Pflichtaufgabe erfüllt – Füchse gewinnen gegen GWD Minden

Füchse Berlin – GWD Minden 35:26

Die Füchse hatten das vorletzte Heimspiel der Saison zum „Tag des Kinderhand-balls“ ausgerufen. Bei freiem Eintritt für die Eltern konnten sich die Jüngsten bei der gemeinsam mit dem HVB und der AOK organisierten Aktion an verschiedenen Stationen, sogar auf dem Spielfeld der Profis ausprobieren und auch Autogramme der Füchse-Spieler ergattern.

Ein Kinderspiel war die Partie gegen GWD Minden für die Gastgeber zunächst nicht. Zwar waren die Berliner mit hohem Tempo gestartet und hatten schnell einen Drei-Tore-Vorsprung herausgeworfen (6:3 /7.), aber Ballverluste und überhastete Würfe boten den Gästen aus Ostwestfalen immer wieder Möglichkeiten zum Kontern. Drei Mal konnte Minden, als Drittletzter noch mitten im Abstiegskampf, einen Mehr-Tore-Vorsprung der Füchse ausgleichen. Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte spielten sich die Berliner frei und gingen mit einem 18:15 in die Pause.

Nach dem Wechsel erhöhten die Füchse das Tempo und gewannen gegen die nunmehr überforderten Gäste zunehmen die Kontrolle über das Spiel. Weniger Ballverlusten. Mehr Konsequenz beim Ausnutzen der Wurfchancen – somit wuchs der Vorsprung kontinuierlich.

Aus dem Team ragte dabei erneut Hans Lindberg heraus. Der fast 41-jährige dänische Rechtsaußen, er hatte in der Woche seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert, spielte sich in einen wahren Rausch. Mit seinen 11 Treffern zeichnete er am Ende fast für ein Drittel der Füchse-Tore verantwortlich. Zum fünften Mal in Folge könnte Hans Lindberg als erfolgreichster Füchse-Schütze aus der Saison gehen. Auch in der Torjäger-Liste der Bundesliga liegt er in Führung. Mit bisher 228 Toren hat er seinen Bestwert (202/ Saison 2019/20) längst übertroffen.

Der souveräne 35:25-Sieg vor 8066 Zuschauern hatte am Ende jedoch einen bitteren Beigeschmack. Fabian Wiede verletzte sich bei einer Abwehraktion am Fuß Wahr-scheinlich ist die Saison damit für den Nationalspieler, der sich schon einmal am Sprunggelenk verletzt hatte, vorzeitig beendet.

Da die SG Flensburg-Handewitt zeitgleich in Lemgo unterlag, konnten die Füchse ihren Vorsprung auf den Mitkonkurrenten um Platz drei auf vier Punkte ausbauen. Für den Sprung auf Rang zwei und das Erreichen der Champions League wären an den zwei ausstehenden Spieltagen zwei Siege (nächste Partie am Mittwoch bei der HBW Balingen-Weilstetten) nötig, bei gleichzeitigen Punktverlusten des THW Kiel. Darüber spekulieren wollte Füchse-Trainer Jaron Siewert jedoch nicht. „Wir müssen bereit sein, falls Kiel etwas liegen lässt.“ Platz drei am Saisonende wäre die beste Füchse-Platzierung seit 2017/18.

Herbert Schalling

Für die Füchse erfolgreich: Wiede 3, Holm 2, Andersson 5, Lindberg 11/2, Lets 1, Vujovic 6, Marsenic 4, Drux 3

A-Jugend startet in spannendes Vorbereitungsturnier

Während die Profis bereits ihr erstes Pflichtspiel im DHB-Pokal absolviert haben, steckt die A-Jugend nun mitten in der heißen Vorbereitungsphase. Von Montag bis Mittwoch (19.08-21.08.) finden in Düsseldorf die „German International Youth Championships (GIYC)“ statt. Neben vielen nationalen Hochkarätern wie den Rhein-Neckar Löwen, dem SC Magdeburg und der SG Flensburg-Handewitt nehmen auch internationale Topvereine wie Telekom Veszprém, MOL Pick Szeged und RK Celje teil. Die optimale Plattform für die Jungfüchse sich auf nationaler, wie internationaler Ebene zu beweisen.

Am Montag, 19.08. um 9:30 Uhr starten die Berliner in das Turnier, welches laut Trainer Bob Hanning als erste Standortbestimmung dienen soll. In der Gruppe der Jungfüchse mischen neben der Jugendabteilung des deutschen Rekordmeisters vom THW Kiel, auch der slowenische Topverein RK Celje und die Österreicher HC Fivers WAT Margareten mit. Gegen letztere starten die Berliner in das Turnier. Es folgen die Spiele um 14:30 Uhr gegen den THW Kiel und um 19:30 Uhr gegen RK Celje.

„Wir freuen uns sehr auf das Turnier und wollen diese Gelegenheit nutzen, um uns optimal auf die Saison vorzubereiten“, sagt Bob Hanning. Ein wichtiger Bestandteil des Teams fehlt allerdings: Kapitän Nils Lichtlein ist mit der U19 des DHB heute noch im Finale bei der Jugend-WM in Nordmazedonien aktiv. Auch das ist ein Grund für Hanning seine restlichen Spieler genau zu beobachten: „Ich bin gespannt, wer jetzt die Verantwortung übernehmen kann und wie sich das Team insgesamt präsentiert“.

Am Dienstag sind dann bereits die ersten Platzierungsspiele, sowie die Viertel- und Halbfinals. Am Mittwoch werden dann die finalen Platzierungen ausgespielt. Die Jungfüchse werden alles geben, um das Turnier mit der bestmöglichsten Platzierung abzuschließen. So oder so wird der Trainerstab um Bob Hanning nach dem Turnier genügend Anhaltspunkte haben, um das Team der Jungfüchse besser zu machen.

Spielplan GIYC:
Mo., 09:30 Uhr: Jungfüchse – HC Fivers WAT Margareten
Mo., 14:30 Uhr: Jungfüchse – THW Kiel
Mo., 19:30 Uhr: Jungfüchse – RK Celje

Quelle: Füchse Berlin

Füchse gewinnen das Ost-Derby

Der Hauptstadtclub aus Berlin setzt ein dickes Ausrufezeichen mit dem 27:24 (14:10)-Erfolg über den SC Magdeburg. In einem hitzigen Spiel vor 9000 Zuschauern haben die Füchse völlig verdient zwei Punkte eingefahren. Paul Drux und Mattias Zachrisson waren mit fünf Treffern die erfolgreichsten Werfer bei den Füchsen Berlin.

Füchse Berlin gegen den SC Magdeburg ist ein Spiel mit ganz besonderer Brisanz. Die Rivalität der beiden Vereine ist nach außen immer zu spüren und daher wird es auch als großes Ost-Derby bezeichnet. Die Füchse Berlin holen sich den vierten Sieg in Folge und schlagen somit den Tabellenführer und Favoriten aus Magdeburg.

Der Start verlief für das Team von Velimir Petkovic nicht optimal. Die Gäste aus Magdeburg führten mit 3:0 ehe Frederik Simak in der neunten Spielminute vom Siebenmeterstrich den ersten Treffer für die Hausherren markierte. Der Knoten war von nun an geplatzt bei den Füchsen. In der 13. Spielminute gelang beim 4:4 der Ausgleich und durch eine herausragende Abwehr mit Erik Schmidt und Jakov Gojun zogen die Gastgeber in Minute 21 bis auf 10:6 davon.

Fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff erzielte Paul Drux sogar das 12:7. Bis zum Pausenpfiff blieben die Füchse weiterhin konzentriert und konnten schließlich mit 14:10 die Seiten wechseln. Doch der Start in Halbzeit zwei gelang dem bislang noch ungeschlagenen Tabellenführer aus Magdeburg etwas besser. Somit spürten die Füchse beim 15:13 in Minute 36. Spielminute wieder den Atem der Gäste im Rücken.

Doch durch Treffer von Mattias Zachrisson und zweimal Fabian Wiede konnte die Führung auf 18:13 ausgebaut werden. Doch nach ausgeglichenem weiteren Verlauf wurde es nochmals eng als der SCM nochmals auf 20:18 verkürzen konnte. Daraufhin reagierte Petkovic mit einer Auszeit. Diese erzielte Wirkung und die Füchse konnten mit einer 22:19-Führung in die letzten zehn Minuten gehen.

Dort zeigten sich die Hausherren dann sehr gefestigt und konzentriert. Auch eine offensive Deckungsvariante der Gäste konnte den Füchsen nicht das Handwerk legen und somit kam der SC Magdeburg nie näher wie auf zwei Tore heran. Als Elisson rund 30 Sekunden vor dem Abpfiff das 27:24 erzielte brachen bei den lautstarken Berliner Fans alle Dämme und man konnte schließlich gemeinsam den verdienten Derby-Sieg feiern.

Somit springen die Füchse mit nun 8:4-Punkten auf Rang sechs der Tabelle und die Gäste aus Magdeburg verlieren die Tabellenführung an die SG Flensburg-Handewitt. Am kommenden Donnerstag müssen die Füchse dann beim Aufsteiger aus Bietigheim bestehen.

Füchse Berlin – SC Magdeburg 27:24 (14:10)

Heinevetter, Semisch; Wiede 4, Elisson 4, Holm 4, Struck, Gojun, Lindberg, Zachrisson 5, Simak 2/2, Schmidt 1, Jallouz, Reißky 1, Koch 1, Drux 5

Stimmen:

Bennet Wiegert (Trainer SC Magdeburg):

Herzlichen Glückwunsch an Petko und sein Team, herzlichen Glückwunsch an Berlin zum absolut verdienten Sieg und der gezeigten Leistung.

Leider ist es uns nicht gelungen nach der frühen Führung unser Spiel durchzuziehen. Berlin hatte einen tollen Rückzug und hatte sich sehr gut auf uns eingestellt. Wir haben es nicht geschafft unseren Druck aufzubauen. Ich hatte das Gefühl, dass wenn wir auf zwei oder ein Tor herangekommen wären nochmal den Druck hätten aufbauen können und das Momemtum zu bekommen. Wir brauchen einfach eine bessere Leistung und wir brauchen vor allem unser Spiel, um auswärts bei so einem Team bestehen zu können.

Velimir Petkovic (Trainer Füchse Berlin):

Es gibt nichts schöneres für einen Trainer, wie wenn der gegnerische Trainer sagt, dass das ein hochverdienter Sieg war. Wir wussten, dass wir es mit dem derzeit besten Team der Liga zu tun hatten. Der SCM hatte nicht nur 14:0-Punkte sondern hat auch schönen Handball gezeigt. Wir haben gesehen, was eine hochmotivierte Mannschaft leisten kann, wenn sie über 60 Minuten kämpft.

Ich kann mich nur freuen und wir wollen auf dieser Erfolgswelle bleiben.

Bob Hanning (Geschäftsführer Füchse Berlin):

Ich habe mich gefreut, dass wir uns heute so belohnt haben. Es war viel Emotion dabei, viel Kampf und auch viel Fairness. Wir hatten vier oder fünf Zeitstrafen und Magdeburg hatte drei Zeitstrafen und das obwohl es ein körperbetontes Spiel war.

Wir haben wenig Chancen zugelassen und in der ersten Halbzeit nur acht Bälle auf das Tor bekommen. Ich habe mich heute auch für Erik Schmidt gefreut, über seine Leistung heute in der Abwehr. Und Bjarki hat heute in der zweiten Halbzeit auch das Abwehrspielen entdeckt. Hat zwar etwas gedauert, aber das war heute ein perfektes Abwehrspiel.

Ich bin heute sehr, sehr, sehr zufrieden. Bennet hat es angesprochen, Petko auch, das war heute Rückzug wie man es sich vorstellt. Jetzt haben wir ein Bild, wie das aussehen muss.

Bob Hanning zu Paul Drux:

Paul fährt morgen nach Süddeutschland, der Fuß muss arthroskopiert werden. Er klagt seit einem halben Jahr über Fußschmerzen. Wir haben viele Untersuchungen und Bilder gemacht, konnten aber nichts feststellen. Deshalb muss man am Dienstag jetzt reinschauen.

Quelle: Füchse Berlin

Durchwachsener Saisonstart der Füchse

Bob Hanning und die Füchse wollen auch in dieser Saison den Erfolg. Foto: Christian Zschiedrich

 

Zum Saisonauftakt starteten die Füchse mit einer 18:21-Niederlage bei Frisch Auf Göppingen. Das ist nicht gut, so zu beginnen, zumal die Füchse die Saison mit einem überschaubaren Minus von 500.000 Euro etwas riskant angehen. Der 2.Spieltag endete für die Berliner im Fuchsbau 29:27 gegen GWD Minden. Gott sei Dank. Am 3.Spieltag kam der Deutsche Meister, die SG Flensburg-Handewitt, zum zweiten Heimspiel. Die Berliner legten vor 6.371 Fans enthusiastisch los. Bis zur 40. Minute sahen die Füchse wie Sieger aus (Halbzeit 16:14). Wollten sie doch unbedingt in der lautstarken Max-Schmeling-Halle ein Ausrufezeichen setzen. Die Zuschauer sahen ein temporeiches, hochklassiges und spannendes Spiel. In der Endphase hatten aber nur die Gäste etwas zuzusetzen, die Füchse gaben das Spiel mit 25:30 aus der Hand. Flensburg kam im zweiten Durchgang einfach mit einer zu akzeptierenden hohen Qualität aus der Kabine. Für Füchse heißt es nun nach 3 Spielen, 2:4 Punkte, 72:78 Tore, Platz 13. Flensburg führt mit 6:0 Punkten. Das nächste Meisterschaftsspiel der Füchse findet am 13.09.2018, 19.00 Uhr, Max-Schmeling-Halle, gegen TSV Hannover-Burgdorf statt.

Füchse Berlin – SG Flensburg-Handewitt 25:30 (16:14). Heinevetter, Semisch; Drux 3, Simak 6/5, Holm 4, Gojun 3, Zachrisson 3, Marsenic 2, Schmidt 1, Koch 1, Elisson 1, Reißky 1, Porath, Struck, Jallouz. Hier die Stimmen der Trainer und von Geschäftsführer Bob Hanning.

Christian Zschiedrich

Der Meister aus Flensburg war zu stark

Nur fünf Tage nach dem Heimsieg gegen Minden (29:27) unterliegen die Füchse Berlin der SG Flensburg-Handewitt mit 25:30 (16:14). Nach einer starken ersten Hälfte musste man im zweiten Durchgang akzeptieren, dass Flensburg mit viel Qualität aus der Pause kam. Bester Torschütze der Berliner war Frederik Simak mit sechs Treffern.

Nach einem Sieg und einer Niederlage wollten die Füchse heute ein Ausrufezeichen setzen. Dies war in der lautstarken Max-Schmeling-Halle auch direkt zu spüren und die Hausherren konnten die SG Flensburg-Handewitt direkt etwas düpieren. Zweimal Jakob Holm und Abwehrspezialist Jakov Gojun bescherten die schnelle 4:1-Führung. Diesen Abstand konnten sie trotz einiger Fehler bis zum 7:4 behaupten.

Dann war der Deutsche Meister jedoch zur Stelle und konnte schließlich zum 10:10 ausgleichen. Trainer Velimir Petkovic reagierte mit einer Auszeit, um sein Team nochmals neu auszurichten. Eine taktische Variante mit Wael Jallouz auf der Spitze einer 5:1-Deckung brachte den ersten Erfolg. Die Füchse holten sich die Führung wieder und es stand kurz vor dem Halbzeitpfiff 16:13. Es war sogar die Chance auf eine vier Tore-Führung da, doch im Gegenzug nutzte die SG die Chance zum 16:14 Halbzeitstand.

Im zweiten Durchgang bekamen die Füchse nach gutem Start immer wieder die Qualität in der Defensive des Gegners zu spüren. Durch diese Aktionen robbte sich die SG heran und zog schließlich beim 18:20 auch vorbei. Die Füchse konterten und glichen auf 20:20 aus. Doch die Gäste aus Flensburg konnten durch einen 3:0-Lauf wieder etwas davonziehen.

In der 50. Spielminute war beim 22:25 noch alles möglich aus Berliner-Sicht. Allerdings waren die Gäste nun konsequenter im Abschluss und für die Füchse war immer wieder bei SG-Keeper Buric Endstation. Letztlich konnte das Team aus dem Fuchsbau nichts mehr entgegensetzen und musste sich schließlich mit 25:30 geschlagen geben.

Füchse Berlin – SG Flensburg-Handewitt 25:30 (16:14)
Heinevetter, Semisch; Drux 3, Simak 6/5, Holm 4, Gojun 3, Zachrisson 3, Marsenic 2, Schmidt 1, Koch 1, Elisson 1, Reißky 1, Porath, Struck, Jallouz

Maik Machulla (Trainer SG Flensburg-Handewitt):
Wenn man in Berlin gewinnt, muss man sehr zufrieden sein und das sind wir auch. Wir wissen das alles gut einzuschätzen. Natürlich gibt es ein paar Sachen, wo man kritisch sein muss. Wir tun uns über 30 Minuten schwer, Zugriff auf einen sehr beweglichen Angriff zu bekommen. In der Halbzeit haben wir ein paar Sachen besprochen und auch umgesetzt. Wir haben viel leidenschaftlicher und beweglicher und mit viel Einsatz verteidigt. Buric hält ein paar Bälle und dann führen wir mit drei Toren. Dann läuft das fast ein bisschen wie von allein zum Schluss.

Velimir Petkovic (Trainer Füchse Berlin):
Ich bin nicht so richtig enttäuscht. Ich habe 30 Minuten einen überragenden Handball gesehen von den Jungs. Wir haben es verpasst, uns Ende der ersten Halbzeit zu belohnen und mit vier Toren in Führung zu sehen. Es stand 16:14 zur Halbzeit und war ein offenes Spiel. Die zweite Halbzeit hat gut angefangen, wir sind dann aber in eine Welle von Fehlern geraten.
Ich habe auch erwartet, dass der Deutsche Meister Einstellungen gegen meinen jungen Rückraum findet. Wir haben versucht, mit dem siebten Man zu spielen. Das war auch nicht schlecht. Wir haben uns gute Chancen erarbeitet aber diese verworfen und das hat Flensburg für leichte Tore genutzt.

Bob Hanning (Geschäftsführer Füchse Berlin):
Wir haben eine überragende erste Halbzeit gespielt, für mich oberhalb unseres möglichen Limits. Wir haben es geschafft aus der Komfortzone rauszugehen und uns vom Publikum tragen lassen. Da lief dann auch alles. Flensburg konnte sich dann in der Pause neu justieren und neu überlegen. Irgendwann fehlt bei uns die Kraft, dann fehlen auch der letzte Schritt und die letzte Konsequenz.
Dann kommt Buric und gibt uns letzten Endes den Rest. Das Ergebnis ist von der Höhe in Ordnung. Wir haben keinen Grund ernsthaft unzufrieden zu sein. Du musst aber von den Außenpositionen dann auch mal die Bälle machen. Wir haben noch Potenzial nach oben und da müssen wir die Mannschaft in den nächsten neun Tagen hinbekommen.
Quelle: Füchse Berlin

Füchse feiern elften Saisonsieg in Minden

Paul Drux wurde von Mindens Teamarzt genäht. Foto: Füchse Berlin

Die Füchse Berlin feiern ihren elften Saisonsieg: die Hauptstädter haben das Auswärtsspiel bei GWD Minden souverän mit 37:29 (14:17) für sich entschieden und bleiben damit Spitzenreiter der DKB Handball-Bundesliga. Die Füchse starteten mit Petr Stochl im Tor für den angeschlagenen Silvio Heinevetter, zudem mit den fünf deutschen Akteuren Erik Schmidt, Kevin Struck, Steffen Fäth, Fabian Wiede und Paul Drux. Der leicht angeschlagene Spielmacher Petar Nenadic (Wade), der am frühen Vormittag mit dem Zug aus Berlin nachgereist war, blieb zunächst auf der Bank. Und auch ohne Spitzenspieler Nenadic legten die Füchse einen konzentrierten Beginn hin. Schon früh führten sie mit 5:2 (7.).

Allerdings schlichen sich Unkonzentriertheiten im Spiel der Berliner ein. Minden kam nach 17 Minuten zum 7:7-Ausgleich und führte nach 25 Minuten sogar mit 12:11. Trainer Velimir Petkovic: „Wir haben konzentriert angefangen und hatten immer eine Antwort auf Mindens Tore parat. Dann sind wir aber plötzlich zu überheblich aufgetreten. Das hat mir nicht gefallen. Wir haben viele leichte Fehler im Angriff gemacht und einfache Tore kassiert.“  Letztlich fing sich seine Mannschaft aber wieder vor 2150 Zuschauer in der Kampa-Halle in Ostwestfalen und ging mit einer Drei-Tore-Führung in die Halbzeit. Paul Drux wurde in der Halbzeit von Mindens Teamarzt mit vier Stichen genäht.

Aus der Pause kamen die Berliner gegen die seit fünf Spielen ungeschlagenen Mindener allerdings nicht so wie gewünscht. Ganze fünf Minuten brauchte es, bis Steffen Fäth das erste Füchse-Tor zur 18:17-Führung warf. Angeführt von Petar Nenadic, der in wichtigen Phasen zum 21:18 (39.) und 24:21 (40.) traf, zogen die Füchse dann aber davon. Letztlich setzten sich die Berliner dank ihrer individuellen Klasse deutlich gegen Minden durch. Mattias Zachrisson, der mit sechs Treffern ein gutes Spiel machte, sorgte für den Endstand von 37:29. Bester Werfer bei den Füchsen war Steffen Fäth mit sieben Toren.

Fabian Wiede, der zwischenzeitlich wegen Knieproblemen vom Feld musste: „Wir haben uns wie gewohnt in Minden schwergetan. In der ersten Halbzeit hatten wir Probleme. Mitte der zweiten Halbzeit standen wir dann in der Abwehr wesentlich besser und sind zu einfachen Tore gekommen.“  Das Team von Velimir Petkovic bleibt nach dem elften Saisonsieg in Minden an der Tabellenspitze, vor der SG Flensburg-Handewitt, die deutlich gegen Hüttenberg gewann (38:23), und den Rhein-Neckar Löwen, die überraschenderweise in Melsungen patzten (26:29).

Morgen früh fliegen die Füchse von Münster über Frankfurt am Main nach Porto. Dort bestreiten die Berliner am Freitagabend eine Trainingseinheit, ehe am Samstagabend um 19.30 Uhr die Partie in der dritten Quali-Runde des EHF-Pokals gegen den FC Porto angepfiffen wird.  Die Füchse bedanken sich im Übrigen bei Mindens Team-Arzt, der Paul Drux in der Halbzeit mit vier Stichen an einer Platzwunde am Kinn genäht hat!

Statistik: Stochl, Heinevetter – Wiede (5), Elisson (1), Vukovic (1), Struck (2), Gojun (1), Nenadic (6), Lindberg (3/2), Zachrisson (6), Fäth (7), Simak, Schmidt, Kopljar (1), Drux (3).

Quelle: Füchse Berlin

Füchse: Erste Heim- zweite Saisonniederlage:

Die Füchse hadern zu viel und bringen sich selbst um den verdienten Lohn. Sie haben So ihre zweite Saisonniederlage kassiert: Das Team von Trainer Velimir Petkovic unterlag der SG Flensburg-Handewitt zu Hause vor 8164 Fans mit 26:30 (13:14). Hängende Köpfe bei den Füchsen nach dem 26:30. Die Hauptstadthandballer hatten kurz vorher ihre zweite Saisonniederlage kassiert. Und das, obwohl sie einen hervorragenden Start hinlegten. Erik Schmidt, Jakov Gojun und Fabian Wiede brachten die Grün-Roten vor einer tollen Kulisse von 8164 Fans mit 3:0 in Führung (3.).

Doch die SG blieb dran, hatte es vor allem dem starken Keeper Andersson, der zwei wichtige Parade zeigte, und Holger Glandorf zu verdanken, dass es nach zehn Minuten beim 5:4 durch Mahé sehr knapp war. Zudem musste Schmidt in dieser Phase des Spiels für zwei Minuten auf die Bank. Wieder vollzählig legten die Berliner einen Zwischenspurt ein. Nach dem 6:5 durch Holger Glandorf sorgten Wiede, Lindberg und Fäth sorgten für das 9:5 (17.). Der Fuchsbau war außer Rand und Band als Gojun wenig später auf 10:6 (20.) stellte. Machulla rief seine Mannschaft bei einer Auszeit zusammen.

Für Flensburg standen nun Mogensen und der junge Jeppsson auf der Platte. Während sich die Berliner und auch das Publikum über einen nicht gegebenen Freiwurf gegen Fäth ärgerten, lief Steinhauser einen Gegenstoß und brachte sein Team auf zwei heran. Wanne und Toft Hansen machten wenig später das 12:11 und so zog auch Füchse-Coach Velimir Petkovic die Grüne Karte. Das nächste Tor erzielte jedoch Jeppson, der zum ersten Mal in dieser Partie beim 12:12 für den Ausgleich sorgte und auch nach dem Treffer von Nenadic das 13:13 nachlegte. Kurz vor dem Pausenpfiff brachte Toft Hansen die SG dann sogar in Führung, mit 13:14 ging es in die Kabinen.

Füchse-Trainer Velimir Petkovic übte Kritik an seiner Mannschaft: „Wir haben zu sehr mit den Schiedsrichtern gehadert. Das ist unnötig und gegen so eine gute Mannschaft wie Flensburg tödlich.“  Im zweiten Durchgang war vor allem Andersson überragend und entschied das Keeper-Duell für sich. Am Ende stand eine 26:30-Niederlage zu Buche.

Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning: „Wir hätten dieses Spiel gewinnen können. Im zweiten Durchgang haben wir das Spiel auch auf der Torhüter-Position verloren. Andersson war weltklasse. Wir haben in der Abwehr viel probiert. In der zweiten Hälfte haben wir aber in viele Situationen nachgelassen. Wir müssen uns an die eigene Nase fassen.“ Und Petkovic ergänzt: „Es ist nicht schlimm, gegen Flensburg zu verlieren. Wir haben in den ersten 20 Minuten Top-Handball gezeigt. Das war phänomenal. Doch danach haben wir den Faden verloren.“

Die Füchse sind trotz der Pleite Spitzenreiter und spielen erst am Donnerstag, 16. November, wieder bei der GWD Minden (19 Uhr). Hanning: „Zu Hause haben wir in diesem Jahr noch Wetzlar, Melsungen und Magdeburg zu Hause – mal sehen wo wir dann stehen.“  Statistik: Heinevetter, Stochl – Wiede (3), Elisson (2), Vukovic, Struck, Gojun (2), Nenadic (3), Lindberg (4/3), Zachrisson (3), Fäth (2), Simak, Schmidt (5), Kopljar (1), Drux (1).

Quelle: Füchse Berlin

Füchse empfangen Flensburg am Donnerstag zum Liga-Kracher

„Mit einem Sieg können wir uns langfristig oben festsetzen!“ Spitzenspiel im Fuchsbau: die Berliner Handballer bitten am Donnerstag, 9. November, die SG Flensburg-Handewitt  zum heißen Tanz. „Das wird ein richtiges Spitzenspiel“, freut sich Trainer Velimir Petkovic. Nach dem strapaziösen Kilometer-Ritt war erstmal Regeneration angesagt. Petkovic gab seinen Jungs nach den beiden Auswärtssiegen am Donnerstag in Göppingen (38:32) und Sonntag in Lübbecke (29:21) einen Tag frei. 2000 Reise-Kilometer hatten die Berliner am Montagfrüh in den Knochen. Rechtsaußen Hans Lindberg gab zu: „Das war schon sehr anstrengend. Wir freuen uns jetzt aber, dass wir wieder ein Heimspiel haben. Dazu auch noch gegen Flensburg. Das ist für alle ein ganz besonderes Spiel.“

Das sieht auch Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning so: „Große Spiele sind nur mit großem Herz und großen Emotionen zu gewinnen – und natürlich auch mit unseren Zuschauern im Rücken. Wir freuen uns auf eine volle Halle!“ Nach den beiden Auswärtssiegen unter der Woche gehen die Hauptstadthandballer sind die Füchse am heutigen Dienstag mit viel Selbstvertrauen und als Tabellenführer in die Vorbereitung auf das Spitzenspiel gegangen. Hanning: „Wenn wir das Spiel gewinnen, können wir uns langfristig oben festsetzen.“ Und Petar Nenadic ergänzt: „Bei einem Sieg gegen Flensburg würden wir bis Februar ganz oben dabei sein!“

Gegen Flensburg-Handewitt waren die Berliner in der laufenden Runde bereits erfolgreich: im Pokal-Achtelfinale schlugen sie die SG auf dessen Parkett nach einer furiosen Leistung mit 29:26. Am Donnerstag wollen es die Füchse-Profis noch einmal machen! Petkovic: „Das war ein großartiges Spiel von meiner Mannschaft. Natürlich werden wir alles daran setzen, um auch in der Liga erfolgreich zu sein.“ Mit Blick auf die mäßige Leistung gegen Lübbecke sagt Petkovic aber auch: „Wir haben noch sehr viel Luft nach oben. Das haben wir am Sonntag in vielen Aktionen gesehen. Wir haben im Angriff zu viele Fehler gemacht. Das darf einem Spitzenreiter nicht passieren. Auf diesem Gebiet müssen wir uns noch entwickeln. Wir werden die Woche nutzen, um intensiv an uns zu arbeiten.“ Bis auf den langzeitverletzten Nacho Plaza Jimenez können die Berliner aus dem Vollen schöpfen.

Quelle: Füchse Berlin

Sieg in Flensburg: Füchse kämpfen sich ins Viertelfinale des DHB-Pokals

Riesenjubel bei den Füchsen Berlin: Die Hauptstädter sind am Mittwochabend aus einer hochdramatische Begegnung im DHB-Pokal bei der SG Flensburg-Handewitt als Sieger hervorgegangen. Das Petkovic-Team steht nach einem packenden 29:26 (14:14)-Sieg im Viertelfinale des deutschen Pokals.

Erleichtert und mit einem breiten Lächeln im Gesicht fielen sich die Füchse-Spieler nach der Schlusssirene in die Arme. Die Berliner haben nach der 27:33-Niederlage in der Liga beim TSV Hannover-Burgdorf die richtige Reaktion gezeigt und das Pokal-Auswärtsspiel im hohen Norden nach einem großen Kampf für sich entschieden. „Wir sind überglücklich und genießen den Abend“, sagte ein sichtlich erleichterter und zufriedener Bob Hanning. Der Füchse-Geschäftsführer: „Wir haben das Torhüter-Duell und das Gegenstoß-Spiel diesmal für uns entschieden. Das waren die Schlüssel zum Erfolg. Wir haben eine klasse Leistung gezeigt. Jetzt freuen wir uns auf Kiel.“

Es war ein spannendes und hochdramatisches Pokalspiel, in dem sich keine der beiden Mannschaften auch nur einen Zentimeter Boden schenkten. In einem richtigen Abreibungskampf vor 5644 Zuschauern in der Flens-Arena markierte zu Beginn Kreisläufer Erik Schmidt die ersten beiden Füchse-Treffer (2:2/5.). Die Berliner kamen gut ins Spiel und führten nach zehn Minuten mit 5:3, nach 26 Minuten mit 12:10. Zur Pause stand es 14:14.

In der zweiten Hälfte erwischten die Füchse den schlechteren Start. Die Berliner, die im vergangenen Jahr im Pokal noch an der dänischen Grenze mit 34:36 scheiterten, gerieten kurz nach Wiederanpfiff in Rückstand. Und das, obwohl Silvio Heinevetter ganz starke Paraden zeigte. Die Füchse konnten sich mehrfach bei ihrem Schlussmann bedanken, der eine starke Leistung zeigte und im zweiten Durchgang wichtige Bälle wegnahm – beispielsweise gegen Henrik Toft (41.) und Holger Glandorf (43.).

Trotzdem lag das Team von Trainer Velimir Petkovic gegen den vierfachen DHB-Pokalsieger nach 52 Minuten mit 21:23 zurück. Es ging aber plötzlich ein Ruck durch die Mannschaft. Angetrieben von Regisseur Petar Nenadic, dem treffsicheren Bjarki Elisson und einem starken Heinevetter holten die Füchse Tor um Tor auf und gingen durch Jakov Gojun sechs Minuten vor Schluss mit 24:23 in Führung. Diesen Vorsprung brachten die Berliner letztlich in einer packenden und kämpferisch großartigen Schlussphase über die Zeit.

Die Füchse Berlin, die 2014 den DHB-Pokal gewannen, stehen nach dem Sieg in Flensburg jetzt im Viertelfinale. Am Samstag erwarten die Berliner in der Liga vor heimischer Kulisse den THW Kiel zum Topspiel.

Trainer Velimir Petkovic jubelnd: „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir haben über 60 Minuten einen riesigen Kampf gezeigt und waren mit dem Kopf zu keiner Zeit woanders. Jeder hat gekämpft bis zum Umfallen. Der Sieg ist verdient.“

Sportkoordinator Volker Zerbe: „Die Mannschaft hat nach der Niederlage gegen Hannover ein super Gesicht gezeigt. Sie hat großartig gespiel.“

Spielfilm: 2:2 (5.), 4:2 (7.), 5:3 (10.), 7:7 (17.), 10:10 (22.), 12:10 (26.), 14:14 (30.), 15:17 (37.), 18:18 (40.), 18:19 (44.), 20:22 (50.), 21:23 (52.), 23:23 (54.), 25:24 (56.), 29:26 (60.).

Statistik: Stochl, Heinevetter – Wiede (3), Elisson (5), Vukovic, Struck, Gojun (1), Nenadic (7), Jimenez Plaza, Lindberg (5/1), Zachrisson, Fäth (3), Schmidt (4), Drux (1)

Neun Füchse sind ab heute auf Länderspielreise:

Kumpel-Duell in Island. Es steht die erste Länderspielwoche der neuen Spielzeit bevor – und neun Akteure der Füchse Berlin sind international vertreten. In Island kommt es sogar zu einem Duell zwischen zwei Füchse-Freunden.

Deutschlands Nationaltrainer Christian Prokop gab vor wenigen Tagen bei einer Pressekonferenz seinen Kader für die Länderspiele am 28. und 29. Oktober in Magdeburg und Berlin gegen Spanien bekannt. Mit den Spielen gegen Spanien richtet Prokop den Fokus bereits auf die im Januar stattfindende EHF EURO 2018. In der Hauptrunde könnte Spanien zu den Gegnern des DHB-Teams zählen. „Der Lehrgang ist ganz wichtig“, sagt Prokop und sagt mit Blick auf die Vorbereitung zur EM 2018 in Kroatien: „Wir wollen diesen intensiv taktisch nutzen.“ Zum Kader der deutschen Nationalmannschaft gehören auch vier Füchse-Profis. Fürs Tor wurde Silvio Heinevetter nominiert. Steffen Fäth, Paul Drux und Fabian Wiede werden im Rückraum eingesetzt.

Aber nicht nur die deutschen Nationalspieler sind für Länderspiele nominiert. Jakov Gojun und der zurzeit noch angeschlagene Marko Kopljar haben für die Zeit vom 22. bis 29. Oktober in Zagreb für die Länderspielwoche eine Einladung des kroatischen Verbandes erhalten. Kopljar, der zuletzt noch an einer Adduktorenverletzung laborierte, wird aber nicht in seine Heimat fliegen.

Petar Nenadic wird die serbischen Landesfarben vertreten. Die Nordlichter Bjarki Elisson, Mattias Zachrisson und Hans Lindberg sind für Island, Schweden und Dänemark im Einsatz. Lindberg wird am 26. Oktober in Brondby gegen Norwegen, am 28. Oktober in Aarhus gegen Polen und am 29. Oktober in Herning gegen Frankreich spielen.

Kurioserweise kommt es zu einem Füchse-Freunde-Duell: in Reykavik kommt es nämlich zum Aufeinandertreffen zwischen Island und Schweden und damit zum Duell zwischen den beiden eng befreundeten Füchsen Elisson und Zachrisson.

Quelle: Füchse Berlin

Füchse Berlin schlagen SG Flensburg-Handewitt

Was für ein Kampf – Standing Ovation von 9000 Zuschauern. In einer bis zur letzten Sekunde spannenden Partie besiegten die Füchse Berlin die SG Flensburg Handewitt mit 34:32 (16:17). Die Männer von der Förde hatten in der 20. Minute schon mit 10:5 geführt; doch dann drehten die Füchse den Spieß um und gestalteten die letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit mit 11:7 für sich, so dass es zur Halbzeit 16:17 stand.

Kaum war die zweite Halbzeit eröffnet folgte das 17:17 der Hausherren. Die nahmen dann das Heft in die Hand und führten bis zur 40. Minute 21:19. Gleich darauf konterte Flensburg, glich Mitte der Halbzeit zum 24:24 aus und holte sich kurz danach mit 26:24 die Führung zurück. In den Folgeminuten hieß es 26:27, 27:29, 28:29 und 29:30.

In der 57. Minute kam dann der Ausgleich und die Halle stand Kopf, denn die 9000 hielt es nicht mehr auf den Sitzen, wie es 31:30 sowie 32:30 für die Füchse stand und Flensburg dann auf 32:31 verkürzte. Noch waren 90 Sekunden zu spielen und der Krimi ging weiter. Die Halle tobte, wie die Füchse ihr 33:31 erzielen, Flensburg auf 33:32 verkürzt und durch ein 7-Meter gegen Flensburg der Endstand zum 34:32 folgt.

Klar, dass sich die Berliner in den Armen lagen. Hatten sie doch nach den zwei knappen Niederlagen in dieser Saison , einmal im Pokal und beim Punktspiel auswärts, endlich mal die Nase vorn. Und das gegen den aktuellen Tabellenführer. Der wiederum ärgerte sich über die zwei verlorenen Punkte, weil er nach der gestrigen Niederlage von Kiel in Lemgo seine Tabellenführung hätte weiter ausbauen können.

Henning Opitz