im Freibecken des Volksbades Limmer begann mit der 1:0-Führung des Gastgebers durch Petar Muslim nach einer Minute. Waspo agierte mit starker Defense und konzentrierten Angriffen. Spandau konnte im Angriff wenig Druck entwickeln, die Überzahlsituation nicht nutzen und lag nach dem ersten Viertel mit 0:3 hinten.

Der zweite Abschnitt setzte die klare Dominanz der Niedersachsen fort, die folgende Verkürzung des Spandauer Rückstandes auf 2:4 war nur ein kurzes Aufflackern des angekündigten Spandauer Aufbegehrens. Waspos 8:3-Halbzeitführung war mehr als die halbe Miete zum Titel.

Die zweite Hälfte blieb spannungsarm, Hannover durfte sich bereits aufs große Feiern vorbereiten. Beim 13:6 des Teams von Trainer Karsten Seehafer waren Ivan Nagaev (4) und der seine Laufbahn beendende Julian Real (3) die Top-Torschützen, bei Spandau trafen Marin Restovic, Yannek Chiru und Denis Strelezkij (je 2) am besten.

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Wasserball – Bundesliga 2021/2022

Finale 4 / Playoff / Best of Five

5. Mai 2022

Waspo 98 Hannover – Wasserfreunde Spandau 04

16:9 (3:0,5:3,4:3,4:3)

Spielort: Volksbad Limmer, Stockhardtweg 6, 30453 Hannover