ALBA zu Gast beim „Team der Stunde“ in Göttingen

Nicht einmal 40 Stunden nach dem EuroLeague-Gastspiel in Valencia (ALBA verlor mit 77:91) stehen die Basketballer am Sonntag, 5. Januar wieder auf dem Parkett. In der easyCredit BBL werden die Berliner auswärts von der BG Göttingen herausgefordert. Das neue Team von Ex-Albatros Bennet Hundt ist mit zuletzt drei Siegen in Folge nach zuvor nur zwei Saisonsiegen überhaupt das „Team der Stunde“ in der Bundesliga

Aito Garcia Reneses (ALBA-Cheftrainer): „Göttingen hat nach einem schwachen Saisonstart zuletzt drei Spiele in Folge gewonnen. Dabei hat vor allem die verbesserte Form von Kyan Anderson eine große Rolle gespielt, der Göttingen mit im Schnitt 30 Punkten zu den drei Siegen geführt hat. Die zweite wichtige Verbesserung ist die Verpflichtung von Alex Ruoff vor vier Wochen, der ebenfalls großen Anteil an den drei Siegen hatte. Nicht einmal 40 Stunden nach dem Spiel in Valencia treffen wir in Göttingen auf eines der aktuell heißesten Teams der Liga.“

Jonas Mattisseck (ALBA-Guard): „Das ist wieder so ein Spiel, bei dem wir nicht einmal zwei Tage nach einem EuroLeague-Spiel kaum Zeit zum Luftholen haben. Aber ich denke, dass wir uns mittlerweile daran gewöhnt haben. Eine leichte Aufgabe wird das trotzdem nicht für uns, denn die Göttinger haben gerade einen richtig guten Lauf. Ich freue mich natürlich besonders auf das Wiedersehen mit Bennet Hundt, mit dem ich immer noch in Kontakt stehe. Er spielt in Göttingen eine super Saison und ich hoffe, dass es für ihn so weitergeht, denn er hat sich das wirklich verdient.“

Mit etwas mehr Glück hätten die Göttinger sogar vier Siege in Folge auf der Habenseite haben können, denn vor vier Wochen waren die von Ex-Albatros Bennet Hundt mit 19 Punkten angeführten Leinestädter in München drauf und dran, dem Meister FC Bayern die erste Saisonniederlage in der easyCredit BBL beizubringen. Aber Petteri Koponen verhinderte das mit einem sensationellen Dreier in der Schlusssekunde zum Münchener 82:81-Sieg.

Der Aufschwung der Göttinger in den letzten Wochen kommt nicht von ungefähr, denn an der Seite des bei ALBA groß gewordenen 21-jährigen Bennet Hundt, der sich in der Universitätsstadt auf Anhieb mit im Schnitt 9,5 Punkten und 4.2 Assists zu einem Leistungsträger entwickelt hat, entpuppten sich nach einer gewissen Anlaufzeit auch andere Neuzugänge als Volltreffer.

Mit etwas mehr Glück hätten die Göttinger sogar vier Siege in Folge auf der Habenseite haben können, denn vor vier Wochen waren die von Ex-Albatros Bennet Hundt mit 19 Punkten angeführten Leinestädter in München drauf und dran, dem Meister FC Bayern die erste Saisonniederlage in der easyCredit BBL beizubringen. Aber Petteri Koponen verhinderte das mit einem sensationellen Dreier in der Schlusssekunde zum Münchener 82:81-Sieg.

Der Aufschwung der Göttinger in den letzten Wochen kommt nicht von ungefähr, denn an der Seite des bei ALBA groß gewordenen 21-jährigen Bennet Hundt, der sich in der Universitätsstadt auf Anhieb mit im Schnitt 9,5 Punkten und 4.2 Assists zu einem Leistungsträger entwickelt hat, entpuppten sich nach einer gewissen Anlaufzeit auch andere Neuzugänge als Volltreffer.

Neben dem vielseitigen belgischen Nationalspieler Elias Lasisi, dem athletischen US-amerikanischen Power Forward Terry Allen und dem seine erste Profi-Saison spielenden US-Center Dylan Osetkowski imponierte bei den jüngsten Göttinger Siegen vor allem der aus Bayreuth in die Universitätsstadt gewechselte US-Spielmacher Kyan Anderson mit 32 Punkten gegen Bonn, 24 Punkten in Bayreuth und 35 Punkten (BBL-Saisonrekord) am vergangenen Donnerstag gegen Frankfurt.

Ein weiteres wichtiges Puzzleteil fand Göttingens holländischer Trainer Johan Roijakkers im Dezember mit der Nachverpflichtung von Alex Ruoff. Der US-Allrounder, der bereits 2013 bis 2015 und 2016/17 für Göttingen auf den Positionen eins bis vier spielte, hebt das Göttinger Team mit seiner Vielseitigkeit und Spielintelligenz auf ein höheres Niveau. Am Donnerstag gegen Frankfurt glänzte er mit 23 Punkten (3/4 Dreier), neun Rebounds, drei Assists und zwei Steals.

Quelle: ALBA Berlin

ALBA zum Vorbereitungsturnier in Spanien

Die Mannschaft von ALBA BERLIN hat sich zu einer viertägigen Reise nach Spanien aufgemacht. In Vilagarcia de Arousa spielt das Team von Cheftrainer Aito Garcia Reneses am heutigen Freitag und am morgigen Sonnabend ein Vorbereitungsturnier. Nachdem man heute im Halbfinale (21:15 Uhr) gegen Monbus Obradoiro spielt, trifft ALBA am Sonnabend entweder auf Herbalife Gran Canaria oder UCAM Murcia. Himar Ojeda (Sportdirektor ALBA BERLIN): „Das Turnier ist gut für uns, weil das Niveau unser Gegner sehr hoch ist. Murcia stand letztes Jahr im Final Four der Champions League, Gran Canaria spielt Euroleague und Obradoiro ist eines der solidesten Teams in der ACB. Das Timing ist für uns allerdings nicht das Beste, weil einige unserer Spieler bei der Nationalmannschaft oder verletzt sind. Deswegen sind wir umso glücklicher, dass wir es durch unsere Jugendarbeit schaffen, junge Spieler soweit zu entwickeln, dass sie uns jetzt helfen können. Natürlich ist so ein Turnier für sie auch eine Möglichkeit Erfahrungen zu sammeln und sich weiterzuentwickeln. Außerdem kann die Mannschaft sich auf so einer Reise noch besser kennenlernen und weiter zusammenwachsen.“

Bestreiten wird ALBA das Turnier mit einer enorm jungen Mannschaft. Mit Jonas Mattisseck, Hendrik Drescher, Franz Wagner und Lorenz Brenneke sind gleich vier der sechs ALBA-Perspektivspieler mit in Spanien. Verletzungsbedingt in Berlin bleiben mussten hingegen Dennis Clifford (Knie), Joshiko Saibou (Fuß) und Kresimir Nikic (Bein). Als kurzfristige Vertretung für Clifford, Nikic und den gemeinsam mit Niels Giffey für die Nationalmannschaft abgestellten Johannes Thiemann hilft Khris Lane vom Kooperationspartner LoK Bernau aus. Einen Livestream oder Live-Ticker vom Turnier gibt es leider nicht.

Spielplan:

Freitag, 07.09.2018
Halbfinale eins (19:00 Uhr): Herbalife Gran Canaria – UCAM Murcia
Halbfinale zwei (21:15 Uhr): Monbus Obradoiro – ALBA BERLIN

Sonnabend, 08.09.2018
Spiel um Platz drei (18 Uhr): Verlierer HF1 – Verlierer HF2
Finale (20:15): Gewinner HF1 – Gewinner HF

Quelle: ALBA BERLIN Basketballteam

Sechs ALBA-Talente erhalten Doppellizenz bei Lok Bernau

ALBA BERLIN legt weiterhin großen Wert auf die Entwicklung der eigenen Nachwuchskräfte: Sechs ALBA-Talente gehören zum Start der Saison 2018/2019 dem Pool von Perspektivspielern an, die mit einer Doppellizenz in der ProB zum Einsatz kommen und parallel regelmäßig mit dem Profiteam arbeiten. Lorenz Brenneke, Hendrik Drescher, Bennet Hundt, Jonas Mattisseck, Kresimir Nikic und Franz Wagner erhalten im Rahmen der Kooperation zwischen ALBA BERLIN und Lok Bernau die Chance, Erfahrungen in Deutschlands dritthöchster Spielklasse ProB zu sammeln und damit den nächsten Schritt zum Profispieler zu gehen. Parallel trainieren sie regelmäßig mit den Profis unter Cheftrainer Aito und feilen im Programm von Individualtrainer Carlos Frade an ihren Fähigkeiten. Es ist dabei möglich, dass der Perspektivspieler-Pool im Laufe der Saison um weitere Talente aus der ALBA Jugend ergänzt wird. ALBA-Sportdirektor Himar Ojeda: „Unsere talentiertesten Perspektivspieler stehen vor einer großen Herausforderung, einer Phase des Überganges vom Jugend- zum Profispieler. Wir sind überzeugt, dass die Kooperation mit Bernau die beste Möglichkeit ist, sich auf diesem Weg weiter zu entwickeln. Die Jungs werden in Bernau viel Spielzeit erhalten und regelmäßig mit dem ALBA-Profiteam unter Coach Aito arbeiten. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, nur elf Profis zu engagieren, um einen festen Platz im ALBA-Kader für unsere Jugendspieler freizuhalten.“

Nachdem sich die Kooperation mit Lok Bernau in den vergangenen beiden Jahren als sehr erfolgreich herausgestellt hat, werden für die kommende Saison gleich sechs Akteure mit einer Doppellizenz ausgestattet. Diese erlaubt es den jungen ALBA-Talenten, zusätzlich zu ihren Jugendteams, sowohl für den ProB-Ligisten Bernau, als auch für ALBAs Profi-Mannschaft aufzulaufen. Zusätzlich zu den bereits in der vergangenen Saison auch in Bernau spielenden Jonas Mattisseck (Jahrgang 2000), Hendrik Drescher (2000), Bennet Hundt (1998) und Kresimir Nikic (1999) bekommen nun auch Franz Wagner (2001) und Lorenz Brenneke (2000) die Chance in der ProB Spielzeit zu sammeln und regelmäßig bei den ALBA-Profis mit zu trainieren. Dazu wird unter der Leitung von Individualtrainer Carlos Frade im Einzeltraining detailliert an den basketballerischen Fähigkeiten gearbeitet.

Konkret wird sich der Alltag der Doppellizenzspieler so gestalten, dass diese dauerhaft in Bernau spielen und trainieren und, je nach Bedarf und Verfügbarkeit, ins Training oder den Pflichtspielkader der ALBA-Profis berufen werden. Zusätzlich sind, mit Ausnahme von Hundt und Nikic, alle Doppellizenzspieler auch weiterhin für ALBAs NBBL-Mannschaft spielberechtigt. Welche Vorzüge das der Kooperation zugrunde liegende Jugendkonzept hat, wurde unter anderem in der vergangenen Saison deutlich: Mit Bennet Hundt und dem wertvollsten Spieler der letztjährigen NBBL-Saison Jonas Mattisseck spielten sich unter anderem zwei Talente durch starke Leistungen in Bernau in ALBAs Profikader und kamen zu mitunter wichtiger Spielzeit in Spielen in der Bundesliga und dem EuroCup. Hundt lief vergangene Saison in 15 BBL- und EuroCup-Partien auf, Mattisseck in acht. Während Hundt und Mattisseck also bereits unter Beweis gestellt haben, dass sie bereit für eine große Rolle in Bernau sind, erhalten auch Nikic, Drescher, Brenneke und Wagner ihre Doppellizenzen mit besten Empfehlungen. Alle vier Spieler spielten eine starke Spielzeit in der NBBL und krönten diese im Frühjahr mit der deutschen Meisterschaft. Hinzukommt, dass – Brenneke ausgenommen – auch sie in der vergangenen Saison schon für ALBA in BBL und EuroCup aufgelaufen sind (Nikic: 7 Einsätze, Drescher 3, Wagner 2).

ALBA BERLIN Basketballteam