Volleyball 2. Bundesliga – Niederlage für den BBSC

BSC Berlin – VC Allbau Essen   1:3 (10, -23, -15, -19)

Die Essener Pottperlen entführten aus der Köpenicker Hämmerlinghalle drei Punkte gegen den BBSC Berlin.

Das Spiel begann mit einer klaren Führung der BBSC-Girls von Anfang an. Im 1. Satz dominierten die Gastgeberinnen klar und punkteten zuverlässig. Die Gäste waren zunächst noch nicht wirklich im Spiel, was sie jedoch mit Beginn des 2. Satzes abstreiften. Von Satzbeginn an führte Essen mit bis zu 4 Punkten. Der Endspurt des BBSC kam ein wenig zu spät, die Gäste machten den Sack zu. Die Tendenz einer Führung der Gäste setzte sich auch im 3. Satz durch. „Essen gelang es schon im 2. Satz zunehmend, uns ihr Spiel aufzuzwingen; wir agierten fortan in einigen Situationen zu hektisch und nicht variabel genug“ analysierte BBSC-Trainer Robert Hinz nach dem Vergleich. Das Team von Gästetrainer Marcel Werzinger schaffte es immer wieder, die Angriffe der Berlinerinnen mit guter Block-Feldabwehr zu entschärfen und andererseits punkteten gerade Lena Werzinger sowie Sandra Ferger mit viel Durchschlagskraft, Schlagvariabilität und einem gutem Auge. Auch die Versuche des Berliner Trainerteams, Lösungen über personelle Veränderungen auf dem Feld zu finden (auch Paula Morgenroth, Laura Walsh und Isabel Böttcher mit deutlichen Einsatzzeiten), waren leider nicht von Erfolg gekrönt.

Auch der 4. Satz ging an die Gäste. Während der BBSC bis zum 15:16 noch mithielt, zogen die Gäste noch einmal an und sicherten sich den 3-Punkte-Erfolg in Berlin. Trainer Hinz lobte die Spielstärke der Essener, konzentrierte die Gedanken aber bereits auf das nächste Ligaspiel gegen Oythe am kommenden Wochenende. „Wir müssen jetzt erstmal kleine Brötchen backen und zusehen, dass wir den Anschluss zum Tabellenmittelfeld nicht verlieren“.

Zum MVP des Spieltags wählten die Trainer Berlins Zuspielerin Katharina Kummer sowie Essens Angreiferin Sandra Ferger. Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Antonia Heinze, Stephanie Utz, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Laura Walsh

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

Volleyball – BBSC Damen empfangen Allbau Essen

Nach der kurzen Pause im Volleyball geht es am Samstag, den 24. Oktober 2020 18:00 Uhr in der Hämmerlinghalle für den BBSC gegen Allbau Essen wieder um Punkte. Auch unter Coronabedingungen darf der BBSC dank umgesetztem Hygienekonzept erneut mit Publikumsunterstützung antreten.

Die Essener sind aktuell nach drei Siegen in vier Spielen auf dem 4. Platz (mit einem Spiel weniger als die Konkurrenten) in der Tabelle zu finden . So fügten die selbsternannten Pottperlen sogar dem Topteam aus Stralsund eine Niederlage zu. Das von Trainer Marcel Werzinger von der Regionalliga über die Dritte Liga bis in die 2. Liga geführte Team hatte sich dabei schon in den letzten beiden Jahren gut stabilisiert. Werzinger ging bereits in seine siebente Saison als Trainer der Essener Volleyballerinnen, die früher als Essen-Borbeck in der Liga bereits Erfolge feierten. Der Kader wurde von Jahr zu Jahr verstärkt, ohne den Bezug zum eigenen Nachwuchs wie auch zu Spielerinnen aus dem Ruhrgebiet und dem Rheinland zu verlieren. Viel Fleiß und ein großes Engagement im Nachwuchsbereich kennzeichnen die Blau-Weißen aus dem Ruhrpott.

Beim VC Allbau Essen sind u.a. Kira, Alexander und Pia-Sabrina Walkenhorst groß geworden. Nur scheinbar gibt es im Aufgebot der Essener größere Entwicklungen – das täuscht, da zwei Aktivposten der letzten Saison Trainer und Cotrainer geehelicht haben und nun den Namen des Ehemannes tragen. Nur eine Woche nach Außenangreiferin Lena Verheyen und Trainer Marcel Werzinger läuteten auch bei Libera Gianna Castiglione und Co-Trainer Janik Limmroth im Sommer die Hochzeitsglocken. Mittlerweile stehen mit den erstligaerfahrenen Lena Werzinger sowie Sandra Ferger (beide in der 1. Liga für Leverkusen auf dem Parkett), auch viele Nachwuchstalente aus der Region bei Allbau für eine bodenständige Entwicklung – mit viel Teamgeist und vollem Einsatz wird um Punkte gefightet.

Am Samstagabend geht es also für den BBSC darum, an die Essener Erfolge anzuknüpfen. „Das ist ein Gegner, den wir so richtig ernst nehmen müssen. Nachlässigkeiten wird Essen schnell bestrafen“ ist Berlins Trainer Robert Hinz gewarnt. Also heißt es volle Konzentration auf das Spiel am Samstag – mit dem sprichwörtlichen Kampfgeist des BBSC und einem guten Spielaufbau wollen die BBSC-Girls die Punkte in Berlin behalten. Wir freuen uns auf eine zahlreich erschienene Fangemeinde in der Hämmerlinghalle, die auch unter Coronabedingungen wieder das Berliner Team unterstützt!

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

BBSC Volleyball-Damen siegreich gegen Eimsbüttel

BBSC Berlin – Eimsbütteler TV Hamburg                   3:1 (15,18, -22,19)

Der ETV Hamburg als Aufsteiger der Liga hatte sich aus der Region die stärksten Spielerinnen für das Abenteuer der 2. Bundesliga gesichert. Insoweit waren die Gastgeberinnen gewarnt – ETV durfte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Von Beginn an diktierte der BBSC den Rhythmus des Spiels. Den Gästen gelang zunächst nicht allzu viel und die Fehlerquote auf Hamburger Seite veranlasste ETV-Trainer Kahl recht schnell, sein Aufgebot zu optimieren. Mit den erfahrenen Hanne Binkau und Anna Behlen kam Ende des ersten Satzes etwas mehr Struktur in das Gästespiel. Vor allem Behlen sorgte in der Folgezeit mit unbändiger Energie und kraftvollen Schlägen für die Beschäftigung der BBSC Abwehr. Imposant war vor allem auch die Übersicht, die das langjährige Beach-As ausspielte.

BBSC Mannschaft nach dem Sieg gegen Eimsbüttel Foto © POT Marketing GmbH und Markus Hylinski

Doch auf der Berliner Seite zeigt das gesamte Team in allen Elementen großes Engagement, um die Punkte in der Hauptstadt zu behalten. Die Hamburger Bemühungen wurden in Block und Abwehr reihenweise entschärft und die eigenen Angriffe gestartet. Auch auf Hamburger Seite kratzte die Abwehr vieles weg, so entwickelte sich ein durchaus unterhaltsames Spiel für die etwa 160 Zuschauer, unter ihnen auch etliche Hamburger Fans. Die Berlinerinnen zeigten sich jedoch über das gesamte Spiel stabiler in der Abwehr (Annika Kummer und Alina Gottlebe-Fröhlich) und durchschlagskräftiger im Angriff (vor allem über Antonia Lutz und Stephanie Utz). „Der Sieg heute war auch ein Sieg unseres Willens, des Rackerns auf dem Feld. Wir haben uns auch von dem zwischenzeitlichen Hamburger Hoch im 3. Satz nicht beirren lassen und danach wieder so richtig Gas gegeben und unser Spiel durchgezogen“ strahlte Kapitänin Katharina Kummer nach Spielende. „Schön, dass wir die uns heute in der Halle besuchenden Fußballer des Adlershofer BC mit einem richtig attraktiven Heimsieg verwöhnen konnten“.

Zur MVP wurde auf Hamburger Seiten Anna Behlen gewählt. Die goldene Plakette erhielt Berlins Annalena Grätz.

Für das Team geht es erst am Samstag, den 24. Oktober, um 18:00 Uhr in der Hämmerlinghalle in der Liga weiter. Gegner ist dann Allbau Essen.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Isabel Böttcher, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Juliane Stapel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Antonia Heinze, Stephanie Utz, Lea-Katharina Thurm, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Laura Walsh

Quelle: BBSC Berlin/Burkhard Kroll

BBSC startet am 12. September in die Volleyball-Zweitligasaison und mit Zuschauern

Lang, sehr lang war die Zeit, in denen die Vereine ihren Fans keinen Spitzensport präsentieren konnten. Nun endlich geht es los, mit ausgeklügeltem Hygienekonzept für Spieler und Zuschauer darf der BBSC Berlin am 12. September 2020 schon um 18:00 Uhr in der Hämmerlinghalle am S-Bahnhof Köpenick in die neue Saison starten. Lohn der Bemühungen aller Ehrenamtlichen um die aufwändige Spieltagsvorbereitung ist es, dass auch Zuschauer zum Besuch zugelassen sind.

Nach dem abrupten Ende der letzten erfolgreich absolvierten Spielzeit mit dem BBSC auf dem 2. Tabellenplatz der Liga und der langen Zeit ohne Mannschaftstraining sind alle heiß auf Wettkampf. Zu Gast ist die Mannschaft von Meisterschaftsanwärter DSHS Köln. Die Gäste aus dem Rheinland hatten sich 2017 und 2018 den Ligatitel gesichert und kamen in den letzten beiden Jahren als Dritte ins Ziel. Das Team um Kapitänin Viola Torliene blieb im Wesentlichen zusammen. Trainer Jimmy Czimek – früherer Co-Nationaltrainer und Leiter der A-Trainerausbildung beim Volleyballverband – hatte nur einige Abgänge zu ersetzen. Bekanntestes Gesicht unter den Neuzugängen ist die frühere Münsteranerin Silke Schrieverhoff. Sie hatte bereits vor einigen Jahren für Köln gespielt und war eine der besten Schnellangreiferinnen der Liga. Gute Voraussetzungen also, um auch in dieser Saison in den Kampf um die Tabellenspitze einzugreifen.

Auch beim BBSC gab es einige Veränderungen im Kader. Das Publikum darf sich auf neue Gesichter wie Paula Morgenroth (vormals VC Olympia), Laura Walsh (lange Zeit für Leverkusen) und Isabel Böttcher (aus Potsdam) freuen. Trainer Robert Hinz zeigt sich zufrieden mit den Trainingsleistungen des Teams: „Die Mädels haben sich in der Saisonvorbereitung richtig reingehangen, aber uns fehlen natürlich die sonst üblichen Vorbereitungsturniere. Coronabedingt waren Testspiele nur sehr begrenzt möglich. Da kann man als Trainer nur schwierig den Leistungsstand abschätzen. Auch wenn die Physis gut ist, bleiben gerade in der Sicherheit des Zusammenspiels unter Wettkampfbedingungen ein paar Unsicherheiten.“

Das BBSC-Team freut sich am Samstag, 29.08.2020 auf lautstarke Unterstützung von den Tribünen. Mit deren Hilfe will man alles daran setzen, einen guten Einstieg in die Saison zu finden. Das Team um Kapitänin Katharina Kummer will den Gästen wieder mit Konzentration und dem sprichwörtlichen Berliner Kampfgeist entgegentreten. Eintritt wie immer 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Burkhard Kroll/BBSC Berlin

Spiel mit zwei Siegern beim BBSC Berlin

BBSC Berlin – BSV Ostbevern 3:0 (18,19,24)

Am gestrigen Sonntag besiegten zeitlich parallel zum Spiel des 1. FC Union gegen Wolfsburg (und natürlich auf der gleichen Sportanlage) der Tabellenzweite BBSC Berlin die Mannschaft aus Ostbevern mit 3:0.

Nach dem samstäglichen sehr klaren 0:3-Ergebnis der Ostbeverner beim VC Olympia hatte manch einer aus dem Publikum schon die drei Punkte für die Gastgeberinnen vorgebucht, zumal die frühere Nationalspielerin Wiebke Silge mit Rückenproblemen nicht auflaufen konnte. BBSC-Trainer Robert Hinz genehmigte seinen Leistungsträgern Katharina Kummer, Juliane Stapel und Josephine Suhr zunächst eine Auszeit, auch um zu testen, wie sich auf diesen Positionen die anderen Spielerinnen durchsetzen konnten. Zum Anfang entwickelte sich ein Spiel, in dem die Berlinerinnen an ihre erfolgreichen Spiele der vergangenen Wochen anknüpfen konnten. Mitte des ersten Satzes fingen die Gäste an, ihren Rhythmus erstmals an diesem Berlin Wochenende zu finden und setzten ihrerseits die Berlinerinnen unter Druck. Da wird auch einiges an Unzufriedenheit mit der eigenen Leistung am Samstag und den beiden vergangenen Spieltagen in positive Energie umgesetzt worden sein. So holten sie den Ausgleich. Erst als Hinz K. Kummer und Stapel beim 17:16 auf das Feld schickte, waren die Verhältnisse sofort wieder gerade gerückt. Der zweite Satz (nach einem Rückwechsel) begann von Anfang an mit zwei gleichwertigen Teams auf dem Feld. Erneut musste Hinz bei 15:14 den Doppelwechsel bringen, um das 2:0 nicht zu gefährden. Der dritte Satz wurde lange Zeit zur beeindruckenden Vorstellung für die Gäste. Mit 6:1 führten diese nach wenigen Minuten gegen das BBSC-Team, obwohl Kummer und Suhr von Anfang an auf dem Feld standen. Nachdem sich die Berlinerinnen zum 8:8-Gleichstand herangepirscht hatten, spielten beide Teams bis zum Schluss auf Augenhöhe. Aber auch der dritte der Sätze ging mit dem letzten Punkt (wie die vorherigen) durch einen individuellen Ostbeverner Fehler an den BBSC. Beeindruckend war die Kampfkraft der Gäste, die zudem mit Recht jeden Punkt bejubelten und von den Rängen lautstark durch eine heimatliche Fanabordnung unterstützt wurden. Die Gäste präsentierten sich absolut nicht wie ein Abstiegsfavorit, sondern zeigten trotz der Niederlage erfrischenden Volleyball, mit dem sie zeitweise wesentlich mehr Energie auf das Feld brachten, als den Gastgeberinnen lieb war. Trotz der Niederlage konnten sie sich als Sieger im Kampf gegen die eigene Unsicherheit in den vergangenen Partien begreifen.

BBSC-Trainer Hinz war natürlich trotz des Sieges nicht hundertprozentig zufrieden: „Aber das Entscheidende ist, dass wir gesehen haben, an welchen Stellschrauben wir zukünftig arbeiten müssen, um unsere Leistungsträgerinnen gleichwertig ersetzen zu können. Andererseits: Wir konnten heute wieder sehen, auf welch engem Leistungsniveau die Vereine der Liga agieren. Die Teams trennen eben gerade keine Welten und mit einer kämpferischen Leistung kann schnell einmal der Favorit zu wackeln gebracht werden.“

Als MVP des Nachmittags wurden Sophia Eggenhaus (BSV) sowie Antonia Lutz (BBSC) gewählt.

Nach dem Auswärtsspiel des BBSC in Emlichheim folgt erst am 21.3.2020 um 19:00 Uhr das nächste Heimspiel in der Köpenicker Hämmerlinghalle, wenn Leverkusen zu Gast sein wird.

Für den BBSC am Sonntag im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Juliane Stapel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Stephanie Utz, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Mercedes Zach

Quelle: Burkhard Kroll

Ostbevern beim BBSC Berlin zu Gast

Wenn am Sonntag, den 1. März 2020 um 14:00 Uhr der BBSC in der Hämmerlinghalle den BSV Ostbevern zum Zweitligaspiel begrüßt, kommt eine nicht ganz typische Mannschaft nach Köpenick.

Ein bisschen erinnert die Story um die Gemeinde im Münsterland an die erfolgreichen Zeiten der Volleyballabteilung des Köpenicker SC mit ihrem kometenhaften Aufstieg vor 20 Jahren: Der Verein aus dem Kreis Warendorf leistete eine grandiose Aufbauarbeit. Mit eigener Nachwuchsförderung brachte er eine über Jahre gewachsene und in weiten Teilen aus „Dorfkindern“ bestehende Mannschaft hervor. Der BSV ist in den vergangenen sechs Jahren viermal aufgestiegen. Absolute Spitzenspielerin des Teams ist die 56fache Exnationalspielerin Wiebke Silge, die in Ostbevern aufgewachsen ist. Silge bringt vier Jahre Bundesliga-Erfahrung vom USC Münster und SC Potsdam mit. Zudem nahm die 1,90m-Mittelblockerin mit der deutschen Nationalmannschaft an einer Welt-  und an einer Europameisterschaft teil. So manches Mal macht Wiebke den Unterschied auf dem Feld aus. „Aber sie schafft auch viele Räume für andere, weil sich der Gegner oft auf sie konzentriert“ formuliert Ostbeverns Trainer Dominik Münch. Die sympathische und ruhige Westfälin hat sich nach ihrem sehr frühen Rücktritt vom absoluten Leistungssport (2017 mit 20 Jahren!) und dem nachfolgenden Studienbeginn wieder völlig unkompliziert in die Ostbeverner Mannschaft integriert – sie macht keinen Rummel um ihre Person.

Als Aufsteiger hat der BSV in der Liga hart gegen den Abstieg zu kämpfen. Beim Auswärtsspiel des BBSC im November trumpften die Berlinerinnen mit einem 3:0 Erfolg auf. Doch auch gegen solche Gegner muss erst einmal gewonnen werden. Zu schnell kann der Schlendrian Einzug halten – bei der Leistungsdichte der Liga sind schnell die Punkte verloren. „Wir wollen die Konzentration hochhalten und unseren Fans einen schön herausgespielten Sieg am Sonntagnachmittag präsentieren“, so BBSC-Kapitänin Katharina Kummer. Mit der entsprechend guten Stimmung von den Rängen und einer Teamleistung auf dem Feld sollte der Sonntagnachmittag ein kleines Volleyballfest werden. Freuen wir uns auf ein attraktives Heimspiel!

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

Keine Punkte aus Köln entführt

DSHS Snowtrex Köln – BBSC Berlin 3:0 (24, 23,13)

Ein wenig Unzufriedenheit schwang in der Stimme von BBSC Trainer Robert Hinz nach der Niederlage in Köln schon mit: „Heute waren wir weit von der Top-Leistung entfernt, die wir noch am vergangenen Wochenende gezeigt haben. Das hat sich leider bereits in der letzten Trainingswoche angedeutet.“ Wie so häufig im Sport gilt auch für die 2.Liga Nord: Man kann sich nie auch nur ein kleines bisschen zurücknehmen – der Gegner wird die kleinste gezeigte Schwäche für sich nutzen.

Im ersten Satz führte der BBSC gegen den aktuellen Tabellendritten und mehrmaligem Ligameister bereits 24:21, ehe in den letzten Augenblicken vor der Pause die entscheidende  Konsequenz fehlte.  Auch im zweiten Satz stand es 23:23 – aber beide Sätze holten sich die Gastgeberinnen. Der BBSC stand auf einmal mit 0:2 Sätzen in der Hinterhand – knapp und ein wenig unglücklich, aber ein wenig Unvermögen war auch dabei . Der dritte Satz war nur noch Schaulaufen der Kölnerinnen – bei den Gästen war ein wenig die Luft raus.

Die MVP Medaillen gingen an die Kölnerin Kirsten Tälkers sowie zum dritten Mal in der Saison an BBSC-Libera Annika Kummer.

„Jetzt müssen wir eine klare Reaktion zeigen am nächsten Wochenende!“ richtet Trainer Hinz das Augenmerk schon wieder auf die kommenden Spiele in der Hämmerlinghalle. Am Doppelspieltag (Freitag, 31.01. 19:00 Uhr gegen den VC Olympia, am Samstag, 01.02. erneut um 19:00 Uhr gegen SV Bad Laer) gilt es, den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen!

Für den BBSC am Sonntag im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Juliane Stapel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Stephanie Utz, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich

Quelle: Burkhard Kroll

Spitzenspiel in Köpenick – BBSC schlägt Tabellenführer Stralsund

BBSC Berlin – Stralsunder Wildcats    3:1 (18,23, -16,25)

In einem begeisternden Spitzenspiel setzten sich die BBSC-Damen mit 3:1 gegen den Tabellenführer aus Stralsund durch.

Berlins Trainer Robert Hinz hatte im Vorfeld des Spiels  im Hinblick auf die bisherigen Saisonniederlagen gegen Stralsund den richtigen Ton getroffen , als er die Überraschung im Spiel gegen den unangefochtenen Spitzenreiter der Liga davon abhängig machte, dass sein Team  an das Leistungsmaximum herangehen muss. Und genau das setzten die BBSC Damen vom Anpfiff ab um. Konzentriert und mit vollem Einsatz starteten die Gastgeberinnen in den ersten Satz, übernahmen gleich zu Anfang das Kommando . Der Vorsprung wurde bis zum Satzende noch ausgebaut. Dafür lief man im zweiten Satz lange Zeit einem Rückstand hinterher und konnte erstmals beim 21:20 die Führung übernehmen. Der 2:0 Zwischenstand löste schon die ersten Jubelstürme aus. Nach der 10 Minuten Pause mit einer wundervollen Cheerleaderdarbietung von Kindern der Best Sabel Grundschule kamen die BBSC-Ladies zunächst nicht in den Rhythmus, lagen schnell mit sieben Punkten zurück. Beide Trainer wechselten durch und gaben auch den Spielerinnen, die sonst nicht so im Fokus stehen, Spielzeit. Der vierte Satz war kaum an Spannung zu überbieten. Beide Teams boten einen aufopferungsvollen Kampf um die Punkte, in dem zunächst Stralsund die etwas besseren Karten hatte. Beim 17:12 aus Sicht der Gäste schien der Tiebreak schon nah, doch dann schritt Antonia Lutz zur Angabe und sorgte mit brandgefährlichem Service für einen zwei Punkte Vorsprung der Gastgeberinnen. Stralsund stemmte sich dagegen, ging noch mal in Führung, musste sich jedoch der geballten Energieleistung des BBSC letztendlich beugen. Den Siegpunkt besorgte Alina Gottlebe-Fröhlich mit einem von der Stralsunder Abwehr nicht kontrollierbaren Aufschlag. Nicht enden wollender Jubel auf Berliner Seite, verständliche Enttäuschung bei den Gästen – aber alle waren überzeugt, ein Klassespiel gesehen zu haben.

Beide Mannschaften leisteten dazu ihren Beitrag. Auf Berliner Seite überzeugte das gesamte Team – von Abwehr über Zuspiel bis Angriff: es gab schlicht keine Ausfälle. Gleiches kann man von den Gästen sagen, wenngleich dort die Diagonale Anne Krohn mit ihren immens druckvollen und platzierten Angriffen noch herausragte und kraft ihrer Fertigkeiten von den Mitspielerinnen auch immer wieder gesucht wurde.

Die MVP Medaillen wurden Berlins Zuspielerin Katharina Kummer sowie Anne Krohn überreicht.

So konnte das mit ca. 350 Zuschauern erschienene Publikum (unter ihnen eine große Fangruppe von der Ostsee, die schöne Stimmung in die Halle brachte) ein ausgesprochen attraktives Zweitligaspiel genießen. Hörte man sich unter den Zuschauern um, gab es nur lobende Worte für die beiden Teams. Langjährige Fans des Volleyballs bescheinigten beiden Mannschaften, dass sie sich jedenfalls in der derzeitigen Form deutlich von den Mitbewerbern abheben und  zu Recht an der Tabellenspitze stehen: „Das gezeigte Spieltempo und die Durchschlagskraft beider Reihen sind in der 2. Liga Nord nicht häufig vertreten. So viele lange Ballwechsel trotz druckvoll ausgeführten Angriffen sieht man in der Liga selten.“

Der BBSC festigte den zweiten Tabellenplatz und hat nunmehr 5 Punkte Rückstand zum Tabellenführer. Für das Team aus dem Berliner Südosten geht es am nächsten Sonntag nach Köln, ehe am darauffolgenden Wochenende die Heimspiele gegen den VC Olympia Berlin und den SV Bad Laer folgen.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Juliane Stapel, Anna Lena Grätz, Annika Kummer, Stephanie Utz, Karoline Vogt, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich

Quelle: Burkhard Kroll

BBSC Berlin mit Revanche im Lokalderby

Ein 3:2 Auswärtserfolg beim Lokalrivalen Rotation Prenzlauer Berg bringt den BBSC Berlin erneut auf den 2. Tabellenplatz.

Zum Auftakt der Rückrunde gastierte der BBSC bei dem Team in Hohenschönhausen. Nach dem knapp verlorenen Hinspiel vor knapp vier Monaten waren die Köpenickerinnen auf Wiedergutmachung aus und wollten die Revanche.

Im ersten Durchgang gelang es, über konsequente Punktgewinne aus der Annahme den Gegner in Schach zu halten. Vereinzelte Breaks führten zu einer komfortablen Führung, die die Mannschaft von Trainer Robert Hinz sicher ins Ziel brachte. Ab dem zweiten Durchgang gelang es den Gastgeberinnen jedoch besser in ihrem Annahmespiel zu agieren. Auch war ab diesem Punkt die starke Diagonalangreiferin Aisha Skinner schwer zu stoppen und so verlor der BBSC den zweiten und dritten Durchgang knapp mit jeweils 23:25.

Um mehr Angriffswucht in das eigene Spiel einzubauen, brachte Trainer Hinz Juliane Stapel im Diagonalangriff ins Spiel. Der Plan ging auf: Der BBSC war nun wesentlich durchsetzungsfähiger im Angriff und so glichen die Gäste nach Sätzen zum 2:2 aus. Das Lokalderby hatte nicht zu viel Spannung versprochen: „In der hitzigen Schlussphase des Spiels mit dem Tiebreak behielten wir einen kühlen Kopf“ strahlte Kapitän Katharina Kummer und konnte mit ihrem Team den sechsten Sieg in Folge feiern.

Zum MVP des Spieltags wählten die Trainer die Angreiferinnen Lisa Kotzan (RPB) und Juliane Stapel (BBSC).

In der nächsten Woche gastiert eine Mannschaft in der Hauptstadt, die sogar sieben Spiele in Folge (und das auch noch ohne Satzverlust!) gewinnen konnte. Niemand geringeres als der amtierende Tabellenführer aus Stralsund wird dann zu Gast zum Spitzenspiel der Liga in der Köpenicker Hämmerlinghalle erwartet.

Cheftrainer Robert Hinz sieht dabei sein Team zum ersten Mal seit langem nicht in der Favoritenrolle:  „Erst einmal ist die Freude natürlich groß, das Stadtderby zum Rückrundenauftakt gewonnen zu haben. Jetzt blicken wir schon gespannt auf das Spiel gegen Stralsund. Das Hinspiel haben wir an der Ostsee eindeutig verloren, im Pokal dann zu Hause nur knapp im Tie-Break. Für uns wird es auch mal angenehm sein, ohne Druck aufspielen zu können, denn André Thiels Mädels sind nach ihrem 21:0-Sätze-Lauf glänzend aufgelegt und der klare Favorit. Chancenlos sind wir allerdings nicht: Schaffen wir es an unser Leistungsmaximum zu gehen, so ist die Überraschung möglich.“

Das Spitzenspiel gegen die Stralsunder Wildcats findet am 19.01.2020 um 15 Uhr in der Hämmerlinghalle statt.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Juliane Stapel, Anna Lena Grätz, Annika Kummer, Stephanie Utz, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich

Burkhard Kroll

BBSC-Sieg als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk gewünscht

Kurz vor dem Weihnachtsfest treten die Damen des BBSC Berlin in der Liga noch einmal an und treffen am Sonntag, den 22. Dezember 2019 um 15:00 Uhr in der Köpenicker Hämmerlinghalle auf den Vfl Oythe – eine Mannschaft, die sich in Berlin immer teuer verkaufte und einen unangenehmen Gegner darstellt.

Die Gäste aus der Kreisstadt Vechta mit dem Ortsteil Oythe waren zu Saisonbeginn erneut kaum von der Spielstärke einschätzbar. Trainer Ali Hobst hatte wieder einen Umbruch innerhalb des Teams zu bewältigen. Dabei blieb sich Oythe treu und verpflichtete wie in den vergangenen Jahren auch leistungsstarke Athletinnen aus dem Ausland, wenn auch weniger als in früheren Jahren. Insgesamt vier Spielerinnen aus den USA und Polen heuerten in Oythe an. Aus dem letztjährigen Team verblieben u.a. die sehr erfahrenen Christine Augenbrock sowie die Polin Dominica Zoltanska. Paulina Brys (ehemals als Diagonale in Hamburg und Suhl in der 1. Liga aktiv) ist nach der Geburt ihres Kindes wieder als Zuspielerin in Oythe im Einsatz. Der gegnerische Block ist für die Berlinerinnen kein Unbekannter. Maike Herzog, in den letzten Jahren beim VC Olympia und bei RPB Berlin intensiv beschäftigt, hat sich für die Saison 2019/20 der Mannschaft des VfL angeschlossen. Die 1,96 m lange Blockerin aus Neuenhagen bei Berlin hatte in den vergangenen Jahren viele Einsätze in der Juniorinnen-Nationalmannschaft und wird als starke Gegenspielerin erwartet.

Die Saison begann Oythe etwas holprig, mussten sich doch erst einmal die Abläufe auf dem Feld mit den vielen Neuzugängen automatisieren. Doch mit der Zeit kam das Team aus Niedersachsen immer besser in Schwung und sichert sich mittlerweile einen guten Mittelfeldplatz in der Tabelle. So werden die Gäste erneut zu einem Gradmesser für die Spielstärke der Berlinerinnen, die sich kurz vor Saisonhalbzeit auf dem dritten Tabellenplatz wiederfinden.

Für die Gastgeberinnen gilt es, an die kämpferische und auch spielerische Leistung der letzten Wochen anzuknüpfen und zu einem attraktiven Spiel zu finden. Wir freuen uns über lautstarke Anfeuerung und eine stimmungsvolle vorweihnachtliche Hämmerlinghalle.

Quelle: Burkhard Kroll