Pflichtaufgabe erfüllt – Füchse gewinnen gegen GWD Minden

Füchse Berlin – GWD Minden 35:26

Die Füchse hatten das vorletzte Heimspiel der Saison zum „Tag des Kinderhand-balls“ ausgerufen. Bei freiem Eintritt für die Eltern konnten sich die Jüngsten bei der gemeinsam mit dem HVB und der AOK organisierten Aktion an verschiedenen Stationen, sogar auf dem Spielfeld der Profis ausprobieren und auch Autogramme der Füchse-Spieler ergattern.

Ein Kinderspiel war die Partie gegen GWD Minden für die Gastgeber zunächst nicht. Zwar waren die Berliner mit hohem Tempo gestartet und hatten schnell einen Drei-Tore-Vorsprung herausgeworfen (6:3 /7.), aber Ballverluste und überhastete Würfe boten den Gästen aus Ostwestfalen immer wieder Möglichkeiten zum Kontern. Drei Mal konnte Minden, als Drittletzter noch mitten im Abstiegskampf, einen Mehr-Tore-Vorsprung der Füchse ausgleichen. Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte spielten sich die Berliner frei und gingen mit einem 18:15 in die Pause.

Nach dem Wechsel erhöhten die Füchse das Tempo und gewannen gegen die nunmehr überforderten Gäste zunehmen die Kontrolle über das Spiel. Weniger Ballverlusten. Mehr Konsequenz beim Ausnutzen der Wurfchancen – somit wuchs der Vorsprung kontinuierlich.

Aus dem Team ragte dabei erneut Hans Lindberg heraus. Der fast 41-jährige dänische Rechtsaußen, er hatte in der Woche seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert, spielte sich in einen wahren Rausch. Mit seinen 11 Treffern zeichnete er am Ende fast für ein Drittel der Füchse-Tore verantwortlich. Zum fünften Mal in Folge könnte Hans Lindberg als erfolgreichster Füchse-Schütze aus der Saison gehen. Auch in der Torjäger-Liste der Bundesliga liegt er in Führung. Mit bisher 228 Toren hat er seinen Bestwert (202/ Saison 2019/20) längst übertroffen.

Der souveräne 35:25-Sieg vor 8066 Zuschauern hatte am Ende jedoch einen bitteren Beigeschmack. Fabian Wiede verletzte sich bei einer Abwehraktion am Fuß Wahr-scheinlich ist die Saison damit für den Nationalspieler, der sich schon einmal am Sprunggelenk verletzt hatte, vorzeitig beendet.

Da die SG Flensburg-Handewitt zeitgleich in Lemgo unterlag, konnten die Füchse ihren Vorsprung auf den Mitkonkurrenten um Platz drei auf vier Punkte ausbauen. Für den Sprung auf Rang zwei und das Erreichen der Champions League wären an den zwei ausstehenden Spieltagen zwei Siege (nächste Partie am Mittwoch bei der HBW Balingen-Weilstetten) nötig, bei gleichzeitigen Punktverlusten des THW Kiel. Darüber spekulieren wollte Füchse-Trainer Jaron Siewert jedoch nicht. „Wir müssen bereit sein, falls Kiel etwas liegen lässt.“ Platz drei am Saisonende wäre die beste Füchse-Platzierung seit 2017/18.

Herbert Schalling

Für die Füchse erfolgreich: Wiede 3, Holm 2, Andersson 5, Lindberg 11/2, Lets 1, Vujovic 6, Marsenic 4, Drux 3

Füchse siegreich in Göppingen

Die Füchse Berlin holen ihren ersten Auswärtssieg der noch jungen Bundesligasaison bei FRISCH AUF! Göppingen. Nach intensiven 60 Minuten gewinnt das Team aus der Hauptstadt mit 28:25 (16:11). Damit zeigten die Berliner eine wichtige Reaktion auf die Heimniederlage gegen GWD Minden am vergangenen Mittwoch. Bester Werfer des Hauptstadtklubs war Hans Lindberg mit sieben Toren.

Es begann sehr ausgeglichen in Göppingen. Doch der Hauptstadtklub konnte nach einem 2:3 durch die Treffer von Mijajlo Marsenic, Paul Drux und Tim Matthes in der siebten Spielminute auf 5:3 stellen. Die Berliner legten noch zwei Treffer nach und somit sahen sich die Hausherren von FRISCH AUF! nach zehn Minuten zur ersten Auszeit gezwungen. Doch das Team von Velimir Petkovic blieb hellwach und führte in der 14. Spielminute mit 10:5.

Die Füchse zeigten weiterhin eine hochkonzentrierte Leistung. Hans Lindberg verwandelte vom Siebenmeterstrich zum 12:6 und somit zog Göppingen bereits früh seine zweite Auszeitkarte. Allerdings ließ sich das Team aus der Hauptstadt auch dadurch nicht aus dem Rhythmus bringen und führten in der 26. Spielminute mit 15:9. Schließlich wurden beim Stand von 16:11 die Seiten gewechselt.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts mussten die Berliner schnell in Unterzahl agieren und deshalb gelang den Gastgebern aus Göppingen der bessere Start. Somit Stand es in der 35. Spielminute nur noch 16:14, ehe Jakov Gojun das 17:14 erzielen konnte. Kurz darauf entschied sich Velimir Petkovic beim Stand von 18:17 für seine erste Auszeit in der zweiten Hälfte. Diese Auszeit zeigte Wirkung und der Hauptstadtklub konnte in der 44. Spielminute die Führung zum 21:18 erzielen.

Die Füchse übernahmen nun wieder die Kontrolle. Fabian Wiede traf in der 49. Spielminute in das verwaiste Tor der Hausherren zum 24:19. Jacob Holm war nun zweimal treffsicher und daher gingen die Berliner mit einem 26:22 in die letzten fünf Spielminuten. Die Füchse ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen und gewinnen mit 28:25.

Füchse Berlin – FRISCH AUF! Göppingen 28:25 (16:11)

Milosavljev, Ziemer, Heinevetter; Ernst 6, Wiede 1, Holm 3, Struck, Mandalinic, Gojun 1, Lindberg 7/5, Simak, Müller, Matthes 1, Koch, Marsenic 3, Drux 6

Stimmen:

Velimir Petkovic (Trainer Füchse Berlin):

Ich habe die letzten Tage nicht viel Zeitung gelesen. Wenn du verlierst bekommst du einfach Druck und so war es heute. Ich wusste was uns heute erwartet. Ich kenne Göppingen. Hier ist immer Stimmung und eine hitzige Atmosphäre. Wir waren aber auch von Anfang an da. Mir hat gefallen, was wir in der ersten Hälfte in der Abwehr und im Angriff gemacht haben. Das war eine phänomenale erste Halbzeit. In der zweiten Halbzeit haben wir gemerkt, dass es wichtig ist Alternativen zu haben. Wir hatten im Angriff keine Geschwindigkeit mehr. Durch Jacob Holm, der heute zurückkam, hatten wir die Chance unseren Fluss wiederzuerlangen. Und haben dann in den letzten 15 Minuten wieder unser Potenzial abrufen können.

Quelle: Füchse Berlin

Mit vollem Elan ins zweite Heimspiel

Nach dem Heimspielsieg gegen den HC Erlangen kommt bereits am Mittwoch, 4.9. um 19:00 Uhr GWD Minden in den Fuchsbau. Mit den Mindenern kommen auch zwei alte Bekannte zurück in die Hauptstadt: Torhüter Malte Semisch und Linkshänder Christoph Reißky. Beide wechselten zu Beginn der Saison nach Minden. Während die Füchse am Sonntag die ersten Punkte einfahren konnten, ist GWD Minden nach zwei Auftaktniederlagen gegen Hannover und Leipzig aktuell noch ohne Punkte.

Die Füchse wollen auch gegen Minden den positiven Trend fortsetzen und den Gegner ohne Punkte wieder nach Hause schicken. Damit das gelingt, müssen die Füchse ihr Können, welches sie in den ersten 30 Minuten gegen den DHfK Leipzig und im zweiten Abschnitt gegen den HC Erlangen gezeigt haben, über die gesamte Spielzeit abrufen. Über eine stabile Defensive also ab ins Tempospiel und zu einfachen Toren kommen.

„Ich glaube, dass es gegen Minden ein harter Fight werden wird. Sie sind zwar nicht gut gestartet, haben aber eine wirklich tolle Mannschaft. In der ersten Hälfte gegen Leipzig haben sie ein starkes Spiel gemacht. Mit Michalczik und Rambo hat Minden zwei tolle Shooter und daher müssen wir in der Defensive hellwach sein. Wir müssen das gute Gefühl aus der zweiten Halbzeit am Sonntag mit auf die Platte nehmen“, so Füchse-Trainer Velimir Petkovic vor der anstehenden Partie.

Anders als die Füchse, haben die Mindener bereits zwei Niederlagen auf dem Konto. Sowohl gegen die TSV Hannover-Burgdorf, als auch gegen den SC DHfK Leipzig, blieb das Team von Frank Carstens punktlos. Die Hauptstädter werden morgen Abend also auf ein Team treffen, das ebenso heiß auf die zwei Punkte sein wird wie die Hausherren. Jedem Zuschauer wird ein gutes Handballspiel geboten, welches hoffentlich den besseren Ausgang für die Füchse mit sich bringt.

Gegen GWD Minden erwartet die Füchse-Fans in der Max-Schmeling-Halle nicht nur ein heißumkämpftes Spiel, sondern auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Malte Semisch und Christoph Reißky tragen seit dieser Saison das Trikot der Mindener. Während Semisch fest verpflichtet wurde, hat das Gästeteam das Rückraumtalent Reißky für ein Jahr von den Füchsen Berlin ausgeliehen. Für beide Spieler etwas ganz Besonderes im Fuchsbau aufzulaufen.

Quelle: Füchse Berlin

Erstes Heimspiel gegen Erlangen

Die LIQUI MOLY Handball-Bundesliga hat soeben die ersten Spieltermine der neuen Saison bekanntgegeben. Für die Füchse Berlin startet die Bundesliga am 25.08. mit einem Ost-Derby beim SC DHfK Leipzig. Eine Woche später steht dann das erste Heimspiel im Fuchsbau gegen den HC Erlangen auf dem Plan. 

Am 17. Und 18. August startet mit dem DHB-Pokal die Pflichtspielsaison der Berliner Handballer und nur eine Woche später heißt es dann Saisonstart in der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga. Am 25. August spielt der Hauptstadtklub um 16:00 Uhr beim SC DHfK Leipzig. Damit starten die Füchse mit einem Ost-Derby in das Bundesligajahr 19/20. 

Eine Woche später heißt es dann endlich wieder Handball-Bundesliga im Berliner Fuchsbau. Am 01.09. gastiert der HC Erlangen um 16:00 Uhr in der Max-Schmeling-Halle. Der Countdown bis zum ersten Heimspiel läuft also bereits. Ab voraussichtlich Mitte nächster Woche kann dann jeder Fan hier seine Tickets für die ersten Spiele ergattern.

Nur drei Tage nach dem Saisonauftakt im Fuchsbau heißt es wieder Heimspiel in Berlin. Denn dann kommt GWD Minden zum dritten Spieltag der LIQUI MOLY HBL in die Hauptstadt gereist. Spielstart ist daher am Mittwoch den 3. September um 19:00 Uhr. Das letzte bereits terminierte Spiel muss das Team von Velimir Petkovic dann wieder in der Fremde bestreiten. Am 08.09. geht es um 13:30 im Schwabenland bei FRISCH AUF! Göppingen um zwei wichtige Meisterschaftspunkte.

Quelle: Füchse Berlin

Füchse Berlin: Mission Deutsche Meisterschaft beginnt

Am Sonntag,14. April um 16:00 Uhr ist es soweit: Die B-Jugend der Füchse Berlin startet in die deutsche Meisterschaft. In der heimischen Lilli-Henoch-Halle geht es gegen GWD Minden. Die Berliner werden in Bestbesetzung antreten und wollen sich eine gute Ausgangssituation für das Rückspiel am 23.04. in Minden erarbeiten. Wer nicht die Möglichkeit hat, sich das Spiel vor Ort anzuschauen, kann auf den Livestream auf dem Youtube-Kanal der Füchse zurückgreifen.

Der normale Ligaalltag ist für die Jungfüchse vorbei. Mit einem souveränen Vorsprung und ohne Niederlage krönten sich die Berliner zum Meister der Oberliga-Ostsee-Spree. Nun steht die Endrunde um die deutsche Meisterschaft an. Die 16 verbliebenden Mannschaften aus ganz Deutschland treten im K.O.-Modus gegeneinander an. Jedes Duell hat ein Hin- und ein Rückspiel. Für die Jungfüchse geht es im Achtelfinale gegen GWD Minden.

Auch die Mannschaft aus Minden konnte ihre Liga souverän gewinnen und blieb wie die Berliner ohne Niederlage. „Uns erwartet ein starker Gegner, gegen den wir bereit sein müssen, an unsere Leistungsgrenze zu gehen“, sagt Trainer Martin Berger. Die Mindener spielen eine aggressive und offensive Abwehr, die sehr darauf aus ist Ballgewinne zu provozieren. Starspieler der Mannschaft ist Maxim Orlov. „Besonders ihn müssen wir gut in den Griff bekommen“, weiß Berger.

Die Jungfüchse werden in Bestbesetzung antreten. „Dementsprechend ist die Erwartungshaltung das Erreichen des Viertelfinals“, fordert Bob Hanning. „Wir haben aber auch sehr großen Respekt vor der Mindener Mannschaft“, betont er. Trainer Martin Berger greift im Achtelfinale auf Nils Lichtlein, Tim Freihöfer, Lasse Ludwig, Robin Heinis, Matthes Langhoff und Marcel Nowak zurück. Sie sind bereits fester Bestandteil des A-Jugendkaders, aber können vom Alter her noch B-Jugend spielen.

Der große Kampf um den begehrtesten Titel im Jugendbereich ist ab diesem Wochenende also voll im Gange. Letztmals gewinnen konnte eine B-Jugend der Füchse diesen Titel in der Saison 2016/17. Und auch dieses Jahr wollen die Hauptstädter um den Titel mitspielen. Um das unter Beweis zu stellen ist eine überzeugende Leistung gegen die Mindener Mannschaft vonnöten. Kommt in die Halle und unterstützt die Jungs, damit sie ihren Traum verwirklichen können!

„Wir freuen uns, unsere Jugendteams auch in diesem Jahr im Kampf um die Deutsche Meisterschaft zu begleiten“, so Frank Weidner, Leiter Unternehmenskommunikation der Berliner Sparkasse. „Es ist eine gute Nachricht für alle Füchse- und Handballfans, dass die spannenden Spiele durch den Livestream auch online zu sehen sind.“ Kevin Struck wird die Begegnung als Experte im Livestream begleiten. Der Füchse-Profi war selbst Teil der erfolgreichen Jugendarbeit und hat es im Anschluss in das Bundesligateam geschafft. An seiner Seite wird Uwe Semrau als Kommentator alle nötigen Informationen liefern.

Quelle: Füchse Berlin

Die Füchse stehen im Viertelfinale

Bob Hanning, Füchse Berlin, Foto: Christian Zschiedrich

Die Füchse Berlin stehen im Viertelfinale des DHB-Pokals. Mit einem souveränen 31:26 (17:9)-Erfolg beim GWD Minden schaffen sie den Einzug in die Runde der letzten acht. Mit einer herausragenden Anfangsphase konnten sie die Begegnung früh in ihre Richtung lenken. Bester Werfer im Team von Trainer Velimir Petkovic war Frederik Simak mit sieben Treffern. Es war von Beginn an ein Spiel nach Maß für die Füchse Berlin in der Mindener Kampa-Halle. Zu keinem Zeitpunkt lag der Hauptstadtclub zurück und Bjarki Mar Elisson eröffnete nach vier Spielminuten den Torreigen. Die Füchse waren von diesem Zeitpunkt absolut präsent. In der Defensive stand man stabil und im Angriffsspiel fand man beinahe immer die richtige Lösung. In der 15. Spielminute traf Fabian Wiede bereits zu 8:2 für die Füchse. Doch auch im Anschluss ließ man nicht locker und dominierte das Geschehen weiterhin. Paul Drux, zweimal Jakov Gojun und Jacob Holm trafen zum 13:5 in der 24. Spielminute. Der EHF-Cup-Sieger hielt den Vorsprung bei acht Toren und ging schließlich mit einem deutlichen 17:9 in die Halbzeitpause.

Den zweiten Durchgang starteten die Füchse kontrolliert und hielten die Mindener zunächst sicher auf Abstand. Kreisläufer Johan Koch traf in der 35. Minute zum deutlichen 20:12. Anschließend trafen die Gäste aus Minden dreimal in Folge und nur vier Minuten später waren es nur noch fünf Treffer und die Füchse agierten zu diesem Zeitpunkt in Unterzahl. Doch die Füchse blieben hochkonzentriert und ließen die Gastgeber nicht näher herankommen. Man konnte sich wieder etwas absetzen und elf Minuten vor dem Abpfiff führten die Berliner mit 26:19.  Beim 28:22 in der 55. Spielminute war die Begegnung endgültig entschieden und daran änderten auch die Schlussminuten nichts mehr. Die Füchse ziehen durch ein 31:26 über den GWD Minden ins Viertelfinale ein.

Füchse Berlin – GWD Minden 31:26 (17:9); Heinevetter: Semisch; Simak 7/6, Holm 5, Drux 3, Gojun 3, Wiede 1, Elisson 2, Zachrisson 3, Koch 4, Struck, Reißky 1, Schmidt, Jallouz 2

Johan Koch: „Von Anfang an haben wir sehr konsequent gespielt und sind überragend in der Deckung gestanden. Man muss sagen, dass Jakov Gojun und Erik Schmidt dort wirklich dominiert haben heute. Aufgrund der starken Abwehrleistung hätten wir zur Halbzeit vielleicht mit ein bis zwei Toren mehr in Führung sein können. In der zweiten Hälfte nimmst du bisschen zurück, wenn du mit acht Toren führst. Am Ende haben wir hier verdient gewonnen und ich freue mich auf die nächste Runde.“

Erik Schmidt: „Wir sind super gestartet und haben eine ganz starke erste Hälfte gespielt. In der Deckung sind wir gut gestanden und haben mit sehr gutem Tempo nach vorne gespielt und im Angriff auch wenige Fehler gemacht. Das konnten wir in der zweiten Halbzeit nicht halten, aber das war heute zu verkraften. Wir haben das gesamte Spiel gut durchrotiert und jeden ins Spiel gebracht. Als das Spiel bereits entschieden war haben wir verschiedene Taktiken ausprobiert. Ich glaube es war heute ein rundum gelungener Sieg.“

Bob Hanning

A-Jugend-Finale gegen Magdeburg, B-Jugend Viertelfinal-Rückspiel gegen Löwen

Am morgigen Samstag gibt es in der Lilli-Henoch-Halle in Füchse-Town gleich zwei absolute Topspiele des deutschen Jugend-Handballs. Die A-Jugend bestreitet um 16 Uhr das Final-Hinspiel um die Deutsche Meisterschaft gegen den SC Magdeburg. Anschließend gilt es um 18:30 Uhr im Rückspiel des Viertelfinales gegen die Rhein-Neckar Löwen einen 5-Tore-Rückstand aufzuholen.

Hinspiel Finale Deutsche Meisterschaft A-Jugend
Samstag 12.05.2018 um 16:00 Uhr: Füchse Berlin – SC Magdeburg

Die bisherige Saisonbilanz der A-Jugend kann sich sehen lassen. 26 Pflichtspiele in der Jugend-Bundesliga und der Deutschen Meisterschaft sind absolviert, 24 Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage stehen bislang in der Bilanz. Das Unentschieden gab es vor zwei Wochen beim Hinspiel des Halbfinales gegen GWD Minden, die Niederlage am letzten Spieltag der Jugend-Bundesliga auswärts beim SC Magdeburg.

In Minden hatte die Mannschaft am letzten Freitag die richtige Antwort auf das Unentschieden im Hinspiel gefunden. Dieses Mal gab man dem aufopferungsvoll kämpfenden Gegner keine Chance und hatte auf jeden taktischen Wechsel von GWD Minden eine Antwort parat. Auch zwei Rote Karten gegen Mex Raguse und Erik Gerntke brachten die Mannschaft nicht aus dem Konzept, vielmehr sprangen andere Spieler in die Bresche und sicherten beim 38:28 den Finaleinzug.

Und nun geht es morgen und nächste Woche gegen den SC Magdeburg. Die Teams kennen sich bestens, trafen sich doch in den letzten Jahren regelmäßig aufeinander, zuletzt in der Nord-Staffel der Jugend-Bundesliga. Bemerkenswert, dass sich die beiden Teams im Finale wiedertreffen, einerseits ein Zeichen für die Stärke der Teams und auch der Staffel im indirekten bundesweiten Vergleich. Ausgerechnet beim SC Magdeburg mussten die Füchse auswärts am letzten Spieltag der Jugend-Bundesliga die bislang einzige Saisonniederlage hinnehmen. Da wäre das Finale doch eine wunderbare Gelegenheit für eine Revanche und den zehnten Titelgewinn der Füchse.

Rückspiel Viertelfinale Deutsche Meisterschaft B-Jugend
Samstag 12.05.2018 um 18:30 Uhr: Füchse Berlin – Rhein-Neckar Löwen
Während die A-Jugend morgen ins Finale startet, muss die B-Jugend erst noch das Rückspiel im Viertelfinale absolvieren, erfolgreich wohlgemerkt, um dann über Halbfinale und möglicherweise Finale nachzudenken. Letztes Jahr stand das Team im Finale, ausgerechnet gegen den heutigen Gegner von den Rhein-Neckar Löwen. Kurioserweise gingen damals beide Finalspiele Unentschieden aus, die Füchse sicherten sich den Titel des Deutschen Meisters über die mehr erzielten Auswärtstore.

Das kann nun nicht mehr passieren, denn das Hinspiel verloren die Füchse auswärts mit 18:23. Gegen den spielstarken Gegner vor dessen Heimkulisse machte sich dann doch bemerkbar, dass die Leistungsträger erst zwei Tage davor bei der A-Jugend aufliefen und zu wenige gemeinsame Trainingseinheiten hatten. Eine schwierige Situation für die B-Jugend, die den Löwen nur ebenbürtig sein kann, wenn auch die Leistungsträger ihre Möglichkeiten abrufen können.

Aber mit schwierigen Situationen kennt sich das Team aus, hatte diese bereits in der Oberliga Ostsee-Spree zu meistern. Auch wenn die Mannschaft von Trainer Fabian Lüdke am Ende Staffelsieger wurde, frühzeitig absetzen konnte sie sich nicht. Im Gegenteil, im vorletzten Spiel wurde in Potsdam verloren und der letzte Heimsieg war zwingend notwendig für den Staffelsieg.

Im Achtelfinale gab es dann bereits ein schweres und offenes Duell mit der HSG Neuss/Düsseldorf. Am Ende brachten zwei knappe Siege das Viertelfinalticket, aber der Weg dorthin war steinig. Immer wieder stellte die HSG die Füchse vor Aufgaben, die erst einmal gelöst werden mussten. So dann eben auch vor einer Woche in Östringen bei den Rhein-Neckar Löwen, als nicht immer eine Antwort parat war. Das 18:23 ist damit eine Herausforderung für das mrogige Rückspiel, mehr als fünf Tore gilt es nun aufzuholen um am nächsten Wochenende gegen den TSV Bayer Dormagen oder Frisch Auf! Göppingen ins Halbfinale einzusteigen.

 

Quelle: Füchse Berlin Handball

Torfestival gegen Minden beim Drux-Comeback

Nur acht Wochen nach seiner Verletzung feierte Paul Drux gegen GWD Minden sein Comeback. Zum 41:30 (23:15)-Torefestival trug er in den letzten zwölf Minuten zwei Treffer bei, bester Torschütze war einmal mehr Hans Lindberg (10/6). Ab der zehnten Minute hatten die Füchse das Heft fest in der Hand und ließen dem Gegner nicht den Hauch einer Chance. Trainer Velimir Petkovic lobte vor allem die makellose Offensivleistung, so dass die Mannschaft morgen mit einem positiven Gefühl die Reise zu Saint-Raphaël Var Handball antritt. Auch gegen GWD Minden hatte sich Trainer-Fuchs Velimir Petkovic etwas einfallen lassen. Nachdem Fabian Wiede wieder komplett fit war, begann der Linkshänder überraschend als Spielmacher, als zweiter Linkshänder agierte Marko Kopljar auf der rechten Halbposition. Nach der ersten Parade von Petr Stochl konnte sich Wiede dann auch gleich beweisen, perfekt wurde Erik Schmidt angespielt, der zum 1:0 traf.

Dennoch gehörten die ersten Minuten zunächst den Gästen, die beim 2:4 und 3:5 in Führung lagen. Aber bereits hier überzeugte die Berliner Spielanlage, die Mannschaft zeigte sich in Spiellaune, mit toller Körpersprache und gutem Tempospiel. Und so wurden die Gäste aus Minden regelrecht überrannt, zur Halbzeit stand es bereits 23:15. Velimir Petkovic konnte sich dann nach dem Spiel auch nicht erinnern, wann die Füchse zuletzt 23 Tore in einer Halbzeit geworfen hätten, haderte höchstens ein klein wenig mit den 15 Gegentreffern. Wieder einmal in Torlaune war auch Steffen Fäth, der bereits vor der Pause zu glänzen wusste. Fast nahtlos ging es aber auch im zweiten Durchgang weiter. Beim 26:16 durch Fabian Wiede betrug die Führung erstmals zehn Tore, der Sieg war den Füchsen nicht mehr zu nehmen und sie schalteten unterbewusst einen halben Gang zurück. Auch angesichts des anstehenden Spiels in zwei Tagen zwar nicht immer mit der allerletzten Konsequenz, aber stets mit hohem Tempo und auch tollem Rückzugsverhalten.

Näher als sechs Tore kam Minden aber nicht mehr heran. Und in der 48. Minute feierte dann auch Paul Drux sein langersehntes Comeback. Nur acht Wochen nach seiner Meniskusverletzung bei der EURO kam er ins Spiel und sollte am Ende noch zwei Treffer erzielen. In Unterzahl traf er unter tosendem Applaus der 6.135 Zuschauer zum 32:25 und zwang Minden zur letzten Auszeit. In der Schlussphase gaben die Füchse noch einmal Gas und eine Sekunde vor Schluss traf Mattias Zachrisson zum 40:31. Für die Füchse geht es bereits am frühen Freitag mit dem Flieger über München nach Nizza und von dort die wenigen Kilometer die Côte d’Azur entlang nach Saint Raphaël. Im vorletzten Spiel der Gruppenphase im EHF-Pokal geht es bereits am Samstag um wichtige Punkte für den Einzug ins Viertelfinale.

Velimir Petkovic, Trainer Füchse Berlin:
„Ich freue mich, dass wir in der ersten Halbzeit so gut angefangen haben. Wir haben uns auf dieses Spiel und das am Samstag gegen Saint Raphael zusammen in einem Block vorbereitet. Ich habe gesagt, mit diesen beiden Spielen können wir viel von dem, was wir in den letzten sieben Monaten erarbeitet haben, kaputt machen. Ich muss meiner Mannschaft ein Lob aussprechen. Wir haben gesehen, was ein gesunder Fabi und Paul uns helfen können. Paul ist ein richtiger Schrank. Wenn er kommt, ist meine Deckung nicht mehr so brav, dann passiert da etwas. Wir müssen jetzt regenerieren und dann eine ordentliche Leistung gegen Saint Raphael zeigen. Wir wollen uns noch den ersten Platz in unserer Gruppe im EHF-Pokal holen. Denn als Zweiter sind wir noch nicht sicher weiter.“

Bob Hanning, Geschäftsführer Füchse Berlin:
„Ich fand das vorne heute sehr ordentlich, sicher auch das ein oder andere Mal sehr einfach. Was mich gefreut hat, war der Weg nach vorne. Wir haben immer wieder versucht, dieses Tempo reinzukriegen. Grundsätzlich bin ich zufrieden damit, was wir heute gemacht haben – gerade weil wir sonst Probleme im Angriff hatten, das war heute nicht so. Die Bewegung im Angriff war sehr gut.“

Quelle: Füchse Berlin

Eine Woche Vorbereitung – für zwei Spiele in drei Tagen

Die Füchse Berlin treten morgen um 19 Uhr in der Max-Schmeling-Halle gegen GWD Minden an. Eine Woche nach dem Spiel in Flensburg konnte sich das Team in Ruhe darauf vorbereiten, erstmals konnte Trainer Velimir Petkovic auf den gesamten Kader zurückgreifen. Allerdings musste er die Mannschaft gleich auf zwei Spiele vorbereiten, bereits am Samstag tritt das Team bei St. Raphaël Var Handball an der Côte d’Azur an. „Was uns derzeit am meisten in unserer Entwicklung hilft, das ist Training“, erklärt Füchse-Trainer Velimir Petkovic mit Blick auf das morgige Spiel gegen GWD Minden, „wir hatten endlich mal den perfekten Rhythmus mit zwei Tagen Regeneration, zwei Tage intensivem Training und zwei Tage taktischem Training.“ Dieser Rhythmus war zuletzt eher selten der Fall, meist standen zwei Spiele pro Woche in unregelmäßigem Rhythmus an.

Hinzu kommt, dass Trainer Velimir Petkovic erstmals auf fast den gesamten Kader zurückgreifen konnte. Lediglich der Langzeitverletzte Ignacio Jimenez Plaza fehlte, dafür ist Paul Drux wieder voll im Mannschaftstraining. „Das ist schon eine andere Trainingsqualität, wenn man so arbeiten kann“, freut sich Petkovic über die vergangene Woche und das Comeback von Drux. Dessen Einsatz im morgigen Spiel wird aber kurzfristig entschieden, denn „wir werden ihn mit Sicherheit nicht verheizen“, so Petkovic.

Mit der Tabellensituation will sich der Cheftrainer unterdessen weniger beschäftigen, die Favoritenrolle gegen Tabellen-Zwölften nimmt er natürlich an. Die letzten vier Aufeinandertreffen hatten die Füchse gewonnen, beim Hinspiel im November gab es beim 37:29 sogar einen recht deutlichen Sieg in Minden. „Wir haben bisher nur Punkte gegen Teams vom oberen Tabellendrittel abgegeben“, so Petkovic, der daran gern festhalten würde.

Mit einem Sieg im Gepäck wäre dann auch die folgende Aufgabe einen Tick leichter. Bereits am Freitagvormittag geht es mit dem Flieger über München nach Nizza und von dort mit dem Bus nach St. Raphaël. Im vorletzten Spiel der Gruppenphase des EHF-Pokals gibt es noch die bittere Niederlage vom Hinspiel gutzumachen, zudem sind die Füchse auf jeden Punkt angewiesen für den Einzug ins Viertelfinale.

Quelle: Füchse Berlin

Knieprobleme: Füchse reisen ohne Fabian Wiede nach Porto

Foto: Füchse Berlin

Wermutstropfen nach dem 37:29 (17:14)-Sieg der Füchse Berlin bei GWD Minden: die Hauptstädter sind ohne Rückraumspieler Fabian Wiede nach Portugal weitergereist. „Wir haben Fabi nicht mitgenommen“, sagte Füchse-Sportkoordinator Volker Zerbe am frühen Freitagmorgen. „Er ist mit Knieproblemen aus dem Minden-Spiel gegangen und lässt sich in den nächsten Tagen in Berlin behandeln.“

Der 23-jährige Wiede verletzte sich am Donnerstagabend beim Match gegen Minden am Knie, ließ sich zwischen der siebten und 21. Minute in der Kabine von Physio Laurence Detjen behandeln. Danach spielte er wieder. Nach dem Match sagte der Rückraumspieler: „Ich hatte mir in einer Szene das Knie ein wenig verdreht. Während des Spiels war es okay, hinterher hatte es dann angefangen zu schmerzen.“  Silvio Heinevetter, der gestern gegen Minden nicht spielte, ist wieder fit und soll morgen im Dragao Caixa (Hexenkessel) zum Einsatz kommen.

Mit einer dicken Bandage ums rechte Knie ist Wiede am Freitagmorgen zusammen mit Frederik Simak im Teambus zurück nach Berlin gereist. Der Füchse-Tross ist währenddessen nach Porto zum EHF-Cup-Spiel aufgebrochen. Für das Match in der dritten Quali-Runde in Portugal nominieren die Berliner übrigens keinen Spieler nach. Zerbe: „Wir gehen mit einem 13-Mann-Kader in die Begegnung.“

Quelle: Füchse Berlin