Pflichtaufgabe erfüllt – Füchse gewinnen gegen GWD Minden

Füchse Berlin – GWD Minden 35:26

Die Füchse hatten das vorletzte Heimspiel der Saison zum „Tag des Kinderhand-balls“ ausgerufen. Bei freiem Eintritt für die Eltern konnten sich die Jüngsten bei der gemeinsam mit dem HVB und der AOK organisierten Aktion an verschiedenen Stationen, sogar auf dem Spielfeld der Profis ausprobieren und auch Autogramme der Füchse-Spieler ergattern.

Ein Kinderspiel war die Partie gegen GWD Minden für die Gastgeber zunächst nicht. Zwar waren die Berliner mit hohem Tempo gestartet und hatten schnell einen Drei-Tore-Vorsprung herausgeworfen (6:3 /7.), aber Ballverluste und überhastete Würfe boten den Gästen aus Ostwestfalen immer wieder Möglichkeiten zum Kontern. Drei Mal konnte Minden, als Drittletzter noch mitten im Abstiegskampf, einen Mehr-Tore-Vorsprung der Füchse ausgleichen. Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte spielten sich die Berliner frei und gingen mit einem 18:15 in die Pause.

Nach dem Wechsel erhöhten die Füchse das Tempo und gewannen gegen die nunmehr überforderten Gäste zunehmen die Kontrolle über das Spiel. Weniger Ballverlusten. Mehr Konsequenz beim Ausnutzen der Wurfchancen – somit wuchs der Vorsprung kontinuierlich.

Aus dem Team ragte dabei erneut Hans Lindberg heraus. Der fast 41-jährige dänische Rechtsaußen, er hatte in der Woche seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert, spielte sich in einen wahren Rausch. Mit seinen 11 Treffern zeichnete er am Ende fast für ein Drittel der Füchse-Tore verantwortlich. Zum fünften Mal in Folge könnte Hans Lindberg als erfolgreichster Füchse-Schütze aus der Saison gehen. Auch in der Torjäger-Liste der Bundesliga liegt er in Führung. Mit bisher 228 Toren hat er seinen Bestwert (202/ Saison 2019/20) längst übertroffen.

Der souveräne 35:25-Sieg vor 8066 Zuschauern hatte am Ende jedoch einen bitteren Beigeschmack. Fabian Wiede verletzte sich bei einer Abwehraktion am Fuß Wahr-scheinlich ist die Saison damit für den Nationalspieler, der sich schon einmal am Sprunggelenk verletzt hatte, vorzeitig beendet.

Da die SG Flensburg-Handewitt zeitgleich in Lemgo unterlag, konnten die Füchse ihren Vorsprung auf den Mitkonkurrenten um Platz drei auf vier Punkte ausbauen. Für den Sprung auf Rang zwei und das Erreichen der Champions League wären an den zwei ausstehenden Spieltagen zwei Siege (nächste Partie am Mittwoch bei der HBW Balingen-Weilstetten) nötig, bei gleichzeitigen Punktverlusten des THW Kiel. Darüber spekulieren wollte Füchse-Trainer Jaron Siewert jedoch nicht. „Wir müssen bereit sein, falls Kiel etwas liegen lässt.“ Platz drei am Saisonende wäre die beste Füchse-Platzierung seit 2017/18.

Herbert Schalling

Für die Füchse erfolgreich: Wiede 3, Holm 2, Andersson 5, Lindberg 11/2, Lets 1, Vujovic 6, Marsenic 4, Drux 3

Klarer Derbysieg – Füchse gewinnen 34:25 gegen DHfK Leipzig

Die Spiele der Füchse gegen den SC DHfK hatten sich seit dem Aufstieg der Leipziger 2015 zu echten Derbys, zu hart umkämpften Partien auf Augenhöhe entwickelt. In der letzten Saison zum Beispiel gelang es den Berlinern nicht, gegen den sächsischen Rivalen zu gewinnen. Diesmal allerdings dominierten die Füchse eindeutig. Der 34:25-Sieg war am Ende auch in der Höhe verdient.

Der Start der Hausherren – furios. 4:0 nach vier Minuten. Leipzigs Coach Andrè Haber musste die früheste Auszeit der gesamten Bundesliga-Saison nehmen, um seine müde Truppe aufzurütteln.

Das Erfolgsrezept Füchse: im sechstletzten Saisonspiel: Klug herausgespielte Tore über den Kreis – hier glänze vor allem Mijajlo Marsen als Vollstrecker (7 Treffer) und schnelle Konter. Dabei nutzten die flinken Valter Chrintz und Milos Vujovic( mit acht Treffern erfolgreichster Fuchs) die zahlreichen Ballverluste der Leipziger. Mehrfach wurden die Außen von Keeper Dejan Milosavljev mit präzisen Zuspielen auf die Reise geschickt. Der Füchse-Torhüter glänzte darüber hinaus mit zahlreichen Paraden und einem gehaltenen Siebenmeter. Mit dem 17:12 zur Pause war der Weg zum Sieg frühzeitig geebnet.

Ihr konzentriertes Spiel setzten die Füchse nach der Pause fort – diesmal ohne die gefürchteten „fünf schlimmen Minuten“ ohne Tore, die beim Spitzenspiel vor zwei Wochen in Magdeburg den Sieg und im Verlauf der Saison manchen Punkt gekostet hatten. Trainer Jaron Siewert zollte seinem Team deshalb Respekt für diese Leistung. „Wir hatten uns viel vorgenommen und die Mannschaft hat es prima umgesetzt“. Sportdirektor Stefan Kretzschmar lobte das durchgehend hohe Tempo im Spiel und „dass in dieser Saisonphase auch jüngere Spieler Akzente setzen“. Er meinte damit vor allem Max Beneke und Kreisläufer Jann Keno Jacobs (beide zwei Treffer).

Nach dem 34:25-Sieg bleiben im Rennen um den begehrten zweiten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der Champions League berechtigt. Punktgleich mit dem Dritten Flensburg und nur einen Punkt hinter dem THW Kiel. „Natürlich könnten wir spekulieren, ob Flensburg nächsten Sonntag Kiel schlägt und wir am letzten Spieltag dann Flensburg“, meine Jaron Siewert. „Das nützt aber nichts, wenn wir unsere Aufgaben nicht erfüllen. Die werden schwer genug“ Drei Heimspiele (Göppingen, Minden, Flensburg) und zwei Auswärtspartien (Erlangen, Balingen) warten bis zum 12. Juni noch auf die Füchse. An der Zielstellung allerdings lässt Stefan Kretzschmar keinen Zweifel: „Natürlich wollen wir alle fünf Spiele gewinnen.“

Herbert Schalling

Für die Füchse erfolgreich: Wiede1, Holm 2, Andersson 3, Lindberg 2, Langhoff 1, Chrintz 5, Beneke 2, Jakobs 2, Vujovic 8, Marsenic 7, Drux 1

Füchse feiern Auswärtssieg in Lemgo

Die Füchse Berlin fahren beim TBV Lemgo Lippe ihren dritten Sieg in Serie ein und zeigen sich dabei überzeugend fokussiert. Am Ende steht ein deutliches 31:26 (16:9) für den Hauptstadtklub auf der Anzeigetafel. Den Grundstein für den Erfolg legte das Team von Velimir Petkovic bereits im ersten Spielabschnitt.

Guter Start für die Berliner beim TBV Lemgo Lippe. In der vierten Spielminute erzielte Mijajlo Marsenic vom Kreis das 2:0 für den Hauptstadtklub. Daraufhin parierte Dejan Milosavljev einen Siebenmeter gegen Ex-Fuchs Bjarki Elisson und Simon Ernst, und Tim Matthes konnten auf 4:0 Stellen. Nach dem 6:1 durch Paul Drux zog Lemgo nach elf Minuten die erste Auszeit. Die Füchse blieben trotz Unterzahl konzentriert und führten nach 16 Minuten mit 9:4.

Die Berliner dominierten weiterhin das Geschehen auf dem Spielfeld. In der 20. Spielminute traf Torhüter Dejan Milosavljev zum 11:5 ins verwaiste Tor der Gastgeber. Die Hausherren vom TBV Lemgo Lippe konnten in den folgenden Minuten etwas verkürzen und somit ging es beim Stand von 13:9 in die letzten vier Minuten der ersten Hälfte. Daraufhin entschärfte Milosavljev zwei weitere Siebenmeter und die Füchse gingen mit einer 16:9-Führung in die Pause.

Im zweiten Abschnitt hatten die Berliner kurze Anlaufschwierigkeiten und daher konnten die Hausherren auf 17:12 verkürzen. Doch der Hauptstadtklub schlug zurück und erhöhte durch Michael Müller wieder auf 20:12. Im Anschluss kamen die Hausherren auf und Trainer Velimir Petkovic legte in der 43. Spielminute beim Stand von 21:17 eine Auszeit. Daraufhin war prompt Simon Ernst erfolgreich und sorgte erneut für einen Unterschied von fünf Treffern.

Der TBV ließ sich nun nicht mehr abschütteln und somit ging es beim 25:21 für die Füchse in die letzten zehn Minuten der Begegnung. Dann waren die Füchse wieder auf der Höhe des Geschehens und erhöhten auf 28:21. Am Ende gewinnen die Füchse mit 31:26 beim TBV Lemgo Lippe und fahren somit ihren dritten Sieg in Serie ein.

Milosavljev 1, Heinevetter, Ernst 4, Wiede 2, Holm 4, Struck, Mandalinic, Gojun, Lindberg 8/5, Simak, Müller 1, Matthes 3, Koch 1, Marsenic 4, Drux 3.

Quelle: Füchse Berlin Handball

Auswärtsaufgabe gegen Lemgo Lippe

Am Sonntagnachmittag um 16:00 Uhr sind die Füchse Berlin beim TBV Lemgo Lippe im Einsatz. Nach den beiden Siegen in Göppingen und zu Hause gegen den TVB Stuttgart möchte das Team von Velimir Petkovic am Sonntag die Siegesserie auf drei ausbauen. Mit einem Sieg könnte man sich im erweiterten Verfolgerfeld der Liga festsetzen.

Die Berliner haben in den letzten Spielen gezeigt, dass sie starke Leistungen abrufen können. In dem enorm wichtigen Spiel in Göppingen hatte sich der Hauptstadtklub nach einer Schwächephase zu Beginn der zweiten Halbzeit berappelt und konnte die Punkte einfahren. Im vergangenen Heimspiel gegen den TVB Stuttgart spielte man sich mit einer hochkonzentrierten Angriffsleistung souverän zum Sieg.

Am Sonntag wartet nun das Auswärtsspiel beim TBV Lemgo Lippe. „Lemgo ist eine starke Mannschaft und mit dem gewonnenen Punkt aus Erlangen wird es für uns noch schwerer, da das natürlich Anreiz gibt, um gegen uns doppelt zu Punkten.“ Doch die Berliner können aus den vergangenen Spielen ihr Selbstvertrauen ziehen. Zudem möchten die Füchse auch ihren letzten Auftritt in Lemgo vergessen machen.

In der vergangenen Saison unterlagen die Berliner beim TBV mit 30:34. Doch aktuell hat der Hauptstadtklub die bessere Form und geht beim 14. Der LIQUI MOLY HBL deshalb als Favorit ins Rennen. „Wir wollen den positiven Schwung der letzten Spiele mitnehmen und auch in Lemgo einen weiteren Schritt nach vorne machen“, so Velimir Petkovic zur Zielstellung. Wenn die Füchse beim TBV doppelt punkten, dann haben die Berliner trotz des ernüchternden Saisonstarts vorerst einen Platz in der erweiterten Verfolgergruppe der Liga sicher.

Quelle: Füchse Berlin Handball

Füchse verlieren nach deutlicher Führung in Leipzig in der Schlusssekunde

Im Topspiel des 1. Spieltages der Handball-Bundesliga waren die Füchse Berlin zum SC DHfK Leipzig gereist. Die Füchse fanden sehr gut ins Spiel, Torhüter Miloslavljev und die Abwehr funktionierten perfekt und es gelang ein 7:1-Start nach Maß. Auch bedingt durch doppelte Zeitstrafen gegen Marsenic und Gojun kam Leipzig Stück für Stück wieder zurück. In der zweiten Halbzeit mussten die Füchse die Führung aus der Hand geben und unterlagen in einer dramatischen Schlussphase mit 23:24 (14:10). 10/5 Treffer von Lindberg und sechs Treffer von Wiede waren die besten Torschützen der Partie.

Die Füchse Berlin erwischten bei der Auswärtspartie beim SC DHfK Leipzig den deutlich besseren Start. Füchse-Trainer Velimir Petkovic gab Dejan Milosavljev den Vorzug im Tor, auch weil Silvio Heinevetter mit einem grippalen Infekt in Berlin bleiben musste. Der Neuzugang konnte sich aber auch auf eine stabile Abwehr verlassen, die von Beginn an Leipzig den Schneid abkaufte. Aber auch auf Leipiger Seite wurde in der Abwehr beherzt zugepackt, so dass Hans Lindberg bei den Füchsen den ersten Treffer der Partie mit einem Strafwurf erzielte.

Auf der anderen Seite gelang es Dejan Milosavljev einen Strafwurf von Patrick Wiesmach zu parieren, so dass Fabian Wiede im Gegenzug auf 0:2 erhöhte, bevor Lindberg auf 0:3 erhöhte. Für die Hausherren war einfach kein Durchkommen durch die Berliner Abwehr, so dass kleinere Abstimmungsfehler und auch Passfehler im Berliner Angriff den Füchsen noch nicht schadeten. Zwar parierte Joel Birlehm, er hatte im Leipziger Tor zunächst den Vorzug erhalten, einen Strafwurf von Lindberg. Doch Leipzig konnte daraus ebenso wenig Kapital schlagen wie aus einem weiteren Berliner Ballverlust.

Nach Wiedes Treffer zum 0:4 nahm Andre Haber auf Seiten der Leipziger die erste Auszeit. Im folgenden Angriff holte seine Mannschaft noch eine Zeitstrafe gegen Berlin heraus, doch einnetzen konnten sie nicht. Stattdessen hinterlief Lindberg in Unterzahl die Leipziger Abwehr und wurde von Wiede mustergültig zum 0:5 bedient. Es waren bereits mehr als zehn Minuten gespielt, als Max Jahnke den ersten Heimtreffer zum 1:5 erzielte. Nach dem 1:6 von Tim Matthes nimmt Haber bereits die zweite Auszeit und brachte erstmals den kroatischen Neuzugang Marko Mamic.

Leipzig war nun besser im Spiel und lies sich im Angriff nicht mehr so verunsichern. In Überzahl traf Mamic zum 2:7, bevor Philip Weber mit einem Treffer ins leere Tor auf 3:7 verkürzte. Das Spiel war nun ausgeglichen und auf Leipziger Seite versucht sich Trainer Andre Haber mit einem weiteren Wechsel. Er brachte den von SG Insignis Westwien gewechselten Viggo Kristjansson, der sich bei den folgenden drei Strafwürfen als sicherer Schütze erwies. Zudem kam in der 20. Minute Jens Vortmann ins Tor, der ehemalige Fuchs feierte damit sein Comeback nach einem Kreuzbandriss und konnte sich beim 9:12 sogar selbst in die Torschützenliste eintragen.

Nun reagierte auch Füchse-Trainer Velimir Petkovic mit seiner ersten Auszeit, zumal Marsenic schon mit der zweiten Zeitstrafe belastet war. Bei den Füchsen wurde im Rückraum variiert, im zweiten Anlauf kann dann auch Stipe Mandalinic erfolgreich zum 9:14 abschließen. Den letzten Treffer vor der Pause erzielte dann Leipzigs Jahnke zum 10:14. Nachdem sich direkt vor der Pause auch noch Jakov Gojun seine zweite Zeitstrafe abholten waren beide Berliner Innenblockspieler doppelt vorbelastet.

Berlin kann den Vorsprung nicht verteidigen 

Die Gastgeber hatten offensichtlich durch den verkürzten RÜckstand wieder Selbstvertrauen getankt, entsprechend starteten sie in die zweite Halbzeit. Leipzig drückte weiterhin aufs Tempo und versuchte vor allem den Innenblock der Füchse unter Druck zu setzen. Dort musste Petkovic variieren, brachte unter anderem Paul Drux in der zentralen Defensive. Zunächst ließ sich Berlin aber nicht verunsichern, gerade über ein gutes Umschaltspiel zwischen Angriff und Abwehr erhöhten sie noch auf 10:15. 

Auf Leipziger fand nun Jens Vortmann immer besser ins Spiel. Seine Paraden, unter anderem ein abgewehrter Kempatrick, ermöglichte es seinem Team auf 13:15 zu verkürzen. Bei den Füchsen versuchte nun Paul Drux fast im Alleingang die Situation zu lösen, der Halblinke ging kompromisslos ins direkte Duell und konnte so zumindest einen Strafwurf herausholen, den Lindberg zum 13:16 verwandelte. Mit einem Doppelschlag verkürzte Leipzig auf 15:16 und die Partie war wieder offen. 

Die Füchse waren nun unter Druck, konnten aber die Nerven bewahren. Allerdings gingen Velimir Petkovic die Alternativen aus, da er einerseits in der Abwehr improvisieren mussten und andererseits im Angriff Stipe Mandalinic nur wenig Akzente setzen konnte. Noch einmal konnten die Füchse aber die gegnerischen Fehler nutzen und auf 16:19 davonziehen. Angefeuert vom Heimpublikum gab aber Leipzig nie auf, auch wenn sie lange Zeit immer wieder herankamen ohne auszugleichen. 

In der 53. Minute war es dann Lucas Krzikalla, der mit seinem Treffer zum 21:21 erstmals für die Gastgeber ausglich. Nach einer weiteren Parade von Vortmann gelang dann Philipp Weber in der 55. Minute erstmals der Führungstreffer. Für die SChlussphase forderte Petkovic nun alle Kraftreserven ein, ordnete eine 5:1-Abwehr mit dem vorgezogenen Wiede an. Die Torlaune der Leipziger können damit gebremst werden und in der 58. Minute glich Lindberg mit seinem zehnten Treffer zum 22:22 wieder aus. 

In den beiden Schlussminuten nahm zunächst Leipzigs Trainer Haber seine letzte Auszeit. Zunächst konnte Gojun für die Füchse blocken, doch der Ball blieb bei den Hausherren und Marko Mamic traf 60 Sekunden vor Schluss zum 23:22. Auf der Gegenseite konnte Marsenic postwendend für die Füchse ausgleichen und Leipzig verblieben noch 40 Sekunden. Leipzig spielte den letzten Angriff konzentriert aus, Semper bediente Krzikalla und der erzielte eine Sekunde vor dem Abpfiff den 24:23-Siegtreffer.

Quelle: Füchse Berlin

Erstes Heimspiel gegen Erlangen

Die LIQUI MOLY Handball-Bundesliga hat soeben die ersten Spieltermine der neuen Saison bekanntgegeben. Für die Füchse Berlin startet die Bundesliga am 25.08. mit einem Ost-Derby beim SC DHfK Leipzig. Eine Woche später steht dann das erste Heimspiel im Fuchsbau gegen den HC Erlangen auf dem Plan. 

Am 17. Und 18. August startet mit dem DHB-Pokal die Pflichtspielsaison der Berliner Handballer und nur eine Woche später heißt es dann Saisonstart in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga. Am 25. August spielt der Hauptstadtklub um 16:00 Uhr beim SC DHfK Leipzig. Damit starten die Füchse mit einem Ost-Derby in das Bundesligajahr 19/20. 

Eine Woche später heißt es dann endlich wieder Handball-Bundesliga im Berliner Fuchsbau. Am 01.09. gastiert der HC Erlangen um 16:00 Uhr in der Max-Schmeling-Halle. Der Countdown bis zum ersten Heimspiel läuft also bereits. Ab voraussichtlich Mitte nächster Woche kann dann jeder Fan hier seine Tickets für die ersten Spiele ergattern.

Nur drei Tage nach dem Saisonauftakt im Fuchsbau heißt es wieder Heimspiel in Berlin. Denn dann kommt GWD Minden zum dritten Spieltag der LIQUI MOLY HBL in die Hauptstadt gereist. Spielstart ist daher am Mittwoch den 3. September um 19:00 Uhr. Das letzte bereits terminierte Spiel muss das Team von Velimir Petkovic dann wieder in der Fremde bestreiten. Am 08.09. geht es um 13:30 im Schwabenland bei FRISCH AUF! Göppingen um zwei wichtige Meisterschaftspunkte.

Quelle: Füchse Berlin

Füchse ohne Punkte in Leipzig

Die Füchse Berlin können auch beim SC DHfK Leipzig die Trendwende nicht schaffen. Mit 27:32 (15:16) verliert der Hauptstadtclub sein Bundesligaspiel in Leipzig. Am Ende bewiesen die Hausherren den längeren Atem. Die besten Werfer waren Bjarki Elisson und Hans Lindberg mit fünf Treffern.

Die Füchse starteten mit einer starken Angriffsleistung in die Partie. In der fünften Spielminute traf Jacob Holm mit dem vierten Berliner Treffer zum 4:3. Auch in den folgenden Minuten drückten die Füchse weiterhin aufs Tempo und durch einen Doppelschlag von Paul Drux und Fabian Wiede konnte sich der Hauptstadtclub auf 8:6 absetzen. 

Doch nach einer Zeitstrafe gegen Fabian Wiede kamen die Hausherren wieder heran und konnten selbst mit 8:9 in Führung gehen. Danach entwickelte sich ein ausgeglichener Spielverlauf. In der 22. Spielminute war beim 11:11 weiterhin alles eng zusammen. Bis zur Halbzeit blieb das Duell auf Augenhöhe. Am Ende der ersten 30 Minuten führte der SC DHfK Leipzig beim 15:16 denkbar knapp.

Zu Beginn gelang den Berlinern der Ausgleich, doch beim 18:20 in der 37. Spielminute waren die Gastgeber wieder mit zwei Treffern in Front. Dieser Rückstand hatte auch sieben Minuten später beim 21:23 noch Bestand. Beim 23:24 nach 47 Minuten bekamen die Füchse dann eine doppelte Zeitstrafe gegen Mijajlo Marsenic, der gleichzeitig mit der dritten Zeitstrafe disqualifiziert wurde, und Fabian Wiede.

Das Spiel blieb eng aber der amtierende EHF-Champion aus Berlin lag auch acht Minuten vor dem Schlusspfiff beim 24:26 weiterhin mit zwei Treffern im Hintertreffen. Die Füchse schafften es bis in die 56. Spielminute den Rückstand zwar zu halten, aber konnten ihn nicht verkürzen. Im Anschluss sorgten die Leipziger für den Unterschied. Am Ende müssen die Füchse beim 27:32 in Leipzig die nächste Niederlage einstecken. 

Füchse Berlin – SC DHfK Leipzig 27:32 (15:16)

Heinevetter, Semisch; Wiede 4, Elisson 5, Holm 3, Struck, Gojun, Lindberg 5/1, Zachrisson 1, Simak 3, Urios, Reißky, Marsenic 2, Drux 4

Stimmen:

Paul Drux: 

Machen uns das Leben in der zweiten Halbzeit durch Zeitstrafen schwer. Wir spielen eigentlich eine ordentliche Abwehr im zweiten Abschnitt. Im Angriff fehlen dann irgendwann die Kräfte gegen Ende und die Tore werden nicht mehr so einfach. Kommen immer wieder ran und dann bekommen wir zweimal zwei Minuten. Das bricht einem natürlich das Genick. Wir können uns kämpferisch nichts vorwerfen und waren gut vorbereitet. Jetzt müssen wir weiter hart arbeiten und zusammenstehen. Am Sonntag steht das nächste wichtige Spiel an und dann kommt auch schon das Final Four.

Bob Hanning (Geschäftsführer Füchse Berlin):

Wir legen ein passives Abwehrspiel hin.  Wir lassen einfache Tore vom Kreis und aus dem Rückraum zu. Dann bekommen unsere Torhüter nichts zu fassen.  Im Angriff war das heute eigentlich gut, doch wenn du immer eines bekommst, dann wird es schwierig. Ich bin grundsätzlich kein Freund von Charakterfragen im Sport. Ich glaube darum geht es nicht. Die Mannschaft muss jetzt in der Defensive ein anderes Gesicht zu Tage legen.

Dennoch können wir in dieser Saison noch vieles Erreichen. Wir stehen nächste Woche im Final Four um den DHB-Pokal, haben im EHF-Cup alle Chancen auch unter die letzten vier einzuziehen und in der Liga ist zumindest der sechste Rang möglich. Deshalb sollten wir nun abwarten und sehen, was wir in den nächsten Wochen noch gemeinsam erreichen können.

Quelle: Füchse Berlin

Es geht nach Leipzig

Am Donnerstagabend, 28. März treffen die Füchse Berlin auf den SC DHfK Leipzig. Um 19:00 Uhr ist Anpfiff im Sächsischen. Nach zuletzt drei sieglosen Bundesligaspielen in Serie, wollen die Füchse unbedingt wieder doppelt punkten. Rolando Urios wird die Kreisposition verstärken.

Nach zuletzt drei sieglosen Auftritten gegen Melsungen, Göppingen und Saint-Raphael bekommen die Füchse am morgigen Donnerstag ebenfalls keine einfache Aufgabe serviert. Beim SC DHfK Leipzig müssen die Füchse Berlin versuchen zurück in die Spur zu finden. Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass die Fahrt nach Leipzig zwar eine der kürzeren, aber dafür keine der einfachen ist.

Mit dabei wird Nachwuchstalent Rolando Urios sein. Der Kreisläufer, der aktuell beim Kooperationspartner VfL Potsdam spielt, wird gegen Leipzig und voraussichtlich auch gegen Balatonfüredi KSE im Kader der Füchse stehen. „Wir haben mit Marsa und Balu ein gutes Gespann für die beiden Spiele. Zudem kommt vielleicht wieder Erik Schmidt und sehr sicher Jakov Gojun“, sagt Trainer Velimir Petkovic.

Die Hausherren aus Leipzig spielen in diesem Jahr alles andere als eine gute Saison. Trotz hochklassiger Spieler schaffte es das Team von Andre Haber erst sehr spät wichtige Punkte im Abstiegskampf einzufahren. Doch der SC DHfK ist nie zu unterschätzen. Sechs Mal verlor der Tabellenfünfzehnte in dieser Saison bereits mit nur einem Tor Unterschied und bei den Rhein-Neckar-Löwen sprang sogar ein Punktgewinn heraus. Die Begegnung ist also für beide Teams enorm wichtig und die Füchse wollen die Chance nutzen, um die kleine Niederlagenserie reißen zu lassen.

Quelle: Füchse Berlin

Heimniederlage gegen Göppingen

Die Füchse Berlin haben ihr Heimspiel gegen Frisch Auf! Göppingen mit 29:33 (15:13) verloren. Nach einer durchwachsenen Anfangsphase kam das Team im Verlauf der ersten Halbzeit zurück und ging bis zur Pause in Führung. Im zweiten Durchgang waren die Gäste dann das stärkere Team und knackten den Fuchsbau. Bester Werfer war Bjarki Elisson mit acht Treffern.

Der Start verlief direkt schwer für das Heimteam aus Berlin. Binnen weniger Minuten scheiterte man immer wieder an Daniel Rebmann im Tor der Gäste und lag somit schnell 1:4 im Hintertreffen. Bjarki Elisson verwandelte dann zum 2:4, doch die Mannschaft aus Göppingen zeigte sich weiterhin wacher. Bis zum 6:9 in der 17. Spielminute gab es keine Veränderung des Abstandes.

Doch dann riss der Hauptstadtclub das Geschehen an sich. Bis in die 26. Spielminute ließen die Füchse keinen gegnerischen Treffer mehr zu und somit gelang ihnen ein beeindruckender 6:0-Lauf. Nach dem 12:9 berappelten sich die Gäste wieder etwas und konnten bis zum Halbzeitpfiff noch auf 15:13 verkürzen.

Das gute Gefühl aus Halbzeit eins konnten die Füchse im zweiten Durchgang nicht mehr auf die Platte bringen. Der Gast von Frisch Auf! startete mit vier Treffern in Serie und somit lagen die Hausherren nach 34 Minuten wieder mit 15:17 in Rückstand. Von nun an gelang dem Team von Trainer Velimir Petkovic nicht mehr die Wende. Tor um Tor konnten sich die Gäste absetzen und waren somit in der 43. Spielminute bereits auf 17:21 davongezogen.

Im weiteren Verlauf erhöhte sich sogar der Rückstand bis auf 20:26. In den letzten zehn Minuten konnte der Hauptstadtclub das Spiel nicht mehr zu seinen Gunsten drehen und deshalb verlieren die Füchse Berlin verdient mit 29:33 gegen Frisch Auf! Göppingen. Doch nun heißt es Kräfte sammeln, denn bereits am Samstagabend geht es im Europapokal beim Saint-Raphael Var Handball weiter.

Füchse Berlin – Frisch Auf! Göppingen 29:33 (15:13)

Heinevetter, Semisch; Wiede 4, Elisson 8, Holm 1, Struck, Lindberg 6, Zachrisson 1, Simak 1, Schmidt 2, Matthes 1, Reißky, Marsenic 2, Drux 3

Stimmen:

Velimir Petkovic (Trainer Füchse Berlin):

Wir haben heute vollkommen verdient verloren. Ich habe meine Mannschaft immer für ihre Einstellung und ihren Charakter gelobt, aber das habe ich heute alles vermisst. Wir waren zu brav in der Deckung und haben den Kampf nicht angenommen. Wir bringen in den letzten Wochen die Leistung nicht auf das Feld. Wir müssen nun deutliche Worte finden, damit wir in weniger als 48 Stunden gegen Saint-Raphael ein anderes Gesicht zeigen, um als Gruppensieger ins Viertelfinale des EHF-Cups einziehen zu können.

Bob Hanning (Geschäftsführer Füchse Berlin):

Ich rede nicht gern über das Wort Charakter. Aber ich sehe, dass wir in der 18. Spielminute die erste gelbe Karte bekommen. Da wissen wir, dass wir gegen diesen Gegner wichtige Attribute vermissen ließen. Die letzten Wochen haben gezeigt, dass wir aktuell nicht mehr als Mittelmaß sind und deshalb haben wir heute auch verdient gegen Göppingen verloren.

Füchse unterliegen in Hannover

Die Füchse verlieren ein turbulentes Spiel bei der TSV Hannover-Burgdorf mit 25:26 (15:10). Nach einer starken ersten Hälfte und einem zwischenzeitlichen Vorsprung von sechs Toren, scheiterte der Hauptstadtclub im zweiten Abschnitt immer wieder an Martin Ziemer im Tor der Hausherren. Bester Werfer der Füchse war Jacob Holm mit sechs

Die Füchse verlieren ein turbulentes Spiel bei der TSV Hannover-Burgdorf mit 25:26 (15:10). Nach einer starken ersten Hälfte und einem zwischenzeitlichen Vorsprung von sechs Toren, scheiterte der Hauptstadtclub im zweiten Abschnitt immer wieder an Martin Ziemer im Tor der Hausherren. Bester Werfer der Füchse war Jacob Holm mit sechs Treffern.

Es waren erst 30 Sekunden gespielt und schon gab es die erste Schrecksekunde im Spiel. Paul Drux verletzte sich in der ersten Aktion und musste vom Feld. Das Team von Velimir Petkovic zeigte sich vom Ausfall und der offensive Deckungsvariante der Hausherren wenig irritiert. Jacob Holm war in den ersten Minuten durchschlagskräftig und sorgte in der 6. Spielminute für das 4:2.

Auch im Anschluss waren die Füchse das bessere Team. Somit reagierte Hannover beim 7:3 nach elf Minuten mit der ersten Auszeit. Der gewünschte Effekt blieb aus und Jacob Holm erzielte mit seinem vierten Treffer das 10:6. Die Füchse scheiterten daraufhin dreimal an Hannover-Schlussmann Martin Ziemer und somit konnten die Hausherren auf 10:8 verkürzen.

In der 26. Spielminute konnten alle Füchse aufatmen, als Paul Drux zurück auf das Spielfeld kam. Die Berliner nutzten ihre Überzahlsituationen dann konsequent und konnten sich durch Treffer von Mijajlo Marsenic, Fabian Wiede und Bjarki Mar Elisson auf 15:9 stellen. Beim Stand von 15:10 wurden schließlich die Seiten gewechselt. Zu Beginn des zweiten Durchgangs musste der EHF-Cup-Champion zunächst in Unterzahl agieren und die Recken konnten auf 15:12 verkürzen.

In der 38. Spielminute sah sich Velimir Petkovic beim Stand von 16:15 zu einer Auszeit gezwungen. Nun ergab sich eine vollkommen offene und spannende Begegnung. Kein Team konnte sich absetzen, ehe Frederik Simak in der 44. Spielminute das 21:19 erzielen konnte. Die Füchse stabilisierten sich in der Defensive zusammen mit Silvio Heinevetter und konnten somit zehn Minuten vor Schluss durch Kapitän Hans Lindberg mit 23:20 in Führung gehen.

Doch die Hannoveraner steckten nicht auf und konnten durch drei Treffer in Serie wieder ausgleichen. Die Partie entwickelte sich nun zu einem echten Krimi. Zwei Minuten vor dem Schlusspfiff lautete es 25:25-Unentschieden. Hannover gelang dann der Treffer zum 25:26 und die Füchse scheiterten noch zweimal am herausragenden Martin Ziemer im Tor der Hausherren. Nun gilt es schnell die Kräfte zu sammeln, denn bereits am Samstagabend geht es im EHF-Cup gegen BM Logroño la Rioja.

TSV Hannover-Burgdorf – Füchse Berlin 26:25 (10:15). Heinevetter, Semisch; Wiede 3, Elisson 3, Holm 6, Gojun, Lindberg 4/2, Zachrisson, Simak 4, Schmidt 3, Matthes, Reißky, Marsenic 2, Drux

Paul Drux: Ich glaube es ist nur die Hüfte. Es ist wohl nichts Wildes, aber heute ist mir das Spielen schwergefallen. Enttäuscht, da wir 55 Minuten eigentlich in Front waren. Wir führen mit drei bekommen einen Siebenmeter, scheitern, dann macht Hannover ein schnelles Tor und kommt zurück ins Spiel. Wir haben jetzt morgen einen Reisetag und am Samstag geht es dann in Spanien weiter.

Velimir Petkovic (Trainer Füchse Berlin): Ich glaube wir haben das Spiel bis sechs oder sieben Minuten vor Schluss dominiert. Da waren wir wieder drei Treffer in Front und haben dann Pech beim Siebenmeter von Hans Lindberg. Ich denke das wäre die Entscheidung gewesen. Aber diese kommt nicht und Hannover schafft es zurück. Wenn man die einfachen Chancen nicht verwandelt, dann gewinnt man hier eben nicht. Wir müssen jetzt zurückkommen, denn in zwei Tagen spielen wir schon wieder.

Quelle: Füchse Berlin Handball