BBSC – perfekter Saisonstart

Der BBSC startete perfekt in die Saison 2021/22: Nach dem Auswärtssieg am vergangenen Wochenende gegen Oythe folgte am Samstag bei der Heimspielpremiere erstmalig vor Zuschauern nach fast einem Jahr der 3:0-Erfolg gegen Blau-Weiß Dingden.

Dingden kam im 1. Satz etwas verspätet in den für die Mannschaft typischen Rhythmus – der BBSC konnte bis zum 23:18 souverän agieren und fleißig Punkte sammeln. Erst zum Satzende starteten die Gäste die Aufholjagd, aber der BBSC holte sich noch knapp den Satz mit 25:23.

Ab dem Ende des 1. Satzes entwickelte sich ein für Zweitligaverhältnisse wirklich ansprechendes Spiel beider Seiten mit vielen langen Ballwechseln, die das Publikum begeisterten. Beide Teams haben zum am 2. Spieltag eine Feldabwehrarbeit präsentiert, die durchaus Fundament für die weitere Saison sein kann. Immer wieder wurden aufmerksam die Angriffe der gegnerischen Seite noch vom Boden gekratzt oder in der Luft entschärft. So macht Volleyball Spaß – das war das einhellige Stimmungsbild unter den Zuschauern. Dabei zeigten sich die Berlinerinnen in ihrem Spiel mannschaftlich ausgesprochen geschlossen und letztendlich in den Angriffen und Aufschlägen einen Tick genauer und abgezockter. Auch die Neuzugänge Katharina Haferkamp und Anna Leweling fielen mit der einen oder anderen unorthodoxen Aktion und einem feinen Händchen bei Angriffsschlägen positiv auf. So gingen auch die Sätze 2 und 3 an die Berlinerinnen, obwohl sich die Gäste nie aufgaben und durchgängig gut gegenhielten.

Berlins Trainer Ole Schröter freute sich über den gelungenen Saisonstart und lobte sein Team „vor allem für die durchgängig gezeigte Konzentration und mannschaftschaftliche Geschlossenheit“. Kapitänin Katharina Kummer ergänzte, dass der Beifall des Publikums, überhaupt die Interaktion mit der Stimmung auf den Rängen auch dazu beigetragen habe, dass die Mannschaft ein gutes Spiel gezeigt habe. „Da spürte man, wie stark die schrittweise Aufhebung der Corona-Maßnahmen uns auch unterstützen kann.“

Auf Berliner Seite erhielt Annika Kummer ihre erste MVP-Ehrung der Saison und führte damit die Tradition der letzten Saison fort.

Am kommenden Wochenende, 25. September, geht es für das Team von Trainer Schröter in das sauerländische Sorpesee. Das nächste Spiel in Berlin folgt dann auch auswärts, wenn der BBSC am Donnerstag, dem 30. September 2021, beim VC Olympia im Sportforum antritt.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Anna Leweling, Annalena Grätz, Annika Kummer, Antonia Heinze, Katharina Haferkamp, Antonia Lutz

Quelle: BBSC Berlin/Burkhard Kroll

Volleyball 2. Bundesliga – BBSC Berlin wieder mit Zuschauern

Was für ein Volleyballfest: Nach fast einem Jahr ohne Fans darf der BBSC erstmalig wieder mit Zuschauern bei einem Heimspiel rechnen. Am Samstag, den 18. September 2021 empfängt der BBSC Berlin um 18:00 Uhr Blau-Weiß Dingden in der Köpenicker Hämmerlinghalle.

Dabei will der BBSC an den Auswärtserfolg des vergangenen Wochenendes anknüpfen. Maximal 145 Zuschauer sind immerhin nach den Coronaauflagen zugelassen worden. Die Gäste aus Dingden setzen seit Jahren auf einen unschätzbaren Vorteil: Sie können auf ein eingespieltes Team verweisen, das eine hocheffektive und abgestimmte Abwehrarbeit auf dem Feld präsentiert. Fundament des Vereins ist ebenso seit Jahren die außergewöhnlich starke eigene Nachwuchsarbeit. Immer wieder gelingt es Dingden, Spielerinnen aus ihren Nachwuchsreihen für die 2. Liga aufzubauen. So sind auch in dieser Saison wieder drei Spielerinnen bis 20 Jahre dabei. Die hohe Bindung aller Spielerinnen an das niederrheinische Umfeld über Jahre ist immer ein Trumpf des Teams aus dem Kreis Wesel gewesen. So ist die komplette Mannschaft aus der letzten Saison geblieben – lediglich 2 Spielerinnen sind offiziell in die 2. Mannschaft zurückgezogen, werden aber sicher bei Bedarf in der 2. Bundesliga wieder zur Verfügung stehen. An der Linie steht wieder der Niederländer Marinus Wouterse, der über reichlich Trainererfahrung verfügt und schon die Niederländische U17 Nationalmannschaft betreut hat. Die Ergebnisse in den Testspielen waren für Dingden sehr positiv.

Am letzten Wochenende hatte das Team vom Niederrhein spielfrei – vielleicht schon ein kleiner Vorteil für die Gäste, da die Berliner Trainer keine Möglichkeit hatten, aktuelles Filmmaterial auszuwerten. „Aber wir gehen davon aus, dass Dingden analog dem Vorjahr sein betont konzentriertes und abgestimmtes Abwehrspiel erneut umsetzen wird“ ist sich Berlins Trainer Ole Schröter sicher und wird das BBSC Team darauf einstellen. In der vergangenen Saison gelang genau das allerdings nicht: Beide Spiele gestalteten die Mädels aus dem „Volleyballdorf“ erfolgreich für ihr Team. Nach dem überraschend deutlichen Sieg des BBSC am vergangenen Wochenende in Oythe wollen sich die Berlinerinnen auch gegen die starken Dingdener nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. „Wenn wir mit der gleich hohen Konzentration auftreten, wie am vergangenen Wochenende, haben wir eine Chance“ ist BBSC-Kapitänin Katharina Kummer optimistisch. „Die Mannschaft hat hart trainiert und fiebert dem Spiel entgegen. Und wir freuen uns unglaublich darüber, endlich wieder vor den Fans auftreten zu können!“

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC

BBSC siegt in Oythe

Das erste Saisonspiel auswärts beim VfL Oythe und gleichzeitig das erste Spiel wieder vor Publikum nach knapp einem Jahr entschieden die Berlinerinnen klar für sich. Von Anfang an setzten die Gäste alles um, was sie sich vorgenommen hatten und spielten sehr aufmerksamen Volleyball. „Wir haben uns auf unser eigenes Spiel konzentriert und haben so wenige Fehler gemacht. Im Gegensatz dazu hat es Oythe nicht geschafft, in diesen Modus zu kommen: Sie waren zu fehleranfällig“ resümierte Berlins neuer Trainer Ole Schröter.

Den Berlinerinnen gelang es auch nach Phasen ausgeglichenen Spiels der gegnerischen Mannschaft, dem Spiel wieder den Stempel aufzudrücken – auch Wechsel (alle 9 Spielerinnen eingesetzt!)  brachten nur zeitweise kleine Unsicherheiten. „Ich bin sehr froh darüber, dass wir das Spiel souverän zu Ende gespielt haben – für alle ein wunderschöner Einstand in die neue Saison!“, so Schröter.

Auf Berliner Seite erhielt Isabel Böttcher ihre erste MVP-Ehrung seit ihrem Wechsel in die Hauptstadt.

Das nächste Spiel folgt bereits am kommenden Samstag, 18. September um 18:00 Uhr in der Köpenicker Hämmerlinghalle, wenn der BBSC die starken Gäste aus Dingden empfängt.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Antonia Heinze, Katharina Haferkamp

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC

Volleyball 2. Bundesliga Damen: BBSC Berlin beim Saisonabschluss mit dreifachem Abschied

BBSC Berlin – Stralsunder Wildcats 0:3 (-22, -11, -27)

Der BBSC beendete die Saison mit einer 0:3 Niederlage gegen die Stralsunder Wildcats. Damit belegt die Mannschaft den 8. Tabellenplatz.

Im BBSC-Team fehlte neben Marie Dreblow (zwar im Aufgebot, aber nach ihrer Verletzung noch nicht eingesetzt) und Antonia Lutz diesmal zusätzlich Roxana Vogel mit Coronaverdacht , dafür war Antonia Heinze nach ihrer Verletzung erstmalig wieder dabei. Zwei Sätze lang hatten die Berlinerinnen deutlich das Nachsehen gegen aggressive Aufschläge der Gäste, einen konzentrierten Block und eine wie immer hochgefährliche Anne Krohn. Erst im dritten Satz hielten die Gastgeberinnen mit und konnten die Gäste von der Ostsee selbst richtig unter Druck setzen, doch die Mannschaft vom Strelasund sicherte sich in der Verlängerung des Satzes den verdienten Auswärtserfolg.

Die ursprünglich vorgesehene Liveübertragung über Sporttotal musste kurzfristig wegen technischer Probleme beim Anbieter auf YouTube umgeleitet werden. Wer sich noch einmal das Spiel im Relive mit Originalkommentar von Ex-BBSC-Angreiferin Josephine Suhr anschauen möchte, kann dies bei youtube  machen.

Die MVP Medaillen wurden Stralsunds Zuspielerin Svenja Enning (brandgefährliche Aufschläge!) und BBSC-Diagonale Stephanie Utz überreicht.

Der erzielte 8. Tabellenplatz bei Punktgleichheit mit Hamburg (aber einem Sieg mehr) ist für das Team bei all den Unannehmlichkeiten und Strapazen sowie Verletzungen der vergangenen Monate eine echte Leistung. Trainer Hinz resümierte „Den Mädels muss man  ein großes Lob aussprechen: Trotz der fehlenden Zuschauer und ohne Stimmung von den Rängen haben sie es trotzdem fast immer geschafft, motiviert in die Spiele zu gehen und dabei viele gute Leistungen abzurufen. Einzig die Konstanz fehlte uns ein wenig bedingt durch die reduzierte Anzahl an wöchentlichen Trainingseinheiten.“

An diesem letzten Spieltag der Saison wurden auch Alina Gottlebe-Fröhlich und Stephanie Utz, die nach dieser Saison final die Volleyballschuhe an den Nagel hängen werden, für ihren Einsatz in den vergangenen Jahren für den BBSC geehrt und verabschiedet. Robert Hinz war voll des Lobes über seine Führungsspielerinnen: “Von Eurer Erfahrung und positiven Art konnte die Mannschaft und auch ich als Trainer stets profitieren. Es war mir eine Freude, Euer Trainer sein zu dürfen.“

Auch der Volleyballlehrer bricht seine Zelte nach 2-jähriger Tätigkeit als Headcoach des Bundesligateams in Berlin ab. „Mit Beendigung meines Referendariats werde ich voraussichtlich den Standort wechseln und somit nicht mehr als Trainer in Berlin zur Verfügung stehen können. Es hat mir viel Freude bereitet, mit dem Team arbeiten zu dürfen. Bleibt also nur noch, mich bei meinen Spielerinnen und meinen Co-Trainern, dem Teammanager und den Machern des Livestreams sowie allen Vereinsverantwortlichen und Helfern im Umfeld zu bedanken: Danke für die schöne Zeit, die ich mit Euch hatte und alles Gute für die Zukunft.“

Für den BBSC am Wochenende im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Antonia Heinze, Annalena Grätz, Annika Kummer, Stephanie Utz, Lea Katharina Thurm, Alina Gottlebe-Fröhlich, Friderike Rupf, Laura Walsh

Burkhard Kroll

BBSC Damen bestreiten letztes Saisonspiel gegen Stralsund

Volleyball 2. Bundesliga Damen: BBSC Berlin mit dem letzten Saisonspiel gegen Stralsund

Waren die BBSC-Damen am vergangenen Wochenende noch mit zwei Spielen am Wochenende Richtung Endspurt der Ligasaison unterwegs, folgt nunmehr das Saisonfinale mit dem Heimspiel am Samstag um 19:00 Uhr in der heimischen Hämmerlinghalle gegen die Wildcats Stralsund.

Den Damen vom Strelasund ist der am 6. Tabellenplatz nicht mehr zu nehmen. In der letzten Saison hatten die Gäste noch den inoffiziellen Meistertitel errungen, doch erreichte das Team von Trainer André Thiel in der laufenden Saison nicht die Stabilität wie im Vorjahr. Viele Wildcats erhielten eine erstklassige Ausbildung in den Bundesstützpunkten. Eine der wichtigsten Spielerinnen des Teams ist Anne Krohn, die nach erfolgreichen Jahren in Hamburg 2016 nach Vorpommern zurückkehrte. Seit ihren ersten Einsätzen im Zweitligateam von Aurubis vor 14 Jahren wurde ihr immer wieder das Attribut der am meisten vollkommenen Zweitligaspielerin zuerkannt. Über die auch im Beachvolleyball sehr erfolgreiche Athletin (in den letzten Jahren zweimal 5. Platz bei der Deutschen Meisterschaft im Beachvolleyball!) laufen immer wieder die druckvollen Angriffe der Mannschaft von der Ostseeküste. Auf der Regieposition agiert Svenja Enning, die aus Münster Bundesligaerfahrung mitbrachte, sowie die frühere BBSC-Spielerin Lisa Senger.

Berlins Trainer Robert Hinz sieht sein Team am Sonntag überhaupt nicht in der Favoritenrolle: „Das Hinspiel haben wir an der Ostsee eindeutig verloren, wir haben die Angriffe von Anne Krohn überhaupt nicht in den Griff bekommen. Nach den nervenaufreibenden Wochen mit einer Vielzahl von Nachholspielen wollen wir im letzten Vergleich der Saison ohne Druck aufspielen, unseren Spaß am Volleyball auf das Feld bringen. Chancenlos sind wir nicht: Schaffen wir es, an unser Leistungsmaximum zu gehen, so ist die Überraschung möglich.“ In den letzten Ligaspielen hat sich das Berliner Team trotz der verletzungsbedingten Ausfälle gut geschlagen. Nach dem Saisonende wird der BBSC zwischen 7. und 9. Tabellenplatz einlaufen.

Der BBSC Berlin freut sich auf ein attraktives Spiel gegen eine der Mannschaften, zu der auch durchaus freundschaftliche private Kontakte bestehen. Mit dem sprichwörtlichen Mannschaftsgeist will das Team am Sonntag dem Publikum eine hochklassige und spannende Partie präsentieren. Erneut findet das Spiel ohne Zuschauer statt. Sporttotal überträgt wie schon bei den letzten Heimspielen den Vergleich in voller Länge und mit dem wie immer sachkundigen Kommentar.

Burkhard Kroll


	

Volleyball 2. Bundesliga Damen: BBSC Berlin vor stressigen Wochenende

Mit Heimspiel gegen Bonn und Auswärtsspiel in Köln wartet ein besonders anstrengendes Wochenende auf die Berlinerinnen.

Am Samstag, 17.04. empfängt der BBSC um 18:00 Uhr die Mannschaft von Fortuna Bonn. Das Auswärtsspiel konnten die Berliner Schmetterlinge vor einigen Wochen mit 3:1 für sich entscheiden. Dieser Sieg beim Aufsteiger war alles andere als leicht erspielt. Bonn gehört zu den Teams, die ohne Starspielerinnen in der Mannschaft mit ihrer Kampfkraft auf dem Feld überzeugen und so manchen Gegner in die Knie zwingen. Das durfte bereits zweimal in dieser Saison der jetzige Tabellenzweite, DSHS SnowTrex Köln, erleben. Zweimal gingen die Bonner gegen die hochfavorisierten Meisterschaftsanwärter im Lokalderby als Sieger vom Parkett. Auch Essen und Emlichheim wurden mit einer Niederlage nach Hause geschickt. Mannschaftlicher Zusammenhalt und nie erlahmende Kampfkraft sind nicht selten die Ingredienzen, mit denen auch nominell viel stärkere Teams bezwungen werden können.

Der BBSC als aktueller Tabellenachte darf auf keinen Fall den Gegner kurz vor Saisonschluss in den Rhythmus kommen lassen. Vielmehr geht es darum, das eigene Spiel konzentriert vorzutragen und so die Grundlage für den Punktgewinn zu legen. SportTotal überträgt das Spiel erneut im kommentierten Internetstream.

Bereits am nächsten Morgen macht sich das Team nach Köln auf die lange Reise. Um 15:00 Uhr wartet der DSHS Köln im Nachholspiel auf das Hauptstadtteam. Wenn die Mädels dann in der Nacht zum Montag nach 1200 km wieder in Berlin zur Arbeits- und Studienwoche eintreffen, folgt in dieser Saison nur noch das Finale am kommenden Wochenende gegen Stralsund.

Burkhard Kroll

Volleyball 2. Bundesliga Damen – BBSC Berlin hat Emlichheim zu Gast

Am kommenden Samstag den 10. April 2021, ist im Nachholespiel um 18:00 Uhr in der Köpenicker Hämmerlinghalle mit Emlichheim ein Team zu Gast, das seit vielen Jahren auf gutem Bundesliganiveau spielt. Das Spiel findet aufgrund der aktuellen Corona-Einschränkungen erneut ohne Publikum statt.

Rückblick auf den November/ Dezember 2020: Die Zeit war fast ausschließlich durch die Corona Einschränkungen mit Ausfall von Spielen und zeitweiser Quarantäne der gesamten BBSC-Mannschaft geprägt. Dazu gehörte auch der Ausfall des Vergleichs mit dem Grafschafter Team. Nun gibt es also den nächsten Anlauf. Die Tests sind absolviert – freilich weiß das Team aus den Erfahrungen der letzten Monate genau, dass noch so viele Unwägbarkeiten im Spiel sind, um auch noch in den letzten Stunden vor dem Anpfiff wieder das Zurückpfeifen zu erleben.

Mit Emlichheim kommt eine Mannschaft nach Berlin, die in ihrer 31. Bundesligasaison erneut eine Symbiose aus Konstanz – der Verein setzt erneut auf viele Nachwuchsspielerinnen – und gleichzeitig etwas überraschenden Veränderungen im Aufgebot gekennzeichnet ist. Kein Verein der Liga verfügt über ein so junges Team. Viele Spielerinnen kommen aus den Jahrgängen 2000-2003 und wurden vom Verein unter Nachwuchscoach Michael Lehmann mustergültig auf die 2. Liga vorbereitet. Die in der vergangenen Saison noch für Emlichheim spielenden drei Holländerinnen verließen den Verein. Stattdessen holte Trainer Pascall Reiß mit der Amerikanerin McKenzie Kramer und der bulgarischen Nationalspielerin Kristina Petrova einige schlagkräftige Argumente in sein Aufgebot. Die Bulgarin nahm für ihr Heimatland schon an Welt- und Europameisterschaften teil, jedoch als Libera. In Emlichheim wird sie als Außenangreiferin eingesetzt. Der Gegner und jetzige Tabellenfünfte dürfte ein ganz harter Brocken für die Berlinerinnen werden, denn in den letzten Spielen gelangen den Grafschaftern sogar Siege gegen Köln und auswärts in Borken.

Der BBSC – in den letzten Wochen arg gebeutelt mit diversen Verletzungen – dürfte gegen die Gäste nur in einer Außenseiterrolle stehen. Von Anfang an ist die Berliner Mannschaft aufgefordert, mit hoher Konzentration aufzutreten, wie sie es beim Auftritt gegen den VCO dokumentierte. Die Fans können die Mannschaft wegen der aktuellen Corona-Auflagen nicht direkt vor Ort unterstützen. So bleibt nur die Empfehlung des gut funktionierenden Livetickers der VBL – so seid Ihr immer ganz aktuell auf dem neuesten Stand! Drückt uns die Daumen.

Burkhard Kroll

Volleyball 2. Bundesliga Damen: BBSC Berlin glückt Revanche gegen Sorpesee

BBSC Berlin – RC Sorpesee          3:0 (20,20,20)

Mit einem auch in der Höhe verdienten und klaren 3:0 Erfolg gegen den Ruderclub Sorpesee festigt der BBSC den 8. Tabellenplatz.

Vor wenigen Wochen musste der BBSC in Sundern gegen die kämpferisch auftretenden Sauerländer noch eine 1:3 Niederlage hinnehmen – am Samstag drehten die Berlinerinnen trotz Ausfalls dreier Stammspielerinnen (Antonia Heinze, Antonia Lutz und Marie Dreblow) den Spieß um. Von Anfang an traten die Damen aus dem Berliner Südosten konzentriert auf und ließen fast im gesamten Spiel die Gäste nicht zur Entfaltung kommen. Lediglich zu Anfang des 3. Satzes erkämpften sich die Gäste eine zwischenzeitliche Punkteführung, ansonsten zog der BBSC doch stabil seine Kreise. Sahnestück war wieder eine wirklich gute Feldabwehrleistung: die BBSC-Aktiven verstanden es immer wieder, sich genau an den richtigen Stellen zu positionieren, mit Einsatz die Bälle vom Boden zu kratzen und dabei für einen genauen Pass auf den Zuspieler zu sorgen.

Dabei war der Vergleich der Mannschaften insgesamt nicht unbedingt ein Höhepunkt der Spielkunst: Auf Berliner Seite spielten zwar Laura Walsh und Lea Thurm (später auch Friderike Rupf) gut für die verletzten Mittelblockerinnen, doch nicht immer waren die Angriffe mit der Durchschlagskraft vorgetragen, wie sie sich Trainer Hinz erhofft hatte. Auch bei den Sauerländerrinnen war zeitweise die Fehlerquote oberhalb der von Trainer Schwallow gelegten Messlatte.

Zur MVP des Samstagabends wählten die Trainer Libera Annika Kummer (mittlerweile 7. MVP-Medaille der Saison!) sowie die Sorpeseeerin Alina Hustadt. Annika Kummer verletzte sich im 3. Satz am Knöchel – ihre Position nahm Paula Morgenroth ein, die zuvor noch auf Außen/Annahme zum Einsatz gekommen war. Von dieser Stelle auch die besten Genesungswünsche an alle verletzten Spielerinnen – nun ist zumindest eine Woche Spielpause mit der Hoffnung auf ein wenig Regeneration.

Auch das nächste Saisonspiel am 10. April 2021 um 19:00 Uhr ist ein Heimspiel, diesmal gegen Emlichheim. Immerhin in 6 der 7 letzten Spiele in der Saison darf die Mannschaft in der Hämmerlinghalle antreten – ein Resultat des durch die Corona Pandemie verschobenen Spielplans.

Für den BBSC im Einsatz: Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Stephanie Utz, Lea Katharina Thurm, Alina Gottlebe-Fröhlich, Friderike Rupf, Laura Walsh

Quelle: BBSC Berlin/Burkhard Kroll

Volleyball 2. Bundesliga Damen: Sauerländer beim BBSC in der Hauptstadt zu Gast

Am Samstag, den 27. März 2020 trifft der BBSC Berlin in der 2. Bundesliga Nord um 19:00 Uhr auf den Ruderclub Sorpesee. Für die Berlinerinnen gilt es, sich für die Auswärtsniederlage vor 5 Wochen zu revanchieren.

Der RC Sorpesee hat als Aufsteiger in der Saison 2020/2021 im Laufe der Saison einige Duftmarken gesetzt. Während das Team von Trainer Julian Schallow zu Saisonbeginn noch eher Niederlagen kassierte, kamen die Sauerländer ab Februar immer erfolgreicher zu Geltung. So stehen seit Februar Siege gegen Essen, den BBSC und Bonn auf der Habenseite des Teams. Auffällig ist die mannschaftliche Geschlossenheit und der nie erlahmende Kampfgeist der Mannschaft. Der Verein ist vor allem durch konsequente und erfolgreiche Jugendarbeit in den vergangenen Jahren bundesweit bekannt geworden. Auch die aktuelle Mannschaft lebt von den Spielerinnen, die schon jahrelang für den Verein spielen. So war zu Saisonbeginn  auch kaum eine Veränderung zur Meistermannschaft aus der letzten Regionalligasaison zu verzeichnen.

Der BBSC hat nach der Niederlage im Auswärtsspiel vor wenigen Wochen im Auswärtsspiel die Erwartung auf die erfolgreiche Revanche. Bei genauso gutem und aufopferungsvollem Spiel wie am vergangenen Wochenende gegen die favorisierten Mannschaften aus Borken und Dingden sollte ein Punktgewinn im Bereich des Möglichen stehen. Viel wird davon abhängen, ob das bereits jetzt durch Verletzungen gebeutelte Team gut durch den Doppelspieltag des vergangenen Wochenendes gekommen ist und die Rehabilitation schrittweise Früchte trägt.

Das Spiel findet wie aktuell üblich ohne Zuschauer statt. Die Fans beider Teams können beim spannenden Spiel im Internet Livestream bei Sporttotal mitfiebern.

Quelle:BBSC Berlin/Burkhard Kroll

Volleyball 2. Bundesliga Damen: BBSC Berlin sichert sich einen Punkt im harten Kampf

BBSC Berlin – Skurios Volleys Borken    2:3 ( 22, -20,23,-13, 9)

Einen heftigen Kampf um Punkte lieferte sich am Samstagabend der BBSC mit den Gästen aus Borken, an dessen Ende noch ein Punktgewinn zu Gunsten der Berlinerinnen stand.

Während in der Hinrunde die Berlinerinnen zu Anfang der Saison die Gastgeberinnen aus dem westlichen Münsterland noch mit einem Auswärtssieg überrascht hatten, wollte der letztjährige Tabellenvierte nicht wieder die Punkte abgeben. Drei Sätze lang fighteten beide Teams auf höchstem Niveau, jagten die Bälle auf das gegnerische Spielfeld und vollbrachten imposante Abwehrleistungen. Die Berlinerinnen traten mit der wieder genesenen Annika Kummer an, im Mittelblock zeigten Lea Katharina Thurm (zurück nach ihrem beruflichen Auslandseinsatz) sowie Laura Walsh (anstelle der drei Verletzten Antonia Heinze, Antonia Lutz und Marie Dreblow) eine formidable Leistung. Dieses intensive Spiel konnten die Gastgeberinnen nicht in den 4. und 5. Satz hinüber bringen. Borken dominierte die beiden Spielabschnitte – zumindest vom Punktestand her – klar und schaffte es immer wieder, die aufopferungsvoll kämpfende Berliner Abwehr zu überwinden. Und wenn sich die Angriffe der Gäste dann doch festgefressen hatten, half wieder der Pass auf die Juniorinnenweltmeisterin 2009 Sina Kostorz, die mit Durchschlagskraft und ihren 1,91 m sowie entsprechender Abschlaghöhe die Bälle im gegnerischen Feld versenkte.

Den Berlinerinnen muss Respekt ob der kämpferischen Leistung gezollt werden. Mehr war allerdings gerade unter Berücksichtigung der nur begrenzt vorhandenen personellen Reserven nicht möglich. Borken hatte sich den Sieg verdient, weil das Team von Trainer Liu bis in die zweite Reihe sehr ausgeglichen besetzt aufspielte.

BBSC Berlin – Blau-Weiß Dingden 0:3 (-23, -21, -23)

Nur 16 Stunden nach der Niederlage gegen Borken verlor der BBSC gegen den aktuellen Tabellenfünften Dingden, hielt das Spiel aber in allen Sätzen offen.

Trainer Robert Hinz beorderte nach der samstäglichen Abwehrschlacht gegen die Skurios Volleys frische Kräfte in sein Team und setzte auf vier Veränderungen mit Paula Morgenroth (Libero), Friderike Rupf (aus der 3. Liga vom Berliner VV gekommen – Mittelblock), Isabel Böttcher (AA) und Roxana Vogel (Zuspiel). Vier Spielerinnen, die bisher eher wenig Einsatzzeiten bekommen hatten oder wie Friderike Rupf am Sonntag ihren überhaupt ersten Zweitligaeinsatz (beim ersten Aufschlag gleich ein As!) hatten. Eines sei vorweggenommen: Alle vier zeigten eine bravouröse Leistung und wiesen nach, dass sie seit Saisonbeginn vieles dazugelernt haben. Die Anstrengungen des Trainerteams, die Entwicklung auch der Spielerinnen mit weniger Einsatzzeiten zu forcieren, wurden mit der Leistung am Sonntag belohnt. Das Ergebnis von 0:3 mag zwar eindeutig erscheinen, doch hielt der BBSC in allen Sätzen das Spiel mit viel Kampfgeist jeweils bis zum Satzende offen. In der Crunchtime der Sätze hatten die Gäste aber dann ein paar Körner mehr, spielten genauer oder waren abgezockter. Beeindruckend für die Zuschauer an den Bildschirmen war allerdings, dass das Berliner Team auch in der bisher unüblichen Sonntagsaufstellung gerade im Abwehrverhalten die von der Mannschaft trainierte Block-Feldabwehr gut umsetzte.

Die Gäste von der niederländischen Grenze holten sich nach dem Gewinn des Heimspiels vor wenigen Wochen auch verdient die Punkte aus der Hämmerlinghalle – mit ein klein wenig mehr Glück und Können hätten die Berlinerinnen einen Satz oder gar Tabellenpunkte den favorisierten Dingdenern entführen können.

Die silbernen MVP-Medaillen gingen am Samstag an Katharina Kummer, am Sonntag an Annalena Grätz.

Für die Berlinerinnen geht es bereits am kommenden Samstag, 27.03.2021 um 19:00 Uhr mit einem weiteren Heimspiel, diesmal gegen Sorpesee, in der 2. Bundesliga weiter.

Für den BBSC am Wochenende im Einsatz: Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Stefanie Utz, Lea Katharina Thurm, Alina Gottlebe-Fröhlich, Friderike Rupf, Laura Walsh

Quelle: Burkhardt Kroll/BBSC Berlin