Eisbären holen noch zwei Punkte

Vorbei ist es erst, wenn es vorbei ist, eine Tautologie, die allerdings das Spiel der Eisbären gegen die Ice-Tigers aus Nürnberg treffend beschreibt. Als Hallensprecher Uwe Schumann bekannt gab, dass im Spiel die letzten zwei Spielminuten begonnen haben, hatte sich wohl die meisten unter 10.069 Zuschauern mit einer Niederlage der Eisbären abgefunden. Mit 0:2 lagen sie hinten.

Als die Spieluhr bei 58:18 stehen blieb, war der Puck im Tor von Phil Hungerecker. Die Zeit reichte für den Ausgleich durch Giovanni Fiore. In der Verlängerung trafen die Eisbären erneut und holten sich den Zusatzpunkt.

„Es war ein schwieriges Spiel. Unsere Kraftreserven sind aktuell aufgebraucht, das hat man von Beginn an gesehen. Nürnberg hat gut gespielt und uns heute das Leben schwergemacht. Im Powerplay kurz vor Spielende haben wir den Torhüter für einen zusätzlichen Feldspieler gezogen. Der Anschlusstreffer hat uns dann wieder Leben eingehaucht. Ich bin stolz auf meine Mannschaft, dass sie einen Weg gefunden hat, diese Partie noch zu gewinnen. Wir müssen uns jetzt sammeln und unsere Kraftreserven für das nächste Spiel am Mittwoch wieder aufladen.“ Serge Aubin

„Es war kein schönes Spiel. Wir haben aber nicht aufgegeben und schlussendlich einen Weg gefunden, die Partie noch zu gewinnen. Das ist das Wichtigste. Bis zum Anschlusstreffer war es ein frustrierendes Spiel für uns. Wir haben aber weiter an uns geglaubt und nicht aufgegeben. In der Overtime konnten wir die Partie dann zum Glück für uns entscheiden.“ Giovanni Fiore, zweifacher Torschütze

Das nächste Pflichtspiel bestreiten die Eisbären Berlin am Mittwoch, den 12. Oktober um 17:30 Uhr. Zum Abschluss der Champions-Hockey-League-Gruppenphase gastieren die Berliner bei Mountfield HK in Tschechien. In der PENNY DEL ist der Hauptstadtclub wieder am Freitag, den 14. Oktober im Einsatz. Dann sind die Bietigheim Steelers zu Gast in der Mercedes-Benz Arena. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.

Quelle: Eisbären Berlin/Hans-Peter Becker

DEL 9. Spieltag 2.10.2022 14:00 MB-Arena Berlin

Eisbären Berlin – Nürnberg Ice Tigers 3:2 n. V. (0:0, 0:1, 2:1, 1:0)

Aufstellungen

  • Eisbären Berlin: Ancicka (Markkanen) – Melchiori, Mauer; Geibel, Ellis (A); F. Hördler (C), Mik – Fiore, White, Barinka; Noebels, Boychuk, Clark; Heim, Roßmy, Wiederer; Nijenhuis, Handschuh, Baßler – Trainer: Serge Aubin
  • Nürnberg Ice Tigers: Hungerecker (Meier) – Mebus, Weber; Shaw, Karrer; Fleischer – Schmölz, Stoa, Reimer; Fox, MacLeod, Sheehy; Hede, Leonhardt, Ustorf; Ribarik, Kechter, Lobach – Trainer: Tom Rowe

Tore

  • 0:1 – 27:10 – Stoa (Schmölz, Karrer) – EQ
  • 0:2 – 47:42 – Schmölz (Fleischer, MacLeod) – EQ
  • 1:2 – 58:18 – Clark (Boychuk, White) – PP1 (6-4)
  • 2:2 – 59:13 – Fiore (Boychuk, White) – 6-5
  • 3:2 – 63:11 – Fiore (White) – EQ

Strafen

  • Eisbären Berlin: 6 (0, 4, 0, 2) Minuten
  • Nürnberg Ice Tigers: 14 (2, 6, 4, 2) Minuten

Schiedsrichter

  • Benjamin Hoppe, Gordon Schukies (Jonas Merten, Vincent Brüggemann

Regionalliga Nordost – BAK verteidigt Tabellenführung

Der BAK 07 verteidigte auch am 8. Spieltag die Tabellenführung, die sie jetzt seit der 3. Spielrunde innehaben. Sieben Siege und bisher eine Niederlage, 21 Punkte von 24 möglichen, das ist die beeindruckende Bilanz der Mannschaft aus dem Poststadion. In Luckenwalde reichte der Treffer von Abwehrspieler Ben Meyer in der 34. Minute für den knappen Sieg. Der ärgste Verfolger, Babelsberg 03, bleibt ihnen auf den Fersen und brachte aus Greifswald einen 2:0 Sieg mit.

Erfolgreich gestalteten den Spieltag zudem drei andere Berliner Vertreter. Im Berliner Derby empfing im Sportforum der BFC Dynamo die Veilchen aus dem Mommsenstadion. Vor 1.418 zahlenden Zuschauern war TeBe chancenlos. Bereits zur Halbzeit machten die Weinroten alles klar und deklassierten die Mannschaft von Trainer Abu Njie mit 4:0. In der zweiten Hälfte ließen es die Weinroten etwas gemächlicher angehen und gestatteten TeBe den Ehrentreffer. Ein ernüchterndes Resultat, TeBe bleibt weiter Schlusslicht der Tabelle zusammen mit Germania Halberstadt. Dort war Viktoria Berlin zu Gast und gewann im Friedensstadion mit 1:0, Erleichterung im Lager der Himmelblauen. Batikan Yilmaz erzielte in der 21. Minute das Tor des Tages. Am nächsten Spieltag erwartet Viktoria den erstaunlich stark aufspielenden Aufsteiger Rot-Weiß Erfurt im heimischen Jahnsportpark. Die Erfurter reisen mit der Empfehlung eines 2:1 Sieges gegen Hertha II nach Berlin.

Die VSG Altglienicke trennte sich auf dem Hertha-Gelände 3:3 im Spiel gegen den Chemnitzer FC. Sie konnten einen 0:2 Rückstand drehen, leider unterlief dem Altglienicker John Liebelt in 72. Minute ein Eigentor zum Ausgleich. Bliebe noch Lichtenberg 47 zu erwähnen. Am Sonntag, 2.10. hatten sich 636 Zuschauer im Zoschke eingefunden und gingen zufrieden nach Hause. Es wurde ein 2:1 gegen die Gäste aus Meuselwitz. Bis auf das Sorgenkind TeBe können die Berliner Vertreter mit dem Spieltag zufrieden sein.

Hans-Peter Becker

Holpriger, aber erfolgreicher Start

Mit einem Arbeitssieg sind die BR Volleys in die Bundesliga-Spielzeit 22/23 gestartet. Beim TSV Haching München setzte sich der Bounce House Cup Gewinner am Sonntag mit 3:0 (25:21, 25:15, 28:26) durch. Gegen gut aufgelegte Gastgeber stachen MVP Anton Brehme und Antti Ronkainen aus dem Berliner Team heraus, das nun am nächsten Sonntag (16. Okt um 16.00 Uhr) den VfB Friedrichshafen zum ersten Heimspiel der Saison empfängt.

Coach Cedric Enard baute seine Mannschaft gegenüber dem Finale des Bounce House Cups eine Woche zuvor komplett um. Antti Ronkainen, Cody Kessel, Johannes Tille, Krauchuk, Anton Brehme, Nehemiah Mote und Libero Adam Kowalski durften in der Bayernwerk Sportarena von Beginn an auf das Parkett. Die Berliner konnten im Aufschlag zunächst nicht an ihre starke Leistung vom letzten Wochenende anknüpfen und mühten sich im ersten Satz gegen den Außenseiter. Zwar zeigten sich Ronkainen und vor allem Brehme – eingesetzt von Tille – sehr effektiv, aber Haching hielt Schritt (8:7, 16:15). Letztlich machte die Tiefe der Berliner Bank den Unterschied, denn der Doppelwechsel mit Marek Sotola und Angel Trinidad fruchtete zum Satzende. Der Tscheche packte im Block zu (21:20) und servierte auch das abschließende Ass zum 25:21-Satzgewinn.

Auch im zweiten Durchgang hielten die jungen Hachinger Schritt mit dem Deutschen Meister. Ein Block gegen Ronkainen bedeutete das 8:7, aber Tille brachte die BR Volleys von der Servicelinie wieder auf Kurs (17:12). Nun hielten die Hauptstädter den Druck kontinuierlich hoch und provozierten Fehler der Hausherren (23:14). Kessel schlug den Satzball kompromisslos über den Hachinger Dreierblock (25:15).

Zu Beginn von Satz drei musste Zuspieler Tille Meter machen, denn die „Local Heroes“ drückten nun ihrerseits in der heimischen Halle auf das Gaspedal. Probleme in der Annahme und leichte Fehler ließen die Berliner mit 7:10 ins Hintertreffen geraten. Der Schweizer Quentin Zeller konnte sich immer wieder gegen den BR Volleys Block durchsetzen, aber die Männer in ihren schwarzen Auswärtstrikots kämpften sich wieder heran (19:19). In der Crunchtime standen erneut Sotola und Trinidad sowie Ruben Schott auf dem Court. Einen Satzball der Hachinger hatten die Berliner abzuwehren und konnten dann das Blatt doch noch wenden. Schließlich war es wieder Cody Kessel, der den entscheidenden Satz- und Matchball verwandelte (28:26).

Stimmen zum Spiel
Cedric Enard: „Wir haben unseren Job erledigt. Insgesamt waren wir in Breaksituationen aber nicht konsequent genug, um dominanter aufzutreten. Dafür hat in Block und Aufschlag ein bisschen was gefehlt. So haben die Hachinger Selbstbewusstsein getankt und es uns nicht leicht gemacht. Wenn mit Anton ein Mittelblocker Topscorer wird, spricht das natürlich zum einen für unsere Annahme und zum anderen für die Verbindung mit Johannes. Allerdings zeigt es auch, dass wir auf den anderen Angriffspositionen nicht so funktioniert haben, wie wir uns das vorstellen. Mit diesem Sieg im Rücken blicken wir nun natürlich mit großer Vorfreude dem ersten Heimspiel in der Max-Schmeling-Halle entgegen, wo ein starker Gegner auf uns wartet.“

Anton Brehme: „Ich habe mich heute gut gefühlt und hatte mit Johannes eine sehr gute Verbindung auf dem Feld. Wir haben den ersten Satz mit vielen Fehlern im Aufschlag begonnen und daran hatten wir mental zu knabbern. Dann sind wir im zweiten Satz bewusst weniger Risiko gegangen, was auch gut funktioniert hat. Am Ende sind wir wieder in das gleiche Muster verfallen. Daran müssen wir arbeiten, aber insgesamt haben wir die Aufgabe hier souverän gelöst.“


BR Volleys Formation
Antti Ronkainen + Cody Kessel (AA), Nehemiah Mote + Anton Brehme (MB), Johannes Tille (Z), Krauchuk (D) und Adam Kowalski (L) | Eingewechselt: Marek Sotola, Angel Trinidad, Ruben Schott

Topwerte
Brehme 14 Punkte, 4 Blocks, 82 % Angriffsquote | Ronkainen 13 Punkte, 2 Asse, 79 % Angriffsquote | Kessel 11 Punkte

Quelle: BR Volleys/Christof Bernier

Pressefoto Credit: Justus Stegemann

Union siegt etwas glücklich und Hertha bleibt unentschieden

Schade muss man wohl in doppelter Hinsicht sagen, was die Beurteilung der Leistung der „Alten Dame“ am 9. Spieltag betrifft. Es hätte durchaus klappen können mit dem ersten Heimsieg der Saison. Vor 40.481 Zuschauern im Olympiastadion bot Hertha eine ansprechende Leistung auf mittelmäßigem Bundesliganiveau. Die Querelen um den Investor sind bisher nicht auf die Mannschaft durchgeschlagen, bleibt zu hoffen, dass das so bleibt.

Hertha brachte mal wieder eine Führung nicht über die Ziellinie. Schade, genauer gesagt der eingewechselte Kevin Schade traf in der 78. Minute zum 2:2 Ausgleich, was den Endstand markierte. Der 20-jährige Schade ist gebürtiger Potsdamer und einst in Babelsberg das Kicken gelernt. Als Siebzehnjähriger wechselte er nach Freiburg, wo er zunächst in der 2. Mannschaft in der Regionalliga Südwest zu Einsatz kam. Von 2014 bis 2018 spielte er im Nachwuchs von Energie Cottbus und wurde von der U 18 bis zur U 21 in die DFB-Auswahlmannschaften berufen. Bei seinem Tor kam tatkräftige Unterstützung von Herthas Keeper hinzu, der einen Freistoß nicht festhalten konnte. Ein Punkt ist immer noch besser als gar keiner.

Hertha im Pech und die Eisernen bei ihrem Auftritt in Stuttgart weiter im Glück. Der VfB wartet als einziges Team der Bundesliga weiter auf den ersten Sieg. Gegen Union waren sie nah dran. Wer gewinnen will, muss wenigstens einmal vorne treffen und das taten die Eisernen. Ecke, Kopfball und Tor hieß es in der 78. Minute. Der Treffer von Paul Jaeckel blieb der Goldene der Partie. Die Freiburger hatten ja nach ihrem Unentschieden aus Berlin, kurzzeitig die Tabellenführung übernommen und bekommen nur zwei Stunden später wieder von den Eisernen abgenommen. Union war der lachende Dritte, weil sich Dortmund und Bayern nur Unentschieden trennten. Die Tabellenführung konnte sogar ausgebaut werden.

Die kommenden Aufgaben sehen für die Berliner Bundesligisten so aus, Union spielt zu Hause gegen Dortmund und sie blieben selbst im Falle einer Niederlage Tabellenführer. Allerdings nur in dem Fall sollten die Freiburgen bei den Bayern nicht gewinnen.

Hertha reist nach Leipzig und trifft aus RB. Ob es dort einen Dreier gibt? Mal sehen, Überraschungen kommen öfter vor.

Hans-Peter Becker

Historischer Sieg: Füchse gewinnen gegen Kiel 34:26

Die Vorfreude war riesengroß. Die Erwartungen nicht minder. Bei den 9000 Zu-schauern in der seit Wochen ausverkauften Max-Schmeling-Halle. Die große Frage war jedoch, können die Füchse den gelungenen Saisonstart (11:1 Punkte) bestätigen, gegen den 22fachen Deutschen Meister THW Kiel. An so einer Aufgabe kann man zerbrechen oder sich ihr mit Leidenschaft und Können stellen. Die Füchse entschieden sich für Letzteres.

Konzentriert von den Haarspitzen bis in die Zehen agierte das Team vom Anwurf weg. Keine Millimeter Raum ließ die Abwehr den Kielern ihr Angriffsspiel aufzuziehen. Auch das THW-Deckungsbollwerk stand zunächst sicher. Nach sechs Minuten waren erst drei Tore gefallen – 2:1 für Berlin. Danach jedoch wirbelten die Füchse mit schnellem Positionsspiel die Gäste-Deckung ein ums andere Mal durcheinander. Beim 7:2 (13.) nahm Kiels Trainer Filip Jicha schon die erste Auszeit.

Den Berlinern gab die Führung Sicherheit. Die Gäste dagegen hatten in der Folge sowohl mit ihren spielerischen Mängeln, als auch mit ihren Nerven zu kämpfen. Zuspiele kamen nur selten an. Kreisläufer Patrick Wiencek war der Einzige, der Torgefahr ausstrahlte. Die Würfe von Johannsson oder Overby landeten entweder neben dem Tor oder wurden vom wieder überragenden Füchse-Keeper Milosavljev pariert. Dazu kassierten die in der Bundesliga bis dato ungeschlagenen Gäste in der ersten Hälfte eine Vielzahl von Zeitstrafen – durch Foulspiel, Wechselfehler und undiszipliniertes Verhalten (Duvnjak). Zwar war der Vorwurf der Gäste, die Schiedsrichter hätten in dieser Phase des Spiels die Füchse bevorteilt, nicht gänzlich von der Hand zu weisen. Allerdings räumte Jicha nach Spielschluss ein, dass eine international so erfahrene Mannschaft wie der THW sich dadurch nicht von der Linie abbringen lassen darf.

Zur zweiten Spielhälfte kamen die Kieler fünf Minuten vor den Füchsen aus der Kabine zurück. Ein Ausdruck großer Entschlossenheit, um das Blatt noch zu wenden? Zwar verkürzten die Gäste den Rückstand auf vier Tore und Füchse-Trainer Jaron Siewert gab hinterher zu, in diesem Moment ein mulmiges Gefühl gehabt zu haben. Ein weiteres Herankommen hätte die Partie möglicherweise kippen lassen. Doch „wir haben rechtzeitig die richtige Antwort gegeben“, fand Siewert bei der Analyse danach. Vor allem Marsenic, Gidsel und der jetzt dynamisch aufspielende Holm stellten den THW, der am Donnerstag noch ein schweres Champions-League-Spiel in Kielce bestritten hatte (37:40 Niederlage) immer wieder vor Probleme. Mit unglaublichen acht Toren lagen die Berliner zeitweise in Front.

Am Ende feierten die Füchse mit 34:26 den höchsten Sieg ihrer Vereinsgeschichte gegen den THW Kiel. Neben dem verdienten Lob der Verantwortlichen (Sportvorstand Stefan Kretzschmar: „Ich bin heute restlos zufrieden“) gab es auch die klare Einordnung (Trainer Siewert: „Es war das siebente Saisonspiel. 27 folgen noch“).

Für die Berliner gibt es zunächst eine länderspielbedingte Pause, bevor es am 23.10 (auswärts in Leipzig) bzw. 29.10. (Heimspiel gegen den Bergischen HC ) weiter geht.

Für die Füchse erfolgreich: Wiede 3, Darj 1, Holm 5, Lindberg 4/2, Gidsel5, Freihöfer 2, Marsenic 9, Drux 5

Herbert Schalling

Regionalliga Nordost mit zwei Berliner Derbys

Am 7. Spieltag der Regionalliga Nordost lief alles für den BAK. Am Sonntag, 2.10. fertigten sie im Derby im Poststadion die VSG Altglienicke mit 4:0 ab. Zwei Tore in der ersten Halbzeit und zwei nach der Pause sorgten für Hochstimmung im Lager der Athleten. Bis auf Lok Leipzig (1:0 gegen Aufsteiger Rot-Weiß Erfurt) ließen die anderen Verfolger Punkte liegen. So wuchs der Vorsprung in der Tabelle auf drei Punkte an.

Unentschieden, mit 1:1, trennten sich Jena und Energie Cottbus und auch die ambitionierten Babelsberger spielten nur 2:2 im heimischen „Karli“ gegen Lichtenberg 47. Murat Tik, Lichtenbergs Trainer, war mächtig stolz auf seine Truppe. Im Gegensatz zu den Babelsbergern, die unter Profibedingungen trainieren und mittelfristig, die Rückkehr in den Profi-Fußball anstreben, wollen die 47er unter Amateurbedingungen den Klassenerhalt verteidigen. Babelsbergs-Trainer Markus Ziesche sah bei seiner Mannschaft noch zu viele Fehler beim Spielaufbau.

Ziesche trainierte in der vergangenen Saison noch TeBe und die Veilchen bleiben das Sorgenkind der Liga. Lediglich ein Unentschieden am 4. Spieltag, ein 3:3 gegen Hertha’s U23 sprang für die Mannschaft von Neu-Trainer Abu Njie bislang heraus. Gegen Aufsteiger Greifswald waren sie erneut konditionell nicht auf der Höhe. Bis zur 77. Minute bestand die Hoffnung, wenigstens einen Punkt holen zu können. Erst traf Ex-Viktoria Stürmer Sofian Benyamina zum 2:0 (77.) und in der 82. Minute machte Ex-Bundesligaspieler Tom Weiland, vom VfL Bochum gekommen, alles klar. Die Führung zum 1:0 erzielte Abu Bakarr Kargbo, spielte in der vergangenen Saison für den BAK, nach 28. Minuten. Die Veilchen bleiben mit nur einem Punkt Tabellenletzter, das Torverhältnis von minus 18, ist aktuell der schlechteste Wert der Liga.

Herthas U23 fertigte Halberstadt mit 3:0 im Traditionsteam ab. Ganz so einfach war es nicht, die Halberstädter als Tabellenvorletzter hielten über weite Strecken gut. Kassierten in 7. Minute durch Derry Scherhant das 0:1 und kurz vor dem Pausentee das 0:2, Torschütze war. Mustafa Abdullatif. In der Nachspielzeit machte Verteidiger Lukas Ullrich mit dem 3:0 für Hertha alles. Augenzeuge des unter Flutlicht am Freitagabend ausgetragenen Spiels war auch der Trainer der Hertha-Profis Sandro Schwarz.

Zeitgleich empfing Viktoria den BFC im Jahnsportpark. Der BFC sah lange wie der Sieger aus. Abwehrspieler Niklas Brandt hatte die Weinroten in der 55. Minute in Führung gebracht. Die Himmelblauen konnten mit der letzten Aktion zurückschlagen. Fatih Baca, Neuzugang vom BAK war der glückliche Torschütze am Freitagabend unter Flutlicht. Das Unentschieden hilft beiden Teams nicht so richtig weiter. Der BfC rennt weiter den eigenen Ansprüchen hinterher und Viktoria hätte sich wohl auch ein paar Punkte mehr ausgerechnet.

Am kommenden Wochenende steht nur ein Berliner Derby an, der BFC empfängt TeBe und Viktoria reist nach Halberstadt.

Hans-Peter Becker

BBSC Berlin entführt dem Vizemeister zwei Punkte

BBSC Berlin – TSV Bayer 04 Leverkusen        3:2 (22, 23, -19, -20, 16)

In einem sehr kämpferischen, aber hochattraktiven Spiel besiegten die Berlinerinnen vom BBSC den letztjährigen Vizemeister der Liga Leverkusen mit 3:2.

Auf BBSC-Seite zeigten sich bereits kurz nach Saisonbeginn die ersten Verletzungen: Neben Viviane Lefherz und Isabel Böttcher fielen auch Katharina Haferkamp und Leona Klamke für das Spiel aus. So waren von Anfang an die Wechselmöglichkeiten für die Gastgeberinnen beschränkt. Leverkusen konnte dagegen auf fast das gesamte Aufgebot zurückgreifen.

In den ersten beiden Sätzen spielte der BBSC auf einem hohen Level. Trotz enormer Gegenwehr von Leverkusen klappte von Annahmeleistung über Spielaufbau bis Angriffsabschluss ziemlich viel – dieses Niveau konnte freilich nicht gehalten werden. Die Sätze 3 und 4 dominierten die Gäste aus dem Rheinland, wohl auch der Tatsache geschuldet, dass die Wechselmöglichkeiten in Außenangriff und Mittelblock für die Gastgeberinnen kaum gegeben waren. Aber auch in diesen Sätzen verschenkte keine der Spielerinnen irgendwelche Punkte – es wurde um jeden Ball gefightet, nichts verloren gegeben, immer das maximal Mögliche gesucht. Beim Stand von 12:16 im 3. Satz lieferten sich die Teams gar einen Ballwechsel mit sagenhaften 64 Ballberührungen, ehe das Leder endlich auf Leverkusener Seite nach einem platzierten Heber von Alina Gottlebe-Fröhlich doch den Boden berührte. Jubel in der Halle, lauter Beifall von den Rängen – so sieht beste Volleyball-Unterhaltung aus.

Der 5. Satz musste die Entscheidung bringen. Dieser wurde zu einem offenen Schlagabtausch, in dem sich keine Mannschaft absetzen konnte. „Zum Schluss haben wir ein wenig Glück gehabt, den Siegpunkt zu machen, aber das war auf keinen Fall unverdient“ zog Berlins Trainer Jens Tietböhl Bilanz. “Wir haben in 5 Sätzen die Zuschauer verwöhnt, ein langes Spiel mit teilweise außerordentlich langen Spielzügen präsentiert – und das gegen den Vizemeister. Leverkusen hat auch starke Individualisten, die gut zusammen harmonieren – wir können mit dem Sieg voll zufrieden sein.“

Zur MVP des Abends wählte Leverkusens Trainer Dirk Sauermann Berlins Libera Annika Kummer – völlig zu Recht, denn auch nach Tietböhls Meinung hatte die 30-jährige in einigen Situationen wirklich überragend verteidigt. Auf Leverkusener Seite erhielt Sara Overländer die Ehrung.

Für den BBSC geht es in den nächsten Wochen zunächst mit Auswärtsspielen weiter. Während Alina Gottlebe-Fröhlich ab Dienstag bei der Seniorinnen WM mit dem Deutschland Team Ü40 antreten wird, kämpft der BBSC am 9. Oktober 2022 beim Regionalpokal Nordost in Braunsbedra um die Qualifikation zum DVV-Pokal. Dann folgen am 16. und 19. Oktober Auswärtsspiele in der Liga bei Essen und VC Olympia, ehe erst am 30. Oktober um 15:00 Uhr das nächste Heimspiel gegen Oythe in der Hämmerlinghalle ansteht.

Für den BBSC im Einsatz: Marie Dreblow, Natalie Sabrowske, Paula Morgenroth, Katharina Kummer, Roxana Vogel, Annalena Grätz, Annika Kummer, Antonia Heinze, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Priscilla Gatzsche

Quelle: Burkhard Kroll/BBSC

Erste Saisonniederlage der Eisernen

Jetzt hat es auch den 1. FC Union erwischt, als einziger Bundesligateilnehmer waren sie noch unbesiegt, die 0:2 Niederlage in Frankfurt bei der Eintracht sorgte für den ersten Fleck auf der weißen Weste. Es gibt eben so Arbeitstage, wo man am besten gleich im Bett geblieben wäre.

Die Eisernen wurden mit ihren eigenen Mitteln geschlagen. Frankfurt ging früh in Führung, Union musste reagieren, Frankfurt kam zu einigen verheißungsvollen Konterchancen und kurz vor der Halbzeitpause erhöhte die Eintracht auf 2:0.

Eine kämpferische Steigerung und eine Überzahl ab der 68. Minute brachten nicht die erhoffte Wirkung. Es fehlten vor dem gegnerischen Strafraum die Mittel und außerdem stand ein Kevin Trapp im Tor.

Im Vergleich zur Partie gegen den VfL Wolfsburg vor 13 Tagen wechselte Urs Fischer nach der Länderspielpause auf zwei Positionen. In der Dreierkette startete Timo Baumgartl zum zweiten Mal in Folge, diesmal jedoch für Robin Knoche auf der zentralen Position. Neu in die Startelf rückte Paul Jaeckel. Im Mittelfeld rotierte Morten Thorsby wieder in die Startelf, András Schäfer bekam nach zwei Einsätzen für Ungarn über die volle Distanz eine Pause. Julian Ryerson musste aufgrund eines Infektes passen und trat die Reise nach Frankfurt nicht an.

Stimmen zum Spiel

„Ich glaube, dass wir ganz gut reingekommen sind ins Spiel. Aber dann standen wir immer öfter in Eins-gegen-Eins-Duellen, welche die Frankfurter stark ausgespielt haben und in denen wir nicht immer konsequent genug waren. Beim 0:2 unterläuft mir natürlich ein Fehler, das darf so nicht passieren. Jetzt geht es im nächsten Spiel wieder um Punkte für den Klassenerhalt“, äußerte sich Paul Jaeckel nach der Partie.

„In den ersten 10-15 Minuten hatten wir ein gutes Gefühl, danach bekamen wir immer mehr Probleme in der letzten Kette. Das hat Frankfurt sehr gut gespielt. Die beiden Tore waren aber letztlich auch Geschenke von uns. Jetzt gilt es, das zu analysieren und sich dann auf die nächsten Aufgaben vorzubereiten“, so Kapitän Christopher Trimmel im Anschluss.

Auch Union-Trainer Urs Fischer sah es ähnlich: „Heute haben wir die Basics vermissen lassen, da hat einiges gefehlt. Und Frankfurt hat es dafür sehr gut gemacht. Sie waren griffiger, ekliger und auch spritziger. Bei den Toren waren wir nicht aufmerksam genug und besonders das 0:2 war schon fast ein Geschenk. Am Ende hatten wir noch ein paar gute Tormöglichkeiten, aber vielleicht passt es zu solch einem Spiel, dass dann auch kein Ball reingeht.“

Trotz der ersten Saisonniederlage bleiben die Eisernen Tabellenführer. In den nächsten Tagen vor dem Spiel in der Europa League am kommenden Donnerstag hat Trainer Urs Fischer nochmals die Möglichkeit seine Spieler auf die kommenden Wochen vorzubereiten. Am Mittwoch steht für die Mannschaft die Reise ins schwedische Malmö auf dem Plan, wo im Eleda Stadion am Donnerstag, dem 06.10.2022 um 18.45 Uhr die Partie gegen Malmö FF angepfiffen wird.

Eintracht Frankfurt – 1. FC Union Berlin 2:0 (2:0)

Tore: 1:0 Götze (12.), 2:0 Lindström (42.)

1. FC Union Berlin: Rönnow – Trimmel, Jaeckel, Baumgartl (74. Skarke), Leite, Gießelmann – Thorsby (57. Schäfer), Khedira (74. Behrens), Haberer (66. Seguin) – Becker (66. Michel), Siebatcheu

Eintracht Frankfurt: Trapp – Tuta, Hasebe, Ndicka – Knauff, Kamada, Rode (71. Dina Ebimbe), Pellegrini (71. Lenz) – Lindström (85. Borré), Götze (66. Sow) – Kolo Muani

Quelle: 1. FC Union Berlin

Vorwürfe gegen Hertha-Investor Lars Windhorst

Sollte Werner Gegenbauer rausgedrängt werden? © Foto: Christian Zschiedrich

Hat er oder hat er nicht? Lars Windhorst eilt nicht unbedingt der Ruf voraus, ein top-seriöser Geschäftsmann zu sein. Alteingesessenen Hertha-Fans hat schon ein gewisses Magengrummeln befallen, als es hieß, Lars Windhorst steigt mit seiner Firma Tennor als Investor bei der „Alten Dame“ ein. Sportlich rettete sich Hertha in letzter Sekunde. Präsident Werner Gegenbauer trat anschließend zurück. Wurde da nachgeholfen?

In der Zeitschrift „Financial Times“ erschien ein Artikel, dass die in Tel Aviv ansässige „Shibumi Strategy Limited “ eine einjährige verdeckte Operation durchgeführt haben soll, um Gegenbauer aus dem Klub zu drängen, in dem Windhorst der Mehrheitseigentümer ist.“ Unter dem Code Namen „Euro 2020“ sollen Informationen gesammelt worden sein, um Gegenbauer zu diskreditieren.

Der Vorgang kam ans Tageslicht durch die eingereichte Klage vor einem israelischen Gericht. Laut „Financial Times“ habe Windhorsts Firma Tennor „einen Vertrag gebrochen .., wonach sie Shibumi eine Million Euro für acht Monate Arbeit sowie eine angeblich mündlich vereinbarte Erfolgsprämie von vier Millionen Euro schulde“.

Tennors Unternehmenssprecher Andreas Fritzenkötter dementierte und bezeichnete die Vorwürfe als Unsinn.

Hertha veröffentlichte am Freitagabend, 30.09. eine Presseerklärung: „Nach dem gestern veröffentlichten Artikel in der Financial Times über eine in Tel Aviv erhobene Klage gegen Lars Windhorst und eine Gesellschaft seiner Tennor Holding B.V. hinsichtlich eines Auftrags betreffend Hertha BSC haben unsere Gremien beschlossen, die dort erwähnten Vorgänge durch eine Kanzlei aufarbeiten und beurteilen zu lassen. Zudem wurde Tennor zur detaillierten Stellungnahme aufgefordert.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir uns bis zu einer umfassenden Klärung und Bewertung des Sachverhalts durch die beauftragten Experten in der Öffentlichkeit dazu nicht weiter äußern.“

Es wird eben nie langweilig bei Hertha BSC. Die ganze „Affäre“ könnte bereits beendet sein, denn die Zeitung „Welt“ berichtet: „Kurios: Kurz nach Bekanntwerden des Vorgangs wurde am Donnerstag um 13.13 Uhr die Gerichtsakte geschlossen, was auf eine Einigung zwischen Windhorst und „Shibumi Strategy“ hindeuten könnte.“

Alles klingt wie eine Geschichte aus dem Tollhaus. Dafür soll soviel Geld ausgegeben worden sein? Gegenbauer war als Präsident schon vorher schwer angeschlagen. Am 25. Oktober 2020 wurde er, mit 421 Gegenstimmen und nur 542 Stimmen für ihn, erneut zum Präsidenten von Hertha BSC gewählt. Das war das schlechteste Ergebnis während seiner Amtszeit, die im Jahr 2008 begann.

Es bleibt zu hoffen, dass sich die Aufregung nicht auf die sportlichen Leistungen auswirkt. Am 8. Spieltag wird Hoffenheim im Olympiastadion erwartet.

Hans-Peter Becker

Adler ärgern die Eisbären

Am 6. Spieltag gaben die Adler Mannheim erstmals ihre Visitenkarte für die neue Saison in der Arena am Ostbahnhof ab. Beide Mannschaften sind alles andere als optimal gestartet. Die Adler holten bisher neun Punkte aus sechs Spielen, bei den Eisbären waren es gar nur drei aus fünf Spielen. Ein Sieg mit drei Punkten gelang dabei bisher nicht.

Die Adler erwischten den besseren Start, hatten mehr Chancen und erzielten in der 17. Minute den ersten Treffer der Partie. Sie nutzten ein Powerplay, Matt White brummte auf der Strafbank, zur Führung. Der Torschütze war Borna Rendulic. Er bekam einen von Eisbären Goalie Juho Markkanen abgewehrten Schuss vor seine Kelle serviert.

Im Mittelabschnitt kämpften sich die Eisbären in die Partie und nutzten in der 33. Minute ihrerseits einen Abwehrfehler und glichen aus. Kevin Clark war der Torschütze. Jetzt sah es danach aus, als könnten die Eisbären das Spiel zu ihren Gunsten drehen. Was die Chancenverwertung betrifft, da liegt einiges im Argen. Es trafen erneut die Gäste aus der Quadrate-Stadt. Markus Eisenschmid brachte den Puck über die Linie.

Für die Vorentscheidung zugunsten der Gäste sorgte ein erfolgreiches 5 zu 3 Powerplay, der Torschütze war erneut Rendulic und die Vorlage kam, wie beim ersten Treffer, von Matthias Plachta. Die verbleibende Spielzeit bewältigten die Adler, ohne große Gefahr für das eigene Tor zuzulassen. Für den größten Unterhaltungswert sorgten Adler-Verteidiger Korbinian Holzer und Eisbär Kevin Clark. Ein Faustkampf auf dem Eis verhinderten die Schiedsrichter, von den Strafbänken über das Kampfgericht hinweg, lieferten sie sich ein verbales Scharmützel. Sekt oder endgültig ein Schluck Selters in den letzten regulären Spielminuten. Es fiel der Anschluss und 81 Sekunden waren noch auf der Uhr, die Ernüchterung folgte knapp 30 Sekunden vor dem Ende, als Nicolas Krämmer ins leere Tor traf.

Leider eine Enttäuschung und wieder kein Dreier für den amtierenden Meister. Die Partie sahen 10.986 Zuschauer, darunter Jimmy Sharrow, der 2010 bis 2015 über 250 Spiele für die Eisbären bestritt. Eisbären-Kapitän Frank Hördler sah in dem Spiel trotzdem einen weiteren Schritt nach vorn.

Bereits am Sonntag, 2.10. geht es, erneut in der heimischen Arena, gegen Düsseldorf weiter. Vielleicht gelingt in diesem Spiel der erste Dreier.

Hans-Peter Becker

Stimmen:

Serge Aubin (Trainer Eisbären)

„Im Vergleich zur letzten Partie in München war es heute eine Verbesserung. Wir sind aggressiv und offensiv aufgetreten. So konnten wir uns zahlreiche Chancen erspielen, die wir leider nicht nutzen konnten. Daran müssen wir jetzt arbeiten, damit wir uns gemeinsam aus dieser Misere herausholen. Wir haben eine starke Mannschaft mit hoher Qualität. Ich weiß, dass wir es schaffen werden. Am Sonntag müssen wir unser System über die gesamte Spieldauer durchziehen und die Partie an uns reißen. Wir wollen unseren Fans unbedingt etwas zurückgeben.“

Marco Nowak (Verteidiger Eisbären)

„Wir haben heute gut gekämpft, aber die Strafzeiten haben uns um den Erfolg gebracht. Vor dem Gegentreffer zum 1:2 kurz vor Ende des Mitteldrittels waren wir dabei, das Tempo anzuziehen. Dieses Tor der Mannheimer hat uns dann wieder zurückgeworfen. Wir brauchen aktuell mehr Selbstvertrauen. Wir werden aber ganz sicher nicht aufgeben und blicken weiter voraus.“

Penny DEL 6. Spieltag

30.09.2022 19:30 Uhr MB-Arena Berlin

Eisbären Berlin – Adler Mannheim 2:4 (0:1, 1:1, 1:2)

Eisbären Berlin: Markkanen (Ancicka) – Melchiori, Ellis (A); Müller, Mik; F. Hördler (C), Nowak; Geibel – Noebels, Boychuk, Clark; White, Wiederer, Fiore; E. Hördler, Regin, Mauer; Roßmy, Barinka, Nijenhuis – Trainer: Serge Aubin

Adler Mannheim: Brückmann (Tiefensee) – Donovan, Holzer; Katic, Larkin; Akdag, Reul; Pilu – Wolf, Loibl, Plachta; Dawes, Szwarz, Rendulic; Eisenschmid, Wohlgemuth, Krämmer; Thiel, Jentzsch, Tosto – Trainer: Bill Stewart

Tore

0:1 – 06:36 – Rendulic (Plachta, Donovan) – PP1

1:1 – 32:44 – Clark (Noebels, F. Hördler) – EQ

1:2 – 38:15 – Eisenschmid (Thiel, Reul) – EQ

1:3 – 51:19 – Rendulic (Plachta, Dawes) – PP2

2:3 – 58:39 – Boychuk (Noebels, Nowak) – 6-5

2:4 – 59:31 – Krämmer (Plachta) – EN

Strafen

Eisbären Berlin: 12 (2, 0, 10) Minuten Adler Mannheim: 8 (2, 2, 4) Minuten

Schiedsrichter

Andris Ansons, Lasse Kopitz (Jonas Merten, Marcus Höfer)