Grandioser Erfolg, Aufstieg des SVR in Deutschlands zweithöchste Spielklasse

Diese Herren erspielten den Aufstieg der SV Reinickendorf. Foto: Christian Zschiedrich

Zwei Aufstiegsspiele, zwei Siege: Sowohl die Damen als auch die Herren der Spielvereinigung Reinickendorf, beide 30er Leistungsteams,  schafften am Wochenende den Aufstieg in die Regionalliga Nordost. Der Verein am Flughafensee am Finnentroper Weg posteten den Erfolg voller Stolz in den sozialen Medien „Was für ein Tag, Regionalliga hoch 2, unfassbar, kaum zu glauben, Wahnsinn“! Ja es ist wirklich geschafft und untermauert den Slogan: „SVR – mehr als nur Tennis“. Herren 30, Damen 30, „wir lieben Tennis und sind unheimlich stolz“.

Auf dem Foto natürlich strahlende Gesichter. Es war enorm spannend. Schon die 6 Einzelspiele waren gewaltig umkämpft. Hochklassiger Tennissport und dazu beeindruckende, spektakuläre Ballwechsel. Der Gast kam aus Göttingen – mit hoher Wertschätzung in der Tennisgilde. Nach der Tennis-Verbandsspiel-Saison ist es im Herren-30-Bereich zum Aufstiegs-Relegationsspiel zwischen dem Sieger der Nordliga (TSC Göttingen) und dem Sieger der Ostliga (SV Reinickendorf) gekommen. Heimrecht für die Berliner.

Timo Fleischfresser war gerade erstnach von einer OP in der Schulterhöhle genesen und blieb in dieser Saison ungeschlagen. John Lamprecht Nr. 3, Daniel Prokes an Position 5 und vom gewohnt siegreichen Florian Zschiedrich mit Trainingsrückständen an Nr.6. Nach den Einzelspielen hieß es überraschenderweise durch Siege von Timo Fleischfresser, John Lamprecht, Daniel Prokes und Florian Zschiedrich 4:2. Die Reinickendorfer führten und  sie brauchten also von den 3 Doppelmatches nur noch eins zu gewinnen.

Nach voller Konzentration, großem Engagement und mit Leidenschaft gewannen die Berliner sogar zwei Doppel, am Ende hieß es 6:3 für die Herren der SV Reinickendorf. Ein historischer Tag für den Club. Da spielt es wohl keine Rolle, zur neuen Saison weite Wege in Kauf nehmen zu müssen. Die Regionalliga ist im Tennis die zweithöchste Spielklasse.

Christian Zschiedrich

Foto: Christian Zschiedrich

Veröffentlicht von

Christian Zschiedrich

Er kann von sich mit Fug und Recht behaupten, immer ein Leben für und durch den Sport geführt zu haben. Er spielte Fußball, nicht mal untalentiert, brachte es dabei zu einigen Ehren, studierte Sport in Leipzig, arbeitete als Sportlehrer und trainierte Fußballmannschaften. Zwischendurch erwarb er beim DFB seine Trainerlizenz. Nach und nach entdeckte er dabei sein Herz für den Sportjournalismus, schrieb Artikel für verschiedene Zeitungen und hob in Berlin eine eigene Sportsendung im Lokal-TV aus der Taufe. Über 2.000 Sendungen wurden unter seiner Leitung produziert. An`s Aufhören verschwendet er keinen Gedanken, schließlich bietet das Internet viele neue Möglichkeiten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert