Die 16 Clubs der Oberliga Nord müssen ein letztes Mal

Hiobsbotschaft aus Altlüdersdorf, dem Tabellenachten: Der Club zieht sich nach neun Jahren aus finanziellen Erwägungen aus der NOFV-Oberliga zurück. Der Hauptsponsor verabschiedete sich, freiwillig will der Verein in der kommenden Saison in der Brandenburg-Liga spielen. Zusammen mit Altlüdersdorf steigt der Tabellenletzte Malchower SV ab. Ein drittes Team muss ein Entscheidungsspiel mit dem Drittletzten der Südstaffel austragen. Es könnte Anker Wismar oder der FC Strausberg sein. Anker Wismar verlor 0:4 im Mommsenstadion bei Tennis Borussia, der FC Strausberg spielte 0:0 gegen Meister Lichtenberg 47. Strausberg hat derzeit 32 Punkte, Wismar 31. Zum letzten Spieltag treffen beide in Wismar aufeinander. Prognose – alles ist möglich.

Na bitte, der SC Staaken hat mit dem 3:2 über Aufsteiger Blau-Weiß 90 den Klassenerhalt geschafft, erreichte vor 177 Zahlenden damit sogar 37 Punkte, Platz 11. Den Siegtreffer gelang Soltan in der 83.Minute.

Tennis Borussia behauptete Platz 2 (64 P.). Ist selbst bei einer abschließenden Niederlage im Waldstadion, Samstag 14.00 Uhr, beim Tabellenletzten Malchower SV von der undankbaren Vikze-Meisterschaft nicht mehr zu verdrängen. An 5.Stelle rangiert Hertha 03 mit 52 Punkten. Es bleibt jetzt ein Heimspiel gegen TSG Neustrelitz (9.). Aufsteiger Blau-Weiß 90 belegt trotz der Niederlage in Staaken den 6.Platz

CFC Hertha 06 (37P.) und der SC Staaken (35 P.) sind Platz 10 und 11 uneinholbar gesichert. Ein letztes Derby zum 30.Spieltag heißt Lichtenberg 47 – CFC Hertha 06. Außerdem spielen alle zeitgleich Blau-Weiß 90 – 1.FC Lok Stendal (12.) und Greifswalder FC (3.) – SC Staaken.

Der Aufstieg von SV Tasmania dürfte für die nächste Saison eine Bereicherung sein.

Christian Zschiedrich

Oberliga NOFV-Nord

In den Top-Ligen, den drei Bundesligen sowie den Regionalligen, ist die Saison beendet. Jetzt stehen lediglich die Relegations- und Pokalspiele an.

In der Oberliga und in der Berlin-Liga stehen noch zwei Spieltage auf dem Programm. Regelmäßig haben wir über das Wichtigste informiert. Selbstverständlich widmen wir uns auch der Endphase in Oberliga und Berlin-Liga.

Ergebnisse der NOFV Oberliga Nord aus Berliner Sicht:

FC Hertha 03 – CFC Hertha 06 4:1

Lichtenberg 47 – Tennis Borussia 2:0

Malchower SV – SC Staaken 0:2

Blau-Weiß 90 – Greifswalder FC 4:2

Lichtenberg 70 Punkte und TeBe 61 Punkte

Lichtenberg 47 ist nun in den zwei ausstehenden Spielen nicht mehr einzuholen. Gratulation zum Meistertitel verbunden mit dem Aufstieg in die Regionalliga. Vor einer starken Kulisse, rund 1.500 Zuschauer, betrieben die Spieler von Trainer Uwe Lehmann Werbung für den Amateur-Fußball. Garantiert wären noch mehr Zuschauer gekommen, gäbe es nicht den Streit zwischen TeBe Vorstandsboss Jens Redlich und den Fans.

Rein sportlich gesehen fehlte TeBe die Konstanz, sie waren in dieser Saison einfach nicht reif für den Aufstieg. Das soll die Leistung der 47er aus dem Stadteil Lichtenberg keineswegs schmälern.

Der Kampf um den Klassenerhalt ist nicht entschieden. Der Malchower SV steht seit längerer Zeit als erster Absteiger fest. Der SC Staaken ist weiter abstiegsgefährdet. Die Siege, 5:0 gegen Anker Wismar und 2:0 in Malchow könnten „goldwert“ sein. Mit dieser Moral ist der Klassenerhalt möglich.

Blau-Weiß 90, als Aufsteiger belegt aktuell den 6. Platz mit 41 Punkten und hat den Klassenerhalt geschafft.    

Der vorletzte Spieltag zeitgleich am Sonntag, 26.05. um 14.00 Uhr

Begegnungen mit Berliner Beteiligung:

Tennis Borussia – Anker Wismar

SC Staaken – Blau-Weiß 90

CFC Hertha 06 – Altlüdersdorf

FC Strausberg – Lichtenberg 47

Torgelower FC – FC Hertha 03

Christian Zschiedrich

Bis auf TeBe gewannen alle Berliner Clubs in der Oberliga

Der Aufstieg von Lichtenberg 47 dürfte damit vorentschieden sein. Die Mannschaft von Trainer Uwe Lehmann gewannen mit 2:0 gegen den 1.FC Lok Stendal und ist mit 67 Punkten und dem besseren Torverhältnis drei Spieltage vor Ultimo so gut wie am Ziel. Tennis Borussia (61 Punkte) erlaubte sich den Luxus einer 1:3-Heimniederlage gegen SV Altlüdersdorf.

Zwei Absteiger und ein Club, der in die Relegation muss, dass wird erst in den ausstehenden Partien entschieden. Der Malchower SV ist seit geraumer Zeit mit nur 4 Punkten weg vom Fenster. Vorletzter ist der Brandenburger SC Süd mit 28 Punkten. Derzeit steht auf dem Relegationsplatz der 1.FC Lok Stendal mit 29 Punkten. Punktgleich und unmittelbar über dem Strich steht der SC Staaken, aber nur wegen des besseren Torverhältnisses. Die Schützlinge von Jeffrey Seitz haben sich mit sage und schreibe 5:0 gegen Anker Wismar aus dem Keller geschossen. Welch ein großartiger Befreiungsschlag ! Die letzten drei Begegnungen können nunmehr mit großem  Selbstbewusstsein angegangen werden, zumal die nächste Begegnung beim Tabellenletzten Malchower SV ansteht.

Am vorletzten Spieltag, 02.06., kommt es zum Berlin-Derby gegen Aufsteiger Blau-Weiß 90 zu Hause im Sportpark Staaken. Aber Achtung, Blau-Weiß 90 (6.) schoss in Torlaune den Vogel ab und fuhr mit 8:0 den höchsten Sieg des Tages gegen den Malchower SV ein. Die Aufgabe am letzten Spieltag, auswärts in Greifswald, ist nur bei voller Konzentration zu bewältigen. Hertha 06 (37 Punkte), jetzt Tabellen 8., hat mit dem 4:2-Sieg gegen den Brandenburger SC Süd das Abstiegsgespenst vertrieben und kann für die neue Saison planen. Auch Hertha 03 gewann – sogar auswärts in Strausberg – recht deutlich 3:0. Den Zehlendorfern (48 Punkte) war der 4. Platz bisher nicht zu nehmen, wer hätte Blau Weiß 90 den Sechsten zugetraut ?

Zwei Berlin-Derbys gibt es jetzt am kommenden Wochenende. Am Sonntag, 19.05. im Ernst-Reuter-Stadion, spielen Hertha 03 gegen Hertha 06 und bereits am Samstag, 18.05. heißt es in der Howege-Arena „Hans Zoschke“ Lichtenberg 47 – Tennis Borussia. Die Borussen hatten sich von diesem Spieltag, allerhand versprochen, wäre doch die Heimpleite gegen Altlüdersdorf nicht gewesen. Selbst wenn TeBe das Spiel gewinnen sollte, ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die 47er um Coach Uwe Lehmann die Butter noch vom Brot nehmen lassen.

Christian Zschiedrich

Blick in die Oberliga – Staaken auf einem Abstiegsplatz

Das Team von Trainer Jeffrey Seitz rutschte durch die 0:1-Niederlage beim Tabellenführer Lichtenberg 47 auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Im Heimspiel am Freitag, 10.05. müssen die Staakener gegen Anker Wismar siegen, sonst wird es – kaum erwartet – zurück in die Berlin-Liga gehen. Es ist die viertletzte Oberliga-Partie der Saison. Anker Wismar könnte – aktuell fünf Punkte besser – im Falle einer Niederlage in Staaken in die Bredouille kommen. Gegen Blau-Weiß 90 gelang ihnen zu Hause in Wismar nur ein 0:0. Damit hat sich Aufsteiger Blau-Weiß 90 (32 Punkte) aus der Schusslinie gebracht. Bis Platz 10 sind alle Vereine abstiegsgefährdet, zwei direkte Absteiger, der Malchower SV steht bereits fest, und dazu könnten sich zwei Clubs gesellen, die in die Relegation müssen. Für Spannung ist also gesorgt für die letzten vier Spieltage.

So eng geht es nicht nur unten zu. Schwer hatte es Lichtenberg 47 gegen Staaken, Kontrahent Tennis Borussia ging es in Zehlendorf bei Hertha 03 nicht anders. Vor 603 Zahlenden lagen die Veilchen am Freitag, 3.5. zweimal zurück, um mit guter Moral am Ende mit einem 3:2 als Sieger vom Platz zu gehen. Die Moral scheint zu stimmen für die Endphase der Saison. Als nächster Gegener kommt der abstiegsbedrohte SV Altlüdersdorf ins Mommsenstadion.

Mit 29 Punkten geht es dem 1.FC Lok Stendal nicht besser. Tabellenführer Lichtenberg 47 erwartet daher großen Widerstand in Stendal. Der Papierform nach sollte das lösbar sein für Lichtenberg und für TeBe.

Eine Überraschung ist nie ausgeschlossen. Gerade gegen Abstiegskandidaten tun sich Favoriten oft schwer. Gehen wir davon aus, sie lösen ihre Aufgaben. Am 28. Spieltag, am 18. Mai in der Partie der Top-Teams Lichtenberg 47 – Tennis Borussia fällt eine Vorentscheidung oder es wird noch enger. TeBe könnte punktemäßig gleichziehen. Beide trennen aktuell ja nur drei Punkte. Die Tordifferenz, aktuell plus 52 Lichtenberg, spricht für die 47er. Die anschließenden zwei Restpartien: Für TeBe ein Heimspiel gegen Anker Wismar und zur letzten Spiel muss TeBe zum Absteiger nach Malchow. Der unentwegte Spitzenreiter Lichtenberg 47 hat es auswärts mit Strausberg zu tun und empfängt anschließend Hertha 06 im eigenen Stadion.

Christian Zschiedrich

Tebe oder Lichtenberg 47 – Wer wird am Ende die Nase vorn haben?

Bisher führt ununterbrochen Lichtenberg 47 in der NOFV-Oberliga Nord die Tabelle an. Bis zum Saisonende sind es noch fünf Partien. Der momentane Stand der Dinge nach 25 absolvierten Spieltagen:

Tabellenführer ist Lichtenberg 47 mit 61 Punkten und einem Torverhältnis von 62:11, Differenz plus 51

Auf Platz 2 folgt Tennis Borussia mit 58 Punkten und einem Torverhältnis von 61:19, Differenz plus 42

Dahinter auf Platz 3 steht der Greifswalder FC mit 55 Punkten und einem Torverhältnis von 54:29, Differenz plus 25

Nach fünf Spielen könnte am Ende tatsächlich die Tordifferenz entscheiden, so eng ist die Konstellation. Die Entscheidung kann nur zwischen Tennis Borussia und Lichtenberg fallen, da der Greifswalder FC nicht aufsteigen will, keine Unterlagen für die Regionalliga eingereicht hat. Der Sportliche Leiter in Greifswald Daniel Gutmann äußerte dazu: „Wir haben für die Saison 2019/2020 nicht für die Regionalliga gemeldet. Diese Entscheidung wurde intern mit allen beteiligten Schnittstellen, auch mit einer realistischen Einschätzung, einstimmig geteilt. Als Greifswalder FC sind wir in der derzeitigen Entwicklungsphase noch nicht dazu bereit. Dies hat wirtschaftliche, aber auch strukturelle Hintergründe. Ein verdienter dritter Tabellenplatz weckt Begehrlichkeiten, diese sollten aber in der Gesamtverantwortung für den Verein auf einer sachliche Ebene ihre Einschätzung finden – mit dem Ergebnis der Nichtmeldung, vorerst für die kommende Saison.“

Die Ergebnisse der letzten drei Spiele von Lichtenberg 47 und Tennis Borussia:

Blau-Weiß 90 – Lichtenberg 47 0:2

Lichtenberg 47 – Malchower SV 1:0

Anker Wismar – Lichtenberg 47 1:0

Tennis Borussia – Brandenburger SC 4:0

Hansa Rostock II – Tennis Borussia 1:2

Tennis Borussia – TSG Neustrelitz 3:0

Das Restprogramm der beiden Aufstiegskandidaten :

26. Spieltag: Hertha 03 – Tennis Borussia     /       Lichtenberg 47 – SC Staaken

27. Spieltag: Tennis Borussia – Altlüdersdorf   / Lok Stendal – Lichtenberg 47

28. Spieltag:                                   Lichtenberg 47 – Tennis Borussia

29. Spieltag: Tennis Borussia – Anker Wismar   / Strausberg – Lichtenberg 47

30. Spieltag: Malchower SV – Tennis Borussia   /   Lichtenberg 47 – Hertha 06

Wer wagt hier eine Prognose? Eine Vorentscheidung könnte der 28. Spieltag bringen, wenn es am Samstag, 18.05. um 13:30 Uhr in der Lichtenberger HOWOGE-Arena „Hans Zoschke“ zum direkten Aufeinandertreffen der beiden Aufstiegsaspiranten kommt. Die Lichtenberger sind bisher zu Hause ungeschlagen, als einzige Mannschaft übrigens in der NOFV-Oberliga Nord. Das sie ihren Vorsprung von aktuell drei Punkten bis zum Derby gegen TeBe verspielen werden, ist eher nicht zu erwarten. Der SC Staaken hat auswärts bisher kaum etwas gerissen, eher könnte es in Stendal unangenehm werden. Es spricht viel für Lichtenberg 47, wo man sich bereits auf den Fall eines Aufstiegs vorbereitet. Im Gegensatz zu den Tennis Borussen müsste das Stadion regionaligatauglich umgebaut werden. Der größere Druck liegt bei TeBe, im Gegensatz zu den Lichtenbergern haben sie das Ziel Aufstieg sehr offensiv kommuniziert.

Christian Zschiedrich          

NOFV Oberliga Nord: Noch 6 Spiele und viele Möglichkeiten

Der Zweikampf zwischen Lichtenberg 47 und Tennis Borussia hält weiter an. Nach wie vor trennen beide Clubs drei Punkte. Der 23. Spieltag bescherte TeBe einen 3:0-Sieg über die TSG Neustrelitz, während Lichtenberg 47 in Wismar schwächelte und knapp 0:1 unterlag.

Der 24. Spieltag brachte beiden Vereinen weitere drei Punkte. Die 47er gewannen zu Hause 1:0 gegen den mit nur vier Punkten weit abgeschlagenen Tabellenletzten Malchower SV. Eigentlich war ein souveräner Sieg erwartet worden. Tennis Borussia brachte das Kunststück fertig, 2:1 in Rostock zu gewinnen. Die Charlottenburger fügten damit Hansa übrigens die erste Heimniederlage zu. Am Freitag, 26.04. dürfte es der Papierform nach im Mommsenstadion, 19.30 Uhr, leichter werden, den Brandenburg SC Süd, stark abstiegsgefährdet, zu bezwingen. Allerdings hat TeBe gegen abstiegsgefährdete Mannschaften mitunter größere Probleme als gegen namhaftere Clubs. Den Tabellenvierzehnten zu unterschätzen und nicht volle Leistungsvermögen abzurufen, könnte bei nur noch sechs Spielen ins Auge gehen. Im Hinspiel wurde knapp mit 2:1 gewonnen.

Lichtenberg 47 steht der schwere Gang zur Rathausstraße am Sonntag, 28.04. 14.30 Uhr, gegen Blau-Weiß 90 (33 Punkte) bevor. Das Hinrunden-Ergebnis lautete 0:1. Allerdings verlor Blau-Weiß am 23. Spieltag 0:1 gegen Hertha 03 in Zehlendorf und gegen SV Lüdersdorf sah es am 24. auch nicht besser aus. Das Spiel wurde in der Nachspielzeit beim Stande von 3:2 für die abstiegsgefährdeten Lüdersdorfer (26 P.) „In der Gasse“, so heißt ihr Sportplatz, abgebrochen. Ein Assistent wurde von einem Zuschauer mit Bier übergossen und bespuckt. Wie das Spiel gewertet wird, darum kümmert sich der Verband.

Weiter Sorgen muss sich der SC Staaken nach der unerwartet hohen 0:5 Niederlage in Zehlendorf machen. Nur 26 Punkte, das ist keineswegs das Gelbe vom Ei. Am Sonntag empfangen die Mannschaft von Trainer Jeffrey Seitz im Kellerduell den SV Altlüdersdorf.

Hertha 06 ist nicht aus dem Schneider, verlor 1:4 in Torgelow und zuvor 0:2 in Greifswald. Am Sonntag, 28.04. kommt die TSG Neustrelitz (6.) in die Sömmeringstraße. Hertha 03 gewann die letzten beiden Spiele souverän. Wie, bereits erwähnt, 5:0 wurde der SC Staaken bezwungen und mit 1:0 Aufsteiger Blau-Weiß 90. Mit jetzt 45 Punkten festigten die Herthaner den vierten Tabellenplatz.

Christian Zschiedrich

Nur ein Berliner Oberliga-Team verlor

und das war ausgerechnet Tennis Borussia!  Hertha 06 gewann 3:1 gegen FC Strausberg, Aufsteiger Blau-Weiß 90 siegte 5:1 beim Brandenburger SC, es gibt im Ergebnis sogar noch eine Steigerung bei den Sonntagspielen: Hertha 03 Zehlendorf siegte 6:1 gegen den Malchower SV. In zwei Samstagbegegnungen standen sich Tabellenführer SV Lichtenberg 47 und der Greifswalder FC gegenüber. Die Mannschaft von Trainer Lehmann gewann 5:0. Das ist aussagekräftig und einer führenden Mannschaft, die aufsteigen will, angemessen. Weniger souverän dagegen TeBe. Beim Torgelower FC Greif gingen die Borussen 0:2 ein. Acht Spieltage sind es noch. Lichtenberg, 55 Punkte gegenüber 49 Punkte von Tennis Borussia und das weitaus bessere Torverhältnis. Die Mannschaft spielt beherzt und tritt souverän auf, scheint für den Aufstieg reifer als TeBe zu sein. Hinzu kommt, dass die Lichtenberger, das Umfeld einbezogen, in wesentlich ruhigerem Fahrwasser agieren. Wenn nicht in dieser Saison, vielleicht braucht TeBe noch ein weiteres Jahr, um wieder bessere Zeiten zu erleben.

Das 1:1 des SC Staaken (12.) in Rostock (5.) ist als Erfolg zu werten. So allmählich klettern die Staakener, jetzt mit 23 Punkten aus dem Tabellenkeller. Am Sonntag, 14. April 14.00 Uhr, steht das Heimspiel gegen Brandenburger SC (14.) an. Das Berlin-Derby Blau-Weiß 90 – Hertha 03 Zehlendorf ist am selben Tag. Tennis Borussia empfängt im Mommsenstadion die TSG Neustrelitz, während der Tabellenführer Lichtenberg 47 tags zuvor, am Samstag 13. April, bei Anker Wismar (11.) antritt.

Christian Zschiedrich

Oberliga: TeBe, Lichtenberg, Blau-Weiß 90 und Staaken gewinnen

Tennis Borussia sogar angriffslustig 6:0 im Charlottenburger Derby gegen Hertha 06, leider verlor Hertha 03 0:2 in Wismar. Es bleibt also im Aufstiegskampf bei der Dreipunkte-Differenz zwischen Lichtenberg 47 und TeBe. Nach neun ausstehenden Partien könnte am Ende sogar das Torverhältnis entscheiden. Die Borussen haben zwei weniger als die 47er geschossen und sechs Gegentore mehr zugelassen. Das ergibt eine Tordifferenz von acht Treffern – momentan. Auch das wäre noch lösbar. Und die Fans bei den Borussen? Gegen Hertha 06 zahlten 614 Zuschauer ihren Obolus.

Interessante Vergleiche: In Lichtenberg waren es 301, bei Blau Weiß 90 146, in Staaken 104 Zuschauer. Das Positive, diese Berliner Vertreter gewannen ihre Spiele. Beachtenswert, Aufsteiger Blau Weiß 90 mit 4:1 gegen Hansa Rostock II, 28 Punkte, Tabellenplatz sieben. Der SC Staaken ist auf Platz 12 trotz des 2:1 über TSG Neustrelitz mit nunmehr 22 Punkten keineswegs aus dem Schneider. Hertha 06 muss mit 28 Punkten in der momentanen Verfassung und nach dem 0:6 Schock weiter bangen.

Nach der Auswärtsniederlage 0:2 in Wismar befindet sich Hertha 03 Zehlendorf jenseits von Gut und Böse; 36 Punkte, Platz fünf. Am Sonntag, 7. April empfangen die Zehlendorfer den Tabellenletzten Malchower SV. Lichtenberg 47 hat ein Heimspiel gegen den Tabellendritten Greifswalder FC. TeBe muss zum zehnten der Tabelle Torgelower FC Greif.

Hertha 06 empfängt den FC Strausberg (8.) und am schwersten dürfte es der SC Staaken im Auswärtsspiel bei Hansa Rostock (4.) haben.

Christian Zschiedrich

NOFV Oberliga Nord – enger Kampf um die Spitze

Das gilt für den mit drei Punkten führenden Tabellenführer Lichtenberg 47 sowie die dahinter postierenden Tennis Borussen und den Greifswalder FC. Bereits am 19. Spieltag hätte TeBe zu Lichtenberg punktemäßig aufschließen können, stattdessen verloren sie 1:2 beim Greifswalder FC, der damit Punktgleichheit (43) mit den Borussen herstellt. In Greifswald hegen sie keinerlei Ambitionen, in die Regionalliga aufzusteigen. Beim Verband wurde keine Zulassungsunterlagen eingereicht, lediglich die Papiere für die Oberliga. TeBe verschaffte sich einen ernstzunehmenden Konkurrenten, der am Ende die führenden 47er sozusagen auf der Ziellinie noch abfangen kann, wie gesagt, ohne Aufstiegsberechtigung. Es haben aus der Staffel Nord der Oberliga drei Mannschaften ihre Unterlagen eingereicht: Tennis Borussia Berlin, SV Lichtenberg 47 und F.C. Hertha 03 Zehlendorf.

Das weckt vielleicht wieder größeres Interesse. Spannung belebt erfahrungsgemäß das Geschäft. Die Frage ist, welche der oberen Mannschaften bringt die konstanteren Leistungen. Lichtenberg 47 jedenfalls zeigte beim 3:1 über Brandenburger SC Süd keine Blöße. Dem Vernehmen nach hat Hertha 03, Tabellenvierter, für die Regionalliga gemeldet, kam aber über ein 1:1 beim SV Altlüdersdorf (11.) nicht hinaus. 10 Zähler Differenz zu Lichtenberg ist ein beträchtlicher Rückstand.

Der abstiegsgefährdete SC Staaken kann Endspurt und scheint wieder in Form zu kommen. Das Berlin-Derby gegen Hertha 06 gewannen die Staakener souverän mit 4:1 und Trainer Jeffrey Seitz unterschrieb gleich für ein weiteres Jahr. Am Sonntag, 17. März geht’s zum Tabellenzehnten Torgelower FC Greif.

Rechnerisch nicht ganz, aber mit lediglich 4 Punkten, ist der Malchower SV bereits abgestiegen. Nach Überprüfung durch den NOFV könnten die Manipulationsgerüchte im Mecklenburg-Vorpommern-Derby zwischen dem Malchower SV und der TSG Neustrelitz (8.) 1:4 ein Störfeuer sein. Oder? Einem Malchower Spieler soll von einem Unbekannten aus dem Ausland Geld angeboten worden sein, wenn er in Durchgang Eins zwei Tore verschuldet. Der Spieler setzte seinen Trainer Sven Lange davon in Kenntnis und der Verband wurde informiert.

Aufsteiger Blau-Weiß 90 ist weiter auf Erfolgskurs. Der Torgelower FC Greif wurde 2:1 in die Knie gezwungen. Die Blau-Weißen müssen jetzt nach Neustrelitz. Tennis Borussia hat ein Auswärtsspiel in der Energie-Arena beim FC Strausberg. Hertha 06 empfängt in der Sömmeringstraße  den 1.FC Lok Stendal (14.).

Das Beste habe ich mir für den Schluss aufgehoben. Das Berlin-Derby Hertha 03 Zehlendorf – Lichtenberg 47, Sonntag, 17. März 14.00 Uhr, Ernst-Reuter-Sportfeld. Die Begegnung Vierter gegen den Ersten ist letztendlich die Chance für die Schützlinge von Markus Schatte.

Christian Zschiedrich

Halbzeit in der NOFV Oberliga Nord

Vollendet sind 15 Spieltage der 16 Vereinen in der NOFV Oberliga Nord mit sechs Berliner Clubs. Drei davon stehen an der Spitze. Unbeirrt Lichtenberg 47 (39 Punkte), Zweiter ist Tennis Borussia (36 Punkte) und Dritter Hertha 03 (33 Punkte), von der Fußball-Woche „Huke 0:3“ getauft. Sebastian Huke schoss beim 3:2 in Neustrelitz alle drei Tore für die Zehlendorfer. Aus dem Rahmen fallend, das 7:0 von TeBe gegen Schlusslicht Malchower SV und meiner Meinung nach von noch größerer Bedeutung das 5:0 von Aufsteiger Blau-Weiß 90 auswärts beim 1.FC Lok Stendal. Damit gelang Blau-Weiß der Sprung auf Tabellenplatz 10, auf einen Rang über der Abstiegszone, während der SC Staaken durch die Heimniederlage, 1:3 gegen den Greifswalder FC auf den  Rang 12 unter den Strich, ins Souterrain abrutschte. Es könnten insgesamt 5 Absteiger aus der Oberliga sein.

Lichtenberg 47 gewann das Berlin-Derby mit 3:0 bei Hertha 06. Wir gratulieren Uwe Lehmann und seinen Mannschaft zur inoffiziellen Herbstmeisterschaft. Noch ein Spieltag, dann geht es in die Winterpause.

Der SC Staaken muss am Sonntag,9.10. ab 13.00 Uhr, zum 1. FC Lok Stendal. Macht es Blau-Weiß 90 einfach nach. Dass die Staakener in Schwierigkeiten kommen würden, war nicht unbedingt abzusehen. Im vorigen Jahr spielten sie als Aufsteiger so eine gute Saison. Es scheint sich wieder mal zu bewahrheiten, dass für Aufsteiger das erste Jahr leichter ist als das Zweite. Ansonsten muss einfach gesagt werden, die ersten drei Plätze für Berliner Vereine und Hertha 06 trotz Niederlage auf den sechsten Platz, das lässt sich sehen.

Bereits Freitagabend, 7.12. im Mommsenstadion wird sich Aufsteiger Blau-Weiß 90 gegen die Borussen, anb19.30 Uhr, ordentlich ins Zeug legen, um das 0:1 zum Oberligastart im Hinspiel vergessen zu machen. Lichtenberg 47 muss am Samstag, 8.12. ab 13.00 Uhr, zum Tabellenneunten Torgelower FC Greif. Hertha 06 hat Pause, weil die Begegnung des 16. Spieltages gegen Anker Wismar vorgezogen wurde und bereits 2:0 erfolgreich für die 06er absolviert wurde. Bleibt das Auswärtsspiel von Hertha 03 in Rostock bei Hansa II, dem Tabellenfünften. Lieber Sebastian Huke, nur mit links ist da bestimmt nichts zu holen. Sollte ein weiterer Sieg folgen, freut es mich.

Christian Zschiedrich