Spandau mit Siegeswillen

Zum dritten Mal seit Mitte Oktober stehen sich am Mittwoch, 10.11.21 die Wasserfreunde Spandau 04 und Waspo 98 Hannover gegenüber. An diesem 2. Spieltag der Hauptrundengruppe B in der Champions League sind die Berliner Gastgeber. Die beiden letzten Begegnungen beider Teams auf nationaler Ebene hat jeweils das Heim-Team verloren. Am 17. Oktober in Schöneberg verlor Spandau 04 das nachzuholende Pokalfinale der Saison 2020/21 mit 14:18 und am 31. Oktober verloren die Hannoveraner mit 12:13 im eigenen Becken beim offiziellen Saisonauftakt 2021/2022 den Supercup.

Seit einigen Jahren sind Gästeerfolge beinahe zur Regel geworden. „Wir wollen uns diese Woche zu Hause diese wichtigen Champions-League-Punkte holen“, sagt Trainer Petar Kovacevic. Nach Auftaktniederlagen beider Teams am 1. Spieltag bei Roter Stern Belgrad und Jug Dubrovnik sind mit Blick auf einen der vier Top-Ränge in der Achter-Gruppe, die fürs Erreichen des Final 8 im Juni 2022 Voraussetzung sind, schon im frühen Wettbewerbsstadium Punkte bitter nötig. Der Verlierer der Mittwoch-Begegnung ist angesichts der folgenden Ansetzungen bis Jahresende unter starkem Zugzwang.

Auf Spandau 04 warten im November und Dezember noch Jug Dubrovnik (H/20.11.), Pro Recco Genua (A/1.12.), Steaua Bukarest (H/15.12.) und CN Marseille (A/22.12.). Für Hannover ist das Programm mit OSC Budapest, Roter Stern Belgrad, Marseille und Pro Recco ähnlich anspruchsvoll.

Mit dem Bundesliga-Auftakt am vergangenen Samstag konnten beide Mannschaften auch Erkenntnisse über Defizite und Verbesserungen im eigenen Spiel gewinnen. Spandaus gewann mit 24:8 gegen Potsdam und Hannover mit 18:9 gegen den ASC Duisburg. Damit zeichneten sich beide Teams durch eine erfolgreiche Offensive aus, andererseits aber war die Defensive nicht immer sattelfest. Wer diesbezüglich effektiv nachbessert, wird am Mittwoch einen Vorteil genießen.

Quelle:Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Champions League 2021 / 2022

Spiel 2 Gruppe B

Wasserfreunde Spandau 04 – Waspo 98 Hannover

Spielort: Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg, Sachsendamm 11, 10829 Berlin

Spielbeginn: 19:00 Uhr

Wasserfreunde Spandau nehmen Kurs auf Meistertitel 38

Am 6. November beginnt mit dem 1. Spieltag der 1. Bundesliga die 101. Deutsche Meisterschaft der Wasserball-Männer. Seit 1912 wird das beste Team Deutschlands ermittelt. In den Jahren 1914-18, 1935 (Vorbereitung Olympia 1936), 1944-46 und 1972 (Vorbereitung Olympia München) wurde insgesamt zehnmal pausiert. Diese Statistik bezieht sich allerdings nur auf Gesamt- oder Westdeutschland, die DDR-Meisterschaften sind hier nicht einbezogen.

Waspo 98 Hannover hat 2020/21 die 100. Deutsche Meisterschaft gewonnen und steht damit in der Gesamtstatistik mit insgesamt acht Titeln gemeinsam mit Hellas Magdeburg auf Rang 3 dieses Rankings.

Einsame Spitze in der Liste von 18 verschiedenen Deutschen Meistern sind die Wasserfreunde Spandau 04 trotz des späten Starts ihres Titelruns (1979) mit 37 Championaten, gefolgt von Rote Erde Hamm (11). Waspo hat sich erst mit den drei Erfolgen 2018, 2020 und 2021 einen Platz auf dem Podest erarbeitet, Spandau war letztmals 2019 Meister, dank einer 3:0-Finalserie gegen die Niedersachsen.

Auch das gerade angelaufene Spieljahr begann mit einem Sieg Waspos gegen Spandau (18:14) beim pandemiebedingt in den Oktober 2021 verschobenen Pokalfinale der Saison 20/21 in Berlin. Waspo erzielte so das Triple.

Nur zwei Wochen später holten sich die Berliner in Hannover per 13:12-Triumph im Supercup den ersten Titel der Saison 2021/22 beim traditionellen Spieljahresauftakt und -vorspiel. „Das war vor allem mental und psychologisch ein wichtiges Ergebnis für uns, weil es zeigt, dass wir Waspo in Finalspielen schlagen können“, sagte Kapitän Marko Stamm, der anderthalb Minuten vor Ultimo den entscheidenden Treffer für die Wasserfreunde erzielte.

Die Sicht vieler Beteiligter auf die nun anlaufende Saison hat sich mit dem Supercup und seinem dramatischen Verlauf verändert. Spandaus Vorgabe für die Bundesliga aber bleibt die gleiche: „Aus der Vereinsgeschichte heraus und unserem sportlichen Ehrgeiz entsprechend können wir gar kein anderes Ziel haben, als die nationale Nummer 1 zu sein und Meister zu werden“, erklären Trainer Petar Kovacevic und Manager Peter Röhle unisono.

Potsdam hat im Vergleich zur Vorsaison einige Personalveränderungen zu verzeichnen. Das Team wurde weiter verjüngt und hat laut Trainer Alexander Tchigir „deutlich bescheidenere Ziele“. Man wolle, so die Torwart-Legende, „gut durch die Saison kommen, klar die A-Gruppe halten und die jungen Spieler an das Herren-Niveau heranführen“.

Beim traditionellen Vorbereitungsturnier, dem 12. Andreas-Ehrl-Cup am vergangenen Wochenende, belegten die „Orcas“ von vier Erstligisten Platz 2, weil sie unter drei punktgleichen Wettbewerbern das leicht schlechtere Trefferverhältnis als der Erste in den Partien untereinander hatten.

Am Samstag, 6.11. gegen Spandau werden einige aus dem Potsdamer Männer-Turnierteam fehlen, da neben angeschlagenen Spielern auch noch drei Aktive (Florian Burger, Finn Taubert, Till Hofmann) fehlen, weil sie zur gleichen Zeit bei der deutschen U16-Endrunde in Krefeld in Aktion sein werden. Die Potsdamer Erwartungen sind folglich zurückhaltend. „Wir wollen den Auftakt ohne weitere Verletzungen hinter uns bringen“, sagt der Sportliche Leiter André Laube, der den „eigentlichen Saisonstart“ für Potsdam mit dem Heimmatch am 13. November gegen die White Sharks sieht.

Der nächste Einsatz der Berliner dagegen folgt bereits am 10. November, wenn die Wasserfreunde in der Schwimmhalle Schöneberg (19 Uhr) Waspo 98 Hannover zum 2. Spieltag der Champions-League-Hauptrunde empfangen.

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Wasserball-Bundesliga Saison 2021/2022

Gruppe A, 1. Spieltag 06. November 2021

Wasserfreunde Spandau 04 – OSC Potsdam

Spielbeginn: 16:00 Uhr

Spielort: Schwimmbad Schöneberg, Sachsendamm 11, 10829 Berlin

Wasserfreunde – schwere Gegner in der Champions League

Wasserball-Vizemeister Spandau 04 hat bei der Auslosung der Champions League-Hauptrunde am Freitag in Ostia (Italien) in der Achter-Gruppe B mit Titelverteidiger Pro Recco Genua und 2016-Gewinner Jug Dubrovnik (Kroatien) zwei schwere Gegner in der Gruppe B dazu gelost bekommen. Außerdem ist der aktuelle Meister Waspo 98 Hannover ein Kontrahent. CN Marseille (Frankreich) und Steaua Bukarest (Rumänien) sind die weiteren Gegner, denen Spandau auf Augenhöhe begegnen kann. Außerdem komplettieren, aus der Mitte September bis Mitte Oktober gespielten Qualifikation, noch zwei weitere Mannschaften die Gruppe.

Termine 2021

27.10.2021 Qualifikant 1 – Wasserfreunde Spandau 04

10.11.2021 Wasserfreunde Spandau 04 – Waspo 98 Hannover

20.11.2021 Wasserfreunde Spandau 04 – Jug Dubrovnik

01.12.2021 Pro Recco Genua – Wasserfreunde Spandau

04 15.12.2021 Wasserfreunde Spandau 04 – Steaua Bukarest

22.12.2021 CN Marsaille – Wasserfreunde Spandau 04

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Marek Tkac wechselt zu den Wasserfreunden Spandau 04

Die Wasserfreunde können eine weitere Neuverpflichtung für die kommende Saison melden. Der Spezialist, der slowakischen Nationalmannschaft, für Centerverteidigung freut sich darüber an die Spree zu wechseln. Tkac ist in Deutschland kein Unbekannter. Er spielte bis 2018 bei Waspo 98 Hannover und wurde mit dem Team auch Deutscher Meister. Danach machte er sich auf die Reise, um in Europa reichhaltige Spielerfahrung zu machen. Er spielte bei den Erstligaclubs CC Napoli (Ita), Aix-en-Provence (Fra) und in der serbischen Liga bei VK Šabac. Der 26 jährige, 100 kg schwere Verteidiger, beherrscht bereits die deutsche Sprache und freut sich darauf wieder in Deutschland zu spielen.

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Wasserfreunde verlieren Finalspiele

Waspo 98 Hannover hat seinen Titel als Wasserball-Meister erfolgreich verteidigt. Am Sonntag gewannen die Niedersachsen das dritte Match der Best of Five-Finalserie um die 100. Deutsche Meisterschaft seit 1912 mit 10:7 und holten sich damit nach dem 12:6 Heimauftakt und dem 9:8-Samstagserfolg in Berlin in der Schwimmhalle Schöneberg mit 3:0 Siegen souverän das Championat.

Spandaus Ambition, die Finalserie offen zu halten und ein viertes Match am kommenden Mittwoch in Hannover zu erzwingen, hatte nur eine Halbzeit Bestand. Das erste Viertel ging mit 3:2 an den gastgebenden Rekordmeister, die beiden folgenden aber gingen mit jeweils 3:1 an Waspo und bedeuteten eine 8:5-Führung vor dem Schlussabschnitt. Dieser endete mit 2:2 und manifestierte den 10:7-Sieg der insgesamt besseren und überlegenen Gäste. Spandau lag seit Anfang des zweiten Viertels (3:4) stets in Rückstand und konnte nach mehrfachen Drei-Tore-Rückständen nie auf weniger als zwei Treffer Differenz aufschließen. Der vergebene Fünfmeter von Aleks Sekulic 11 Sekunden vor Schluß war quasi symptomatisch für den Spielverlauf aus Spandau-Sicht.

Beste Torschützen der Berliner waren Dmiri Kholod und Dennis Strelezkij (je 2), für Hannover trafen Ivan Nagaev, Darko Brguljan und Aleksander Radovic (je 2) am besten.

„Wir haben unser Limit im Finale insgesamt nicht erreicht und verdient verloren. Individuell war Hannover, auch auf Schlüsselpositionen wie Torwart und Center den entscheidenden Tick stärker. Sie waren konzentrierter und in der Chancennutzung stärker. Wir müssen uns für die Zukunft neu ordnen und motivieren. Das 0:3 muss uns antreiben“, resümierte der enttäuschte Trainer Petar Kovacevic.

Als Bronze-Gewinner stand bereits seit Samstag, 22.05.2021 der OSC Potsdam fest, der nach dem 16:14-Heimauftakt am Mittwoch auch die zweite Begegnung der Best of Three-Serie gegen den ASC Duisburg auswärts mit 13:12 (6:6) für sich entschied und damit zum vierten Mal in Serie DM-Dritter wurde.

Wasserfreunde Spandau 04 – Waspo 98 Hannover Best off three Serienstand 0:3

Finalspiel 2 8:9 (2:1,0:3,2:0,4:5)

Finalspiel 3 7:10 (3:2,1:3,1:3,2:2)

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Wasserfreunde verlieren erstes Finalspiel

Titelverteidiger Waspo 98 Hannover hat den ersten Schritt zur erneuten Meisterschaft im Männer-Wasserball gemacht. Am Mittwochabend, 19.05.2021 gewannen die Niedersachsen in eigener Halle den Auftakt des Best of Five-Finales gegen Rekordchampion und Pokalsieger Spandau 04 Berlin mit 12:6.

Die Serie wird fortgesetzt am Samstag 22.05.2021, um 16:00 Uhr und Sonntag,23.05.2021 um 14:00 Uhr in Berlin (Sport und Lehrschwimmhalle Schöneberg). Das aktuelle Duell ist das fünfte Endspiel zwischen den beiden Mannschaften in Serie. In den vier vorangegangenen Vergleichen ist jeweils die Mannschaft Meister geworden, die das erste Match gewonnen hat: 2017 und 2019 Spandau, 2018 und 2020 Hannover. Mit drei Siegen für ein Team ist der Titelkampf entschieden.

Das wie erwartet kampfbetonte wichtige Auftaktmatch mit Schlüsselbedeutung für die Serie begann beiderseits mit starken Defensiven, erst nach 2:18 Minuten fiel der erste Treffer durch Dmitri Kholod zur Berliner 1:0-Führung. Hannover antwortete in den folgenden anderthalb Minuten mit zwei Toren zum 2:1 der Gastgeber, danach dauerte es sechseinhalb Minuten, ehe Waspo per Fünfmeter-Strafwurf mit 3:1 in Führung ging. Mit 6:3 für Waspo ging es in die Halbzeit. Die emotionale Partie mit annähernd ausgeglichener Wasserverweis-Bilanz schien nach Hannovers 7:3 Mitte des dritten Spielabschnitts vorentschieden. Doch dies war wie ein Weckruf für die bis dahin nicht überzeugenden Hauptstädter, die auf 5:7 verkürzten. Im Schlussviertel aber dominierte Waspo mit 4:1 und sorgte für den klaren 12:6-Endstand.

Die Tore für Spandau erzielten Kholod (2), Denis Strelezkij, Marino Cagalj, Maurice Jüngling und Nikola Dedovic (je 1).

Für Waspo trafen Ante Corusic und Aleksandar Radovic je drei Mal. Spandau konnte nur phasenweise starken Angriffsdruck entwickeln. Es fehlte an Konzentration auf das Wesentliche und Aggressivität. Auch das Fehlen des angeschlagenen Kapitäns Marko Stamm konnte nicht kompensiert werden. Zudem hatte Waspo an diesem Tag klare Vorteile in der individuellen Klasse seiner Top-Akteure.

Wasserfreunde Spandau 04/Peter Röhle

Wasserfreunde machen Finalteilnahme perfekt

Spiel 1

Titelverteidiger Waspo Hannover hatte bereits am Mittwoch beim ASC Duisburg mit 16:11 gewonnen, Vizemeister und Pokalsieger Spandau 04 zog am Freitagabend beim OSC Potsdam mit 14:6 nach. Damit waren die beiden Favoriten nur noch durch nicht zu erwartende Wasserball-Wunder vom Einzug in das fünfte bilaterale Duell in Serie um die Meisterkrone aufzuhalten.

Spandau reichte am Freitag, 14. Mai 2021 in der Schwimmhalle des Potsdamer Sportparks Luftschiffhafen eine Durchschnittsleistung zum souveränen Sieg, mit 7:3 waren zur Halbzeit die Weichen gestellt, dann verwalteten die Hauptstädter den Vorsprung.

Mehrfach-Torschützen für 04 waren Nikola Dedovic (3), Marin Restovic, Yannick Chiru, Marino Cagalj und Dmitri Kholod (alle 2). Auch der langzeitverletzte Kapitän Marko Stamm kam erstmals wieder zum Einsatz und trug einen Treffer zum Endresultat bei. Für Potsdam erzielte Lukas Küppers drei Treffer.

Spiel 2

Nach den klaren Halbfinal-Hinspielsiegen gegen ASC Duisburg und den OSC Potsdam haben Titelverteidiger Waspo Hannover und Pokalsieger Spandau 04 am Samstag den Einzug ins Best-of-Five-Endspiel um die 100. Deutsche Wasserball-Meisterschaft der Männer wie erwartet perfekt gemacht.

Die Finalserie “Best of Five“ beginnt am 19. Mai und endet spätestens am 29. Mai, wenn das Duell über die volle Distanz von fünf Partien geht. Der Final-Vergleich zwischen den Erzrivalen ist der fünfte in Serie. 2018 und 2020 hatte Hannover das Titel-Abo der Berliner (37-mal Meister seit 1979) durchbrochen.

Nach dem Hinspiel in Potsdam, das Spandau souverän mit 14:6 gewonnen hatte, wechselte Trainer Petar Kovacevic im Rückspiel zwei Spieler seines Kaders. Stammkeeper Laszlo Baksa machte Platz für Backup Max Vernet-Schweimer. Er konnte Baksa mit vielen guten Paraden bestens vertreten. Für Marko Stamm wurde Youngster Bence Haferkampf aufgestellt.

Spandau kam nur mit Mühe ins Spiel. Die Potsdamer Gäste waren motiviert und kampfstark, gingen mit 1:0 in Führung und lagen auch zur Halbzeit noch 4:3 vorn. Erst im dritten Spielabschnitt (4:0) zogen die Gastgeber in Front (7:4) und bauten dann die Führung im Schlussviertel noch auf 11:6 aus.

Die Top-Torschützen für Spandau waren Dmitri Kholod (4) und Lukas Gielen (2). Für den OSC waren Tomi Tadin und Reiko Zech zweimal erfolgreich.

Waspo Hannover ließ dem 16:11-Auswärtssieg in Duisburg im Rückspiel in eigener Halle gegen den ASCD ein deutliches 19:5 (12:1) folgen und zog damit ins mit Spannung erwartete Playoff-Finale der beiden besten deutschen Teams ein.

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Spandau gewinnt Zwischenrunde und trifft im Halbfinale auf Potsdam

Spandau 04 hat nach dem ersten Zwischenrunden-Turnier der Top 4 der Wasserball-Bundesliga vor einer Woche in Berlin nun auch das zweite Turnier in Hannover gewonnen. Damit qualifizierten die Berliner sich ungeschlagen als Erster für das Best-of-Three-Halbfinale um die 100. Deutsche Meisterschaft und treffen dort auf den Zwischenrunden-Vierten, den OSC Potsdam.

Die Spitzenposition sicherte sich Spandau im abschließenden Gipfel gegen den Meister Waspo Hannover mit einem 6:5 (0:1,1:0,3:1,2:3) Erfolg. Es war das dritte Duell der beiden Top-Teams innerhalb von sieben Tagen. Bereits vor einer Woche hatten die Hauptstädter beim ersten Zwischenrunden-Turnier mit 8:7 gewonnen, am Mittwoch danach revanchierte sich Hannover dann mit einem 8:6-Erfolg im Supercup.

Weitere Ergebnisse der zweiten Zwischenrunde:

Waspo 98 Hannover vs. OSC Potsdam: 16:7

ASC Duisburg vs. Wasserfreunde Spandau 04: 10:21

OSC Potsdam vs. Wasserfreunde Spandau 04: 13:19

Waspo 98 Hannover vs. ASC Duisburg: 17:14

Platz 3 im Ranking belegte der ASC Duisburg, der zwar den ersten Vergleich gegen Potsdam mit 11:12 verloren hatte, aber die Partie am Sonntag klar mit 10:5 Toren gewann und als Gruppen-Dritter im Halbfinale auf den Zweiten Waspo Hannover trifft.

Das erste Halbfinale werden die Spandauer auswärts am Freitag, den 14.05.2021 in Potsdam in der Schwimmhalle am Luftschiffhafen bestreiten, Anpfiff ist um 19:00 Uhr. Das Rückspiel wird in der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg einen Tag später, am 16.05.2021, um 15:00 Uhr stattfinden.

Das Top-Spiel am Sonntag, 9.05.2021 fand erneut in umkämpfter, leidenschaftlicher Atmosphäre statt. Beide Abwehrreihen dominierten zunächst den Verlauf. Die 1:0-Führung von Waspo im ersten Viertel glich Spandau Mitte des zweiten Abschnitts mit einem Tor von Marin Restovic aus, sodass es mit einem ungewöhnlichen 1:1 in die Pause ging. Der Angriff beider Seiten konnte sich kaum durchsetzen, die Chancen im Überzahlspiel (10:15 Wasserverweise gegen Spandau) wurden zumeist vergeben. Die Vorentscheidung fiel im dritten Viertel, als Spandau per Doppelschlag von Marino Cagalj binnen einer Minute auf 4:2 davonzog.

Im Schlussabschnitt verkürzte Hannover zwar noch einmal auf 5:6, aber es blieb den Hannoveranern nicht mehr genügend Zeit, das Spiel zu drehen, um den ersten Platz in der Gruppe zu erreichen.

Bei Spandau erzielten Cagalj (3), Dmitri Kholod (2) und Marin Restovic (1) die Treffer.

Spandaus Torwart Laszlo Baksa zeichnete sich durch eine Menge hervorragende Paraden aus und hatte somit entscheidenden Anteil am Erfolg der Berliner.

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Hannover gewinnt den vierten Supercup gegen Spandau 04 in Serie

Pokalsieger Spandau 04 hat am Mittwochabend in Hannover bei der 21. Austragung des Wasserball-Supercups das Top-Duell gegen Meister Waspo Hannover mit 6:8 (0:1,3:2,2:3,1:2) verloren und damit den ersten Erfolg in diesem Wettbewerb seit 2016 verpasst. Für Hannover war es der vierte Supercup-Triumph in Serie seit 2017 und der sechste insgesamt. 1979 war die Trophäe „Jüngling von Praxiteles“ von 04-Wasserballwart Dr. Günter Schwill gestiftet worden. Seitdem wurde sie nur von Spandau (15-mal) und Hannover (6-mal) gewonnen.

Die erst im dritten Anlauf nach zwei Verschiebungen auf Grund der Corona-Pandemie (Oktober 2020, März 2021) ohne Zuschauer realisierte Partie im Stadionbad Hannover endete nach spannendem und hochklassigem Verlauf verdient zugunsten der Niedersachsen, deren größere Durchsetzungskraft im Angriff den entscheidenden Ausschlag zu ihren Gunsten gab. Damit gelang ihnen die Revanche für die 7:8-Niederlage am vergangenen Sonntag in der Bundesliga in Berlin.

In der lange von starken Defensiven bestimmten Begegnung lag Hannover in der ersten Hälfte durchgängig in Führung, konnte sich aber nicht absetzen. Im Startviertel fiel nur ein Treffer für den Gastgeber, im zweiten Abschnitt glich Spandau den jeweiligen Ein-Tore-Vorsprung dreimal aus und erreichte den 3:3-Gleichstand. Erst zu Beginn der zweiten Hälfte brachte Center Mateo Cuk die Berliner erstmals in Führung (4:3). Der ausgeglichene Spielverlauf auf Augenhöhe setzte sich aber auch nach der Pause fort.

Zweimal lag Spandau vorn, zweimal stand es unentschieden, in das Schlussviertel ging Hannover mit einem 6:5-Vorteil. Diesen baute Waspo mit Beginn des finalen Abschnitts auf 8:5 aus, der 3:0-Lauf binnen 3:20 Minuten brachte die Entscheidung. Spandau konnte 12 Sekunden vor Schluss nur noch verkürzen.

Bester Torschütze für Waspo war der überragende Kapitän Julian Real mit drei Treffern, bei Spandau war Dmitri Kholod (2) am erfolgreichsten. Außerdem netzten Remi Saudadier, Mateo Cuk, Nikola Dedovic und Marin Restovic je einmal ein. Insgesamt standen sich Hannover und Spandau zum achten Mal im Supercup gegenüber – sechs dieser Duelle gewann Waspo.

Quelle: Peter Röhle

Wasserball – Deutscher Supercup 2021

Im 21. Supercup zum achten Mal das Finale Spandau vs. Hannover

Das Duell der beiden deutschen Top-Teams wird hiermit zum dritten Mal angekündigt, weil es pandemiebedingt bereits zweimal verschoben wurde. Am 5. Mai um 17 Uhr wird das Prestigeduell im Stadionbad von Hannover angepfiffen werden.

Dann wird der erste nationale Titel dieser Saison vergeben werden. Die Spiele um die Deutsche Meisterschaft haben bereits am 20. März mit einem angepassten Spielmodus begonnen. Die Vierer-Gruppe E, Spandau 04, Waspo Hannover, OSC Potsdam und ASC Duisburg, erlebte am ersten Mai-Wochenende in Berlin ihr erstes von zwei Turnieren zur Ermittlung der Halbfinalisten. In der nächsten Woche wird das zweite Turnier mit den Rückspielen in Hannover veranstaltet. Zwischendurch gibt es am Mittwoch in Hannover eine weitere Partie: Meister (Hannover) und Pokalsieger (Spandau) spielen um den Supercup.

Das Duell zwischen den beiden zweifellos besten deutschen Teams war beim Berliner Turnier an diesem Wochenende der Schluss- und Höhepunkt. Zuvor siegten die Berliner mit 15:6 gegen Potsdam und 16:6 gegen den ASC Duisburg. Hannover gewann die gleichen Begegnungen mit 16:11 und 21:11. Im direkten Duell siegte Spandau auf Augenhöhe mit 8:7 (1:1,3:3,1:1,3:2) gegen Waspo. Den Siegtreffer erzielte Nikola Dedovic 3:18 Minuten vor Ende. Ähnlich Spannendes ist für den Mittwoch zu erwarten.

Der Kampf um die 1979 vom damaligen Spandau-Wasserballwart Dr. Günter Schwill gestiftete Supercup-Trophäe „Jüngling von Praxiteles“ wurde in den bisherigen Austragungsjahren (1979-85, 1997-200, 2014-2019) von zwei Teams, die sich auch jetzt wieder gegenüberstehen, gewonnen. Spandau wurde 15-mal Pokalsieger, Waspo fünfmal (zuletzt von 2017 bis 2019 dreimal in Serie). Siebenmal begegneten sich sich die beiden rivalisierenden Vereine in Supercup-Finals: Erstaunliche fünfmal siegten dabei die Niedersachsen (1998,2000,2017-19), nur zweimal gewann Spandau (1999, 2014).

„Der Supercup ist natürlich ein Prestigeduell, das beide Seiten gewinnen wollen, um mit dieser mentalen Stärkung die Bundesliga-Zwischenrunde fortsetzen zu können. Wir haben in Berlin gerade gezeigt, wie es geht“, sagt Trainer Petar Kovacevic.“

Peter Röhle

Waspo 98 Hannover – Wasserfreunde Spandau 04

05. Mai 2021 17:00 Uhr Stadionbad Hannover, Robert-Enke-Straße 5, 30169 Hannover