Viktoria knöpft Magdeburg die Punkte ab

Über dreitausend Anhänger des 1. FC Magdeburg hatten den Weg nach Berlin, in den Jahnsportpark gefunden. Sie wurden vor dem Spiel mit Ihrer Hymne begrüßt und der Stadionsprecher erinnerte vor Bekanntgabe der Mannschaftsaufstellungen an die große Tradition des aktuellen Spitzenreiters der 3. Liga. 1974 gewann der 1. FCM überraschend den Europapokal der Pokalsieger unter dem legendären Trainer Heinz Krügel. In Rotterdam wurde vor einer Minuskulisse von nur 4.644 Zuschauern der Titelverteidiger AC Mailand mit 2:0 geschlagen. Es war die Mannschaft um Kapitän Manfred Zapf, zusammen mit Jürgen Sparwasser, Wolfgang „Paule“ Seguin, Joachim Streich und und. Unter denen, die sich am 4. April 2022 in der Fan-Kurve im Jahnsportpark eingefunden hatten, waren viele 1974 noch nicht auf der Welt.

Ein kleines bisschen ähnelten sich die äußeren Umstände, Flutlicht, kein gutes Wetter, ein für die Anzahl der Zuschauer zu großes Stadion und ein klarer Favorit traf auf einen Außenseiter. Offiziell waren es 4.334 Fußballfreunde, die bereit waren, eine Eintrittskarte zu kaufen. Viktorias Trainer Farat Toku hatte sich eine dicht gestaffelte Defensive ausgedacht. Es war über weite Strecken ein 5-4-1 System, den Magdeburgern wurde sogar großzügig das Mittelfeld überlassen. Vor dem eigenen Strafraum ging es dann ordentlich zur Sache. Im Tor der Viktorianer stand Philip Sprint. Die eigentliche Nummer eins, Julian Krahl laboriert seit dem Spiel in Osnabrück an einer Patellasehnenreizung.

Der 1. FCM ergriff sofort die Initiative und ließ die Himmelblauen nicht über die Mittellinie. Es dauerte bis zur 15. Minute, da fasste sich Moritz Seiffert ein Herz und holte einen Eckball für Viktoria heraus. Nur drei Minuten später startete Viktoria den zweiten Versuch, den Ball in die Magdeburger Hälfte zu bringen. Dabei wird Franck Evina von den Beinen geholt, Freistoß halblinks aus 25 m Torentfernung. Der Gefoulte bringt den Ball gefühlvoll in den Strafraum und dort steht Jakob Lewald gold-richtig, kann seine 1,94 m Körpergröße einsetzen, sein Kopfball landet im Tor. Das war die völlig überraschende Führung.

Die Magdeburger versuchten zu antworten und vergaben gute Möglichkeiten. Bis zur Halbzeitpause hatte Magdeburgs Keeper Dominik Reimann einige Mühe, sich warmzuhalten. Beim Gang in die Halbzeitpause zeigte die große Anzeigetafel die überraschende 1:0 Führung für Viktoria an.

In der Halbzeit schwor Toku seine Truppe noch mehr auf die Defensive ein, „versucht, so lange wie möglich ein Gegentor zu verhindern, dann könnte heute was drin sein.“ Dass die zweite Halbzeit dann so optimal für seine Mannschaft beginnen sollte, hätte er sich schöner nicht denken können.

Kaum war das Spiel wieder angepfiffen, da stand es 2:0 für Viktoria. Ballverlust im Mittelfeld, Cebrails Makreckis eroberte den Ball und schickte sofort Soufian Benyamina auf die Reise und der trifft. Das war sehenswert, gekonnte Ballmitnahme in vollem Lauf und überlegt abgeschlossen. Sein Bruder Karim saß auf der Tribüne und der Daumen ging nach oben.

Jetzt dehnte sich jede Sekunde für die Viktoria-Fans zu einer Minute. Magdeburg drückte und Viktoria stemmte sich gegen die Angriffswellen. Selbst die Balljungen versuchten mitzuhelfen und postierten sich mit den Ersatzbällen auf der Mitte der Laufbahn und nicht wie üblich an der Rasenkante. Ein Magdeburger Betreuer übernahm, leicht wütend, wenigstens auf Höhe der Magdeburger Bank den Job der Balljungen.

Erst in der 76. Minute gelang der Anschlusstreffer im Anschluss an eine Ecke. Die Zeit dehnte sich weiter, für Viktoria wollte sie überhaupt nicht vergehen. Die Angriffsversuche des Tabellenführers wurden immer verzweifelter. In der Nachspielzeit hatte dann Viktorias Torwart seinen großen Auftritt, er kratzte einen gefährlichen Kopfball von der Linie.

Kurz vor 21 Uhr war es dann vollbracht, der langersehnte Schlusspfiff von Schiedsrichter Richard Hempel erlöste den FC Viktoria und seine Anhängerschaft. Nicht nur für die Akteure, auch für den Schiedsrichter war es ein hartes Stück Arbeit, neun Gelbe Karten musste er insgesamt verteilen, sechs davon sahen die Himmelblauen. Egal, Freudentänze beim FC Viktoria und mittendrin Sportdirektor Rocco Teichmann, der just an diesem Tag seinen 36. Geburtstag feierte.

Mit diesem Sieg rutscht der Aufsteiger wieder auf einen Platz über dem Strich und schöpft neue Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt. Wie einst 1974 in Rotterdam, bestätigte sich die alte Weisheit, dass im Fußball nichts unmöglich ist.

Fußball 3. Liga

32. Spieltag 04.04.2022 19:30 Uhr Jahnsportpark Berlin

FC Viktoria 1889 Berlin – 1. FC Magdeburg 2:1 (1:0)

Mannschaftsaufstellung Viktoria

Sprint – Lewald – Makreckis – Benyamina (71. Falcao) – Ezeh – Kapp – Evina (46. Jopek) – Gunte – Seiffert (60. Theisen) – Pinckert (85. Yamada) – Menz

Cebrail Makreckis wechselt von Borussia Dortmund II zu Viktoria Berlin

Die Himmelblauen verpflichten in der Winter-Transferperiode mit Cebrail Makreckis einen weiteren Spieler. Der Mittelfeldspieler kommt von der U23 von Borussia Dortmund zu den Himmelblauen. 

„Ich freue mich sehr auf meine neue Herausforderung bei Viktoria Berlin und darüber, weiterhin in der 3. Liga an den Start zu gehen. Jeder im Klub macht einen sehr engagierten Eindruck. Hier passiert viel im Hintergrund und auch die Mannschaft ist hoch motiviert. Ich möchte in der restlichen Saison nun dabei helfen, dass wir möglichst weit oben mitspielen, will viele Scorerpunkte sammeln und meinen Beitrag dazu leisten, dass wir die Saison erfolgreich abschließen“, sagt Cebrail Makreckis über seinen Wechsel zu Viktoria Berlin.

„Cebo ist jung, hat eine gute Ausbildung genossen und verfügt über Drittliga-Erfahrung aus der Hinserie. Bei Borussia Dortmund hat er auf einem sehr guten Level trainiert“, sagt Chefcoach Benedetto Muzzicato über den Mittelfeldspieler und erklärt: „Für uns ist Cebo ein sehr flexibler Spieler, den ich gerne im zentralen Mittelfeld sehen möchte, auch wenn er bei Dortmund aufgrund seiner Dynamik und Schnelligkeit auf den Außenbahnen eingesetzt wurde. Ich mag es aber auch, dynamische Spieler in der Mitte zu haben und Cebo hat bewiesen, dass er technisch gut ist, in Drucksituationen effektiv Lösungen finden kann und einen guten Abschluss hat. Er wird uns sicherlich bereichern, wenn es uns gelingt, sein Potenzial auszuschöpfen.“

„Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit den Verantwortlichen von Borussia Dortmund II diese Einigung finden konnten. Cebo ist ein Spieler, der aufgrund seiner Mentalität einen hohen Mehrwert in unser Team bringt. Wenn man bedenkt, dass er in seinen Kurzeinsätzen ein Tor und einen Assist gemacht hat, ist das schon einmal ordentlich. Wir wissen aber auch, dass noch mehr in ihm steckt“, sagt Sportdirektor Rocco Teichmann.

Cebrail Makreckis wurde in der Jugend bei Bayer Leverkusen ausgebildet. Nach einer Leih-Saison bei Bergisch Gladbach 09 spielte er noch eine Saison in der U19 von Bayer Leverkusen, ehe er im Juli 2020 zum Bonner SC wechselte. Vom Bonner SC ging es für Makreckis dann zur U23 von Borussia Dortmund, wo er in der Hinrunde der Saison 2021/22 auf 15 Einsätze kam.

Quelle: FC Viktoria Berlin/Vera Krings

Fotocredit:© Viktoria Berlin

Ein Fleißpunkt für jeden – Unentschieden im Jahnsportpark

Es war Totensonntag in Berlin und das Wetter tat alles, um sich dessen würdig zu erweisen. Der Spielbeginn der Drittliga-Partie zwischen Viktoria und den Würzburger Kickers war für 13:00 Uhr angesetzt. Trotz der mittäglichen Stunde strahlten die Flutlichter. Der Absteiger aus Franken muss aufpassen, nicht in die Regionalliga durchgereicht zu werden. Der Saisonstart war ein Desaster. Der erste Saisonsieg gelang erst am 9. Spieltag, Sportdirektor und Trainer mussten gehen. Jetzt sind sie auch noch coronageschädigt.

So waren im Kader der Kickers einige Akteure, die erst drei Tage vor dem Spiel die häusliche Quarantäne beenden durften. Viktoria hatte zwar kein Problem mit der Pandemie, allerdings einige schmerzvolle Ausfälle zu verkraften. So waren Kapitän Christopher Menz und Innenverteidiger Patrick Kapp rot-gesperrt.

„Für uns stand die Frage, wie lange wird die Kraft reichen?“ Es reichte nicht ganz. In der ersten Halbzeit versuchten die Gäste hoch zu verteidigen und Viktoria bereits im Spielaufbau zu stören. In der 8. Minute ließ sich Yannis Becker den Ball abluchsen und war passiert. Die Gäste führten. Mirnes Pepic hatte mit einem genau gezirkelten Schuss in den Dreiangel Viktorias Schlussmann überwunden. Er bekam dafür sogar ein Kompliment von Viktorias Trainer Benedetto Muzzicato . „Julian Krahl auf diese Art und Weise zu überwinden, das schafft nicht jeder.“

In der ersten Halbzeit sah es nicht gut aus für die himmelblauen Berliner. „In den ersten 25 Minuten wollten wir es erzwingen und haben nicht unseren Matchplan verfolgt, die Bälle zu früh verloren. Das war nicht gut.“ So kommentierte der Trainer das Geschehen.

Es wurde besser in der zweiten Halbzeit. Kurz nach Wiederbeginn hatte Falcao die Riesenchance zum Ausgleich. Viktoria übernahm das Kommando und drängte auf den Ausgleich. Auf der Bank saß wieder Torjäger Tolgay Cigerci. In der 71. Minute betrat er das Spielfeld für Falcao und in der 75. Minute verwandelte er einen Foulelfmeter und in der Nachspielzeit sogar die Möglichkeit für den Siegtreffer.

Die Gäste waren nach dem Schlusspfiff sichtlich erleichtert. Sie freuten sich mehr den errungenen Punkt. Seit Danny Schwarz in Würzburg das Zepter übernommen hat, haben die Kickers noch nicht verloren.

„Wir hatten viele Ballbesitzphasen, wollten nach vorne spielen. Das ist unsere Philosophie. Mich nervt, dass wir nicht gewonnen haben. Dennoch nehmen wir den Punkt dankend mit, weil wir wissen, wo wir herkommen.“ In diesen Worten des Viktoria-Trainers schwang etwas Enttäuschung mit.

Hans-Peter Becker

3. Liga 16. Spieltag

21.11.2021 13:00 Uhr Jahnsportpark Berlin

FC Viktoria 89 Berlin – Würzburger Kickers 1:1 (0:1)

Berlin: Krahl – Gunte, Lewald, Hahn – Pinckert, Jopek, Becker, Beyreuther – Küc (84. Seiffert), Lucas Falcao (71. Cigerci), Ogbaidze (63. Verkamp).

Würzburg: Bonmann – Waidner, Schneider, Kraulich, Lungwitz – Meisel, Pepic, Atmaca (70. Adigo), Kopacz, Heinrich (82. Nikolov) – Pourié (76. Strohdiek).

Tore: 0:1 Pepic (8.), 1:1 Cigerci (75., Foulelfmeter).

Gelbe Karten: Meisel (70.), Kraulich (72.), Nikolov (88.)

Schiedsrichter: Kessel (Düsseldorf).

Zuschauer: 846

Von der Bundesliga, über Liga Drei, Regionalliga bis zur Oberliga – erfolgreiche Berliner Clubs

In der Oberliga Nord ergibt sich ein aus Berliner Sicht erfolgreiches Bild. Tabellenführer ist Hertha 03, mit 16 Punkten nach sechs Spieltagen, dazu das besonders attraktive Torverhältnis von 14:1. Auf Platz 2 der Tabelle rangoert der SC Staaken mit 14 Punkten, gefolgt von Blau-Weiß 90 mit 13  Punkten. Der CFC Hertha 06 ist Achter mit sieben Punkten. Nur zwei Tore weniger hat Eintracht Mahlsdorf als Neunter.  Leider erst 2 Punkte nach fünf Spielen verbucht SFC Stern 1900 auf dem vorletzten Tabellenplatz. Die Begegnung Hertha 06 – Stern 1900 wurde übereinstimmend mit beiden Trainern Uluc und Thurau sowie dem Schiedsrichter Max Göldner abgebrochen. Nach einem Foul von Medrane an Cubuckcu  (schwere Knöchelverletzung), der ins Krankenhaus abtransportiert werden musste, war keinem mehr nach Weiterspielen zumute.  Am Sonntag, 19. September steht am Rosenhag die Partie Eintracht Mahlsdorf – CFC Hertha 06 auf dem Programm. Tabellenführer Hertha 03 muss ebenfalls um 14 Uhr in Seelow bei Victoria (16.) in der Sparkassenarena ran.

Regionalliga Nordost: Hier führen zwei Berliner Vereine, der BFC Dynamo mit 27 Punkten nach 10 Spieltagen und ebenfalls mit gleicher Anzahl an Spielen der Berliner AK 07 mit 22 Punkten. Die VSG Altglienicke hat ein Spiel weniger bestritten und bereits 20 Punkte. Corona geschuldet fielen gleich fünf Partien aus, unter anderem das Stadtderby Tennis Borussia – SV Tasmania. Erfreulich der 5-Punkte-Vorsprung vom BFC Dynamo. Jetzt heißt es am Samstag, 18. September TSV Luckenwalde – BFC Dynamo. Luckenwalde hat erst neun Spiele ausgetragen und rangiert mit 20 Punkten auf Platz 3. Nicht nur dem Papier nach keine leichte Aufgabe. Nach dem 2:0 über Chemie Leipzig ist dem BFC zuzutrauen die Hürde zu nehmen.

Insgesamt 13 Nachholspiele sind mittlerweile aufgelaufen, allein sechs davon für Tennis Borussia, nach vier Spielen mit sechs Punkten. Am Freitag, 17.09.2021 ab 19 Uhr, müssen sie im Karl-Liebknecht-Stadion bei Babelsberg 03, dem Tabellenneunten bestehen. Im Dienstagabend-Nachholspiel, am 14. September gelang den Borussen eine 1:1-Punkteteilung gegen die VSG Altglienicke. Skoda markierte das 1:0 (40.) für die Volkssportler und Pasagic glückte in der 87. Minute der 1:1-Ausgleichstreffer.

Christian Zschiedrich beobachtet den Berliner Fußball Foto: Headlight Pictures

Es kämpfen 20 Vereine in der Regionalliga Nordost um sein oder nicht sein. Hertha BSC II ist derzeit Mittelmaß, neun Spiele, 12 Punkte, Tabellen zehnter. SV Tasmania (9 Punkte) und Lichtenberg 47 (8 Punkte) stehen knapp über dem Strich der gefährdeten Mannschaften. Tasmania hat neun Spiele ausgetragen und neun Punkte, Lichtenberg zehn Spiele und acht Punkte auf dem Konto. Um den nächsten Spieltag zu vervollständigen: Lichtenberg 47 empfängt am Freitag, 17.09. (Poststadion) den VfB Auerbach (Platz 20 der Tabelle), Hertha BSC II im Amateurstadion Carl Zeiss Jena (5. der Tabelle), Tasmania  dann am Sonntag, 19.09. ab 13 Uhr, Union Fürstenwalde. Die VSG Altglienicke muss am Sonntag, 19.09. nach Halberstadt (6.) reisen. Auswärts muss der Berliner AK (neun Spiele, sechs Punkte) in Meuselwitz bestehen.

In Liga Drei führt der 1. FC Magdeburg zusammen mit Viktoria 89 die Tabelle an (wir berichteten von der Partie gegn den SV Wehen Wiesbaden). Unsere Leser sind informiert über das Geschehen in der Bundesliga – die Berliner Nr.1, derzeit der 1. FC Union (0:0 gegen den FC Augsburg), Tabellenachter, sechs Punkte; sowie dem Befreiungsschlag von Hertha BSC, jetzt Tabellensechzehnter mit drei Punkten, in Bochum mit 3:1 erfolgreich. Hertha empfängt am Freitag, 17. September, ab 20.30 Uhr, die SpVgg Greuther Fürth und am Sonntag, 19. September heißt es für die Eisernen beim BVB Dortmund vielleicht überraschend erfolgreich aufzulaufen.

Christian Zschiedrich   

Viktoria siegt weiter – erste Auswärtsniederlage für den SV Wehen Wiesbaden

Stell Dir vor, es gibt ein Spitzenspiel und fast keiner will es sehen. Diese Kuriosität ereignete sich am 8. Spieltag der 3. Liga. Aufsteiger Viktoria empfing den SV Wehen-Wiesbaden, immer hin, der Tabellenzweite gegen den Tabellenvierten, zudem beide punktgleich mit 14 Zählern. Es waren nach offizieller Zählung exakt 1.124 Zuschauer, darunter mögen 20 Anhänger aus Wiesbaden gewesen sein, die gut zu hören waren.

Beim Warmmachen gegrüßten die Viktorianer Björn Jopek und Christoph Menz den Wiesbadener Geschäftsführer Nico Schäfer. Man kennt sich aus gemeinsamen Tagen beim 1. FC Union Berlin. Die Eisernen spielen in der Beletage des deutschen Fußballs und sollten anderthalb Stunden nach dem Anpfiff im Prenzlauer Berg etwa 20 Kilometer entfernt ihre Aufgabe in Angriff nehmen.

Viktoria hatte gleich Erfolg, ein frühes Tor von Lucas Falcao in der 4. Spielminute beruhigte die Nerven. Die Gäste ließen sich dadurch nicht beeindrucken und drängten auf den Ausgleich. Nach einigen Schwimmfesten in der Viktoria-Abwehr war es dann in der 29. Minute so weit, Viktoria lief in einen Konter und John Iredale traf zum 1:1. Es war nicht unverdient.

Pressekonferenz nach dem Spiel Viktoria vs SV Wehen Foto: © Becker

Pünktlich pfiff Bundesliga-Referee Patrick Ittrich zur Pause. Kaum hatte nach der Pause wieder angepfiffen, da schlug es wieder ein im Tor der Gäste. Es lief noch die 46. Spielminute und Tolcay Cigerci traf ins Dreiangel. Ein Schuss von der Strafraumgrenze, bei dem alles stimmte, auszeichnungsverdächtig. Florian Stritzel im Tor der Gäste streckte sich vergebens. Erstaunlicherweise kam in der zweiten Halbzeit von den Gästen nicht mehr viel. Viktoria boten sich Räume zum Kontern. Gute Möglichkeiten wurden vergeben.

Den Deckel auf das Spiel machte in der 88. Minute Soufian Benyamina drauf. Das Spiel endete mit einem 3:1 Sieg für die Vktoria. Die entscheidenden Tore fielen zum richtigen Zeitpunkt. Der Lauf des Aufsteigers ist beachtlich, nach 8 Spielen haben sie 17 Punkte auf dem Konto, lediglich eine Niederlage schlägt bislang zu Buche. Warnend die Stimme von Trainer Benedetto Muzzicato nach dem Spiel: „Wir sind momentan in einem flow, es können andere Zeiten kommen.“ In der Tat, Viktoria profitierte von einigen Glücksmomenten im Spiel.

Gäste-Trainer Rüdiger Rehm war enttäuscht. „Wir haben in jeder Halbzeit ein frühes Tor kassiert, das hat die Aufgabe nicht leichter gemacht.“ Aufgrund von Kreislaufproblemen musste Wehens Torjäger Gustav Nielsson kurzfristig passen. In Berlin herrschte hohe Luftfeuchtigkeit bei Temperaturen von über 20 Grad. Für ihn rückte John Iredale in die Startelf, der den zwischenzeitlichen Ausgleich besorgte. Es war eine Vorsichtsmaßnahme, er kam in der 59. Minute für Iredale doch noch ins Spiel.

Am nächsten Spieltag muss Viktoria zum Mitaufsteiger SC Freiburg II reisen und das nächste Heimspiel, erst am Montagabend, 27. September unter Flutlicht, Gegner ist Mitaufsteiger TSV Havelse.

Hans-Peter Becker

Fußball 3. Liga 8. Spieltag

11.09.2021 Friedrich-Ludwig-Jahn Sportpark Berlin

FC Viktoria 1889 Berlin – SV Wehen Wiesbaden 3:1 (1:1)

Mannschaftsaufstellung FC Viktoria

Sprint – Lewald – Yilmaz (76. Seiffert) – Theisen – Küc (76. Hahn) – Falcao (68. Benyamina) – Ciğerci (90. Kayo) – Kapp – Jopek (90. Verkamp) – Pinckert – Menz (3-4-3)

Viktoria siegt im Duell der Aufsteiger

Mannheims Trainer Patrick Glöckner konnte seinen Frust in der Pressekonferenz kaum verbergen. „Jetzt setzen wir uns neun Stunden in den Bus und nehmen nichts mit, das ist schon bitter.“ Dabei sah es lange danach aus, als könnte sein Team wenigstens einen Punkt aus dem Berliner Jahnsportpark mitnehmen. In der 89. Minute passierte das Malheur, Mannheims Torwart Timo Königsmann ließ den Ball ins Tor rutschen. Lukas Pinckert kam aus spitzem Winkel zum Abschluss, ein durchaus haltbarer Ball, egal, er überquerte die Torlinie und Viktoria hatte damit den vierten Saisonsieg unter Dach und Fach gebracht. Ein Unentschieden wäre gerechter gewesen, der Fußball ist eben manchmal ungerecht.

2.061 Zuschauer bekamen ein Spiel geboten, in dem beide voll auf Angriff setzten, einen offenen Schlagabtausch führten. Viktorias Trainer Benedetto Muzicatto hatte seine Startformation gegenüber dem 1:1 in Zwickau auf zwei Positionen verändert. Erhan Yilmaz und Lucas Falco rückten wieder in die Startelf. An seinem taktischen System mit variabler 3er und 5er Kette in der Abwehr. Die Gäste vom Rhein und Neckar spielten in einem 4-4-2 System. Beide wollten mit frühem Stören den Gegner aus dem Konzept bringen.

Mit diesem Sieg setzt sich Viktoria wieder an die Tabellenspitze der 3. Liga, punktgleich mit dem 1. FC Magdeburg. Als kleine Belohnung haben die Spieler zwei freie Tage bekommen. Der nächste Gegner wartet in Verl.

Hans-Peter Becker

Fußball 3. Liga 6. Spieltag

28.08.2021 14:00 Uhr Jahnsportpark Berlin

FC Viktoria 1889 Berlin – SV Waldhof Mannheim 1:0 (0:0)

Krahl – Lewald – Yilmaz (73. Kayo) – Küc (63. Benyamina) – Falcao (73. Seiffert) – Ciğerci (84. Ogbaidze) – Kapp – Becker – Jopek – Pinckert – Menz (3-5-2/5-3-2)

Berliner Fußball im Überblick

und anstehende Entscheidungen im Verband. Am Saisonanfang werden die Weichen gestellt. In der Eliteliga vertritt wohl in 2021/22 der 1. FC Union Berlin am besten sowohl international im Europacup, im DFB-Pokal. Nach dem Auswärtsspiel gegen Hoffenheim unbesiegt zum Bundesliga-Auftakt, 2 Punkte, während Hertha BSC das erste Heimspiel gegen Wolfsburg vergeigte und damit als Tabellenletzter einen kaum möglich gehaltenen Fehlstart hingelegt hat, der einzige Bundesligist noch ohne Punktgewinn.

In der 2. Bundesliga muss kein Berliner Verein um Punkte kämpfen und in der 3. Liga verlor Viktoria 89 am 4. Spieltag die Tabellenführung durch die 0:1-Niederlage gegen Hallescher FC; mit neun  Punkten. In der kommenden englischen Woche muss Viktoria bereits am Dienstag, 24.08. nach Zwickau (17.) und am Samstag, 28.08. zum 6. Spieltag kommt Waldhof Mannheim, Anstoß 14.00 Uhr, Jahn-Stadion.

In der Regionalliga Nordost teilen sich drei Berliner Vertreter die Tabellenplätze 2 – Berliner AK, 16 Punkte, nach 7 Spieltagen, Tabellenpl. 3 BFC Dynamo (nach 6 Spielen, 15 Punkte), 4. VSG Altglienicke  (6 Spieltage), 14 Punkte. Hertha BSC II (11., 8 Punkte) punktete noch am 5. Spieltag mit 1:0 gegen den Chemnitzer FC, verlor aber am 7. Spieltag das Heimspiel mit 0:1 gegen Chemie Leipzig.

Die Begegnung Tennis Borussia – Energie Cottbus fiel aus, im Auswärtsspiel beim Tabellenletzten FC Eilenburg 2 Punkte holten sich die Borussen drei Punkte, gewannen 2:0. Auf den gefährdeten Positionen stehen Aufsteiger SV Tasmania, Platz 15 mit 6 Punkten und dahinter Lichtenberg 47 mit aktuell 5 Punkten.

In der englischen Woche holte sich Lichtenberg 47 bei Chemie in Leipzig mit den 1:0-Sieg drei wichtige Punkte; das Heimspiel am 7. Spieltag gegen Luckenwalde wurde allerdings mit 0:3 deutlich verloren. Tasmania ging beim BFC Dynamo mit 0:6 baden, erholte sich aber im Heimspiel gegen Optik Rathenow, immerhin ein 3:3 und ein Zähler. Das Berlin-Derby BAK 07 – VSG Altglienicke endete 0:2. Der Berliner AK verpasste damit den Sprung an die Tabellenspitze. Altglienicke setzte die gute Leistung in Chemnitz fort, gewann 2:0 und drei Punkte. Auf dem Vormarsch scheint Energie Cottbus zu sein, 6:1 gegen Union Luckenwalde, während der BFC  Dynamo die erste Niederlage in Babelsberg, 1:2, kassierte.

Blick voraus auf den 8. Spieltag: Am Freitag, 27.08. steht das Lokalderby BFC Dynamo – Lichtenberg 47 an und Hertha BSC II muss in Luckenwalde bestehen. Am Samstag, 28.08. empfängt Tennis Borussia Germania Halberstadt. Tasmania beginnt zur selben Uhrzeit,13:00 Uhr in Jena. Am Sonntag, 29.08. kommt es ab 13:00 Uhr zum Top-Spiel im Poststadion, Berliner AK – Energie Cottbus und eine Stunde spielt im Amateurstadion die VSG Altglienicke – 1. FC Lok Leipzig. Die Volkssportler teilen sich ja das Amateurstadion mit Hertha II.

Die Oberliga handeln wir gemeinsam mit der Berlin-Liga gesondert ab. Ein Hinweis darf hier nicht fehlen: Interessant für alle Berliner Fußballvereine, vor allem im Amateurbereich, ist der 28.08.2021, da wird ein neues Präsidium im Rahmen des Verbandstages gewählt. Präsident Bernd Schultz möchte mit seiner langjährigen Erfahrung für eine fünfte Amtszeit wiedergewählt werden. Doch Gaby Papenburg als Gegenkandidatin will künftig den Frauenanteil in den Gremien und Führungspositionen im BFV (bisher nur 12 Prozent) steigern. Der BFV sei, wie der DFB, eine patriarchische Organisation und dagegen will sie was tun. Zudem fordert sie kurze Entscheidungswege und mehr Transparenz. Bald wissen wir mehr.    

Christian Zschiedrich

Berliner Fußball im Überblick, mal Daumen hoch und mal runter

Wir trösten uns für den Bundesliga-Auftakt, Daumen runter für Hertha BSC, mit der 1:3-Niederlage gegen den 1. FC Köln gestartet, es war ja nur das erste Spiel. In den nächsten Begegnungen kann das ja anders werden. Das sollte bereits im 2. Spiel daheim gegen den VfL Wolfsburg der Fall sein – Samstag, 21.08.2021 ab 15.30 Uhr, Olympiastadion. Der VfL hat gegen Aufsteiger Bochum mit dem 1:0 gleich drei Punkte eingefahren, muss also mit der richtigen Einstellung niedergekämpft werden.

Das Kämpferische wird bei den Eisernen von Union in dieser Saison dominieren. Immerhin punkteten die Köpenicker beim 1:1 gegen Leverkusen. Wenigstens ein Berliner Bundesligateam punktete. Zum nächsten geht es nach Sinsheim. Die TSG Hoffenheim siegte unerwartet hoch in Augsburg mit 4:0. Unions Abwehr schätzen wir stärker ein und vorn wird für ein Tor reichen.

Was ist denn in der 3. Liga los? Daumen hoch für Aufsteiger Viktoria 89. Unser Redakteur Hans-Peter Becker war vor Ort und hat hautnah berichtet. Nach drei Spielen führt Viktoria 89 die Tabelle an mit sagenhaften 10:1 Toren, drei gewonnene Spiele, 9 Punkte. In Halle steigt heute das Montag-Spiel gegen Braunschweig, derzeit ist der Absteiger mit nur einem Punkt gemeinsam mit Viktoria Köln und dem 1. FC Kaiserslautern, Aufsteiger Havelse sogar 0 Punkte, auf den Abstiegsplätzen.

Am Freitag, 20.08. 19.00 Uhr, kommt der Tabellen achte Hallescher FC ins Jahnstadion. Viele Traditionsvereine machen das Geschehen in Liga Drei attraktiv und spannend. So schlägt der 1. FC Saarbrücken den MSV Duisburg 2:0, dreimal endete ein Spiel mit 1:1. Waldhof Mannheim  – Würzburger Kickers, FSV Zwickau – SV Meppen und 1860 München – Türkgücü München. Beim 4:0 für Viktoria Berlin verletzte sich Felix Götze, Kaiserslautern, der Bruder von Mario Götze schwer. Wir wünschen ihm baldige Genesung. Als Dirigent wird er dem 1. FC leider längere Zeit fehlen.

In der Regionalliga Nordost dominiert Berlin. Der Berliner AK hat nach 5 Spielen 13 Punkte und rangiert auf Platz 2 der Tabelle, punktgleich mit dem Spitzenreiter, dem FSV Luckenwalde, gefolgt auf Platz 3 vom BFC Dynamo mit 12 Punkten, aber mit einem Spiel weniger. Abgesagt wurde die Partie 1. FC Lok Leipzig – Tennis Borussia. Aufsteiger Tasmania triumphierte am fünften Spieltag mit 4:0 über den bisherigenn Tabellenführer FSV Luckenwalde. Den höchsten Sieg fuhr Energie Cottbus mit 5:0 über VfB Auerbach ein. Cottbus ist jetzt Achter während Auerbach am tabellenende bleibt. Das Berlin-Derby Lichtenberg 47 – Hertha BSC II endete torlos. Ebenfalls remis mit 3:3 VSG Altglienicke gegen Union Fürstenwalde.

Bereits am Dienstag, 17.8., geht es mit einer englischen Woche, dem 6. Spieltag, weiter. Am Mittwoch,18.08. stehen zwei Berlin-Derbys an: Berliner AK – VSG Altglienicke und BFC Dynamo – SV Tasmania. Hertha BSC empfängt im Amateurstadion den Chemnitzer FC. Am 7. Spieltag, am Freitag, 20.08. spielt Lichtenberg 47 gegen den FSV Luckenwalde im Stadion Lichterfelde. .

In der NOFV Oberliga Nord führt ein Berliner Verein die Tabelle an: Hertha 03 Zehlendorf, 6 Punkte und 6:0 Tore. Diesmal scheinen es die Zehlendorfer wirklich wissen zu wollen. Englische Woche auch in der Oberliga. Am Mittwoch, 18.08. sind sämtliche Spiele des 3. Spieltags angesetzt.

Im Volkspark Mariendorf heißt es um 18:30 Uhr Blau-Weiß 90 – Hertha 03. Das 6:1 von Hertha 06 gegen den FC Lok Stendal spricht eine deutliche Sprache. In der Tabelle oben vertreten sind die Berliner vom SC Staaken Platz 4 mit 4 Punkten, dahinter Hertha 06 mit 3 Punkten und Eintracht Mahlsdorf mit ebenfalls 3 Punkten. Stern 1900 ist Tabellen elfter. So früh in der Saison hat die Tabelle wenig Aussagekraft.

Es folgt der 4. Spieltag mit zwei Berlin-Derbys am Sonntag, 22,08., SC Staaken – Stern 1900 und Hertha 03 – Eintracht Mahlsdorf. Hertha 06 erwartet an der Sömmeringstraße den MSV Pampow aus Mecklenburg-Vorpommern.

Christian Zschiedrich  

Viktoria siegt weiter

Es ist alles noch immer ein bisschen neu bei Viktoria. Am 3. Spieltag war große bundesdeutsche Fußballtradition zu Gast im Jahn-Sportpark. Die „Roten Teufel“ parkten ihren Mannschaftsbus vor der inzwischen über dreißigjährigen Haupttribüne. Hier gab es heiße Duelle in der DDR-Oberliga. Daran müssen sich die über 3.000 Fans des 1. FC Kaiserslautern erinnert haben, als in der 24. Minute tatsächlich „ihr seid Scheiße, wie der BFC“ riefen. Oder hatten sie unangenehme Erinnerungen an ein Pokalspiel. Zu diesem Zeitpunkt führte Viktoria mit 1:0. Björn Jopek hatte die Jungs in Himmelblau bereits nach drei Minuten in Führung gebracht. Erste Chance und erster Eckball, kurz ausgeführt von Jopek und der trifft im Fallen oder im Liegen, jedenfalls war es die Führung. Es entwickelte sich das typische Viktoria-Fußball, eine Blaupause zum letzten Auftritt in Braunschweig. Wir werden kaum einen Gegner dominieren können, also versuchen wir es mit frühem stören und nutzen die Fehler des Gegners aus. Das funktionierte in der Nachspielzeit vor der Halbzeitpause.

Fußball wieder mit Zuschauern im Stadion © Foto: Hans-Peter Becker

Lauterns Felix Götze, einer der beiden 6er, geriet unter Druck, verlor den Ball und Tolcay Cigerci war allein durch und vollendete zum 2:0. Es lief nicht gut für die Lauterer, die sich eigentlich vorgenommen haben, eine stabilere als die letzte Saison zu spielen. Sie wurden mit Pfiffen in die Kabine verabschiedet. Sie spielten fahrig, bekamen kein Tempo in ihre Aktionen. Folgerichtig wechselte der Gäste-Trainer bereits zur Halbzeit. Er nahm Julian Niehues, einen der beiden Sechser und die Sturmspitze Daniel Hanslik aus dem Spiel. Es wurde nicht besser und sie liefen dem Neuling ins offene Messer. Zwei Konter führten zum Erfolg. Lucas Falcao in der 52. und Erhan Yilmaz in der 84. schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. Den Gästen aus der Pfalz gelang nicht einmal der Ehrentreffer, es wäre zudem das erste Saisontor überhaupt geworden.

Bedröppelte Gäste und feiernde Gastgeber, an dieses Bild könnte man sich im Jahnsportpark gewöhnen. Ein Ereignis ist noch zu erwähnen. In der 71. Minute verletzte sich Felix Götze bei einem Kopfballduell an der Schläfe, blieb benommen liegen und musste ins Krankenhaus gefahren werden. Es bleibt zu hoffen, dass nicht schlimmes passiert ist.

Das Spiel verfolgten 4.221 Zuschauer offiziell. Bereits am kommenden Freitag, 20. August geht es für Viktoria weiter. Ab 19:00 Uhr kommt es zu einem Berlin Sachsen-Anhalt Derby, der Hallesche FC gibt seine Visitenkarte ab.

Hans-Peter Becker

Viktoria Berlin – 1. FC Kaiserslautern 4:0 (2:0)
Berlin: Krahl – Kapp, Menz, Lewald – Pinckert, Jopek (90. Heimur), Theisen (87. Kayo), Becker – Küc (87. Benyamina) –Falcao (69. Seiffert) , Cigerciv(69. Yilmaz)
FCK: Raab – Tomiak, Götze (74. Winkler), Senger – Niehues (46. Sessa) – Hercher, Zimmer (60. Gözütok), Wunderlich, Zuck (60. Gibs) – Kleinsorge, Hanslik (46. Kiprit)
Tore: 1:0 Jopek (3.), 2:0 Cigerci (45.+2), 3:0 Falcao (51.), 4:0 Yilmaz (84.)
Gelbe Karten: Jopek, Lewald / Zuck, Tomiak
Schiedsrichter: Konrad Oldhafer
Zuschauer: 4.221

Viktoria hat einen Bus-Sponsor gefunden

Viktoria Berlin geht in der kommenden Saison gemeinsam mit der Hanse Mondial auf Reisen. Als Mobilitätspartner übernimmt das Hamburger Unternehmen die gesamte Reiseplanung der Himmelblauen bei Auswärtsfahrten. Von dem komfortablen Service profitiert nicht nur das Drittliga-Team, sondern auch die Regionalliga-Frauenmannschaft sowie die beiden Junioren-Bundesligamannschaften (U17 und U19) von Viktoria Berlin.

Der Mannschaftsbus der Himmelblauen ist im ansprechenden Viktoria-Look auf Deutschlands Straßen unterwegs und wird von dem Hashtag #BLNONTOUR geschmückt.

„Die Partnerschaft mit der Hanse Mondial bringt einen großen Mehrwert in unseren Verein. Die Hanse Mondial hat uns mit ihrer Zuverlässigkeit und Flexibilität überzeugt und passt mit ihrer individuellen Strategie perfekt zu uns als Hauptstadt-Club. Wir freuen uns sehr auf die gemeinsamen Auswärtsfahrten und die großartige Serviceleistung der Hanse Mondial“, sagt Peer Jaekel, Geschäftsführer von Viktoria Berlin.

Emmanuel Stover, COO und einer der Gründer der Hanse Mondial, erklärt: „Wir freuen uns sehr, dass wir den Weg von Viktoria Berlin in den deutschen Profifußball begleiten dürfen. Das Team werden wir im eigenen Mannschaftsbus in den kommenden Jahren sicher und flexibel zu seinen Auswärtsspielen bringen. Ein so historischer Verein, wie Viktoria Berlin, ist natürlich ein Gewinn für den deutschen Profifußball und einen eigenen, gebrandeten Reisebus für die ‚Himmelblaue Familie‘ stellen zu dürfen, ist uns eine absolute Ehre.“

Die Hanse Mondial GmbH ist eine Full-Service Agentur für europaweite Buslogistik. Dank des großen Netzwerks aus gut 1.000 Partnern ist es möglich, immer den passenden Bus für berufliche oder private Anlässe zu buchen. 

Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, die Busbranche zu digitalisieren und die Buchung eines Reisebusses für jeden erdenklichen Anlass und jede Gruppengröße so einfach wie möglich zu machen. Zudem möchte die Hanse Mondial GmbH den Mobilitätsmix der Zukunft mitgestalten und die eigene Begeisterung für den Bus allen Menschen nahebringen. Mit seiner extrem guten CO2 Bilanz pro Person und Kilometer ist der Bus nicht nur ein nachhaltiges Verkehrsmittel, sondern bietet ein hohes Maß an Flexibilität und individueller Einsatzmöglichkeiten.

Quelle: Viktoria Berlin