Die Lilien sind zu Gast

Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel schätzte Urs Fischer den kommenden Gegner als sehr unangenehm ein und erwartet ein „ekliges“ Spiel. „Darmstadt seht sehr gut und ist sehr schnell im Umschaltspiel…“ Trotzdem liegt die Bürde des Favoriten bei den Eisernen, sie haben ein Heimspiel. Sein Pendant Dirk Schuster sieht das kommende Spiel als sehr hohe Hürde“ und Union ist eine Mannschaft, die „um den Aufstieg mitspielen wird.“ Die Lilien haben ihre letzten beiden Spiele auswärts in Bochum und zuletzt daheim gegen Köln zwar verloren, dabei aber ansprechende Leistungen gezeigt. Der aktuelle Tabellenzwölfte hat auswärts seine Probleme und erst vier geholt.

Die Eisernen wollen weiter ungeschlagen bleiben und wollen weiter ein Wörtchen im Kampf um die Spitzenplätze der Liga mitreden. Dafür steht dem Trainer wieder ein großer Kader zur Verfügung. Lediglich Marc Torrejon ist nicht einsatzfähig. „Never change a winning team“, das wurde von Urs Fischer zitiert. Insofern könnte sich die Startaufstellung von Hamburg wiederholen. Änderungen könnten sich daraus ergeben, dass mit Florian Hübner, Christopher Trimmel, Grischa Prömel und Manuel Schmiedebach gleich vier Akteuren eine Gelbsperre droht. Zudem könnte auf der Position des linken Aussenverteidigers Christopher Lenz den Vorzug bekommen, da Ken Reichel in Hamburg nicht überzeugen konnte. In der Sturmspitze könnte Sebastian Andersson für den anderen Sebastian beginnen oder wird sogar eine Doppelspitze Polter/Andersson auf den Rasen geschickt ?

Das Stadion in der Wuhlheide wird am ersten Dezembersamstag fast ausverkauft sein. Für Kurzentschlossene soll es Stand, letzten Donnerstag noch Restkarten an der Tageskasse geben. Die Lilien melden, dass sich etwa 1.350 Schlachtenbummel auf den Weg in die Hauptstadt machen werden. Die Partie wird geleitet werden von Schiedsrichter Marco Fritz. Der Anpfiff soll pünktlich um 13:00 Uhr erfolgen. Bei durchwachsenen Herbstwetter wird laut Vorhersage kein Regen erwartet.

Hans-Peter Becker

 

 

EHF-Cup Gruppenphase: Neuauflage des Vorjahresfinals

Nachdem die Füchse am vergangenen Sonntag den Einzug in die Gruppenphase des EHF-Cups mit einem 28:23-EHF-Cup Gruppenphase: Neuauflage perfekt gemacht haben, wurden heute die kommenden Gruppengegner in Wien ausgelost. Die Füchse Berlin treffen in der Gruppe A auf den Dauerrivalen und Vorjahresfinalisten Saint-Raphael Var Handball aus Frankreich, BM Logroño La Rioja aus Spanien und Balatonfüredi KSE aus Ungarn.

In der vergangenen Saison wurden die Füchse Berlin bei den Ottostadt Magdeburg EHF-Cup Finals Europapokalsieger. Mit dem Gewinn des internationalen Titels und dem dritten Platz in der DKB Handball-Bundesliga legte das Team von Velimir Petkovic die beste Saison der Vereinsgeschichte hin. Seit Mitte November läuft für die Füchse im EHF-Cup die anspruchsvolle Mission Titelverteidigung.

Gegen Aalborg Handbold konnten die Füchse in zwei dramatischen Spielen die Oberhand behalten und qualifizierten sich so für die Gruppenphase. Die vier Vierergruppen wurden am heutigen Vormittag in Wien ausgelost. Auf die Füchse wartet je ein Vertreter aus Frankreich, Spanien und Ungarn.

„Wir haben eine hochattraktive Gruppe erwischt. Im EHF-Cup messen wir uns mit den stärksten Ligen der Welt“, sagt Geschäftsführer Bob Hanning. Zunächst erwischten die Füchse BM Logroño La Rioja. Die Spanier besiegten in der dritten Qualifikationsrunde die Kadetten Schaffhausen und setzten dadurch bereits ein erstes Ausrufezeichen. Zudem bekommt es der Titelverteidiger mit Balatonfüredi KSE aus Ungarn zu tun.

Als dritter Gegner in der Gruppenphase erwartet den Hauptstadtclub Saint-Raphael Var Handball. „Das ist die Wiederaufnahme des Duells mit dem Dauerrivalen aus Frankreich“, gibt sich Bob Hanning wenig überrascht. Dieses Aufeinandertreffen sah man in den letzten Jahren im EHF-Cup häufiger als jedes andere. In der letzten Saison traf man zunächst in der Gruppenphase aufeinander, um anschließend im Finale den Titel unter sich auszumachen.

Anfang Februar startet die Gruppenphase für die Füchse Berlin. In der attraktiven Gruppe A ist das Ziel der Füchse das Viertelfinale zu erreichen, um auch diese Saison ein Wort um die Titelvergabe mitreden zu können.

Quelle: Füchse Berlin Handball

BR Volleys intensivieren Talentsichtung

Mit der Entwicklung der BR Volleys zu einem europäischen Spitzenklub wurden parallel immer wieder Konzepte zur Talentgewinnung in Berlin realisiert und sukzessive verbessert. Gegenwärtig wird gemeinsam mit Berliner Vereinen an einem Nachwuchskonzept gearbeitet, dass in einer Zwischenebene den Aufbau sogenannter Talente-Nester vorsieht. Dafür sollen nun Untersuchungen genutzt werden, die im Rahmen von BERLIN HAT TALENT stattfinden. In diesem Projekt wurden im Schuljahr 2017/18 mehr als 7.000 Berliner Drittklässler bezüglich ihrer motorischen Begabung mit Hilfe des Deutschen-Motorik-Tests untersucht. Initiatoren des Projektes sind der Landessportbund Berlin und der Berliner Senat, die wissenschaftliche Begleitung realisiert die Deutsche Hochschule für Gesundheit und Sport (DHGS). Die implizierten Analyseverfahren des Projektes bieten Möglichkeiten, zuverlässig diejenigen Schülerinnen und Schüler zu erkennen, die entweder motorisch sehr begabt sind oder deutliche motorische Defizite aufweisen. Für beide Gruppen werden gleichermaßen individualisierte Förderungen realisiert.

Mit einem Modellversuch im Sommer dieses Jahres wurden in Zusammenarbeit mit den BR Volleys zwei Zielstellungen bearbeitet:

1) Strategische Weiterentwicklung eines Talente-Nests
(z. B. in Charlottenburg-Wilmersdorf):
Im Rahmen von BERLIN HAT TALENT wurden in 2018 insgesamt auch 1.069 Drittklässler von 18 Schulen dieses Bezirks bezüglich ihrer Fitness untersucht und die Besten entsprechend ihrer motorischen Begabung in eine valide Rangfolge gebracht. Dadurch entsteht ein sehr konkretes Bild der Verteilung motorisch begabter Drittklässler über die verschiedenen Schulen des Stadtbezirks: So gehören etwa 200 Drittklässler dieses Bezirks  zu den Besten der mehr als 7.000 insgesamt in Berlin untersuchten Drittklässlern, etwa die Hälfte davon besucht eine von fünf Schulen des Stadtbezirks. Das ermöglicht einerseits eine hohe Treffsicherheit der Talentsichtung und zeigt die strategischen Eckpunkte zum künftigen Vorgehen in diesem Bezirk auf.

2) Lokale Optimierung des Talente-Nests (z. B. in Lichtenberg):
Analog zu Charlottenburg-Wilmersdorf wurde 2018 eine Verteilung motorisch begabter Drittklässler in Lichtenberg ermittelt. Dort ist der Trainingsstandort des BV Vorwärts, einem Kooperationspartner der BR Volleys. Aus der Verteilung wurde nun ersichtlich, dass in den sechs Schulen, mit denen dieses Talente-Nest zusammenarbeitet, 83 der motorisch begabtesten Berliner Drittklässler unterrichtet werden. Gleichzeitig wurde aber auch erkennbar, dass sich in den Schulen in unmittelbarer Nachbarschaft weitere 125 (!) der motorisch begabtesten Berliner Drittklässler befinden. Dieses Talente-Nest könnte also künftig aus einem weit höherem Potential motorisch Begabter „schöpfen“ als bisher.

„Durch die Zusammenarbeit mit BERLIN HAT TALENT“,  betont der Sprecher der Berliner Profisportvereine, Kaweh Niroomand, „sind beachtenswerte Verbesserungen in der Talentsichtung für Volleyball – und darüber hinaus ganz generell  für den Berliner Sport – möglich. Insbesondere müssen nun aber Konzepte des aufeinander abgestimmten Vorgehens zwischen Sportverbänden und Schulen entwickelt  und die Herausforderungen der strengen Datenschutzbestimmungen erfüllt werden“.  Prof. Dr. Jochen Zinner, Vorsitzender des Akademischen Senats der DHGS unterstreicht: „Unser Modellversuch ist eine starke Ermutigung, Bewegung und Sport in der Sport- und Gesundheitsstadt Berlin noch breiter zu verankern und in diesem Rahmen dann künftig auch sportliche Begabungen umfassender und gezielter zu finden und zu fördern. Das Berliner Vorgehen wird bereits bundesweit aufmerksam verfolgt.“
Christof Bernier

Spandau und Hannover vor dem zweiten Saison-Duell

Deutsche Wasserball-Liga (DWL) 5. Spieltag: Jahrelang war der ASC Duisburg der Stammpartner der Wasserfreunde Spandau 04 in den Finals um die Deutsche Meisterschaft. 2013 konnten die Westdeutschen sogar den Titel gewinnen. Anschließend holten die Hauptstädter sich bis 2017 viermal in Folge die Meisterschaften (Nummer 34, 35, 36 und 37). 2017 kosteten die 3:1 Siege im Best-of-Five-Finale gegen Waspo 98 Hannover das Berliner Team allerdings einige Mühe. Waspo war auch in den 90ern und zu Anfang dieses Jahrtausends der Rivale der Spandauer gewesen.

In der Saison 2017/18 trug Hannovers massive personelle Aufrüstung mit Stars vom Balkan und Topakteuren der nationalen Konkurrenz Früchte. Die Niedersachsen gewannen – jeweils gegen Spandau – den Supercup (9:8), den Pokal (12:8) und mit 3:2 Siegen auch die Meisterschaft. Nimmt man die beiden vergangenen Spieljahre zusammen, ergibt sich eine Bilanz von 9:7 Erfolgen für Waspo in den gespielten Partien aller Wettbewerbe.

In der aktuellen Saison konnte Waspo bereits wieder einen Erfolg erzielen: Im Supercup am 10. November in Hannover besiegten die Hannoveraner die Wasserfreunde mit 11:8. Die nächste Begegnung beider Teams folgt bereits am kommenden Samstag in der Schwimmhalle Schöneberg. Dann empfängt der DWL-Spitzenreiter Spandau (10:0 Punkte, dank einer mehr ausgetragenen Partie) Waspo (8:0) im eigenen Becken.

„Unser Team muss seine eigene Leistungsbereitschaft aktivieren und die Herausforderungen eines Spiels gegen das stark besetzte Top-Team annehmen, um so das eigene Leistungsniveau zu steigern“, sagt Trainer Petar Kovacevic vor der Partie, an der der verletzte Kapitän Marko Stamm nicht teilnehmen wird. Dieses Spiel werde mental sehr wichtig für die restlichen Partien des Jahres sein. In der Champions League werden die Wasserfreunde in Heimpartien noch auf die Ungarn aus Szolnok (5.12.) und die Kroaten von Jadran Split (19.12.) sowie national im Pokal-Achtelfinale auf Esslingen (Heimspiel am 8.12.) und in der Liga auf Duisburg 98 (Auswärts am 15.12.18) treffen.

Für dieses Programm ist das Spiel gegen Waspo so etwas wie der Türöffner. „Wir wollen mit Energie und Zuversicht in die Weihnachtsferien gehen“, gibt Kovacevic vor. Insbesondere was das Verhältnis zu Waspo 98 Hannover angeht. Bis zu elfmal kann es das Duell zwischen den beiden deutschen Topvereinen in dieser Saison geben. Und sogar noch öfter, sollte Spandau wie im Vorjahr das Final 8 der Champions League, das im Frühjahr 2019 an der Leine stattfinden wird, erreichen.

Wasserfreunde Spandau 04 – Waspo 98 Hannover
01. Dezember 2018, Spielbeginn: 16:00 Uhr,
Spielort: Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg, Sachsendamm 11, 10829 Berlin

Peter Röhle

BR Volleys werden Partner der Berliner Stadtmission


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