Volleyball 2. Bundesliga Damen: BBSC Berlin vor stressigen Wochenende

Mit Heimspiel gegen Bonn und Auswärtsspiel in Köln wartet ein besonders anstrengendes Wochenende auf die Berlinerinnen.

Am Samstag, 17.04. empfängt der BBSC um 18:00 Uhr die Mannschaft von Fortuna Bonn. Das Auswärtsspiel konnten die Berliner Schmetterlinge vor einigen Wochen mit 3:1 für sich entscheiden. Dieser Sieg beim Aufsteiger war alles andere als leicht erspielt. Bonn gehört zu den Teams, die ohne Starspielerinnen in der Mannschaft mit ihrer Kampfkraft auf dem Feld überzeugen und so manchen Gegner in die Knie zwingen. Das durfte bereits zweimal in dieser Saison der jetzige Tabellenzweite, DSHS SnowTrex Köln, erleben. Zweimal gingen die Bonner gegen die hochfavorisierten Meisterschaftsanwärter im Lokalderby als Sieger vom Parkett. Auch Essen und Emlichheim wurden mit einer Niederlage nach Hause geschickt. Mannschaftlicher Zusammenhalt und nie erlahmende Kampfkraft sind nicht selten die Ingredienzen, mit denen auch nominell viel stärkere Teams bezwungen werden können.

Der BBSC als aktueller Tabellenachte darf auf keinen Fall den Gegner kurz vor Saisonschluss in den Rhythmus kommen lassen. Vielmehr geht es darum, das eigene Spiel konzentriert vorzutragen und so die Grundlage für den Punktgewinn zu legen. SportTotal überträgt das Spiel erneut im kommentierten Internetstream.

Bereits am nächsten Morgen macht sich das Team nach Köln auf die lange Reise. Um 15:00 Uhr wartet der DSHS Köln im Nachholspiel auf das Hauptstadtteam. Wenn die Mädels dann in der Nacht zum Montag nach 1200 km wieder in Berlin zur Arbeits- und Studienwoche eintreffen, folgt in dieser Saison nur noch das Finale am kommenden Wochenende gegen Stralsund.

Burkhard Kroll

Volleyball 2. Bundesliga Damen – BBSC Berlin hat Emlichheim zu Gast

Am kommenden Samstag den 10. April 2021, ist im Nachholespiel um 18:00 Uhr in der Köpenicker Hämmerlinghalle mit Emlichheim ein Team zu Gast, das seit vielen Jahren auf gutem Bundesliganiveau spielt. Das Spiel findet aufgrund der aktuellen Corona-Einschränkungen erneut ohne Publikum statt.

Rückblick auf den November/ Dezember 2020: Die Zeit war fast ausschließlich durch die Corona Einschränkungen mit Ausfall von Spielen und zeitweiser Quarantäne der gesamten BBSC-Mannschaft geprägt. Dazu gehörte auch der Ausfall des Vergleichs mit dem Grafschafter Team. Nun gibt es also den nächsten Anlauf. Die Tests sind absolviert – freilich weiß das Team aus den Erfahrungen der letzten Monate genau, dass noch so viele Unwägbarkeiten im Spiel sind, um auch noch in den letzten Stunden vor dem Anpfiff wieder das Zurückpfeifen zu erleben.

Mit Emlichheim kommt eine Mannschaft nach Berlin, die in ihrer 31. Bundesligasaison erneut eine Symbiose aus Konstanz – der Verein setzt erneut auf viele Nachwuchsspielerinnen – und gleichzeitig etwas überraschenden Veränderungen im Aufgebot gekennzeichnet ist. Kein Verein der Liga verfügt über ein so junges Team. Viele Spielerinnen kommen aus den Jahrgängen 2000-2003 und wurden vom Verein unter Nachwuchscoach Michael Lehmann mustergültig auf die 2. Liga vorbereitet. Die in der vergangenen Saison noch für Emlichheim spielenden drei Holländerinnen verließen den Verein. Stattdessen holte Trainer Pascall Reiß mit der Amerikanerin McKenzie Kramer und der bulgarischen Nationalspielerin Kristina Petrova einige schlagkräftige Argumente in sein Aufgebot. Die Bulgarin nahm für ihr Heimatland schon an Welt- und Europameisterschaften teil, jedoch als Libera. In Emlichheim wird sie als Außenangreiferin eingesetzt. Der Gegner und jetzige Tabellenfünfte dürfte ein ganz harter Brocken für die Berlinerinnen werden, denn in den letzten Spielen gelangen den Grafschaftern sogar Siege gegen Köln und auswärts in Borken.

Der BBSC – in den letzten Wochen arg gebeutelt mit diversen Verletzungen – dürfte gegen die Gäste nur in einer Außenseiterrolle stehen. Von Anfang an ist die Berliner Mannschaft aufgefordert, mit hoher Konzentration aufzutreten, wie sie es beim Auftritt gegen den VCO dokumentierte. Die Fans können die Mannschaft wegen der aktuellen Corona-Auflagen nicht direkt vor Ort unterstützen. So bleibt nur die Empfehlung des gut funktionierenden Livetickers der VBL – so seid Ihr immer ganz aktuell auf dem neuesten Stand! Drückt uns die Daumen.

Burkhard Kroll

Volleyball 2. Bundesliga Damen: BBSC Berlin glückt Revanche gegen Sorpesee

BBSC Berlin – RC Sorpesee          3:0 (20,20,20)

Mit einem auch in der Höhe verdienten und klaren 3:0 Erfolg gegen den Ruderclub Sorpesee festigt der BBSC den 8. Tabellenplatz.

Vor wenigen Wochen musste der BBSC in Sundern gegen die kämpferisch auftretenden Sauerländer noch eine 1:3 Niederlage hinnehmen – am Samstag drehten die Berlinerinnen trotz Ausfalls dreier Stammspielerinnen (Antonia Heinze, Antonia Lutz und Marie Dreblow) den Spieß um. Von Anfang an traten die Damen aus dem Berliner Südosten konzentriert auf und ließen fast im gesamten Spiel die Gäste nicht zur Entfaltung kommen. Lediglich zu Anfang des 3. Satzes erkämpften sich die Gäste eine zwischenzeitliche Punkteführung, ansonsten zog der BBSC doch stabil seine Kreise. Sahnestück war wieder eine wirklich gute Feldabwehrleistung: die BBSC-Aktiven verstanden es immer wieder, sich genau an den richtigen Stellen zu positionieren, mit Einsatz die Bälle vom Boden zu kratzen und dabei für einen genauen Pass auf den Zuspieler zu sorgen.

Dabei war der Vergleich der Mannschaften insgesamt nicht unbedingt ein Höhepunkt der Spielkunst: Auf Berliner Seite spielten zwar Laura Walsh und Lea Thurm (später auch Friderike Rupf) gut für die verletzten Mittelblockerinnen, doch nicht immer waren die Angriffe mit der Durchschlagskraft vorgetragen, wie sie sich Trainer Hinz erhofft hatte. Auch bei den Sauerländerrinnen war zeitweise die Fehlerquote oberhalb der von Trainer Schwallow gelegten Messlatte.

Zur MVP des Samstagabends wählten die Trainer Libera Annika Kummer (mittlerweile 7. MVP-Medaille der Saison!) sowie die Sorpeseeerin Alina Hustadt. Annika Kummer verletzte sich im 3. Satz am Knöchel – ihre Position nahm Paula Morgenroth ein, die zuvor noch auf Außen/Annahme zum Einsatz gekommen war. Von dieser Stelle auch die besten Genesungswünsche an alle verletzten Spielerinnen – nun ist zumindest eine Woche Spielpause mit der Hoffnung auf ein wenig Regeneration.

Auch das nächste Saisonspiel am 10. April 2021 um 19:00 Uhr ist ein Heimspiel, diesmal gegen Emlichheim. Immerhin in 6 der 7 letzten Spiele in der Saison darf die Mannschaft in der Hämmerlinghalle antreten – ein Resultat des durch die Corona Pandemie verschobenen Spielplans.

Für den BBSC im Einsatz: Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Stephanie Utz, Lea Katharina Thurm, Alina Gottlebe-Fröhlich, Friderike Rupf, Laura Walsh

Quelle: BBSC Berlin/Burkhard Kroll

Volleyball 2. Bundesliga Damen: Sauerländer beim BBSC in der Hauptstadt zu Gast

Am Samstag, den 27. März 2020 trifft der BBSC Berlin in der 2. Bundesliga Nord um 19:00 Uhr auf den Ruderclub Sorpesee. Für die Berlinerinnen gilt es, sich für die Auswärtsniederlage vor 5 Wochen zu revanchieren.

Der RC Sorpesee hat als Aufsteiger in der Saison 2020/2021 im Laufe der Saison einige Duftmarken gesetzt. Während das Team von Trainer Julian Schallow zu Saisonbeginn noch eher Niederlagen kassierte, kamen die Sauerländer ab Februar immer erfolgreicher zu Geltung. So stehen seit Februar Siege gegen Essen, den BBSC und Bonn auf der Habenseite des Teams. Auffällig ist die mannschaftliche Geschlossenheit und der nie erlahmende Kampfgeist der Mannschaft. Der Verein ist vor allem durch konsequente und erfolgreiche Jugendarbeit in den vergangenen Jahren bundesweit bekannt geworden. Auch die aktuelle Mannschaft lebt von den Spielerinnen, die schon jahrelang für den Verein spielen. So war zu Saisonbeginn  auch kaum eine Veränderung zur Meistermannschaft aus der letzten Regionalligasaison zu verzeichnen.

Der BBSC hat nach der Niederlage im Auswärtsspiel vor wenigen Wochen im Auswärtsspiel die Erwartung auf die erfolgreiche Revanche. Bei genauso gutem und aufopferungsvollem Spiel wie am vergangenen Wochenende gegen die favorisierten Mannschaften aus Borken und Dingden sollte ein Punktgewinn im Bereich des Möglichen stehen. Viel wird davon abhängen, ob das bereits jetzt durch Verletzungen gebeutelte Team gut durch den Doppelspieltag des vergangenen Wochenendes gekommen ist und die Rehabilitation schrittweise Früchte trägt.

Das Spiel findet wie aktuell üblich ohne Zuschauer statt. Die Fans beider Teams können beim spannenden Spiel im Internet Livestream bei Sporttotal mitfiebern.

Quelle:BBSC Berlin/Burkhard Kroll

Volleyball 2. Bundesliga Damen: BBSC Berlin sichert sich einen Punkt im harten Kampf

BBSC Berlin – Skurios Volleys Borken    2:3 ( 22, -20,23,-13, 9)

Einen heftigen Kampf um Punkte lieferte sich am Samstagabend der BBSC mit den Gästen aus Borken, an dessen Ende noch ein Punktgewinn zu Gunsten der Berlinerinnen stand.

Während in der Hinrunde die Berlinerinnen zu Anfang der Saison die Gastgeberinnen aus dem westlichen Münsterland noch mit einem Auswärtssieg überrascht hatten, wollte der letztjährige Tabellenvierte nicht wieder die Punkte abgeben. Drei Sätze lang fighteten beide Teams auf höchstem Niveau, jagten die Bälle auf das gegnerische Spielfeld und vollbrachten imposante Abwehrleistungen. Die Berlinerinnen traten mit der wieder genesenen Annika Kummer an, im Mittelblock zeigten Lea Katharina Thurm (zurück nach ihrem beruflichen Auslandseinsatz) sowie Laura Walsh (anstelle der drei Verletzten Antonia Heinze, Antonia Lutz und Marie Dreblow) eine formidable Leistung. Dieses intensive Spiel konnten die Gastgeberinnen nicht in den 4. und 5. Satz hinüber bringen. Borken dominierte die beiden Spielabschnitte – zumindest vom Punktestand her – klar und schaffte es immer wieder, die aufopferungsvoll kämpfende Berliner Abwehr zu überwinden. Und wenn sich die Angriffe der Gäste dann doch festgefressen hatten, half wieder der Pass auf die Juniorinnenweltmeisterin 2009 Sina Kostorz, die mit Durchschlagskraft und ihren 1,91 m sowie entsprechender Abschlaghöhe die Bälle im gegnerischen Feld versenkte.

Den Berlinerinnen muss Respekt ob der kämpferischen Leistung gezollt werden. Mehr war allerdings gerade unter Berücksichtigung der nur begrenzt vorhandenen personellen Reserven nicht möglich. Borken hatte sich den Sieg verdient, weil das Team von Trainer Liu bis in die zweite Reihe sehr ausgeglichen besetzt aufspielte.

BBSC Berlin – Blau-Weiß Dingden 0:3 (-23, -21, -23)

Nur 16 Stunden nach der Niederlage gegen Borken verlor der BBSC gegen den aktuellen Tabellenfünften Dingden, hielt das Spiel aber in allen Sätzen offen.

Trainer Robert Hinz beorderte nach der samstäglichen Abwehrschlacht gegen die Skurios Volleys frische Kräfte in sein Team und setzte auf vier Veränderungen mit Paula Morgenroth (Libero), Friderike Rupf (aus der 3. Liga vom Berliner VV gekommen – Mittelblock), Isabel Böttcher (AA) und Roxana Vogel (Zuspiel). Vier Spielerinnen, die bisher eher wenig Einsatzzeiten bekommen hatten oder wie Friderike Rupf am Sonntag ihren überhaupt ersten Zweitligaeinsatz (beim ersten Aufschlag gleich ein As!) hatten. Eines sei vorweggenommen: Alle vier zeigten eine bravouröse Leistung und wiesen nach, dass sie seit Saisonbeginn vieles dazugelernt haben. Die Anstrengungen des Trainerteams, die Entwicklung auch der Spielerinnen mit weniger Einsatzzeiten zu forcieren, wurden mit der Leistung am Sonntag belohnt. Das Ergebnis von 0:3 mag zwar eindeutig erscheinen, doch hielt der BBSC in allen Sätzen das Spiel mit viel Kampfgeist jeweils bis zum Satzende offen. In der Crunchtime der Sätze hatten die Gäste aber dann ein paar Körner mehr, spielten genauer oder waren abgezockter. Beeindruckend für die Zuschauer an den Bildschirmen war allerdings, dass das Berliner Team auch in der bisher unüblichen Sonntagsaufstellung gerade im Abwehrverhalten die von der Mannschaft trainierte Block-Feldabwehr gut umsetzte.

Die Gäste von der niederländischen Grenze holten sich nach dem Gewinn des Heimspiels vor wenigen Wochen auch verdient die Punkte aus der Hämmerlinghalle – mit ein klein wenig mehr Glück und Können hätten die Berlinerinnen einen Satz oder gar Tabellenpunkte den favorisierten Dingdenern entführen können.

Die silbernen MVP-Medaillen gingen am Samstag an Katharina Kummer, am Sonntag an Annalena Grätz.

Für die Berlinerinnen geht es bereits am kommenden Samstag, 27.03.2021 um 19:00 Uhr mit einem weiteren Heimspiel, diesmal gegen Sorpesee, in der 2. Bundesliga weiter.

Für den BBSC am Wochenende im Einsatz: Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Stefanie Utz, Lea Katharina Thurm, Alina Gottlebe-Fröhlich, Friderike Rupf, Laura Walsh

Quelle: Burkhardt Kroll/BBSC Berlin

BBSC – drei Spiele an sechs Tagen

Nachdem am Dienstag, 16. März der BBSC beim VCO bereits 3:1 gewonnen hatte, folgen am Wochenende mit den Heimspielen gegen Dingden und Borken 2 Spiele gegen Hochkaräter in der Hämmerlinghalle. Das Dienstagspiel gestaltete der BBSC mit klarer Dominanz gegen die VCO-Talente. Mit 25:12,23:25, 25:15 und 25:10 ließ man den jungen Spielerinnen kaum Erfolgserlebnisse. Die klaren Satzgewinne zeigen auch, dass der BBSC das Spiel wirklich ernst genommen hat und fast durchgängig dem Spiel den Stempel aufdrückte. Zu allem Überfluss verletzte sich die mittlerweile dritte BBSC-Mittelblockerin: nach Antonia Lutz (Knie) und Marie Dreblow (Fingerbruch) musste am Dienstag Antonia Heinze verletzt vom Feld. Von dieser Stelle die besten Genesungswünsche an alle – werdet bald wieder fit! Die verwaiste Position im Mittelblock wurde ab dem 3. Satz von Isabel Böttcher eingenommen, die sich auf der etwas ungewohnten Position gut geschlagen hat.

Am Samstag, 20. März trifft der BBSC um 18:00 Uhr – wie nunmehr durchgängig ohne Zuschauer – auf die es Skurios Volleys Borken, die in der Tabelle vor dem BBSC rangieren. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten zum Saisonbeginn (der BBSC hat noch gute Erinnerungen an den überraschenden 3:0-Auswärtserfolg am 2. Spieltag) und nachfolgender langer Coronapause hat sich das Team von Trainer Liu (mehr als 200 Spiele für das chinesische Nationalteam und Olympiaachter 1984) aufgemacht, einen dem erfahrenen und hochqualitativen Aufgebot standesgemäßen Tabellenrang einzunehmen. Acht Spielerinnen des letztjährigen Tabellenvierten sind auch diese Saison wieder dabei – unter ihnen die durchschlagkräftige 2009er Juniorinnennationalspielerin Sina Kostorz. Als Zugänge verzeichnete der westmünsterländer Club unter anderem zwei Spielerinnen aus der letztjährigen Erstligamannschaft des USC Münster.

Die Gäste aus Dingden – am Sonntag, 21. März um 15:00 Uhr zu Gast – können auf ein eingespieltes Team setzen, das seit Jahren eine fantastische Abwehrarbeit auf dem Feld präsentiert. Fundament des Vereins ist seit Jahren die außergewöhnlich starke eigene Nachwuchsarbeit. Es ist sehr beeindruckend, wie die Dingdener immer wieder Spielerinnen aus ihren Reihen für die 2. Liga aufbauen können. Auch dieser Saison hatte der Nachwuchs wieder an die Tür der 2. Liga geklopft. Ein 14-jähriges Talent feierte Liga-Premiere im Spiel gegen Hamburg. Die hohe Bindung an das heimatliche Umfeld über Jahre ist immer ein Trumpf des Teams aus dem Kreis Wesel gewesen. So ist auch das Grundgerüst der Mannschaft aus der letzten Saison geblieben. Nur eine Spielerin hat ihre Karriere beendet. An der Linie steht wieder der Niederländer Marinus Wouterse, der schon die Niederländische U17-Nationalmannschaft betreut hat. Vor wenigen Wochen unterlag der BBSC beim jetzigen Tabellenfünften in Dingden noch 1:3.

Für den BBSC stellen die Spiele am Wochenende eine anspruchsvolle Standortüberprüfung dar. Ausgehend von den durch Verletzungen begrenzten Möglichkeiten heißt es für die Mannschaft, konzentriert und mit Berliner Kampfgeist aufzutreten. Das Publikum ist vom Besuch der Halle zwar noch ausgeschlossen, kann die Spiele jedoch über die Sporttotal-Liveübertragung am heimischen PC oder Mobilgerät verfolgen und sich so auf dem Laufenden halten.

Quelle: BBSC Berlin/Burkhard Kroll

BBSC siegt im Berliner Derby

BBSC Berlin – VC Olympia Berlin              3:2 (28, -17, -20, 22,11)

Im kurzfristig angesetzten Lokalderby besiegte der BBSC den VC Olympia Berlin mit 3:2. Beide Teams boten ein spannendes Spiel. Die Gastgeberinnen erreichten mit einer Energieleistung, dass die Punkte gegen das Talentteam in der Hämmerlinghalle blieben.

Von Anfang an taten sich die Köpenickerinnen – erneut ohne Stammlibera Annika Kummer – gegen die gut eingestellten und spielfreudigen Gäste schwer und lagen meist einige Punkte zurück. Erst mit dem 24:24 gelang der Ausgleich. Nachfolgend schenken sich die Teams keinen Zentimeter. Erst den sechsten Satzball konnten die BBSC-Mädels zur Satzführung verwandeln. Die darauffolgenden beiden Sätze holten sich die jungen VCO-Spielerinnen und dominierten dabei teilweise deutlich. Erst nach einer Abwehrumstellung im 3. Satz gelang es den Gastgeberinnen, mit mehr Stabilität in der Abwehr das Spiel offener zu gestalten. Völlig anderes Bild dagegen im 4. Satz: Der BBSC führte von Anfang an und sicherte sich den Ausgleich, obwohl sich Mittelblockerin Marie Dreblow bei einer Aktion am Finger verletzte und nicht mehr weiterspielen konnte. Laura Walsh übernahm für sie die Position, obwohl sie die Mittelblockspezifik sehr lange Zeit nicht trainiert hatte. Der Tiebreak musste nun entscheiden. Gleich zum Satzbeginn trumpften die Gastgeberinnen mit einer Aufschlagserie von Annalena Grätz zum 7:1 auf und ließen sich danach nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Mit dem verwandelten fünften Matchball fiel von den Gastgeberinnen auch die Anspannung der langen und intensiven Serie ab – immerhin hatte das Team acht Ligaspiele innerhalb von 26 Tagen zu absolvieren.

Nun geht es erst einmal darum, die angeschlagenen und verletzten Spielerinnen zu pflegen und wieder aufzubauen. Die Akkus müssen noch einmal richtig aufgeladen werden: Am 20. März folgt das nächste der noch sechs Heimspiele.

Zur MVP des Abends wählten die Trainer Annalena Grätz sowie Celine Jebens (VCO).

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Antonia Heinze, Stephanie Utz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Laura Walsh

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

BBSC mit leeren Händen aus dem Westen zurück

Blau-Weiß Dingden – BBSC Berlin           3:1 (-15,17, 21,21)

Das Samstagabendspiel, am 20.02.2021, an der holländischen Grenze zeigte Phasen, in denen jeweils eines der Teams das Spiel absolut dominierte, aber auch in der nächsten Minuten völlig den Spielfluss verlor. Im 1. Satz zeigten sich die Gäste in allen Belangen effektiv und überlegen, ließen den Gastgeberinnen kaum eine Chance. Ab dem 2. Satz drehte sich das Spiel völlig: über 9:3 und 22:12 überrollte Dingden die Hauptstädter vom Feinsten. So ging es auch im 3. Satz weiter: 8:1 führten die Gastgeber, ehe der BBSC wieder ins Spiel fand, selbst in Führung ging, aber den Satz doch abgeben musste. Im 4. Satz führten die Berlinerinnen bereits 16:14 – dann jedoch zogen die Gastgeber erneut die Zügel an und erarbeiteten sich 5 Matchbälle. Der BBSC zeigte zeitweise ein ausgesprochen konzentriertes Spiel, verfiel aber in den nächsten Szenen in Ungenauigkeiten und nicht ausreichende Abstimmung, so dass letztendlich der Sieg des Tabellendritten verdient war. Dingden präsentierte nach dem verlorenen 1. Satz die altbekannten Fertigkeiten in der Block-Feldabwehr, hatte auch in den Angriffsaktionen Vorteile. Die MVP Medaille auf Berliner Seite wurde Libera Paula Morgenroth verliehen, die der Berliner Abwehr in Abwesenheit von Annika Kummer gute Stabilität gegeben hatte.

RC Sorpesee – BBSC Berlin          3:1 (-23,22, 22,25)

Etwas mehr als 17 Stunden nach Spielende in Dingden und 150 km entfernt stand das BBSC Team im Sauerland erneut auf dem Spielfeld: Aufsteiger Sorpesee und die Berliner Gäste lieferten sich trotz leicht müder Beine einen mehr als zweistündigen harten Kampf mit engen Sätzen. Dabei zeigten sich erneut die Gastgeber als die etwas stabilere Mannschaft mit etwas weniger Fehlern in Abwehr, Spielaufbau und Angriff. Erneut konnte der BBSC Phasen, in denen man dem Spiel den Stempel aufdrückte, nicht so gestalten, dass man sich mit einem Satzgewinn belohnen konnte. Im 3. Satz führten die Gäste bereits mit 12:5, gaben den Satz aber noch ab. Den 4. Satz hatte eigentlich Sorpesee lange dominiert und mit 21:13 Zwischenstand sahen die Gastgeber wie der sichere Sieger aus. Doch mit einer Aufschlagserie von Annalena Grätz holte sich Berlin den Anschluss. In der Crunchtime kämpften beide Teams verbissen um die Punkte, doch Sorpesee hatte das bessere Ende für sich. In einem Spiel, das von beiden Mannschaften umkämpft war, setzte sich ein wenig mehr vorhandene Frische der Gastgeberinnen zum Spielschluss durch.

Mittelblockerin Marie Dreblow erhielt die MVP-Silbermedaille des Sonntagsspiels.

Der BBSC wird am kommenden Mittwoch gegen den VC Olympia mit dem 8. Spiel innerhalb von 26 Tagen den Kraftakt der letzten Wochen abschließen. BBSC Trainer Robert Hinz hat „absoluten Respekt vor der Energieleistung meiner Mädels in den letzten Wochen – neben den kräftezehrenden Ligaspielen und knapp 4.000 Autobahn- oder Landstraßenkilometern war ja für alle Spielerinnen als Amateure auch die tägliche Arbeit oder Ausbildung zu absolvieren. Nach dem Mittwoch geht es darum, erst einmal wieder die Akkus aufzuladen“. Das nächste Heimspiel folgt danach erst am 20. März – vielleicht das erste Mal nach langen Monaten wieder mit Publikum?

Für den BBSC am Wochenende im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Annalena Grätz, Antonia Heinze, Stephanie Utz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Laura Walsh

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

BBSC holt drei Punkte

BBSC Berlin – VfL Oythe               3:1 ( -24,14, 16,13)

Das Heimspiel am Samstagabend gegen Oythe, das mit einer Viertelstunde Verspätung wegen Verspätung der Gäste begonnen hatte, entschieden die Berlinerinnen klar mit 3:1 für sich.

Trainer Robert Hinz hatte die Mannschaft auf einigen Positionen verändert und testete einige Varianten. So war durchgängig Paula Morgenroth auf der Liberoposition eingesetzt. Den 1. Satz holten sich noch die Gäste mit einem energischen Schlussspurt. Trotz einer 21:17 Führung der Gastgeberinnen mussten sie den Satz noch mit 24:26 abgeben. Ab dem 2. Satz hatten die Berlinerinnen den Rhythmus gefunden und dominierten die Gäste, denen der Trainingsrückstand bedingt durch die lange coronabedingte Hallensperrung in Vechta anzumerken war, eindeutig. Auch die Abwesenheit der erfahrenen Christine Aulenbrock, die am Samstag noch mit ihrer Beach-Partnerin Sandra Ferger in den Finalspielen der German Beach Trophy in Düsseldorf stand, dürfte sich ungünstig für das niedersächsische Team ausgewirkt haben. So blieben die drei Punkte in der Hauptstadt.

Stralsunder Wildcats – BBSC Berlin        3:0 (18, 20,18)

Das vierte Spiel innerhalb von 8 Tagen absolvierten die Berlinerinnen beim letztjährigen inoffiziellen Meister in Stralsund bereits am Sonntagnachmittag. Auch die Wildcats hatten bereits am Samstag ein Spiel absolviert, durften aber ein weiteres Heimspiel anfügen. Wie schon am Samstag gegen Bonn dominierte auch am Sonntag Stralsunds Diagonalangreiferin Anne Krohn in einer Art und Weise das Spiel, wie sie es in den vergangenen Jahren so häufig in den Ligaspielen gegen den BBSC präsentiert hatte. Die Stralsunderin wurde schon zu Zeiten ihres Spiels für die 2. Mannschaft von NA/Aurubis Hamburg als die perfekteste Zweitligaspielerin angesehen. Mit beeindruckender Übersicht und Varianz wechselt sie nach Bedarf zwischen hammerharten Schlägen und gelegten Bällen. Dem hatten die Berlinerinnen nur zeitweise etwas entgegenzusetzen. Nach einem missglückten Start in den 1. Satz (beim 0:5 hatte Trainer Hinz schon die 2. Auszeit genommen) mit Zwischenstand 10:20 kamen die Gäste langsam in den Rhythmus und konnten noch ein wenig verkürzen. Im 2. Satz bestätigten die Berlinerinnen zunächst den Aufwärtstrend mit einer 3-Punkteführung, ehe sich Stralsund erneut klar durchsetzte. Im letzten Satz zogen die Wildcats schnell auf 12:6 davon – die Tour an den Strelasund endete mit klarem Satzgewinn der Mädels aus der Hansestadt.

Die MVP Medaillen beider Spiele wurden Zuspielerin Katharina Kummer überreicht, die damit ihre Saisonbilanz auf fünf MVP-Nominierungen ausbaute.

Für den BBSC folgt am kommenden Wochenende, 27. und 28. Februar der nächste Doppelspieltag. Nach dem Samstagabend an der holländischen Grenze in Dingden wird das Team am Sonntag im sauerländischen Sorpesee antreten.

Für den BBSC am Wochenende im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Antonia Heinze, Stephanie Utz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Laura Walsh

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC berlin

BBSC Berlin mit stark erkämpften Punkten bei echter Winterreise

Die Tour der Berlinerinnen zum Auswärtsspiel in Essen stand bereits unter dem Eindruck der aufziehenden Schneefront. In der Sporthalle Bergeborbeck zeigten die Berlinerinnen jedoch einen heißen Kampf mit verdientem Sieg. Die ersten beiden Sätze dominierten zunächst die Pottperlen. Ein 3:0-Erfolg für die Gastgeberinnen, die ja bereits beim Spiel im Oktober in Berlin mit einem 3:1 Auswärtserfolg aufgetrumpft hatten, schien nur noch eine Frage der Zeit für die favorisierten Gastgeberinnen. Mit Beginn des 3. Satzes gelang es den Berlinerinnen jedoch, den Schalter umzulegen. Nahezu in Perfektion arbeiteten die Gäste in Block und Feldverteidigung und zogen den Essener Angriffen beeindruckend den Zahn. Dass die Pottperlen als eigentlicher Favorit diesen Satz einstellig verloren haben, brachte für die restliche Partie einen enormen psychologischen Vorteil.

Die Gastgeberinnen erreichten auch nachfolgend nicht mehr die Sicherheit, die sie in den ersten Sätzen demonstriert hatten. Die Berlinerinnen profitierten vom psychologischen Hoch und sicherten sich mit einer sehr geschlossenen Mannschaftsleistung den dritten Auswärtserfolg in den Spielen nach der langen Quarantäne- und Coronaspielpause. BBSC Trainer Robert Hinz analysierte rundum zufrieden „Im Hinspiel hatten wir selbst viel zu viele eigene Fehler gemacht. Das haben wir heute optimieren können und wir haben wesentlich kontrollierter und cleverer gespielt“. Die MVP Medaillen gingen an diesem Abend an Stephanie Utz sowie Essens Sandra Ferger.

Der BBSC tritt bereits am kommenden Mittwoch im Nachholspiel beim VC Olympia in Hohenschönhausen an, ehe am Samstag, den 13. Februar 2021 um 18:00 Uhr das nächste Heimspiel folgt – beide Spiele allerdings weiterhin ohne Publikum.

Für den BBSC am Wochenende im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Antonia Heinze, Stephanie Utz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Laura Walsh

Quelle: BBSC/Burkhard Kroll