Spiel mit zwei Siegern beim BBSC Berlin

BBSC Berlin – BSV Ostbevern 3:0 (18,19,24)

Am gestrigen Sonntag besiegten zeitlich parallel zum Spiel des 1. FC Union gegen Wolfsburg (und natürlich auf der gleichen Sportanlage) der Tabellenzweite BBSC Berlin die Mannschaft aus Ostbevern mit 3:0.

Nach dem samstäglichen sehr klaren 0:3-Ergebnis der Ostbeverner beim VC Olympia hatte manch einer aus dem Publikum schon die drei Punkte für die Gastgeberinnen vorgebucht, zumal die frühere Nationalspielerin Wiebke Silge mit Rückenproblemen nicht auflaufen konnte. BBSC-Trainer Robert Hinz genehmigte seinen Leistungsträgern Katharina Kummer, Juliane Stapel und Josephine Suhr zunächst eine Auszeit, auch um zu testen, wie sich auf diesen Positionen die anderen Spielerinnen durchsetzen konnten. Zum Anfang entwickelte sich ein Spiel, in dem die Berlinerinnen an ihre erfolgreichen Spiele der vergangenen Wochen anknüpfen konnten. Mitte des ersten Satzes fingen die Gäste an, ihren Rhythmus erstmals an diesem Berlin Wochenende zu finden und setzten ihrerseits die Berlinerinnen unter Druck. Da wird auch einiges an Unzufriedenheit mit der eigenen Leistung am Samstag und den beiden vergangenen Spieltagen in positive Energie umgesetzt worden sein. So holten sie den Ausgleich. Erst als Hinz K. Kummer und Stapel beim 17:16 auf das Feld schickte, waren die Verhältnisse sofort wieder gerade gerückt. Der zweite Satz (nach einem Rückwechsel) begann von Anfang an mit zwei gleichwertigen Teams auf dem Feld. Erneut musste Hinz bei 15:14 den Doppelwechsel bringen, um das 2:0 nicht zu gefährden. Der dritte Satz wurde lange Zeit zur beeindruckenden Vorstellung für die Gäste. Mit 6:1 führten diese nach wenigen Minuten gegen das BBSC-Team, obwohl Kummer und Suhr von Anfang an auf dem Feld standen. Nachdem sich die Berlinerinnen zum 8:8-Gleichstand herangepirscht hatten, spielten beide Teams bis zum Schluss auf Augenhöhe. Aber auch der dritte der Sätze ging mit dem letzten Punkt (wie die vorherigen) durch einen individuellen Ostbeverner Fehler an den BBSC. Beeindruckend war die Kampfkraft der Gäste, die zudem mit Recht jeden Punkt bejubelten und von den Rängen lautstark durch eine heimatliche Fanabordnung unterstützt wurden. Die Gäste präsentierten sich absolut nicht wie ein Abstiegsfavorit, sondern zeigten trotz der Niederlage erfrischenden Volleyball, mit dem sie zeitweise wesentlich mehr Energie auf das Feld brachten, als den Gastgeberinnen lieb war. Trotz der Niederlage konnten sie sich als Sieger im Kampf gegen die eigene Unsicherheit in den vergangenen Partien begreifen.

BBSC-Trainer Hinz war natürlich trotz des Sieges nicht hundertprozentig zufrieden: „Aber das Entscheidende ist, dass wir gesehen haben, an welchen Stellschrauben wir zukünftig arbeiten müssen, um unsere Leistungsträgerinnen gleichwertig ersetzen zu können. Andererseits: Wir konnten heute wieder sehen, auf welch engem Leistungsniveau die Vereine der Liga agieren. Die Teams trennen eben gerade keine Welten und mit einer kämpferischen Leistung kann schnell einmal der Favorit zu wackeln gebracht werden.“

Als MVP des Nachmittags wurden Sophia Eggenhaus (BSV) sowie Antonia Lutz (BBSC) gewählt.

Nach dem Auswärtsspiel des BBSC in Emlichheim folgt erst am 21.3.2020 um 19:00 Uhr das nächste Heimspiel in der Köpenicker Hämmerlinghalle, wenn Leverkusen zu Gast sein wird.

Für den BBSC am Sonntag im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Juliane Stapel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Stephanie Utz, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Mercedes Zach

Quelle: Burkhard Kroll

Ostbevern beim BBSC Berlin zu Gast

Wenn am Sonntag, den 1. März 2020 um 14:00 Uhr der BBSC in der Hämmerlinghalle den BSV Ostbevern zum Zweitligaspiel begrüßt, kommt eine nicht ganz typische Mannschaft nach Köpenick.

Ein bisschen erinnert die Story um die Gemeinde im Münsterland an die erfolgreichen Zeiten der Volleyballabteilung des Köpenicker SC mit ihrem kometenhaften Aufstieg vor 20 Jahren: Der Verein aus dem Kreis Warendorf leistete eine grandiose Aufbauarbeit. Mit eigener Nachwuchsförderung brachte er eine über Jahre gewachsene und in weiten Teilen aus „Dorfkindern“ bestehende Mannschaft hervor. Der BSV ist in den vergangenen sechs Jahren viermal aufgestiegen. Absolute Spitzenspielerin des Teams ist die 56fache Exnationalspielerin Wiebke Silge, die in Ostbevern aufgewachsen ist. Silge bringt vier Jahre Bundesliga-Erfahrung vom USC Münster und SC Potsdam mit. Zudem nahm die 1,90m-Mittelblockerin mit der deutschen Nationalmannschaft an einer Welt-  und an einer Europameisterschaft teil. So manches Mal macht Wiebke den Unterschied auf dem Feld aus. „Aber sie schafft auch viele Räume für andere, weil sich der Gegner oft auf sie konzentriert“ formuliert Ostbeverns Trainer Dominik Münch. Die sympathische und ruhige Westfälin hat sich nach ihrem sehr frühen Rücktritt vom absoluten Leistungssport (2017 mit 20 Jahren!) und dem nachfolgenden Studienbeginn wieder völlig unkompliziert in die Ostbeverner Mannschaft integriert – sie macht keinen Rummel um ihre Person.

Als Aufsteiger hat der BSV in der Liga hart gegen den Abstieg zu kämpfen. Beim Auswärtsspiel des BBSC im November trumpften die Berlinerinnen mit einem 3:0 Erfolg auf. Doch auch gegen solche Gegner muss erst einmal gewonnen werden. Zu schnell kann der Schlendrian Einzug halten – bei der Leistungsdichte der Liga sind schnell die Punkte verloren. „Wir wollen die Konzentration hochhalten und unseren Fans einen schön herausgespielten Sieg am Sonntagnachmittag präsentieren“, so BBSC-Kapitänin Katharina Kummer. Mit der entsprechend guten Stimmung von den Rängen und einer Teamleistung auf dem Feld sollte der Sonntagnachmittag ein kleines Volleyballfest werden. Freuen wir uns auf ein attraktives Heimspiel!

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

Keine Punkte aus Köln entführt

DSHS Snowtrex Köln – BBSC Berlin 3:0 (24, 23,13)

Ein wenig Unzufriedenheit schwang in der Stimme von BBSC Trainer Robert Hinz nach der Niederlage in Köln schon mit: „Heute waren wir weit von der Top-Leistung entfernt, die wir noch am vergangenen Wochenende gezeigt haben. Das hat sich leider bereits in der letzten Trainingswoche angedeutet.“ Wie so häufig im Sport gilt auch für die 2.Liga Nord: Man kann sich nie auch nur ein kleines bisschen zurücknehmen – der Gegner wird die kleinste gezeigte Schwäche für sich nutzen.

Im ersten Satz führte der BBSC gegen den aktuellen Tabellendritten und mehrmaligem Ligameister bereits 24:21, ehe in den letzten Augenblicken vor der Pause die entscheidende  Konsequenz fehlte.  Auch im zweiten Satz stand es 23:23 – aber beide Sätze holten sich die Gastgeberinnen. Der BBSC stand auf einmal mit 0:2 Sätzen in der Hinterhand – knapp und ein wenig unglücklich, aber ein wenig Unvermögen war auch dabei . Der dritte Satz war nur noch Schaulaufen der Kölnerinnen – bei den Gästen war ein wenig die Luft raus.

Die MVP Medaillen gingen an die Kölnerin Kirsten Tälkers sowie zum dritten Mal in der Saison an BBSC-Libera Annika Kummer.

„Jetzt müssen wir eine klare Reaktion zeigen am nächsten Wochenende!“ richtet Trainer Hinz das Augenmerk schon wieder auf die kommenden Spiele in der Hämmerlinghalle. Am Doppelspieltag (Freitag, 31.01. 19:00 Uhr gegen den VC Olympia, am Samstag, 01.02. erneut um 19:00 Uhr gegen SV Bad Laer) gilt es, den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen!

Für den BBSC am Sonntag im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Juliane Stapel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Stephanie Utz, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich

Quelle: Burkhard Kroll

Spitzenspiel in Köpenick – BBSC schlägt Tabellenführer Stralsund

BBSC Berlin – Stralsunder Wildcats    3:1 (18,23, -16,25)

In einem begeisternden Spitzenspiel setzten sich die BBSC-Damen mit 3:1 gegen den Tabellenführer aus Stralsund durch.

Berlins Trainer Robert Hinz hatte im Vorfeld des Spiels  im Hinblick auf die bisherigen Saisonniederlagen gegen Stralsund den richtigen Ton getroffen , als er die Überraschung im Spiel gegen den unangefochtenen Spitzenreiter der Liga davon abhängig machte, dass sein Team  an das Leistungsmaximum herangehen muss. Und genau das setzten die BBSC Damen vom Anpfiff ab um. Konzentriert und mit vollem Einsatz starteten die Gastgeberinnen in den ersten Satz, übernahmen gleich zu Anfang das Kommando . Der Vorsprung wurde bis zum Satzende noch ausgebaut. Dafür lief man im zweiten Satz lange Zeit einem Rückstand hinterher und konnte erstmals beim 21:20 die Führung übernehmen. Der 2:0 Zwischenstand löste schon die ersten Jubelstürme aus. Nach der 10 Minuten Pause mit einer wundervollen Cheerleaderdarbietung von Kindern der Best Sabel Grundschule kamen die BBSC-Ladies zunächst nicht in den Rhythmus, lagen schnell mit sieben Punkten zurück. Beide Trainer wechselten durch und gaben auch den Spielerinnen, die sonst nicht so im Fokus stehen, Spielzeit. Der vierte Satz war kaum an Spannung zu überbieten. Beide Teams boten einen aufopferungsvollen Kampf um die Punkte, in dem zunächst Stralsund die etwas besseren Karten hatte. Beim 17:12 aus Sicht der Gäste schien der Tiebreak schon nah, doch dann schritt Antonia Lutz zur Angabe und sorgte mit brandgefährlichem Service für einen zwei Punkte Vorsprung der Gastgeberinnen. Stralsund stemmte sich dagegen, ging noch mal in Führung, musste sich jedoch der geballten Energieleistung des BBSC letztendlich beugen. Den Siegpunkt besorgte Alina Gottlebe-Fröhlich mit einem von der Stralsunder Abwehr nicht kontrollierbaren Aufschlag. Nicht enden wollender Jubel auf Berliner Seite, verständliche Enttäuschung bei den Gästen – aber alle waren überzeugt, ein Klassespiel gesehen zu haben.

Beide Mannschaften leisteten dazu ihren Beitrag. Auf Berliner Seite überzeugte das gesamte Team – von Abwehr über Zuspiel bis Angriff: es gab schlicht keine Ausfälle. Gleiches kann man von den Gästen sagen, wenngleich dort die Diagonale Anne Krohn mit ihren immens druckvollen und platzierten Angriffen noch herausragte und kraft ihrer Fertigkeiten von den Mitspielerinnen auch immer wieder gesucht wurde.

Die MVP Medaillen wurden Berlins Zuspielerin Katharina Kummer sowie Anne Krohn überreicht.

So konnte das mit ca. 350 Zuschauern erschienene Publikum (unter ihnen eine große Fangruppe von der Ostsee, die schöne Stimmung in die Halle brachte) ein ausgesprochen attraktives Zweitligaspiel genießen. Hörte man sich unter den Zuschauern um, gab es nur lobende Worte für die beiden Teams. Langjährige Fans des Volleyballs bescheinigten beiden Mannschaften, dass sie sich jedenfalls in der derzeitigen Form deutlich von den Mitbewerbern abheben und  zu Recht an der Tabellenspitze stehen: „Das gezeigte Spieltempo und die Durchschlagskraft beider Reihen sind in der 2. Liga Nord nicht häufig vertreten. So viele lange Ballwechsel trotz druckvoll ausgeführten Angriffen sieht man in der Liga selten.“

Der BBSC festigte den zweiten Tabellenplatz und hat nunmehr 5 Punkte Rückstand zum Tabellenführer. Für das Team aus dem Berliner Südosten geht es am nächsten Sonntag nach Köln, ehe am darauffolgenden Wochenende die Heimspiele gegen den VC Olympia Berlin und den SV Bad Laer folgen.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Juliane Stapel, Anna Lena Grätz, Annika Kummer, Stephanie Utz, Karoline Vogt, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich

Quelle: Burkhard Kroll

BBSC Berlin mit Revanche im Lokalderby

Ein 3:2 Auswärtserfolg beim Lokalrivalen Rotation Prenzlauer Berg bringt den BBSC Berlin erneut auf den 2. Tabellenplatz.

Zum Auftakt der Rückrunde gastierte der BBSC bei dem Team in Hohenschönhausen. Nach dem knapp verlorenen Hinspiel vor knapp vier Monaten waren die Köpenickerinnen auf Wiedergutmachung aus und wollten die Revanche.

Im ersten Durchgang gelang es, über konsequente Punktgewinne aus der Annahme den Gegner in Schach zu halten. Vereinzelte Breaks führten zu einer komfortablen Führung, die die Mannschaft von Trainer Robert Hinz sicher ins Ziel brachte. Ab dem zweiten Durchgang gelang es den Gastgeberinnen jedoch besser in ihrem Annahmespiel zu agieren. Auch war ab diesem Punkt die starke Diagonalangreiferin Aisha Skinner schwer zu stoppen und so verlor der BBSC den zweiten und dritten Durchgang knapp mit jeweils 23:25.

Um mehr Angriffswucht in das eigene Spiel einzubauen, brachte Trainer Hinz Juliane Stapel im Diagonalangriff ins Spiel. Der Plan ging auf: Der BBSC war nun wesentlich durchsetzungsfähiger im Angriff und so glichen die Gäste nach Sätzen zum 2:2 aus. Das Lokalderby hatte nicht zu viel Spannung versprochen: „In der hitzigen Schlussphase des Spiels mit dem Tiebreak behielten wir einen kühlen Kopf“ strahlte Kapitän Katharina Kummer und konnte mit ihrem Team den sechsten Sieg in Folge feiern.

Zum MVP des Spieltags wählten die Trainer die Angreiferinnen Lisa Kotzan (RPB) und Juliane Stapel (BBSC).

In der nächsten Woche gastiert eine Mannschaft in der Hauptstadt, die sogar sieben Spiele in Folge (und das auch noch ohne Satzverlust!) gewinnen konnte. Niemand geringeres als der amtierende Tabellenführer aus Stralsund wird dann zu Gast zum Spitzenspiel der Liga in der Köpenicker Hämmerlinghalle erwartet.

Cheftrainer Robert Hinz sieht dabei sein Team zum ersten Mal seit langem nicht in der Favoritenrolle:  „Erst einmal ist die Freude natürlich groß, das Stadtderby zum Rückrundenauftakt gewonnen zu haben. Jetzt blicken wir schon gespannt auf das Spiel gegen Stralsund. Das Hinspiel haben wir an der Ostsee eindeutig verloren, im Pokal dann zu Hause nur knapp im Tie-Break. Für uns wird es auch mal angenehm sein, ohne Druck aufspielen zu können, denn André Thiels Mädels sind nach ihrem 21:0-Sätze-Lauf glänzend aufgelegt und der klare Favorit. Chancenlos sind wir allerdings nicht: Schaffen wir es an unser Leistungsmaximum zu gehen, so ist die Überraschung möglich.“

Das Spitzenspiel gegen die Stralsunder Wildcats findet am 19.01.2020 um 15 Uhr in der Hämmerlinghalle statt.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Juliane Stapel, Anna Lena Grätz, Annika Kummer, Stephanie Utz, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich

Burkhard Kroll

BBSC-Sieg als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk gewünscht

Kurz vor dem Weihnachtsfest treten die Damen des BBSC Berlin in der Liga noch einmal an und treffen am Sonntag, den 22. Dezember 2019 um 15:00 Uhr in der Köpenicker Hämmerlinghalle auf den Vfl Oythe – eine Mannschaft, die sich in Berlin immer teuer verkaufte und einen unangenehmen Gegner darstellt.

Die Gäste aus der Kreisstadt Vechta mit dem Ortsteil Oythe waren zu Saisonbeginn erneut kaum von der Spielstärke einschätzbar. Trainer Ali Hobst hatte wieder einen Umbruch innerhalb des Teams zu bewältigen. Dabei blieb sich Oythe treu und verpflichtete wie in den vergangenen Jahren auch leistungsstarke Athletinnen aus dem Ausland, wenn auch weniger als in früheren Jahren. Insgesamt vier Spielerinnen aus den USA und Polen heuerten in Oythe an. Aus dem letztjährigen Team verblieben u.a. die sehr erfahrenen Christine Augenbrock sowie die Polin Dominica Zoltanska. Paulina Brys (ehemals als Diagonale in Hamburg und Suhl in der 1. Liga aktiv) ist nach der Geburt ihres Kindes wieder als Zuspielerin in Oythe im Einsatz. Der gegnerische Block ist für die Berlinerinnen kein Unbekannter. Maike Herzog, in den letzten Jahren beim VC Olympia und bei RPB Berlin intensiv beschäftigt, hat sich für die Saison 2019/20 der Mannschaft des VfL angeschlossen. Die 1,96 m lange Blockerin aus Neuenhagen bei Berlin hatte in den vergangenen Jahren viele Einsätze in der Juniorinnen-Nationalmannschaft und wird als starke Gegenspielerin erwartet.

Die Saison begann Oythe etwas holprig, mussten sich doch erst einmal die Abläufe auf dem Feld mit den vielen Neuzugängen automatisieren. Doch mit der Zeit kam das Team aus Niedersachsen immer besser in Schwung und sichert sich mittlerweile einen guten Mittelfeldplatz in der Tabelle. So werden die Gäste erneut zu einem Gradmesser für die Spielstärke der Berlinerinnen, die sich kurz vor Saisonhalbzeit auf dem dritten Tabellenplatz wiederfinden.

Für die Gastgeberinnen gilt es, an die kämpferische und auch spielerische Leistung der letzten Wochen anzuknüpfen und zu einem attraktiven Spiel zu finden. Wir freuen uns über lautstarke Anfeuerung und eine stimmungsvolle vorweihnachtliche Hämmerlinghalle.

Quelle: Burkhard Kroll

Spannender Pokalkampf des BBSC Berlin

Mit einer denkbar knappen 2:3 Niederlage gegen die Stralsunder Wildcats (24, -15,23, -22, -14) verpasste der BBSC Berlin den Einzug in das DVV-Pokal-Achtelfinale.

Die Berlinerinnen gingen ersatzgeschwächt in die Partie, waren doch Roxana Vogel und Annika Kummer mit Verletzungen nicht einsatzfähig. So waren die Wechselmöglichkeiten von Trainer Hinz sehr begrenzt, zumal Alina Gottlebe-Fröhlich die verwaiste Liberoposition übernahm und als Wechseloption für den Außenangriff nicht zur Verfügung stand. Dagegen brachte Stralsunds Trainer Thiel sein gesamtes Aufgebot in die Hauptstadt – Wechseloptionen, die sich letztendlich auszahlten.

Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel beider Teams auf Augenhöhe. Der BBSC verschwendete keine Gedanken an fehlende Wechselmöglichkeiten, sondern spielte einfach Volleyball mit dem Vertrauen in das eigene Können. Mitte des ersten Satzes konnte sich der BBSC leicht absetzen, beim 23:18 war eigentlich schon fast der Drops gelutscht. Stralsunds Trainer André Thiel wollte partout den Satz noch drehen und brachte Anne Krohn aufs Feld. Ab sofort wurde nur noch Krohn zur Vollstreckung angespielt – und wie sie vollstreckte! Die 35-jährige zeigte der Jugend mit Schlaghärte und Übersicht, wie man den Gegner entnervt. Mit Ach und Krach gelang dem BBSC noch der Gewinn des ersten Satzes. In den folgenden Spielminuten dominierte Stralsund – mit Anne Krohn – nach Belieben und die Gastgeberinnen bekamen kein Bein aufs Parkett. Langsam stellte sich der BBSC auf das Stralsunder Spiel ein, zumal Krohn ihr Powerspiel nicht dauerhaft durchziehen konnte. Trotzdem holten sich die Gäste unangefochten den zweiten Satz. Der dritte Satz ging dann wieder knapp an die Berlinerinnen. Trainer Hinz hatte hier eine seiner wenigen Wechselmöglichkeiten gezogen und Stephanie Utz für Juliane Stapel auf das Parkett gebracht. Der vierte Satz ging wieder knapp an die Ostseeküste, nun musste der Tiebreak die Entscheidung bringen. Der BBSC warf sich noch einmal mit letzter Kraft in die Partie und führte bereits mit 9:4, um kurz danach mit 9:10 ins Hintertreffen zu geraten. Erst in der Verlängerung des Tiebreaks sicherte sich Stralsund den Einzug ins Achtelfinale. Wir wünschen viel Glück im Vergleich gegen Aachen!

Für den BBSC ist die Niederlage kein Beinbruch – das Team hat gezeigt, dass es selbst dezimiert auch gegen eine Spitzenmannschaft der Liga mit unbändigen Kampfgeist und hoher Konzentration gut mithalten kann. Den Ausschlag zugunsten der Gäste gaben heute eine etwas niedrigere Fehlerquote, eine hervorragende Feldabwehr und letztendlich die Vollstreckerqualitäten von Anne Krohn, völlig zu Recht zum MVP gewählt. Auf Berliner Seite erhielt Katharina Kummer die Medaille, aber auch andere wie Antonia Lutz oder die als Libera eingesetzte Alina Gottlebe-Fröhlich hätten sich die Ehrung voll verdient.

Die Berlinerinnen treten am 9. November 2019 in der Liga auswärts in Bad Laer an, ehe am 17.11.2019 Dingden in Köpenick zu Gast ist.

Quelle:BBSC Berlin/Burkhard Kroll

BBSC in der Pokalqualifikation gegen Stralsund

Nach der zweiwöchigen Spielpause für die 2. Liga kommen am Sonntag, den 27. Oktober 2019 um 16:00 Uhr die Stralsunder Wildcats in die Köpenicker Hämmerlinghalle: Es geht um den Einzug in das Achtelfinale des DVV-Pokals.

Stralsund konnte in der Saisonvorbereitung mit einem bereits eingespielten Team arbeiten. Zudem erhielten viele Wildcats eine erstklassige Ausbildung in den Bundesstützpunkten. Lene Scheuschner kennen die Berliner Fans noch aus Zeiten ihres Engagements in Aachen. Eine der wichtigsten Spielerinnen des Teams ist Anne Krohn, die nach erfolgreichen Jahren in Hamburg 2016 nach Vorpommern zurückkehrte. Über die auch im Beachvolleyball sehr erfolgreiche Athletin (gerade vor zwei Monaten 5. Platz bei der Deutschen Meisterschaft im Beachvolleyball!)laufen immer wieder die druckvollen Angriffe der Mannschaft von der Ostseeküste. Auf der Regieposition agiert Svenja Enning, die in der letzten Saison noch für Münster die Zuspielfäden spann und ihre Erstligaerfahrung einbringt. Ein Wiedersehen gibt es für das Berliner Team mit den in den Vorjahren für den BBSC aktiven Lisa Senger und Tara Jenßen.

Mit den Sundstädterinnen kommt eines der beiden – nach bisherigen Ergebnissen – derzeitigen Spitzenteams der Liga nach Berlin. Noch vor vier Wochen unterlagen die Hauptstädterinnen in Stralsund klar mit 0:3, selbst wenn die Sätze nur knapp abgegeben wurden. Doch das soll in Berlin nicht so bleiben. BBSC-Trainer Robert Hinz erwartet ein „mit Sicherheit engeres Duell als zuletzt in Stralsund. Dennoch geht der Gast hier als klarer Favorit ins Spiel. Aber wir alle kennen ja dieses Sprichwort mit dem Pokal und den dort vorherrschenden eigenen Gesetzen.“ Und zudem haben die Gastgeberinnen in den letzten Spielen Selbstbewusstsein gewonnen. Schon das Spiel in Leverkusen, aber auch der Sieg gegen den Favoriten aus Köln zeigten, dass die Mannschaft mit Motivation und voller Konzentration in der Lage ist, den Gegnern einen heißen Kampf zu bieten. Der Gewinner dieser Qualifikationsrunde trifft dann eine Woche später im DVV-Pokal-Achtelfinale auf den Bundesligisten Ladies in Black Aachen.

Der BBSC freut sich auf lautstarke Unterstützung der Fans. Mit dem sprichwörtlichen BBSC-Mannschaftsgeist will das Team am Sonntag dem Publikum eine hochklassige und spannende Partie präsentieren.

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC Berlin

Heimspieltag gegen Meisterschaftsanwärter

Wenn der BBSC Berlin am kommenden Samstag, 12.10. um 19:00 Uhr in der heimischen Hämmerlinghalle nach fünf Pflichtspielen auswärts gegen DSHS Köln antritt, darf sich das Berliner Publikum auf einen Meisterschaftsanwärter freuen.

Die Gäste aus dem Rheinland hatten sich 2017 und 2018 den Ligatitel gesichert und kamen in der letzten Saison als Dritte ins Ziel. Das Team um Neu-Kapitänin Viola Torliene blieb im Wesentlichen zusammen. Etwas schwerer wiegt lediglich das vorläufige Karriereende von Ausnahmezuspielerin Pia Weiand. Die frühere Leverkusenerin Annika Stenchly setzt nunmehr ihre Mannschaftskolleginnen in Szene. Das Domstädter Team verfügt über eine ausgesprochen ausgeglichen besetzte Mannschaft. Langjähriger Trainer ist Jimmy Czimek -als früherer Co-Nationaltrainer und Dozent an der Deutschen Sporthochschule Köln leitet er die A-Trainerausbildung beim Volleyballverband. Gute Voraussetzungen also, um auch in dieser Saison in den Kampf um die Tabellenspitze einzugreifen. Am letzten Wochenende unterlag Köln allerdings dem letztjährigen Meister Borken im Regionalpokal West – die Liga könnte noch einmal enger zusammengerückt sein.

Nach der sehr spannenden 2:3 Auswärtsniederlage des BBSC in Leverkusen, für die dem Team ob des Einsatzes auf dem Feld und der taktischen Einstellung durchaus Lob gezollt wurde, und dem nachfolgenden Regionalpokalgewinn wartet auf die Köpenickerinnen erneut eine schwierige Aufgabe. Gegen einen solchen Gegner wie Köln hat der BBSC nichts zu verlieren, erneut kann das Team befreit aufspielen Mit einer echten Teamleistung wollen die Berlinerinnen den Gästen die Stirn bieten und den Kampf aufnehmen. Freuen wir uns auf ein attraktives Heimspiel!

Quelle: BBSC Berlin/Burkhard Kroll

BBSC erneut Volleyball-Regionalpokalsieger Nordost

Dem Zweitligateam des BBSC gelang es am vergangenen Sonntag zum dritten Mal in Folge, den Regionalpokal zu gewinnen. Im Halbfinale besiegten sie den Gastgeber  SV Braunsbedra in weniger als einer Stunde Nettospielzeit mit 3:0 (12, 19, 17). Auch das anschließende Finale gegen den VSV Havel Oranienburg konnten die Hauptstädterinnen nach einem Fehlstart im ersten Satz souverän mit 3:1 (-13, 13, 14, 14) gewinnen.

Schon früh machte sich das Team um Kapitänin Katharina Kummer auf den Weg in Richtung Sachsen-Anhalt, da sie das erste Halbfinalspiel der zweiten Damenmannschaft des BBSC gegen den VSV Havel Oranienburg nicht verpassen wollten. Leider gelang es der Bundesligareserve der Berlinerinnen nicht, die hart erarbeitete 2:0-Führung in diesem Drittligaduell in einen Sieg umzumünzen. Nach gespielten vier Sätzen am Vortag im Ligavergleich gegen Hamburg-Eimsbüttel fehlten der 2. Mannschaft nur ein paar Pünktchen, um in das Finale vorzudringen. Nach einem dramatischen Tiebreak stand der VSV Havel Oranienburg als erster Finalist fest.

Das folgende Spiel David gegen Goliath – Regionalligist SV Braunsbedra gegen den Zweitligisten BBSC – war dann schon deutlicher: Der Underdog wehrte sich zwar mit Leibeskräften, hatte jedoch zu keinem Zeitpunkt eine wirkliche Chance dem Favoriten gefährlich zu werden. So kam es zum Finale des Vorjahres, in dem BBSC-Headcoach Robert Hinz noch bei den Oranienburgerinnen an der Seitenlinie stand. Nach dem Spiel plauderte er professionell über die „Sondersituation, gegen das Team zu spielen, das man im Vorjahr noch selbst gecoacht hat. Man hat den VSV-Damen angemerkt, dass sie mir zeigen wollten, dass sie auch ohne mich unter Peter Schwarz guten Volleyball spielen können. Nachdem sie das im ersten Satz eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben, bin ich aber umso erfreuter, dass meine Mädels den Schalter danach umlegen konnten und mit enormer Präzision das Spiel zu unseren Gunsten entschieden. Dem VSV Havel wünsche ich natürlich trotzdem nur das Beste für die weitere Saison in der Dritten Liga.“

Im angesprochenen ersten Satz lief beim Zweitligisten noch nicht viel zusammen. Viele Ungenauigkeiten waren im Spiel vorhanden und die Oranienburgerinnen nutzten diese eiskalt aus. In den folgenden Sätzen stabilisierte sich allerdings die Annahme und Abwehr des BBSC und das Spiel kippte. Fortan zeigten sich die Damen aus dem Havelland mit dem Spieltempo überfordert und fanden keine Mittel mehr im Block.

Auch BBSC-Außenangreiferin Alina Gottlebe-Fröhlich, der es zum insgesamt elften Mal mit unterschiedlichen Teams gelang, den Regionalpokal zu gewinnen, zeigte sich glücklich: „Toll, dass wir den Pokal geholt haben! Ich freu mich jetzt schon auf das Spiel gegen Stralsund!“

Zu eben jenem Duell gegen die Stralsunder Wildcats kommt es nun im DVV-Pokal-Qualifikationsspiel am 27. Oktober. Dann treffen die Köpenickerinnen in einem Heimspiel auf den Zweitligakonkurrenten, der noch vor zwei Wochen das Ligaduell klar mit 3:0 für sich entscheiden konnte. Dementsprechend prognostiziert BBSC-Trainer Hinz: „Es wird mit Sicherheit ein engeres Duell als zuletzt in Stralsund. Dennoch geht der Gast hier als klarer Favorit ins Spiel. Aber wir alle kennen ja dieses Sprichwort mit dem Pokal und den dort vorherrschenden eigenen Gesetzen.“

Der Gewinner dieser Qualifikationsrunde trifft dann eine Woche später im DVV-Pokal-Achtelfinale auf den Bundesligisten Ladies in Black Aachen. Burkhard Kroll