Ostderby in Magdeburg – Spiel mit hoher „Aufregungsklasse“

In der DDR Oberliga hat es diese Partie in Magdeburg 19 Mal gegeben. Nach der Wende trafen beide in der Regionalliga aufeinander, letztmals in Magdeburg am 10. November 2007, es endete mit 1:1. Der 1. FCM ist Aufsteiger und Neuling in der 2. Fußballbundesliga. Die Erwartungen an der Elbe sind entsprechend groß. Es soll an die Erfolge aus alten Zeiten angeknüpft werden, Voraussetzung dafür ist zunächst der Klassenerhalt. Ein schweres Unterfangen, es läuft nicht gut in Magdeburg.  Es gelang erst ein Sieg in 15 Ligaspielen und der wurde auswärts am 8. Spieltag in Sandhausen erzielt. In der heimischen MDCC-Arena warten sie weiter auf den ersten Heimsieg. Das er gegen den 1. FC Union gelingen kann, ist nicht sehr wahrscheinlich. Dabei wäre ein Erfolgserlebnis sehr wichtig, die nächsten Gegner der Magdeburger sind der 1. FC Köln und St. Pauli, jeweils auswärts

Unions Trainer Urs Fischer übte sich in der Pressekonferenz vor dem Spiel in Vorsicht. „Die beiden letzten Spiele hätten für Magdeburg auch anders ausgehen können.“ In Fürth hatte Magdeburg unglücklich verloren und am letzten Spieltag ging es im Heimspiel gegen Bochum torlos aus. Wichtig ist für meine Mannschaft, die richtige Einstellung zu finden.

Der neue Trainer Michael Oenning hat taktisch etwas umgestellt. Der Erfolg hat zwar noch nicht eingestellt, im Ostderby, mit dem ausverkauften Stadion im Rücken soll der der erste Heimdreier gelingen. Sie waren zuletzt nah dran, den zweiten Saisonsieg einzufahren.

Beide Trainer haben wenig Personalsorgen. Die Eisernen werden auf den Einsatz von Grischa Prömel verzichten müssen. Marc Torrejon ist langzeitverletzt. Im letzten Spiel gegen Darmstadt bekam Sebastian Andersson den Vorzug vor Sebastian Polter. Wer wird in Magdeburg beim Anpfiff auf dem Rasen stehen ? Zu einer Doppelspitze wird sich Urs Fischer wohl nicht durchringen oder vielleicht doch ?

Für das Spiel am Sonntag, 9.12. ab 13:30 Uhr ist Dr. Felix Brych als Schiedsrichter nomminiert. Unter den Zuschauern werden 2.400 Anhänger des 1. FC Union sein und auf einen ähnlich guten Ausgang, wie zuletzt in Hamburg hoffen oder darf es etwas mehr sein ? Was die Aufregungsklasse angeht, hitzig sollte es nur auf dem Rasen zugehen.

Hans-Peter Becker

 

TeBe ein glücklicher Sieger im Oberliga-Derby

Die Trainer Dennis Kutrieb (TeBe) und Marco Gebhardt (BW 90) Foto: Frank Toebs

Marco Gebhardt gab nur ein sehr kurzes Statement bei der Pressekonferenz. Er war vom Schiedsrichter Florian Strübing und seinen Assistenten Christoph Dallmann und Dminic Koch im Berliner Derby der Oberliga Nordost auf die Tribüne gebeten worden. Tatsächlich entschieden die Unparteiischen -zum Gaudi der Zuschauer- extrem häufig auf Abseits beim 2:0 der Gastgeber.

Gehen lassen muss man sich deswegen aber nicht. Blau-Weiß 90 hätte bereits in der ersten Hälfte selbst zwei Tore erzielen können. In beiden Fällen landete aber der Ball nur am Pfosten. Dennis Kutrieb, Gebhards Kollege, analysierte sehr wohlwollend und mitfühlend für sein Gegenüber. „Heute müssen wir demütig sein“, meinte er. So glücklich habe sein Team lange keine Begegnung mehr für sich entscheiden können.

Die Tore: 1:0 (60.) Elfmeter, Thiago Rockenbach, 2:0 (90 + 4) der zur Halbzeit fürLucas Gurklys eingewechselte Bekai Jagne.

Zuschauer: 400

Jens Redlich, der 1. Vorsitzende TeBes, hatte nach diesem Erfolg seiner Mannschaft
wieder einmal sein mittlerweile bekanntes und daher erwartetes „Lila-Weiße, Lila-Weiße“
im Presseraum angestimmt.

Frank Toebs

BR Volleys verstärken Kader

Die Berlin Recycling Volleys bestreiten die Saison 2018/2019 ab sofort mit 13 Spielern im Aufgebot. Der neue Mann heißt Nicolas Rossard, ist Libero und französischer Nationalspieler. Rossard spielte zuletzt in Polen bei Stocznia Stettin und lief bisher 30 mal für die Grande Nation auf.

Möglich wurde der „Blitztransfer“, weil sich der polnische Club Stocznia Stettin vor dieser Spielzeit offenbar übernahm, in finanzielle Schieflage geriet und nun reihenweise Spieler abgeben musste. Neben Neuzugang Rossard, der in Berlin einen Vertrag bis zum Saisonende 18/19 erhält, verließ unter anderem auch Superstar Bartosz Kurek kurzerhand den Verein aus der polnischen Plus-Liga. „Wir haben diese Gelegenheit ergriffen und können damit nun auch dem Wunsch von Cedric Enard nachkommen, der von Beginn an gern 13 Spieler für die Trainingsarbeit im Kader haben wollte“, erklärt BR Volleys Geschäftsführer Kaweh Niroomand.

Als Libero ist der 1,83 Meter große Franzose fortan gemeinsam mit Dustin Watten für die Organisation der Annahme- und Abwehrarbeit beim Deutschen Meister zuständig. Rossard steckt voller Tatendrang: „Ich freue mich, hier in Berlin zu sein und will der Mannschaft schnellstmöglich helfen. Nach den Schwierigkeiten in Stettin möchte ich den Spaß am Volleyball zurückgewinnen. Dabei sollte mir die Eingewöhnung leicht fallen“, denn der 28-jährige Defensivspezialist ist für den Berliner Trainer kein Unbekannter. Schon von 2009 bis 2013 und in der Saison 2016/2017 arbeiteten Enard und Rossard bei den Spacer’s Toulouse zusammen. Nach Stationen bei Arago de Sete und Paris Volley war das nun abrupt beendete Kurzengagement an der deutsch-polnischen Grenze in Stettin seine bis dato einzige Station außerhalb Frankreichs.

Rossard wird in Kürze für den Hauptstadtclub spielberechtigt sein und stellt sich zum MerryChristmas-Spiel am 23. Dezember erstmals im Volleyballtempel vor.

Christof Bernier

Reinickendorfs Bezirksbürgermeister begrüßt Lösung für das Strandbad Lübars

Frank Balzer Foto: Christian Zschiedrich

Das Bezirksamt Reinickendorf begrüßt die Entscheidung der Berliner Bäderbetriebe (BBB), den Pachtvertrag für das Strandbad Lübars mit dem Geschäftsführer Henry Arzig von der Arzig-Bäderbetrieb UG um mindestens fünf Jahre (optional zehn Jahre) zu verlängern.Bezirksbürgermeister Frank Balzer (CDU): „Die bisherigen Betreiber identifizieren sich sehr mit dem Strandbad Lübars und gewährleisten für die Reinickendorfer Bevölkerung, dass das einzig noch verbliebene Strandbad im Bezirk gut weitergeführt wird. Ich danke allen, die sich dafür eingesetzt haben, diese gute Lösung zu finden. Wir sind zufrieden.“

Im Berliner Norden ist das Strandbad Lübars eines der Sommerausflugsziele schlechthin. Das 1926 an einem ehemaligen Ziegelteich eröffnete Freibad lockt mit einem 250 Meter langen Sandstrand, einer großen schattigen Liegewiese, einem 1-, 3- und 5-Meter-Turm sowie Rutschen. Zudem können im Restaurant mit großer Terrasse zahlreiche Veranstaltungen stattfinden.

Michael Hielscher

Was aber geschieht im Namen der Wasser- und Freiluft-Sportler, der Kinder, Jugendlichen und Familien mit dem schönen Strandbad Tegel?

Wasserballer jetzt in der Pokalpflicht

Das Publikum erlebte beim Gastspiel des Königswettbewerb-Siegers von 2017 VSK Szolnoki aus Ungarn am 4. Spieltag der Champions-League-Hauptrunde „die bisher beste Partie der Saison. Das war eine regelrechte Wiedergeburt des Teams in allen Bereichen: Einstellung, Kampfgeist, Rückschläge wegsteckend, bedingungslos verteidigend und mutig im Angriff“, lobte 04-Präsident und Bundestrainer Hagen Stamm das 9:9 gegen den Favoriten

Die Spandauer – ohne Kapitän Marko Stamm – hatten sich in dieser Saison noch nicht so leistungsstark gezeigt. Dabei hatte das Match zunächst so begonnen, dass man um die 04er fürchten musste. Ohne groß zu glänzen, erzielten die Ungarn in der Mitte des Startviertels die 2:0-Führung. Doch Spandau fiel dann gegen das ungarisch-serbische Starensemble nicht in sich zusammen.

Der erst 20-jährige Dennis Strelezkij gab mit seinem 1:2 nur 23 Sekunden nach dem zweiten Szolnok-Treffer das Startsignal zur Gegenwehr. Im weiteren Spielverlauf ließ er die ungarische Abwehr einige Male „alt“ aussehen, erzielte vier weitere Tore und wurde zum Spieler des Tages ernannt. Noch im ersten Viertel drehte Spandau das Spiel zur 3:2-Führung. Szolnok hatte Mühe, sich zu berappeln und bekam auch nach den folgenden 5:3 und 6:4-Führungen keine Ruhe in das Spiel. Spandau blieb hartnäckig, das 5:6 zur Halbzeit ließ alle Optionen offen.

Wer meinte, die Gäste würden es nun mit Sicherheit in der zweiten Hälfte richten, der sah sich getäuscht. Denn drei Tore in Folge von Strelezkij brachten die Spieler von Trainer Petar Kovacevic, der sein Team glänzend eingestellt hatte, sogar 8:6 in Führung. Dass die Ungarn, die angesichts der Tabellenlage ihre Felle davonschwimmen sahen, nun mit Macht und Wut drängten, lag auf der Hand. Jedoch konnten sie keine große Spielidee oder überragenden Aktionen kreieren. Spandau kämpfte mit großartigem Einsatz und einem starken Torwart Laszlo Baksa, musste aber fünfeinhalb Minuten vor Ende das 8:9 hinnehmen. Das 9:9 von Lucas Gielen 3:44 Minuten vor der Sirene belohnte die Leistung des zuletzt national wie international wenig überzeugenden Rekordmeisters zumindest teilweise und gab Hoffnung für den Rest der Saison.

Zum Beispiel für den DSV-Pokalwettbewerb, in dem die Wasserfreunde am kommenden Samstag (Schwimmhalle Schöneberg, 16 Uhr) Achtelfinal-Gastgeber gegen den SSV Esslingen sein werden. Die Schwaben kommen als klarer Außenseiter in die Hauptstadt und auch 04-Präsident Hagen Stamm stellt nüchtern fest: „Ein Sieg ist für uns Pflicht, aber wir wollen nicht sofort wieder vom gegen Szolnok aufgenommenen Tempo in den Schongang wechseln.“ Im bislang einzigen Saisonduell beider Teams hatte Spandau Ende Oktober in Esslingen mit 17:4 gewonnen. So in etwa stellt sich auch das für Samstag erwartete Kräfteverhältnis dar. Die Gäste haben allerdings zuletzt eine deutliche Entwicklung vollzogen und sind hinter dem Spitzen-Trio Hannover, Spandau und ASC Duisburg der DWL-Vierte. Die Leistungssteigerung der Esslinger belegt zum Beispiel ihr 10:5-Erfolg am letzten Spieltag gegen den DM-Dritten OSC Potsdam. An der Seite des Alt-Stars Heiko Nossek stehen eine Reihe von ambitionierten jungen Spielern, die sich gegen Spandau beweisen wollen.
Peter Röhle

Deutscher Wasserball-Pokal
2018 / 2019
Achtelfinale
8. Dezember 2018
Wasserfreunde Spandau 04 – SSV Esslingen
Spielbeginn: 16:00 Uhr
Spielort: Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg, Sachsendamm 11, 10829 Berlin

  1. Spieltag Champions-League-Hauptrunde
    05.12.2018
    Spandau 04 – VSK Szolnoki (Ungarn) 9:9 (3:3,2:3,3:1,1:2)
    Tabelle: Jug Dubrovnik 12 P., Busto Arsizio 9, Olympiakos Piräus 7, Mladost Zagreb 7, Szolnok 4, Jadran Split 3, Waspo Hannover 2, Spandau 1

BBSC Berlin mit erneutem Doppelspieltag in der Hämmerling-Halle

Kurz nach dem ersten Wochenende mit zwei Ligaspielen in der Hämmerling-Halle folgt bereits das nächste: A m kommenden Samstag ist um 19:00 Uhr die Mannschaft von Blau-Weiß Dingden zu Gast, ehe am Sonntag um 15:00 Uhr die Wildcats Stralsund folgen.

Der Samstaggast hat eine Anreise von der niederländischen Grenze zu absolvieren. Die Mannschaft aus dem „Volleyballdorf“, – das Image haben sich Verein  und örtliche Presse nicht zu Unrecht gegeben – ist in der Liga mittlerweile eine feste Konstante, wenn es um Volleyball mit einer sehr gut funktionierenden Blockfeldabwehr und großer Variabilität geht. Auch nach dem Weggang von Trainer Pascall Reiss ist das Team ohne große Stars, aber mit vielen gut ausgebildeten Spielerinnen und exzellenter Teamarbeit erneut in Wartestellung, um den Spitzenmannschaften der Liga die Punkte streitig zu machen.

Der Gegner des Sonntagnachmittags hat ebenso wie die Berlinerinnen am Samstagabend bereits ein Ligaspiel, da Aligse in der heimischen Halle empfangen wird. Von den körperlichen und psychischen Belastungen her dürften beide Mannschaften parallel laufen. Trotzdem sollten die Wildcats eher in der Favoritenrolle seien: Viele Stralsunder Spielerinnen erhielten eine erstklassige Ausbildung in den Bundesstützpunkten. Lene Scheuschner kennen die Berliner Fans noch aus Zeiten ihres Engagements in Aachen. Auch Swantje Basan sowie Madleen Piest und Lisa Schulmeister schnupperten schon nicht wenig Erstligaluft. Die wichtigste Spielerin des Teams ist freilich Anne Krohn, die nach erfolgreichen Jahren in Hamburg 2016 nach Vorpommern zurückkehrte. Über die auch im Beachvolleyball erfolgreiche Athletin laufen immer wieder die Angriffe der Mannschaft von der Ostseeküste.

Berlins Trainer Robert Pultke schätzt die Leistungsfähigkeit der Gäste hoch ein: “Wir werden hart arbeiten müssen, um die gewünschten Punkte in der Hämmerling Halle behalten zu dürfen. Wir wollen motiviert und mit voller Konzentration auftreten. Mit lautstarker Unterstützung des Publikums gilt es, den Gegnern einen heißen Kampf um die Punkte bieten.“ Mit dem sprichwörtlichen BBSC-Mannschaftsgeist will das Team dem Publikum hochklassige und spannende Partien zu bieten.

Das Sonntagsspiel der 2.Bundesliga wird vom BBSC-Sponsor BEST SABEL präsentiert. Die BEST SABEL Schulen sind seit diesem Jahr neuer Partner des BBSC und werden Publikum und Gäste mit Informationen zu den Bildungsangeboten der Schulen versorgen. Einen Höhepunkt dürfte der Auftritt der Schulband in der 10 Minuten-Pause nach dem 2. Satz darstellen. Auch Cheerleader der Schule sind im Einsatz.

Nach dem Mammutwochenende hat die Zweitligamannschaft für den Sonntagabend Sponsoren, Partner und ehrenamtliche Helfer des Vereins zu einer besinnlichen Weihnachtsfeier eingeladen – dabei soll auch der Spaß bei einer Weihnachts-Spielershow nicht zu kurz kommen. So soll das anstrengende, aber doch hoffentlich erfolgreiche Volleyballwochenende ausklingen.

Burkhard Kroll

SCC JUNIORS: Grund zur Freude

Auch der Berliner Volleyballnachwuchs hat wie die Profis der BR Volleys längst den Spielbetrieb wieder aufgenommen. Dabei konnten im abgelaufenen Monat November sowohl auf Clubebene als auch vereinsübergreifend beachtliche Erfolge gefeiert werden. Dies sind die Neuigkeiten von den SCC JUNIORS:

Victor Willems in Jugendnationalmannschaft berufen
2,05 Meter sind ein Pfund, mit dem man im Volleyball wuchern kann. Doch nicht nur aufgrund seiner beachtlichen Körpergröße – mit gerade einmal 15 Jahren – hat Victor Willems den Sprung in die Jugendnationalmannschaft geschafft. Bundestrainer Matus Kalny lud 45 der besten Nachwuchsspieler Deutschlands aus den Jahrgängen (03/04) ins Leistungszentrum nach Kienbaum ein – darunter auch Felix Michalak, Berno Böttcher und Bryan Reise vom SCC. Insgesamt drei Berliner, neben Willems noch Djifa Julien Amedegnato und Jannes Wiesner (beide TSC), wurden in die Auswahl berufen.

U13 Berliner Pokalsieger
Am letzten Wochenende des Novembers suchte der Volleyball-Verband Berlin seine Pokalsieger in der Altersklasse U13. Die SCC JUNIORS mit Janek, Kilian, Leon, Leonas, Max und Maxim kämpften sich nach anfänglichen Schwierigkeiten durch die Gruppenphase, um dann in den Entscheidungsspielen aufzudrehen. Im Halbfinale gegen den VfK Südwest und im Endspiel gegen Rotation Prenzlauer Berg zeigten sich die Schützlinge von Trainer Nikolaus Novak hochkonzentriert und gewannen jeweils mit 2:0. So konnten die SCC JUNIORS am Ende des vom SV Preußen ausgerichteten Turniers den Pokal in die Höhe stemmen.

Profivereine machen ab sofort auch Kita
Auf das Erfolgsmodell „Profivereine machen Schule“ folgt „Profivereine machen Kita“. Die Berliner Profivereine, darunter natürlich auch die BR Volleys, starteten jüngst ein von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie gefördertes Programm mit Kindertagesstätten. In den Kooperations-Kitas werden regelmäßig altersgerechte und kostenlose Sportangebote für drei- bis sechsjährige Kinder angeboten. Derzeit kooperieren 17 Kindertagesstätten mit den Proficlubs. Anfang 2019 werden weitere 20 Einrichtungen, davon zwei Partner-Kitas der BR Volleys in Charlottenburg, in das Programm aufgenommen.

Berliner Team siegt beim Striezelcup
Jährlich wird in Dresden eines der traditionsreichsten Nachwuchsturniere des Landes ausgespielt: Der Striezelcup ging am vergangenen Wochenende (01./02. Dez) erstmals in die Hauptstadt. Die Berliner Leistungsmannschaft 2004 des TSC, mit Spielern des BVV, RPB, VFK und der SCC JUNIORS in ihren Reihen, gewann das international besetzte Turnier in einem hochklassigen Finale gegen den amtierenden Deutschen Meister und Gastgeber VC Dresden. Seit 15 Monaten spielt das Auswahlteam nun unter der Leitung von Michael Lenck zusammen, dessen Arbeit offenbar Früchte trägt.

SCC JUNIORS SPIELER DES MONATS
Wie in jedem Monat werden auch im November Nachwuchsspieler gewürdigt, die es aufgrund besonderer Leistungen verdient haben, hervorgehoben zu werden. Diese werden zukünftig vom BR Volleys Fanstrom | powered by GASAG präsentiert und bekommen als Auszeichnung ein einzigartiges Rautenshirt.
Im November haben sich diese Talente den Titel „SCC JUNIORS Spieler des Monats“ verdient:
Max Linus Krieg | Jahrgang 2009 | Leistungsklasse 4 | Charlottenburg
Henri Villain | Jahrgang 2005 | Leistungsklasse 3 | Auswahlmannschaft

Christof Bernier

ALBA empfängt Frankfurt Skyliners

Nach der zweiwöchigen Länderspielpause eröffnen die Basketballer von ALBA BERLIN am Freitag (7. Dezember, 20:30 Uhr, Mercedes-Benz Arena) mit einem Heimspiel gegen die Fraport Skyliners den zehnten Spieltag der BBL. Während Peyton Siva und Joshiko Saibou nach überstandenen Verletzungen dann wieder im ALBA-Kader stehen sollen, kommt es auch zu einem Wiedersehen mit Ex-Albatros Akeem Vargas, der im vergangenen Sommer nach fünf Jahren bei ALBA an den Main gewechselt ist.

Aito Garcia Reneses (Headcoach ALBA): „Das Spiel gegen Frankfurt ist in gewisser Weise ein Neuanfang. Die Nationalspieler müssen jetzt wieder auf Bundesliga und EuroCup umschalten. Die anderen müssen sich wieder daran gewöhnen, zweimal in der Woche zu spielen. Frankfurt ist in dieser Situation ein sehr gefährlicher Gegner. Sie haben schnelle Spieler, die gut zum Korb ziehen und sie haben bis hin zum Center Erik Murphy viele gute Dreierschützen. Das ist schwer zu verteidigen, aber am wichtigsten wird sein, dass wir schnell wieder zu unserem Spiel finden.“

Tim Schneider (Forward ALBA): „Besonders nach der Pause ist es wichtig, schnell wieder in den Rhythmus zu kommen und mit einem Sieg in den nächsten Saisonabschnitt zu starten. Gegen die defensivstarken Frankfurter müssen wir natürlich in der Offensive aufpassen, nicht zu viele Turnover zu machen. Wir müssen aber auch selbst eine gute Verteidigung spielen.“

Viel hat sich getan in den vergangenen zwei Wochen bei ALBA BERLIN. Während die Nationalspieler mit guten Leistungen bei ihren jeweiligen Nationalmannschaften zu überzeugen wussten, nutzten die in Berlin verbliebenen Spieler die kurze Verschnaufpause für Feinarbeit und Regeneration. Auch das zuletzt gut gefüllte Verletztenkabinett ALBAs lüftet sich langsam: So absolvierten Joshiko Saibou und Peyton Siva zuletzt durchgehend die Mannschaftstrainings und sollen gegen Frankfurt erstmals wieder im Kader der Berliner stehen.

Die Frankfurter, die in den letztjährigen Playoffs den neuen Meister Bayern München im Viertelfinale ins Schwitzen brachten (2:3 nach fünf Spielen), zählen auch in dieser Saison wieder zu den Teams, die am Ende oben mitreden wollen. Ein erstes Ausrufezeichen haben die Skyliners bereits im EuroCup gesetzt, wo sie sich mit einem Sieg über den litauischen Vizemeister Rytas Vilnius für die Runde der besten 16 Clubs qualifiziert haben.

Unter dem Kanadier Gordon Herbert, der 2011/12 auch ein kurzes Gastspiel als ALBA-Headcoach gab und heute mit seinen 59 Jahren neben ALBAs Coach Aito der erfahrenste Trainer in der easyCredit BBL ist, setzen die Frankfurter auf eine starke Verteidigung. Angeführt wird diese schon in der zehnten Saison vom 2016 als bester Verteidiger der Liga ausgezeichneten Quantez Robertson. Der unverwüstliche Allrounder übernimmt bei Bedarf auch den Spielaufbau oder die Rolle des Dreierspezialisten.

An Robertsons Seite stehen auf den kleinen Positionen die kanadischen Nationalspieler Brady Heslip und Trae Bell-Haynes, die genauso gefährliche Distanzschützen sind wie der im Frontcourt spielende finnische Nationalspieler Shawn Huff und der US-Amerikaner Erik Murphy. Von der Bank kommen das schwedische Talent Elijah Clarance (im Sommer Topscorer der U20-Europameisterschaft in Chemnitz) und die beiden deutschen U20-Nationalspieler Richard Freudenberg und Leon Kratzer. Letzterer wurde vor drei Wochen von den Skyliners nachverpflichtet, um den Ausfall des ehemaligen ALBA-Akteurs Jonas Wohlfarth-Bottermann zu kompensieren, da der mit einem Mittelfußbruch länger ausfällt.

FRAPORT SKYLINERS: Resultate der letzten vier Wochen
24.11. Frankfurt – Löwen Braunschweig (easyCredit BBL) 82:77 (S) Murphy 18, Bell-Haynes 17
21.11. Frankfurt – Rytas Vilnius (7DAYS EuroCup) 65:63 (S) Bell-Haynes 14, Clark 14
17.11. Gießen 46ers – Frankfurt (easyCredit BBL) 91:90 (N) Freudenberg 21, Bell-Haynes 16
14.11. Frankfurt – Unicaja Malaga (7DAYS EuroCup) 78:84 (N) Bell-Haynes 22, Murphy 11
11.11. Frankfurt – medi Bayreuth (easyCredit BBL) 81:91 (N) Murphy 16, Heslip 15

ALBA-Bilanz gegen Frankfurt
42 Siege – 30 Niederlagen (in Berlin 23 – 12)
Beko BBL 27:16 / Playoffs 11:12 / Pokal 4:2
Höchster Sieg: 106:69 am 27. April 2018 in Berlin (Bundesliga)
Höchste Niederlage: 66:87 am 14. Mai 2016 in Frankfurt (Playoffs)

Quelle: ALBA BERLIN Basketballteam

Mit 100 Zuschauern bist du in der Luxusklasse

Christian Zschiedrich kommentiert. Foto: Hans-Peter Becker

Die Vereine in Berlins höchster Spielklasse haben ein Zuschauerproblem. So siegte der Tabellensiebente SV Empor in der Cantianstraße, im Prenzlauerberg, gegen die Füchse Berlin vor 24 Zuschauern mit 2:1. Für die Gäste aus Reinickendorf ging es als Tabellenletzter um viel. Als es um das Aufeinandertreffen Erster gegen Zweiter in der Hubertusallee Berliner SC – Sparta Lichtenberg am vergangenen Wochenende kam, ging es ebenfalls nicht nur ums Prestige. 40 Zuschauer “verirrten“ sich. Bei einem durchaus möglichen Sieg der Hausherren hätte es den Wechsel an der Tabellenspitze geben können. Dass das nicht eintraf, sei dahingestellt, kann vorkommen. Aber, Auweija Berliner SC, 0:5, welch deftige Packung! Was war denn mit dem BSC nur los ? Einmal die Pleite des geringen Zuschauerinteresses und dazu die sportliche Pleite. Da schlussfolgere jeder selbst über die Berlin-Liga. Im Mommsenstadion zahlten ganze 30 Zuschauer den Eintritt zur Partie SC Charlottenburg – Stern 1900, 0:2. Wir gratulieren natürlich dennoch Sparta Lichtenberg zur Herbstmeisterschaft.

Ebenfalls positiv dagegen Aufsteiger Frohnauer SC und SV Tasmania. Zum Poloplatz in Frohnau pilgerten genau 100 Zuschauer. Das übertraf der SV Tasmania im Werner-Seelenbinder-Sportpark mit 110 Zuschauern. Der TSV Rudow (7.) ist zwar nicht unbedingt das optimale Zugpferd, Traditionsclubs haben mitunter ein gewisses Stammpublikum. Tasmania überflügelt mit einem beachtlichen 5:1-Sieg in der Tabelle den Berliner SC auf Platz Zwei. Torreich ging es am Heckerdamm zu. Türkspor Berlin – TuS Makkabi 4:3,  Ferdi Görgen erzielte in der 63. Minute das Siegtor vor 45 Zuschauern.

Im Berliner Norden kommt es bereits am Freitag, 7.12. 19.00 Uhr, Wackerplatz, zum Duell Füchse Berlin – Frohnauer SC. Ob sich der Berliner SC von der Klatsche erholt hat, wird sich am Sonntag, 9.12. 14.00 Uhr, in der Hubertusallee gegen SV Empor zeigen. Ebenfalls am Sonntag, 9.12. 14.30 Uhr, erwarten die Anhänger von Tabellenführer Sparta Lichtenberg in der Fischerstraße einen Sieg gegen Türkspor Berlin – was sonst?

Christian Zschiedrich

Dreifaches Comeback gegen Gummersbach

Morgen Donnerstag, 06.12., 19:00 Uhr, treten die Füchse Berlin beim VfL Gummersbach an. Mit dabei sind wieder drei Spieler, die zuletzt hinter der Spielerbank Platz nehmen mussten. Nationalspieler Paul Drux, Christoph Reißky und Wael Jallouz werden mit nach Gummersbach reisen. Für die Füchse gilt es gegen den zur Zeit angeknockten Traditionsclub unbedingt die nächsten beiden Zähler einzufahren.

Die Füchse landeten zuletzt wettbewerbsübergreifend zwei Siege und nach und nach entspannt sich die Verletztenproblematik wieder. Beim morgigen Bundesligaspiel gegen den VfL Gummersbach werden Christoph Reißky, Paul Drux und Wael Jallouz in den Kader des Hauptstadtclubs zurückkehren. Im Vergleich zu den letzten Wochen bekommen somit drei wichtige Rückraumspieler, die für Entlastung sorgen können, hinzu.

Ins Duell mit dem VfL Gummersbach geht das Team von Velimir Petkovic als klarer Favorit. Der Altmeister aus Gummersbach befindet sich momentan in einer schwierigen Situation. Seit nun sechs Ligaspielen ist der VfL ohne Punktgewinn. Die Füchse sind gewillt ihnen morgen Abend die siebte Pleite in Serie zuzuführen.

Durch einen doppelten Punktgewinn kann der Vize-Weltmeister aus Berlin weiterhin Kontakt zur MT Melsungen halten, die morgen gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter aus Flensburg antreten müssen. Für die Füchse wartet im Jahresendspurt noch ein hartes Programm. Nach dem Spiel in Gummersbach, geht es noch gegen Leipzig, Magdeburg und Erlangen. Zudem kommt am 18.12. das DHB-Pokal-Viertelfinale gegen die Rhein-Neckar-Löwen.

Quelle: Kevin Walter Füchse Berlin