1. FC Union – Auswärtssieg in Mainz

Unions Trainer Urs Fischer veränderte seine Startelf für den Auftritt in Mainz gegenüber dem erfolgreichen Auftritt im Berliner Derby nur auf einer Position. Für Marius Bülter durfte Sebastian Polter auflaufen. Damit bewies Unions sportliche Führung viel Mut zur Offensive. In der taktischen Grundformation wurde mit zwei Stürmern begonnen. Eine 3er Abwehr, davor eine 4er Kette im Mittelfeld und im Angriff ein magisches Dreieck mit Marcus Ingvartsen hinter der Sebastian-Doppelspitze Polter und Andersson.

Sebastian Andersson – Doppelpack in Mainz Foto: © Hans-Peter Becker

Die Mainzer wollten sich vor ihrem Publikum für die herbe Auswärtsklatsche in Leipzig rehabilitieren. In 81. Minute wurde Rafal Gikiewicz endlich überwunden, es war lediglich der Anschlusstreffer zum 1:3. Die Gäste aus Berlin traten mit breiter Brust auf und kamen zu ihrem ersten Auswärtssieg in der Bundesliga. War das erste Tor in der 30. Minute noch mit etwas Matchglück verbunden, ein durch Invgvartsen erzwungenes Eigentor, fielen die anderen beiden Tore für die Eisernen zu einfach, Eckball, Kopfball und Tor. Sebastian Andersson war zur Stelle für die von seinem Kapitän Christopher Trimmel getretenen Eckbälle. Trimmel schlug die Bälle in Richtung Strafstoß-Punkt und der 1,90 m große schwedische Nationalstürmer lief aus dem Hintergrund an und wuchtete den Ball ins Tor. Der Zeitpunkt hätte besser nicht passen können. Das 2:0 fiel kurz vor dem Halbzeitpfiff und das 3:0 in der 51. Minute, als die Mainzer auf den Anschlusstreffer drängten.

Den Verwaltungsmodus eines sicheren Auswärtssieges müssen die Eisernen zukünftig besser hinkriegen. In der Schlussphase fiel das 2:3 und es war unnötigerweise für ein paar Minuten zittern angesagt. Nach dem Schlusspfiff feierten die Gäste, während die Mainzer auf den Relegationsplatz in der Tabelle abrutschten. Der 1. FC Union hat seinen Derbysieg veredelt und ist jetzt sogar in der Tabelle an dem Rivalen aus Charlottenburg vorbeigezogen. Die Alte Dame leistete sich eine 2:4 Heimniederlagen gegen RB Leipzig.

Hans-Peter Becker

Spieldaten:

1. FSV Mainz 05: Zentner – Brosinski, St. Juste, Niakhaté, Martín (77. Burkhardt) – Öztunali (52. Maxim), Baku, Fernandes, Boetius (61. Onisiwo) – Quaison, Szalai 4-4-2 mit Raute

1. FC Union Berlin: Gikiewicz – Friedrich, Schlotterbeck (32. Parensen), Subotic – Trimmel, Gentner, Andrich, Lenz – Ingvartsen – Andersson (88. Ujah), Polter (76. Kroos) 3-4-1-2

Zuschauer: 24.349

Tore: 0:1 Brosinski (ET, 30.), 0:2 Andersson (45.+2), 0:3 Andersson (51.), 1:3 Onisiwo, 2:3 Brosinski (90. + 4)

Niederlage in München

Der 1. FC Union hat bei den übermächtigen Bayern nur mit 1:2 verloren. Achtbar aus der Affäre gezogen könnte man meinen. So war es nicht, die Bayern hatten keinen Sahnetag, der Aufsteiger leider auch nicht. Ein frühes Gegentor, in der 13. Minute und anschließend redliches Bemühen der Eisernen, die wenig Spielanteile bekamen. Defensiv war es solide, der Sturm war kaum ein laues Lüftchen.

Urs Fischer schickte seine Mannschaft wieder mit einer 4er Kette in der Abwehr auf das Feld. Es sortierte sich mit und gegen den Ball zu einem 4-2-3-1. Gegenüber dem letzten Spiel gegen Freiburg wurde auf zwei Positionen umgestellt. Neven Sobotic kehrte für Keven Schlotterbeck wieder in die Innenverteidigung zurück und für Michael Parensen kam Felix Kroos zu seinem ersten Einsatz in der Startelf. Er spielte zusammen mit Robert Andrich auf der 6er Position.

Der FC Bayern ließ fast nichts zu, ganze sechs Torschüsse sah Manuel Neuer auf sein Tor kommen. Darunter waren zwei Strafstöße. Den ersten hielt Neuer in Weltklassenmanier, der zweite durch den eingewechselten Sebastian Polter passte. Er war selbst gefoult worden, durch den Torschützen zum 1:0 Benjamin Pavard. Es lief bereits die 86. Minute, die Bayern hatten in der 53. Minute durch Robert Lewandowski auf 2:0 erhöht. Das Ergebnis spiegelte den Spielverlauf nicht wieder.

Einige unter den über 7.000 im Stadion anwesenden Fans der Eisernen hatten wenigstens ein bisschen Freude bei der Bekanntgabe von Zwischenergebnissen aus dem Berliner Olympiastadion. Der Lokalrivale unterlag am Ende der TSG Hoffenheim mit 2:3. Aus Gesamtberliner Sicht war es der Nachmittag der Verlierer und die treffen am nächsten Spieltag in der Alten Försterei aufeinander. Davor müssen beide noch ihre Aufgabe in der 2. DFB-Pokalrunde lösen. Erneut treffen die Eisernen auf den SC Freiburg, der mit der Empfehlung eines Sieges gegen RB Leipzig in das Spiel gehen wird.

Hans-Peter Becker

Spieldaten

 1.FC Union Berlin: Gikiewicz – Trimmel, Friedrich, Subotic, Lenz – Kroos (60. Becker), Andrich – Ingvartsen (67. Ujah), Bülter – Andersson (67. Polter)

FC Bayern München: Neuer – Kimmich, Pavard, Boateng, Davies – Thiago, Coutinho (86. Goretzka) – Coman (65. Gnabry), Müller, Perisic (76. Tolisso) – Lewandowski

Zuschauer: 75.000

Tore: 1:0 Pavard (13.), 2:0 Lewandowski (53.), 2:1 Polter (86.)

Eisern in München oder man hat immer eine Chance

Christian Arbeit leitete die Doppelpressekonferenz, nach München in der Bundesliga steht ja bereits drei Tage später das Pokalspiel in Freiburg an, gleich mit der richtigen Fragestellung ein: „Haben wir überhaupt eine Chance in München.“ Man hat immer eine Chance und außerdem die Hoffnung, den FC Bayern auf dem falschen Fuß zu erwischen. Am Ende des Tages wäre alles andere als ein deutlicher Sieg des amtierenden Meisters, trotz aktueller Probleme, eine Sensation. Bereits ein Punkterfolg würde den 1. FC Union erstrangig in die Schlagzeilen bringen. Das Spiel beginnt bei Null.

Der FC Bayern hat ein paar Personalsorgen, beim 1. FC Union werden Akaki Gogia, Grischa Prömel und Suleiman Abdullahi fehlen. Für die Motivation gab es einen Filmabend für die Mannschaft mit Bildern vom Aufstieg. Wie es sich anfühlt als haushoher Favorit in ein Spiel gehen zu müssen, kann Urs Fischer aus seiner Zeit beim FC Basel nachvollziehen. Es wird erwartet, nicht einfach nur zu gewinnen sondern dazu auch noch schön. Das Stadion in München ist den Eisernen, Fans und einigen Spielern, nicht unbekannt, zu Zweitligazeiten der Münchner Löwen ging es dort bereits um Punkte.

Bleibt Trainer Fischer bei der zuletzt erfolgreich praktizierten 3er bzw. 5er Kette in der Abwehr ? Da Bayern wahrscheinlich in dem von Nico Kovacs bevorzugtem 4-2-3-1 auflaufen werden, bietet sich wohl mehr eine Rückkehr zu einer 4er Abwehrkette an. Neben Marvin Friedrich soll der wieder einsatzfähige Neven Sobotic in der Innenverteidigung Tore für die Bayern verhindern. Bei den Bayern können die zuletzt angfeschlagenen Serge Gnabrý und Javi Martinez aufgestellt werden. Für die Startelf wird es wohl nicht reichen.

Eines haben ja beide Clubs gemeinsam, die rot-weißen Vereinsfarben. So werden die etwa 7.500 Fans der Eisernen sich optisch nicht unterscheiden, aber sicherlich eine Rabatz machen, sollte sich eine Sensation abzeichnen. Das Spiel im Münchner Stadion steht unter der Leitung von Marco Fritz.

Nach dem Spiel geht es für die Wuhlheider nicht zurück nach Berlin, sondern gleich weiter in Richtung Freiburg zur Vorbereitung auf das Pokalspiel.

Hans-Peter Becker

Die Eisernen brauchen Punkte

Kann der 1. FC Union die Serie der punktlosen Spiele gegen den SC Freiburg beenden ? Vor der Saison wurden die Freiburger als ein Gegner auf Augenhöhe für die Eisernen eingeschätzt. Nach dem bisherigen Saisonverlauf muss das wohl ein wenig korrigiert werden. Die Truppe aus dem Breisgau hat zehn Punkte mehr geholt als der Aufsteiger, da ist die Favoritenrolle klar verteilt. Der SC Freiburg verzeichnet seinen Bundesligastartrekord, dazu sind auswärts ungeschlagen.

Egal, es müssen Punkte her, nach Freiburg geht es nach München und dort etwas mitzunehmen ist so wahrscheinlich wie sechs Richtige im Lotto. Was spricht für den 1. FC Union, außer der Heimvorteil ? Während der Länderspielpause hatte Trainer Urs Fischer mehr Zeit zur Spielvorbereitung und konnte verstärkt auf die Dinge eingehen, die in den vorangegangenen Spielen nicht so funktioniert haben. Es gab zu viele leichtfertige Ballverluste im Spielaufbau und im Angriff sollen die Stürmer in der torgefährlichen Zone egoistischer handeln, anstatt nochmals abzuspielen.

Offen ist die Frage, ob die zuletzt auswärts in Wolfsburg praktizierte Dreier- bzw. Fünferkette in der Abwehr auch gegen Freiburg wieder das Mittel der Wahl ist. Personell gibt es in der Abwehr keine Sorgen. So könnte Innenverteidiger Florian Hübner wieder in den Kader zurückkehren, für einen Einsatz gleich in der Startelf wäre es zu früh. Mehr Sorgen bereitet die rechte offensive Seite. Hier zogen sich Suleiman Abdullahi und Sheraldo Becker Blessuren im Training zu. Für die Sturmspitze wäre Sebastian Polter nach seiner Rotsperre wieder spielberechtigt.

Auf der Seite Freiburger wird Verteidiger Lukas Kübler nach seiner Knie-Operation fehlen. Von weiteren Verletzungspech blieben die Freiburger verschont. Trainer Christian Streich lässt gern, wie zuletzt Wolfsburg, in einem 3-5-2 System spielen. Dagegen setzte Urs Fischer ein fast identisches System, es wurde versucht, die Taktik des Gegners zu spiegeln. Das hatte in Wolfsburg keinen Erfolg. Daher könnte es sein, dass die Eisernen wieder mit einem 4-2-3-1 auflaufen. Einige Tipps wird sich der Union-Trainer von Keven Schlotterbeck (Leihgabe aus Freiburg) geholt haben. Sein jüngerer Bruder Nico spielt für Freiburg, ist aktuell allerdings nicht die erste Wahl. Es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass beide im Wettkampf aufeinandertreffen.

Das Stadion in der Berliner Wuhlheide ist restlos ausverkauft, inklusive des kleinen Gästeblocks. Trotz der langen Anreise werden über 2.000 Fans der Gäste direkt im Stadion dabei sein und auf einen weiteren Vereinsrekord hoffen. Die Freiburger konnten ihre letzten drei Auswärtsspiele in Folge gewinnen. Vier Auswärtssiege am Stück gelangen ihnen im Oberhaus noch nie!

In der Bundesliga ist diese Paarung natürlich eine Premiere. In der 2. Bundesliga standen sich beide vier mal gegenüber. Da konnten die Eisernen lediglich einen Sieg feiern. Im Jahre 2004, Union war damals Drittligist, unterlagen den Freiburgern in der 1. DFB-Pokalrunde mit 0:4. Diese Bilanz gilt es aufzubessern. Am Samstag, 19.10. in der Bundesliga und noch im selben Monat nach dem Bayernspiel. In der 2. Pokalrunde spielen sie erneut gegen Freiburg, allerdings auswärts am 29.10..

Jetzt ist erst einmal ist alle Konzentration auf die kommende Aufgabe gerichtet. Es müssen dringend Punkte. Die Partie wird am Samstag, 19.10. um 15:30 Uhr von Schiedsrichter Benjamin Cortus angepfiffen werden.

Hans-Peter Becker

Erstes Bundesligator und Punkt

In der 80. Minute war es soweit, der kurz zuvor zusammen mit Sebastian Polter eingewechselte Sebastian Anderson erzielte das erste Bundesligator für den 1. FC Union. Es war der Ausgleich zum 1:1 und bis zum Schlusspfiff änderte sich an dem Spielstand nichts mehr. Ein Riesenklops im Aufbauspiel der Augsburger war der Torpremiere vorausgegangen. Jetzt hat der fünfmalige Nationalspieler Schwedens einen Ehrenplatz in der Vereinschronik der Eisernen sicher. Großen Anteil an dem Treffer hat auch Sebastian Polter, der zusammen mit Andersson in der 71. Minute eingewechselt wurde. Augsburgs Tin Jedvaj spielte den Fehlpass, Polter lief allein auf den Torwart zu und legte quer auf seinen Sturmpartner, der dann keine Mühe hatte, erfolgreich abzuschliessen.

Freudige Gesichter, das Unentschieden ist ein gefühlter Sieg für die Unioner. In der ersten Halbzeit war auf beiden Seiten die Verunsicherung nach den Klatschen zum Auftakt zu bemerken. Urs Fischer brachte vier Spieler in der Startaufstellung. In der Innenverteidigung spielte Neven Subotic für Marvin Friedrich, im offensiven Mittelfeld begannen Marcus Ingvartsen und Sheraldo Becker, zunächst als einzige Sturmspitze durfte sich Anthony Ujah versuchen. Christian Gentner konnte wegen einer Verletzung nicht spielen. Bei Ballbesitz sortierte sich die taktische Formation in einem 4-2-3-1 und gegen den Ball versuchten Ujah und je nach Situation einer der drei offensiven Mittelfeldspieler den ballführenden Augsburger anzulaufen, dahinter formierten sich zwei Viererketten. In der ersten Halbzeit wirkte Union in der Abwehr sehr kompakt, allerdings gab es kaum nennenswerte Aktionen vor dem Augsburger Tor. Die erste halbwegs brauchbare Torchance hatten die Berliner in der 27. Minute durch Ujah und in der 35. Minute verfehlte ein Schuss Marius Bülter nur knapp das Ziel.

Augsburg hatte bis zur Pause mehr vom Spiel. Insgesamt hielt sich spielerische Niveau im unteren Wertungsbereich auf. In der zweiten Hälfte stieg wenigstens der Unterhaltungswert. In der 48. Minute kam Union zu einer Konterchance, allerdings war der entscheidende Pass von Sheraldo Becker zu unsauber. Das erste Tor im Spiel fiel dann in der nach knapp einer Stunde Spielzeit durch den Schweizer U-21 Nationalspieler und Augsburger Neuzugang Ruben Vargas, der von der Vorarbeit durch Florian Niederlechner profitieren konnte. In der Abwehre konnte Keven Schlotterbeck das entscheidende Zuspiel von seinem ehemaligen Freiburger Mannschaftskollegen nicht verhindern.

Sebastian Andersson – Schütze des ersten Bundeligatores © Foto: Hans-Peter Becker

Die Berliner Bank reagierte auf den Rückstand. Zunächst kam Suleiman Abdullahi für den eher enttäuschenden Sheraldo Becker und ab der 71. Minute stellte Fischer im Angriff auf ein 4-2-2 um. Für Ujah kam Sebastian Polter und für Ingvartsen spielte Sebastian Andersson. Die Maßnahme wäre fast ins Auge gegangen. Eigentlich hätte Niederlechner in der 73. Minute für die Entscheidung des Spiels sorgen müssen. Wieder verliert Schlotterbeck den Zweikampf, doch Niederlechner trifft zum großen Glück für die Eisernen das Tor nicht. Der Ausgang ist bekannt. Christopher Lenz traf zunächst in 78. Minute mit einer eher verunglückten Flanke den Pfosten und 80. Minute, nach 170 Bundeliga-Minuten folgte die Torpremiere.

Leider verloren in der 83. Minute die Eisernen Innenverteidiger Schlotterbeck durch eine glatt rote Karte. Es war die negative Krönung der vielen Zweikämpfe zwischen den beiden Ex-Freiburgern. Die Entscheidung des Schiedsrichters Robert Schröder war hart, aber vertretbar. So musst du in der Mittelzone nicht einsteigen, dazu, wenn auch nicht in voller Absicht, mit der offenen Sohle auf die Wade des Gegenspielers. Für die restlichen Minuten rückte Grischa Prömel in die Innenverteidigung. In der Nachspielzeit versuchte Polter einen Elfer zu schinden. Es war es „Trikotzupfer“, aber kein 100%iger Strafstoß, das Spiel lief weiter und mit der letzten Angriffsaktion hätten die Eisernen das Spiel noch unglücklich verlieren können.

Das Unentschieden war dem Spielverlauf entsprechend, der 1. FC Union ist mehr als nur ein Punktelieferant. Nach dem Schlusspfiff konnten sich die Profis zu Recht feiern lassen.

Hans-Peter Becker

Spieldaten: Fußball-Bundesliga 2. Spieltag

FC Augsburg: Koubek – Lichtsteiner, Jedvaj, Khedira, Max – Baier, Gruezo (74. Oxford) – Vargas (66. Richter), Hahn, Gregoritsch – Niederlechner (88. Finnbogason)

1. FC Union Berlin: Gikiewicz – Trimmel, Subotic, Schlotterbeck, Lenz – Prömel, Andrich – Becker (68. Abdullahi), Ingvartsen (71. Andersson), Bülter – Ujah (71. Polter)

Zuschauer: 27.703

Tore: 1:0 Vargas (59.), 1:1 Andersson (80.)

Auswärtspremiere in Augsburg

Am 2. Spieltag der Fußballbundesliga treffen in Augsburg die beiden Mannschaften aufeinander, die die Saison mit einer Klatsche begonnen haben. Der FC Augsburg verlor in Dortmund mit 1:5 und schleppt zudem die Hypothek des Ausscheidens gegen den Regionalligisten SC Verl mit in die Heimpremiere der aktuellen Saison. Auf beiden Seiten ist was gut zu machen.

Auf Seiten der Augsburger werden die beiden aktuellen Neuzugänge, der Ex-Schweizer Nationalspieler Stefan Lichtsteiner sowie der 20fache kroatische Nationalspieler Tin Jedvaj mit von der Partie sein. Sie verstärken die Defensive der bayerischen Schwaben. „Alles auf Anfang“ das ist die Devise der Augsburger, die wie der Neuling aus Berlin von einem Schweizer trainiert werden.

Die Eisernen müssen in diesem Spiel alles daran setzen, wenigstens durch eine gute Leistung, nachzuweisen, dass sie in der Bundesliga nicht chancenlos sind. Es wird dabei auf die Mentalität ankommen. Die Fehlleistung aus dem ersten Spiel muss aus den Köpfen. Vielleicht hilft es, sich jetzt in der Fremde beweisen zu müssen. Auf keinen Fall werden die Eisernen die Flinte ins Korn werfen. Allerdings räumte Urs Fischer auf der Pressekonferenz zum bevorstehenden Spiel ein, „dass das Adaptieren uns noch eine Weile begleiten wird“ mit anderen Worten, Union ist noch nicht in der Bundesliga angekommen.

Für das Spiel am Samstag, 24.08. wurden aktuell 2.517 Karten für den Gästeblock verkauft. Damit sind die Stehplätze vergriffen, Sitzplätze allerdings sind noch einige zu haben. Es wird in Bayern eine kleine Hitzeschlacht, der Wetterbericht sagt 27 Grad während des Spiels voraus, angenehme Bedingungen für die Zuschauer.

Es stehen 33 Profis im Kader des Neulings. Nicht einsatzfähig sind Innenverteidiger Florian Hübner und Mittelfeldmann Maurice Opfermann Arcones, der zuletzt für Unions Nachwuchs im Baltic Sea Cup spielte und einen sogenannten Pferdekuss abbekam. Ein Fragezeichen steht hinter Christian Gentner, der sich im Training eine leichte Blessur zuzog. Entsprechend der Philosophie des Trainers wird sich in der Mannschaftsaufstellung nicht viel ändern. Beginnt er mit zwei oder wie gegen Leipzig mit drei defensiven Mittelfeldspielern ? Kommt in der Innenverteidigung Neven Subotic zu seinem ersten Einsatz für die Berliner ? Die Abwehr könnte dringend mehr Stabilität gebrauchen, gegen Leipzig war dort jede Position eine Problemzone. Allerdings ist es im modernen Fußball so, dass alle Mannschaftsteile in der Defensive mitwirken müssen. Werden sie schnell überspielt, kommt es auf die letzte Verteidigungslinie an.

Urs Fischer, so wird spekuliert, könnte mit einer ähnlichen Taktik wie zuletzt gegen Leipzig die Aufgabe angehen. Als einzige Sturmspitze könnte Anthony Ujah für Sebastian Andersson in die Startelf rücken. Sollte Gentner nicht spielen, bietet sich eine Chance für Manuel Schmiedebach. Ein besonderes Spiel wird es für Marvin Friedrich, der ja eine Vergangenheit in Augsburg hat. In der vergangenen Saison spielte er auf Leihbasis für die Eisernen und wurde erst vor Kurzem in Berlin fest verpflichtet.

Der Druck liegt mehr auf Seiten des FC Augsburg. Unions Trainer bemühte sich auf der Pressekonferenz diesen Eindruck zu verstärken. „Augsburg hatte ebenfalls keinen perfekten Start, für sie ist das kommende Spiel ein Pflichtsieg. Das ist ein Verein, der seit zehn Jahren in der Bundesliga spielt.“ Das Spiel in der WKK-Arena am 24.08. wird um 15:30 Uhr angepfiffen und steht unter der Leitung des Hannoveraner Schiedsrichters Robert Schröder.

Hans-Peter Becker

Null Punkte, null Tore zur Premiere

Ein historischer Moment, der 1. FC Union Berlin kämpfte erstmals um Punkte in der Bundesliga. In der DDR-Oberliga, dem Spielklassen-Pendant während der deutschen Teilung, wurden insgesamt 520 Spiele absolviert, 19 Spielzeiten lang waren sie erstklassig. Ob sie diese Werte jemals in der Bundesliga erreichen können ?

Der erste Gegner ist in Leipzig beheimatet, nicht Lok oder Chemie, nein der mit Brausemillionen geschaffene Club durfte als erster die Tauglichkeit des Neulings testen. Etwas abseits, links neben der Trainerbank sitzt bei jedem Heimspiel der Sportgeschäftsführer der Eisernen Oliver Ruhnert. Er schimpfte still vor sich hin und konnte nur mit dem Kopf schütteln. Was die Profis da auf den Rasen brachten war schlicht nicht erstligatauglich. Als der Schiedsrichter Markus Schmidt aus Stuttgart die Partie abpfiff stand auf der Anzeigetafel Union 0 und bei den Gästen 4. Es war für die Bundesliga-Premiere der Eisernen ein gnädiges Ergebnis. Die Leipziger schluderten mit ihren Chancen. Sonst wäre es schlimmer gekommen.

Es war ein 4-2-3-1 System was die Unioner dem 3-5-2 der Leipziger entgegensetzen wollten. Frühes Stören der Angriffsversuche, dabei die Anspiele auf die gefährlichen Sturmspitzen der Leipziger Timo Werner und Yossuf Poulsen zu erschweren, das war der Plan. Es. funktionierte nicht einmal im Ansatz. Kurz nach Beendigung des Stimmungsboykotts, in der Anfangsviertelstunde schwiegen die Unionfans, das freute den vollbesetzten Gästeblock, fiel der Führungstreffer für die Gäste. In der 16. Minute traf Marcel Halstenberg mit einem wundervollen Schlenzer. Einsam stand er im Strafraum, von allen Gegenspielern verlassen und sorgte für den ersten Bundesligagegentreffer für das 56. Mitglied. Sie waren auf der rechten Verteidigungsseite durchgekommen. Poulsen und Marcel Sabitzer hatten vorbereitet. Das war eine kalte Dusche, anschließend schickte der Himmel über Berlin leider keine Engel zur Hilfe, sondern öffnete die Schleusen. Ein Tor für Leipzig wurde wieder aberkannt, wegen Handspiels. In der 32. Minute war dann alles regelkonform als Sabitzer den Ball von der Strafraumkante ins Tor wuchtete. Unions Torwart Rafal Gikiewicz wollte das Spiel schnell machen. Sein Abwurf auf Trimmel geriet zu ungenau. Das war die Vorgeschichte des 0:2. Der Treffer war eine Kopie des zweiten Gegentores im Vorbereitungsspiel gegen Celta Vigo. Solche Fehler werden in dieser Liga bestraft.

Die Eisernen wirkten jetzt angeschlagen. Die Drainage des Rasens in der Alten Försterei bekam langsam Probleme mit dem starken Regen. Union fand nicht mehr statt und kam in der 44. Minute durch Timo Werner einen weiteren Treffer eingeschenkt. Die erste Halbzeit in der Bundesliga hatten sie sich ein wenig anders vorgestellt. Ein Punktgewinn oder mehr war aus Sicht der Eisernen in das Reich der Phantasie gerückt. RB Leipzig war dabei, den Wuhlheidern eine Lektion zu erteilen.

Nach der Pause stellte Urs Fischer seine Mannschaft taktisch um. Christian Gentner blieb in der Kabine und Anthony Ujah kam auf den Platz. Taktisch sortierte sich der Aufsteiger jetzt in einem 4-4-4-2 System, dafür musste ein defensiver Mittelfeld-Spieler weichen. Die Leipziger schalteten in den Verwaltungsmodus und das reichte. Union blieb weiter harmlos, trotz großen Bemühens. Der Gegner war besser, hatte die bessere Raumaufteilung und in den entscheidenden Situationen größere individuelle Qualität zu bieten. In der 67. Minute besorgte der eingewechselte Christopher Nkunku das 4:0. Für Union ging es nur noch um das erste Bundesliga-Tor. Es reichte nicht einmal dafür. Auch die eingewechselten Offensivkräfte Sheraldo Becker und Sebastian Polter konnten daran etwas ändern. RB Leipzig war eine Nummer zu groß.

Die Frage, wer den ersten Bundesliga-Treffer für den 1. FC Union erzielt wird vielleicht am zweiten Spieltag in Augsburg beantwortet. Es treffen die beiden Teams aufeinander, die eine Klatsche zu verdauen haben.

1. FC Union Berlin: Gikiewicz – Trimmel, Friedrich, Schlotterbeck, Lenz – Prömel, Gentner (46. Ujah) – Abdullahi, Andrich, Bülter – Andersson (69. Polter)

RB Leipzig: Gulásci – Mukiele, Konaté, Orban – Klostermann, Demme (62. Laimer), Kampl (73. Forsberg), Halstenberg – Sabitzer, Poulsen, Werner (65. Nkunku)

Zuschauer: 22.012 + 455

Tore: 0:1 Halstenberg (16.), 0:2 Sabitzer (31.), 0:3 Werner (42.), 0:4 Nkunku (69.)

1. FC Union – souverän in Halberstadt

So stellt sich das ein Trainer vor, mit Respekt und Konzentration die Aufgabe im Pokal bei einem vermeintlich Kleinen zu lösen. Die Liga-Kollegen aus Mainz und Augsburg hatten sich bereits zum Pokaldepp gemacht. Vielleicht das mahnende Beispiel, jedenfalls lösten die Eisernen ihre Aufgabe beim Regionalligisten Germania Halberstadt souverän. Die 3.000 mitgereisten Fans konnten am Ende einen 6:0 Auswärtssieg feiern.

Es dauerte eine Weile bis der Widerstand des Regionalligsten gebrochen. Zur Halbzeitpause führten die Eisernen, trotz spielerischer Überlegenheit, nur knapp mit 1:0. Der Bann war erst gebrochen, als in der 67. Minute Sebastian Andersson der zweiten Treffer für den Erstligisten markieren konnte. Es folgten noch vier weitere Tore.

Urs Fischer zeigte sich auf der Pressekonferenz nach der Partie zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft:
„Ich habe heute ein gutes Spiel meiner Mannschaft gesehen, was auch damit zu tun hatte, dass Halberstadt mitgespielt hat. In der ersten Halbzeit hat mir die Effizienz gefehlt, da hatten wir gute Möglichkeiten, unsere Führung auszubauen. In der zweiten Halbzeit hat das besser funktioniert, da haben wir das Maximum aus unseren Chancen herausgeholt. Es war ein gutes und wichtiges Spiel für uns, auch mit Hinblick auf den kommenden Sonntag“, so der Schweizer.

Der aktuell große Kader der Eisernen führt zu ungewöhnlichen Maßnahmen. Vor der Bundesligapremiere am kommenden Wochenende, spielen die Eisernen am Montag, 12.08. erneut gegen einen Regionalligisten.
In einem Testspiel gegen Lichtenberg 47 erhalten vorrangig die Akteure Spielpraxis, die in der Pokalpartie gegen Halberstadt nicht eingesetzt wurden.

DFB-Pokal 1. Runde VfB Germania Halberstadt – 1. FC Union Berlin

VfB Germania Halberstadt:
Sowade – Ambrosius, Pläschke, Schulze – Bretgeld, Twardzik, Messing (17. Korsch), Tchakoumi (55. Menke) – Blaser, Yilmaz (76. Januario)

1. FC Union Berlin:
Gikiewicz – Trimmel, Parensen, Schlotterbeck, Lenz – Gentner, Prömel – Becker (60. Mees), Ingvartsen, Bülter – Andersson (71. Ujah)

Schiedsrichter: Tobias Reichel, Asmir Osmanagic, Tobias Endriß, Tim Skorczyk

Zuschauer: 5.966

Tore: 0:1 Schlotterbeck (27.), 0:2 Andersson (65.), 0:3 Lenz (67.), 0:4 Mees (71.), 0:5 Andrich (76.), 0:6 Ujah (89.)

Hans-Peter Becker


Generalprobe missglückt

Urs Fischer hatte über 60 Minuten ein gutes Spiel seiner Mannschaft gesehen, in der ersten Hälfte sogar ein sehr gutes, das erklärte nach dem Spiel gegen Celta de Vigo der verdutzten Journalistenschar. Die Generalprobe für bevorstehende Saison in der Bundesliga gründlich in die Hose gegangen. Mit 0:3 vor 11.032 Zuschauern zogen die Eisernen gegen Real Club Celta de Vigo, aus der ersten spanischen Liga den kürzeren. Bei der Beurteilung müssen Maßstäbe für einen Bundesligisten angelegt werden. Dem wurden die Eisernen nicht gerecht. Die beiden ersten Gegentore fielen nach Fehlern im Spielaufbau. In der 22. Minute brachte Brais Mendez die Gäste in Führung, die durch Santi Mina in der 57. Minute ausgebaut wurde. Beide Gegentreffer waren ein Vorgeschmack für die Spiele um Punkte in der Bundesliga. Was in Liga Zwei noch ausgebügelt werden kann, bedeutet in der neuen Spielklasse unweigerlich ins Hintertreffen zu geraten. Die technisch versierten Gäste warteten förmlich auf die Fehler der Eisernen.

Hoffnung gibt, dass die Eisernen sich durchaus Chancen erspielten. Die dickste Möglichkeit resultierte aus einem Eckball in der 36. Minute. Der Ball sprang von der Torlatte ins Feld zurück. Auf dem Spielberichtsbogen stand zwar „Freundschaftsspiel“, doch beide schenkten sich nichts. In der 16. Minute foulte Grischa Prömel den Kapitän der Gäste Iago Aspas, der daraufhin das Feld verlassen musste. Er kassierte wenig später auch die einzige gelbe Karte im Spiel.Bis zur 67. Minute spielten die Unioner in dem zuletzt erfolgreich praktizierten 4-2-3-1 System. Es wurde umgestellt durch die Hereinnahme von drei neuen Spielern zu einem 4-4-2, ohne dass etwas zählbares heraussprang. In der Schlussphase verstolperte Akaki Gogia den Ball, das hätte wenigstens der Ehrentreffer sein können. Den 3:0 Endstand für die Gäste besorgte Jorge Saenz nach einem Eckball.

Es gab einige nicht einsatzfähige Akteure bei den Eisernen zu vermelden. Felix Kroos, Florian Hübner und Neven Sobotic hoffen rechtzeitig wieder fit zu werden. Inwiefern die Startelf gegen Celta Vigo Rückschlüsse auf die Startelf für den Saisonstart zu lässt, ist wegen der unterschiedlichen Aufgaben, Pokal gegen den Regionalligisten Halberstadt, dann die Bundesliga-Premiere gegen RB Leipzig schwer zu sagen. Einen sicheren Stammplatz dürften aktuell nur Torwart Rafal Giekewicz und Kapitän Christopher Trimmel haben. Es gibt noch einiges zu tun für die sportliche Leitung.

Hans-Peter Becker

FC Union Berlin:
Gikiewicz – Trimmel, Rapp, Schlotterbeck (80. Parensen), Reichel (67. Lenz) – Gentner (80. Schmiedebach), Prömel (80. Kade) – Becker (61. Gogia), Ingvartsen (67. Ujah), Bülter (61. Flecker) – Andersson (67. Polter) 4-2-3-1/4-4-2

Celta Vigo:
Blanco (60. Villar) – Vasquez (86. Carreira), Aidoo (61. Araujo), Costas (61. Beltran), Olazo – Olaza (80. De Leon), Lobotka (80. Junca), Saenz (86. Bermejo), Suarez – Mina (80. Molina), Aspas (19. Losada) 4-4-2

Saisonstart bei den Eisernen

Bei hochsommerlichen, sehr heißen Temperaturen hat der 1. FC Union den Start in seine Premierensaison in der Bundesliga vollzogen. Am Samstag, 29.06. war der Urlaub für die Profis und den Trainerstab endgültig vorbei. Trainer Urs Fischer stand bereits ein für diesen frühen Saisonzeitpunkt bereits erstaunlich kompletter Kader zur Verfügung. Seit dem Aufstieg ging es Schlag auf Schlag mit den personellen Veränderungen. Dabei hat das offizielle Transferfenster erst seit dem 1. Juli geöffnet und schließt in diesem Jahr erst am 2. September. Normalerweise ist die Wechselperiode im Sommer stets am 31. August beendet. Da dieser Tag auf einen Samstag fällt läuft die Frist bis zum darauffolgenden Montag weiter.

Fotos: © Hans-Peter Becker

Bei der ersten Trainingseinheit fehlte Suleiman Abdullahi, er konnte wegen Problemen mit seinem Reisepass nicht rechtzeitig aus Nigeria zurückkehren. Nach einem Aufwärmprogramm, trotz fast 40 Grad in der Sonne, bat Trainer Urs Fischer zu einem Trainingsspiel. Dabei konnte sich Neuzugang Julius Kade von Hertha BSC mit zwei erzielten Toren gleich auszeichnen. Neben Kade, präsentierten sich auch die anderen Neuzugänge, unter anderem Florian Flecker Keven Schlotterbeck, Robert Andrich und Sheraldo Becker. Besonders Augenmerk richteten die anwesenden Journalisten und Trainigskiebitze auf den bisher teuersten Neuzugang der Vereinsgeschichte Anthony Ujah. Auf seine Torgefahr setzen die Fans und Verantwortlichen in der Wuhlheide. Seine Erstligaerfahrung von 109 Spielen könnte wichtig werden.

Bisher präsentierten die Eisernen bereits acht Neuzugänge. Im abschließenden Pressegespräch lobte Trainer Urs Fischer ausdrücklich die Arbeit von Kaderplaner und dem Chef der Lizenzspielerabteilung Oliver Ruhnert. „Während wir Urlaub gemacht haben, hat er intensiv gearbeitet.“ Dass das Auftaktprogramm mit ersten Spiel zu Hause gegen RB Leipzig, dann auswärts in Augsburg und mit dem zweiten Heimspiel gleich gegen Dortmund hätte ein bisschen einfacher sein können, ließ er nicht gelten. „Gibt es in dieser Liga überhaupt einfache Gegner ?“ Ähnlich äußerte sich auch Kapitän Christopher Trimmel, „du musst sowieso gegen jeden spielen!“

Von Anthony Ujah war zu erfahren, dass er eine Wohnung ganz in der Nähe des Stadions gefunden hat. Das ist nicht ganz unwichtig, sein Vertrag läuft schließlich bis 2022. Er beantwortete die Fragen der Journalisten in einem sehr passablen Deutsch, das unterscheidet ihn von seinem Landsmann mit den Passproblemen.

Pressegespräch mit Anthony Ujah Foto: H.-P. Becker

Nach der ersten Trainigseinheit ging es gleich nach Bad Saarow, hier sollen vorallem die konditionellen Grundlagen für eine möglichst erfolgreiche Saison gelegt werden. Bereits am kommenden Samstag, 6. Juli steht dann in der Alten Försterei der erste Test gegen Bröndby Kopenhagen an. Für den Gast aus der dänischen Hauptstadt ist es die Generalprobe, nur eine Woche später startet die dänische Superliga bereits in ihre neue Saison.

Hans-Peter Becker