BSC Berlin plant für die dritte Zweitligasaison

Mit einem 3:1 Erfolg gegen Volleyballteam Hamburg (21, 20, -22,22) erkämpfte sich der BBSC Berlin die Rückkehr auf einen Nichtabstiegsplatz am letzten Spieltag der Saison und freut sich auf die nächste Spielzeit in der 2. Liga.

Was war das für ein Volleyballfest in der Hämmerlinghalle! Über 350 Fans waren nach Köpenick gepilgert, unter ihnen mehr als 50 aus Hamburg, die beide Mannschaften lautstark anfeuerten und den Abend zum Erlebnis für die Teams machten. Dabei traten diese trotz der angespannten Tabellensituation durchaus nicht wie potentielle Absteiger auf. Da wurde auf beiden Seiten gefighted, die Bälle auch aus schier aussichtsloser Position zurückgeholt oder vom Boden gekratzt und dem Gegner selten mehr als 1 cm geschenkt. Und ganz wichtig: Auch nach Punkterückstand oder gar Satzverlusten kamen beide Teams immer wieder zurück , zogen sich nicht in das untaugliche Schneckenhaus zurück, sondern versuchten immer wieder, die eigenen Pluspunkte in die Waagschale zu werfen.

Im ersten Satz übernahm zunächst Hamburg das Kommando, ehe der BBSC zur Satzmitte leichte Vorteile erlangte und nicht mehr aus der Hand gab. Dies setzte sich im zweiten Satz fort: Ausgehend von einem starken Aufschlagspiel der Gastgeberinnen wurden die Hansestädterinnen in der Deckung vor große Probleme gestellt und konnten sich erst Mitte des Satzes richtig darauf einstellen. Der zwischenzeitliche 8-Punkte-Vorsprung für Kummer und Co reichte jedoch, um den Satz sicher nach Hause zu fahren. Danach ordnete Hamburgs Coach Helmut von Soosten mehr Risiko an und stellte um, brachte mehr die früheren Berlinerinnen Annalena Grätz sowie Luise Klein, die mit riskanteren aber eben auch gefährlicheren Aufschlägen ihrerseits die Berliner Annahme unter Druck setzten – der Satz ging in die Elbestadt. Hamburg führte auch im vierten Satz lange Zeit. Doch zeitlich nahezu parallel zum Spielende in Borken mit der 1:3 Niederlage der Gallier aus Aligse (und damit der Chance des BBSC auf Klassenerhalt durch eigenen Sieg mit mindestens zwei Sätzen Differenz) drehten die Berlinerinnen wieder auf. Angefeuert vom Berliner Publikum flogen die letzten Punkte den fightenden Gastgeberinnen zu, die nachfolgend ausgelassen den Klassenerhalt bejubelten. Auch Hamburg brauchte sich ob der gezeigten Leistung nicht verstecken – die Punkte zum Klassenerhalt wurden in anderen Partien verloren. Wir wünschen den Gästen nach dem Neuaufbau den baldigen Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga.

Zum MVP wählten die Trainer Berlins Josephine Suhr sowie Hamburgs Juliane Köhler.

Immer noch angespannt, aber hochgradig zufrieden ob des Ergebnisses zeigte sich nach dem Schlusspfiff BBSC-Trainer Pultke: „Heute haben wir gezeigt, dass wir mit einer konzentrierten Mannschaftsleistung und mit dem absoluten Willen zum Erfolg auch aus einer eigentlich schon recht verfahrenen Situation herauskommen können, und Hamburg machte es uns wirklich nicht einfach.“ Dabei war die Liga in dieser Saison unglaublich ausgeglichen. In jedem Jahr seit Beginn der Ligazeitrechnung 1996 reichten 27 satte Punkte für ein völlig unbeschwertes Verbleiben in der Liga – in diesem Jahr liegt Aligse mit dieser Punktzahl auf dem ersten Abstiegsplatz. Mit nur vier Punkten (und ein paar Sätzen) mehr in der Tasche hätte der BBSC vielleicht mit dem siebenten Tabellenrang abgeschlossen. Ohne Spekulation, aber sowohl mit dem üblichen Herzblut wie auch mit kühlen Überlegungen kann es nunmehr für die Südostberlinerinnen an die Planung für die nächste Saison gehen.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Caroline Eggert, Katharina Kummer, Tara Jensen, Karoline Vogt, Antonia Klamke, Constanze Bieneck, Anna-Lena Vogt, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Lisa Kerger, Marie Holstein

Quelle: Burkhard Kroll / BBSC Berlin

BBSC mit Herzschlagfinale in der Hämmerlinghalle

Zum letzten und entscheidenden Spiel im Kampf gegen den Abstieg empfängt der BBSC Berlin am kommenden Samstag, den 13. April 2019, um 19:30 Uhr das Volleyball Team Hamburg in der Köpenicker Hämmerlinghalle.

Die Auswirkungen dieses Finalspiels haben sich viele Volleyballfans zu Saisonbeginn bestimmt nicht so vorgestellt. Der Vorletzte in der Tabelle (BBSC) trifft auf den Letzten (früheren Erstligisten Hamburg) und hat es nicht einmal selbst in der Hand, aus eigener Kraft das rettende Ufer zu erreichen. Die bisher am Tabellenende notierten Sportfreunde aus Aligse haben im Schlussspurt der Saison mit fünf Siegen seit Ende Januar Hamburg und Berlin überholt. Ein weiterer Punkt im Saisonabschlussspiel gegen Borken (zwei Satzgewinne reichen aus) bringt die Niedersachsen uneinholbar auf einen Nichtabstiegsplatz. Der BBSC kann mit einem 3:0 oder 3:1 Sieg gegen Hamburg nur dann Aligse überholen, wenn die Gallier gegen Borken mindestens 1:3 verlieren. Alles andere ist Spekulation – eventuell könnte der Tabellenvorletzte auch davon profitieren, dass einem potentiellen Aufsteiger die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nicht bescheinigt wird oder dieser selbst zurückzieht.

Um überhaupt an ein Verbleiben in der 2. Liga zu denken muss jedoch erst einmal das Volleyball Team Hamburg geschlagen werden. Das Team von der Elbe war mit großen Erwartungen in die Saison gestartet, hatte sich personell verstärkt, war jedoch nach einer unglücklichen Verletzungsserie zum Saisonanfang ziemlich schnell in Richtung Tabellenkeller unterwegs. Zum Aufgebot gehören mit Annalena Grätz, Luise Klein, Lisa Senger und Gina Köppen vier Akteurinnen, die beim VCO Berlin nicht nur eine sehr gute Volleyballausbildung genossen haben, sondern auch viel Erstligaerfahrung sammeln durften. Klein und Grätz spielten zudem beim Köpenicker SC in der 1. Liga. Kapitänin des Teams ist Juliane Köhler, die aus der Schweriner Volleyballschule kommend in Hamburg zur Führungspersönlichkeit reifte. „Wer glaubt, dass sich Hamburg hängen lassen wird, ist auf dem falschen Dampfer“ weiß Berlins Trainer Robert Pultke. „Auch die Mädels aus der Hansestadt werden alles geben, um sich die Minichance des vorletzten Tabellenplatzes zu erhalten.“

Demzufolge wird es für den BBSC nur um eines gehen: mit kühlem Kopf und Konzentration, aber unter Volldampf den Kampf aufzunehmen und mit der Kampfkraft die wichtigste Eigenschaft des Teams in die Waagschale zu werfen. Der BBSC freut sich über lautstarke Unterstützung von den Rängen im Finalspiel gegen den Abstieg!

Quelle: Burkhard Kroll / BBSC Berlin

BBSC Berlin bringt Niederlage aus Dingden nach Hause

Die deutliche, wenn auch enge Niederlage (alle Sätze mit 22:25) gegen Blau-Weiß Dingden macht die Aufgabe des nächsten Samstags klar: Das Spiel gegen Hamburg wird ein richtiges Endspiel um den Verbleib in der 2. Bundesliga.

„Super frustriert“ zeigte sich Berlins Trainer Robert Pultke nach der Ankunft von der fast 1200 km Dienstreise: Zu häufig haben Fehler der Gästemannschaft Punktgewinne von Dingden erst ermöglicht. „Dingden hat wirklich gut gespielt, aber uns ist es nicht gelungen, unsere taktische Marschroute richtig umzusetzen. Wir haben weder die Angriffe der Dingdener Diagonalspielerin in den Griff bekommen, noch unser Nervenflattern mit den üblichen Fehlerkonsequenzen abschalten können“. Während der BBSC im ersten Satz allein sechs direkte Asse kassierte, waren es im zweiten Satz sechs eigene Aufschlagfehler, die den kleinen Unterschied in den Punkten ausmachten. Auch im dritten Satz machten ein paar Gästefehler zu viel aus einem eigentlich ausgeglichenen Spiel die Niederlage der Berlinerinnen.

Zur MVP wählten die Trainer Dingdens Lena Priebs sowie Berlins Alina Gottlebe-Fröhlich.

Nun gilt es, am kommenden Samstag im Heimspiel gegen Hamburg noch einmal alle verfügbaren Kräfte zu mobilisieren, um dem Abstiegsgespenst zu entkommen.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Katharina Kummer, Tara Jenßen, Karoline Vogt, Constanze Bieneck, Anna-Lena Vogt, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Marie Holstein

Quelle: Burkhard Kroll / BBSC Berlin

BBSC Berlin im Abstiegskampf mit Nervenflattern

Zu einem wahren Lehrstück über das Agieren im Abstiegskampf entwickelte sich das Spiel des BBSC Berlin gegen den SV Bad Laer am Samstag, dass die Berlinerinnen mit 1:3 (15,-17, 20, -21) verloren.

Der BBSC startete zunächst fulminant  und drückte dem Spiel sofort den Stempel auf. Der 10-Punkte-Vorsprung im ersten Satz führte zum ersten Satzgewinn – das sah alles nach einem ungefährdeten Sonntagsnachmittagsspaziergang aus. Von wegen, die Gäste reagierten und brachten wesentlich mehr Druck in ihr Spiel – vor allem in ihr Aufschlagspiel. Auf einmal wackelten die Gastgeberinnen, fanden keine Einstellung zu dem durchaus gut geschlagenen Service der Niedersächsinnen und gerieten heftig in Rückstand. Beim 8:18 brachte Trainer Robert Pultke zur Annahmestabilisierung Tara Jenßen aufs Parkett, die dafür sorgte, dass der Rückstand nicht noch größer wurde, doch der Satz war natürlich nicht zu retten. Auch im dritten Satz übernahmen die Gäste schnell das Kommando: Durchdacht, mit flinkem Zuspiel und Einsatzbereitschaft zogen sie „ihr“ Spiel durch und und piesackten immer wieder mit aggressiven Aufschlägen die Berliner Abwehr. Dort kam man überhaupt nicht in den Rhythmus, war viel zu sehr mit der eigenen Angst beschäftigt. Es gelang so aber häufig nur, den Ball irgendwie im Spiel zu halten, ohne selbst echte Akzente im Angriff zu setzen. Der ähnliche Ablauf vollzog sich dann auch im vierten Satz, wenngleich der BBSC einige Zeit den Rückstand auf die Gäste gering halten konnte. So war der Gästesieg voll gerechtfertigt und Bad Laer darf den Sprung aus der Abstiegszone feiern.

Die auf dem Feld sichtbare Unsicherheit der Berlinerinnen wertete Trainer Pultke als ein Symbol des Umgangs mit der Tabellensituation und den Abstiegsbefürchtungen: „Wir müssen vor den beiden Endspielen in Dingden und gegen Hamburg  unbedingt wieder den Kopf freikriegen. Wenn es uns gelingt, dem Spiel den eigenen Stempel aufzudrücken und dabei individuelle Fehler so weit wie möglich zu vermeiden, sollten wir alle Chancen auf den Klassenerhalt haben. Bis es soweit ist, haben wir aber noch viel Arbeit.“

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Caroline Eggert, Katharina Kummer, Tara Jenßen, Karoline Vogt, Antonia Klamke, Anna-Lena Vogt, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Marie Holstein

Quelle: Burkhard Kroll /BBSC Berlin

BBSC-Sonntagsgäste in der Hämmerlinghalle

Am kommenden Sonntag, den 24. März 2019 trifft der BBSC Berlin in der Köpenicker Hämmerlinghalle um 15:00 Uhr in einem Vorentscheidungs-Spiel zur Positionierung gegen den Abstieg auf den SV Bad Laer.

Die Gäste aus dem kleinen niedersächsischen Städtchen nahe Osnabrück sind seit Jahren für exzellente Nachwuchsarbeit im Volleyballbereich bekannt. Die Aulenbrock-Schwestern, Melanie Keil und Annika Lambers wurden dort an ein hohes Leistungsniveau herangeführt. In den letzten Jahren gelang es nicht mehr, das Niveau in der Jugendarbeit so beizubehalten, dass erneut erstligataugliche Spielerinnen entwickelt wurden. Zu Anfang der Saison übernahm nach Miss 2. Bundesliga Danuta Brinkmann (bis 2018) nunmehr Zoran Nikolic (mehrfacher jugoslawischer Meister als Spieler) das Traineramt. Der Serbe weist diverse Trainermeriten in Österreich und in Deutschland auf, wo er Vereine bis in die internationalen Wettbewerbe führte. In Bad Laer trat er mit der Zielstellung an, auch die Jugendarbeit wieder auf einem höheren Niveau etablieren.

Die Gästemannschaft stellt sich als ein Team ohne Stars dar. Wenn sich auch der angestrebte Sprung in Richtung erstes Tabellendrittel für die Mannschaft bisher nicht ergab, so sind die Gäste für Einsatzfreude, Variabilität und Teamarbeit auf dem Feld bekannt. In der Hinrunde hatte der BBSC aus Bad Laer immerhin einen Punkt mitbringen können. Berlins Trainer Pultke will gegen den Tabellennachbarn einen Sieg nach Hause fahren: so könnten sich die Gastgeberinnen etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen: „Mit einem Sieg gegen den Mitbewerber könnten wir eine bessere Ausgangsposition vor den letzten Spielen gegen die Konkurrenten aus Dingden und Hamburg erreichen. Ich bin sicher, dass mein Team mit vollem Einsatz um den Sieg gegen die Gäste aus der Solestadt auflaufen wird. Wir brauchen eine absolut kompakte Mannschaftsleistung und wollen individuelle Fehler so weit wie möglich vermeiden.

Wir freuen uns auf ein attraktives Heimspiel und auf stimmgewaltigen Besuch der Berliner Fans.

Noch ein Hinweis: Am Sonntag stehen nur wenige Parkplätze auf dem Gelände an der Alten Försterei zur Verfügung, da große Bereiche wegen der erwarteten Krötenwanderung gesperrt sind. Wir möchten unsere Zuschauer bitten, entweder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu kommen oder die Autos im Bereich der Hämmerlingstraße (nördlich des Bahndamms) abzustellen.

Burkhard Kroll /BBSC Berlin Volleyball

BBSC Berlin holt Punkt in Emlichheim

Vom Auswärtsspiel an der niederländischen Grenze bringt der BBSC Berlin einen Punkt für die Tabelle mit in die Hauptstadt.

Das Ligaspiel der Berlinerinnen in der Grafschaft forderte zunächst die Fahrer, die ihre Fahrkünste in die Waagschale zu werfen hatten, um das Team bei Frühjahrssturm und Regen-Schneekapriolen sicher zum Ziel zu bringen. Danach waren die Mädels gefordert und erledigten ihre Aufgabe ausgesprochen gut. Fünf lange Sätze bot man dem Tabellensechsten Paroli. Zu einem wahren Krimi entwickelte sich der Tiebreak. Die Gäste starteten mit einer 6:2 Führung, aber Emlichheim kämpfte sich heran und ging seinerseits in Führung. Ab dem 13:13 kämpften beide Teams mit dem Willen, zwei Punkte zu erzwingen, mit hoher Konzentration und waren vom Ergebnis her stets ausgeglichen. Beide Mannschaften hatten Matchpunkte, das letzte Glück hatten die Gastgeberinnen, die sich mit dem 24. Punkt den 3:2 Sieg sicherten (25:19,23:25,25:14,20:25,24:22).

Der Volleyball-Krimi begeisterte die Emlichheimer Fans und trotz des Punktgewinns für die Tabelle waren die Berlinerinnen doch ein wenig enttäuscht. „Matchbälle nicht genutzt – wir haben es zum Schluss nicht geschafft, uns so richtig zu belohnen. Ein wenig mehr Killerinstinkt zum Schluss hätte nicht geschadet“ war Trainer Pultke hin und hergerissen, denn “die Mannschaft hat überragend gekämpft, ist nach Schwächephasen auch immer wieder zurückgekommen.“ Zur MVP wurde Berlins Marie Holstein sowie Emlichheims Pia Timmer gewählt.

Der Berliner Punkt für die Tabelle war auch bitter nötig, um im Abstiegskampf zu bestehen. Etwas unerwartet schlugen die Konkurrenten vom erweiterten Tabellenende aus Aligse und aus dem Prenzlauer Berg  die Spitzenmannschaft aus Köln, die wohl noch mit Karnevalsnachwirkungen zu tun hatte.

Für den BBSC geht es erst am Sonnabend, den 24. März um 19:00 Uhr in der Hämmerlinghalle weiter –  dann ist Tabellennachbar Bad Laer zu Gast.

Quelle: Burkhard Kroll / BBSC Berlin

Leverkusen nach Eil-Sieg beim BBSC zurück zum rheinischen Karneval

Der Tabellenzweite aus Leverkusen wurde heute seiner Favoritenstellung voll gerecht und ließ gegen den BBSC Berlin mit einem 3:0 Auswärtserfolg (20, 21,24) nichts anbrennen.

Die Köpenickerinnen waren von Anfang an in der Defensive gegen die Gäste aus dem Rheinland. Leverkusen agierte jederzeit konzentriert und mit wenigen individuellen Fehlern. In Annahme  und Angriffsspiel hatte der TSV seine Vorteile – erneut überzeugten die beiden Außenangreiferinnen Anna Hoja und Sarah Overländer, die mit ihren harten und platzierten Schlägen die Berliner Abwehr ein um das andere Mal düpierten. Die Berliner Mannschaft wehrte sich nach besten Kräften, hatte aber letztlich nicht das Vermögen, gegen die Spitzenmannschaft der Gäste mitzuhalten. Die ersten beiden Sätze führte Leverkusen von Anfang an und zog trotz aller Gegenwehr ihr Spiel durch. Den dritten Satz dominiert zunächst der BBSC, setzte mit starken Aufschlagspiel und durchdachten Angriffsoperationen eine Duftmarke. Doch Leverkusen glich Mitte des Satzes aus – die beiden Teams boten den Zuschauern ein rassiges Spiel, bei dem kein Team dem anderen einen Punkt schenkte. Beim 24:21 zugunsten der Gastgeberinnen hatten diese sogar die Möglichkeit, mit dem nächsten Punkterfolg einen Satz in Berlin zu behalten, doch als Leverkusens Lisa Schreiner zur Aufgabe schritt, versagten auf Berliner Seite die Nerven. Die letzten Punkte machte nur noch der TSV und die Rheinländer konnten sich vorzeitig auf die Heimreise machen – die nächsten Karnevalsfestivitäten müssen doch sicher noch mitgenommen und gefeiert werden.

Der BBSC enttäuschte nicht, wehrte sich tapfer und aufopferungsvoll, hatte aber letztlich keine Mittel, die Gäste ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Auf Berliner Seite erhielt Anna-Lena Vogt für ihre kluge Ballverteilung die silberne MVP-Medaille, aber auch die anderen Athletinnen von Marie Holstein bis Antonia Lutz zeigten immer wieder sehr gelungene Proben ihres Könnens. „Wir haben heute aber nicht die Stabilität gehabt, Leverkusen richtig unter Druck zu setzen – dafür war bei uns die Fehlerquote doch zu hoch“ konstatierte Berlins Trainer Robert Pultke leicht angesäuert, jedoch nicht, ohne den Gästen zu dem „sehr fokussierten Auswärtsspiel“ zu gratulieren. „Der TSV hat gezeigt, dass der Verein völlig zu Recht mit an der Tabellenspitze steht – da ist sehr viel Qualität im Team.“

Der BBSC ist am nächsten Wochenende auf Auswärtstour nach Emlichheim, ehe am 24. März 2019 der SV Bad Laer in der Köpenicker Hämmerlinghalle zu Gast ist.

Für den BBSC im Einsatz: Josephine Suhr, Caroline Eggert, Katharina Kummer, Tara Jenßen, Karoline Vogt, Antonia Klamke, Anna-Lena Vogt, Antonia Lutz, Alina Gottlebe.-Fröhlich, Marie Holstein

Quelle: Burkhard Kroll /BBSC Berlin

Die nächste Spitzenmannschaft beim BBSC zu Gast

Wenn am kommenden Samstag, den 2. März um 19:00 Uhr in der Köpenicker Hämmerlinghalle der TSV Bayer Leverkusen aufschlägt, kommt in dieser Saison die vorerst letzte Spitzenmannschaft in die Hauptstadt.

Der aktuelle Tabellenzweite ist seit Jahren als Spitzenmannschaft der 2. Liga Nord erfolgreich. Nach dem finanziellen Ausstieg der Bayer AG im Jahr 2008 konnte der frühere deutsche Vizemeister zwar mittelfristig die erste Liga nicht mehr halten, doch bestimmte er viele Jahre das Niveau der 2. Liga. Auch aktuell stehen vier Akteurinnen im Aufgebot, die Erstligaerfahrung aufweisen. Dabei ist auch die mittlerweile 34-jährige Speerwurfweltmeisterin 2015, Katharina Molitor. Welche Qualität die Gäste aus dem Rheinland verkörpern, zeigten die Ergebnisse der vergangenen acht Spieltage: Sieben Siege feierten die Mädels von Trainer Zhou, nur gegen Borken mussten Punkte gelassen werden. Beim Auswärtsspiel des BBSC in der ersten Halbserie brillierten die Gastgeberinnen mit perfekten Außenangriffen über Anna Hoja und Sarah Overländer, die kaum von den Berlinerinnen kontrolliert werden konnten.

Am kommenden Samstag will das Team von Trainer Pultke den Gästen mit Konzentration und dem sprichwörtlichen Berliner Kampfgeist entgegentreten: „Wir haben in Leverkusen mit einem Satzgewinn gezeigt, dass der TSV nicht unangreifbar ist. So haben auch wir die Chance, Punkte mitzunehmen, wenn wir mit Selbstbewusstsein unser bestes Volleyball spielen“ gibt der Trainer die Richtung des Samstags vor.

Das BBSC-Team freut sich am Samstagabend auf lautstarke Unterstützung von den Tribünen. Mit deren Hilfe will man alles daran setzen, immens wichtige Punkte im Kampf für den Klassenerhalt zu sammeln.

Quelle: Burkhard Kroll /BBSC

Tabellenführer beim BBSC zu Gast

Im nächsten Zweitligaspiel ist der Tabellenführer aus dem münsterländischen Borken zu Gast: Am Samstag, den 16. Februar 2019 ist um 19:00 Uhr Anpfiff in der Berliner Hämmerlinghalle.

Mit den Gästen kommt eine bestens besetzte Zweitligamannschaft nach Berlin. Die Truppe von Trainer Changcheng Liu gilt als sehr ausgeglichen und trotzdem mit vielen individuell starken Spielerinnen ausgestattet. Drei Spielerinnen kommen aus Polen und den Niederlanden und natürlich dürfen die deutschen früheren Erstligaspielerinnen Sina Kostorz (Juniorinnenweltmeisterin 2009) sowie Pia-Sabrina Walkenhorst nicht unerwähnt bleiben. Star des Ensembles ist die langjährige Erstligaspielerin Anika Brinkmann, die den Berliner Zuschauern durch ihre Auftritte in Münsteraner, Suhler oder Hamburger Dress als absolutes Aufschlagass ist. Die gefürchteten Sprungaufschläge haben schon so manche Abwehr zur Verzweiflung gebracht. Absolut verdient führt Borken die Tabelle ungeschlagen an. Die Mädels von der niederländischen Grenze haben bisher nur 11 Sätze in der ganzen Saison abgegeben und bewegen sich ganz zielgerichtet Richtung Zweitliga-Meisterschaft.

Für den BBSC stellt der Vergleich gegen den Tabellenführer nichts anderes als eine Positionsbestimmung dar. Auch wenn echte Chancen auf den ersten Blick nur sekundär sind, geht es für das Team von Trainer Pultke darum, auch gegen einen vom Papier her leistungsstärkeren Gegner Paroli zu bieten und zu schauen, welche im Laufe der Saison erarbeiteten Fortschritte auch gegen eine solche Klasse-Mannschaft umgesetzt werden können. Mit guter Stimmung und richtig Bock auf ein gutes Spiel der Gastgeberinnen sollte Borken ein heißer Kampf bereitet werden.

Der BBSC freut sich auf lautstarke Unterstützung von den Rängen, um den Gästen mit Kampfkraft und Spielwitz entgegentreten zu können.

Quelle: Burkhard Kroll /BBSC Berlin

Sieg und Niederlage beim Auswärtswochenende

Mit einem Auswärtssieg bei einer Niederlage kehrten die Damen des BBSC Berlin von den Auswärtsspielen bei den Stralsunder Wildcats und dem VC Olympia Schwerin in die Hauptstadt zurück.

Das Samstagabend-Spiel gegen den Tabellensechsten in Stralsund ging mit einem klaren 3:0 (-22, -22, -24) an die Gastgeberinnen. Zwar waren alle drei Sätze recht eng, doch die Hansestädterinnen gewannen verdient. „Wir haben die Offensivaktionen  der Außenangreiferinnen und die Diagonalspielerin nicht so wie gewünscht in den Griff bekommen. Und dann vermochten wir es in schwierigen Situationen selten, selbst den Punkt zu erzwingen“ resümierte Berlins Trainer Pultke. Zwar war das Ergebnis mit den knappen Satzausgängen ein wenig ärgerlich, doch angesichts der guten Besetzung Stralsunds mit drei erstligaerfahrenen Athletinnen auch nicht außergewöhnlich.

Am Sonntag ging es in die mecklenburgische Landeshauptstadt – ein Trip zum Tabellenletzten, der aber mental erst mal bewältigt werden wollte, zumal der VC Olympia selbst Köln und Stralsund zu Hause einen Satz abgenommen hatte. Schnell kann man gegen den vermeintlich Schwächeren dann doch die Punkte verlieren. Doch die BBSC-Mädels zeigten sich ausgesprochen gut eingestellt auf den Gegner. Letztendlich war der 3:0 Erfolg (16,7, 16) klar und nie gefährdet.“ Alle Spielerinnen waren voll fokussiert und zeigten, dass sie das Spiel ernst genommen haben“ lobte Pultke sein Team.

Zur MVP wählten die gegnerischen Trainer in beiden Spielen Berlins Josephine Suhr.

Auf dem zwischenzeitlichen 8. Tabellenplatz – mit einem Spiel mehr als Konkurrenten – geht es nun in die schweren Spiele gegen die Mannschaften an der Tabellenspitze. Am kommenden Samstag um 19:00 Uhr trifft der BBSC in der Hämmerlinghalle auf die erste ganz harte Nuss – die Skurios Volleys Borken, die ungeschlagen die Tabelle anführen.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Josephine Suhr, Caroline Eggert, Katharina Kummer, Tara Jenßen, Karoline Vogt, Antonia Klamke, Anna-Lena Vogt, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich

Quelle: Burkhard Kroll /BBSC Berlin