Mister „TV Sport in Berlin“ zum Achtzigsten!

Ein bisschen Spass muss sein zum 80zigsten. Foto: Florian Zschiedrich

Mit der Fernsehsendung „TV Sport in Berlin“ hat er sich ein Denkmal gesetzt. Man kann es kaum glauben, Sportjournalist Christian Zschiedrich feierte kürzlich seinen 80. Geburtstag. Von Kindesbeinen galt seine große Liebe insbesondere dem Fußball. Zuerst als Spieler und später dann auch als Trainer, erzielte er beachtenswerte sportliche Erfolge. Das Ende seiner aktiven Spieler – und Trainerlaufbahn, sowie als Gymnasial-Sportlehrer war mit einem Neuanfang verbunden; als Sportjournalist machte er sich in kürzester Zeit in Berlin einen Namen. Legendär seine sonntägliche Livesendung „TV Sport in Berlin“. Natürlich spielte in der Sendung der Fußball eine große Rolle. Aber auch die sogenannten „Randsportarten“ bekamen bei Sport in Berlin genügend Sendezeiten. Und vor allen Dingen widmete sich Zschiedrich, innerhalb der unterschiedlichsten Sendebeiträge, auch dem Nachwuchssport. Es passte eben alles in einem echten und großartig angenommenen „Knüller“.

Kein anderer Fernsehsender in Berlin konnte diese Aktualität am Sonntagabend toppen. Irgendwann waren es dann 2000 Sendungen und der Abschied nahte. Aber nicht für Christian Zschiedrich, zum Beispiel schaue man nur im Trend zum Internet auf Sportick.eu. Hier ist er beliebt, wegen seiner fachlich fundierten Kommentare, die oftmals auch sehr kritisch die Dinge betrachten, aber stets fair bleiben. Für seinen 80. Geburtstag hatte er sich für seine Gäste etwas Besonders einfallen lassen. Er lud sie zum Wochenende in ein im Ausland gemietetes Schloss in Tschechien nahe der deutschen Grenze ein, um mit ihnen dieses denkwürdige Jubiläum zu begehen – ich resümiere – eine Feier der Superlative!. Und es kamen neben den Familienangehörigen, gute Freunde und langjährige Mitstreiter, die seinen journalistischen Weg tatkräftig unterstützt haben. Moderatoren,Reporter und Techniker, die mit ihm gemeinsam im Studio im Haus der Deutschen Welle, in der Voltastraße, Sonntag für Sonntag die Livesendung produziert hatten. In großer Runde ließ man es sich bei Speis und Trank fürstlich gut gehen. Ich hatte ihm anlässlich des Ereignisses ein persönliches Lied komponiert und mit Gesang natürlich vorgetragen. Christian bekam ohnehin wiederholt feuchte Augen. Sichtlich gerührt, dass Sohn Florian seine Anwesenheit und der Absage ans ZDF, das Endspiel der Angelique Kerber in Wimbledon zu übertragen, dem Daddy zuliebe vorgezogen hat. Den Geschenken nach ist Christian Zschiedrich sehr und mehr denn je beliebt. Gesprächsstoff gab es sehr viel.

Sichtlich gerührt nahm das Geburtstagskind aus der Präsidentensweet im Schloß Kalek die vielen herzlichen Glückwünsche entgegen. Bis spät in die Nacht wurde ordentlich gefeiert und am nächsten Morgen fanden sich alle topfit an einer langen Tafel zum gemeinsamen Frühstück ein. Das Urteil des Jubilars: „Ich habe im Leben viel Lob bekommen, aber noch nie so viel wie über die Veranstaltung und das Zusammensein zu meinem 80.“. Da Christian Zschiedrich nach wie vor journalistisch immer noch verantwortlich tätig und sehr aktiv ist, übrigens sehr sportlich lebt und sich mit täglichem Schwimmen, Radfahren und dem Besuch im Fitnesstudio fit hält, wird man sich bestimmt zum nächsten Etappenlebensziel dem 85.Geburtstag frisch und munter wiedersehen. Das wünscht auch der Verfasser dieses Berichtes! Als Sportentertainer und Sportjournalist wirkte ich einige Jahre in der Redaktion sowie als Moderator und Reporter in der Sendung TV Sport in Berlin mit und bin über viele Jahre mit dem Geburtstagskind befreundet! Die Freundschaft hält mit Sicherheit.

Karl-Heinz Wendorff

Veröffentlicht von

Christian Zschiedrich

Er kann von sich mit Fug und Recht behaupten, immer ein Leben für und durch den Sport geführt zu haben. Er spielte Fußball, nicht mal untalentiert, brachte es dabei zu einigen Ehren, studierte Sport in Leipzig, arbeitete als Sportlehrer und trainierte Fußballmannschaften. Zwischendurch erwarb er beim DFB seine Trainerlizenz. Nach und nach entdeckte er dabei sein Herz für den Sportjournalismus, schrieb Artikel für verschiedene Zeitungen und hob in Berlin eine eigene Sportsendung im Lokal-TV aus der Taufe. Über 2.000 Sendungen wurden unter seiner Leitung produziert. An`s Aufhören verschwendet er keinen Gedanken, schließlich bietet das Internet viele neue Möglichkeiten.

Ein Kommentar zu „Mister „TV Sport in Berlin“ zum Achtzigsten!“

  1. Hallo , Christian , wie geht es dir? Hab bei WhatsApp lange nichts mehr gehört von dir? Ich hoffe du hattest am 11.7.2025, deinen Geburtstag gebührend gefeiert hoffe es geht dir und deiner Familie gut, mit lieben Grüßen von Carola , denke öfter an die Reha in Bad Düben, aber, dort nie wieder Reha!!

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