DSV Pokal – Wasserfreunde spielen in Uerdingen

Am Samstag, 18. September steht Vereinsbad von Bayer Uerdingen 08 am Waldsee das erste Pflichtmatch der Wasserfreunde Spandau 04 in der neuen Saison an. Eigentlich ist es ein Wettbewerb des vergangenen Spieljahres 2020/2021. In dem nämlich steht der Pokalwettbewerb noch aus.

Pokal-Rekordsieger Spandau 04, in den bislang 48 Austragungen seit 1971 imposante 31. mal Gewinner der Trophäe, trifft dabei auf ein altbekanntes Team. Allerdings begegnete man sich seit dem erstmaligen Abstieg der Westdeutschen in die B-Gruppe in Jahr 2018 zwangsläufig nur noch selten.

Vor der anstehende Bundesligasaison Saison bekundet Bayers Trainer Marek Debski, man wolle „unbedingt in die A-Gruppe aufsteigen und zu den besten Acht gehören“. Mit Blick auf das Pokalmatch trainiere man seit mehr als vier Wochen intensiv, habe aber bei der Auslosung kein Glück gehabt und mit Spandau 04 einen harten Gegner erwischt. Zwar hat sich Bayer mit dem bereits in mehreren Vereinen international aktiven 1,95 m großen Linkshänder-Center Kristof Hulmann (25) verstärkt, aber auch bei Spandau gab es neues Personal, das nun mit Blick auf die bald startende Champions League eine erste Standortbestimmung vor sich hat.

Die Berliner sind Favorit gegen Uerdingen, das nur einen Erfolg gegen Spandau vorweisen kann, der aber nicht im Becken, sondern am „grünen Tisch“ erzielt wurde. Im Pokalfinale 2016 standen sich beide Teams gegenüber und die Hauptstädter siegten standesgemäß mit 18:9. Uerdingen protestierte wegen eines Formfehlers (unerlaubter Einsatz eines gesperrten 04-Spielers) und bekam nach langem Rechtsstreit letztlich recht – und darf sich seitdem als Pokalsieger 2016 titulieren.

Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Wasserfreunde – schwere Gegner in der Champions League

Wasserball-Vizemeister Spandau 04 hat bei der Auslosung der Champions League-Hauptrunde am Freitag in Ostia (Italien) in der Achter-Gruppe B mit Titelverteidiger Pro Recco Genua und 2016-Gewinner Jug Dubrovnik (Kroatien) zwei schwere Gegner in der Gruppe B dazu gelost bekommen. Außerdem ist der aktuelle Meister Waspo 98 Hannover ein Kontrahent. CN Marseille (Frankreich) und Steaua Bukarest (Rumänien) sind die weiteren Gegner, denen Spandau auf Augenhöhe begegnen kann. Außerdem komplettieren, aus der Mitte September bis Mitte Oktober gespielten Qualifikation, noch zwei weitere Mannschaften die Gruppe.

Termine 2021

27.10.2021 Qualifikant 1 – Wasserfreunde Spandau 04

10.11.2021 Wasserfreunde Spandau 04 – Waspo 98 Hannover

20.11.2021 Wasserfreunde Spandau 04 – Jug Dubrovnik

01.12.2021 Pro Recco Genua – Wasserfreunde Spandau

04 15.12.2021 Wasserfreunde Spandau 04 – Steaua Bukarest

22.12.2021 CN Marsaille – Wasserfreunde Spandau 04

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Wasserfreunde holen einen Olympiasieger

Nikola Dedovic gewann mit Serbien Gold im Wasserball in Tokio

Zwar hatten Deutschlands Wasserball-Männer mit diversen Spandau-Akteuren im Auswahlaufgebot die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio verpasst, aber einer aus den Reihen des deutschen Rekordmeisters Spandau 04 machte diese Absenz auf die denkbar beste Weise wett. Der Serbe Nikola Dedovic, seit der Saison 2016/17 Führungsspieler bei den Berlinern, holte mit seinem Nationalteam Gold und damit hat Spandau 04 einen Olympiasieger in seinen Reihen. Am Schlusstag der Spiele in Tokio besiegte Serbien, bereits Rio-Sieger 2016 und damit Titelverteidiger, in der letzten der 339 Entscheidungen Überraschungsfinalist Griechenland in einem engen Finalmatch mit 13:10 (6:3,2:4,2:2,3:1).

Im Team des Gold-Gewinners war der 29-jährigen Olympia-Debütant Nikola Dedovic einer der Leistungsträger und hatte auch in seinem achten Turniermatch für Serbien trotz zwei früher Wasserverweise im ersten Viertel eine lange Einsatzzeit für seine Mannschaft. Er war rund 65 Prozent der Turnier-Gesamtspielzeit im Becken – und erzielte auch fünf Tore für sein Team. Nikola Dedovic, 1,89 m groß und 89 kg schwer, war bereits zu Karrierebeginn mit Serbien Junioren-Welt- und Europameister und ist seit zwei, drei Jahren fester Bestandteil des A-Nationalteams. Er kam im Sommer 2016 von Primorje Rijeka zu Spandau 04 und geht 2021/22 in seine sechste Saison in Berlin.

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Marek Tkac wechselt zu den Wasserfreunden Spandau 04

Die Wasserfreunde können eine weitere Neuverpflichtung für die kommende Saison melden. Der Spezialist, der slowakischen Nationalmannschaft, für Centerverteidigung freut sich darüber an die Spree zu wechseln. Tkac ist in Deutschland kein Unbekannter. Er spielte bis 2018 bei Waspo 98 Hannover und wurde mit dem Team auch Deutscher Meister. Danach machte er sich auf die Reise, um in Europa reichhaltige Spielerfahrung zu machen. Er spielte bei den Erstligaclubs CC Napoli (Ita), Aix-en-Provence (Fra) und in der serbischen Liga bei VK Šabac. Der 26 jährige, 100 kg schwere Verteidiger, beherrscht bereits die deutsche Sprache und freut sich darauf wieder in Deutschland zu spielen.

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Toptalent Zoran Bozic wechselt zu den Wasserfreunden

Das neue Team der Wasserfreunde Spandau 04 verändert sich für die Saison 2021/22 mit dem Wechsel von Zoran Bozic ein weiteres Mal.

Der 18-jährige Angriffsspieler und in Esslingen geborene Sohn serbischer Eltern ist Jung-Nationalspieler. Er zählte schon beim Olympia-Qualifikationsturnier im Frühjahr in Rotterdam zur Auswahl.

Aktuell nimmt er gemeinsam mit vier weiteren Spandauern (Jüngling, Strelezkij, Restovic, Chiru) als Kadermitglied der deutschen Männernationalmannschaf an der Sommerkampagne der Auswahl teil. Vom 19. Juni bis zum 8. Juli 2021 finden acht Länderspiele gegen die Slowakei und die Niederlande statt. Derzeit trainiert das Team in Berlin.

Bozic gilt als Ausnahme-Toptalent. Bereits mit 16 Jahren hat der linke Angreifer die erste Berufung in die Nationalmannschaft erhalten. Im Sommer wird er sein Abitur abgeschlossen haben.

Damit kann Spandau sein Männerteam weiterhin verjüngen und auf eine vielversprechende Zukunft blicken.

Quelle: Peter Röhle

Wasserfreunde verlieren Finalspiele

Waspo 98 Hannover hat seinen Titel als Wasserball-Meister erfolgreich verteidigt. Am Sonntag gewannen die Niedersachsen das dritte Match der Best of Five-Finalserie um die 100. Deutsche Meisterschaft seit 1912 mit 10:7 und holten sich damit nach dem 12:6 Heimauftakt und dem 9:8-Samstagserfolg in Berlin in der Schwimmhalle Schöneberg mit 3:0 Siegen souverän das Championat.

Spandaus Ambition, die Finalserie offen zu halten und ein viertes Match am kommenden Mittwoch in Hannover zu erzwingen, hatte nur eine Halbzeit Bestand. Das erste Viertel ging mit 3:2 an den gastgebenden Rekordmeister, die beiden folgenden aber gingen mit jeweils 3:1 an Waspo und bedeuteten eine 8:5-Führung vor dem Schlussabschnitt. Dieser endete mit 2:2 und manifestierte den 10:7-Sieg der insgesamt besseren und überlegenen Gäste. Spandau lag seit Anfang des zweiten Viertels (3:4) stets in Rückstand und konnte nach mehrfachen Drei-Tore-Rückständen nie auf weniger als zwei Treffer Differenz aufschließen. Der vergebene Fünfmeter von Aleks Sekulic 11 Sekunden vor Schluß war quasi symptomatisch für den Spielverlauf aus Spandau-Sicht.

Beste Torschützen der Berliner waren Dmiri Kholod und Dennis Strelezkij (je 2), für Hannover trafen Ivan Nagaev, Darko Brguljan und Aleksander Radovic (je 2) am besten.

„Wir haben unser Limit im Finale insgesamt nicht erreicht und verdient verloren. Individuell war Hannover, auch auf Schlüsselpositionen wie Torwart und Center den entscheidenden Tick stärker. Sie waren konzentrierter und in der Chancennutzung stärker. Wir müssen uns für die Zukunft neu ordnen und motivieren. Das 0:3 muss uns antreiben“, resümierte der enttäuschte Trainer Petar Kovacevic.

Als Bronze-Gewinner stand bereits seit Samstag, 22.05.2021 der OSC Potsdam fest, der nach dem 16:14-Heimauftakt am Mittwoch auch die zweite Begegnung der Best of Three-Serie gegen den ASC Duisburg auswärts mit 13:12 (6:6) für sich entschied und damit zum vierten Mal in Serie DM-Dritter wurde.

Wasserfreunde Spandau 04 – Waspo 98 Hannover Best off three Serienstand 0:3

Finalspiel 2 8:9 (2:1,0:3,2:0,4:5)

Finalspiel 3 7:10 (3:2,1:3,1:3,2:2)

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Wasserfreunde machen Finalteilnahme perfekt

Spiel 1

Titelverteidiger Waspo Hannover hatte bereits am Mittwoch beim ASC Duisburg mit 16:11 gewonnen, Vizemeister und Pokalsieger Spandau 04 zog am Freitagabend beim OSC Potsdam mit 14:6 nach. Damit waren die beiden Favoriten nur noch durch nicht zu erwartende Wasserball-Wunder vom Einzug in das fünfte bilaterale Duell in Serie um die Meisterkrone aufzuhalten.

Spandau reichte am Freitag, 14. Mai 2021 in der Schwimmhalle des Potsdamer Sportparks Luftschiffhafen eine Durchschnittsleistung zum souveränen Sieg, mit 7:3 waren zur Halbzeit die Weichen gestellt, dann verwalteten die Hauptstädter den Vorsprung.

Mehrfach-Torschützen für 04 waren Nikola Dedovic (3), Marin Restovic, Yannick Chiru, Marino Cagalj und Dmitri Kholod (alle 2). Auch der langzeitverletzte Kapitän Marko Stamm kam erstmals wieder zum Einsatz und trug einen Treffer zum Endresultat bei. Für Potsdam erzielte Lukas Küppers drei Treffer.

Spiel 2

Nach den klaren Halbfinal-Hinspielsiegen gegen ASC Duisburg und den OSC Potsdam haben Titelverteidiger Waspo Hannover und Pokalsieger Spandau 04 am Samstag den Einzug ins Best-of-Five-Endspiel um die 100. Deutsche Wasserball-Meisterschaft der Männer wie erwartet perfekt gemacht.

Die Finalserie “Best of Five“ beginnt am 19. Mai und endet spätestens am 29. Mai, wenn das Duell über die volle Distanz von fünf Partien geht. Der Final-Vergleich zwischen den Erzrivalen ist der fünfte in Serie. 2018 und 2020 hatte Hannover das Titel-Abo der Berliner (37-mal Meister seit 1979) durchbrochen.

Nach dem Hinspiel in Potsdam, das Spandau souverän mit 14:6 gewonnen hatte, wechselte Trainer Petar Kovacevic im Rückspiel zwei Spieler seines Kaders. Stammkeeper Laszlo Baksa machte Platz für Backup Max Vernet-Schweimer. Er konnte Baksa mit vielen guten Paraden bestens vertreten. Für Marko Stamm wurde Youngster Bence Haferkampf aufgestellt.

Spandau kam nur mit Mühe ins Spiel. Die Potsdamer Gäste waren motiviert und kampfstark, gingen mit 1:0 in Führung und lagen auch zur Halbzeit noch 4:3 vorn. Erst im dritten Spielabschnitt (4:0) zogen die Gastgeber in Front (7:4) und bauten dann die Führung im Schlussviertel noch auf 11:6 aus.

Die Top-Torschützen für Spandau waren Dmitri Kholod (4) und Lukas Gielen (2). Für den OSC waren Tomi Tadin und Reiko Zech zweimal erfolgreich.

Waspo Hannover ließ dem 16:11-Auswärtssieg in Duisburg im Rückspiel in eigener Halle gegen den ASCD ein deutliches 19:5 (12:1) folgen und zog damit ins mit Spannung erwartete Playoff-Finale der beiden besten deutschen Teams ein.

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Halbfinale in der Wasserball-Bundesliga – Spandau kontra Potsdam

Der Wasserball-Meister des Jahres 2021 (Männer) wird im Best-of-Five-Finale frühestens am 23. Mai und spätestens am 29. Mai zum 100. Nationalchampion gekürt. Aufgrund der Pandemie wurde der Modus angepasst. Nach den Zwischenrunden der Top-Gruppe stehen mit Spandau 04, Waspo Hannover, ASC Duisburg und OSC Potsdam diesem Ranking entsprechend die Halbfinal-Paarungen fest: 1 gegen 4, 2 gegen 3.

Spandau bekommt es im Hin- und im Rückspiel mit dem Vorsaison-Dritten Potsdam zu tun, der torbessere aus beiden Partien wird im Finale stehen. Als Kontrahent wird der Titelverteidiger Waspo Hannover erwartet. Der zunächst angesetzte Mittwochs-Termin des Berlin-Brandenburger Lokalderbys musste auf Freitag verlegt werden, weil in der Wochenmitte die Potsdamer Halle am Luftschiffhafen nicht zur Verfügung steht. Die zweite Begegnung findet wie vorgesehen am Samstag in Berlin-Schöneberg statt.

Alle seit Mitte April gespielten vier Spiele zwischen den Lokalkontrahenten Berlin und Potsdam, in dem mehrere Spieler auf beiden Seiten in früheren Jahren auch bereits im Team des aktuellen Gegners standen, sind deutlich an die Hauptstädter gegangen: 9:5, 16:4, 15:6 und 19:13. „Aber Hochmut kommt vor dem Fall. Wir werden uns hüten, die ‚Orcas‘ zu unterschätzen und werden hoch konzentriert und engagiert agieren“, erklärt Trainer Petar Kovacevic.

Potsdam, als DM-Dritter der beiden letzten Jahre als „dritte Kraft“ hinter Hannover und Pokalsieger Spandau etabliert, tritt zwar als klarer Außenseiter an, wird aber bemüht sein, sich nach dem schwachen 5:10 beim Zwischenrunde-Match gegen Duisburg am vergangenen Wochenende zu rehabilitieren.

100. Deutsche Meisterschaft im Wasserball der Männer, Halbfinale

Freitag, 14.05.2021 19:00 Uhr OSC Potsdam – Wasserfreunde Spandau 04

Spielort: Schwimmhalle am Luftschiffhafen, Olympischer Weg 2, 14471 Potsdam

Samstag, 15.05.2021 15:00 Uhr Wasserfreunde Spandau 04 – OSC Potsdam

Spielort: Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg, Sachsendamm 11, 10829 Berlin

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Spandau gewinnt Zwischenrunde und trifft im Halbfinale auf Potsdam

Spandau 04 hat nach dem ersten Zwischenrunden-Turnier der Top 4 der Wasserball-Bundesliga vor einer Woche in Berlin nun auch das zweite Turnier in Hannover gewonnen. Damit qualifizierten die Berliner sich ungeschlagen als Erster für das Best-of-Three-Halbfinale um die 100. Deutsche Meisterschaft und treffen dort auf den Zwischenrunden-Vierten, den OSC Potsdam.

Die Spitzenposition sicherte sich Spandau im abschließenden Gipfel gegen den Meister Waspo Hannover mit einem 6:5 (0:1,1:0,3:1,2:3) Erfolg. Es war das dritte Duell der beiden Top-Teams innerhalb von sieben Tagen. Bereits vor einer Woche hatten die Hauptstädter beim ersten Zwischenrunden-Turnier mit 8:7 gewonnen, am Mittwoch danach revanchierte sich Hannover dann mit einem 8:6-Erfolg im Supercup.

Weitere Ergebnisse der zweiten Zwischenrunde:

Waspo 98 Hannover vs. OSC Potsdam: 16:7

ASC Duisburg vs. Wasserfreunde Spandau 04: 10:21

OSC Potsdam vs. Wasserfreunde Spandau 04: 13:19

Waspo 98 Hannover vs. ASC Duisburg: 17:14

Platz 3 im Ranking belegte der ASC Duisburg, der zwar den ersten Vergleich gegen Potsdam mit 11:12 verloren hatte, aber die Partie am Sonntag klar mit 10:5 Toren gewann und als Gruppen-Dritter im Halbfinale auf den Zweiten Waspo Hannover trifft.

Das erste Halbfinale werden die Spandauer auswärts am Freitag, den 14.05.2021 in Potsdam in der Schwimmhalle am Luftschiffhafen bestreiten, Anpfiff ist um 19:00 Uhr. Das Rückspiel wird in der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg einen Tag später, am 16.05.2021, um 15:00 Uhr stattfinden.

Das Top-Spiel am Sonntag, 9.05.2021 fand erneut in umkämpfter, leidenschaftlicher Atmosphäre statt. Beide Abwehrreihen dominierten zunächst den Verlauf. Die 1:0-Führung von Waspo im ersten Viertel glich Spandau Mitte des zweiten Abschnitts mit einem Tor von Marin Restovic aus, sodass es mit einem ungewöhnlichen 1:1 in die Pause ging. Der Angriff beider Seiten konnte sich kaum durchsetzen, die Chancen im Überzahlspiel (10:15 Wasserverweise gegen Spandau) wurden zumeist vergeben. Die Vorentscheidung fiel im dritten Viertel, als Spandau per Doppelschlag von Marino Cagalj binnen einer Minute auf 4:2 davonzog.

Im Schlussabschnitt verkürzte Hannover zwar noch einmal auf 5:6, aber es blieb den Hannoveranern nicht mehr genügend Zeit, das Spiel zu drehen, um den ersten Platz in der Gruppe zu erreichen.

Bei Spandau erzielten Cagalj (3), Dmitri Kholod (2) und Marin Restovic (1) die Treffer.

Spandaus Torwart Laszlo Baksa zeichnete sich durch eine Menge hervorragende Paraden aus und hatte somit entscheidenden Anteil am Erfolg der Berliner.

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Hannover gewinnt den vierten Supercup gegen Spandau 04 in Serie

Pokalsieger Spandau 04 hat am Mittwochabend in Hannover bei der 21. Austragung des Wasserball-Supercups das Top-Duell gegen Meister Waspo Hannover mit 6:8 (0:1,3:2,2:3,1:2) verloren und damit den ersten Erfolg in diesem Wettbewerb seit 2016 verpasst. Für Hannover war es der vierte Supercup-Triumph in Serie seit 2017 und der sechste insgesamt. 1979 war die Trophäe „Jüngling von Praxiteles“ von 04-Wasserballwart Dr. Günter Schwill gestiftet worden. Seitdem wurde sie nur von Spandau (15-mal) und Hannover (6-mal) gewonnen.

Die erst im dritten Anlauf nach zwei Verschiebungen auf Grund der Corona-Pandemie (Oktober 2020, März 2021) ohne Zuschauer realisierte Partie im Stadionbad Hannover endete nach spannendem und hochklassigem Verlauf verdient zugunsten der Niedersachsen, deren größere Durchsetzungskraft im Angriff den entscheidenden Ausschlag zu ihren Gunsten gab. Damit gelang ihnen die Revanche für die 7:8-Niederlage am vergangenen Sonntag in der Bundesliga in Berlin.

In der lange von starken Defensiven bestimmten Begegnung lag Hannover in der ersten Hälfte durchgängig in Führung, konnte sich aber nicht absetzen. Im Startviertel fiel nur ein Treffer für den Gastgeber, im zweiten Abschnitt glich Spandau den jeweiligen Ein-Tore-Vorsprung dreimal aus und erreichte den 3:3-Gleichstand. Erst zu Beginn der zweiten Hälfte brachte Center Mateo Cuk die Berliner erstmals in Führung (4:3). Der ausgeglichene Spielverlauf auf Augenhöhe setzte sich aber auch nach der Pause fort.

Zweimal lag Spandau vorn, zweimal stand es unentschieden, in das Schlussviertel ging Hannover mit einem 6:5-Vorteil. Diesen baute Waspo mit Beginn des finalen Abschnitts auf 8:5 aus, der 3:0-Lauf binnen 3:20 Minuten brachte die Entscheidung. Spandau konnte 12 Sekunden vor Schluss nur noch verkürzen.

Bester Torschütze für Waspo war der überragende Kapitän Julian Real mit drei Treffern, bei Spandau war Dmitri Kholod (2) am erfolgreichsten. Außerdem netzten Remi Saudadier, Mateo Cuk, Nikola Dedovic und Marin Restovic je einmal ein. Insgesamt standen sich Hannover und Spandau zum achten Mal im Supercup gegenüber – sechs dieser Duelle gewann Waspo.

Quelle: Peter Röhle