Durchwachsener Saisonstart der Füchse

Bob Hanning und die Füchse wollen auch in dieser Saison den Erfolg. Foto: Christian Zschiedrich

 

Zum Saisonauftakt starteten die Füchse mit einer 18:21-Niederlage bei Frisch Auf Göppingen. Das ist nicht gut, so zu beginnen, zumal die Füchse die Saison mit einem überschaubaren Minus von 500.000 Euro etwas riskant angehen. Der 2.Spieltag endete für die Berliner im Fuchsbau 29:27 gegen GWD Minden. Gott sei Dank. Am 3.Spieltag kam der Deutsche Meister, die SG Flensburg-Handewitt, zum zweiten Heimspiel. Die Berliner legten vor 6.371 Fans enthusiastisch los. Bis zur 40. Minute sahen die Füchse wie Sieger aus (Halbzeit 16:14). Wollten sie doch unbedingt in der lautstarken Max-Schmeling-Halle ein Ausrufezeichen setzen. Die Zuschauer sahen ein temporeiches, hochklassiges und spannendes Spiel. In der Endphase hatten aber nur die Gäste etwas zuzusetzen, die Füchse gaben das Spiel mit 25:30 aus der Hand. Flensburg kam im zweiten Durchgang einfach mit einer zu akzeptierenden hohen Qualität aus der Kabine. Für Füchse heißt es nun nach 3 Spielen, 2:4 Punkte, 72:78 Tore, Platz 13. Flensburg führt mit 6:0 Punkten. Das nächste Meisterschaftsspiel der Füchse findet am 13.09.2018, 19.00 Uhr, Max-Schmeling-Halle, gegen TSV Hannover-Burgdorf statt.

Füchse Berlin – SG Flensburg-Handewitt 25:30 (16:14). Heinevetter, Semisch; Drux 3, Simak 6/5, Holm 4, Gojun 3, Zachrisson 3, Marsenic 2, Schmidt 1, Koch 1, Elisson 1, Reißky 1, Porath, Struck, Jallouz. Hier die Stimmen der Trainer und von Geschäftsführer Bob Hanning.

Christian Zschiedrich

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Christian Zschiedrich

Er kann von sich mit Fug und Recht behaupten, immer ein Leben für und durch den Sport geführt zu haben. Er spielte Fußball, nicht mal untalentiert, brachte es dabei zu einigen Ehren, studierte Sport in Leipzig, arbeitete als Sportlehrer und trainierte Fußballmannschaften. Zwischendurch erwarb er beim DFB seine Trainerlizenz. Nach und nach entdeckte er dabei sein Herz für den Sportjournalismus, schrieb Artikel für verschiedene Zeitungen und hob in Berlin eine eigene Sportsendung im Lokal-TV aus der Taufe. Über 2.000 Sendungen wurden unter seiner Leitung produziert. An`s Aufhören verschwendet er keinen Gedanken, schließlich bietet das Internet viele neue Möglichkeiten.

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