Bundesliga-Doppelspieltag für die Wasserfreunde

Die Pandemielage hat immer noch großen Einfluss auf den Alltag der Wasserball-Bundesliga. Das Potsdamer Team hat nach den vielen krankheitsbedingt ausgefallenen Spielen Probleme, ausreichend Wasserfläche für die Nachholspiele zu finden. Die Wasserfreunde Spandau 04 konnten in diesem Fall helfen, sodass die Orcas aus Potsdam ihr Heimspiel gegen Spandau in der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg bestreiten können, damit die Hauptrunde der Bundesliga zeitgerecht zu Ende gespielt werden kann.

Nachdem am letzten Mittwoch die Wasserfreunde coronabedingt und durch den Einsatz ihrer Nationalspieler beim Weltligaspiel in Hamburg (GER-FRA 11:16) keine schlagkräftige Mannschaft an den Beckenrand bekommen konnten, erklärten sich die Neuköllner fairerweise bereit, das Spiel abermals zu verlegen. Neukölln hatte ebenfalls aufgrund eines hohen Krankenstands das Spiel Anfang März absagen müssen.

So kommt es zu der kuriosen Situation, dass die Wasserfreunde zwei Auswärtsspiele hintereinander in eigener Schwimmhalle bestreiten werden. Zumindest sind beide Spiele geplant und finden hoffentlich auch statt. Allerdings kann auch dieser Plan erneut durch die Pandemie in Gefahr geraten.

Alle Teams der Wasserball-Bundesliga Vorrunde A, zeigen sich im recht schwierigen Verlauf der aktuellen laufenden Hauptrunde sehr kooperativ, damit alle Spiele durchgeführt werden können.

Wasserball Bundesliga

2021/2022

Gruppe A, 7. Spieltag – Nachholspiel u. 11. Spieltag

23. März 2022

OSC Potsdam – Wasserfreunde Spandau 04

Spielbeginn: 19:00 Uhr (Zuschauer nach 3-G-Regel)

Spielort: Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg, 10829 Berlin, Sachsendamm 11

23. März 2022

SG Neukölln – Wasserfreunde Spandau 04

Spielbeginn: 20:30 Uhr (Zuschauer nach 3-G-Regel)

Spielort: Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg, 10829 Berlin, Sachsendamm 11

Quelle: Peter Röhle

Wasserfreunde weiter auf dem Trockenen

Für die Wasserballer von Spandau 04 fällt am Samstag bereits das dritte Pflichtspiel in Folge pandemiebedingt aus. Nach der Champions League-Auswärtspartie am 12. Januar bei OSC Budapest, die nach positiven Tests von neun Spielern und dem Trainer, der Ungarn nicht gespielt werden konnte und mit 10:0 für Spandau gewertet wurde, und dem bereits zuvor vom 15. Januar auf den 25. Februar verlegten Bundesliga-Spitzenspiel in Berlin gegen Waspo Hannover, fällt nun auch der DWL-Rückenrundenstart beim OSC Potsdam am 22. Januar aus.

Potsdam kann wegen einer großen Zahl von Ausfällen im Spielerkader und auch im Trainerstab keine spielfähige Mannschaft melden. Als nächste Spandau-Partie danach stünde der Rückrundenstart in der Champions League auf dem Programm, zu dem die Berliner am 25. Januar (19 Uhr) in Schöneberg erneut auf OSC Budapest treffen.

Quelle: Wasserfreunde Spandau 04/Peter Röhle

Nach Pause Auswärts-Match in Esslingen

Nachdem am vergangenen Samstag (4.12.) das Spandauer Heimspiel des 4. Erstliga-Spieltages gegen die SG Neukölln wegen vieler coronabedingter Ausfälle beim Gast verschoben werden musste, sind die Wasserfreunde nun am Spieltag 5 auswärts nach langem Trip gen Süden beim SSV Esslingen gefordert. Im wegen der unterschiedlichen Zahl ausgetragener Partien „schiefen“ Tabellenbild sind die Berliner nach wie vor Erster (6:0) vor SV Ludwigsburg (6:2), Waspo Hannover (6:0), ASC Duisburg (4:4) und dem Samstagsgegner Esslingen (3:3).

Für Spandau ist es der vorletzte nationale Auftritt dieses Corona-Jahres vor dem Heimspiel am 18. Dezember in Schöneberg gegen die White Sharks Hannover.

Das nächste Bundesliga-Spiel danach findet dann zum Abschluss der Hinrunde bereits im kommenden Jahr am 15. Januar in Berlin gegen Waspo Hannover statt. Allerdings stehen für die Hauptstädter auch noch zwei Bewährungsproben in der Champions League-Hauptrunde auf dem Programm: am 15. Dezember empfängt man daheim Steaua Bukarest, am 22. Dezember ist man zwei Tage vor Heiligabend bei CN Marseille gefordert.

Die Partie gegen die jungen Esslinger ist für Spandau ein willkommenes Testing vor dem CL-Spiel gegen Bukarest, in dem ein Erfolg für Spandau Pflicht ist, soll so etwas wie eine Rest-Chance für das Erreichen in der Königsklasse bewahrt werden.

National steht man in der Bundesliga mit 6:0-Bilanz und 51:22 Toren tadellos da, doch das hat noch nicht allzu viel Aussagekraft. Auch gegen Esslingen ist Spandau haushoher Favorit. Die Schwaben haben in ihren Spielen vor alle mit dem überraschenden 12:10 gegen OSC Potsdam überzeugt, aber eine Woche später auch deutlich 11:17 gegen Ludwigsburg verloren.

Für Spandau gilt nur eine Vorgabe: Tabellenspitze bewahren, überzeugend gewinnen und dabei auch spielerisch Akzente setzen.

Quelle: Peter Röhle

Wasserball-Bundesliga Saison 2021/22

5. Spieltag

11. Dezember 2021

SSV Esslingen – Wasserfreunde Spandau 04

Spielbeginn: 15:30 Uhr

Spielort: Inselbad/Traglufthalle, 170327 Stuttgart, Inselbad 4

Wasserfreunde verlieren Finalspiele

Waspo 98 Hannover hat seinen Titel als Wasserball-Meister erfolgreich verteidigt. Am Sonntag gewannen die Niedersachsen das dritte Match der Best of Five-Finalserie um die 100. Deutsche Meisterschaft seit 1912 mit 10:7 und holten sich damit nach dem 12:6 Heimauftakt und dem 9:8-Samstagserfolg in Berlin in der Schwimmhalle Schöneberg mit 3:0 Siegen souverän das Championat.

Spandaus Ambition, die Finalserie offen zu halten und ein viertes Match am kommenden Mittwoch in Hannover zu erzwingen, hatte nur eine Halbzeit Bestand. Das erste Viertel ging mit 3:2 an den gastgebenden Rekordmeister, die beiden folgenden aber gingen mit jeweils 3:1 an Waspo und bedeuteten eine 8:5-Führung vor dem Schlussabschnitt. Dieser endete mit 2:2 und manifestierte den 10:7-Sieg der insgesamt besseren und überlegenen Gäste. Spandau lag seit Anfang des zweiten Viertels (3:4) stets in Rückstand und konnte nach mehrfachen Drei-Tore-Rückständen nie auf weniger als zwei Treffer Differenz aufschließen. Der vergebene Fünfmeter von Aleks Sekulic 11 Sekunden vor Schluß war quasi symptomatisch für den Spielverlauf aus Spandau-Sicht.

Beste Torschützen der Berliner waren Dmiri Kholod und Dennis Strelezkij (je 2), für Hannover trafen Ivan Nagaev, Darko Brguljan und Aleksander Radovic (je 2) am besten.

„Wir haben unser Limit im Finale insgesamt nicht erreicht und verdient verloren. Individuell war Hannover, auch auf Schlüsselpositionen wie Torwart und Center den entscheidenden Tick stärker. Sie waren konzentrierter und in der Chancennutzung stärker. Wir müssen uns für die Zukunft neu ordnen und motivieren. Das 0:3 muss uns antreiben“, resümierte der enttäuschte Trainer Petar Kovacevic.

Als Bronze-Gewinner stand bereits seit Samstag, 22.05.2021 der OSC Potsdam fest, der nach dem 16:14-Heimauftakt am Mittwoch auch die zweite Begegnung der Best of Three-Serie gegen den ASC Duisburg auswärts mit 13:12 (6:6) für sich entschied und damit zum vierten Mal in Serie DM-Dritter wurde.

Wasserfreunde Spandau 04 – Waspo 98 Hannover Best off three Serienstand 0:3

Finalspiel 2 8:9 (2:1,0:3,2:0,4:5)

Finalspiel 3 7:10 (3:2,1:3,1:3,2:2)

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Wasserfreunde machen Finalteilnahme perfekt

Spiel 1

Titelverteidiger Waspo Hannover hatte bereits am Mittwoch beim ASC Duisburg mit 16:11 gewonnen, Vizemeister und Pokalsieger Spandau 04 zog am Freitagabend beim OSC Potsdam mit 14:6 nach. Damit waren die beiden Favoriten nur noch durch nicht zu erwartende Wasserball-Wunder vom Einzug in das fünfte bilaterale Duell in Serie um die Meisterkrone aufzuhalten.

Spandau reichte am Freitag, 14. Mai 2021 in der Schwimmhalle des Potsdamer Sportparks Luftschiffhafen eine Durchschnittsleistung zum souveränen Sieg, mit 7:3 waren zur Halbzeit die Weichen gestellt, dann verwalteten die Hauptstädter den Vorsprung.

Mehrfach-Torschützen für 04 waren Nikola Dedovic (3), Marin Restovic, Yannick Chiru, Marino Cagalj und Dmitri Kholod (alle 2). Auch der langzeitverletzte Kapitän Marko Stamm kam erstmals wieder zum Einsatz und trug einen Treffer zum Endresultat bei. Für Potsdam erzielte Lukas Küppers drei Treffer.

Spiel 2

Nach den klaren Halbfinal-Hinspielsiegen gegen ASC Duisburg und den OSC Potsdam haben Titelverteidiger Waspo Hannover und Pokalsieger Spandau 04 am Samstag den Einzug ins Best-of-Five-Endspiel um die 100. Deutsche Wasserball-Meisterschaft der Männer wie erwartet perfekt gemacht.

Die Finalserie “Best of Five“ beginnt am 19. Mai und endet spätestens am 29. Mai, wenn das Duell über die volle Distanz von fünf Partien geht. Der Final-Vergleich zwischen den Erzrivalen ist der fünfte in Serie. 2018 und 2020 hatte Hannover das Titel-Abo der Berliner (37-mal Meister seit 1979) durchbrochen.

Nach dem Hinspiel in Potsdam, das Spandau souverän mit 14:6 gewonnen hatte, wechselte Trainer Petar Kovacevic im Rückspiel zwei Spieler seines Kaders. Stammkeeper Laszlo Baksa machte Platz für Backup Max Vernet-Schweimer. Er konnte Baksa mit vielen guten Paraden bestens vertreten. Für Marko Stamm wurde Youngster Bence Haferkampf aufgestellt.

Spandau kam nur mit Mühe ins Spiel. Die Potsdamer Gäste waren motiviert und kampfstark, gingen mit 1:0 in Führung und lagen auch zur Halbzeit noch 4:3 vorn. Erst im dritten Spielabschnitt (4:0) zogen die Gastgeber in Front (7:4) und bauten dann die Führung im Schlussviertel noch auf 11:6 aus.

Die Top-Torschützen für Spandau waren Dmitri Kholod (4) und Lukas Gielen (2). Für den OSC waren Tomi Tadin und Reiko Zech zweimal erfolgreich.

Waspo Hannover ließ dem 16:11-Auswärtssieg in Duisburg im Rückspiel in eigener Halle gegen den ASCD ein deutliches 19:5 (12:1) folgen und zog damit ins mit Spannung erwartete Playoff-Finale der beiden besten deutschen Teams ein.

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Halbfinale in der Wasserball-Bundesliga – Spandau kontra Potsdam

Der Wasserball-Meister des Jahres 2021 (Männer) wird im Best-of-Five-Finale frühestens am 23. Mai und spätestens am 29. Mai zum 100. Nationalchampion gekürt. Aufgrund der Pandemie wurde der Modus angepasst. Nach den Zwischenrunden der Top-Gruppe stehen mit Spandau 04, Waspo Hannover, ASC Duisburg und OSC Potsdam diesem Ranking entsprechend die Halbfinal-Paarungen fest: 1 gegen 4, 2 gegen 3.

Spandau bekommt es im Hin- und im Rückspiel mit dem Vorsaison-Dritten Potsdam zu tun, der torbessere aus beiden Partien wird im Finale stehen. Als Kontrahent wird der Titelverteidiger Waspo Hannover erwartet. Der zunächst angesetzte Mittwochs-Termin des Berlin-Brandenburger Lokalderbys musste auf Freitag verlegt werden, weil in der Wochenmitte die Potsdamer Halle am Luftschiffhafen nicht zur Verfügung steht. Die zweite Begegnung findet wie vorgesehen am Samstag in Berlin-Schöneberg statt.

Alle seit Mitte April gespielten vier Spiele zwischen den Lokalkontrahenten Berlin und Potsdam, in dem mehrere Spieler auf beiden Seiten in früheren Jahren auch bereits im Team des aktuellen Gegners standen, sind deutlich an die Hauptstädter gegangen: 9:5, 16:4, 15:6 und 19:13. „Aber Hochmut kommt vor dem Fall. Wir werden uns hüten, die ‚Orcas‘ zu unterschätzen und werden hoch konzentriert und engagiert agieren“, erklärt Trainer Petar Kovacevic.

Potsdam, als DM-Dritter der beiden letzten Jahre als „dritte Kraft“ hinter Hannover und Pokalsieger Spandau etabliert, tritt zwar als klarer Außenseiter an, wird aber bemüht sein, sich nach dem schwachen 5:10 beim Zwischenrunde-Match gegen Duisburg am vergangenen Wochenende zu rehabilitieren.

100. Deutsche Meisterschaft im Wasserball der Männer, Halbfinale

Freitag, 14.05.2021 19:00 Uhr OSC Potsdam – Wasserfreunde Spandau 04

Spielort: Schwimmhalle am Luftschiffhafen, Olympischer Weg 2, 14471 Potsdam

Samstag, 15.05.2021 15:00 Uhr Wasserfreunde Spandau 04 – OSC Potsdam

Spielort: Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg, Sachsendamm 11, 10829 Berlin

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Spandau gewinnt Zwischenrunde und trifft im Halbfinale auf Potsdam

Spandau 04 hat nach dem ersten Zwischenrunden-Turnier der Top 4 der Wasserball-Bundesliga vor einer Woche in Berlin nun auch das zweite Turnier in Hannover gewonnen. Damit qualifizierten die Berliner sich ungeschlagen als Erster für das Best-of-Three-Halbfinale um die 100. Deutsche Meisterschaft und treffen dort auf den Zwischenrunden-Vierten, den OSC Potsdam.

Die Spitzenposition sicherte sich Spandau im abschließenden Gipfel gegen den Meister Waspo Hannover mit einem 6:5 (0:1,1:0,3:1,2:3) Erfolg. Es war das dritte Duell der beiden Top-Teams innerhalb von sieben Tagen. Bereits vor einer Woche hatten die Hauptstädter beim ersten Zwischenrunden-Turnier mit 8:7 gewonnen, am Mittwoch danach revanchierte sich Hannover dann mit einem 8:6-Erfolg im Supercup.

Weitere Ergebnisse der zweiten Zwischenrunde:

Waspo 98 Hannover vs. OSC Potsdam: 16:7

ASC Duisburg vs. Wasserfreunde Spandau 04: 10:21

OSC Potsdam vs. Wasserfreunde Spandau 04: 13:19

Waspo 98 Hannover vs. ASC Duisburg: 17:14

Platz 3 im Ranking belegte der ASC Duisburg, der zwar den ersten Vergleich gegen Potsdam mit 11:12 verloren hatte, aber die Partie am Sonntag klar mit 10:5 Toren gewann und als Gruppen-Dritter im Halbfinale auf den Zweiten Waspo Hannover trifft.

Das erste Halbfinale werden die Spandauer auswärts am Freitag, den 14.05.2021 in Potsdam in der Schwimmhalle am Luftschiffhafen bestreiten, Anpfiff ist um 19:00 Uhr. Das Rückspiel wird in der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg einen Tag später, am 16.05.2021, um 15:00 Uhr stattfinden.

Das Top-Spiel am Sonntag, 9.05.2021 fand erneut in umkämpfter, leidenschaftlicher Atmosphäre statt. Beide Abwehrreihen dominierten zunächst den Verlauf. Die 1:0-Führung von Waspo im ersten Viertel glich Spandau Mitte des zweiten Abschnitts mit einem Tor von Marin Restovic aus, sodass es mit einem ungewöhnlichen 1:1 in die Pause ging. Der Angriff beider Seiten konnte sich kaum durchsetzen, die Chancen im Überzahlspiel (10:15 Wasserverweise gegen Spandau) wurden zumeist vergeben. Die Vorentscheidung fiel im dritten Viertel, als Spandau per Doppelschlag von Marino Cagalj binnen einer Minute auf 4:2 davonzog.

Im Schlussabschnitt verkürzte Hannover zwar noch einmal auf 5:6, aber es blieb den Hannoveranern nicht mehr genügend Zeit, das Spiel zu drehen, um den ersten Platz in der Gruppe zu erreichen.

Bei Spandau erzielten Cagalj (3), Dmitri Kholod (2) und Marin Restovic (1) die Treffer.

Spandaus Torwart Laszlo Baksa zeichnete sich durch eine Menge hervorragende Paraden aus und hatte somit entscheidenden Anteil am Erfolg der Berliner.

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Wasserfreunde spielen im Halbfinale der Deutschen Meisterschaft

Die Plätze 1-4 der 100. Deutschen Meisterschaft der Wasserball-Männer seit 1912 sind vergeben, nur die Rangfolge der Teams muss noch ausgespielt werden.

Der Rekordmeister Spandau 04 wurde seit 1979 eindrucksvolle 37-mal Deutscher Meister. Die Serie des Berliner Vereins wurde dabei nur 1993 (Waspo Hannover), 2006 (SV Cannstatt), 2013 und 2018 (ASC Duisburg) sowie 2020 (Waspo Hannover) unterbrochen. Der aktuelle Titelverteidiger Hannover, der zuletzt zweifache DM-Dritte OSC Potsdam und der ASC Duisburg treffen sich zu zwei offiziell „Zwischenrunden“ betitelten Halbfinal-Turnieren, in denen die jeweiligen Teilnehmer des Endspiels sowie des „kleinen Finales“ (Platz 3) ermittelt werden. Das erste Turnier findet in den beiden ersten Mai-Tagen in der Schöneberger Schwimmhalle, das zweite eine Woche darauf in Hannover statt. Für die meisten Beobachter steht der Ausgang so gut wie fest: Spandau und Hannover werden sich im DM-Finale begegnen.

Das wäre dann bereits die achte Auflage dieser Konstellation seit der Premiere im Jahr 2000. Die Berliner holten sich seither beinahe immer den begehrten Titel; nur 2018 und 2020 gewannen die Hannoveraner die Deutsche Meisterschaft.

Das Endspiel erreichte das Team der Wasserfreunde in den 42 Meisterschaften seit 1979 regelmäßig. 1993 gab es die einzige Ausnahme. „Unser Leistungsniveau ist aber nicht selbstverständlich“, sagt Präsident Hagen Stamm. „Wir sind im Vergleich mit Potsdam und Duisburg zwar der Favorit, aber jedes Match muss auch wirklich gespielt werden!“ Gespannt sein dürfen die Fans auf die Auseinandersetzung mit Waspo, das zuletzt den Einzug ins Finale 8 der Champions League Anfang Juni in Belgrad mit Gruppenrang 4 und einem Last-Minute-Ein-Tore-Sieg gegen Dinamo Tbilissi als „größten Erfolg der Vereinsgeschichte“ feierte.

Spandau hat die Qualifikation fürs CL-Finale als Gruppen-Fünfter nur knapp verpasst. Die Berliner hatten bei verletzungsbedingt geschwächter Besetzung (ohne Kapitän Marko Stamm und Remi Saudadier) auf viele junge Kräfte setzen müssen. Die gezeigten Leistungen machen Hoffnung. Mehrfach verhinderten nur kleine Fehlleistungen den gewünschten Erfolg. „Das war Learning by Doing und das kann sich schnell auszahlen. Je eher, umso besser“, sagt der Präsident mit Blick auf die kommenden Aufgaben.

Aufgrund der Pandemie und unter Beachtung des Hygienekonzepts des DSV sind keine Zuschauer zu den Spielen zugelassen. Alle Spiele können aber im Internet verfolgt werden. www.waterpolo.stream

Wasserball Bundesliga 2021 Zwischenrunde Turnier 1

Samstag, 01.05.2021

Sport- und Lehrschwimmhalle, Sachsendamm 11, 10829 Berlin

Spiel 1 10:30 Uhr Wfr. Spandau vs. OSC Potsdam Orcas

Spiel 2 13:00 Uhr Waspo 98 Hannover vs. ASC Duisburg

Spiel 3 17:00 Uhr OSC Potsdam Orcas vs. Waspo 98 Hannover

Spiel 4 19:00 Uhr Wfr. Spandau vs. OSC Potsdam Orcas

Sonntag, 02.05.2021

5. Spiel 10:00 Uhr OSC Potsdam Orcas vs. ASC Duisburg

6. Spiel 12:30 Uhr Wfr. Spandau vs. Waspo 98 Hannover

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Meisterschafts-Start für Spandau nach 165 Tagen Unterbrechung

165 Tage ist es am kommenden Samstag her, dass die Wasserfreunde Spandau 04 am 27. September 2020 zum letzten Pflichtauftritt im nationalen Wasserball antraten. Damals besiegten sie in der Heimschwimmhalle Schöneberg Waspo Hannover im Pokalfinale überzeugend mit 12:8.

In der Champions League hielten sich sowohl Spandau als auch Hannover respektabel. Das schürte die Erwartungen für den am 13. März angesetzten Supercup. Doch das Match musste kurzfristig abgesagt werden, weil ausgerechnet Waspo-Präsident Bernd Seidensticker positiv auf das Coronavirus getestet wurde und das gesamte Team in Quarantäne ging und das vom DSV als „Neustart im nationalen Spielbetrieb“ bezeichnete Gipfeltreffen fiel aus. Der erwartete Neustart erfolgte daher mit dem Beginn der 100. Deutschen Wasserballmeisterschaft, die nach neuen Modularien durchgeführt wird. Die Top 8 der Vergangenheit (damals A-Gruppe) spielen in zwei Vierer-Gruppen (A und B), für die ehemalige B-Gruppe gilt das genauso.

Doch fanden während des 1. Turniers der B-Gruppe am 20./21. März mit den Teams von Spandau 04, OSC Potsdam, SV Ludwigsburg 08 und der SG Neukölln nur drei der sechs angesetzten Spiele statt. Ein Spieler der Wasserfreunde war positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Spiele wurden verschoben und Spandau steht vor Beginn von Turnier 2 mit 0:0 Punkten da. Das 2. Turnier findet in der Schwimmhalle Luftschiffhafen des Potsdamer Olympiastützpunktes statt. Spandau brennt darauf zu zeigen, dass das Team wieder in guter Form ist.

Peter Röhle

Wasserball Bundesliga 2021

Vorrunde Gruppe B Turnier 2

Spielort: Schwimmhalle am Luftschiffhafen, Olympischer Weg 2, 14471 Potsdam

Samstag, 10.04.2021

1. Spiel 11:45 OSC Potsdam – SG Neukölln

2. Spiel 14:00 SV Ludwigsburg – Wfr Spandau 04

3. Spiel 17:45 Wfr Spandau 04 – SG Neukölln

4. Spiel 20:00 OSC Potsdam – SV Ludwigsburg

Sonntag, 11.04.2021

5. Spiel 10:00 SV Ludwigsburg – SG Neukölln

6. Spiel 12:15 OSC Potsdam – Wfr Spandau 04

Nachholspiele:
16.04.2021 18:00 Uhr SSH Wasserfreunde Spandau 04 – OSC Potsdam
17.04.2021 16:00 Uhr SSH Wasserfreunde Spandau 04 – SG Neukölln
Der Termin für das Nachholspiel Wasserfreunde Spandau 04 – SV Ludwigsburg 08 wurde noch nicht festgelegt.

Spandau zeigt Potsdam Grenzen auf

Am Ende war es doch ein Schützenfest für Spandau 04, das Playoff-Halbfinale um die Deutsche Wasserball-Meisterschaft, das diesmal ob der Terminprobleme aufgrund der Corona-Pandemie nur aus Hin- und Rückspiel statt wie gehabt in einer Best of Three-Serie ausgetragen wurde. Im Auswärts-Hinspiel am Freitag im Potsdamer „blu“ fand der Rekordmeister gegen die engagierten und motivierten Gastgeber nur schwer ins Spiel. Nach dem Auftaktviertel stand es 1:1, zur Halbzeit nur 6:3 und zweieinhalb Minuten vor Ende des dritten Abschnitts gerade mal 8:5. Das 11:6 für die Wasserfreunde aus der Hauptstadt durfte man getrost als Erfolg für die unterlegenen und gastgebenden „Orcas“ werten.

Damit war zwar im Grunde schon vor Spiel 2 am Sonntag in Schöneberg entschieden, dass der zu ermittelnde Finalist aus diesem Duell nur Spandau heißen konnte, aber es blieben einige Fragen offen, wie die aktuelle Form des in der Saison national noch ungeschlagenen Titelverteidigers aussieht.

Spandau dominierte nach Lust und Laune, trotz des Fehlens von Kapitän Marko Stamm und Spielmacher Nikola Dedovic. Das spiegelte sich im Endstand von 21:7 (5:1,6:1,4:1,6:4) entsprechenden wieder. Alle 12 eingesetzten „Feldspieler“ beteiligten sich an der Torausbeute, der Topschütze war wie schon am Freitag Dmitrii Kholod (3 und 4 Treffer).

„Das war ein Fingerzeig dafür, dass wir nach und nach immer mehr zu unserer Form finden und besser werden. Gerade rechtzeitig für das Finale“, befand Marko Stamm, der an seinem Geburtstag vom Beckenrand zusehen durfte.

Schon am Mittwoch beginnt das Best of Five-Finale zwischen den nach dem Halbfinale als Nummer 1 firmierenden Wasserfreunden und den Niedersachsen von Waspo 98 Hannover. Waspo hat sich in der Corona-Pause noch einmal personell verstärkt. Die Mannschaft von Trainer Carsten Seehafer wird mit einer veränderten Aufstellung, als wie beim 10:12 am vergangenen Dienstag im „Entscheidungsspiel“ um Platz 1 der Setzliste in Berlin, antreten.

„Das Finale fängt bei Null an, die alten Ergebnisse sind dann Makulatur“, sagt Spandau-Präsident Hagen Stamm, der indes aber sicher ist, dass die Duelle der Serie „jede Menge Brisanz, Spannung, Kampf, Einsatz und Emotionen“ bieten werden. Schon das Auftaktspiel gab es jede Menge Explosivität, laut dem Kapitän des 04-Teams Marko Stamm wird Hannover alles tun, um nicht erneut das Start-Match, wie in der vergangenen abzugeben und angesichts der beiden folgenden Partien in Berlin (5.9. und 6.9.) die Serie im Schnelldurchgang zu verlieren. Auch die Spielstätten der Finalserie spielen eine wichtige Rolle, meint Stamm-Senior. Hannover empfängt die Spandauer im Volksbad Limmer unter freiem Himmel, da am Abend gespielt wird, könnte es ziemlich kühl werden. Die Berliner Begegnungen finden in der Schwimmhalle Schöneberg statt, in der es auf keinen Fall kühl ist.

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Sollte nach 3 Spielen noch keine Entscheidung gefallen sein:

Finale 4 Finale 5

Mittwoch, 09. September 2020 Samstag, 12. September 2020

Spielbeginn: 18:00 Uhr Spielbeginn: 16:00 Uhr

Spielort: Volksbad Limmer Spielort: SSH

Rückblende:

Halbfinale 1 – 28.8.2020:

OSC Potsdam – Wasserfreunde Spandau 04 6:11 (1:1,5:2,3:2,2:1)

Tore Spandau: Dimitri Kholod 3, Marko Stamm 2, Lucas Gielen, Mate Cagalj, Dennis Strelezkij, Marin Restovic, Yannek Chiru, Ivan Zovic je 1

Halbfinale 2 – 30.8.2020:

Wasserfreunde Spandau 04 – OSC Potsdam 21:7 (5:1,6:1,4:1,6:4)

Tore Spandau: Dimitri Kholod 4, Lucas Gielen 3, Mikail Arslan, Maurice Jüngling, Ivan Zovic, Mate Cagalj je 2, Remi Saudadier, Denis Strelezkij, Aleks Sekulic, Marin Restovic, Stefan Pjesivac, Yannek Chiru je 1