Punkteteilung gegen Wolfsburg

Der 1. FC Union hat sich auch vom Wolfrudel in der Wuhlheide nicht beeindrucken lassen. In einem bis zum Schlusspfiff spannenden Spiel gab es, wie in der vergangenen Saison, ein leistungsgerechtes 2:2 Unentschieden.

Fast wäre den Eisernen wieder die in dieser Spielzeit obligate frühe Führung gelungen. Doch Sheraldo Becker ist nur mit den besten Sprintwerten der Liga ausgestattet. Sein linker Fuß ist für das Spiel mit dem Ball nur bedingt tauglich. So traf er in der zweiten Spielminute das leere Tor nicht. In der 10. Minute köpfte der Schweizer Nationalspieler Roberto Steffen den Ball ins Tor. Erstaunlich, mit einer Körpergröße von 1,70 ausgestattet erzielt er trotzdem viele Tore per Kopf. Die Abwehrrecken der Eisernen hatten sich mehr auf ihre Innenverteidigerkollegen in grün konzentriert, so dass im Schatten von Anthony Brooks und Marin Pongracic der Torschütze erfolgreich zielen konnte. Die Eisernen liefen dem Rückstand bis zur 29. Minute hinterher. Ein Fehler im Spielaufbau wurde den Wolfsburgern zum Verhängnis. Marcus Ingvartsen bediente Becker, der diesmal seinen fußballtauglichen rechten Fuß einsetzen konnte und den Ball unhaltbar in den Winkel setzte. Das Tor fiel aus dem Nichts, die Gäste hatten die Partie bis dahin im Griff. In der 42. Minute klärte Andreas Luthe gegen den allein durchgebrochenen Yannick Gehrhardt. Das Halbzeitergebnis war für die Eisernen ein bisschen schmeichelhaft.

In der zweiten Halbzeit steigerten sich die Eisernen und drehten in der 52. Minute das Spiel. Es ging um die Bewertung eines Zweikampfes zwischen Maximilian Arnold und Taiwo Awoniyi. War es überhaupt ein Foul und wenn ja, Freistoß oder Elfmeter. Der Videobeweis brachte das Urteil, Freistoß und rote Karte für Arnold. Es war zu viel um gar nichts zu geben, aber eine rote Karte ? Den Freistoß verwandelte Robert Andrich mit einem gekonnten Heber über die Mauer.

Der Live Reporter redete mal wieder die Champions-League Teilnahme herbei. Ist das in diesem Stadion überhaupt möglich? Was für Gequatsche angesichts der angebotenen Fußballkultur. Nur mit rennen und grätschen ist der Sieg nicht immer zu holen. Dass die Wolfsburger, eher ein Aspirant für die europäische Königsklasse, die noch ausstehenden ca. 50 Spielminuten mit einem Spieler weniger bestritten , war nicht zu erkennen. Eher im Gegenteil, in der 66. Minute fiel der Ausgleich. Ein nicht ganz so klarer Handelfer, den der Niederländer Wout Wegehorst verwandelte. Handspieler Marcus Ingvartsen sah dafür die gelbe Karte. Mit der Punkteteilung ging das Spiel leistungsgerecht zu Ende. Schlüssel für den Punkterfolg war erneut die enorme Laufbereitschaft der Eisernen, es waren fast120 km für die gesamte Mannschaft. Man merkte es in der Schlussphase der Partie, als mancher Unioner aus dem letzten Loch zu pfeifen schien.

Hans-Peter Becker

1. FC Union Berlin: Luthe – Friedrich, Knoche, Hübner – Trimmel, Griesbeck (86. Ryerson), Andrich, Ingvartsen (86. Gogia), Lenz – Becker (77. Bülter), Awoniyi (77. Teuchert)

VfL Wolfsburg: Casteels – Baku (90.+3. William), Pongracic (46. Guilavogui), Brooks, Paulo Otavio – Gerhardt, Schlager, Brekalo (66. Mbabu), Arnold, Steffen – Weghorst

Schiedsrichter: Patrick Ittrich, Sascha Thielert, Christian Dietz, Tobias Stieler

Tore: 0:1 Steffen (10.), 1:1 Becker (29.), 2:1 Andrich (52.), 2:2 Weghorst (66.)

Mit einem Sieg ins neue Jahr

Der 1. FC Union macht im neuen Kalenderjahr in der Bundesliga da weiter, wo sie aufgehört haben. Nach dem 2:1 Heimsieg gegen Borussia Dortmund wurde mit einem 2:0 Auswärtssieg beim SV Werder Bremen gleich nachgelegt.

Nur die Anfangsphase gehörte den Bremern. Mit zunehmender Spieldauer bissen sich die Hausherren von der Weser an der gegnerischen Abwehr die Zähne aus. Gegenüber der Pokalniederlage gegen Paderborn hatte Trainer Urs Fischer die Mannschaft auf drei Positionen verändert. Andreas Luthe kehrte wieder ins Tor zurück und im Feld spielten Florian Hübner und Marcus Ingvartsen für Cedric Teuchert und Keita Endo.

Taktisch sortierte sich die Fischer-Truppe in einem 3-5-2 (5-1-2-2) System, Bremen sollte das Spiel machen und die Eisernen wollten möglicher Fehler ausnutzen. Das funktionierte, in der 12. Minute fiel das 1:0 durch Sheraldo Becker, der einen mustergültigen Pass von Taiwo Awoniyi serviert bekam und in der 28. Minute avancierte Vorlagengeber Awoniyi selbst zum Torschützen. Der Treffer hätte eigentlich nicht zählen dürfen. Bei der Vorarbeit durch Sheraldo Becker ging es nicht regelgerecht zu. Es war letztlich egal, die harmlosen Bremer hätten das Spiel dann eben nur mit 0:1 verloren.

In dieser Verfassung müssen sie sich an der Weser ernsthaft Sorgen machen. Beim 1. FC Union reifen dagegen weitere Blütenträume. Sage und schreibe 24 Punkte stehen nach 14 Spielen bereits auf der Habenseite. Trotz Personalproblemen und reduziertem Heimvorteil ziehen sie weiter ihre Kreise. Es ist kein Hochglanz-Fußball, bei den Eisernen holen sie aus den vorhandenen Möglichkeiten das Optimum heraus. Der Star ist die Mannschaft!

Hans-Peter Becker

Spieldaten

Fußball-Bundesliga 14. Spieltag

SV Werder Bremen – 1. FC Union Berlin 0:2 (0:2)

SV Werder Bremen: Pavlenka – Toprak (83. Veljkovic), Groß, Friedl – Gebre Selassie, Osako (46. Mbom), Eggestein, Bittencourt (46. Selke), Augustinson (76. Füllkrug) – Schmid (76. Chong), Sargent 

1. FC Union Berlin: Luthe – Friedrich, Knoche, Hübner – Trimmel, Prömel (76. Griesbeck), Andrich, Ingvartsen, Lenz – Becker (88. Teuchert), Awoniyi (83. Ryerson) 

Schiedsrichter: Tobias Stieler, Sascha Thielert, Marcel Unger, Patrick Ittrich 

Tore: 0:1 Becker (12.), 0:2 Awoniyi (28.)

Weiter Unentschieden im Berliner Profifußball

Beider Berliner Vertreter in der Bundesliga lieferten zeitgleich ein Unentschieden in ihren jeweiligen Partien ab. Während Hertha im Olympia-Stadion eine Nullnummer ablieferte, konnten die Eisernen bis zum Schluss nicht ganz dicht halten. Nach einer 2:0 Führung in Stuttgart hieß es am Ende 2:2. Nun ja, in Köpenick wird man mit dem Punkt zufriedener gewesen sein, als in Charlottenburg.

Wie gefährlich die Eisernen bei Freistößen und Eckbällen sind, scheint sich in der Liga noch nicht ganz herumgesprochen zu haben. Unerklärlich, jedenfalls war es wieder ein ruhender Ball von Kapitän Christopher Trimmel, der früh im Spiel seinen Adressaten fand. Gegen die Bayern war es ein Eckball, hier war es eine Freistoßflanke, die per Kopf von Marvin Friedrich ins Tor befördert wurde. Die Stuttgarter liefen dem Rückstand lange hinterher und schienen in der 77. Minute endgültig auf die Verliererstraße zu geraten, als Taiwo Awoniyi einen Entlastungsangriff zur 2:0 Führung abschloss. Bis dahin hatten die Unioner aufopferungsvoll verteidigt und konnten die Führung bis zur 85. Minute halten. Der enorme Laufaufwand (über 120 km) machte sich bemerkbar und dazu der kleine Kader. Urs Fischer konnte die Reise nur mit 18 Profis antreten. In der 85. und in der 90. Minute schlug jedenfalls ein im Tor von Andreas Luthe.

Unions Trainer sah das Spiel so: “Natürlich sieht es unglücklich aus, weil wir die Gegentore spät bekommen. Über 90 Minuten gesehen ist das ein gerechtes Unentschieden. Die erste Hälfte gehörte uns, die zweite Hälfte gehörte Stuttgart, deshalb bin ich nicht enttäuscht: wieder ein Punkt auf dem Konto, der uns hilft.”

Hertha war im heimischen Olympia-Stadion stets bemüht, den Abwehrriegel der Mainzer zu knacken. Eine Torgefahr zu entwickeln gelang nicht. Es war viel Einsatz im Spiel und fast gar kein Ertrag. Die Spielstatistik weist zwar 11 Torschüsse aus, da wurde wohl alles mitgezählt, was irgendwie in die Nähe des Kastens kam. Denken wir positiv, immerhin ist Hertha jetzt seit 4 Spielen ungeschlagen und besser geht immer.

Hans-Peter Becker

Wochenende der Unentschieden

Hertha hat verdient bei Borussia Mönchengladbach einen Punkt geholt. Inwiefern dabei der Erfolg des Gegners in der Champions-League und somit ein mögliches nachlassen der Konzentration eine Rolle gespielt haben könnte, der Trainer Marco Rose wollte dem entgegensteuern. Er brachte sechs frische Kräfte, im Tor stand die Nummer zwei Tobias Sippel. Sein Kollege bei der Hertha nahm nur zwei Wechsel vor. Matheus Cunha fehlte ohnehin gelb gesperrt.

Hertha ließ von Anfang an keine Zweifel daran aufkommen, dass sie vom Niederrhein was mitnehmen wollten. Es hätte mehr als nur ein Punkt werden können. In der 47. Minute erzielte Matteo Guendouzi nach Vorarbeit von Vladimir Darida das 1:0. Es war der erste Bundesligatreffer für den Franzosen. Breel Embolo antwortete für Gladbach in der 70. Minute. In dem offenen Spiel hatten bis zum Schlusspfiff beide ihre Möglichkeiten für den Siegtreffer. Das er nicht gelang, dafür waren auch gute Torhüterleistungen auf beiden Seiten verantwortlich. Hertha scheint zudem endlich zu einer besseren mannschaftlichen Geschlossenheit zu finden. Die Abwehr wirkte stabil und die Ballverluste im Aufbauspiel konnten weiter verringert werden. Die Laufbereitschaft war höher als bei den Gladbachern. Sie liefen fast zwei Kilometer mehr als der Gegner. Weiter verbesserungswürdig ist dagegen die Passquote, 76% der Anspiele erreichten ihren Adressaten.

Die Hertha sammelte also einen Punkt und kann in der bevorstehenden englische Woche gegen Mainz im Olympiastadion und auswärts in Freiburg versuchen, das Punktekonto bis Weihnachten weiter aufzufüllen.

Etwas später am Abend hatten in Berlin-Köpenick die Eisernen den FC Bayern zu Gast.

Das Unentschieden des 1. FC Union gegen den großen FC Bayern ist ein gefühlter Sieg. Chapeau! Eindrucksvoll bewiesen die Berlin-Köpenicker was mit mannschaftlicher Geschlossenheit und enormer Laufbereitschaft im Fußball möglich ist. Wer gedacht hatte, dass ohne Max Kruse die Chancen auf ein gutes Abschneiden noch geringer sind, wurde schnell eines Besseren belehrt.

Zwei Faktoren waren entscheidend. Laufen und Laufen, am Ende des Spiels hatten die Gastgeber über 5 Kilometer mehr runter gespult als der amtierende Gewinner der Champions League. Der Tracker zeigte 122,04 km für die Köpenicker, während der FC Bayern mit 116,58 km im Gesamtwert gemessen wurde. Neben der Laufbereitschaft waren die Standards wichtig. Die nicht immer sattelfeste Bayern-Abwehr gestattete vier Eckbälle und alle wurden gefährlich. Gleich der erste im Spiel saß. Nach nur vier Minuten landete der Ball im Tor der Bayern. Ursache war ein von Manuel Neuer abgewehrter Torschuss von Taiwo Awoniyi. Diese Führung hielt bis zur 67. Minute, Kingsley Coman lässt im Dribbling Marius Bülter und Christopher Trimmel aussteigen und Robert Lewandowski kann trotz Bedrängnis durch Christopher Lenz abstauben.

Der Ausgleich war verdient. Den berühmten Bayern-Dusel verhindert Unions Torwart Andreas Luthe mit einer Weltklasse-Reaktion in der 89. Minute, wieder ein überragendes Dribbling von Coman, Anspiel auf den eingewechselten Leroy Sane, doch sein Kopfball findet seinen Meister und so wurde es nichts mit einem Arbeitssieg für den FC Bayern.

Urs Fischer fasste das Spiel so zusammen: „Ich glaube heute haben wir die Möglichkeiten gehabt, das Spiel zu gewinnen. In den entscheidenden Szenen waren wir allerdings ein bisschen zu unpräzise und vielleicht auch zu unruhig. Auf der anderen Seite hätte es aber auch nochmal einschlagen können, deshalb bin ich wirklich zufrieden mit dem Punkt. Gegen den FC Bayern braucht es eine tolle Mannschaftsleistung um zu punkten, das hat meine Mannschaft heute sehr gut gemacht“.

Für die Eisernen geht es am Dienstag, 15.12. bei den bemerkenswert stark aufspielenden Stuttgartern weiter. Ihr Auftritt in Dortmund bedeutete das Ende von Trainer Lucien Favre. Er wurde nach der 1:5 Pleite einen Tag später entlassen. Die Dortmunder dann am Freitag, 18.12. der Gegner in der Alten Försterei.

Hans-Peter Becker

Niederlage zum Saisonauftakt

Die 71. Spielminute der Bundesligapartie des 1. FC Union gegen den FC Augsburg wird in den Annalen des Vereins aus Köpenick wenigstens einen kleinen Ehrenplatz bekommen. Es war der Moment, wo der bisher prominenteste Neuzugang Max Kruse erstmals im Wettkampf-Trikot seines neuen Vereins den Rasen in einem Pflichtspiel betrat.

Indirekt sorgte er für den zwischenzeitlichen Ausgleich. Die Abwehr der Augsburger konzentrierte sich wohl zu sehr auf die Nummer 10 im Uniontrikot und achtete zu wenig auf Marius Bülter. In der 75. Minute bekamen die auserwählten 5.000 Zuschauer in der „Alten Försterei“ den einzigen ordentlich abgeschlossenen Angriff ihrer Mannschaft zu sehen. Eine flache Hereingabe von der linken Angriffsseite nutzte Marius „das Biest“ Bülter und setzte den Ball in die Maschen. Sein ehemaliger Mannschaftkamerade Rafal Gikiewicz, jetzt im Tor des FC Augsburg, hatte keine Chance. Es kam Hoffnung auf, eine bis dahin laue Vorstellung doch noch zu einem guten Abschluss zu bringen. Mit Verlaub, der FC Augsburg gehört nicht zu den Meisterschaftaspiranten, ein Verein der mit den Eisernen auf Augenhöhe spielt.

Nach dem Ausgleich zogen die Gäste kurz das Tempo und holten sich in der 82. Minute die Führung zurück. In der 89. Minute machten die Gäste den Deckel drauf. Mit einer 1:3 Niederlage starteten die Eisernen in die Saison. Sebastian Andersson wurde, wie beim Pokal in Karlsruhe, schmerzlich vermisst. Bei seinem neuen Verein, dem 1. FC Köln schoss er bei der 2:3 Niederlage gegen Hoffenheim ein Tor selbst und bereitete einen weiteren Treffer vor. Die Eisernen suchen nach einem Ersatz und sind wohl bereits fündig geworden. Mittelstürmer Taiwo Awoniyi vom FC Liverpool wird ausgeliehen.

Der 23-jährige Nigerianer wechselte 2015 von der Imperial Academy zu den Reds und sammelte in den vergangenen Jahren auf Leihbasis beim FSV Frankfurt, NEC Nijmengen (Niederlande), KAA Gent und Royal Mouscron (beides in Belgien) Erfahrung. In der vergangenen Spielzeit lief der Stoßstürmer für den FSV Mainz 05 auf. Das Trikot der Hessen trug der Mittelstürmer, der in Mainz Großteils auf anderen Positionen zum Einsatz kam, in 12 Pflichtspielen und erzielte im Duell gegen den 1. FC Köln sein erstes Bundesligator. Auch im Rückspiel gegen den 1. FC Union Berlin stand Awoniyi im Stadion An der Alten Försterei auf dem Rasen. Nach Ablauf der Leihvereinbarung bei den Rheinhessen kehrte Taiwo Awoniyi zunächst zurück zum FC Liverpool und stürmt ab sofort für den 1. FC Union Berlin.

Die Frage ist, ob damit das Thema Philipp Hofmann vom Tisch ist. Union würde den großgewachsenen Mittelstürmer (1,95m) gern verpflichteten. Nur liegen die Vorstellungen über die Höhe der fälligen Ablöse weitauseinander. Der Bedarf wäre da, das hat das Spiel gegen die Augsburger gezeigt. Beim Spiel des KSC in Hannover stand Hofmann nicht im Kader.

„Die erste Hälfte war sehr ausgeglichen, die Führung für Augsburg ist aus meiner Sicht aus dem Nichts gefallen. Der FCA war heute sehr effizient, auch weil wir bei den Gegentoren nicht konsequent genug waren. Da hat uns dreimal die letzte Entschlossenheit gefehlt. In der zweiten Hälfte hat man gesehen, dass wir versucht haben Druck aufzubauen, der Ausgleich war aus meiner Sicht verdient. Die Augsburger waren aber effektiver, deshalb war der Sieg letztendlich auch verdient“, so Unions Cheftrainer Urs Fischer nach dem Spiel.

Im Rahmen des zweiten Spieltags der Bundesliga trifft der 1. FC Union Berlin am kommenden Sonnabend, dem 26.09.2020 auswärts auf Borussia Mönchengladbach. Der Anpfiff im Borussia-Park erfolgt um 15:30 Uhr.

Hans-Peter Becker/Hannes Hahn 1. FC Union Presse

1. FC Union Berlin: Luthe – Trimmel, Friedrich, Knoche, Lenz (86. Gießelmann) – Gentner (25. Griesbeck), Andrich, Prömel (71. Teuchert) – Becker (71. Kruse), Ingvartsen (86. Mees), Bülter (4-3-3)

FC Augsburg: Gikiewicz – Framberger, Gouweleeuw, Uduokhai, Iago – D. Caligiuri (86. Oxford), Khedira, Gruezo (86. Jensen), Vargas (76. Hahn) – Niederlechner (76. Finnbogason), Gregoritsch (89. Strobl) (4-4-2)

Schiedsrichter: Marco Fritz, Thomas Stein, Benedikt Kempkes, Markus Schmidt

Tore: 0:1 Vargas (41.), 1:1 Bülter (75.), 1:2 Gregoritsch (82.), 1:3 Hahn (89.)