Berliner Fußball im Überblick

und anstehende Entscheidungen im Verband. Am Saisonanfang werden die Weichen gestellt. In der Eliteliga vertritt wohl in 2021/22 der 1. FC Union Berlin am besten sowohl international im Europacup, im DFB-Pokal. Nach dem Auswärtsspiel gegen Hoffenheim unbesiegt zum Bundesliga-Auftakt, 2 Punkte, während Hertha BSC das erste Heimspiel gegen Wolfsburg vergeigte und damit als Tabellenletzter einen kaum möglich gehaltenen Fehlstart hingelegt hat, der einzige Bundesligist noch ohne Punktgewinn.

In der 2. Bundesliga muss kein Berliner Verein um Punkte kämpfen und in der 3. Liga verlor Viktoria 89 am 4. Spieltag die Tabellenführung durch die 0:1-Niederlage gegen Hallescher FC; mit neun  Punkten. In der kommenden englischen Woche muss Viktoria bereits am Dienstag, 24.08. nach Zwickau (17.) und am Samstag, 28.08. zum 6. Spieltag kommt Waldhof Mannheim, Anstoß 14.00 Uhr, Jahn-Stadion.

In der Regionalliga Nordost teilen sich drei Berliner Vertreter die Tabellenplätze 2 – Berliner AK, 16 Punkte, nach 7 Spieltagen, Tabellenpl. 3 BFC Dynamo (nach 6 Spielen, 15 Punkte), 4. VSG Altglienicke  (6 Spieltage), 14 Punkte. Hertha BSC II (11., 8 Punkte) punktete noch am 5. Spieltag mit 1:0 gegen den Chemnitzer FC, verlor aber am 7. Spieltag das Heimspiel mit 0:1 gegen Chemie Leipzig.

Die Begegnung Tennis Borussia – Energie Cottbus fiel aus, im Auswärtsspiel beim Tabellenletzten FC Eilenburg 2 Punkte holten sich die Borussen drei Punkte, gewannen 2:0. Auf den gefährdeten Positionen stehen Aufsteiger SV Tasmania, Platz 15 mit 6 Punkten und dahinter Lichtenberg 47 mit aktuell 5 Punkten.

In der englischen Woche holte sich Lichtenberg 47 bei Chemie in Leipzig mit den 1:0-Sieg drei wichtige Punkte; das Heimspiel am 7. Spieltag gegen Luckenwalde wurde allerdings mit 0:3 deutlich verloren. Tasmania ging beim BFC Dynamo mit 0:6 baden, erholte sich aber im Heimspiel gegen Optik Rathenow, immerhin ein 3:3 und ein Zähler. Das Berlin-Derby BAK 07 – VSG Altglienicke endete 0:2. Der Berliner AK verpasste damit den Sprung an die Tabellenspitze. Altglienicke setzte die gute Leistung in Chemnitz fort, gewann 2:0 und drei Punkte. Auf dem Vormarsch scheint Energie Cottbus zu sein, 6:1 gegen Union Luckenwalde, während der BFC  Dynamo die erste Niederlage in Babelsberg, 1:2, kassierte.

Blick voraus auf den 8. Spieltag: Am Freitag, 27.08. steht das Lokalderby BFC Dynamo – Lichtenberg 47 an und Hertha BSC II muss in Luckenwalde bestehen. Am Samstag, 28.08. empfängt Tennis Borussia Germania Halberstadt. Tasmania beginnt zur selben Uhrzeit,13:00 Uhr in Jena. Am Sonntag, 29.08. kommt es ab 13:00 Uhr zum Top-Spiel im Poststadion, Berliner AK – Energie Cottbus und eine Stunde spielt im Amateurstadion die VSG Altglienicke – 1. FC Lok Leipzig. Die Volkssportler teilen sich ja das Amateurstadion mit Hertha II.

Die Oberliga handeln wir gemeinsam mit der Berlin-Liga gesondert ab. Ein Hinweis darf hier nicht fehlen: Interessant für alle Berliner Fußballvereine, vor allem im Amateurbereich, ist der 28.08.2021, da wird ein neues Präsidium im Rahmen des Verbandstages gewählt. Präsident Bernd Schultz möchte mit seiner langjährigen Erfahrung für eine fünfte Amtszeit wiedergewählt werden. Doch Gaby Papenburg als Gegenkandidatin will künftig den Frauenanteil in den Gremien und Führungspositionen im BFV (bisher nur 12 Prozent) steigern. Der BFV sei, wie der DFB, eine patriarchische Organisation und dagegen will sie was tun. Zudem fordert sie kurze Entscheidungswege und mehr Transparenz. Bald wissen wir mehr.    

Christian Zschiedrich

Auswärtspunkt aus Sinsheim mitgenommen

Erst der Ausflug nach Helsinki und dann der Auswärtsauftritt in Sinsheim. Die Turn- und Sportgemeinschaft aus Hoffenheim hatte am 1. Spieltag mit dem FC Augsburg kurzen Prozess gemacht, mit 4:0 gewonnen und Dank des Torverhältnisses die nicht sehr aussagekräftige Tabellenführung übernommen. Die Tabellenführung hielt zunächst bis zur Halbzeitpause. Die Eisernen, der Gast aus Berlin war zwar in der 10. Minute durch Gießelmann in Führung gegangen. Allzu sehr beeindruckt hatte die Hoffenheimer allerdings nicht. Bis zur Halbzeitpause legten sie 2 Treffer nach und führten mit 2:1.

Urs Fischer wechselte gegenüber dem Helsinki-Spiel auf gleich auf 4 Positionen. Baumgartl, Trimmel, Puchacz und Öztunali blieben draußen. Dafür rückten Jaeckel, Ryerson, Gießelmann und Ingvartsen in die Startelf. Im gewohnten 3-5-2 war das Spiel ganz auf Konter ausgelegt. Mit Beginn der 2. Halbzeit setzte der Regen ein, Union-Wetter könnte man und es gelang gleich ein Tor, der Ausgleich. Dabei blieb es bis zum Abpfiff.

Urs Fischer zog nach Spielschluss ein positives Fazit: „Ich bin heute sehr zufrieden mit meiner Mannschaft. Wir haben ein tolles Spiel gemacht und uns diesen Punkt wirklich verdient. Von Anfang an waren wir gut im Spiel, dann aber den Ausgleich hergeschenkt. Danach hat sich meine Mannschaft verunsichern lassen, Hoffenheim wurde dominanter und wir hatten gewisse Probleme. In der Pause haben wir angesprochen, dass wir uns mehr zutrauen und mutiger agieren müssen. Das hat mein Team in der zweiten Halbzeit toll umgesetzt, wir hatten sogar Möglichkeiten noch zu gewinnen. Zum Schluss sind wir aber hochzufrieden.“

Am kommenden Wochenende trifft Union in der Bundesliga auf Borussia Mönchengladbach. Der Anstoß der Partie im Stadion An der Alten Försterei erfolgt am Sonntag, dem 29.08.2021 um 15:30 Uhr. Zuvor steht für die Eisernen das Play-Off-Rückspiel zur UEFA Europa Conference League auf dem Programm. Anstoß im Berliner Olympiastadion ist am Donnerstag, dem 26.08.2021 um 20:15 Uhr.

Hans-Peter Becker 

Fußball-Bundesliga 2. Spieltag 22.08.2021 15:30 Uhr PreZero-Arena (Sinsheim)

TSG 1899 Hoffenheim: Baumann – Akpoguma, Posch, Vogt, Raum – Rudy (79. Samassekou), Stiller – Baumgartner (79. Gacinovic), Kramaric, Bruun Larsen (62. Adamyan) – Dabbur (62. Dabbur)

1. FC Union Berlin: Luthe – Friedrich, Knoche, Jaeckel – Ryerson, Khedira, Gießelmann (69. Trimmel) – Haraguchi (85. Teuchert), Ingvartsen (60. Öztunali) – Kruse, Awoniyi (69. Voglsammer)

Zuschauer: 8.014

Schiedsrichter: Sascha Stegemann, Mike Pickel, Frederick Assmut, Sören Storks

Tore: 0:1 Gießelmann (10.), 1:1 Akpoguma (14.), 2:1 Bruun Larsen (30.), 2:2 Awoniyi (47.)

Ihr enttäuscht uns Berliner seit Jahren immer wieder

Wer könnte, wer ist gemeint? Hertha BSC mit zwei Pleiten zum Bundesligastart, jetzt Tabellenletzter, muss die Realität vorgehalten werden. Kommt mir bloß nicht mit der Ausrede, es seien ja noch viele Spiele zu bestreiten. Im Heimspiel gegen Wolfsburg bekam Hertha die Grenzen ihrer Spielweise (kaum Torschüsse) vom Gast beim 1:2 aufgezeigt und Lars Windhorst wird sich im stillen Kämmerlein fragen, wie konnte ich meine Millionen nur so verpulvern? Im Vergleich zu den Leistungen in den Jahren davor hat sich bis zum heutigen Tage kaum etwas geändert. Heißt, die Anhänger von Hertha BSC müssen weiterhin Geduld haben. Der Trainer und die Verantwortlichen in der Führungsetage können den Fehlstart nicht schönreden.

In dieser Verfassung geht es zum 3. Spieltag ausgerechnet nach München zu den Bayern.

Der 1. FC Union und die Bayern machen heute, am Sonntag, 22.08., den 2. Spieltag komplett. Union spielt in Hoffenheim und Bayern München empfängt den 1. FC Köln.  Union dürfte in Hoffenheim anders zu Werke gehen als Hertha, nach dem 4:0-Auswärtssieg in Helsinki (Play-off Hinspiel in der neu geschaffenen Europa Conference League) das nötige Selbstvertrauen entwickelt haben. Die Tore im Spiel, in Finnland erzielten Taiwo Awoniyi, Max Kruse und Andreas Voglsammer. Bereits am Donnerstag, 26.08., kommt es im Olympiastadion zum Rückspiel, dem Einzug in die Gruppenphase sollte, bei allem Respekt für die Mannschaft aus Finnland, kein Zweifel bestehen. Noch ein Wort zu Max Kruse, bei der Abreise zum Auswärtsspiel war nicht dabei. Statt in den Mannschaftsbus stieg er in seinen privaten PKW, so jedenfalls vermeldet von einem Berliner Radiosender. Mal sehen, ob er in Sinsheim dabei ist? Offiziell ist bisher nichts zu erfahren.

Christian Zschiedrich

Erste Saisonniederlage für Viktoria

Der Jahnsportpark im Prenzlauer Berg erstrahlte im provisorischen Flutlicht. Ein transportabler Mast sorgte für die Ausleuchtung. Dazu sorgte der Kicker-Nachwuchs von Viktoria mit hellen Stimmen für Support. Im Gästeblock hatten sich 549 Zahlende eingefunden. Der Eintrittspreis am Kassenhäuschen betrug 17 Euro. Der größere Rest der insgesamt 2.512 Fußballinteressierten drückte den Himmelblauen die Daumen.

Als Schiedsrichter Arne Aarnink die Partie kurz vor 22:00 Uhr am Freitagabend abpfiff, war es amtlich. Der furios in die Saison gestartete Aufsteiger musste seine erste Niederlage in der 3. Liga hinnehmen.

Beide Trainer mussten mit verletzungsbedingten Problemen in ihren Kadern kämpfen. In Halle war man mit dem Saisonstart nicht zufrieden, zuletzt wurde eine 0:2 Heimschlappe gegen Braunschweig kassiert. Während Viktorias Trainer seine gegenüber dem Kaiserslauternspiel unverändert ließ, wechselte sein Kollege aus Halle überraschend auch auf der Torwartposition.

Die Anfangsphase des Spiels gehörte den neuen Hausherren des Friedrich Ludwig Jahn Sportparks. Ein früher Treffer gelang nicht. In der 14. Minute landete ein Schuss vom Hallenser Mittelfeldspieler Tom Zimmerscheid am Pfosten. Da hatten die Himmelblauen Glück. In der 19. und 22. Minute hatte Halle Glück, dass Enes Küc und Yannis Becker nur das Außennetz trafen.

In der 23. Minute wäre fast so weit gewesen, Terrence Boyd fälschte einen Eckball gefährlich ab, doch Sven Müller konnte parieren. Da hatte sich der Torwartwechsel für Halle bereits bezahlt gemacht. In der 28. Minute wurde aus dem „Fastunglücksraben“ der Schütze des goldenen Tores der Partie. Der wuchtige Mittelstürmer und 14-malige Nationalspieler der USA überwand mit einem Flachschuss, tunnelte dabei Viktorias Innenverteidiger Patrick Wolfgang Kapp, Viktorias Torwart. Julian Krahl, der erneut für Philip Sprint in die Startelf rückte, tauchte vergebens. Der Hallenser Anhang jubelte und der Torschütze übertrieb dabei, stieg auf den Zaun und musste sich für seine übertriebene Jubelarie die gelbe Karte anschauen.

Es war zu diesem Zeitpunkt noch nichts verloren. Viktoria versuchte direkt zu antworten. Die dickste Chance zum Ausgleich hatten die Himmelblauen in der 52. Minute. Nach guter Vorarbeit von Enes Küc brachte Lucas Falcao den Ball nicht im Tor unter. Sein Schuss war nicht platziert genug und landete in den Armen des Hallenser Torhüters. Sie kämpften unverdrossen weiter, ein Treffer gelang nicht.

Es blieb bei der ersten Niederlage in Liga 3 für den FC Viktoria 1899 Berlin.

An der Einstellung hatte Trainer Muzzicato nichts zu kritisieren. „Leider haben wir in den entscheidenden Momenten, nicht die richtigen Entscheidungen getroffen.“

Diese Niederlage wird den Aufsteiger nicht umwerfen, zumal es mit einer englischen Woche weitergeht. Bereits am Dienstag, 24. August geht es weiter. Dann steht die Auswärtsaufgabe in Zwickau an.

Hans-Peter Becker

Hertha BSC startet erstmals in der Blindenfußball-Bundesliga

Endlich rollt der Ball wieder – doch nicht nur in der Fußball-Bundesliga, auch die Blindenfußball-Bundesliga startet in die neue Saison! Hertha BSC stellt in diesem Jahr zum ersten Mal eine eigene Mannschaft in diesem Wettbewerb, in dem acht Vereine um den Titel, aber auch um jede Menge Spaß und schöne Momente spielen. „Die Vorfreude ist riesig. Als eigene Hertha-Mannschaft auflaufen zu dürfen, ist natürlich etwas ganz Besonderes“, fiebert Spieler Patrick Küppers dem Auftakt entgegen. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen hat sich der 40-Jährige mit mindestens zwei Trainingseinheiten pro Woche vorbereitet. „Dass wir einen Trainingsplatz zur Verfügung haben und die Rahmenbedingungen stimmen, ist ein riesengroßer Schritt für uns. Alle geben ihr Bestes – das ist ein großes Vergnügen. Wir wurden super von allen im Verein aufgenommen und fiebern den Spielen entgegen“, verrät Küppers.

Der erste von fünf Spieltagen ist ein Heimspiel und steigt am Wochenende am Nordufer in Berlin, der neuen Heimat der blau-weißen Blindenfußballer. Die Hauptstädter messen sich am Samstag (21.08.21; 16:00 Uhr) mit SF BG Blista Marburg, am Sonntag (22.08.21; 15:00 Uhr) mit Borussia Dortmund. „Auf der eigenen Anlage zu spielen, ist ein großer Vorteil für uns. So können unsere Freunde, Verwandte und auch einige Fans aus unserer Hertha-Familie zuschauen und uns unterstützen, das macht uns natürlich sehr stolz. Wir freuen uns über jeden, der sich für unsere Geschichte und für unseren Sport interessiert“, so Küppers weiter. Gespielt wird zweimal 20 Minuten auf einem 20 x 40 Meter großem Platz. Ein Teil von uns ist vollständig blind, manche können noch ein bisschen sehen. Um die Chancengleichheit herzustellen, spielen wir alle mit abgeklebten Augen und Dunkelbrillen“, erklärt Küppers das Spiel und ergänzt: „Deswegen müssen wir uns ausschließlich auf unser Raumgefühl und unser Gehör verlassen, das ist eine nicht zu unterschätzende Konzentrationsleistung. Glücklicherweise sind in unseren Bällen Rasseln integriert, so dass wir den Spieler, der im Ballbesitz ist, identifizieren können. Die anderen Mitspieler, aber auch die Torhüter und Guides machen sich durch akustische Signale bemerkbar.“

Kaum eine Sportart bringt Menschen näher zusammen als Fußball und schafft so eine gesellschaftliche Integration, die für blinde Menschen immens wichtig ist. Aber Blindenfußball ist noch so viel mehr als sportliche Betätigung, ein Hobby oder eine Leidenschaft. Ein erfolgreiches Blindenfußballspiel lebt – wie so vieles im Leben – von der Kommunikation im Team. Die Spieler untereinander orientieren und warnen sich mit dem spanischen Ausruf „Voy“, was übersetzt heißt „ich komme/gehe“. Zudem dirigieren sehende Torhüter, Guides und Trainer die Spieler mit Zurufen. „Gerade im Blindenfußball, wo sehende und blinde Menschen zusammen in einem Team spielen, bewegt und verbindet Sport auf natürliche Weise und ermöglicht Integration und Teilhabe am Erlebnis Fußball“, sagt Dr. Andreas Zachmann, Country Manager Germany von VANDA Pharmaceuticals. Als Hauptsponsor der Blindenfußballabteilung von Hertha BSC setzt sich VANDA nicht nur dafür ein, dass der Blindenfußball eine noch größere Aufmerksamkeit in der Gesellschaft erfährt, sondern auch dafür, dass eine breite Öffentlichkeit Freude an den Spielen hat und neue Fans gewonnen werden.

Wer live beim Auftakt der Blindenfußball-Bundesliga dabei sein möchte, ist herzlich am Nordufer eingeladen. Insgesamt 100 Personen sind zugelassen, der Eintritt ist frei. Vor Ort müssen alle Fans ihre Kontaktdaten hinterlassen, die 3G-Regel greift nicht. Das Mitbringen von alkoholfreien Getränken (keine Glasflaschen!) ist erlaubt. Eine WC-Anlage für alle Besucherinnen und Besucher steht zur Verfügung.

Quelle: Hertha BSC Berlin/Fotocredits: Hertha BSC

1. FC Union – Sieg in Helsinki

Der 1. FC Union Berlin besiegt Kuopion PS im Olympiastadion Helsinki mit 4:0 und erarbeitet sich somit eine gute Ausgangsposition im Kampf um die Gruppenphase der UEFA Europa Conference League. Taiwo Awoniyi bringt die Köpenicker in der siebten Minute mit 1:0 in Führung, nach einer knappen halben Stunde schrauben Max Kruse und erneut Awoniyi das Ergebnis auf 3:0 (29., 31.). Nach dem Seitenwechsel werden die Gastgeber zwar aktiver, schaffen es jedoch nicht, Andreas Luthe zu überwinden. In der Nachspielzeit bedient der eingewechselte Teuchert den ebenfalls neu in die Partie gekommenen Andreas Voglsammer, der den 4:0-Endstand besorgt. Im Rückspiel der Play-Off-Runde empfangen die Köpenicker am Donnerstag, dem 26.08.2021, Kuopion PS im Olympiastadion Berlin. Der Anpfiff erfolgt um 20:15 Uhr.

Kuopion PS: Kreidl – Uzochukwu (46. Aspegren), Toivomäki, Paulo Ricardo, Carillo, Niba (46. Udoh) – Adjei-Boatengn (79. Haarala), Sebban, Popovitch – Väyrynen (46. Rangel), Ikaunieks (79. Vidjeskog)

1. FC Union Berlin: Luthe – Trimmel, Friedrich, Knoche, Baumgartl, Puchacz (72. Gießelmann) – Öztunali (86. Teuchert), Khedira, Haraguchi (72. Ingvartsen) – Awoniyi (59. Becker), Kruse (59. Voglsammer)

Schiedsrichter: Ivan Bebek, Goran Patakim Bojan Zobenica, Igor Pajac

Tore: 0:1 Awoniyi (7.), 0:2 Kruse (29.), 0:3 Awoniyi (31.), 0:4 Voglsammer (90.+2)

Im Olympiastadion von Helsinki setzte Urs Fischer wie zuletzt gegen Bayer Leverkusen auf eine Dreier-/Fünferkette. Für Linksverteidiger Niko Gießelmann rückte Tymoteusz Puchacz in die Startelf, außerdem ersetzte Levin Öztunali Marcus Ingvartsen im Vergleich zur Partie gegen die Werkself.

Schon in den ersten Minuten entwickelte sich in Helsinki ein unterhaltsames Spiel zwischen Kuopion PS und Union. Während eine frühe Ecke von Christopher Trimmel noch ohne Ertrag blieb (2.), tauchten auch die Finnen bereits in der dritten Spielminute vor dem Tor Andreas Luthe auf. Robin Knoche wehrte den Flankenversuch von der rechten Seite zur Ecke ab (3.), den anschließenden Eckstoß parierte Luthe mit einer Faustabwehr (4.). Nur drei Minuten später ging Union in Führung. Tymoteusz Puchacz nutzte einen Doppelpass mit Max Kruse um an die linke Seite des Strafraums zu gelangen, am Fünfmeterraum verwertete Taiwo Awoniyi die maßgenaue Flanke des Polen zum 1:0 (7.). Die Hausherren zeigten sich davon nicht beeindruckt, sondern setzten direkt zum Gegenangriff an. Eine gut getretene Flanke von rechts fing Luthe im letzten Moment vor zwei herbeieilenden Finnen ab (8.), insgesamt zeigte Kuopion in den ersten zwanzig Minuten immer wieder aggressives Pressing und schnelle, zielstrebige Angriffe. Puchacz prüfte KuPS-Keeper Johannes Kreidl mit einem frechen Schuss auf die kurze Ecke (16.), in der 23. Spielminute setzte Levin Öztunali einen Schuss aus spitzem Winkel oben auf das Dach des Tornetzes. Wenig später schlugen die Eisernen gleich doppelt zu. Nach einem Ballverlust der Hausherren im Mittelfeld leitete Genki Haraguchi den schnellen Konter ein, Awoniyi bediente Kruse halbrechts im Strafraum, sodass sich der Angreifer nicht zweimal bitten ließ und die Kugel trocken im linken unteren Ecke versenkte (29.). Nur zwei Zeigerumdrehungen später tauschten Awoniyi und Kruse die Rollen. Kruse bediente den Nigerianer, der mit dem Rücken zum Tor stand von der rechten Außenbahn, aus der Drehung besorgte Awoniyi den Treffer zum 3:0 (31.). Die Köpenicker dominierten nun das Geschehen auf dem Rasen, ließen den Ball gut laufen, erarbeiteten sich einige Standardsituationen, konnten aber keine der Möglichkeiten, nutzen um die Führung weiter auszubauen. Nach insgesamt 46 gespielten Minuten beendete der kroatische Unparteiische Ivan Bebek die erste Halbzeit.

Während Urs Fischer sein Team ohne personelle Veränderungen zurück auf den Rasen schickte, nutzte Kuopios Trainer Simo Valakari die Pause für drei Wechsel. Aniekpeno Udoh, Felipe Aspegren und Lucas Rangel ersetzten Niba, Väyrynen und Uzochukwu. Der gut aufgelegte Kruse sorgte auch im zweiten Abschnitt für Gefahr und setzte Ötzunali in der 55. Minute mit einem feinen Pass in die Spitze in Szene. Am Strafraum angekommen, legte der Mittelfeldspieler für den mitgelaufenen Awoniyi quer, der Stürmer traf die Kugel diesmal jedoch nicht richtig, sodass der Ball im Toraus landete. Vier Minuten später war der Arbeitstag der beiden Torschützen beendet. Kruse und Awoniyi verließen den Rasen, Andreas Voglsammer und Sheraldo Becker ersetzten die beiden Offensivkräfte (59.). Kuopion PS wurde nun wieder mutiger, spielte sich immer wieder bis ins Angriffsdrittel vor, scheiterte dann jedoch an der Abwehr der Köpenicker und an Schlussmann Andreas Luthe. Der eingewechselte Sheraldo Becker versuchte sein Glück in der 66. Spielminute mit einem Schlenzer aus 18 Metern, setzte die Kugel aber knapp über den Querbalken. Kurz darauf war auch für Genki Haraguchi und Tymoteusz Puchacz Schluss, Marcus Ingvartsen und Niko Gießelmann übernahmen positionsgetreu (72.). Die Finnen sorgten eine Viertelstunde vor Schluss mit einem Freistoß von der Außenbahn für Gefahr, Rangel kam zwar im Rücken der Union-Abwehr an den Ball, konnte die Kugel aber nicht aufs Tor bringen (75.). Nach einem Ballverlust der Eisernen im Aufbauspiel konterten die Gastgeber mit Jänis Ikaunieks über die rechte Seite, der Abschluss des Finnen stellte Luthe aber erneut vor keine größeren Probleme (78.). In der Schlussphase blieb KuPS weiter aktiver und nutze nun einfache Ballverluste der Unioner aus, trotzdem schafften es die Finnen nicht, die letzte Entschlossenheit vor dem Tor von Andreas Luthe zu zeigen. Der schnelle Becker prüfte auf der Gegenseite Johannes Kreidl mit einem Schuss aus spitzem Winkel, der Schlussmann konnte jedoch abwehren (84.). Drei Minuten vor dem Ende tauchte Andreas Voglsammer nach Vorlage von Becker gefährlich vor dem Kasten der Finnen auf, sein Schuss aus der Drehung rauschte jedoch Zentimeter über die Querlatte hinweg (87.). Doch auch Kuopion PS wurde nochmals gefährlich. Luthe reagierte mit einer starken Parade und parierte einen Abschluss des völlig freistehenden Rangel (89.), bei der anschließenden Ecke bewahrte die Querlatte die Köpenicker vor dem Anschlusstreffer (90.). In der dreiminütigen Nachspielzeit leitete der spät eingewechselte Cedric Teuchert einen schnellen Konter ein und hatte das Auge für den mitgelaufenen Andreas Voglsammer, der die Kugel zum 4:0-Endstand über die Linie drücken konnte (90.+2.).

Cheftrainer Urs Fischer zeigte sich nach der Partie zufrieden mit seinem Team: „Wir haben eine sehr gute erste Hälfe gespielt, waren sehr aggressiv, haben uns die Räume erlaufen und haben eine gute Bewegung mit dem Ball gezeigt. Mit dem Treffer zum 1:0 haben wir KuPS etwas überrascht. In der Halbzeit haben wir uns vorgenommen, weiter dran zu bleiben und nicht nachzulassen. KuPS war nach der Pause dominanter, es passte aber zum Spiel, dass wir nochmal mit einem Tor nachlegen konnten“.

Am kommenden Sonntag tritt der 1. FC Union Berlin am zweiten Spieltag der Bundesliga zum Auswärtsspiel bei der TSG 1899 Hoffenheim an. Der Anpfiff in der Sinsheimer PreZero-Arena erfolgt um 15:30 Uhr

Überraschungen in der Berlin-Liga, die Füchse führen

Die neun Spiele am 2. Spieltag teilten sich in vier Heimpleiten und vier Siege, mit einem Remis 1:1 zwischen Makkabi – Spandauer Kickers. Bei den vier Heimpleiten verlor der SCC am deutlichsten, 0:4 gegen Wilmersdorf. Bezeichnend auch das 2:5 von Sparta Lichtenberg gegen den Berliner SC. Rudow verlor zu Hause 1:2 gegen Stern Marienfelde und durch das 0:2 der Frohnauer am Poloplatz gegen den SV Empor, rutschte der Frohnauer SC gleich auf einen Abstiegsplatz. Selbst Makkabi ließ zu Hause beim 1:1 gegen die Spandauer Kickers unerwartet Federn.

Die vier Siege, wie folgt auf: Dreimal gab es ein 3:1 für die Gastgeber. SD Croatia – Berlin Türkspor, Hilalspor – Brandenburg 03 und 1. FC Novi Pazar – Fortuna Biesdorf (Tabellenletzter). Wenn die Füchse Berlin weiterhin so angriffslustig Tore schießen, werden bestimmt mehr als die 176 Zuschauer am Freitagabend zu den Spielen kommen. 4:0 (1:0) fegten sie den 1. FC Wilmersdorf vom Wackerweg. Torschützen Haubitz, Nellesen und zweimal Özcin.

An kommenden Freitag, 20.08. 19.30 Uhr, sollen die auswärts siegreichen Sterne aus Marienfelde dran glauben.

In der 1. Hauptrunde des AOK-Pokals setzten sich die Favoriten durch, knapp und mit Mühe zwei Oberligisten Blau-Weiß 90 – SF Kladow 2:1 und SC Staaken – FC Amed. Am ersten September-Wochenende geht es mit der 2. Hauptrunde weiter. Das Los bescherte den Füchsen gleich einen Regionalligisten aus der Spitzengruppe. 11:4 Tore, 12 Punkte in vier Spielen. Das kann im Pokal gegen den Vertreter aus der Berlin-Liga heiter werden. Was soll’s sagt sich das Team des zwei Klassen tieferen um Trainer Ümit Ergirdi. Seltenheitswert hat wohl die Rote Karte gegen Kevin Gutsche (56.), als er einen Füchse-Freistoß in die Mauer setzte und anschließend Schimpfwörter gegen eigene Spieler abließ. Gutsche erfuhr, das ist eben auch eine Unsportlichkeit.

Christian Zschiedrich

Robert Andrich wechselt nach Leverkusen

Mittelfeldspieler Robert Andrich verlässt den 1. FC Union Berlin mit sofortiger Wirkung und schließt sich dem Ligakonkurrenten Bayer 04 Leverkusen an. Darauf verständigten sich beide Vereine und der 26-Jährige am Montag, 16.08.2021.

Der gebürtige Brandenburger, der nach seiner Ausbildung bei Hertha BSC für die SG Dynamo Dresden, den SV Wehen Wiesbaden und den 1. FC Heidenheim aktiv war, wechselte nach dem Aufstieg der Eisernen von Heidenheim nach Berlin-Köpenick und entwickelte sich im Team von Union-Trainer Urs Fischer zum Stammspieler. In zwei Jahren trug der Mittelfeldspieler maßgeblich zum Klassenerhalt und zur Qualifikation für die Play-Offs zur UEFA Euro Conference League bei. Er absolvierte insgesamt 66 Pflichtspiele für den 1. FC Union Berlin, dabei erzielte er neun Treffer und steuerte sechs Torvorlagen bei.

Auch wenn uns die Entscheidung als Verein nicht leichtfällt, den Spieler gehen zu lassen, haben wir gemeinsam mit den Verantwortlichen aus Leverkusen eine Lösung gefunden, die für alle Parteien akzeptabel ist. Sportlich bedauern wir seinen Weggang, wünschen Robert aber auf seinem weiteren Weg alles Gute und bedanken uns für seine Leistungen im Trikot des 1. FC Union Berlin“, so Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball des 1. FC Union Berlin.

Quelle: Hannes Hahn/1. FC Union Berlin

SV Reinickendorf schafft Bundesliga-Aufstieg

Ein Berliner Tennis-Verein in der Bundesliga ist eine Seltenheit in Tennis-Deutschland. Jetzt ist aber ein Klub aus dem Berliner Norden erstklassig geworden. Die Sportliche Vereinigung Reinickendorf hat den Aufstieg in die 1. Bundesliga geschafft.

Das Herren-30-Team der Reinickendorfer hat in der Regionalliga die Spitzenposition belegt und sich so als Aufsteiger fürs Tennis-Oberhaus qualifiziert. Ungeschlagen haben die Reinickendorfer ihre Saison beendet und im entscheidenden Spiel haben sie auch dem größten Aufstiegskonkurrenten aus Hamburg keine Chance gelassen. Gegen den THC von Horn und Hamm hat die SVR nach den sechs Einzeln und drei Doppeln souverän mit 7:2 gewonnen. Damit ist die SV der erst vierte Tennisverein aus Berlin, der eine 1. Bundesliga-Mannschaft stellt (nach LTTC Rot-Weiß, TC 1899 Blau Weiß und TC SCC Berlin).

Seit Sonntag prangt nun ein großes Bundesliga-Banner mit den Konterfeis aller Spieler dieser erfolgreichen Mannschaft über dem Center-Court in Tegel-Süd. Unweit des Flughafensees gibt es bei der SV Reinickendorf im kommenden Jahr also Erstliga-Tennis zu sehen.

Christian Zschiedrich

Berliner Fußball im Überblick, mal Daumen hoch und mal runter

Wir trösten uns für den Bundesliga-Auftakt, Daumen runter für Hertha BSC, mit der 1:3-Niederlage gegen den 1. FC Köln gestartet, es war ja nur das erste Spiel. In den nächsten Begegnungen kann das ja anders werden. Das sollte bereits im 2. Spiel daheim gegen den VfL Wolfsburg der Fall sein – Samstag, 21.08.2021 ab 15.30 Uhr, Olympiastadion. Der VfL hat gegen Aufsteiger Bochum mit dem 1:0 gleich drei Punkte eingefahren, muss also mit der richtigen Einstellung niedergekämpft werden.

Das Kämpferische wird bei den Eisernen von Union in dieser Saison dominieren. Immerhin punkteten die Köpenicker beim 1:1 gegen Leverkusen. Wenigstens ein Berliner Bundesligateam punktete. Zum nächsten geht es nach Sinsheim. Die TSG Hoffenheim siegte unerwartet hoch in Augsburg mit 4:0. Unions Abwehr schätzen wir stärker ein und vorn wird für ein Tor reichen.

Was ist denn in der 3. Liga los? Daumen hoch für Aufsteiger Viktoria 89. Unser Redakteur Hans-Peter Becker war vor Ort und hat hautnah berichtet. Nach drei Spielen führt Viktoria 89 die Tabelle an mit sagenhaften 10:1 Toren, drei gewonnene Spiele, 9 Punkte. In Halle steigt heute das Montag-Spiel gegen Braunschweig, derzeit ist der Absteiger mit nur einem Punkt gemeinsam mit Viktoria Köln und dem 1. FC Kaiserslautern, Aufsteiger Havelse sogar 0 Punkte, auf den Abstiegsplätzen.

Am Freitag, 20.08. 19.00 Uhr, kommt der Tabellen achte Hallescher FC ins Jahnstadion. Viele Traditionsvereine machen das Geschehen in Liga Drei attraktiv und spannend. So schlägt der 1. FC Saarbrücken den MSV Duisburg 2:0, dreimal endete ein Spiel mit 1:1. Waldhof Mannheim  – Würzburger Kickers, FSV Zwickau – SV Meppen und 1860 München – Türkgücü München. Beim 4:0 für Viktoria Berlin verletzte sich Felix Götze, Kaiserslautern, der Bruder von Mario Götze schwer. Wir wünschen ihm baldige Genesung. Als Dirigent wird er dem 1. FC leider längere Zeit fehlen.

In der Regionalliga Nordost dominiert Berlin. Der Berliner AK hat nach 5 Spielen 13 Punkte und rangiert auf Platz 2 der Tabelle, punktgleich mit dem Spitzenreiter, dem FSV Luckenwalde, gefolgt auf Platz 3 vom BFC Dynamo mit 12 Punkten, aber mit einem Spiel weniger. Abgesagt wurde die Partie 1. FC Lok Leipzig – Tennis Borussia. Aufsteiger Tasmania triumphierte am fünften Spieltag mit 4:0 über den bisherigenn Tabellenführer FSV Luckenwalde. Den höchsten Sieg fuhr Energie Cottbus mit 5:0 über VfB Auerbach ein. Cottbus ist jetzt Achter während Auerbach am tabellenende bleibt. Das Berlin-Derby Lichtenberg 47 – Hertha BSC II endete torlos. Ebenfalls remis mit 3:3 VSG Altglienicke gegen Union Fürstenwalde.

Bereits am Dienstag, 17.8., geht es mit einer englischen Woche, dem 6. Spieltag, weiter. Am Mittwoch,18.08. stehen zwei Berlin-Derbys an: Berliner AK – VSG Altglienicke und BFC Dynamo – SV Tasmania. Hertha BSC empfängt im Amateurstadion den Chemnitzer FC. Am 7. Spieltag, am Freitag, 20.08. spielt Lichtenberg 47 gegen den FSV Luckenwalde im Stadion Lichterfelde. .

In der NOFV Oberliga Nord führt ein Berliner Verein die Tabelle an: Hertha 03 Zehlendorf, 6 Punkte und 6:0 Tore. Diesmal scheinen es die Zehlendorfer wirklich wissen zu wollen. Englische Woche auch in der Oberliga. Am Mittwoch, 18.08. sind sämtliche Spiele des 3. Spieltags angesetzt.

Im Volkspark Mariendorf heißt es um 18:30 Uhr Blau-Weiß 90 – Hertha 03. Das 6:1 von Hertha 06 gegen den FC Lok Stendal spricht eine deutliche Sprache. In der Tabelle oben vertreten sind die Berliner vom SC Staaken Platz 4 mit 4 Punkten, dahinter Hertha 06 mit 3 Punkten und Eintracht Mahlsdorf mit ebenfalls 3 Punkten. Stern 1900 ist Tabellen elfter. So früh in der Saison hat die Tabelle wenig Aussagekraft.

Es folgt der 4. Spieltag mit zwei Berlin-Derbys am Sonntag, 22,08., SC Staaken – Stern 1900 und Hertha 03 – Eintracht Mahlsdorf. Hertha 06 erwartet an der Sömmeringstraße den MSV Pampow aus Mecklenburg-Vorpommern.

Christian Zschiedrich