Olympiasieger und Trainer verlassen Wasserfreunde Spandau 04

Am vergangenen Wochenende hat sich das Team der Wasserfreunde Spandau 04 von ihrem Trainer Petar Kovacevics und ihrem Spielmacher Nikola Dedovic bei einem Brunch im Restaurant Casa Charlotta in der Clayallee 222 verabschiedet.

Petar Kovacevic leitete das Team von 2014-2022 als Trainer. Er konnte in dieser Zeit 9 deutsche Titel, Deutscher Meisterschaft, Pokal und Supercup, gewinnen. Einmal erreichte er die Qualifikation des Teams für das Final 8 der Champions League (in Genua). Er wird in der nächsten Saison in Frankreich für den ENT Lille am Beckenrand stehen.

Nikola Dedovic hatte während seiner Spandauer Zeit den persönlich größten sportlichen Erfolg. Er gewann 2021 in Tokio bei den Olympischen Spielen die Goldmedaille mir der serbischen Nationalmannschaft.

Die Wasserfreunde bedanken sich bei beiden Akteuren für ihre geleistete Arbeit. Sie bleiben für immer ein Part der Spandauer Wasserballfamilie.

Nach der überraschenden Mitteilung Petar Kovacevics, seinen Vertrag als Trainer der Wasserfreunde Spandau 04 aus privaten Gründen frühzeitig zu beenden, ist es gelungen, einen neuen Trainer für den Rekordmeister zu verpflichten.

Athanasos Kechagias

Der Verein ist sehr glücklich, mit Athanasios Kechagias einen international erfahrenden Coach für die Herrenmannschaft der Wasserfreunde gewonnen zu haben.

Folgende Station hat der Grieche bisher in seiner Trainerkarriere absolviert:

seit 2019 Cheftrainer, Rumänien Herren Nationalmannschaft 2013 – 2014: Cheftrainer, Griechenland Herren Nationalmannschaft

2004 – 2011: Cheftrainer verschiedener Herrenmannschaften

2017 – 2018: Cheftrainer, Australien Frauen Nationalmannschaft

2016: Cheftrainer, Griechenland Frauen Nationalmannschaft

Kechagias wird bei den diesjährigen Europameisterschaften im September in Split noch das rumänische Team als Trainer betreuen. Er wird dabei in der Gruppenphase mit seiner Mannschaft auf die Auswahl von Deutschland treffen. Anschließend wird er seine Arbeit in Berlin beginnen.

„Es ist eine große Ehre, Mitglied eines so großen Teams mit großer Tradition und großem Erfolg zu werden. Ich möchte Herrn Ηagen Stamm, Herrn Peter Röhle und dem Verein Spandau 04 danken, die mir die Leitung der Mannschaft anvertraut haben. Das Einzige, was ich sagen möchte, ist, dass wir hart arbeiten und versuchen werden, unser Bestes zu geben, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen“, war das erste Statement des neuen Trainers.

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Die Wasserfreunde leben noch

In der Finalserie um die 101. Deutsche Meisterschaft, in der am Mittwoch Spiel Nummer 4 der maximal fünf Vergleiche ansteht, haben die Wasserfreunde den ersten Sieg errungen. Titelverteidiger Waspo wollte sich am Sonntag in Berlin mit dem dritten Sieg bereits als erneuter Champion feiern lassen, doch daraus wurde nichts, nachdem Rekordmeister Spandau nach einem über drei Viertel starken Auftritt nach einer sieben-Tore-Führungen einen am Ende doch noch wackelnden 14:13-Erfolg ins Ziel brachte. Hintergrund war dabei, dass die Wasserfreunde durch 2 rote Karten ihrer beiden Spitzenspielern Dedovic (2. Viertel) und Kholod (3. Viertel) 2 Strafwürfe hinnehmen mussten und zusätzlich 4 Minuten in Unterzahl spielten. Doch am Ende konnten die Wasserfreunde das Match gewinnen und haben somit in der Serie auf den Gesamtstand von 1:2 verkürzt.

Waspo ließ trotzig verlauten, dann mache man das Meisterstück eben am Mittwochabend daheim im Freibecken des Volksbades Limmer. Aber für Spandau war das Berliner Match ein echter Mutmacher. Gelänge ein Auswärtscoup zur Wochenmitte, eröffnet sich die wunderbare Aussicht auf ein Finale furioso mit der fünften Begegnung am Samstag darauf in Schöneberg. Das würde erstmals auch den Playoff-Titelgewinn eines Teams bedeuten, das mit 0:2 Siegen in die Bestenermittlung gestartet ist.

Zweifellos, Hannover bleibt Favorit, aber vielleicht ist es genauso diese allgemeine Erwartungshaltung, die für die Niedersachsen eine Last sein kann, die ihnen schwer auf den Schultern liegt. Spandau ist mit seinem jungen Team über die drei Partien gewachsen. Spieler wie Yannek Chiru, Aleks Sekulic und Zoran Bozic konnten sich mit der meist erstmaligen längeren Endspielerfahrung deutlich profilieren. Laut scheidendem Headcoach Petar Kovacevic (der nach Frankreich wechselt) und Präsident Stamm „soll das ein Anfang einer hoffnungsvollen Entwicklung sein“.

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Wasserball-Bundesliga 2021/22

Playoff Finale 4

5. Mai 2022

Waspo 98 Hannover – Wasserfreunde Spandau 04

Spielbeginn: 18:00 Uhr

Spielort: Volksbad Limmer, Stockhardtweg 6, 30453 Hannover

Hannover benötigt einen Sieg gegen Spandau

Spielort: Stadionbad Robert-Enke-Str. 5, 30169 Hannover

Spielbeginn: Mittwoch, 20.04.2022, 18:15 Uhr

Der 13. Spieltag der Champions-League-Hauptrunde der Gruppe B hat für die Wasserfreunde Spandau 04 in Bezug auf das Final 8 im Juni in Belgrad keine entscheidende Bedeutung mehr. Als aktueller Gruppen-Sechster mit 10 Punkten aus den bisherigen 12 Spielen ist der 4. Platz, nicht mehr zu erreichen.

Dennoch ist diese Begegnung besonders wichtig. Waspo 98 Hannover belegt mit aktuell 17 Punkten zurzeit den 4.Platz. Um die Qualifikation für die Endrunde der Champions League sicher zu haben, benötigen die Niedersachsen einen Sieg gegen die Berliner.

Waspo Hannover hatte sich am vergangenen CL-Spieltag bei OSC Budapest mit 17:12 mit einer anspruchsvollen Leistung den vierten Rang erarbeitet. Vier Zähler haben die Niedersachsen nun Vorsprung vor den Ungarn, die allerdings noch zwei leichte Partien daheim gegen Roter Stern Belgrad und bei Steaua Bukarest zu bestreiten haben. Geht man davon aus, dass die Ungarn beide Spiele gewinnen, darf sich Hannover gegen Spandau und Jug Dubrovnik keine zwei Niederlagen leisten, um nicht im letzten Moment die angestrebte Teilnahme am Finale doch noch zu verlieren.

Spandaus Motivation dürfte von daher ungebremst sein. Hinzu kommt, dass das jüngste Duell der beiden deutschen Top-Klubs am 5. April in Hannover in der Bundesliga mit 14:10 zugunsten der Berliner ausging und die Berliner damit den 1. Platz in der Hauptrunde und den Spitzenplatz für die Meisterschafts-Playoffs entschied.

Zwar schonte Hannover-Coach Karsten Seehafer einige Stammkräfte im Hinblick auf die nachfolgende CL-Begegnung in Budapest, doch war das Aufgebot des Teams dennoch hochkarätig.

„Ein Sieg gegen uns würde Hannover zum Champions-League-Finalisten machen. Aber einen Sieg bekommt man nicht geschenkt. Wir haben in der laufenden Saison nicht nur einmal, sondern den Supercup Ende Oktober 2021 einbezogen, schon dreimal bewiesen, dass wir Waspo schlagen können. Im CL-Hinspiel in Berlin gab es ein Remis. Wir sind gegen Hannover saisonal ungeschlagen. So soll es bleiben,“ ist die eindeutige Meinung vom Spandauer Trainer Petar Kovacevic.

Quelle: Wasserfreunde Spandau/Peter Röhle

Wasserfreunde – Nachholspiel in Schöneberg

Das vergangene Wochenende (12./13. März) hat zwar den 14. Spieltag der Hauptrunde der Achter-Gruppe A in Deutschlands höchster Wasserball-Liga erlebt, nach den vorsaisonalen Terminplänen deren letzter. Allerdings endet das obligate Vorspiel für die Playoffs und die Abstiegsrunden damit nicht wie üblich. Stattdessen wird es munter fortgesetzt, denn nach vielen Ausfällen, Nachholpartien und Verschiebungen kann nach dem vermeintlichen „Ende“ eben kein „Endstand“ (kein Hauptrundensieger etc.) vermeldet werden.

Die aktuelle Bilanz lautet so: 1. Waspo Hannover 22:2 Punkte (12 von 14 Spielen), 2. Spandau 04 20:0 (10/14), 3. ASC Duisburg 18:8 (13/14), 4. SV Ludwigsburg 12:12 (12/14) – danach folgen White Sharks Hannover, SG Neukölln, SSV Esslingen und der OSC Potsdam. Allein die oben genannten Zahlen unterstreichen, wie groß das Reservoir der „Nachholspiele“ ist. Auch das Spitzenspiel zwischen Waspo und den noch minuspunktfreien Spandauern gehört dazu. Dieses Spiel ist bereits vor einiger Zeit auf den 5. April in Hannover terminiert worden. Erst danach wird feststehen, wer als Erster in die Meisterschaftsplayoffs geht.

Davor aber stehen noch eine Reihe weiterer Nachholpartien bei allen Teams auf dem Programm. Für Spandau geht es bereits am Dienstag weiter, wenn man in Schöneberg als Gast bei der SG Neukölln antritt, die mit 3:15 Punkten aus neun Spielen auf Liga-Platz 6 zwischen Himmel und Hölle (minimale Playoff-Chancen und reale Abstiegsgefahr) schwebt. Das Spandauer Team um Trainer Petar Kovacevic wird ohne seine Nationalspieler antreten, die am selben Tag das Weltliga Spiel Deutschland gegen Frankreich in Hamburg (Spielbeginn 18:00 Uhr in der Schwimmhalle Am Inselpark) bestreiten werden.

Spandau 04 kann zwar mit einem weiteren Sieg gegen den Ortsrivalen nun wieder die Liga-Spitze übernehmen – aber das ist nur eine Momentaufnahme. Denn die Hauptrunde ist zwar irgendwie beendet, aber sie geht irgendwie auch weiter …

Quelle: Wasserfreunde Spandau 04/Peter Röhle

Spandaus nächste letzte Chance in der Champions League

Von Spandau 04’s letzter Chance in der laufenden Champions League war an den vergangenen der bislang acht Spieltage der Champions League-Hauptrunde der Gruppe B schon wiederholt die Rede. Nun findet das Ganze in Runde 9 eine erneute Auflage, wenn die Berliner als Sechster (mit 7 Punkten) des Oktetts am Dienstag in der heimischen Schwimmhalle Schöneberg (19 Uhr) den Überraschung-Zweiten CN Marseille (21 Punkte) empfangen.

CN Marseille hat von seinen acht Partien bislang sieben gewonnen und nur gegen Pro Recco Genua verloren, mit dem die Franzosen, die gegen Dubrovnik patzten, gleichauf an der Spitze liegen. Damit dürfte ihnen das Ticket im Final 8 Anfang Juni in Belgrad so gut wie sicher sein, dass die 4 Erst platzierten Teams der Hauptrunde nach 14 Spieltagen buchen. Dass ein Verein aus Frankreich, dessen Klubs jahrzehntelang allenfalls als kontinental mittelklassig galten, an Europas Spitze mitmischt, ist vor allem der personellen Einkaufspolitik der CN-Verantwortlichen zu danken. Schon in der Vorsaison war Marseille beim Final 8 vertreten. Ein halbes Dutzend der Stammspieler kommt aus Ex-Jugoslawien (Spaic, Prlainovic, Lazovic, Cuckovic, Vukicevic, Kapitän Igor Kovacevic), der Rest ist französische Auswahlspitze. Das zeitigt Wirkung, das Duell in der Hinrunde gewann CN gegen Spandau zwei Tage vor Weihnachten deutlich mit 12:7.

In der Auseinandersetzung am Dienstag ist Marseille in Berlin mithin klarer Favorit – ohne Wenn und Aber. Dass Spandau aber auch gegen die „Großen“ des Metiers durchaus auf Augenhöhe agieren kann, bewiesen die Wasserfreunde jüngst im Heimmatch gegen OSC Budapest, als die offensiv und aktiv geführte erst sieben Sekunden vor Schluss mit 11:12 unglücklich verloren ging. „Daran anzuknüpfen und am Ende den Sack zumachen, das muss unser Ziel sein“, sagt 04-Coach Petar Kovacevic.

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Wasserfreunde in der Champions League

Nach dem 26:7-Bundesliga-Einstand der Wasserfreunde Spandau 04 ins neue Jahr am 7. Januar im Nachholspiel gegen die SG Neukölln steht nun fünf Tage danach am Mittwoch der internationale Erstauftritt der Berliner im Jahres 2022 an. Am 7. Spieltag, dem letzten der Hinrunde der Champions League-Hauptrunde der Gruppe B muss Spandau (derzeit auf dem 6. Platz) beim Vierten OSC Budapest seine kleine Chance auf ein bisschen Hoffnung für einen Top 4-Rang nähren, der nach 14 Spieltagen den Einzug ins Finale 8 des Königswettbewerbs Anfang Juni in Belgrad bedeuten würde.

Aktuell liegen Pro Recco Genua, CN Marseille, Jug Dubrovnik und Budapest auf den ersten vier Plätzen. Die Ungarn haben nach drei Siegen, einem Remis und zwei Niederlagen nach dem CL-Punktemodus (3 = Sieg, 1 = Remis, 0 = Niederlage) bis dato zehn Zähler auf dem Konto, Spandau steht nach einem Sieg (gegen Bukarest) und einem Remis (gegen Hannover) bei vier Zählern. Das klingt nach einem relativ großem Abstand und bedarf auch tatsächlich einer nachhaltigen Aufholaktion, um den Rückstand wettzumachen.

Anderseits sind die sechs Zähler zwischen Budapest und Spandau aber auch „nur“ zwei Siege der 04er bei parallel zwei Niederlagen der Ungarn. Die aktuelle Konstellation ist günstig, denn in den beiden kommenden CL-Partien am 12. und am 25. Januar stehen sich die beiden Teams gegenüber. Erst in Budapest, dann in Berlin-Schöneberg. Ein bisschen träumen darf da erlaubt sein: gelängen den Berlinern das Kunststück eines Auswärtserfolgs in Ungarn und dann danach auch ein Heimsieg, würde man plötzlich an den Finaltickets schnuppern.

„Das wird eminent schwer, aber es ist nicht unmöglich“, sagt Trainer Petar Kovacevic. OSC, in früheren Jahren vom Brückenbau-Konzern A-Hid unterstützt, baut nach dem Rückzug des Top-Sponsors und dem Abgang mehrerer serbischer Olympiasieger fast ausschließlich auf ungarische Akteure, hat aber angesichts des großen Potentials in der ungarischen Liga, nach wie vor eine Vielzahl erfahrener und aufstrebender Asse in seinen Reihen. Mit Daniel Varga verfügt der Verein zudem über eine Trainerpersönlichkeit, die schon als Spieler Legenden-Status errungen hatte.

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Spielort: Schwimmhalle Komijádi Uszoda, Margitsziget 1391 Budapest

Spielbeginn: Mittwoch, 12.01.2022, 19:45 Uhr

Wasserfreunde in der LEN Champions League

Im fünften CL-Spiel muss der erste Sieg her!

Drei Spiele haben die Wasserfreunde Spandau 04 – vorausgesetzt die Pandemie greift in die Abläufe nicht ein – in diesem Jahr noch zu spielen. Das erste und vielleicht auch wichtigste Match steht am Mittwoch in der Schöneberger Schwimmhalle (19 Uhr), am fünften Spieltag der Hauptrunde der Gruppe B in der Champions League, auf der Agenda. Gegner ist der bisher punktlose Achte und Letzte Steaua Bukarest. Für beide Kontrahenten zählt nur ein Sieg (und damit drei Punkte), um die letzte Chance auf einen der vier Top-Ränge und das Erreichen des Final 8 im Juni 2022 in Belgrad angesichts der starken Mitbewerber in der Achter-Gruppe wachzuhalten.

Im Anschluss folgt für die Berliner am 18. Dezember das Bundesliga-Heimmatch gegen die White Sharks Hannover und zwei Tage vor Heiligabend am 22. Dezember schließlich der Jahres-Kehraus wiederum in der Champions League bei den immens verstärkten Franzosen von CN Marseille.

Das Spielergebnis gegen Bukarest wird die Frankreich-Reise atmosphärisch bestimmen. Im Königswettbewerb waren der deutsche und der rumänische Rekordmeister bereits 2017/18 Hauptrunden-Gegner, damals gewann Spandau beide Partien. Damals gewannen die Berliner in Bukarest am 13. Januar 2018 durch einen Treffer des damals für Spandau aktiven rumänischen Nationalspielers Tiberiu Negrean in der Schlusssekunde zum 6:5 und das Rückspiel am 28. Februar 2018 in Berlin mit 11:9 (2 Tore Negrean). Tiberiu Negrean, der als Familienvater hauptsächlich aufgrund der coronabedingten Probleme in die Heimat zurückkehrte, trägt nun die Kappe von Steaua und wird am Mittwoch als Gast an seine alte Wirkungsstätte zurückkehren.

Spandau ist in diesem Duell leichter Favorit. Der eine Punkt der Berliner resultiert aus dem Heim-11:11 gegen Hannover, Steauas beste Partie war das 8:10-Heimmatch gegen Jug Dubrovnik. Im Unterschied zu früheren Jahren besteht das Bukarester Team nahezu ausschließlich aus rumänischen Top-Akteuren, vornweg der Mittdreißiger Alexandru-Andrei Ghiban, der der wichtigste Torschütze seines Teams ist. Spandau setzt mit seinem jungen Kader der Erfahrung Steauas laut Trainer Petar Kovacevic „Inspiration, Kompaktheit, Kreativität und Durchsetzungskraft“ entgegen. „Im fünften Champions-League-Spiel kann es nur heißen: Der erste Sieg muss her!“

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Champions League 2021 / 2022

Spiel 5 – Gruppe B

Wasserfreunde Spandau 04 – Steaua Bukarest

Spielort: Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg, Sachsendamm 11, 10829 Berlin

Spielbeginn: Mittwoch, 15.12.2021, 19:00 Uhr

Spandau mit Siegeswillen

Zum dritten Mal seit Mitte Oktober stehen sich am Mittwoch, 10.11.21 die Wasserfreunde Spandau 04 und Waspo 98 Hannover gegenüber. An diesem 2. Spieltag der Hauptrundengruppe B in der Champions League sind die Berliner Gastgeber. Die beiden letzten Begegnungen beider Teams auf nationaler Ebene hat jeweils das Heim-Team verloren. Am 17. Oktober in Schöneberg verlor Spandau 04 das nachzuholende Pokalfinale der Saison 2020/21 mit 14:18 und am 31. Oktober verloren die Hannoveraner mit 12:13 im eigenen Becken beim offiziellen Saisonauftakt 2021/2022 den Supercup.

Seit einigen Jahren sind Gästeerfolge beinahe zur Regel geworden. „Wir wollen uns diese Woche zu Hause diese wichtigen Champions-League-Punkte holen“, sagt Trainer Petar Kovacevic. Nach Auftaktniederlagen beider Teams am 1. Spieltag bei Roter Stern Belgrad und Jug Dubrovnik sind mit Blick auf einen der vier Top-Ränge in der Achter-Gruppe, die fürs Erreichen des Final 8 im Juni 2022 Voraussetzung sind, schon im frühen Wettbewerbsstadium Punkte bitter nötig. Der Verlierer der Mittwoch-Begegnung ist angesichts der folgenden Ansetzungen bis Jahresende unter starkem Zugzwang.

Auf Spandau 04 warten im November und Dezember noch Jug Dubrovnik (H/20.11.), Pro Recco Genua (A/1.12.), Steaua Bukarest (H/15.12.) und CN Marseille (A/22.12.). Für Hannover ist das Programm mit OSC Budapest, Roter Stern Belgrad, Marseille und Pro Recco ähnlich anspruchsvoll.

Mit dem Bundesliga-Auftakt am vergangenen Samstag konnten beide Mannschaften auch Erkenntnisse über Defizite und Verbesserungen im eigenen Spiel gewinnen. Spandaus gewann mit 24:8 gegen Potsdam und Hannover mit 18:9 gegen den ASC Duisburg. Damit zeichneten sich beide Teams durch eine erfolgreiche Offensive aus, andererseits aber war die Defensive nicht immer sattelfest. Wer diesbezüglich effektiv nachbessert, wird am Mittwoch einen Vorteil genießen.

Quelle:Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Champions League 2021 / 2022

Spiel 2 Gruppe B

Wasserfreunde Spandau 04 – Waspo 98 Hannover

Spielort: Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg, Sachsendamm 11, 10829 Berlin

Spielbeginn: 19:00 Uhr

Wasserfreunde Spandau nehmen Kurs auf Meistertitel 38

Am 6. November beginnt mit dem 1. Spieltag der 1. Bundesliga die 101. Deutsche Meisterschaft der Wasserball-Männer. Seit 1912 wird das beste Team Deutschlands ermittelt. In den Jahren 1914-18, 1935 (Vorbereitung Olympia 1936), 1944-46 und 1972 (Vorbereitung Olympia München) wurde insgesamt zehnmal pausiert. Diese Statistik bezieht sich allerdings nur auf Gesamt- oder Westdeutschland, die DDR-Meisterschaften sind hier nicht einbezogen.

Waspo 98 Hannover hat 2020/21 die 100. Deutsche Meisterschaft gewonnen und steht damit in der Gesamtstatistik mit insgesamt acht Titeln gemeinsam mit Hellas Magdeburg auf Rang 3 dieses Rankings.

Einsame Spitze in der Liste von 18 verschiedenen Deutschen Meistern sind die Wasserfreunde Spandau 04 trotz des späten Starts ihres Titelruns (1979) mit 37 Championaten, gefolgt von Rote Erde Hamm (11). Waspo hat sich erst mit den drei Erfolgen 2018, 2020 und 2021 einen Platz auf dem Podest erarbeitet, Spandau war letztmals 2019 Meister, dank einer 3:0-Finalserie gegen die Niedersachsen.

Auch das gerade angelaufene Spieljahr begann mit einem Sieg Waspos gegen Spandau (18:14) beim pandemiebedingt in den Oktober 2021 verschobenen Pokalfinale der Saison 20/21 in Berlin. Waspo erzielte so das Triple.

Nur zwei Wochen später holten sich die Berliner in Hannover per 13:12-Triumph im Supercup den ersten Titel der Saison 2021/22 beim traditionellen Spieljahresauftakt und -vorspiel. „Das war vor allem mental und psychologisch ein wichtiges Ergebnis für uns, weil es zeigt, dass wir Waspo in Finalspielen schlagen können“, sagte Kapitän Marko Stamm, der anderthalb Minuten vor Ultimo den entscheidenden Treffer für die Wasserfreunde erzielte.

Die Sicht vieler Beteiligter auf die nun anlaufende Saison hat sich mit dem Supercup und seinem dramatischen Verlauf verändert. Spandaus Vorgabe für die Bundesliga aber bleibt die gleiche: „Aus der Vereinsgeschichte heraus und unserem sportlichen Ehrgeiz entsprechend können wir gar kein anderes Ziel haben, als die nationale Nummer 1 zu sein und Meister zu werden“, erklären Trainer Petar Kovacevic und Manager Peter Röhle unisono.

Potsdam hat im Vergleich zur Vorsaison einige Personalveränderungen zu verzeichnen. Das Team wurde weiter verjüngt und hat laut Trainer Alexander Tchigir „deutlich bescheidenere Ziele“. Man wolle, so die Torwart-Legende, „gut durch die Saison kommen, klar die A-Gruppe halten und die jungen Spieler an das Herren-Niveau heranführen“.

Beim traditionellen Vorbereitungsturnier, dem 12. Andreas-Ehrl-Cup am vergangenen Wochenende, belegten die „Orcas“ von vier Erstligisten Platz 2, weil sie unter drei punktgleichen Wettbewerbern das leicht schlechtere Trefferverhältnis als der Erste in den Partien untereinander hatten.

Am Samstag, 6.11. gegen Spandau werden einige aus dem Potsdamer Männer-Turnierteam fehlen, da neben angeschlagenen Spielern auch noch drei Aktive (Florian Burger, Finn Taubert, Till Hofmann) fehlen, weil sie zur gleichen Zeit bei der deutschen U16-Endrunde in Krefeld in Aktion sein werden. Die Potsdamer Erwartungen sind folglich zurückhaltend. „Wir wollen den Auftakt ohne weitere Verletzungen hinter uns bringen“, sagt der Sportliche Leiter André Laube, der den „eigentlichen Saisonstart“ für Potsdam mit dem Heimmatch am 13. November gegen die White Sharks sieht.

Der nächste Einsatz der Berliner dagegen folgt bereits am 10. November, wenn die Wasserfreunde in der Schwimmhalle Schöneberg (19 Uhr) Waspo 98 Hannover zum 2. Spieltag der Champions-League-Hauptrunde empfangen.

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Wasserball-Bundesliga Saison 2021/2022

Gruppe A, 1. Spieltag 06. November 2021

Wasserfreunde Spandau 04 – OSC Potsdam

Spielbeginn: 16:00 Uhr

Spielort: Schwimmbad Schöneberg, Sachsendamm 11, 10829 Berlin

Wasserfreunde verlieren Finalspiele

Waspo 98 Hannover hat seinen Titel als Wasserball-Meister erfolgreich verteidigt. Am Sonntag gewannen die Niedersachsen das dritte Match der Best of Five-Finalserie um die 100. Deutsche Meisterschaft seit 1912 mit 10:7 und holten sich damit nach dem 12:6 Heimauftakt und dem 9:8-Samstagserfolg in Berlin in der Schwimmhalle Schöneberg mit 3:0 Siegen souverän das Championat.

Spandaus Ambition, die Finalserie offen zu halten und ein viertes Match am kommenden Mittwoch in Hannover zu erzwingen, hatte nur eine Halbzeit Bestand. Das erste Viertel ging mit 3:2 an den gastgebenden Rekordmeister, die beiden folgenden aber gingen mit jeweils 3:1 an Waspo und bedeuteten eine 8:5-Führung vor dem Schlussabschnitt. Dieser endete mit 2:2 und manifestierte den 10:7-Sieg der insgesamt besseren und überlegenen Gäste. Spandau lag seit Anfang des zweiten Viertels (3:4) stets in Rückstand und konnte nach mehrfachen Drei-Tore-Rückständen nie auf weniger als zwei Treffer Differenz aufschließen. Der vergebene Fünfmeter von Aleks Sekulic 11 Sekunden vor Schluß war quasi symptomatisch für den Spielverlauf aus Spandau-Sicht.

Beste Torschützen der Berliner waren Dmiri Kholod und Dennis Strelezkij (je 2), für Hannover trafen Ivan Nagaev, Darko Brguljan und Aleksander Radovic (je 2) am besten.

„Wir haben unser Limit im Finale insgesamt nicht erreicht und verdient verloren. Individuell war Hannover, auch auf Schlüsselpositionen wie Torwart und Center den entscheidenden Tick stärker. Sie waren konzentrierter und in der Chancennutzung stärker. Wir müssen uns für die Zukunft neu ordnen und motivieren. Das 0:3 muss uns antreiben“, resümierte der enttäuschte Trainer Petar Kovacevic.

Als Bronze-Gewinner stand bereits seit Samstag, 22.05.2021 der OSC Potsdam fest, der nach dem 16:14-Heimauftakt am Mittwoch auch die zweite Begegnung der Best of Three-Serie gegen den ASC Duisburg auswärts mit 13:12 (6:6) für sich entschied und damit zum vierten Mal in Serie DM-Dritter wurde.

Wasserfreunde Spandau 04 – Waspo 98 Hannover Best off three Serienstand 0:3

Finalspiel 2 8:9 (2:1,0:3,2:0,4:5)

Finalspiel 3 7:10 (3:2,1:3,1:3,2:2)

Quelle: Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04