Gelingt der erste Auswärtssieg der Saison ?

Urs Fischer, guter Saisonstart – gelingt jetzt der erste Auswärtssieg ? Foto:© Hans-Peter Becker

Der 1. FC Union ist in dieser Saison noch ungeschlagen. Am Montagabend, 1.10. beschliessen den 8. Spieltag mit der Auswärtspartie in Ingolstadt. Während den Eisernen der Saison-Start geglückt ist, mit 13 Punkten aus 7 Spielen, ist bei den Ingolstädter das Gegenteil der Fall. Personell ähnlich gut ausgestattet wie die Berliner, gelang erst ein einziger Sieg, zwei Unentschieden und vier Niederlagen. Es war den Verantwortlichen der Schanzer zu wenig, nach der 0:1 Heimniederlage-Niederlage gegen den FC St. Pauli wurde der Trainer Stefan Leitl entlassen. Für das folgende Auswärtsspiel in Köln gab es eine Interimslösung. Als neuer Trainer wurde vor einigen Tagen Alexander Nouri vorgestellt, zuvor soll es Absagen von Jens Keller und Markus Weinzierl gegeben haben.

Bei der obligaten Pressekonferenz vor dem Spiel war der Trainerwechsel beim nächsten Gegner ein Thema. Unions Trainer Urs Fischer ging auf die Bremer Vergangenheit des neuen Ingolstädter Trainers ein. Als Trainer des SV Werder ließ er bevorzugt mit einer 3er Kette (3-5-2) spielen. Im Training soll er in Ingolstadt sich daraus ergebende taktische Varianten geübt haben. Wie aussagekräftig daher das Videostudium der bisherigen Ingolstädter Spiele ist, läßt sich schwer sagen. „Auf jeden Fall werden wir gut vorbereitet sein.“

Was die Startelf betriff, da hat der Trainer wieder mehr Qual in der Wahl. Von den 28 Profis sind nur zwei momentan nicht einsatzfähig. Es betrifft den dritten Torwart Lennart Moser und den Innenverteidiger Marc Torrejon.

Er ist zwar wieder im Kader, allerdings reicht die Kraft keinesfalls für 90 Minuten, die Rede ist von Sebastian Polter. Er könnte wieder eine Joker-Rolle übernehmen. Gegenüber dem Spiel gegen Kiel sind keine großen Änderungen zu erwarten. Rotiert Ken Reichel wieder für Christopher Lenz zurück ? Die anderen Posten in der 4er Abwehrkette sind vergeben.

Trotz englischer Woche, konnten die Eisernen eine fast normale Vorbereitung absolvieren, Dank der Ansetzung als Montag-Spiel. Da war sogar ein freier Tag für die Profis drin. Die Voraussetzungen stehen also nicht schlecht, um den ersten Auswärtssieg der Saison einzufahren. Es wäre gut, im Falle einer Führung, das zweite Tor nachlegen zu können. In den drei Auswärtsspielen gelangen den Wuhlheidern bislang nur zwei Tore. In Sandhausen wurde zu Null gespielt.

Das Spiel am Montagabend, 1.10. wird um 20:30 Uhr im Audi-Sportpark zu Ingolstadt angepfiffen werden. Leiter der Partie wird Sebastian Dankert aus Rostock sein. Stand vom letzten Samstag, waren etwa 500 Karten für den Gästeblock verkauft, für Kurzentschlossene, die den weiten Weg von Berlin nach Ingolstadt auf sich nehmen wollen, sind Eintrittskarten zu haben.

Hans-Peter Becker

Füchse gewinnen das Ost-Derby

Der Hauptstadtclub aus Berlin setzt ein dickes Ausrufezeichen mit dem 27:24 (14:10)-Erfolg über den SC Magdeburg. In einem hitzigen Spiel vor 9000 Zuschauern haben die Füchse völlig verdient zwei Punkte eingefahren. Paul Drux und Mattias Zachrisson waren mit fünf Treffern die erfolgreichsten Werfer bei den Füchsen Berlin.

Füchse Berlin gegen den SC Magdeburg ist ein Spiel mit ganz besonderer Brisanz. Die Rivalität der beiden Vereine ist nach außen immer zu spüren und daher wird es auch als großes Ost-Derby bezeichnet. Die Füchse Berlin holen sich den vierten Sieg in Folge und schlagen somit den Tabellenführer und Favoriten aus Magdeburg.

Der Start verlief für das Team von Velimir Petkovic nicht optimal. Die Gäste aus Magdeburg führten mit 3:0 ehe Frederik Simak in der neunten Spielminute vom Siebenmeterstrich den ersten Treffer für die Hausherren markierte. Der Knoten war von nun an geplatzt bei den Füchsen. In der 13. Spielminute gelang beim 4:4 der Ausgleich und durch eine herausragende Abwehr mit Erik Schmidt und Jakov Gojun zogen die Gastgeber in Minute 21 bis auf 10:6 davon.

Fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff erzielte Paul Drux sogar das 12:7. Bis zum Pausenpfiff blieben die Füchse weiterhin konzentriert und konnten schließlich mit 14:10 die Seiten wechseln. Doch der Start in Halbzeit zwei gelang dem bislang noch ungeschlagenen Tabellenführer aus Magdeburg etwas besser. Somit spürten die Füchse beim 15:13 in Minute 36. Spielminute wieder den Atem der Gäste im Rücken.

Doch durch Treffer von Mattias Zachrisson und zweimal Fabian Wiede konnte die Führung auf 18:13 ausgebaut werden. Doch nach ausgeglichenem weiteren Verlauf wurde es nochmals eng als der SCM nochmals auf 20:18 verkürzen konnte. Daraufhin reagierte Petkovic mit einer Auszeit. Diese erzielte Wirkung und die Füchse konnten mit einer 22:19-Führung in die letzten zehn Minuten gehen.

Dort zeigten sich die Hausherren dann sehr gefestigt und konzentriert. Auch eine offensive Deckungsvariante der Gäste konnte den Füchsen nicht das Handwerk legen und somit kam der SC Magdeburg nie näher wie auf zwei Tore heran. Als Elisson rund 30 Sekunden vor dem Abpfiff das 27:24 erzielte brachen bei den lautstarken Berliner Fans alle Dämme und man konnte schließlich gemeinsam den verdienten Derby-Sieg feiern.

Somit springen die Füchse mit nun 8:4-Punkten auf Rang sechs der Tabelle und die Gäste aus Magdeburg verlieren die Tabellenführung an die SG Flensburg-Handewitt. Am kommenden Donnerstag müssen die Füchse dann beim Aufsteiger aus Bietigheim bestehen.

Füchse Berlin – SC Magdeburg 27:24 (14:10)

Heinevetter, Semisch; Wiede 4, Elisson 4, Holm 4, Struck, Gojun, Lindberg, Zachrisson 5, Simak 2/2, Schmidt 1, Jallouz, Reißky 1, Koch 1, Drux 5

Stimmen:

Bennet Wiegert (Trainer SC Magdeburg):

Herzlichen Glückwunsch an Petko und sein Team, herzlichen Glückwunsch an Berlin zum absolut verdienten Sieg und der gezeigten Leistung.

Leider ist es uns nicht gelungen nach der frühen Führung unser Spiel durchzuziehen. Berlin hatte einen tollen Rückzug und hatte sich sehr gut auf uns eingestellt. Wir haben es nicht geschafft unseren Druck aufzubauen. Ich hatte das Gefühl, dass wenn wir auf zwei oder ein Tor herangekommen wären nochmal den Druck hätten aufbauen können und das Momemtum zu bekommen. Wir brauchen einfach eine bessere Leistung und wir brauchen vor allem unser Spiel, um auswärts bei so einem Team bestehen zu können.

Velimir Petkovic (Trainer Füchse Berlin):

Es gibt nichts schöneres für einen Trainer, wie wenn der gegnerische Trainer sagt, dass das ein hochverdienter Sieg war. Wir wussten, dass wir es mit dem derzeit besten Team der Liga zu tun hatten. Der SCM hatte nicht nur 14:0-Punkte sondern hat auch schönen Handball gezeigt. Wir haben gesehen, was eine hochmotivierte Mannschaft leisten kann, wenn sie über 60 Minuten kämpft.

Ich kann mich nur freuen und wir wollen auf dieser Erfolgswelle bleiben.

Bob Hanning (Geschäftsführer Füchse Berlin):

Ich habe mich gefreut, dass wir uns heute so belohnt haben. Es war viel Emotion dabei, viel Kampf und auch viel Fairness. Wir hatten vier oder fünf Zeitstrafen und Magdeburg hatte drei Zeitstrafen und das obwohl es ein körperbetontes Spiel war.

Wir haben wenig Chancen zugelassen und in der ersten Halbzeit nur acht Bälle auf das Tor bekommen. Ich habe mich heute auch für Erik Schmidt gefreut, über seine Leistung heute in der Abwehr. Und Bjarki hat heute in der zweiten Halbzeit auch das Abwehrspielen entdeckt. Hat zwar etwas gedauert, aber das war heute ein perfektes Abwehrspiel.

Ich bin heute sehr, sehr, sehr zufrieden. Bennet hat es angesprochen, Petko auch, das war heute Rückzug wie man es sich vorstellt. Jetzt haben wir ein Bild, wie das aussehen muss.

Bob Hanning zu Paul Drux:

Paul fährt morgen nach Süddeutschland, der Fuß muss arthroskopiert werden. Er klagt seit einem halben Jahr über Fußschmerzen. Wir haben viele Untersuchungen und Bilder gemacht, konnten aber nichts feststellen. Deshalb muss man am Dienstag jetzt reinschauen.

Quelle: Füchse Berlin

Sieg(e) am Freitagabend


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