Spreefüxxe mit Auftaktsieg

Die Spreefüxxe Berlin gewinnen das erste Spiel der neuen Saison vor heimischem Publikum. Gegen die TG Nürtingen erzielten die Berlinerinnen einen 23:19-Erfolg. Obwohl der neue Spreefüxxe-Trainer von den Spielerinnen Druck von der ersten Sekunde an forderte, brauchten die Hausherrinnen einige Minuten um ins Spiel zu finden. Mit 0:2 lag man zunächst zurück, doch dann fingen sich die Spielerinnen und erinnerten sich an den vorgegeben Marschplan. Mit hohemTempo und schnellem Umschaltspiel erzielten Tina Wagenlader und Anna Ansorgen den Anschluss zum 2:3. Fortan entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Die Spreefüxxe versuchten das Tempo durchweg hochzuhalten, auch mit dem Wissen, dass Nürtingen nur wenig Auswechselmöglichkeiten hatte. So erarbeiteten sich die Gastgeberinnen zur Mitte der ersten Hälfte einen kleinen Vorsprung. Doch dann schlichen sich zunehmend Fehler ins Angriffsspiel ein und man ließ zu viele freie Möglichkeiten aus. Zudem gab es nun Absprachefehler in der Abwehr und der notwendige Biss fehlte. Das nutzten die Gäste und schafften zum Ende der Halbzeit den Ausgleich. Mit der Pausensirene erzielte Lisa Wieder sogar die 12:13-Führung für die Nürtingerinnen.

Der Beginn der zweiten Hälfte gehörte Vanessa Magg. Die stark aufspielende Österreicherin erzielte vier Treffer in sechs Minuten und brachte den Spreefüxxen die 18:14-Führung. Nürtingen gab sich nicht auf und kämpfte weiter dagegen. Doch die Berlinerinnen zeigten Moral und vor allem Annabell Krüger war in der Schlussphase ein starker Rückhalt. Am Ende stand ein verdienter 23:19-Erfolg für die junge Spreefüxxe-Mannschaft zu Buche.

Managerin Britta Lorenz zeigte sich nach dem Spiel überglücklich: „Es waren turbulente Wochen für dieses Team. Eine Vorbereitung ohne Headcoach, bei der die ersten vier Wochen sich Athletikcoach Fritz Stoiber um die Fitness gekümmert hat, bevor Anna Eber und Anna Blödorn das Team danach interimsweise hervorragend trainiert haben und meine Funktion als Coach zu den Spielen. Dennoch hat die Mannschaft bereits mit einigen guten Leistungen gezeigt, welches Potenzial wir diese Saison haben. Nach der Verpflichtung von Goncalo in dieser Woche sind wir nun alle sehr froh wieder unseren eigentlichen Aufgaben nachgehen zu können. Mein Dank geht an das gesamte Team sowie das Team hinter dem Team für die hervorragende Einstellung und Haltung, die professionelle Mitarbeit sowie das Vertrauen. Umso glücklicher bin ich über die Leistung der Mannschaft und die ersten zwei Punkte.“ Am kommenden Wochenende reisen die Spreefüxxe nach Kirchhof. Eine Woche später erwartet man Den HC Rödertal im heimischen Fuxxbau.

Spreefüxxe Berlin: Faßold, Krüger; Kolosove (4), Ansorge (2), Krakat (1), Kunde (1), Momot, Humer, Wagenlader (2), Schwarz (2), Förster (4), Magg (7). Zeitstrafen: Wagenlader (2)

TG Nürtingen: Hesel, Lukau; Kunicke, Wieder (7/5), Cleve (1), Breidert (6/1), Siller, Quattlender (1), Bauer(2), Treusch (2) Zeitstrafen: Cleve (2).

Anna Eber

Grandioser Erfolg, Aufstieg des SVR in Deutschlands zweithöchste Spielklasse

Diese Herren erspielten den Aufstieg der SV Reinickendorf. Foto: Christian Zschiedrich

Zwei Aufstiegsspiele, zwei Siege: Sowohl die Damen als auch die Herren der Spielvereinigung Reinickendorf, beide 30er Leistungsteams,  schafften am Wochenende den Aufstieg in die Regionalliga Nordost. Der Verein am Flughafensee am Finnentroper Weg posteten den Erfolg voller Stolz in den sozialen Medien „Was für ein Tag, Regionalliga hoch 2, unfassbar, kaum zu glauben, Wahnsinn“! Ja es ist wirklich geschafft und untermauert den Slogan: „SVR – mehr als nur Tennis“. Herren 30, Damen 30, „wir lieben Tennis und sind unheimlich stolz“.

Auf dem Foto natürlich strahlende Gesichter. Es war enorm spannend. Schon die 6 Einzelspiele waren gewaltig umkämpft. Hochklassiger Tennissport und dazu beeindruckende, spektakuläre Ballwechsel. Der Gast kam aus Göttingen – mit hoher Wertschätzung in der Tennisgilde. Nach der Tennis-Verbandsspiel-Saison ist es im Herren-30-Bereich zum Aufstiegs-Relegationsspiel zwischen dem Sieger der Nordliga (TSC Göttingen) und dem Sieger der Ostliga (SV Reinickendorf) gekommen. Heimrecht für die Berliner.

Timo Fleischfresser war gerade erstnach von einer OP in der Schulterhöhle genesen und blieb in dieser Saison ungeschlagen. John Lamprecht Nr. 3, Daniel Prokes an Position 5 und vom gewohnt siegreichen Florian Zschiedrich mit Trainingsrückständen an Nr.6. Nach den Einzelspielen hieß es überraschenderweise durch Siege von Timo Fleischfresser, John Lamprecht, Daniel Prokes und Florian Zschiedrich 4:2. Die Reinickendorfer führten und  sie brauchten also von den 3 Doppelmatches nur noch eins zu gewinnen.

Nach voller Konzentration, großem Engagement und mit Leidenschaft gewannen die Berliner sogar zwei Doppel, am Ende hieß es 6:3 für die Herren der SV Reinickendorf. Ein historischer Tag für den Club. Da spielt es wohl keine Rolle, zur neuen Saison weite Wege in Kauf nehmen zu müssen. Die Regionalliga ist im Tennis die zweithöchste Spielklasse.

Christian Zschiedrich

Foto: Christian Zschiedrich

Das Warten hat sich gelohnt

Goncalo Neto da Silva Miranda. Foto: Anna Eber

Die Spreefüxxe sind auf der Suche nach einem neuen Trainer kurz vor Saisonstart fündig geworden. Ab sofort wird Goncalo Neto da Silva Miranda das Zweitligateam coachen. Der Portugiese besitzt die EHF Coaching Licence und wird bereits zum morgigen Saisonstart an der Seitenlinie der Berlinerinnen sein Debut geben. Die letzten beiden Jahre war er als Trainer in Schweden unterwegs und freut sich nun auf eine neue  Herausforderung in Berlin. Managerin Britta Lorenz zeigt sich glücklich über die Verpflichtung: „Wir sind sehr froh, dass wir die Trainerposition noch kurz vor Saisonstart besetzen konnten. Goncalo hat seit Dienstag mit dem Team trainiert und konnte erste Eindrücke sammeln, die es in den nächsten Wochen zu vertiefen gilt. Mit Goncalo haben wir einen Trainer gefunden, der in meinen Augen perfekt zu unserem schnellen und jungen Team passt. Wir sprechen also alle erstmal englisch, was in der heutigen Zeit auch kein Problem darstellt, weil es alle sprechen. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm.“ so Lorenz weiter.

Anna Eber

ALBA zum Vorbereitungsturnier in Spanien

Die Mannschaft von ALBA BERLIN hat sich zu einer viertägigen Reise nach Spanien aufgemacht. In Vilagarcia de Arousa spielt das Team von Cheftrainer Aito Garcia Reneses am heutigen Freitag und am morgigen Sonnabend ein Vorbereitungsturnier. Nachdem man heute im Halbfinale (21:15 Uhr) gegen Monbus Obradoiro spielt, trifft ALBA am Sonnabend entweder auf Herbalife Gran Canaria oder UCAM Murcia. Himar Ojeda (Sportdirektor ALBA BERLIN): „Das Turnier ist gut für uns, weil das Niveau unser Gegner sehr hoch ist. Murcia stand letztes Jahr im Final Four der Champions League, Gran Canaria spielt Euroleague und Obradoiro ist eines der solidesten Teams in der ACB. Das Timing ist für uns allerdings nicht das Beste, weil einige unserer Spieler bei der Nationalmannschaft oder verletzt sind. Deswegen sind wir umso glücklicher, dass wir es durch unsere Jugendarbeit schaffen, junge Spieler soweit zu entwickeln, dass sie uns jetzt helfen können. Natürlich ist so ein Turnier für sie auch eine Möglichkeit Erfahrungen zu sammeln und sich weiterzuentwickeln. Außerdem kann die Mannschaft sich auf so einer Reise noch besser kennenlernen und weiter zusammenwachsen.“

Bestreiten wird ALBA das Turnier mit einer enorm jungen Mannschaft. Mit Jonas Mattisseck, Hendrik Drescher, Franz Wagner und Lorenz Brenneke sind gleich vier der sechs ALBA-Perspektivspieler mit in Spanien. Verletzungsbedingt in Berlin bleiben mussten hingegen Dennis Clifford (Knie), Joshiko Saibou (Fuß) und Kresimir Nikic (Bein). Als kurzfristige Vertretung für Clifford, Nikic und den gemeinsam mit Niels Giffey für die Nationalmannschaft abgestellten Johannes Thiemann hilft Khris Lane vom Kooperationspartner LoK Bernau aus. Einen Livestream oder Live-Ticker vom Turnier gibt es leider nicht.

Spielplan:

Freitag, 07.09.2018
Halbfinale eins (19:00 Uhr): Herbalife Gran Canaria – UCAM Murcia
Halbfinale zwei (21:15 Uhr): Monbus Obradoiro – ALBA BERLIN

Sonnabend, 08.09.2018
Spiel um Platz drei (18 Uhr): Verlierer HF1 – Verlierer HF2
Finale (20:15): Gewinner HF1 – Gewinner HF

Quelle: ALBA BERLIN Basketballteam

Junge Verstärkung für zwölf Berliner Fußballvereine

Die neuen FSJ’ler und die Vertreter der ausgewählten Vereine. Foto: Lena Gundlach

Im September beginnen sechs junge Menschen ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Berliner Fußball. Das Projekt „FSJ im Berliner Fußballverein“ gibt es mittlerweile schon seit fünf Jahren. Dabei verstärkt ein FSJ’ler zwei Berliner Vereine – für jeweils 20 Stunden in der Woche. Federführend sind die Sportjugend Berlin und der Berliner Fußball-Verband. Am Ende profitieren die Berliner Fußballvereine und die jungen Erwachsenen. Für die Vereine ist das Projekt als Anschubhilfe in jeglicher Hinsicht gedacht. Die FSJ’ler sollen sich persönlich und im Rahmen ihres beruflichen Interesses weiterentwickeln.

Auftaktveranstaltung beim BFV. Am 21. August 2018 fand das erste Treffen mit den sechs ausgewählten Freiwilligendienstleistenden, den zwölf teilnehmenden Vereinen und dem BFV im „Haus des Fußballs“ statt. Im September beginnt das FSJ. Die Rolle des BFV ist bei diesem Projekt bindend: Der größte Sportfachverband Berlins bewirbt im Vorfeld das Projekt und sucht anschließend die Vereine und die FSJ’ler aus. Im Präsidium des BFV ist Lyés Bouziane, Präsidialmitglied Fußballentwicklung, für das Projekt zuständig und steht während des gesamten Projektjahres für beide Seiten in allen Belangen zur Verfügung.

Eine Win-win-Situation. Bei der Auftaktveranstaltung führte Bouziane noch einmal die zahlreichen Vorteile des Projektes auf: „In den zurückliegenden Jahren konnten die teilnehmenden Vereine mit der Hilfe der FSJ’ler ihre Strukturen ausbauen. Neue Kooperationen mit Schulen und Kitas wurden geschaffen. Die Vereine erhielten Unterstützung im Verwaltungsbereich. Zahlreiche Projekte, wie die Einbindung von Flüchtlingen, konnten realisiert werden.“ Doch auch die Freiwilligendienstleistenden profitieren: „Es ist eine Win-win-Situation. Der Verein hat etwas davon und die jungen Freiwilligen nehmen Erfahrungen für’s Leben mit. Viele der Bewerber haben schon die Vorstellung später in ihrem Berufsleben etwas in Richtung Sport zu machen und da ist das FSJ im Berliner Fußballverein eine gute Einstiegsmöglichkeit“, so das Präsidialmitglied des BFV.

Das sieht auch Paul Weese so: „Ich möchte vielleicht später Sport auf Lehramt studieren. Da ist das FSJ genau richtig, um zu sehen, ob mir das Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen liegt.“ Der 19-jährige ist einer von sechs Freiwilligendienstleistenden und wird die Vereine BSV Viktoria 90 Friedrichshain und SFC Friedrichshain verstärken. Viele neue Vereine ausgewählt. Die weiteren FSJ‘ler sind Lennart Werner (JFC Berlin/FC Nordost), Niklas Diebel (Eintracht Südring/BFC Alemannia), Tim Hannemann (Askania Coepenick/Schmöckwitz-Eichwalde), Samuel Pistor (FV Wannsee/1. FC Schöneberg) und Johannes Erbert (SG Prenzlauer Berg/SV Buchholz). Die meisten Vereine sind zum ersten Mal dabei. Der BFV wählte für das neue FSJ gleich mehrere „Newcomer“ unter den Vereinen aus.

Die Vorfreude ist groß: „Ich bin gespannt, was auf uns zukommt. Ich brauche Unterstützung im Büro. Der Jugendleiter benötigt Unterstützung auf dem Platz. Wir erhoffen uns natürlich auch neue Ideen und möchten Projekte ausbauen oder vielleicht sogar neu integrieren. Der FSJ’ler wird von unseren lizensierten Trainern aber auch einiges lernen“, sagt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende vom FC Nordost Berlin, Theofanis Eirini.

Quelle: Berliner Fußball-Verband

Durchwachsener Saisonstart der Füchse

Bob Hanning und die Füchse wollen auch in dieser Saison den Erfolg. Foto: Christian Zschiedrich

 

Zum Saisonauftakt starteten die Füchse mit einer 18:21-Niederlage bei Frisch Auf Göppingen. Das ist nicht gut, so zu beginnen, zumal die Füchse die Saison mit einem überschaubaren Minus von 500.000 Euro etwas riskant angehen. Der 2.Spieltag endete für die Berliner im Fuchsbau 29:27 gegen GWD Minden. Gott sei Dank. Am 3.Spieltag kam der Deutsche Meister, die SG Flensburg-Handewitt, zum zweiten Heimspiel. Die Berliner legten vor 6.371 Fans enthusiastisch los. Bis zur 40. Minute sahen die Füchse wie Sieger aus (Halbzeit 16:14). Wollten sie doch unbedingt in der lautstarken Max-Schmeling-Halle ein Ausrufezeichen setzen. Die Zuschauer sahen ein temporeiches, hochklassiges und spannendes Spiel. In der Endphase hatten aber nur die Gäste etwas zuzusetzen, die Füchse gaben das Spiel mit 25:30 aus der Hand. Flensburg kam im zweiten Durchgang einfach mit einer zu akzeptierenden hohen Qualität aus der Kabine. Für Füchse heißt es nun nach 3 Spielen, 2:4 Punkte, 72:78 Tore, Platz 13. Flensburg führt mit 6:0 Punkten. Das nächste Meisterschaftsspiel der Füchse findet am 13.09.2018, 19.00 Uhr, Max-Schmeling-Halle, gegen TSV Hannover-Burgdorf statt.

Füchse Berlin – SG Flensburg-Handewitt 25:30 (16:14). Heinevetter, Semisch; Drux 3, Simak 6/5, Holm 4, Gojun 3, Zachrisson 3, Marsenic 2, Schmidt 1, Koch 1, Elisson 1, Reißky 1, Porath, Struck, Jallouz. Hier die Stimmen der Trainer und von Geschäftsführer Bob Hanning.

Christian Zschiedrich

Der Meister aus Flensburg war zu stark

Nur fünf Tage nach dem Heimsieg gegen Minden (29:27) unterliegen die Füchse Berlin der SG Flensburg-Handewitt mit 25:30 (16:14). Nach einer starken ersten Hälfte musste man im zweiten Durchgang akzeptieren, dass Flensburg mit viel Qualität aus der Pause kam. Bester Torschütze der Berliner war Frederik Simak mit sechs Treffern.

Nach einem Sieg und einer Niederlage wollten die Füchse heute ein Ausrufezeichen setzen. Dies war in der lautstarken Max-Schmeling-Halle auch direkt zu spüren und die Hausherren konnten die SG Flensburg-Handewitt direkt etwas düpieren. Zweimal Jakob Holm und Abwehrspezialist Jakov Gojun bescherten die schnelle 4:1-Führung. Diesen Abstand konnten sie trotz einiger Fehler bis zum 7:4 behaupten.

Dann war der Deutsche Meister jedoch zur Stelle und konnte schließlich zum 10:10 ausgleichen. Trainer Velimir Petkovic reagierte mit einer Auszeit, um sein Team nochmals neu auszurichten. Eine taktische Variante mit Wael Jallouz auf der Spitze einer 5:1-Deckung brachte den ersten Erfolg. Die Füchse holten sich die Führung wieder und es stand kurz vor dem Halbzeitpfiff 16:13. Es war sogar die Chance auf eine vier Tore-Führung da, doch im Gegenzug nutzte die SG die Chance zum 16:14 Halbzeitstand.

Im zweiten Durchgang bekamen die Füchse nach gutem Start immer wieder die Qualität in der Defensive des Gegners zu spüren. Durch diese Aktionen robbte sich die SG heran und zog schließlich beim 18:20 auch vorbei. Die Füchse konterten und glichen auf 20:20 aus. Doch die Gäste aus Flensburg konnten durch einen 3:0-Lauf wieder etwas davonziehen.

In der 50. Spielminute war beim 22:25 noch alles möglich aus Berliner-Sicht. Allerdings waren die Gäste nun konsequenter im Abschluss und für die Füchse war immer wieder bei SG-Keeper Buric Endstation. Letztlich konnte das Team aus dem Fuchsbau nichts mehr entgegensetzen und musste sich schließlich mit 25:30 geschlagen geben.

Füchse Berlin – SG Flensburg-Handewitt 25:30 (16:14)
Heinevetter, Semisch; Drux 3, Simak 6/5, Holm 4, Gojun 3, Zachrisson 3, Marsenic 2, Schmidt 1, Koch 1, Elisson 1, Reißky 1, Porath, Struck, Jallouz

Maik Machulla (Trainer SG Flensburg-Handewitt):
Wenn man in Berlin gewinnt, muss man sehr zufrieden sein und das sind wir auch. Wir wissen das alles gut einzuschätzen. Natürlich gibt es ein paar Sachen, wo man kritisch sein muss. Wir tun uns über 30 Minuten schwer, Zugriff auf einen sehr beweglichen Angriff zu bekommen. In der Halbzeit haben wir ein paar Sachen besprochen und auch umgesetzt. Wir haben viel leidenschaftlicher und beweglicher und mit viel Einsatz verteidigt. Buric hält ein paar Bälle und dann führen wir mit drei Toren. Dann läuft das fast ein bisschen wie von allein zum Schluss.

Velimir Petkovic (Trainer Füchse Berlin):
Ich bin nicht so richtig enttäuscht. Ich habe 30 Minuten einen überragenden Handball gesehen von den Jungs. Wir haben es verpasst, uns Ende der ersten Halbzeit zu belohnen und mit vier Toren in Führung zu sehen. Es stand 16:14 zur Halbzeit und war ein offenes Spiel. Die zweite Halbzeit hat gut angefangen, wir sind dann aber in eine Welle von Fehlern geraten.
Ich habe auch erwartet, dass der Deutsche Meister Einstellungen gegen meinen jungen Rückraum findet. Wir haben versucht, mit dem siebten Man zu spielen. Das war auch nicht schlecht. Wir haben uns gute Chancen erarbeitet aber diese verworfen und das hat Flensburg für leichte Tore genutzt.

Bob Hanning (Geschäftsführer Füchse Berlin):
Wir haben eine überragende erste Halbzeit gespielt, für mich oberhalb unseres möglichen Limits. Wir haben es geschafft aus der Komfortzone rauszugehen und uns vom Publikum tragen lassen. Da lief dann auch alles. Flensburg konnte sich dann in der Pause neu justieren und neu überlegen. Irgendwann fehlt bei uns die Kraft, dann fehlen auch der letzte Schritt und die letzte Konsequenz.
Dann kommt Buric und gibt uns letzten Endes den Rest. Das Ergebnis ist von der Höhe in Ordnung. Wir haben keinen Grund ernsthaft unzufrieden zu sein. Du musst aber von den Außenpositionen dann auch mal die Bälle machen. Wir haben noch Potenzial nach oben und da müssen wir die Mannschaft in den nächsten neun Tagen hinbekommen.
Quelle: Füchse Berlin

Tasmania, Füchse und Frohnau auf den Abstiegsplätzen in der Berlin-Liga

Eine äußerst dürftige Punktausbeute der Traditionsclubs, obwohl SV Tasmania, man höre und staune, 3:0 gegen SV Empor gewonnen hat. Die Tasmanen kommen damit erst auf 4 Punkte nach 5 Spielen. Aufsteiger Frohnau hatte es am Poloplatz mit Eintracht Mahlsdorf (3.) zu tun und kam mit dem 2:2 immerhin auf einen Punkt, während die Füchse 1:2 bei Türkiyemspor verloren. 2 Punkte nach 5 Spielen gibt den Verantwortlichen und den Anhängern im Norden Berlins zu denken.

Al- Dersimspor, 14., verlor ebenfalls, sogar 1:3 zu Hause auf dem Lilli-Henoch-Sportplatz vor 70 Zuschauern gegen TuS Makkabi. Am 16. September heißt es dann für BSV Al-Dersimspor im weiteren Heimspiel möglichst die Reinickendorfer Füchse zu besiegen. Warum erst am 16.September ? Am kommenden Wochenende sind die Pokalspiele der 1.Hauptrunde zu bestreiten. Da heißt es für den BSV an der Dorfkirche gegen Stern Marienfelde zu bestehen. Die Füchse bleiben im Norden, beim RFC Liberta in der Scharnweberstraße, zum Pokalfight.

Zurück zum Meisterschaftsbetrieb, die Spandauer Kickers holten sich zu Hause eine derbe 0:5-Klatsche gegen Stern 1900 ab. Die Schützlinge von Trainer Andreas Thurau preschten damit an die Spitze (13 Punkte) der Berlin-Liga, gefolgt von 3 Vereinen mit jeweils 10 Punkten, Sparta Lichtenberg, TSV Rudow und dem Berliner SC.  Man darf über die weitere Entwicklung gespannt sein.

Christian Zschiedrich

Berliner Regionalliga-Clubs strengten sich an

und blieben am Wochenende ohne Niederlage in der Regionalliga Nordost. Das ist an den Tabellenständen auch ablesbar. Drei Vereine stehen auf Platz 4 und 5., BAK mit 13 Punkten auf Rang 4, Viktoria 89 und Hertha II tor- und punktgleich auf dem 5. Rang, die VSG Altglienicke mit dem 2:2 in Meuselwitz auf Platz 10 und der BFC Dynamo, vor 1.107 Zuschauer dank des 1:0-Erfolges über Lok Leipzig, steht jetzt über dem Strich, auf Platz 13.

Nicht nur der BFC Dynamo gewann  – enorm wichtig –  am 6. Spieltag, sondern ebenso der Berliner AK, mit  3:2 in Auerbach, während der FC Viktoria 89 vor 476 Zauschauern im Stadion Lichterfelde 2:0 gegen Oberlausitz Neugersdorf gewann.

Herthas Zweite siegte durch ein Eigentor, Lenk in der 80.Minute, 1:0 beim Bischofswerdaer FV. Keine Niederlage also für die 5 Hauptstadtclubs.

Spitzenreiter Chemnitzer FC gewann alle 6 Spiele, am kommenden 7. Spieltag, Mittwoch, 12.9., 18.30 Uhr, empfängt die VSG Altglienicke  die Chemnitzer. Am selben Tag  muss der BFC Dynamo bei ZFC Meuselwitz antreten.

Um 19.00 Uhr empfängt dann Hertha II den Tabellenletzten, nur 1 Punkt, Union Fürstenwalde. Germania Halberstadt ist mit 3 Punkten nicht viel besser. Die Halberstädter reisen zum BAK. Die Aufgabe für den Berliner Vertreter scheint am Mittwoch, 12.9., 17.30 Uhr, Poststadion lösbar zu sein.

Christian Zschiedrich

Liga der Überraschungen – NOFV Oberliga Nord

Kommendes Wochenende 1.Hauptrunde. Foto: Hans-Peter Becker

Nach 4 Spielen 12 Punkte, Lichtenberg 47 mit perfektem Saisonstart! Am Wochenende wurde wieder souverän auswärts beim Brandenburger SC Süd 3:0 gewonnen. Nach 4 Spielen noch kein einziges Gegentor kassiert, Torverhältnis 8:0. Jetzt geht es im Berliner Pokal, 1.Hauptrunde, Sonntag, 09.,09.  14.00 Uhr, im Volkspark Wilmersdorf gegen den 1.FC Wilmersdorf. Weiter geht es um Punkte am Samstag, 15.9., 13.30 Uhr, gegen Hertha 03. Die Zehlendorfer schonten wegen des Freundschaft-Spiels gegen Hertha BSC den Rasen im Stadion. Gegen den SV Lüdersdorf wurde nicht gespielt. Dennoch, 7 Punkte nach 3 Spielen , ergibt aktuell Tabellenplatz 5 und am 5. Spieltag ein interessantes Berlin-Derby.

Einen herben Rückschlag gab‘s für TeBe. Die Veilchen unterlagen zu Hause im Mommsenstadion dem Greifswalder FC 1:3; sie rangieren jetzt auf Platz 7. Die Niederlage gegen den Aufsteiger war schon eine Überraschung und so nicht eingeplant.

Der FC Strausberg kämpfte in den letzten Jahren gegen den Abstieg. Was ist mit den Strausbergern los? Ebenfalls wie Lichtenberg 47 haben sie bisher alle 4 Spiele (12 Punkte) gewonnen. Am Freitag, 14.9. heißt die Begegnung  Tennis Borussia – FC Strausberg. Lichtenberg hat das bessere Torverhältnis.

Einen Erfolg im Berlin-Derby zwischen Hertha 06 und dem SC Staaken verbuchten vor 133 Zuschauern mit 2:1 die Charlottenburger, jetzt ebenfalls 7 Punkte. Bleibt als Berliner Vertreter in der Oberliga Aufsteiger Blau-Weiß 90. Beim Torgelower FC Greif wurde 0:1 verloren. Der 13. Tabellenplatz würde in der Endabrechnung lediglich für die Relegation reichen. Die Saison ist ja noch lang und das Punktekonto, bisher erst 1 Punkt, kann ja noch aufgebessert werden.

Christian Zschiedrich