Eisbären gewinnen in Nürnberg

Die Eisbären Berlin haben auch das zweite Auswärtsspiel binnen 30 Stunden gewonnen und ihre Siegesserie auf drei Erfolge am Stück ausgebaut. Nach dem gestrigen Sieg über die Straubing Tigers bezwingen die Berliner am 33. Spieltag der PENNY DEL Saison 2020/21auch die Nürnberg Ice Tigers mit 3:1. Durch diesen Sieg festigen die Eisbären Platz 1 in der Gruppe Nord. Matt White (11./PP2) erzieltein doppelter Überzahl die 1:0-Führung für die Eisbären. Im zweiten Spielabschnitt glich Schmölz (35./PP2) für die Gastgeber aus, ebenfalls in Fünf gegen Drei Überzahl. Im Schlussdrittel brachte Leo Pföderl (43.) die Berliner wieder in Führung und Matt White (50.) sorgte mit seinem zweiten Treffer des Abends fürden 3:1-Endstand.Im nächsten Ligaspiel treten die Eisbären Berlin wieder in der heimischen Mercedes-Benz Arena an. Am Mittwoch, den 31. März 2021 gastieren die Straubing Tigers beim Hauptstadtclub. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.

Serge Aubin (Trainer Eisbären Berlin): „Das war ein schweres Spiel heute, sowohl physisch als auch mental. Wir haben zuletzt hartes Eishockey gespielt und ich konnte die körperliche und geistige Ermüdung heute spüren. Es war kein schöner Erfolg, aber was zählt ist der Sieg. Gute Mannschaften gewinnen auch solche Partien und da bin ich stolz drauf.“

Matt White (Stürmer Eisbären Berlin): „Nürnberg hat gut gespielt. Wir haben heute nicht unser bestes Eishockey gespielt, aber trotzdem einen Weg gefunden, die Begegnung zu gewinnen. Unsere Torhüter haben gestern und heute gut gehalten. Leider konnte ich meine große Chance in Unterzahl nicht nutzen, aber dafür habe ich ja zum Glück später noch getroffen. Am Mittwoch erwartet uns das nächste schwere Spiel.“

Jonas Müller(Verteidiger Eisbären Berlin): „Es war ein hartes Stück Arbeit. In den ersten beiden Dritteln waren wir nicht aggressiv genug. Im Schlussdrittel sind wir aber gut aus der Kabine gekommen und haben dann auch verdient gewonnen. Im dritten Drittel haben wir versucht, die Pucks besser zum Tor zu bringen und haben noch zwei Treffer erzielt. Die Defensivleistung der Mannschaft war gut, dazu kommen unsere beiden super Torhüter, die heute und gestern stark gespielt haben.“

DEL 33. Spieltag 29.03.2021 18:30 Uhr Arena Nürnberger Versicherung

Endergebnis:

Nürnberg Ice Tigers –Eisbären Berlin 1:3 (0:1, 1:0, 0:2)

Aufstellungen:

Nürnberg Ice Tigers: Treutle(Sharipov) –Bodnarchuk, Kulda; Mebus, Weber; Trinkberger, Gilbert; Karrer–Brown, Adam, Schmölz; Reimer, Cornel, Kechter; Kislinger, McLellan, Fox; Bires, Walther, Pollock –Trainer: Frank Fischöder

Eisbären Berlin: Niederberger (Ancicka) –Müller, Ramage (A); Hördler (C), Wissmann (A); Després,McKiernan –Mik, Olver, Tuomie; White, Boychuk, Fiore; Noebels, Reichel, Pföderl; Dietz, Kinder, Hänelt–Trainer: Serge Aubin

Torfolge

0:1–10:03 –White (Olver, McKiernan)–PP2

1:1 –34:22 –Schmölz (Adam, Kulda) –PP2

1:2 –42:40 –Pföderl (Noebels, Després) –EQ

1:3 –49:46 –White (Fiore) –EQ

Strafen: Nürnberg IceTigers: 8 (4, 4, 0) Minuten –Eisbären Berlin: 4 ( 0, 4, 0) Minuten Schiedsrichter: Sirko Hunnius, Aleksi Rantala (Tim Heffner, Andreas Hofer)

Quelle: EHC Eisbären Berlin Medien

Eisbären legen einen Heimsieg auf den Gabentisch

Der bevorstehende Brückentag zwischen dem vierten Adventssontag und dem am 24. Dezember beginnenden Weihnachtsfest nutzten viele Fans der Nürnberg Ice-Tigers für einen Ausflug in die Hauptstadt. Ein Sonderzug wurde organisiert, der geschätzte 300 bis 400 Anhänger aus Franken transportierte und so für einen gut gefüllten Gästeblock in der Arena am Ostbahnhof sorgte. Sogar Pucki, das Maskottchen hatte sich angschlossen und war auf der Eisfläche zusmmen mit Bully dem Glücksbringer der Eisbären Berlin zu sehen.

Glück gebracht hat Pucki seiner Mannschaft nicht. Die Ice-Tiger aus Nürnberg verließen die Halle mit leeren Händen, schlimmer noch, ihnen gelang nicht einmal ein einziges Törchen. Eisbären Goalie Sebastian Dahm wehrte 26 Schüsse ab, im Schlussdrittel kontrollierten die Schiedsrichter vorsichtshalber eine Situation mit dem Videobeweis. Selbst da hatten die Nürnberger Pech, der Puck sprang vom Gestänge wieder zurück und überquerte nicht die Torlinie. Aus Sicht der Gäste war es wie verhext. Manuel Kofler, seit dieser Saison Co. Trainer in Nürnberg, äußerte sich in seinem Statement in der Pressekonferenz nach Spiel. „Wir haben es heute einfach nicht geschafft ein Tor zu schießen, sonst kann man der Mannschaft nichts vorwerfen.“

© Fotos: Hans-Peter Becker

Die Eisbären machten es besser und konnten den Nürnberger Goalie Jonas Langmann zwei Mal überwinden. In der 14. Minute war Marcel Noebels mit einem one timer, die Vorlage kam von Maxim Lapierre, erfolgreich. Als one timer bezeichnet eine Direktabnahme eines Passes, ein Schlagschuss, ohne den Puck vorher zustoppen bzw. anzunehmen. Es war Treffer Nummer 15 der Saison für Marcel Noebels. Die Eisbären hatten ein Power-Play. Das 2:0 und somit den Endstand in dieser Partie erzielten die Eisbären bereits im Mittelabschnitt. Einen Konter schloss Austin Ortega erfolgreich ab. Der Puck lief nur über zwei Anspielstationen, Goalie Sebastian Dahm leitete einen abgefangenen Puck weiter zu Mark Olver, der bediente mustergültig den Torschützen.

Die Eisbären mussten wieder mit einer sehr kurzen Bank das Match bestreiten. Serge Aubin fehlten sieben Spieler, während der Partie fielen auch noch Pierre-Cedric Labrie und Louis-Marc Aubry (krachte unglücklich in die Bande) aus.

Jetzt ist für die Eisbären eine sehr kurze Weihnachtspause angesagt. Bereits am 2. Weihnachtsfeiertag müssen sie beim Überraschungsteam der Saison in Straubing ran und nur reichlich 24 Stunden später geht es bereits wieder in der heimischen Arena gegen Bremerhaven weiter. Die Spielplangestaltung ist nicht gerade günstig für die Eisbären.

Der gute Zweck stand im Vordergrund, Benefizspiel Eisbären Allstars vs HC Gaspromexport. © Fotos Stephan Wenske

Auch nicht gerade günstig bei der Termingestaltung war die Austragung des traditionellen Benefizspiels der Eisbären Allstars gegen eine Auswahl aus Rußland, unter dem Namen HC Gazpromexport. Immerhin wollten 3.519 Zuschauer die Begegnung der Eishockey-Oldies sehen. Auf der Seite der Eisbären Allstars zogen u.a. wieder die Ex-Eisbären Sven Felski, Derek Mayer, Niklas Hede, Daniar Dshunussow und Sebastian Elwig ihre Ausrüstung an. Verstärkt wurden die Allstars auf Berliner Seite von so bekannten Größen wie Jochen Hecht, Mirko Lüdemann und Daniel Kreuzer.

Alexey Yashin 850 NHL Spiele © Foto: Stephan Wenske

Auf der anderen Seite konnten die Fans Alexey Yashin in Aktion sehen. Er spielte von 1993 bis 2007 in der nordamerikanischen Hockeyleague und bestritt, zunächst für Ottawa Senators und zuletzt für die New York Islanders insgesamt 850 Spiele in der NHL.

Das Spiel gewannen die Russen mit 8:2, die Tore für die Eisbären Allstars erzielten Sven Felski und Derek Mayer. Das Ergebnis war nicht wichtig, der gute Zweck, Geld für den Eishockeynachwuchs zu sammeln, stand im Vordergrund. Vielleicht kann zukünftig ein günstigerer Termin gefunden werden.

Hans-Peter Becker

Kantersieg gegen Nürnberg

Der Nürnberger Trainer Kurt Kleinendorst hatte in der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen die Eisbären einen kleinen Anflug von Humor. „Es hat sehr viel Spass gemacht, Teil dieses Spiels gewesen zu sein, eine tolle Arena und eine super Stimmung….“ Nur das Ende hat ihn natürlich nicht gefallen. Seine ersatzgeschwächten Ice-Tigers, es fehlten mit Brett Festerling, Austin Cangelosi, Jim O’Brien, Phil Dupuis und Pascal Grosse bewährte Stammkräfte, verloren das Spiel mit 2:6. Eisbären-Trainer Serge Aubin hatte diese Probleme nicht, ganz im Gegenteil, Verteidiger Constantin Braun sah als überzähliger Spieler von der Tribüne aus zu. Verletzt sind bei den Eisbären zur Zeit Vincent Hessler und Florian Busch.

Die 10.720 Zuschauer am Sonntagabend in der MB-Arena am Ostbahnhof bekamen in den Schlussminuten ein nicht mehr erwartetes Torspektakel zu sehen. Die Uhr zeigte eine verbleibende Spielzeit von 69 Sekunden an, da Louis-Marc Aubry traf ins leere Tor zum 4:2 für die Eisbären. Es war die Entscheidung in diesem Spiel, aber nicht das Endergebnis. Marc Olver und Landon Ferraro schraubten in der Schlussminute das Ergebnis in Debakelnähe für die Gäste. Dabei hatten sie bis dahin eine starke kämpferische Leistung abgeliefert. Nürnbergs Torwart Niklas Treutle hielt seine Mannschaft im Spiel, 53 Schüsse auf sein Tor konnte er abwehren. Sein Gegenüber im Eisbären-Tor Sebastian Dahm bekam nur 28 Schüsse zu halten, davon ließ er zwei passieren.

Die Eisbären gingen in der 10. Minute durch Louis-Marc Aubry in Führung, die Nürnberger glichen kurz vor der ersten Drittelpause durch Kevin Schulze aus. Im Mittelabschnitt schaltete Landon Ferraro im Gewühl am schnellsten, sein Debüttreffer für die Eisbären wurde nach Überprüfung im Videoraum anerkannt. Die Eisbären drängten zwar auf ein weiteres Tor, doch das gelang im Mittelabschnitt nicht.

Ein 5 zu 3 Überzahlspiel brachte den zwischenzeitlichen Vorsprung von zwei Toren, getroffen für die Eisbären hatte John Ramage. Die nie aufsteckenden Gäste kamen in der 54. Minute noch einmal heran, Kevin Schulze war der doppelte Torschütze. Das Ende ist bekannt.

Am 14. Spieltag, Freitag, 26.10. müssen die Eisbären in Ingolstadt antreten, am darauffolgenden Sonntag ist RB München zu Gast.

Hans-Peter Becker

Mannschaftaufstellung Eisbären Berlin

Tor: Sebastian Dahm / Maxi Franzreb

1.Reihe: Leo Pföderl, James Sheppard, Marcel Noebels, John Ramage, Jonas Müller

2.Reihe: Austin Ortega, Maxim Lapierre, Lukas Reichel, Ryan MacKiernan, Florian Kettemer

3.Reihe: Landon Ferraro, Louis-Marc Aubry, Andre Rankel, Kai Wissmann, Frank Hördler

4.Reihe: Fabian Dietz, Mark Olver, PC Labrie, Sean Backman

Spieldaten:

DEL 13. Spieltag 20.10.2019 MB Arena Berlin

EHC Eisbären Berlin vs Nürnberg Ice-Tigers 6:2 (1:1/1:0/4:1)

Torfolge:

1:0 Louis-Marc Aubry 09:94 (Andre Rankel) EQ

1:1 Kevin Schulze 19:15 (Patrick Reimer/Brandon Buck) EQ

2:1 Landon Ferraro 22:49 (Louis-Marc Aubry/Andre Rankel) EQ

3:1 John Ramage 41:04 ( Marcel Noebels/Maxim Labrie) PP2

3:2 Kevin Schulz 53:33 (Eugen Alanov/Patrick Reimer) EQ

4:2 Louis-Marc Aubry 58:51 (Landon Ferraro) empty net

5:2 Mark Olver 59:05 (Kai Wissmann/Ryan McKiernan) EQ

6:2 Landon Ferraro 59:50 (Andre Rankel) EQ

Strafminuten:

Berlin 4

Nürnberg 8

Eisbären ziehen die Reißleine – Clement Jodoin muss gehen

Das Saisonspiel Nummer 29 war das letzte für Clement Jodoin als Cheftrainer der Eisbären. Am Dienstagabend, 18.12. verloren die Eisbären mit 2:5 gegen die Nürnberg Ice-Tigers. Es war die vierte Heimpleite in Folge. Ein Tag später war folgendes in einer Pressemitteilung zu lesen: “ Clément Jodoin ist nicht mehr Cheftrainer bei den Eisbären Berlin. Der 66-jährige Kanadier wird von seinen Aufgaben mit sofortiger Wirkung entbunden. Sportdirektor Stéphane Richer übernimmt vorübergehend den Cheftrainer-Posten und wird bei der Mannschaftsführung von den bisherigen Co-Trainern Gerry Fleming und Steffen Ziesche unterstützt.

„Wir danken Clément für seine Arbeit mit den Eisbären in den vergangenen 1 ½ Jahren“, sagt Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee. „Er ist ein Mann mit absoluter Klasse!“

Ahnte er bereits etwas am Dienstagabend bei der Pressekonferenz nach dem Spiel. Seine meist temperamentvoll vorgetragenen Statements zu den Spielen drohten oft zu Vorlesungen, über das gerade zu Ende gegangene Spiel im besonderen und über den Eishockeysport im allgemeinen zu geraten. Bei der letzten Pressekonferenz war Pressesprecher Daniel Goldstein gerade dabei die Journalisten zu verabschieden, als Clement Jodoin nochmals das Wort ergriff. Er entschuldigte sich für seine Mannschaft, bei den Mitarbeitern der Organisation der Eisbären und bei den Zuschauern. Es waren seine Schlussworte in Berlin.

Während seiner Zeit als Assistenztrainer unter Uwe Krupp soll er ein hohes Ansehen bei den Spielern genossen haben. Es oft so, dass einem Assistenten die pädagogische Rolle im Trainerstab zufällt. Der Schritt in die neue Rolle des Chef-Trainers ist sicherlich nicht leicht. Hier könnte ein Grund für das Scheitern liegen.

Gleich zu Beginn schlug das Verletzungspech zu, was die Aufgabe nicht gerade erleichterte. Zwei junge deutsche Torhüter sollten sich gegenseitig zu Leistungssteigerungen anstacheln. Marvin Cüpper fiel bereits vor dem Saisonstart aus und fehlt bis heute. Geholt wurde Kevin Poulin, der für die Eisbären einige Siege festhielt, aber ein anderes Temperament als sein Vorgänger Petri Vehanen zu haben scheint. Im letzten Spiel gegen Nürnberg zertrümmerte er nach dem dritten Gegentor vor Wut seinen Schläger und fuhr in Richtung Bank, wechselte sich quasi selbst aus.

Es hat nicht funktioniert, den Assistenten zum Chef zu befördern. Die Mannschaft wird bis auf weiteres vom Sportdirektor Stephane Richer geführt werden. Er nimmt damit eine Doppelfunktion war. In der Presseerklärung heiße es dazu:“Bei seinen Aufgaben als Sportdirektor wird er künftig noch stärker von Peter John Lee und dem Leiter für Spielerentwicklung und Scouting, Stefan Ustorf unterstützt.“

Bereits am Donnerstag, 20.12. wird Richer, der im Januar 2017 als Assistenztrainer nach Berlin kam, erstmals als Cheftrainer das Eistraining leiten und einen Tag später im Heimspiel gegen Augsburg hinter Bande stehen. Richer war für die Neuverpflichtungen mit verantwortlich. Kann er mehr aus dem Kader herausholen. Es sind in der Hauptrunde noch 23 Spiele zu bestreiten und die direkte Qualifikation für die Playoffs bleibt in Reichweite.
Hans-Peter Becker

Müde Eisbären – Serie der Heimniederlagen geht weiter

Nach dem sehr guten Auswärtsauftritt der Eisbären in Köln hofften die immerhin 8.226 offiziell bekanntgegebenen Besucher am Dienstagabend, 18.12. in der heimischen Arena auf den nächsten Sieg. Der Gegner, die Ice-Tigers aus Nürnberg kam bisher schwer in die Saison. Bereits im September trennten sie sich von Trainer Kevin Gaudet. Es übernahm erneut Martin Jiranek, der eigentlich den Posten des Sportdirektors in Nürnberg einnimmt. Seine Mannschaft gewann mit 5:2, ein wichtiger Sieg, denn die Nürnberger kämpfen um Platz zehn.

Bereits nach 23 Sekunden musste Kevin Poulin im Tor der Eisbären hinter sich greifen. Gleich der erste Angriff saß, Torschütze Jason Bast. So etwas kann passieren. Schnell gelang der Ausgleich durch Andre Rankel, dessen fulminater Schuss von der blauen Linie zusätzlich vom Nürnberger Will Acton abgefälscht wurde. Da gab es für Andreas Jenike im Tor der Nürnberger nichts zu halten. Ein Nürnberger Doppelschlag traf die Eisbären in der achten Spielminute. Zunächst kann Poulin einen Puck nicht festmachen, so dass Leonard Pföderl nachsetzen kann und Maxi Adam, den Eisbären-Verteidiger zu einbem Eigentor zwingt. Nur 31 Sekunden später tunnelt Mike Mieskowski Poulin, der darauf hin seine Kelle zertrümmert und entnervt das Spiel aufgibt. Backup Maximilian Franzreb übernimmt. In der 15. Minute war es soweit, Florian Busch erzielte nach einem Alleingang sein 150 Tor in seiner DEL-Karriere und da nie für einen anderen Club gespielt hat, war es gleichzeitig sein Jubiläumstor für die Eisbären.

Die Eisbären kamen mit dem Willen aus der Kabine, das Spiel zu drehen. Leider machten sie zu viele Fehler. So viel der vierte Treffer für Nürnberg in der 33. Minute durch Brandon Buck. Danny Richmond hatte seinen Verteidiger-Kollegen Florian Kettemer viel zu hart angespielt. Ihm versprang der Puck in Richtung Slot und das Unheil nahm seinen Lauf.  Es hätte sein Abend werden können, wenn er acht Sekunden vor Ende des zweiten Spielabschnitts seinen Penalty verwandelt hätte. Der Anschlußtreffer zum 3:4 fiel nicht, Busch schoss über das Tor. Martin Jiranek sah darin die Schlüsselszene des Spiels.

Mit Hypothek eines Rückstands von zwei Toren begannen die Eisbären den Schlussabschnitt. Sie versuchten es. Der Puck wollte nicht an Jenike vorbei. Ein Schuss ins leere Tor von Will Acton stellte das Ergebnis auf 2:5 aus Eisbärensicht. Wieder wurde es ein bitterer Abend für die Fans der Eisbären.

Was ist los ?  „Wir waren nicht bereit im ersten Drittel, wir haben uns überschätzt und Nürnberg unterschätzt und dann kam alles zusammen,“ so äußerte sich Jubiläumstorschütze Florian Busch nach dem Spiel. In der Tabelle sind die Eisbären jetzt auf Platz neun abgerutscht. Es ist eine handfeste Krise. Am kommenden Freitag, 21.12. steht erneut ein Heimspiel an. Die Augsburger Panther kommen nach Berlin.

Vor dem Spiel wurde Hans (Hanne) Frenzel zu seinem 90. Geburtstag gratuliert, die Zuschauer in der Halle sangen ihm ein Ständchen.

Hans-Peter Becker

DEL 29. Spieltag 18.12.2018 19:30 Uhr MB-Arena Berlin

EHC Eisbären Berlin – Nürnberg Ice Tigers  2:5 (2:3/0:1/0:1)

Niederlage in Nürnberg

Die Eisbären Berlin sind als einziges Team in der DEL ohne Punkt das erste Punktspiel-Wochenende absolviert. Der erste Auftritt in fremden Gefilden, bei den Nürnberg Ice Tigers ging, wenn auch knapp, mit 3:4 verloren. Es war die die wettbewerbsübergreifend sechste Niederlage in einem Pflichtspiel. Das ist als Momentaufnahme keine schöne Situation. Trainer Clement Jordoin bittet um Geduld und wird in den Medien mit den Worten zitiert: „Wir werden die Kurve bekommen, das ist nur eine Frage der Zeit.“ Das Auftaktprogramm hatte es auch in sich, der amtierende Meister und den letzten Halbfinalgegner Nürnberg auswärts.

Wie gegen München begannen die Eisbären couragiert, gerieten aber schnell ins Hintertreffen. Nach 11 Minuten führten die Ice Tigers mit 2:0 durch Treffer von Patrick Reimer und Christopher Brown. Die Moral der Eisbären stimmte und sie nutzten zwei Überzahlspiele und stellen die Partie noch vor der ersten Drittelpause wieder pari. Es folgten zwei Drittel, wo die Eisbären sich viele Chancen erspielten aber nur eine davon nutzen konnten. In der 52. Minute traf Brendan Ranford mit einem Treffer der „Marke Tor des Monats“. Ein ausgezeichnetes handling des Spielgerätes sorgte für den Treffer Nummer drei für die Eisbären. Allerdings waren zuvor, im Mittelabschnitt, die Nürnberger durch Brown zum zweiten und Shawn LaLonde erfolgreich. Die Hoffnung wenigstens einen Punkt ergattern zu können, erfüllten sich nicht.

Für den verletzten Thomas Oppenheimer – Operation am Schlüsselbein – rückte Nachwuchsmann Charlie Jahnke in das Team. Ansonsten blieb die Reihenaufstellung unverändert. Am kommenden Freitag, 21. September empfangen die Eisbären die Pinguins aus Bremerhaven. Die kassierten am 2. Spieltag eine 2:6 Heimklatsche gegen die Kölner Haie. Am ersten Spieltag gewannen sie in der Verlängerung auswärts gegen Krefeld. Da ist bereits jetzt ein gewisser Druck bei den Eisbären zu spüren. Das Spiel gegen Bremerhaven ist erst das dritte in der Saison und es folgen weitere 49 Spiele um Punkte zu sammeln. Ein Start mit zwei Niederlagen ist (noch) kein Beinbruch, die Leistung stimmte.

Hans-Peter Becker

Eisbären erreichen das Finale

Playoff Spiele haben das Potential, epischen Schlachten zu werden. Das Spiel 5 der Halbfinalserie zwischen Nürnberg und Berlin wird sicher viel Gesprächsstoff an den Stammtischen der Fans liefern. Ein tragischer Held des Spiels war Nürnbergs Nummer 10, der Verteidiger Taylor Aronson. Sekunden vor dem Ende verhinderte er ein empty net Tor der Eisbären, knapp 4 Minuten zuvor wurde er behindert, als er die Vorlage von Nick Petersen für das spiel- und serien-entscheidende Tor von Mark Olver unterbinden wollte. Ein Schiedsrichter kreuzte unabsichtlich seinen Weg. Die Eisbären jubelten und Aronson verstand die Welt nicht mehr. In der verbleibenden Zeit schafften es die Nürnberger nicht, trotz Überzahl, auszugleichen. Für die Nürnberg Ice-Tigers ist die Saison beendet. Die Eisbären ziehen seit 2013, dem Jahr der letzten Meisterschaft, wieder in eine Finalserie ein.

Der Gegner ist der amtierende Meister RB München. Die von Don Jackson trainierten Münchner haben als Sieger der Vorrunde Heimrecht. Bereits im vergangenen Jahr trafen die Eisbären im Halbfinale in einer Playoff-Serie auf München. Die Münchner hatten das bessere Ende für sich. Im Halbfinale schalteten sie Adler Mannheim aus und gewannen die Serie mit 4:1. Waren im Viertelfinale die Eisbären der Favorit, im Halbfinale mit einer 50% Chance ausgestattet, so sind sie bei der am kommenden Freitag in München beginnenden best of seven Serie Außenseiter.

Hans-Peter Becker

Nürnberg Ice Tigers – EHC Eisbären Berlin 2:3 / Serienstand 4:2 Eisbären Berlin im Finale
Torfolge
1:0 Ehliz, Yasin (Mebus, Oliver) , PP1, 06:22
1:1 Hördler, Frank (Sheppard, James) , EQ, 08:53
2:1 Pföderl, Leonhard (Mebus, Oliver, Köppchen, Patrick) , 4-4, 34:50
2:2 MacQueen, Jamie, EQ, 38:00
2:3 Olver, Mark (Petersen, Nick) , EQ, 56:28

Eisbären holen sich Sieg Nummer Zwei im Halbfinale

Die Eisbären brauchten nur 23 Sekunden in der 1. Overtime, um die Entscheidung in Spiel 3 der Halbfinalserie herbeizuführen. Nicholas Petersen hämmerte den Puck in die Maschen und die Fans der Eisbären blieb eine längere Nervenfolter erspart. Die Nürnberger hatten sich einen Sieg vorgenommen, ein Spiel in Berlin müssen sie gewinnen um die Serie zu holen.

Nach dem 1. Drittel stand es 1:1. In der 11. Minute hatte Rihards Bukarts die Eisbären in Führung gebracht. Der erster Treffer der Begegnung hätte nicht zählen dürfen. Die Schiedsrichter übersahen ein klares Abseits. Der Puck hatte die Linie des Angriffsdrittels überschritten und Daniel Fischbuch spielte ihn wieder zurück über die blaue Linie. Mark Olver und der Torschütze Bukarts waren Abseits, egal, der Treffer zählte. Nur 3 Minuten später, Fischbuch saß auf der Strafbank, fiel der Ausgleich. Patrick Reimer schickte den Puck auf das Tor, den zunächst abgewehrten Schuss kann Steven Reinprecht im Slot erobern, schickt ihn wieder in Richtung Petri Vehanen, Leonard Pföderl fälscht ihn entscheidend ab und es stand 1:1.

Im 2. Drittel profitierten die Eisbären von einer kurzen Tiefschlafphase der Gäste. In der 23. Minute schlossen die Eisbären einen gelungenen Angriff mit einem Tor von Louis-Marc Aubry ab und noch in der selben Minute war der Puck erneut im Nürnberger Tor. Marcel Noebels hatte getroffen, die Zeitspanne zwischen den Treffern betrug 22 Sekunden. Nürnbergs Trainer Rob Wilson nahm ein Auszeit. Seine Mannschaft kam wieder zu sich. In der 28. Minute schaffte Reinprecht den 2:3 Anschlusstreffer für Nürnberg. Die Partie wurde ruppiger, hier und da gab es einige „Nettigkeiten“ und leider kuriose Schiedsrichterentscheidungen. Die knappe Führung der Eisbären hielt bis zur Drittelpause.

Der Ausgleich fiel gleich nach der Pause, 26 Sekunden war das reguläre Schlussdrittel alt, Nürnberg hatte Überzahl und Yasin Ehliz stellte auf 3:3. Trotz einiger Chancen blieb es bei diesem Pari-Stand nach 60 effektiven Spielminuten. Wie in Spiel 2 in Nürnberg, bekamen die Zuschauer nach einer 15minütigen Pause eine Verlängerung geboten. In den Playoffs wird bei voller Mannschaftsstärke so lange weiter gespielt, bis ein Tor fällt. Sollten dafür 20 effektive Spielminuten nicht ausreichen, gibt es 15 Minuten Pause und weiter geht es. Dieses Mal wurde es eine kurze Overtime, die Zweitkürzeste in der DEL Playoff Geschichte. Die Zuschauer hatten kaum wieder Platz genommen, da war es schon passiert.

Eisbären Trainer Uwe Krupp verwies darauf, dass das 3. Spiel einer Serie sehr wichtig und er sehr froh ist, dass es seine Mannschaft gewonnen hat. Bisher haben die Eisbären noch kein Playoff-Spiel in der heimischen Arena verloren. Am Mittwoch, 4. April geht es mit Spiel 4 in Nürnberg weiter und 2 Tage darauf wird wieder in Berlin gespielt. Der aktuelle Serienstand 2:1 für die Eisbären.

Hans-Peter Becker

Spieldaten

DEL Playoff Halbfinale Spiel 3
02.04.2018 15:00 Uhr MB-Arena Berlin
EHC Eisbären Berlin vs EHC Nürnberg Ice Tigers
Ergebnis: 4:3 (1:1/2:1/0:1/1:0)

Zuschauer: 14.200 (ausverkauft)

Torfolge
1:0 Bukarts, Rihards (Olver, Mark) , EQ, 10:48
1:1 Reinprecht, Steven (Reimer, Patrick, Pföderl, Leonhard) , PP1, 13:03
2:1 Aubry, Louis-Marc (Oppenheimer, Thomas, MacQueen, Jamie) , EQ, 22:25
3:1 Noebels, Marcel (DuPont, Micki, Aubry, Louis-Marc) , EQ, 22:57
3:2 Reinprecht, Steven (Aronson, Taylor, Reimer, Patrick) , EQ, 27:36
3:3 Ehliz, Yasin (Gilbert, Tom) , PP1, 40:26
4:3 Petersen, Nick, EQ, 60:23

Strafminuten
Eisbären Berlin: 12 (2, 10, 0)
Thomas Sabo Ice Tigers: 16 (2, 10, 4)

Mannschaftsaufstellung
Eisbären Berlin
1. Reihe Backman, Sean – Sheppard, James – Petersen, Nick – Müller, Jonas – Hördler, Frank<
2. Reihe Rankel, André – Aubry, Louis-Marc – Noebels, Marcel – Richmond, Daniel – DuPont, Micki
3. Reihe MacQueen, Jamie – Olver, Mark – Oppenheimer, Thomas – Baxmann, Jens – Wissmann, Kai
4. Reihe Bukarts, Rihards – Buchwieser, Martin – Fischbuch, Daniel – Ziegler, Sven
Tor Vehanen, Petri – Cüpper, Marvin
Trainer Krupp, Uwe

Nürnberg Ice Tigers
1. Reihe Ehliz, Yasin – Reinprecht, Steven – Reimer, Patrick – Mebus, Oliver – Gilbert, Tom
2. Reihe Mitchell, John – Steckel, David – Pföderl, Leonhard – Weber, Marcus – Köppchen, Patrick
3. Reihe Fox, Dane – Dupuis, Philippe – Segal, Brandon – Aronson, Taylor – Pföderl, Leonhard
4. Reihe Bjorkstrand, Patrick – Buzas, Patrick – Pohl, Petr – Festerling, Brett
Tor Treutle, Niklas – Jenike, Andreas
Trainer Wilson, Rob

Schiedsrichter
Rohatsch, Schukies, Cepik, Merten

 

Eisbären starten mit einem Sieg ins Halbfinale

Was für ein Eishockeyspiel ! Am Gründonnerstag, zur Einstimmung auf die bevorstehenden Osterfeiertage, lieferten sich die Halbfinalisten Nürnberg und Berlin eine intensive und vor allem temposcharfe Auseinandersetzung.

Um 21:16 Uhr begann das reguläre letzte Spieldrittel. Auf der Anzeigetafel stand eine knappe 2:1 Führung für die gastgebenden Eisbären. Ein Treffer von Verteidiger Frank Hördler sorgte für die Führung, die von Nick Petersen in der 30. Spielminute ausgebaut wurde. Die erste Strafzeit im Spiel, Eisbär James Sheppard war wegen Stockschlags für 2 Minuten auf der Sünderbank, nutzten die Nürnberger für den Anschlusstreffer. Yasin Ehliz war der Torschütze nach 37 gespielten Minuten. Im Schlussdrittel machten die Eisbären alles klar. Die Nürnberger mussten dem hohen Tempo der vorangegangenen Spieldritteln Tribut zollen. In der 48. Minute fiel das 3:1, Torschütze Jamie MacQueen. Es war ein Überzahlspiel, Nürnbergs Dane Fox saß wegen Stockschlags auf der Strafbank.

Es folgten noch zwei weitere Strafen für die Gäste, beide wegen Stockschlags. Aller Sorgen ledig waren die Eisbären dann endgültig anderthalb Minuten vor dem Ende. Die Sturmreihe um Louis-Marc Aubry schlug zu. Das 4:1 war noch nicht der Endstand. Eine empty net Situation nutzte Nick Petersen und verwandelte zum 5:1 Endstand.

Nach nervösen Beginn, steigerten sich die Eisbären und machten im richtigen Augenblick ihre Tore. Es war der erste Sieg gegen Nürnberg in der aktuellen Saison, es werden drei weitere benötigt für den Finaleinzug. Bereits am Ostersamstag geht es in Nürnberg weiter.
Hans-Peter Becker

DEL Playoff Halbfinale Spiel 1 EHC Eisbären Berlin – Nürnberg Ice Tigers
28.03.2018 19:30 Uhr MB-Arena Berlin
Ergebnis 5:1
Zuschauer 13.807

Mannschaftsaufstellungen
Eisbären Berlin
1. Reihe Rankel, André – Aubry, Louis-Marc – Noebels, Marcel – Richmond, Daniel – DuPont, Micki
2. Reihe MacQueen, Jamie – Olver, Mark – Oppenheimer, Thomas – Baxmann, Jens – Wissmann, Kai
3. Reihe Backman, Sean – Sheppard, James – Petersen, Nick – Müller, Jonas – Hördler, Frank
4. Reihe Bukarts, Rihards – Buchwieser, Martin – Fischbuch, Daniel – Ziegler, Sven
Tor Vehanen, Petri – Cüpper, Marvin
Trainer Uwe Krupp

Thomas Sabo Ice Tigers
1. Reihe Bjorkstrand, Patrick – Steckel, David – Pföderl, Leonhard – Festerling, Brett – Aronson, Taylor
2. Reihe Ehliz, Yasin – Reinprecht, Steven – Reimer, Patrick – Weber, Marcus – Köppchen, Patrick
3. Reihe Fox, Dane – Mitchell, John – Segal, Brandon – Mebus, Oliver – Gilbert, Tom
4. Reihe Alanov, Eugen – Buzas, Patrick – Möchel, Marius – Torp, Nichlas
Tor Treutle, Niklas – Jenike, Andreas
Trainer Rob Wilson

Torfolge
1:0 Hördler, Frank (Aubry, Louis-Marc, Noebels, Marcel) , EQ, 04:05
2:0 Petersen, Nick (Backman, Sean) , EQ, 29:24
2:1 Ehliz, Yasin (Reimer, Patrick, Gilbert, Tom) , PP1, 36:53
3:1 MacQueen, Jamie (Oppenheimer, Thomas, Baxmann, Jens) , PP1, 47:43
4:1 Aubry, Louis-Marc (Noebels, Marcel, Buchwieser, Martin) , EQ, 58:29
5:1 Petersen, Nick (Backman, Sean, DuPont, Micki) , EQ, 59:05

Strafminuten
Eisbären 2
Nürnberg 6

Niederlage gegen Nürnberg

Die Eisbären verloren am Dienstagabend vor 9.631 Zuschauern das Spitzenspiel gegen die Nürnberg Ice Tigers mit 2:3 in der Verlängerung. Nach zwei sieg- und punktlosen Spielen wurde wenigstens ein Punkt geholt. In der Tabelle sind die Eisbären jetzt auf Platz 3 abgetrutscht. Das ist alles nicht schlimm, in dieser Saison hat sich ein Dreigestirn an der Tabellenspitze etabliert. Mit 67 Punkten nach 33 abolvierten Spielen liegen die Eisbären voll im Plan, der 4. Tabbellenplatz, aktuell gehalten von Grizzlys Wolfsburg , folgt mit einem gebührenden Abstand von 13 Punkten.

Das erste Drittel ging torlos vorüber. Die Gäste aus Nürnberg warteten auf eventuelle Fehler der Eisbären und die Haussherren selbst hatten kein Glück mit ihren Abschlüssen. Im Tor war Petri Vehanen wieder einsatzfähig. Zudem konnte Uwe Krupp 4 Sturmreihen und 7 Verteidiger aufbieten. Von den Stammkräften waren Frank Hördler, Danny Richmond und Florian Busch nicht einsatzfähig.

Im 2. Drittel verstärkten die Eisbären ihre Angriffbemühungen, doch die Tore schossen die Nürnberger. In der 28. und in der 32. Minuten überwanden John Mitchell und Petr Pohl den Eisbären-Goalie. Die Treffer für die Eisbären fielen im Schlussabschnitt. In der 44. Minute gelang ein Powerplay Tor, der Schütze war Nick Petersen. Der viel umjubelte Ausgleich fiel endlich in der 53. Spielminute durch Mark Olver. Beide hatten bis zur Schlussirene ihre Möglichkeiten das Spiel zu entscheiden. Beide Torhüter zeichneten sich aus, so blieb es bei dem leistungsgerechten Remis.

Den Zusatzpunkt holten sich im Spiel 3 gegen 3 die Gäste aus Franken. Die Nummer 91 der Gäste Philippe Dupuis feuerte in der 63. Minute den Puck in die Maschen. Die Eisbären scheinen in dieser Saison ein dankbarer Gegner für die Nürnberger zu sein. Es war bereits der Sieg Nummer drei.

Für die Eisbären geht es am kommenden Freitag auswärts in Krefeld weiter und das nächste Heimspiel wird am 2. Weihnachtstag ausgetragen. Zu Gast sind die Fischtown-Pinguins aus Bremerhaven.

DEL 33. Spieltag 19.12.2017 19:30 Uhr MB-Arena Berlin
EHC Eisbären Berlin – Thomas Sabo Ice Tigers Berlin
Zuschauer: 9.631

Die Eisbären spielten:
1. Reihe: Oppenheimer, Thomas – Rankel, André – Buchwieser, Martin – Parlett, Blake – Braun, Constantin
2. Reihe: Fischbuch, Daniel – Aubry, Louis-Marc – Noebels, Marcel – Wissmann, Kai – Baxmann, Jens
3. Reihe: Petersen, Nick – Sheppard, James – Backman, Sean – DuPont, Micki – Müller, Jonas
4. Reihe: Ziegler, Sven – Olver, Mark – MacQueen, Jamie – Adam, Maximilian
Tor: Vehanen, Petri – Cüpper, Marvin
Trainer: Uwe Krupp

Torfolge
0:1 Mitchell, John (Pföderl, Leonhard) , EQ, 27:51
0:2 Pohl, Petr (Möchel, Marius, Alanov, Eugen) , EQ, 31:31
1:2 Petersen, Nick (Backman, Sean, DuPont, Micki) , PP1, 43:12
2:2 Olver, Mark (MacQueen, Jamie) , EQ, 52:04
2:3 Dupuis, Philippe (Segal, Brandon) , EQ, 62:17

Strafen
Eisbären Berlin: 8 (2, 4, 2)
Thomas Sabo Ice Tigers: 8 (0, 2, 6)